10 Arten von Kopfschmerzen und deren Ursachen.


Kopfschmerzen können von verschiedenen Regionen des Schädels ausgehen und das gesamte Schmerzspektrum umfassen – von mild bis bohrend. Im schlimmsten Fall kann der Betroffene nicht einmal mehr am Alltagsleben teilnehmen. Die Ursachen reichen z.B. von einer unentdeckten Fehlsichtigkeit über Folgen einer Diät bis hin zu einem tödlichen Hirntumor. Am häufigsten sind jedoch Spannungskopfschmerzen, Cluster-Kopfschmerzen und Migräne. Mediziner unterscheiden zwischen primären und sekundären Kopfschmerzen. Erstere haben meist harmlosere Ursachen, wohingegen letztere auf ein tieferliegendes Problem hindeuten.

 

1. Cluster-Kopfschmerzen

 

Dieser Typ verursacht starke Schmerzen, deren Zentrum sich meist rund um das Auge befindet. Er kann dazu führen, dass die Augen wässrig werden und die Nasenwege verstopfen. Häufig treten auch Gesichtsrötungen auf. Cluster-Kopfschmerzen treten bei Männern etwas häufiger auf als bei Frauen. Die Ursache ist bis heute nicht bekannt, jedoch scheinen Veranlagung, Alkohol und Rauchen eine Rolle zu spielen.

2. Migräne

Migräne ist sehr häufig erblich bedingt. Meist tritt der Schmerz auf einer Seite auf und ist mäßig bis schwer. Migräne kann bis zu 72 Stunden andauern und so das Leben erheblich beeinträchtigen. Oft sind die Betroffenen lichtempfindlich und von Übelkeit sowie Erbrechen geplagt. Vor dem Beginn der Migräne haben viele Menschen neurologische Symptome wie Sehstörungen.

3.  Kiefergelenk

Dieser Schmerz entsteht aus Muskelkontraktionen in der Schläfe und im Kiefer. Es kann zu schmerzhaften Empfindungen in der Schläfe kommen, wenn der Kiefer bewegt wird. Hier ist die falsche Ausrichtung des Kiefers meist schuld an den Schmerzen. Der Kopfschmerz lässt nach, wenn die Muskeln gezielt entspannt werden und eine Bisskorrektur des Kiefers erfolgt.

4. Riesenzellarteriitis

Diese Kopfschmerzart entsteht durch eine Entzündung der Arterien im Kopf, die sich in der Nähe der Schläfen befinden. Außerdem wird die Kopfhaut empfindlich, und es können Kieferschmerzen und Sehstörungen hinzukommen. Ohne Behandlung kann eine Riesenzellarteriitis sogar zum Sehverlust führen. Suche daher so schnell wie möglich einen Arzt auf, wenn du diese Symptome bei dir bemerkst.

5. Angst

Wenn du gestresst bist oder dich Sorgen und Ängste plagen, kann es zu Kopfschmerzen im Stirnbereich kommen. Ein gutes Stressmanagement ist der beste Weg, um diese Art von Kopfschmerzen zu verhindern und zu lindern. Die richtige Atmung und gezielte Entspannung helfen, den Schmerz schnell verschwinden zu lassen. Zudem solltest du auf genügend Schlaf achten.

6. Verdauungsprobleme 

Häufig kommt die Magenverstimmung nicht allein, sondern ist mit einem nervigen Kopfschmerz verbunden. Besonders „Diätler“ leiden oft darunter. Manchmal sind aber auch Nahrungsmittelallergien oder eine Überempfindlichkeit gegen bestimmte Zusatzstoffe die Ursache. Alkohol ist ebenso ein Auslöser für Kopfschmerzen im Bereich der Stirn, der Augen und der Schläfen. Um diese Kopfschmerzen gezielt zu bekämpfen, solltest du deine Ernährung umstellen und deinen Alkoholkonsum reduzieren.

7. Spannungskopfschmerzen

Diese Kopfschmerzart zählt zu den häufigsten. In der Regel betrifft sie den Hals, die Hinterseite des Kopfes sowie die Schläfen. Die Schmerzen sind mild bis stark, können jedoch mit Aspirin und vergleichbaren Schmerzmitteln zuverlässig gelindert werden. Die Ursachen für Spannungskopfschmerzen reichen von einer übermäßigen Belastung der Muskeln und des Bindegewebes im Nacken und der Kopfhaut bis hin zu emotionalem Stress.

8. Kaffee-Kopfschmerzen

Wenn du ein regelmäßiger Kaffeetrinker bist, wirst du nach einiger Zeit ohne Kaffee feststellen, dass dein Kopf wehtut. Koffein ist eine Droge und bei Entzug reagiert der Körper häufig mit Kopfschmerzen. Wenn die Blutgefäße durch den Koffeinentzug wieder erweitert werden, kann es zu einem klopfartigen Kopfschmerz kommen. Wenn du diesen mittelfristig vermeiden möchtest, solltest du deinen Kaffeekonsum reduzieren.

9. Allergien 

Durch die Verstopfung der Nebenhöhlen kann es bei Allergien zu Kopfschmerzen kommen. Häufig werden diese von wässrigen, juckenden Augen begleitet. Meist ist der Schmerz im ganzen Gesicht wahrnehmbar. Bei Allergien werden oft Kortison oder Antihistaminika verschrieben.

10. Sinusinfektion (Sinusitis bzw. Nasennebenhöhlenentzündung)

Diese Art von Kopfschmerz tritt häufig im Stirn-, Augen- und Wangenbereich auf. Im Laufe des Tages verschlimmern sich die Schmerzen allmählich. Sinuskopfschmerzen können mit (…) abschwellenden, die Atemwege freimachenden Mitteln erfolgreich behandelt werden.

Wenn du häufig von starken Kopfschmerzen geplagt wirst, solltest du dich an einen Arzt wenden. Er kann die Ursache herausfinden und Behandlungsmöglichkeiten vorschlagen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/10-haeufige-kopfschmerzarten/

Gruß an die Schmerzfreien- und an die, die homöopathische Schmerztherapien bevorzugen

TA KI

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Nasennebenhöhlen-Entzündung- Sinusitis


Viele Menschen neigen dazu, im Anschluss an einen gewöhnlichen Schnupfen eine Nebenhöhlenentzündung zu bekommen. Anders als der Schnupfen, kann so eine Nebenhöhlenentzündung eine bedrohliche Erkrankung werden.

Bei den Nasennebenhöhlen-Entzündungen unterscheidet man zwischen der akuten und der chronischen Form, die jedoch oft ineinander übergehen.

Die Nebenhöhlen sind Hohlräume im Knochen des Gesichtes, die mit Schleimhäuten ausgekleidet sind. Diese Schleimhäute sorgen mit ihren Absonderungen normalerweise dafür, dass sich die Nebenhöhlen in einem gesunden Zustand befinden.

Wenn der Abfluss der Sekrete der Nebenhöhlen jedoch gestört ist, oder die Belüftung zu schwach ist, können sich in den Nebenhöhlen Bakterien ansiedeln und die dortigen Schleimhäute entzünden.

Die Folge ist eine verstopfte Nase und Schmerzen im Gesicht oder Kopfschmerzen.



Steckbrief

Andere Bezeichnungen:

Je nach Ort der Entzündung:
Stirnhöhlen-Entzündung,
Kiefernhöhlen-Entzündung,

wissenschaftlicher Name:

Sinusitis


Symptome:

  • Verstopfte Nase
  • Atemprobleme
  • Schmerzen im Gesicht, vor allem beim Klopfen auf Gesichtsknochen
  • Schmerzen beim Vorbeugen
  • Kopfschmerzen
  • Gelbgrüner Nasenausfluss
  • Geruchsprobleme
  • Abgeschlagenheit
  • Fieber

Ursachen:

Nebenhöhlen-Entzündungen werden begünstigt, wenn der Abfluss der Hohlräume im Gesichtsbereich gestört ist.

Akuter Auslöser ist meist eine Schwellung der Nasenschleimhäute durch Erkältungs-Schnupfen oder Allergien.

Die Voraussetzungen für eine Neigung zu Nebenhöhlenentzündungen sind jedoch

  • Verengung der Ausgänge der Nebenhöhlen
  • Verkrümmung der Nasenscheidewand
  • Polypen (Rachenmandeln)
  • In seltenen Fällen: Entzündungen von Zahnwurzeln

Erreger

Die Krankheitserreger von Nebenhöhlen-Entzündungen sind im allgemeinen Bakterien.

Besonders häufig treten folgende Bakterien auf:

  • Streptokokken
  • Pneumokokken
  • Hämophilus influenzae

Verlauf:

Akute Nebenhöhlenentzündung

Meist hat man zuerst einen normalen Schnupfen oder einen allergisch bedingten Schnupfen, z.B. Heuschnupfen.

Durch diesen Schnupfen schwellen die Schleimhäute der Nase an und verengen die Abflüsse der Nebenhöhlen.

Der Schleim, der in den Nebenhöhlen gebildet wird, kann nicht mehr abfliessen und verstopft die Belüftung der Nebenhöhlen zusätzlich. Die Nebenhöhlen werden also nicht mehr so gut belüftet.

In dieser Umgebung können sich Bakterien besonders gut entfalten. Sie vermehren sich dann so stark, dass es zur Entzündung kommt.

Die Nasenatmung fällt schwerer, das Gesicht fängt an zu schmerzen, vor allem beim Vorwärtsbeugen oder Springen.

Häufig, aber nicht immer, fühlt man sich schlapp und es kann auch zu Fieber kommen.

Das Nasensekret wird gelblich, eitrig oder sogar grünlich.

Bei starken Beschwerden oder wenn hohes Fieber auftritt, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Nach drei Tagen sollten die Beschwerden nachlassen. Ist dies nicht der Fall, sollte man zum Arzt gehen.

Chronische Nebenhöhlenentzündung

Wenn eine akute Nebenhöhlenentzüdnung nicht vollständig ausheilt, oder die Engstellen im Nasenbereich sehr ausgeprägt sind, kann es zu einer chronischen Nebenhöhlenentzündung kommen.

Man hat dann einen ständigen zähen Schnupfen und eine Neigung zur verstopften Nase.

Auch das Riechvermögen kann beeinträchtigt sein.

Wenn ein Erkältungsschnupfen hinzu kommt, flammt meistens wieder eine akute Nebenhöhlenentzündung auf.


Komplikationen:

Falls eine Nebenhöhlenentzündung nicht ordentlich auskuriert wird, können die Erreger auf das umgebende Gewebe übergreifen.

Es kann zu folgenden Komplikationen kommen:

  • Gehirnhautentzündung
  • Gehirnentzündung
  • Augenentzündung mit Beeinträchtigung der Sehkraft
  • Abzesse
  • Knocheneiterungen
  • Herzentzündungen (bei Streptokokken)

Daher ist es wichtig, eine Nebenhöhlenentzündung ernst zu nehmen und sorgfältig zu behandeln.

Therapie:

Schulmedizin:

Bei einer starken akuten Nebenhöhlenentzündung gibt der Arzt häufig Antibiotika.

Entweder als Spray für die örtliche Anwednung, oder in schweren Fällen zum Einnehmen.

Wichtig!
Die Antibiotika müssen genau nach Anweisung des Arztes angewendet werden.

Keinesfalls darf man zu früh mit der Behandlung aufhören. Denn sonst können sich Resistenzen bei den Bakterien entwickeln.

Kräuter:

Als Tee

Tee-Rezept

Mische zu einer Teemischung:

Anwendung:

  • Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel Teemischung pro Tasse.
  • Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen.
  • Filter den Tee anschliessend ab.
  • Trink davon mindestens drei Tassen täglich mit kleinen Schlucken.
  • Halte die Tasse zwischen den Schlucken unter dein Gesicht, damit du die Dämpfe einatmen kannst.

Zum Inhalieren – als Dampfbad

Brühe eines oder mehrere der aufgelisteten Kräuter mit ein bis zwei Liter Wasser in einer Schüssel auf.

Nimm ein grosses Handtuch, hänge dir das Handtuch über den Kopf und beuge dich über die Schüssel, so dass du die heissen Dämpfe einatmest.

Bleibe unter dem Handtuch und über der Schüssel, bis der Dampf abkühlt.

Trockne dein Gesicht dann gründlich ab.

In den meisten Fällen wirst du anschliessend auch ausgiebig schneuzen können.


Ätherische Öle:

Die folgenden ätherischen Öle kannst du zum Inhalieren anstelle der Kräuter oder ergänzend nehmen.


Ernährung:

Mit folgenden Nahrungsmitteln kannst du entweder die Atemwege befreien (z.B. Meerettich, Zwiebel) oder sie stärken deine Abwehrkräfte und wirken antibakteriell (z.B. Kapuzinerkresse)

Meerrettich-Kur

Beginne diese Kur schon beim ersten Anzeichen einer Erkältung oder sogar vorbeugend. Dann kannst du mit etwas Glück die Nebenhöhlenentzündung verhindern.

Wenn die Nebenhöhlenentzündung schon da ist, kann die Meerrettich-Kur die Atmung erleichtern, das zähe Nasen-Sekret verflüssigen und die Abheilung beschleunigen.

Nimm dreimal täglich einen Teelöffel voll frisch geriebenen Meerrettich ein.

Falls der nicht erhältlich ist, tut es zur Not auch ein scharfer Meerrettich im Glas.

Wiederhole die Meerrettich-Einnahme solange die Beschwerden bestehen und noch mindestens eine Woche darüber hinaus, damit die Schleimhäute Zeit haben, gut abzuheilen.

Statt Meerrettich kannst du auch rohe Zwiebeln verwenden, die du selbst schneiden solltest. In dünne Scheiben geschnitten und mit etwas Salz bestreut, schmecken sie ganz vorzüglich und so scharf, dass sie den Schleim lösen.


Andere Behandlungs-Möglichkeiten:

Inhalieren mit Salzwasser

Besonders gute Erfolge gegen Nebenhöhlenentzündung verspricht eine Behandlung mit leichtem Salzwasser.

Hier spricht man von physiologischer Kochsalzlösung, weil der Gehalt des Salzes im Wasser, dem Salzgehalt im Körper entspricht.

Man nimmt 9 Gramm Salz auf einen Liter Wasser.

Dieses Wasser kann man zum Inhalieren als Dampfbad verwenden.

Ausserdem kann man dieses Salzwasser schnupfen, d.h. in die Nase hochziehen.

Auch als Nasentropfen und Nasenspray wird im Handel physiologische Kochsalzlösung angeboten, meist unter Bezeichnungen wie Meersalz-Nasenspray.

Nasendusche

Gegen hartnäckige, wiederkehrende Nebenhöhlenentzündungen hilft besonders gut eine Nasendusche.

Mit der Nasendusche wird die Nase mit Kochsalzlösung gespült.

Diese Behandlung eignet sich nicht nur im Akutfall, sondern auch, um das Erneute Auftreten von Nasennebenhöhlenentzündungen zu verhindern.

Operation

In schlimmen Fällen, wenn es immer wieder zu schweren Nebenhöhlenentzündungen kommt, und gravierende Engstellen im Nasenbereich bestehen, kann man diese auch operieren.

Hier kommt eine Operation der Nasenscheidewand in Frage, oder, wenn vorhanden, eine Entfernung der Polypen (Rachenmandeln).


Vorbeugung:

Die beste Vorbeugung ist ein gut trainiertes Immunsystem, um Erkältungen gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Kommt es dennoch zum Schnupfen, sollte er frühzeitig behandelt werden, am besten mit Tees, Inhalation und einer Meerrettich-Kur.

Quelle: http://heilkraeuter.de/krank/nebenhoehlen-entzuendung.htm

20 Miunten 50 cm vor der Rotlichtlampe helfen ebenfalls und Tigerbalm auf den Brustkorb reiben macht die Nase etwas freier- denn meist beginnt beim Abklingen der ersten Sinusitis Symptome der Husten, man nennt es eine „aufsteigende Atemwegsinfektion“ es kommen Erreger über die Nase in den Bronchialbereich

Gruß von einer aus Erfahrung sprechenden

TA KIschnupfen