Die besten natürlichen Schmerzmittel aus der Natur


Viele pharmazeutische Schmerzmedikamente, obwohl sie manchmal effektiv und nützlich sind, können geradezu gefährlich sein. Doch zum Glück hat die Natur eine Lösung für dein Schmerzproblem.

“Fast immer, wenn wir Arzneimittel finden, die den Job machen, finden wir eine Pflanze, die den genau gleichen Job macht – und das viel sicherer”,

sagt der Botaniker James A. Duke, PhD, Autor von The Green Pharmacy Guide to Healing Foods.

James N. Dillard, MD, Autor von The Chronic Pain Solution sagt:

“Egal wie gut sie Medikamente verschreiben, chronische Patienten werden nicht vollständig entlastet. Es ist ein enormes Problem, und die medizinische Gemeinschaft löst es nicht richtig.”

Bevor du jedoch irgendetwas tust, solltest du “den ganzen Junk-Food beenden”. Die moderne westliche Ernährung besteht aus hoch raffinierten Lebensmitteln, Zucker und raffinierten Kohlenhydraten, ohne Früchte, Gemüse, Vollkornprodukte, usw. und blockiert die Fähigkeit anderer nicht-pharmazeutischer Mittel, Schmerzen zu stoppen.

Sobald du das getan hast, kannst du dich an die vielen Kräuter wenden, die uns die Natur bietet. Es gibt auch über 60 verschiedene ätherische Öle gegen Schmerzen, die analgetische Eigenschaften haben.

Analgetikum bedeutet, dass eine Substanz gezeigt hat, Schmerzen zu lindern oder zu reduzieren. Es gibt unglaublich viele Pflanzen, die schmerzlindernde Eigenschaften haben.

Hier sind nur ein paar dieser natürlichen Schmerzmittel:

Kurkuma, Ingwer & Heiliger Basilikum – Diese Kräutergruppe bildet eine Art Dreifaltigkeit in der ayurvedischen Medizin. Alle von ihnen haben entzündungshemmende Eigenschaften (Wertvolle „Schätze“ aus der Natur: Mit Olivenöl und Meersalz gegen Schmerzen und Erschöpfung).

Kurkuma (eine Curry-Zutat) enthält Kurkumin, die entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis und Psoriasis erleichtern, laut dem Methodist Research Institute in Indianapolis. “Jedes Kraut hat seine eigene wissenschaftliche Beweisdatenbank”, sagt James Dillard, MD, Autor von The Chronic Pain Solution.

Birkenblatt (Betula Lenta) – Die Blätter des Birkenbaums wirken ähnlich wie Cortison, was ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von Störungen des endokrinen Systems, Arthritis, Lupus, Hauterkrankungen, Autoimmunerkrankungen und mehr ist.

Eine wichtige chemische Verbindung in Birkenblättern ist Methylsalicylat, ähnlich Salicylsäure in Aspirin verwendet. Es ist krampflösend, schmerzlindernd, adstringierend, antimykotisch, harntreibend, entgiftend, reduziert oxidative Hautschäden (Faltenunterdrückung) und fördert die Durchblutung. Es fördert auch enzymatische Sekrete im Körper. Es gehört zu den stärksten Schmerzmittel, die jemals verwendet wurden.

Trampelklette (Harpagophytum procumbens) – Dieses ominöse klingende Kraut eignet sich hervorragend zur Behandlung zahlreicher gesundheitlicher Probleme, darunter Sodbrennen und Leberprobleme. Es hat zudem auch eine entzündungshemmende Wirkung und kann Schmerzen durch Arthritis, Kopfschmerzen und Rückenbeschwerden lindern.

Das University of Maryland Medical Center hat mehrere Studien veröffentlicht, die große Erfolge bei der Behandlung von Osteoarthritis mit Trampelkletten berichteten.

Weiße Weidenrinde (Salix alba) Der Wirkstoff in Weiden ist Salicin, das der Körper in Salicylsäure umwandelt. Die Abdeckung dieses Baumes senkt die Prostaglandinspiegel im Körper, hormonähnliche Verbindungen, die Schmerzen und Entzündungen verursachen können.

Weiße Weidenrinde stört den Magen nicht und verursacht keine inneren Blutungen wie viele rezeptfreie Aspirin. Wende dich an dieses Kraut zur Linderung von Menstruationsbeschwerden, Muskelschmerzen, Arthritis oder nach Knie-oder Hüftoperationen, da es den Blutfluss fördert und Schwellungen reduziert.

Kirschen – Aufgrund der Anwesenheit von Anthocyanen genannten Verbindungen – den gleichen Phytonährstoffen, die Kirschen ihren reichen Rubinfarbton verleihen – kannst du dich darauf verlassen, dass Kirschen den Schmerz lindern. Muraleedharan Nair, PhD, sagt:

“Sie blockieren Entzündungen und hemmen Schmerzenzyme, genau wie Aspirin, Naproxen und andere nicht-steroidale Entzündungshemmer.”

Kirschen sollen den höchsten entzündungshemmenden Inhalt von Lebensmitteln haben, was sie großartig macht um Probleme wie Arthritis zu beheben.

Gamma-Linolensäure (GLA) – GLA kann in zahlreichen Samenölen gefunden werden. Laut der Universität von Maryland, sind Menschen, die diese essentiellen Fettsäuren verbrauchen in der Lage, Nervenschmerzen im Zusammenhang mit diabetischen Bedingungen zu reduzieren.

Pfefferminze (Mentha piperita) – Pfefferminze wird am häufigsten als natürliches Heilmittel gegen Zahnschmerzen, Blähungen, Gelenkbeschwerden, Hautirritationen, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen verwendet.

Arnika – ein ausgezeichnetes Kräuter-rub, um nach intensiven Sport, einer akuten Verletzung oder sogar nach der Operation zu verwenden, ist Arnika ein bekanntes natürliches Schmerzmittel unter Athleten und Yogis. Es ist von einer europäischen Blume abgeleitet und hat entzündungshemmende Eigenschaften, obwohl die wahre Natur seiner heilenden Wirkung noch unbekannt ist.

Boswellia – Dieses Kraut stammt aus dem Weihrauchbaum. Sein Harz wird verwendet, um chemische Reaktionen zu vereiteln, die Entzündungen und damit Schmerzen verursachen. Ayurveda-Wissenschaftler haben Boswellia seit Jahrhunderten zur Behandlung von arthritischen Zuständen und entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzt.

Preiselbeer-Saft – Hast du einen Ulcus-Anfall? Geschwüre resultieren normalerweise aus einem Erreger namens H. pylori, der die Schleimhaut des Magens und des Dünndarms befällt, aber Cranberrysaft kann ihn abtöten – wodurch der Schmerz reduziert wird. Anstatt sich Antibiotika zuzuwenden, zerstöre die Bakterien, die deine Geschwüre und Harnwegsinfektionen verursachen mit Preiselbeeren.

Bromelain – Dieser natürliche Schmerzlinderer kommt von den Enzymen, die in den Ananasstengeln vorhanden sind. Die Forschung zeigt, dass es die Prostaglandinspiegel reduziert, die Entzündungshormone sind. Bromelain kann Menschen mit Arthritis und Zuständen, die durch muskuloskelettale Anspannung gekennzeichnet sind (wie das TMJ-Syndrom), zusätzlich zu denen, die unter Trauma-bedingten Entzündungen leiden, zugute kommen. Das Enzym fördert auch die Heilung in Muskeln und Bindegewebe

Natürlich gibt es noch Hunderte natürliche Schmerzmittel mehr, aber mit denen zu beginnen ist ein guter Anfang.

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TA KI

Natürliche Hausmittel gegen Schmerzen.


Schmerzen sind das untrügliche Zeichen, dass etwas im menschlichen Körper verletzt oder beschädigt ist. Im schlimmsten Falle kann ein Schmerz auch chronisch und zum ständigen Begleiter werden, wie bei Personen, die unter Arthritis, Migräne oder Rheuma leiden. Um dem Leiden Einhalt zu gebieten, ist der Griff zum Schmerzmittel im Arzneischrank meist der erste Reflex. Es gibt allerdings auch diverse Lebensmittel, die einen wohltuend schmerzlindernden Effekt haben. Viele davon kann man ohne weiteres in seinen täglichen Speiseplan integrieren. Denn Mutter Natur ist oft die beste Lösung!

Vollreife dunkle Kirschen – Egal ob süß oder sauer, Kirschen stecken voller wertvoller Kraftspender. Vor allem der dunkle Pflanzenfarbstoff Anthocyan hat eine krampflösende Wirkung. Zu empfehlen bei Gelenkschmerzen, Verdauungsstörungen und Entzündungen.

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Das in der Pfefferminze enhaltene Menthol wirkt vor allem krampflösend auf die Muskeln des menschlichen Körpers. Aber auch bei Kopfschmerzen bewirkt eine leichte Schläfenmassage mit ein paar Tropfen Pfefferminz-Öl wahre Wunder.

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Naturbelassener Joghurt ist eine Wohltat für den Verdauungsapparat. Die darin enthaltenen Milchsäurebakterien und Joghurtkulturen sorgen dafür, dass Magen und Darm in Schwung gehalten werden und dass Beschwerden in dem Bereich (Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung) quasi über Nacht verschwinden.

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Kurkuma ist das Pulver des getrockneten und geriebenen Gelbwurzes. Auch diesem Gewürz wird eine stark entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Neben dieser gesundheitlichen Wirkung verleiht Kurkuma Speisen auch noch einen wunderbaren gelblich-orangen Ton und ist besonders in Currymischungen unverzichtbar.

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Tahini ist eine Paste aus gemahlenem Sesam und typisch für die orientalische Küche. Sie wird gern als Dressing oder Dip zu Brot und Gemüse gereicht und ist reich an Mineralien wie Calcium und Magnesium. Bei Muskelschmerzen und Problemen des Bewegungsapparats sind diese Elemente Gold wert.

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Bekanntlich ist Aloe Vera eines der wirksamsten Mittel gegen Hautbeschwerden und in nahezu sämtlichen Crémes und Lotionen enthalten. Doch auch bei Störungen des Verdauungstrakts bietet sich der Saft des Dickblattgewächses an. Zweimal am Tag ein Glas verdünnter Aloe-Vera-Extrakt und die Magenschmerzen sind vergessen.

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Das in der Papaya enthaltene Papain wirkt anti-inflammatorisch und ergänzt sich hervorragend mit dem vor allem in Ananas enthaltenen Bromelain. Beide zusammen sind ein hervorragender Schmerzkiller und lösen Schwellungen und Entzündungen im Handumdrehen.

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Ingwer kann man mit Fug und Recht als das Aspirin der Pflanzenwelt bezeichnen. Die Wurzel wirkt entzündungshemmend bei Problemen im Bewegungsapparat. Hierbei kann sie auch zu einer Paste gerieben und auf die betreffende Stelle aufgetragen werden. Bei innerer Anwendung wirkt Ingwer vorbeugend gegen Atemwegsinfekte und hilft bei morgendlicher Übelkeit bei Schwangeren.

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Meeresfisch wie beispielsweise Lachs, welcher in den kalten Gewässern der nördlichen Halbkugel heimisch ist, spendet dem menschlichen Körper reichlich Omega-3-Fettsäuren. Sie sind ein wahres Allround-Talent gegen Beschwerden jeglicher Art, denn sie verbessern die Durchblutung und die Pumpwirkung des Herzens.

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Das in Chili-Schoten enthaltene Alkaloid Capsaicin ist eines der bekanntesten Schmerzmittel der Menschheitsgeschichte. Vor allem bei äußerer Anwendung verbreitet es rasch wohlige Wärme in dem Bereich, wo der Schmerz sitzt. Besonders bei Rückenbeschwerden oder Gelenkschmerzen empfiehlt sich eine Tinktur aus Chili. Vorsicht bei der Zubereitung, vor allem Augen und Schleimhäute schützen!

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Die positiven Nebeneffekte mancher Lebensmittel sind den wenigsten bekannt. Und doch können sie helfen, Schmerzen zu lindern oder gar verschwinden zu lassen. Teile diese wertvollen Tipps mit anderen, denn so wird allen geholfen!

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TA KI

Arnica montana (Bergwohlverleih)


Arnica montana (Bergwohlverleih) bei Wunden und Verletzungen

Arnica montana ist ein beliebtes homöopathisches Schmerzmittel für Groß und Klein. Mit bereits geringsten Mengen läßt sich mit Arnica montana bei verschiedenen Beschwerden und Verletzungen rasch Abhilfe schaffen. Im Handel gibt es Arnica montana als Globuli, Trinkampullen, Tropfen, Salben und Tabletten. Für die Zubereitung des Arzneimittels in flüssiger Form wird Arnica-Urtinktur in Wasser oder Alkohol verdünnt. Tabletten und Streukügelchen (Globuli) enthalten Saccharose oder Laktose. Arnica wirkt unter anderem abschwellend bei Wunden, die durch Insektenstiche oder Insektenbisse verursacht wurden. Arnica montana besitzt keimhemmende Eigenschaften, ist antiseptisch. Arnikasalben und -tinkturen werden daher gerne bei kleineren Infektionen empfohlen, sie helfen Sportlern bei Zerrungen, Muskelschmerzen und Krämpfen und lassen Blutergüsse abschwellen.

Eine Pflanze mit vielen Eigenschaften

Die Heilmethode Homöopathie versteht sich als Ergänzung zu anderen Heilmethoden, unterscheidet sich aber von diesen dadurch, daß sie sich die positiven Eigenschaften vieler Pflanzen zunutze macht. Eine davon ist Arnica montana, der Bergwohlverleih. Die aromatisch duftende Heilpflanze Arnica montana, der Bergwohlverleih, ist eine von etwa 30 Pflanzenarten der botanischen Gattung Arnika in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die bis zu etwa 50 cm hohe Arnika wächst europaweit. Sie steht unter Naturschutz und ist hauptsächlich in höheren Lagen auf feuchten Wiesen und in lichten Wäldern anzutreffen. Arnika bevorzugt saure und magere Wiesen und ist kalkmeidend. Von Mai bis August Familie erstrahlt sie mit gelben Körbchenblüten und lockt Schmetterlinge und Bienen zur Bestäubung an. Bereits im Altertum war der Bergwohlverleih eine beliebte Heilpflanze, so daß auch die Homöopathie sie ohne weiteres angenommen hat. Die Urtinktur für das homöopathische Heilmittel wird aus allen Teilen der Pflanze gewonnen. In der modernen Medizin und der Homöopathie hilft die eigentlich giftige Arnica montana bei diversen Beschwerden und Erkrankungen. Sie wird auch bei diversen Herzleiden und Atemwegserkrankungen eingesetzt.

Arnica montana in Phlebologie, Kardiologie und Augenheilkunde

Arnica montana fördert die Wundheilung und Narbenbildung und ist bei Venenentzündungen und Hämorrhagien angezeigt. Verschiedene Praktiker verschreiben Arnica montana zur postoperativen Versorgung, Behandlung von Schmerzen im Brustraum oder auch bei Angina pectoris. Die in Arnika enthaltenen Wirkstoffe helfen bei den meisten kardiovaskulären Erkrankungen, die mit Überanstrengung und Überlastung in Zusammenhang stehen. Bevor eine homöopathische Behandlung erwogen oder begonnen wird, sollte sich der Patient jedoch gründlich untersuchen lassen. In der Augenheilkunde wird Arnica montana nur verschrieben, wenn eine altersbedingte Retinopathie oder Makuladegeneration vorliegt.

Arnika in der Unfallchirurgie

Arnica montana ist eines der wirksamsten natürlichen Mittel zur Behandlung verschiedenster Unfallverletzungen und Wunden. Arnika ist ein natürliches Erste-Hilfe-Mittel mit besonderen Eigenschaften: Schmerzen lassen sich rasch beruhigen und blaue Flecken können gar nicht erst entstehen. Arnikasalbe ist bei Gliederschmerzen, Quetschungen und Muskelschmerzen empfohlen, wenn diese durch intensive körperliche Aktivität oder heftige Schocks oder Stöße verursacht wurden. Homöopathen verordnen Arnica montana bei Unfallverletzungen und Wunden in der Regel in der Potenz C9. Die Regeldosis beträgt 5 Globuli, die man am besten unter die Zunge legt und dort langsam schmelzen läßt. Mit zunehmender Besserung des Gesundheitszustandes kann der Patient die Einnahmeabstände vergrößern. Sportler können sich mit Arnica montana C9 auf große körperliche Anstrengung vorbereiten, indem sie drei Tage vor dem Ereignis jeden Tag eine Dosis nehmen. Die gleiche Behandlungsempfehlung kann einem Patienten ausgesprochen werden, der vor einem chirurgischen Eingriff steht. Am Morgen nach der sportlichen Aktivität oder dem operativen Eingriff wird die Behandlung mit einer weiteren Dosis (5 Globuli) in der gleichen Potenz fortgesetzt. Die Behandlung kann eine Woche lang aufrecht erhalten werden. Mit zunehmender Besserung des körperlichen Befindens können auch die Einnahmeabstände vergrößert werden. Schmerzen, die aus einer alten Verletzung oder Wunde herrühren, lassen sich sehr gut mit Arnica montana C15 lindern. 5 Globuli zwei Monate hintereinander morgens und abends genommen, sind genau richtig. In den beiden Folgemonaten werden wöchentlich noch jeweils zwei Dosen C15 genommen. Zum Abschluß der Behandlung wird das Mittel in der gleichen Potenz zwei weitere Monate hindurch noch einmal wöchentlich genommen. Lautet die Diagnose auf Retinopathie oder Makuladegeneration ist eine wöchentliche Dosis Arnica montana C9 genau richtig. Patienten, die sich vor kardiovaskulären Risiko schützen möchten, können zu wöchentlichen Gaben Arnica montana C9 greifen.

Einzelmittel und Indikationen – “Arnica montana”

Assoziierte Indikationen

  • Geburt, Wehen, Entbindung
  • Akne, Acne vulgaris
  • Makuladegeneration (altersbedingte), AMD
  • Hämatom, Bluterguß, Blauer Fleck
  • Körperliche Anstrengung
  • Ermüdung, Müdigkeit
  • Hämorrhagie, Blutung
  • Hämorrhoiden
  • Phlebitis, Venenentzündung
  • Purpura
  • Thrombophlebitis
  • Retinopathie, Netzhauterkrankung
  • Prä- und postoperative Versorgung
  • Überlastung, Überanstrengung
  • Trauma, Unfallverletzung
  • Krampfadern (Varizen)

Gut zu wissen: Arnica montana ist ein unentbehrliches homöopathisches Arzneimittel in der Behandlung verschiedener Leiden. Der Bergwohlverleih ist besonders wirksam in der Behandlung von Wunden und Verletzungen.

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TA KI

Schmerzen – sanfte und natürliche Schmerzmittel


Schmerzen

Schmerzen sind vielfältigster Ursache. Oft sind Schmerzen mit Erkrankungen des stütz-motorischen Apparates verbunden, wie Neuralgie, Muskelschmerzen, Entzündungen der Muskeln und Nerven. Bei diesen Erkrankungen können auch natürliche Schmerzmittel, schmerzstillend und entzündungshemmend wirken, wie Salben, Linimente und Cremes, die in die Haut eingerieben werden und gegen die Schmerzen wirken.
Diese natürlichen Schmerzmittel tragen zur Entspannung der Muskeln bei, verbessern die Stoffwechselprozesse, den Blutkreislauf und erhöhen die Elastizität der Bänder.
Sie führen zu einem verstärkten Blutzufluss an jene Stelle, die eingerieben wurde, wobei die Empfindung der Wärme entsteht und die Haut errötet. Der sich dadurch steigernde Stoffwechselprozess hilft die Schmerzen von der betroffenen Stelle abzunehmen.
Zu den Inhaltsstoffen dieser Schmerzmittel gehören lindernde Stoffe, die auf die Rezeptoren der Haut und den subkutanen Zellstoff einwirken. Sie haben einen ablenkenden Effekt, in dem sie zum Kribbeln und Brennen führen.

Schmerzmittel

Die moderne Medizin unterscheidet bei den Schmerzmitteln hauptsächlich nach drei große Gruppen – einfache Schmerzmittel („nichtopioide Analgetika“), darunter auch pflanzliche Schmerztherapeutika und Homöopathika, starke Schmerzmittel (Opioide) und betäubende Mittel (Lokalanästhetika).
Bei leichten und mittleren Schmerzen sind auch pflanzliche Mittel zur Schmerzlinderung gut geeignet. Sie können meist rezeptfrei aus der Apotheke bezogen oder selbst hergestellt werden.

Für die Behandlung von Radikulitis, Neuralgie und kranken Gelenken werden Salben mit Bienengift verwendet. Sie verringern die Schmerzen, verzögern die entzündlichen Prozesse und haben einen ablenkenden Effekt.
Es gibt auch Salben auf der Grundlage von Schlangengift, die über einen aufsaugenden Effekt verfügen und das Immunsystem aktivieren. Auch das Schlangengift wirkt gegen die Schmerzen. In den Apotheken gibt es eine große Auswahl dieser Salben.

Die am meisten in Russland verbreitete Salbe ist „Viprosal“, die das Gift der Levanteotter enthält und der Weißtannenöl, Kampfer und andere Stoffe beigefügt sind.
Von den nach Russland importierten Cremes und Salben wird unter anderen „Finalgon“ empfohlen, deren Wirkstoff ein Extrakt des Cayennepfeffers ist.
Für die Behandlung von Radikulitis und Neuralgie eignen sich ebenfalls Pfefferpflaster. Diese herkömmlichen Wärmepflaster enthalten Capsicain oder eine synthetische Form davon, das eine Hautreizung verursacht und auf diese Weise die Durchblutung anregt. Besonders reichhaltig ist das natürliche Capsicain in scharfen Paprikasorten enthalten.

Verstärkung der Wirkung von Salben und Cremes

Die Heilwirkung der Salben und Cremes können Sie verstärken, in dem der wunde Punkt vor der Einreibung mit warmem Seifenwasser abgewaschen und nach dem Auftragen der Salbe oder Creme, mit einem wollenen Tuch oder Schal eingewickelt wird.
Einreibungen sollten immer in kleinen Dosen beginnen, da es die Allergie gegen einzelne Wirkstoffe geben kann.

Selbstgemachte einfache Schmerzmittel

Natürlich können Schmerzen auch mit selbstgemachten natürlichen Schmerzmitteln wirksam gelindert werden. Sie nutzen die gleichen Wirkstoffe, wie sie auch in der Industrie für die Herstellung von schmerzstillenden und entzündungshemmenden Heilmitteln verwendet werden.

R E Z E P T

Eines dieser selbstgemachten Schmerzmittel gegen Schmerzen aus der russischen Volksmedizin möchte ich Ihnen vorstellen.

Mischen Sie je 0,25 l Sonnenblumenöl und Kerosin (Petroleum), geben die Mischung in eine Flasche und fügen 5 bis10 scharfe rote Paprikafrüchte (Chili, Peperoni, Cayennepfeffer) hinzu. Dazu drehen Sie die Paprikafrüchte zuvor durch einen Fleischwolf.
Die Flasche stellen Sie fest verschlossen für 9 Tage an einen warmen Ort, dabei täglich durchschüttelnd.
Mit der fertigen Mischung reiben Sie das Gebiet des Schmerzes für die Nacht ein und ziehen am Morgen wollene Unterwäsche und Socken an.

Das Heilmittel kann über mehrere Monate in der fest geschlossenen Flasche gelagert werden, ohne dass es seine Wirksamkeit verliert.

Quelle: http://russische-volksmedizin.info/schmerzen-natuerliche-schmerzmittel/

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TA KI

USA: Pharmindustrie profitiert von Opioid-Massensterben


Über 65’000 Tote jährlich als Folge der lockeren Verschreibungspraxis von Schmerzmitteln. Betroffen ist vor allem die Unterschicht.

In den USA sterben mittlerweile mehr Menschen an Überdosen als an Waffengewalt oder Verkehrsunfällen. Es gibt schätzungsweise fünf Millionen Süchtige und bisher etwa 700’000 Tote. Genau weiss es niemand, da die Zahlen in den US-amerikanischen Bundesstaaten nicht einheitlich erfasst werden. Die Opfer sind fast ausnahmslos weiss und stammen mehrheitlich aus der Arbeiterschicht.

Die derzeitige Situation der USA sei vergleichbar mit der Chinas im 19. Jahrhundert, wo einst das britische Empire versuchte, China durch den Verkauf von Opium von sich abhängig zu machen, was die chinesische Gesellschaft zerstörte und zu den Opiumkriegen führte, schreiben der Soziologe James Petras und die Pathologin Robin Eastman-Abaya in einem Artikel, der auf der kanadischen Webseite «globalreasearch» publiziert wurde (Keine Macht ohne Drogen – vom British Empire bis zur Neuen Weltordnung (Videos)).

Die Autoren wählen starke Worte. Sie vergleichen die Opioid-Epidemie mit den kambodschanischen «Killing Fields» und nennen sie einen «Amerikanischen Holocaust».

Was muss passieren, damit sich die USA befreien können von Strukturen, die eine ganze Nation zu ruinieren drohen?, fragen sie. Wer profitiert von der Opioid-Schwemme, wer leidet darunter und warum hat eigentlich noch niemand nach den sozio-ökonomischen Zusammenhängen gefragt?

Wer profitierte und das noch immer tut

Die Pharmaindustrie ist weder das British Empire noch die Camorra, profitiert hat sie aber sicherlich. Zuallererst das Unternehmen Purdue Pharmaceuticals und seine Eigentümer, die Familie Sackler. Purdue vermarktete ab den 1990er-Jahren das Medikament Oxycontin (Oxycodon) und täuschte die Öffentlichkeit mit allen Mitteln über die stark süchtigmachende Eigenschaften des Schmerzmittels.

Andere Pharmaunternehmen zogen nach. Opioide sind günstig herzustellen und haben bisher die höchsten Profite der Pharma-Geschichte eingefahren. Zu einem sehr hohen Preis.

Jedes Jahr sterben laut Petras und Eastman-Abaya über 65’000 Arbeiter an den Folgen ihrer Abhängigkeit. Viele sind infolge schärferer Verschreibungsvorschriften längst in der Illegalität angelangt (Psychopharmaka: Die unbemerkte Seuche).

Pillen sind günstiger als Physiotherapie

Wer vor der Tür eines Dealers landet, dessen Geschichte hat wahrscheinlich in einem Wartezimmer angefangen. Ärzte und Angestellte im Gesundheitswesen verschlossen jahrelang die Augen vor dem wachsenden Suchtproblem und profitierten mit. Schmerzmittel waren einfach, günstig und effektiv, vor allem für weniger gut gestellte Patientinnen und Patienten. Wer weniger Geld hatte, bekam nicht nur schneller und häufiger Opioide verordnet, er ist auch schlechter versorgt, wenn er davon abhängig wird.

Pillen sind günstiger als Physiotherapie und kostspielige Untersuchungen. Und sie kosten weniger Zeit. Zum doppelten Vorteil der Arbeitgeber, dieser meist aus der Unter- und Mittelschicht stammenden Kranken: Sie fallen bei der Arbeit weniger häufig aus. Und sie belasten die Krankenkasse weniger, an deren Kosten sich die Arbeitgeber beteiligen müssen.

Die Unternehmen profitieren noch zusätzlich: Vor allem in strukturschwachen Regionen können sie ältere Arbeitnehmer, die wegen eines Suchtproblems ausfallen, mit jüngeren ersetzen, die sie deutlich schlechteren Bedingungen einstellen.

Das hat Folgen auch für die Gewerkschaften: Ungefähr 15 Prozent aller im Baugewerbe beschäftigten Arbeiter sind laut Petras und Eastman-Abaya substanzabhängig, was sich nun bemerkbar macht. Die Kassen der Gewerkschaften können die Folgen kaum mehr tragen.

Für die Pensionseinrichtungen sind die Folgen finanziell erfreulich: Die Lebenserwartung in den USA ist gesunken, die Suizidzahlen erreichen Höchstwerte. Dadurch sparen Pensionskassen, an denen sich in den USA auch der Arbeitgeber beiteiligen muss, und die Pensionsfonds Milliarden.

Sogar tote Süchtige sind wertvoll. Nach dem Tod profitiert noch die Transplantationsmedizin, schreiben die Autoren. Es klinge morbid, aber so viele Tote in vergleichsweise niedrigem Alter und mit oft tadellos funktionierenden Organen habe es noch nie gegeben.

Organhändler warteten oft schon in den Notaufnahmen der Krankenhäuser auf neue Drogenopfer. Für die noch lebenden Süchtigen ist eine ganze Industrie aus privaten Entzugskliniken, Drogenberatungsangeboten und Ähnlichem entstanden, die ebenfalls von der Situation profitieren (Medizinskandal Depressionen: Mit Botenstoffen natürlich heilen).

Wer leidet und das noch lange tun wird

In manchen Fällen nutze ein Kranker den in der Regel wohlhabenden Profiteuren also mehr als ein Gesunder, legen Petras und Eastman-Abaya dar. Das obere Fünftel der US-Bevölkerung profitiere auf Kosten des untersten.

Dabei bedeute die Opioid-Epidemie nicht nur Leiden für alle Abhängigen, sondern auch für ihre Familien und ihr soziales Umfeld. Soziale Bindungen brechen auseinander, die Gemeinden werden mit dem Suchtproblem nicht mehr fertig. An manchen Orten gibt es jeden Tag mehrere Notfalleinsätze aufgrund von Überdosen.

Besonders hart trifft es Kinder von Abhängigen, die bei Verwandten, Nachbarn oder in Fürsorgeeinrichtungen aufwachsen oder von ihren Eltern vernachlässigt werden. Etliche werden bereits süchtig geboren und müssen nach der Geburt zuerst einen Drogenentzug durchmachen. Zeitgleich werden weiter Steuern reduziert und Zuwendungen an soziale Einrichtungen gekürzt. Welche gesellschaftlichen Folgen das haben wird, ist noch nicht abzusehen.

Wer weggesehen hat

Sowohl die demokratische wie die republikanische Partei haben das wachsende Suchtproblem 20 Jahre lang ignoriert. Man spreche über besonders betroffene Gebiete als «Shitholes» (Donald Trump) und über ihre Bewohner als «Bedauernswerte», die ihr Schicksal schon irgendwie verdient haben müssen (Hillary Clinton). Abhängige sind als Wähler zu wenig vielversprechend, die Spenden von «Big Pharma» zu hoch und das Thema zu wenig attraktiv.

Behörden wie die FDA (Food and Drug Administration), die Drogenbehörde DEA (Drug and Enforcement Agency) und die Seuchenschutzbehörde CDC (Center for Desease Control), die jahrelang die Konsequenzen des wachsenden Schmerzmittelverbrauchs ignoriert hätten, müssten ihrer Rolle gerecht werden und süchtig machende Medikamente regulieren, Hersteller, Vermarkter und Lobbyisten für den angerichteten Schaden verantwortlich gemacht werden, fordern die beiden Autoren (Pharmaindustrie: Neuroleptika – Die verfälschte Studie).

Was sich ändern müsste

Nicht nur die Politik müsse sich endlich rühren. Die Verwaltung müsse die Datenerfassung vereinheitlichen und belastbare Daten zur Verfügung stellen, um das Opioid-Problem besser zu erfassen. Ärzte müssten ihre Verschreibungspraxis überdenken und ein Register über verschriebene Schmerzmittel führen.

Die Zwei-Klassen-Medizin, in der Wohlhabende umfassend versorgt, Arme aber mit Schmerzmitteln ruhiggestellt werden, müsse beendet werden. Das Finanzsystem, das dafür gesorgt habe, dass ein Kranker mehr Wert hat als ein Gesunder, müsse sich ändern.

Bislang hat lediglich Purdue Pharmaceuticals eine Strafe von 635 Millionen Dollar für die irreführende Angabe bezahlt, Oxycodon mache nicht süchtig. Die Gewinne des Unternehmens aus dem Verkauf von Oxycontin summieren sich unterdessen auf 35 Milliarden Dollar.

 

Quellen: PublicDomain/infosperber.ch am 12.03.2018

Weitere Artikel:

Psychopharmaka: Die unbemerkte Seuche

Medizinskandal Depressionen: Mit Botenstoffen natürlich heilen

Pharmaindustrie: Neuroleptika – Die verfälschte Studie

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2018/03/usa-pharmindustrie-profitiert-von-opioid-massensterben/

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

Hausmittel gegen schmerzempfindliche Zähne


Wie ein Blitz schlägt der Schmerz ein, wenn empfindliche Zähne in Berührung mit heißen, kalten, süßen oder sauren Speisen kommen. Keine Panik, das ist kein Notfall, weswegen du sofort zum Zahnarzt gehen müsstest. Aber natürlich soll der Schmerz so schnell wie möglich wieder aufhören! Statt in der Apotheke teure und womöglich schädliche Schmerzmittel zu erwerben, die im ganzen Körper wirken, kannst du dir mit einfachen Hausmitteln lokale Linderung verschaffen.

Und ebenfalls mit einfachen Mitteln kannst du danach dafür sorgen, dass der Schmerz nicht wiederkommt. Schmerzempfindliche Zähne haben verschiedene Ursachen. Zum einen können die Zahnhälse durch zurückgehendes Zahnfleisch freiliegen. Da der Zahnhals nicht vom schützenden Zahnschmelz umschlossen ist, gelangen Reize ungehindert durch die feinen Kanäle des Dentins (die auch Zahnbein genannte Hauptsubstanz des Zahns) an den Zahnnerv und können dort plötzlich zu heftigen Schmerzen führen. Aber auch durch Schäden am Zahn, wie Risse oder einem abgebrochenen Stück Zahnschmelz, kann das Dentin freiliegen. Daher ist es bei Schmerzen dieser Art nicht nur wichtig, schnelle Hilfe zu leisten – die geschädigten Zähne müssen dauerhaft geschützt werden, um Schmerzen auch in Zukunft zu vermeiden. Soforthilfe bei Schmerzen Um deinen akuten Schmerz durch empfindliche Zähne zu bekämpfen, brauchst du keine speziellen Medikamente. In Küche und Haushalt stehen viele geeignete Mittel zur Verfügung, die dir effektiv und preiswert helfen. Gewürznelken, Nelken- oder Teebaumöl Effektive Soforthilfe gegen Zahnschmerzen, selbst wenn sie durch Karies oder Entzündungen verursacht werden, bringt die Gewürznelke. Dank des enthaltenen Eugenols wirkt die getrocknete Blütenknospe des Gewürznelkenbaums betäubend, desinfizierend und entzündungshemmend. Lege einfach eine Gewürznelke auf den betroffenen Zahn und beiße darauf, damit sich die Wirkung entfaltet. Falls die Schmerzen von den Zahnhälsen herrühren, platziere die Nelke neben dem Zahn in der Backentasche. Alternativ helfen auch Nelken- oder Teebaumöl, die mit einem Wattestäbchen vorsichtig auf die schmerzenden Stellen getupft werden können.

Zahncreme Fluorid ist einerseits ein wichtiges Spurenelement, das für feste Knochen und einen härteren Zahnschmelz sorgt, der menschliche Körper enthält natürlicherweise bis zu fünf Gramm Fluoride. In größeren Dosen wirkt Fluorid jedoch toxisch, weshalb seine Anwendung in der Zahnpasta umstritten ist. Eine fluoridhaltige Zahnpasta – mit dem Finger auf die schmerzende Stelle aufgebracht und leicht einmassiert – kann akute Schmerzen durch empfindliche Zähne lindern, denn das Fluorid verschließt vorübergehend die Dentinkanäle, die Schmerzen direkt zum Zahnnerv weiterleiten. Kamillen- oder Salbeitee ebenfalls , hilfreich bei akuten “Schmerzblitzen” sind Kamillentee und Salbeitee, die schmerzlindernd und beruhigend auf empfindliche Zähne wirken. Dafür wird ein Teeaufguss zubereitet und nach dem Abkühlen zwischen den Zähnen hin- und hergezogen.

Schmerzen vorbeugen Wenn ein Zahn durch einen Riss oder ein abgebrochenes Stück der Zahnkrone beschädigt ist, solltest du bald deinen Zahnarzt aufsuchen, um den Schaden reparieren zu lassen. Liegt das Dentin aber durch zurückgehendes Zahnfleisch frei, ist eine Reparatur auch durch den Zahnarzt nicht ohne Weiteres möglich. Du kannst mit den folgenden Tipps jedoch verhindern, dass Zahnschmerzen zu deinem alltäglichen Begleiter werden. Natürlich ist auch in diesem Fall ein Besuch beim Zahnarzt empfehlenswert, um weitere Behandlungsmöglichkeiten abzuklären. Säure von den Zähnen fernhalten Sowohl sehr saure als auch süße Lebensmittel verursachen Schmerzen, denn der Zahnnerv wird gereizt. Insbesondere saures Obst oder Limonade können zur schmerzhaften Angelegenheit werden. Eventuell kannst du dein Lieblingsobst in Zukunft zusammen mit etwas Joghurt oder einer anderen neutralisierenden Beilage genießen. Fruchtbonbons sollten möglichst vermieden werden, da sie den Zahnschmelz nicht nur durch Zucker und Säure, sondern auch durch Abrieb schädigen. Starke Temperaturreize verhindern Heißes und Kaltes führen ebenfalls zur Reizung des Zahnnervs. Auch hier gehört die eiskalte Limo häufig zu den Verursachern von Zahnschmerzen. Auf die Eiswürfel im Glas zu verzichten, reicht manchmal schon aus. Noch sicherer gegen den plötzlichen Schmerz ist es, möglichst körperwarme Mahlzeiten und Getränke zu sich zu nehmen. Auch Mundspülungen sollten am besten lauwarm sein. Rauchen vermeiden Rauchen ist Gift für den gesamten Organismus, aber vor allem die Zähne leiden darunter. Das Zahnfleisch wird durch das Nikotin schlechter durchblutet, so dass die Abwehrkräfte gegen Bakterien vermindert werden und das Zahnfleisch sich zurückbildet. Auch eine schlecht eingestellte Diabetes mit starken Blutzuckerschwankungen begünstigt den Zahnfleischschwund. Gesundes, gut durchblutetes Zahnfleisch ist dagegen in der Lage, sich selbst zu regenerieren, wenn die Schäden nicht schon zu groß sind. Tipps, wie du es schaffst, zum Nichtraucher zu werden, findest du in diesem Beitrag.

Richtig putzen Die richtige Putztechnik ist das A und O für die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch. Wer seine Zähne zu fest schrubbt, fördert den Rückgang des Zahnfleisches und damit Schmerzen und sogar Parodontose. Eine weiche Zahnbürste, Putzen von Rot nach Weiß sowie eine Zahnpasta, die einen nicht zu starken Abrieb verursacht, bewahren langfristig vor Schmerzen. Eine sanfte Zahnfleisch-Massage mit der Zahnbürste stärkt außerdem die Durchblutung und damit die Selbstheilungskräfte des Zahnfleisches. Tipp: Nach dem Essen mit dem Zähneputzen rund 30 Minuten warten, um die schädigende Wirkung der in der Nahrung enthaltenen Säuren auf die Zahnsubstanz nicht zu verstärken. Keine aufhellende Zahnpasta verwenden Eine aufhellende Zahncreme macht nichts anderes, als durch Abrieb Zahnbeläge, die den Zahn verfärben, zu entfernen. Der natürliche, gesunde Zahnschmelz hält diese Rosskur auch ohne Schäden aus. Liegt allerdings bei vorgeschädigten Zähnen das Dentin frei, können die abrasiven Stoffe in der aufhellenden Zahnpasta das Dentin verletzen und Schmerzen verursachen. Greife deshalb lieber auf ein Mittel zurück, das auch ohne Abrieb zu weißen Zähnen verhilft.

Vitamin A und C sowie Selen Besonders wichtig für empfindliche Zähne ist ein starkes Immunsystem, das das Zahnfleisch gesund und Bakterien in Schach hält. Dafür sollte deine Ernährung reich an den Vitaminen A und C sowie dem Spurenelement Selen sein. Statt Ascorbinsäure oder Vitaminbrause für deine Vitamin-C-Versorgung zu kaufen, kannst du ein Nahrungsergänzungsmittel ganz einfach aus den Schalen von Bio-Orangen herstellen. Vitamin A, bzw. seine Vorstufe Betacarotin (Provitamin A), fördert unter anderem den Aufbau und die Funktion der Schleimhäute. Es ist in orangefarbenen bis gelben Gemüsen und Früchten wie Karotte, Kürbis, Süßkartoffel, Aprikose, Papaya, Mango, Nektarine, Kaki und Sanddorn enthalten. Das Spurenelement Selen stellt einen wichtigen Baustein für die Abwehr gegen oxidativen Stress durch freie Radikale dar. Besonders gute Selenlieferanten sind zum Beispiel Getreide, Weizenkleie, Nüsse (vor allem Paranüsse), Eigelb, Linsen, Fisch und Fleisch.

(…)

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Gruß an die Wissenden
TA KI

Ein natürliches, wirkungsvolles Hausmittel gegen Kopfschmerzen.


Viele Menschen leiden unter andauernden und chronischen Kopfschmerzen. Sehr schnell sind die ständigen Schmerzen mehr als nur eine nervige Belästigung. Bei Manchen wird es so schlimm, dass ihr Alltag davon stark beeinträchtigt ist und sie ganz normale Aufgaben und Arbeiten nicht mehr ausführen können. Der lähmende Schmerz fesselt sie regelrecht ans Bett. Um dennoch durch den Tag zu kommen greifen Einige zu starken Schmerzmitteln, doch auf Dauer ist dies auch keine Lösung.

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Deshalb zeigen wir dir hier ein natürliches Mittel, mit dem du chronischen Kopfschmerzen zu Leibe rücken kannst. Damit werden starke Schmerzen gelindert, ohne die Nebenwirkungen von Medikamenten. Es ist ganz einfach.

Zutaten:

  • 10 Knoblauchzehen
  • 500 g Honig
  • Ein paar schwarze Pfefferkörner

Zubereitung:

Als erstes werden die Knoblauchzehen geputzt, geschält und halbiert. Fülle anschließend den Knoblauch in ein Glas, gib den Honig dazu und streue zum Schluss den Pfeffer darüber. Verschließe das Glas nun fest (am Besten nimmst du ein Einmachglas) und lass die Mischung 5 Tage ziehen. Schon fertig.

Wann auch immer du nun merkst, dass sich Kopfschmerzen ankündigen, kannst du nun einen Löffel dieses großartigen Mittels essen und die Schmerzen bereits in den Anfängen bekämpfen. Wichtig ist, dass tatsächlich ein Stück Knoblauch und Pfeffer auf dem Löffel sind. Natürlich kannst du auch ohne Kopfschmerzattacken jeden Tag einen Löffel hiervon essen, um Kopfschmerzen vorzubeugen, bevor sie überhaupt entstehen. Durch die antibakteriellen Eigenschaften des Honigs, zusammen mit dem Knoblauch und Pfeffer wird der Blutdruck gesenkt, dein Immunsystem gestärkt und dein ganzer Kreislauf wird es dir danken.

Die Natur hat uns wirklich viel mitgegeben, um Schmerzen und Beschwerden zu mildern. Man muss nur wissen, wie.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/kopfschmerz-elixir/

Gruß an die natürlich Schmerzfreien

TA KI

6 effektive und natürliche Alternativen zu Ibuprofen


6 Alternativen

Es gibt mehrere Gründe zu vermeiden, Aspirin oder Ibuprofen häufig zu nehmen. Sie können nach Alternativen suchen, wenn Sie Schmerz haben, aber lieber herkömmlichen Arzneimitteln fernbleiben. Andererseits könnten Sie jemand sein, der gerade von den potenziellen Gefahren erfahren hat, die mit der Einnahme des Aspirins und Ibuprofen regelmäßig auftreten und zu etwas anderem bereit sind. Ibuprofen und Aspirin sind mit Anämie, DNA-Schädigung, Herzerkrankung, Gehörverlust, Hypertonie, Fehlgeburt und sogar Grippesterblichkeit in Verbindung worden (das sind gerade mal 7 von mehr als 24 nachteiligen Gesundheitseffekten, die damit im Zusammenhang stehen).

“Langfristiger hochdosierter Gebrauch von schmerzstillenden Mitteln, wie Ibuprofen oder Diclofenac, ist in Bezug auf die Gefahr von Herzanfällen ‚ebenso gefährlich‘ wie der Gebrauch des Rauschgifts Vioxx, das wegen seiner potenziellen Gefahren zurückgezogen wurde.” (Reuters)

synthetische PillenObwohl es einige nachteilige gesundheitliche Auswirkungen gibt, die mit Ibuprofen in Zusammenhang stehen, hören wir nicht auf, es in riesengroßen Mengen einzunehmen, weil wir eine Gesellschaft sind, häufig gewöhnt an schnelle Lösungen und kurzfristige Resultate. In Übereinstimmung mit verschiedenen aufgezeichneten Statistiken, wurden allein 1998 mehr als 500.000 Pfund Azetylsalizylsäure (der Hauptbestandteil, der im Aspirin verwendet wird) in den Vereinigten Staaten hergestellt. Diese Menge ist jetzt wahrscheinlich noch größer. Der Gebrauch solcher Arzneimittel kann zurückgeführt werden auf eine kulturelle Konditionierung, bei der wir vergessen, gutes Essen zu schätzen, auf unseren geistigen und emotionalen Zustand achtzugeben, so wie auf unseren physischen Körper.

Die natürliche Methode

Viele von uns könnten überrascht sein zu erfahren, dass die meisten herkömmlichen Arzneimittel aus natürlichen Quellen inspiriert wurden. Pharmaunternehmen werden Tests und Studien über die Wirksamkeit von einer natürlichen Substanz für eine bestimmte Krankheit durchführen. Sobald sie erfahren, dass die Ergebnisse gut sind, werden sie eine synthetische Version des gleichen Stoffes erstellen und patentieren, damit es verkauft werden kann. Manchmal kann die synthetische Version schneller wirken, und je nachdem, ob Sie eine Version mit sehr geringer Qualität der natürlichen Substanz verwenden, kann die synthetische sogar viel besser funktionieren. Die Gesundheitskosten jedoch, die mit den synthetischen Versionen entstehen, lohnen meist nicht den kleinen Vorteil, der eintreten kann oder auch nicht. Da die Natur uns bereits mit allem versorgt, was wir benötigen, um mit unseren möglichen Beschwerden umzugehen – warum versuchen wir sie nicht als beste Lösung für den Körper, gegenüber den synthetischen Varianten?

1. Weiße Weidenrinde: Dieses Kraut war das ursprüngliche Aspirin. Es enthält eine Substanz namens Salicin, die sich im Magen zu Salicylsäure verwandelt. Salicylsäure ist der Hauptbestandteil des Aspirins und hat irritierende Wirkungen auf den Magen, wenn es synthetisch verwendet wird. Weiße Weidenrinde ist wirksam in der Linderung von Schmerz, Entzündung und Fieber. Die empfohlene Dosis ist 1 bis 2 Pipettenfüllungen der Weißen Weidenrinden-Tinktur täglich.

Peperoni2. Capsaicin: Dieses Heilmittel wird gegenwärtig hauptsächlich wirksam angewendet in der Verringerung von Nerven-, Muskel- und Gelenkschmerzen durch die Wirkung einer Chemikalie im Körper, die als Substanz P bekannt ist, die Schmerzsignale zum Gehirn überträgt. Es kommt oft in Gel- oder Cremeform vor und mit einer Vielfalt an Wirkstoffen. Dieses Heilmittel kann drei bis vier Mal täglich verwendet werden. Da Capsaicin aus Chilipfeffer gewonnen wird, haben Erstbenutzer bei anfänglicher Anwendung einen leicht stechenden Schmerz gemeldet. Der verringert sich und verschwindet meist beim weiteren Gebrauch.

Boswellia3. Boswellia: Sie ist auch als „indischer Weihrauch“ bekannt und als eine Ergänzung und aktuell als Creme erhältlich. Es enthält entzündungshemmende Eigenschaften, die von den Boswelliasäuren herrühren, welche aus dem Baum extrahiert werden. Sie verbessert den Blutfluss zu den Gelenken und verhindert Entzündungen durch das Eindringen weißer Blutkörperchen in beschädigtes Gewebe. Die empfohlene Dosis bei Schmerzen ist zwischen 450 und 750 mg täglich für 3 bis 4 Wochen.

Katzenkralle4. Katzenkralle: Auch bekannt als Uncaria tomentosa oder Una de gato wächst die Katzekralle in Südamerika und ist bekannt, ein entzündungshemmende Reagenz zu enthalten, das im Blockieren der Produktion des Hormons Prostaglandine hilft, das zu Entzündungen und Schmerz innerhalb des Körpers beiträgt. Die vorgeschlagene Dosis für Katzenkralle sind Kapseln von 250 bis 1.000 Mg, ein bis dreimal täglich. Wenn man zu viel an einem einzelnen Tag nimmt, kann das zu Diarrhoe (Anm.: Durchfall) führen.

5. Omega-3-Fettsäuren: Die Omega-3-Fettsäuren sind dafür bekannt, entzündungshemmende Eigenschaften zu besitzen, die vorteilhaft für Menschen sind, die an Arthritis, anderen entzündlichen Gelenkerkrankungen und entzündlichen Darmerkrankungen leiden. Zusammen mit ihren Schmerz- und entzündungshemmenden Eigenschaften sind sie auch bekannt für die Risiko-Minimierung von Herz-und Kreislauferkrankungen. Dies ist nicht nur hilfreich für Menschen mit rheumatischer Arthritis, die ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen ist, es hilft auch dabei, die Todesursache Nummer eins in der Welt – die Herzerkrankung zu stoppen. Die empfohlene Dosis für Omega-3-Fettsäuren, wie beispielsweise Fischöl, ist 1.000 mg täglich.
Veganer, die auf der Suche nach diätetischem Omega 3 sind, können Hanfsamen, Chia-Samen, Leinsamen, verschiedene Beeren, Seetang, Blattgemüse und weiteres versuchen.

6. Kurkuma: Zuweilen auch bezeichnet als Tumeric ist Kurkuma ein Bestandteil der Heilpflanze Tumeric und als ein starkes schmerzstillendes Mittel bekannt. Wie Capsaicin hilft es, Schmerzsignale zu blockieren, die zum Gehirn laufen. Studien haben gezeigt, dass Kurkuma wirksam ist beim Auftreten von Schmerzen, sogar chronischen Schmerzen und, wenn es zum Behandeln rheumatischer Arthritis kommt. Eine empfohlene Dosis ist 400 bis 600 mg dreimal täglich eingenommen bei Schmerz und Entzündung.
Wie man auch herausgefunden hat, ist Kurkuma ebenso wirksam gewesen wie Prozac in der Behandlung von Depression, jedoch ohne schlimme Nebenwirkungen.

Warum Schmerzen?

Ich finde, dass es wichtig ist sich zu erinnern, dass manchmal, wenn wir die Erfahrung des physischen Schmerzes haben, es mehrere Gründe geben kann, warum er da ist. In unserer Gesellschaft fühlen wir Schmerz und wollen es sofort loswerden, wir denken nicht daran herauszufinden, warum wir den Schmerz haben könnten. Schmerz kann aus verschiedenen Gründen im Körper als einfache physische Beschwerden bis hin zu emotionalen Spannungen auftreten. Beim nächsten Mal, wenn Sie Schmerz fühlen, denken Sie daran, sich einen Moment Zeit zu nehmen und sich zu entspannen. Setzen Sie sich mit Ihrem Körper in Verbindung und fühlen Sie, was los ist. Je mehr wir uns mit unserem körpereigenen Bewusstsein in Kontakt treten, desto mehr erfahren wir darüber, was in uns diese Beschwerden verursacht hat. Schmerz ist wie die Art von Mutter Natur, die uns sagt, dass manches, das möglicherweise transformiert werden müsste, ausschließlich physisch oder sogar etwas Emotionales ist. Es gibt sehr viel, das wir aus unseren Erfahrungen lernen können, wenn wir ihnen Aufmerksamkeit schenken.

Übersetzt von Frank

Quellen:
http://www.collective-evolution.com/2014/06/07/6-effective-natural-alternatives-to-ibuprofen/
http://www.ncbi.nlm.nih.gov
http://www.reuters.com/article/2013/05/29/us-painkillers-risks-idUSBRE94S1FV20130529

Bildquellen:
peruvillage.com
collective-evolution.com
de.wikipedia.org

Quelle: http://www.oppt-infos.com/index.php?p=6_effektive_und_natuerliche_alternativen_zu_ibuprofen

Unterschätzte Gefahr


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Rezeptfreie Schmerzmittel werden wie Zuckerpillen feilgeboten. Eine Warnung der US-Arzneimittelbehörde sollte Anlass geben, diese Praxis zu überdenken. Denn Ibuprofen und Co. können lebensgefährlich sein.

Ein Kommentar von Kathrin Zinkant

Wer eine Apotheke betritt, möchte in der Regel etwas kaufen, was es in Drogerie- oder Supermärkten nicht gibt. Zum Beispiel Schmerztabletten. Das hat seinen Grund, denn Medikamente haben Nebenwirkungen, und deshalb muss der Verkauf betreut werden. Was heute meist so abläuft: „Ich hätte gern eine Packung Aspirin und einmal Ibuprofen.“ „Je 20 Stück, oder 50? Ibuprofen ist im Angebot.“ „Oh, ach, dann gern 50 davon. Aspirin dann in klein.“ „Brauchen Sie eine Tüte? Ich pack noch was zum Lutschen dazu.“ Und los geht’s mit der Selbstmedikation.

Natürlich weisen viele Apotheker ihre Kunden darauf hin, dass man trotz des Sonderangebots nur vier von den Ibus am Tag nehmen sollte, und das auch nicht länger als nötig. Trotzdem: Unkomplizierter als rezeptfreie Medikamente kann man heute kaum ein Pfund Aufschnitt kaufen. Und Gesundheitsexperten wird immer flauer dabei. Denn die Hinweise mehren sich, dass die Risiken und Nebenwirkungen, zu denen die meisten Patienten weder Arzt noch Apotheker befragen, auch bei Pharmazeutika ohne Verschreibungspflicht ernst zu nehmen sind.

Nun hat die Arzneimittelbehörde der USA (FDA) vor wenigen Tagen beschlossen, die Warnungen auf nicht-steroidalen Antiinflammatorischen Medikamenten (NSAID) zu verschärfen. Weil sich nach vielen Jahren des schwelenden Verdachts abzeichnet, dass diese Mittel das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle nicht nur vielleicht ein bisschen, sondern deutlich erhöhen. Deutlich genug, um bei vorbelasteten Patienten den Ausschlag für eine tödliche Nebenwirkung geben zu können.

Auch mit vermeintlich harmlosen Mittelchen kann man einiges falsch machen

Dass mit Schmerzmitteln der genannten Klasse nicht zu spaßen ist, mussten Patienten schon einmal erfahren: Rofecoxib, besser bekannt als Vioxx, wurde wegen eines dramatisch erhöhten Infarktrisikos vor elf Jahren vom Markt genommen. Jetzt betroffen ist mit Ausnahme von Aspirin die gesamte Palette von allzeit und in großer Menge erhältlichen Kopfweh-, Rückenpein- und Zahnschmerztabletten, also Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen. Die USA wollen das erhöhte Risiko künftig als faktisch auf den Packungen formulieren. Nicht, wie bisher, als nur möglich. Was an der Einnahmepraxis noch wenig ändern wird.

Aber auch in Deutschland hat es bereits eine – leider ergebnislose – Diskussion über eine verschreibungspflichtige Abgabe besagter Schmerzmittel gegeben. Die Rezeptfreiheit suggeriere dem Patienten, es handle sich um harmlose Mittelchen, mit denen man nichts falsch machen kann – hieß es damals. Aber man kann nun mal. Es wäre deshalb an der Zeit, die Debatte wieder aufzunehmen. Bevor die Erinnerung an Vioxx allzu lebendig wird.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/frei-verkaeufliche-schmerzmittel-vioxx-laesst-gruessen-1.2570392

Gruß an die alternativen Heilmethoden

TA KI

Schmerzmittel: Studie enthüllt beängstigende Nebenwirkung von Paracetamol


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Immer mehr Menschen nehmen schon bei kleineren Beschwerden Schmerzmittel. Laut einer Studie des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI), die dem Spiegel vorlag, gab es in Deutschland zwischen 2005 und 2011 einen 50-prozentigen Anstieg im Verkauf von schmerzhemmenden Medikamenten.

In Ländern wie Großbritannien oder den USA nehmen inzwischen ein Viertel aller Erwachsenen regelmäßig Schmerzmittel.

Dass dieser Medikamentenkonsum nicht unbedingt gesund ist, war schon lange bekannt. Eine Studie der Ohio State University wies jetzt aber besonders beängstigende Nebenwirkungen von Schmerzmitteln, die den Wirkstoff Paracetamol (in den USA: Acetaminophen) enthalten, nach.

Der Studie zufolge, mildert der Stoff nicht nur physischen und psychischen Schmerz, sondern schwächt auch positive Gefühle deutlich ab.

Um das festzustellen, wurde der Hälfte der Studien-Teilnehmer eine Dosis von 1000 mg Paracetamol verabreicht, was zwei 500-mg-Pillen entspricht – einer Menge, die viele Menschen in den USA regelmäßig einnehmen. Die anderen Teilnehmer bekamen Placebo-Tabletten, sodass sie nicht wussten, dass sie nicht unter dem Einfluss der Medikamente standen. Dann wurden beiden Gruppen Bilder gezeigt, die bestimmte Emotionen – positiv wie negativ – hervorrufen sollten.

„Menschen, die [Paracetamol] genommen hatten, empfanden nicht die gleichen Hochs und Tiefs, wie diejenigen, die Placebos genommen hatten“, sagte Dr. Baldwin Way, ein Autor der Studie. „Die treffendere Bezeichnung für [Paracetamol] ist nicht Schmerzlinderer, sondern Allzweck-Emotions-Linderer“, sagte Geoffrey R. O. Durso, ein weiterer Autor.

Erschreckend ist auch, dass die Menschen, die unter dem Einfluss des chemischen Wirkstoffs standen, nicht den Eindruck hatten, dass es eine Auswirkung auf ihr Gefühlsleben gab. Auch echte Patienten dürften die emotionale Abstumpfung, die sie durch die Medikamente erfahren, also nicht unbedingt bemerken.

Ob andere, noch etwas gebräuchlichere Schmerzmittel wie Aspirin oder Ibuprofen, einen ähnlichen Effekt haben, wurde noch nicht untersucht, es ist aber nicht unwahrscheinlich.

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2015/05/20/schmerzmittel-paracetamol-gefaehrliche-nebenwirkung_n_7312900.html

Gruß an die Schmerzfreien

TA KI

Ich finde das interessant, weil man anhand dieses Beispiels gut erkennen kann, was Gehirnwäsche bewirkt.


Schmerzmittel haben sich längst als vermeintlich harmlose Alltagshelfer etabliert – auch in der Schwangerschaft. Immer mehr schwangere Frauen greifen zu Schmerzmitteln, die ihnen von ihren Ärzten verschrieben werden. Und so wächst – laut einer kürzlich im The New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie – auch die Anzahl der Neugeborenen, die sofort nach der Geburt einen qualvollen Schmerzmittel-Entzug durchmachen müssen.

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Immer mehr Schwangere nehmen Schmerzmittel

Schwangere sind häufig mit allen möglichen Schmerzen konfrontiert: Mal schmerzt der Unterleib, mal tut der Rücken weh und nicht selten kommen auch Kopf- oder Beckenschmerzen dazu.

Da schwangere Frauen im Berufs- und Familienleben oft aber weiter „funktionieren“ müssen und sich keine Schwächen erlauben dürfen, wird zunehmend ins Apothekerschränkchen gegriffen.

Dabei wäre gerade in der Schwangerschaft besondere Vorsicht geboten. Denn jedes Schmerzmittel, das die werdende Mutter einnimmt, konsumiert zwangsläufig auch das Baby.

Viele Medikamente und so auch etliche Schmerzmittel gelangen über den mütterlichen Blutkreislauf in die Plazenta und wirken auf diese Weise direkt auf das ungeborene Kind ein – und zwar so, dass dieses regelrecht von den Medikamenten abhängig wird und nach der Geburt zuerst einmal unter Entzugssymptomen zu leiden hat.

Forscher von der Pediatrix Medical Group in den USA haben das Ausmass der Misere nun offengelegt.

Allein in den USA: 15.000 Babys auf Schmerzmittel-Entzug

Dr. Alan Spitzer hat mit seinem Team die Aufzeichnungen von 299 Intensivstationen für Neugeborene untersucht. Die Studie hat gezeigt, dass von fast 675.000 Babys, die dort zwischen 2003 und 2013 aufgenommen wurden, weit über 10.000 einen Schmerzmittel-Entzug durchmachen mussten.

Des Weiteren wurde festgestellt, dass sich die Anzahl der Neugeborenen mit Entzugssymptomen im Laufe von einem Jahrzehnt vervierfacht hat.

Berechnungen haben ausserdem ergeben, dass allein in den USA mittlerweile 15.000 Babys pro Jahr wegen eines Entzugs auf Intensivstationen behandelt werden müssen.

Doch das Leid der Kleinen kann nicht in Zahlen ausgedrückt werden!

Schmerzmittel für Schwangere auf Rezept

Säuglinge, die an dem sogenannten Neonatalen Abstinenzsyndrom leiden, machen die Hölle durch. Sie zittern, sie können nicht richtig schlafen, kaum trinken und haben heftige Krampfanfälle – von den seelischen Qualen ganz zu schweigen.

Und nein! Es sind nicht die Kinder heroin- oder alkoholabhängiger Frauen!

Dr. Spitzer betont, dass Neugeborene auch dann unter Entzugssymptomen leiden, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft verschreibungspflichtige Schmerzmittel eingenommen haben.

Der Haken an der Sache ist, dass es Ärzte sind, die Schwangeren derartige Medikamente empfehlen und verschreiben!

Ärzte verführen zur Schmerzmittel-Einnahme

Die meisten der betroffenen Mütter sind vor der ärztlichen Verschreibung weder tablettenabhängig noch würden sie von sich aus Schmerzmittel einnehmen.

Und nur weil ihnen die behandelnden Ärzten versichern, dass die Medikamente ihren ungeborenen Babys in keinster Weise schaden würden (was eine glatte Lüge ist), greifen die Frauen zu Schmerzmitteln.

Hat das Neugeborene dann erst einmal die Entgiftung überwunden, ist die Gefahr für Langzeitfolgen aus der Schmerzmitteleinnahme der Mutter noch lange nicht gebannt. Denn es besteht weiterhin die Gefahr, dass in den nächsten Jahren Schäden wie beispielsweise Asthma oder Autismus zutage treten.

Bei Schmerzen in der Schwangerschaft Alternativen suchen!

Schwangere sollten daher – wenn keine zwingende Notwendigkeit besteht – besser auf natürliche Alternativen zu Schmerzmitteln zurückgreifen.

Ob Packungen mit erhitztem Fango, Bauchmassagen mit Johanniskraut-Öl oder Schwangerschaftsyoga: Die Möglichkeiten sind sehr breit gefächert, um Schmerzen in der Schwangerschaft auf natürliche Weise zu behandeln.

Zögern Sie in keinem Falle, Ihre Hebamme um Rat zu fragen oder konsultieren Sie eine/n auf Schwangerschaftsprobleme spezialisierte/n Heilpraktiker/in.

(…)

Quellen:

Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/schmerzmittel-schwangerschaft-ia.html

Gruß an die Kinder
TA KI

Bombenangriff in der Zelle- Antibiotika und die Gefahr der Antibiose


ANTI-BIO-tika 1ANTI-BIO-tika 2ANTI-BIO-tika 3Quelle:http://lyme-borreliose-hamburg.de/Veroeffentlichungen/Marlene_Kunold_COMED_06-2011.pdf

Gruß an die, die mehr wissen

TA KI

Brandenburger bekommen Cannabis auf Rezept


Brandenburger bekommen Cannabis auf Rezept

Fünf Brandenburger dürfen legal Cannabis konsumieren. Sie bekommen es als Schmerzmittel verschrieben. Das geht aus Veröffentlichung der Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte hervor. Die Brandenburger gehören bundesweit zu 382 Patienten, die Cannabis als Schmerzmittel konsumieren dürfen.

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Cannabis wird in Deutschland nur in Ausnahmefällen als Schmerzmittel zugelassen. Zum Beispiel dürfen Patienten mit chronischen Schmerzen oder mit Multipler Sklerose Cannabis zu Therapiezwecken konsumieren. Allerdings ist dafür eine Ausnahmegenehmigung nötig, die der behandelnde Arzt bei der Bundesopiumstelle beantragen muss.

Deutschlandweit gibt es 382 Patienten, die Cannabis als Schmerzmittel verschrieben bekommen. Fünf davon leben in Brandenburg. Diese Zahlen hat jetzt das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte veröffentlicht. Die meisten Cannabis-Verschreibungen gibt es demnach in Nordrhein-Westfalen mit 93. In Bayern werden 84, in Baden-Württemberg 62 Patienten unter anderem mit Cannabis behandelt. In Berlin sind es 18 Menschen.

Die wenigsten Cannabis-Patienten sind in den neuen Bundesländern zu finden: In Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ist es jeweils ein Patient, in Sachsen sind es vier und in Thüringen fünf.

Cannabis als Schmerzmittel

Ein umstrittenes Mittel in der Schmerztherapie ist unter Experten das Rauschmittel Cannabis. So ist etwa das Medikament Dronabinol, das auf Cannabis basiert, in Deutschland nicht zugelassen. In den USA und England darf Cannabis als Medikament verordnet werden. Unter Auflagen ist das auch hierzulande möglich. Der Sachverständigenrat des Gesundheitsausschusses im Bundestag sprach sich 2008 dafür aus, die Kosten für einige Präparate durch die Krankenkasse übernehmen zu lassen.

Positiv für Schmerzpatienten ist nicht nur, dass Cannabis die Leiden reduziert. Es mindert auch den Drang sich zu Übergeben, der sich nach heftigen Schmerzattacken einstellen kann. Gleichzeitig regt es den Appetit an. Diesen Effekt nutzen auch Aids-Patienten, die im Verlauf ihrer Krankheit zuweilen extrem abmagern.

Hanf (botanisch: Cannabis) wird schon seit Urzeiten in den verschiedensten Kulturkreisen als Schmerzmittel eingesetzt, unter anderem bei Migräne. In Teilen Afrikas werden Produkte der Pflanze auch heute noch als Geburtshilfe verwendet. Im 20. Jahrhundert wurden Cannabisprodukte hierzuzlande verboten.

Die wirksamen Substanzen des Hanfs sind die sogenannten Cannabinoide, die sich aus den Blättern und dem Harz der weiblichen Hanfpflanze gewinnen lassen. Dazu zählen das Tetrahydrocannabinol, das vor allem unter seinem Kürzel THC bekannt geworden ist, und Cannabidiol (CBD). Letzteres wirkt vor allem krampflösend.

Fluch und Segen zugleich sind Cannabisprodukte, weil sowohl THC als auch CBD psychoaktiv sind, also das Nervensystem beeinflussen. Dadurch lindern sie Schmerzen, rufen aber auch Rauschzustände hervor. Den Fall einer tödlichen Überdosis hat es noch nicht gegeben, aber Cannabis kann bei entsprechend veranlagten Personen Schizophrenie hervorrufen. Die Effektivität von Cannabis-Präparaten ist umstritten. Sie werden meist bei Patienten eingesetzt, die auf andere Therapien nicht ansprechen

Gericht erlaubt privaten Anbau – in Ausnahmefällen

Seit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von Mai 2005 hätten insgesamt 698 Männer und Frauen eine Ausnahmegenehmigung beantragt, um Cannabis als Schmerzmittel in einer medizinisch betreuten Selbsttherapie einsetzen zu können. 424 Anträge seien akzeptiert worden, 42 der Patienten seien inzwischen gestorben, erläutert das Institut.

Im Juli hatte der Fall einiger Schwerkranken für Diskussionen gesorgt, sie erstritten vor Gericht das Recht, in ihrer Wohnung Cannabis anzubauen. Hintergrund: Sie nutzen Cannabis bereits als Schmerzmittel, das Apotheken-Cannabis war für sie aber unerschwinglich. Deswegen war die Ausnahme des privaten Cannabis-Anbaus erlaubt worden.

Diskussion über Freigabe

Über Cannabis ist in den vergangenen Monaten immer wieder diskutiert worden. Dabei ging es oft um die generelle Legalisierung der Droge. Cannabis ist die beliebteste und am häufigsten konsumierte Droge Deutschlands. Für Ausehen sorgte beispielsweise eine Werbe-Kampagne in deutschen Kinos. In Spots wurde für die Freigabe geworben. Befürworter argumentieren, Cannabis sei weniger schädlich als etwa Alkohol und mache nicht abhängig. Kritiker einer Freigabe sagen hingegen, die Droge könne psychische Krankheiten auslösen und sei eine Einstiegsdroge.

Quelle: http://www.maz-online.de/Brandenburg/Brandenburger-bekommen-Cannabis-auf-Rezept

Gruß an die Betroffenen

TA KI

Kaiserschnitt – Vom Skalpell auf die Welt gebracht!


Kaiserschnittgeburten entwickeln sich zum Modetrend. Nicht zuletzt, weil sie die Geburtsmedizin propagiert. Dabei zeigen Studien, daß dieser Eingriff besser auf echte Notfälle beschränkt bleiben sollte

Es war für mich wie ein Sechser im Lotto, als ich 1986 mit elf anderen jungen Frauen unter Hunderten von Bewerberinnen ausgesucht wurde und meinen lang ersehnten Hebammenausbildungsplatz in einer großen deutschen Klinik bekam. Ich wollte Hebamme werden, um werdende Mütter und Väter während der Schwangerschaft und Geburt ihres Kindes zu begleiten und die neu hereinkommenden Lebensströme liebevoll zu empfangen.

Ich wußte, daß die klinische Ausbildung zur Hebamme nicht einfach ist, aber ich ahnte nicht im entferntesten, wie schwer es sein würde, in eine technische Geburtsmedizin einzutauchen, die meilenweit von einer natürlichen Geburtshilfe entfernt ist und ständig gegen die Gesetze der Natur verstößt. Damals schon war mir klar, wie wichtig es für die neuen Lebensströme ist, auf natürliche Weise im Vertrauen in die Welt geboren zu werden. Um so schmerzlicher das Miterleben, wie man tagtäglich aus Ungeduld, Angst und Unfähigkeit in die Geburt eingreift und so viele unnötige und schmerzhafte Komplikationen provoziert, weshalb viele Geburten mit einem Kaiserschnitt enden.

Bereits Ende der 80er Jahre war die Kaiserschnittrate mit 12 bis 15 Prozent zu hoch. Aber wer hätte damals gedacht, daß zwanzig Jahre später bei uns schon jedes dritte Kind per Kaiserschnitt auf die Welt kommen würde? Fachleute gehen davon aus, die Kaiserschnittrate werde sich bei uns ungefähr um die 50 Prozent einpendeln, wie es in Brasilien der Fall ist.

Kaiserschnitt

Im Verlauf der Jahre ist der Kaiserschnitt von der lebensrettenden Notlösung zur alternativen Geburtsform mutiert, ohne daß man erkannt hat, welche gravierenden Folgen unnötige Kaiserschnitte für die Kinder, die Eltern und für die Gesellschaft auslösen können. Wie alle Geburtshelfer bin auch ich sehr dankbar, daß es den Kaiserschnitt für echte Notfälle gibt, aber die rasante Entwicklung der Kaiserschnittrate ist sehr bedenklich und ein absolutes Armutszeugnis für die moderne Geburtsmedizin.

Nüchtern betrachtet, ist sie allerdings die logische Konsequenz einer fehlgeleiteten Geburtshilfe und ein deutliches Symptom dafür, daß wir die Kunst des Gebärens in die falschen Hände gelegt haben. Denn ein Geburtshelfer, der die Gesetzmäßigkeiten einer natürlichen Geburtshilfe nicht gelernt hat und in vielen Fällen auch nicht lernen will, ist mit einem schnellen Kaiserschnitt, den er viel besser beherrscht als die geduldige Begleitung einer natürlichen Geburt, auf der scheinbar sicheren Seite.

Deshalb bevorzugen heute immer mehr Geburtshelfer und Eltern aus Angst vor einer normalen Geburt den Kaiserschnitt als die angeblich sichere Lösung. Die natürliche Geburt, wie wir sie in der Hausgeburtshilfe praktizieren, wird hingegen fälschlicherweise als unverantwortlich und gefährlich verteufelt. Denn obwohl die Operationstechniken und die Narkosemöglichkeiten sich entscheidend weiterentwickelt haben, ist der Kaiserschnitt nach wie vor die gefährlichste aller Geburtsformen.

Gründe für einen Kaiserschnitt

Als eine der ältesten Notoperationen kennt man den Kaiserschnitt schon seit Jahrhunderten. Allerdings endete er früher für Mutter und Kind meistens tödlich. Erst im 20. Jahrhundert entwickelte er sich durch die Verbesserung der Operationstechniken in steriler Umgebung, der Anästhesie und der Einführung von Antibiotika zum weniger gefährlichen Eingriff. Heute spricht man auf Grund von neusten Operationsmöglichkeiten sogar vom „sanften“ Kaiserschnitt oder dem „Kaiserschnitt light“. Aber der Kaiserschnitt ist nach wie vor weder sanft noch light. Er ist und bleibt eine große Bauchoperation mit vielfältigen Folgen für Mutter und Kind, die man nicht unterschätzen darf.

Man unterscheidet zwischen dem primären Kaiserschnitt, der vor der Geburt geplant wird und ohne Wehen verläuft, sowie dem sekundären oder ungeplanten Kaiserschnitt, bei dem die Geburt mit Wehen aus unterschiedlichen Gründen abgebrochen und das Kind per Operation geholt wird. Hinzugekommen ist in jüngster Zeit auch der Wunschkaiserschnitt ohne medizinische Indikation,[1] der laut Presse besonders bei Prominenten beliebt zu sein scheint, die eine schnelle und bequeme, auf den Tag geplante Geburt wählen, bei der sie angeblich ihren Beckenboden und ihren „Love channel“ (Liebeskanal) schonen können.

Auch wenn einige Geburtshelfer versuchen, die steigende Zahl von Kaiserschnittentbindungen mit der wachsenden Anzahl der Wunschkaiserschnitte zu erklären bzw. zu rechtfertigen, bevorzugen bis heute nur eine kleine Anzahl von Frauen die geplante, angeblich bequeme Lösung eines Kaiserschnitts ohne Indikation. Entweder, weil sie bereits traumatische Geburten durchlitten haben oder weil sie als Erstgebärende aufgrund vieler beängstigender Geburtsgeschichten und einer Angst einflößenden, medizinischen Schwangerschaftsvorsorge völlig verunsichert sind.

Bei den medizinischen Indikationen für einen Kaiserschnitt wird zwischen absoluten und relativen Indikationen unterschieden. Unter absoluten Indikationen versteht man Gründe, die eine natürliche Geburt verunmöglichen. Dazu gehören:

  • Ein absolutes Mißverhältnis zwischen kindlichem Kopf und einem zu kleinen mütterlichen Becken wie es bei Beckendeformation oder Kleinwüchsigkeit vorkommen kann;
  • eine Plazenta praevia, bei welcher der Mutterkuchen vor dem Muttermund liegt;
  • eine vorzeitige Plazentalösung, bei der sich der Mutterkuchen vor der Geburt des Kindes löst;
  • eine schwere Schwangerschaftsvergiftung;
  • ein Nabelschnurvorfall (eine vor das Kind gerutschte Nabelschnur);
  • eine Querlage des Kindes im Mutterleib.

Nur einer von zehn Kaiserschnitten wird aufgrund einer absoluten Indikation gemacht. Die restlichen 90 Prozent führt man aufgrund relativer Indikationen aus, die ein Abwägen der Risiken für Mutter und Kind erfordern und in der Fachwelt umstritten sind. Hierzu zählt man beispielsweise:

  • Steißlage;
  • ein großes Kind;
  • ein schmales Becken;
  • Frühgeburten;
  • Mehrlinge;
  • Zustand nach vorangegangenem Kaiserschnitt;
  • einen Geburtsstillstand;
  • einen mißlungenen Einleitungsversuch;
  • mütterliche Erschöpfung oder „schlechte“ Herztöne des Kindes (mit Ultraschall aufgezeichnet).

Neun von zehn aller Kaiserschnitte hängen also von der Einschätzung und Erfahrung des Geburtshelfers ab und müssen hinterfragt werden.

Das bestätigt auch das 20-jährige Experiment von Prof. Alfred Rockenschaub, dem ehemaligen Chefarzt der Geburtshilfe an der Ignaz-Semmelweiß-Klinik in Wien. Zwischen 1965 und 1985 zeigte er in über 42’000 Fällen, daß mit einer intensiven, von Hebammen betreuten Geburtshilfe eine Kaiserschnittrate von einem Prozent ohne irgendwelche Nachteile für Mutter und Kind möglich ist. Doch seine sensationellen Ergebnisse wurden von der Fachwelt zum größten Teil ignoriert. Mit einer sanften Geburtshilfe läßt sich leider weder Ruhm noch viel Geld verdienen. In seinem Buch Gebären ohne Aberglauben geht Prof. Rockenschaub mit der modernen Geburtsmedizin hart ins Gericht: „Wer nämlich vom Fortschritt in der Geburtshilfe den vom sozialen Fortschritt bewirkten Beitrag abzieht, stellt fest, daß die geburtsmedizinische Wissenschaft ein Trug ist. Um aber mit der Geburtsmedizin trotzdem das lukrative Geschäft zu wahren, hält man sehr erfolgreich ein System der Organisation der Angst in Gang, diskriminiert die Hebamme und deren Kunst und Können und verharmlost im Stil einer Scharlatanerie die geburtsmedizinische Verstümmelung. Was also Not tut, ist, die klinische Vergewaltigung zu enthüllen, das Wesen der Hebammenkunst herauszustellen und der Frau die Angst zu nehmen.“

Geräte statt Mensch

Wie Alfred Rockenschaub bereits vor Jahrzehnten erkannt hatte, ist die Kaiserschnittrate um so niedriger, je höher und intensiver der Hebammenanteil in der Geburtshilfe ist. Je mehr Gynäkologen in einer Geburtsabteilung sind, desto höher steigt auch die Kaiserschnittrate. Ein wichtiger Grund dafür ist, daß die meisten Gynäkologen auch heute noch Männer sind – oder Frauen, die ihren männlichen Kollegen nicht nachstehen wollen, denn in den Kliniken ist der Druck, sich konform zu verhalten, groß.

Bekanntlich fällt es Männern leichter, bei einem Geburtsprozeß anzupacken und das Geschehen voranzutreiben – aktiv etwas zu tun –, anstatt im Hintergrund zu bleiben und mit ruhigem, vertrauensvollem Abwarten und einem geduldigen Für-die-Frau-da-Sein den Prozeß zu begleiten. Zudem kann man sich heute mit der „Rettung“ bei einer Steißlage (z. B. mit Hilfe einer neuen sensationellen Operationstechnik) auf einem der regelmäßigen Kongresse profilieren. Diese Gynäkologenkongresse, die von der Pharmaindustrie und den Geräteherstellern (z. B. von risikoreichen Ultraschallgeräten) gesponsert werden, sind oft richtungweisend und haben schon seit längerem einen enormen Einfluß auf die Entwicklungen in der Geburtshilfe. 1966 hatte man an einem solchen Kongreß in München beschlossen, die Geburtshilfe müsse zur Geburtsmedizin mutieren. Dies war der Startschuß für eine technisch ausgerichtete Medikalisierung und intensive ärztliche Kontrolle der natürlichen Geburt. Als Folge nahm die Zahl der Risikopatientinnen massiv zu.

Meine Kollegin, die damals gerade ihre Hebammenausbildung absolvierte, erlebte die Veränderung hautnah: In ihrem ersten Lehrjahr war die Hausgeburt noch etwas völlig normales, für die sie auch ausgebildet wurde. Ab dem zweiten Lehrjahr galt die Hausgeburt plötzlich als sehr gefährlich, und alle Frauen sollten künftig nur im Krankenhaus gebären.

Der Gynäkologe Alfred Rockenschaub war 1966 Zeuge jenes entscheidenden Kongresses in München gewesen. Trotzdem ist er überzeugt, daß 95 Prozent aller Frauen natürlich und ohne Eingriffe gebären können, wenn man sie nur läßt und richtig unterstützt. Gerade mal fünf Prozent brauchen nach seiner Erfahrung trotz optimaler Begleitung medizinisch-technische Hilfen wie Saugglocke, Schmerzmittel, Wehenmittel, Dammschnitt oder Kaiserschnitt. Heute, nach über 40 Jahren Geburtsmedizin, ist das Verhältnis genau umgekehrt. Nur fünf von hundert Frauen gebären ohne irgendwelche Eingriffe.

Retten, wo es nichts zu retten gibt

Ist denn die Natur in den Augen der Geburtsmediziner so mangelhaft, daß sie zwar aus einer Eizelle und einer Samenzelle einen vollkommenen Körper erbauen kann, es dann aber unterläßt, für eine sichere Geburt des Kindes zu sorgen? Hochmut der Natur gegenüber verleitet den Menschen dazu, ihre angeblichen Fehler ständig zu korrigieren. Dabei ist es in den meisten Fällen der Mensch selbst, der durch seine Unwissenheit, seine Angst und Ungeduld den natürlichen Prozeß einer Geburt maßgeblich stört und verhindert. Und so werden Mutter und Kind häufig erst durch eine technische Geburtsmedizin in Gefahr gebracht, um anschließend von gut verdienenden Geburtshelfern gerettet zu werden.

Entsprechende Beispiele kann man sich im Vormittagsprogramm des deutschen Fernsehens ansehen. Dort werden in Sendungen wie Unser Baby künftige Eltern auf die meist medizinisch-technische Geburt in einem Krankenhaus vorbereitet. Erst vor kurzem zappte ich in eine dieser Sendungen hinein und erlebte eine sehr verbreitete Situation mit: Der diensthabende Oberarzt kam zu einer Frau in den Wehen und sagte: „Wenn Ihre Wehen weiterhin so schwach sind, werden wir Sie an einen Wehentropf anhängen. Sollten die Wehen dann zu schmerzhaft werden, erhalten Sie eine PDA [Rückenmarksanästhesie] und wir machen die Fruchtblase vom Kind auf. So werden wir das Kind heute schon rausbekommen.“ Ob dieses Baby, nachdem man es mit solcher Ignoranz in Gefahr gebracht hatte, nun auch tatsächlich mit einem Kaiserschnitt gerettet werden mußte, weiß ich nicht. Die Fortsetzung kam nämlich erst in der nächsten Sendung.

Die unterschiedlichen Rettungsversuche in der Geburtshilfe unterliegen gewissen Modetrends, die auf gynäkologischen Kongressen vorgestellt und dann von vielen Geburtsstationen übernommen werden. Am Beispiel der Steißlagengeburten kann man gut beobachten, wie solche neuen Moden die gesamte Geburtshilfe beeinflussen und in eine bestimmte Richtung lenken.

Die Steißlage galt noch vor Jahren als eine physiologische Geburtsform (3 bis 5 Prozent Aller Geburten), bei der es wirklich auf das geduldige Können eines erfahrenen Geburtshelfers ankam. Mit der Zeit jedoch wurde dieses Können mehr und mehr vernachlässigt, weil man sich lieber auf die ständig propagierte Technik verließ. Und so ging es Schritt für Schritt verloren. Heute betrachtet man die Steißgeburt als Risiko, das nach einem Kaiserschnitt verlangt. Dabei wäre sie gar keine schwierige Risikogeburt an sich. Sie ist vielen modernen Geburtsmedizinern einfach zu riskant, da es bei der Steißgeburt auf Qualitäten ankommt, die sie zum großen Teil gar nicht mehr erlernen.

Sie erhielten von Studien Schützenhilfe, worin behauptetet wird, daß der Kaiserschnitt für Steißlagen sicherer wäre als die Spontangeburt. Dieses fragwürdige Forschungsergebnis verbreitete sich dank internationaler Veröffentlichungen und Kongresse schnell. So wurde es auch für alte Hasen unter den Geburtshelfern schwierig, ihre gewohnte Arbeit fortzuführen, ohne von Kollegen als unverantwortlich abgestempelt zu werden und mit juristischen Folgen rechnen zu müssen. Und das, obwohl sie jahrzehntelang natürliche Steißlagen-Geburten begleitet hatten.

Mittlerweile glauben die meisten Frauen, ihrem Kind sei bei einer Steißlage mit einem Kaiserschnitt besser gedient. Vor einer Steißgeburt muß man aber keine Angst haben. Vielmehr sollte man sich vor einer Geburtsmedizin in Acht nehmen, die selbst Angst vor einer Steißgeburt hat.

Neuere langfristige Folgestudien zeigen denn auch auf, daß Spontangeburten bei Steißlagen ohne weitere schwere Risikofaktoren gar nicht riskanter sind als der Kaiserschnitt. So haben einige wenige Geburtsstationen bereits wieder damit begonnen, Steißgeburten auch als Spontangeburten Anzubieten. Es wird sich allerdings zeigen, wie lange es dauert, bis sich diese neue, alte Erkenntnis durchgesetzt hat und auch Gynäkologen wieder sorgfältig für die spontane Geburt bei einer Steißlage ausgebildet werden. Erfahrung in der Praxis ist gefragt und nicht länger der routinemäßige Griff zum Skalpell.

Nicht nur die physiologische Steißlage wurde zum Risikofaktor, der meistens in einem Kaiserschnitt mündete. Auch unzählige andere Faktoren hat man während den letzten Jahren in den geburtshilflichen Risikokatalog aufgenommen. Seit 1975 sind die Risikofaktoren von 17 auf über 50 angestiegen, so daß heute ungefähr drei Viertel aller Schwangeren scheinbar irgendein Risiko aufweisen!

Die heutigen gynäkologischen Schwangerschaftsvorsorgen drehen sich also hauptsächlich um das Entdecken und Überwachen der vielen möglichen Risiken, die man mit Hilfe von schädigenden Ultraschalluntersuchungen[2] und sonstigen zweifelhaften Pränataldiagnostiken in den Griff zu bekommen versucht. Dabei entwickeln viele Frauen, die sich selbst über Wochen und Monate ängstlich als risikogefährdet wahrnehmen, Komplikationen, welche bei einer vertrauensvollen und unterstützenden Schwangerschaftsbegleitung, die den Kontakt von Mutter und Kind stärkt, gar nicht aufgetreten wären. Leider kann man heute mit Risikopatientinnen und den vielen dazugehörigen Untersuchungen sehr viel mehr Geld verdienen, als mit der einfachen Betreuung einer normalen Schwangerschaft und Geburt.

Eine glückliche Mutter mit Kind

Zwei besonders verbreitete Geburtsrisiken hatten einen sehr großen Einfluß auf die ständig steigenden Kaiserschnittraten. Einmal das angeblich häufig auftretende Mißverhältnis zwischen der Beckengröße der Mutter und der Größe des kindlichen Kopfes. Es kann zwar tatsächlich vorkommen, daß der Kopf des Babys zu groß für das mütterliche Becken ist, allerdings nur in seltenen Fällen. Heute müßte man indes aufgrund der Häufigkeit ärztlicher Intervention davon ausgehen, daß 40 Prozent aller Frauen angeblich ein zu enges Becken haben, da sie ihr Kind nicht ohne operativen Eingriff wie Kaiserschnitt oder Saugglocke gebären können. Diese Annahme ist absurd. Nur weil es in der klinischen, von Technik und sogenannten Spezialisten geprägten Atmosphäre mit wechselnden Bezugspersonen und vielen Gebärenden nicht möglich ist, daß eine Mutter ihr Kind gut durch ihr Becken gebären kann, heißt das noch lange nicht, ein zu enges Becken oder ein zu großer kindlicher Kopf hätten daran Schuld. Wir müssen endlich verstehen, daß die Geburt ein sehr sensibler und intimer Vorgang ist – sowohl physisch wie emotional –, bei dem jede unpersönliche Einmischung, die kontrolliert und überwacht äußerst störend wirken kann.

Bei einer guten Geburtshilfe haben wir die Grundbedürfnisse einer Gebärenden, die sich völlig für ihr Kind öffnen muß, zu kennen und zu respektieren. Deshalb sorgen wir mit liebevoller Begleitung, die nicht nach Schichtende wechselt, primär dafür, daß sich die Geburt in einer entspannten, geborgenen, vertrauten und angstfreien Umgebung vollzieht. Technisch-medizinische Hilfsmittel gehören dezent in den Hintergrund, da sie die Gebärenden verunsichern und verängstigen. Sie werden eng und verzögern so den Geburtsprozeß.

Besonders fatal wirkt sich die unter Geburtshelfern weit verbreitete Angst vor einem Sauerstoffmangel des Kindes während der Geburt aus. Weil man deshalb nämlich heute bei den meisten Gebärenden in den Kliniken stundenlang routinemäßig die kindlichen Herztöne mittels schädigendem Ultraschall (CTG) überwacht.

In England hat dieses technische Lieblingsspielzeug der Geburtsmedizin zu einer Zunahme der Kaiserschnittrate von 160 Prozent geführt. Denn seit man fast lückenlos mit Ultraschallwellen die Herzfrequenz des Kindes kontrolliert, stört man den Geburtsprozeß massiv und rennt bei Herztonschwankungen voreilig in den Operationssaal, um das Kind zu retten. Nach den Ergebnissen einer amerikanischen Studie sind fast alle Kaiserschnitte (99,8 Prozent), die aufgrund einer verdächtigen Herztonaufzeichnung gemacht werden, nachweislich unnötig. Trotzdem suggeriert man den Müttern fälschlicherweise, daß ihr Kind gerettet wurde, weil man es im Spital so gut überwacht hatte, während es bei einer Hausgeburt hätte sterben können.

Bemerkenswerterweise kommt bei den mit Kaiserschnitt „geretteten“ Babys ein ähnlich kleiner Anteil von ernsthaftem Sauerstoffmangel vor, wie bei spontan geborenen Kindern mit „schlechten“ Herztönen. Einen Unterschied gibt es zwar schon: Der Sauerstoffmangel nach einem Kaiserschnitt gilt als nicht zu verhindernder tragischer Fall – wohingegen der Sauerstoffmangel nach einer Spontangeburt als schwerer Kunstfehler angesehen wird. So entscheiden sich viele Gynäkologen auch aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen viel zu schnell für einen Kaiserschnitt, obwohl wir davon ausgehen müssen, daß die Ursachen für einen schweren folgenreichen Sauerstoffmangel oft bereits schuldlos in der Schwangerschaft entstanden sind und nicht nur mit der Geburt in Verbindung gebracht werden können.

Quelle: http://www.zeitenschrift.com/artikel/kaiserschnitt-vom-skalpell-auf-die-welt-gebracht#.VOYsFy72e1w

Gruß an die „spontan“ Geborenen

TA KI