Schmerzen – sanfte und natürliche Schmerzmittel


Schmerzen

Schmerzen sind vielfältigster Ursache. Oft sind Schmerzen mit Erkrankungen des stütz-motorischen Apparates verbunden, wie Neuralgie, Muskelschmerzen, Entzündungen der Muskeln und Nerven. Bei diesen Erkrankungen können auch natürliche Schmerzmittel, schmerzstillend und entzündungshemmend wirken, wie Salben, Linimente und Cremes, die in die Haut eingerieben werden und gegen die Schmerzen wirken.
Diese natürlichen Schmerzmittel tragen zur Entspannung der Muskeln bei, verbessern die Stoffwechselprozesse, den Blutkreislauf und erhöhen die Elastizität der Bänder.
Sie führen zu einem verstärkten Blutzufluss an jene Stelle, die eingerieben wurde, wobei die Empfindung der Wärme entsteht und die Haut errötet. Der sich dadurch steigernde Stoffwechselprozess hilft die Schmerzen von der betroffenen Stelle abzunehmen.
Zu den Inhaltsstoffen dieser Schmerzmittel gehören lindernde Stoffe, die auf die Rezeptoren der Haut und den subkutanen Zellstoff einwirken. Sie haben einen ablenkenden Effekt, in dem sie zum Kribbeln und Brennen führen.

Schmerzmittel

Die moderne Medizin unterscheidet bei den Schmerzmitteln hauptsächlich nach drei große Gruppen – einfache Schmerzmittel („nichtopioide Analgetika“), darunter auch pflanzliche Schmerztherapeutika und Homöopathika, starke Schmerzmittel (Opioide) und betäubende Mittel (Lokalanästhetika).
Bei leichten und mittleren Schmerzen sind auch pflanzliche Mittel zur Schmerzlinderung gut geeignet. Sie können meist rezeptfrei aus der Apotheke bezogen oder selbst hergestellt werden.

Für die Behandlung von Radikulitis, Neuralgie und kranken Gelenken werden Salben mit Bienengift verwendet. Sie verringern die Schmerzen, verzögern die entzündlichen Prozesse und haben einen ablenkenden Effekt.
Es gibt auch Salben auf der Grundlage von Schlangengift, die über einen aufsaugenden Effekt verfügen und das Immunsystem aktivieren. Auch das Schlangengift wirkt gegen die Schmerzen. In den Apotheken gibt es eine große Auswahl dieser Salben.

Die am meisten in Russland verbreitete Salbe ist „Viprosal“, die das Gift der Levanteotter enthält und der Weißtannenöl, Kampfer und andere Stoffe beigefügt sind.
Von den nach Russland importierten Cremes und Salben wird unter anderen „Finalgon“ empfohlen, deren Wirkstoff ein Extrakt des Cayennepfeffers ist.
Für die Behandlung von Radikulitis und Neuralgie eignen sich ebenfalls Pfefferpflaster. Diese herkömmlichen Wärmepflaster enthalten Capsicain oder eine synthetische Form davon, das eine Hautreizung verursacht und auf diese Weise die Durchblutung anregt. Besonders reichhaltig ist das natürliche Capsicain in scharfen Paprikasorten enthalten.

Verstärkung der Wirkung von Salben und Cremes

Die Heilwirkung der Salben und Cremes können Sie verstärken, in dem der wunde Punkt vor der Einreibung mit warmem Seifenwasser abgewaschen und nach dem Auftragen der Salbe oder Creme, mit einem wollenen Tuch oder Schal eingewickelt wird.
Einreibungen sollten immer in kleinen Dosen beginnen, da es die Allergie gegen einzelne Wirkstoffe geben kann.

Selbstgemachte einfache Schmerzmittel

Natürlich können Schmerzen auch mit selbstgemachten natürlichen Schmerzmitteln wirksam gelindert werden. Sie nutzen die gleichen Wirkstoffe, wie sie auch in der Industrie für die Herstellung von schmerzstillenden und entzündungshemmenden Heilmitteln verwendet werden.

R E Z E P T

Eines dieser selbstgemachten Schmerzmittel gegen Schmerzen aus der russischen Volksmedizin möchte ich Ihnen vorstellen.

Mischen Sie je 0,25 l Sonnenblumenöl und Kerosin (Petroleum), geben die Mischung in eine Flasche und fügen 5 bis10 scharfe rote Paprikafrüchte (Chili, Peperoni, Cayennepfeffer) hinzu. Dazu drehen Sie die Paprikafrüchte zuvor durch einen Fleischwolf.
Die Flasche stellen Sie fest verschlossen für 9 Tage an einen warmen Ort, dabei täglich durchschüttelnd.
Mit der fertigen Mischung reiben Sie das Gebiet des Schmerzes für die Nacht ein und ziehen am Morgen wollene Unterwäsche und Socken an.

Das Heilmittel kann über mehrere Monate in der fest geschlossenen Flasche gelagert werden, ohne dass es seine Wirksamkeit verliert.

Quelle: http://russische-volksmedizin.info/schmerzen-natuerliche-schmerzmittel/

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Händchenhalten lindert Schmerzen


Leidet ein nahestehender Mensch Schmerzen, würde man ihm am liebsten einen Teil seines Leids abnehmen – wenn man nur wüsste, wie. Oft fühlt man sich hilflos und weiss nicht, was tun. Dabei wäre für den Leidgeplagten schon das Naheliegende eine grosse Hilfe: Halten Sie einfach seine Hand. Denn Studien zeigen, dass sich Schmerzen schon allein dann lindern lassen, wenn ein geliebter Mensch die Hand des Leidenden hält. Besonders hilfreich ist es, wenn es der Lebenspartner ist, der sich kümmert, beim Kranken sitzt und seine Hand hält.

Leidet Ihr Partner Schmerzen, halten Sie seine Hand!

Pavel Goldstein, promovierter Wissenschaftler vom Cognitive and Affective Neuroscience Lab University of Colorado, Boulder, zeigte in einer Studie, dass sich Schmerzen lindern lassen, wenn der geliebte Partner die Hand des Schmerzgeplagten hält. Es geht dabei bei weitem nicht nur um einfaches Händchenhalten. Goldstein entdeckte, dass sich durch den Wunsch, dem Partner zu helfen, sogar die Herzschläge und Atemzüge dem des anderen anpassen. Man spricht von «zwischenmenschlicher Synchronisierung». Auch bei frisch Verliebten lässt sich dieses Phänomen der im gleichen Takt schlagenden Herzen beobachten.

Wirkung des Händchenhaltens kann per EEG messtechnisch belegt werden

Pavel Goldstein hat diese Besonderheit weiter untersucht. Dabei konzentrierte er sich auf die jeweiligen Muster der Gehirnwellen und wie sich diese verändern, wenn Partner versuchen, die Schmerzen des anderen zu mildern. Die Ergebnisse seiner Studie wurden im Februar 2018 im Journal Proceedings of the National Academy of Science veröffentlicht.

Goldstein und seine Kollegen untersuchten per EEG die Gehirnwellen von 22 Paaren im Alter von 23 bis 32 Jahren, die schon mindestens ein Jahr lang liiert waren. Im ersten Versuch sassen die Paare beeinander, jedoch ohne sich zu berühren, im zweiten Versuch hielten sie sich an den Händen und im dritten Versuch sassen die Partner in unterschiedlichen Räumen.

In einem zweiten Durchgang wurden alle drei Versuche wiederholt – mit dem Unterschied, dass man jetzt den Frauen leichte Schmerzen an den Armen zufügte. Die Probanden bzw. ihre Gehirnwellen wurden durchgehend überwacht.

Schmerzen eines Partners verstärken die Bindung, aber nur, wenn man sich an den Händen hält

Folgende Ergebnisse konnten in Goldsteins Studie beobachtet werden:

  • Befanden sich die Paare gemeinsam im selben Raum, dann kam es – ohne Schmerzeinwirkung – zu einer Synchronisierung ihrer Gehirnwellenlänge, ob sie sich an den Händen hielten oder nicht.
  • Diese Verbindung verstärkte sich beim Händehalten noch mehr, wenn die Frau Schmerzen ausgesetzt war.
  • Hielten sich die Paare bei Schmerzen der Frau jedoch nicht an den Händen, dann schwangen die Gehirnwellen nicht mehr in derselben Wellenlänge.

„Es scheint, dass Schmerzen die «zwischenmenschliche Synchronisierung» zwischen Paaren stoppen und Berührungen diese wieder aktivieren“, sagte Goldstein.

Je mehr Mitgefühl der Mann hat, umso besser kann er die Schmerzen seiner Frau lindern

Darüber hinaus testeten die Wissenschaftler das Mass an Mitgefühl des männlichen Partners. Je stärker dessen Einfühlungsvermögen war, umso intensiver war die Gehirnverbindung des Paares und umso besser reduzierte sich der Schmerz der Frauen.

„Zwischenmenschliche Berührungen können die Grenzen zwischen einem selbst und einer anderen Person verwischen.“ Goldstein betont, wie kraftvoll mitfühlende Berührungen innerhalb einer Beziehung sein können, insbesondere wenn einer der Partner an Schmerzen leidet.

Wenn kein Partner zur Hand ist: Mit Heilströmen sich selbst helfen

Leidet Ihr Partner oder Ihre Partnerin daher an Schmerzen oder Unwohlsein, verbringen Sie in aller Ruhe viel Zeit mit ihr/ihm und halten ihre/seine Hände. Sollten Sie Schmerzen haben, aber alleine, also ohne Partner/Partnerin leben, so können Sie sich auch selbst helfen. (…)

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/haendchenhalten-lindert-schmerzen.html

Gruß an unsere Fähigkeiten

TA KI

So stoppt ihr eine Blutung in nur wenigen Sekunden – mit einem Gewürz, dass ihr wahrscheinlich Zuhause habt


Kleine Missgeschicke passieren schnell und es kann schnell zu einer Blutung kommen. Wenn etwas passiert, dann möchten wir die Blutung natürlich schnell stoppen, aber manchmal haben wir leider kein Pflaster oder dergleichen schnell zur Hand.

Aber dafür gibt es einen Trick – alles was du dafür brauchst ist ein Gewürz, was du wahrscheinlich schon im Regal hast!

Prepperswill

Prepperswill

Das Gewürz wird von Amerikanern schon seit Ewigkeiten benutzt und hat überaus positive Eigenschaften für die Gesundheit. Nach Europa kam es dank Columbus im 15. Jahrhundert.

Erst kürzlich haben Studien herausgefunden, dass dieses Gewürz Hunger, zu hohen Blutdruck und das Krebsrisiko senkt. Es kann auch Infektionen in kleineren Wunden stoppen.

Dieser Studie zufolge, hilft es auch gegen Schmerzen, da es die Substanz Capsaicin enthält – was auch für die Schärfe verantwortlich ist, die du spürst, wenn du es isst!

Hast du schon herausgefunden, über welches Gewürz wir reden?

Pepperjoe

Pepperjoe

Die Antwort ist: Cayenne Pfeffer!

Wie kann man also eine Blutung stoppen?

Die Antwort ist simpel: Einfach ein wenig über die Wunde streuen, und zirka 10 bis 20 Sekunden warten.

Leaf

Leaf

Bevor wir das gelesen haben, wussten wir nicht, dass man Cayenne Pfeffer für Blutungen einsetzen kann!

(…)

Quelle: http://unglaublich.co/so-stoppt-ihr-eine-blutung-in-nur-wenigen-sekunden-mit-einem-gewurz-dass-ihr-wahrscheinlich-zuhause-habt/

Gruß an die Stauneneden

TA KI

Kokosnussöl und Nelken gegen Zahnschmerzen.


Ein echter Alptraum: Ist dein Zahn oder dessen Wurzel beschädigt, kann dies höllische Schmerzen verursachen. Der Gang zum Zahnarzt ist leider nicht immer sofort möglich. Oftmals kommt zu den Schmerzen noch Pech hinzu: Es ist Wochenende, oder die Wartezeit bis zur eigentlichen Behandlung ist schlicht und einfach unerträglich lang.

Flickr/ Gregg O‘ Connell

Die Gründe für plötzliche Zahnschmerzen sind vielfältig. Mögliche Ursachen sind: 

  • Karies
  • abgebrochene Zähne
  • Zahnverlust
  • Plaque
  • Zahnfleischentzündung
  • obstruktive Schlafapnoe
  • Probleme mit dem Kiefergelenk
  • falsch eingesetzte oder gefüllte Kronen

Flickr/ US Army Africa

Doch du musst dich deinen Zahnschmerzen nicht hilflos ausgeliefert fühlen. Es gibt durchaus eine Möglichkeit, die Schmerzen im Notfall vorübergehend selbst zu lindern. Diese Erste-Hilfe-Maßnahme ersetzt natürlich in keinem Fall den Besuch beim Zahnarzt. Es geht lediglich darum, dein Leid erträglicher zu machen, bis professionelle Hilfe erfolgt.

Du brauchst dazu: 

  • 1/2 TL Nelkenpulver
  • 1/2 TL Kokosnussöl

So wendest du die Methode an: 

Nelkenpulver enthält Eugenol, welches die Schmerzen effektiv lindert. Das Kokosnussöl hingegen wirkt antimikrobiell und somit auch entzündungshemmend.

Pixabay

Vermische diese zwei Zutaten zu einer Paste und fülle sie in ein kleines Schälchen. Mit einer Pipette oder einem Pinsel trägst du die Paste dann auf die schmerzende Stelle am Zahn auf. Um einen optimalen Effekt zu erzielen, solltest du die Anwendung dreimal täglich wiederholen.

Diese Behandlung hat im Notfall schon vielen Menschen geholfen. Wenn du einmal höllische Zahnschmerzen hast, aber kein sofortiger Arztbesuch möglich ist, solltest du diese Methode auf jeden Fall einmal ausprobieren. Zu verlieren hast du nichts, zumal diese Selbsthilfe gegen Zahnschmerzen absolut natürlich ist. Es kann also auch nicht schaden, die beiden Zutaten für den Fall der Fälle zuhause vorrätig zu haben.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/zahnschmerzen-sekunden/

Gruß an die, die sich zu helfen wissen

TA KI

Schmerzmittel direkt aus der Natur


Im Laufe seines Lebens wird der Mensch von etlichen großen und kleinen Schmerzen geplagt. Nahezu jede Körperstelle kann davon betroffen sein, sei es der Kopf, der Rücken, die Gelenke oder der Bauch. Während einige Glückliche nur selten mit Schmerzen zu kämpfen haben, so sind sie für andere ein täglicher Begleiter – oftmals hilft in einem solchen Fall nur noch die Schmerztablette, um die Beschwerden zu lindern. Knapp eineinhalb Milliarden Menschen leiden auf der ganzen Welt an chronischen Schmerzen, die von der Schulmedizin in der Regel mit Antidepressiva, Antiepileptika und starken Schmerzmitteln behandelt werden. Jedoch kann es bei diesen synthetisch hergestellten Medikamenten häufig zu Nebenwirkungen kommen, denn viele von ihnen erhöhen gleichermaßen das Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall und anderen Herz-Kreislauf-Krankheiten. Nicht zu unterschätzen ist außerdem die Tatsache, dass eine Abhängigkeit entwickelt werden kann oder die Wirkung aufgrund des regelmäßigen Konsums nachlässt – teilweise können sogar die Schmerzmittel selbst weitere Schmerzen auslösen. Gerade bei chronischen Schmerzen bieten sich daher Alternativen wie Naturheilverfahren und natürliche Medikamente an, die schonender wirken und den Körper nicht so stark belasten beziehungsweise bei korrekter Anwendung und Dosierung überhaupt keine Nebenwirkungen haben, denn das ist der große Vorteil von Naturheilmitteln.
Natürliche Alternativen zu Schmerzmitteln
Schmerzmittel direkt aus der Natur haben meist eine entzündungshemmende Wirkung und lindern über diesen Weg die Schmerzen des Betroffenen – und dies in der Regel ohne Nebenwirkungen. Heutzutage sind sie gefragt wie nie und in vielen unterschiedlichen Ausführungen zu finden. Insbesondere chronische Schmerzen lassen sich auf diese Weise sanft lindern.
1.    Bei Kopfschmerzen und Migräne
Kopfschmerzen gelten mittlerweile als regelrechte Volkskrankheit, die bereits in frühen Jahren auftreten kann und sich bei einigen Betroffenen durch das komplette Leben zieht. Allein in Deutschland leiden über 70 Prozent der Menschen zeitweise unter Kopfschmerzen, jeder Vierte sogar regelmäßig. In vielen normalen Schmerzmitteln macht die enthaltene Acetylsalicylsäure dem Magen zu schaffen, allein deshalb lohnt sich der Griff zur natürlichen Alternative. Bewährt hat sich diesbezüglich insbesondere die Weidenrinde bzw. der Weidenrindenextrakt.
Viele Weidenarten weisen Salicin auf, welches in der Leber zu Salicylsäure umgewandelt wird – der Wirkstoff ist in der Lage, Entzündungen zu hemmen, Fieber zu senken und Kopfschmerzen sowie Schmerzen bei rheumatischen Beschwerden zu lindern. Der Wirkstoff wird in den meisten Fällen von der Rinde der Purpurweide gewonnen und danach als Präparat angeboten. Auch Weidenrindentee ist sehr beliebt und lässt sich mit Wasser und etwas geschnittener oder grob gepulverter Rinde anrichten. Überhaupt wurde historisch Aspirin aus der Weidenrinde gewonnen und dann chemisch verändert.

2.    Bei Zahnschmerzen
Schon seit vielen Jahrhunderten werden Gewürznelken in der Zahnmedizin verwendet, um Schmerzen im Mundraum zu lindern. Die Inhaltsstoffe der Nelke sind in der Lage, Bakterien und Viren zu bekämpfen, zusätzlich wirken sie außerdem betäubend und krampflösend. Ganz klassisch werden dafür die getrockneten Blütenknospen der Gewürznelke genommen und bei Zahnschmerzen zwischen Backe und Zahn geschoben, leichtes Kauen setzt zusätzliche ätherische Öle frei. Einfacher ist die Anwendung heutzutage aber mit gemahlenem Pulver oder auch speziellen Tropfen und Lösungen mit Nelkenöl. Dieses wird einfach mithilfe eines Wattestäbchens auf die schmerzende Stelle im Mund aufgetragen. Ein weiteres sehr potentes Heilkraut ist Galgantpulver, das ähnlich wirkt wie Nelke.
3.    Bei Rheuma und Gelenkschmerzen
Bei Rheuma und Gelenkschmerzen können verschiedene natürliche Schmerzmittel zum Einsatz kommen. Bekannt ist unter anderem die Teufelskralle, ein anspruchsloses Gewächs aus der afrikanischen Savanne, welches mit scharfen Widerhaken ausgestattet ist. Es wird bereits seit langer Zeit als traditionelles Heilmittel genutzt und wirkt gegen Schmerzen, Fieber und Magen-Darm-Probleme. Die wirksamen Bestandteile der Pflanze befinden sich in den Wurzelausläufern, in ihnen kommen in geringen Mengen sogenannte Iridoide vor. Sie haben eine entzündungshemmende Wirkung und sind zudem leicht schmerzstillend und werden daher bevorzugt gegen Rheuma, Arthrose und Rückenschmerzen als ergänzende Methode eingesetzt. Die Einnahme kann sowohl durch Tabletten und Kapseln als auch mit Pulver oder in Form von Tee erfolgen. Ebenfalls wirksam bei Rheuma und entzündlichen Darmerkrankungen ist Weihrauch, wobei die Wirkung insbesondere dem enthaltenen reinen Harz zugeschrieben wird. Dieses wirkt schmerzstillend, desinfizierend und entzündungshemmend. Eingenommen wird es in Form eines Nahrungsergänzungsmittels oder als pflanzliches Medikament, etwa als Kapsel oder Tablette. Oder auch einfach als der pulverisierte Weihrachharz.
4.    Bei Unterleibsschmerzen
Bei klassischen Frauenproblemen wie etwa Unterleibsschmerzen kann auf eine breite Palette von natürlichen Schmerzmitteln zurückgegriffen werden. Der Spruch „Abwarten und Teetrinken“ trifft es diesbezüglich ziemlich genau, denn gerade in diesem Bereich gibt es besonders viele Teesorten, die Abhilfe schaffen. So hilft ein Teeaufguss mit Frauenmantel beispielsweise gegen die üblichen Menstruationsbeschwerden, denn es weist die typischen grünen Gerbstoffe auf, die auch der grüne Tee vorzuweisen hat. Gleichzeitig wirkt es Schleimhaut-protektiv, vor allem am Gebärmutterhals. Auch Schafgarbe wird häufig bei Frauenleiden eingesetzt und wirkt unter anderem krampflösend, blutreinigend und blutstillend. Gänsefingerkraut, welches meist über eine recht große Fläche wuchert, wird vorwiegend gegen Krämpfe aller Art eingesetzt. Besonders gerne wird es dabei in Milch abgekocht, darüber hinaus können Blätter und Wurzeln des Krautes jedoch auch als Wildgemüse gekocht werden. Seine Heilwirkungen sind zahlreich: unter anderem wirkt es entspannend, beruhigend, antibakteriell, krampflösend, gegen eine schmerzhafte Periode oder bei der Wundheilung. Zu guter Letzt sollte aber auch der Beifuß bei dieser Aufzählung nicht unerwähnt bleiben. Das unauffällige, stark würzig durftende Kraut wächst an vielen Wegesrändern und hat sich als Heilkraut wie auch als Gewürz vielfach etabliert. Schon in der Antike und im Mittelalter wurde es sehr häufig verwendet und auch heute noch ist es ein fester Bestandteil der Naturheilkunde, wobei sowohl die Blätter als auch die Rispen und Wurzeln Verwendung finden. Häufig wird es bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt, aber auch bei vielen typischen Frauen leiden wie etwa Kopfweh, Übelkeit, den Wechseljahresbeschwerden oder inneren Unruhezuständen kann es Abhilfe schaffen. Zumeist wird auch hier die Zubereitung eines entsprechenden Tees empfohlen. Allen erwähnten Pflanzen gemein ist, daß sie eine große Menge an sogenannten Phytohormonen aufweisen, die den weiblichen Hormonen ähnlich sind und die der Körper gut integrieren kann.

5.    Bei Rückenschmerzen
Rückenschmerzen sind in der heutigen Gesellschaft weit verbreitet und gelten als sogenannte Zivilisationskrankheit. Sie entstehen vor allem dadurch, dass viel gesessen wird (etwa auf der Arbeit vor dem Computer) und der Alltag dementsprechend so gestaltet wird, dass er dem Körper langfristig nicht gut tut. Wer hierbei auf Heilkräuter zurückgreifen will, der findet in dem beliebten Gewürz Rosmarin eine effektive Hilfe. Die Pflanze enthält ein Öl, dessen Stoffe die Durchblutung der Haut anregen und den Kreislauf ankurbeln. Wer das Öl außerdem verdünnt in die Haut einmassiert, kann auf diesem Weg akute Beschwerden bei Rückenschmerzen und Muskelkater lindern. Darüber hinaus eignet sich Rosmarinöl aber auch zur inneren Anwendung, wenn es Magen-Darmprobleme gibt und die Verdauung beeinträchtigt ist. Dort wirkt es krampflösend an den Gallenwegen und am Dünndarm, steigert die Durchblutung des Herzens, wirkt sich schützend auf die Leberzellen aus und kämpft gegen Bakterien und Pilze. Wenn man das ätherische Rosmarinöl äußerlich anwenden will, verdünnt man es 1 zu 10 mit einem Trägeröl, etwas einem guten Bio-Olivenöl oder Bio-Mandel-oder Jojoba-öl. Bei den ätherischen Ölen ist es wichtig auf Reinheit und Bio-Anbau zu achten, damit es genügend wirkt.

6.    Bei Halsschmerzen
Wer Halsschmerzen hat, der hat meist auch Schluckbeschwerden und leidet oftmals gleichzeitig an einer Erkältung oder Mandelentzündung. Zwar sind Halsschmerzen in den meisten Fällen harmlos, dafür jedoch sehr unangenehm. Unabhängig von Ursache und genauem Krankheitsbild lassen sie sich aber effektiv lindern, unter anderem mit einer sogenannten Propolis-Tinktur. Propolis ist ein Produkt der Honigbiene wird auch als Bienenharz bezeichnet, es wirkt keimhemmend und immunstimulierend. Untersuchungen aus Rußland zeigten, daß Propolis – genau wie übrigens ein Großteil der ätherischen Öle – sogar gegen Viren und Pilzerkrankungen. Unter anderem kann Propolis als Pulver, Granulat, Tropfen oder Spray eingenommen werden, aber auch Kaubonbons, Salben oder Cremes sind erhältlich. Wobei alkoholische oder auch wässrige Lösungen oder auch Sprays wie Halsspray wegen seiner einfachen Anwendung eher zu empfehlen sind. Neben seiner positiven Wirkung bei Halsschmerzen soll es die körpereigene Abwehr und bei regelmäßiger Einnahme die Verdauung stärken, hilft bei Verletzungen im Mund und unterstützt sogar die Behandlung bei rheumatischen Beschwerden. Ebenfalls hilfreich bei Halsschmerzen ist das Gurgeln mit Salbei, denn das Heilkraut tötet Bakterien im Rachen ab und hilft außerdem bei Husten und Heiserkeit. Wer mit Salbei nicht nur gurgelt, sondern diesen auch noch in Form eines Tees trinkt, stärkt die Atemwege zusätzlich. Viele spezielle Kräutermischungen versprechen weitere Abhilfe, eine der bekanntesten dürfte vermutlich der „Atemfrei“ – Kräutertee sein oder Atemwohl, eine Mischung naturreinen ätherischer Bio-Ölen, unter anderem Thymian, Lavendel, Fichtennadel, Eukalyptus und Pfefferminze, die zum Inhalieren sehr geeignet sind und sowohl Bakterien als auch Viren abtöten und somit auch bei Grippe und grippalem Infekt gut helfen können.

7.    Magen/Darmschmerzen
Herrscht im Darm ein Ungleichgewicht, so kann es zu Schmerzen und Unwohlsein kommen. In einem solchen Fall gilt es, die natürliche Darmflora wieder aufzubauen. Die Einnahme von Probiotika kann dabei helfen – hierbei handelt es sich vorwiegend um lebende Bakterien, welche den Darm positiv beeinflussen und unter anderem Durchfall lindern, die Verdauung wieder auf Trab bringen und somit gegen Verstopfung helfen. Weiterhin unterstützen sie das Immunsystem.
Auch bittere Kräuter können hilfreich sein, darunter Löwenzahn, Enzian oder Mariendistel – sie können beispielsweise als Kräuterextrakt eingenommen werden, bekannte Varianten sind Bitteralpin oder Schwedenbitter. Sehr gut wirksam und hilfreich ist auch der Lebertee / die Leberkräuter nach Andreas Moritz. Nicht umsonst werden sie auch als Leberkräuter bezeichnet, denn sie üben eine stimulierende und schützende Wirkung auf selbige aus. Ferner reinigen sie die Gallenblase, regen das zentrale Nervensystem an und verbessern die Verdauung. Gerne werden sie aber auch als sogenannter Digestif oder Aperitif gereicht – darunter sind in der Regel hochprozentige Spirituosen zu verstehen, die vor oder nach dem Essen gereicht werden. Sie werden auch als Verdauungsschnaps bezeichnet, unter anderem handelt es sich dabei um Wein- und Tresterbrände, Obstler, klare Spirituosen und Liköre.
Der Griff zu pflanzlichen Schmerzmitteln lohnt sich demnach fast immer und bietet darüber hinaus eine sehr große Auswahl, bei der im Normalfall jeder fündig werden sollte. Auch die deutlich geringeren Nebenwirkungen sind ein Pluspunkt. Um den Effekt der meist eher sanft und schonend wirkenden pflanzlichen Schmerzmittel zu verstärken, kann parallel außerdem auf eine entzündungshemmende Ernährung geachtet werden, bei der dem Körper weitere fördernde Vitalstoffe zugeführt werden.

Quelle: http://www.herbathek.com/wissen/blog/schmerzmittel-direkt-aus-der-natur

Gruß an die Schmerzfreien

TA KI

Wenn die Schmerzen unerträglich sind


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Migräne-Attacken, Rückenschmerzen, entzündete Gelenke: Fast drei Millionen Deutsche leiden unter schweren chronischen Schmerzen. Laut Experten ist ihre Versorgung jedoch mangelhaft.

Rund 2,8 Millionen Bundesbürger leiden unter schweren chronischen Schmerzen – laut Schmerzmedizinern werden die meisten aber nicht optimal versorgt. Darauf macht der Berufsverband der Schmerzmediziner (BVSD) aufmerksam.

Hinter der Kritik steckt ein Streit in der Ärzteschaft darüber, wie die optimale Versorgung der betroffenen Patienten aussieht. Es geht dabei auch ums Geld.

Das Problem chronischer schwerer Schmerzen betrifft viele. Etwa wenn nach einem Bandscheibenvorfall oder einer Entzündung starke Schmerzsignale immer wiederkehren, kann Dauerschmerz entstehen. Die Menschen werden oft immer verzweifelter.

Bei exakt 2.814.109 Patienten diagnostizierten Ärzte zuletzt ambulant schwere chronische Schmerzen. Das geht aus jüngsten Daten des Bundesversicherungsamts hervor. Diese werden zum Zweck des Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen erhoben. Zwischen den Versicherungen fließen hohe Beträge je nach ihrer jeweiligen unterschiedlichen Krankheitslast.

Nur etwa jeder achte Patient kann versorgt werden

Bei der Versorgung der Betroffenen klaffen Riesenlücken, kritisierte der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin (BVSD). „Nur etwa jeder achte Patient kann von einem der 1102 ambulant tätigen Schmerzärzte, die auf die Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen spezialisiert sind, versorgt werden“, sagte der BVSD-Vorsitzende Joachim Nadstawek.

So gebe es bei der Betreuung von Patienten mit chronischen Schmerzen besondere Qualitätskriterien. Schmerzärzte dürften zum Beispiel jeweils nur 300 Patienten pro Quartal behandeln. Demnach könnten von ihnen höchstens 330.600 Patienten mit chronischen Schmerzen pro Vierteljahr versorgt werden. Es fehle auch der Nachwuchs. Außerdem täten Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Spitzenverband der Krankenkassen zu wenig gegen diese Mängel.

Bei der KBV weist man die Vorwürfe zurück. „Die schmerztherapeutische Versorgung gehört zu den Grundkenntnissen aller patientennahen Fachgebiete“, sagte KBV-Sprecher Roland Stahl der dpa. Demnach sind nicht nur spezielle Schmerzärzte geeignet, auch schwere Fälle zu behandeln.

Hinter dem Konflikt steckt ein Streit ums Geld. Bereits im vergangenen Sommer drängten die Schmerzärzte die KBV, bei den Verhandlungen mit den Krankenkassen über das Ärztehonorar für eine Vergütung für sie außerhalb der normalen Honorarbudgets einzutreten. KBV-Chef Andreas Gassen lehnte dies laut dem Schmerzärzte-Verband ab, damit anderen Fachgruppen kein Honorar entzogen werde. Stahl erläuterte: „Die Kassenseite zeigt sich erfahrungsgemäß recht hartleibig, wenn es um zusätzliche Ausgaben geht.“

Quelle: http://www.n24.de/n24/Wissen/Gesundheit/d/6353866/wenn-die-schmerzen-unertraeglich-sind.html

Gruß an die betroffenen Patienten

TA KI