Jeder Flüchtling sollte vom deutschen Staat ein Smartphone bekommen


Migrants charge and use their smartphones in a temporary refugee shelter inside a hall of Berlin's fairground 'Messe Berlin', Germany, December 8, 2015.      REUTERS/Fabrizio Bensch

Migrants charge and use their smartphones in a temporary refugee shelter inside a hall of Berlin’s fairground ‚Messe Berlin‘, Germany, December 8, 2015. REUTERS/Fabrizio Bensch

Smartphones bieten uns Flüchtlingen viele Möglichkeiten. Mit Maps finden wir unseren Weg schneller, zum Beispiel zum Jobcenter, zu Ärzten oder zum Supermarkt. Über WhatsApp oder Facebook können wir Kontakt mit Freunden und Familie halten. Sogar Videoanrufe tätigen.

Mit einem Smartphone ist es ist viel leichter, ein Netzwerk aufzubauen. Das ist für eine erfolgreiche Integration extrem wichtig.

Die Google Übersetzer App ermöglicht das Übersetzen von Briefen, Schildern, Büchern und Hausaufgaben. Das erleichtert unseren Alltag immens.

 

Neu ankommenden Migranten erleichtert ein Smartphone die Integration in Deutschland. Die Handys werden zu wegweisenden kleinen Robotern, die ihnen in alltäglichen Situationen helfen.

Jeder Flüchtling sollte vom deutschen Staat ein Smartphone bekommen

Fast jeder in Deutschland besitzt ein Smartphone. Ich finde, dass Flüchtlinge vom deutschen Staat ein Smartphone bekommen sollten. Es ist unfair, dass sich viele Migranten keines leisten können. Wobei es für die Integration so wichtig wäre.

Viele andere Flüchtlinge haben mich darum gebeten, einen Beitrag darüber zu veröffentlichen. Wie ein Leser damals sagte: „Der Berliner Flughafen macht Deutschland ärmer“. Da hat er recht. Das Geld sollte man lieber Flüchtlingen spenden und ihnen damit helfen, hier ihr Leben zu starten.

Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Hier ist keiner arm. Jeder Flüchtling hat das Recht auf ein Smartphone.

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/aras-bacho/fluechtling-smartphone-integration_b_13211912.html

Gruß an die, die wissen, daß die Immigranten schon bei der Einreise ( neuerdings per Flugzeug) über Smartphones verfügen- es ist schon der Hammer was sich die Mainstream-Medien so alles aus den Fingern saugen…

TA KI

Apple warnt vor hoher Strahlung bei iPhone 7


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Düsseldorf. Das iPhone 7 macht Apple derzeit Ärger. Tests haben eine hohe Strahlenbelastung ergeben – jetzt empfiehlt der Hersteller selber, das Smartphone nicht direkt an den Kopf zu halten. Wir geben Tipps, wie man die Belastung möglichst gering halten kann.

Smartphones, aber auch schnurlose Telefone zuhause, senden im Betrieb elektromagnetische Strahlung aus. Der Wert, den ein Mensch bei der Nutzung dieser Geräte aufnimmt, wird als SAR-Wert bezeichnet. Je niedriger dieser Wert ist, desto besser, rät das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).

Der SAR-Wert beschreibt die Sendeleistung, mit der ein Mobiltelefon während eines Gesprächs mit maximaler Sendeleistung an den menschlichen Kopf abstrahlen darf. Je niedriger er ist, desto weniger wird das Gewebe im Kopf während eines Telefonats erwärmt.

Das iPhone 7 von Apple überschreitet die aktuellen Grenzwerte zwar nicht, kommt diesen aber nahe. Es gibt zwei unterschiedliche Messmethoden. Bei der einen liegt der Grenzwert bei 1,6 Watt pro Kilogramm Körpergewebe, hier kommt das iPhone 7 auf einen Wert von 1,19 Watt pro Kilogramm bei Messung am Kopf. Bei der anderen Methode liegt der Grenzwert bei 2,0 Watt pro Kilogramm, hier kommt das iPhone 7 auf einen Wert von 1,38. Die Werte beim größeren iPhone 7 Plus liegen etwas darunter.

Fotos: Neues aus der Smartphone-Welt FOTO: Christoph Schroeter

Vergleicht man diese Werte mit anderen aktuellen Smartphone-Modellen, belegt das iPhone 7 einen vorderen Platz. Ein paar Beispiele (Werte laut BfS, Messmethode mit Grenzwert 2,0 W/kg):

  • Samsung Galaxy S7: SAR-Wert 0,41
  • Samsung Galaxy S7 Edge: SAR-Wert 0,26
  • Motorola G, 4. Generation: SAR-Wert 1,24
  • HTC 10: SAR-Wert 0,42
  • iPhone 6S: SAR-Wert 0,87
  • iPhone 6S Plus: SAR-Wert 0,93
  • iPhone SE: SAR-Wert 0,72
  • Microsoft / Nokia Lumia 630: SAR-Wert 1,51
  • Huawei P9: SAR-wert: 1,43
  • Sony Xperia M5: SAR-Wert 0,21
  • OnePlus 3: SAR-Wert 0,39
  • LG Joy: SAR-Wert 1,15

Schon diese willkürliche Auswahl zeigt, dass es durchaus aktuelle Smartphones gibt, die höhere SAR-Werte aufweisen als das iPhone 7.

Trotzdem sieht sich Apple zu dem ungewöhnlichen Schritt veranlasst, offiziell vor den Strahlungswerten zu warnen und die Empfehlung auszusprechen, beim iPhone 7 „eine Freisprechoption zu verwenden, beispielsweise den integrierten Lautsprecher, die mitgelieferten Kopfhörer oder ähnliches Zubehör“. Weiter heißt es bei Apple, „das iPhone sollte mindestens 5 Millimeter vom Körper getragen werden“.

Wie gefährlich die von Smartphone ausgehende Strahlung ist, darüber streiten die Experten. „Es gibt Studien, die angeben, dass Strahlung schädlich ist, es gibt aber ebenso Studien, die Handystrahlung als unbedenklich einschätzen“, sagt Markus Merkle von der Landesanstalt für Medien in NRW. Generell gilt: Je niedriger die Strahlung, umso besser.

Jeder kann aktiv etwas tun, um die persönliche Strahlenbelastung zu reduzieren, ohne dabei auf Telefon und mobilen Internetzugang zu verzichten. Dazu fünf Tipps:

  1. Strahlungsarmes Modell wählen: Nicht alle Mobiltelefone strahlen gleich stark, es gibt teilweise erhebliche Unterschiede. Das BfS hat in einer Datenbank auf seiner Webseite die SAR-Werte von mehr als 2500 Geräten von mehr als 60 Herstellern gelistet. Die Einträge lassen sich nach Strahlungsniveau oder Hersteller filtern.
  2. Telefon nur bei gutem Empfang nutzen: Wenn das Smartphone guten Empfang hat, muss es weniger Sendeleistung aufwenden – und umso weniger strahlt es. Steht WLAN zur Verfügung, lohnt sich dessen Nutzung. In der Regel ist die Sendeleistung im WLAN niedriger als im Funknetz.
  3. Nur bei Bedarf funken: Deaktiviert man die Aktualisierung im Hintergrund, sucht das Telefon nicht ständig nach neuen Nachrichten oder Mails. Wer damit leben kann, bekommt im Gegenzug weniger Strahlung ab. Außerdem braucht das Handy auch weniger Strom.
  4. Abstand halten: Je größer der Abstand zum Körper, umso weniger Strahlung kommt an. Wer mit Headset telefoniert, minimiert seine persönliche Belastung.
  5. Nicht am Körper tragen: Das Telefon möglichst nicht in die Hosentasche stecken oder nah am Körper tragen. Lässt sich das nicht vermeiden, sollte der vom Hersteller angegebene Mindestabstand eingehalten werden.

Quelle:http://www.rp-online.de/digitales/smartphones/hohe-strahlung-apple-warnt-vor-iphone-7-tipps-gegen-strahlen-belastung-aid-1.6420616

Gruß an die Wissenden

TA KI

So verhindern Sie, dass Ihr Handy zur Wanze wird


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Viren, Trojaner und andere Schadsoftware sind heute längst keine Domäne des klassischen PCs mehr. Sie nehmen auch Mobilgeräte wie Handys und Tablets ins Visier, um an sensible Daten und ans Geld der Nutzer zu gelangen. Doch Smartphone- Besitzer sind der Cybermafia nicht schutzlos ausgeliefert: Wer ein paar Tipps beherzigt, kann viele Angriffe abwehren. Das Bundeskriminalamt erklärt, wie es geht.

Angesichts der Virenbedrohung auf Smartphones hat das Bundeskriminalamt gemeinsam mit der europäischen Polizeiorganisation Europol Tipps zusammengetragen , mit denen Smartphone- Nutzer auf der sicheren Seite sind.

Dabei gilt: Am besten vermeidet man Schadcode- Infektionen, indem man Viren gar nicht erst auf sein Gerät lässt. Und weil eine große Zahl der mobilen Viren, die auf Googles Android- Betriebssystem kursieren, über inoffizielle App- Marktplätze verteilt werden, gelingt das am besten, indem man diese inoffiziellen App Stores meidet.

 Laut BKA ebenfalls ratsam: Lesen Sie vor der Installation einer App die Rezensionen anderer User und legen Sie nach der Installation die App- Berechtigungen so fest, dass die Anwendung nicht mehr darf, als für ihren Betrieb notwendig.

Vorsicht vor Phishing- Attacken!

Freilich: Schadcode kommt nicht nur über verseuchte App Stores, sondern auch über Phishing- Attacken. Dabei erstellen Kriminelle täuschend echt aussehende Nachrichten, die sie über E- Mails, SMS oder WhatsApp- Nachrichten an ihre Opfer verschicken. Klickt man den darin enthaltenen Link an, landet man allzu oft auf Websites, die entweder Viren verteilen oder getarnt als vermeintlich seriöses Angebot private Daten abgreifen, die sich zu Geld machen lassen.

Wie Sie Phishing- Angriffe erkennen, sehen Sie hier:

Online- Banking und Ransomware: Goldgrube für Kriminelle
Geld verdienen Cyberkriminelle freilich nicht nur mit erbeuteten privaten Daten, sondern auch durch das Kapern von Bankkonten und der Erpressung mit sogenannter Ransomware.

Gekaperte Bankkonten sind dabei allzu oft das Resultat von Phishing- Angriffen: Erst schicken Gauner den Internetnutzer auf eine gefälschte Bank- Website und holen sich seine Zugangsdaten. Ist dann auch noch ein Trojaner am Handy installiert, der etwaige SMS- Bestätigungscodes abfängt, haben die Cyberkriminellen alles, was sie zum Leerräumen des Kontos brauchen.

Wie Sie sich davor schützen, lernen Sie hier:

Die andere kostspielige Bedrohung ist sogenannte Ransomware. Am PC kennt man diese Art von Schadsoftware schon länger: Sie verschlüsselt die privaten Daten des Nutzers und gibt diese erst nach Zahlung eines Lösegelds wieder frei.

Nach dem gleichen Rezept laufen nun auch immer mehr Angriffe auf Smartphones ab. Zuerst infizieren Kriminelle über verseuchte Apps oder Websites das Gerät mit Ransomware, anschließend werden die persönlichen Daten verschlüsselt.

Quelle: http://www.krone.at/digital/so-verhindern-sie-dass-ihr-handy-zur-wanze-wird-tipps-vom-bka-story-536353

Gruß an die Erwachten

TA KI

Telekom Austria verschenkt Smartphones an Flüchtlinge


Merkwürdige Dinge und Beobachtungen der österreichischen Polizei: Im Erstgespräch bei den Behörden, bei dem die Polizei nicht anwesend sein darf, bekommt jeder Flüchtlinge ein nagelneues, teures Smartphone geschenkt.

Bill Gates Carlos Slim

Was passiert an Österreichs Grenzen? Die Schlepper fahren die Flüchtlinge in LKWs über die Grenze nach Österreich, werfen sie dann aus dem Lastwagen und fahren davon.

„Die Polizisten müssen dann in viel zu kleinen Mannschaftszahlen eiligst anrücken, um die orientierungslos herumlaufenden Flüchtlingen einzusammeln – auch zu deren eigener Sicherheit. Nur ist es für etwa 10 Beamte eine fast unlösbare Aufgabe, 50, 60 junge, fitte Männer einzufangen, die natürlich erst einmal vor der Polizei weglaufen.“

„Die in Sicherheit gebrachten Männer werden dann von der Polizei zu den Behörden zu einem Erstgespräch gebracht, bei dem die Polizei nicht anwesend sein darf. In diesem Gespräch bekommt jeder Flüchtlinge ein nagelneues, teures Smartphone geschenkt.

„Das sehr, sehr eigenartige daran ist, dass entgegen der unglaublich peniblen Legitimierung, die jeder normale Bürger zu erbringen hat (natürlich wegen Terrorbekämpfung!) die Flüchtlinge die Smartphones samt Simkarte bekommen. Ohne jede Legitimierung, ohne jedes Ausweispapier, Kontodaten, Wohnort … ja ohne jeden nachweisbaren Namen. Und ohne, dass sie das bezahlen müssen.“

Quelle: querdenken.tv

Woher kommen die geschenkten Smartphones? Vom zweitreichsten Mann der Welt – Carlos Slim

„Die Smartphones sowie Sim-Karten stammen von der österreichischen Telekom A1.“

Quelle: querdenken.tv

Wem gehört die österreichische Telekom A1? Der Haupteigner ist Carlos Slim Helu, der mexikanische Multimilliardär und zweitreichste Mann der Welt (direkt nach Bill Gates). Er hat etwa ein Vermögen von ca. 80 Milliarden US-Dollar.

Im aktuellen Ranking der Wichtigsten Menschen der Welt von Forbes steht Carlos Slim an 14. Stelle.

Sein Biograf José Martínez beschreibt ihn als skrupellosen Eroberer, smarten Verhandlungsführer, politischen Strippenzieher. „Er kontrolliert alles, kauft alles, er ist die fünfte Macht im Staat und bleibt dabei stets im Schatten“, formuliert die Politologin Denise Dresser.

Das Imperium von Carlos Slim

Neben der Telekom Austria gehören ihm weltweit namhafte Unternehmen. Forbes errechnete, dass die Unternehmen der Holdinggesellschaften der Slim-Familie 2006 allein in Mexiko mehr als 5 Prozent der gesamten mexikanischen Wirtschaftsleistung erbrachten.

Im Zusammenhang mit den Smartphones, die an die jungen Männer an Österreichs Grenzen ausgegeben werden, ist vor allem die America Movil – Telecom-Gruppe interessant. Sie besteht u.a. aus Telmex, Telecom Austria, Carso Global – bekanntere Namen in Deutschland sind E-Plus, O2, Telefonica Deutschland bzw. die niederländische KPN (siehe unten, hier und hier).

Auf der Webseite der Telekom Österreichs erfährt man (Video siehe unten), dass acht Länder des Balkans, wie Kroatien, Serbien, Slowenien, Bulgarien, Mazedonien oder Weißrussland, dazugehören. Die Weltfläche, die der Telekom Austria erreicht, ist im Video zu sehen – sie sind in 70 Ländern vertreten.

Andere Unternehmen von Carlos Slim sind:
– Bronco Drilling/USA (Öl, Erdgas)
– Impulsona del Desrrollo yel Empleo/Mexiko (Energie, Bau)
– Grupo Financiero Inbursa/Mexiko (Finanzgesellschaft, hält Beteiligung an Citigroup)
– Independence News & Media/Irland (Medien in Irland, Australien Neuseeland, Südafrika)
– Grupo Carso/Mexiko (Immobilien, größte Telefonfirma, Handy- und Internetanbieter, Kaufhäuser, Restaurants, Bäckereien, Fliesenhersteller, Tabakfirmen, Versicherungen, Erdölzulieferer, Bergbaufirmen, Fluggesellschaften und Musikläden …)
– Immobilien Carso/Mexiko (Goldmann Sachs Tower, New York)
– Saks Incorp. USA (Saks Fifth Avenue)
– New York Times/USA
– Grupo Carso SAB (Beteiligungen an Shoppingcentern, Spitälern, Universitäten)
– Carlos Slim Foundation/Mexiko (Quelle1, Quelle 2)

Am besten in Zeiten der Krise investieren

Wie entstand dieses Imperium?

Der Vater vom Carlos Slim Helu floh 1902 aus dem südlichen Beirut / Libanon nach Mexiko. Er war ein Syrisch-Maronitischer Christ und eröffnete in Mexiko 1911 einen Laden namens La Estrella del Oriente (dt. Der Stern des Orients). Mit diesem machte er ein kleines Vermögen, das er nutzte, um Immobilien in Mexiko-Stadt zu erwerben. Er heiratete eine Tochter einer anderen reichen libanesischen Händlerfamilie und eines ihrer Kinder ist Carlos Slim.

Ein Kommentar aus dem Handelsblatt schrieb bereits 2013: „Der dubiose Mexikaner C. Slim Helu will die gewaschenen Mafiagelder der mex. Kartelle jetzt in Europa investieren. Die anglo-amerikanische Globalisierung macht’s möglich ! Hoffentlich können die Staaten der EU sich davor schützen! Sonst gute Nacht Europa!“ (Quelle)

Ein Interview auf dem Jahr 2010 mit Joel Kurtzman gibt einen ganz kleinen Einblick in das Denken dieses Unternehmers (Quelle: pdf):

Haben Sie das antizyklische Investieren von Ihrem Vater gelernt?

„Ja, am besten investiert man in Zeiten der Krise und der Revolution. Dann nämlich sind viele Dinge, die sonst sehr teuer sind, billig zu haben. Gerade während der Rezession haben wir jeweils starke Posi­tionen gehalten. Wenn man in einer Rezession steckt und die Konkurrenz nicht investiert, sind Sie nachher im Vorteil. Deshalb haben wir in Rezessionen auch nie verkauft.“

Rekrutieren Sie die Chefs Ihrer diversen Tochterfirmen intern oder extern?

„Intern. Weil diese Leute die Philosophie unseres Konzerns kennen, die Vorstellungen und Konzepte. Und weil wir sie intern fördern, wissen sie, dass mir Koopera­tionen wichtig sind, ich will keine Abgrenzungen. Ich will nicht, dass wir uns intern bekriegen, wir kämpfen mit der Konkurrenz draussen. Oft habe ich gemerkt, dass Outsider nach ihrer Ankunft in unserem Unternehmen extreme Entscheide treffen, um auf sich aufmerksam zu machen. Das ist aber nicht immer produktiv, darauf verzichten wir gerne.“

Bedeutet das: Wenn man nicht mehr weiß, wo man investieren soll (weil man zu viel Geld hat), dann erschaffe man eine Krise um dann besser investieren zu können?

An die Spitze seiner Firmen setzt er am liebsten Verwandte oder Libanesen, schreibt das Handelsblatt 2013.

Forbes: Die Bedeutensten Menschen der Welt

Im aktuellen Ranking der wichtigsten Menschen der Welt steht Carlos Slim an 14. Stelle. Damit dürfte klarer werden, dass die Smartphones kaum aus Gutherzigkeit, sondern wahrscheinlich aus ganz anderen Gründen an die Flüchtlinge ausgegeben werden.

1. Wladimir Putin        2. Barack Obama         3. Xi Jinping         4. Papst Franziskus     5. Angela Merkel     6. Janel Yellen    7. Bill Gates    8. Mario Draghi    9. Sergey Brin / Larry Page     10. David Cameron    11. Abdullah bin Abdul Aziz Al Saud    12. Warren Buffett    13. Li Keqiang    14. Carlos Slim Helu

Noch einige weitere Persönlichkeiten zum Vergleich und zur Einordnung:

22. Mark Zuckerberg    23. Michael Bloomberg    26. Benjamin Netanyahu    32. Rupert Murdoch    33. Christine Lagarde      39. Larry Fink    40. Ban Ki-moon     44. Bill Clinton

Carlos Slim Helu – näher betrachtet

1902 floh sein Vater Khalil Salim Haddad Aglamaz, ein Syrisch-Maronitischer Christ aus dem südlichen Beirut / Libanon nach Mexiko. Dort eröffnete er 1911 einen Laden namens La Estrella del Oriente (dt. Der Stern des Orients) und machte ein kleines Vermögen, das er nutzte, um Immobilien in Mexiko-Stadt zu erwerben. Er heiratete eine Tochter einer anderen reichen libanesischen Händlerfamilie und eines ihrer Kinder ist Carlos Slim.

Carlos Slim arbeitete seit seinem 8. Lebensjahr im Geschäft mit und bezeichnete seinen Vater als seinen wichtigsten Lehrer in Management, Absatz und Finanzierung. Nach dem Tod des Vater 1952 hinterließ er ein Vermögen, das als Grundlage für die Karriere diente. Es folgte ein Studium als Ingenieur und seit den 80er Jahren baute er sein eigenes Imperium auf.

„Geld, das das Unternehmen verlässt, verdunstet.“ Und: „Die Familie ist das Wichtigste.“

Diese beiden Grundsätze hat er von seinem Vater übernommen.

Es begann mit Tabakladenketten, Apotheken, Restaurants und dem mexikanischen Teil der US-Einzelhandelskette Sears und Condumex (Hersteller von Autoteilen). Parallel gewann er immer mehr politischen Einfluss.

1990 privatisierte Mexiko die staatliche Telefongesellschaft Telmex und Slim erhielt den Zuschlag unter Einbeziehung von SBC Communications und France Telecom – er zahlte etwa 1,8 Mrd. US-Dollar, obwohl der Unternehmenswert auf 10 bis 12 Mrd. US-Dollar taxiert wurde.

Anschließend stiegen die Telefonkosten in Mexiko drastisch, die Qualität erhöhte sich nicht wesentlich. Die Privatisierung von Telmex ist für Globalisierungskritiker das Paradebeispiel einer gescheiterten, zu einem Monopol führenden Privatisierung.

Telmex ist heute das bei weitem größte private Unternehmen Mexikos und dominiert die Mexikanische Börse, deren Vizepräsident Slim auch eine Zeit lang war. Insbesondere im Mobilfunksektor – als America Movil – breitete sich das Unternehmen in Lateinamerika weiter aus.

In den letzten Jahren investierte Carlos Slim in den USA, darunter bei Philip Morris (heute Altria Group), OfficeMax und Saks, Apple, Televisa (Fernsehunternehmen), und letztendlich der New York Times

2012 kaufte Amerika Movil die ersten Anteile der Österreichischen Telekom, im Dezember 2014 besaß er bereits 59,7 Prozent.

Eine ähnliche Entwicklung ist in den Niederlanden zu befürchten, bei der Koninklijke KPN NV oder (englisch) Royal KPN NV (Königliche Post und Telefongesellschaft). Dort kauft sich Carlos Slim seit 1998 ein und hält 2012 29,8 Prozent. Die KPN ist ein börsennotierter niederländischer Telekommunikationskonzern, entstanden aus der Privatisierung des ehemaligen Staatsunternehmens PTT im Jahr 1998.

Wikipedia schreibt auch, dass Carlos Slim „den umstrittenen konservativen Orden der Legionäre Christi unterstützt und von deren kriminellen Gründer und Päderasten Marcial Maciel getraut. Diese römisch-katholische Kongregation steht unter anderem wegen ihrer finanziellen Verstrickungen unter Beobachtung durch den Heiligen Stuhl.“ (ks)

Video: Telekom Austria Group – International Sales (englisch). In allen Länder der Erde, die auf der Weltkarte dunkel markiert sind, agiert Telekom Austria. 

Quelle: http://www.epochtimes.de/wirtschaft/telekom-austria-verschenkt-smartphones-an-fluechtlinge-a1266182.html

Gruß an die Geschäftstüchtigen.

Mich erinnert das Ganze ein Wenig an:

„Kingsman: The Secret Service“

Während eines Einsatzes im Nahen Osten rettet ein Mitglied einer verdeckt operierenden Einsatztruppe seinen Kameraden das Leben, stirbt aber selbst dabei. Harry „Galahad“ Hart, der Kopf der Truppe, übergibt darauf aus Dankbarkeit der Witwe des Verstorbenen eine Tapferkeitsmedaille. Er sagt deren Sohn Gary „Eggsy“, dass er ihn im Notfall über eine auf der Rückseite eingravierte Telefonnummer unter Angabe eines Codewortes erreichen könne.

17 Jahre später gibt sich der Internet-Milliardär Richmond Valentine als Menschenfreund aus und verspricht allen Menschen Gratis-SIM-Karten, mit denen sie kostenlos telefonieren und im Internet surfen können. Gleichzeitig lässt er im Geheimen verschiedene Mitglieder von Regierungen und Königshäusern sowie V.I.P.s aus der ganzen Welt entführen. „Lancelot“, ein Kompagnon von Galahad, gelingt es, eines der Entführungsopfer, Professor James Arnold, aufzuspüren. Er wird bei der Befreiungsaktion jedoch von Gazelle, der Leibwächterin von Valentine, getötet.

In London ist Eggsy mittlerweile zu einem jungen Mann herangewachsen. Er ist arbeitslos und lebt mit seiner Mutter, seiner kleinen Halbschwester und seinem despotischen Stiefvater zusammen. Obwohl er intelligent und talentiert ist, hat er eine militärische Ausbildung abgebrochen und lebt ein Leben als Nichtsnutz. Nachdem er wegen Autodiebstahls und anschließender Flucht vor der Polizei verhaftet wird, ruft Eggsy die Nummer an, die sich auf der Rückseite der Medaille befindet. Galahad arrangiert daraufhin, dass er freigelassen wird und erzählt ihm vom regierungsunabhängigen Geheimdienst namens „Kingsman“, für den er arbeitet und bei dem auch sein verstorbener Vater im Einsatz war. Nach dem Tod von Lancelot sind die Kingsmen auf der Suche nach Ersatz und so bietet Galahad dem jungen Eggsy an, am Rekrutierungsprogramm teilzunehmen. Eggsy nimmt das Angebot an, muss sich jedoch gegen acht weitere Kandidaten durchsetzen. Die Aufnahmeprüfungen, bei denen ein Teilnehmer nach dem andern ausscheidet, leitet der erfahrene Kingsman „Merlin“. Am Ende des Ausscheidungsverfahrens verbleiben noch Eggsy und eine junge Dame namens Roxy im Rennen. Als letzte Prüfung soll Eggsy seinen Hund erschießen. Da er sich weigert und damit den Abschlusstest nicht besteht, wird Roxy zum neuen Lancelot erklärt. Später stellt sich heraus, dass die Pistole lediglich Platzpatronen enthalten hatte.

In der Zwischenzeit haben die Kingsmen Nachforschungen bezüglich der verschwundenen Persönlichkeiten betrieben und festgestellt, dass Professor Arnold wieder aufgetaucht ist. Als ihn Galahad zu dieser Sache befragen will, explodiert Arnolds Kopf, ausgelöst durch einen implantierten Chip. Daraufhin wird Galahad von zwei bewaffneten Männern attackiert, denen er jedoch verwundet entkommen kann. Der Tod des Professors führt die Kingsmen auf die Spur von Valentine. So gibt sich Galahad als Milliardär aus, um sich mit Valentine zum Dinner zu treffen.

Galahad verfolgt Valentine zu einer fundamentalistischen Südstaatenkirche in Kentucky. Dort testet Valentine sein eigentliches Vorhaben: er kann an die Telefone, die seine Gratis-SIM-Karten enthalten, ein Signal senden, das alle Menschen in mordende Bestien verwandelt. Als Valentine in der Kirche das Signal auslöst, fallen alle Kirchenbesucher übereinander her. Auch Galahad wird in das Gemetzel hineingezogen, kann sich mit seinen Kampfsport-Fähigkeiten jedoch gegen alle anderen Kirchengänger behaupten. Daraufhin gibt sich Valentine Galahad als Auslöser des Chaos zu erkennen und tötet den Kingsman, den er enttarnen konnte, mit einem Kopfschuss.

Eggsy konnte gemeinsam mit Roxy und Arthur, dem obersten Chef der Kingsmen, das Geschehen in Kentucky per Videoübertragung in Galahads Haus mitverfolgen. Er begibt sich zum Kingsman-Hauptquartier und entdeckt bei Arthur denselben im Kopf implantierten Chip, den auch Professor Arnold trug. Arthur gehört damit zu jenen, die sich auf die Verschwörung Valentines eingelassen haben. Als Arthur den Jungen mit einem vergifteten Getränk ausschalten will, vertauscht dieser die Gläser, woraufhin sich Arthur selbst vergiftet. Zuvor hatte Arthur Valentines Plan preisgegeben: Er will die Menschheit bis auf die von ihm Auserwählten auslöschen und so eine neue Weltordnung schaffen.

Danach machen sich Eggsy, Roxy und Merlin auf, Valentine auszuschalten und sein Wahnsinns-Vorhaben zu vereiteln. Um das verheerende Signal an die Valentine-Telefone zu unterbinden, steigt Roxy mit Hilfe eines Gasballons in die Stratosphäre auf und zerstört einen der Kommunikationssatelliten mit einer Rakete. Gleichzeitig fliegt Merlin Eggsy per Flugzeug zu Valentines Bunker in den Bergen. Während sich Eggsy kämpfend auf den Weg zu Valentine begibt, bringt Merlin die den „Auserwählten“ implantierten Chips zur Explosion und vernichtet so alle Valentine-Anhänger. Anschließend kämpft Eggsy gegen Gazelle und tötet sie nach einem harten Kampf. Daraufhin bringt er auch Valentine um und vereitelt dessen Plan in letzter Sekunde. In der letzten Szene schläft Eggsy, nach James-Bond-Manier, mit der im Bunker gefangen gehaltenen schwedischen Prinzessin.

Im Abspann sieht man Eggsy – mittlerweile als vollwertiges Kingsman-Mitglied – wie er seine Mutter aus den Fängen seines Stiefvaters befreien will und ihr ein neues Leben anbietet.

TA KI

Handys sind für Flüchtlinge kein Luxus


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  • Fast alle Flüchtlinge besitzen ein Handy oder Smartphone. Das ist kein Luxusartikel sondern erfüllt Grundbedürfnisse.
  • Die Menschen kommunizieren mit dem Smartphone per Internet mit ihren Familien. Das ist viel günstiger als ein Auslandsgespräch mit dem Festnetztelefon.
  • In Afrika und dem Nahen Osten verbreiten sich Smartphones sehr schnell. Sie ermöglichen vielen Menschen, erstmals zu telefonieren oder im Internet zu surfen.
Von Christoph Meyer

„Mit Luxus hat das nichts zu tun“

Smartphone am Ohr vor der Flüchtlingsunterkunft. Dieses Bild verstört viele Menschen, wenn es um Asylbewerber geht, denn in Deutschland gelten die Geräte als Luxusartikel.

Auf einem Blog, das sich mit den Schlagworten „Medienkritik und Gegenöffentlichkeit“ schmückt, ist zu lesen: „Wie kann man sich als Flüchtling ein Smartphone leisten und dazu noch eine Flatrate? Wer zahlt die Roaming-Gebühren ins außereuropäische Ausland? Das geht doch schnell in die Tausende!“

Tatsächlich haben viele Flüchtlinge ein Smartphone, wie Elisabeth Ramzews, die Leiterin des Sozialdiensts für Flüchtlinge in München bestätigt. „Mit Luxus hat das überhaupt nichts zu tun“, sagt sie.

Es ist in Wirklichkeit oft der einzige und wichtigste Gegenstand, den die Flüchtlinge besitzen. Das einzige Mittel, um mit der Familie zu Hause in Kontakt zu bleiben oder mit Familienmitgliedern, die auf der Flucht an unterschiedlichen Orten gestrandet sind. Roaming-Gebühren, wie der Blog-Autor vermutet, zahlen die Asylbewerber nicht. Sie telefonieren günstig per Internet mit Skype, Whatsapp oder Viber. Das geht nicht mit einem herkömmlichen Handy, sondern nur mit einem Smartphone. Daten-Tarife mit Prepaidkarte sind inzwischen überall günstig zu haben. Kostenlose Wlan-Hotspots gibt es in Bahnhöfen, Fastfood-Filialen und Cafés.

Gekauft werden die Handys bereits im Heimatland

Noch wichtiger ist das Handy, bevor die Menschen in Deutschland eintreffen. Die Regierung von Oberbayern geht davon aus, dass fast jeder jugendliche oder erwachsene Asylbewerber bereits bei seiner Ankunft in Deutschland ein Handy hat. Die Smartphones, mit GPS ausgestattet, helfen ihnen, sich auf der Flucht zu orientieren. Per Mobiltelefon erfahren die Menschen, wo und wann sie die nächste Etappe ihrer Flucht antreten und wo sie die Nacht verbringen. „Sie sind darauf angewiesen, Nachrichten zu senden und zu erhalten“, sagt Elisabeth Ramzews. Und oft ist der einzige Mensch, den sie in Europa kennen, der Freund eines Freundes bei Facebook.

Flüchtlinge in Europa Warum vor allem Männer Asyl suchen

Unter den Asylbewerbern in der EU und Deutschland sind viel mehr Männer als Frauen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Not der Frauen geringer wäre.

In Afrika und dem Nahen Osten ist die Verbreitung von Smartphones sehr weit fortgeschritten. Das liegt daran, dass die stationären Telefon- und Datennetze dort sehr schlecht ausgebaut sind. Viele Menschen haben dort per Mobilfunk zum ersten Mal in ihrem Leben einen Telefon- oder Internetzugang.

Die Handy-Hersteller haben in Afrika und dem Nahen Osten einen riesigen Absatzmarkt entdeckt. Sie bauen sukzessive die Mobilfunknetze aus und verkaufen abgespeckte Versionen ihrer Geräte zu günstigeren Preisen. Die Masse macht’s, das Geschäft boomt. Im Jahr 2002 hatten einer Pew-Studie zufolge gerade einmal acht Prozent der Menschen in Ghana ein Mobiltelefon. Im Jahr 2014 waren es 83 Prozent. Über einen Festnetzanschluss verfügte im vergangenen Jahr gerade einmal ein Prozent der Ghanaer.

Inzwischen werden die herkömmlichen Handys von Smartphones abgelöst. In Nigeria besaßen im vergangenen Jahr 27 Prozent der Menschen ein Smartphone. Zum Vergleich: in Deutschland waren es 40 Prozent.

Das Handy ersetzt die Bankfiliale, Computer, Festnetztelefon

Handys sind in Afrika nicht nur ein Kommunikationsmittel, sondern ersetzen auch die Bank, den Computer, das Radio und das Wörterbuch. Überweisungen können in vielen afrikanischen Ländern per SMS getätigt werden, von Menschen, die noch nie ein Bankkonto besaßen und in deren Heimatort es nie eine Bankfiliale gegeben hat. Sie verschicken Guthaben, das die Verwandten in einem zertifizierten Laden gegen Geld tauschen können. So einfach.

Das zeigt, Handys und im Besonderen Smartphones haben in den Herkunftsländern vieler Flüchtlinge einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland. Sie ermöglichen den Menschen zum ersten Mal Dinge zu tun, die wir für selbstverständlich halten. Deswegen sind sie oft bereit, ihre Ersparnisse für ein Smartphone auszugeben, selbst wenn sie nicht einmal ein richtiges Dach über dem Kopf haben. Umso mehr, wenn sie fern der Heimat von ihrer Familie, dem Partner, den eigenen Kindern getrennt leben müssen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/panorama/vorurteile-warum-handys-fuer-fluechtlinge-kein-luxusartikel-sind-1.2603717

Gruß an die Lügenpresse, die  versucht jeden Mist schön zu reden

TA KI

Smartphones: Unerkannte Gefahr in Kinderhand!


Egal wo man heutzutage hinschaut, man sieht es überall. Jeder will es, jeder hat es, jeder nutzt es – doch brauchen wir es wirklich? Und wie sieht es mit den Kindern und Jugendlichen aus? Erstklässler sind heute nicht mehr in der Lage, Stifte richtig zu halten und zusammenhängende Wörter zu schreiben. Drittklässler haben Mühe, gerade rückwärtszugehen und freihändig auf einem Bein zu balancieren. Aber auch Fähigkeiten für zwischenmenschlichen Kontakt werden geschwächt, die Konzentrationsfähigkeit schwindet und Anzeichen für ADHS häufen sich. – Weil Smartphones, Tablets & Co die Gehirne von Kindern und Jugendlichen verändern!

Von: David Seiler

Unvergessen das Familientreffen bei Großmutter. Die ganze Verwandtschaft war da: Kinder, Tanten, Onkel, Neffen, Nichten, Enkel – ja sogar die ersten Urenkel nahmen an der alljährlichen Weihnachtsfeier teil. So auch der zweijährige Finn, ein Energiebündel, wie es im Buche steht. Hoch, runter, rein, raus, in die Küche, ins Wohnzimmer, zurück an den Esstisch – Finn war immer unterwegs. Und Papa immer zwei Schritte hinter ihm. Das ging auch ganz gut, bis dann das Essen auf dem Tisch stand. Mutter und Vater wollten verständlicherweise auch einmal kurz Zeit fürs Essen haben. Das sah der kleine Finn aber anders. Stillsitzen kam für ihn nicht infrage. Da zückte der schlaue Papa den Babysitter 2.0 – sein Smartphone. Kaum hatte der Kleine das Ding in Händen, da strahlte er übers ganze Gesicht und war ruhiggestellt. Irgendwann musste der Papa dann sein Smartphone wiederhaben und nahm es Finn weg. Natürlich sehr zum Unmut von Finn, der sogleich ein riesiges Gezeter vom Stapel ließ. Mama kramte im Kinderwagen und holte eine Smartphone-Attrappe für Kinder hervor. Da ging es Finn gleich wieder besser. Er schnappte sich das Ding und drückte genüsslich auf den großen Tasten herum, die alle einen anderen Ton auslösten.

Situationen wie diese sind wahrlich keine Seltenheit mehr. Egal ob an der Kasse beim Supermarkt, am Bahn- oder Flugsteig, im Park, beim Italiener um die Ecke – immer mehr kleine Kinder werden mit Smartphones und Tablets ruhiggestellt.

Smartphones: Gefahr in Kinderhand!

„Fürs Baby nur das Beste …

… Diese Apps machen Müttern und Vätern das Leben leichter.“ Unter diesem Motto stellt eine große deutsche Computer-Fachzeitschrift verschiedene Apps[1] für (werdende) Eltern vor. Und es gibt Unmengen von Apps! Da wäre zum Beispiel die App, die Ihr Smartphone in eine Rassel verwandelt. Die Zoo-App wirbt mit besonders kontrastreichen Bildern von Tieren, mit denen das Baby visuell stimuliert werden soll. Bei der Formen-Steckspiel-App muss das Kleinkind Formen in die dafür vorgesehenen Löcher stecken (echtes Spielzeug wird ja sowieso überbewertet). Auch nicht schlecht ist das Töpfchen mit integrierter iPad-Halterung. Damit das Kind die Töpfchentrainer-App dann auch gleich live erleben kann … Man stellt sich wahrlich die Frage, wie frühere Generationen ohne diesen technischen ‚Fortschritt‘ überlebt haben.

Wer allerdings wirklich das Beste für sein Kind will, der lässt die Finger von Smartphones und Tablets. Denn diese haben rein gar nichts in kleinen Kinderhänden verloren! Während des ersten Lebensjahres bildet sich die Persönlichkeit Ihres Kindes aus. Es werden etwa 700 Synapsen (Nervenverbindungen) im Gehirn gebildet – pro Sekunde! Diese neuronalen Verbindungen beeinflussen die künftige sprachliche Fähigkeit, die Kreativität und die soziale Kompetenz. Die ersten zwölf Monate entscheiden auch darüber, welches Lernpotenzial Ihr Kind später einmal haben wird. In den ersten Lebensmonaten lernt ein Kind mehr als ein Student in vier Jahren. Was diese Synapsen-Bildung fördert? Ganz einfach: Schmusen, Wiegen, Kuscheln, Streicheln – intensiver, liebevoller Körperkontakt stimuliert die Synapsenbildung. Ohne diesen realen Kontakt mit einem Lebewesen verkümmern die neuronalen Verbindungen. Es ist jedoch ganz wichtig, dass ein Kind nicht nur berührt wird, sondern dass all seine Sinne angeregt werden. Jedes Geräusch, jeder Geruch, jede ertastbare Form ist Abenteuer und Lernerfolg in einem. Daher raten Experten auch, das Kinderzimmer in eine Entdecker-Höhle zu verwandeln, in der das Kind aktiv lernen und seine unmittelbare Umwelt erfahren kann. Singen, Gymnastik und Massage regen nicht nur das Gehirn an, auch die Eltern-Kind-Beziehung wird gestärkt (Stichwort Bonding).

Wie fatal also, wenn das Kind sich selbst überlassen wird und auf Papas Smartphone bloß irgendwelche Formen anklicken darf, die seinem Gehirn aber längst nicht das geben können, was es eigentlich bräuchte.

Bewegungs-„Idioten“ mit ADHS

Das Gehirn eines Neugeborenen ist nur etwa ein Viertel so groß wie das eines Erwachsenen. Im Alter von sechs Jahren ist das Gehirn dann etwa zu 95 Prozent entwickelt. Es sind also vor allem diese ersten sechs Lebensjahre, die den Grundstein legen. Denn in der Adoleszenz nimmt die Synapsenzahl wieder um etwa sechzig Prozent ab. Verbindungen, die das Gehirn für unnötig erachtet, die man selten abfragt, werden wieder gekappt. Was also, wenn Kinder während ihrer Jugend die ganze Zeit nur am Smartphone und Computer, vor dem Fernseher oder an der Spielkonsole hängen? Es ist diese Zeit, die fehlt, um zu musizieren, zu lesen, zu basteln, zusammen Sport zu treiben oder sich mit realen Freunden zu treffen und Gespräche zu führen. Aktivitäten, bei denen Synapsen gebraucht werden würden. Der amerikanische Neurowissenschaftler Gary Small sieht darin eine Gefahr: „Der tägliche Umgang mit Hightech-Erfindungen führt dazu, dass Hirnzellen sich verändern und Neurotransmitter freigesetzt werden, wodurch allmählich neue neuronale Bahnen in unserem Gehirn gestärkt und alte geschwächt werden.“ Dies führe zu einer „Schwächung der neuronalen Schaltkreise, die für den zwischenmenschlichen Kontakt zuständig sind“ – in der digitalen Welt Aufgewachsene seien etwa schlechter in der Lage, körpersprachliche Signale ihres Gegenübers zu deuten. Gewöhnt an eine rasche Abfolge von visuellen und auditiven Reizen finden sie es schwer, ihre volle Aufmerksamkeit auf eine Sache zu richten oder über längere Zeit zuzuhören. Sie neigen dazu, mehrere Medien parallel zu nutzen, und zeigen vermehrt Symptome einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADHS).

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