Kroatien streicht ärmeren Bürgern alle Schulden


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Das jüngste EU-Mitglied, Kroatien, hat Medien zufolge ein ungewöhnliches soziales Experiment in Angriff genommen, um die Armut im Land zu lindern und den privaten Konsum anzufachen.

Laut einem Bericht des kopp-verlags will Kroatien ärmeren Bürgern alle Schulden streichen.
Wie es dort dazu weiter heißt, können 60.000 Kroaten die Streichung ihrer privaten Schulden bis einschließlich Mai 2015 beantragen, falls diese umgerechnet nicht 4.550 Euro übersteigen und das monatliche Einkommen höchstens 325 Euro erreicht.
Anspruch auf den Schuldenerlass haben nur jene Bürger, die keine Immobilien oder andere Vermögen besitzen und deren Bankkonto seit einem Jahr wegen der Schulden gesperrt ist. Finanziert wird das auch mit Hilfsgeldern der EU.
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Gruß an die Entschuldeten
TA KI

Kassen erlassen Versicherten Schulden


55.000 Menschen profitieren von Neuregelung Kassen erlassen Versicherten Schulden

 

Die gesetzlichen Krankenkassen haben insgesamt 55.000 Versicherten Schulden in einer Gesamthöhe von mehr als 1,1 Milliarden Euro erlassen. Dies geht aus einer Auflistung des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die tagesschau.de vorliegt.

Die Gesamtsumme setzt sich zusammen aus 231,6 Millionen Euro an nicht gezahlten Beiträgen, die die Versicherten nun nicht mehr nachzahlen müssen. Den Löwenanteil bilden mit 909,4 Millionen Euro die Säumniszuschläge. Die Zahlen sollen im Lauf des Tages dem Gesundheitsausschuss des Bundestags vorgelegt werden.

Versicherte profitieren von neuem Gesetz

Anlass für den Schuldenschnitt ist das im August 2013 in Kraft getretene Beitragsschuldengesetz. Es ermöglicht Menschen, die keine Krankenversicherung haben, sich zu versichern, ohne für die Zeit seit Beginn der allgemeinen Versicherungspflicht im Jahr 2007 Beiträge nachzahlen zu müssen. Bislang hatten die Kassen nämlich Nachzahlungen ab dem Stichtag der Versicherungspflicht erhoben. Wenn sich ein Nicht-Versicherter beispielsweise erst im Jahr 2010 bei einer Krankenkasse meldete, musste er die Beiträge für drei Jahre seit 2007 nachzahlen.

Außerdem werden durch das Gesetz die Säumniszuschläge der Kassen für ausstehende Beitragszahlungen gesenkt. Sie waren vor der Neuregelung enorm hoch und lagen bei fünf Prozent pro Monat.

Immer noch 85.000 Menschen nicht versichert

„Die Zahlen zeigen, dass wir vielen Tausend Menschen den Weg zurück in die Krankenversicherung ermöglicht haben“, sagte der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn der „Rheinischen Post“. Dies sei gut, denn „überhöhte Wucherzinsen von bis zu 60 Prozent im Jahr“ seien für viele unbezahlbar gewesen.

Bevor das Gesetz in Kraft trat, gab es in Deutschland schätzungsweise rund 140.000 Menschen ohne Krankenversicherung. Nach den neuen Zahlen des Gesundheitsministeriums sind allerdings immer noch 85.000 Menschen nicht krankenversichert.

Zunächst hatten die „Rheinischen Post“ und die „Berliner Zeitung“ über den Schuldenerlass berichtet.

Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/krankenkassen-schuldenerlass-101.html

Gruß an die, die ihren Arzt nur noch auf dem Wochenmarkt sehen

TA KI