Rätselhaftes Phänomen: Verschwundene Sonne über Sibirien


Die Einwohner einer großen Region Sibiriens wurden am vergangenen Freitag verängstigt, als eine rätselhafte Dunkelheit über das Gebiet hereinbrach, die stundenlang anhielt.

Am vergangenen Freitag verdunkelte sich der Himmel in den Regionen um Eveno-Bytantaisky und Zhigansky in der russischen Republik Sacha (Jakutien) für mehrere Stunden – obwohl es dort zu dieser Jahreszeit eigentlich 24 Stunden am Tag hell ist.

In der Mittagszeit zwischen 11 und 14 Uhr wich das Sonnenlicht plötzlich der Finsternis, sodass die Einwohner gezwungen waren, Taschenlampen zu benutzen und innerhalb von Gebäuden das Licht einzuschalten.

Nach rund drei Stunden war der Spuk zwar wieder vorbei, doch noch immer rätselt man, was die Ursache des ungewöhnlichen Phänomens gewesen sein könnte.

Die Einwohner suchten Schutz in ihren Häusern, denn draußen hatten sie das Gefühl, etwas Schweres in der Luft würde kräftig gegen ihre Brust pressen.

Erst als die Sonne wieder zu sehen war und das Tageslicht die Straßen erhellten, trauten sich die Menschen wieder nach draußen, wo sie feststellen mussten, dass eine dicke Staubschicht alles bedeckt hatte. Auch das Wasser in den unbedeckten Fässern sowie in den Seen waren danach dunkel und trüb geworden.

Laut der Siberian Times gibt es verschiedene Theorien, die jedoch alle im Bereich der Spekulation angesiedelt sind.

So glauben einige, dass es eine plötzliche Sonnenfinsternis gewesen sein könnte, doch dies scheint sehr unwahrscheinlich, da sie nicht nur auf zwei Regionen begrenzt gewesen wäre und außerdem keine erwartet wurde.

Auch Waldbrände, die in einem nahegelegenen Gebiet gewütet hatten, standen in der Diskussion, allerdings berichteten die Einwohner, dass während der Dunkelheit kein Rauch zu sehen war.

Zudem befinden sich weder die Region Eveno-Bytantaisky noch Zhigansky in der Nähe der Waldbrandgebiete und der Morgen war völlig windstill.

© Fernando Calvo für Terra-Mystica.Jimdo.com am 28.07.2018

Augenzeugen berichten der Siberian Times:

“Die Sonne ging gegen 11 Uhr aus und kam erst gegen 14 Uhr zurück. Ich konnte nichts sehen, ohne das Licht einzuschalten. Wir haben Fackeln genommen, um draußen zu gehen, aber eigentlich wollte niemand auf der Straße sein, weil das Gefühl war, als ob etwas Schweres in der Luft auf deine Brust drücken würde”, sagte ein Bewohner (Sonnensturm: Nationale Regierungen planen erste Maßnahmen – „Der ‚Big One‘ könnte bald die Erde treffen“).

Nachdem die Sonne zurückgekehrt war, fanden Einheimische eine dicke Staubschicht, die alles überdeckte.

“Wasser in offenen Straßenfässern wurde zu einer schmutzigen Brühe. Wasser in Seen ist wegen Staub schwarz geworden”, sagte ein Augenzeuge.

Die Sonne war in zwei benachbarten Bezirken im äußersten Norden von Jakutien nicht sichtbar, aber kein anderes Gebiet der Republik berichtete von der Katastrophe (Unsere Sonne verändert sich).

Literatur:

Löcher im Himmel

What in the world are they spraying – Die Wahrheit über Chemtrails und Geo-Engineering

Das HAARP-Projekt: Über Mobilfunk zur Strahlenwaffe über Wetterveränderung zur Bewußtseinskontrolle

Video:

Quellen: PublicDomain/siberiantimes.com am 28.07.2018

Quelle

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

Paul Craig Roberts: Kann Russland Washingtons Angriff überleben?


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Von Paul Craig Roberts

paul craig robertsNicht nur amerikanische Generäle sind unverantwortlich und erklären ohne jeglichen Beleg, dass »Russland eine existenzielle Bedrohung für die Vereinigten Staaten« ist; sowie für das Baltikum, Polen, Georgien, die Ukraine und ganz Europa. Auch britische Generäle beteiligen sich an der Kriegstreiberei. Sir Richard Shirreff, General a.D., ehemaliger NATO-Kommandant und bis 2014 stellvertretender Oberbefehlshaber der Allianz in Europa, hat jüngst erklärt, dass ein nuklearer Krieg mit Russland innerhalb eines Jahres »gänzlich möglich« sei.

Meine loyalen Leser wissen, dass ich selbst seit einiger Zeit vor der Möglichkeit eines Atomkrieges gewarnt habe. Allerdings gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen mir und den westlichen Generälen. Ich sehe den Krieg als Konsequenz des neokonservativen Drangs nach der US-Weltherrschaft. Der neokonservative Drang nach der Weltherrschaft wird von den Neokonservativen selbst in ihren öffentlichen Positionspapieren bestätigt und hat eine 15-jährige Vorgeschichte der Umsetzung in Amerikas vielen und fortlaufenden Kriegen im Mittleren Osten und Afrika. Obwohl die presstituierten Medien ihr Bestes geben unseren Fokus von den bekannten Fakten fernzuhalten, so bleiben die Fakten doch bekannt.

Die Position der westlichen Generäle ist, dass die »russische Aggression« ein unschuldiges Amerika, samt der NATO, in einen nuklearen Krieg treibt. Hier die Liste der »russischen Aggressionen« von General Shirreff:

»Er [Putin] ist in Georgien einmarschiert, er ist auf der Krim einmarschiert, er ist in der Ukraine einmarschiert. Er hat Gewalt angewendet und ist damit durchgekommen. In einer Zeit der Spannungen ist ein Angriff auf die baltischen Staaten … gänzlich plausibel.«

Shirreff redet über vorgespiegelte Ereignisse, die selbst wenn sie real wären innerhalb dessen stattfinden würden, was bis vor nicht allzu langer Zeit Russlands seit langem bestehende nationalen Grenzen waren. General Shirreff scheint mir entweder schlecht informiert oder ein Heuchler zu sein.

Es sind die Vereinigten Staaten und Israel, welche Gewalt anwenden und damit durchkommen. Die russische Invasion der ehemaligen russischen Provinz Georgien war eine Reaktion auf die Invasion Süd-Ossetiens durch die Marionetten-Regierung der Amerikaner, wo die von Amerikanern und Israelis trainierten und ausrüsteten georgischen Truppen russische Friedenstruppen und eine große Zahl süd-ossetischer Zivilisten getötet haben, während sich die russische Regierung bei den Olympischen Spielen in Beijing aufhielt.

Ein kleiner Bruchteil der russischen Armee benötigte nur wenige Stunden, um die von Amerikanern und Israelis trainierte georgische Armee zu überrollen. Putin hatte die ehemalige russische Provinz in seiner Hand. Er hätte den Marionetten-Präsidenten Amerikas aufhängen und Georgien wieder Russland angliedern können, wo es vermutlich hingehört, nachdem es die gesamte moderne Geschichte dazugehört hatte.

Aber Putin hat Georgien nicht als Beute gesehen und nachdem er seinen Punkt gemacht hatte, gab er den Amerikanern ihren Marionetten-Staat zurück. Der seinerzeitige Präsident, ein schäbiger Schurke, wurde von den Georgiern aus dem Land geworfen und dient nun im amerikanischen Marionetten-Staat Ukraine – wie so viele andere Nicht-Ukrainer. Anscheinend findet Washington nicht genügend Ukrainer, die bereit sind ihr Land für Washington zu verraten und muss folglich Ausländer hereinbringen, die Washington dabei helfen die Ukraine zu beherrschen.

Leider gab es auch keine Invasion der Ukraine. Putin wollte nicht einmal das Gesuch der russischen Bevölkerungsmehrheit in den abtrünnigen Provinzen Donezk und Luhansk akzeptieren, welche wieder zu Russland gehören wollten, wo sie auch hingehören. Wenn Putin die Ukraine wirklich haben wollte, dann bräuchte er keine Armee zu schicken. Er kann den östlichen und südlichen Teil einfach dadurch zu Russland zurückholen, indem er das Gesuch der Bevölkerung akzeptiert, dass sie wieder ein Teil Russlands sein möchten.

Das einzige Gesuch das Putin akzeptierte, was das der Bewohner der Krim, welche sich mit einem extrem hohen Ergebnis – wie es von “westlichen Demokratien“ noch niemals erlebt wurde – von 97,6 Prozent dafür entschieden, sich Russland wieder anzuschließen – zu dem die Krim länger gehörte als die USA überhaupt existierten, bis der Ukrainer Chruschtschow die Krim von der Russischen Sowjetrepublik zur Ukrainischen Sowjetrepublik transferierte, als beide noch Teil der Sowjetunion waren.

Es ist kaum anzuzweifeln, dass Putin das Gesuch der Krim akzeptierte, weil die russische Marinebasis auf der Krim Russlands einziger Warmwasser-Hafen und Zugang zum Mittelmeer ist und es ist auch kaum anzuzweifeln, dass Putin die Gesuche aus Donezk und Luhansk abgelehnt hat, um propagandistische Anklagen aus Washington zu vermeiden, wie jene des ehemaligen Generals Shirreff. Putin nahm – meiner Ansicht nach fälschlicherweise – an, dass seine Verweigerung gegenüber Donezk und Luhansk Washingtons NATO-Marionetten-Staaten beschwichtigen und Washingtons Einfluss in Europa mindern würde. Für die korrupten Europäer haben Fakten jedoch keine Konsequenzen, Washingtons Geld ist wichtiger.

Putin versteht die Macht des Geldes aus Washington nicht. Im gesamten Westen zählt nur Geld. Es gibt nicht so etwas wie Washingtons Wort, eine integre Regierung, Wahrheit oder gar empirische Fakten. Es gibt nur bestens propagandierte Lügen. Der gesamte Westen ist eine Lüge. Der Westen existiert nur für ein Ziel: Konzernprofite.

General a.D. Shirreff behauptet ohne Belege, was typisch ist, dass Putin »Gewalt« angewendet habe »und damit durchgekommen« sei. Von welcher Gewalt redet dieser General? Kann er die Gewalt benennen? Die unabhängigen internationalen Beobachter des Referendums auf der Krim berichten, dass es vollkommen gerecht zuging, dass es keinerlei Einschüchterung gab, keine Truppen oder irgendeine Bedrohung von Seiten der Russen vorlag.

Der ehemalige NATO-General Shirreff glaubt, dass ein russischer Angriff »auf die baltischen Staaten gänzlich möglich« sei. Aus welchem Grund? Die baltischen Staaten, ehemaligen Provinzen der Sowjetunion, stellen für Russland überhaupt keine Bedrohung dar. Die Russen haben keinerlei Grund die baltischen Staaten anzugreifen. Es war Russland, welches den baltischen Staaten ihre Unabhängigkeit gab. Genau wie es auch Russland war, welches der Ukraine und Georgien ihre Unabhängigkeit gab.

Das imperiale Washington hebelt die Angemessenheit der russischen Regierung aus, um Russland in ein propagandistisches Licht zu rücken. Die russische Regierung hat zugelassen in die Defensive gedrängt zu werden und Washington die Offensive überlassen.

Russland hat niemanden angegriffen, außer die Terroristen-Gruppe ISIS. Angeblich stellt sich Washington gegen den Terrorismus, aber Washington hat ISIS benutzt, um die syrische Regierung durch Terrorismus zu stürzen. Russland hat dies gestoppt. Die Frage ist, ob die russische Regierung sich derart wünscht vom Westen akzeptiert zu werden, dass Putin die Zersplitterung Syriens durch Washington/Israel zulassen wird, um zu zeigen, dass Russland für den Westen ein guter Partner ist?

Wenn Russland nicht über seine Zuneigung für den Westen hinwegkommt, dann wird Russland seine Unabhängigkeit verlieren.

Nach meinem Verständnis ist Russland als christliches Land mit moralischen Prinzipien wieder auferstanden, vielleicht als das einzige auf der Welt. Die Frage, die sich das russische Volk und seine russische Regierung dringend stellen müssen lautet: Wollen wir mit dem kriegsverbrecherischen Westen zusammenarbeiten, der nicht nur seine eigenen, sondern auch internationale Gesetze missachtet?

Der überwiegende Teil des Bösen auf der Welt weilt im Westen. Es ist der Westen mit seinen Lügen und seiner Gier, der im 21ten Jahrhundert Millionen von Menschen in 7 Ländern verheert hat. Dies ist der bedrohlichste Beginn eines neuen Jahrtausends in der Neuzeit.

Nachdem die westlichen Kapitalisten mit der Plünderung der Dritten Welt, Süd-Amerikas, Griechenlands, Portugals, Lettlands, Argentiniens und jetzt Brasiliens nicht zufrieden sind, haben sie jetzt Russland, China, Indien und Süd-Afrika im Visier.

Was für eine Trophäe wäre Russland mit all seiner Ausdehnung in Sibirien, welche für kapitalistische Profite ökologisch vergewaltigt und zerstört werden kann. Das Angebot der russischen Regierung, freies Land in Sibirien zu erhalten, wäre besser auf russische Bürger beschränkt worden. Sonst wird das Land wahrscheinlich vom Westen aufgekauft, der seine Besitztümer in Russland zur Zerstörung des Landes benutzen wird.

Die Russen und die Chinesen sind blind ob der Tatsache, dass sie seit Jahrzehnten unter unterdrückenden und gescheiterten Regimes gelebt haben. Sie halten den Westen für einen Erfolg. Ihre Missdeutung des Westens gefährdet ihre Unabhängigkeit.

Weder Russland noch China suchen den Konflikt. Es ist eine überflüssige und rücksichtslose Handlung Washingtons, Russland und China die Botschaft zu senden, dass sie sich zwischen Krieg und Vasallentum entscheiden müssen.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/05/paul-craig-roberts-kann-russland-washingtons-angriff-ueberleben/

Gruß nach Russland

TA KI

 

Gewaltige Wald- und Steppenbrände in Sibirien: Mehrere Dutzend Tote


Panorama

Die verheerenden Waldbrände in der Teilrepublik Chakassien im Süden Sibiriens wüten weiter. Die Zahl der Toten ist inzwischen nach offiziellen Angaben auf 29 gestiegen.

Mehr als 70 Menschen werden derzeit wegen Verbrennungen und Rauchvergiftungen in Krankenhäusern behandelt. Für Hunderte, deren Häuser niedergebrannt sind, wurden vorübergehende Unterkünfte zur Verfügung gestellt.

Laut Republikchef Viktor Simin wurden 1285 Häuser vernichtet. Der Umfang der Finanzierung zum Bau neuer Häuser werde derzeit präzisiert. Die Regierung habe bereits rund 1,5 Milliarden Rubel (1 Euro = 55 Rubel nach dem aktuellen Wechselkurs) als Entschädigung für verbranntes Eigentum versprochen.Gegen die tobenden Flammen im Gebiet Schirinski in Chakassien sind derzeit mehr als 6700 Menschen und 1500 Feuerlöschfahrzeuge eingesetzt.

Die Ursache der Brände ist hauptsächlich unerlaubtes Abbrennen von altem Steppengras. Die Flammen verbreiten sich bei starkem Wind rasant und greifen auf Dutzende Dörfer in der Region über.

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Gruß und gedenken an die Opfer
TA KI

Forscher klettern in Sibiriens mysteriösen Krater


riesige-krater-in-sibirien-haben-im-sommer-weltweit-aufsehen-erregt-jetzt-sind-forscher-in-eines-der-erdloecher-geklettert-um-seine-entstehung-zu-entraetseln-Riesige Krater in Sibirien haben im Sommer weltweit Aufsehen erregt. Jetzt sind Forscher in eines der Erdlöcher geklettert, um seine Entstehung zu enträtseln. Der Energiekonzern Gazprom soll bereits ein Geschäft wittern.

Kreisrund, Dutzende Meter im Durchmesser, die tiefdunklen Wände spiegelglatt: Luftaufnahmen eines Erdlochs in Sibirien zogen im Sommer viel Aufmerksamkeit auf sich.

Ein Meteoriteneinschlag, ein Waffentest oder gar die Landung Außerirdischer wurden als Ursachen gehandelt. Forscher stehen immer noch vor einem Rätsel – auch wenn eine plausibel erscheinende Theorie besagt, dass der merkwürdige Krater durch einen Methanaustritt entstanden ist.

Sibiriens Permafrostboden ist reich an gefrorenem Methan. Taut das Hydrat auf, verwandelt es sich wieder zu Gas – und kann explosiv ans Tageslicht treten. Zudem wurden in dem Erdloch erhöhte Mengen an Methan gemessen.

Jetzt haben Forscher des Russischen Zentrums für Arktisforschung erstmals den Krater auf der Halbinsel Jamal von innen untersucht – bei minus elf Grad. Teamleiter Wladimir Puschkarew sagte der „Siberian Times“, erst die niedrigeren Temperaturen hätten eine gefahrlose Kletterpartie ermöglicht, da sie das Loch stabilisiert hätten. Die Wissenschaftler haben diverse Proben genommen und Messungen durchgeführt. Sie hoffen, bald mehr über die Entstehung des Kraters zu wissen. Denn ob er wirklich durch einen Methan-Austritt entstand, ist keinesfalls bewiesen. Zudem ist rätselhaft, warum er kreisrund ist und spiegelglatte Wände besitzt.

Inzwischen sind mehrere dieser Krater bekannt, und sie wecken offenbar auch Geschäftsinteressen. Wie die „Siberian Times“ weiter berichtet, ist der russische Energiekonzern Gazprom an den Erdlöchern interessiert. Forscher des Gasgeologie- und Geophysik-Instituts Trofimuk, das zur Russischen Akademie der Wissenschaften in Nowosibirsk gehört, sollen im Auftrag der Firma die Krater untersucht haben.

„Methanhydrat kann eine alternative Energiequelle sein, wenn uns das herkömmliche Schiefergas ausgeht“, sagte Igor Jelzow, Vizechef des Instituts, der Zeitung. Bereits im September sei eine erste Expedition der Frage nachgegangen, ob eine Gasförderung infrage komme. Derzeit verhandle Gazprom mit den Wissenschaftlern über eine mögliche weitere Expedition Anfang 2015.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/wissen/id_71883690/forscher-klettern-in-sibiriens-mysterioesen-krater.html

Gruß an die Forscher

TA KI

Gewaltiges Loch am „Ende der Welt“ stellt Forscher vor ein Rätsel


Im äußersten Norden Sibiriens wurde ein fast 100 Meter großer Krater entdeckt. Experten spekulieren über seine Ursachen

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Auf der entlegenen Halbinsel Jamal im Norden Sibiriens wurde ein riesiges Loch im Erdboden entdeckt, über dessen Ursache Experten bislang nur spekulieren können. Der eindrucksvolle Krater mit einem Durchmesser von über 80 Metern liegt nach einem Bericht der „Siberian Times“ in einer menschenleeren waldreichen Gegend rund 30 Kilometer entfernt von Bowanenkowo, dem größten Erdgasfeld der Region.

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Wie tief der Schlund ist, lässt sich auch nach einem Hubschrauberflug nicht abschätzen, den Mitarbeiter des vom russischen Verteidigungsministerium betriebenen Fernsehsenders Zvezda TV kürzlich durchgeführt haben. Immerhin zeigen die unscharfen Bilder, dass es sich offenbar nicht um eine Falschmeldung handelt, wie zuvor behauptet wurde. Eine unabhängige Bestätigung für die Bilder lag zunächst nicht vor. Mittlerweile aber ist ein Team von Wissenschaftern am Ort des Geschehens eingetroffen, um das Phänomen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Was zur Entstehung des riesigen, finsteren Kraters auf der Jamal-Halbinsel – der Name bedeutet übersetzt „Ende der Welt“ – geführt hat, dazu kursieren bereits zahlreiche Theorien. Einige halten den Einschlag eines Meteoriten für die Ursache. Doch Experten winken bereits ab. Vertreter der lokalen Behörden schlossen einen Impakt nach einer ersten Einschätzung der Lage aus.

Meteoriteneinschlag unwahrscheinlich

Ähnlicht sieht dies auch Christian Köberl, Generaldirektor des Naturhistorischen Museums Wien und Experte für Meteoriten-Forschung: Die wenig detailreichen Bilder, die bislang existieren, lassen einen Einschlag aus dem All aus heutiger Sicht nicht plausibel erscheinen, erklärte er gegenüber dem STANDARD. Insbesondere das Verhältnis zwischen Durchmesser zur mutmaßlicher Tiefe des Kraters würde auf eine andere Ursache hindeuten.

 

 

Möglicherweise steht der schwarze Abgrund, der bereits vor zwei Jahren entstanden sein dürfte, mit der globalen Erwärmung in Zusammenhang. Die Arktis-Forscherin Anna Kurschatowa von der russischen Tyumen State Oil and Gas University hält es für möglich, dass es infolge klimawandelbedingter Tauprozesse im Permafrostboden tiefer im Untergrund zu einer Vermischung von Salz, Eis, Wasser und Erdgas kam, die schließlich explodierte und dabei den Krater hinterließ.

Abgeschmolzener Pingo?

 

 

Auch der australische Polarforscher Chris Fogwill von der University of New South Wales wagte eine Ferndiagnose: Er glaubt, dass es sich bei dem Krater um ein Phänomen namens „Pingo“ handelt. Das sind größere unterirdische Eisstrukturen, die an die Erdoberfläche für frei stehende Bodenerhebungen sorgen. Schmelzen die Eisblöcke schließlich ab, hinterlassen sie Löcher, die dem Jamal-Krater gleichen.

 

 

Fest steht, dass das Loch von einem erhöhten Kraterrand umgeben ist, der im Inneren einige dunkle Stellen aufweist, was Fachleute für einen Hinweis auf nicht näher bezeichnete Prozesse halten, die in Zusammenhang mit höheren Temperaturen beziehungsweise Feuereinwirkung stehen könnten. Doch auch das bleibt reine Spekulation, bis das angeforderte Wissenschafterteam den Krater näher untersucht hat. Die nun veröffentlichten neuen Bilder erhärten jedenfalls den Verdacht, dass die Formation mit dem Aufschmelzen des Permafrostbodens zu tun haben könnte.

An der Expedition, die von den Behörden auf der Jamal-Halbinsel organisiert wird, nehmen unter anderen zwei Experten vom Forschungszentrum für Arktisstudien sowie ein Forscher vom Kryosphären-Institut der russischen Akademie der Wissenschaften teil. (tberg, derStandard.at, 17.07.2014)

Quelle: http://derstandard.at/2000003190351/Gewaltiges-Loch-am-Ende-der-Welt-stellt-Forscher-vor-ein

Gruß an Mutter Erde

TA KI