Johanniskraut: Wirkungen und Nebenwirkungen auf Körper und Seele


Für Johanniskraut (lateinische Bezeichnung: Hypericum perforatum) gibt es eine Vielzahl von alternativen Bezeichnungen wie etwa „Echtes Johanniskraut“, „Gewöhnliches Johanniskraut“, „Tüpfel-Johanniskraut“ oder auch „Durchlöchertes Johanniskraut“.

Die Pflanze wächst in Europa, im Westen Asiens und in Nordafrika. Schon lange Zeit sind seine wohltuenden Wirkungen auf Körper und Seele bekannt. Früher galt das Kraut nicht nur als Schutz vor Erkrankungen, auch gegen bösen Zauber sollte es wirken.

Johanniskraut
Johanniskraut blüht von Juni bis September. © Printemps – Fotolia

Die Merkmale von Johanniskraut

Als weitverzweigte Staude kann das Johanniskraut bis zu einen Meter hoch werden. Die Blätter sind ölhaltig: Hält man sie gegen das Licht, sieht man winzige Ölbläschen, die die Blätter sogar löchrig erscheinen lassen. Im Hochsommer zieren seine leuchtend gelben Blüten den Garten.

Die Blüten und die Blätter enthalten den Wirkstoff, der für die antidepressive Wirkung des Johanniskrauts verantwortlich ist. Außerdem liefert das Kraut Flavonoide mit antioxidativer Wirkung, wertvolle ätherische Öle und Gerbstoffe.

Das Mannsblut (Hypericum androsaemum) ist eine verwandte Art mit gleicher medizinischer Wirkung. Im Herbst zeigt Mannsblut eine attraktive rote Blattfärbung und die orangeroten Früchte zieren viele Floristensträuße. Großblütiges Johanniskraut (H. calycinum) ist als opulent blühender Bodenbedecker beliebt. Johanniskraut wächst an sonnigen, warmen Orten.

Dort kann es seine wichtigen Inhaltsstoffe gut herausbilden. Steht das Kraut in voller Blüte, kann es geschnitten werden. Man hängt es in Bündeln zum Trocknen auf oder legt Blätter und Blüten in gutem Öl ein, um sie zu konservieren.

Johanniskraut Wirkung

  • regt die Verdauung an
  • stärkt den Kreislauf an
  • stärkt die Psyche
  • fördert das Wohlbefinden
  • kann die Gedächtnisleistung verbessern
  • lindert Blutergüsse
  • lindert Verstauchungen
  • verbessert unreine Haut

Antidepressive Wirkung ist wissenschaftlich belegt

Bei Depressionen oder Angststörungen müssen es nicht immer gleich Psychopharmaka sein: Dass hoch dosierte Extrakte aus Johanniskraut bei leichten bis mittelschweren Depressionen den synthetischen Antidepressiva in der Wirkung ebenbürtig sind, ist durch zahlreiche Studien aus den 90er Jahren an mehreren tausend Probanden eindeutig bewiesen.

Johanniskraut-Extrakte sind nicht nur preisgünstiger, sondern auch nebenwirkungsärmer als synthetische Stimmungsaufheller. So beeinträchtigt es im Gegensatz zu synthetischen Antidepressiva nicht Ihr Reaktionsvermögen und Ihre Fähigkeit, am Straßenverkehr teilzunehmen.

Auch Störungen des Herzrhythmus treten nicht auf. Aus diesem Grund empfiehlt die Amerikanische Gesellschaft für innere Medizin hoch dosiertes Johanniskraut als einziges Naturheilmittel zur Behandlung von Depressionen.

Die Heilpflanze enthält das als Antidepressivum wirkende Hypericin. Aus Blättern und Stängel werden Präparate hergestellt, die Ihnen bei leichten bis mittelschweren Depressionen (depressiven Verstimmungen) helfen, genauso wie bei nervös bedingten Unruhezuständen und Angststörungen.

Zur Behandlung einer mittelschweren Depression oder von Angstzuständen hat sich eine tägliche Menge von 2 bis 4 g Johanniskraut-Extrakt als erfolgreich erwiesen.

Bei diesen seelischen Beschwerden kann Johanniskraut helfen

  • leichte bis mittelschwere Depressionen, auch Winterdepressionen
  • Schlafstörungen, besonders mit frühmorgendlichem Erwachen
  • nervöse Angst-, Erregungs- und Spannungszustände
  • nervöse Erschöpfung, z. B. durch Überarbeitung

Die Volksmedizin verwendet das Öl aus Johanniskraut auch gegen Hautbeschwerden und Entzündungen der Magenschleimhaut.

Nur der Gesamtextrakt aus der Pflanze ist wirksam

Zwar ist das genaue Wirkprinzip von Johanniskraut noch nicht entschlüsselt. Neuere Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass nur der Extrakt aus der gesamten Pflanze antidepressiv wirkt.

Wie die Ärztezeitung berichtete, spielt dabei der sekundäre Pflanzenstoff Rutin eine zentrale Rolle, der offenbar den Hauptwirkstoff Hyperforin erst aktiviert. Denn Johanniskraut-Zubereitungen ohne Rutin seien wirkungslos. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, müsse der Rutingehalt bei 2 Prozent pro Tablette liegen.

Wirkt Johanniskraut antibakteriell?

Je besser dieses die Seele pflegende Kraut erforscht wird, desto mehr andere wohltuende Wirkungen entdecken die Forscher: Zu den bereits nachgewiesenen Erfolgen bei Depressionen, Neuralgien, Hautverletzungen und -verbrennungen gibt es die ersten Hinweise, dass Johanniskraut auch antibakterielle Wirkungen entfaltet, schreibt das Ärztemagazin „selecta“.

Verantwortlich dafür machen amerikanische Wissenschaftler den Inhaltsstoff Hyperforin. In Laborversuchen hemmte er das Wachstum verschiedener grampositiver Bakterien wie etwa Staphylococus aureus.

Besonders interessant ist aber, dass Johanniskraut offensichtlich auch solche Bakterien blockiert, die gegenüber Antibiotika resistent geworden sind. Wenn Sie das nächste Mal unter einer Erkältung, einer Magen-Darm-Grippe oder einer anderen Infektionskrankheit leiden, dann trinken Sie als ergänzende Behandlung doch ganz einfach täglich vier bis fünf Tassen Johanniskraut-Tee.

Gramnegative Bakterien oder Pilze wie Candida albicans hingegen kann Hyperforin nicht bekämpfen. In der Pflanze sind ebenfalls Flavonoide zu finden, diese wirken durchblutungsfördernd und gerinnungshemmend. Sie verhindern also, dass Ihre Gefäße „verstopfen“ und somit möglicherweise eine Arteriosklerose.

Ob Johanniskraut dadurch vor einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einem Schlaganfall schützen kann, muss jedoch noch in Studien belegt werden. Schwere Nebenwirkungen von Johanniskraut sind bisher nicht entdeckt worden. Bekannt ist nur, dass es bei manchen Personen die Haut gegenüber Sonneneinstrahlung empfindlicher macht.

Johanniskraut bei Neurodermitis

Eine Studie der Universität Freiburg zeigte sogar, dass sich Johanniskraut zur Behandlung von entzündlichen Hautkrankheiten eignet: 21 Patienten mit leichter bis mittelschwerer Neurodermitis wurden täglich halbseitig mit Johanniskrautöl-Salbe eingecremt, auf die andere Körperhälfte wurde eine Vergleichscreme ohne Wirkstoff aufgetragen.

Nach vier Wochen waren die entzündeten Hautstellen, die mit Johanniskraut behandelt wurden, zu 75 Prozent abgeheilt. Bei zwei Drittel der Patienten wurde der Juckreiz deutlich gemildert. Bei der Creme ohne Wirkstoff zeigte sich keine Besserung.

Verschiedene Möglichkeiten der Anwendung

Trinken Sie Johanniskraut beispielsweise als Tee über mehrere Wochen. Dann lindert es depressive Verstimmungen und nervöse Beschwerden. Dazu rechnet man auf eine Tasse zwei Teelöffel getrocknete Blüten und Blätter. Johanniskraut regt auch die Verdauung an und stärkt außerdem den Kreislauf.

Johanniskraut-Tee
Wenn Sie Kreislaufprobleme haben, kann Johanniskraut Tee Ihnen helfen. © digital-fineart – Fotolia

Johanniskrauttinktur stärkt die Psyche und die Leistungskraft. Auch äußerlich aufgetragen zeigt das Johanniskraut Wirkung: Es lindert Blutergüsse und Verstauchungen. Wer das Kraut nicht selbst anbauen, trocken und verarbeiten möchte, kann auf eine reiche Auswahl an fertigen Produkten in Drogeriemärkten und Apotheken zurückgreifen.

Die pharmazeutische Industrie offeriert Johanniskraut als Extrakt in Form von Tabletten, Dragees, Kapseln, Filmtabletten, Tee und Öl. Wo Wirkung ist, ist oft auch Nebenwirkung und so hat auch das Johanniskraut eine Nebenwirkung und verschiedene Wechselwirkungen mit anderen Mitteln.

Vorsicht: Wechselwirkungen!

Sprechen Sie also, wenn Sie Medikamente einnehmen, erst mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Johanniskraut beginnen. Besonders in Kombination mit antidepressiv wirkenden Medikamenten, mit Herzmitteln, Lipidsenkern und mit Schlafmitteln kann es zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen.

Der Wirkstoff Hyperizin bewirkt zudem, dass die Haut lichtempfindlich wird. Während der Zeit der Behandlung sollten Sie sich deshalb direkter Sonneneinstrahlung nicht aussetzen und auch kein Solarium aufsuchen. Der Kontakt mit der Pflanze an Sonnentagen kann bei besonders empfindlichen Personen zu Hautreizungen führen.

Diese Medikamente werden von Johanniskraut in ihrer Wirkung gehemmt

  • Blutverdünner (z. B. Marcumar®)
  • Digoxin (Herzmedikament)
  • Theophyllin (Astmamittel)
  • Ciclosporin (Immunsuppresivum z. B. nach Organtrans-platation)

Johanniskraut: Rotes Öl

Das Rotöl (auch Johanniskrautöl genannt) kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Reiben Sie die gelben Blütenblättchen zwischen den Fingern, färben sie sich blutrot. So sieht auch das Öl aus, das aus ihnen gewonnen wird. Johanniskrautöl hilft bei Verbrennungen, Schnittwunden sowie Geschwüren und es hemmt Entzündungen.

Der Name „Hexenkraut“ lässt vermuten, dass schon die weisen, heilkundigen Frauen des Altertums, die später als Hexen gebrandmarkt wurden, wussten, was die Frauen in schweren Zeiten brauchen: einen Seelentröster.

Auch heute, da das Johanniskraut zum Objekt vieler klinischer Studien geworden ist, erscheint es manchmal wie Zauberei, wenn sich trübe Stimmungen sanft verabschieden. Zwei bis drei Wochen kann es allerdings dauern, bis sich die volle Wirkung entfaltet. Dafür wirkt es sanft, ohne müde zu machen.

Zubereitung des Öls

Zerkleinern Sie 50 bis 100 g frische Blüten des Johanniskrauts oder besser zerstoßen Sie sie in einem Mörser und übergießen Sie sie in einem Gefäß aus weißem Glas mit 1.000 g Olivenöl. Unter gelegentlichem Umrühren überlassen Sie die Mischung unverschlossen drei bis fünf Tage der Gärung.

Dann verschließen Sie die Flasche und setzen sie dem Sonnenlicht aus. Gelegentlich umrühren oder schütteln; dabei nimmt das Öl zusehends eine leuchtend rote Farbe an.

Nach fünf bis sechs Wochen können Sie abtrennen: über feines Tuch, beispielsweise Gaze, gießen und Rückstand auspressen. Danach etwa eine Woche stehen lassen; das Öl trennt sich dabei vom Wasser, das aus den Blüten zurückgeblieben ist. Öl vorsichtig von der wässrigen Schicht abgießen. In gut schließende, ausgekochte braune Glasflaschen abfüllen und kühl lagern.

Johanniskrautöle sind ihrer antiseptischen und entzündungshemmenden Eigenschaften wegen als Bade- oder Waschzusatz beliebt. Das Kraut hilft gegen unreine Haut und macht die Haut geschmeidig und weich.

So können Sie Johanniskraut-Produkte verwenden

1. Fertigpräparate bei Depressionen und Angstzuständen

Präparate gegen mittelschwere Depressionen und damit verschreibungspflichtig:

  • Jarsin 300 (Monatsration für 13€)
  • Laif 900 (Monatsration für 30€)

Nicht verschreibungspflichtig sind:

  • Kneipp Johanniskraut (240 Dragees für 9€; Monatsration etwa 3€)
  • tetesept Johanniskraut (100 Kapseln für 8€; Monatsration etwa 5€)
  • Jarsin 750 mg (Monatsration ca. 18€)
  • Laif 900 Balance (Monatsration etwa 18€).

2. Äußerliche Anwendung bei Neurodermitis, Schuppenflechte, spröder Haut oder zur Wundheilung: Tragen Sie Johanniskrautsalbe ein- bis zweimal täglich auf die betroffenen Hautstellen auf (z. B. Johannis Creme Salbe (Resana GmbH) 100 ml für 12€; Bio Kur Johannis Crème für 13,50 €)

3. Tinktur zur Behandlung einer Narbe: Lösen Sie über Nacht 20 g Kraut in 100 g Ethanol (70%; in Apotheken erhältlich) und filtrieren Sie die festen Bestandteile ab. Nutzen Sie die Tinktur beispielsweise, um eine Narbe zu behandeln: Massieren Sie die Narbe mit einem in Johanniskraut-Tinktur getauchten Schwamm.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Wundermittel: 20 Aloe-Vera-Lifehacks, die jeder kennen sollte.


Viele Menschen schwören auf die vielseitige Anwendung und Heilkraft von Aloe Vera. Der Saft dieser Pflanze wird zu einem Gel verarbeitet und kann dann auf verschiedenste Weise zur Linderung von Schmerzen und zur Steigerung des Wohlbefindens beitragen. Doch noch kennen nicht alle die Vorzüge von Aloe Vera. Hier folgt eine Liste der nützlichsten Anwendungsmöglichkeiten dieses Wundermittels.

Gegen Schuppen und Juckreiz der Kopfhaut

flickr/ Nicola Jones

Misch dir eine eigene Kurpackung aus Kokosmilch, Weizenkeimöl und Aloe Vera und massiere deine Kopfhaut damit ein. 20 Minuten wirken lassen, ausspülen und deine Kopfhaut atmet auf.

Bei Sonnenbrand

flickr/ Samantha Marx

Der wohl bekannteste Einsatzzweck von Aloe Vera: Die Regeneration der betroffenen Hautpartien wird um einiges beschleunigt. Dazu kommt noch die kühlende Wirkung. Eine wahre Wohltat!

Für zarte (Baby-)Füße

flickr/a paulchu shot

Sowohl deine Füße als auch die von Babys werden durch eine Massage mit Aloe-Vera-Gel wunderbar zart und weich.

Bei Akne und Hautunreinheiten

flickr/ hnguitarist

Teenager können aufatmen: Denn Aloe Vera hilft auch die Symptome der Pubertätsakne zu lindern.

Als belebendes Massage-Öl

flickr/ Jon Haynes Photography

Eine Massage mit Aloe Vera wirkt wie ein Jungbrunnen für die gestresste Haut. Probier es aus, du wirst staunen!

Bei kleineren Verbrennungen

flickr/ the Italian voice

So ein Missgeschick im Haushalt ist schnell passiert. Doch mit einer leichten Tinktur auf Aloe-Vera-Basis ist der Schmerz schnell vergessen und die Spuren im Nu verheilt.

Bei Verstopfung

flickr/ Evil Erin

Aloe Vera hat eine verdauungsfördernde Wirkung. Bei Verstopfung hilft ein Joghurt mit etwas Aloe-Vera-Gel.

Zum Abschminken

flickr/ Hometown Beauty

Egal ob Mascara, Lidschatten oder Wangenrouge: Etwas Aloe Vera auf das Watte-Pad und alles lässt sich spielend leicht entfernen.

Bei blauen Flecken (Hämathomen)

flickr/linspiration01

Auch diese kleinen Spuren von Missgeschicken verschwinden schneller mithilfe von Aloe Vera.

Bei Herpes

flickr/ LEONARDO DASILVA

Wenn dir die unangenehmen Herpes-Bläschen Kummer bereiten, nimm Aloe Vera! Damit heilen sie schneller wieder ab.

Für frische Haut

flickr/ Betsssssy

Aloe Vera hat eine wohltuend feuchtigkeitsspendende Wirkung auf die Haut und zieht noch dazu sehr schnell ein. Du brauchst dann keine teuren Crèmes oder Lotionen mehr.

Bei Schuppenflechte

flickr/ Mysi Ann

Aloe Vera sorgt für wohltuende Kühlung und Linderung des Juckreizes bei Schuppenflechte (Psoriasis).

Für ein starkes Herz

flickr/ Sharon Wesilds

Aloe Vera hilft dabei, den Anteil von Cholesterin und Tri-Glyceriden im Blut zu senken.

Bei kleineren Warzen

flickr/Kai Hendry

Aloe Vera hat eine aufweichende Wirkung und kann sogar kleine Warzen verschwinden lassen.

Gegen Falten

flickr/ Charles Williams

Ganz egal, ob auf der Stirn, um Augen oder Mund: Die feuchtigkeitsspendende Wirkung von Aloe Vera hilft dabei, Falten zu reduzieren.

Bei Asthma

flickr/ Michael Havens

Ein Inhalations-Dampfbad mit etwas Aloe Vera hilft, die Symptome von Asthma zu lindern.

Für gesundes und kräftiges Haar

flickr/ Gianmaria Zanotti

Eine Haarmassage mit Aloe-Vera-Gel und 30 Minuten Einwirkzeit regt das Haarwachstum an.

Bei Insektenstichen

flickr/ Eli Christman

Auch hier kommt die kühlende und hautberuhigende Wirkung von Aloe Vera bestens zu Geltung!

Bei Blähungen und Bauchschmerzen

flickr/ Daniel Oines

Ein Tee mit einem Löffel Aloe Vera wirkt hier wahre Wunder.

Für gesundes Zahnfleisch und glänzende Zähne

flickr/Miranda Granche

Ein Tropfen Aloe Vera zur Zahnpasta und dein Zahnfleisch wird es dir danken.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/wundermittel-aloe-vera/

Gruß an die Heilmittel der Natur

TA KI

Was hilft gegen Schuppenflechte (Psoriasis)


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Psoriasis kann schwerwiegend sein und sich in einem heftigen Ausbruch auf dem ganzen Körper verbreiten

Psoriasis tritt als fleckige Hautrötung mit silberfarbenen Schuppen in Erscheinung, meistens an Ellbogen und Knien; es können jedoch auch Ohren, Kopfhaut und Rücken betroffen sein. Bei den meisten Menschen, die unter Psoriasis leiden, sind nur kleine Hautstellen leicht betroffen, aber Psoriasis kann schwerwiegend sein und sich in einem heftigen Ausbruch auf dem ganzen Körper verbreiten. Die Hautschäden werden durch ein schnelles Wachstum der Zellen in der äußeren Hautschicht verursacht. Erbfaktoren spielen eine Rolle, die Krankheit ist aber nicht ansteckend. Psoriasis ist eine chronische Störung, die in Schüben verläuft. Ausbrüche können durch viele verschiedene Faktoren ausgelöst werden – Systembelastung durch Krankheit, chirurgische Eingriffe, oder Infektionen, Verletzungen der Haut, die von Schürfungen und Schnittwunden herrühren, Sonnenbrand, Nahrungsmittelempfindlichkeiten, sowie bestimmte Medikamente wie Betablocker und Lithium.

Die Oberhaut (Epidermis) eines gesunden Menschen erneuert sich naturgemäß innerhalb von 26 bis 27 Tagen. In dieser Zeit werden neue Hautzellen gebildet und die überschüssigen Hautzellen vom Körper nahezu unsichtbar abgestoßen. Bei der Schuppenflechte ist dieser Prozess jedoch deutlich beschleunigt und die Hautschicht erneuert sich an einigen Stellen innerhalb von nur 6 bis 7 Tagen. Die überschüssigen Hautzellen sterben dabei wie bei einer „normalen Hauterneuerung“ ab, bilden aufgrund der beschleunigten Erneuerung an diesen Stellen aber glänzende, silbrige Schuppen, die auf einer darunter liegenden stark durchbluteten und daher roten Haut liegen. Dies ist die unterste Zellschicht der Oberhaut, die Grenze zur Lederhaut (Dermis).

Kann dieses dünne Häutchen abgelöst werden, gilt dies fast immer als sicheres Zeichen von Schuppenflechte. Die am häufigsten betroffenen Körperregionen sind die Ellenbogen, die Kniescheiben und die Kopfhaut unter den Haaren, aber auch Steißbein, Fingerknöchel und die Partien unter den Ohrläppchen. Gelegentlich tragen diese Hautschuppen auch einen deutlich sichtbaren roten Punkt in der Mitte, das Tüpfel. Auch Beeinträchtigungen an den Finger- und Zehennägeln können auftreten, erkennbar insbesondere an den sogenannten Ölnägeln (gelblich verfärbt) oder an einer Grübchenbildung. Identifizierbar sind diese Hauterscheinungen auch meistens an einer scharf abgegrenzten roten Punkt- oder Fleckenbildung mit gleichzeitiger Schuppung auf den betroffenen Hautpartien.

Ernährungsempfehlungen bei Schuppenflechte (Psoriasis)

In einigen Fällen besteht ein Zusammenhang zwischen Psoriasis und Zöliakie. Der Verzicht auf Lebensmittel mit dem Klebereiweiß Gluten kann eine Linderung der Psoriasis ermöglichen. In einer Studie wurden 1993 bei 16 % der Psoriasispatienten mehr Antikörper gegen Gliadin, die Proteine im Gluten, im Blut gefunden als üblich. Die Anzahl der Antikörper kann durch eine einfache Blutuntersuchung bei jedem Hausarzt ermittelt werden.

Nährstoffempfehlungen bei Schuppenflechte (Psoriasis)

Seit einiger Zeit wird von außergewöhnlichen Heilerfolgen einer Creme bestehend aus Avocadoöl, Vitamin B12 (Cobalamin) und Coenzym Q10 berichtet. Nach unseren Informationen sollte man diese Methode mindestens ausprobieren, das sie der klassischen Therapie mit Cortison mindestens gleicht, aber keine Nebenwirkungen hat.

Betacarotin   Vitamin A kann eine wirksame Behandlung darstellen.  Gleiche Wirkungen erzielen Sie mit Vitamin A.

Selen   Kann eine wirksame Unterstützung der Behandlung darstellen.

Omega-3 Fettsäuren   Kann eine wirksame Behandlung darstellen.

Gamma-Linolensäure (enthalten in Nachtkerzenöl)  Kann eine wirksame Behandlung darstellen.

Zink  hilft bei der Abheilung der Haut

Kolloidales Silber und ozonisiertes Olivenöl  Äußerliche Anwendung von  kolloidalem Silber in Kombination mit  ozonisiertem Olivenöl   Die Kombination beider Mittel hat bereits vielen Menschen geholfen, Schuppenflechte in den Griff zu bekommen.

Salvestrol   Als weiteres erfolgreiches Mittel gegen Schuppenflechte haben sich Salvestrole erwiesen.

Besondere Hinweise

Sonnenlicht und frische Luft ist oft heilsam. Halten Sie jedoch Mass. Zinkhaltige- und Selenhaltige Salben können auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden und dort eine heilende Wirkung entfalten. Viele Medikamente, die die Schulmedizin zur Behandlung von Psoriasis einsetzt – z.B. Methotrexat und Hydroxurea – bringen gefährliche Nebenwirkungen mit sich und schwächen das Immunsystem. Die Ernährungstherapie stellt eine wirksame und sichere Alternative dar.

Akupunktur

Durch Akupunktur wurden in verschiedenen Fällen Erfolge erzielt. Es wurde in Verbindung mit herkömmlichen Hausmitteln wie Melkfett oder auch homöopathischen Zusätzen festgestellt, dass eine Besserung der Hautoberfläche, des Allgemeinbefindens und damit verbunden auch eine Beruhigung der Psyche eintrat. Bei sehr schweren Fällen und bei erblich bedingter Psoriasis sind jedoch auch hier Grenzen gesetzt, es kann bestenfalls eine Verbesserung des Immunsystems und eine Stärkung der Psyche als Unterstützung für den Betroffenen erreicht werden.

Klassische Homöopathie

Es wird auch immer wieder über Erfolge durch eine Behandlung mit klassischer Homöopathie berichtet. Hierbei soll der gesamte Mensch in seiner Lebenssituation betrachtet und auch die Psoriasis im Gesamtzusammenhang des Gesundheitszustandes gesehen werden.

Psychologische Faktoren

Da sich die Psoriasis in vielen Fällen durch negative psyschische Einflüsse verschlechtert, können Behandlungen, die Stress verhindern und/oder die Einstellung zur Krankheit verändern positive Wirkungen auf die Psoriasis haben. Hier helfen z.B. Yoga, Autogenes Training oder eine Psychotherapie. Selbsthilfegruppen für Menschen mit Psoriasis helfen nicht nur, eine geeignete Behandlungsmethoden für die eigene Schuppenflechte zu finden, sie geben dem Betroffenen auch die Gewissheit, mit der Krankheit nicht alleine auf der Welt zu sein. Insgesamt ist Akzeptanz ein wichtiger Faktor im Umgang mit der Psoriasis.

Wichtiger Hinweis zu unseren medizinischen Informationen

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Quelle: https://www.naturepower.de/wissen-fuer-sie/was-hilft-gegen-was/haut-und-haare/was-hilft-gegen-schuppenflechte-psoriasis/

Gruß an die, die nicht so schnell aus der Haut fahren

TA KI

Kiefernrinde bei Schuppenflechte und Bluthochdruck


Der Extrakt aus der Kiefernrinde kann zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt werden. Dazu gehören neben Psoriasis und einem erhöhten Blutdruck auch Hämorrhoiden und Probleme mit dem Blutzuckerspiegel. Somit stellen der Kiefernrindenextrakt oder vergleichbare Mittel eine interessante Alternative zu diversen Medikamenten mit teilweise gefährlichen Nebenwirkungen dar.

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OPC aus der Kiefernrinde

Kiefernrindenextrakt wird aus der rötlichen Rinde der See-Kiefer (Pinus pinaster) gewonnen. Der Nadelbaum ist im Mittelmeerraum heimisch und wird über 30 Meter hoch.

Im Extrakt der Kiefernrinde finden sich hochinteressante Pflanzenstoffe, darunter Catechine und die sog. oligomeren Proanthocyanidine, die viele Menschen bereits unter der Bezeichnung OPC kennen. Letzteres wird natürlich nicht nur aus der Kiefernrinde, sondern auch aus Traubenkernen gewonnen.

OPC ist bekanntlich ein starkes Antioxidans, das sich auf ganz unterschiedliche Weise positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken kann.

So reduziert es oxidativen Stress durch freie Radikale, verbessert die Durchblutung, reduziert Ablagerungen in den Blutgefässen und trägt allgemein durch seine Kollagen reparierende Wirkung zur Gesundheit der Blutgefässe bei.

Infolgedessen eignet es sich für alle Beschwerden, die in diesen Bereichen ihre Ursachen haben:

Hämorrhoiden, Bluthochdruck, hohe Cholesterinspiegel oder auch Diabetes. In einer kürzlichen Studie zeigte sich OPC aus Kiefernrindenextrakt jedoch auch bei der Schuppenflechte als wirksam.

OPC bei Schuppenflechte

Ein Forscher-Team der italienischen Università degli Studi „G. d`Annunzio“ Chieti-Pescara stellte in einer wissenschaftlichen Studie mit Psoriasis-Patienten fest:

Eine Nahrungsergänzung über täglich 150 Milligramm Kiefernrindenextrakt verbessert Psoriasis-Symptome.

Bei einem Drittel der Patienten konnten die Wissenschaftler während der dreimonatigen Studie eine schnellere Heilung beobachten – bei gleichzeitig verringerten Behandlungskosten. Rötungen, Verhärtungen und Schuppenbildung nahmen unter OPC-Einwirkung ab.

Vor allem Patienten mit ausgeprägten Symptomen sprachen gut auf die Behandlung mit dem Kiefernrindenextrakt an.

OPC bei Hämorrhoiden

Auch bei den bereits genannten Hämorrhoiden könnte eine Nahrungsergänzung mit Kiefernrindenextrakt bzw. OPC Abhilfe schaffen, wie eine weitere Studie der Università degli Studi „G. d`Annunzio“ ChietiPescara ergab.

Eine Gruppe Frauen, teilweise mit schweren Hämorrhoiden, nahm über sechs Monate hinweg 150 Milligramm Kiefernrindenextrakt zu sich, eine zweite Gruppe erhielt eine konventionelle medizinische Behandlung.

Während die Schulmedizin nur fünfzig Prozent der Frauen helfen konnte, waren nach der Behandlung mit Kiefernrindenextrakt 75 Prozent der Frauen beschwerdefrei.

Vor allem die Frauen mit starken Beschwerden konnten von der alternativmedizinischen Behandlung profitieren: Hier lag die Erfolgsquote bei siebzig Prozent, bei der Schulmedizin jedoch nur bei einem Drittel!

OPC senkt Blutdruck

Genauso erstaunlich sind die Ergebnisse einer dritten Studie der italienischen Universität, die sich dem Thema Bluthochdruck widmete.

93 Herz-Kreislauf-Patienten nahmen drei Monate lang täglich 150 Milligramm Kiefernrindenextrakt ein.

Die Patienten litten an Bluthochdruck, zu hohem Cholesterinspiegel oder Problemen mit dem Blutzuckerspiegel. Sie wiesen nach zwei Monaten eine um mehr als die Hälfte verbesserte Durchblutung auf. Nach drei Monaten lag die Verbesserung bei über 66 Prozent.

Der Kiefernrindenextrakt bzw. das OPC ist somit ganz hervorragend für die Gesundheit der Blutgefässe und damit des gesamten Herz-Kreislauf-Systems geeignet.

Ausführliche Informationen über OPC finden Sie hier: OPC – Die Kraft der Traubenkerne.

Quellen:

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Gruß an die Kräfte der Natur
TA KI