Wickel für Hals, Bauch, Puls und Wade


Wickel sind wieder in Mode. Sie gehören zu den alten Hausmitteln, die bereits Pfarrer Kneipp im Zusammenhang mit seiner Hydrotherapie mit Erfolg angewandt hat. Jeder kennt Wadenwickel, die bei hohem Fieber zum Einsatz kommen. Jedoch existieren eine Vielzahl an Wickelrezepten, die neben der Schulmedizin oder anderen naturheilkundlichen Behandlungsmethoden die Heilung bei zahlreichen Beschwerdebildern beschleunigen können. Zusammen mit den Tüchern werden unterschiedlichste Wirksubstanzen verwendet. Dazu gehören Wasser, Wildkräuter, ätherische Öle, Quark, Schüßler Salze, Heilerde und Vieles mehr. Inzwischen werden in Berlin medizinische Studien durchgeführt, in denen beispielsweise die Wirksamkeit von Wickeln gegen Arthrose untersucht wird. Die Wickel lindern nachhaltig Schmerzen und andere Symptome.

Wie Wickel wirken

Diese alten Hausmittel stärken die Abwehrkräfte, reduzieren Entzündungen und somit auch Schmerzen. Sie sind, je nach Anwendung, kühlend oder wärmend, fördern die Durchblutung, dienen zur Entschlackung, lösen Krämpfe und zeigen entsprechend der verwendeten Wirkstoffe viele weitere positive Effekte. Dennoch sind Wickel keine Zaubermittel. Bei ernsteren Erkrankungen und/oder falls keine Besserung eintritt, ist unbedingt der Gang zum Arzt oder Heilpraktiker erforderlich.

Krankes Kind mit Wadenwickel
Wadenwickel zur Fiebersenkung sind das bekannteste Einsatzgebiet, doch können Wickel auch gegen zahlreiche weitere Beschwerden angewandt werden. (Bild: photophonie/fotolia.com)

Die Behandlung mit Wickeln stellt eine sogenannte Reiztherapie dar. Je nach Temperatur und Größe des Wickels bedeutet dies einen schwachen oder gar starken Reiz für den Körper, worauf letzterer dann reagiert. Ein Beispiel dafür ist der bekannte Wadenwickel, bei dem mit einem kühlen Wickel dem Körper Wärme entzogen wird. Der Grundsatz „Weniger ist mehr!“ trifft hier – wie so oft – zu. Das heißt, dass die Reize sanft sein sollten, damit der Körper weder auskühlt noch überhitzt wird. Je jünger der Patient ist, desto geringer sollten der Reiz und die Behandlungsdauer sein. Die hier erwähnten Anwendungszeiten beziehen sich in der Regel auf Jugendliche und Erwachsene.

Was bei der Anwendung wichtig ist

Dieses Hausmittel benötigt etwas Vorbereitung. Folgendes ist dabei zu beachten: Ein Wickel wird nicht zwischen Tür und Angel durchgeführt sondern erfordert eine ruhige Atmosphäre. Um sich währenddessen auch wirklich ausruhen zu können, ist vorher der Gang zur Toilette angeraten. Direkt nach dem Essen, aber auch bei knurrendem, leeren Magen ist eine Wickelanwendung nicht zu empfehlen. Kalte Wickel dürfen niemals auf kalter Haut angewandt werden. Kalte Füße werden vorher aufgewärmt – am besten durch ein Fußbad. Auf eventuelle Allergien ist zu achten, wenn der Wickel Zusätze wie zum Beispiel Kräuter oder ätherische Öle enthält. Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol und Nikotin sind vor der Behandlung zu meiden.

Warm, heiß oder kalt?

Erwachsene und Jugendliche werden gefragt, nach welcher Temperatur sie sich fühlen. Lehnt jemand Kälte ab oder merkt, dass diese nicht gut tut, darf niemals ein kalter Wickel angewandt werden. Bei Babys und Kleinkindern werden grundsätzlich warme Wickel verwendet, da kalt oder heiß einen zu starken Reiz setzen würde.

Wichtig zur Wickel-Anwendung ist eine möglichst entspannte körperliche Verfassung und danach ist Ausruhen unbedingt notwendig. Vorab kann der Körper durch ein Meersalzbad und Aromaöl auf den Wickel vorbereitet werden. (Bild: PhotoSG/fotolia.com)

Warme Wickel

Warme Wickel werden verwendet, wenn Kälte nicht angezeigt, heiß aber ebenso wenig geeignet ist. Ein warmer Wickel ist zum Beispiel bei Nasennebenhöhlen-, Nierenbecken– oder Blasenentzündungen und bei Neuralgien das Mittel der Wahl.

Heiße Wickel

Heiße Wickel durchwärmen stark, sie sind nur für Jugendliche und Erwachsene geeignet und sollten nicht bei Säuglingen angewandt werden. Sie helfen besonders gut bei Verspannungen im Bereich des Rückens und bei Abszessen oder Furunkeln.

Kalte Wickel

Kalte Wickel entziehen dem Körper Wärme. Sie werden deswegen häufig in Verbindung mit Fieber, Gelenkentzündungen, Schwellungen und Schmerzen angewandt.

„Zutaten“ für Wickel

Für einen Wickel wird Folgendes benötigt: Ein Innentuch aus Baumwolle oder Leinen, ein Zwischentuch, ebenso aus Baumwolle oder Leinen, ein Außentuch, eventuell aus Wolle. Für das Innen- und Zwischentuch können einfach Babywindeln genutzt werden. Als Außentuch taugen auch ein alter Schal oder ein Kopfkissenbezug, der mit dem Gürtel eines Bademantels fixiert wird. Wem dies zu kompliziert ist, der besorgt sich ein fertiges Wickelset.

Erste Hilfe bei hohem Fieber. Kalte Wadenwickel entziehen dem Koerper Waerme. Tuecher straff um die Wade wickeln. Nach etwa 15 Minuten sollte die Koerpertemperatur um mindestens ein halbes Grad gesunken sein. [Abdruck nur mit Honorar, Namensnennung und Belegexemplar Henning Riediger Tannenhof 117c 22397 Hamburg Tel. 040/6080742 E-Mail: henning.riediger@t-online.de Steuer-Nr. 50/198/00549 USt.-IdNr. DE 118420134 Bankverbindung: Hamburger Sparkasse BLZ 200 505 50 Konto-Nr. 1299/475663 IBAN DE 27 2005 0550 1299 475663 BIC HASPDEHH]
Kalte Wadenwickel entziehen dem Körper Wärme und senken das Fieber. (Bild: Henrie/fotolia.com)

Die Größe des Innentuches richtet sich nach der zu behandelnden Stelle. Das Innentuch ist stets das Tuch, das mit der entsprechenden Flüssigkeit getränkt wird oder worauf die zu verwendenden Zusätze gebracht werden. Abgedeckt wird dieses mit einem Zwischentuch. Die äußere Schicht bildet das Außentuch, das häufig aus Wolle oder auch Seide besteht. Bei manchen Anwendungen sind noch etwas Rohwolle oder Watte nötig.

Wickel für den Hals

Generell gilt, dass der vordere und seitliche Teil des Halses mit dem Innentuch bedeckt werden, die Wirbelsäule jedoch stets frei bleiben sollte. Ein kühler oder auch kalter Halswickel hilft bei Halsschmerzen, vor allem, wenn sich die Betroffenen nach kalten Getränken sehnen. Dafür werden entweder kühles bzw. kaltes Wasser oder Zusätze wie zum Beispiel Zitronensaft, Zitronenscheiben oder Quark verwendet.

Zitronenwickel für den Hals – Zitronensaft oder Zitronenscheiben

Der Saft einer Zitrone wird dem Wasser zugegeben und damit das Innentuch getränkt. Als Alternative können Zitronenscheiben verwendet werden. Dazu wird eine Zitrone in dünne Scheiben geschnitten. In die Mitte eines Baumwolltuches werden so viele Zitronenscheiben platziert, dass beim Anlegen die Wirbelsäule frei bleibt. Die freien Enden des Tuches werden darüber geklappt und es wird mit der Faust darauf geklopft, damit der Zitronensaft entweichen kann. Dann wird der Wickel um den Hals gelegt. Darüber kommen Zwischen- und Außentuch. Sobald ein Juckreiz entsteht, wird der Wickel umgehend entfernt, ansonsten nach ungefähr einer halben Stunde.

Der Zitronensaft für die Wickel wird am besten direkt frisch gepresst, da er so die meisten Wirkstoffe enthält. (Bild: WavebreakmediaMicro/fotolia.com)

Quarkwickel für den Hals

Wickel mit Quark gehören zu den relativ bekannten Hausmitteln. Der Quarkwickel für den Hals hilft bei Hals- und Rachenschmerzen, auch wenn diese recht stark sind. Quarkwickel wirken gegen Entzündungen und Schwellungen. Quark riecht jedoch recht unangenehm, gerade dann, wenn er warm geworden ist. Deshalb lehnen Kinder diesen Wickel oft ab. Allerdings ist gerade die Quark-Variante eine besonders wirkungsvolle Wickelart.

Hierfür wird Magerquark auf die Mitte des Innentuchs aufgetragen. Die beiden freien Seiten werden darüber geschlagen und der Wickel wird kurz auf die Heizung gelegt, damit er temperiert ist. Die dünne Seite des Innentuches kommt auf den Hals, darüber kommt das Zwischentuch, dann der Wollschal. Vorsicht: auch hier muss die Wirbelsäule „quarkfrei“ sein. Der Wickel kann so lange getragen werden, bis der Quark warm ist. Bei Abnahme des Wickels ist Vorsicht geboten. Der trocken gewordene Quark bröselt sehr stark.

Kartoffelwickel für den Hals

Der Kartoffelwickel hilft bei leichten Schluckbeschwerden. Sind die Beschwerden heftiger, fällt die Wahl besser auf die Zitronen- oder Quarkvariante. Die Kartoffeln werden für den Wickel in Schale gekocht, in ein Küchenkrepp gewickelt und dann mit Hilfe eines Kartoffelstampfers oder eines ähnlichen Küchenwerkzeugs zerstampft. Das Ganze kommt anschließend in die Mitte des Innentuchs, die beiden freien Enden kommen darüber und die dünne Seite des Wickels wird auf die Haut gelegt. Vorsicht, der Wickel ist heiß und muss gegebenenfalls vor der Anwendung noch ein wenig abkühlen. Ein Zwischentuch ist hier nicht dringend nötig. Das Innentuch kann jedoch mit Rohwolle oder Watte bedeckt werden und darüber kommt der Wollschal – fertig ist der Kartoffelwickel. Dieser hält die Wärme sehr lange und bleibt am Hals, so lange dies als angenehm empfunden wird.

Honig bekämpft Pilze, Bakterien und Viren – außerdem wirkt er antientzündlich. All diese nützlichen Eigenschaften machen Honig zu einem wertvollen Bestandteil von Wickeln. (Bild: Leonid/fotolia.com)

Honigwickel für den Hals

Honig hat eine stark entzündungshemmende Wirkung, die für einen Wickel gut genutzt werden kann. So wird für den Honigwickel das Innentuch dick mit Honig bestrichen (circa einen halben Zentimeter dick) und die beiden freien Enden werden darüber geschlagen. Die dünne Seite des Tuches sollte dann Vorder- und Seitenbereich des Halses bedecken. Darüber kommen Zwischentuch und Außentuch. Dieser Wickel kann ein bis zwei Stunden getragen werden.

Wickel für die Ohren

Mittelohrenentzündungen gehören stets in ärztliche Behandlung. Jedoch kann ein Ohrenwickel die Behandlung gut unterstützen und die Entzündung reduzieren.

Kamillenwickel für die Ohren

Kamille ist ein Hausmittel, das heute immer mehr Zuspruch findet. Sie wirkt vor allem entzündungshemmend. Für den Wickel werden circa eine Handvoll getrocknete Blüten in ein Säckchen gegeben. Dies wird zwischen zwei Wärmflaschen angewärmt, dann auf das erkrankte Ohr gelegt und mit einer Mütze oder einem Stirnband dort fixiert. Um die Wirkung noch zu verstärken, legt sich der oder die Betroffene mit dem kranken Ohr auf eine Wärmflasche oder ein angewärmtes Dinkelsäckchen. Der Wickel kann mehrmals am Tag wiederholt werden und wird nach circa einer Stunde abgenommen. Das kranke Ohr wird danach noch etwas warm gehalten. Zugluft ist unbedingt zu meiden.

Ill Baby with aching ear _ inflammation of the middle ear
Wickel gegen Ohrenschmerzen bei Kleinkindern werden mit einer Mütze oder einem Stirnband auf dem Ohr fixiert. (Bild: lisalucia/fotolia.com)

Zwiebelwickel für die Ohren

Zwiebeln wirken entzündungshemmend und damit auch schmerzstillend. Obwohl dieser Wickel nicht gerade gut riecht, sollte er unbedingt bei einer Ohrenentzündung ausprobiert werden. Kinder lehnen ihn anfangs ab, wenn sie seine Wirkung verspüren, fragen sie jedoch bei Beschwerden sogar danach. Gerade bei starken Ohrenschmerzen ist dies ein gutes Hausmittel, um Erleichterung zu schaffen. Für den Zwiebelwickel wird eine mittelgroße Zwiebel gehackt, in ein dünnes Tuch oder einen Fingerling gegeben, zwischen zwei Wärmflaschen etwas erwärmt und dann aufs Ohr oder auch hinters Ohr (auf den Knochen) gelegt. Darüber kommt etwas Rohwolle oder Watte und fixiert wird das Ganze mit Mütze oder Stirnband. Auch hier kann die Wirkung durch das Liegen auf einer Wärmequelle unterstützt werden. Nach einer Stunde wird der Zwiebelwickel entfernt und das Ohr weiterhin durch Mütze oder Stirnband geschützt.

Heißer Zwiebelwickel

Noch wirksamer als der einfache Zwiebelwickel ist ein Ohrwickel, für den die Zwiebeln in Pflanzenöl oder Ghee schonend erhitzt werden. Die Hitze löst und verteilt die flüchtigen schwefelhaltigen Verbindungen der Zwiebel noch besser. Durch die Hitze lösen sich Stoffe, die wie ein Antibiotikum wirken. Dazu eine große Zwiebel klein schneiden, diese in das schwach erhitzte Fett geben und unter mehrmaligem Wenden glasig braten – die Zwiebel sollten nicht braun werden. Die angebratene Zwiebel in einen Frotteewaschlappen oder ein umgeschlagenes Küchentuch geben. Je nachdem wie warm es am Ohr nun sein darf wird noch ein kleines Handtuch um diesen Waschlappen gelegt. Anschließend flach hinlegen, mit dem schmerzenden Ohr seitlich auf den Lappen. Die helfenden Wirkstoffe steigen durch die feuchte Wärme nach oben in den Ohrgang. Der Wickel sollte so lange am Ohr verbleiben, bis er spürbar abkühlt. Nach Bedarf mehrfach am Tag wiederholen.

Wickel für die Brust

Wickel für die Brust helfen bei Husten, festsitzendem Schleim und Hustenattacken. Die Brustwickel werden bei kleinen Kindern nur vorne auf dem Oberkörper aufgelegt, bei größeren Kindern und Erwachsenen dürfen diese fast rundherum, unter Aussparung der Wirbelsäule, angelegt werden. Die Wirkung der Brustwickel wird unterstützt, indem links und rechts die Rippengegend durch Wärmflaschen warm gehalten wird.

Hat man die Haut durch den Zitronensaft oder andere Inhaltsstoffe gereizt, so empfiehlt sich zur Linderung der Beschwerden eine Salbe oder ein Extrakt aus Ringelblumen. (Bild: Pixelmixel/fotolia.com)

Quarkwickel für die Brust

Anwendung siehe Quarkwickel für den Hals.

Heiße Zitronenwickel für die Brust

Der Zitronenwickel ist ein gutes Hausmittel bei festsitzendem Husten. Voraussetzung dafür ist eine intakte, unempfindliche Haut, da der Zitronensaft unter Umständen zu Hautreizungen führen kann. Wenn dies eintritt, muss der Wickel sofort entfernt und die Haut mit einer pflegenden Salbe, zum Beispiel Ringelblumensalbe, versorgt werden.

Für den Wickel wird eine große Zitrone ausgepresst und mit heißem Wasser vermischt. Damit wird das Innentuch getränkt, das um die Brust – mit Aussparung der Wirbelsäule – angelegt wird. Der Zitronenwickel kann eine halbe Stunde dort bleiben. Danach sollte die Haut mit einer geeigneten pflegenden Creme oder Salbe versorgt werden.

Wickel mit Lavendelöl für die Brust

Lavendel hat eine entspannende, beruhigende, aber auch krampflösende Wirkung. Der Brustwickel mit Lavendelöl hilft somit bei Unruhezuständen, Einschlafstörungen und auch bei Reizhusten und Verschleimung. Dafür wird ein Baumwolltuch in zehnprozentiges Lavendelöl getaucht, dann in Alufolie gepackt und zwischen zwei Wärmflaschen circa zehn Minuten lang erwärmt. Mit dem Tuch wird die Brust bedeckt, darüber kommt noch etwas Rohwolle oder Watte und zuletzt ein Wollschal. Der Wickel kann so lange angelegt bleiben, wie dies angenehm ist.

Das aus den Blüten des Lavendels gewonnene ätherische Lavendelöl wirkt im Wickel verwendet angenehm entspannend (Bild: Eileen Kumpf/fotolia.com)

Wickel mit Thymiantee für die Brust

Thymian ist ein ganz hervorragendes Kraut, das bei Husten gute Dienste leistet. Als Tee ist dieses Hausmittel in aller Munde. Für den Brustwickel wird von einem halben Liter Wasser und zwei Teelöffeln Thymiankraut ein Tee gekocht, in den anschließend das Innentuch getaucht wird. Das ausgewrungene Tuch bedeckt dann die Haut, darüber kommen ein Zwischentuch und ein Wollschal und zuletzt an jede Flanke eine Wärmflasche. Die Dauer der Anwendung beträgt circa eine Stunde.

Wickel für den Bauch

Ein einfaches Hausmittel bei Bauch gelegt. Darüber kommen Zwischentuch und Wolltuch. Wer mag, legt darauf noch eine Wärmflasche. Solang der Wickel warm ist, kann dieser auf dem Bauch bleiben.

Besonders bei Magen-Darmbeschwerden wie dem Reizdarmsyndrom hilft der Kümmel nicht nur als Tee, sondern auch als Kümmelöl im Wickel. (Bild: Swapan/fotolia.com)

Wickel für den Bauch mit Kümmelöl

Diese Variante ist vor allem angebracht bei Blähungen. Das Innentuch wird dazu mit zehnprozentigem Kümmelöl getränkt, in Alufolie eingeschlagen und zwischen zwei Wärmflaschen angewärmt und dann auf den Bauch gelegt. Dieser Wickel hilft bereits Babys, wenn diese unter lästigen Blähungen leiden und/oder die Nahrungsumstellung nicht vertragen. Das Innentuch wird am besten mit etwas Rohwolle oder Watte abgedeckt und dann mit dem Wollschal fixiert. Dieser Wickel darf auch über Nacht bleiben.

Pulswickel – Hände und Füße

Pulswickel sind eine Alternative zu den bekannten Wadenwickeln. Sie werden als Alternative bei Fieber angewandt. Dafür wird Wasser (Temperatur vier bis fünf Grad unter der Körpertemperatur) mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft vermengt. Damit werden kleine Tücher getränkt und diese dann um die Schlagadern von Händen und Füßen gelegt. Darüber kommen Zwischentücher und fixiert wird das Ganze am besten mit Wollstulpen. Dieses Hausmittel wird alle zehn Minuten erneuert und die Anwendung drei Mal wiederholt. Danach ist eine Pause von mindestens einer Stunde nötig.

Leberwickel zur Fastenentgiftung

Nach Hildegard von Bingen wirkt ein Leberwickel entspannend und entlastend für den ganzen Körper. Dazu wird hauptsächlich Schafgarbe benötigt, Hirschzungenkraut, Mariendistelkraut und Salbei sind eine passende Ergänzung. Eine gute Handvoll der getrockneten Kräuter mit 400 Millilitern kochendem Wasser übergießen, 20 Minuten ziehen lassen. Ein dickes Mulltuch (oder ersatzweise Babywindeln oder ein kleines Frotteehandtuch) mit dem fertigen Tee tränken, die Kräuter können direkt in das Tuch gewickelt werden. Diesen Leberwickel nun am Rücken auflegen, noch ein Handtuch darüber. Mit einer Wärmflasche sollte der Wickel nun auch von außen gewärmt werden, während auf der Seite liegend entspannt wird. Dazu kann die Wärmflasche auch einfach mit Hilft eines alten Schals am Körper fixiert werden, bis der Wickel nach etwa 40 Minuten wieder abgenommen wird. Bestenfalls wird er nach dem Essen und vor der Nachtruhe gewickelt. Achtung, bei Magen- oder Darmgeschwüren sollte dieser Wickel nicht verwendet werden.

Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) wirkt unter anderem gallenflussanregend, astringierend und entkrampfend. Als Wickel angewandt entfaltet sie ihre Leber schützenden Wirkungen besonders gut. (Bild: pisotckii/fotolia.com)

Krautwickel fürs Knie

Wie schon oben angeschnitten, kommen die Wickel wieder in Mode und werden heutzutage sogar von Ärzten in die Therapie integriert. Bei akuten Kniebeschwerden, Knieschwellungen oder einer Arthrose wirken Krautwickel äußerst wohltuend. Für solch einen Wickel werden die Blätter des Wirsing- oder Weißkohl mit einer Teigrolle (oder einem Nudelholz) auf einer Babywindel gerollt, sodass die Säfte austreten können. Die Wirkung tritt bei diesem Wickel schnell ein, da er direkt am schmerzenden Kniegelenk angelegt wird. Dabei sollte dieser Wickel unbedingt mehrmalig über einen längeren Zeitraum angewandt werden. Er bleibt pro Anwendung für mindestens zwei Stunden am betroffenen Knie. Solch eine Krautwickelkur kann sogar gegen Gelenkverschleiß helfen – stellten Essener Forscher in einer Studie fest.

Ayurvedische Wickel

Auch in der indischen Naturheilkunde sind Wickel ein bekanntes Hausmittel. Sie werden aus unterschiedlichen Gründen aufgelegt – gegen Schmerzen, zur Entspannung, gegen Entzündungen oder zum Ableiten giftiger Stoffe. Bei Husten empfiehlt sich ein Wickel mit Ghee, der um die Brust gelegt wird. Achtung: Bei akuten Infekten mit Fieber oder Schleimbildung sowie bei vollem Magen sollten diese Wickel nicht angewandt werden.

Das Butterschmalz „Ghee“ kann einfach zu Hause hergestellt werden, es ist Basis für viele ayurvedische Wickel. Mit Hilfe des hochwertigen Öles können die Wirkstoffe in die Haut einziehen. (Bild: bjphotographs/fotolia.com)

Ayurvedischer Nierenwickel

Die Nieren filtern Giftstoffe aus den Körperkreisläufen, sie sollten immer warm gehalten werden. Ein richtig angewendeter Nierenwickel unterstützt den Körper hervorragend bei der Ausscheidung belastender Stoffe.

Der Nierenwickel wird mit Ingwer und Ackerschachtelhalm zubereitet. Aus drei Esslöffeln geriebenem Ingwer, einem Esslöffel Ackerschachtelhalm sowie einer kleinen Tasse heißem Wasser angerührt, und dann mindestens acht Stunden stehen gelassen. Am nächsten Tag diese Flüssigkeit nochmal erwärmen, wenn sie zu dickflüssig ist, mit mehr Wasser verdünnen. Anschließend mit der Mullwindel (oder ersatzweise einem Baumwolltuch) filtern. Die Masse auf dem Tuch verteilen und den Wickel mit der gefilterten Flüssigkeit tränken, anschließend auspressen.

Dieser Wickel kann nun – mit der Ingwermasse nach innen – auf die Nieren gelegt werden, über den Rücken. Die Wirkung des Wickels kann durch eine Wärmflasche noch verbessert werden. Der Wickel sollte spätestens dann abgenommen werden, wenn die Wärmflasche erkaltet ist. Danach die Nieren gut abtrocknen und dem Körper noch etwas Ruhe gönnen.

Für alle ayurvedischen Wickel wird frischer Ingwer benötigt, der möglichst fein gerieben wird. (Bild: tycoon101/fotolia.com)

Verschiedene Wickel

Spezielle Varianten der Wickel können gegen verschiedene weitere Beschwerden angewandt werden, wobei die Wirkstoffe eine maßgebliche Rolle spielen.

Wickel mit Heilerde

Ein Wickel mit Heilerde hilft bei Verstauchungen, Gelenkbeschwerden, einem Abszess und Vielem mehr. Warmes oder auch kühles Wasser, je nach Beschwerden und Empfinden, wird mit Heilerde zu einem Brei vermischt und dann auf die Mitte eines Baumwolltuches gestrichen. Die beiden anderen Enden werden eingeschlagen und der Wickel wird mit der dünnen Seite auf den erkrankten Bereich gebracht. Ein Heilerdewickel kann solange dort bleiben, wie es angenehm ist.

Quarkwickel bei Gelenkbeschwerden

Gelenkbeschwerden – vor allem, wenn diese akut und entzündlich sind – reagieren recht gut auf eine Anwendung mit Quark. Dafür wird der Quark nicht direkt auf die Haut aufgebracht, sondern wie bei dem Heilerdewickel auf ein Tuch gegeben. Der Quarkwickel darf ebenso lange dort bleiben, wie dies gut tut.

Wickel mit Senfmehl für die Gelenke

Bei chronischen Beschwerden ist der Senfmehlwickel ein gutes Hausmittel. Dafür wird schwarzes Senfmehl mit warmem oder gar heißem Wasser zu einem Brei vermischt und dann auf ein Tuch gebracht. Dies wird von beiden Seiten eingeschlagen und mit Hilfe einer Mullbinde am schmerzenden Gelenk befestigt. Der Wickel wird sofort entfernt, wenn das Ganze zu brennen beginnt, ansonsten nach fünf bis zehn Minuten.

Ein Wickel aus Bienenwachs

Eine Bienenwachsauflage ist etwas ganz Besonderes und schon für die kleinsten Kinder geeignet. Die fertigen Bienenwachsauflagen sind in der Apotheke zu erwerben. Sie werden mit Papier abgedeckt und dann zwischen zwei Wärmflaschen angewärmt. Danach können sie direkt auf die Haut gelegt werden. Sie helfen bei Husten, bei Gelenk- und Rückenbeschwerden und lindern Bauchschmerzen und Blähungen. (sw, dp, aktualisiert am 07.11.2018)

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Werbeanzeigen

Hausmittel gegen Krämpfe


Ist von Krämpfen die Rede, sind meist Muskelkrämpfe gemeint. Diese kommen in der Skelettmuskulatur vor, insbesondere an Wade und Oberschenkel. Krämpfe sind mitunter sehr schmerzhafte Muskelanspannungen, die häufig nachts auftreten. Ursachen für diese Schmerzen sind oft ein Mineralstoffmangel, ein erhöhter Alkoholkonsum oder ein Flüssigkeitsmangel. Welche Hausmittel gegen Krämpfe hilfreich sein können, lesen Sie hier.

Inhaltsverzeichnis

  • Hilfe bei Krämpfen durch Mineralstoffmangel
  • Was beim Sport zu beachten ist
  • Johanniskrautöl gegen Krämpfe in den Muskeln
  • Rosmarinöl, Orangenöl
  • Lavendel, Zitronenmelisse, Rosmarin
  • Mandeln – gesundes Naschen
  • Ein ausgewogenes Frühstück
  • Bananenmüsli
  • Quarkschichtspeise
  • Leichte Gymnastik gegen Muskelkrämpfe
  • Was tun bei nächtlichem Wadenkrampf?
  • Kneipp´scher Knieguss gegen Krämpfe

Hilfe bei Krämpfen durch Mineralstoffmangel

Ein Mineralienmangel ist häufig schuld an Krämpfen. Davon sind in der Regel Magnesium, Kalium oder Calcium betroffen. Magnesium kommt reichlich vor in Vollkornprodukten, Nüssen, Mandeln, Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen. Kalium ist vor allem enthalten in Sojaprodukten, Weizenkleie, Vollkorn, verschiedenen Gemüsesorten, Bananen und getrockneten Aprikosen.

Muskelkrämpfe können zum Beispiel durch starke und ungewohnte Belastung oder einen Mineralstoffmangel verursacht werden. (Bild: Paolese/fotolia.com)

Lebensmittel, reich an Calcium, sind Milchprodukte, Brokkoli, Blattspinat, Fenchel und Brennnesseln. Bei leichten Krämpfen sollte zuerst einmal durch die Ernährung versucht werden, diesen beizukommen. Hilft dies nicht, so kann ein Blutbild Klarheit bringen. Eventuell müssen die Mineralstoffe in Form von Nahrungsergänzungen substituiert werden. Jedoch ist hierfür der ärztliche Rat nötig.

Was beim Sport zu beachten ist

Um Muskelkrämpfe erst gar nicht entstehen zu lassen, ist Folgendes zu beachten. Wichtig ist eine Kleidung, die nicht zu eng ist, aus atmungsaktivem Material besteht und die Muskeln vor allem in den kalten Wintermonaten warm hält. Vor dem Sport ist ein Aufwärmen und Dehnen zu empfehlen.

Damit der Körper ausreichende Flüssigkeit bekommt, sollte, gerade wenn viel geschwitzt wird, auch während des Sports Mineralwasser getrunken werden. Nach der körperlichen Belastung ist ein großes Glas Apfelschorle das richtige Getränk. Um Muskelkater und Krämpfen vorzubeugen, sind zudem Sauna, ein heißes Bad oder eine heiße Dusche zu empfehlen.

Johanniskrautöl gegen Krämpfe in den Muskeln

Johanniskrautöl, auch als Rotöl bekannt, ist vielseitig einsetzbar, sowohl innerlich als auch äußerlich. Als Hausmittel bei Krämpfen wird dies in den betroffenen Muskel sanft einmassiert, eventuell vor größeren Belastungen, aber auch im akuten Zustand. Johanniskrautöl wirkt wundheilend, durchwärmend und – was in bei krampfartigen Schmerzen hilfreich ist – durchblutungsfördernd. Beim Kauf des Rotöls ist unbedingt auf Reinheit und Qualität zu achten.

Rosmarinöl, Orangenöl

Ätherische Öle sind gut zur Behandlung von Krämpfen geeignet. Die Wahl fällt hier auf Rosmarinöl und/oder Orangenöl. Davon werden je Öl vier Tropfen in 50 Milliliter Oliven-, Mandel oder Sesamöl gemischt und damit die betroffenen Muskeln eingerieben. Treten die Krämpfe vor allem nachts auf, so wird dies schon am Abend vor dem Schlafen durchgeführt. Vorsicht: Bei Bluthochdruck darf Rosmarinöl nicht angewandt werden.

Zitronenmelisse-Tee ist ein bewährtes Hausmittel gegen Krämpfe. (Bild: Hetizia/fotolia.com)

Lavendel, Zitronenmelisse, Rosmarin

Verschiedene Teesorten, wie Lavendel, Zitronenmelisse und Rosmarin sind gute Hausmittel bei Krämpfen. Diese werden am besten präventiv getrunken. Die drei verschiedenen Pflanzen könnten gemischt oder aber auch einzeln zum Einsatz kommen. Vorsicht bei Rosmarin: dies sollte niemals verwendet werden wenn ein BluthochdrucK (Hypertonie) vorliegt.

Bei allen Teesorten gilt die Regel, dass diese auf keinen Fall über einen längeren Zeitraum als sechs Wochen getrunken werden sollen. Danach ist der Tee unbedingt zu wechseln.

Mandeln – gesundes Naschen

Mandeln enthalten viele Mineralstoffe und sind deshalb eine gute, leckere Knabberei, die Krämpfen entgegenwirkt. Am besten werden drei bis sechs geschälte Mandeln im Laufe des Tages gegessen.

Ein ausgewogenes Frühstück

Ein ausgewogenes Frühstück ist ein guter Start in den Tag und sorgt dafür, dass der Körper mit gesunden Nährstoffen versorgt wird, was dem Auftreten der Krämpfe vorbeugt.

Bananenmüsli

Dies ist ein wohlschmeckendes Müsli, das lange satt macht und reich an Mineralien, vor allem an Magnesium und Kalium, ist. Eine Banane wird klein geschnitten und mit einem Teelöffel Mandelmus, einem Becher Sojajoghurt, einem Teelöffel Honig und drei Esslöffeln Weizenkleie gemischt. Je nach Geschmack und Appetit kann das Müsli noch mit etwas Obst und ein paar Löffeln zarten Haferflocken angereichert werden.

Quarkschichtspeise

Für diese Quarkspeise wird etwas Magerquark mit Milch oder Mineralwasser cremig gerührt. Hinzu kommen ein Teelöffel Honig und etwas Vanille. In ein höheres Glas werden Quark, zarte Haferflocken und Beeren im Wechsel eingeschichtet. Dies sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt lecker und ist gesund.

Quark mit Beeren und Haferflocken versorgt den Körper mit vielen wichtigen Nährstoffen. (Bild: julijadmi/fotolia.com)

Leichte Gymnastik gegen Muskelkrämpfe

Ein weiteres vorbeugendes Hausmittel bei Krämpfen sind regelmäßige ausgeführte Gymnastikübungen. Diese regen die Durchblutung an und sind relativ einfach auszuführen.

Übung 1:
Sie stellen sich ganz locker hin und wechseln zwischen Fersen- und Zehenstand. Dies wird mindestens zehn Mal wiederholt und mehrmals am Tag durchgeführt.

Übung 2:
Eine weitere Übung ist Folgende: Sie sitzen bequem auf einem Stuhl und lassen die Füße abwechselnd kreisen.

Übung 3:
Sie stellen sich auf ein Bein. Das andere wird angewinkelt so nah wie möglich an den Körper herangezogen. Danach wird das Bein gewechselt. Diese Übung sollte, wenn möglich, mit jedem Bein zehnmal durchgeführt werden.

Was tun bei nächtlichem Wadenkrampf?

Häufig treten Wadenkrämpfe in der Nacht auf. Hier ist schnelle Linderung gefragt. Setzen Sie sich hin und halten Sie mit der Hand die Zehen des betroffenen Fußes fest. Ziehen Sie nun den Fuß ganz sanft und vorsichtig zu sich hin. Halten Sie die Spannung kurz an und lassen Sie den Fuß wieder los. Wiederholen Sie das Ganze mehrmals.

Hilft dies nichts, lassen Sie heißes Wasser über die Wade laufen oder hüllen Sie den Unterschenkel in ein Tuch, das mit heißem Wasser getränkt wurde. Aber Vorsicht – wenn Sie unter Krampfadern leiden, sollte das Wasser nicht heiß, sondern nur warm sein.

Schüssler Salze können bei Krämpfen ebenfalls eine schnelle Wirkung zeigen. Hier hilft die „heiße Sieben“. Lösen Sie von der Nummer Sieben, Magnesium phosphoricum, 10 Tabletten in abgekochtem, heißem Wasser auf, rühren mit einem Plastiklöffel um und trinken Sie in kleinen Schlucken.

Tritt mitten in der Nacht plötzlich ein schmerzhafter Wadenkrampf auf, kann eine so genannte heiße Sieben aus Schüssler Salzen helfen. (Bild: PhotoSG/fotolia.com)

Kneipp´scher Knieguss gegen Krämpfe

Kneipp´sche Güsse fördern die Durchblutung und können deshalb vor Krämpfen schützen. Der Knieguss wird am besten in der Dusche oder Badewanne durchgeführt. Das Wasser sollte dabei ablaufen können. Mit dem kalten Wasserstrahl wird an der rechten Fersen begonnen. Im weiteren Verlauf wird dann die Rückseite des Beines bis hin zu Hüfte abgeduscht.

Auf der Vorderseite geht der Weg wieder zurück bis hinunter zum Fuß. Dann kommt die linke Seite dran. Dies wird ein zweites Mal wiederholt . Danach müssen die Beine gut abfrottiert werden. Dicke Socken verhindern ein Auskühlen. Dieser Beinguss hilft nicht nur bei Krämpfen, sondern auch gegen Kopfschmerzen, Krampfadern und geschwollene Beine.

Leichte Krämpfe, die nur ab und zu auftreten, können mit Hausmitteln gut behandelt werden. Treten die Krämpfe jedoch regelmäßig auf und sind sehr schmerzhaft, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die genauen Ursachen sind hier dringend zu klären. (sw; aktualisiert am 27.9.2017)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/hausmittel-gegen-kraempfe.html

Gruß an die Unverkrampften

TA KI

Schüßler-Salze


Mineralstofftherapie mit den Schüßler-Salzen

Die Mineralstofftherapie mit den Schüßler-Salzen ist bereits mehr als 100 Jahre alt und ihr bei ihrer Entwicklung orientierte sich Dr. Schüßler an modernster medizinischer Forschung. Mit dem Einzug von Antibiotika, Geräte- und schließlich evidenzbasierter Medizin nahmen die Funktionsmittel nach und nach ihren Platz in der Naturheilkunde ein, den sie bis heute fest besetzen. Die Nachfrage an natürlichen, individuell auf den Menschen abgestimmten Therapiemöglichkeiten steigt nämlich angesichts der wachsenden Resistenzen gegen Antibiotika und der Nebenwirkungen sonstiger konventioneller Medikamente in der Bevölkerung stetig an. Vor allem zur Behandlung und Selbstbehandlung von leichteren Beschwerden, etwa Erkältungsinfekten, Muskelkrämpfen, Hautproblemen, aber auch zur Prophylaxe werden übersichtliche und risikoarme Therapieverfahren wie die Biochemie nach Dr. Schüßler, gern angenommen.

Dr. Schüßler: Forschung zwischen Homöopathie und Zellularpathologie

Ihren Namen tragen die „Schüßler-Salze“ nach dem deutschen Arzt Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 – 1898), der zunächst sehr an der Homöopathie interessiert war, in seiner Forschungsarbeit jedoch bald das Hauptaugenmerk auf anorganische (d.h. kohlenstofffreie) Mineralsalze und deren Bedeutung im menschlichen Organismus, insbesondere im Stoffwechsel der Zellen, richtete. Er folgte er dem Grundsatz des bekannten Zellpathologen Virchow, nach dem die Krankheit des Körpers gleichzusetzen sei mit der Krankheit der Zelle sowie der Annahme, dass Krankheit erst durch den Verlust anorganischer Mineralsalze entstünde.

Mineralstofftherapie mit Schüssler Salze. (Bild: semevent-fotolia)
Mineralstofftherapie mit Schüssler Salze. (Bild: semevent-fotolia)

Zwölf Mineralstoffverbindungen zur Heilung aller Betriebsstörungen

Schüßlers Forschungen ergaben, dass insgesamt zwölf „Betriebsstoffe“ (Mineralsalze) für den gesunden Zellbetrieb notwendig seien, deren gestörte Verteilung und Verwertbarkeit im Körper zu Krankheiten führten. Im Umkehrschluss bildete Schüßler seinen Leitsatz, dass „die im Blut und in den Geweben vertretenen anorganische Stoffe […] zur Heilung aller Krankheiten [genügen], die überhaupt heilbar sind.“ („Mineralstofftherapie nach Dr. Schüßler“, Deutsche Homöopathie-Union, Ausgabe 2004). Die Auswahl umfasst je drei Kalzium-, Kalium- und Natriumverbindungen sowie je eine Eisen-, Magnesium und Siliziumverbindung, die Schüßler zu biochemischen Funktionsmitteln verarbeitete.

Die Zelle erhält den Impuls zum Auffüllen des Mineralstoffdepots

Um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden, werden die Mineralstoffe potenziert, d.h. als homöopathische Verdünnungen verabreicht. Die Verwertungsblockaden sollen aufgehoben werden, indem den Zellen die Information zur vermehrten Aufnahme gegeben und somit die (Selbst-) Heilung des Organismus eingeleitet werden. Es werden also nicht etwa die Mineralsalze selber zugeführt, sondern der Impuls zur besseren Verwertung gegeben. Aufgrund der Potenzierung sowie der übersichtlichen Arzneimittelanzahl (im Gegensatz zum riesigen Arsenal) der Homöopathie beschrieb Schüßler sein Verfahren zunächst als „abgekürzte homöopathische Therapie“, grenzte es später jedoch als „biochemische Therapie“ wieder schärfer davon ab.

Die Qual der Wahl: Welches Mittel in welcher Form?

In der Selbstbehandlung erfolgt die Wahl der Funktionsmittel in der Regel nach in Büchern veröffentlichten Registern, in denen die passenden Mineralstoffe bestimmten Beschwerden zugeordnet werden. In der Naturheilpraxis ermitteln Heilpraktiker die Salze nach deren physiologischer Funktion im Organismus, aber auch mithilfe von Anlitzdiagnostik, Kinesiologie, Tensortestung und anderen bioenergetischen Messverfahren.

Die von Schüßler entwickelten Funktionsmittel wurden bis heute um zwölf zusätzliche Mineralsalze erweitert. Inzwischen sind sie neben der Tablettenform einzeln auch als Tropfen, Globuli und zur äußeren Anwendung als Cremes, Gels und Salben erhältlich, wo sie neben den medizinischen auch kosmetische Aufgaben erfüllen sollen. Einige Apotheken mischen die individuell benötigten Salze zu einem Pulver zusammen, was die Einnahme erheblich erleichtern kann. Zur kurmäßigen Anregung des Stoffwechsels, z.B. im Rahmen einer Frühjahrskur, gibt es auch ein Komplexpräparat, welches die zwölf „originalen“ Schüßler-Salze enthält. (Dipl.Päd. Jeanette Viñals Stein, Heilpraktikerin)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/mineralstofftherapie-mit-den-schueler-salzen-9512.php

Gruß an die Naturheilkundler

TA KI

Wirkung und Anwendung aller Salze Schüßler-Salze bei Mensch und Tier


 

 schuessler-salze-12

Darreichungsformen der Schüssler-Salze

Tabletten / Pastillen

Die häufigste Darreichungsform der Schüssler-Salze sind Tabletten (), deren Grundlage aus Milchzucker (Lactose) besteht.Diese Tabletten werden in folgenden Potenzen angeboten:

  • D3
  • D6
  • D12

Die häufigste Potenz der Schüssler-Salze ist D6.Eine Ausnahme stellen folgende Salze dar, die meistens in D12 angewandt werden:

  • Nr. 1 (Calcium Fluoratum)
  • Nr. 3 (Ferrum Phosphoricum)
  • Nr. 11 (Silicea)

Globuli und Tropfen

Für Menschen, die keinen Milchzucker vertragen, gibt es die Schüssler-Salze auch als Globuli und in Tropfenform.Von den Globuli nimmt man je 5 Globuli für jede Tablette, die in Anwendungsanleitungen angegeben wird.

Von den Tropfen nimmt man je 5 Tropfen für jede Tablette, die in Anwendungsanleitungen angegeben wird.

Normale Anwendung

Die gängige Anwendung der Schüssler-Salze ist

  • 3 bis 6 mal täglich 1 bis 2 Tabletten

Die Tabletten werden nacheinander einzeln in den Mund gesteckt und langsam auf der Zunge zergehen lassen.In akuten Fällen nimmt man alle 5 Minuten eine Tablette, bis sich das Befinden bessert, längstens jedoch einen halben bis ganzen Tag lang.

Danach geht man zur normalen Dosis über.

Mehrere Salze

Wenn man mehrere verschiedene Salze einnehmen will, nimmt man von jedem Salz dreimal täglich eine Tablette.Die Entscheidung, ob man mehrere Salze gleichzeitig oder nur einzelne Salze nehmen will, ist bei den Schüssler-Salzen dem eigenen Gutdünken überlassen.

Manche Schüsslersalz-Enthusiasten nehmen immer möglichst viele verschiedene Salze ein, andere nehmen maximal drei verschiedene Salze innerhalb eines Tages und wieder andere bevorzugen nur ein einzelnes Salz zur gleichen Zeit. Die Auswahl einzelner oder weniger Salze erfolgt danach, welches am besten zur Gesamtsituation passt.

Kinder

Kinder nehmen bei akuten Beschwerden alle ein bis zwei Stunden eine Tablette.

Sobald sich das Befinden bessert, nehmen sie

  • 3 bis 4 mal täglich eine Tablette

Mehr Informationen über die Anwendung von Schüsslersalzen für Kinder …

Hochdosiert

Wenn man davon ausgeht, dass die Behandlung durch Schüssler-Salze eine Substitutionstherapie darstellt, kann man die Tabletten auch hochdosiert einnehmen.

Manche Anwender nehmen in diesem Fall jede Minute eine Tablette ein.

Im Munde zergehen lassen

Damit die Mineralsalze bereits von der Mundschleimhaut aufgenommen werden können, damit sie schnell ins Blut übergehen, sollte man sie langsam im Munde zergehen lassen.

Am besten nimmt man sie eine halbe Stunde vor dem Essen ein.

Man kann sie aber auch nach oder zwischen den Mahlzeiten einnehmen.

Nach der Einnahme trinkt man am besten ein Glas frisches Wasser, damit der Körper genügend Wasser hat, um eventuelle Giftstoffe ausscheiden zu können.

Hinweis für Diabetiker

Da die Tabletten der Schüssler-Salze Lactose enthalten, müssen Diabetiker sie bei ihrer Berechnung der Broteinheiten berücksichtigen.

  • 50 Tabletten entsprechen 1 Broteinheit

 

Mineralstoffe im Körper regulieren und so Krankheiten behandeln – das ist der Anspruch der Schüßler-Salze. Sie sind auch für die Selbstbehandlung geeignet. Seit fast 150 Jahren sind die Schüßler-Salze Bestandteil der alternativen Medizin. Nach ersten Erfahrungen mit der Homöopathie hat der Oldenburger Arzt Dr. Heinrich Wilhelm Schüßler schließlich eine eigenständige Behandlungsform entwickelt.
Er nannte sie „Biochemie“. Der Grundgedanke: Bei Krankheitssymptomen besteht eine Verteilungsstörung von Mineralsalzen im Körper, die durch die Einnahme eben dieser Salze wieder ausgeglichen werden soll.

Minerale in starker Verdünnung

Die Behandlung mit Schüßler-Salzen hat nichts mit einer Nahrungsergänzung zu tun, bei der man hohe Konzentrationen von Mineralsalzen wie Magnesium, Kalzium oder Kieselsäure z.B. als Tabletten zu sich nimmt. In den homöopathisch dosierten Schüßler-Salzen sind die jeweiligen anorganischen Minerale nur in starker Verdünnung enthalten. Die häufig verwendete Verdünnung D6 steht beispielsweise für einen Teil des Salzes und 1 Million Teile Verdünnungsmittel.

Schüßler und seine Anhänger wollen auf diese Weise nicht etwa einen nahrungsbedingten Salzmangel ausgleichen, sondern direkt Vorgänge in den Körperzellen anstoßen: Diese sollen dadurch leichter die richtigen Mineralien in ausreichender Menge aufnehmen. So sollen die Funktion der Organe verbessert und die Selbstheilungskräfte im Körper angeregt werden.

12 Basissalze

Schüßler selbst hat zwölf Basissalze (oder auch Funktionsmittel) entwickelt, später kamen noch 12 weitere Ergänzungsmittel hinzu. Die Salze haben den Vorteil, dass sie relativ einfach zu handhaben und damit auch gut für den Eigenbehandlung durch den Laien geeignet sind. Auch bei Kindern können sie angewendet werden – Neben- und Wechselwirkungen sind nicht bekannt.

Schüßler führte eine Liste, wie und wann die betreffenden Mineralsalze aus seiner Erfahrung am besten eingesetzt werden. Trotzdem ist die Wirksamkeit der Schüßler-Salze nicht in wissenschaftlichen Studien belegt. Sie bezieht, wie viele alternative Heilmethoden, den Nachweis ihrer Wirksamkeit aus der Praxis.

Anwendung

Die kleinen geschmacksneutralen Tabletten lässt man im Mund zergehen oder trinkt sie aufgelöst in heißem Wasser (nicht mit Metalllöffel verrühren!) in kleinen Schlucken, die möglichst lange im Mund behalten werden. So sollen die Wirkstoffe bereits über die Mund- und Rachenschleimhaut ins Blut übergehen.

Faustregel: Bei akuten Beschwerden alle 10–15 Minuten eine Tablette nehmen, nach Besserung die Abstände schrittweise erhöhen bis zu einer Einnahme von 3-5 Tbl./Tag – solange bis die Symptome verschwunden sind. Auf der jeweils gleichen Wirkstoffbasis gibt es außerdem Salben zum Beispiel für Hauterkrankungen oder bei Quetschungen und Gelenkerkrankungen. Auch die Einnahme mehrerer Schüßler-Salze ist gebräuchlich.

Schüßler-Salze: Die 12 Hauptsalze

Schüßler-Salze werden vorwiegend zur Selbstbehandlung genommen. Dafür muss man entweder ein klares Beschwerdebild haben oder sich anhand körperlicher Merkmale sehr genau beobachten, um das passende Salz zu finden. Entsprechende Symptomlisten sind in einschlägigen Büchern zu finden – hier ein kurzer Überblick, bei welchen Hauptsymptomen welches Mittel besonders geeignet ist:

Nr. 1 Calcium fluoratum (Kalziumfluorid)

„Der Elastizitätsförderer“: Hornhautbildungen, splitternde Fingernägel, Gewebserschlaffung, Analekzeme, Krampfadern, Hämorrhoiden und Adernverkalkung.

Nr. 2 Calcium phosphoricum (Kalziumphosphat)

„Der Zellerneuerer“: Störungen der Zahn- und Knochenbildung, schlecht heilende Knochenbrüche. In Verbindung mit Nr. 8 für die Genesungsphase nach überstandenen Krankheiten.

Nr. 3 Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat)

„Der Entzündungshemmer“: Hauptmittel im ersten Stadium aller Entzündungen und bei frischen Wunden, Quetschungen, Verstauchungen, Blutungen und pulsierenden Schmerzen.

Nr. 4 Kalium chloratum (Kaliumchlorid)

„Der Schleimhautstärker“: Entzündungen im „zweiten Stadium“, bei weiß-grauem Belag der Zunge, Mandelentzündung, Masern, Mumps, Heiserkeit, Mittelohrkatarrh, Augenentzündung, Gelenkschwellung, Sehnenscheidenentzündung.

Nr. 5 Kalium phosphoricum (Kaliumphosphat)

„Der Energiespender“: Unruhe, Schlaflosigkeit, Erschöpfungszustände des Körpers und des Geistes, Gedächtnisschwäche, Herzschwäche, Muskelschwäche und Lähmungsgefühl.

Nr. 6 Kalium sulfuricum (Kaliumsulfat)

„Der Schleimhemmer“: Im „dritten“ Stadium der Entzündung, Katarrhe (gelblich-schleimig) wie Fließschnupfen; fördert die Abschuppung nach Masern, Scharlach und Röteln.

Nr. 7 Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat)

„Der Krampflöser“: Krampfneigung wie Herzkrampf, Magenkrampf, Blasenkrampf, Wadenkrampf, Regelkrämpfe. Auch bei Magen-, Gallen- und Nierenkoliken.

Nr. 8 Natrium chloratum (Natriumchlorid, Kochsalz)

„Der Wasserhaushaltsregulierer“: Blutarmut, Tränen- und Speichelfluss, wässriger Nasenkatarrh, Kälteempfindlichkeit, Lippenbläschen, Kopfschuppen, trockene Haut.

Nr. 9 Natrium phosphoricum (Natriumphosphat)

„Der Säurehemmer“: Sodbrennen, Rheuma, Ischias, chronische Müdigkeit, Akne, Mitesser, Windeldermatitis, Sodbrennen, Heißhunger, Gastritis und nach fettreicher Mahlzeit.

Nr. 10 Natrium sulfuricum (Natriumsulfat)

„Die Reinigungskraft“: Schnupfen, Grippe, geschwollene Augen, Verstopfung, Durchfall, Rheuma, Schuppenflechte, Neurodermitis, Vergiftungskopfschmerzen (Kater), Fieberblasen.

Nr. 11 Silicea (Kieselsäure)

„Der Festigkeitsgeber“: Erschöpfung, Unterernährung, Alterserscheinungen, Furunkel, Fistel, Drüsenvereiterungen, Arterienverkalkung, Zahngeschwüre, Gerstenkorn, Überbein, Hautjucken, Haarausfall, Bindegewebsschwäche.

Nr. 12 Calcium sulfuricum (Kalziumsulfat)

„Der Wundheiler“: Offene Eiterungen und Abszesse, Rachitis, Blasen- und Nierenentzündungen, Rheuma, Gicht, Zahnfleischentzündung, chronische Bronchitis.

 

Ergänzungsmittel Nr. 13-27


Die Mineralstoffe Nr. 1 – 12 sind die Hauptmittel, mit denen Dr. Schüßler seine Patienten jahrzehntelang erfolgreich behandelte. Er tendierte zur Einfachheit und hatte sich deshalb etwas von der Homöopathie abgewandt und nutzte hauptsächlich diese 12 körpereigenen Stoffe, die im Organismus in Gramm und Kilogramm enthalten sind.

Vielen sind die vormals 12 Ergänzungsmittel Nr. 13 – 24 bekannt, mittlerweile gibt es 15 Ergänzungsmittel (also Nr. 13 – 27). Der Hintergrund der 12 Ergänzungsmittel ist ein Herr, der zwischen dem I. und II. Weltkrieg einen Handel mit „Wässerchen und Pülverchen“ im fahrenden Handel anbot. Dem waren die 12 Schüßler Salze bekannt … und so bot er aus dem homöopathisch bekannten Bereich weitere 12 Mittel, also die Ergänzungsmittel an. Diese sind aus der Homöopathie herausgenommen und biochemisch hergestellt worden. (Seit 2006 gibt es die Nrn. 25 und 26, seit 2007 die Nr. 27.) Anhänger bzw. Schüler von Dr. Schüßler setzen die Ergänzungsmittel gerne ein, wenn die Nrn. 1 – 12 nicht so recht anschlagen oder die Heilung zu langsam fortschreitet. Das ist die grundsätzliche Aussage von vielen Therapeuten.

Die Ergänzungsmittel sind Spurenelemente, also in unserem Körper nur in Mikrogramm und weniger enthalten. Deswegen „kleckert“ man mit der Einnahme – während die 12 Schüßler Salze in Gramm und Kilogramm im Körper enthalten sind, deshalb „klotzt“ man mit den ersten 12.

Genauer:

Von den Ergänzungsmitteln würde man maximal 2 – 3 Tabletten pro Tag lutschen, während man von den 12 Schüßler Salzen im chronischen/prophylaktischen Bereich 6 – 8 Tabletten lutschen würde und im Akutfall sogar alle 5 Minuten eine Tablette einnimmt (lutschen = unter der Zunge zergehen lassen). Insofern sind diese Ergänzungsmittel genau genommen KEINE Schüßler Salze.

Schüßler Salz Nr. 13 – Kalium arsenicosum D12


Stichwort: Haut

 

Kalium arsenicosum wirkt harmonisierend auf die Muskulatur und die Schleimhäute im Verdauungs-, Genital- und Atembereich; wird vor allem bei schwer zu beeinflussenden Hautleiden eingesetzt, besonders bei chronischen Hauterkrankungen mit heftigem Juckreiz;

auch Einsatz bei Schwächezuständen der Nerven (Neuralgien, Lähmungen, Krämpfe) oder Erschöfpungszuständen mit Abmagerung und Blutarmut.

Schüßler Salz Nr. 14 – Kalium bromatum D12


Stichwort: Beruhigung

 

Kalium bromatum wirkt harmonisierend und ausgleichend bei der Diagnose „Vegetative Dystonie“ (also auf das Zentralnervensystem); hat einen starken Bezug zum Nervensystem; es reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus; wirkt hustenstillend bei quälendem Hustenreiz; nervöse Beschwerden (nervöses Asthma, nervöse Sehstörungen) und auch Schilddrüsenfunktionsstörungen sprechen gut auf Kalium bromatum an;

allgemeine Leitsymptome sind: Verlangsamung mit Gedächtnisschwäche und Sprechstörungen; Verschlimmerung durch Wärme, Besserung durch Bewegung.

Schüßler Salz Nr. 15 – Kalium jodatum D12


Stichwort: Schilddrüse

Kalium jodatum ist das wichtigste „Schilddrüsenmittel“ in der Biochemie. Es wirkt regulierend auf die Schilddrüse (egal, ob Über- oder Unterfunktion) und den Blutdruck, regt Herz- und Gehirntätigkeit an; wirkt sich entzündungshemmend und schmerzstillend auf Muskulatur, Bänder, Sehnen und Gelenke aus, z. B. Arthrose; es stärkt die Immunabwehr;

regt den Stoffwechsel an und fördert damit auch Appetit und Verdauung.

Schüßler Salz Nr. 16 – Lithium chloratum D12


Stichwort: Rheuma; schwere Depressionen

Lithium chloratum beeinflusst den Eiweißstoffwechsel: Es hilft bei Gewebeschwund genauso wie bei Abmagerung oder bei abgelagertem bzw. überproduziertem Fehlgewebe (Überbeine, Narbengewebe u. ä.); da der Eiweißstoffwechsel häufig mit dem rheumatischen Formenkreis korrespondiert, kann Lithium chloratum in diesem Bereich eingesetzt werden; es fördert die Auflösung und Ausscheidung von Harnstoff und Harnsäurekristallen; auch bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege kann man an dieses Mittel denken;

einsetzbar auch bei depressiven Zuständen. (In der Psychatrie wird grobstofflich Lithium eingesetzt … mit all den dazugehörigen Risiken und Nebenwirkungen, wie z. B. Übergewicht.)

Schüßler Salz Nr. 17 – Manganum sulfuricum D12


Stichwort: Eisenhaushalt

Manganum sulfuricum ergänzt die Wirkung von Nr. 3 Ferrum phosphoricum, indem es die Aufnahme von Eisen im Körper fördert; es stabilisiert das Immunsystem und hier speziell im allergischen Bereich; geeignet auch bei Kreislauf- und Durchblutungsstörungen;

Haar- und Nagelkrankheiten; anämische Kinder und Jugendliche bzw. auch Schwangere, die unter Eisenmangel leiden, können in der Verbindung 3+17 gute Erfolge erzielen;

In der Homöopathie wird Manganum sulfuricum dem Manganum aceticum gleichgesetzt (Anämie, Gelenkerkrankungen auf der Basis chron. Anämie, chron. Schleimhautkatarrhe der Luftwege bei Anämischen, Parkinsonismus = chron. Mn-Vergiftung erzeugt Bilder vom Typ der Parkinson-Krankheit und der Multiplen Sklerose).

Schüßler Salz Nr. 18 – Calcium sulfuratum D12


Stichwort: Erschöpfung

Über Calcium sulfuratum gibt es recht wenig Informationen.

Bislang wird es überwiegend bei Erschöpfungszuständen mit Gewichtsverlust (trotz Heißhunger) eingesetzt oder auch bei hartnäckigen, entzündlichen und eitrigen Hauterkrankungen. Es unterstützt den Körper bei sämtlichen Entgiftungsprozessen, speziell der Leber; es reguliert die Ausscheidungen bei Bronchialerkrankungen und unterstützt bei Infekten aller Art.

Schüßler Salz Nr. 19 – Cuprum arsenicosum D12


Stichwort: Schmerzen; Niere

Cuprum arsenicosum ist in der Homöopathie ein wichtiges Mittel gegen Koliken und Krämpfe jeder Art; es fördert den Eisenstoffwechsel und stärkt das Immunsystem (sehr gute Verbindung mit der Nr. 3); es wirkt entkrampfend und reguliert die Kupferverteilung im Körper: bei vielen Erkrankungen (z. B. Bluthochdruck, Hyperaktivität, Depressionen usw.) wurde ein erhöhter Kupferspiegel im Blutserum festgestellt.

Homöopathie: wie Cuprum aceticum – Krampfneigung der glatten und quergestreiften Muskulatur, Leberzirrhose, Epilepsie; Besserung des Hustens und Erbrechens durch kaltes Trinken, Verschlimmerung durch Berührung, Schreck, Hitze, vor Menses und nachts.

Schüßler Salz Nr. 20 – Kalium Aluminium sulfuricum D12


Stichwort: Nerven

 

Kalium Aluminium sulfuricum wirkt blutgerinnend und entzündungshemmend auf Wunden und Schleimhäute (auch bei Durchfall, Katarrhen o. ä.) und hilft bei übermäßigem Schwitzen (besonders nachts); es wird eingesetzt bei Darm- und Blähungskoliken oder Magenproblemen; unterstützend bei allen Problemen, die insbesondere auf das vegetative Nervensystem zurückzuführen sind; es verbessert die Konzentration, das Gedächtnis, Vergesslichkeit im Alter und hilft bei Lernstörungen.

Schüßler Salz Nr. 21 – Zincum chloratum D12


Stichwort: Stoffwechsel

 

Diabetiker scheiden doppelt so viel Zink aus wie Gesunde: Deshalb wird Zincum chloratum äußerst hilfreich bei Diabetikern eingesetzt, da es am Insulinstoffwechsel beteiligt ist;

es hilft bei der Herstellung von Kollagen; es ist am Alkoholabbau der Leber beteiligt und harmonisiert nervliche Erkrankungen (Hyperaktivität, Depressionen, Restless-Legs-Syndrom u. ä., grundsätzlich bei einer Überreizung des Nervensystems); besonders Personen mit einem gereizten Nervensystem oder leichter Verzagung könnten Nr. 21 gut gebrauchen.

Schüßler Salz Nr. 22 – Calcium carbonicum D12


Stichwort: frühzeitiges Altern

 

Calcium carbonicum fördert die Heilung von Knochenbrüchen, ermöglicht den Aufbau der Zähne und des knöchernen Skeletts, fördert die Abheilung von Haut- und Schleimhauterkrankungen (chronische); wird in der Homöopathie eingesetzt bei Rachitis, mangelhaftes Wachstum, Kopfschweiß, kalte/schweißige Füße, Milchschorf, nässende/seborrhoische (ölige/fettige Schuppung) Ekzeme, Abmagerung, chronische Krankheiten, Lymphsystem.

Schüßler Salz Nr. 23 – Natrium bicarbonicum D12


Stichwort: Übersäuerung

 

Natrium bicarbonicum bindet überschüssige Säure (Sodbrennen usw.)

Man sollte die Nr. 23 vor allem einsetzen, wenn man das Gefühl hat, dass irgendwie alle alternativen Methoden nicht so richtig anschlagen oder helfen. Mit der Nr. 23 kann man den Stoffwechsel sanft und effektiv entsäuern; aktiviert den Stoffwechsel, besonders die harnpflichtigen Substanzausscheidungen; die Bauchspeicheldrüse wird mit Nr. 23 positiv beeinflusst; wird gerne in der Homöopathie bei der Behandlung von Zuckerkrankheit und deren Folgeschäden eingesetzt. Die Nr. 23 ist die einzige Ausnahme bei den Ergänzungsmitteln, die man gerne auch „klotzen“ kann!

Ein Hinweis für den homöopathischen Einsatz sind z. B. schwere Beine/Füße und schwache Fußgelenke, brennende Fußsohlen, zuckende Hände beim Einschlafen, Ameisenlaufen, ein bohrender Schmerz in der Spitze des linken Schulterblattes, ständige Kälte zwischen den Schulterblättern, geblähter Bauch, morgens trübe Augen oder auch weiße Sternchen oder blendende Blitze vor den Augen.

Schüßler Salz Nr. 24 – Arsenum jodatum D12


Stichwort: Haut

 

Arsenum jodatum hilft bei chronischen Haut- und Schleimhauterkrankungen; die Sekrete erzeugen Brennen der Teile, über die sie laufen; ausgeprägte Abschälung der Haut in großen Schuppen, darunter kommt eine nässende Oberfläche zum Vorschein; Ekzeme im Bartbereich, schlimmer durch Waschen; fauliger Ohrenfluss; Heuschnupfen;

es unterstützt die Blutbildung.

 

Eine Besonderheit ist, dass Arsenumtrijodid früher gegen Lepra eingesetzt wurde.

Schüßler Salz Nr. 25 – Aurum chloratum natronatum D12


Stichwort: Frau

 

Aurum chloratum natronatum bringt unterdrückte Absonderungen zum Vorschein, wie Sekrete der Nasennebenhöhle oder der Gebärmutter; alle Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane; chronischer Rheumatismus, Folge überhöhter Harnsäure;

Bluthochdruck bei vegetativer Fehlregulation

Schüßler Salz Nr. 26 – Selenium D12


Stichwort: Mann

 

Selenium wird eingesetzt bei physischer und psychischer Erschöpfung; Schlafstörungen; Hautausschläge (Jucken um die Fußknöchel und im Bereich von Hautfalten, fettige Haut, aufgekratzte Stellen, die anhaltend nässen, krustenbildende Ausschläge auf den Handtellern, Schuppenflechte der Handflächen, Akne) und Haarausfall; Heiserkeit; Prostatabeschwerden, sexuelle Schwäche; unterstützend bei Ausleitung und Entgiftung.

 

Homöopathie: dauerhafter Bestandteil der Knochen und der Zähne; ausgeprägte Wirkungen auf die Nerven des Urogenitalsystems; geistige oder körperliche Anstrenung macht einen schläfrig; sehr vergesslich, verspricht sich oft, kann manche Wörter beinahe gar nicht aussprechen; Verschlimmerung bei heißen Tagen, Zugluft (auch warme), Wein, Stuhlgang Verbesserung: nach Sonnenuntergang, einatmen kühler Luft, trinken von kaltem Wasser.

 

Männliche Genitalien: Selen steigert das Verlangen, schwächt aber die Potenz; tropfenweiser Abgang von Sperma im Schlaf, Sperma geht leicht oder verfrüht ab: beim Koitus, mit unvollkommener Erektion aber lang anhaltendem Orgasmus; beim Stuhlgang, Sperma ist sehr dünn, wässrig und geruchlos; Aussickern von Prostatasekret: im Schlaf, Sitzen, Gehen und beim Stuhlgang.

 

Weibliche Genitalien: starke Menstruationsblutung von dunkler Farbe; Klopfen der Adern im Bauch während der Schwangerschaft, besonders nach dem Essen.

Schüßler Salz Nr. 27 – Kalium bichromicum D12


Stichwort: Luftwege

 

Das homöopathische Mittel Kalium bichromicum wird bei Mittelohrentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung und Erkältung verwendet; das typische Einsatzgebiet sind chronische Erkrankungen der oberen Luftwege.


Schüssler-Salze: Anwendungsgebiete / Krankheiten

A

 

B

 

 

C

 

 

D

 

 

E

 

 

F

 

 

G

 

 

H

 

 

I

 

 

J

 

 

K

 

 

L

 

M

N

O

P

Q

R

S

T

U

V

W

X

Z

Ä

Ö

Ü

Schüssler-Salze für Tiere

Wie der Mensch brauchen auch Tiere ausreichend Mineralstoffe, um vollständig gesund zu sein.

Daher bietet es sich an, auch in der Tierheilkunde Schüssler-Salze einzusetzen.

Da die Schüsslersalze nebenwirkungsfrei angewendet werden können, eignen sie sich auch zur problemlosen Behandlung des eigenen Haustiers, zumal die Schüssler-Salze durch den Milchzuckergehalt für die Tiere relativ wohlschmeckend sind.

Gruß an die Heilenden

TA KI

 

Schüssler-Salben


schuessler-salbe-01

Die Schüssler-Salze kann man auch als Salben oder Gels anwenden.

Von allen Funktionsmitteln werden auch Salbenzubereitungen angeboten, meistens in der Potenz D4.

Manche Hersteller bieten die Salben nur von den Salzen 1 bis 11 an, nicht von der Nummer 12 (Calcium sulfuricum).

Anwendung

Die Salben kann man mehrmals täglich dünn auftragen oder einmassieren.

Wenn mehrere Salben geeignet scheinen, kann man sie auch abwechselnd anwenden.

Umschlag

Alternativ kann man für eine besonders intensive Behandlung die Salbe messerrückendick auftragen und mit einem Baumwolltuch oder Verband bedecken.

Solch einen Verband lässt man am besten über Nacht einwirken oder den ganzen Tag.

Mindestens einmal am Tag sollte so ein Verband erneuert werden, wenn man ihn länger als eine einzelne Nacht anwenden will.

Tabletten-Brei

Wenn man keine Salbe zur Hand hat, kann man stattdessen einige Tabletten zu Pulver zerdrücken und mit etwas Wasser anrühren. Diesen Brei trägt man dann auch die zu behandelnde Stelle auf.

Ansonsten kann man damit so verfahren wie beim Salbenumschlag.

Salben selbstgemacht

Salben und Cremes mit Schüssler-Salzen kann man auch selbst machen, wenn man will.

Der Vorteil von selbst zubereiteten Salben ist, dass man die Wahl der Zutaten selbst in der Hand hat.

(…)

 

Nummer: Salbe:
Einsatzgebiete
Nr. 1.: Calcium Fluoratum:

  • Narbenbehandlung
  • Lymphknotenverhärtungen
  • Verhärtungen des Gewebes
  • Hautrisse
  • Schrunden
  • Rhagaden
  • Hornhaut
  • Schwache Bänder
  • Krampfadern
  • Hämorrhoiden
  • Nagelbettentzündung
Nr. 2.: Calcium Phosphoricum:

  • Verspannungen
  • Spannungs-Kopfschmerzen
  • Husten
  • Knochenschmerzen
  • Ekzeme
Nr. 3.: Ferrum Phosphoricum:

  • Erste Hilfe
  • Schmerzen
  • Prellungen
  • Quetschungen
  • Blaue Flecke
  • Zerrungen
  • Verstauchungen
  • Pochende Schmerzen
  • Schwellungen
  • Gerötete Entzündungen
  • Abschürfungen
  • Sonnenbrand
  • Leichte Verbrennungen
  • Gelenkentzündungen
  • Insektenstiche
Nr. 4.: Kalium Chloratum:

  • Hämorrhoiden
  • Krampfadern
  • Hautausschläge
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Schleimbeutel-Entzündungen
  • Verwachsungen
  • Frostbeulen
  • Besenreiser
  • Couperose
  • Hautgriess
  • Warzen
Nr. 5.: Kalium Phosphoricum:

  • Schlecht heilende Wunden
  • Geschwüre
  • Gewebsnekrosen
  • Quetschungen
  • Tennisarm
  • Muskel-Überlastung
  • Gesichtslähmungen
Nr. 6.: Kalium Sulfuricum:

  • Hautschuppungen
  • Hautpflege
  • Ekzeme
  • Neurodermitis
  • Psoriasis
  • Muskelkater
  • Oberbauchschmerzen
  • Nebenhöhlenentzündung
Nr. 7.: Magnesium Phosphoricum:

  • Schmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Juckreiz
  • Durchblutungsstörungen
Nr. 8.: Natrium Chloratum:

  • Hautausschläge
  • Bandscheibenschäden
  • Arthrose
  • Gichtschmerzen
  • Insektenstiche
  • Trockene Nasenschleimhaut
  • Leichte Verbrennungen
Nr. 9.: Natrium Phosphoricum:

  • Hautunreinheiten
  • Akne
  • Mitesser
  • Abszesse
  • Lymphknotenschwellungen
  • Orangenhaut
  • Schlecht heilende Wunden
  • Neurodermitis
  • Windeldermatitis
Nr. 10.: Natrium Sulfuricum:

  • Bläschen
  • Sonnenallergie
  • Warzen
  • Erfrierungen
  • Geschwollene Füsse
  • Geschwollene Hände
Nr. 11.: Silicea:

  • Bindegewebsschwäche
  • Schwangerschaftsstreifen
  • Falten
  • Eiterungen
  • Nabelbruch
Nr. 12.: Calcium Sulfuricum:

  • Offene Eiterungen
  • Furunkel
  • Rheumatische Schmerzen

Salben der Ergänzungsmittel

Von den Ergänzungsmitteln kann man normalerweise keine fertigen Salben kaufen.

Einige Apotheken bieten jedoch Eigenherstellungen auf Anfrage an. Dazu fragt man am besten in seiner bevorzugten Apotheke nach.

Man kann sich Salben mit den Ergänzungsmitteln auch selbst herstellen.

Dazu finden Sie Anleitungen im Bereich Schüssler-Salze-Cremes (Salbe) selbstgemacht.

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie Informationen über die Einsatzgebiete von selbstgemachten Schüssler-Salben.

Nummer: Salbe:
Einsatzgebiete
Nr. 13.: Kalium arsenicosum:

  • Muskelkrämpfe
  • Knochenschmerzen
  • Knochenentzündungen
  • Juckreiz
  • Hauterkrankungen
  • Ekzeme
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte
  • Psoriasis
Nr. 14.: Kalium bromatum:

  • Akne
  • Pickel
  • Hautausschläge
  • Psoriasis
  • Schuppenflechte
  • Schleimhautentzündungen
Nr. 15.: Kalium jodatum:

  • Ischias
  • Hexenschuss
  • Trigenimusneuralgie
  • Knieschwellungen
  • Gelenkentzündung
  • Knochenentzündung
  • Knochenhautentzündung
  • Akne
  • Pickel
Nr. 16.: Lithium chloratum:

  • Gelenkentzündungen
  • Hexenschuss
  • Ekzeme
  • Neurodermitis
  • Narbengewebe
Nr. 17.: Manganum sulfuricum:

  • Venenschwäche
  • Krampfadern
  • Gelenkschmerzen
  • Arthrose
  • Muskelzittern
  • Muskelschmerzen
  • Ekzeme
  • Flechten
  • Psoriasis
  • Schuppenflechte
Nr. 18.: Calcium sulfuratum:

  • Neuralgien
  • Venenschwäche
  • Krampfadern
  • Hämorrhoiden
  • Haut-Eiterungen
  • Furunkel
  • Geschwüre
  • Schlecht heilende Wunden
  • Milchschorf
Nr. 19.: Cuprum arsenicosum:

  • Muskelkrämpfe
  • Wadenkrämpfe
  • Restless Legs
  • Ischias
  • Venenentzündungen
  • Krampfadern
  • Furunkel
  • Karbunkel
Nr. 20.: Kalium aluminium sulfuricum:

  • Blähungen
  • Gelenkschmerzen
  • Knieentzündungen
  • Trockene Haut
  • Trockene Schleimhäute
  • Ekzeme
  • Neurodermitis
  • Juckreiz
Nr. 21.: Zincum chloratum:

  • Muskelkrämpfe
  • Akne
  • Pickel
  • Juckreiz
  • Herpes
  • Schlecht heilende Wunden
Nr. 22.: Calcium carbonicum:

  • Skoliose
  • Rundrücken
  • Lymphknotenschwellungen
  • Knochenentzündungen
  • Osteoporose
  • Hautausschläge
  • Hautentzündungen
  • Ekzeme
  • Milchschorf
Nr. 23.: Natrium bicarbonicum:

  • Ekzeme
  • Hautausschläge
Nr. 24.: Arsenum jodatum:

  • Sehnenscheidenentzündung
  • Akne
  • Pickel
  • Ekzeme
  • Hautausschläge
  • Juckreiz
Nr. 25.: Aurum chloratum natronatum:

  • Juckreiz
  • Warzen
Nr. 26.: Selenium:

  • Herpes
Nr. 27.: Kalium bichromicum:

  • Geschwüre

.

Quelle: http://schuessler-salze-liste.de/salben/index.htm

Gruß an die fleißigen Selbermacher

TA KI

Kräuter in der Salbenküche Naturkosmetik selbstgemacht


Auf diesen Seiten widme ich mich der Kunst der Salbenbereitung.salben-kueche

Schon früh hat es mich begeistert und interessiert, wie man aus verschiedenen Substanzen eine Salbe selbermachen kann, am besten noch eine mit Heilwirkung. Daher habe ich schon in den ersten Jahren, in denen ich mich für Kräuter interessiert habe, einfache Ringelblumensalbe und Beinwellsalbe mit Öl und Bienenwachs gemacht.

Doch für Gesichtscremes und manche Heilzwecke hat mich das auf Dauer nicht befriedigt, weil die Salben so stark fetten, dass sie nur schwer einziehen. Erst als mir dann endlich die Cremerezepte von Jean Pütz und Stephanie Faber in die Hände fielen, wurde mein Interesse, richtige Cremes herzustellen zufrieden gestellt.

Vorbereitungen

 

Rezepte

Grundrezepte mit Foto-Anleitungen

Salben

Cremes

Gesichts-Cremes

Lotionen

Gels

Deos

Creme-Rezepte auf Partnerseiten

Naturkosmetik-selbstgemacht.de mit vielen Cremerezepten

Schüssler-Salze-Salben und Cremes

Schlank-Cremes

Wechseljahre: Pflegeserie gegen trockene Haut

 

 

Quelle: http://heilkraeuter.de/salben/index.htm

Gruß an die Selbermacher

TA KI