Armut beginnt bei 979 Euro im Monat


armut-deutschland-arbeitslosigkeit

Trotz der guten Lage am Arbeitsmarkt droht etwa jedem Sechsten in Deutschland ein Leben in Armut. Rund 13 Millionen oder 16,1 Prozent der Bevölkerung galten 2013 als armutsgefährdet, teilte das Statistische Bundesamt mit. Der Anteil sei damit genauso hoch wie 2012. Ein besonders hohes Risiko tragen demnach Frauen, Alleinerziehende und Singles.

So gelten in der Altersgruppe der 17- bis 64-Jährigen fast 18 Prozent der Frauen als armutsgefährdet. Bei den Männern sind es 16 Prozent. Von den Alleinerziehenden laufen sogar 35,2 Prozent Gefahr, in Armut abzurutschen. „Bei den Alleinlebenden betrug der Anteil der armutsgefährdeten Personen 31,9 Prozent“, erklärten die Statistiker.

Risiko steigt durch Arbeitslosigkeit

Wer einen Job hat, gerät vergleichsweise selten in Bedrängnis: Hier sind 8,6 Prozent gefährdet, bei den Arbeitslosen sind es dagegen 69,3 Prozent.

Als armutsgefährdet gilt, wer inklusive staatlicher Sozialleistungen wie Kinder- oder Wohngeld weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient. Im vergangenen Jahr lag dieser Schwellenwert für eine allein lebende Person in Deutschland bei 979 Euro im Monat (11.749 Euro im Jahr), für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren bei 2056 Euro im Monat (24.673 Euro im Jahr).

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_71561058/statistisches-bundesamt-armut-beginnt-bei-979-euro-im-monat.html

Gruß an unser „Alten“ und  unsere erkrankten Hartz IV Empfänger, denen keine Früh-/ Erwerbsminderungs-/ oder Invalidenrente zugesprochen wird!

TA KI

Ein Interview mit dem Saker: “Die Ukraine, wie wir sie kennen, ist für immer vergangen”


Übersetzung von An Interview with “The Saker”: The Ukraine, As We Know It, Is Gone Forever von Mike Whitney.


Der Saker ist ein ehemaliger Militäranalytiker, geboren in Europa in einer Familie russischer Emigranten. Er lebt jetzt in Florida, wo er den Vineyard of the Saker Blog schreibt und ist regulärer Autor von Russia Insider. Die internationale Gemeinschaft von Saker Blogs schließt, neben dem originalen Saker Blog, eine französische, deutsche, russische, ozeanische und serbische Variante ein und wird bald ein lateinamerikanisches Mitglied bekommen. – Mike Whitney

Mike Whitney: Ist die USA verantwortlich für die Unruhen in der Ukraine?

Der SAKER: Ja, absolut, daran gibt es keinen Zweifel. Es ist sicherlich richtig, dass das ukrainische Volk mit dem korrupten Regime von Janukowitsch unzufrieden war, aber der Coup selbst war definitiv von der CIA inszeniert. Die EU war involviert, insbesondere Deutschland, aber sie spielten eine nicht einmal annähernd so große Rolle wie die USA. Die abgefangenen Telefonsgespräche von (US Staatssekretär) Victoria Nuland zeigen wer wirklich hinter den Kulissen die Befehle gegeben hat.

Mike Whitney: Welche Rolle spielte die Obama Administration in Kiews Entscheidung einen Krieg gegen das eigene Volk im Osten der Ukraine zu führen?

Der Saker: Eine zentrale Rolle. Dazu muss man verstehen, dass es keine “ukrainische” Macht in Kiew gibt. Poroschenko ist 100% US-gesteuert genau wie die Leute um ihn herum. Der Leiter der berüchtigten ukrainischen Geheimpolizei SBU, Valentin Nalivaichenko, ist als CIA-Agent bekannt. Es stimmt auch, dass die USA Poroschenko “unseren ukrainischen Insider” nennt. Alle seine sogenannten “Entscheindungen” werden in Wirklichkeit von US-Offiziellen in Kiew getroffen. Was Poroschenkos Rede vor dem Kongress vor ein paar Wochen betrifft, so ist sie offensichtlich von enem Amerikaner geschrieben worden.

Mike Whiney: Die Separatisten im Osten waren erfolgreich bei der Abwehr der ukrainischen Armee und ihrer neonazistischen Abteilungen in den Sicherheitskräften. Welche Rolle hat Russland bei der Unterstützung der neurussischen Milizen gespielt?

Der Saker: Russlands Rolle war kritisch. Obwohl russische Truppen nicht über die Grenze gegangen sind, hat Moskau es erlaubt, dass Freiwillig und Waffen hereinkommen. Die Unterstützung wurde nicht direkt vom FSB (Russlands Geheimdienst) oder dem Militär gegeben, sondern von verschiedenen privaten Organisationen. Der Kreml hat natürlich die Macht, auszuhelfen, wenn er sich dazu entscheidet. In einem Fall scheint es direkte Artillerieunterstützung von russischem Territorium aus gegeben zu haben (im sogenannten “Südkessel”), aber die meiste Hilfe ist verdeckt. Neben verdeckter Hilfe hat Russland auch mit Informationen, logistischer und politischer Unterstützung für die Neurussen geholfen. Ohne russische Hilfe hätten die Neurussen nicht die Wende im Krieg erreichen können.

Mike Whitney: Hat Putin russische Truppen auf die Krim geschickt und das Gebiet illegal annektiert oder ist das eine Phantasie die von den westlichen Medien verbreitet wird?

Der Saker: Es ist aktuell eine technische Frage. Ja, Putin hat russische Truppen auf die Krim geschickt, aber nein, sie haben niemals die Grenzen die unter den aktuellen Verträgen zwischen Russland und der Ukraine erlaubt waren überschritten. Man vergesse nicht, dass die Schwarzmeerflotte schon ihr Hauptquartier in Sewastopol hatte, es also eine Menge Truppen lokal zur Verfügung standen. Es gab auch eine große Gruppe lokaler Freiwilliger die wichtige Operationen durchgeführt haben. Einige dieser Freiwilligen waren so überzeugend, dass man sie für russische Spezialkräfte hielt. Aber, ja, zum kritischen Moment hat Putin zusätzliche Spezialkräfte auf die Krim geschickt.

War die Operation legal? Technisch hat sie den Vertrag was die Zahlen betrifft nicht verletzt, aber die Souveränität der Ukraine wurde verletzt. Der Grund dafür war, dass es solide Beweise gab, dass Kiew plante, gegen die Krim vorzugehen (möglicherweise mit der Beteiligung der Türkei und der Krimtataren). Wenn Putin nicht die Initiative ergriffen hätte, hätte das Blutbad auf der Krim schlimmer werden können als was in Neurussland passierte. Außerdem, zum Zeitpunkt als Putin die Entscheidung traf, die Krim zu schützen, war der demokratisch gewählte Präsident (Janukowitsch) bereits gestürzt, was ein legales Vakuum in Kiew geschaffen hatte. Die Frage ist: Hätte Putin sich an Gesetze eines Landes halten sollen, welches von einer kriminellen Bande bewaffneter Gangster erobert worden war, oder sollte er versuchen, den Frieden zu erhalten, indem er das tut was er getan hat?

Wofür sich Putin entschieden hat, ist, dem Volk der Krim zu erlauben, über die eigene Zukunft durch freie Abstimmung in einem Referendum zu entscheiden. Ja, die anglozionistische Propaganda sagt, dass sie gezwungen worden wären “abzustimmen unter Gewehrläufen”, aber das ist Quatsch. Niemand bezweifelt den Fakt, dass eine überwältigende Mehrheit der Krimbewohner (95%) die Ukraine verlassen und Russland beitreten wollte. Alles was die “höflichen Leute in grün” gemacht haben war, es zu ermöglichen, dass das Volk sein Recht auf Selbstbestimmung ausübt, etwas was die Junta in Kiew niemals erlaubt hätte.

Mike Whitney: Welchen Einfluss hat Obama auf die Entscheidungsfindung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko? Ist Washinton wirklich der Stippenzieher?

Der Saker: Ja, total. Obama gibt die Anweisungen und Poroschenko gehorcht.

Genau wie sie es überall tun, benutzen die USA lokale Oligarchen um ein Land zu kolonisieren. Nehmen Sie beispielsweise Russland zwischen 1991 und 1999. Es wurde von Oligarchen hinter einer betrunkenen Führungsfigur (Boris Jelzin) geleitet. Jeder wusste, dass Russland eine amerikanische Kolonie geworden war und dass die USA tun konnte was immer sie wollte. Es ist dasselbe wie heute.

Janukowitsch war nicht pro-russischer als jeder andere ukrainische Präsident. Er war nur ein Oligarch, der durch einen anderen Oligarchen, Poroschenko, ersetzt worden ist. Letztere ist ein sehr intelligenter Man der weiß, dass sein Überleben von seiner kompletten Unterwerfung unter Onkel Sam abhängt.

Ich würde mich nicht wundern wenn die USA Poroschenko beseitigt und jemand anderen installiert wenn es ihren Zielen entspricht. (Insbesondere wenn der Rechte Sektor die Macht in Kiew übernimmt.) Augenblicklich ist Poroschenko der Mann von Washington, aber das kann sich jeden Augenblick ändern.

Mike Whitney: Wie nahe ist die Obama Administration an ihrem Ziel, NATO Basen (und, möglicherweise, Abschussrampen for Missiles) in der Ukraine zu errichten? Welche Gefahr bedeutet das für Moskau?

Der Saker: Der einzige Platz wo NATO-Basen wirklich sinnvoll wären ist die Krim, und diese Option gibt es nicht mehr. Trotzdem gäbe es noch sehr viel mehr dazu zu sagen. Insbesondere, wenn die USA weiter die provokative Politik fortsetzen, NATO-Basen an der russischen Grenze zu installieren, wird Russland aus dem INF-Vertrag (Vertrag über Nuklearwaffen mittlerer Reichweite) aussteigen und verbesserte Versionen der SS-20 (eine sowjetische ballistische Nuklearrakete) näher an Europa installieren. Der Punkt ist, dass die US-Einmischung zu einer Konfrontation zwischen nuklear bewaffneten Gegner führen könnte.

Mike Whitney: Die Europäische Kommission hat eine Reihe von Hindernissen aufgerichtet um Russland zu hindern, die Southstream Pipeline, die die Exportrouten für Gas von Russland nach Zentral- und Südeuropa diversifizieren wird, zu bauen. Kritiker sagen, die Obama Administration stände hinter diesem Zug, und dass machtvolle US-Energiegiganten den Fluss von Energie von Russland nach Europa entweder blockieren oder kontrollieren wollen. Ist dies der größere Kontext der Unruhen in der Ukraine, also, sehen wir wirklich einen Energiekrieg sich in Echtzeit entwickeln?

Der Saker: Das ist ein wichtiger Teil der Gleichung, aber nicht der zentrale. Zentral ist der falsche Glaube (von Zbigniew Brzezinski vertreten) dass Russland ohne die Ukraine keine Supermacht sein könne, und der genauso falsche Glaube (vertreten von Hillary Clinton) dass Putin die Sowjetunion wiedererrichten will. Für die Anglozionisten ist die Ukraine ein Nullsummenspiel, in dem die USA entweder die Ukraine kontrollieren oder zerstören muss, aber Russland nicht erlauben darf, sie zu haben. Das Problem mit dieser Theorie ist, dass Russland die Ukraine nicht wirklich will oder braucht. Was Russland will, ist ein stabiler, zuverlässiger und neutraler Partner mit dem es Handel treiben kann. Sogar jetzt, wo die Neurussen völlige Unabhängigkeit fordern, vertritt Russland einen anderen Plan. Moskau will eine einheitliche Ukraine, in der jede Region eine de-facto Autonomie hat aber trotzdem Teil desselben Staates ist.

Die Machthaber im Westen sind so manisch besessen von der Kontrolle über die Ukraine, dass sie sich nicht vorstellen können, dass Russland nicht dasselbe will. Aber Russland will die Ukraine nicht. Es hat keine Verwendung für einen kaputten, zerrütteten, gescheiterten Staat mit massiven sozialen Problemen, der zum Wiederaufbau Milliarden von Dollar braucht.

Sicher, es gibt kulturelle, historische, religiöse und auch familiäre Bindungen zwischen Russland und der Ukraine, aber das bedeutet nicht, dass man das Land haben will. Russland hat schon bekommen was es wollte, die Krim. Was den Rest betrifft, ist Moskaus Einstellung: “Ihr habt es kaputtgemacht, also ist das Euer”.

Mike Whitney: Was ist das Endspiel hier? Wird Poroschenko es schaffen, die Ukraine zusammenzuhalten und Russland weiter von Europa zu isolieren, oder wird die Ukraine entlang politischer Linien aufgespalten? Oder gibt es ein anderes Szenario, welches Sie als wahrscheinlicher ansehen?

Der Saker: Die Krim ist für immer weg. Genauso Neurussland. Aber was Neurussland betrifft, so kann es eine Übergangsphase geben, in der Kiew ein gewisses Maß an Sourveränität über die Gebiete im Osten behält.

In der Zwischenzeit kann es noch mehr Kämpfe geben, aber irgendwann wird es eine Einigung geben, in der Neurussland etwas nahe an der Unabhängigkeit gegeben wird. Eine Sache ist sicher, nämlich dass vor einer endgültigen Einigung mit Neurussland zwei Sachen geklärt sein müssen:

1. Es muss einen Regimewechsel in Kiew geben, gefolgt von einer Entnazifizierung.

Weder Russland noch Neurussland werden jemals sicher sein so lange die Nazis in Kiew die Macht haben. Das bedeutet, dass diese russophoben, nationalistischen Freaks beseitigt werden müssen bevor Fragen über den endgültigen Status gelöst werden können. Während die Neurussen ihre Unabhängigkeit wollen und sagen “Zur Hölle mit den Nazis in Kiew”, will der Kreml einen Regimewechsel und sieht dies als entscheidend für die nationale Sicherheit an. Wir müssen warten und sehen wie sich dies weiter entwickelt.

2. Es muss eine Konferenz der Helfer geben.

Die Ukraine ist faktisch tot, sie ist zu einem Ruinenfeld reduziert. Es wird Jahre brauchen zum Wiederaufbau, und viel Geld. Die USA, die EU und Russland werden etwas beitragen müssen. Wenn die Anglozionisten auf ihrer Maximalposition beharren und die Nazijunta in Kiew weiter unterstützen, werden die Russen keine Kopeke zahlen. Die russische Hilfe wird exklusiv nach Neurussland gehen.

Früher oder später werden die USA und die EU relisieren, dass sie Russlands Hilfe brauchen. Und wenn sie das schließlich herausgefunden haben, werden sie zusammenarbeiten um eine allumfassende politische Lösung zu finden. Augenblicklich sind sie mehr damit beschäftigt, Putin zu bestrafen (durch ökonomische Sanktionen und politische Isolierung) um zu beweisen, dass sich niemand dem Imperium standhalten kann. Aber diese Art von Drangsalierung wird die Realitäten im Land nicht ändern. Der Westen braucht die Kooperation mit Russland, aber Russland wird nicht bedingungslos kooperieren. Die USA wird gewisse Bedingungen akzeptieren müssen bevor Moskau mit dem Deal einverstanden ist.

Die Ukraine: Für immer vergangen.

Obwohl es zu früh ist, endgültiges zu sagen, denke ich die Ukraine wie wir sie jetzt kennen ist für immer Vergangenheit. Die Krim wird Teil Russlands bleiben, Neurussland wird unabhängig werden und wahrscheinlich in einer Art von Assoziationsstatus mit Russland enden. Was den Rest der Ukraine betrifft, wird es eine Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen Oligarchen und Nazis geben, wonach die Pragmatiker kommen werden und den Weg zu einer Einigung finden werden. Schließlich wird es eine Art Entgegenkommen geben und ein neuer Staat wird entstehen, aber ich habe keine Vorstellung davon wie lange das dauern wird.

Wenn Sie eine systematischere Analyse dieser Punkte wünschen, sehen Sie bitte meine Analyse hier (deutsche Übersetzung hier) an.

MIKE WHITNEY lebt im Staat Washington. Er ist Mitautor von “Hopeless: Barack Obama and the Politics of Illusion” (AK Press). “Hopeless” ist auch in einer Kindle-Edition erhältlich. Er kann unter fergiewhitney@msn.com erreicht werden.

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/ukraine/ein-interview-mit-dem-saker-die-ukraine-wie-wir-sie-kennen-ist-fuer-immer-vergangen/

Gruß an das Ende des NA-(Z-)t/- ional- ZIonismus

TA KI

Petro Poroschenko (einer der reichsten Juden der Welt!)- ist seit Jahren Informant für die USA

Lesen Sie den Artikel dazu hier: https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/06/17/petro-poroschenko-einer-der-reichsten-juden-der-welt-ist-seit-jahren-informant-fur-die-usa/

Niemand will Poroschenkos Schokolade


imago61594368h

Käufer für Imperium gesuchtNiemand will Poroschenkos Schokolade

Von Jan Gänger

Umsätze in Milliardenhöhe, Fabriken in mehreren Ländern, starke Position in Osteuropa. Eigentlich müssten Kaufinteressen für das Süßwaren-Konglomerat des ukrainischen Präsidenten Poroschenko Schlange stehen. Das tun sie aber nicht.

Als wären seine Probleme nicht schon groß genug: Dem ukrainischen Präsident Petro Poroschenko gelingt es nicht, ein zentrales Wahlversprechen einzuhalten. Er hatte angekündigt, im Falle eines Sieges seinen Süßigkeiten-Konzern Roshen zu verkaufen. Doch daraus wird derzeit nichts – die Suche nach einem Käufer gestaltet sich sehr viel schwieriger als gedacht.

Das ist durchaus nachvollziehbar. Schließlich ist Poroschenko der Präsident eines Landes, das sich mit von Moskau unterstützten Separatisten herumschlagen muss. Für ausländische Investoren ist es derzeit wenig attraktiv, in der Ukraine zu investieren. Dazu kommt, dass Roshen auf dem wichtigen russischen Markt große Probleme bekommen hat. Angesichts der politischen Situation handele es sich beim Verkauf momentan um eine theoretische Möglichkeit, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters aus Finanzkreisen. Und das, obwohl „im Kern einem dabei das Wasser im Munde zusammenläuft.“

Gute Beziehungen

Poroschenko gilt als einer der reichsten Ukrainer, dem Magazin „Forbes“ zufolge war er vor Ausbruch der Krise 1,3 Milliarden Dollar schwer. Wie andere Oligarchen machte er sein Vermögen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den 1990er Jahren. Er begann mit dem Verkauf von Kakaobohnen, übernahm schrittweise mehrere Süßwarenfabriken und gründete schließlich den Branchengiganten Roshen. Zur Politik pflegte er nicht nur gute Beziehungen, er wurde früh selbst aktiv.

1998 trat er zum ersten Mal politisch in Erscheinung, als er Abgeordneter im Windschatten des damaligen Präsidenten Leonid Kutschma wurde. Zwei Jahre später gründete er mit Gleichgesinnten die Partei der Regionen, der auch der spätere Präsident Viktor Janukowitsch angehörte. Bald darauf wechselte Poroschenko jedoch die Seiten und tat sich mit seinem Freund Viktor Juschtschenko zusammen, der im Jahr 2004 zum Helden der „Revolution in Orange“ und zum ukrainischen Staatschef aufstieg. Unter Juschtschenko war Poroschenko in den Jahren 2009 und 2010 Außenminister, blieb aber politisch außerordentlich flexibel: Als in Kiew wieder Janukowitsch ans Ruder gelangte, übernahm er im Jahr 2012 kurzzeitig ein Ministeramt. Nach dessen Sturz wurde er sein Nachfolger.

Roshen – der Name setzt sich aus den mittleren Silben des Nachnamens seines Gründers Poroschenko zusammen – wäre in normalen Zeiten wohl tatsächlich ein Leckerbissen für Süßigkeiten-Riesen. Der Konzern hat Fabriken in vier Ländern. Die wichtigsten befinden sich in der Ukraine, daneben gibt es Werke in Russland, Litauen und Ungarn. Roshen erzielt einen Jahresumsatz von umgerechnet 1,2 Milliarden US-Dollar und ist damit nach Branchenangaben die weltweite Nummer 18.

Besonders stark ist Roshen in Osteuropa vertreten – einem für Süßwarenkonzerne überaus interessanten Markt. Die Region sorgt für knapp 13 Prozent der weltweiten Süßwarenumsätze, obwohl der Bevölkerungsanteil geringer ist. Ein wichtiges Plus für Roshen ist zudem, dass seine Produkte in Geschmack und Verpackungsdesign traditionellen, osteuropäischen Vorlieben entsprechen. Insgesamt produziert der Konzern mehr als 300 verschiedene Süßigkeiten und stellt davon jährlich 450.000 Tonnen her. Vor diesem Hintergrund schätzen Branchenexperten den Wert des Süßigkeiten-Konglomerats auf etwa 1,5 Milliarden Dollar.

Fabriken geschlossen

Doch die ukrainisch-russischen Spannungen verhindern Finanzkreisen zufolge, dass Lebensmittelgiganten wie Nestlé oder die Cadbury-Mutter Mondolez zugreifen. Zwar seien erste Kontakte mit Interessenten geknüpft worden, hieß es ohne konkrete Namen zu nennen. Doch diese Gespräche stünden noch am Anfang. „Es handelt sich um eine komplexe Sache, und in den nächsten Wochen wird es zu keinem Verkauf kommen. Erwarten Sie nichts Unmittelbares“, hieß es weiter.

Das liegt vor allem an den Schwierigkeiten in Russland. Im vergangenen Jahr sorgte der Nachbar für etwa ein Fünftel der Roshen-Umsätze. Doch Moskau hat mittlerweile die Grenzen für Roshen-Produkte gesperrt – offiziell aus Gründen des Verbraucherschutzes. Die Werke in Russland mussten im April schließen, da die Konten von den Behörden eingefroren worden waren. Auch dieser Schritt wurde in Kiew als politisch motiviert interpretiert, die russische Seite führte dagegen einen Streit um Markenrechte an. Und zwischenzeitlich wurde in der Rebellen-Hochburg Luhansk ein Roshen-Lagerhaus besetzt. Für europäische und US-Konzerne sind das Gründe genug, sich aus diesem politischen Minenfeld herauszuhalten.

Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Niemand-will-Poroschenkos-Schokolade-article13654006.html

Petro Poroschenko (einer der reichsten Juden der Welt!)- ist seit Jahren Informant für die USA

(…)

Israelisches Forbes strich Achmetow und Poroschenko aus seiner Liste

Kiew, den 13. Mai /UKRINFORM/.

Israelische Ausgabe der Forbes Magazins hat aus der Liste der reichsten Juden der Welt die ukrainischen Geschäftsleute Rinat Achmetow und Petro Poroschenko gestrichen.

Das berichtet Korrespondent.net.

„Auf entsprechender Seite der Ausgabe fehlen ihre Namen. Von ukrainischen Geschäftsleuten ist nur Wiktor Pintschuk den reichsten Juden zugerechnet“, – heißt es im Bericht.

Es sei zu erinnern, ukrainische Geschäftsleute Rinat Achmetow und Petro Poroschenko haben auf ihre Aufnahme bei dem durch israelische Ausgabe des Forbes Magazins veröffentlichten Rating der reichsten Juden der Welt reagiert. Die Pressedienste beider Geschäftsleute forderten die Ausgabe dazu auf, „Änderungen im Rating vorzunehmen“.

Die Pressesprecher legten der Redaktion der israelischen Forbes-Ausgabe die Biographien beider Geschäftsleute vor, indem sie betonten, Rinat Achmetow sei ethnischer Abstammung nach Tatar und Petro Poroschenko – Ukrainer.

Das Rating der reichsten Juden der Welt wurde durch das israelische Forbes Anfang April veröffentlicht. So nahm Rinat Achmetow, dessen Vermögen mit 15,4 Mrd. US$ geschätzt ist, den 12. Platz ein, Wiktor Pintschuk (3,8 Mrd. US$) – den 56. und Petro Poroschenko (1,6 Mrd. US$) – den 130. Platz.

Quelle: http://www.ukrinform.ua/deu/news/israelisches_forbes_strich_achmetow_und_poroschenko_aus_seiner_liste_6428

Gruß an die Schacherer und Wucherer- auch von euch wird niemand vergessen werden.- Versprochen!!

TA KI

https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/06/17/petro-poroschenko-einer-der-reichsten-juden-der-welt-ist-seit-jahren-informant-fur-die-usa/

Chinesisches Militär: „Weltkrieg nicht unmöglich“


Chinesisches_Militaer_Weltkrieg_nicht_unmoeglich-Wegen_Ukraine-Krise-Story-419507_630x356px_38620daf6f67c269e1b16c8e55a1fe2d__anhang_jpg

Wegen des Konflikts in der Ukraine hat ein chinesischer Militärstratege Vorbereitungen auf einen Krieg gefordert. „Der Ausbruch eines Weltkrieges ist nicht unmöglich“, schrieb Professor Han Xudong von der Nationalen Verteidigungsuniversität der Volksbefreiungsarmee am Dienstag in einem Kommentar für das Parteiorgan „Volkszeitung“.

Die Spannung zwischen den USA und Russland wegen der Ukraine- Krise könne in einen bewaffneten Konflikt zwischen den Großmächten ausarten, der sich auf den Rest der Welt ausbreiten könne. „Die Welt sollte sich auf einen Weltkrieg einstellen“, so Han Xudong.

Russland warnt Westen vor Waffenlieferungen

Indes hat Russland am Dienstag den Westen vor Lieferungen von Waffen und Militärtechnik in die Ukraine gewarnt. „Das wäre eine direkte Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine und, um es klar zu sagen, eine Helferschaft für die Kriegsverbrechen“, sagte der russische Parlamentschef Sergej Naryschkin in der Staatsduma.

Der jüngste NATO- Gipfel habe die Krise in der Ukraine noch weiter vertieft, erklärte der Politiker. Der Konflikt in der Ex- Sowjetrepublik dauere ungeachtet der offiziellen Waffenruhe an. Die ukrainische Regierung hatte nach dem Gipfeltreffen in Wales mitgeteilt, dass mehrere NATO- Staaten mit der Lieferung von Waffen begonnen hätten. Eine Bestätigung aus den Ländern gab es aber nicht.

Insbesondere den USA warf Naryschkin vor, mit ihrer „zynischen und verantwortungslosen Politik“ die Welt an den Rand eines neuen Kalten Krieges zu treiben. Im Westen der Ukraine setzten unter der Führung der USA mehrere NATO- Staaten mit insgesamt 1.200 Soldaten ein noch bis 26. September dauerndes Manöver fort.

Quelle: http://www.krone.at/Welt/Chinesisches_Militaer_Weltkrieg_nicht_unmoeglich-Wegen_Ukraine-Krise-Story-419507

Gruß an die Ungläubigen

TA KI

Ukraine meldet Eindringen russischer Panzerkolonne


Russische Kämpfer in gepanzerten Fahrzeugen sollen in der Ostukraine versuchen, eine zweite Front zu eröffnen, erklärt das ukrainische Militär. Die Gefechte in Grenznähe dauern an.

Panzer auf den Waggons am Bahnhof von Kamensk

Vor dem russisch-ukrainischen Gipfeltreffen am Dienstag in Minsk zeichnet sich keine Entspannung der Krise ab. Die Regierung in Kiew erklärte, als Separatisten getarnte russische Kämpfer versuchten, eine neue Front aufzumachen. Dutzende Panzerwagen seien über die russische Grenze ins Land gekommen.

Zehn Kilometer von der Grenze entfernt kam es nach ukrainischen Armee-Angaben zu Gefechten. In Deutschland schlägt der Konflikt unterdessen immer stärker auf die Stimmung in der Wirtschaft durch.

Bei dem Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit seinem ukrainischen Kollegen Petro Poroschenko im weißrussischen Minsk soll es am Dienstag vor allem um Wirtschaftsfragen gehen. An dem Gipfel nehmen auch Vertreter der EU-Kommission und der von Russland geführten Zollunion teil.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Wochenende vor überzogenen Erwartungen gewarnt. Die Ukraine wirft Russland vor, die Separatisten mit Waffen zu unterstützen, die russische Regierung bestreitet das.

Zehn Panzer und zwei Mannschaftswagen

Als Rebellen verkleidete russische Kräfte sollen mit zehn Panzern und zwei gepanzerten Mannschaftswagen im Südosten die Grenze zur Ukraine überquert haben, erklärte ein Sprecher der ukrainischen Streitkräfte. Der russische Konvoi habe „die Grenze verletzt“ und sei „von Grenzschützern gestoppt worden“, teilte Militärsprecher Leonid Matjuchin mit. „Die Gefechte dauern an“, fügte er hinzu, ohne weitere Details zu nennen.

Die Kämpfer wollten eine zweite Front gegen die Regierungstruppen eröffnen, deren Offensive die Rebellen in der Donezk-Region immer stärker in die Defensive drängt.

Nach Angaben regierungsnaher ukrainischer Milizen drangen Dutzende Panzerwagen über die russische Grenze in die Ukraine ein. Die Kolonne bestehe aus rund 50 Fahrzeugen, sagte ein Kommandeur. Sie hätten die Grenze nahe der Stadt Nowoasowsk überquert, die meisten seien auf dem Weg in den Ort Mariupol. Nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte kam es nahe Nowoasowsk zu Gefechten mit Regierungstruppen. Grenzschützer hätten die Kolonne kurz vor der Stadt aufgehalten.

 

Moskau gibt sich als Vermittler
 

Die diplomatischen Signale aus Moskau waren widersprüchlich. Außenminister Sergej Lawrow sagte, Russland sei bereit, jede Form der Diplomatie zu nutzen, um den Konflikt zu beenden. Bis eine Einigung erzielt worden sei, sei seiner Regierung jedes Format für Gespräche recht.

Das Ziel Russlands sei es, dass die verfeindeten Gruppen in der Ukraine untereinander eine Lösung fänden. Er hoffe, dass bei dem Gipfeltreffen Einigkeit über weitere Hilfen für die Bevölkerung in der Region gefunden werde.

Zugleich kündigte Russland aber einen weiteren Hilfskonvoi an. Zur Begründung sagte Lawrow: „Die humanitäre Lage verbessert sich nicht, sondern wird schlimmer.“ Vergangenen Woche war ein Konvoi aus rund 220 Lastwagen ohne Zustimmung der Regierung in Kiew über die Grenze gefahren. Die Ukraine sprach von einer Invasion. Auch in der EU, in den USA und bei den Vereinten Nationen war der Konvoi auf Kritik gestoßen. Lawrow sagte, die ukrainische Regierung sei über den zweiten Konvoi informiert, eine Vereinbarung solle in den nächsten Tagen getroffen werden.

 

Kriegsverbrechen in Donezk
 

Ein Sprecher der Bundesregierung sagte in Berlin: „Wir gehen davon aus, dass ein solcher Konvoi mit dem Internationalen Roten Kreuz und der ukrainischen Regierung abgestimmt wird.“ Den ersten Konvoi hatte das Rote Kreuz nicht bis zum Ende begleiten wollen.

Scharfe Kritik übte die Bundesregierung an der öffentlichen Zurschaustellung gefangener ukrainischer Soldaten am Sonntag in Donezk. Dies sei wahrscheinlich ein Kriegsverbrechen, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Während die Männer durch die Rebellenhochburg getrieben worden waren, hatte in Kiew eine Militärparade zum Unabhängigkeitstag stattgefunden.

Der Konflikt strahlt immer mehr auch nach Westeuropa aus. Im August fiel das monatliche Konjunkturbarometer des Ifo-Instituts für Deutschland zum vierten Mal in Folge. Die Stimmung in den Chefetagen der Unternehmen ist nun so schlecht wie seit gut einem Jahr nicht mehr. „Die deutsche Wirtschaft verliert weiter an Kraft“, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Dem Ifo-Institut zufolge lastet vor allem die Sorge vor einem Handelskrieg mit Russland auf der Stimmung in den Unternehmen.

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article131579021/Ukraine-meldet-Eindringen-russischer-Panzerkolonne.html

Gruß an die Journaillie

TA KI

Nato warnt Russland: Soldaten ohne Hoheits-Abzeichen sind Kriegs-Grund


Die Nato fürchtet russische Militär-Aktionen auch in Estland un Lettland. Vorsorglich erklärt sie: Soldaten ohne Hoheitszeichen in Mitgliedsländern würden als Aggression Russlands verstanden, die eine militärische Antwort des Bündnisses auslösen.

Breedlove

Philip Breedlove, der obersten militärischen Befehlshaber der NATO, hat erklärt, dass ein ähnliches Verhalten Russlands wie auf der Krim gegen ein Nato-Mitgliedsland als Kriegsakt gegen die Allianz gewertet würde.

„Das Wichtigste ist, dass die Nato-Nationen auf die sogenannten grünen Männchen vorbereitet sind. Bewaffnete Militärs ohne Hoheitsabzeichen, die Unruhe schaffen, Regierungsgebäude besetzen, die Bevölkerung aufwiegeln, die Separatisten ausbilden und militärischen Rat geben und so zu erheblicher Destabilisierung eines Landes beitragen können“, sagte Breddlove der Welt. Es bestehe die Gefahr, dass dies auch in anderen osteuropäischen Staaten passiere.

Estland und Lettland gelten als die am meisten gefährdeten Mitglieder der Nato, weil sie, wie die Krim, große ethnische russische Minderheiten beherbergen.

Breddlove fügte hinzu: „Ich möchte an eines klar erinnern: Wenn die Nato ausländische Kräfte in ihr Hoheitsgebiet einsickern sieht, und wenn wir dieses Vorgehen einer Aggressornation nachweisen können – dann ist das Artikel fünf. Dann tritt der Bündnisfall ein. Das bedeutet eine militärische Antwort auf die Aktionen dieses Aggressors.

Eine ähnliche Warnung sprachen Breedlove und NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen im Wall Street Journal aus. Sie kündigten für den Nato-Gipfel in Wales im September ein „Upgrade“ ihrer Eingreiftruppe an, um mit potenziellen „grünen Männchen“-Szenarien umzugehen. Die Einsatzkräfte würden demnach „bei den ersten Anzeichen von Schwierigkeiten eingreifen … leicht reisen, aber hart zuschlagen, wenn nötig“.

Die Äußerungen beziehen sich auch auf die Befürchtungen der Nato, Russland könne versuchen, humanitäre Hilfe zu missbrauchen, um pro-russische Rebellen zu stärken (mehr hier). Analysten nennen das Vorgehen auch „beige Männer-Taktik“, weil die russische Hilfs-Kräfte beige Kleidung tragen.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/18/nato-soldaten-ohne-hoheits-abzeichen-sind-kriegs-grund/

Gruß an die Besonnenen

TA KI

USA wollen Medienhetze gegen Russland verschärfen


Rossijskaja Gaseta

Washington will die Propaganda gegen Russland verschärfen, stellt die „Rossijskaja Gaseta“ in ihrer Freitagsausgabe fest.

Darauf haben sich die Teilnehmer einer Beratung des Broadcasting Board of Gouvernors (BBG), des wichtigsten Gremiums, das für außenpolitische Propaganda der USA zuständig ist, am Mittwoch geeinigt.

Der Chefredakteur von Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL), Nenad Pejic, berichtete, dass in der russischen Richtung „vieles getan worden“ sei, dass aber auch neue Inhalte und mehr Kreativität nötig seien. In diesem Zusammenhang plädierte er für die Gründung eines neuen Satellitensenders, der rund um die Uhr senden würde und in Russland und anderen GUS-Ländern zu empfangen wäre. BBG-Vorsitzender Jeffrey Shell ergänzte, eine solche Perspektive sollte für die USA „nicht unerreichbar erscheinen“, obwohl dafür die Zustimmung des Weißen Hauses und des US-Kongresses erforderlich sei.

Dass Radio Free Europe/Radio Liberty in letzter Zeit aus verschiedenen Gründen, insbesondere wegen mangelhafter Finanzierung, nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht und modernisiert werden sollte, wird in den USA seit mehreren Jahren diskutiert. 2013 wurde der RFE/RL-Chef Steven Korn wegen „unverzeihlicher Fehlentscheidungen“ und „Zerstörung der Moskauer Redaktion“ entlassen. Jetzt wird diese Arbeit offensichtlich noch intensiver geführt.

Aber warum setzt man in Washington wieder auf eine verstärkte Propaganda gegen Russland? Die Antwort lautet: Die Amerikaner sind von der Effizienz der russischen Medien bei der Berichterstattung über die Ukraine-Krise beeindruckt.

Der für die Öffentlichkeitsarbeit des US-Außenministeriums zuständige ehemalige Journalist Richard Stengel lobte die Aktivitäten der Russen, insbesondere in den sozialen Netzwerken. „Ich hatte gedacht, die USA würden auf diesem Gebiet dominieren, aber in Wahrheit ist das nicht so“, betonte er. Die Streitigkeiten zwischen Moskau und Washington im Zusammenhang mit der Ukraine bezeichnete er als einen „Wettbewerb auf dem Informationsmarkt“.

Der außenpolitische Berater des US-Präsidenten, Ben Rhodes, stimmte zu, dass der Wettbewerb sich verschärft habe und dass Moskau „beträchtliche Ressourcen in sein Fernsehen bzw. seinen Rundfunk investiert, vor allem in den TV-Sender Russia Today, aber auch in andere Plattformen wie YouTube und Twitter, in soziale Netzwerke und das Fernsehen.“ Rhodes bezeichnete die von Russland verbreiteten Informationen über die Ereignisse in der Ukraine als „fragwürdig“ und stellte fest, dass die USA „aggressiv“ dagegen vorgehen sollten.

„Wir müssen Inhalte für das globale Auditorium produzieren. In dieser Sache sollten die USA federführend sein, weil wir der kulturelle Leader sind“, sagte Obamas Berater und lobte zugleich „die unabhängigen amerikanischen Medien“.

Diese unternehmen tatsächlich viel, um dem Weißen Haus zu gefallen: Sie berichteten über die Ukraine-Krise im Sinne der US-Behörden, selbst wenn sie keine Beweise hatten (das gilt vor allem für den Absturz der Boeing 777 der Malaysia Airlines). Zugleich verschwiegen sie den Massentod ukrainischer Zivilisten, die Entführung russischer Journalisten und die humanitäre Krise in der Ostukraine.

Quelle: http://de.ria.ru/zeitungen/20140815/269298458.html

Gruß an die Russen

TA KI

Russischer Appell an die Deutschen


Mein Name ist Jegor Proswirnin, ich bin Chefredakteur der russischen Seite sputnikipogrom.com, die europäische Werte predigt, und ich hörte, dass einer der wichtigsten europäischen (und vor allem deutschen) Werte die Geschichte sei. Wenn wir die neuere Geschichte betrachten, sehen wir eine gigantische Gruppe sowjetischer Streitkräfte, bestehend aus 300 000 Soldaten mit 5000 Panzern, 1500 Flugzeugen und 10 000 Geschützen (inklusive taktischer Atomwaffen), die ohne einen Schuss abzugeben aus dem soeben wiedervereinigten Deutschland abzog.

Dies war eine in ihrem Maßstab und ihren Fristen beispiellose Operation, während der ganze sowjetische Armeen sich buchstäblich in offenes Feld zurückzogen. Zehntausende sowjetischer Offiziere beugten sich dem Befehl der Führungsspitze und verließen warme Kasernen, um in zugeschneiten Feldern morsche Zelte zu bewohnen. Oft genug mitsamt ihren Familien.

Wieso?

Um der Hoffnung willen. Der Hoffnung, dass die dunklen Seiten der Geschichte unserer Länder für immer in der Vergangenheit geblieben sind. Der Hoffnung, dass wir nie wieder Panzerarmeen in Mitteleuropa postieren müssen, da Europa unsere Interessen berücksichtigt. Der Hoffnung, dass das wiedervereinigte Deutschland unser Freund und Verbündeter wird, der zusammen mit den Russen den Traum Charles de Gaulles von einem einigen Europa von Lissabon bis Wladiwostok erfüllt. Den aus Deutschland abziehenden Gardetruppen sagte man, dass Deutschland die Fehler seiner Vergangenheit erkannt und für diese gebüßt hätte, dass es nie wieder deutsche Stimmen geben wird, die nach Plagen für Russland rufen. Und deswegen bräuchten wir keine Gardepanzerarmeen mehr in der Mitte Europas.

Jetzt seien Russen und Deutsche Freunde, und Freunde brauchen meine endlosen Panzerarmadas. Die Russen sollten aufhören, das vereinigte Deutschland zu fürchten und sich entwaffnen.

Wir entwaffneten uns. 20 Jahre lang dachten wir, dass wir richtig gehandelt haben, dass die Vergangenheit für immer vergessen sei, und dass die Deutschen es wertschätzen, mit welcher Bereitschaft wir alle Militärbasen geräumt und Truppen abgezogen haben (obgleich in Deutschland immer noch US-Militärbasen stehen). Aber Freundschaft erkennt man nicht im Frieden, man erkennt sie in Zeiten der Not – und als die Not der ukrainischen Krise aufzog, wurde klar, dass die Deutschen sich nicht an das Gute erinnern. Es wurde klar, dass die Deutschen nichts aus der Geschichte gelernt haben, dass sie keinen Frieden wollen und in der Demontage einer kolossalen Kriegsmaschinerie keinen Humanismus und guten Willen, sondern lediglich Schwäche sahen.

Es wurde klar, dass die Amerikaner nur einmal im Gespräch mit der deutschen Kanzlerin – die jahrelang wie ein unverlässliches Hausmädchen belauscht wurde –  die Stimme heben müssen, um die deutsche Gesellschaft dazu zu bringen, wie ein Hündchen dem amerikanischen Herrchen hinterherzulaufen – selbst wenn dies den Interessen der deutschen Wirtschaft und Politik entgegenläuft. Es wurde klar, dass wenn man die Schwerter zu Pflugscharen macht, wenn man die Rüstung ablegt, wenn man die sowjetische Vorbereitung zum Weltkrieg stoppt und den Deutschen die Hand der Freundschaft reicht, die Deutschen bei der erstbesten Gelegenheit in diese Hand spucken.

Es wurde klar, dass die Russen erneut Untermenschen sind, die man ungestraft von den Seiten der deutschen Presse niedermache kann, gegenüber denen man vom Rednerpult des Bundestages zu Sanktionen und Vergeltung aufrufen kann, ohne dass Widerspruch zugelassen wird. Es wurde klar, dass die ukrainische Regierung ungestraft die russische Sprache verbieten, russische Aktivisten einkerkern und Wohnbezirke mit Artillerie beschießen darf, wobei tausende russischer Zivilisten sterben – und all dies ist normal, all dies ist demokratisch, Deutschland ist zufrieden, weil die Russen Untermenschen sind, deren Blut für die Deutschen ohne Bedeutung ist. Mehr sogar, für den Versuch, sich zu verteidigen, für den Versuch, den ukrainischen Einsatzkommandos die Stirn zu bieten, müssen die Russen mit Sanktionen und öffentlicher Hetze bestraft werden, durch die ihr Widerstandswille gebrochen wird, um die Russen in ein internationales Ghetto zu treiben.

Und dieses Ghetto daraufhin niederzubrennen, wie schon das Gewerkschaftshaus in Odessa zusammen mit 49 Aktivisten prorussischer Organisationen niedergebrannt wurde. Wissen sie, wie die ukrainischen sozialen Netzwerke auf dieses Massaker reagierten? „Gegrillte Kartoffelkäfer“ (als „Kartoffelkäfer“ werden russische Aktivisten aufgrund der Farben des Bandes des hl. Georg, welches von ihnen genutzt wird, bezeichnet; diese entsprechen der Färbung des Kartoffelkäfers aus Colorado) – das schrieben zehntausende in ukrainischen sozialen Netzwerken, während sie die Fotos verkohlter Leiber mit unschicklichen Kommentaren verzierten.

Wir sind erneut Unmenschen, wir sind erneut Tiere, die ungestraft von ukrainischen Nazis umgebracht werden dürfen, um eine russenfreie Ukraine zu schaffen. Alleine nach Angaben von Human Rights Watch, alleine im Juli wurden im Osten der Ukraine EINTAUSENDEINHUNDERTFÜNFZIG russische Zivilisten umgebracht, und die Morde gehen jeden Tag weiter. Wo sind eure Proteste, Deutsche? Wo sind eure Sanktionen gegen die Ukraine? Wo bleibt euer gerühmter Humanismus, den ihr angeblich nach 1945 erworben habt, während ihr die Fehler der Vergangenheit aufgearbeitet habt?

Saur-Mogila, eine Anhöhe von strategischer Bedeutung, auf der sich ein Denkmal für die gefallenen russischen Soldaten befindet, die vor 70 Jahren während heftiger Gefechte mit der Wehrmacht fielen, wird erneut vom ukrainischen Bataillon „Asow“ gestürmt, dessen Symbol die Wolfsangel ist, das Emblem der SS-Division „Das Reich“, und ihr schweigt! Russische Freischärler verstecken sich hinter Granitstatuen sowjetischer Soldaten vor den Kugeln der neonazistischen „Nationalgarde“, und ihr wagt es, dem amerikanischen Gefasel von einer „russischen Aggression“ zuzustimmen! Die Ukrainer beschießen Städte mit ballistischen Raketen, die gigantische Krater anstelle von Wohnhäusern hinterlassen, und ihr führt keine Sanktionen gegen die Ukraine ein, nein – sondern gegen Russland!

Erneut werden unbewaffnete Russen zu Tausenden umgebracht, und ihr diskutiert darüber, ob man den Mördern der Russen nicht Waffen liefern sollte, damit diese mehr Russen töten können. Eure gesamte „Erinnerungskultur“ und das „Lernen aus der Vergangenheit“ sind nicht mehr als ein schlechter Witz, wenn vor euren Augen unbewaffnete Menschen ermordet werden, während ihr applaudiert und den ukrainischen Mördern neue Kredite versprecht.

Ihr Deutschen habt nicht gelernt, was Humanismus bedeutet. Ihr habt nicht gelernt, was Verantwortung bedeutet. Ihr habt nicht gelernt, dem Bösen entgegenzutreten und dem Bösen zu entgegnen: „Nein, ihr seid Mörder, ich werde euch nicht helfen, ihr müsst sofort mit dem Morden aufhören“. Ihr habt nicht gelernt, was es heißt, verantwortungsbewusste, selbstständige und freie Menschen zu sein, die Güte mit Güte vergelten.

Ihr seid Sklaven, die Güte für Schwäche halten.

1934 wurdet ihr wie Schafe von Hitler vorangetrieben, 2014 treibt euch Obama voran. Wenn die Amerikaner morgen ein KZ für Russen aufbauen, wird die Hälfte von euch direkt Bewerbungen für die Stelle des Gaskammerbetreibers losschicken und eure Presse wird voll Kadavergehorsam erklären, wie patriotisch dieses Lager ist und wie es die deutsche Wirtschaft voranbringt. Sie hat fast schon damit angefangen: den russischen Untermenschen umbringen, Lampenschirme aus der Haut der Russen machen, die es wagten Widerstand zu leisten, und nach Washington schicken, um die amerikanischen Verbündeten zu erfreuen.

Ihr Deutschen habt eure Prüfung nicht bestanden. Als das Böse nach Europa zurückkehrte, habt ihr nicht einmal versucht, ihm zu widerstehen; ihr seid ihm sofort vor die Füße gefallen, wie ein Sklave, der vor den Stiefeln des verreisten Herren im Staub umherkriecht. Ihr dient dem Bösen, fordert immer neue Sanktionen, unterstützt die Mörder der Russen, liefert den Mördern der Russen Waffen und rechtfertigt einen Völkermord. Das Ende eurer Geschichte wird dasselbe sein, wie immer, denn das Böse kann nicht siegen.

Ich beende diesen Text mit einem Zitat von Frau Nuland, die offenbar statt eurer Kanzlerin die Entscheidungen bezüglich der Ukraine trifft:

Fuck the EU.

Man kann es drehen, wie man will, aber die Amerikaner sind kluge Leute, die genau wissen, das vereinte Deutschland und das vereinte Europa wirklich wert sind.

Quelle: http://astrologieklassisch.wordpress.com/2014/08/14/russischer-appell-an-die-deutschen/

 

Gruß an die Russen, die die wahre Geschichte hinter der Geschichte erkennen UND begreifen-

Es wird auch für Euch Zeit dies zu tun- wir alle müssen lernen und sollten Obacht geben, daß wir uns nicht spalten lassen, denn genau DAS ist das Ziel!!!

Einiges an der Vergangenheit- Vieles aus der Zeit des II.Weltkrieges  MUSS hinterfragt werden, nicht nur von den Deutschen, die sind in der Gewalt der Alliierten (USrAel), auch das Volk Rußlands sollte kritisch mit der geschriebenen Geschichte umgehen-

Kann das Alles SO gewesen sein, wie man uns seit Jahrzehnten einhämmert??

TA KI

Mickey Rourke will Putin-T-Shirt in den USA tragen


Putin Tshirt

Der US-Schauspieler Mickey Rourke (57) hat sich bei einem Bummel im Moskauer Luxus-Kaufhaus Gum ein neues T-Shirt mit dem Konterfei von Kremlchef Wladimir Putin in Militärmontur zugelegt.

Er werde das Oberteil auch in den USA tragen, sagte der Mime («9 1/2 Wochen», «The Wrestler») am Montag vor Journalisten. «Niemand sagt mir, was ich zu tragen habe», sagte Rourke. Die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind wegen der Ukraine-Krise gespannt. Für die T-Shirts der russischen Designer Anna Jefremowa und Iwan Jerschow standen Hunderte Menschen Schlange – bis zu drei Stunden.

«Ich bin extra aus dem Moskauer Umland gekommen – für den Garanten unserer Verfassung», sagte eine 54-jährige Frau. Sie kaufte auch T-Shirts mit Putin in Uniform und Aufschrift: «Der netteste aller Menschen». Ein Aufdruck zeigt den Präsidenten im Hawaii-Hemd mit einem Cocktail in der Hand auf der stilisierten Schwarzmeerhalbinsel Krim, die Russland gegen internationalen Protest annektiert hat.

Die Initiatoren wollen mit der Aktion angesichts der westlichen Dauerkritik an Russlands Politik auf die Popularität des Präsidenten aufmerksam machen. Manche Käufer trugen die T-Shirts für 1200 Rubel (25 Euro) pro Stück kistenweise aus dem Kaufhaus. Frühere Kollektionen mit Putin-Drucken waren stets schnell vergriffen.

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/mickey-rourke-putin-t-shirt-den-usa-tragen-140342992.html

Gruß an die, die Position beziehen

TA KI

Käßmann fordert ein Ende deutscher Rüstungsexporte. Auch an Nato-Staaten oder befreundete Länder wie Israel sollen keine Waffen mehr gesendet werden.


Margot Käßmann für Abschaffung der Bundeswehr

käßmannDie evangelische Theologin und ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann orientiert sich am armeelosen Costa Rica und spricht sich für eine Abschaffung der Bundeswehr aus.

Die evangelische Theologin Margot Käßmann hat sich für eine Abschaffung der Bundeswehr ausgesprochen. „Ich fände es gut, wenn die Bundesrepublik auf eine Armee verzichten könnte wie etwa Costa Rica“, sagte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Ihr sei zwar klar, dass ihre Position im Moment noch eine Utopie sei, auch wegen der Einbindung Deutschlands in der Nato. Sie registriere allerdings mit Genugtuung, dass die Deutschen bewaffneten Einsätzen enorm skeptisch gegenüberstünden.

Käßmann, die Botschafterin der evangelischen Kirche für das Lutherjahr 2017 ist, ging in dem Gespräch auch auf Distanz zu Bundespräsident Joachim Gauck und dessen Forderungen nach einem stärkeren internationalen Engagement Deutschlands. „Der Bundespräsident redet vom Krieg als letztes Mittel, ich rede über den Weg zum Frieden“, sagte Käßmann über Gauck, der ebenfalls evangelischer Theologe ist. „Wir Protestanten können wunderbar streiten über unterschiedliche Positionen

“ Käßmann forderte außerdem ein Ende deutscher Rüstungsexporte. Deutschland solle ganz auf Waffenlieferungen verzichten – auch an Nato-Staaten oder befreundete Länder wie Israel. „Meine ganz persönliche Meinung ist, dass ein Land mit der Vergangenheit wie Deutschland sich nicht dadurch hervortun muss, ’schöne‘ und technisch ausgefeilte Waffen in die ganze Welt zu liefern“, sagte sie. Es stehe Deutschland gut an zu sagen, es exportiere Frieden und nicht Rüstung. (AFP)

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland-wie-costa-rica-margot-kaessmann-fuer-abschaffung-der-bundeswehr/10314880.html

Anmerkung: So will man uns „von  hinten durchs Auge“ völlig wehrlos machen??!!

Wenn schon dieser „SCHEIN-Friedensgedanke“ angesprochen wird, dann sollte sich die gesamte Welt  von Armeen, Soldatenheeren, Strahlenwaffen und jeder Form von Geheimdienst verabschieden,-   das assimilierende USRAELische Terrorgeschwader allen voran!

Gruß an die Scheinheiligen a la Käßmann

TA KI

Steuerzahler werden zur Finanzierung des Krieges gezwungen


EU und Russland: Steuerzahler werden zur Finanzierung des Krieges gezwungen

Die Regierungen in der EU und in Russland mögen zerstritten sein. In einem Punkt verfolgen sie die exakt selbe Strategie: Sie greifen ihren Steuerzahlern in die Tasche, damit diese den Schaden bezahlen, den der neue Handelskrieg in der Wirtschaft auslöst. In Europa bekommen die Bauern mindestens 400 Millionen Euro. In Russland wollen zwei Großbanken 4 Milliarden Dollar. Über entsprechende Diäten-Kürzungen für die kriegswilligen Regierungen wurde weder hier noch dort bisher diskutiert.

van rompuy putin barroso

Die von den Sanktionen betroffenen Unternehmen fordern von ihren Regierungen, dass sie für ihre Verluste entschädigt werden. Die Bürger in Russland und in der EU müssen sich also nicht nur auf höhere Preise einstellen, sondern auch auf massive Hilfsgelder an geschädigte Unternehmen. Auf beiden Seiten müssen die Bürger für den Kriegs-Irrsinn der Politiker bezahlen.

Das russische Import-Verbot für Lebensmittel ist ein harter Schlag für die Landwirtschaft in der EU. Im vergangenen Jahr exportierte die EU landwirtschaftliche Produkte im Wert von 11,9 Milliarden Euro nach Russland, so die Financial Times. Das entspricht 42 Prozent der russischen Lebensmittelimporte. Die EU führt vor allem Milchprodukte und Schweinefleisch nach Russland aus. Zudem liefert sie 46 Prozent ihre Apfel- und Birnenexporte nach Russland.

Die USA sind weitaus weniger von dem russischen Embargo betroffen. Sie exportierten im vergangenen Jahr lediglich landwirtschaftliche Produkte im Umfang von 1,2 Milliarden Dollar nach Russland. Das ist nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums weniger als 1 Prozent der landwirtschaftlichen Exporte der USA.

Die EU ist offenbar dazu bereit, die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe in den Mitgliedstaaten zu unterstützen. Landwirtschafts-Kommissar Dacian Ciolos wird in der kommenden Woche entsprechende Gespräche führen. Die Kosten für den Steuerzahler sind unabsehbar.

Zwar hat die EU im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik Krisenreserven im Umfang von 420 Millionen Euro, die zur Unterstützung der Bauern genutzt werden könnten. Doch dieses Geld reicht noch nicht einmal aus, um die Schadenersatz-Forderungen der polnischen Apfel-Bauern zu erfüllen (mehr hier).

Doch die Forderungen nach Entschädigung für die Folgen der Sanktionen kommen aus allen Richtungen. Finnlands Hersteller von Milchprodukten sind schwer getroffen. Norwegens Fisch-Industrie haben einen ihrer wichtigsten Exportmärkte verloren.

Zudem wird das russische Embargo die niederländischen Betriebe treffen, die auf die großen Käsemärkte in China und Russland abzielen. Milchprodukte sind ein besonders anfälliger Sektor mit sehr schmalen Gewinnmargen, sagt Sieta van Keimpema, die Vizepräsidentin des European Milk Board, einer europaweiten Vereinigung mehrerer Landesorganisationen von Milchviehhaltern.

Einige EU-Hersteller werden möglicherweise versuchen, die russischen Sanktionen zu umgehen, indem sie ihre Produkte durch die Schweiz exportieren. Diese ist nicht von den russischen Sanktionen betroffen, weil sie ihrerseits die Sanktionen des Westens gegen Russland nicht mitgetragen hatte (mehr hier).

Auch die Türkei ist nicht von den russischen Sanktionen betroffen. Finanzminister Mehmet Simsek erwartet nun einen Impuls für die türkische Landwirtschaft. Diese wird nun voraussichtlich mehr Obst und Gemüse nach Russland exportieren. Entsprechende Verhandlungen laufen bereits. Simek kommentierte dies über Twitter: „Geopolitik – eine gute Nachricht.“

Doch die russischen Sanktionen schaden nicht nur der Wirtschaft und den Steuerzahlern in der EU. Wenn Russland nun teurere Lebensmittel aus anderen Teilen der Welt importiert, zahlen die russischen Bürger die höheren Preise. Möglicherweise muss die Regierung mit Hilfsprogrammen für Hungernde einspringen, welche aber letztlich auch von den Steuerzahlern zu finanzieren sind.

Es ist fraglich, ob die starke Unterstützung der Russen für ihren Präsidenten Wladimir Putin anhält, wenn sie nun aufgrund der Sanktionen deutlich mehr für Lebensmittel zahlen müssen. Bisher war die Mehrheit der Russen mit Putins Politik einverstanden. Nach Angaben des unabhängigen Meinungsinstituts Levada ist die Zustimmung der Russen für ihren Präsidenten in den letzten sechs Monaten auf 87 Prozent angestiegen. Das ist so hoch wie nie zuvor.

Doch nicht nur die höheren Lebensmittelpreise werden in Russland zum Problem. Die Gazprombank und die Rosselkhozbank haben staatliche Hilfen im Umfang von fast 4 Milliarden Dollar beantragt, berichtet die Moscow Times. Dies sind Russlands drittgrößte und fünftgrößte Bank. Sie wurden im Juli von den westlichen Kapitalmärkten ausgeschlossen.

Die Gazprombank hat angeboten, Vorzugsaktien im Umfang von1,1 Milliarden Dollar an Russlands Nationalen Wohlfahrts-Fonds zu verkaufen, der mit Einnahmen aus Ölverkäufen gefüllt ist. Die Gazprombank hat keinen Anspruch auf staatliche Hilfen, weil sie nicht direkt dem Staat gehört. Der Staat ist nur über den Gasriesen Gazprom an der Bank beteiligt, der 35,5 der Aktien hält.

Die Bank begründet ihr Ersuchen um staatliche Hilfen damit, dass sie durch die westlichen Sanktionen schwer getroffen ist. Diese Sanktionen seien ein Ergebnis der Handlungen der russischen Regierung.

Die Rosselkhozbank, die russische Landwirtschaftsbank, will 2,8 Milliarden Dollar vom Staat. Ihre ausländischen Kredite haben einen Umfang von 8,7 Milliarden Dollar. Das sind rund 20 Prozent ihrer Verbindlichkeiten – der höchste Wert unter den russischen Staatsbanken, die den Bankensektor des Landes dominieren.

Die Sanktionen der EU verbieten es vier der fünf größten russischen Banken – Sberbank, Gazprombank, Rosselkhozbank und VTB – und der staatlichen Entwicklungsbank VEB den Kauf oder Verkauf neuer Anleihen und Aktien mit einer Laufzeit von mehr als 90 Tagen in der EU. Bis auf Sberbank beinhalten die US-Sanktionen dieselben Banken.

Die russische Zentralbank hatte Ende Juli versprochen, sanktionierte Banken wenn nötig zu unterstützen, nachdem die EU und die USA ihre bisher härtesten Sanktionen gegen Russland seit dem Beginn der Ukraine-Krise verhängt hatten. Die russischen Steuerzahler werden für die Verluste der Banken aufkommen müssen, die durch die Sanktionen verursachten wurden.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/09/eu-und-russland-steuerzahler-werden-zur-finanzierung-des-krieges-gezwungen/

Gruß an die Kriegsfinanzierer

TA KI

 

Währungs-Krieg: Amerika kämpft gegen den Niedergang des Dollar


Indem die USA das bestehende Finanzsystem gezielt gegen andere Staaten einsetzen, gefährden sie die eigene Währung. Die gigantischen Schulden, die die USA angehäuft haben, machen sie anfällig für Attacken aus anderen Volkswirtschaften. Vor allem China wird in Washington als Gefahr gesehen, weil die Chinesen der größte Gläubiger der USA sind. Die Spannungen mit Russland sollen die neue Achse Moskau-Peking schwächen.

bretton-woods

Die USA setzen ihre Kontrolle über das Finanzsystem zunehmend als politisches Mittel ein – zuletzt auch mit Milliarden-Strafen gegen europäische Banken und vor allem in der Auseinandersetzung mit Russland. Doch diese Strategie könnte nach hinten losgehen: Die Amerikaner diskreditieren sich durch den Einsatz ihrer Finanzmacht und könnten so die Ablösung des Dollar als Weltwährung beschleunigen. 

Zu diesem erstaunlichen Ergebnis kommen nicht nur europäische Experten (mehr dazu im Interview hier), sondern auch die Washington-Insider Flynt Leverett und Hillary Mann Leverett in einer Analyse für die investigative US-Website ConsortiumsNews. Flynt Leverett arbeitete für die CIA und das US-Außenministerium und bis zum Irak-Krieg unter George W. Bush im Sicherheitskabinett der US-Regierung. Hillary Mann Leverett arbeitete ebenfalls im Sicherheitskabinett und war nach dem 11. September 2001 die einzige US-Diplomatin, die mit dem Iran über Afghanistan, Al Kaida und den Irak verhandeln durfte.

Die beiden Autoren verfügen also über beträchtliche Kenntnisse der Weltpolitik der Amerikaner.

Ihre Analyse legt den Schluss nahe, dass die US-Politik gegenüber Russland weniger aus traditioneller Stärke, sondern aus einer elementaren Schwäche erfolgt: Die Amerikaner treibt die Angst um, dass die Vorherrschaft des Dollars als Weltreservewährung gebrochen werden könnte.

Nach Ansicht der Analysten verdrängen der wirtschaftliche Aufstieg Chinas und die damit verbundene zunehmende Bedeutung des Yuan den Dollar Schritt für Schritt im internationalen Handel. Wegen des enormen chinesischen Energiebedarfs gerät vor allem der Petrodollar unter Druck, bisher einer der wichtigsten Pfeiler für die internationale Dollar-Nachfrage.

Die Vorherrschaft des Dollars wurde im Jahr 1944 auf der Bretton-Woods-Konferenz besiegelt. Zunächst strebten zwar fast alle Teilnehmer der Konferenz eine Lösung an, wonach eine durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) geschaffene Währung als Quelle für globale Liquidität dienen sollte, die sogenannten „Special Drawing Rights“ (SDR). Vor allem Großbritannien lehnte die Dominanz der US-Währung ab.

Doch schließlich stimmten die nicht-kommunistischen Staaten dem Plan der übermächtigen USA zu und etablierten einen sogenannten Gold-Devisen-Standard. Danach wurde der Dollar an Gold gekoppelt. Und die Währungen der westlichen Welt wurden an den Dollar geknüpft. Dadurch wurde die US-Währung zur Hauptquelle für internationale Liquidität.

Unter diesem System mussten die Staaten der Welt keine Goldreserven mehr halten, sondern Dollar-Reserven. Die Dollar konnten sie theoretisch jederzeit bei den USA gegen Gold umtauschen. Doch dieses System schlug fehl, weil die USA mehr Geld druckten, als sie Gold hatten. Die USA führten teure Kriege und erhöhten die Staatsausgaben, was sie durch Gelddrucken finanzierten.

Das Anwachsen der Dollar-Geldmenge führte dazu, dass die USA immer weniger in der Lage waren, wie auf der Konferenz von Bretton Woods vereinbart Dollar gegen Gold umzutauschen. Seit den 50er Jahren zwangen die USA die ausländischen Dollar-Besitzer dazu, ihre grünen Scheine nicht gegen Gold umzutauschen. Doch die Insolvenz des gesamten Systems konnte nicht ewig hinausgezögert werden.

Im August 1971 beendete US-Präsident Richard Nixon „vorübergehend“ die Möglichkeit, Dollar gegen Gold umzutauschen. Einseitig und praktisch ohne Widerspruch der betrogenen Staaten erzwangen die USA ein neues globales Finanzsystem. Alle Währungen der Welt waren weiterhin an den Dollar gekoppelt, doch dieser konnte nun nicht mehr in Gold umgetauscht werden. Alle Währungen der Welt wurden über Nacht zu Fiat-Währungen.

Auf diese Weise wollten die USA weiterhin Schulden machen und Dollar drucken, ohne dass sie an irgendjemand ihr Gold herausgeben mussten. Doch für die Amerikaner bestand nun die Gefahr, dass die Staaten der Welt ihre Dollar-Bestände nicht weiter ausbauen wollen. Denn es wuchs die Sorge um den langfristigen Wert der US-Währung.

Um die Vorherrschaft des Dollar aufrecht zu erhalten, schufen die USA in den 70er Jahren den sogenannten Petrodollar. In geheimen Verhandlungen mit Saudi-Arabien und anderen Golf-Staaten erreichten sie, dass die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) sich ihr Öl in Dollar bezahlen lässt. Dies hat eine enorme globale Nachfrage nach der US-Währung sichergestellt.

Doch das Petrodollar-System gerät seit einigen Jahren immer mehr ins Wanken. Denn China ist als großer Player in der globalen Energiepolitik aufgetaucht. Der Aufstieg des „Petro-Yuan“ könnte bald die Vorherrschaft der Dollar beenden. Chinas Wirtschaftskraft wird dieses Jahr erstmals die der USA übertreffen.

Seit einigen Jahren bezahlt China einen Teil seiner Öl-Importe aus dem Iran in Yuan. Im Jahr 2012 vereinbarten die Zentralbanken von China und den Vereinigten Arabischen Emiraten einen Währungs-Swap im Umfang von umgerechnet 5,5 Milliarden Dollar. Dieser bereitet die Bezahlung chinesischer Ölimporte in Yuan vor.

Auch der Gas-Deal, den China und Russland dieses Jahr unterzeichnet haben, sieht vor, dass China das russische Gas in Yuan bezahlt. Das Abkommen hat einen Umfang von umgerechnet 400 Milliarden Dollar. Die Amerikaner halten diesen Deal für besonders ärgerlich, weil er klar ein politischer Deal ist: Russland verkauft sein Gas zu wesentlich billigeren Preisen als die Europäer dafür bezahlen müssen. Rein wirtschaftlich ist der Deal für Russland kein gutes Geschäft. Politisch könnte er jedoch dazu beitragen, dass sich die Kräfte in der Weltpolitik in Richtung Osten verschieben.

China betreibt offen die Internationalisierung seiner Währung. Ein wachsender Teil des Welthandels wird in Yuan abgeschlossen. Die Ausgabe von Finanzinstrumenten in Yuan nimmt zu. In Europa buhlen Luxemburg, London, Paris und Frankfurt darum, sich als Zentren für den Yuan-Handel zu etablieren (mehr hier).

Die Chinesische Volksbank hat bereits mit 30 anderen Zentralbanken Swap-Vereinbarungen abgeschlossen. In der Praxis dient der Yuan also schon als Reservewährung, obwohl er noch nicht voll konvertierbar ist. Bereits im April gab es von 23 Staaten eine öffentliche Erklärung, dass sie Yuan-Reserven halten (mehr hier).

Peking will erreichen, dass die großen Energieproduzenten den Yuan als Zahlungsmittel akzeptieren, darunter die Produzenten von Erdöl und Erdgas. Diese haben gute Gründe dafür, Chinas Bestrebungen nachzugeben. Denn China ist in absehbarer Zukunft der wichtigste Wachstumsmarkt für die Hersteller von Kohlenwasserstoffen im Persischen Golf und in der früheren Sowjetunion.

Die USA werden zunehmend als fallende Supermacht gesehen, China hingegen als die überragende aufstrebende Macht. Sogar für die Golfstaaten sind engere Bindungen an China eine strategisch wichtige Absicherung.

Chinas Regierung verspricht sich von der Internationalisierung des Yuan aber nicht nur wirtschaftliche Vorteile – etwa geringere Kosten und Risiken für chinesische Unternehmen. Nach Ansicht von Flynt und Hillary Leverett sind vielmehr strategische Erwägungen entscheidend. So wolle China das Wachstum seiner enormen Dollar-Reserven verlangsamen. Diese sind entstanden, weil China im großen Stil US-Staatsanleihen aufgekauft hat und auf diese Weise zum größten Gläubiger der USA geworden ist.

Zudem hat China die zunehmende Bereitschaft der USA beobachtet, im Konfliktfall Staaten vom US-Finanzsystem auszuschließen. Diese Sanktionen werden international als Machtmissbrauch wahrgenommen. Auf diese Weise tragen die Amerikaner aktiv dazu bei, das Vertrauen der Welt in das Dollar-Finanzsystem zu zerstören. Die Tatsache, dass die USA ohne die geringsten Beweise Moskau die Schuld am Abschuss der malaysischen Passagiermaschine MH17 in die Schuhe geschoben hat und zugleich versucht, die EU-Staaten in Geiselhaft zu nehmen, um den europäischen Energiemarkt zu erobern, hat das weltweite Unbehagen gegenüber den Amerikanern verstärkt. Die nervöse Politik Washingtons zeigt, dass die Amerikaner genau wissen, dass es im internationalen Währungskrieg um viel mehr geht als um die territoriale Integrität der Ukraine, von der die meisten Amerikaner vermutlich nicht einmal wissen, wo sie das Land auf einer Karte suchen müssten.

In der vergangenen Woche demonstrierten die USA erneut ihre Bereitschaft zum Finanz-Krieg gegen Russland. Die für Europa zuständige US-Diplomatin Victoria Nuland sagte, die Schaffung von Marktunsicherheit sei „ein neues Instrument der europäischen und der US-Außenpolitik“ (mehr hier).

Seit dem Beginn der Ukraine-Krise haben sich die Beziehungen zwischen den USA und Russland immer weiter verschlechtert. Dies hat die Verbindungen zwischen Russland und China gestärkt. Moskau und Peking wollen sich gemeinsam gegen ein Amerika absichern, das sie als zunehmend schwach, aber noch immer als gefährlich ansehen.

Auch die Verbündeten der USA in Europa haben zuletzt scharfe Kritik am hegemonialen Gebaren der Amerikaner im globalen Finanzsystem geäußert. Maßnahmen wie die Rekordstrafe von knapp 9 Milliarden Dollar gegen die französische Bank BNP Paribas können letztlich zum Bumerang für die USA werden und das Ende des Dollar auslösen (mehr hier). Die vergleichsweise lächerliche Strafe für JPMorgan (hier) ist für viele ein Beleg, dass es den Amerikanern nicht um Gerechtigkeit, sondern um Herrschaft geht. Schon haben die Europäer angekündigt, die politischen Strafen gegen ihre Banken beim G-20-Gipfel auf die Tagesordnung setzen zu wollen (mehr hier).

Sollte ihnen das gelingen, wird der Gipfel kein Heimspiel für Barack Obama.

Obama ist durch die massive Schuldenmacherei in die Defensive geraten. Die Chinesen, die ebenfalls gewaltige Blasen vor sich herschieben, sehen in der Entwicklung eine Chance, die Amerikaner in die Ecke zu drängen.

Der neue Kalte Krieg gegen Russland ist daher in einem übergeordneten Sinn ein Stellvertreterkrieg.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/06/waehrungs-krieg-amerika-kaempft-gegen-den-niedergang-des-dollar/

Gruß an den Wandel

TA KI

 

Washington will die „Ukraine-Krise“, die es selbst inszeniert hat, zum Krieg eskalieren


05.08.105.08.205.08.305.08.405.08.505.08.605.08.705.08.805.08.905.08.1005.08.11Quelle: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP11714_050814.pdf

Gruß an die Friedfertigen

TA KI

Stopp für Rheinmetall: Russland droht Deutschland mit Schadenersatz-Klage


Die Bundesregierung stoppt wegen der EU-Sanktionen ein Millionen-Rüstungsgeschäft von Rheinmetall mit Russland. Deutschland übertrifft mit dem Verbot sogar die beschlossenen Sanktionen. Russland und Rheinmetall prüfen deshalb Klagen auf Schadenersatz.

MerkelPutin

Nachdem Deutschland das Rüstungsgeschäft mit Russland gestoppt hat, droht Moskau mit einer Schadenersatzforderung. Überlegt wird eine Klage wegen Vertragsbruchs. Das berichtet Deutschlandfunk. Auch die Düsseldorfer Firma Rheinmetall überlegt, Schadenersatzforderungen an die Bundesrepublik stellen.

Die Bundesregierung stoppte wegen der Ukraine-Krise ein Millionen-Rüstungsgeschäft von Rheinmetall mit Russland. Das Wirtschaftsministerium bestätigte am Montag, dass es die Genehmigung für den Verkauf eines Gefechtsübungszentrums (GÜZ) an das russische Heer widerrufen habe. Das Volumen des Geschäftes liegt bei rund 100 Millionen Euro.

Rheinmetall hatte zuvor erklärt, nichts von einem endgültigen Stopp zu wissen. Das Unternehmen sei mit der Bundesregierung weiter im Gespräch. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sagte in Potsdam auf die Frage, ob die Bundesregierung nun Schadenersatz leisten müsse: „Es geht nicht um Geld, es geht um Menschenleben.“ Die Entscheidung sei mit dem Kanzleramt abgesprochen. Zugleich betonte Gabriel, dass Rheinmetall selbst um Rechtssicherheit geben habe.

Deutschland geht mit dem Widerruf der Ausfuhrgenehmigung über die von der EU beschlossenen Sanktionen gegen Russland hinaus. Die EU hatte vergangene Woche ein Moratorium für Rüstungsgeschäfte beschlossen, aber auf Druck vor allem von Frankreich bereits vereinbarte Geschäfte davon ausgenommen. Frankreich möchte unbedingt zwei bestellte Mistral-Hubschrauberträger mit einem Bestellwert von mehr als einer Milliarde Euro noch an Russland ausliefern (mehr zu dem Deal hier). Ein Sprecher der Bundesregierung betonte erneut, dass sich Deutschland wünschen würde, dass gar keine Rüstungsgüter mehr an die Regierung in Moskau geliefert würden. Es gebe seines Wissens nach keine weiteren deutschen für Russland bestimmten Rüstungsprojekte, die ebenfalls gestoppt werden müssten, sagte Gabriel.

Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums ergänzte, das Gefechtsübungszentrum sei ohne die noch nicht gelieferten Teile aus Deutschland nicht funktionsfähig. Das Geschäft sei nicht mit staatlichen Exportversicherungen, den sogenannten Hermes-Bürgschaften, abgesichert gewesen.

Wegen des Widerrufs der Ausfuhrgenehmigung ist denkbar, dass Rheinmetall Entschädigungszahlungen für das Projekt fordert. Das Wirtschaftsministerium hatte vor zwei Wochen eingeräumt, Regresszahlungen könnten drohen, wenn die Bundesregierung über die EU-Sanktionen hinausgehen sollte. Bisher galt eine informelle Vereinbarung mit Rheinmetall, die noch ausstehenden Teile des Gefechtsübungszentrums nicht an Russland auszuliefern.

„Wir befinden uns mit der Bundesregierung im Gespräch zu diesem Thema“, sagte ein Rheinmetall-Sprecher lediglich. Rheinmetall-Chef Armin Papperger hatte im März erklärt, er sorge sich nicht um das Zustandekommen des Geschäfts. Der 100-Millionen-Auftrag sei fast abgearbeitet und beinahe vollständig bezahlt, hatte er auf der Bilanzpressekonferenz gesagt. „Zu inhaltlichen Details äußern wir uns nicht“, sagte der Sprecher nun. Ebenso wenig wollte er die Frage nach einer etwaigen Klage gegen die Bundesregierung beantworten. Das sei pure Spekulation.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/05/stopp-fuer-rheinmetall-russland-droht-deutschland-mit-schadenersatz-klage/

Gruß an die Russen

TA KI

Russische Oligarchen steigen auf chinesische Kreditkarten um


Russische Oligarchen ergreifen eigene Maßnahmen gegen die Sanktionen. Öl-Milliardär Timtschenko verteilt seine geschätzten 14 Milliarden Dollar jetzt über chinesische Kreditkarten. Nach Vorbild des Präsidenten Putin orientieren auch die Oligarchen sich finanziell Richtung China.

48771262

Russische Oligarchen ergreifen eigene Maßnahmen gegen die seit März gegen sie verhängten US-amerikanischen Sanktionen. Ganz nach dem Vorbild des Präsidenten Putin (mehr hierwenden sie sich auf der Suche nach Alternativen zum Dollar-System dem chinesischen Finanzsystem zu.

Der russische Ölhändler und enge Putin-Freund Gennady Timtschenko berichtet der Agentur Itar-Tass, dass er seine Visa- und Master Cards gegen die chinesische Kreditkarte Union Pay eingetauscht habe. Wie die anderen gelisteten Oligarchen könne er die US-Karten nicht mehr nutzen. “Wir werden wieder Geldbeutel mit Bargeld mit uns herumtragen müssen, wie früher” beschwerte sich der Multi-Milliardär. Das Forbes-Magazin schätzt sein Vermögen auf über 14 Milliarden US-Dollar. Um die nicht bar mit sich herumschleppen zu müssen, kommt ihm die chinesische Kreditkarte da gelegen. “In gewisser Weise ist das sicherer als Visa, zumindest kommen die Amerikaner so nicht an mein Geld“, so Timtschenko.

Der Oligarch war als einer der ersten von den US-Sanktionen gegen russische Privatpersonen betroffen. Er stand bereits im März auf der ersten schwarzen Liste des US-Finanzministeriums. Inzwischen haben die USA und die EU ihre Sanktionen auf Stufe 3 ausgeweitet und schließen ganze Wirtschaftszweige aus dem Dollar-Finanzsystem aus (mehr hier).

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/03/russische-oligarchen-steigen-auf-chinesische-kreditkarten-um/

Sanktionen: Russische Zentralbank droht mit Crash des globalen Finanz-Systems


Mit der Aufnahme der russischen Sperbank auf die Sanktions-Liste könnten die EU- und US-Politiker einen verhängnisvollen Fehler gemacht haben: Die Bank wird von der russischen Zentralbank beherrscht. Diese kennt die internationalen Verflechtungen im Finanz-System genau. In einer geharnischten Stellungnahme drohen die russischen Banker unverhohlen mit einem Crash des Finanzsystems: Ein Drittel der Anteile an der Sperbank halten nämlich Investoren aus Europa und den USA.

41142630-e1406937815507-600x242

Die russische Sberbank sieht in ihrem Ausschluss aus den Kapitalmärkten eine Gefahr für das weltweite Bankensystem.

Diese Warnung ist besonders bedeutsam, weil die russische Zentralbank an der Sberbank mit einer beherrschenden Mehrheit an der Sperbank beteiligt ist. Über die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) weiß die russische Zentralbank über die Verflechtungen der globalen Finanz-Wirtschaft bestens Bescheid. Zwar ist es unklar, inwieweit die Bank wirklich staatlich ist, doch laut dem Central Bank Directory gehört sie zu 100 Prozent dem russischen Staat. Man kann daher ausgehen, dass alle Aussagen im Einvernehmen mit der Zentralbank in Moskau abgestimmt sind. Mehr noch: In einem so engen Geflecht der Macht, wie es in Moskau herrscht, verwenden die wichtigsten Player oft ihre untergeordneten Einrichtungen, um Stellungnahmen zu lancieren.

Die Stellungnahme der Sperbank verweist darauf, dass sie die wichtigsten Bank Russlands ist: 110 Millionen Russen erhielten ihre Gehälter oder Stipendien durch die Bank, heißt es da. Und weiter: “Praktisch jeder russische Bürger über 14 Jahren ist Kunde der Bank.”

Die von den Finanz-Sanktionen betroffenen russischen Banken sind teilweise stark vernetzt, die Sanktionen führen bereits zu Ausfällen bei europäischen Banken. Die Maßnahme untergrabe die Grundfesten der globalen Finanzsystems, so die Bank.

Die Sberbank, Russlands größter Kreditgeber, sieht in ihren Ausschluss aus dem europäischen Kapitalmarkt eine Gefahr für das globale Bankensystem.

Die EU hat Sanktionen gegen fünf staatlich kontrollierte russische Großbanken verhängt. Künftig dürfen die Sberbank, VTB, Gazprombank, Vnesheconombank und Rosselkholzbank sich am Kapitalmarkt weder Fremd- noch Eigenkapital beschaffen, das eine Laufzeit von mehr als 90 Tagen hat.

Die zweitgrößte russische Bank, VTB äußerte ähnliche Kritik an den Maßnahmen der EU. „Solche Taten widersprechen Europas demokratischen Werten und zeigen, dass sie gegen ihre eigenen Interessen verstoßen, um das Geheiß ihrer Vorgesetzten jenseits des Atlantiks zu erfüllen“ erklärte die Bank.

Analysten zufolge schade der Ausschluß der drei größten russischen Banken zwar langfristig der russischen Wirtschaft. Eine sofortige Krise in Russland werde dadurch aber nicht ausgelöst. Russland versucht seit längerem eine Abkoppelung aus den Dollar-Finanzmärkten und schmiedet dazu neue Allianzen mit China und anderen BRICS-Staaten (mehr hier).

Allerdings sind die russischen Banken stark mit internationalen Finanzinstitutionen vernetzt. So hat jüngst auch die französische Société Générale gemeldet, dass der Netto-Gewinn aus dem Russland-Geschäft um ein Drittel gesunken sei. Das Geldhaus ist nach der österreichischen Raiffeisen und ihrer Rosbank-Tochtergesellschaft die am zweitstärksten mit Russland vernetzte Bank.

Die Sperbank verweist unverhohlen darauf, dass die internationale Banken-Industrie wegen der Sanktionen Schaden nehmen werde: “Die Bank hat einen tadellosen internationalen Ruf. Über ein Drittel ihrer Anteile wird von Investoren aus Europa und den USA gehalten.”

Die Schlussfolgerung der Bank über die Konsequenzen ist unmissverständlich: “Die Tatsache, dass die Bank von den Sanktionen erfasst ist, zerstört die Grundfesten des globalen Finanzsystems.” Die Maßnahme trage nichts zur Entspannung der Europäischen Krise bei, die durch die Situation in der Ukraine auslöst wurde.

Die Zentralbank sagte ergänzend, man werde alles unternehmen, um die Sperbank zu stützen. Man wolle unbegrenzt Devisen und Rubel zur Sicherung der Liquidität zur Verfügung stellen. Die Zentralbank kündigte weiter an, sie werde als Zwischeninstanz eingreifen, um die Transaktionen mit westlichen Banken sicherzustellen.

Die  Mitteilungen von Sperbank und russischer Zentralbank sind keine leeren Drohungen: Im globalen Schulden-Kasino kann jeder jeden zu Fall bringen – auch auf die Gefahr, dass auch ein lokaler Crash das gesamte Finanzsystem in Richtung Abgrund treibt.

(….)

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/02/sanktionen-russische-zentralbank-droht-mit-crash-des-globalen-finanz-systems/

Gruß an die Bangster

TA KI

Gladio – Geheimarmeen in Europa


oerpationgladio1969 starben in Mailand 16 Menschen bei einem Bombenanschlag. Im August 1980 detonierte eine Bombe im Bahnhof Central in Bologna – 85 Menschen starben. Im September 1980 wurden auf dem Münchner Oktoberfest 13 Menschen Opfer eines Bombenattentats. Die Spuren führen zu einer geheimen Struktur, koordiniert von der NATO und den nationalen Geheimdiensten – ohne parlamentarische Kontrolle. Ihr Name: Gladio.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Gladio+Geheimarmeen+in+Europa+de+/633597/detail.html

 

Gegen-Angriff: Russland will McKinsey und BCG aus dem Land werfen


Russland will Beratungs-Firmen wie McKinsey oder die Boston Consulting Group des Landes verweisen. Über den Gesetzesentwurf soll die Duma kommende Woche abstimmen. Als nächstes seien die US-Medien dran.

putin sanktion

Moskau plant, US-amerikanische Wirtschaftsprüfungs- und Finanzgesellschaften des Landes zu verweisen. Die Abgeordneten der Duma haben bereits ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht, das derzeit ausformuliert werden soll.

Zu den betroffenen Firmen gehören Deloitte, KPMG, Ernst & Young LLP, PricewaterhouseCoopers LLP, Boston Consulting Group Inc. und McKinsey & Co.

Einen Zusammenhang zu den jüngst gegen Russland verhängten Sanktionen streitet Fedorov zunächst ab. „Das sind keine Sanktionen gegen die USA“, zitiert Bloomberg den Duma-Abgeordneten Evgeny Fedorov. „Wir haben nicht zum Ziel, US-Bürger in ihrer Lebensqualität zu beeinträchtigen.” so Fedorov. Vielmehr begründet er die Maßnahme mit dem fehlenden Vertrauen in US-Berater in machtvollen Wirtschafts-Positionen. Es gebe Unternehmen in Russland, die „sensible Positionen im Bezug auf die wirtschaftliche Sicherheit und Souveränität Russlands innehaben“, so Fedorov.

Fedorov ist Mitglied des Haushalts-und Steuerausschusses der Duma. Der Gesetzesentwurf sei bereits ausgearbeitet und bedürfe nur noch der Unterschrift der Gesetzgeber. Federov plant, das Gesetz der Regierung in dieser Woche vorzulegen.

Letzlich sprach Fedorov auch eine Warnung für weiter Maßnahmen aus. zufolge sind Beratungsunternehmen und Wirtschafs-Prüfunger nur die Ersten, von dem neuen Gesetzentwurf ausgerichtet werden können. Als Nächstes seien die US-Medien dran.

Auf die US-Sanktionen für russische Staatsunternehemen angesprochen äußerte Fedorov sich fast zynisch. “Es spielt keine Rolle, ob es sich um eine staatliche oder eine private Gesellschaft handelt”, sagte er. “Wenn die offizielle Position der US-Behörden ist, maximalen Schaden für Russland zu verursachen, dann müssen sie eben maximalen Schaden für Russland verursachen.”

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/31/gegen-angriff-russland-will-mckinsey-und-bcg-aus-dem-land-werfen/

Gruß an das russische Volk

TA KI

Reporter widerlegt US-Aussage: Keine Leichen-Schändung durch Rebellen


Eines der neuen Argumente zur Begründung von Sanktionen gegen Russland lautet: Die Rebellen haben die Leichen der Opfer des abgeschossenen Flugzeugs würdelos behandelt. Bundesaußenminister Steinmeier hat sich diese US-Version zu eigen gemacht. Doch der Augenzeugenbericht eines ORF-Reporters zeigt: Die Rebellen haben im Umgang mit den Leichen völlig korrekt gehandelt.

kerry-steinmeier

Um die Sanktionen gegen Russland zu begründen, haben die USA von Anfang an darauf gesetzt, die Rebellen in der Ost-Ukraine als wilde Barbaren darzustellen, die, angestiftet von den Russen, keine Grausamkeit auslassen. Zunächst hatte US-Außenminister John Kerry gesagt, dass die Rebellen die Leichen der Opfer “würdelos” behandelt hätten.

Offenbar ohne die Vorgaben seines US-Kollegen kritisch zu hinterfragen, hat sich am Samstag Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier diese Argumentation zu eigen gemacht.

Reuters berichtet:

Auslöser der neuen EU-Maßnahmen gegen Russland ist der mutmaßliche Abschuss eines malaysischen Passagierflugzeugs über dem von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebiet der Ukraine. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sagte der Süddeutschen Zeitung: “Nach dem Tod von 300 unschuldigen Menschen beim Absturz von MH17 und dem unwürdigen Treiben marodierender Soldateska an der Absturzstelle lässt uns das Verhalten Russlands keine andere Wahl.” Die angedrohten Wirtschaftssanktionen zeigten bereits Wirkung.

Während von ARD und ZDF bisher keinerlei Aufklärungs-Versuche zu den Ereignissen in der Ukraine bekanntgeworden sind (siehe hier die völlig unkritische Wiedergabe von US-Propaganda), hat ein Reporter des ebenfalls öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus Österreich (ORF) an der Absturzstelle recherchiert und vor einigen Tagen einen sehr authentischen Bericht geliefert. Die Behauptung, die Rebellen hätten die Leichen schäbig behandelt, lässt sich nach diesem Bericht keinesfalls aufrechterhalten. Auch mit etlichen anderen Märchen räumt der ORF – der eigentlich nicht im Verdacht steht, ein Putin-Sender zu sein – auf.

Wir dokumentieren im folgenden den Bericht von ORF-Reporter Christian Werschütz im Wortlaut:

ORF-Moderator: Ich gebe die Frage gleich weiter. Unser Reporter Christian Wehrschütz an der Absturzort in der Ukraine: Ist dieser würdeloser Umgang mit den Opfern inzwischen vorbei?

Christian Wehrschütz: Ich kann hier dem amerikanischen Außenminister nicht folgen und ich kann hier auch nicht von einem würdelosen Umgang mit den Opfern sprechen. Die Gesamtsituation hat sich zunächst so dargestellt, dass, nach dem Absturz, ich selbst ein Gespräch von OSZE-Vertretern mitgehört hatte, entweder mit der Zentrale in Wien oder mit anderen Dienststellen, wo es um die Debatte gegangen ist, dass die Rebellen die Leichen bergen wollen und man herumdiskutiert hat, ob sie das dürfen oder sollen, wegen der Veränderung des sogenannten Tatortbildes. Wir hatten hier Temperaturen von 30 Grad. Wir hatten dann Regen. Das liegt auf einem Feld. Das Würdelose wäre gewesen, die Leichen dort liegenzulassen, denn man hat gesehen, dass Fliegen, Hunde und alles andere Getier dort bereits begonnen haben, sich zu bedienen. Das ist der eine Punkt.

Der zweite Punkt ist das Problem, dass wir hier in einem Krisen- und Kriegsgebiet sind. Wir haben hier ein Ministerium für Katastrophenschutz – formell trägt es noch ukrainische Uniformen – aus der Nähe von Donezk. Diese 380 machen vor allem die Bergung der Leichen. Zweitens haben wir hier Bergleute im Einsatz vom nahegelegenen Donbas, die ebenfalls die Felder durchkämmen. Die haben eine Absturzstelle von einer Größe, von einem Territorium von 35 Quadratkilometern.

Es geht überhaupt nicht um irgendwelche Sympathien oder Nicht-Sympathien für die Rebellen sondern es geht darum, dass es allein für eine derartige Gruppe in einer derartigen Krise eine enorme Herausforderung ist, so ein Territorium zu durchkämmen.

ORF-Moderator: Christian Wehrschütz, kommen wir kurz zur Rolle der Rebellen. Sie haben es berichtet, wir haben es auch Samstag in einem Live-Gespräch im Mittagsjournal gehört, wie die Rebellen dort das Kommando führen, den Journalisten, den OSZE-Beobachtern Befehle erteilen. Können unabhängige Ermittler inzwischen arbeiten oder unterliegt dort alles mehr oder weniger der Willkür der Rebellen?

Christian Wehrschütz: Der Rebellenführer Borodaj hat gestern über ein Gespräch mit der OSZE berichtet, wonach sich die OSZE beschwert haben soll, dass Journalisten so ohne ihn Zugang zu ihrer Arbeit hatten. Natürlich läuft das unter einem Kommando von Rebellen ab. Die haben eine Kalaschnikow. Gestern hat die OSZE deutlich gemacht, dass sie weit mehr Zugang hatte und sich weit mehr anschauen kann.

Aber die Grundfrage stellt sich doch, was macht die OSEZE eigentlich und warum sind nicht die vor Ort, die wirklich in der Lage wären, zu untersuchen, was ist die Absturzursache? Oder zum Beispiel forensische Experten, die die Leichen versuchen zu untersuchen?

Die OSZE besteht aus Diplomaten. Die Masse der OSZE-Beobachter hier hat genauso wenig Ahnung von Flugzeugabstürzen oder genauso viel, wie die Journalisten, die hier herumarbeiten.

ORF-Moderator: Was ist der Grund, warum da noch keine Ermittler am Arbeiten sind?

Christian Wehrschütz: Ich glaube, da gibt es nur zwei Möglichkeiten. Der eine Punkt ist der: Die forensischen Experten aus Malaysia sollten jetzt hierher kommen. Vielleicht kommen die auch nach Charkiw, wo die Leichen möglicherweise im Zug abtransportiert werden. Das steht noch nicht fest. Geheißen hat es, sie sollten gestern kommen. Das wäre ohne weiteres möglich zu untersuchen hier.

Schwieriger ist es natürlich für Flugabsturz-Experten, weil das Territorium groß ist und an den Rändern dieses Territoriums gekämpft wird beziehungsweise es sporadische Kämpfe gibt. Aber zum Beispiel die großen Teile, die wir selber gesehen haben, die hätte man hier auch begutachten können, wenn das etwas bringt. Denn man kann von Kiew nach Dnipropetrowsk fliegen und nach Donezk fahren. Das haben wir alle gemacht.

Also bei den Flugabsturz-Experten gibt es natürlich das Sicherheitsrisiko, aber bei den forensischen Experten sehe ich das überhaupt nicht. Natürlich ist hier sehr viel Politik im Spiel, weil man das natürlich maximal ausschlachten möchte: die Rebellen sind die ganz einseitigen Bösen und die Ukraine oder die andern sind die ganz Guten. Das Problem ist, es gibt hier weder gut noch böse, sondern nur mehr oder weniger Böse.

ORF-Moderator: Danke für diesen Bericht.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/27/reporter-widerlegt-kerry-und-steinmeier-keine-leichen-schaendung-durch-rebellen/

Gruß an die Hinterfragenden

TA KI

Soldateska-Führer: Ukraine hat Abschuss von MH17 durch Rebellen provoziert


Ein Rebellenführer aus der Ost-Ukraine behauptet, eine Rebellen-Gruppe sei im Besitz eines Buk-Raketensystems gewesen. Die Regierung in Kiew habe dies gewusst und gezielt einen Luftangriff gestartet, um den Abschuss einer Zivilmaschine zu provozieren. Die Darstellung könnte für die Regierung in Kiew und für die Amerikaner äußerst gefährlich werden.

obambi und käskopp-botschasfterrebellen-ostukraine

Der Chef des Wostok-Batallions, einer etwa 1.000 Mann umfassenden Rebellengruppe aus der Ost-Ukraine, hat in einem Interview gesagt: Eine Rebellengruppe seiner Widersachers Strelkow habe ein BUK-System besessen. Die Gruppe habe das Gerät allerdings wieder nach Russland zurückgeschickt, um die Existenz des Systems zu verschleiern, so Alexander Chodakowski.

Schuld an dem Abschuss sei allerdings nicht sein Erzfeind Strelkow, sondern die Regierung in Kiew: Sie habe gewusst, dass die Rebellen das System besitze und habe gezielt einen Luftangriff gestartet, als die Maschine MH17 über die Region geflogen ist, um einen Abschuss zu provozieren. Die Regierung in der Ukraine habe bewusst in Kauf genommen, dass die Rebellen eine zivile Maschine abschießen. Nur wenige Minuten vor Flug MH17 flog eine Maschine der Air India durch denselben Luftkorridor.

Das Interview bringt einen bemerkenswerten Aspekt in die Debatte ein, der ein neues Licht auf die Ereignisse wirft. Auch wenn Alexander Chodakowski kein besonders glaubwürdiger Zeuge ist, hat seine Darstellung doch eine gewisse Plausibilität: Denn im Stellvertreter-Krieg der USA gegen die Russen in der Ukraine geht es um sehr viel.

Die US-Geheimdienste, die in Kiew eng mit dem ukrainischen Geheimdienst kooperieren und sogar gar umfangreiche Büroflächen im Hauptgebäude des ukrainischen Geheimdienstes (SBU) in der Wolodymyrska-Straße in Kiew bezogen haben, könnten, wie es scheint, die Kontrolle über die Lage verloren haben – wodurch dieser Unfall entstanden sein könnte. Ob die CIA von den Machenschaften des SBU Bescheid wusste oder nicht, ist zur Stunde völlig unklar.

Die Vertreter der CIA in Washington sollen jedenfalls schockiert gewesen sein, als sie die ersten und bis heute unveröffentlichten Satellitenbilder gesehen haben (mehr dazu hier). Die Herausgabe einer billigen Fotomontage an CNN (mehr hier) wird in Geheimdienstkreisen als Panikreaktion gewertet. Nur wenig später ging die CIA in die Offensive und sagte Pressevertretern, dass ihr keine Belege für die Mitwirkung Putins vorlägen (mehr hier). Beobachter verweisen darauf, dass US-Präsident Barack Obama bei seinem Kondolenz-Besuch in der niederländischen Botschaft ungewöhnlich niedergeschlagen und geradezu verstört gewirkt habe. Der Präsident sei gealtert, sagte ein US-Journalist aus Washington den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Sollten die US-Dienste beim Abschuss von MH17 tatsächlich eine Rolle gespielt haben – und sei es nur die, dass die CIA den SBU nicht an der Provokation gehindert hat – dann wäre das amerikanisch-europäische Verhältnis massiv erschüttert.

Allerdings ist nicht klar, wie weit man der Schilderung von Alexander Chodakowski wirklich Glauben schenken kann.

Denn offenkundig sind auch die Rebellen zerstritten und kämpfen nicht nur gegen die Zentralregierung in Kiew, sondern auch gegeneinander, wie dies die Deutsche Welle gut beschrieben hat. Es ist durchaus denkbar, dass Alexander Chodakowski die Chance wittert, seinen Feind Strelkow den Amerikanern als Schuldigen zu präsentieren – um, wenn er seinen Rivalen erst einmal aus dem Weg geräumt hat, seinen verlorenen Einfluss unter den Rebellen wieder stärken zu können.

Der Streit unter den Rebellen-Führern zeigt allerdings auch, wie gefährlich der Krieg für Russlands Präsident Wladimir Putin ist: Auch ihm können, wie den Amerikanern, die Dinge entgleiten – und er kann in die Lage geraten, die Verantwortung für Dinge übernehmen zu müssen, deren Verhinderung nicht in seiner Macht liegt.

Das Interview in der Originalfassung von der Nachrichtenagentur Reuters:

Ein einflussreicher Rebellenkommandeur in der Ostukraine hat in einem am Mittwoch veröffentlichten Reuters-Interview eingeräumt, dass die Separatisten über BUK-Luftabwehrraketen verfügt haben. Mit solchen Raketen wurde nach US-Informationen vermutlich von Separatisten die malaysische Passagiermaschine mit 298 Menschen ab Bord vor einer Woche abgeschossen. Alexander Chodakowski, der Kommandeur des Wostok-Bataillons, sagte, das BUK-System stamme möglicherweise aus Russland. Es könne sein, dass es dorthin zurückgebracht worden sei, um zu verschleiern, dass die prorussischen Rebellen über es verfügt hätten. Chodakowski ist ein früherer Chef der Anti-Terror-Einheit “Alpha” des Sicherheitsdienstes in Donezk. Zwischen ihm und anderen Rebellenkommandeuren wie dem aus Moskau stammenden Igor Girkin, auch genannt Strelkow, der sich zum Kommandeur aller Rebelleneinheiten in der Provinz Donezk erklärt hat, ist es in der Vergangenheit zu Reibereien gekommen.

“Ich weiß, dass ein BUK-System von Luhansk gekommen ist”, sagte Chodakowski Reuters am Dienstag. Man habe ihn darüber informiert, dass dieses Raketenabwehrsystem unter die Flagge der Volksrepublik Luhansk gestellt werde. Dies ist die größte Rebellengruppe, die in der Region um die Stadt Luhansk in der Provinz Donezk operiert. In der Region in der Ostukraine war Flug MH17 abgestürzt.

Vor dem Absturz hatten Rebellen damit geprahlt, sie verfügten über BUK-Raketensysteme. Doch seither hat die Volksrepublik Donezk, die wichtigste Separatistenorganisation in der Ostukraine, den Besitz solcher Abwehrwaffen bestritten. Chodakowski räumte nun erstmals nach dem Absturz ein, dass Rebellen über BUK-Raketen verfügten.

“Ich weiß von diesem BUK-System”, sagte der Rebellenkommandeur. “Ich habe davon gehört. Ich denke, sie haben es zurückgeschickt. Denn ich habe genau in dem Moment davon erfahren, als diese Tragödie geschehen ist. Sie haben es vermutlich zurückgeschickt, um den Beweis seiner Existenz zu beseitigen.”

Der ukrainischen Führung in Kiew wies Chodakowski eine Verantwortung an dem Flugzeugabsturz zu. Sie habe zeitig gewusst, dass die Separatisten über eine solche Raketentechnologie verfügten, sagte er. Die Regierung in Kiew habe “nicht nur nichts getan, um die Sicherheit zu gewährleisten, sondern sie hat den Einsatz eines solchen Waffentyps gegen ein Flugzeug mit Zivilisten an Bord provoziert”. Denn sie habe einen Luftangriff just in dem Moment gestartet, als das zivile Flugzeug das Gebiet überflogen habe.

“Sie wussten, dass dieses BUK-System existiert hat, dass es auf dem Weg nach Sneschnoje war”, sagte Chodakowski unter Verweis auf ein zehn Kilometer westlich der Absturzstelle gelegenes Dorf. “Sie wussten, dass es dort stationiert werden würde, und sie provozierten den Einsatz dieses BUK-Systems, indem sie einen Luftangriff auf ein Ziel begonnen haben, den sie nicht brauchten.”

Quelle: deutsche-wirtschaftsnachrichten.de/2014/07/24/soldateska-fuehrer-behauptet-kiew-hat-abschuss-durch-rebellen-provoziert/

 

Gruß an die Normalen

TA KI