Inhaltsstoffe von Hautcremes, die für Gesundheit und Umwelt bedenklich sind.


„Niveau ist keine Hautcreme“, heißt ein mittlerweile in die Jahre gekommener Witz. Pflegeprodukte für unsere Haut stehen allerdings immer noch hoch im Kurs – zumal die Männerwelt beim Eincremen erheblich aufholt. Wer Niveau ausstrahlen möchte, greift zu Tiegel und Tube.

Gerade jetzt im Winter unterstützen Lotionen und Cremes die Hautregeneration. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch auch, dass das, was wir regelmäßig auf unser größtes Organ schmieren, immer wieder bedenkliche Stoffe enthält. Auf die folgenden 7 Signale solltest du daher achten, um zu entscheiden, ob du bei deiner Hautcreme bleiben möchtest:

1.) Silikon

Die einen denken bei Silikon an Brustvergrößerung, die anderen an Fugenmasse. Die wenigsten wissen jedoch, dass Silikone auch in manchen Feuchtigkeitscremes stecken. Dort sollen sie einen wasserabweisenden Schutzfilm bilden, um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Für die Gesundheit ist das in der Regel unbedenklich, aber nicht für die Umwelt. Silikone können nämlich nicht vollständig aus dem Abwasser gefiltert werden. Auf der Inhaltsangabe erkennst du Silikone an Bezeichnungen wie „Polysiloxane“, „Dimethicone“ oder „Cyclomethicone“.

2.) Mineralöl

In vielen Kosmetikartikeln sind Mineralöle enthalten. Sie verstecken sich hinter Begriffen wie „Petrolatum“, „Paraffinum“, „Microcrystalline Wax“, „Ceresin“ oder „Vaseline“.  In einer Untersuchung der Stiftung Warentest kam heraus, dass mit dem Mineralölanteil in den Produkten auch der Anteil an aromatischen Kohlenwasserstoffen steigt, die als potenziell krebserregend eingestuft werden. In Lebensmitteln sind solche Stoffe längst verboten, doch gibt es ernst zu nehmende Hinweise, dass sie auch über die Haut aufgenommen werden und sich in Organen ablagern. Gerade bei Lippenbalsam ist zudem eine Aufnahme über den Mund fast unvermeidlich.

3.) „Ohne Konservierungsstoffe“

Hautcremes sind ein Paradies für Bakterien und Schimmelpilze. Einige verwendet man monatelang, sie stehen im feuchtwarmen Badezimmer und täglich taucht der Finger in sie hinein. Kein Wunder, dass Konservierungsstoffe bei vielen Cremes eine große Rolle spielen. Synthetische Konservierungsstoffe sind aber nicht unkritisch: Sie können resistente Erreger und Allergien begünstigen. Deshalb verzichten manche Hersteller ganz auf sie, was allerdings einen sorgsameren Umgang erfordert.

Grundsätzlich sind Hautcremes ohne Konservierungsstoffe also gut, nur sollte man sie ausschließlich mit gewaschenen Händen oder mit einem sauberen Spatel auftragen. Tiegel und Tuben müssen immer dicht verschlossen gelagert werden.

4.) „Ohne Parabene“

Parabene sind eine besondere Art der Konservierungsstoffe. Sie sind vor einigen Jahren in Verruf gekommen, Brustkrebs auszulösen. Dieser Verdacht konnte nicht bestätigt werden. Darüber hinaus sollen Parabene aber eine hormonähnliche Wirkung haben, was wiederum nur auf bestimmte Parabene zutrifft, die seit 2014 in der EU verboten sind. Wer eine Hautcreme mit dem Hinweis „Ohne Parabene“ kauft, sollte daher genau hinsehen: Nicht selten versteckt sich hinter dem Hinweis nämlich nichts anderes, als dass die Parabene durch synthetische Konservierungsstoffe ausgetauscht wurden.

5.) Große Versprechungen

Das Online-Magazin der Zeit bringt es auf den Punkt: „Alles, was nachhaltig im Körper wirkt, gilt als Medikament und unterliegt strengen Auflagen. Alles, was Kosmetik heißt, darf genau solche Wirkungen nicht haben.“ Wenn eine Hautcreme also mit großen Versprechungen wirbt, sollte man aufhorchen. Formulierungen wie „Dermatologisch geprüft“ oder „Hautverträglichkeit getestet“ besagen überhaupt nichts. Viele der angeblich wissenschaftlichen Studien sind gekauft oder in ihrer Aussagekraft mangelhaft. Beim berühmten Coenzym Q10 geht selbst die industrienahe Deutsche Apotheker Zeitung davon aus, dass der Stoff nicht in die relevanten Hautschichten vordringen kann. Hyaluronsäure glättet die Haut optisch, dringt aber ebenso wenig in die Hautzellen ein. Viel Wasser zu trinken und übermäßige Sonnenbäder zu vermeiden, sind da wohl die effektiveren Maßnahmen zur Hautverjüngung.

6.) Mikroplastik

Vom Kaffee über die Stadtluft bis zur Arktis – fast überall finden sich die Spuren winziger Plastikteilchen. In der Kosmetik werden sie sogar immer noch bewusst als Bindemittel eingesetzt oder, um ein besonders geschmeidiges Gefühl auf der Haut zu erzeugen. In manchen Cremes haben Forscher bis zu 10 % Mikroplastik entdeckt! Als Laie erkennt man den Inhaltsstoff, der in zig Varianten vorkommen kann, nur schwer. Da Polymere der Hauptbestandteil von Kunststoffen sind, sind Angaben mit der Vorsilbe „Poly-“ zumindest verdächtig, ebenso der Wortbestandteil „Acryl-“. Im Internet gibt es auch kostenfreie Apps, die bei der Suche helfen.

7.) Pickel

Manche Hautcremes sollte man schlicht deshalb wechseln, weil sie nicht zu einem passen. „Reichhaltige“ Gesichtscremes bringen nämlich nichts, wenn man ohnehin zu fettiger Haut neigt. Umgekehrt kann eine sehr wasserhaltige Feuchtigkeitscreme die trockene Haut sogar noch verschlimmern, da die Creme an der Luft zu schnell verdunstet. Überhaupt sollte man vor einem zu intensiven Gebrauch von Hautcremes Abstand nehmen. Die Haut braucht auch Gelegenheit, sich selbst zu regenerieren.

Wer schön sein will, muss leiden. Doch sollte der Wunsch nach schöner Haut nicht auf Kosten von Gesundheit und Umwelt gehen. Mach die Wahl deiner Creme deshalb nicht vom Verpackungsdesign oder von hohlen Versprechungen abhängig. Das wird dir im Nachhinein sogar dein Geldbeutel danken.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Werbeanzeigen

Die geheime Gefahr in Kosmetikprodukten: Alles was Du über Hautpflege wissen musst!


Die Kosmetikindustrie – sie wirbt mit schöner, gesunder Haut. Doch einige der Produkte können den Hormonhaushalt des Menschen durcheinanderwirbeln, mit katastrophalen Folgen. Auch gibt es Kosmetik, die den Säureschutzmantel der Haut angreifen. Worauf müssen wir achten? Das erklären die beiden Expertinnen Helena Paulus von Relight Delight und die Chemikerin und Immunbiologin Dr. Katharina Beck-Garcia.

.
Gruß an die Wissenden
TA KI

Gift auf den Lippen- „…aber hauptsache es macht schön…“


 

Gefährliches Gift im Lippenstift

 

Dieser Artikel erschien hier bereits am 28.04.2014

Wer schön sein will, muss leiden. Dieses alte Sprichwort ist bekannt und dennoch wird es nicht allzu ernst genommen. Wie viel Wahrheit sich tatsächlich dahinter verbirgt, zeigen wir Ihnen an einem Beispiel aus dem Bereich der dekorativen Kosmetik – dem Lippenstift.

Gift  im Lippenstift © Sandor Kacso – Fotolia.com

 

Frauen lieben den Lippenstift

Frauen leiden natürlich in der Regel nicht darunter, sich täglich hübsch zu machen. Schliesslich macht es Spass, das Aussehen mit ein paar kleinen Tricks positiv zu verändern. Ein wenig Make-up zaubert aus einer faden, unebenmässigen Haut schnell einen frischen und ebenmässigen Teint. Doch was wäre das schönste Make-up ohne einen passenden Lippenstift?

Der Lippenstift ist das Kosmetikutensil, mit dem Frau ihre Weiblichkeit unterstreichen und ihre eigene Auffassung von Eleganz und Stil ausstrahlen kann. Daher ist der Lippenstift ein Muss für jedes perfekte Make-up. In unzähligen Farben und unterschiedlichen Texturen angeboten zählt der Lippenstift heutzutage zu dem mit Abstand beliebtesten Schminkzubehör.

Doch ein mit Lippenstift ausdrucksvoll geschminkter Mund ist nicht nur schön anzusehen. Der Lippenstift birgt auch eine Gefahr für die Gesundheit, denn er kann eine Menge an Giftstoffen enthalten.

Diese werden durch das Benetzen der Lippen mit der Zunge zumindest teilweise vom Speichel aufgenommen und gelangen so in den Körper. Was sie dort anrichten können, verleiht dem oben zitierten Sprichwort, „Wer schön sein will muss leiden“, eine ganz andere Dimension.

Ein Lippenstift für höchste Ansprüche

Der Anspruch an den Lippenstift ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Während die Frauen früher noch glücklich darüber waren, dass ihre Lippen eine interessantere Farbe annahmen, muss der Lippenstift von heute einiges mehr können. Und was das genau ist, bestimmen die Werbespezialisten der Kosmetikhersteller.

Ein Lippenstift liegt heutzutage nur dann im Trend, wenn er bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Hierzu zählen: besonders intensive Farbpigmente, ein unwiderstehlicher Glanz sowie eine Haltbarkeit von mindestens 24 Stunden – selbstverständlich ohne in den Lippenfältchen zu verlaufen oder an Farbintensität zu verlieren.

Eines sollte in diesem Zusammenhang jeder Frau klar sein: Je effektvoller und haltbarer die Farbpigmente im Lippenstift oder Lipgloss sind, umso ausgefeilter müssen auch die für diesen Effekt verantwortlichen Ingredienzen sein.

Da kann auf eine breite Palette synthetischer Substanzen längst nicht mehr verzichtet werden. Man kann halt nicht gleichzeitig auf Schönheit UND Gesundheit achten, oder vielleicht doch? Dazu später mehr.

Teuer ist nicht gleichzeitig gut

Viele der verwendeten Inhaltsstoffe konventioneller Lippenstifte geben Anlass zur Besorgnis, denn sie sind bekanntermassen gesundheitsgefährdend.

Einige von ihnen stehen im Verdacht, allergische Reaktionen auszulösen und andere zeigen gar eine karzinogene Wirkung. Obwohl dies längst bekannt ist, sind diese Substanzen nach wie vor in fast allen herkömmlichen Lippenstiften zu finden – in billigen Fabrikaten ebenso wie in hochpreisigen Markenprodukten.

Inhaltsstoffe konventioneller Lippenstifte

Zu den gesundheitlich bedenklichen Inhaltsstoffen in Lippenstiften zählen beispielsweise die aus Erdöl gewonnenen Paraffine und Mineralöle. Sie legen einen nicht wasserlöslichen Film auf die Lippen, der sie scheinbar weich und geschmeidig macht.

In Wahrheit besitzen sie jedoch keinerlei Pflegeeigenschaft. Im Gegenteil: Sie entziehen den Lippen die natürliche Feuchtigkeit und trocknen sie aus. Das Gleiche gilt auch für Silikone, die ebenfalls als Weichmacher im Lippenstift eingesetzt werden.

Formaldehyd als Konservierungsmittel und Diethylphthalat als lichtbeständiger Weichmacher sind auch in vielen Lippenstiften enthalten. Beide Substanzen bergen ein hohes karzinogenes Risiko.

Um den unangenehmen Geruch der verwendeten Rohstoffe zu übertönen, wird mit synthetischen Duftstoffen nicht gespart. Schliesslich würde keine Frau einen stinkenden Lippenstift verwenden. Doch die meisten dieser kreierten Düfte können allergische Reaktionen auslösen.

Ebenso wie die Duftstoffe werden auch die Farbpigmente im konventionellen Lippenstift ausschliesslich synthetisch hergestellt. Diese Methode ist einerseits besonders kostengünstig und bietet andererseits die Möglichkeit, den Kundinnen eine nahezu unbegrenzte Farbauswahl anzubieten.

Die verwendeten Farbstoffe sind jedoch äusserst kritisch zu betrachten. Als besonders heikel gelten Substanzen wie der Farbstoff CI 17200, der das krebsverdächtige Anilin abspalten kann, sowie das Tartrazin (CI 1914), dessen hohes allergisches Potential schon lange bekannt ist.

Blei & Co im Lippenstift

Eine amerikanische Studie der Universität von Kalifornien, Berkeley (UCB) ergab, dass Lippenstifte gesundheitsgefährdende Mengen an Metallen wie Aluminium, Cadmium, Blei, Titan sowie anderen Toxinen enthalten.

Besonders hoch war die Konzentration an Titan und Aluminium. Drei Prozent der getesteten Produkte führten bei regelmässiger Benutzung zu einer Aluminiumaufnahme, die über dem Toleranzwert liegt.

In 75 Prozent aller getesteten Lippenstifte war Blei enthalten; teilweise ergaben die Messungen erschreckend hohe Werte.

Die verschiedenen Metalle werden im Körper gespeichert und können erhebliche gesundheitliche Probleme auslösen. Gelangen Blei oder Aluminium ins Gehirn, können sie dort irreparable Hirnschäden verursachen.

Auch die FDA (Food and Drug Administration) gab eine Studie in Auftrag, bei der 400 Lippenstifte auf ihren Bleigehalt überprüft wurden. Das Ergebnis war, dass 95 Prozent der getesteten Lippenstifte eine Bleikonzentration aufwies, die die zulässige Höchstgrenze in Schokoriegeln (Lebensmittel!) überschritt.

Dennoch kam die FDA zu dem Schluss, dass diese Bleimengen noch keine Gefahr für die Gesundheit darstellen…

Die Auswirkung bleibt individuell

Sicher ist es nicht möglich, die Gefährlichkeit dieser Schadstoffen konkret einzuschätzen. Schliesslich ist die Gesamtbelastung eines Menschen mit Toxinen und anderen Schadstoffen ebenso individuell zu betrachten wie dessen grundsätzliche Schadstoff-Belastbarkeit. Daher ist es durchaus denkbar, dass die Toxine im Lippenstift das vielleicht bereits gefüllte „Belastungs-Fass“ zum Überlaufen bringen könnten.

Ganz besonders gefährdet sind Schwangere und stillende Frauen, denn sie geben die Toxine über die Plazenta, beziehungsweise über die Muttermilch direkt an das Ungeborene oder an das Baby weiter.

Die Bluthirnschranke der Babies und Kleinkinder ist noch nicht vollständig ausgebildet, so dass die Gifte nahezu ungehindert ins Gehirn gelangen und schwere Entwicklungsstörungen verursachen können.

In Anbetracht unzähliger weiterer Belastungs-Quellen, wie konventionelle Gesichts- und Körperpflege, Trinkwasser, Nahrungsmittel, Umweltbelastungen etc. , wird klar, dass zumindest die bewusste Aufnahme gesundheitsschädigender Substanzen unbedingt minimiert werden sollte.

Ein Lippenstift aus kontrollierter Herstellung

Beginnen Sie doch am besten gleich mit dem Naheliegenden: Kaufen Sie sich als erstes einen neuen Lippenstift. Ausgezeichnete Alternativen zu den herkömmlichen Produkten finden Sie im Bereich der zertifizierten Naturkosmetik.

Die zertifizierte Naturkosmetik unterliegt einer strengen Überwachung. Hier dürfen für die Herstellung von Lippenstiften ausschliesslich kontrollierte Pflanzenauszüge sowie kontrollierte mineralische oder Erdpigmente verwendet werden. Als Duftstoff dienen ätherische Öle.

Ein Lippenstift in kontrollierter Naturkosmetik-Qualität schützt und pflegt Ihre Lippen. Anders als noch vor ein paar Jahren, sind diese Lippenstifte mittlerweile ebenfalls in einer grossen Farbauswahl erhältlich. Nur den 24 Stunden-Halt dürfen Sie hier nicht erwarten, denn der ist ausschliesslich unter Zuhilfenahme gesundheitsschädlicher Beimischungen möglich. Und genau darauf wollen Sie zukünftig doch sicher verzichten, oder ?

.

 

Gruß an die Natur
TA KI

Haarwachstums-Shampoo selbst gemacht- Shampoo selbst gemacht


Wussten Sie, dass selbst gemachte Shampoos aus Brennnessel und Rosmarin das Haarwachstum unterstützen? Probieren Sie es aus und machen Sie sich Ihr Haarwachstums-Shampoo einfach selbst. Wir erklären Ihnen wie.

Haarwachstums-Shampoo © Alliance – Shutterstock.com

 

Shampoos für das Haarwachstum

Immer mehr Menschen leiden heutzutage an Haarausfall und das Angebot an Haarwachstums-Shampoos wird immer grösser. Die Hersteller von Shampoos werben meist mit tollen Inhaltsstoffen, die das Haarwachstum fördern sollen.

Was jedoch meistens nicht erwähnt wird, sind die vielen anderen Inhaltsstoffe, die herkömmliche Shampoos sonst noch enthalten.

Formaldehyd, Silikone, Parabene, Emulgatoren oder Weichmacher, die in vielen Shampoos enthalten sind, schaden nämlich unserem Haarwuchs eher, als dass sie es unterstützen.

Unsere Kopfhaut bekommt mit jeder Haarwäsche eine ganze Ladung dieser Stoffe ab.

Formaldehyd steht in Verdacht, Krebs zu verursachen, Parabene lösen häufig Allergien aus, viele Weichmacher sind gesundheitsschädlich und Silikone überziehen die Kopfhaut mit einem Film, der das Haarwachstum ebenfalls negativ beeinflussen kann.

Selbst gemachte Haarwachstums-Shampoos

Viele gesundheitsbewusste Menschen versuchen aus diesen Gründen chemische Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten und Kosmetika zu meiden und sind auch bereit, für ein natürliches Shampoo etwas mehr zu bezahlen.

Doch es gibt auch eine kostengünstigere Variante, wie man seine Haare pflegen, bedenkliche Inhaltsstoffe vermeiden und gleichzeitig das Haarwachstum unterstützen kann: Man stellt sich sein Haarwachstums-Shampoo einfach selbst her.

Die Basis für das Haarwachstums-Shampoo

Als Basis für ein natürliches und selbstgemachtes Haarwachstums-Shampoo verwendet man am besten eine milde Naturseife, die beispielsweise auf der Basis von Olivenöl besteht.

Die Naturseife hat die Aufgabe, Fette und Schmutz von der Kopfhaut auf eine milde Weise abzuspülen. Eine saubere Kopfhaut ist eine gute Grundlage für ein gesundes Haarwachstum.

Eine hochwertige Naturseife wird nur aus natürlichen Pflanzenölen und aus Natronlauge hergestellt. Hochwertige, natürliche Seifen sollten daher weder Erdöl noch andere chemische Inhaltsstoffe enthalten, die das Haarwachstum behindern könnten.

Ätherische Öle für das Haarwachstums-Shampoo

Ätherische Öle können einem selbst hergestellten Shampoo nicht nur einen angenehmen Duft verleihen, sondern sie können auch die Gesundheit der Kopfhaut und damit das Haarwachstum unterstützen.

Man sollte jedoch nur 100% naturreine ätherische Öle aus Glasfläschchen verwenden, die man im Reformhaus oder in manchen Drogerien kaufen kann. Synthetisch hergestellte Duftöle enthalten niemals die gleichen wertvollen Inhaltsstoffe, die ein echtes ätherisches Öl ausmachen.

Für die Herstellung von Shampoos eignen sich bestimmte ätherische Öle besonders gut.

Das ätherische Zedernöl hilft beispielsweise gegen schnell fettendes Haar, die ätherischen Öle aus Eukalyptus, Rosmarin, Lavendel, Lorbeer, Melisse, Rosinengeranien und Teebaum helfen gegen Schuppen und die aus Birke, Cajeput, Kamille, Lavendelsalbei, Muskatellersalbei, Wacholder und Rosmarin fördern das Haarwachstum.

Kräuterauszüge für das Haarwachstums-Shampoo

Auch Kräuterauszüge können zu selbst hergestellten Shampoos zugegeben werden, um den Haarwuchs zu stimulieren.

Kräuter- und Pflanzentinkturen können sowohl aus frischen wie auch aus getrockneten Pflanzen zu Hause hergestellt werden, denn Kräuterauszüge sind eigentlich nichts anderes als hochkonzentrierte Kräutertees.

Man verwendet für die Herstellung eines Kräuterauszugs lediglich weniger Wasser und mehr Kräuter als beim Teekochen. Ein gutes Verhältnis ist hierbei etwa drei Teelöffel Kräuter auf 200ml Wasser.

Man lässt die Kräuter etwa 15min in dem heissen Wasser ziehen, bevor man den Kräuterauszug mit Hilfe eines feinen Siebs filtert.

Vor allem Kräuterauszüge aus Brennnessel und Rosmarin eignen sich besonders gut für die Verwendung in Haarwachstums-Shampoos, denn beide Pflanzen enthalten Stoffe, die sich stimulierend auf das Haarwachstum auswirken.

Herstellung des Haarwachstums-Shampoos

Für die Herstellung eines eigenen Haarwachstums-Shampoos löst man zunächst die Naturseife in etwas warmem Wasser auf und stellt so die Basis des Shampoos her.

Die Seife löst sich besonders gut, wenn man sie mit Hilfe einer Reibe in feine Raspeln hobelt. Zu dieser Seifenlösung kann man nun nach Belieben ätherische Öle und Kräuterauszüge zugeben.

Doch man sollte vor allem bei der Dosierung der ätherischen Öle sehr sparsam sein. Hier reichen bereits wenige Tropfen aus.

Die Kräuterauszüge können etwas grosszügiger dosiert werden.

Wer gleich etwas mehr Shampoo herstellen möchte, sollte allerdings beachten, dass selbstgemachte Kräuter-Shampoos bei Raumtemperatur nicht sehr lange haltbar sind.

Am besten lagert man solche Shampoos in Glasflaschen im Kühlschrank, da die wertvollen Inhaltsstoffe nicht mit Glas reagieren können und bei kühlen Temperaturen länger stabil sind.

Da Glasflaschen jedoch schnell zerbrechen können, sollte man für die Dusche allerdings eine kleine Plastikflasche verwenden, die man alle 2 Tage neu befüllt.

Selbstgemachte Pflegespülung für glänzendes Haar

Haare, die lange Zeit mit herkömmlichem Shampoo gewaschen wurde, muss sich erst an eine Umstellung auf natürliche Produkte gewöhnen.

Manchen Menschen bekommen daher nach den ersten Haarwäschen mit selbstgemachtem Shampoo etwas stumpfes Haar. Diese Erscheinung kommt durch den basische pH-Wert des selbstgemachten Shampoos.

Ein basischer pH-Wert öffnet nämlich unsere Haut- und Haarschuppen wie bei einem Tannenzapfen, den man auf die Heizung legt.

Ein basisches Shampoo trägt so einerseits zur Entsäuerung der Kopfhaut bei und ermöglicht andererseits durch das Öffnen der Haut- und Haarschuppen den wertvollen Inhaltsstoffen des Shampoos besser wirken zu können.

Ein leicht saurer pH-Wert führt hingegen dazu, dass sich die Haarschuppen wieder schliessen.

Um glänzendes und geschmeidiges Haar zu bekommen, kann man deshalb nach der Haarwäsche eine natürliche Pflegespülung in Form von Zitronensaft oder Apfelessig in die Haarspitzen einmassieren.

So kann man einerseits von der positiven basischen Wirkung des Shampoos profitieren und vermeidet dennoch, dass die Haare spröde aussehen.

.

Shampoo selbst gemacht

Wer sein Shampoo selber macht, vermeidet nicht nur eine Menge schädlicher Chemikalien, sondern kann mit den entsprechenden natürlichen Zusätzen ganz gezielt für besseres Haarwachstum und gesunde Kopfhaut sorgen.

Shampoo selbst gemacht © BillionPhotos.com – Fotolia.com

 

Shampoos können krank machen

Ein Shampoo soll Haar und Kopfhaut säubern, pflegen und gesund erhalten sowie etwaige Probleme wie Haarausfall oder Schuppen beheben. Für all das benötigt man aber weder krebsverdächtiges Formaldehyd noch gesundheitsschädliche Weichmacher noch überflüssige Parabene(1) noch PEGs (2) und auch keine Silikone(3). Silikone überziehen die Kopfhaut mit einem Kunststofffilm, was zu Haarausfall und einer Menge anderer Erkrankungen führen kann. Diese chemischen Stoffe aber (und unendlich viele mehr) sind in vielen Shampoos enthalten und gelangen mit jeder Haarwäsche über die Kopfhaut in den Körper.

Nicht alle Do-it-yourself-Shampoo-Rezepturen sind natürlich und gesund

Nun gibt es auf vielen Kosmetik-Seiten im Internet Rezepturen für Shampoos. Doch ist die Zutatenliste dafür oft nicht bedeutend kürzer als die von herkömmlichen gekauften Shampoos. Es werden u. a. Tensidmischungen und Konservierungsstoffe verwendet. Letztendlich erreicht man aber keine sonderlich bessere Shampoo-Qualität – was aber doch das ursprüngliche Ziel war.

Zwei gesunde Haarpflege-Möglichkeiten

Die einfachste und gesündeste Möglichkeit, Haar und Kopfhaut zu pflegen, ist das Waschen mit Lavaerde, die es in Bioläden zu kaufen gibt. Man rührt diese Erde mit Wasser an und wäscht damit das Haar. Hier sind keinerlei Reizstoffe oder sonstigen Zusätze enthalten.

Eine weitere einfache und gesunde Lösung sind sog. Naturseifen für Haut und Haar. Diese Seifen bestehen aus pflanzlichen Ölen und sind mit natürlichen ätherischen Ölen beduftet. Bei beiden Methoden fühlt sich Haar, das jahrelang mit chemischen Mitteln gewaltsam auf „schön“, kämmbar und glänzend getrimmt wurde, erst spröde an. Es ist glanzlos und lässt sich schlecht frisieren.

Nach einigen Haarwäschen jedoch gesundet das Haar langsam und entwöhnt sich von künstlichen Shampoos. Normalerweise kehren bald darauf die natürliche Spannkraft, Kämmbarkeit und der natürliche Glanz zurück.

Natürliche Haarspülung und Haarkur

Statt gewöhnlichen Haarspülungen oder Haarpackungen, die genau wie herkömmliche Shampoos meistens sehr viele gesundheitsschädliche und für die Haarpflege völlig überflüssige und unnötige Chemikalien enthalten, gibt es viele vollkommen natürliche Rezepturen, die im Handumdrehen zubereitet sind. Hier zwei Beispiele:

Verdünnen Sie Apfelessig oder Zitronensaft mit Wasser und spülen Sie damit das gewaschene, noch feuchte Haar. Das Haar wird weich und glänzend.

„Eine Haarpackung aus 1 Eigelb, 3 Esslöffeln Mandelöl und 1 Teelöffel Zitronensaft hilft gegen stumpfes und glanzloses Haar. Dazu rührt man das Öl unter das Eigelb und gibt dann den Zitronensaft dazu. Die Masse wird in das gewaschene und leicht vorgetrocknete Haar gründlich einmassiert. Nach einer Einwirkzeit von 30 Minuten werden die Haare noch einmal gewaschen und gut ausgespült. Oft genügt auch schon allein das Auftragen und Einwirkenlassen eines Eigelbs (ohne die anderen Zutaten), um das Haar weich und geschmeidig zu machen.

Natürlicher Haarfestiger

Um Haar fester und besser frisierbar zu machen, wird Bier in einen Zerstäuber gefüllt und auf das Haar gesprüht. Keine Sorge, wenn das Haar getrocknet ist, riecht man vom Bier nichts mehr.

Shampoo aus reiner hochwertiger Seife

Bei einem selbst hergestellten flüssigen Shampoo, dessen Rezeptur so natürlich wie möglich gehalten wird, umgeht man – wie bei Lavaerde und Haarwaschseife – sämtliche bedenklichen und überflüssigen Stoffe, die in herkömmlichen Shampoos routinemäßig enthalten sind. Außerdem ist ein selbst gemachtes Shampoo bei hervorragender Qualität außerordentlich kostengünstig.

Stellen Sie aus einer reinen und natürlichen Olivenseife eine Seifenlauge her. Sie entfernt schonend Fett und Schmutz und kann sogar dabei helfen, das Haarwachstum anzuregen. Verwenden Sie auf keinen Fall eine Billigseife. Diese werden gewöhnlich aus Erdöl hergestellt und enthalten außerdem viele zusätzlichen chemischen Bestandteile, die das Haar beschädigen und zusätzlich das Haarwachstum verlangsamen können.

Ätherische Öle und Kräuterauszüge

Zur Seifenlauge können Sie jetzt verschiedene Kräuterauszüge oder ätherische Öle geben. Wählen Sie solche Kräuter aus, die sich für Ihr Haarproblem eignen. Ätherisches Zedernöl beispielsweise hilft gegen fettendes Haar. Bei einem Schuppenproblem bieten sich ätherische Öle aus Eukalyptus, Lavendel, Lorbeer, Melisse, Rosengeranie oder Teebaum an.

Konkret gegen Haarausfall helfen ätherische Öle aus Birke, Cajeput, Kamille, Lavendelsalbei, Muskateller-Salbei und Wacholder, wobei besonders Birke, Kamille, Wacholder und der weiter unten genannte Rosmarin gleichzeitig auch haarwuchsfördernd wirken.

Bei ätherischen Ölen achten Sie bitte darauf, dass auf dem Fläschchen „100 Prozent naturreines ätherisches Öl“ steht. Wenn möglich sollten Sie sowohl ätherische Öle als auch die Kräuter, aus denen Sie Kräuterauszüge herstellen möchten, in kontrolliert biologischer Qualität erwerben.

Ätherische Öle werden – wenn Sie Ihr Shampoo für jede Haarwäsche frisch zubereiten – tropfenweise, also vorsichtig dosiert, in die Seifenlauge gegeben. Wenn Sie eine größere Shampoomenge für mehrere Haarwäschen im Voraus herstellen, dann geben Sie in 120 Milliliter Seifenlauge höchstens ein kleines Teelöffelchen des ausgewählten ätherischen Öls.

Kräuterauszüge können ganz einfach zu Hause hergestellt werden. Dieser Prozess ähnelt dem des Teekochens, mit dem Unterschied, dass ein Kräuterauszug höher konzentriert ist als ein Tee. Mischen Sie drei Teelöffel der entsprechenden Heilpflanze mit etwa 200 Milliliter Wasser. Lassen Sie die Kräuter circa 15 Minuten ziehen und gießen Sie dann den Kräuterauszug durch einen Sieb. In 120 Milliliter Seifenlauge mischt man 60 Milliliter Kräuterauszug.

Brennnessel und Rosmarin lassen das Haar wachsen

Brennnesseln haben sich als sehr stimulierend für das Wachstum der Haare erwiesen. Diese einheimische Pflanze kann im Frühling und im Sommer gepflückt werden und sowohl im frischen als auch im getrockneten Zustand verarbeitet werden. Außerhalb der Saison können Sie getrocknete Brennnesseln im Laden kaufen. Bereiten Sie daraus einen Kräuterauszug wie oben beschrieben.

Rosmarin wird seit Jahrhunderten in der Volksmedizin als Haar-Tonikum verwendet. Diese nach der Bergwelt des Mittelmeerraumes duftende Heilpflanze wirkt nicht nur gegen Schuppen, sondern stimuliert auch die Haarfollikel(4). Da das Wachstum des Haares im Follikel beginnt, regt der Rosmarin in einem selbst gemachten Shampoo sowohl das Wachstum des vorhandenen Haares als auch das Neuwachstum bereits ausgefallener Haare an. Rosmarin kann nach dem Pflücken direkt zu einem Auszug verarbeitet werden. Sie können Rosmarin auch trocknen und dann getrocknet für einen Kräuterauszug verwenden.

Lagerung Ihres Shampoos

Am allerbesten wäre es, Sie könnten Ihr Shampoo vor jeder Haarwäsche frisch zubereiten. Gerade Kräuterauszüge entfalten frisch hergestellt eine besonders starke Wirkung. Falls Sie jedoch Ihr Haar täglich waschen, bereiten Sie sich Shampoo jeweils für höchstens ein bis zwei Wochen zu.
In diesem Falle müssen Sie sich auch keine Gedanken um ein verträgliches Konservierungsmittel machen, da Sie gar keines brauchen werden.

Möchten Sie Ihr Shampoo unbedingt länger aufbewahren, sollten Sie auf Glas-Behälter zurückgreifen, da Glas langfristig nicht mit den Kräutern reagiert. Bei der Benutzung unter der Dusche kann Glas jedoch schnell zerbrechen. Daher sollten Sie das Shampoo in einem Einmachglas aufbewahren und nur kleine Mengen zur Benutzung unter der Dusche in Plastikfläschchen umfüllen. Diesen Vorrat füllen Sie wöchentlich auf.

Bitte lagern Sie Ihr Kräutershampoo kühl, da seine natürlichen Inhaltsstoffe nicht so haltbar sind wie die eines kommerziellen Shampoos, das eine Konserve ist und praktisch nie verdirbt. Dennoch sollte selbst gemachtes Shampoo nicht länger als vier Wochen aufbewahrt werden.

.
Gruß an die Aufklärer
TA KI