Kefir


Einige Menschen schwören auf das Sauermilchgetränk Kefir gegen Verdauungsbeschwerden und zur Stärkung der Abwehrkräfte. Und das zu Recht! Kefir ist aufgrund seiner zahlreichen Nährstoffe überaus gesund. Der Geschmack ist leicht säuerlich und ähnelt dem der Buttermilch.

Das Sauermilchgetränk entsteht durch die Milchgärung mithilfe von Kefirpilzen, welche aus Hefe und Bakterien bestehen. Durch die Gärung wird die Lactose in Alkohol, Milch- und Kohlensäure umgewandelt. Daher sprudelt Kefir leicht und hat einen Alkoholgehalt von 0,3 bis zu 2 Prozent.

Milk kefir grains on a wooden spoon overhead shoot

Milk kefir grains on a wooden spoon overhead shoot

Doch warum ist Kefir so gesund? 

Kefir enthält jede Menge Nährstoffe und Vitamine. Dazu gehören die Vitamine A, B, D, außerdem Folsäure, Jod, Magnesium, Eisen und Kalzium. Weiterhin enthält Kefir natürliche Probiotika, welche die Darmtätigkeit anregen, schädliche Darmbakterien auslöschen, und so die Darmflora gesund erhalten. Dies ist wichtig für ein starkes Immunsystem. Warum in diesem Falle Kefir besser als Milch- und Milchprodukte ist, liegt daran, dass er neben Milchsäurebakterien auch Hefe und Essigsäurebakterien enthält.

Weiterhin verlangsamt Kefir die Hautalterung, reguliert den Blutdruck und hilft gegen Müdigkeit, Nervosität und Schlafstörungen. Kefir soll außerdem bei Erkrankungen des Herzens, der Gallenblase, der Leber und des Magens wirksam sein.

Pixabay

Da Kefir viel Protein enthält, jedoch wenig Fett, ist er auch bei einer Diät bestens geeignet. Eine gesunde Darmflora ist zudem ebenso wichtig für eine gute Figur und eine pickelfreie Haut. Für ein klareres Hautbild kannst du zudem Gesichtsmasken aus Kefir anwenden.

Du kannst Kefir kaufen, aber auch selbst herstellen. Dafür brauchst du nur Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch und einen Kefirpilz. Lass die Milch zusammen mit dem Kefirpilz zwei Tage lang luftdicht bei Zimmertemperatur im Dunkeln gären. Danach musst du nur den Kefirpilz entfernen, und fertig ist der selbstgemachte Kefir. Du solltest jedoch beachten, dass bei industriellem Kefir Milchzucker enthalten ist. Wenn du unter einer Laktoseintoleranz leidest, solltest du ihn daher selbst herstellen, da dein eigener dann ohne Laktose ist.

Zu viel Kefir solltest du jedoch nicht zu dir nehmen, da zu viele Milchsäurebakterien sich wiederum schädlich auf die Darmflora auswirken können. Du solltest daher nicht mehr als 1 Liter Kefir täglich trinken. Ideal sind 0,5 bis 1 Liter, um den Darm und das Immunsystem aktiv zu unterstützen.

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Kefir schmeckt nicht nur als Getränk gut. Du kannst ihn ebenso zum Backen und Kochen verwenden. Wenn du das Milchsäuregetränk also bisher noch nicht ausprobiert hast, weißt du nun genügend Gründe, es ab sofort doch zu tun.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/wundergetraenk/5_1/

Gruß an die Gesunden

TA KI

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Warum Kefir so gesund ist


Kefir gilt als besonders gesund und unterstützt die Verdauung sowie das Immunsystem. Im Kaukasus, seiner Heimat, wird Kefir wegen seiner positiven Wirkung als „Getränk der Hundertjährigen“ bezeichnet. Erfahren Sie alles Wissenswerte über Kefir.

Was ist Kefir?

Kefir ist ein Sauermilchgetränk, das bei der Gärung von Milch in Verbindung mit Kefirpilzen entsteht. Ursprünglich wurde er aus Stutenmilch hergestellt, heute wird meist Kuhmilch verwendet. Das dickflüssige Getränk schmeckt ähnlich säuerlich wie Buttermilch, enthält aber Kohlensäure und sprudelt daher leicht.

Abhängig vom Herstellungsprozess hat Kefir einen geringen Alkoholgehalt. Neben Milchkefir gibt es auch Wasserkefir, der mithilfe einer zuckerhaltigen Wasserlösung hergestellt wird und dem Kombucha ähnelt.

Was sind Kefirpilze?

Die für die Herstellung des Milchgetränks verwendeten Kefirpilze, oft als Kefirknollen bezeichnet, sind eine Mischung aus Hefen und Bakterien. Diese bewirken eine Gärung, bei der Milchzucker (Laktose) in Milchsäure, Alkohol und Kohlensäure umgewandelt wird. Kefirpilze sind im Reformhaus erhältlich und können mehrfach verwendet werden.

Gesunde Wirkung von Kefir

Kefir gilt als sehr gesund, da er die Darmtätigkeit anregt und zahlreiche Nährstoffe besitzt. Doch seine Wirkung ist noch vielfältiger:

  • Kefir enthält viel Eiweiß, Vitamin A, D, B-Vitamine und Folsäure. Zudem liefert er Kalzium, Magnesium, Eisen und Jod. Diese sind wichtig für Knochen und Zähne, Muskeln, Nerven sowie die Schilddrüse.
  • Beliebt ist Kefir auch wegen der enthaltenen Probiotika. Im Gegensatz zu anderen Milchprodukten, wie etwa Joghurt oder Buttermilch, sind im traditionellen Kefir neben Milchsäurebakterien auch Hefen und Essigsäurebakterien enthalten. Im Dickdarm unterstützen diese Mikroorganismen die Darmflora, beseitigen Krankheitserreger und stärken so die Abwehrkräfte.
  • Magermilch-Kefir ist reich an Proteinen, sättigend, besitzt wenig Fett und kaum Kalorien. Daher kommt er oft bei Diäten zum Einsatz – zum Beispiel in Shakes, mit frischem Obst oder püriertem Gemüse. Zugleich wirkt sich eine gesunde Darmflora positiv auf den Energiestoffwechsel aus und kann so beim Abnehmen unterstützen.
  • Auch zu schöner Haut soll Kefir verhelfen – nicht nur weil eine intakte Darmflora im Kampf gegen Pickel und Mitesser eine Rolle wichtige spielt. Kefir findet auch in reinigenden und feuchtigkeitsspendenden Gesichtsmasken Verwendung.

Kefir in der Schwangerschaft

Durch den Gärungsprozess besitzt traditioneller Kefir einen Alkoholgehalt von 0,3 bis zu 2 Prozent. Ähnlich wie bei alkoholfreiem Bier oder Fruchtsäften gilt diese Menge als unkritisch, solange man die Getränke in Maßen zu sich nimmt.

Oft wird Schwangeren sogar empfohlen, wegen seines hohen Folsäuregehalts täglich ein Glas Kefir zu trinken. Das Vitamin unterstützt die Zellentwicklung, weshalb es während der Schwangerschaft vermehrt benötigt wird.

(…)

Kefir kaufen oder selbst machen?

Der im Handel unter der Bezeichnung „Kefir mild“ zu kaufende Kefir unterscheidet sich im Herstellungsprozess vom selbst gemachten. Beim industriell hergestellten Kefir werden Bakterien und Hefen anstelle von Kefirpilzen verwendet. Infolgedessen verändert sich nicht nur der Geschmack, es ist auch kein Alkohol, dafür aber Milchzucker enthalten.

Traditioneller Kefir hingegen enthält zwar Alkohol, ist aber fast laktosefrei und deshalb für Menschen mit einer Laktoseintoleranz besser geeignet. Es wird davon ausgegangen, dass traditioneller Kefir zudem mehr gesundheitsfördernde Nährstoffe erhält.

Tipps zum richtigen Kefir-Genuss

Kefir ist nicht nur ein erfrischendes Getränk. In zahlreichen Rezepten wird er auch zum Backen und Kochen verwendet. Kefir-Fans sollten es jedoch nicht übertreiben: Trotz seiner positiven Wirkung kann zu viel Kefir ungesund sein. Eine dauerhafte Aufnahme großer Mengen an Milchsäurebakterien kann sich gesundheitsschädlich auswirken, da das natürliche Gleichgewicht der Darmflora gefährdet werden kann. Empfohlen werden etwa 0,5 bis 1 Liter Kefir am Tag – diese Menge ist gesund und unterstützt das Immunsystem.

Quelle: http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/milchprodukte/kefir

Gruß an die Gesundenden

TA KI