Kartoffelsaft – Wirkung und Anwendung


Bei welchen Beschwerden kann Kartoffelsaft helfen?

Kartoffelsaft? Klingt nicht gerade lecker – ist dieser Saft auch nicht. Aber er ist ein uraltes Hausmittel, das bis heute durchaus seine Daseinsberechtigung hat. Kartoffeln, gekocht, gebraten oder auch in Form von Püree, kennt jeder und dieses Gemüse steht bei Vielen regelmäßig auf dem Tisch. Kartoffeln schmecken gut und sind gesund. Jedoch der Saft? Sind rohe Kartoffeln nicht giftig? Bei dem Gedanken an Kartoffelsaft kommen spontan einige Fragen auf, die ausführlich in den folgenden Zeilen beantwortet werden. Und noch mehr: Sie bekommen Tipps, wie Sie den Kartoffelsaft bei den verschiedensten Beschwerden als Hausmittel anwenden können.

Kartoffelsaft selber herstellen

Wenn Sie Kartoffelsaft selber herstellen möchten, ist dabei Folgendes zu beachten: Sie sollten nur Kartoffeln verwenden, die weder grüne Stellen, Keime noch irgendwelche Dellen haben. Die Kartoffeln müssen gründlich und großzügig geschält werden.

Kartoffelsaft ist ein bewährtes Hausmittel bei unterschiedlichsten Beschwerden, das relativ einfach hergestellt werden kann. (Bild: Heike Rau/fotolia.com)

Am einfachsten ist es, die Kartoffeln in den Entsafter zu geben. Die andere Variante ist, geschälte Kartoffeln mit einer Küchenreibe fein zu reiben und dann durch ein Küchentuch zu pressen. Der Saft muss direkt nach der Zubereitung getrunken werden, da er sonst oxidiert, bitter wird und auch eine Menge an seinen guten Inhaltsstoffen verliert.

Wer den Kartoffelsaft nicht selbst herstellen möchte, kauft ihn im Reformhaus. Dieser Saft enthält extrem wenig Solanin, sodass dieser auch von Schwangeren getrunken werden kann.

Hausmittel – Tipps zur Anwendung

Kartoffelsaft ist ein gutes Hausmittel, sowohl zur innerlichen, als auch zur äußerlichen Anwendung. Bei selbst hergestelltem Saft ist zu beachten, dass dieser, sofort nach der Herstellung getrunken werden muss. Der gekaufte Saft sollte in der Regel nach Öffnung im Kühlschrank aufbewahrt werden – je nach Herstellerangaben.

Magenbeschwerden

Bei Magenbeschwerden wie Aufstoßen, Sodbrennen und leichter Magenschleimhautentzündung kann Kartoffelsaft gute Dienste leisten. Für die Wirkung auf den Magen sind die Peptide im Saft zuständig. Der Kartoffelsaft hat eine basische Wirkung, so dass einer Übersäuerung entgegen gewirkt werden kann. Der saure Magensaft wird durch den Saft der gesunden Knolle neutralisiert. Am besten wird bei entsprechenden Beschwerden Kartoffelsaft über circa drei Wochen hinweg getrunken, idealerweise 50 ml zweimal täglich vor den Mahlzeiten.

Oft wird den Betroffenen, die unter Sodbrennen leiden, empfohlen, Milch zu trinken. Dies hilft zwar kurzzeitig. Doch Milch verstärkt später die Säurebildung, was dann dazu führen kann, dass die Beschwerden schlimmer werden.

Schwangere leiden häufiger unter Sodbrennen. Diese können sich auch der Wirkung des Kartoffelsaftes bedienen. Aber bitte nur den Saft aus dem Reformhaus verwenden und nur über einen kurzen Zeitraum hinweg und nur bei akutem Bedarf.

Bei Magenbeschwerden wie Sodbrennen kann Kartoffelsaft auf natürliche Weise für Linderung sorgen. (Bild: Adiano/fotolia.com)

Kartoffelsaft mit Olivenöl oder Johanniskrautöl

Bei oben genannten Magenbeschwerden hilft auch die Kombination aus Kartoffelsaft und Olivenöl. 50 ml Kartoffelsaft werden mit einem Teelöffel gutem Olivenöl verrührt und nüchtern, vor dem Frühstück getrunken – dies über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen hinweg. Anstatt des Olivenöls kann auch ein hochwertiges Johanniskrautöl, das für den innerlichen Gebrauch geeignet ist, verwendet werden. Dies ist vor allem Betroffenen zu empfehlen, deren Magen eine besondere Schwachstelle darstellt und die bei Problemen und Stress immer mit Magenbeschwerden reagieren.

Krämpfe im Magen-Darm-Trakts

Der Kartoffelsaft hat eine leicht spasmolytische Wirkung. So wird bei Krämpfen im Magen-Darm-Trakt die Muskulatur entspannt und die Beschwerden werden gelindert.

Senkung von Cholesterin und Blutzucker

Die Proteine, die in der Kartoffel enthalten sind, können etwas den erhöhten Cholesterinspiegel und auch den Blutzucker senken (kurweise über vier Wochen jeweils ein kleines Schnapsglas voll, nüchtern vor dem Frühstück).

Auch trägt der Kartoffelsaft zur Entgiftung der Leber bei. Hier ist eine Kur von zwei bis drei Wochen mit zweimal täglich 50 ml vor dem Essen zu empfehlen.

Kartoffelsaft für Haut und Haare

Kartoffelsaft, auf einen Wattepad gebracht, kann wie ein Gesichtswasser verwendet werden. Die Haut wird dadurch weich und zart. Des Weiteren macht Kartoffelsaft raue Füße und Hände weich. Füße oder Hände werden hierfür in dem Saft für circa 20 Minuten gebadet und danach nur abgetupft.

Weitere Effekte des Kartoffelsafts:

  • Kartoffelsaft, verdünnt mit Wasser, als Spülung nach dem Haarwaschen (nicht ausspülen) trägt zu besserem Haarwachstum bei.
  • Der Saft aus der gesunden Knolle kühlt bei Sonnenbrand. Einfach mit einem Wattepad die betroffenen Stellen betupfen und einwirken lassen.
  • Bei Altersflecken, die ja Viele loswerden wollen, ist das Auftragen der flüssigen Kartoffel einen Versuch wert.

Warum Kartoffeln grün werden

Wenn Kartoffeln grün werden, ist dies ganz natürlich. Die Kartoffeln wachsen ja unter der Erde und wenn sie dann mit Licht in Berührung kommen, produzieren sie Chlorophyll, einen Pflanzenfarbstoff. Dieser verleiht vielen grünen Gemüsesorten ihre Farbe. Aber bei Kartoffeln ist es so, dass diese Farbe die braunen Kartoffeln mit teilweise großen, grünen Stellen übersät. Bei Sorten, die von Natur aus eine dunklere Farbe haben, ist das Grün häufig nicht zu erkennen. Hier hilft ein Abkratzen der Schale.

Solanin in der Kartoffel

Das Chlorophyll in den Kartoffeln ist nichts Schlimmes. Zusätzlich stellen die Kartoffeln, die mit Licht in Berührung kommen aber noch etwas Anderes, sogenannte Glykoalkaloide, her. Diese sind dazu da, die Pflanzen vor natürlichen Feinden zu schützen. Das hauptsächliche Alkaloid in der Kartoffel ist das Solanin und dies ist für Menschen giftig. Dieser Stoff hemmt die Enzyme, die für die Funktion des Nervensystems wichtig sind. Zusätzlich kann Solanin die Zellmembran zerstören und dies kann sich negativ auf die Darmdurchlässigkeit auswirken.

Wegen des schädlichen Solanins sollten dunkle Stelle beim Schälen der Kartoffeln entfernt werden. (Bild: Dmytro Mykhailov/fotolia.com)

Das meiste Solanin befindet sich in und unter der Schale und vor allem in Kartoffelknollen, die grüne Stellen und Druckstellen aufweisen. Das bedeutet, dass durch großzügiges Schälen die Kartoffel nahezu frei von Solanin ist. Übrigens: Kochen hilft nicht, das Solanin zu reduzieren. Wie erwähnt, geht dies nur durch Schälen und großflächiges Herausschneiden von Dellen, grünen Stellen und Keimlöchern.

Solaninvergiftung

Vor einer Solaninvergiftung müssen Sie beim Verzehr von Kartoffeln oder Kartoffelsaft keine Angst haben. Um solch eine Vergiftung zu bekommen, müssten Sie schon eine extrem große Menge zu sich nehmen. Nach Angaben der Gesellschaft für Ernährung (DGE) löst eine Menge von ein bis zwei Milligramm an Solanian pro Körpergewicht Vergiftungssymptome aus. Dies sind Symptome wie Durchfall, Kopfschmerzen, Erbrechen, Halskratzen bis hin zu Schwächeanfällen, Krämpfen, Atemnot und Herzschwäche.

Allerdings müsste eine Person mit einem Körpergewicht von 60 kg circa 800 Gramm Kartoffeln (Kartoffeln mit durchschnittlichem Solaningehalt von 75mg pro Kilogramm) ungeschält essen, um eine Vergiftung zu erleiden. 800 Gramm entsprechen ungefähr neun mittelgroßen Kartoffeln – einer Menge, die sehr selten auf einmal gegessen wird. Wenn Kartoffeln bitter oder einfach nur komisch schmecken, sollte man diese nicht mehr weiter essen, denn Solanin kann auch den Geschmack verändern.

Zum Arzt

Kartoffelsaft ist selbstverständlich nur ein Hausmittel. Bei massiven oder wiederkehrenden Beschwerden ist der Gang zum Arzt unumgänglich. Aber auch wenn Medikamente erforderlich sind, kann dieser Saft zusätzlich eingenommen, die Beschwerden lindern. (sw)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/kartoffelsaft-wirkung-und-anwendung

Gruß an Mutter  Natur

TA KI

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Die 25 giftigsten Lebensmittel (Opium, Lektin, Phasin, Oxal-, Phytin-, Blausäure, THC, Solanin)


1. Lektine (Phasin) in Hülsenfrüchten (roh essbar = Kichererbsen-, grüne Erbsen-, Linsen-, Adzukibohnen- & Mungbohnensprossen)
2. Gluten in Getreide (glutenfrei = Getreidegräser, Hirse, Teff, Quinoa, Buchweizen, Amaranth & Reis)
3. Phytinsäure in Naturreis
4. Fagopyrin in Buchweizenkraut
5. Aflatoxine in Erdnüssen
6. Fagin in Bucheckern
7. Saponine in Rosskastanien
8. Tannine (Gerbstoffe) in Eicheln
9. Cumarin in Cassia-Zimt
10. Opium in Mohnsamen
11. Urushiol in Cashewkernen
12. THC (Tetrahydrocannabinol) in Hanf
13. Theobromin & andere Suchtstoffe in Kakaobohnen
14. Koffein in Matcha
15. Zucker in süßen Früchten
16. Oxalsäure in Spinat
17. Schale beim Spargel
18. Giftpilze (roh essbar = Shiitake, Champignons, Steinpilze)
19. Solanin in Tomaten Auberginen & weißen Kartoffeln
20. unverdauliche Stärke in weißen Kartoffeln
21. Blausäure (Amygdalin) in Süßkartoffeln, bitteren Aprikosenkernen & Bittermandeln
22. Blausäure (Dhurrin) in Sorghumhirse
23. Blausäure (Linamarin) in Leinsamen
24. Zusatzstoffe (Glutamat, Aspartam) in Fertigprodukten
25. krebserregende Stoffe (PAK, HAA, Acrylamid, Transfettsäuren) in Kochkost

http://NormenNauber.de

Quelle: https://brd-schwindel.org/die-25-giftigsten-lebensmittel-opium-lektin-phasin-oxal-phytin-blausaeure-thc-solanin/

Dieses Hausmittel hilft gegen Besenreiser.


Die sogenannten Besenreiser sind winzige, erweiterte Venen unter der Hautoberfläche. Sie sind blau, violett oder rötlich und zeichnen sich deutlich auf der Haut ab, was von vielen als Schönheitsmakel empfunden wird. Auch wenn es sich bei den Besenreisern um eine Form von Krampfadern handelt, sind sie jedoch harmlos. Diese zwei effektiven Anwendungen helfen dir, die unschönen Äderchen endlich loszuwerden. Was du brauchst, hat jeder im Haus: Kartoffeln! Oder etwas anderes.

Wikipedia/Besenreiser

Anwendung 1

Imgur/ekke85

Kaufe grüne Tomaten, schneide sie in Scheiben und lege sie dort auf die Haut, wo sich die Besenreiser befinden. Meistens sind die Äderchen an den Oberschenkeln oder den Waden zu finden. Dabei ist es sehr wichtig, dass es sich bei den Tomaten um unreife Früchte handelt, denn es gibt auch welche im Handel, die nur grün gezüchtet wurden. Die unreifen Tomaten tragen jedoch einen Stoff in sich, welcher für die Behandlung von Besenreisern sehr wichtig ist und mit dem Reifen der Tomate, immer mehr abgebaut wird – das Solanin.

Das Solanin ist ein sogenanntes Alkaloid, also ein natürlicher Giftstoff, der sowohl in unreifen Tomaten, als auch in keimenden Kartoffeln vorkommt, weshalb vom Verzehr strengstens abgeraten wird. In der Volksheilkunde hat dieses Alkaloid jedoch seit langer Zeit einen festen Platz bei der äußeren Behandlung von Hautkrankheiten und ihm wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Die Kartoffel- oder Tomatenscheiben einfach 2 bis 3 Minuten auf der Haut einwirken lassen. Nach dem Entfernen des Gemüses solltest du eine feuchtigkeitsspendende Lotion auf die Hautstelle auftragen, denn das Solanin trocknet die Haut stark aus. Diese Anwendung solltest du 10 Tage lang täglich wiederholen. Anschließend sollten die Besenreiser verschwunden sein.

Anwendung 2

Imgur/scissorsinacup

Gib etwas Apfelessig auf ein Wattebällchen und betupfe damit die Stelle deines Körpers, an welcher du die Besenreiser loswerden möchtest. Diese Anwendung solltest du 3 Mal täglich für 4 Wochen wiederholen. Nach diesen 4 Wochen (oder auch früher) solltest du das Ergebnis sehen können.

Achtung: Wenn du Besenreiser im Gesicht oder an anderen empfindlichen Hautstellen hast, solltest du lieber keinen Apfelessig benutzen, denn wie alle Essig-Sorten reizt auch dieser die Haut und kann zu Irritationen führen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/beine-die-bezaubern/

Gruß an die Wissenden

TA KI