Ateriogenese: Bewegung schafft biologischen Bypass


Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zählen zu den häufigsten Krankheiten mit Todesfolge. Meist verursacht ein arterieller Verschluss einen Herzinfarkt oder Gehirnschlag. Versuchte die Medizin bisher Engstellen im Gefäßsystem durch Katheter oder künstliche Bypässe zu beheben, haben jetzt deutsche Forscher entdeckt, dass der menschliche Körper in der Lage ist, selbst Bypässe zu schaffen. Die Zauberformel dafür lautet: Mehr Bewegung!

Dafür wird ein biologisches Phänomen genutzt, das es im Körper eines jeden Menschen gibt. Neben den großen Arterien verlaufen kleine Blutgefäße – sogenannte Kollaterale. Wird ein großes Gefäß allmählich enger, sucht sich das Blut neue Wege und strömt vermehrt durch die Kollateralen. Diese „Umgehungskreisläufe“ können sich auf den Reiz durch den vermehrten Blutdruck zu vollwertigen Arterien entwickeln, berichtet das deutsche Magazin „Der Spiegel“ (3/10). Der Vorgang wird Arteriogenese genannt.

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Biologische Bypässe

Der deutsche Gefäßmediziner Dr. Ivo Buschmann von der Berliner Charité ist überzeugt, dass diese natürlichen Brücken ein bisher unterschätztes Potential zur Selbstheilung besitzen. „Mit Hilfe der Arteriogenese können wir uns biologischen Bypässe legen“, so der Mediziner gegenüber dem Spiegel. „Es gibt Patienten, die komplette Gefäßverschlüsse haben, aber davon nichts wissen, weil sie natürliche Bypässe gebildet haben“, berichtet der Spezialist einem deutschen online-Magazin (http:// www.gesund-magazin.de/biologischer-bypass).

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Ersatz für Skalpell und Katheter?

Derzeit greifen Ärzte entweder zum Skalpell, um verstopfte Gefäße zu überbrücken. Aus dem Körper des Patienten wird ein Stück einer Vene entnommen und damit der Verschluss überbrückt. Nach der Operation bildet die Vene ihre Gefäßwände um und wird zu einer richtigen Arterie. Oder sie schieben einen winzigen Ballon bis zur arteriellen Engstelle und blasen ihn auf. Dadurch soll die Verengung wieder geweitet werden. Der natürliche Bypass bietet sich nach Buschmann als billigere und nebenwirkungsfreie Alternative an, die eine natürliche Heilung verspricht.

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Bewegung als Mittel der Arteriogenese

Dass sich kleine Kollateralkreisläufe zu vollwertigen Arterien umbilden, gehorcht einem biologischen Gesetz, so der Spiegel. Fließt in einem Blutgefäß das Blut schneller und damit mit mehr Druck, verweitert sich ihr Querschnitt. „Die beschleunigte Bewegung des Blutes löst Wachstumsprozesse aus“, sagt Buschmann gegenüber dem Spiegel. Und das ist auch der Grund, warum regelmäßige Belastung dem Herzen so gut tut, und Hobbysportler statistisch gesehen länger leben. Zwar haben viele Hobbyläufer im Greisenalter Verkalkungen in den Herzkranzgefäßen, sind aber völlig beschwerdefrei: „Die haben sich selbst mit biologischen Bypässen versorgt“, erklärt Buschmann.

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Wirkt nicht nur im Herzen

Die biologischen Bypässe haben Ärzte nicht nur im Herzen nachgewiesen. Auch in den Beinen, im Becken und im Gehirn sind sie zu finden. Durch den erhöhten Durchfluss und damit Druck in den Gefäßen werden die Zellen der Gefäßwände angeregt: In ihren Kernen werden bestimmte Gene angeschaltet. Die wiederum locken Proteine an, die Wachstumsfaktoren abgeben und die Kollateralen zur Umwandlung in vollwertige Arterien anregen. Allerdings braucht das alles seine Zeit: Als Mittel nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt wirkt die Arteriogenese nicht schnell genug.

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Künstlich nicht zu bewerkstelligen

Die Forschung bemühte sich, diese Wachstumsanregung auch von außen zuzuführen, indem sie Patienten bestimmte Arteriogenese-Wachstumsfaktoren injizierten. Diese Versuche führten aber nicht zum gewünschten Erfolg: Die von außen zugeführten Stoffe wirkten im Körper wie eine Entzündung und verursachten in einigen Fällen sogar Herzinfarkte oder eine Verschlimmerung des Grundleidens.

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Wenn keine Bewegung mehr möglich ist

Einen anderen Weg versuchen die Forscher um Buschmann und seine Frau Eva von der Berliner Charité. Sie versuchen die Arteriogenese durch eine künstliche „Strömungserhöhung“ anzuregen.

Dazu haben die Forscher eine von ihnen so genannte „Herz-Hose“ entwickelt. Patienten, denen es nicht mehr möglich ist, selbständig ausreichend Bewegung zu machen, werden in eine Plastikhose gesteckt, die für sie die Kreislaufaktivierung übernimmt. Von den Knöcheln bis zu den Oberschenkeln stecken die Beine in Plastikmanschetten, die – auf die Pulsfrequenz abgestimmt – aufgeblasen und wieder entleert werden. Auf diese Weise wird körperliche Aktivität simuliert und dem Oberkörper mehr Blut zugeführt. Es geht hauptsächlich darum, die Schubkraft des Herzens zu erhöhen, um dadurch die Arteriogenese anzuregen, hält der Spiegel fest.

Die Verbesserung der Umgehungskreisläufe konnten die Berliner Forschern auch messen. Sieben Wochen lang wurden 16 Patienten fünf Mal pro Woche die Hose eine Stunde lang angelegt. „Die Leistung der Umgehungskreisläufe hat sich um 87 Prozent verbessert“, so Dr. Eva Buschmann. Bei immerhin sechs der 16 Patienten sind die Beschwerden merklich zurück gegangen. Die Forscher suchen für weitere Studien gerade Patienten mit manifesten Verschlüssen in verschiedenen Körperregionen.

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Kein Ersatz für selbständige Bewegung

Die Herz-Hose soll aber keinesfalls als Ersatz für körperliche Bewegung verstanden werden. „Sich von der Herz-Hose durcharbeiten lassen und dabei vor dem Fernseher zu liegen – genau das möchten wir nicht“, betont Ivo Buschmann. Dauerhaft zum Einsatz kommen könne die Hose nur bei Patienten, die sich auf Grund von Amputationen oder anderer Behinderungen nicht mehr ausreichend selbst bewegen können. Bei anderen Patienten soll die Herz-Hose lediglich „Anschubhilfe“ leisten. Sobald die Arteriogenese in Schwung gekommen ist, sollen die Patienten die Pumpleistung ihres Herzens selber erhöhen: durch regelmäßige körperliche Bewegung – nach eingehender ärztlicher Untersuchung. Besonders Menschen mit bestehenden Gefäßverengungen sollten das Training jedoch mit einem Facharzt für Angiologie abklären, so der Spiegel. Engstellen müssen vorher beseitigt werden, damit das Training überhaupt die beabsichtigte Wirkung zeigen kann.

Mag. Christian Boukal
Februar 2010

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Michael Friedrich Vogt-Klarstellung zu den Gerüchten und Falschmeldungen


Liebe Freunde und Quer-Denken-TV-Zuschauer, zur allgemeinen Klarstellung über die Gerüchte um meine Person wie Gefängnis, Tod, Absetzen ins Ausland, usw. will ich hier persönlich Stellung nehmen. Folgendes ist mir passiert:

In Folge meiner beruflichen Überanstrengung hatte ich einen Schlaganfall im Stammhirn mit katastrophalen Folgen. Die Ärzte prognostizierten, daß ich, wenn ich überlebe und nach Monaten oder Jahren evt. wieder aufwache, ein schwerer Pflegefall sein werde, der weder laufen, sprechen noch selbstständig essen kann. Die Schulmediziner gaben mir keine Überlebenschancen. Zitat des Arztes zu meiner Frau: „Ihr Mann liegt im Sterben, geben Sie sich keiner Hoffnung hin.“ Die Ärzte waren hilflos und überfordert und da sie mit ihrem Latein am Ende waren, hatten sie mich aufgegeben. Mein Leben ist in dieser ausweglosen Situation von Oleg Lohnes, einem exzellenten Energie-Heiler mit enormen Fähigkeiten, gerettet und neu aufgebaut worden. Von Oleg wurde darüber hinaus das, was Schulmediziner für nicht möglich halten, möglich gemacht. Man kann sagen, es ist eine Neugeburt. Schon nach relativ kurzer Zeit hatte ich einen neuen Körper, ein neues Hirn und eine neue Lunge, welche nach 50 Jahren endlich völlig asthmafrei ist. Wir hatten großes Glück, Oleg vor einem Jahr persönlich kennengelernt zu haben, innerhalb des Jahres hat sich eine tiefe Freundschaft und enge berufliche Zusammenarbeit entwickelt. Aus dieser Zusammenarbeit mit Oleg sind unter anderem viele hochinteressante Quer-Denken-TV-Interviews entstanden. Die Verbundenheit zwischen Oleg, meiner Frau Sabine Weise und mir, hat es möglich gemacht, daß Oleg nun bereits seit drei Monaten Tag und Nacht für mich da ist und einen Energie-Heilungsprozess initiiert hat, welcher bei den Ärzten größtes Erstaunen, Begeisterung und schlichtweg Sprachlosigkeit auslöst. Mit meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele fühle ich mich wie ein Neugeborener. Weitere zusätzliche Einflüsse von anderen Heilern und Energiearbeitern werden nicht gebraucht und sind von mir nicht erwünscht! Außerdem hasse ich Trittbrettfahrer wie die Pest! Ich bin jetzt völlig gesund, und jetzt muss ich neu lernen, mein neues Leben genießen zu können und belastbar zu werden. Sowohl meine Frau Sabine als auch ich sind Oleg Lohnes zutiefst dankbar für alles, was er für mich und uns getan hat. Mir ist deutlich bewusst geworden, wie wichtig es ist, im Leben auf echte Qualität im Denken und Handeln zu achten. Deshalb ist meine Neugeburt gleichzeitig eine Neugeburt für QDTV, wo das Thema Qualität im Denken und Handeln (Interviews) neue Bedeutung bekommen wird. Da ich im Moment noch Zeit brauche, bis ich richtig belastbar bin, werde ich in nächster Zeit meiner Frau beratend und unterstützend zur Seite stehen, während sie QDTV offiziell vertritt. Sie steht bereits seit Jahren Tag und Nacht tatkräftig an meiner Seite.

Euer Michael

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Alles Gute und „Willkommen im neuen Leben!“
TA KI

Schlaganfall- und Attentat-Gerüchte über syrischen Präsidenten – Assad zu 70 Prozent gelähmt?


Im Internet kursieren wilde Gerüchte über den Gesundheitszustand des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Der 51-Jährige habe einen Schlaganfall erlitten und sei zu 70 Prozent gelähmt, heißt es. Andere Medien berichten sogar von einem Attentat auf den syrischen Staatschef.

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Der syrische Präsident Baschar al-Assad soll einen Schlaganfall erlitten haben. Dies berichten mehrere arabische Medien. Vor allem in den sozialen Medien gibt es wilde Gerüchte über den Gesundheitszustand des 51-Jährigen.

Vor zehn Tagen sei Assad wegen eines Augenleidens in ein Krankenhaus eingeliefert worden, heißt es. Nach Komplikationen im Gehirn habe man ihn auf die Intensivstation verlegt. Der syrische Staatschef habe einen Schlaganfall erlitten und sei zu 70% gelähmt, aber bei Bewusstsein.

Anderen Berichten zufolge sei Assad Opfer eines Attentats geworden. Der „Nachrichtenexpress“ berichtet unter Berufung auf die französische Tageszeitung Le Point, dass sein persönlicher iranischer Bodyguard Mehdi al-Yaakubi ihm in den Kopf geschossen habe.

Vor wenigen Tagen schrieb die britische „Independent“ unter Berufung auf den iranischen Journalisten Amir Taheri, dass der syrische Staatschef wegen des „psychologischen Drucks“ an „nervösen Zuckungen am linken Auge“ leide. Demnach sei Assad nach fünf Jahren Krieg und Spannung „entkräftet“.

Der syrische Aljazeera-Journalist Faisal al-Qassem twitterte: Assad sei „sehr krank und bettlägerig“ und zu 70 Prozent gelähmt. Al-Qassem habe diese Informationen aus sicheren Quellen. Dem türkischen Nachrichtenportal dirilispostasi zufolge habe der russische Präsident Wladimir Putin bereits seine Ärzte nach Syrien geschickt.

In der chinesischen Zeitung Xinhua wurden die Berichte über Assads schlechte Gesundheit dementiert: „In einem kurzen Statement aus dem Präsidentenbüro heißt es, die Berichte über die schlechte Gesundheit des syrischen Präsidenten sind unwahr”, so die Zeitung. Assad befinde sich bei „exzellenter Gesundheit”.

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/schlaganfall-und-attentat-geruechte-ueber-syrischen-praesidenten-assad-zu-70-prozent-gelaehmt-a2037321.html

Gruß an Baschar al-Assad, wenn Sie wieder in Echtzeit vor einer Kamera stehen, werden wir alle Klarheit haben.

TA KI

+++EIL+++Schlaganfall: Syrischer Präsident Assad zu 70 Prozent gelähmt


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Von nachrichtenexpress.com

Arabischen Medienberichten zufolge wurde der syrische Präsident Baschar el Assad aufgrund eines Augenleidens vor zehn Tagen ins Krankenhaus eingeliefert.

Damaskus (nex) – Arabischen Medienberichten zufolge wurde der syrische Präsident Baschar el Assad aufgrund eines Augenleidens vor zehn Tagen ins Krankenhaus eingeliefert. Der iranische Journalist Amir Taheri schrieb bereits vor Wochen in der arabischen Zeitung “Asharq Al-Awsat, dass Assad nach fünf Jahren Krieg und Spannung entkräftet sei. Laut russischen Offiziellen entwickle der syrische Präsident “nervöse Zuckungen am linken Auge”. Als Grund gäben sie den “psychologischen Druck” an, unter dem Assad leide.

Nach Komplikationen im Gehirn, habe man ihn in die Intensivstation verlegt. Einige Medien schreiben er habe einen Schlaganfall erlitten und sei zu 70% gelähmt, aber bei Bewusstsein. Anderen Berichten zufolge sei er Opfer eines Attentats und werde im Krankenhaus in Damaskus behandelt.

Die französische Tageszeitung Le Point spekuliert sogar, dass sein persönlicher iranischer Bodyguard Mehdi al-Yaakubi ihm in den Kopf geschossen habe.

Der syrische Aljazeera Journalist Faisal al-Qassem schrieb auf Twitter, dass Assad sehr krank und bettlägerig, aber bei Bewusstsein sei. Al-Qassem habe diese Informationen aus sicheren Quellen. Auch der Ajazeera-Journalist schreibt, dass Assad zu 70 Prozent gelähmt sei. Dem türkischen Nachrichtenportal dirilispostasi zufolge habe der russische Präsident Wladimir Putin bereits seine Ärzte nach Syrien geschickt.

Quelle: http://derwaechter.net/8993-2

Gruß an die, die mehr wissen

TA KI

Heil- und Hilfsmittel Natron


Dieser Artikel erschien hier erstmals am 06.09.2015

Natron kennt jeder. Nämlich als Backtriebmittel für Kuchen, Gebäck und manchmal auch für Brot. Dass Natron auch ein wertvolles Hilfsmittel im Haushalt oder sogar ein wirksames Heilmittel sein kann, ist den wenigsten bekannt. Natürliches Natron wurde früher bei verschiedenen Gebrechen verordnet und seit einigen Jahren ist es erfolgreicher Bestandteil mancher alternativer Krebstherapien.

Natron

 

Nur reines Natron verwenden

Natron im Sinne von reinem Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3) gibt es äusserst günstig in Supermärkten und Drogerien. Allerdings muss es sich um wirklich reines, vollkommen zusatzfreies Natriumhydrogencarbonat handeln. Herkömmliche Backpulver enthalten nämlich Zusätze wie phosphathaltige Säuerungsmittel und manchmal auch aluminiumhaltige Verbindungen, was beides sicher nicht von gesundheitlichem Wert ist.

Natriumhydrogencarbonat ist auch unter dem Begriff Natron bekannt. Gelegentlich werden auch die zwar chemisch falschen, aber – zumindest früher – durchaus geläufigen Bezeichnungen Natriumbicarbonat, Bicarbonat oder Soda verwendet. Soda deshalb, weil dieser Begriff in englischsprachigen Ländern oft abkürzend für „baking soda“, also „Backtriebmittel“ verwendet wird. Im Deutschen jedoch bedeutet Soda eigentlich etwas anderes und genau das kann gelegentlich Verwirrung stiften. Das sog. Waschsoda oder auch Natriumcarbonat (Na2CO3) hat nichts mit einem Backpulver zu tun. Es wird in der Glasindustrie, zur Herstellung von Bleich-, Wasch- und Reinigungsmitteln, in der Textil- und Lederindustrie sowie in vielen anderen Industriezweigen eingesetzt. In diesem Text aber geht es ausschliesslich um reines Natriumhydrogencarbonat bzw. Natron.

Natron gegen Übersäuerung

Natriumhydrogencarbonat – nachfolgend nur der Einfachheit halber Natron genannt – ist eine natürlich vorkommende Substanz. Sie wurde um 1840 entdeckt, erst nur in Bäckereien, dann aber bereits im frühen 20. Jahrhundert auch in Privathaushalten häufig für Kuchen und Brot verwendet.

Bald beobachtete man die reinigenden Eigenschaften des Natrons und seine Fähigkeit, Grippeerkrankungen, Erkältungen, aber auch chronische Erkrankungen schnell zum Verschwinden zu bringen, was eine ganz einfache Erklärung hat: Natron hat einen hohen pH-Wert, ist also basisch.

Menschen, die unter einer schlechten Gesundheit leiden und zu Erkrankungen aller Art neigen, sind gewöhnlich übersäuert, das heisst, die pH-Werte ihrer Gewebe sind eher niedrig. Nehmen sie basisches Natron ein, so können die überschüssigen Säuren neutralisiert werden und die Körper-pH-Werte steigen wieder an.

Wundersame Verwendungsmöglichkeiten für Gesundheit und Wohlbefinden

Schliesslich fand man immer mehr Anwendungsmöglichkeiten für das billige, aber äusserst nützliche Pulver:

  • Bei Grippe und Erkältungen half es den Menschen, wenn sie einen halben bis einen ganzen Teelöffel mit Wasser mischten und diese Lösung über einige Tage hinweg mehrmals täglich tranken.
  • Natron im Fussbadewasser machte schmerzende oder müde Füsse munter.
  • 50 bis 100 Gramm Natron als Zusatz im Vollbad hatte verjüngende Wirkung.
  • Natron in Schuhe gestreut, vertrieb Schweissgeruch.
  • Haut – auch im Gesicht – wurde glatt und weich, wenn man sie mit Natronlösung wusch.
  • Deodorants waren überflüssig, wenn man sich Natron in die Achselhöhlen puderte.
  • Nach üppigen Mahlzeiten oder ungewohnten Speisen (z. B. im Ausland) genügte ein Teelöffel Natron in einem Glas Wasser und Völlegefühl oder Unwohlsein verschwanden.
  • Eine Messerspitze Natron half Menschen, die nach schwer verdaulichen Speisen ständig aufstossen mussten.
  • Mundspülungen mit Natron machten Mundgeruch den Garaus und hemmten die Bildung von Karies.
  • Oft wurden auch die Zähne mit Natron geputzt, was binnen kürzester Zeit zu strahlend weissen Zähnen führte. Allerdings ist dieser Tipp nur bei wirklich perfektem Zahnschmelz ratsam, da Natron den Zahnschmelz unter Umständen angreifen könnte und bei Zahnschmelzdefekten diese verstärken könnte.
  • Natron in Zitronenwasser hilft gegen Sodbrennen. Doch darf man nicht zuviel Natron einnehmen – insbesondere nicht unmittelbar vor oder nach den Mahlzeiten – weil dann die Magensäure neutralisiert werden könnte und dadurch die Verdauung behindert würde. Daher wird empfohlen, das Natron entweder ordnungsgemäss zu dosieren oder mit Zitrone, Melasse oder Ahornsirup zusammen einzunehmen.

Pharmazeutische Medikamente verdrängten das nebenwirkungsfreie Natron

Mit der Verbreitung pharmazeutischer Produkte und der allgemein akzeptierten Empfehlung, bei jedem Symptömchen am besten sofort einen Arzt zu konsultieren, ging die Selbstverantwortung der Menschen für ihre Gesundheit immer mehr verloren.

Ärzte und die von ihnen verordneten teuren Medikamente sorgten für das Verschwinden von einfachen, aber höchst wirkungsvollen und gleichzeitig nebenwirkungsfreien Heil- und Hilfsmitteln, wie beispielsweise Natriumhydrogencarbonat eines war. Interessanterweise begannen nun vor einigen Jahren ausgerechnet zwei Ärzte damit, Natron erfolgreich in ihrer Krebstherapie einzusetzen.

Natron in der Krebstherapie

Der Arzt Mark Sircus erklärt in seinem Buch „Sodium Bicarbonate: Rich Man’s Poor Man’s Cancer Treatment“ (Natriumbicarbonat: Die Krebstherapie für reiche und arme Leute) die Anwendung von Natriumhydrogencarbonat als billigstes, sicherstes und vielleicht wirkungsvollstes Krebsmedikament, das je existiert habe. Natriumhydrogencarbonat könne laut Dr. Sircus Krebszellen vernichten.

Interessanterweise werde es auch in der schulmedizinschen Krebstherapie eingesetzt. Er berichtet von Onkologen, die Bicarbonat in Kombination mit Chemotherapie verabreichen. Sie tun das deshalb, weil Bicarbonat dabei hilft, lebenswichtige Organe vor dem Gift der Chemotherapie zu schützen. Er sagt sogar, dass alle Chemotherapie-Patienten ohne die Beigabe von Bicarbonat sterben würden.

Dr. Sircus selbst verabreicht seinen Patienten das Natron oral (in Verbindung mit Ahornsirup) und intravenös. Er empfiehlt ausserdem hohe Magnesium-Dosierungen – in der Regel über die Haut in Form von flüssigem Magnesiumchlorid – als Heilungsunterstützung nicht nur bei Krebs, sondern genauso bei vielen anderen Krankheiten.

Der in Rom lebende Onkologe Dr. Tullio Simoncini dagegen injiziert Natriumhydrogencarbonat direkt in die karzinösen Tumorregionen, um diese regelrecht „auszuwaschen“. Simoncini hält die orale Einnahme von Natriumhydrogencarbonat nur bei solchen Erkrankungen für hilfreich, die sich an irgendeiner Stelle im Verdauungstrakt – vom Mund bis zum Anus – breit gemacht haben. Beide Wissenschaftler konnten bereits grosse Erfolge bei ihren Krebspatienten verzeichnen.

Natron gegen Candida-Infektionen

Dr. Simoncini ist davon überzeugt, dass die pilzbekämpfenden Eigenschaften des Natrons den Grund für seine Heilkraft darstellen. Er beobachtete, dass Krebs besonders dort aufblühen konnte, wo auch der Pilz Candida präsent war. Daher hält er Krebs für die Folge von Candida-Infektionen. Dementsprechend könne die sofortige Beseitigung des Pilzes auch zum Verschwinden des Krebses führen.

Mark Sircus hingegen glaubt, dass die Frage nach den auslösenden Faktoren für Krebs deutlich komplexer sei. Immerhin könnte es auch so sein, dass die Pilzinfektion erst als Folge von Krebs auftauche. Dennoch machte auch er die Erfahrung, dass Candida-Infektionen samt den Krebszellen mit Natron zerstört werden. Natron erhöht den pH-Wert des Patienten und versorgt seinen Organismus mit Sauerstoff. Krebszellen aber können genauso wenig wie Candida-Pilze in einem alkalischen und sauerstoffreichen Milieu gedeihen. Daher ist es an dieser Stelle vollkommen irrelevant, wer zuerst da war, die Pilzinfektion oder die Tumore.

Es gibt inzwischen viele wunderbare Erfahrungsberichte von Menschen, die sich selbst mit Natron geheilt haben. Vernon Johnston aus Kalifornien beispielsweise, der durch Mark Sircus zu einer Behandlung mit Natron inspiriert wurde, heilte seinen Prostatakrebs mit Bicarbonat und Melasse. Beides hatte er regelmässig oral eingenommen und widerlegte mit seinem Heilerfolg die These von Dr. Simoncini, derzufolge oral eingenommenes Natron nur bei Krebs im Verdauungstrakt helfen könne. Begleitend dazu hatte Vernon Johnston Atemübungen durchgeführt, um seine Sauerstoffaufnahme zu erhöhen. Lesen Sie mehr über die wunderbare Geschichte von Vernon Johnston im Artikel „Mit Natron geheilt von Krebs – ein Erfahrungsbericht“.

Natron weicht Tumore auf

Erst kürzlich entdeckten sogar schulmedizinische Forscher, dass Natron bzw. das darin enthaltene Bicarbonat Krebstumore so weit aufweichen könne, dass man mit einer deutlich geringeren Dosis Chemotherapeutika (oder auch Bestrahlung) viel schnellere Resultate erzielen könne, als das normalerweise der Fall sei.

Dieses Forschungsergebnis möge jenen Menschen helfen, die nicht wagen, eine Krebsbehandlung ohne schulmedizinische Therapien durchzuziehen. Machen Sie Ihren Arzt auf diese neuen Erkenntnisse aufmerksam, damit er Sie ebenfalls mit Natriumhydrogencarbonat – wenigstens zusätzlich zur Chemotherapie – behandeln möge.

Alltägliche Verwendungsmöglichkeiten im Haushalt

Natriumhydrogencarbonat ist neben all diesen wundergleichen Wirkungen für die Gesundheit auch ein hervorragendes Hilfsmittel im Haushalt. Mit seiner Unterstützung lassen sich all die giftigen Dämpfe teurer chemischer Reinigungsmittel vermeiden.

  • Natron bindet üble Gerüche im Abfluss, in Teppichen und im Kühlschrank: Stellen Sie dazu eine Schale mit Natron in den Kühlschrank und streuen Sie ein wenig davon in den Abfluss und auf ihre Teppiche. Letztere müssen bei der Behandlung trocken sein. Lassen Sie das Natron einige Zeit einwirken und saugen Sie es dann ab.
  • Verstopfte Abflüsse werden mit Natron und Essig wieder frei.
  • Auch Aschenbecher riechen nicht mehr so unangenehm, wenn Sie auf deren Boden etwas Natron streuen.
  • Ton-Blumentöpfe mit weissen Kalkspuren auf der Aussenseite stellt man einfach in ein warmes Wasserbad mit darin aufgelöstem Natron.
  • Geschirr, insbesondere Holzgeschirr, verliert Fisch- oder Zwiebelgerüche, wenn es in einer Natronlösung gespült wird.
  • Dem Waschwasser für Obst und Gemüse beigefügt, macht Natron diese Lebensmittel sauberer.
  • Heisses Wasser mit Natron lässt muffige Gerüche in Thermoskannen verschwinden.
  • Wenn Sie einen Topf auf dem Herd vergassen, dann lösen Sie angebrannte Speisereiste, indem Sie im entsprechenden Topf ein wenig Natron in Wasser aufkochen.
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Natron sollte man immer bei sich haben, es ist das Notfallmittel bei Herzinfarkt!

(…)

Natron als rasches, preiswertes Entsäuerungsmittel
Wer schnelle Hilfe braucht, nimmt Natron (Natrium bicarbonat), erhältlich etwa als KAISER-Natron im Drogeriemarkt. Binnen weniger Minuten spürt der Patient hier die Erleichterung. Besonders bei Eingenommenheit und Schwindelanfällen, die Vorboten des Schlaganfalls sind, wird das Gehirn die Entsäuerung rasch spüren. Natron ist gegen Herzinfarkt und vor allem bei Schlaganfall eine geradezu sensationelle Hilfe.
Hand nach rechts Wichtig ist, daß es rasch und in hoher Dosis gegeben wird, das heißt, etwa 1 gehäufter Teelöffel auf 1/2 Glas Wasser!
Damit können beim Schlaganfallpatienten Lähmungen und Störungen sicher vermieden und sogar wieder rückgängig gemacht werden. In meiner 25-jährigen Praxis habe ich auf diese Weise auch schon in der eigenen Familie Schlaganfälle erfolgreich behandelt. Es blieben keinerlei Rückwirkungen des Schlaganfalles.
Als Heilpraktiker bin ich natürlich nie direkter Ansprechpartner für Notfälle, aber ich erfahre doch immer wieder über Angehörige von Patienten, die mit teilweise schwersten Ausfällen im Krankenhaus liegen. Auf meinen Rat hin gaben die Angehörigen auch noch Tage nach dem Schlaganfall Natron und erzielten regelmäßig baldige Besserung und teilweise einen völligen Rückgang von Ausfällen.
Diese Natronlösung kann und sollte dabei gerade auch dem Bewußtlosen in den Mundwinkel geträufelt werden, denn sein Schluckreflex funktioniert in aller Regel. Ich weiß von Fällen – und habe es bei Angehörigen selbst erlebt – daß diese kurze Zeit nach Einträufeln der Natronlösung mit dem Löffel in den Mundwinkel wieder das volle Bewußtsein erlangten und vom Schlaganfall nichts zurückblieb.
Ein älterer Mensch sollte jedenfalls immer Natron im Hause haben und dafür sorgen, daß ihm beim Schlaganfall oder auch schon bei Schlaganfallverdacht sofort von den Angehörigen Natron gegeben wird. Natron ist sehr billig! Eben das aber ist meines Erachtens auch der alleinige Grund dafür, warum es – ähnlich wie Vitamin C! – nicht zum Einsatz kommt! Daran ist nichts zu verdienen. Folglich unterbleibt gewöhnlich seine Anwendung bei Schlaganfall und Herzinfarkt! Da sind im Notfall bis zum Eintreffen der „Retter“ wirklich liebende Angehörige gefordert! Gewöhnlich ist natürlich keine „Stoßtherapie“ von Natron nötig, wie etwa im Notfall.

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Quelle: http://www.j-lorber.de/gesund/ph-milieu/g-strophantin-ph-wert.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI

Polypharmazie – Medikamentenvergiftung


Pillen-Bild Polypharmazie2Dritthäufigste Todesursache von uns Patienten

98 Prozent der Pillen ohne Nachweis auf Heilwirkung

„Meldung Amerikanisches Ärzteblatt 15.4.1998: In einer umfangreichen Untersuchung wurde festgestellt, daß die Nebenwirkungen von Medikamenten inzwischen zur dritthäufigsten Todesursache in den Industrieländern geworden ist… In Deutschland sterben nach Angaben der Ärztekammer vom 18. April 1998 jährlich über 8000 Menschen durch gefährliche Nebenwirkungen von Medikamenten und über 100.000 erkranken schwer.“

„24.000 Medikamente, das sind über 98% aller gegenwärtig auf dem Markt befindlichen Medikamente, werden ohne nachgewiesene Heilwirkung millionenfach verschrieben, gekauft und geschluckt“

„Für 98% der heute weltweit vertriebenen Pharmapräparate ist nur eine Tatsache wirklich nachgewiesen: Daß die schwerwiegenden Nebenwirkungen dieser Pillen neue Krankheiten mit epidemischem Ausmaß erzeugen, die nach Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs die dritthäufigste Todesursache sind.“

„Münchener Medizinischen Wochenschrift.. eine der größten Ärztezeitungen Europas.. 25.2.1999.. Artikel: ‚Multimorbidität und Polypharmazie als Ursache von Verwirrtheitszuständen‘.. Multimorbidität, das ist, wenn jemand an mehreren Krankheiten gleichzeitig erkrankt. Polypharmazie.. Diagnosebegriff für Krankheiten.. durch zuviel Medikamenteneinnahme.. ‚poly‘ heißt viel und ‚Pharmazie‘ heißt Pharmapräparate.. es gibt jetzt bereits einen eigenen Diagnosebegriff speziell für Krankheiten, die durch das Schlucken zu vieler Pharma-Pillen entstanden sind: ‚Polypharmazie‘.
(Wenn die letzten paar Wochen, vor dem Ableben eines Patienten, höhere Medikamentenkosten „gemacht werden“, als in den zwei Jahren Leidenszeit davor, hat dies System. Oft werden innert kürzester Zeit, zehntausende von Franken „verbuttert, obwohl die „Zocktoren“ wissen, dass das Ableben kurz bevorsteht)!

Wir einfachen Patienten werden masslos belogen und wir werden uns nicht am laufenen Genozid beteiligen!

Seit der Veröffentlichung der Lehre von Dr. G. Hamer (1981) ist es der real existierenden Schulmedizin, nicht in einem einzigen Krankheitsfall gelungen, die Germanische Neue Medizin® zu widerlegen!

(…)

Quelle: http://www.new-focus.ch/products.asp?CatID=13&SubCatID=97&ProdID=194

Gruß an die Pillenverweigerer

TA KI

Chinesin spricht nach Schlaganfall fließend Englisch


Ungewöhnliche Patientin: Eine chinesische Rentnerin hat einen Schlaganfall erlitten. Nach einer Therapie fallen ihre ersten Worte – sie spricht fließend Englisch. Ihre Muttersprache ist fast weg.

Eine 94-Jährige Chinesin spricht nach einem Schlaganfall fließend Englisch. „Aber in ihrer Muttersprache bringt sie nur noch wenige Worte zustande“, sagte ihr Arzt Li Yanfang der Deutschen Presse-Agentur in Peking. Die Rentnerin Liu Jaiyu habe in ihrem Berufsleben viele Jahre als Englischlehrerin gearbeitet.

Vor einem Jahr sei die Rentnerin nach einem Schlaganfall in sein Krankenhaus eingeliefert worden, erklärte Li Yanfang, der die Innere Medizin am Krankenhaus in der ostchinesischen Millionenstadt Changsha leitet. Nach monatelangem Training habe sie wieder einfache Wörter gelernt. Seit einigen Wochen spreche sie nun ganze Sätze.

Die Pfleger hätten sie erst nicht richtig verstanden. Dann sei ihnen aufgefallen, dass die Frau nicht Chinesisch, sondern Englisch sprach. „Wenn sie Besucher bekommt, antwortet sie auf Englisch, selbst wenn sie auf Chinesisch angesprochen wird“, sagte Li Yanfang.

„Wir gehen davon aus, dass ihr Sprachzentrum beschädigt wurde“, sagte der Mediziner. Vermutlich sei die Region für Englisch in ihrem Gehirn aber nicht oder nur gering in Mitleidenschaft gezogen worden. Das könne erklären, warum sie zwar kaum noch ihre Muttersprache sprechen könne, aber auf das gelernte Wissen über Englisch ausweicht.

Mögliche Folgen eines Schlaganfalls

Nach einem Schlaganfall treten häufig Sprachstörungen auf. Nach Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (Gütersloh) hat bundesweit rund ein Drittel der Betroffenen mit Sprachverlust oder -störungen zu kämpfen. Allerdings behielten Patienten meist ihre Muttersprache, es werde eher das Sprechen in Fremdsprachen beeinträchtigt.

„Der Fall der Rentnerin aus China ist sehr ungewöhnlich“, sagte Mario Leisle von der Stiftung. Li Yanfang hat viele Patienten nach einem Schlaganfall behandelt. Für ihn hat Rentnerin Liu Jaiyu noch Glück im Unglück gehabt. „Vielen Patienten geht es schlechter“, sagte er.

Dank Englisch könne die Frau immerhin wieder kommunizieren. Noch sei offen, wie die weitere Therapie anschlage. Möglicherweise könne sie irgendwann auch wieder fließend in ihrer Muttersprache Chinesisch sprechen.

Quelle: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/6101714/chinesin-spricht-nach-schlaganfall-fliessend-englisch.html

Gruß an die, die ebenfalls der Meinung sind, daß,  die englische Sprache mit einer Sprachstörung gleichzusetzen ist.

🙂

TA KI

Ibuprofen: Der gefährliche Siegeszug des Aspirin-Killers in Deutschland


 

 

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Früher schluckten die Deutschen Aspirin in rauen Mengen. Doch das ändert sich, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS). Die Deutschen steigen massenhaft auf Ibuprofen um.

Sportler schlucken es vor Wettkämpfen, um weniger Schmerzen zu haben, Kinder bekommen Ibu-Säfte bei Grippe – und gestresste Büroarbeiter werfen die beliebten Pillen zwischen Meetings ein.

Laut „FAS“ hat Ibuprofen das Schmerzmittel Aspirin daher im Jahr 2013 bei der Zahl der verkauften Packungen überholt: 71 Millionen Ibu-Schachteln gingen vergangenes Jahr über die Apotheker-Theken.

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Besseres Image als Aspirin

Das hat wohl auch mit dem besseren Image von Ibuprofen zu tun: Aspirin hat den Nachteil, dass es die Blutgerinnung hemmt, das weiß mittlerweile jeder. Das ist eine Gefahr, wenn es etwa zu einem Unfall kommt. Paracetamol wiederum greift die Leber an – und ist hoch dosiert sogar tödlich.

 

 

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Doch in Wirklichkeit sind auch Ibu-Pillen nicht ohne: Der Wirkstoff kann den Magen angreifen, Magenblutungen verursachen und Ödeme auslösen, warnt die „FAS“. Es hat also ähnlich starke Nebenwirkungen wie Aspirin.

Schlimmer noch: Eine andere Studie kam zu dem Ergebnis, dass die regelmäßige Einnahme von Ibuprofen das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen kann. Schuld daran sei „die Omnipräsenz des Enzyms, das von all diesen Medikamenten gehemmt wird“, schreibt die „Welt“.

Diese Risiken werden von den meisten Patienten unterschätzt. Experten fordern daher, nur noch kleinere Packungen der Schmerzmittel zu verkaufen. Einige forderten im „Spiegel“ gar, Schmerzmittel wie Ibuprofen verschreibungspflichtig zu machen.

Wie auch immer: Das Geschäft mit den „Ibus“ läuft rund. Es ist patentfrei und jeder Pharmakonzern darf es produzieren. In den nächsten Jahren dürfte der Wirkstoff in deutschen Haushalten sogar noch Boden gut machen.

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Denn Experten wissen: Wenn sich die Deutschen erst einmal für ein Mittel entschieden haben, dann bleiben sie dabei.

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2014/10/12/ibuprofen-schmerzmittel-beliebter-aspirin-_n_5972028.html

 

Anmerkung: Ibuprofen steht nicht nur im Verdacht Magenblutungen auszulösen, sondern- es greift massiv den Darm an, mit verheerenden Folgen die meist übersehen, oder erst gar nicht erkannt werden!!!

Wenn Ibuprofen in höheren Dosen( 1800 mg bis zu 2400 mg tägl.) über einen längeren Zeitraum( ab 1 Jahr)  eingenommen wird, kommt  es nicht selten zu Symptomen  die den Autoimmunerkrankungen Morbus Chron und Morbus Bechterew   ähneln, da es zu Abzessbildungen im gesamten Verdauungstrakt und rheumatischen Symptomen kommt , die sich durch Durchfälle mit starken Bauchkrämpfen und  dem Anschwellen verschiedenster Gelenke – einhergehend mit massiven Schmerzen und entsprechender Bewegungseinschränkung zeigen-

Der CRP Blutwert ist in diesem Zusammenhang oft um das bis zu 1000fache erhöht-

Die Ärzte behandeln meist rein symptomatisch, da der Beipackzettel des Medikamentes „Ibuprofen“ im Bereich der Nebenwirkungen NICHT angibt, daß es bei kontinuierlicher Einnahme über einen längeren Zeitraum  zur Schädigung des Darms führen kann.

Die Folge sind Fehldiagnosen, die sich in dem rapiden Anstieg der Morbus Chron Diagnosen  zeigen- Die Universitätsklinik in Regensburg* nahm sich dieser Thematik 2011 verstärkt an und kam zu dem Schluß, daß Ibuprofen den Darm mit massiven Folgen angreifen kann-

iCH selber habe diese Erfahrung gemacht (…über 40 Abzesse im gesamten Darm und massiven  Entzündungszeichen an div. Gelenken bei einem um das 800 fache erhöhten CRP- Wert… nach 3 Jahren täglicher Ibuprofeneinnahme, welche mir auf Rezept vom Arzt verschrieben wurden) und befand mich in Behandlung der Klinik Regensburg*– die Ärzte dort forderten intern, daß entsprechende Hinweise in den Packungsbeilagen einzubringen sind- die Pharmalobby hat wenig Interesse an der Aufklärung und Erweiterung entsprechender Hinweise auf die Nebenwirkungen ihres Medikamentes.

ICH kann nur jeden warnen dieses Präparat häufiger anzuwenden, oder es gar seinen Kindern zu verabreichen, es gibt viele homöopathische Alternativen bei Schmerzen- und mancher Schmerz will uns auch einfach nur sagen, daß wir einen Gang zurückschalten und mehr ins uns hineinhorchen sollten.

*Korrektur: Es handelte sich um das Klinikum Regensburg, nicht Ingolstadt, aufgrund der häufigen Aufenthalte in div. Krankenhäusern kam es zu der Verwechslung, dafür möchte iCH mich entschuldigen.- TA KI

Gruß an die, die nachforschen

TA KI

Plötzlich fremde Sprachen sprechen…


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Großbritanni: Frau leidet an seltenem Syndrom, wodurch sie in fremden Akzenten spricht

Eine Britin leidet an einem Syndrom, von dem weltweit nur 60 Menschen betroffen sind.

Die 49-jährige aus Chatham (Großbritannien) spricht in ausländischen Dialekten, darunter französisch und chinesisch, der Auslöser für ihr Sprachwirrwarr war eine Migräne.

Nach einem Zusammenbruch verlor sie die Fähigkeit zu sprechen. Experten sagen, das seltene Syndrom würde bei Menschen mit leichten Gehirnschäden auftreten. Der Alltag gestaltet sich für die Besitzerin eines Haarsalons als schwierig, manchmal sieht sie sich rassistischen Äußerungen ausgesetzt.

Quelle: http://www.shortnews.de/id/1093169/grossbritanni-frau-leidet-an-seltenem-syndrom-wodurch-sie-in-fremden-akzenten-spricht

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Aufgewacht und eine fremde Sprache gesprochen

Was Sabine Kindschuh erlebt, ist sensationell und schockierend zugleich – nach einem Schlaganfall spricht sie plötzlich Schweizerdeutsch.

Oberalba Gut gelaunt öffnet Sabine Kindschuh die Tür ihres Hauses in Oberalba. Mit einem freundlichen „Hallo“ reicht sie die Hand. Ein „Hallo“, das anders klingt als gewöhnlich. Nicht Hochdeutsch, auch kein Rhöner Dialekt gibt ihren Worten den Klang. Sabine Kindschuh spricht Schweizerdeutsch – ohne jemals in dem Land gewesen zu sein, beherrscht sie diese Sprache perfekt. Es ist eine Krankheit, die nur 60 Mal auf der ganzen Welt dokumentiert ist, erzählt sie. Das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom, eine seltene neurologischen Erkrankung, traf Sabine Kindschuh nach einem leichten Schlaganfall vor einigen Jahren. Seitdem lebt die heute 57-Jährige damit und bekommt selbst noch Gänsehaut dabei, wenn sie erzählt, was sie mit dieser Krankheit alles erlebt hat. „Das würde ein ganzes Buch füllen“, sagt sie und lacht, auch wenn ihr in all den Jahren oft nicht zum Lachen zumute war.

Als sie 47 Jahre war, hatte Sabine Kindschuh ihren ersten Schlaganfall. Die rechte Körperseite sei dabei in Mitleidenschaft gezogen worden. Das war 2003. Wieder aufgerappelt, habe sie zwei Jahre später zu Hause gespürt, dass etwas mit ihr passiert sei. „Eventuell war es ein kleiner Hirnschlag oder ein leichter Schlaganfall.“ Danach habe sie plötzlich angefangen zu stottern. „Sehr schlimm“ sei das gewesen, worauf sie einen Logopäden zu Rate zog und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Dort verbrachte sie die erste Nacht, ohne nur zu ahnen, was folgen würde. Als sie am Morgen erwachte und die ersten Worte sprach, kam der Schock. Sabine Kindschuh sprach Schweizerdeutsch. „Ich dachte, ich spinne!“ Sie habe die Bettdecke über den Kopf gezogen und leise vor sich hin gesprochen. „Es ging nicht weg.“ Die Ärzte schickten sie sofort zum Psychologen, weil sie dachten, sie sei „nicht mehr normal“. Für die lebenslustige Frau aus Oberalba eine schmerzliche Erfahrung, denn viele Menschen dachten, dass „ich sie veralbere“. Selbst die Hausärztin habe ihr nicht geglaubt und gemahnt, sie müsse „richtig sprechen“. Aber es ging nun mal nicht, so sehr sie sich auch bemühte.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wandte sich Sabine Kindschuh an ihren Sprachtherapeuten Dr. Hans Jentzsch in Bad Salzungen. Er äußerte den Verdacht, dass es sich um das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom handeln könnte. Ein Krankheitsbild, das er in seiner langen Berufszeit „noch nie erlebt“ hatte. Aus dem Anfangsverdacht wurde Gewissheit. Vor ihr lagen die ersten zwei Jahre, die „sehr schlimm“ für sie gewesen seien. Besonders, „um zu akzeptieren, was nicht mehr zu ändern ist“. Lange Zeit arbeitete Hans Jentzsch mit Sabine Kindschuh therapeutisch zusammen. Sie wisse auch, wie es richtig sein müsste, könne es aber im Alltag nicht umsetzen.

Für ihre Familie, ihre vier Kinder und ihren Ehemann, sei es eine große Umstellung gewesen. Doch waren sie es, die Sabine Kindschuh den nötigen Halt gegeben haben, gerade in der ersten schweren Zeit. Auch wenn ihr Mann anfänglich schockiert gewesen sei und nicht wusste, ob er dem glauben sollte, was er hörte. Sie löste die Situation mit Humor und sagte, er solle froh sein, dass sie nicht polnisch aufgewacht sei. Doch nicht immer half ihr die lebenslustige Seite weiter. Oft sei sie an ihre Grenzen gestoßen, wenn sich Menschen von ihr abgewandt haben, weil sie sich von ihr veralbert fühlten. Im Dorf hatte ihr Mann sofort für Aufklärung gesorgt. Die meisten fanden es lustig und sprechen heute von der „Schweizerin in der Nachbarschaft“. Da, wo sie auf Menschen traf, die sie nicht kannten, geriet sie in ständige Erklärungsnot. „Ich dachte, ich kann doch niemanden belügen.“

Doch irgendwann war ihre Kraft am Ende. Um sich selbst zu schützen, ließ sie Menschen, die sie kennenlernte, im Glauben, eine Schweizerin zu sein. Dafür möchte sich Sabine Kindschuh nun entschuldigen. Auch möchte sie um mehr Akzeptanz und Verständnis bitten und Aufklärungsarbeit leisten. Wichtige Gründe, warum sie jetzt den Weg in die Öffentlichkeit gesucht hat. Sie wandte sich an das MDR-Fernsehen, an die Redaktion der Talkshow „Unter uns“. Reiste vor Kurzem mit ihrem Mann zur Aufzeichnung der Sendung nach Leipzig, nachdem das Fernsehteam bei ihr in Oberalba zu Besuch war, um sich davon zu überzeugen, dass es sich tatsächlich um einen außergewöhnlichen Fall handelt – sensationell und schockierend zugleich. Die 57-Jährige hofft, durch ihr öffentliches Auftreten „andere mutige Menschen zu finden“, die das gleiche Schicksal mit ihr teilen. Mittlerweile weiß sie, dass es richtig ist, die Öffentlichkeit nicht zu meiden. Sonst könne es passieren, in eine Depression zu geraten. So weit ist es bei Sabine Kindschuh nicht gekommen. Bei vielen Späßen sei sie dabei, allerdings bis zu einer gewissen Grenze. Auslachen lasse sie sich nicht mehr, sie habe das nötige Selbstbewusstsein entwickelt, sich gegen verletzende Angriffe zu wehren. Dafür sorge sie jetzt im Familienkreis für beste Unterhaltung, trage Sketche und Reden vor und sei insgesamt ein aufgeschlossenerer Typ geworden. Früher sei sie eher zurückhaltend gewesen, wenn auch schon immer sehr lebenslustig.

Täglich trainiert Sabine Kindschuh ihre Gedächtnisleistung. Genauso oft probiert sie, Hochdeutsch zu sprechen – ohne Erfolg. Das Haus wurde zum „Häusli“, die Wurst zum „Würstli“, oft verwechsle sie Wörter in ihrer Bedeutung oder kann sie nicht mehr ins Hochdeutsche übersetzen. „Doch wer mich kennt, versteht mich“, sagt sie. Nur ihre fünfjährige Enkelin versucht sie manchmal zu verbessern.

Sabine Kindschuh ist eine starke Frau, die vielleicht durch ihre lebenslustige Art so manche schwierige Klippe überwunden hat. Zum Abschied klingt das „Auf Wiedersehen“ gar nicht mehr so ungewöhnlich. Die Freude am Gespräch mit ihr lässt den schweizerdeutschen Dialekt recht schnell zur Normalität werden. Dieser Gedanke bleibt zurück und die Bewunderung für eine Frau, die über Nacht eine „neue Identität bekommen hat“, ohne ein anderer Mensch geworden zu sein.

Das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom (Foreign Accent Syndrome, FAS) ist eine extrem seltene neurologische Erkrankung, die sich dadurch äußert, dass die Betroffenen innerhalb kurzer Zeit im Rahmen einer Stimmbildungsstörung ihre Sprachmelodie ändern, was von Außenstehenden häufig als ein Akzent einer Fremdsprache oder plötzlich auftretender Dialekt interpretiert wird. Die Erkrankung entsteht nicht spontan und isoliert, sondern ist stets Folge einer zugrunde liegenden neurologischen Erkrankung wie einem Schlaganfall, schwerer Migräne oder einem Schädel-Hirn-Trauma. Etwa 60 Menschen mit dieser Störung sind seit 1941, dem Jahr der Erstbeschreibung, bekannt geworden.

Der Verlust des gewohnten Sprachmusters sowie die Reaktionen des persönlichen Umfeldes können bei den Betroffenen zu schweren psychischen Belastungen führen. Quelle: Wikipedia

Quelle: http://www.insuedthueringen.de/lokal/bad_salzungen/fwstzslzlokal/Aufgewacht-und-eine-fremde-Sprache-gesprochen;art83434,2460303

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Engländer spricht nach Schlaganfall plötzlich fließend Walisisch

Als Alun Morgan drei Wochen nach einem Schlaganfall aus dem Koma erwachte, erstaunte der 81-Jährige die Ärzte sehr – denn seine ersten Worte sprach der Mann aus Bath nicht in seiner Muttersprache Englisch. Stattdessen plauderte der Engländer munter auf Walisisch, einer Sprache, die er nie gelernt oder gesprochen hatte.

morgan-JPG_111441Als Alun Morgan langsam wieder das Bewusstsein erlangte und zu sprechen begann, machte er Ärzte wie Familie sprachlos. Das berichtet die britische Zeitung „Bath Chronicle“. Denn seine Muttersprache Englisch hatte Morgan komplett vergessen –  dafür sprach er das Krankenhauspersonal in fließendem Walisisch an. Die komplexe Sprache keltischen Ursprungs beherrschen in Großbritannien nur noch rund 750.000 der ca. 3 Millionen Waliser.

Das war umso unglaublicher, als Morgan nie Walisisch gelernt oder gesprochen hatte. Doch offenbar hatten sich nach dem Schlaganfall Kindheitserinnerungen aus dem Unterbewusstsein des Mannes an die Oberfläche gedrängt, heißt es in einem Bericht der britischen Tageszeitung „Daily Telegraph“. Denn während des Zweiten Weltkriegs war der damals elfjährige Alun mit seiner Familie nach Wales geflüchtet. Während dieser Zeit hatte der Junge zwar kein Walisisch erlernt, die auffällig klingende Sprache muss sich unbewusst dennoch tief in das Gedächtnis des Kindes eingebrannt haben. So tief, dass sie dort haften blieb, obwohl Morgen noch in den 40er-Jahren Wales wieder verließ und seither auch nie mehr dort gelebt hat. Schnell diagnostizierten die Ärzte Aphasie, besser bekannt als Wortblindheit. So bezeichnet man eine Sprachstörung, die durch eine Schädigung der (meist) linken Hirnhälfte auftritt.

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So einfach, wie Morgan die unbekannte Sprache „erlernte“, so steinig ist der Weg zurück zu seiner Muttersprache. „Langsam kamen die englischen Worte zurück – aber es war wirklich sehr hart“, berichtete Morgan den Reportern des „Telegraph“.

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/engl%C3%A4nder-spricht-nach-schlaganfall-flie%C3%9Fend-walisisch-100419617.html

Gruß nach Babel

TA KI

Schlaganfälle bei Kindern bleiben oft unerkannt


Schon Kinder und sogar Ungeborene im Mutterleib kann ein Schlaganfall treffen – nur werden viele Fälle nicht oder sehr spät diagnostiziert. Dabei ist schnelles Behandeln für die Kleinen sehr wichtig.

Von Yuriko Wahl-Immel

Foto: picture-alliance / gms Langfristige Folgen eines Schlaganfalls – bei betroffenen Kindern müssen Lähmungen der Arme oder Beine und Probleme beim Sprechen therapiert werden 

 Lyn ist ein quirliges Mädchen – und ein tapferes. Die Siebenjährige hat in ihrem kurzen Leben bereits rund 50 Behandlungen in mehreren Krankenhäusern hinter sich. Als sie ein Jahr alt war, erlitt sie innerhalb weniger Tage drei Schlaganfälle hintereinander. „Ihre Hand hatte sich damals komisch verkrampft“, erinnert sich ihre Mutter Pea Hollender. Sie fuhren sofort ins Krankenhaus – und wurden dort wieder nach Hause geschickt. „Da wäre wohl am Handgelenk das Radiusköpfchen verrenkt, wurde uns gesagt.“

Erst zehn Tage – und zwei weitere Schlaganfälle – später erfolgte endlich die Diagnose: „Medialer Hirninfarkt, ihre rechte Gehirnhälfte war schon komplett vernarbt.“ Da war wertvolle Zeit aber bereits vertan. Die Konsequenz: Das kleine Mädchen war linksseitig völlig gelähmt. Noch vor drei Jahren saß sie fast bewegungsunfähig im Rollstuhl. „Bis Lyn viereinhalb Jahre alt war, konnte sie nicht laufen, konnte nicht sitzen, die Sprache war ganz weg“, sagt ihre Mutter.

Heute erinnern äußerlich zunächst nur Schienen an Lyns Hand und Bein an diese Zeit. Doch mit den Folgen der drei Schlaganfälle wird das Mädchen zeit seines Lebens zu kämpfen haben. „Gegen die Krampfanfälle braucht Lyn lebenslang Medikamente, die Orthesen müssen regelmäßig angepasst werden“, sagt ihre Mutter. Außerdem wachse das linke Bein nicht richtig. Im vergangenen Jahr musste auch deswegen Lyns Achillesferse operativ verlängert werden. Das fröhliche Mädchen ist außerdem in seiner geistigen Entwicklung etwas zurück. Daher besucht sie mittlerweile einen Förderschulzweig der Waldorfschule in Essen. „Sie lernt nicht so intensiv, ihre Sprache ist tagesformabhängig“, sagt Pea Hollender. Außerdem sehe ihre Tochter zunehmend schlechter.

Herzfehler sind ein Risiko

 

So wie Lyn ergeht es jedes Jahr rund 300 Kindern in Deutschland: Sie erleiden einen Schlaganfall. Ein Drittel von ihnen trifft es bereits im Mutterleib oder sogar während der Geburt. Ein Loch im Herzen des Ungeborenen und eine hohe Blutgerinnungsneigung bei Mutter und Kind erhöhen das Risiko für einen solchen Vorfall. Bei zwei Dritteln der Betroffenen kommt der Schlaganfall etwas später im Kindesalter. Wahrscheinlich sind noch weitaus mehr Kinder betroffen, als die Zahlen glauben lassen, vermuten Experten.

Denn der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zufolge wird nicht jeder Fall korrekt diagnostiziert. Das Problem ist nämlich: Angesichts von jährlich 280.000 Schlaganfällen bundesweit vor allem bei älteren Menschen ist nur wenigen Laien und zum Teil auch Ärzten bewusst, dass Kinder ebenfalls betroffen sein können. Welche Auswirkungen ein Schlaganfall in so jungen Jahren haben kann, hängt unter anderem davon ab, ob er vor oder während der Geburt auftritt oder aber im Kindesalter, erklärt Ronald Sträter vom Uniklinikum Münster.

Gerade wenn der Schlaganfall so früh auftritt, ist es selbst für Experten sehr schwer, ihn als solchen zu erkennen. „Das Dilemma ist, dass man den Kindern nach der Geburt den Schlaganfall nicht ansieht, weil sie meist nur unspezifische Symptome zeigen, etwas inaktiv sind, trinkschwach oder schlapper“, sagt Sträter. Eltern falle dann häufig innerhalb der ersten Lebensmonate auf, dass die Bewegungsfähigkeit der Kleinen auf einer Körperseite besser ist als auf der anderen.

Diese körperlichen Folgen könnten mit Krankengymnastik in der Regel gut abgemildert werden, so der Mediziner. Medikamente seien dann in aller Regel nicht nötig. Kommt es jenseits des Säuglingsalters zum Schlaganfall, ist die Situation eine andere. Dann treffe es ein zuvor neurologisch unbeeinträchtigtes Kind, wie der Mediziner erklärt.

Kinder können nicht äußern, was ihnen fehlt

 

Kinder mit einem Herzfehler etwa hätten ein erhöhtes Risiko, im Kindesalter einen Schlaganfall zu erleiden. Und: „Eine Rolle spielen auch Blutgerinnung und Gefäße, die bei Kindern ebenfalls krank sein können.“ Fatal sei, dass sich Schlaganfälle mehrfach ereignen können, die Kleinen aber noch nicht in der Lage sind zu äußern, was ihnen fehle.

Beim kleinsten Verdacht, so rät der Arzt, sei daher eine genaue neurologische Untersuchung nötig. Bestätigt sich der Verdacht, dass ein Schlaganfall vorlag, müssen die Folgen abgeklärt werden. Die Kinder müssen außerdem dauerhaft Blutverdünner einnehmen, um weiteren Hirninfarkten bestmöglich vorzubeugen.

Die 13-jährige Isabel erlitt, anders als Lyn, einen vorgeburtlichen Schlaganfall. Es vergingen Jahre, bis er diagnostiziert wurde, sagt Anja Gehlken, eine der beiden Leiterinnen der Selbsthilfegruppe Schaki, die Isabel von Geburt an kennt. „Uns ist schon mit einem halben Jahr aufgefallen, dass sie ihre rechte Seite nicht nutzt. Beim Kinderarzt wurden wir aber nur belächelt“, sagt sie. Immer wieder hakte sie bei verschiedenen Medizinern nach, forderte Therapien ein.

Schließlich wurde im Alter von drei Jahren eine Halbseitenlähmung, später dann auch eine nicht richtig ausgebildete Hüfte erkannt. „Heute sieht man ihr auf den ersten Blick nichts an. Sie hat eine Spastik im Arm, und manchmal verhärten sich plötzlich ihre Muskeln, dann kann sie nicht mehr laufen“, erzählt Anja Gehlken. Aber Isabel geht aufs Gymnasium, trotz motorischer Handicaps. „Es gibt sehr viel schwerere Verläufe“, so Gehlken.

Das Gehirn kann ein wenig kompensieren

 

Eltern, deren Kinder ein solches Schicksal ereilt hat, wünschen sich mehr Unterstützung. „Wir suchen uns alle Infos selbst zusammen“, schildert Pea Hollender. Im Gedächtnis geblieben ist ihr die Zeit vor der Einschulung ihrer Tochter. „Vor Schulbeginn bekamen wir ein Schreiben mit Adressen von drei Sonderschulen“, sagt sie. „Wieder reines Schubladendenken, aber keine nützlichen Tipps.“

Auch finanziell wäre Unterstützung mehr als willkommen. Bei Ergo- oder Physiotherapien etwa zahle die Familie deutlich zu, weil die Krankenkasse nur ein unzureichendes Minimum übernehme, so Hollender. „Und wir brauchen Aufklärung, damit Berührungsängste und Vorurteile abgebaut werden.“

Infos für Interessierte und Betroffene gibt es zum Beispiel bei Schlaganfall-Kinderlotse Marco Vollers vom Neurologischen Reha-Zentrum Friedehorst in Bremen. Er gehört zu einem Expertennetzwerk, das die Schlaganfall-Hilfe aufgebaut hat. Um mehr Wissen und eine optimale Behandlung geht es Sträter, der ein Register mit den medizinischen Daten von 1000 kleinen Patienten angelegt hat.

So schrecklich ein Schlaganfall in so jungen Jahren ist – es gibt auch einen Vorteil: „Das kindliche Gehirn hat eine hohe Plastizität“, sagt der Jugendmediziner. „Intakte Regionen im Gehirn können daher Funktionen geschädigter Areale zum Teil mit übernehmen.“ Das erklärt wohl auch die Fortschritte der kleinen Lyn. „Sie übertrifft momentan alle Prognosen“, sagt ihre Mutter. „Mein größter Wunsch ist, dass sie ein selbstständiges Leben führen kann.“

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Quelle: http://www.welt.de/gesundheit/article127642574/Schlaganfaelle-bei-Kindern-bleiben-oft-unerkannt.html

Gruß an die, die das Hirn ihrer Kinder schützen

TA KI