Sioux stoppen Pipeline-Projekt in North Dakota


Im US-Staat North Dakota ist eine Ölpipeline geplant, die indianische zzzzzzzzzBegräbnisstätten und kulturell wichtige Orte zerstören würde. Doch nun ist es geschafft: Die Arbeiten an der Dakota Pipeline-werden eingestellt. Tausende Indianer kampierten seit Wochen in der Nähe von Cannon Ball um zu protestieren.

gettyimages-600666944-640x406

 

Es ist geschafft: Die Arbeiten an der Dakota Pipeline-werden nach Protesten eingestellt. Es ist das größte Ureinwohner-Treffen, das es seit mehr als hundert Jahren gegeben hat. Tausende Indianer kampieren seit Wochen in der Nähe von Cannon Ball in North Dakota. Jeden Tag wächst das Protestlager. Indianer aus allen Teilen der USA strömen herbei, um der Standing Rock Sioux Reservation zur Seite zu stehen. Die nicht herbeieilen, geben öffentlich eine Solidaritätserklärung ab wie die Indigene Bevölkerung aus Kanada und weltweit sogar die Maori aus Neuseeland. Und auch wir waren mit dabei und dürfen erleben, dass ein solcher Protest zu einem guten Ende führt.

Erst der Schock: Ein Bundesrichter in Washington lehnte den Antrag der Standing Rock Sioux.ab. Im US-Staat North Dakota ist eine Ölpipeline geplant, die indianische Begräbnisstätten und kulturell wichtige Orte zerstören wird. „Dieses Land ist die Ruhestätte unserer Vorfahren“, so die Sioux. Die Indianer vom Stamm der Standing Rock Sioux klagen gegen die Öl-Pipeline, weil sie befürchten, dass der Öltransport die Wasserressourcen auf ihrem Land schädigt.

„Ich verteidige das Land und das Wasser meiner Leute, wie es meine Vorfahren vor mir taten,“ Chief Tatanka.

Und dann die frohe Botschaft aus dem Weißen Haus: In einem Eilverfahren ließ die Regierung von Obama verlauten, dass das Projekt sofort gestoppt wird.

Trotz der Entscheidung des Bundesrichters, den Bau nicht zu stoppen, sprachen sich drei Departements gegen den Bau der Pipeline aus und gaben den Standing Rock Sioux Recht, dass das Wasser gefährdet sei. Sie würden weitere Arbeiten auf Bundesland nicht erlauben. Daraufhin folgte die US-Regierung einschließlich der Army Corps of Engineers  und gaben bekannt, die Arbeiten an der Dakota Pipline sofort zu stoppen, und forderten die anderen Unternehmen auf, dies ebenfalls tun.

In der Bekanntmachung heißt es: Dass dieser Fall eine Notwendigkeit weiterer Diskussionen deutlich gemacht hat und im Hinblick auf weitere Infrastrukturprojekte die Stämme mit einbezogen werden müssen, dieses sollte bundesweit in Reformen mit aufgenommen werden. Die Stämme der Ureinwohner werden nach Washington eingeladen, um über neue Rechtsvorschriften zu diskutieren.

In Kurzform: Die indigene Bevölkerung bekommt ein Mitspracherecht, die den Schutz ihrer Gebiete gewährleisten sollen.

Im US-Staat North Dakota gingen Sicherheitskräfte gewaltsam gegen protestierende dort lebende Sioux vor, es gab zahlreiche Verletzte, auch dieser Vorgang wird nun Konsequenzen haben.

Die Vorgeschichte:

Protestieren, um zu überleben – Euer Profit zerstört unser Leben

Euer Profit zerstört unser Leben

Jeden Tag wächst das Protestlager am Ufer des Cannonball River. Indianer aus allen Teilen Dakotas strömen herbei, um der Standing Rock Sioux Reservation zur Seite zu stehen Die nicht herbeieilen, geben öffentlich eine Solidaritätserklärung ab, wie die Indigene Bevölkerung aus Kanada und weltweit.

Der Bundesstaat North Dakota und der United States Army Corps of Engineers genehmigten die Ölleitung im Eiltempo, nachdem US-Präsident Barack Obama die Keystone-XL-Pipeline aus Kanada gestoppt hatte. Die Indianer klagen in dem Genehmigungsverfahren, einmal mehr übergangen worden zu sein.

Sioux-Indianer proben den Aufstand


images-august2016-Depositphotos_53372713_original_578103093

Im amerikanischen Bundessaat Nord Dakota wollen Sioux-Stämme den Bau von Pipelines verhindern.

Es ist ein spektakulärer Anblick: Tausende von Indianer an den Ufern des Cannonball Flusses lagern am Rande der Standing Rock Sioux Reservation in Nord Dakota. Die Ältesten der sieben Stammesräte sitzen um ein Feuer in Beratung und Gebet und warten auf die Entscheidung des Bundesgerichts, ob der Bau einer 3,8 Milliarden Ölpipeline gestoppt wird.

Die Demonstranten der Lakota Sioux blockieren den Bau von vier staatlichen Ölpipelines mit einem Auftragsvolumen von 3,8 Milliarden Dollar. Jetzt haben sie vor Gericht einen kleinen Teilsieg errungen. Die Sioux-Stämme haben sich zusammengeschlossen, sich diesem Projekt zu widersetzen, das vom Bundesstaat Nord Dakota und der United States Army Corps of Engineers genehmigt wurde.

Das Unternehmen „Energy Transfer Partners“ aus Dallas hat vereinbart den Bau in der Nähe der Standing Rock Sioux Reservation in Nord Dakota für mindestens eine Woche zu stoppen. „Die Pipelinegesellschaft hat entschieden ihre Arbeiter abzuziehen, um die Sicherheit von jedermann zu gewährleisten“, so der Sheriff von Morton County Kyle Kirschmeier gegenüber Journalisten.“Sie werden aufhören, bis wir dieses Problem gelöst bekommen.“

Die drei Lakota Sioux-Stämme und ihre Anhänger, von denen auch einige vom Stamm der Comanche sind, wollen mit einer einstweiligen Verfügung gegen die Bundesbehörden bis zum Bundesgericht in Washington, DC gehen, die die Pipeline im Reservat am 24. August genehmigt hatten. Sie sehen das Leben ihrer Stämme bedroht, weil die Pipelines ihre Wasserversorgung gefährden.

VideoClip

Bild: © adrenalina

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/27978-Sioux-Indianer-proben-den-Aufstand.html

Gruß an die Aufrichtigen- Gruß an die Indianer

TA KI

Die nordamerikanischen Ureinwohner


Vergleichend zu den indogermanischen Völkern habe ich hier eine kurze Darstellung der nordamerikanischen indigenen Völker hinzugefügt.
Bei den noch heute lebenden Naturvölkern ist noch vieles von den alten Mythen lebendig. Doch leider gehen auch diese alten Weisheiten und Rituale so langsam verloren.
Jeder von uns weiß, daß diese Menschen von den Einwanderern aus der alten Welt verfolgt, getötet und in Reservate verfrachtet wurden. Dort fristen sie heute ein wenig menschenwürdiges Dasein. Rassismus, Arbeitslosigkeit und Alkoholismus sind nicht selten.
Die jungen Leute sind hin und her gerissen zwischen der alten Kultur und der neuen Lebensweise der Weißen. Doch es gibt mittlerweile eine aktive moderne Indianerbewegung … 🙂

 

Der Nordwesten

Die Völker der Nordwestküste lebten in Holzhäusern in einer dörflichen Gemeinschaft. Ein mildes Klima und die üppigen Nahrungsquellen ließen genügend Zeit und Muße für die Entwicklung zahlreicher ritueller Aktivitäten. Jeder Stamm führte sich auf ein mythisches Tier zurück, das auf Totempfählen und anderen Bildnissen dargestellt wurde. Rabe, Donnervogel und Kannibalengeist sind in dieser Region weitverbreitete mythologische Gestalten.

 

Die Plains

Die Kultur der großen Ebenen, die von den ehemals nomadisch lebenden Büffeljägern bewohnt wurden, entwickelte sich nach der Einführung des Pferdes und dem Zustrom von Völkern aus der Waldregion. Eine persönliche Beziehung zu den Geistern war ihnen von großer Bedeutung. Die Mythen berichten von Elementargöttern und einem höchsten Wesen. Über Tiermythen und Mythen über die heilige Pfeife berichten ihre Geschichten.

 

Der Südwesten

Diese wüstenhafte Landschaft wird von den Pueblo-Völkern bewohnt, die nach ihrer Siedlungsweise in Dörfern benannt ist. Die religiösen Vorstellungen dieser Menschen beruhen auf der Entstehungsmythologie und ihrer bäuerlichen Lebensweise. In ihren Zeremonien sind maskierte Darsteller mythischer Geister von Bedeutung.

 

Die Waldregionen und der Südosten

Der Norden und Osten von Nordamerika ist eine von dichten Wäldern bewachsene Seen- und Flußlandschaft. Die Mythologie die hier entstanden ist handelt dem entsprechend von Waldgeistern, Dämonen, Ungeheuern, Elementargöttern und einem höchsten Wesen. Ihre Welt ist in eine Ober- und Unterwelt geteilt. Bei einigen Völkern des Südwestens gilt die obere Gottheit als Schöpferin von Mutter Erde und Vater Himmel, die ihrerseits die ersten Lebewesen, somit auch die Menschen zeugten. Die Hopi erzählen von Zwillingsgottheiten, die die Tiere schufen, dann aus Lehm Menschen formten und diese durch einen rituellen Gesang zum Leben erweckten.

 

Bei allen Stämmen gibt es die Vorstellungen, daß die Entstehung der Welt einer obersten Gottheit, dem „Großen Geist“ (Gitchi Manitu, Wakan Tanka…) zugeschrieben wird. Diese Gottheit genießt eine große Verehrung, ist aber zu konturenlos und passiv, um als profilierte Persönlichkeit gelten zu können. Der Große Geist erschafft weitere, präziser umrissene Gottheiten, wie Mutter Erde und Vater Himmel, die Sonne oder den Mond, die ihrerseits weitere Schöpfungsakte vollbringen.
In den meisten Schöpfungsmythen finden sich auch zahlreiche Tiere mit wichtigen Funktionen wieder.

Lame Deer sagte:

Wir alle müssen lernen, uns als Teil dieser Erde zu sehen,
nicht als einen Feind, der von außen kommt und ihr seinen Willen aufzuzwingen sucht.
Wir, die wir das Geheimnis der Pfeife kennen, wissen auch,
daß wir als lebendiger Teil dieser Erde ihr nicht Gewalt antun können,
ohne uns selber zu verletzen.

 

Lame Deer (Tahca Ushte) wurde ca. 1900 in der Rosebud Reservation in Süddakota geboren und starb 1974. Er war Medizinmann der Sioux (Dakota).

Die Sioux, ein großes Volk mit demokratischer Stammesorganisation, lebten zuerst als Ackerbauern und Jäger. Als die indigenen Völker vor den Weißen nach Westen auswichen und als das Pferd (von den Spaniern nach Amerika gebracht) sich in Nordamerika verbreitet hatte, zogen die Sioux in die Prärie, in die weite Grasebene, und wurden nomadisierende Büffeljäger.
Der Name Sioux (ausgesprochen: Ssu) ist die Abkürzung eines Algonkin-Wortes für „Schlangen“ (Feinde). Sie selber nennen sich Dakota oder Lakota (Freunde, Verbündete). Die Dakota kämpften heldenhaft gegen die weißen Eindringlinge. Viele Führer der modernen Indianerbewegung sind Dakota.
Die Pfeife ist ein Symbol für die Verbundenheit des Menschen mit dem Schöpfergeist und mit der ganzen Schöpfung.

(Aus „Weisheit der indianer“ Orbis Verlag)

Mondgeist

 Der Mondgeist:

Einer der wichtigsten Geister der Inuit, der für Fruchtbarkeit, für moralisch richtiges Verhalten und, wie im Fall der Inuit Alaskas, für die Beherrschung der Tierwelt von Bedeutung ist.
Entnommen aus dem Buch „Mythologie“
Herausgegeben von Roy Willis

.

.

.

.

Quelle: http://www.return-of-the-dragon.de/geschichte/indianer.htm

Gruß an die Schöpfung

TA KI