Ajna Chakra: Geheimnisse der Zirbeldrüse


Seit Jahrhunderten ist die Zirbeldrüse für Wissen­schaftler ein Rätsel. Das Gehirn, das zentrale Nerven­system und das endo­krine Drüsensystem wurden durch Forschungen in Anatomie, Phy­sio­logie und Biochemie Stück für Stück entdeckt, aber die Zirbel­drüse gab ihre Geheimnisse nicht preis.

Bis vor kurzem war man davon überzeugt, dass sie im menschlichen Körper ohne Funktion ist – sie galt als ein sinnloses Überbleib­sel aus früheren Evolutionsstufen.

In den letzten Jahren ist das Inter­esse an dieser Drüse enorm angestie­gen; auf nationalen und internationalen Konferenzen versucht man, den Geheimnissen dieser mysteriösen Drüse auf die Spur zu kommen.

Wo sie sich befindet und wie sie beschrieben wird

Im Vergleich zu ihrer Bedeutung ist die physische Größe der Epiphyse gering. Sie ist ein winziges grauweißes Organ, wiegt etwa 100 Milli­gramm und hat die Form eines Pinienzapfens. Sie liegt am oberen Ende des Hirnstamms und ist unmittelbar an der Rückseite des dritten Gehirn Ventrikels ins Gehirn eingebettet.

Sie ist, als Teil des Epitalamus, ein Teil des Zwischenhirns. Sie liegt in der Mitte des Kopfes, im Längsschnitt zwischen den beiden Hälften des Gehirns auf einer Höhe mit dem Augenbrauenzentrum.

Geschichtliches zur Zirbeldrüse

Die Forschungsgeschichte der Epiphyse begann in alter Zeit und reicht bis in die Gegenwart. Im Altertum hat man dieser Drüse große Bedeutung zugemessen. Im 4. Jahrhundert vor Christus nannte sie der griechi­sche Anatom Hero­philos aus Alexandria den ‘Schließmuskel, der die Gedanken kontrolliert’. Er wusste also sehr wohl um ihre Funktion als Vermittler zwischen mentalen und physischen Bereichen.

Ein anderer Arzt aus der Antike, der römischer Anatom Galen, der aus Pergamon gebürtige Leibarzt Marc Aurels, nannte die Drüse die ‘Meisterdrüse’, was vermuten lässt, dass er die Kontrolle, die die Epiphyse über das endokrine Drüsensystem ein­schließlich der Hypophyse hat, kannte. In der modernen Medizin galt jedoch die Hypophyse bis vor kurzem als das entscheidende Kontroll­zentrum über die endokrinen Drüsen im Körper.

Die Römer nannten die Epiphyse die ‘höchste Drüse’ und die Hypophyse die ‘untergeordnete Drüse’. Und sie nannten die Epiphyse ‘Drüse’, was für die moder­nen Wissen­schaftler erst 1958 erkennbar wurde, als man Melatonin in der Epiphyse fand (Die Zirbeldrüse – Aktivieren und entkalken (Video)).

1886 haben zwei Mikroanatome, H.W. De Graff und E. Bald­win Spencer unabhängig voneinander entdeckt, dass die Epi­physe ein rudimentäres Auge sei, mit allen wichtigen Zeichen der äußeren Augen; mit pigmentierten Netzhautzel­len, die den Innen­raum umgeben; dieser ist kugelförmig mit einer Masse gefüllt, ähnlich einer Linse des äußeren Auges.

Man fand heraus, dass die Drüse tatsächlich auch auf Licht reagiert, das entweder durch das Nervensystem oder die äußeren Augen hereinströmt. Es ist sicher kein Zufall, dass die yogischen Texte Indiens und die mysti­schen Traditionen Jahrhunderte hindurch von dem ‘Auge der Intui­tion’ und dem ‘Dritten Auge’ spre­chen und auf die Epiphyse ver­weisen.

Zwei Hormone, Melatonin und Serotonin, sind inzwischen aus der Epiphyse isoliert worden. Melatonin (aus d. Griech., schwarz-blau, dunkel; Hebung der Farbe)) ist eine Substanz, die bestimmten Fröschen und Fischen die Fähigkeit verleiht, ihre Farbe den Lichtverhält­nissen und emotionalen Zuständen wie Ärger und Angst ent­sprechend zu verändern.

Später fand man heraus, dass Melatonin beim Einsetzen der Pubertät und der weiteren sexuel­len Entwicklung im Menschen eine entscheidende Rolle spielt, und dass Größe und Funktion der Drüse nachlassen, wenn Kinder in die Pubertät kommen.

Es scheint, als wenn die Drüse das Einsetzen der sexuellen Entwicklung zurück­hält; und mit der nachlassenden Kontrolle dieser Drüse wird die Hypophyse angeregt, Sexualhormone zu produzieren, die das Fortpflanzungssystem im männlichen und weiblichen Kör­per er­wecken, und damit wird das Annehmen der sexuellen Rolle beschleu­nigt.

Das zweite Hormon, das von Daniel Freeman, einem Psychia­ter an der Universität von Yale/USA, aus der Epiphyse frei­ge­legt wurde, ist Serotonin. Er fand diese Substanz im Gewebe des Gehirns, besonders in der Epiphyse und in den Verwach­sungslinien des Mittelhirnkerns.

Die Epiphyse scheint ein Serotonin Reservoir für das Gehirn zu sein. Von hier aus findet auf dem Wege der Axonen durch die Zellen der Verbindungsnaht die Verteilung der Hormone statt. Diese Axone reichen in viele Bereiche des Gehirns und steuern die Zündung anderer Zellen in diesen Bereichen.

Den nächsten Beitrag zum Epiphysen-Puzzle brachten zwei Mitarbeiter des National Institute of Health (USA), Acelrod und Weissbach, die entdeckten, dass Serotonin die Vorstufe von Mela­tonin ist. Sie fanden heraus, dass Melato­nin aus Serotonin in der Zirbeldrüse auf einfachen chemischen Weg produziert wird.

Die zentrale Rolle aber, die Serotonin spielt, wurde kurz nach der zufälligen Entdeckung von Lysergic Acid Diethylamide (LSD-25) erkannt. Man fand heraus, dass winzige Mengen dieser Substanz LSD 25 das Bewusstsein ernsthaft verändern können, von tief empfundenen reli­giösen und mystischen Erlebnissen bis zu Paranoia und Schizophre­nie.

Die LSD-25 Moleküle sind der Struktur von Serotonin Molekü­len sehr ähnlich, so sehr, dass sie in der Lage sind, die Wirkung von Serotonin im Gehirn zu blockieren, indem sie an den Serotonin Rezeptoren andocken und den Platz besetzen. An der Universität von Edinburgh/Großbritan­nien wurde entdeckt, dass die Veränderung des Bewusstseins, die durch LSD-25 eintritt, nicht durch direkte Einwirkung auf die Gehirnsubstanz zustande kommt, sondern dass LSD-25 dem Gehirn Serotonin entzieht, indem es dessen Wirkungsplätze blockiert.

Das bedeutet, dass der Serotonin Anteil im Gehirn für den rationalen Gedankenablauf verantwortlich ist, und dass eine Verän­derung der Serotonin Konzentration im Gehirn, wie sie durch LSD-25 eintritt, die Wahrnehmung der normalen Realität aus der Bahn wirft (Zirbeldrüse: Das Auge des Horus – mystisches Licht der Seele (Video)).

Das wiederum bedeutet, dass die Epiphyse das physi­sche Medium ist, das die chemische Zusammensetzung bei den verschiede­nen Bewusstseinszuständen reguliert. Es scheint so, als wenn unsere sexuelle Identität ganz eng mit dem Bewusst­seinszustand in Zusammenhang steht, und dass der Mensch im weltlichen Alltagsbe­wusstsein gefangen genommen ist.

Er ist weit mehr eingesperrt als der Gefangene, der in Ketten gelegt ist oder hinter Gefängnis­mauern sitzt. Ein solcher Häftling ist nur mit seinem Körper gefangen, und diesen Zustand nimmt er sehr wohl wahr. Aber das mensch­liche Wesen ist sehr viel wirksamer gefesselt und gebunden. Sein ganzes Bewusstsein liegt in Gefangenschaft.

Die Gefan­gen­schaft ist so effektiv, dass der Mensch nicht einmal die Möglich­keit einer höheren Wahrnehmung und Erfahrung sehen kann. Die Ketten, die verhindern, dass er die Realität erkennen kann, dass er göttlich und unendlich ist, scheinen identisch zu sein mit dem Serotonin­ Spiegel in seinem eigenen Gehirn! (Fluorid: Gift für die Zirbeldrüse – seit über 80 Jahren verschwiegen! (Videos))

Werdet wie die Kinder!

Vor der Rückbildung der Epiphyse und der dann einsetzenden Puber­tät haben Kinder einen spielerischen Zugang zu den unterschied­lichsten Bewusstseinsebenen. Ja viele Kinder können mühelos ‘zaubern’, sie besitzen ‘siddhis’, psychische Kräfte, die mit der Erweckung des Ajna Chakras im Zusammenhang stehen.

Kinder sind oft hoch intuitiv, können in die Zukunft und in die Vergan­genheit sehen, oder sie wissen, was ihre Eltern denken. Sie haben außer­gewöhn­liche Fähigkeiten, die Wirklichkeit hinter den äußeren Erscheinungen zu sehen, so stark, dass es sehr schwierig ist, ein Kind zu täuschen oder zu belügen.

Als der Israeli Uri Geller durch seine psychokinetischen Fähigkeiten in der ganzen Welt berühmt wurde, Gabeln verbog und die Uhren seiner Fernsehzu­schauer durch ‘Gedankenkraft’ zum Stehen brachte, wurden viele Eltern unruhig, weil ihre Kinder ihnen Zuhause dasselbe vormach­ten. Kinder spielen in einer vielschichtigen Welt, sie haben imaginäre Freunde und sind an wundersamen Orten, meistens sind diese Plätze für ihre Eltern nicht zugäng­lich. Das ist so, weil ihre gut funktio­nierende Zirbeldrüse Serotonin in Melatonin um­wan­delt.

Der Effekt ist zweifach: erstens gibt ihnen der sinkende Serotonin­ Spiegel Zugang zu anderen Bewusstseinsstu­fen; zweitens hält die hohe Konzen­tration von Melatonin den mächtigen Einfluss der Hypophyse in Schach, und dadurch wird der Beginn der Pubertät hinaus­gezögert. Dann, ungefähr im Alter von sieben oder acht Jahren, beginnt die Funktion der Epiphyse nachzulassen, Hormone der Hypophyse werden mehr und mehr freigesetzt und bringen das Fortpflanzungssystem zur Reife.

Gleichzeitig mit dem Erwachen des Fortpflan­zungssystems ist das Kind großen gefühlsmäßigen und menta­len Stürmen ausgesetzt, da die Psyche sich der neuen Sexual­rolle anpassen muss. Mit der verminderten Produktion von Melatonin geht ein fortschrei­tender Aufbau von Serotonin Konzentration im Gehirn einher, und die Türen in die ausgedehnte Welt der intuiti­ven Wahr­nehmung, der Imagina­tion und des Spiels schließen sich.

Tragischerweise bleiben diese Türen oft bis zum Ende des Lebens verschlossen, und das Kind im Menschen ist nur selten und flüch­tig, und oft über­haupt nicht wieder zu erblicken.

Wir brauchen aber nicht Gefangene der eigenen Bio­chemie des Gehirns zu sein. Wir können unsere Bewusstseins­ebene erwei­tern, indem wir die Epiphyse aktivieren, das Dritte Auge öffnen, das Ajna Chakra erwecken; es ist alles derselbe Vorgang.

Auf diese Weise stellen wir wieder den Kontakt her mit dem Kind in uns, während wir gleichzeitig die Pflichten und Verantwortungen des Erwachsenenlebens erfüllen. Dann wird die Arbeit und das Leben ein Spiel, viel mehr, als es das ernste und niederdrückende Geschäft für die meisten Menschen heute ist (Zirbeldrüse – Der Retter Zeolith).

Kundalini Yoga

Kundalini Yoga ist die Wissenschaft, die zur Wie­derer­weckung des Ajna Chakras führt, die Epiphyse aktiviert und Kon­trolle über die mächtigen, launischen und eigenwil­ligen endokri­nen Drüsen im Körper verleiht. Sie führt zu einer grundlegenden Änderung der hormonalen Sekrete der endokri­nen Drüsen und einer Senkung des Serotonin­ Spiegels im Ge­hirngewebe.

Den Weg, den wir einst aus der Kindheit heraus­gegangen sind, können wir zurückverfolgen. Wenn Jesus Christus zu seinen Jüngern sagte: “Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht eingehen ins Himmlische Reich”, meinte er das nicht symbolisch, sondern bezog sich genau auf diesen Prozess. Durch Aktivierung der endo­krinen Drüsen können wir die Bewusstseinsstufe des Kindes wiederge­winnen, indem eine Verän­derung in der Biochemie des Gehirns erreicht wird.

Das ist die Bedeutung vom Erwecken der Kundalini Energie – das Aufsteigen der Urenergie zurück durch alle Chakras, die Drüsenfunktion ver­ändernd, bis Sahasrara er­weckt wird. Das ist das Ziel von Yoga. Es ist die Erfah­rung des kosmischen Bewusstseins, die Vereinigung mit dem Göttlichen.

Mit Beginn der Pubertät und der Annahme der sexuellen Identität ist der Punkt der Aufmerksamkeit, der Sitz des Bewusstseins, nicht mehr die Epiphyse. Diese Drüse wird nun ausgeschal­tet, und das Fort­pflanzungssystem wird zum wichtigsten Objekt der Wahrnehmung.

Von nun abschließen sich die Tore zum höheren Bewusstsein, die dem Kind bisher zugänglich waren, aber nun muss sie oder er mit den erwachenden starken Gefühlen und Trieben im Körper fertig werden. Das Bewusst­sein steigt von Ajna zu Muladhara herab.

Mit Hilfe der Wissenschaft von Kundalini Yoga wird die Energie schrittweise zur Quelle zurückgelenkt. Solange das Bewusstsein sich in Muladhara aufhält, ist die Möglichkeit der höheren Wahrnehmung vergessen und die für die Erwachsenenwelt charakteristische Wahrnehmungsebene hat die Oberhand. Auf dieser Ebene ist der Höhepunkt im Orgasmus der einzige Zugang zur Glückseligkeit.

Allerdings ist es ein kurzlebiger Augenblick und er ist mit Identitätsverlust verbunden. Trotzdem ist es das stärkste Erlebnis für einen Menschen, der im weltlichen Bewusst­sein eingefangen ist, und deshalb ist es so begehrt und hat einen so hohen Stellenwert. Es ist tatsächlich dasjenige Erlebnis, welches Mann und Frau einen kleinen Blick erhaschen lässt von dem, was die unendliche, kosmische Glückseligkeit genannt wird. Sie ist dann erlangt, wenn die gleiche Kundalini Shakti Sahasrara berührt. Das ist der Höhepunkt des yogischen Sadhanas.

In Tantra wird dieses Erlebnis sogar mit sexuellen Begriffen beschrieben, so dass wir eine Ahnung von der Intensität bekommen. Dort wird es als die ewige Vereinigung von Shiva und Shakti, Bewusstsein und Energie beschrieben. Das ist das Ziel, nach dem ein Yogi strebt.

Mit der Reorganisierung des endokrinen Drüsen­systems und des Nervensystems verliert sich die männliche und die weibliche Geschlechtsrolle immer mehr und der Yogi erkennt beide Elemente in seinem Körper und seiner Psyche. Das ist die symbo­lische Bedeutung, die hinter der tantrischen Kunst steht, wenn Shiva oder Krishna in kindlicher Art, halb männlich, halb weib­lich, dargestellt werden.

Zusammenfassung

Dies sind Hinweise auf die augenblickliche Forschung die Zirbel­drüse betreffend. Es sieht so aus, als ob Wissenschaftler und Yogis sich zumindest auf einer der Seiten des Fensters Ajna Chakra/Zirbeldrüsen-Komplex begegnen und sich gegenseitig verste­hen. Es wäre angemessen, wenn diese Drüse, die René Descartes im 16. Jahrhundert den ‘Sitz der rationalen Seele’ bezeichnet hat, auch jetzt wieder der Treffpunkt von Ratio und Mystik sein würde.

Es war Descartes, der im Westen die gedankliche Trennung zwischen Körper und Bewusstsein geschaffen hat, mit der Wissenschaft und Philosophie in den vergangenen 400 Jahren beladen war. Das Ajna Chakra ist die Pforte zu höherem Bewusstsein, und die Wissen­schaftler versuchen heute, dieses Tor aufzustoßen.

Wenn die beiden Drüsen richtig funktionieren, dann ist die Epiphyse der Guru, und die Hypophyse ist der Jün­ger. Wenn diese Verbindung umgedreht wird, dann ist man allen Arten von Gefühlen, von mentalen, psychischen und physischen Problemen ausgesetzt.

Um die Verkümmerung der Epiphyse zu verhindern, werden Kinder in Indien mit etwa acht Jahren in das Gayatri Mantra einge­weiht und üben von diesem Alter an regelmäßig Nadi Shodhana, die Wechselatmung und Surya Namaskara, den Gruß an die Sonne (Drittes Auge schützen: Zirbeldrüse auf den aktuellen Zyklus der dunklen Jahreszeit einstellen).

Quelle

Gruß an die Erkennenden

TA KI

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Die Zirbeldrüse – Aktivieren und entkalken (Video)


Die Zirbeldrüse wird im Medizinischen Fachjargon auch Epiphyse, Corpus pineale oder Glandula pinealis genannt. Ihr Name rührt daher, dass sie in ihrer Form einem Zapfen der Zirbelkiefer gleicht. Sie ist eine sehr kleine Drüse, nur ca. 5-8 mm lang und wenige Millimeter breit. Die Zirbeldrüse liegt in der Schädelmitte im Zwischenhirn, nahe des Hirnstammes. Von ihr wird das Hormon Melatonin gebildet.

Diese Drüse unseres Körpers steht im engen Zusammenhang mit dem Energiesystem des Stirnchakras beziehungsweise des dritten Auges. Doch es gibt auch Resonanzen mit dem Kronenchakra. Die Zirbeldrüse ist im Grunde ein Taktgeber für alle anderen Drüsen unseres Körpers, wie auch auf unsere Schilddrüse.

Melatonin

Der Neurotransmitter Melatonin entsteht in der Zirbeldrüse aus Serotonin. Dieser Botenstoff reagiert sehr stark auf Licht. Melatonin bezeichnet man auch als unser Schlafhormon, weil seine Konzentration im Blut bei Nacht stark zunimmt.

Bei Lichteinfall auf die Netzhaut, die Retina unseres Auges, wird die Zirbeldrüse in ihrer Hormonproduktion gehemmt. Das Melatonin wirkt daher auf unseren Tag-Nacht-Rhythmus ein, wobei es in der Nacht auch unsere Tiefschlafphasen anregt.

Ein Mangel an Melatonin beziehungsweise ein gestörter Melatoninhaushalt kann bei uns zu Erschöpfung, Müdigkeit und Antriebslosigkeit führen. Daher ist es ratsam, in dunklen Räumen zu schlafen. Selbst wenn unsere Augen geschlossen sind, wird der Schlaf weniger tief sobald es draußen hell wird.

Therapeutisch wird daher dieses Hormon unter anderem bei Schlafstörungen und auch beim sogenannten Jetlag eingesetzt. Vor allem bei den Interkontinentalflügen von West nach Ost ist es die Aufgabe der Zirbeldrüse, die biologische Uhr neu zu justieren. Mithilfe des Melatonins muss hier der Tag-Nacht-Rhythmus an die neuen Gegebenheiten angepasst werden.

Die innere Uhr des Menschen

Die sogenannte Chronobiologie ist die Wissenschaft, welche sich mit der inneren Uhr, mit dem Biorhythmus des Menschen beschäftigt. Heute weiß man, dass für die innere Uhr unseres Körpers eine Gehirnstruktur namens suprachiasmatischer Nucleus oder SCN verantwortlich ist.

Dieser Nucleus suprachiasmaticus ist ein Teil des Hypothalamus. Er reguliert den Biorhythmus, den äußeren Lichteinflüssen gemäß, mit Hilfe der beiden Hormone Melatonin und Serotonin. Unser Biorhythmus entscheidet über die Zeiten von hoher beziehungsweise niedriger Leistungsfähigkeit und über unsere Schlaf- und Wachphasen.

Bei Tageslicht wird nun vermehrt Serotonin und bei Dunkelheit vermehrt Melatonin gebildet. Diese beiden Hormone existieren in starker gegenseitiger Abhängigkeit.

Weitere Wirkungen des Melatonins

Melatonin und seine Vorstufe, das N-Acetyl-Serotonin sind sehr starke Antioxidantien. Sie schützen den Zellkern und die in ihnen enthaltenen Mitochondrien. Dadurch hat das Melatonin eine wichtige Funktion bei der Immunabwehr und der Entgiftung des Körpers.

Es wirkt auch auf die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse stimulierend ein. Hier wird im Körper das Insulin produziert. Es verbessert auch die Blutfettwerte und das Cholesterin. Eine weitere Aufgabe dieses Hormons ist die Wirkung auf unsere Wachstumshormone.

Über andere Wirkungen des Melatonins gibt es noch nicht ausreichend gesicherte Erkenntnisse. Es wird jedoch vermutet, dass es vor der Pubertät hemmend auf die Geschlechtsentwicklung einwirkt. Gibt es nämlich im Kindesalter Tumore der Zirbeldrüse, so kann es zu einer vorzeitigen Ausreifung der Geschlechtsorgane kommen (Zirbeldrüse: Das Auge des Horus – mystisches Licht der Seele (Video)).

Melatonin und Anti-Aging

Wahrscheinlich hat das Melatonin auch einen Einfluss auf das Altern des Menschen. Daher spielt es in der sogenannten Anti-Aging-Medizin eine wichtige Rolle. Im Alter nimmt die Melatoninproduktion durch die nachlassende Funktionstüchtigkeit der Zirbeldrüse und deren zunehmende Kalzifizierung stark ab.

Melatonin wirkt auf zahlreiche Alterungsprozesse des Körpers ein und kann somit eventuell zu deren Verlangsamung beitragen. Es fördert zum Beispiel auch die Reparatur unserer DNA. Durch seine antioxidative Wirkung fängt es in den Zellen freie Radikale ein und kann dadurch Zellschäden beheben. Auf diese Weise erhöht es die Widerstandsfähigkeit des Menschen gegen Krankheiten, sogar gegen Krebs.

Andererseits wird es jedoch auch mit einem erhöhten Risiko für die Bildung eines malignen Melanoms oder anderer Krebsarten in Verbindung gebracht. In Krebszellen kann es oxidativ wirken und dadurch Schäden durch freie Radikale hervorrufen.

Ist bei alten Menschen der Tag-Nacht-Rhythmus gestört, so kann man mit der Verabreichung von Melatonin positiv darauf einwirken. Auch Körpertemperatur-Störungen können durch Melatonin wieder normalisiert werden.

Serotonin

Serotonin, volkstümlich Wachhormon genannt, gilt auch als Glückshormon, da es einerseits antidepressiv wirkt und andererseits auch Schmerzempfindungen vermindert. Es lässt uns entspannt sein, beeinflusst unser Sättigungsgefühl und fördert auch unseren Schlaf.

Serotonin wird vom Gehirn mithilfe der Aminosäure Tryptophan synthetisiert. Das Tryptophan muss dem Körper über die Nahrung zugeführt werden. Tryptophan-Lieferanten sind Linsen, Erbsen, Erdnüsse, Sojabohnen, Cashewnüsse, Bananen, manche Fleisch- und Fischsorten. Dabei sollte die Nahrung grundsätzlich nicht zu Eiweiß-reich sein.

Die Produktion von Serotonin im Körper wird auch durch regelmäßiges Ausdauertraining und reichlich Aufenthalt im Freien bei Tageslicht gefördert.

DMT, Dimethyltryptamin

Das Melatonin wird in ganz bestimmten Zuständen in das Dimethyltryptamin, das DMT, umgewandelt. Dies scheint besonders bei den sogenannten Nahtoderfahrungen und möglicherweise auch in Tiefschlafphasen zu erfolgen.

Diese oft missbräuchlich in synthetischer Form eingenommene psychoaktive Substanz wird also auch aktiv in der Zirbeldrüse produziert. Dort wird sie allerdings recht schnell wieder inhibiert, also gehemmt und dann weiter abgebaut. DMT ist wahrscheinlich für unser Traumgeschehen zuständig.

Auch scheint es für die Einordnung unserer Erinnerungen von Bedeutung zu sein. Inwieweit es in unserem Körper für Bewusstseins-erweiternde Zustände sorgt, ist bisher noch nicht genügend erforscht worden. Von einer selbsttätigen, künstlichen Einnahme dieser Substanz wird auf jeden Fall abgeraten.

Der Physiker Dieter Broers hat herausgefunden, dass es möglich ist, über ganz bestimmte, sehr schwache Radiowellen die Zirbeldrüse so anzuregen, dass der Mensch Wahrnehmungen erfährt, die einer Nahtoderfahrung gleich kommt. Es handelt sich dann quasi um eine induzierte Nahtoderfahrung.

Wie kann man die Funktion der Zirbeldrüse unterstützen?

Um der Verkalkung der Zirbeldrüse entgegenzuwirken und ihre Funktionstüchtigkeit zu stärken ist es ratsam, Fluoride zu vermeiden. Dies kann man durch die Verwendung Fluorid-freier Zahncremen beziehungsweise Mundspülungen unterstützen. Auch sollte das handelsübliche Speisesalz durch Ur-Steinsalz oder Himalaya-Salz ersetzt werden (Fluorid: Gift für die Zirbeldrüse – seit über 80 Jahren verschwiegen! (Videos)).

Chlorella-Präparate, Curcumin, grünes Kokosnusswasser und Zedernnussöl werden empfohlen, um das Fluorid aus der Zirbeldrüse wieder auszuleiten.

Aluminium kann ebenfalls die Funktion der Zirbeldrüse abschwächen. Daher sollte auf Aluminium, auch auf aluminiumhaltige Deos, so gut es geht verzichtet werden.

Quecksilber, Koffein, Alkohol, Pestizide und Tabak können auch zur Verkalkung dieser Drüse beitragen und sollten daher möglichst vermieden werden. Auch der raffinierte Zucker kann sich, durch die Hemmung der Serotoninbildung, schädigend auf die Zirbeldrüse auswirken.

Eine Entgiftung des Körpers kann beispielsweise mittels Klinoptilith-Zeolith oder mittels grüner Heilerde erfolgen (Zirbeldrüse – Der Retter Zeolith).

Elektrosmog sollte auch weitgehend vermieden werden.

Auch Leber- und Darmreinigungen, Fastenkuren, das Trinken von viel Quellwasser, Sonnenbäder, Yoga und Meditation sind sehr hilfreich.

Das Einatmen von Neroliöl soll eine anregende Wirkung auf die Zirbeldrüse besitzen.

Ebenso kann die Arbeit an der Öffnung oder der Beseitigung von Blockaden der beiden obersten Hauptchakren sehr hilfreich sein (Drittes Auge schützen: Zirbeldrüse auf den aktuellen Zyklus der dunklen Jahreszeit einstellen).

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TA KI

Sanddorn (Hippophae rhamnoides) – eine nützliche Heilpflanze


Sanddorn (Hippophae rhamnoides)

gehört zur Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae) und stammt ursprünglich aus Nepal. Durch eiszeitliche Verschiebungen, beginnend etwa vor 17.000 Jahren, kam es von dort zur weiteren Verbreitung. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich heute überwiegend in Ost- und Westasien, jedoch auch in Mitteleuropa und im nordwestlichen Europa, mit der nördlichsten Grenze in Norwegen. Sanddorn ist ein dorniger sommergrüner Strauch und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 6 m. Die Blätter sind wechselständig angeordnet, weidenähnlich und mit kurzen Stielen. Erste Früchte bildet Sanddorn nach sechs bis acht Jahren. Er blüht im April und Mai, vor dem Laubaustrieb oder gleichzeitig mit ihm. Von Anfang August bis Anfang Dezember reifen 6 bis 8 mm lange, ovale, orangerote bis gelbe Steinfrüchte, deren Duft an den Geruch von Zitrusfrüchten erinnert, und in denen sich ein dunkelbrauner Samen befindet. Wild wächst Sanddorn in Tälern, Auen von Flüssen und Seen, auf nährstoffreichen Sand- und Kiesböden, aber auch auf salzhaltigen Böden am Meer.
Weltweit genießt Sanddorn die besondere Aufmerksamkeit der Gärtner, da seine Früchte außergewöhnliche biologische Eigenschaften besitzen. Die verschiedenen Kultursorten sind produktiver als die Wildsorten, haben weniger Dornen und die Früchte sind größer und süffig.

Geschichte

Sanddorn hatte als Nahrungs- und Heilpflanze wahrscheinlich bereits in der Antike eine Bedeutung. Besonders in weiten Teilen Asiens und im Mittelmeerraum werden seine Früchte als Nahrungs- und Heilpflanze seit alten Zeiten und bis heute gesammelt. Die Früchte werden frisch verzehrt oder zu vitaminreichen Säften, Sirupe, Kompotte, Gelees, Bonbons, Gelees, Marmeladen, Liköre und Weine verarbeitet.

Inhaltsstoffe

Die Früchte von Sanddorn enthalten etwa 3,5% Zucker, sind reich an organischen Säuren (Apfelsäure, Weinsäure, Oxalsäure, an Vitamin – C, weiterhin an den Vitaminen B1, B2, Folsäure, PP, K, P und E. Ebenfalls enthalten sie Carotin und Carotinoide, viele Flavonoide sowie die Spurenelemente Eisen, Bor und Mangan. Auch sind Tannine, Fettsäuren (Oleinsäure, Linolsäure) und flüchtige Stickstoffverbindungen enthalten. Früchte und Samen enthalten weiterhin Serotonin und die Blätter sind reich an Ascorbinsäure, flüchtigen Tanninen und Spurenelementen.

Anwendung in der Volksmedizin

Die heilenden Eigenschaften von Sanddorn resultieren aus seinem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und organischen Säuren, die besonders wertvoll für die Vorbeugung und Behandlung vieler Krankheiten sind. Deshalb wird Sanddorn in der Volksmedizin breit für die Behandlung von verschiedensten Erkrankungen verwendet.

Sanddornbeeren erhalten sich gut im gefrosteten Zustand. Auch können frische Beeren mit Zucker im Verhältnis 1 zu 1 konserviert werden.

Weit verbreitet ist die Herstellung und Verwendung von Sanddornöl, einem einzigartigen Multivitamin-Präparat, das auch in der Medizin vielfältig verwendet wird. Es besitzt unter anderen antibakterielle Eigenschaften, fördert die Epithelisierung des Gewebes, heilt gut Wunden, Verletzungen der Schleimhäute, der Haut und lindert den Schmerz. Dieses Öl von rötlich-oranger Farbe, seinem charakteristischen Geruch und Geschmack, ist reich an Karotin und Carotinoide, Vitamin E und Vitamin F, die den Stoffwechsel der Haut regeln, sowie Sterole, Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Silber, Silizium, Mangan, Kobalt, Nickel, Vanadium, etc.), sowie Glyceride der Oel-, Linol-, Palmitin-und Stearinsäure.

Das Sanddornöl wird äußerlich und innerlich verwendet.

R E Z E P T E 

Herstellung von Sanddornöl – Variante 1

Entsaften Sie frische Beeren vom Sanddorn und trennen den Saft ab. Den trockenen Rückstand aus Fruchtfleisch und Samenkernen zermahlen Sie in einer Schlagmühle zu einem Brei, geben ihn in eine Thermoskanne und übergießen die Masse im Verhältnis von 1 zu 2 (1 Teil Brei und 2 Teile Pflanzenöl) mit auf 60 °C erwärmten Pflanzenöl. Die fest verschlossene Kanne lassen Sie etwa 1 Woche stehen und sieben dann das Öl vorsichtig ab.
Den Rückstand übergießen sie wieder mit Pflanzenöl und verwenden den zweiten Abguss als Zusatz zu Salaten, für Gesichtsmasken und Cremes.

Herstellung von Sanddornöl – Variante 2

Entsaften Sie frische Beeren vom Sanddorn und trennen den Saft ab. Den trockenen Rückstand aus Fruchtfleisch und Samenkernen zerhacken Sie, geben die Masse in ein Glas und übergießen sie im Verhältnis von 1 zu 2 (1 Teil Masse und 2 Teile Pflanzenöl) mit Pflanzenöl. Das fest verschlossene Glas lassen Sie 3 Wochen bei Zimmertemperatur stehen und sieben dann das Öl vorsichtig ab.

Sanddornöl sollte an einem kühlen, dunklen Ort in einer Flasche gelagert und nach einigen Wochen nochmals gefiltert werden.

Hypo-und Avitaminose, Vitaminmangel und Anämie

Sanddornbeeren und Sanddornsaft gehören mit zu den besten Mitteln, zwecks Vorbeugung und Behandlung von Hypo-und Avitaminose, Vitaminmangel und Anämie.
Die Getränke mit Sanddorn wirken angenehm erfrischend und durstlöschend.

Magenerkrankungen

Bei Magenerkrankungen wird ein Sud aus Sanddornbeeren empfohlen. Dazu übergießen Sie 3 EL Beeren mit 0,5 Liter heißem Wasser, lassen den Aufguss aufkochen, noch für 10 Minuten unter schwacher Hitze köcheln und dann abkühlen. Vom Sud trinken Sie 2 bis 3-mal täglich 200 ml.

Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre

Für die Behandlung von Magengeschwüren und Zwölffingerdarmgeschwüren ist in vielen Fällen Sanddornöl ein wirksames Heilmittel. Dafür sollte 2 bis 3-mal täglich 1 TL 30 Minuten vor den Mahlzeiten eingenommen werden.

Hautkrankheiten

Frischer Sanddornsaft und Sude aus den Früchten des Sanddorn gelten als ein wirksames Mittel zur Behandlung von Hautkrankheiten, wie allergische Hauterkrankungen (Dermatitis, Ekzem), venöse Geschwüre und Strahlungs-Dermatitis.

Hinweis: Sanddornöl ist bei akuter Cholezystitis, akuten Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen und Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes kontraindiziert.

Quelle: http://russische-volksmedizin.info/sanddorn-hippophae-rhamnoides/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Sauer macht lustig: So gesund ist Sauerkraut.


Isst du gerne Sauerkraut und eingelegte Gurken? Wenn nicht, solltest du vielleicht anfangen, denn diese Lebensmittel können dich glücklich machen. Das hat jedoch nichts damit zu tun, dass sie lecker sind, sondern liegt an den Eigenschaften, die fermentierte Lebensmittel haben. Denn diese Nahrungsmittel können Stress lindern und Glücksgefühle auslösen. Dies nennt man den Anxiolytischen Effekt.

Nicht nur eingelegte Gurken haben diese Eigenschaft, sondern die meisten fermentierten Lebensmittel wie etwa Sauerkraut. Das amerikanische Smithsonian Magazine hat herausgefunden, dass Neurosen und Nervosität positiv beeinflusst werden, wenn du fermentierte Lebensmittel isst. Menschen, die täglich zu diesen Lebensmitteln greifen, haben ein deutlich geringeres Stresslevel.

Mehrere Studien haben dies bestätigt. Dies liegt daran, wie unser Magen funktioniert. Denn das Glückshormon Serotonin findet sich zu 90% im Magen! Die probiotische Wirkung von eingelegten Gurken und Sauerkraut ist positiv für unsere Verdauung und regt den Magen an, mehr Glückshormone zu produzieren. Deshalb kann eine tägliche Portion der sauren und krummen Lebensmittel gegen Stress und Traurigkeit helfen. Das Gleiche funktioniert auch mit eingelegtem Rotkohl, Zwiebeln und Paprika.

Das habe ich tatsächlich nicht gewusst. Gut, dass eingelegtes Gemüse und Kohl so lecker ist, denn so wird es kein Problem sein, hier täglich zuzugreifen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/gurken-essen/

Gruß an die Gesundheit

TA KI

8 Gründe, dich von deinem Hund küssen zu lassen.


Kaum ein anderes Haustier gilt so sehr als Inbegriff der Treue wie der Hund. Es ist jedesmal aufs Neue rührend, mit wie viel Leidenschaft ein Hund sein Herrchen begrüßt, wenn dieses nachhause kommt – selbst, wenn es nur für wenige Minuten fort war.

Beinahe zwangsläufig geht mit den Begeisterungsstürmen während der Begrüßung der Versuch einher, das Gesicht des langvermissten Lieblingsmenschen gänzlich abzuschlecken. Manche Besitzer versuchen, ihrem Tier diese feucht-fröhliche Form der Liebesbekundung abzutrainieren. Viele Menschen mögen es generell nicht, von Hunden geküsst zu werden. Aber es gibt gute Gründe, das liebevoll gemeinte Geschlabber doch über sich ergehen zu lassen.

1. Hundeatem ist gut für dich

Hunde verfügen über ein anderes Immunsystem als Menschen. Dementsprechend unterscheidet sich die Zusammensetzung ihrer Mikroorganismen – zum Beispiel im Mundraum und im Speichel – von der unseren. Mit dem Mikrobiom deines Hundes in Kontakt zu kommen, kann den positiven Effekt haben, die „Lücken“ in deinem eigenen Immunsystem und Probiotikum-Haushalt zu schließen.

2. Menschenatem ist gut für den Hund

Aber nicht nur du kannst davon profitieren, dass du über ein anderes Immunsystem verfügst als dein Hund. Auch dein Hund kann sein Immunsystem ergänzen, wenn er mit deinen Mikroorganismen in Kontakt kommt.

3. Hundeküsse können vor Allergien schützen

Die Stärkung des Immunsystems durch Hunde kann bereits in jungen Jahren einsetzen und so späteren Allergien vorbeugen. Denn Menschen, die bereits als Babys oder Kleinkinder mit einem Hund im Haushalt aufwachsen, besitzen ein geringeres Risiko, eine Tierhaarallergie zu entwickeln.

4. Hundeküsse verbessern deine Stimmung

Sich von jemandem, den man liebt, küssen zu lassen, steigert den Ausstoß von Serotonin im Gehirn. Serotonin ist ein Hormon, das das Gefühl von Glück und Zufriedenheit erzeugt.

5. Küssen stärkt die Bindung

Die körperliche Zuneigung zu anderen Menschen gibt einem das Gefühl von Verbundenheit zueinander, was biochemisch darin begründet liegt, dass das Gehirn – zum Beispiel beim Kuscheln – das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin ausstößt, wodurch neben der körperlichen auch eine emotionale Nähe zum Mitmenschen entsteht. Doch das Verhältnis zwischen körperlicher und emotionaler Nähe besteht nicht nur zwischen Menschen, sondern genauso zwischen Mensch und Tier. Wenn dein Hund dich küsst, erhöht sich euer beider Oxytocin-Level, und ihr fühlt euch beide einander enger verbunden.

6. Küssen bedeutet, du bist der Boss

In der Wildnis lecken Wölfe und Kojoten ihren Rudelführer, um zu zeigen, dass sie wissen, wer der Boss ist. Dieses Verhalten hat sich im Hund bewahrt. Wenn er dich küsst, kannst du das als Zeichen der Hörigkeit und als Anerkennung deiner Autorität verstehen.

7. Küssende Hunde sind fürsorgliche Hunde

Hunde lecken ihre Artgenossen nicht nur, wenn sie ihrem Rudelführer Tribut zollen, sondern auch, um Fürsorge zu zeigen. Mütter lecken ihre Welpen, um sie zu säubern und warmzuhalten. Wenn dein Hund dieses Verhalten dir gegenüber an den Tag legt, ist das ein Beleg dafür, dass er dich liebt und will, dass du gesund und glücklich bist.

8. Küssen lindert den Stress des Hundes

Hunde zeigen ihre Liebe durch Lecken. Wenn sie dem nicht nachkommen dürfen, kann es sie unnötig stressen. Infolgedessen kompensieren sie dieses Verlangen, indem sie andere Dinge wie ihr Lieblingsspielzeug oder ihre eigene Pfote ablecken. Um deinem Hund einen Gefallen zu tun, solltest du ihm gestatten, dich zu lecken. Solltest du seine Zunge in deinem Gesicht nicht mögen, biete ihm stattdessen deine Hand oder deinen Arm an.

Ein Hundekuss kann demnach seine Vorteile haben. Aber wie weit geht deine Tierliebe? Darf dein Hund dich küssen oder hast du ihm das verboten?

Quelle: http://www.tierfreund.co/hundekuss/

Gruß an die Abgeschleckten

TA KI

Natürliches Hausmittel, um gut in den Schlaf zu kommen.


Schlaf ist enorm wichtig für unsere Gesundheit, das wissen wir mittlerweile alle nur zu gut. Sowohl unser Körper als auch unsere Seele tanken Kraft, damit wir am nächsten Tag mit neuen Ressourcen durchstarten können. Doch bekam in den 1960er- und 1970er-Jahren eine erwachsene Person durchschnittlich zwischen 7 und 9 Stunden Schlaf pro Nacht, müssen wir heute mit 5 bis 7 Stunden auskommen. Das liegt unter anderem daran, dass wir durch soziale Medien und Mobiltelefone ständig erreichbar sind und im Unterbewusstsein fürchten, etwas zu verpassen.

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Mindestens 40 Millionen Menschen leiden allein in den USA unter Schlafproblemen, die bis zu 70 verschiedene Ursachen haben können. Über 60 % der Erwachsenen geben an, mindestens zweimal in der Woche Schlafstörungen zu haben. 40 % der US-Amerikaner fühlen sich im Laufe des Tages übermüdet. Und auch bei den Kindern gibt es eine erschreckende Nachricht: 69 % können nicht durchschlafen. Um geistig und körperlich richtig fit zu sein, braucht ein Erwachsener pro Tag jedoch 7 bis 8 Stunden Schlaf, bei Kindern sollten es mindestens 10 Stunden sein.

Es gibt ein einfaches Hausmittel, mit dem man Schlafstörungen behandeln kann, ohne zu Medikamenten greifen zu müssen.

Dafür brauchst du:

  • Bio-Honig
  • Himalayasalz

Bevor du ins Bett gehst, nimmst du einfach einen halben Teelöffel Salz und einen halben Teelöffel Honig, die du vermischst und unter deiner Zunge auflösen lässt. Das Himalayasalz arbeitet für dich im Schlaf, denn es enthält mehr als 80 verschiedene Elemente, die der Körper für verschiedene Prozesse, einschließlich der Unterstützung der körperlichen Genesung im Schlaf, braucht.

Honig, der andere Bestandteil, enthält Glukose, welche die Körperzellen effektiv mit Energie versorgt. In Kombination erhöhen Himalayasalz und Honig den Serotoninspiegel. Serotonin ist ein wichtiger Neurotransmitter im Gehirn, der Gefühle wie Entspannung und Wohlbefinden auslöst. Zusammen ermöglichen diese Zutaten den Übergang zu einem entspannten, treibenden Zustand der Seele und sorgen dafür, dass wir fester schlafen. Ganz ohne Nebenwirkungen und unangenehmes Tablettenschlucken.

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Na dann: Gute Nacht!

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/schlaflos/

Gruß an die Ausgeschlafenen

TA KI

Das passiert in deinen Zellen, wenn du Glück erfährst


von Dr. Marianna Pochelli auf Wakingtimes.com; übersetzt von Afrosina

Zu viele Forschungen wandten sich der Erforschung von Stress, Depressionen und deren Verbindung mit Krankheiten zu, und zu wenige haben sich der Biologie über die Freude gewidmet. Wenn der grössere Akzent darauf gelegt wird, warum wir nicht zum Arzt gehen, wenn wir uns optimistisch, zufrieden und glücklich fühlen, dann würde jenen emotionalen Befindlichkeiten weniger Wert und Wichtigkeit zugeschrieben, die zufälligerweise mehr Geld für die Arzneimittelhersteller erwirtschaften. Es gibt viele weisen, um in unseren Gehirnen angenehme Gefühlen zu erfahren, und Glücksgefühle könnten jene Emotion sein, die die Abfolge von zellulären Abläufen, die zu Krankheiten führen, verhindern und umkehren könnten.

Glücklichsein 1

Künstliches Glück

Eine Vielzahl an Menschen werden süchtig nach chemischen Mitteln – Alkohol, Kokain, Amphetaminen, Heroin und Nikotin. Warum tun sie das, und warum macht sie das nicht glücklich? Das ist deshalb so, weil das Gehirn im Wachzustand und im Schlaf über eine Auswahl an chemischen Systemen verfügt, welche die elektrischen Aktivitäten steuern. Durch die Verwendung von Drogen werden diese Systeme auf künstliche Art und Weise stimuliert, doch es entstehen dabei keine Gefühle der Freude.

Zum Beispiel wird der chemische Stoff „Dopamin“ über darauf spezialisierte Nervenzellen im ganzen Gehirn verteilt, wenn ein Mensch eine Art von Belohnung erhält, wie das Stillen von Hunger und Durst, dem Gewinn eines Spieles oder das erfolgreiche Ablegen einer Prüfung. Dopamin wird oft auch als „Belohnungshormon“ (oder Glückshormon) bezeichnet. Seine chemische Wirkung wird auch durch sehr ähnliche Zusammensetzungen wie Amphetamin und Kokain erzeugt. Sie geben uns Gefühle von Optimismus, Energie, Kraft und Wissen.

Der gleiche Stoff kann in Verbindung mit der Beigabe von Drogen auch zu Fettleibigkeit führen, wie Forscher feststellten.

Es überrascht nicht, dass Menschen, die keinen Erfolg haben, oder die in Armut und Hoffnungslosigkeit leben, ihr Geld statt fürs Essen eher für chemische Stoffe ausgeben, die kurzfristiges Vergnügen versprechen. Aber das gibt kein Glücksgefühl. Auch Menschen, die grossen akademischen oder geschäftlichen Erfolg haben und sich in Hochstimmung fühlen sind, verwechseln diese Stimmung mit dem Glücksgefühl.

Andere chemische Substanzen, die man „Endorphine“ nennt dienen dem Gehirn als natürliche, schmerzlösende Mittel. Ihre Wirkung wird von Heroin und Morphium und auch Alkohol imitiert. Und es ist wiederum ein kleines Wunder, dass Menschen, die unter emotionalen Schmerzen leiden wie Schuld, Scham und Verzweiflung auf diese Weise Erleichterung im Vergessen dieser Dämonen finden können. Aber das ist kein Glücksempfinden.

„Serotonin“ ist ein weiterer chemischer Stoff, der wichtig ist, um mentale Entspannung, die als wichtige Bedingung für einen gesunden Schlaf gilt, zu erzielen. So wirklich wissen wir noch nicht, wieso wir Schlaf brauchen, aber wir wissen, dass wir ohne Schlaf nicht überleben könnten. Die Befreiung von Aufregung und Angst, die mittels Serotonin erreicht wird, führte zur Genesung aus manchen Formen der Depression. Deshalb ist das chemische Fluoxetin (Fluctin; ein Antidepressivum) so populär. Es wirkt nicht so wie Serotonin, aber es verlängert die Wirkung von dem, was eine kleine Menge Serotonin im Gehirn erzeugt, wenn es beschränkt eingesetzt wird. Aber die Rückkehr aus der Angst und Depression in die Ruhe ist nicht dasselbe wie Glück.

Glücklichsein 2

Glück steht in direkter Verbindung mit unserer Gesundheit

Dr. Derek Cox, Direktor für öffentliche Gesundheit in Dumfries und Galloway NHS vermutet, dass Verantwortliche im Gesundheitswesen jahrzehntelang einen entscheidenden Hinweis übersehen haben, der die Gesundheit der Nation verbessern könnte.

„Wir haben Jahre damit verbracht zu sagen, dass das Aufgeben des Rauchens das Wichtigste sei, das wir tun können für die Gesundheit der Nation, wo es doch immer mehr Beweise gibt, dass das Glücksgefühl zumindest ein genauso wichtiger Faktor ist, wenn nicht sogar ein noch wichtigerer, auch im Vergleich mit einigen anderen Lifestyle-Faktoren über die wir sprechen, wie Zigarettenrauchen, Diät, körperliche Aktivität und weitere Dinge dieser Art.“

Die Wissenschaft vom Glück bringt sich immer mehr ins Spiel als das Verbindungsstück zwischen Glück und Gesundheit.

Andrew Steptoe, Professor für Psychologie der Britischen Herzstiftung am University College in London hat entdeckt, dass glücklichere Menschen auch einen grösseren Schutz vor Herzerkrankungen und Schlaganfällen haben.

„Wir wissen, dass Stress sich schlecht auf die Biologie auswirkt und zu diesen die Gesundheit betreffenden Verschlechterungen führt“, sagte Mr. Steptoe.

„Wir denken, dass Glücksgefühle den gegenteiligen Effekt haben und einen schützenden Effekt auf diese biologischen Bahnen.“

Was geschieht in unseren Zellen, wenn wir glücklich sind?

Die steigende Verbreitung und die hemmenden Effekte von depressiven Symptomen motivierte stark dazu, die biologische Basis von Gemütszustandsstörungen und negativen Gemütserregungen zu erforschen. Dennoch muss die immense Menge an Forschung in der Pathophysiologie parallel in gleicher Weise auf die Erforschung von positiven Effekten ausgedehnt werden.

Insbesondere weil dieses aufstrebende Gebiet seinen Schwerpunkt auf die Faktoren und Wirkungen legt, die dazu beitragen, sich mit positiven Erfahrungen und Gefühlen wie z.B. Hoffnung, Optimismus und Spiritualität zu identifizieren. Positiver Affekt ist ein Ausdruck, der verschiedene Komponenten beinhaltet, einschliesslich Glück, Zufriedenheit, Erfüllung im Leben, Optimismus und Wohlergehen. Es scheint, dass glückliche Menschen, die höchst erfolgreich sind, die gleichen Angewohnheiten haben.

Das Studium der positiven Psychologie ermutigt mehr Forscher eine proaktive Krankheitsvorbeugung zu studieren, die Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmale herausfindet, die zu einer positiven Gemütslage und zu mehr Lebensqualität beiträgt.

Zum Beispiel neigen glückliche Menschen, verglichen mit weniger glücklichen Menschen, zu einem intakteren Immunsystem; sie haben ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sie berichten von einer grösseren Zufriedenheit in der Ehe und bei der Arbeit. Deshalb ist es wichtig, ein tieferes Verständnis von den positiven Emotionen zu bekommen, indem man deren biologische Grundlagen erforscht. Mehrere Studien haben begonnen, die möglichen biologischen Kennzeichen von positiven Emotionen zu untersuchen.

Forschungen untersuchen die Verbindung zwischen potenziellen biologischen Merkmalen. Depressive Menschen haben eine geringere Konzentration an Prolaktin. Die meisten Menschen bringen Prolaktin nur in Verbindung mit der Fähigkeit von Frauen, Muttermilch zu bilden, es beeinflusst aber eine Vielzahl von Vorgängen.

Prolaktin spielt auch beim Stoffwechsel eine wichtige Rolle, ebenso in der Regulation des Immunsystems und für die Entwicklung der Bauchspeicheldrüse. Beim Menschen wird Prolaktin mindestens in der Hypophyse, im Uterus, in den Brüsten, in den Lymphozyten und Leukozyten und in der Prostata produziert. Wenn der Prolaktinwert steigt, steigen auch die positiven Auswirkungen, die dem Glücksgefühl zugeordnet werden und dies korreliert mit der Kognition und dem neuronalen Netzwerk, das unsere Fähigkeit beeinflusst, sich zu erinnern und bestehende neuronale Verbindungen zu verstärken.

Um das Gehirn vor Stress zu schützen, schüttet es ein Protein aus, BDNF genannt [BDNF (von eng.: „Brain-derived neurotrophic factor“; dt. etwa: „Vom Gehirn stammender neurotropher Faktor“) gilt als Wachstumsfaktor] https://de.wikipedia.org/wiki/Wachstumsfaktor_BDNF)], ein Neurotrophin, dessen Funktion es ist, Aktivität in synaptische und kognitive Formbarkeit bei ausgewachsenen Tieren zu übertagen. Dieses BDNF hat ein schützendes und auch ein reparierendes Element auf die Neuronen im Gedächtnis und wirkt wie ein Schalter für den Neustart. Das ist der Grund, weshalb wir uns oft wohl fühlen und die Dinge nach Stressmomenten klarer sehen und schliesslich sogar glücklich sind.

Gleichzeitig werden Endorphine, ein anderer chemischer Stoff zur Stressbekämpfung, vom Gehirn ausgeschüttet. Endorphine dienen hauptsächlich dazu, Unwohlsein zu minimieren und das Schmerzgefühl zu blockieren, indem das Belohnungszentrum stimuliert wird, das kann auch zu Euphorie führen.

Glücklichsein 3

Links das Gehirn im Ruhezustand und rechts nach 20 Minuten in Aktion und Ausschüttung von Endorphinen.

BDNF und Endorphine sind der Grund dafür, dass wir bei körperlichem Training ein gutes Gefühl bekommen. Der etwas unheimliche Teil dabei ist, dass sie ein sehr ähnlich süchtig machendes Verhalten zeigen wie Morphine, Heroin oder Nikotin. Wo ist der Unterschied? Nun eigentlich nur der, dass es uns gut tut.

Endorphine sind chemische Stoffe, die durch die Lücken zwischen den Neuronen schlüpfen können und dabei Informationen vom einen zum nächsten Neuron weitergeben. Es gibt viele verschiedene Typen davon, und es bleibt über ihre verschiedenen Aufgaben und Zwecke noch viel zu lernen, aber Endorphine können in vielen verschiedenen Arten von Aktivitäten freigesetzt werden.

Endorphine sind beides, Schmerzkiller und ein lohnender Ausgleich für das körpereigene Belohnungssystem. Wenn du dich verletzt hast (oder viel Chilipfeffer gegessen hast) kannst du eine hohe Dosis an Endorphinen abbekommen, damit der Schmerz sich beruhigt. Du kannst ebenfalls einen Endorphinschub bekommen, wenn du mit einem fremden Menschen ins Gespräch kommst, ein köstliches Essen geniesst oder ultraviolettem Licht ausgesetzt bist. (Jeder hat einen anderen Mengenbedarf an Endorphinen, und was beim einen einen Endorphinrausch auslöst, kann bei einem anderen gar nichts auslösen). Der lohnende Ausgleich in der Form, dass dein Körper seinen eigenen Vorrat an „Opiaten“ anzapft, ist dazu da, dass du weisst, dass es jetzt genug ist – und um dich davon zu überzeugen, dass du es bald wieder tun wirst.

Insgesamt führt der Nutzen für die Zellen, die sich den obengenannten Veränderungen unterziehen zur:

  • Stimulation des Wachstums der Nervenverbindungen
  • Verbesserung unserer Analyse- und Denkfähigkeit
  • Verbesserung der Wahrnehmung durch erhöhte mentale Produktivität
  • Veränderung unserer Sicht auf unsere Umgebung
  • erhöhten Aufmerksamkeit
  • Hinführung sogar zu positiveren Gedanken

Warum Glücksgefühle nicht durch Chemie erzeugt werden

Wir Menschen finden Freude in der Überwindung dieser soliptischen Barriere zwischen uns und dem Teilen unserer Gefühle und Behaglichkeit. Ganz werden wir sie wahrscheinlich nicht hinter uns lassen können, aber ein wenig, so wie etwa in der Unterhaltung mit dem Nachbarn über den Zaun hinweg, können wir zusammen sein. Doch in diesem Zusammensein geschieht mehr als nur das blosse Gespräch. Es ist Vertrauen, das hinter wirklichen Freundschaften und Partnerschaften steht. Was ist die Chemie des Vertrauens?

Antworten lassen sich finden, wenn wir auf unsere Vorfahren bei den Säugetieren zurückschauen. Ein hilfloses Kind grosszuziehen, bedarf intensiver elterlicher Fürsorge, die durch die Bindung zwischen den Eltern und dem Kind entsteht. Und wie macht das ein Kind, das ohne Fürsorge aufgewachsen ist, wenn es erwachsen ist und selbst ein Elternteil wird? Dieser Rollenwechsel erfordert einen dramatischen Wechsel der Überzeugungen, der Einstellung und der Werte, um neu Eltern zu werden. Wir Menschen können sagen, dass sie sich verliebt haben, zunächst sich ineinander und dann in ihre Nachkommen.

Wissenschaftler fanden heraus, dass Tiere, die sich paaren und neues Leben gebären, spezielle Stoffe in ihren Gehirnen freisetzten, die eine Verhaltensänderung ermöglichen. Mütterliche und väterliche Muster der Pflege und der Fürsorge tauchen auf.

Der wichtigste chemische Stoff ist dabei „Oxytocin“. Dieser verursacht keine Freude – im Gegenteil, er kann Angst auslösen, denn er lässt die Verbindungsmuster zwischen den Neuronen, die die Erfahrungen speichern, abschmelzen, so dass neue Erfahrungen möglich sind. Wir werden uns dieses Schmelzprozesses sehr dramatisch bewusst, als einem beängstigenden Verlust unserer Identität und Selbstkontrolle, wenn wir uns zum ersten Mal verlieben.

Bindung entsteht nicht während des Schmelzprozesses, sondern danach in der gemeinsamen Aktivität. Dabei lernen sich die Menschen untereinander durch Kooperation kennen. Einen anderen Menschen lernt man nicht durch das Vorspiel und den Orgasmus kennen, sondern durch die gemeinsame Aktivität dabei und danach. Vertrauen entsteht nicht unbedingt nur beim Sex, sondern auch bei einer intensiv miteinander geteilten Aktivität im Sport und im Wettbewerb. Da lernen die Menschen Gruppen zu bilden, indem sie einander vertrauen.

Das heisst, das Oxytocin ist kein chemisches Glücksgefühl, sondern ein Werkzeug des Gehirns, um Vertrauen aufzubauen, und dies kennt man gut aus der Mutter-Kind-Bindung. Vielleicht haben unsere Vorfahren vor einer Million Jahren gelernt, wie man diesen Säugetiermechanismus nutzt, um die soziale Bindung über die geschlechtliche Verbindung hinaus zu fördern, um so Gruppen und Stämme zu bilden. Sie taten es und tun es heute noch: Tanzen, rhythmisches Klatschen, Lieder singen und Musik machen, Tag und Nacht bis zur Erschöpfung oder dem Kollaps. Wenn sie erwachen, fühlen sie sich wie neugeboren.

Nietzsche kannte das. Emil Durckheim und andere Anthropologen zeigten, wie man dionysische Orgien und religiöse Zeremonien als höchst effektive Art und Weise einsetzt, um Gruppenidentitäten zu erschaffen. Die Freude, die sie beim gemeinsamen Singen und Tanzen erleben, ermöglicht es, vertrauensvolle Bindungen aufzubauen. Vertrauen entsteht, wenn wir voraussagen können, was die andere Person tun wird, und dies erreichen wir durch sich wiederholende gemeinsame Aktivitäten.

Aristoteles schrieb: „Glück ist die Aktivität der Seele in Übereinstimmung mit der Tugend.“ Das ist ziemlich abstrakt. Wir betrachten Tugend als eine Anzahl von gemeinsamen Zielen zum Wohl von uns und unseren Kindern. Freude entsteht durch gemeinsame Aktivitäten mit Menschen, zu denen wir Vertrauen aufgebaut haben, und das versetzt uns in die Lage, Werte und Sinn zu teilen über die soliptische Barriere hinweg, die Barriere, die jeden von uns von allen anderen trennt.

Also das Glücksgefühl entsteht nicht aus einem chemischen Stoff. Das wäre das gleiche als würde man eine Violinsonate nur so behandeln wie wenn es einfach nur darum gehen würde, mit einem Pferdehaar über eine Darmseite zu streichen, um so eine hölzerne Schachtel zum Klingen zu bringen. Geigenbauer müssen ihre Materialien kennen, um eine Geige zu bauen und Ärzte müssen sich mit den chemischen Stoffen im Gehirn auskennen, um Patienten zu behandeln, denn sobald die Chemie im Gehirn nicht mehr stimmt, können sie uns keine Pille geben, die uns glücklich macht. Wir schaffen uns unsere Freude selbst und wir fühlen uns am glücklichsten, wenn wir lernen, einander zu vertrauen.

Die Macht der positiven Gedanken

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Was das Gehirn angeht, so setzt jeder Gedanke im Gehirn chemische Stoffe frei. Richtet man sein Augenmerk auf negative Gedanken, raubt man dem Gehirn wirkungsvoll seine positive Stärke, man verlangsamt es. Das kann so weit gehen, dass die Funktionsweise des Gehirns eingeschränkt wird und dass sogar eine Depression hervorrufen wird. Andererseits senken positives Denken, glückliche, hoffnungsvolle, optimistische, freudevolle Gedanken das Cortisol und produzieren Seratonin, das eine Art Wohlgefühl schafft. Das verhilft deinen Gehirnfunktionen zur vollen Kapazität.

Glückliche Gedanken und positives Denken unterstützen sowohl das Gehirnwachstum im allgemeinen als auch die Bildung und die Verstärkung neuer Synapsen, speziell im präfrontalen Kortex (PFC), der als Zentrum für die Integration aller Gehirn- und Verstandes-Funktionen dient.

Mit anderen Worten: der PFC reguliert nicht nur die Signale, die die Neuronen an andere Teile im Gehirn und an den Körper übermitteln, er erlaubt es dir nachzudenken und zu reflektieren über das, was du körperlich tust. Insbesondere erlaubt dir der PFC die emotionalen Reaktionen zu kontrollieren und zwar durch Verbindungen zum tiefen limbischen Gehirn. Es versetzt dich in die Lage, dich auf alles, was du willst zu konzentrieren und über deine Denkprozesse Einsicht zu gewinnen. Der PFC ist der einzige Teil in deinem Gehirn, der die Emotionen und die Verhaltensweisen kontrollieren kann und dir dabei hilft, all deine selbstgewählten Ziele zu verfolgen. Er hilft dir als Mensch zu wachsen, das alles zu verändern, was du verändern willst und das Leben so zu leben, wie du für dich entschieden hast, es zu leben!

Warum Optimismus zu mehr Glücksgefühlen führt

Neurowissenschaftler entdeckten, dass Menschen mit einer freudevolleren Veranlagung und die generell eher zum Optimismus neigen eine höhere Aktivität in ihrem linken BFC aufweisen. Aber das ist eine Erklärung, die sich nur auf das Gehirn bezieht. Interessanterweise beobachteten Verhaltenswissenschaftler faszinierende Unterschiede zwischen Optimisten und Pessimisten. Zum Beispiel, dass Optimismus sehr wünschenswerte kognitive, emotionale und motivierende Eigenschaften mit sich bringt. Optimistische Menschen neigen zu einer besseren Grundstimmung, zu einer besseren emotionalen Verfassung, sind sorgfältiger und erfolgreicher, und sie erfreuen sich einer besseren körperlichen Gesundheit. Ein Faktor dabei kann einfach der sein, dass Optimisten den Grund für gute Erfahrungen sich selbst und ihren Eigenschaften und Fähigkeiten zuschreiben und als beständig ansehen, während sie schlechte Erfahrungen als vorübergehend ansehen (dabei Wörter wie „manchmal“ oder „kürzlich“ benutzend) oder auch als den Fehler der anderen Leute. Insgesamt lässt sich sagen, dass Optimisten:

  • ein glückliches, reiches und erfülltes Leben führen
  • wenig Zeit allein und viel Zeit in Gesellschaft verbringen
  • gute Beziehungen haben
  • gesund leben
  • ein stärkeres Immunsystem haben
  • länger als leben Pessimisten

Glücklichsein 5Auf der anderen Seite erklären sich Pessimisten gute Erfahrungen durch kurz anhaltende Gründe wie vorübergehende Stimmungen und Anstrengungen und betrachten schlechte Erfahrungen als einen permanenten Zustand (sie benutzen Worte wie „immer“ und „nie“) Eine Studie von Forschern der Universität von Britisch Columbia fand heraus, dass manche Menschen die grundsätzliche Veranlagung haben, die Welt schwarz zu sehen. Es scheint, als sei die Negativität das alles Beherrschende.

Pessimisten

  • gehen automatisch davon aus, dass Rückschläge ewig andauern, alles beherrschen und auf persönliche Fehler zurückzuführen sind.
  • die Wahrscheinlichkeit an Depression zu erkranken ist 8x höher als bei Optimisten
  • erbringen in Schule und Beruf schlechte Ergebnisse
  • haben schwierigere interpersonelle Beziehungen
  • sterben früher als Optimisten

Nach Sonia Lyubomirsky, einer Forscherin der Universität von Kalifornien, verbringen unglückliche Menschen Stunden damit, sich mit anderen zu vergleichen, egal ob sie glücklicher oder unglücklicher als sie selbst sind; glückliche Menschen vergleichen sich mit niemandem.

Gemäss einer Studie der Lund Universität handeln kollektive Bilder über das, was uns glücklich macht, eher von Beziehungen und Menschen als von Dingen.

Die positive Nachricht ist, dass man sein Denken nutzen kann, um sein Gehirn zu trainieren, die negativen Gedanken, die zum Pessimismus führen, zu unterdrücken und gleichzeitig, die positiven Gedanken, die zu Optimismus führen zu fördern.

Du kannst Meister/in der neuronalen Veränderungen sein, die zu grösserem Glück und grösserer Zufriedenheit führen werden, und die ‚Neuverdrahtung’ beginnt in den winzigen Wundern, die wir als Gehirnzellen oder Neuronen kennen. Sogar wenn in deiner Familie Depressionen auftreten hast du die Möglichkeit, deine Gehirnfunktionen zu verbessern, indem du die neuronalen Leitungen und die neuronalen Muster blockierst und zum Verschwinden bringst, die mit dem negativen Denken vernetzt sind. Du kannst vielleicht eine genetische Veranlagung für Depression nicht völlig auslöschen, aber du kannst starken Auswirkungen und ein Wiederauftreten grösstenteils vermindern.

Negatives Denken, Negative Balance

Negatives Denken verlangsamt die Koordination im Gehirn, erschwert es, Gedanken zu Ende zu denken und Lösungen zu finden. Oft fühlst du dich bedroht, wenn du dich auf negative Äusserungen konzentrierst, und es zeigte sich, dass die Aktivität im Cerebellum (Kleinhirn) sich verminderte und dadurch die Fähigkeit des Gehirns, neue Informationen zu verfolgen, verlangsamt wurde, und es begrenzte die Fähigkeit neue kreative Problemlösungen zu finden. Hinzukommt, dass der Angstfaktor die Tätigkeit des linksseitigen Temporallappens stark beeinflusst, was sich auf die innere Verfassung, das Gedächtnis und die Reizverarbeitung auswirkt.

Der Frontallappen ist Teil des PFC und entscheidet was wichtig ist anhand der Höhe an Aufmerksamkeit, die man etwas beimisst, und wie man sich dabei fühlt. Das bedeutet, je mehr man sich auf Negatives fokussiert, desto mehr Synapsen und Neuronen wird dein Gehirn erzeugen, die den Prozess der negativen Gedanken unterstützen.

Der Hippocampus versorgt das Umfeld der gespeicherten Erinnerungen. Das bedeutet, die emotionale Stimmungslage und die Beschreibung, die das Gehirn daraus erstellt, kann möglicherweise das Gehirn wieder vernetzen, indem es stärkere neuronale Leitungen und Synapsen hervorbringt. Wie man über etwas oder eine bestimmte Situation denkt und was man dabei fühlt, kann sich so tief einprägen, dass es ein hartes Stück Arbeit braucht, um die negativen Verbindungen zu entlarven und um das Gehirn neu zu verdrahten, um dadurch weniger ängstlich zu sein, um positiv zu denken, um daran zu glauben, dass Träume wahr werden und um zu vertrauen, dass die eigenen Anstrengungen erfolgreich sein werden.

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Trainiere dein Gehirn positiver zu denken

Eines der ältesten Prinzipien der Neurologie ist gewesen, dass unsere mentalen Prozesse (das Denken) ihren Ursprung in den Aktivitäten des Gehirns haben: dass unser Gehirn dafür verantwortlich ist, wenn es darum geht, unseren Geist zu entwickeln und zu formen. Die neuere Forschung hat uns jedoch gezeigt, dass das Gegenteil der Fall ist: Konzentrierte, sich wiederholende mentale Aktivität kann an der Struktur des Gehirns, in der Verschaltung und bei den Fähigkeiten Veränderungen bewirken.

Die Aktionen, die wir unternehmen, können buchstäblich verschiedene Gehirnregionen erweitern ­oder sie zusammenziehen, sie in die Höhe schrauben oder sie niederdrücken. Je mehr man sein Gehirn fordert, desto mehr kortikularer Raum richtet es ein, um die neue Aufgabe zu bewältigen.

Es antwortet durch die Schaffung stärkerer Verbindungen in den Bereichen, die das erwünschte Verhalten und die Gedanken verstärken und die Verbindungen zu den anderen Bereichen werden abgeschwächt. Deshalb: Was man tut und was man denkt, was man fühlt oder sieht, spiegelt sich in der Grösse der angesprochenen Gehirnregionen wider und in den Verbindungen, die das Gehirn herstellt, um sich an deine Bedürfnisse anzupassen.

Was bedeutet das nun alles? Es heisst, dass das, was wir denken, tun und sagen eine Rolle spielt; dass es einen Einfluss hat auf das, was wir werden, im Äusseren, im Inneren und in unserem Gehirn. Hauptsächlich bedeutet es, dass man sein Gehirn umprogrammieren kann, um positiver gestimmt zu sein.

Beginne damit, glücklich machende Gedanken zu denken und die positive Seite zu sehen. Und wenn negative Gedanken aufkommen, programmiere dein Gehirn um. Dein Geist hat die Möglichkeit festzulegen, wie das Gehirn auf deine Lebensumstände reagiert. Nutze es zu deinem eigenen Vorteil, um Ereignissen einen neuen Rahmen zu geben und um positiv zu denken.

 

Über die Autorin:

Dr. Marianne Pocelli ist Doktorin in naturheilkundlicher Medizin. Sie hat sich spezialisiert auf die Behandlung von Krankheiten, die durch Nahrungsmittel entstehen und auf Kräutermedizin. Sie setzt sich aktiv ein für Entgiftung, Colon-Reinigung und einen vegetarischen Lebensstil unter Verwendung frischer, lebendiger Nahrung als eine Grundlage für Gesundheit.

Quelle: http://transinformation.net/das-passiert-in-deinen-zellen-wenn-du-glueck-erfaehrst/

Gruß an die Optimisten

TA KI