Österreich: Mädchen unsittlich berührt – Onkel ohrfeigt Täter und erhält Anzeige


Der Onkel eines mutmaßlichen Sex-Opfers muss sich nun vor Gericht wegen Körperverletzung verantworten. Dieser hatte dem Verdächtigen eine Ohrfeige verpasst.

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In einem Schwimmbad in Österreich kam es offenbar erneut zu einem sexuellen Übergriff auf ein Kind.

Wie die Kronen-Zeitung berichtet, ereignete sich der Vorfall im Linzer Hummelhofbad. Ein 17-jähriger Afghane habe dort im Schwimmbecken ein zehnjähriges Mädchen unsittlich berührt. Das Kind habe den Vorfall seiner Tante und seinem Onkel, mit denen es im Schwimmbad war, erzählt.

Darauf hin habe der Onkel des Opfers sich den mutmaßlichen Sextäter vorgeknöpft. Nach einer verbalen Auseinandersetzung folgte, der Zeitung zufolge, eine Ohrfeige. Die Aktion könnte dem Onkel nun zum Verhängnis werden, denn dieser wurde offenbar von dem Afghanen wegen Körperverletzung angezeigt.

Verdächtiger bestreitet den Vorfall

Nach dem Eintreffen der Polizei bestritt der 17-Jährige laut „Krone“ die Tat. Es habe keinen Übergriff auf das Mädchen gegeben. Der mutmaßliche Täter habe aber über Kopfschmerzen geklagt und sei zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort konnte keine Verletzung festgestellt werden, heißt es. Danach sei der Onkel des mutmaßlichen Opfers wegen Körperverletzung angezeigt und der Afghane vorübergehend festgenommen worden.

Im „Krone“-Interview sagte der Staatsanwalt Alois Ebner, dass eine „körperliche Attacke nur dann durch den Notwehrparagrafen gedeckt ist, wenn eine unmittelbare Gefahr abgewehrt wird“. Und selbst dann, dürfe das Opfer oder ein Helfer, nur das „gelindeste Mittel“ anwenden. Alles darüber hinaus, so auch eine Ohrfeige, kann laut Ebner vor Gericht enden. (so)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/europa/oesterreich-maedchen-unsittlich-beruehrt-onkel-ohrfeigt-taeter-und-erhaelt-anzeige-a1910337.html

Gruß an den Onkel

TA KI