FDP in NRW: Kitas sollen auch über Nacht offen sein


Wenn es nötig ist, sollen Kitas auch über Nacht geöffnet sein – das ist der Plan der neuen schwarz-gelben Landesregierung in NRW. Solche Einrichtungen könnten dort geöffnet werden, wo die Eltern Schichtarbeit leisten wie z. B. Kliniken, so der FDP-Politiker Joachim Stamp.

Kitas sollten auch über Nacht geöffnet sein, das ist die Forderung der neuen neue schwarz-gelben Landesregierung in NRW.

„Da, wo es notwendig ist, etwa weil die Eltern Schichtarbeit leisten, wird es Kitas geben müssen, die über Nacht geöffnet sind. Ich denke beispielsweise an das Einzugsgebiet großer Kliniken“, sagte Joachim Stamp (FDP), stellvertretender NRW-Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, im Interview mit der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Das bedeute aber nicht, dass Eltern ihre Kinder 24 Stunden abgeben könnten. Als erste Amtshandlung kündigte Stamp eine Rettungsaktion für die Träger von Kitas an: „Wir werden ein Programm zur Rettung der Kita-Träger auf den Weg bringen. Sonst ist zu befürchten, dass viele von ihnen 2018/19 aus der Finanzierung der Kitas aussteigen und Einrichtungen schließen müssen.“

Zugleich schloss der FDP-Minister nicht aus, dass auch die neue Landesregierung Steuer-CDs ankauft: „Das muss in jedem Einzelfall angeschaut werden. Mafiöse Strukturen werden wir jedenfalls nicht unterstützen.“ (dts)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/fdp-in-nrw-kitas-sollen-auch-ueber-nacht-offen-sein-a2156418.html

Gruß an die alten Strukturen….

TA KI

Schichtarbeit schadet dem Gehirn


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Dass Schichtarbeit zu Herzschäden und bestimmten Krebsarten führen kann, ist bereits länger bekannt. Nun haben Forscher herausgefunden: Jahrelanger Schichtdienst schädigt das Gehirn erheblich.

Jahrelange Schicht- und Nachtarbeit verringert einer aktuellen Studie zufolge die Gedächtnisleistung und das Denkvermögen. Bei Menschen, die mehr als zehn Jahre unregelmäßigen Arbeitszeiten ausgesetzt waren, nähmen die kognitiven Fähigkeiten deutlich schneller ab als bei anderen Berufstätigen, hieß es in einer am Dienstag im US-Fachmagazin „Occupational and Environmental Medicine“ veröffentlichten Studie.

Aus früheren Untersuchungen ist bereits bekannt, dass unregelmäßige Arbeitszeiten und Nachtarbeit zu Geschwüren, Herzkrankheiten und bestimmten Krebsarten führen können. Über die Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten war bislang wenig bekannt.
Betroffen seien insbesondere Menschen, die länger als zehn Jahre Schichtarbeit leisteten, erklärte Studienleiter Jean-Claude Marquié vom Forschungsinstitut CNRS in Toulouse. Diese Belastung entspreche einem Alterungsprozess von zusätzlich sechseinhalb Jahren. Sich nach dem Ausscheiden aus dem Schichtdienst davon zu erholen, dauere mindestens fünf Jahre. Allerdings müssten die Ergebnisse noch in anderen Studien bestätigt werden.

3000 Berufstätige untersucht

Die Versuchsgruppe umfasste 3000 Berufstätige aus Südfrankreich, die in verschiedenen Branchen arbeiteten. Die Probanden absolvierten in den Jahren 1996, 2001 und 2006 mehrere Tests, bei denen ihr Lang- und Kurzzeitgedächtnis, ihre Reaktionsfähigkeit und ihre allgemeinen kognitiven Fähigkeiten gemessen wurden. Die Studienteilnehmer waren zu Beginn der Untersuchungen zwischen 32 und 62 Jahre alt, etwa die Hälfte von ihnen arbeitete im Schichtsystem.

Studienleiter Marquié schlug eine besondere medizinische Betreuung für Schichtarbeiter sowie arbeitnehmerfreundlichere Dienstpläne vor. Dabei könne es schon helfen, anstatt um 4.00 Uhr morgens zwei Stunden später zu beginnen.

Quelle: http://www.n24.de/n24/Wissen/Job-Karriere/d/5653866/schichtarbeit-schadet-dem-gehirn.html