Energie-Implantate und wie man sie entfernt


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Heilung der Menschheit

Immer mehr Menschen in spirituellen Kreisen werden sich dessen bewusst und sprechen auch über “energetische Implantate” in unseren Energiefeldern. Die Arbeit mit Energieimplantaten ist in der Tat etwas, was wir in Kursen und in Einzelarbeit anbieten.

Implantate kommen in vielen Menschen vor, wenn nicht in allen. Sie werden als Werkzeug von den Kräften der anderen Seite zur „Verblödung“ der Menschheit benutzt. Das ist ein Thema, das generell viel mehr in die Bewusstseinsgruppen hineingetragen werden muss, wenn wir unsere Weiterentwicklung beschleunigen sollen, damit wir die Menschheit heilen können.

Also, was sind Implantate? Wie arbeiten sie? Woher kommen sie? Und die wichtigste Frage: Wie können wir sie entfernen?

Das Entfernen von Energie-Implantaten geschieht, wenn wir bereit dafür sind

Bis jetzt tendierten wir dazu, nicht über diese Implantate zu sprechen, weil sie unser Denken verzerren, ermüden und misstrauisch machen. Jedoch ist das Entfernen entschieden wir-kungsvoller, wenn man sich bewusst ist, was gerade vor sich geht, so stelle ich mir vor, dass wir in den kommenden Zeiten viel offener, transparenter sein werden bezüglich der Arbeit, diesbezüglich.
Während der Kurse geschieht das Entfernen der Implantate immer häufiger ganz natürlich, ohne spezielle Betonung energetischer Anhebungen, aber ihr könnt den Effekt mit grösserem Bewusstsein und mit direkter Fokussierung verstärken. Wenn ihr euch dessen auf der persönlichen Ebene bewusster werdet, habt ihr bereits die Kraft, sie selbst zu entfernen. Lasst uns nun deren Natur näher betrachten.

Was sind Energie-Implantate?

Ich denke, dass es erst einmal wichtig ist, zu verstehen, was sie sind, woher sie kommen und wie sie arbeiten. Immer häufiger haben wir darauf hingewiesen, es gibt eine höchst diffe-renzierte Lebensform, die im Feld um uns herum agiert. Es ist ein interdimensionales Be-wusstsein – wie ein Virus – das die Gesellschaft im Grossen und Ganzen kontrolliert und das die Menschheit der Energie wegen am Leben hält. Bei Openhand nennen wir es Opposing Consciousness (gegnerisches Bewusstsein).

Unsere DNS kann vom Feld der vierten Dichtestufe beeinflusst werden. Da die DNS ein Empfänger / Übermittler von Frequenzen ist, dadurch dass eine bestimmte Schwingung in die DNS übertragen wird, genauso wie Laser, Töne, oder sogar Gedanken und Worte –kann sie dadurch angehoben und verändert werden. Oder sie kann blockiert und niedergehalten werden.

Dieses gegnerische Bewusstsein hat durch genetische Manipulation auf die menschliche DNS eingewirkt und in die Evolution des Homo sapiens eingegriffen. Dies wurde getan, um uns zu begrenzen und zu kontrollieren, damit die Menschen nicht so einfach die verzerrenden Einflüsse von aussen fühlen, intuitiv erfassen oder wissen, die über ihr Feld hereinkommen und Auswirkungen auf die Entscheidungen haben, die die Menschen treffen.

Das bringt es mit sich, dass der Homo Sapiens eine Hybrid-Spezies ist. Wir sind nun eingeladen, uns zu heilen, zu reinigen und uns darüber hinaus zu entwickeln. Sogar unsere DNS kann geheilt werden, damit wir uns zu einer neuen Form entwickeln können (etwas, das wir bei Openhand … Divinicus nennen).

Ein sehr unterminierendes Werkzeug, das die Intervention benutzt, um zu begrenzen und zu unterdrücken, sind energetische Implantate. Die beste Art, sie zu beschreiben ist, dass es verdrehte Energieströme sind, die verschiedene Frequenzen aussenden, die so etwas ähnliches wie „weissen Lärm“ erzeugen. Menschen sind innerlich von diesem „Lärm“ abgestossen, der ihre Schwingung herabsetzt und da es so weit verbreitet ist, verschwindet es dann in den Hintergrund unserer Erfahrung.

Energie-Implantate nahe der Hauptchakren

Oft ist ein energetisches Implantat in der Nähe eines der Hauptchakren, wie dem Dritten Auge platziert. Sobald dann Menschen versuchen, zu meditieren und dieses Zentrum zu öffnen, können sie durch die (jetzt) subtilen Schwingungen des weissen Lärms ihre Aufmerksamkeit tatsächlich nicht auf das ursprüngliche Zentrum an sich lenken. Wenn ich mit Menschen in Gruppen zusammensitze, kann ich buchstäblich ihre Implantate fühlen und zwar als verdrehte Energieknoten (knots) oft auf der Vorderseite des Kopfes, genau rechts oder links des Zentrums. Sie sind häufig der Grund, warum Menschen, wenn sie versuchen zu meditieren, Kopfschmerzen oder Migräne haben. Ganz zum Schluss, wenn ihr sensibler geworden seid, könnt ihr sie vielleicht als subtile Schwingung oder als Summen spüren.

Diese Implantate setzen nicht nur die Schwingung herab, sondern sie verursachen auch, dass die Menschen Energie ins Feld ablassen. Und sie handeln auch ein wenig wie ein Deckmantel, der oft Entitäten verbirgt, die sich in euer Feld eingenistet haben und dann nicht gesehen oder gefühlt werden können. Sie verursachen, dass ihr euch innerlich eng und ausgelaugt fühlt, weil die Entitäten da sind und an die erste Stelle gerückt sind. Sie „assimilieren“ sich, machen Energie frei zu ihrem eigenen Wohl – so als würdet ihr und ich zu Abend essen!

Das Entfernen von Entitäten und Implantaten

Um sie zu entfernen ist es zuerst notwendig, euer Bewusstsein so weit wie möglich auszudehnen und so sensibel, wie ihr es könnt, zu werden, indem ihr eurem natürlichen Pfad der Entwicklung folgt – den wir als Fünf Torwege skizziert haben. Zuerst solltet ihr Anhaftungen an die niederschwingende Ebene aussortieren, insbesondere die körperlichen und emotionalen. Dann könnt ihr über das Solarplexus Chakra zur mentalen Ebene oder auf die niedrige Verstandesebene gelangen. Ihr solltet anfangen, die Konditionierungen aus der Kindheit und Jugend aufzubrechen und euch mit den konditionierten Verhaltensmustern der vierten Dichte zu konfrontieren.

Wenn ihr das tut, werdet ihr vermehrt euren Kausal- oder Energiekörper aktivieren und entfalten – das Chakra und Meridian-Energiefeldsystem. Wenn ein Implantat präsent ist (was in den meisten Menschen der Fall ist), dann werdet ihr dies als unangenehme Energieumwicklung empfinden – wie ein entferntes Summen.

Sie bringen Menschen oft vom Meditieren ab oder davon, weitere Energiearbeit zu machen, aber das ist genau der Punkt, an dem es gilt, weiterzumachen, denn das Paradoxon ist, dass sobald das Implantat fühlbar ist, habt ihr die Macht, es selbst zu entfernen. Universelle Lebensenergie wird in die vierte Dicht durch absichtsvollen Willen des Herzfeldes bewegt. Es kann mit einer körperlichen/emotionalen Erfahrung beginnen, die sich dann von innen heraus aufbaut und die dann auf das Feld um uns herum gelenkt wird, durch eine fokussierte Absicht.

Der Schlüssel ist, das Implantat zu fühlen, aber dann nicht darauf zu reagieren. Stattdessen solltet ihr euch gerade genau in die Mitte des Gefühls (egal wie unangenehm es sein mag) begeben, so lange bis es euch nicht mehr beherrscht. Wenn das geht, könnt ihr anfangen, herauszufinden, wie es zuerst in euer Feld gekommen ist.

Zum Beispiel fühlen Menschen regelmässig, dass ihnen etwas durch das Ohr eingegeben wird (bitte behaltet im Hinterkopf, Implantate sind nicht auf der Ebene des physischen Körpers, aber da sich alle Körper überlappen und einander umfassen, neigen sie auch dazu, auf den Träger des physischen Körpers ausgerichtet zu werden).

Wenn das der Fall ist, wird es möglich sein, seinen energetischen Willen zu lenken, um das Implantat heraus zu ziehen durch die vorgegebene Richtung des Ohrs (in der Gegenrichtung, wie es eingegeben wurde). Eine Heilerin, ein Heiler kann dabei auch hilfreich sein. Jedoch ist es aus persönlicher Erfahrung entschieden wirkungsvoller, wenn der Heiler energetisch führen kann und mit den Menschen darüber spricht, was wirklich vor sich geht. Besonders weil die Implantate verschiedene Formen annehmen, benötigt man unterschiedliche Zugänge, um mit jedem umzugehen.

Wenn das Implantat entfernt worden ist, gibt es häufig ein beachtliches Einströmen der Energie des Höheren Selbst; kraftvolle Flüsse öffnen sich und es entsteht eine Rückverbindung mit früheren verlorenen Aspekten des Seins.

Abdrücke der Energie-Implantate

Wichtig ist zu bemerken – wenn das Implantat weg ist – wird wahrscheinlich immer noch ein „Eindruck“ im eigenen Feld da sein. Verknotete Energie wird sich um das Implantat herum gebildet haben, die das charakteristische Gefühl des Implantats selbst hat. Diese Abdrücke werden sich natürlich in den Stunden und Tagen auflösen, die der Entfernung des Implantats folgen. Jedoch ist es wichtig, sich dessen bewusst zu sein, denn Zweifel und Misstrauen (dass das Implantat weg ist), wird die Heilarbeit viel weniger wirkungsvoll machen.

Das Entfernen von Wesenheiten und die Verbindung mit den Engel-Reichen

Das ist jedoch noch nicht das Ende des Prozesses. Wo ein Implantat existiert, gibt es oft eine oder mehrere Wesenheiten, die sich hinter dem „Deckmantel“ verbergen. Diese müssen auch entfernt werden. Natürlich werden sie sich dem widersetzen, es ist als ob sie aus einem gemütlichen Zuhause verwiesen zu werden. Deswegen gilt: Wenn wir sie fühlen können, haben wir schon die Macht, sie zu entfernen. Ihr solltet einfach intuitiv fühlen, wie ihr mit ihnen arbeitet. Jedoch könnt ihr auch einen erfahrenen Energiearbeiter um Hilfe bitten – es hilft dabei, den Prozess zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Sich mit den Engel-Reichen zu verbinden hilft auch erheblich – sie unterstützen die Menschheit in diesem lebenswichtigen Bereich. Ich kann ebenfalls sagen, dass wenn ihr an einer Art innerer Beurteilung des „Gegnerischen Bewusstseins“ [Opposing Consciousness] festhaltet (verständlicherweise machen das die meisten Menschen), dann ist es entweder nicht oder nur teilweise möglich, diese Entitäten zu entfernen (sie werden wahrscheinlich auf diesem energetischen Niveau zurückkommen). Wir müssen uns über diese innere Beurteilung hinaus entwickeln – was auch immer uns angetan wurde – in diesem Fall wird die Effektivität in diesem Feld stark erhöht.

Heilung des Karmas der Menschheit

Dies ist ein weites Gebiet in der karmischen Heilarbeit, die die Menschheit jetzt in Angriff nehmen muss und ich habe in diesem Artikel nur an der Oberfläche gekratzt. Das vielschichtige Kursprogramm von Openhand ist speziell dafür entwickelt worden, um ein tieferes Bewusstsein zu integrieren, was den Heilern hilft, diese Fähigkeiten selbst zu entfalten.

Endlich beginnen wir damit, wirklich zu verstehen und kommen an die begrenzenden Schleier, welche die Menschheit von ihrem göttlichen Geburtsrecht so lange abgeschirmt haben. Ich fühle eine wachsende Begeisterung und Vorfreude bei der Entfaltung der Arbeit. In den kommenden Jahren sehe ich wie die Menschheit den Mantel der Unterdrückung abstreift und sich hin zu einer neuen göttlicheren Form entwickelt – etwas was wir Divinicus nennen.

Von Herzen
Open
(im Auftrag von Openhand)

Über den Autor:

Openhand ist der Name, den wir dem wohlwollenden Bewusstsein des Universums gegeben haben. Es ist diejenige Energie, die innerhalb der Verwebungen des Stoffes des Lebens ar-beitet, die hilft, karmische Blockaden zu lösen, die Seele einflößt und dabei die spirituelle Entwicklung beschleunigt. Openhand wirkt als synchronistischer Spiegel, der aufdeckt, was uns zurückhält und wie wir den nächsten evolutionären Sprung meistern. Openhand Foundation arbeitet auf Seiten dieser Energie und hilft, ihre Präsenz in diesem Bereich zu erden.

Quelle: http://transinformation.net/energie-implantate-und-wie-man-sie-entfernt/

Gruß an die Wahrheit hinter der Wahrheit

TA KI

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Der Mensch ist Klang


Unser Wesen offenbart sich durch die Stimme. Man hört ihr sofort an, wenn wir verstimmt sind. Die richtigen Töne halten uns im seelischen Gleichgewicht, denn unser Körper gleicht einem kosmischen Musikinstrument.

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Wenn wir sprechen oder singen, erzeugt der Klang unserer Stimme feinstoffliche Formen und Farben – eine Art „Liederband“ – die den Äther in Schwingung versetzen und unser Gegenüber beeinflussen.

In Indien nimmt man die Musik sehr wichtig. Sie steht dort in engster Verbindung zur Religion. Die älteste der heiligen indischen Schriften, das Rigveda, beschäftigt sich mit dem Wort, dem Klang der Stimme. Aus ihr entwickelten sich Gesang und später erst Musik mit Instrumenten. Die Inder singen gerne. Manche summen den ganzen Tag vor sich hin. Sie wissen um die Macht der Töne, die sie gesund halten.

Die Stimme eines Menschen verrät uns viel. Wir finden sie auf Anhieb sympathisch, schmeichelnd, beruhigend, bedrohlich, nervtötend oder unangenehm. Und wenn wir eine Person gut kennen, erfassen wir am Klang ihrer Stimme sehr schnell ihre Gemütslage: ob sie entspannt ist, freudig, erregt oder eben „verstimmt“.

Wie so oft birgt auch dieses Wortbild mehr Wahrheit in sich, als uns bewußt ist. Jeder Mensch ist ein einzigartiges, individualisiertes Wesen. Deshalb gibt es keine zwei identischen Fingerabdrücke auf der Welt. Und ebensowenig zwei identische Stimmen. Über die Sprache drückt sich unser Intellekt mit seinen Gedanken und inneren Bildern aus. In der Stimme hingegen offenbaren sich unsere Gefühle, die Befindlichkeit der Seele. Das lateinische Verb „per-sonare“ bedeutet nicht von ungefähr „hindurchklingen“.

Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott. Glauben wir der Bibel, so wurde die Welt durch das Wort erschaffen: „Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.“ (Genesis, 3) In der symbolhaft erzählten biblischen Schöpfungsgeschichte wird großes Gewicht auf den Klang gelegt. Klang erschuf die Welt, Klang ist die Welt. Große Denker seit Pythagoras sprachen immer wieder vom Sphärenklang, von der Symphonie des Universums.

Auch in der griechischen Antike war man sich der Macht des Klangs bewußt. So befassen sich die Orphischen Mysterien, die älteste griechische Einweihungslehre, deren Wurzeln im Dunkel der Zeit verschwinden, vor allem mit Musik. Orpheus, ihr mythologischer Stifter (der angeblich aus Indien stammte!), konnte dank dem Klang seiner Stimme und Harfe sogar die Unterwelt betreten und verlassen, was vor ihm keinem Sterblichen gelungen war und auch niemandem je wieder gelang.

Nada Brahma

Wir Menschen erzeugen Klang durch unsere Stimme und unseren Gesang. Dazu pressen wir Luft durch die Stimmbänder in unserem Kehlkopf. Wir gebrauchen unseren Atem, den lebensspendenden Odem oder, wie es die Inder sagen: Prana, das heilige Lebensfeuer. Es ist nämlich diese von der Sonne ausströmende geistige Essenz, welche der Atemluft die eigentliche Lebenskraft verleiht.

Feuer und Atem sind also die Grundvoraussetzung für den Stimmklang. In der viele Jahrtausende alten indischen Musikanschauung steht hierfür der Begriff Nada Brahma. Das Wort „Nada“ setzt sich aus folgenden zwei mantrischen1 Silben zusammen: NA von „Prana“, der lebensspendenden Atemenergie, sowie DA, ein dem indischen Wort „agni“ identischer Laut, der für Feuer steht. Atem und Wärme sind offenbar äußerliche Merkmale des Lebendigen – eine Leiche weist weder das eine noch das andere auf.

„Brahma“ beschreibt das göttlich-schöpferische Prinzip und entspricht der kindlich-christlichen Vorstellung von Gottvater. Somit steht Nada Brahma bei den Indern für den göttlich-schöpferischen Klang, der sich hörbar über die Stimme offenbart und durch eine Person hindurchklingt.

Nach der Philosophie des Nada-Yoga, dem Yoga des Klangs, entzündet der Wunsch, sich auszudrücken, das „Lebensfeuer“ (DA) am Nabel, jenem vitalen Kraftzentrum oder Chakra beim Solarplexus. Dieses geistige Feuer erregt die innere „Lebensluft“ (NA). In der Vereinigung von Feuer und Luft wird der noch nicht manifestierte Klang im Nabel geboren, dem Sitz von Brahma. Nun durchwandert der zunächst noch unhörbare Stimmklang vom Nabel ausgehend Herz und Kehlbereich, um schließlich aus dem Mund hervorzuströmen, indem er hörbare Druckwellen in der Außenluft auslöst. Deshalb wird in den vedischen Weisheitslehren das Sprechen und erst recht der Gesang als ein Akt höchster Schöpfungskraft betrachtet. Wie wohltuend wäre es doch, wenn sich unsere hektische Welt mit ihrem hohlen Geschnatter und lärmenden Getöse ab und zu daran erinnern würde!

Nicht nur der Stimmklang wird im Nabel geboren. Der Nabel ist auch Sitz unserer Vitalität und Lebenskraft, was sich darin äußert, daß 72’000 Energiebahnen, die sogenannten Nadis, mit ihm verbunden sind und den ganzen Körper gewebeartig durchziehen, um dessen Funktionen aufrechtzuerhalten. Unendlich vielen Sonnenstrahlen gleich breiten sich diese Energiebahnen vom Nabel in alle Richtungen aus, weshalb man ihn auch häufig als „Sonnengeflecht“ bezeichnet. Dies erklärt, worauf die Redewendung vom „Nabel der Welt“ gründet, und weshalb Mutter und Kind vor der Geburt eben durch die Nabelschnur miteinander verbunden sind.

Der Ton im Innern

Nach alter indischer Überlieferung existiert in jedem Menschen ein individueller Grundton, der besonders in sehr tiefer Meditation auch innerlich zu hören ist, weil dann nämlich das Bewußtsein frei von Gedanken und Emotionen ist und sich in dieser inneren Ruhe anderen Wahrnehmungen öffnen kann. Hat man diesen inneren Ton vernommen, ging man an den Strand, um sich eine Muschel zu suchen, die dem eigenen Ton entsprach.

Basierend auf solch Jahrtausende altem Wissen entwickelte ein Inder Methoden, um den individuellen Sprechklang zum Wohl des Menschen anzuwenden.

Vemu Mukunda wurde 1929 im südindischen Bangalore geboren, studierte in England Ingenieurwissenschaften und war viele Jahre in der Kernforschung tätig. Er war aber auch Musikprofessor und ein Meister indischer Musik. Ihr galt seine ganze Leidenschaft. Nach zwei Jahrzehnten umfassender Forschungen begann Mukunda, eine überkulturelle Klangheilkunde in Europa zu verbreiten. Daß unterschiedliche Tonskalen bestimmte Emotionen hervorrufen, wußte Vemu Mukunda schon aus vedischer und altgriechischer Überlieferung. Ihm war es jedoch gelungen, einen Weg zu finden, den individuellen Grundton eines Menschen auch ohne Meditationsarbeit herauszufiltern. Und dabei erkannte er höchst Faszinierendes: Personen mit demselben Grundton weisen ähnliche Wesensmerkmale auf.

Mukunda analysierte die Sprechstimme eines Menschen aufgrund bestimmter Töne und stellte bei jeder Person eine individuell verschiedene, aber in der Zusammensetzung immer gleichbleibende Gruppe von zwei bis sechs Tönen fest. Dank statistischer Auswertungen erkannte der Musikforscher, daß diese Gruppe von Tönen – er nannte sie „Einflußtöne“ nicht nur den individuellen Stimmklang bildet, sondern auch die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen wiedergeben. Je entspannter und innerlich zentrierter eine Testperson war, desto häufiger manifestierte sich in ihrem Stimmklang ein bestimmter Ton, eben der Grundton.

Leider verstarb Vemu Mukunda im Jahre 2000. Sein Wissen jedoch ging nicht verloren, da Gunda Dietzel, Mukundas Schülerin und selbst Musikpädagogin, das Werk ihres indischen Lehrers weiterführt. So ist auch ihr Buch Der individuelle Klang der Stimme das einzige ausführliche Werk zu diesem Thema.

Atem und Emotionen

Das richtige und tiefe Atmen ist wichtig, nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für unser seelisches Gleichgewicht. Sind wir beispielsweise aufgeregt, atmen wir schnell und flach, wollen wir uns beruhigen, atmen wir bewußt langsam und tief. Mit unserem Atem steuern wir nämlich den Fluß des Prana, der ätherischen Vitalkraft. So wie es verschiedene Formen von Prana gibt, kann der Mensch auch auf verschiedene Weise atmen. Gunda Dietzel schreibt: „Eine entscheidende Rolle spielt im Nada-Yoga (dem Yoga des Klangs) der korrekte Umgang mit dem Prana, der Lebensenergie, mit der wir durch den Atem verbunden sind.“

Dieses Atmen ist in Wahrheit nicht zweigeteilt, sondern ein Dreierrhythmus, da unsere Atemzüge durch eine kleine Pause voneinander getrennt sind. Diese Atempause ist extrem wichtig, ist sie doch eine wichtige Vorraussetzung für unsere Konzentrationsfähigkeit, „denn immer, wenn wir bewußt auf einen Gegenstand schauen, jemandem zuhören oder uns etwas einprägen wollen, halten wir automatisch kurz den Atem an, sonst könnten wir geistig nichts aufnehmen oder gar behalten“, erklärt Dietzel.

Wie bereits erwähnt, verteilt sich die Vitalität des Prana über die unsichtbaren Energiebahnen der Nadis im ganzen Körper, deren sichtbare Entsprechungen Adern und Nervenbahnen sind. Und es sind unsere Atemmuster, welche die inneren Pranabewegungen verursachen. Emotionale Gefühlslage, Atem und Vitalität sind also untrennbar miteinander verbunden. Ihr hörbarer Ausdruck ist der Stimmklang. Vemu Mukunda lehrte: „Die Frequenzen der Stimme wechseln ebenfalls mit den Emotionen, die man erlebt. Wenn man z. B. Furcht empfindet, spürt man das mit dem Körperbewußtsein knapp oberhalb des Nabels und die Stimmfrequenz wird entsprechend niedrig sein. Solche Veränderungen kommen zustande, weil sich die eingeatmete Luft bis zu dem Punkt ausdehnt oder unter Druck kommt, dem am Körper eine Emotion entspricht. Aufgrund dieser Emotion verändert sich automatisch das Atemmuster beim Ausatmen, und es ergibt sich eine der Emotion entsprechende Frequenz der Stimme.“

Bestimmte Emotionen lösen an bestimmten Körperstellen Impulse aus. Man kennt das aus der Psychosomatik: Liebe ist mit dem Herzen und dem Blutkreislauf verbunden, Selbstbewußtsein hat einen Bezug zur Lunge und Furcht schlägt einem auf den Magen und die Verdauung. Das Bindeglied ist die entsprechende innere Pranabewegung, ausgelöst durch den Atem. Als Folge davon hören wir einer Stimme an, wie sich die Person fühlt.

Die Macht der Zwölf

Vemu Mukunda sprach von zwölf Körperbewußtseinspunkten, die zwölf Hauptemotionen entsprechen. Warum gerade zwölf? Weil die Oktave, das musikalische Grundgerüst eines auf Klang basierenden Universums, eben aus zwölf Halbtonschritten besteht. Und deshalb schwingen auch alle Menschen in einem dieser zwölf Grundtöne!

Zurück zum Begriff der Emotion und seiner sprachlichen Herkunft: Das lateinische „emovere“ bedeutet „aus einer Position herausbewegen“, man könnte auch sagen, „aus der Ruhelage befördern“. Unsere Gemütsruhe gerät ja bildhaft gesprochen aus dem Gleichgewicht, wenn uns etwas sehr bewegt. Emotion ist also Unruhe. So zeigen Körperbewußtseinspunkte bestimmte Qualitäten von Unruhe an.

Es gibt aber auch einen Ruhepol in unserem Körper: den Nabel. „Bewegt sich unser Körperbewußtsein nach oben oder unten aus diesem Zentrum heraus, befinden wir uns im Reich der Emotionen, z. B. im Gebiet des Solarplexus“, erklärt Gunda Dietzel. Der Nabel ist das sprichwörtliche Auge im Wirbelsturm, wo absolute Ruhe herrscht. Deshalb ist er für die Inder der „Sitz von Brahma“, dem Schöpferprinzip. „Voraussetzung alles Schöpferischen aber ist Konzentration und Ruhe, Sammlung aller Kräfte auf das im Werden Begriffene, auf das zu Gebärende“, schreibt Stimmklangtherapeutin Dietzel. Nicht von ungefähr wächst im Raum unter diesem Zentrum der menschliche Fötus heran.

Wie bereits erwähnt, stellte Vemu Mukunda fest, daß sich in der Stimme der individuelle Grundton um so deutlicher herauskristallisiert, je entspannter man ist. Man muß kein Hellseher sein, um zu erkennen, daß dieser Ton zum Nabelzentrum gehört.

Die Oktaven der Musik finden ihre Entsprechung in den Körperbewußtseinspunkten und unserer Stimme. Wenn wir sprechen, umfaßt unsere Stimmodulation ungefähr eine Oktave. Eine ausgebildete Singstimme verfügt über drei Oktaven. Analog dazu unterteilte Vemu Mukunda den Körper ebenfalls in drei Oktaven, wobei wir uns emotional meistens in der mittleren Oktave unserer Sprechstimme aufhalten, die der Inder mit dem Nabel und dem Dritten oder spirituellen Auge (Stirn) begrenzte. In diesem Bereich spüren wir unsere Emotionen am klarsten (Herzklopfen, Schmetterlinge im Bauch, einen Klumpen im Hals etc.).

Kommen wir unter größeren emotionalen Druck, wird die innere Spannung in den Bereich niedriger Intensität abgeleitet, gleichsam geerdet. Nun findet sich unser Körperbewußtsein im Bereich zwischen Nabel und Zehen wieder. Streckenmäßig umfaßt diese „Oktave“ den größten Bereich, bietet also die stärkste Puffermöglichkeit. Unter starkem Streß verspüren wir so vielleicht plötzlichen Harndrang, bekommen weiche Knie oder haben das Bedürfnis, davonzulaufen.Brennt auch diese Sicherung durch, springt die innere Spannung in den Kopf. Die Körperstrecke der Oktave zwischen Stirn und Scheitel ist gerade auch im Vergleich zum Unterkörper und den Beinen sehr kurz. Deshalb müssen die dort angesiedelten Körperbewußtseinspunkte viel näher beieinander liegen. „Diese unterschiedlichen Distanzen spiegeln den zugrundeliegenden emotionalen Intensitätsgrad“, erklärt Gunda Dietzel in ihrem Buch. „Je höher die emotional-energetische Spannung, desto geringer ist die Distanz der Bewußtseinspunkte am Körper.“ Bei höchster emotionaler Erregung kann der Mensch deshalb nicht mehr klar denken. Er „verliert den Kopf“. Die Stimme wird schrill und überschlägt sich, man „tickt aus“. Ein Schockerlebnis löst diesen emotionalen Streß sehr plötzlich aus, worauf die Sicherungen der mittleren und unteren Oktave des Körperbewußtseins fast augenblicklich durchbrennen und die Spannung voll in den Kopf schlägt. Das kann im Extremfall einen Nervenzusammenbruch auslösen.