Steht ein Angriff der Ukronazis bevor? Ja! Und was gibt es Neues?


vom Saker

Heute (am 21.08., AdÜ) haben Regierungsvertreter Noworossijas eine Pressekonferenz abgehalten, um vor der großen Gefahr eines Angriffs der Ukronazis auf Noworossija in naher Zukunft zu warnen. Ich habe unser Übersetzerteam und Freunde gebeten, das Video dieser Pressekonferenz mit Untertiteln zu versehen und hoffe, es in den nächsten 24 Stunden oder früher zu haben.

Einzigartig an der Pressekonferenz war, dass Eduard Basurin, der stellvertretende Verteidigungsminister und Sprecher der Streitkräfte Noworossijas, eine Karte zeigte, die er als den ukrainischen Angriffsplan bezeichnete:

Ukie plan of attack on Novorussia

Während ich nicht eine Sekunde daran zweifele, dass die Leute von Noworossija eine ziemlich perfekte Aufklärung darüber haben, wie die Lage in der nazibesetzten Ukraine ist und wie die Pläne der Junta aussehen (all das mit freundlichen Grüßen von der russischen GRU), muss ich sagen, dass das, was diese Karte zeigt, ziemlich vorhersehbar ist und sich nicht wesentlich von dem unterscheidet, was die Ukronazis letztes Jahr versucht haben: Donezk umzingeln und von Lugansk abschneiden, und die Kontrolle entscheidender Teile der ukrainisch-russischen Grenze (wenn nicht der ganzen) zu übernehmen. Basurin nannte auch die Zahlen für die Juntakräfte, und sie stimmen mit dem überein, was andere, Cassad eingeschlossen, berichtet haben. Die Truppen der Ukronazis sind sicherlich zahlenmäßig stark.

Basurin warnte ebenfalls, dass dem Angriff eine False-Flag-attacke vorausgehen würde, die von der Junta organisiert, aber Noworossija zur Last gelegt würde. Auch das ist nichts Neues.

Um ehrlich zu sein, wir alle sind es schon gewöhnt, wegen eines drohenden Ukronazi-Angriffs „Wolf!“ zu rufen. Ein solcher Angriff droht tatsächlich schon seit langer Zeit, und die kriegerische Rhetorik der Junta hat dieses Gefühl bevorstehender Gefahr nur verstärkt. Außerdem hat der jüngst erfolgte Besuch des britischen Verteidigungsministers in Kiew die Dinge nur verschlimmert, weil die Junta immer etwas Hässliches tut, wenn westliche Würdenträger Kiew besuchen. Wenn man dann noch hinzuzählt, dass Poroschenko nächste Woche seine deutschen und französischen Gegenstücke treffen soll, wird das Gefühl der Krise allgegenwärtig. Und das ist logisch.

Während die Spannungen echt sind und klar der Wirklichkeit entspringen, gibt es doch nichts Neues hier, ehrlich. Man könnte genausogut sagen, dass diese ganze Panik nur der übliche Alltag ist und dass es so bleiben wird, bis das Regime von Nazifreaks in Kiew endlich durch etwas mehr oder weniger Zivilisiertes ersetzt wird. Das wird unvermeidlich geschehen, aber, leider, nicht in naher Zukunft.

Gestern tauchte ein Gerücht auf, Noworossija würde planen, ein Referendum zu organisieren, um sich Russland anzuschließen. Ich weiss nicht, ob dieses Gerücht auf Wahrheit beruht oder nicht, aber ich möchte anmerken, dass ein Gerücht dieser Art durchaus als perfekter Vorwand für einen Angriff der Ukronazis dienen könnte.

Mir ist klar, dass irgendetwas nachgeben muss, und bald. Die ukrainische Wirtschaft ist tot, die Vorratslager an grundlegenden Waren und für die Energie für den kommenden Winter sind leer, das Land liegt in Ruinen und die sozialen Spannungen steigen überall an. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass in Kiew ein Regimewechsel vor nicht wenigstens einem weiteren Angriff auf Noworossija stattfindet. Die Junta hat wirklich nichts mehr zu verlieren, und sammelt eine große Angriffsmacht, gleich, wie schlecht vorbereitet diese Truppe ist, weil es theoretisch sein könnte, dass ein solcher Angriff Russland in den Krieg zieht und dadurch die Ukronazi-Junta in Kiew rettet.

Niemand in Kiew denkt ernsthaft, dass sie Donezk oder Lugansk besetzen oder den Donbass befrieden könnten. Alle geben etwas anderes vor, aber das wird nicht passieren. Jeder in Kiew ist sich völlig der Tatsache bewusst, dass der Donbass für immer verloren ist. Daher wiederhole ich es noch einmal: das wirkliche Ziel eines Angriffs wird es nicht sein, Noworossija ‘zurückzuerobern’, sondern, Russland in den Donbass zu ziehen. Wie?

Nun, theoretisch hätte, wenn die Junta genug Männer und Gerät losschickt, um die Verteidigung Noworossijas zu überwältigen, und wenn es diesen Kräften gelingt, Donezk und Lugansk einzukreisen, Russland dann wirklich keine andere Wahl als einzugreifen. Natürlich würden die Russen die Ukronazi-Truppen leicht schlagen, in 24 Stunden oder weniger, aber in diesem Moment wäre das Naziregime in Kiew gerettet: es wäre im Stande, die volle Mobilisierung zu erklären, für jedes Problem Russland verantwortlich zu machen, jeden Widerstand noch brutaler niederzuschlagen als bisher und alle US-Alliierten politisch zwingen, dem Regime in Kiew zu helfen. Das Regime selbst wäre, nebenbei, sicher, denn, anders als viele hoffen, würden die Russen nicht weit über die jetzige Kontaktlinie hinaus drängen. Sie werden höchstens Mariupol und/oder Slawjansk/Kramatorsk befreien, als ‘Strafe’ für den Angriff der Ukronazis. Die Junta in Kiew bleibt sicher, jedenfalls von den Russen.

Die wirkliche Gefahr für die Junta ist nicht das russische Militär, sondern die enttäuschte und verarmte ukrainische Bevölkerung, der das Regime direkt gegenübersteht, außer, die Russen intervenieren. Und solnage die Lage so bleibt, ist ein Angriff der Ukronazis jederzeit möglich. Angefangen jetzt.

Der Saker

Quelle: http://vineyardsaker.de/novorossiya/steht-ein-angriff-der-ukronazis-bevor-ja-und-was-gibt-es-neues/

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Übersetzung: Brzezinski: die Hauptaufgabe ist, das Eindringen der russischen Armee in die Ukraine zu verhindern


Quelle: http://www.novorosinform.org/articles/id/857384481523195 v. 28.06.14
Autor: Alexander Bowdunow

Der einflussreiche amerikanische Geopolitiker erklärte, warum die USA den Einsatz bewaffneter Kräfte Rußlands in der Ukraine verhindern müssen.
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Am 16. Juni fand in einem der einflussreichsten „Think Tanks“ der USA, dem Woodrow Wilson-Zentrum in Washington, ein sehr wichtige Ereignis statt, das von den russischen Massenmedien praktisch nicht bemerkt worden ist. Eine Gruppe bekannter internationaler Analytiker hat die Fragen der europäischen und euroatlantischen Sicherheit im Kontext mit der Krise in der Ukraine diskutiert. Im Zentrum der Aufmerksamkeit standen auch die Fragen der USA- Politik in Bezug auf Rußland.
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Als Hauptredner ist der weltweit bekannt Geopolitiker Zbigniew Brzezinski, ehemaliger Berater des Präsidenten Carter, einer der einflussreichsten Experten für die außenpolitische Strategie der USA, aufgetreten. Mister Brzezinski hegt, wie bekannt, besonders zarte Gefühle zu unserem Lande und ist eben ein engagierter Gegner der Wiedergeburt der außenpolitischen Macht Russlands. Die berühmte Äußerung Brzezinskis über die Bedeutung der Ukraine für Russland wurde zum geflügelten Ausspruch: «Die Ukraine ist ein neuer und wichtigen Raum auf dem euroasiatischen Schachbrett, ist ein geopolitisches Zentrum, weil ihre Existenz als unabhängiger Staat hilft, Rußland zu transformieren. Ohne die Ukraine hört Russland auf, ein euroasiatisches Imperium zu sein. Ohne Ukraine kann Rußland zwar immer noch für einen imperialen Status kämpfen, aber dann würde es hauptsächlich ein asiatisch imperialer Staat sein», – schrieb Brzezinski bereits am Anfang der 90er Jahre. Seit dieser Zeit hat sich seine Meinung in dieser Frage nicht geändert.
Dieses Mal hat sich Brzezinski wieder auf die ukrainische Frage konzentriert, wobei er mit der Anerkennung der wichtigen Veränderungen in der außenpolitischen Identität der russischen Elite und der Bevölkerung Russlands begann. Die Ereignisse in der Ukraine sind, nach Meinung des Experten, eine Folge des Übergangs Rußlands zur Doktrin der « russischen Welt » (Brzezinski hat besonders diesen Konzept betont, indem er es auf Russisch duplizierte), die Doktrin « des gespaltenen Volkes » (russisch) und der Schutz der Werte der russischen Zivilisation auswählte. Diese konzeptionelle Veränderung bedeutet nach Meinung Brzezinskis einen direkten geopolitischen Wert und stellt eine Herausforderung an den Westen dar. Sehr vieles hängt bei der Lösung diesen „Problemes“ für die USA davon ab, was im Osten der Ukraine geschehen wird, stellt Brzezinski berechtigt fest. Ob dort diese Konzeption eine Niederlage erleiden oder vom Erfolg gekrönt sein wird, davon hängt sowohl die Zukunft der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen als auch die Zukunft des Westens selbst ab.
Also, worüber hat Brzezinski gesprochen? Wir werden den Hauptgedanken der Rede bestimmen. Er zeigte sich, wie seltsam es auch ist, als der Gedanke über die Notwendigkeit, den Einsatz der russischen Armee auf dem Territorium der Ukraine zu verhindern. Nach Meinung der amerikanischen Geopolitik, dürfen die USA nach dem Beitritt der Krim zu Rußland eben dies keinesfalls zulassen. Seinen Worten nach hat Rußland die wichtige geopolitische Region unter seine Kontrolle bekommen und seine Aktionen in der Ukraine tragen zur «Destabilisierung der Atmosphäre in Europa » bei, « zeugen von der Zerstörung der nach dem 2. Weltkrieg in Europa herausgebildeten internationalen Ordnung », das heißt, unter Weglassung des rhetorischen Aspektes, sie bedrohen die amerikanischen Ordnung in Europa und die Pläne der USA in Bezug auf den unter ihrer Kontrolle stehenden postsowjetischen Raum.
« Das Ukrainisch Problem – das ist eine Herausforderung an den Westen, worunter ich die USA, Europa und insbesondere den NATO verstehe, die auf drei Ebenen beantwortet werden muß, » – erklärte Brzezinski:
1) Die erste Ebene – nach Brzezinski – ist der Komplex der vordringlichen Maßnahmen, deren Ziel ist, Rußland zur Absage von umfassender Militäreinmischung zu zwingen. « Wir müssen wirksam den Versuchungen der russischen Führung widerstehen, Gewalt anzuwenden. Einfacher gesagt, wir müssen die Anwendung von Gewalt verhindern», – betonte der amerikanische Geopolitiker.

2) Die zweite Ebene – analytisch, der Westen soll verstehen, inwieweit die Ziele Rußlands in Bezug auf Ukraine übertrieben ehrgeizig sind. « Wir müssen bestimmen, wie groß die Entschlossenheit Rußlands ist, die verschiedenen Teile der Ukraine zu destabilisieren», erklärte die Koryphäe der amerikanischen Geopolitik. In diesem Zusammenhang unterstrich Brzezinski, daß Rußland den Aufständischen in Novorossia massive Militärunterstützung leistet, und man seine Handlungen nicht anders als eine « zwischenstaatliche Aggression» bewerten darf.
3) Die dritte Ebene – diplomatisch, der Westen muß Rußland einen gewissen Kompromiß anbieten, wobei sich Russland sowohl von der Unterstützung der Aufständischen, als auch von der Idee einer breit angelegten militärischen Einmischung in den Konflikt lossagen soll.
Wie wir sehen, ist Hauptidee eben die Verhinderung des Einsatzes der russischen Streitkräfte und der allmählichen „Abzug“ der bewaffneten Unterstützung der Aufständischen. Die Vereinigten Staaten erklären direkt mit den Worten ihres besten Analytikers, dem man weder den fehlenden Glauben an die globale Mission Amerikas noch im Verständnis darin vorwerfen kann, daß die Ukraine eine sehr wichtige geopolitische Region ist: « Man muß alles tun, damit Putin die Armee nicht einsetzt! ». Ziemlich seltsam in dieser Optik sehen die Anträge der hausbackenen „Geopolitiker“ und der selbst ernannten „Experten“ darüber aus, daß die USA Rußland in die Ukraine «locken» werden. Allein das kann die Annahme erlauben, daß der oder diese „Experten“ inkompetent sind, oder die Meinung « der sechsten Kolonne » äußern, die sehr an der vorteilhaften Durchführung der USA -Strategie in Bezug auf Ukraine interessiert ist.

Nach Auffassung Brzezinskis, will Putin Rußland nicht in den schweren und blutigen Konflikt in der Ukraine hineinziehen. Deshalb müssen die USA alles tun, damit Russland versteht, dass der Konflikt gerade ein solch, blutiger und schwerer sein wird. « Den russischen Präsidenten kann man zurückhalten, wenn er denken wird, daß die nachfolgende Aggression in Bezug auf die Ukraine gerade zu solchen Folgen führt» – kommentiert Janine Davidson , Mitarbeiterin des Council on Foreign Relations (einflußreichster globaler Think-Tank) die Worte des amerikanischen Strategen.
Auf welche Weise ist dieses Ziel zu erreichen? Brzezinski bietet an, die Militärhilfe für die Ukraine von Seiten der USA her so zu verstärken, daß Rußland genau wüßte, womit sich USA beschäftigen. Dann werden die Chancen für den Einmarsch der russischen Armee in die Konfliktzone minimal sein. Die Nichtgewährung der Militärunterstützung oder das ungenügend hohe Tempo zur Verstärkung der ukrainischen Armee, können nach Meinung Brzezinskis Rußland zum Einmarsch der Truppen provozieren, was keinesfalls zugelassen werden darf. Außerdem muß man « Rußland aufzeigen, daß der Einfall in die Ukraine zu langwierigen negativen Folgen für Rußland führen wird, » – meinte Brzezinski.
Die Arten der Bewaffnung sind ebenfalls von Bedeutung, stellte Brzezinski fest. Nach seiner Ansicht, muß man die ukrainische Armee von der Bewaffnung und den Spezialmitteln her verstärken, die für Kämpfe unter den städtischen Bedingungen vorbestimmt sind. Das ist ein sehr interessanter Kommentar, der den Glauben Brzezinskis an die eigene Strategie bestätigt, doch unter diesen Umständen sind im Donbass diese Waffen in erster Linie nicht notwendig, um der eindringenden russischen Armee (obwohl er über die Bewaffnung solchen Typs in seiner Rede auch sprach) zu widerstehen, sondern für die Einnahme der von den Landwehrmännern verteidigten Städte wie Slawjansk, Donezk, und Lugansks.
Was wird, wenn es den Staaten nicht gelingt, das Vordringen der russischen Armee und insgesamt die Gewaltlösung des Konfliktes seitens Rußlands zu verhindern? Brzezinski sprach auch darüber: Russland wird selbst die ukrainische Frage in einseitiger Ordnung entscheiden und « die Kräfte des Chauvinismus » siegen. Es siegt jene russische Mehrheit, vor der sich die USA fürchten, und das Wachstum des nationalen Selbstbewußtseins wird voranschreiten. Die nach Westen ausgerichteten Kräfte können sich Putin nicht entgegenstellen und die wachsende städtische Mittelklasse (auf die Brzezinski immer die besonderen Hoffnungen setzt, wenn über Rußland gesprochen wird) in ihrem Interesse nutzen. Eben das wird geschehen, wenn Putin die Armee einsetzen wird. Gerade davor fürchtet sich Brzezinski. Der Nichteinmarsch der Armee ist bereits zur außenpolitischen Hauptaufgabe der USA in ukrainischer Richtung erklärt worden. Eben das muß man begreifen und nicht die Märchen darüber, daß man Rußland irgendwohin locken kann. Nach den letzten Berichten gelang es ihnen, in der Sache der Lösung dieser Schlüsselaufgabe wichtige Erfolge zu erreichen. Das konnte man erwarten, sie sind auch noch sehr stark und riskieren sehr viel. Gleich nach dem Verlust der Ukraine, der ihre größte außenpolitische Niederlage nach Syrien wäre, wird der Untergang der amerikanischen Macht beginnen. Gerade deshalb ist die Losung der Amerikaner heute: « Putin, setze die Armee nicht ein! ».

…danke an Alexander Bowdunow

Gruß an die Wahrheit

TA KI

 

Kerry besorgt über tschetschenische Krieger


Tschetschenische Kämpfer

In der Ostukraine toben weiter schwere Gefechte. Mittlerweile sollen dort auch tschetschenische Kämpfer beteiligt seien. Die Spannungen sollen so weiter „angeheizt“ werden, behauptet US-Außenminister Kerry. Außenminister Steinmeier warnt ebenfalls vor dem „Einsickern von Kämpfern“.

In der Ostukraine wird die Lage immer unübersichtlicher. Seit Tagen belagern ukrainische Regierungstruppen die Rebellenhochburgen Slawjansk und Kramatorsk, wo prorussische Separatisten wichtige Stellungen besetzt halten. Medien berichten übereinstimmend von mehreren Toten auf beiden Seiten, über genaue Opferzahlen gibt es allerdings widersprüchliche Angaben. Uneinigkeit herrscht weiterhin auch um die Identität der Separatisten. Seit Wochen gibt es Hinweise auf ausländische Söldner, die an der Seite der prorussischen Separatisten kämpfen.

US-Außenminister John Kerry zeigte sich besorgt über Berichte, wonach über Russland trainierte Kämpfer, darunter aus Tschetschenien, in die Ostukraine eindringen, um dort auf der Seite der prorussischen Separatisten zu kämpfen. Es gebe Hinweise, dass in Russland ausgebildete tschetschenische Milizen über die Grenze eingesickert seien, um die Spannungen weiter „anzuheizen“, sagte Kerry im US-Fernsehen.

Ähnlich wie Kerry äußerte sich auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). Moskau müsse seinen Einfluss geltend machen, „um das weitere Einsickern von Kämpfern und Waffen über die russisch-ukrainische Grenze“ zu unterbinden, sagte Steinmeier der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Die ukrainischen Medien hatten diese Woche berichtet, dass sich tschetschenische Kämpfer in der Hochburg der Separatisten im Donezk aufhalten. Der Machthaber der russischen Kaukasusrepublik, Ramsan Kadyrow, dementierte zwar, Milizionäre zum Kämpfen in die Ostukraine gesandt zu haben. Er schloss aber nicht aus, dass sie auf eigene Faust dorthin gereist sein könnten.

Kerry: Auf Poroschenko zugehen

Kerry forderte Moskau zudem auf, auf den neu gewählten ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zuzugehen. Dies habe Kerry in einem Telefonat mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow gefordert, teilte das Außenamt in Washington mit. Russland müsse mit Poroschenko zusammenarbeiten, um den Konflikt in der Ukraine zu deeskalieren.

Positiv äußerte sich Kerry zum Abzug der russischen Soldaten von der Grenze. „Die Truppen, die sich an der Grenze aufhielten, ziehen gen Moskau ab und nicht nach Kiew“, sagte der US-Außenminister. Noch aber sei die Gefahr nicht gebannt. Kerry rief Moskau auf, die jüngste Präsidentschaftswahl in der Ukraine zum Anlass zu nehmen, um gemeinsam daran zu arbeiten, dass „die Ukraine zur Brücke zwischen West und Ost“ werde.

„Kein Recht neue Mauern zu errichten“

Der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, zeigte sich angesichts von Berichten über den Abschuss eines ukrainischen Militärhubschraubers, besorgt über die Bewaffnung der Separatisten. Diese weise darauf hin, dass die Separatisten weiter Zugang zu hoch entwickelten Waffen und zu anderer Hilfe von außen hätten.

Der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk kritisierte mit Blick auf Moskau: „Niemand hat das Recht, die UN-Charta zu verletzen und in Europa neue Grenzen zu ziehen und neue Mauern zu errichten.“ Russland hatte sich im März die ukrainische Schwarzmeerhalbinsel Krim einverleibt. Im Osten der Ukraine gingen unterdessen die heftigen Kämpfe weiter. Behörden in Kiew teilten mit, dass in Alexandrowka im Gebiet Lugansk Bewaffnete mit Lastwagen, Maschinengewehren und Granatwerfern versuchten, eine Kaserne der Nationalgarde zu stürmen. Bei den Kämpfen sei auch ein Munitionslager explodiert, teilte die Regierung mit.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Kerry-besorgt-ueber-tschetschenische-Krieger-article12926906.html

Gruß an die Befehlsverweigerer

TA KI