Schweinerei: Bauern demonstrieren vor der Bayer-Zentrale


Mit 40 Schweinen haben Bauern der Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall rund um Rudolf Bühler gemeinsam mit Kollegen der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft und Aktion Agrar vor der Bayer-Zentrale in Leverkusen gegen die geplante Übernahme des US-Konzerns Monsanto protestiert. Die Polizei verhinderte, dass der Großteil der vierbeinigen Demonstranten an der Kundgebung teilnehmen konnte. Lediglich ein Schwäbisch-Hällisches Protestschwein überwand die Absperrungen.

Danke an Elisabeth

Gruß an die Bauern

TA KI

Japanischer Schweinebauer zeigt der Welt, wie Schweine behandelt werden sollen


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Ein Schweinezüchter in Japan wärmt Herzen auf der ganzen Welt, dank seiner Fotosammlung, die sein Leben mit rund 1’200 Schweinen dokumentiert.

Ob es die Ferkel Pflege ist, ein Nickerchen mit den Sauen, oder ein Ständchen für seine Tiere mit der Gitarre, das ist ein Landwirt, der mit Herz und Seele dabei ist und es liebt, von seinen Tieren umgeben zu leben.

Die Fotosammlung wurde als Buch mit dem Titel ”Buta to Otchan”, oder ”Pigs and Papa” veröffentlicht.

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Diese Fotos sind entstanden, in einem Zeitraum von mehreren Jahren durch Yamaji Toshiteru, einem ehemaligen Stadtverwaltungs Mitarbeiter, welcher durch Eigenverlag des Buches, den 13. Japanischen Self-Puplishing Award gewann.

Toshiteru hält die Magie von Otchan’s langsamen und friedlichen Leben auf Fotos fest und zeigt uns das starke Band, dass sich zwischen Mensch und Tier entwickeln kann.

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Einen Haufen Zeit verbringt Otchan mit seinen Ferkeln, damit sie gesund und gut ernährt werden.

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Während anderen Zeiten sitzt er in der Sonne, inmitten der Herde und spielt Gitarre, odel liest die Zeitung vor, für seine Bande.

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Wir hoffen, dass noch mehr Bauern ein Blatt von Otchan’s Buch nehmen und die Tiere mit gleicher Art von Respekt und Sorgfalt behandeln werden, wie in diesen Fotos. Schweine und Papa ist eine gute Erinnerung daran, dass wir mit ein wenig Freundlichkeit, alle miteinander auskommen können.

Quelle: http://www.erhoehtesbewusstsein.de/japanischer-schweinezuchter-zeigt-der-welt-wie-schweine-behandelt-werden-sollen/

Gruß an die Glücksschweine

TA KI

Schweine für den Müllcontainer


Schweine für den Müllcontainer – Warum es zuviel Fleisch gibt

Fressen und gefressen werden: Die moderne Landwirtschaft hat diesen Kreislauf durchbrochen. Millionen Schweine werden niemals gegegessen: Sie sterben nur, um weggeworfen zu werden. Warum ist das so? Wer verdient daran? Geht es auch anders?

55 Millionen Schweine werden jährlich in Deutschland geschlachtet. Bis zu einem Drittel davon landen niemals in einer Bratpfanne, sondern auf dem Müll. Trotzdem boomt die industrielle Schweinezucht, es entstehen riesige neue Tierfabriken. Und die sind politisch offensichtlich gewollt. EU, Bund und Länder fördern eine industrielle Massentierzucht, die zu Überproduktion führt. Für die großen Züchter lohnt sich dieses Geschäft selbst dann noch, wenn der Markt längst übersatt ist.

Der Film nimmt die Zuschauer mit auf die Suche nach den vielen Geldquellen, die die Politik für immer mehr Billigfleisch erschließt. Und er zeigt die Folgen. 20.000 Mastschweine in einem Stall, das bedeutet: Dahinvegetieren in Schmutz, Enge und Dunkelheit, ständig geplagt von Krankheitserregern. Der Gestank ist entsetzlich, der Mensch hält es nur kurze Zeit in den Ställen aus, berichtet ein Tierschützer, die Zustände in deutschen Zuchtbetrieben mit der Kamera dokumentiert. Rund zehn Prozent der Schweine sterben dort, bevor sie schlachtreif sind.

Der Film ist an vielen Orten dabei, wo Fleisch auf dem Müll landet: Von dem, das in den Handel gelangt, werfen die Supermärkte bald darauf vieles weg, weil es die Haltbarkeitsgrenze überschritten hat. Die Gastronomie kann sich zu niedrigen Kosten mit Vorräten eindecken – das Wegwerfen schmerzt später kaum. Ebenso legen viele Verbraucher abgepacktes Fleisch quasi auf Verdacht in den Einkaufswagen und werfen es oft unausgepackt weg.

Die Dokumentation von Edgar Verheyen fragt aber auch nach einer Alternative. Das Filmteam besucht die Hermannsdörfer Landwerkstätten, einen Musterbetrieb nachhaltiger Tierzucht. Sein Gründer ist Karl Ludwig Schweisfurth, einst Pionier der Fleischindustrie in Deutschland, als Chef des Herta-Konzerns europäischer Marktführer. Das Geschäft, das ihn einst reich machte, sieht er längst kritisch: Haben wir das gewollt – immer billiger, damit wir immer mehr Fleisch fressen? Fazit: Fleisch essen, ohne sich zu ekeln – das ist möglich. Aber wenn alle Schweine, die die Deutschen essen, so leben sollten wie in Schweisfurths Landwerkstätten, dann wäre Fleisch um ein Vielfaches teurer.

Ein Film von Edgar Verheyen

Gruß an die, die darauf achten was sie essen

TA KI

 

 

Patent auf »Krebs-Schimpansen«


patent1Bildquelle: http://ideas2market.wordpress.com/2013/03/11/patents-the-road-to-riches-or-ruin/

Fast ein Dutzend Organisationen haben gemeinsam Einspruch gegen ein europäisches Patent (EP 1364025) der australischen Firma Bionomics eingelegt. Die Firma beansprucht Gene, die aus dem menschlichen Körper isoliert wurden und an der Entstehung von Krebs beteiligt sind. Laut Patent sollen mit diesen Genen Schimpansen und verschiedene andere Säugetierarten wie Schweine, Schafe, Hunde und Katzen manipuliert werden. Die Tiere hätten dann ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken und sollen in Tierversuchen eingesetzt werden. Bionomics hält bereits drei europäische Patente auf gentechnisch veränderte Schimpansen, weitere Patente sind angemeldet. Am Einspruch beteiligt sind die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, der Deutsche Tierschutzbund, das Gen-ethische Netzwerk (GeN), die Gesellschaft für ökologische Forschung, das Jane Goodall Institut – Deutschland, Kein Patent auf Leben!, Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner, die Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie (SAG), TASSO e. V., Testbiotech und die Wild Chimpanzee Foundation, Germany (WCF). Der Einspruch wird durch 15.500 Unterschriften unterstützt.

»Vor 40 Jahren erschien die erste Publikation, die zeigte, dass es möglich ist, Säugetiere gentechnisch zu manipulieren. Die Zahl der Tiere, die im Bereich Gentechnik für Tierversuche verwendet wird, steigt seit Jahren an und hat 2012 in Deutschland fast die Zahl von einer Million erreicht. Zudem wurden in Europa bereits rund 1500 Patente auf gentechnisch veränderte Tiere erteilt. Diese Patente sind ein wirtschaftlicher Anreiz für immer mehr Tierversuche. Es ist höchste Zeit ist für einen Kurswechsel. Diese Patente müssen gestoppt werden. Wir verlangen Respekt im Umgang mit Tieren. Dies gilt ganz besonders für den Umgang mit Menschenaffen, von denen angenommen wird, dass sie über ein menschenähnliches Bewusstsein verfügen«, fordert Christoph Then von Testbiotech.

Bereits 2013 hatten die einsprechenden Organisationen gemeinsam einen Brief an Investoren von Bionomics gerichtet, in dem diese aufgefordert werden, für die Einhaltung ethischer Grenzen zu sorgen – bis jetzt ohne Reaktion. Unter den angeschriebenen Investoren befinden sich u.a. die HSBC-Bank, UBS, JP Morgan, Citicorp und BNP Paribas. Zuvor wurden bereits drei weitere Einsprüche gegen Patente auf Schimpansen und weitere Tierarten eingelegt, die für die Firmen Intrexon und Altor (beide USA) erteilt wurden. Diese Firmen haben inzwischen reagiert und wollen ihre Patentansprüche verteidigen. Es ist deswegen zu erwarten, dass es in diesen Fällen zu öffentlichen Anhörungen am Europäischen Patentamt kommen wird.

Der aktuelle Einspruch richtet sich auch gegen die Patentierung der menschlichen Gene, die nach Ansicht der einsprechenden Organisationen lediglich als Entdeckung angesehen werden können, aber nicht als Erfindung. Sogar der US Supreme Court hat jüngst Patente verboten, in denen aus dem menschlichen Körper isolierte Erbsubstanz als »Erfindung« patentiert wurde.

Quelle: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/einspruch-patent-krebs-schimpansen

…danke an Denise

Gruß an die Patent“beamten“

TA KI