Grippeimpfung schützt kaum


Amerikanische Forscher stellten jetzt fest, dass die alljährlich stark beworbenen und an Millionen Menschen verabreichten Grippe-Impfstoffe kaum vor Grippe schützen können. Verlassen Sie sich infolgedessen nicht auf die Grippeimpfung. Schützen Sie sich selbst vor der Grippe und achten Sie auf einen gesunden Lebensstil. Wir stellen Ihnen ganzheitliche Massnahmen vor, die Ihr Immunsystem stärken und Sie vor Grippe schützen können.

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Grippeimpfung hält nicht, was sie verspricht

Es ist mal wieder soweit. Die Grippesaison steht vor der Tür und überall ertönt die Aufforderung, sich umgehend gegen Grippe impfen zu lassen – besonders dann, wann man zu einer der so genannten Risikogruppen gehört, da hier die Gefahr von Komplikationen infolge einer Grippeinfektion besonders hoch sei.

Die Risikogruppen umfassen Senioren, Kinder, chronisch Kranke, medizinisches Personal und Leute mit Publikumsverkehr. Was aber, wenn die Grippeimpfung gar nicht das hält, was sich viele Gesundheitsexperten von ihr versprechen?

Grippeimpfung schützt nicht einmal Risikogruppen

Eine aktuelle Studie der University of Minnesota (UM) deutet nun nämlich darauf hin, dass die Grippeimpfung für die genannten Risikogruppen gar keinen Nutzen mit sich bringt. Das Forscherteam fand heraus, dass gerade die beiden grössten Risikogruppen (Ältere und Kinder) nicht annähernd so von der Grippeimpfung profitierten, wie es immer heisst.

Kein Hinweis für Wirkung der Grippeimpfung?

Michael Osterholm vom UM Zentrum für die Erforschung von Infektionskrankheiten analysierte mehr als 12.000 Studien, Dokumente und Notizen, deren Ursprung teilweise bis weit in die 1930er Jahre zurückreichte und fand dabei heraus, dass es so gut wie keinen soliden Hinweis darauf gäbe, dass die Grippeimpfung den meisten Menschen einen wirklichen Schutz vor einer Erkrankung liefere.

Es stellte sich sogar heraus, dass gerade für jene, die das höchste Risiko für ernsthafte Grippefolgen aufweisen (ältere Menschen), zugleich die geringste Wahrscheinlichkeit gilt, aus der Impfung irgendeinen Nutzen zu ziehen. Nicht zuletzt liege das daran, dass sich Grippeerreger permanent verändern und auf diese Weise immer noch gefährlicher (virulenter) werden.

Grippe-Impfung ist eine Täuschung

„Wir fanden heraus, dass die derzeit verwendeten Grippeimpfstoffe im Vergleich zu anderen routinemässig eingesetzten Impfstoffen einen beträchtlich geringeren Schutz bieten“, erläuterte Osterholm seine Erkenntnisse. „Zwar sind wir der Meinung, dass der derzeitige Impfstoff – zumindest so lange, bis uns effektivere Mittel zur Verfügung stehen – eine gewisse Rolle bei der Reduzierung der Sterberaten infolge einer Grippeerkrankung spielen könnte.

Der augenblickliche Stand der Impfstoffforschung kann jedoch nicht länger akzeptiert werden.“ Osterholm meinte, die aktuelle Grippeimpfung täusche einen Schutz vor und verhindere, dass tatsächlich wirksame Impfstoffe oder Grippeschutzmassnahmen entwickelt werden könnten.

Schutz durch Grippe-Impfung nicht der Rede wert

Laut der Studie, die im Fachmagazin The Lancet veröffentlicht wurde (2011), können bestenfalls nur 1,5 von 100 Erwachsenen, die eine Impfung gegen die Grippe erhalten, es tatsächlich vermeiden, an der Grippe zu erkranken. Da auch nur 2,7 von 100 Erwachsenen – unabhängig davon, ob sie eine Impfung erhielten oder nicht – überhaupt die Grippe bekommen, ist der Nutzen einer Impfung statistisch gesehen eher zu vernachlässigen, glaubt man dieser speziellen Studie.

Grippeimpfung alles andere als nützlich

Osterholm ist der Ansicht, dass eine Grippeimpfung idealerweise eine Effektivität innerhalb aller Altersgruppen von 85 bis 95 Prozent aufweisen sollte, bevor man den Impfstoff überhaupt effektiv und nützlich nennen dürfe. Das bedeutet gleichzeitig, dass jene Impfungen, die alljährlich mehreren Millionen Menschen verabreicht werden, nichts anderes sind als medizinische Fragwürdigkeiten.

Dennoch werden Grippeimpfungen immer noch als „der beste erhältliche Schutz“ gegen die Grippe beworben, was man als stark übertriebene und völlig realitätsferne Werbemassnahme bezeichnen darf. Der beste erhältliche Grippeschutz ist hingegen ein ganz anderer.

Der beste Grippe-Schutz

Wenn Sie sich tatsächlich vor der Grippe (und auch vor anderen Krankheiten) schützen möchten, dann setzen Sie die folgenden natürlichen und ganzheitlichen Grippeschutzmassnahmen um:

  • Tanken Sie wann immer möglich Sonnenlicht. Lassen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel überprüfen und nehmen Sie bei Bedarf ein Vitamin-D-haltiges Präparat ein. Vitamin D ist auch in Avocados, Pilzen, Bio-Eiern, fettem Fisch und Butter von Weidetieren enthalten.
  • Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft!
  • Steigern Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Immunsystems, indem Sie Ihre Darmflora sanieren. Im Darm befinden sich 80 Prozent Ihres Immunsystems. Dieses kann Sie nur dann optimal schützen, wenn Ihre Darmflora intakt und Ihre Darmschleimhaut gesund sind. Eine Darmsanierung kann in jeden Alltag integriert werden und sollte jetzt vor der Grippe- und Erkältungszeit in Angriff genommen werden.
  • Eine chronische Übersäuerung des Organismus kann die Infektanfälligkeit steigern und das Immunsystem schwächen. Denken Sie daher rechtzeitig vor der Grippe-Saison an eine Entsäuerung und gestalten Sie Ihren Speiseplan basenüberschüssig.
  • Versorgen Sie sich mit Vitalstoffen und Antioxidantien:
    • Erhöhen Sie dazu den Gemüseanteil Ihrer Mahlzeiten und schränken Sie den Kohlenhydratanteil ein.
    • Trinken Sie einmal am Tag einen grünen Smoothie!
    • Essen Sie Früchte, Trockenfrüchte und Nüsse oder gelegentlich einen kleinen Löffel Bio-Honig statt Süssigkeiten. Wenden Sie bei den ersten Erkältungsanzeichen Manuka-Honig an.
    • Wählen Sie hochwertige und antioxidantienreiche Nahrungsergänzungsmittel wie z. B. Astaxanthin oder OPC.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Fettsäureversorgung. Falls Ihre Ernährung zu wenige Omega-3-Fettsäuren enthält, nehmen Sie Leinöl, Krillöl, Hanföl oder ein spezielles omega-3-reiches DHA-Öl.
  • Achten Sie auf ausreichend Schlaf. Gehen Sie früh zu Bett und stehen Sie immer zur selben Zeit auf, um in einen gesunden Bio-Rhythmus zu finden.
  • Beobachten Sie sich genau nach dem Genuss von Milchprodukten. Wenn Sie zu einer Verschleimung der Atemwege neigen oder generell anfällig für Erkältungen sind, meiden Sie Milchprodukte für zwei bis drei Monate und beobachten Sie Ihr Befinden. Meist nimmt die Infektanfälligkeit ab. Um Ihre Calciumversorgung zu sichern, können Sie täglich Mandelmilch und Sesammilch trinken. Auch Ihr grüner Smoothie sowie Gemüse wie grüne Blattgemüse, Lauch- und Kohlgemüse versorgen Sie mit hochwertigem Calcium.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser!
  • Reduzieren Sie Genussgifte wie Alkohol, Zigaretten und koffeinhaltige Getränke.
Quellen:

Gruß an die Informierten
TA KI

93 jähriger Wachmann von Ausschwitz angeklagt


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Wachmann in AuschwitzEhemaliger SS-Mann angeklagt

Die Anklage kommt spät. 70 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz klagt die Staatsanwaltschaft Dortmund einen ehemaligen SS-Mann an. Der inzwischen 93-Jährige wird der Beihilfe zum Mord beschuldigt.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat gegen einen 93 Jahre alten ehemaligen SS-Mann aus Lage im Kreis Lippe Anklage wegen Beihilfe zum Mord im Vernichtungslager Auschwitz erhoben. Das bestätigte der Leiter der nordrhein-westfälischen Zentralstelle für die Bearbeitung von nationalsozialistischen Massenverbrechen, Oberstaatsanwalt Andreas Brendel, dem „Westfalen-Blatt“. Das Landgericht Detmold müsse jetzt über die Zulassung der Anklage entscheiden.

Dem ehemaligen SS-Mann waren die Ermittler offenbar nach intensiver Archivarbeit auf die Spur gekommen. Sein Name soll auf Bekleidungslisten des Konzentrationslagers aufgetaucht sein, wie die Zeitung weiter berichtet. Aus diesem Grund seien die Ermittler auch gegen zwei weitere Männer aus Nordrhein-Westfalen vorgegangen. Die Ermittlungsverfahren seien aber eingestellt worden, so Brendel. „Die Beweislage in beiden Fällen war zu dünn.“

Der angeklagte 93-Jährige hat den Ermittlern zufolge eingeräumt, von Anfang 1942 bis 1944 als SS-Wachmann im Konzentrationslager Auschwitz eingesetzt worden zu sein. Eine konkrete Beteiligung an Tötungen soll er aber bestritten haben.

LKA durchsucht Wohnung

Bereits vor einem Jahr habe das Landeskriminalamt die Wohnung des Mannes durchsucht, jedoch kein belastendes Material gefunden schreibt die Zeitung weiter. Damals hatte das Landeskriminalamt gegen 14 ehemalige SS-Angehörige von Auschwitz ermittelt.

Dass nun erst, sieben Jahrzehnte nach der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee, Anklage erhoben wird, liegt unter anderem an der veränderten Rechtsauffassung. Lange galt eine individuelle Schuld als Voraussetzung für eine Verurteilung – doch dieser Nachweis war Jahrzehnte nach der Tat sehr schwer, etliche Verfahren wurden daher eingestellt.

Erst der Fall von John Demjanjuk brachte einen Wendepunkt. Demjanjuk war ein ukrainischer Soldat der Roten Armee, der sich nach seiner Gefangennahme den Hilfstruppen der SS anschloss. Auch wenn ihm keine konkrete Tatbeteiligung nachzuweisen war, verurteilte ihn das Landgericht München, weil er im Vernichtungslager Sobibor gearbeitet hatte.

In Auschwitz ermordeten die Deutschen rund 1,1 Millionen Menschen, die meisten von ihnen Juden. Vor 70 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde das Vernichtungslager von der Roten Armee befreit.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Ehemaliger-SS-Mann-angeklagt-article14515541.html

Gruß an die Greise, die Wahrheit kommt bald ans Licht!

 

TA KI