Weg der Lebensenergie: Der geheime Siebenstern


Die alchemistische Abbildung des Vitriol-Siebensterns zeigt wie kaum ein anderes Bild das tiefe Wissen großer Alchemisten wie Paracelsus um die Einflüsse der 7 Planeten und um den Weg der Lebensenergie – beim Menschen und sogar beim lebendigen Körper unserer Erde.

Von Ulrich Arndt

Die alten alchemistischen Schriften sind oft schwer verständlich – mit Absicht. Viele Alchemisten, so auch Paracelsus, waren immer wieder den unterschiedlichsten Anfeindungen ausgesetzt. Oftmals zogen sie zeit ihres Lebens quer durch Europa und einige sogar auch durch den Nahen Osten und Nordafrika, um sich der Gier der Fürsten und der Engstirnigkeit der damaligen Kirchenmänner zu entziehen. Ihr Wissen aber konnten sie unter dieser Bedrohung nie vollständig offen in Büchern mitteilen. Sie umschrieben es allegorisch, verwendeten für wichtige Substanzen und Laborschritte Geheimnamen und verfertigten kryptische Bilder mit vielfältigen Bedeutungsebenen. Das erschwert es heute ungemein, dieses theoretische und praktische Wissen nachzuvollziehen. Für die heutige Wiederentdeckung der Heilelixiere des Paracelsus wie der „Aurum Potabile“ Gold-Essenz (siehe Heft Nr.6 und 7) bedurfte es daher auch über 20 Jahre vergleichenden Studiums alter Schriften und gleichzeitiger praktischer Überprüfung im Labor. Nur so konnte die wichtigste Grundlage für die Kunst der Hohen Alchemie enträtselt werden: die (im letzten Heft beschriebenen) geheimen Lösungsmittel der Alchemie, mit deren Hilfe erst die Hohen Arkanen (so werden die höchsten Heilmittel der Alchemie genannt) aus Metallen und Edelsteinen hergestellt werden können. Welche Bedeutungstiefen es dabei in den Symbolbildern der Alchemie zu entschlüsseln gilt, zeigen exemplarisch das Beispiel des „Vitriol-Siebensterns“ und des „Planeten-Menschen“:
Der Vitriol-Siebenstern ist eine der berühmtesten Abbildungen der Alchemie überhaupt. Er wurde von vielen Autoren in Varianten wiedergegeben. Im Mittelalter spielte sein verborgenes Wissen eine so große Rolle, dass der geheimnisvolle Orden der Tempelritter den Siebenstern sogar durch Bauwerke in die französische Landschaft „prägte“. Und das auf eine geomantisch (geomantisch = nach dem Wissen der Erdenergien) ausgeklügelte Weise, die auch für die alchemistische Deutung des Vitriol-Siebensterns verblüffende Erkenntnisse erbringt – doch dazu später, zuerst zu den zentralen Elementen des Bildes.

Der berühmte alchemistische Siebenstern mit der VITRIOL-Formel
Siebenstern

Der Vitriol-Siebenstern zeigt in der Mitte ein Gesicht, zu dem die beiden Hände links und rechts und die Füße zu gehören scheinen. Diese vier Extremitäten verweisen auf die vier Elemente: In der einen Hand die Fackel steht für das Element Feuer, in der anderen die Fischblase für das Element Luft, ein Fuß steht auf der Erde und der andere im Wasser. Das fünfte Element wird meist übersehen, aber es thront als Hermes-Doppelflügel ganz oben. Alle fünf Elemente-Symbole sind in einem regelmäßigen Pentagramm oder Fünfeck angeordnet. Neben den Füßen sitzen König und Königin mit den Symbolen von Sonne und Mond und symbolisieren die polaren Kräfte der Natur.
Weiterhin zeigt das Bild drei Formen: ein Dreieck, einen Kreis und einen Siebenstern. Das Dreieck steht mit den Eckbeschriftungen „Corpus“, „Anima“ und „Spiritus“ für die Dreiheit von Körper, Geist und Seele oder in der Alchemie für Sal (= Körper, das verfestigende Prinzip), Sulfur (= Seele, das bewegende Prinzip) und Mercurius (= Geist, das vermittelnde Prinzip).

Planeten-MenschDer Planeten-Mensch nach Gichtel. Die 7 Planeten markieren die „Brennöfen der Seele“, wie die Alchemisten die 7 Chakras nannten.

Auf diesem Dreieck liegt ein Kreis mit 7 Bildemblemen und der Inschrift: „Visita Interiora Terrae Rectificando Invenies Occultum Lapidem”, zu Deutsch: „Suche das Untere der Erde auf, vervollkommne es, und du wirst den verborgenen Stein finden“ (oder auch: „Besuche das Innere der Erde, durch Läuterung wirst du den verborgenen Stein finden“). Die Anfangsbuchstaben der lateinischen Worte ergeben den Namen VITRIOL. Vitriol war schon früh als Kupfer- oder Eisenvitriol bekannt, aus dem die Alchemisten Schwefelsäure für die Bearbeitung von Metallen hergestellt haben. Vitriol ist aber auch ein alchemistisches Symbol für den Prozess der Transmutation, also der sagenumwobenen Wandlung von Blei zu Gold, und auf den Menschen bezogen für dessen Wandlung vom Dunklen und Kranken zum Licht, zu Gesundheit und Bewusstwerdung. Dieser Prozess ist nichts anderes als der mythische Weg zum Heiligen Gral, denn der Gral steht in den Legenden für das Erreichen eines „reineren“ und „durchlichteten“ Zustands.
Auf eine solche Wandlung des Dunklen zum Licht und die Wiedergeburt auf höherer Ebene verweisen auch die 7 runden Bildfelder. Sie zeigen Symbole aus der Arbeit am Großen Werk, also der Transmutation von Blei zu Gold – im Uhrzeigersinn angefangen vom Raben auf dem Totenkopf bis zum Einhorn und zur „Auferstehung“. Rabe und Totenkopf stehen dabei für die dunkle, am niedrigsten schwingende Materie, nämlich bestimmte Schlacken aus einem Verarbeitungsprozess – das so genannte caput mortuum. Solche Schlacken sind beispielsweise Eisen- und Kupferoxide, die bei der Herstellung von Schwefelsäure aus den Metallsulfaten, nämlich dem Vitriol, anfallen. Gerade Paracelsus wies in seinen Schriften darauf hin, dass aus solchen Schlacken doch auch Wertvolles gewonnen werden kann – hier verweist das Bildemblem mit dem Raben auf ein ammoniakhaltiges Lösungsmittel. Die weiteren Bilder beschreiben dann die Gewinnung einer königlichen Essenz oder der Gold-Essenz „Aurum Potabile“ (symbolisiert durch die von Adlern getragene Krone), mit deren Hilfe sich im letzten Bild der Mensch aus dem Dunklen, Erdhaften und Unbewussten zum Licht erheben kann und damit gleichsam „neugeboren“ wird.
Zwischen jedem dieser Bildfelder liegt einer der 7 Strahlen des Siebensterns. Auf jedem Strahl ist eines der Symbole der sieben klassischen Planeten, beginnend nach der Nummerierung der Strahlen mit Saturn, Jupiter, Mars, dann Sonne, Venus Merkur und dem Mond am Schluss. Den Planeten zugeordnet werden traditionell auch bestimmte Planeten-Metalle: Das sind Saturn = Blei (oder Antimon, Vitriol-Erz), Jupiter = Zinn, Mars = Eisen, Sonne = Gold, Venus = Kupfer, Merkur = Quecksilber (oder Zink), Mond = Silber. Mit der Benennung der Planeten wird damit ebenfalls ein Hinweis auf das Große Werk der Metalle also auf die Umwandlung von Blei zu Gold gegeben.
Die Reihenfolge der Planeten gemäß der Nummerierung von 1 bis 7 entspricht der so genannten chaldäischen Reihe der Planeten. Damals wurde die Erde als Mittelpunkt der Planetenbahnen angenommen, und die von den Chaldäern vor über 3000 Jahren aufgestellte Abfolge sollte ihre abnehmende Entfernung von der Erde angeben. Verblüffend ist: Werden die 7 Planeten nach ihren mittleren Bahngeschwindigkeiten, beginnend mit dem langsamen Saturn, geordnet, so ergibt sich die gleiche Reihenfolge. Es ist also eine durchaus sinnvolle physikalische Reihung, auch wenn sich das geozentrische Weltbild als falsch erwiesen hat.
Genau in dieser Reihenfolge wurden die Planeten von dem Alchemisten Johann Georg Gichtel Ende des 17. Jahrhunderts auch bei seinem berühmten „Planeten-Menschen“ abgebildet. Sie markieren hier die Chakras, die 7 Hauptenergiezentren des Menschen, angefangen vom Kronen-Chakra mit Saturn bis zum Wurzel-Chakra mit dem Mond. Die Alchemisten nannte die Chakras „Siegel der Planeten“ oder „Brennöfen der Seele“.
Gichtel schraffierte seinen Planeten-Menschen schwarz und nannte das Bild eine Darstellung des „ganz irdischen, natürlichen, finsteren Menschen“. Diese schwarze Schraffierung steht für den „Nigredo-Zustand“, wörtlich die „Schwärze“, die dunkle, niedrigschwingende Materie am Anfang des Großen Werkes. Also ein ähnlicher Zustand wie im Vitriol-Siebenstern der Anfang des Werkes durch den schwarzen Vogel auf dem Totenkopf symbolisiert wird. Und so, wie im Siebenstern die Bildembleme eine Verwandlung der Materie zeigen, so muss auch der „dunkle Planeten-Mensch“ gewandelt und erhöht werden. Die von Gichtel im Bild gezeigte Planetenfolge und Chakra-Zuordnung steht also folglich ganz am Anfang des Prozesses und kennzeichnet einen Zustand, in dem verfestigende, sich verlangsamende und schließlich absterbende Prozesse dominieren. Sowohl im Siebenstern-Bild als auch beim Planeten-Menschen ist aber ein Hinweis verborgen, wie die Planeten anders zusammenwirken können, um den Menschen beleben und durchlichten zu können – um das dunkle Blei in das sonnige, hochschwingende Gold zu verwandeln. Doch dazu näher im nächsten Heft…
Werfen wir jetzt einen Blick auf den Templer-Siebenstern in Frankreich. Eine alte Karte der Templer zeigt die Lage der 7 Hauptkomtureien, die in einem Stern angeordnet sind. Auch hier sind die Strahlen in derselben Reihenfolge mit den Planeten bezeichnet, mit einem Unterschied: sie sind gegenläufig gruppiert. Zur Mitte hin ist der Ortsname Bourges herausgehoben. Interessanterweise bezeichnete der berühmte Alchemist Fulcanelli Bourges als „Schluss-Stein des Großen Werkes der Alchemisten Europas“, ohne aber eine Erklärung dafür zu hinterlassen. Erst 1998 klärte sich dieses Rätsel zumindest teilweise. Zuvor hatte der Geomant Peter Dawkins eine großräumige Energielinie, eine Leyline, gefunden, die Frankreich von Saintes Maries de-la-Mer (dem wichtigsten Wallfahrtsort der Sinti und Roma), über Bourges und Chatres durchquert und auch England durchzieht. Da viele Orte der Gralslegende darauf liegen, nannte Dawkins sie Gralslinie. Genau diese Gralslinie aber durchläuft die Mitte des Templer-Siebensterns. Sie teilt genau den Strahl der Sonne im Norden Frankreichs und läuft zwischen den Strahlen von Saturn und Mond im Süden ins Mittelmeer. Wohlgemerkt: in der alten Templerkarte ist diese Gralslinie nicht verzeichnet. Kann diese Übereinstimmung bloßer Zufall sein? Wohl kaum: Sonne, Mond und Saturn, die drei an der Gralslinie stehenden Planetenstrahlen, stehen auch für die Dreiheit von Körper, Geist und Seele oder in der Alchemie für Sal, Sulfur und Mercurius. Und zieht man den Vitriol-Siebenstern heran, wird die gezielte Platzierung des Siebensterns noch deutlicher. Die drei Strahlen von Sonne, Mond und Saturn stehen im Kürzel VITRIOL für Anfang, Mitte und Ende des Wortes also für die Buchstaben VRL. VRL oder VRIL ist die Bezeichnung für die alles durchdringende, belebende Urkraft der Schöpfung. Die verbleibenden Buchstaben IT und IO bilden genau in dieser Reihenfolge das lateinische Wort ITIO, zu deutsch „das Gehen“, „die Reise“ – hier geht es also um die „Reise“, den Weg bzw. den Fluss der universellen Schöpfungskraft durch die 7 Planeten als die 7 göttlichen „Lichter“ und schließlich um den Weg der Lebensenergie durch Körper, Geist und Seele und die 7 Chakras des Menschen.

Nachzeichnung des Templer-Siebensterns von Frankreich, der die Lage der Hauptkomtureien des Ordens markiert, mit der Gralslinie.
Templer-Siebensterns von Frankreich

Die Tempelritter setzten ihren Siebenstern in Frankreich zudem ganz gezielt mit dem Fluss der Lebensenergie unserer Erde in Verbindung. Das war die sensationelle Entdeckung kurz vor der Jahrtausendwende. Der Geomant Siegfried Prumbach hat ähnlich wie Dawkins ebenfalls großräumige Energielinien entdeckt. Er erkannte vor vier Jahren, dass all diese Leylines ein regelmäßiges geometrisches Muster bilden. Es ist ein globales Energienetz, das vor allem aus 12 großen Fünfecken geformt wird, also einen so genannten Dodekaeder (einen der 5 platonischen Körper) bildet. Genau im Mittelpunkt eines dieser riesigen Fünfecke, das über Europa und Nordafrika liegt, aber befindet sich der zentrale Ort des Siebensterns Bourges. Und auch dieses Fünfeck wird genau in der Mitte von der Gralslinie durchzogen.
Die Tempelritter platzierten die Hauptkomtureien ihres Siebensterns in der Nähe starker natürlicher Kraftplätze, beispielsweise den Mondpunkt bei Rennes-le-Chateau (der legendäre Ort der Katharer) und den Punkt des Planeten Mars bei Verdun (dieser Punkt des Kriegsgottes Mars erlangte dann tatsächlich im ersten Weltkrieg traurige Berühmtheit). Sie verbanden also in bestimmter Weise den Energiefluss zwischen 7 Kraftplätzen oder „Erd-Chakras“ Frankreichs.

Globus mit dem Energienetz der Erde. Die 12 großen Fünfecke werden durch die eingezeichneten Pentagramm-Strahlen in kleinere Fünfecke geteilt.
Globus Gralslinie
Das innere Fünfeck des großen Europa-Fünfecks liegt genau über Frankreich. In seiner Mitte die Stadt Bourges, der „Schlussstein im Großen Werk der Alchemisten Europas“ und der Siebenstern der Templer.

Wie die Energien im Siebenstern der Planeten fließen müssen, damit sie lebensfördernd wirken, das ist das Geheimnis der Alchemisten. Sie wussten, wie die „dunkle Planetenfolge“ der Nigredo-Stufe „zum Gold“, zum Lichten hin verwandelt werden kann. Diese höchste Schwingungsebene nannten sie auch „Rubedo“ (= die Rötung“), nach den Farben, die sich bei der Verwandlung der Materie im Großen Werk zeigen. Diese höchste Schwingungsebene in der Laborarbeit und in sich selbst zu erreichen, war das Streben aller großer Alchemisten. Und zu diesem Zweck verwandelte Paracelsus feste Metalle und Edelsteine in einzigartige, „lichte“ Elixiere. Als Heilmittel eingesetzt sollen sie dann den Menschen ebenso „durchlichten“, das heißt, in seiner Schwingung erhöhen, heilen und die Entwicklung von Persönlichkeit und Bewusstsein fördern.

Quelle: http://www.horusmedia.de/2004-siebenstern/siebenstern.php

Gruß an die Verstehenden

TA KI

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Sommersonnenwende – Mittsommer


Nun die Sonne soll vollenden
Ihre längste, schönste Bahn,
Wie sie zögert, sich zu wenden
Nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
Fühlt die ahnende Natur,
Und mir dünkt, bedeutsam schweige
Rings die abendliche Flur.

Nur die Wachtel, die sonst immer
Frühe schmälend weckt den Tag,
Schlägt dem überwachten Schimmer
Jetzt noch einen Weckeschlag;
Und die Lerche steigt im Singen
Hochauf aus dem duft’gen Tal,
Einen Blick noch zu erschwingen
In den schon versunknen Strahl.

Ludwig Uhland (1787-1862), „Sonnenwende”

Die Nacht zum 21. Juni ist die kürzeste Nacht des Jahres und markiert den Beginn des Sommers, vielerorts finden Feiern statt, die den Sommer und die Sonne, die nun ihren höchsten Stand erreicht hat, mit Feuern begrüßen. Solche Feste waren in Europa bei Kelten, Germanen und Slawen bekannt.

Die Sonnenwendfeiern finden nicht unbedingt zum astronomischen Zeitpunkt statt, vielfach sind sie mit den Feierlichkeiten der Johannisnacht zum 24. Juni, dem Festtag Johannes des Täufers, verbunden, sicher weithin auf Betreiben der Kirche, die so den heidnischen Hintergrund des Festes zu verdrängen suchte. Symbol des Johannistages ist eine teilweise geschälte, mit Blumen bekränzte Fichte. Um diesen Johannisbaum werden Reigen getanzt, immer linksherum, dem Lauf der Sonne entsprechend.
Andere Bräuche sind aus Eichenlaub geflochtene Johanniskronen an Türen und Dächer gebunden, ein Anklang an den Gott Donar, dem die Eiche heilig ist und der als Gewittergott das so geschmückte Bauwerk verschonen sollte. Weiteres Brauchtum siehe weiter unten und unter Johannes.

Die Sonnenwende markiert im Mythos einen Höhe- und Wendepunkt. Die germanische Sage weiß von Siegfried zu berichten, der von Hagen zur Sonnenwende getötet wird. Siegfried ist der strahlende Sonnenheld, der tagsüber unüberwindlich ist. Mit der Sonnenwende verliert er Macht und Leben.

Damit ist aber kein Tod im eigentlichen Sinne gemeint, vielmehr darf auf eine Wiederkehr gehofft werden und tatsächlich zeigt der Jahreslauf, daß dem Absterben im Herbst und der toten Zeit des Winters im Frühjahr neue Fruchtbarkeit folgt, die sich im Sommer zur ganzen Pracht entfaltet und der Zyklus weitergeht.

Es ist dies die Vermählung der Erdgöttin in Heiliger Hochzeit mit dem Sonnenheros, wie es in Mythen vielfach überliefert ist, z. B. die Isis und der sterbende Osiris.

Brauchtum und Aberglaube zur Johannisnacht

Am Johannistag pflücken Jungfern stillschweigend in der Stunde nach Mittag neunerlei Blumen, darunter Storchschnabel, Weide und Feldraute. Mit einem zu gleicher Stunde gesponnenen Faden wird daraus ein Kranz gebunden und rückwärts in einen Baum geworfen. Soviele Würfe es bedarf, ehe der Kranz im Baum hängenbleibt, soviele Jahre wird es dauern, bis die Jungfer heiraten wird.

Ein Sprung über das Johannisfeuer soll das Jahr über vor Fieber bewahren (Grimm 1992, Bd. III, S. 468, Nr. 918).

Aus Eiern sollen Hexen in der Johannisnacht die Zukunft vorausgesagt haben. Der Zeitpunkt wird auch gern für einen Hexensabbat genutzt.

Wird beim Kräutersammeln in der Johannisnacht versehentlich ein Johanniskraut zertreten, so ist zu befürchten, daß plötzlich ein Pferd aus dem Boden steigt und den Unachtsamen in rasendem Ritt davonträgt.

Wird eine Frau in der Johannisnacht schwanger, so soll das Kind später die Gabe des Bösen Blicks haben.

Quelle: http://www.lokis-mythologie.de/Sommersonnenwende.html

Gruß an die lebensspendende Sonne

TA KI

Phänomen Universum: Wird der Mensch ferngesteuert?


Energien im Universum

Jeder kennt diese Tage. Die Autos stauen sich auf den Strassen und Autobahnen aufgrund zahlreicher Unfälle, weitaus mehrere als an einem “normalen” Tag, und die Verkehrsreporter im Radio werden kaum fertig mit den Staumeldungen. Am nächsten Tag liest man von spektakulären Unfällen, aussergewöhnlich vielen Gewaltdelikten und persönlichen Dramen in der Zeitung. Weniger öffentlich sind die allgemeinen und vor allem psychiatrischen Notaufnahmen in den Kliniken, bei denen die Menschen über stärkere physische und psychische Belastungen klagen. Umgekehrt aber gibt es Tage, die im Job oder bei anderen Tätigkeiten zu persönlichen Bestleistungen führen und sich Flow-ähnliche Zustände durch schier grenzenlose geistige Kreativität einstellen. Was gestern nicht gelang, geht heute wie von alleine von der Hand, ohne dass man dies erklären könnte.

Während der persönliche Seelenplan und die universellen Gesetzmässigkeiten des “Individuums Mensch” empfundene Schicksalsschläge wie Krankheit, Tod, Trennung etc. aufgrund der Missachtung des Willens der eigenen Seele vorsieht, die zwingend eintreten müssen, ist es erstaunlich, dass es Tage gibt, die scheinbar zeitgleich das “Kollektiv Mensch” erhebliche Höhen oder Tiefen erleben lässt. Das alte Naturvolk der Maya berichtet Überlieferungen zufolge von verschiedenen Zeitqualitäten, die Auswirkungen auf die physischen und die subtileren (spirituellen) Ebenen hat. So gibt es Tage, die gut zum Säen geeignet sind, andere Tagen eignen sich gut für Geschäfte oder für Aussprachen. Unser eigenen Vorfahren hatten zur Orientierung noch das Wetter und den Tag-Nacht-Rhythmus, aber über beides sehen wir mittlerweile aufgrund der technischen Errungenschaft von Strom und dem globalen Handel hinweg.

Mondphasen

Unser Mond

Mondkalender werden gern als esoterisches Halbwissen abgetan, aber die Tatsache, dass der Mond im Zusammenspiel mit der Sonne und der Eigendrehung der Erde (Gezeitenkräfte)Ebbe und Flut verursacht, ist wissenschaftlich unbestritten. Wenn der Mond ein ganzes Meer, zumindest an den Küsten, steuern kann, ist es dann nicht naheliegend, dass er den Menschen in gewisser Weise mit beeinflussen kann? Denn: Der Mensch besteht zu 80% aus Wasser. Vollmond und Neumond sorgt bei vielen Menschen für Schlafstörungen und auch der weibliche Körper reagiert auf die Mondphasen natürlicherseits:

“Die Mondzyklen und die menstruellen Zyklen der Frauen sind auf Engste miteinander verknüpft. […] Der durchschnittliche synodische Zyklus des Mondes beträgt 29 Tage, zwölf Stunden und 44 Minuten. […] Die meisten Frauen interagieren mit dem Mondzyklus auf eine von zwei Weisen; ihre Menstruation fällt entweder mit der Vollmond- oder Neumondphase zusammen. Der menstruelle Zyklus fällt vielleicht nicht vollkommen und ganz präzise mit dem Mondzyklus überein, aber er verlängert und verkürzt sich immer wieder so, dass letztendlich die Menstruation doch jeden Monat um die Zeit des Vollmondes oder Neumondes einsetzt.” Quelle: “Roter Mond – Von der Kraft des weiblichen Zyklus” von Miranda Gray, Schirner Verlag, Seite 122

Diese sollen nur ein paar Beispielthesen über den Einfluss des Mondes auf den Menschen darstellen, zu komplex und umfangreich das Thema an sich.

Kosmische Energien und das menschliche Bewusstsein

Nicht nur der Erdenmond sendet Energien aus, sondern alle Objekte im Universum einschliesslich der Sterne, Planeten und Trabanten wie Monde. Kosmische Winde wehen neben physisch-messbaren Schwingungen auch feinstoffliche Schwingungen, die von keinen Apparaten messbar sind, zur Erde. Sowohl die physischen Eigenschaften als auch die feinstofflichen Schwingungen beeinflussen die Menschen auf verschiedenste Weise, allen voran die Energien zur Veränderung der spirituellen Ebenen. Diese nennt man gemeinhin auch als das Bewusstsein, welches sich in Zeiten der Transformation, der Zeitraum von ca. 2012 bis 2030, in dem wir uns augenblicklich befinden, kontinuierlich ansteigt. Die Verbreitungsgeschwindigkeit von Informationen über das Internet und die (elektronischen) Massenmedien belegt, dass sich das Wissen der Welt etwa alle fünf bis zwölf Jahre verdoppelt (lt. Wikipedia), wobei sich diese Rate noch beschleunigt. Der Wissensbedarf der Menschen steigt und steigt und wird durch das Informationsalter und die technischen Errungenschaften gestillt.

CME

Viele Menschen wachen derzeit aus einer Art Tiefschlaf auf und sammeln Informationen in Form von Büchern, Internetartikeln und spirituellen Seminaren zuerst, um dann festzustellen, dass sie bereits alles in sich tragen was sie für eine zufriedeneres Leben benötigen und die Erkenntnis erlangen, dass sie alle äusseren Umstände nur dann ändern können, wenn sie sich selbst ändern.

Sonnenaktivitäten

Eine ganz besonderes und für die Erde lebenswichtiges Objekt des Universums ist die Sonne. Sie spendet uns Leben. Sie sorgt für Licht und Wärme, ist u.a. lebenswichtig für Bäume, Pflanzen, Obst und Gemüse. Weniger bekannt sind die Sonnenaktivitäten, welche bei Eruptionen Sonnenwinde verursachen, die auch hin und wieder die Erde treffen. Das Erdmagnetfeld schützt zwar die Erde vor diesen unsichtbaren Sonnenenergien (u.a. Plasma), es schwankt aber nach wissenschaftlichen Erkenntnissen recht häufig und schwächt sich tendenziell ab. Hier kommen wieder die Maya mit ins Spiel, die erhöhte Sonnenaktivitäten als Symptom für einen Zeitenwandel für die heutige Zeit prophezeit hatten.

Bei einer im Jahr 1994 veröffentlichten russischen Studie wurde dargelegt, dass sich bei bestimmten Störungen des Erdmagnetfelds die Zahl der täglichen Notrufe um 13 Prozent bei Herzinfarkt und um rund 7 Prozent bei Hirnschlag erhöhten. Analysiert wurden über 85 000 Notrufe bei Herzinfarkt und fast 100 000 Notrufe bei Hirnschlag in den Jahren 1979 bis 1981 in Moskau. Zudem verglichen die Forscher im Zeitraum 1987 bis 1989 17000 Notrufe bei Verkehrsunfällen mit geomagnetischen Daten. Auch hier zeigte sich eine Zunahme der Notrufe von 17 Prozent bei bestimmten Veränderungen im Erdmagnetfeld. Diese Resultate seien verblüffend, urteilt Juan Roederer. Besonders bemerkenswert findet er dabei, “dass die häufigste Ursache von Verkehrsunfällen ein Zustand verminderter Aufmerksamkeit ist”.

Fazit

Letztendlich können wir nie genau sagen, was wann und warum passiert(e) und welche Energien es sind, die unser Leben manchmal so kräftig durcheinander wirbeln. Wir sollten lieber wieder zurückfinden, zu einem Leben und Bewusstsein im Einklang mit dem ewigen Rhythmus der Natur, geprägt von Respekt und Achtung. Nur eines wissen wir Menschen sicher: Dass wir nichts wissen!

Bilder: Porter Hall (Beitragsbild), Luke.Larry (Bild Mitte), NASA (Bild unten) – Flickr Creative Commons

(…)

http://www.2012spirit.de/2014/10/der-ferngesteuerte-mensch/

Gruß an die Hintergründe

TA KI

 

Die Himmelsscheibe von Nebra


Die endgültige Ausbaustufe von Stonehenge, wie wir es heute kennen, ist vor 3800 Jahren erreicht worden, wobei wir aber wissen, daß es schon viele Jahrhunderte vorher Vorformen gegeben hat, die ebenso wie Stonehenge der Beobachtung von Sonne, Mond und Sternen gedient haben. Vor einigen Jahren wurde in England ein hölzerner Pfostenkreis entdeckt, der als „Woodhenge“ bezeichnet wurde, weil hier ein aus hölzernen Säulen bestehendes Observatorium entdeckt wurde, Alter über 5000 Jahre.

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 So wie es das Bauen mit Großsteingräbern aber nicht nur in England, sondern auch in vielen anderen von den Vorfahren der Germanen besiedelten Gebieten gegeben hat, gilt dies natürlich auch für den Kult, insbesondere die Sonnen-, Mond- und Sternenbeobachtung und gleichzeitig -verehrung. Wegen der Vernachlässigung der eigenen Vorgeschichte und der Tatsache, daß sich das bekannteste Beispiel dieser Art in Deutschland in der früheren DDR befand, ist hier im Westen aber wenig darüber bekannt geworden. Es handelt sich um das Ringheiligtum auf einem Bergsporn bei Quenstedt. Die Durchlässe, vier an der Zahl, in den insgesamt sechs ringförmigen Holzpalisaden waren nach Sternbildern ausgerichtet. Das Alter dieser Anlage wird auf rund 7000 Jahre geschätzt. Dieses im Harzvorland liegende Observatorium, (da 3 Öffnungen wegen der örtlichen Gegebenheiten nicht als Durchgänge für Prozessionen interpretiert werden können) wurde bislang als das älteste dieser Art weltweit angesehen. Ob die nunmehr am Mittelberg nahe Nebra (Sachsen-Anhalt) entdeckte Holzpalisaden-Anlage, mit einem Durchmesser von etwa 200 Metern, die nach dem Leiter des Landesmuseums für Vorgeschichte, Harald Meller, ebenfalls als Observatorium gedient hat, älter ist als diejenige von Quenstedt, wäre noch zu erweisen, so daß die in der Presse bereits aufgetauchten Meldungen, die kreisförmige Wallanlage mit Graben sei das älteste Observatorium der Geschichte, noch der Überprüfung bedarf. Die in einem Wald bei Nebra gefundene Anlage ist auf einem Berg errichtet, wo man bei klarer Sicht den 80 km entfernten Brocken sehen kann, den auffälligsten Berg des Harzes. Von dem Observatorium auf dem Mittelberg kann man den Sonnenuntergang zur Sommersonnenwende genau über dem Brocken beobachten. Der Berg ist 252 m hoch, und da noch viel Baumbewuchs vorhanden ist, es ferner keine detaillierten Ausgrabungen gegeben hat, müssen genaue Ergebnisse noch auf sich warten lassen.
Was aber bereits Erdspuren von dort ergeben haben, ist die Tatsache, daß die Bronzescheibe von Sangerhausen ursprünglich in der Nähe der Ringwallanlage auf dem Gipfel des Mittelberges gelegen hat.
Über die Bronzescheibe hatte erst kürzlich wieder der FOCUS berichtet, nachdem erstmalig bereits in den Heften 9/2002 und 12/2002 Berichte waren. Diese Bronzescheibe ist zusammen mit beiliegenden Funden von einem Raubgräber – solche können nicht genug verurteilt werden, weil sie Fundhorizonte zerstören, und Fundumstände üblicherweise nicht mehr herstellbar machen – ergraben worden, ist mehrere Jahre lang durch eine illegale Händlerszene gegangen, bis sie Anfang diesen Jahres in Basel beschlagnahmt werden konnte. Sie ist mit den zugehörigen Fundstücken der frühen Bronzezeit auf dem Titelbild dieses Heftes dargestellt worden, und sofort gab es eine Reihe von Spekulationen hierüber. Inzwischen weiß man etwas mehr, so daß wir jetzt einen zusammenfassenden Bericht bringen.

Sicher sind sich alle Experten, daß die Scheibe astronomische Bedeutung hat. Neuere Röntgenanalysen und mikroskopische Untersuchungen deuten darauf hin, daß sie in vorgeschichtlicher Zeit mehrmals umgestaltet wurde, was ganz natürlich ist. Sonnenaufgangs- und Untergangspunkte sowie Sternenaufgangs- und Untergangspunkte ändern sich im Laufe von Jahrhunderten, und wenn die Scheibe – wie aufgrund ihrer großen Bedeutung im Kult und des hohen Wertes von Bronze zu erwarten ist – viele Jahrhunderte in Gebrauch war, mußte sie umgestaltet werden, damit sie noch den Sternenhimmel zu bestimmten Zeiten richtig wiedergab.
Von heiligen Gegenständen weiß man, daß sie lange gebraucht wurden. Wenn sie irgendwann schadhaft oder unbrauchbar geworden waren, wurden sie nicht eingeschmolzen, sondern üblicherweise unbrauchbar gemacht, meist – so vorhanden – im Moor versenkt. Beschädigungen an dieser Scheibe konnten festgestellt werden. Da bei Sangerhausen die Raubgräber aber nicht nur diese Scheibe, sondern auch andere Bronzegegenstände, nämlich zwei Griffzungenschwerter, zwei Randleistenbeile, ein Meißel, zahlreiche Armringe, und Kleinteile zusammen gefunden hatten (vergleiche Abb.), gehen die Ausgräber jetzt davon aus, daß die Scheibe – nachdem sie nicht mehr im Kult benutzt wurde – mit in ein Grab gelegt wurde. Dies aber wäre ein höchst ungewöhnliches „Endlager“ für ein Kultobjekt; üblicherweise sind diese nicht in Gräbern niedergelegt worden. Zu verweisen wäre beispielsweise auf die bronzezeitlichen Goldhelme, die auch gesondert gefunden wurden, einer von ihnen auch von drei Beilen umgeben. Für eine Grablage sprechen im vorliegenden Fall Armringe und Kleinteile, dagegen die Doppelzahl von Beilen und Schwertern, da üblicherweise einem Toten nur jeweils eins dieser Gegenstände mitgegeben wurde. Ich bin deshalb der Auffassung, daß die Objekte nicht einem Toten mit ins Grab gelegt wurden; das aber ist das Übel der Raubgräber, daß sich diese Frage nun endgültig nicht klären läßt.

Das Alter der Scheibe wird auf ca. 3600 Jahre veranschlagt. Sie hat einen Durchmesser von 31-32 cm und ist mindestens 2 Kilogramm schwer. Von dem runden Goldball, der entweder Sonne oder Vollmond darstellt, ist ein Teil der Goldauflage ausgebrochen worden. Weiterhin sind auf den Goldstreifen am Scheibenrand zwei punktförmige, leichte Vertiefungen zu sehen, ebenfalls Beschädigungen.
Der Archäologe Jens May vom brandenburgischen Amt für Denkmalspflege in Waldstadt ist der Auffassung, daß die Bronzescheibe ein Mondphasenkalender sei. Die 29 Goldplättchen auf der Scheibe seien keine Sternenbilder, sondern Anordnungen der Tage des Mondkalenders. Die Punkte seien Symbole für den Ablauf des 29 tägigen Mondmonats. Nach seiner Auffassung wurde die Mondkalenderscheibe von den damaligen Benutzern im Ablauf von 14 1/2 Tagen schrittweise bis zu 90 Grad entgegen der Uhrzeigerrichtung bis zur Vollmond-Phase gedreht. Danach wurde die Scheibe wieder um etwa 90 Grad bis zum Tag des Neumonds zurückgedreht.
May befaßt sich schon seit Jahren mit der Deutung von bronzezeitlichen Kalendarien und glaubt, daß auf der Scheibe kein Schiff, keine Sonne und auch kein Horizont dargestellt seien; die beiden gebogenen Goldstreifen, die sich auf der Scheibe am Rand gegenüberstünden, stellten eine Art Bedienungsanleitung für die Drehbewegung im Sinne hin und her dar. Er vergleicht dieses Prinzip mit einem Taktgeber für Musikinstrumente, einem Metronom.
Seine Auffassung ist aber dadurch erschüttert worden, daß ein weiterer Stern, nämlich ein dreißigster Stern, abgefallen war, aber gerettet werden konnte. Röntgenuntersuchungen haben ferner festgestellt, daß ursprünglich 32 Sterne auf der Scheibe leuchteten. Damit gewinnt die Deutung der Experten des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle an Gewicht. Sie sind der Auffassung, daß Sonne und Sichelmond dargestellt sind, ferner auch ein Schiff. Soweit der Landesarchäologie Harald Meller das Schiff aber damit in Verbindung bringen will, daß mit dem Schiff Verbindungen nach Ägypten erfolgten, wo die Astronomie auch eine große Rolle spielte, ist diese Deutung hergesucht. Wir wissen aus der nordischen Mythologie, daß die Sonne tagsüber von Rössern über den Himmel gezogen wurde, nachts als in einem Schiff fahrend (sie ging ja hinter der See unter) gedacht wurde. Auf Rasiermessern der Bronzezeit haben wir zahlreiche Darstellungen, wo Sonnenscheiben auf Schiffen mit Schwanenköpfen zu sehen sind. Auf der Rückseite jeder „Nordischen Zeitung“ haben wir ein Band aus solchen Sonnenschiffen wiedergegeben.

Wenn Meller also sagt, daß das Schiff in einen religiösen Kontext gehört, ist dies sicherlich richtig, aber in einem anderen Sinne, als er es meint.
Die kleinen goldenen Plättchen werden von ihm als Sterne gedeutet, wobei er eine Ansammlung von 7 Goldpunkten als Sternenhaufen der Plejaden in einer Himmelsstellung wie vor 3600 Jahren ansieht.

Auch Professor Wolfhard Schlosser von der Ruhr-Universität Bochum, der sich um die Archäo-Astronomie sehr verdient gemacht hat, ist der Auffassung, daß nicht die Mondtage mit den kleinen Plättchen dargestellt sind, sondern Sterne. Die seitlichen goldenen Rundbögen interpretiert Schlosser als östlichen und westlichen Horizontbogen. Sie zeigen die Punkte des Sonnenauf- und Sonnenunterganges über das Jahr. Die Winkel entsprechen dem errechneten Sonnenlauf in der frühen Bronzezeit für die Region Sachsen-Anhalt. Deswegen ist Schlosser der Auffassung, daß diese Scheibe auch nicht importiert ist, sondern in Sachsen-Anhalt hergestellt worden ist. Fundort und Bilderwelt der Scheibe passen zueinander.

Auch Schlosser ist der Meinung, daß diese Bronzescheibe zum Observatorium des Mittelberges bei Nebra gehört. Das Alter dieser Scheibe – es ist die älteste astronomische Anweisung, die wir kennen – in Verbindung mit dieser Anlage ist in der Tat eine Weltsensation, und zeigt, daß es bereits Jahrtausende vor der Geburt eines angeblichen Christus eine hochentwickelte germanische Himmelskunde (dargestellt in Reuters hervorragendem Buch: „Germanische Himmelskunde“) gab, was dann verlorenging bis hin zur absurden Auffassung, die noch im Mittelalter geglaubt wurde, daß die Erde eine Scheibe sei, womit uns auch auf diesem Gebiet das Christentum unvergleichlich geschadet hat. Aus dem Osten kommen nicht das Licht und nicht die Weisheit, sondern Terror und Verderben, Ignoranz und Stupidität, Hohn auf Wissenschaft und Weisheit, Ausrottung von Gelehrtenfamilien.

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Neben der Tatsache, daß es sich um eine Scheibe mit astronomischem Inhalt handelt, (in ihrer Einzigartigkeit nur dem bronzezeitlichen Sonnenwagen von Trundholm vergleichbar), sind sich die Experten weiterhin darüber einig, daß sie im Zusammenhang mit einer astronomischen Anlage dazu diente, die Jahreszeiten genau zu bestimmen, um die Zeiten für die Aussaat festzulegen. Jäger, Sammler und Viehzüchter sind gezwungen, dauernd herumzuziehen. Nur Ackerbauer errichteten deshalb astronomische Anlagen, weil sie ortsgebunden waren; für sie waren diese auch ganz besonders bedeutsam. Da die ersten solcher Anlagen im Nordwesten Europas gefunden wurden, nicht im Orient, sollte die Forschung auch die These, der Ackerbau sei zu uns aus dem Osten gekommen, auf den Prüfstand stellen. Früher war man der Auffassung, die Idee, Megalithgräber zu bauen, sei vom Mittelmeer in den Norden und Westen Europas gewandert. Heute weiß man aufgrund der revidierten C 14 Methode, daß es umgekehrt war, und daß die ältesten Großsteingräber in unserem Bereich gebaut wurden. Da die ältesten Observatorien hier älter sind als der angenommene Beginn des Ackerbaues im Orient, ist nach meiner Meinung dadurch der schlüssige Beweis dafür erbracht, daß auch der Ackerbau von hier aus seinen Siegeszug über die Welt angetreten hat. Der älteste Pflug der Welt wurde in Walle/Ostfriesland gefunden.

 Quelle: http://www.asatru.de/nz/index.php?option=com_content&view=article&id=122:die-himmelsscheibe-von-nebra&catid=2:geschichte&Itemid=24

Gruß an unser Vaterland

TA KI

Dramatische Veränderungen in unserem Sonnensystem, Teil 3


Uranus

Während Uranus beim Vorbeiflug von Voyager 1986 noch „gesichtslos wie eine weiße Billardkugel war“, bildeten sich auf ihm seit mindestens 1996 auffällige helle Wolken – Wolken, die „fast so groß wie der irdische Kontinent Europa“ 86 waren und die innerhalb von nur zehn oder weniger Jahren auftauchten.

Zwei Jahre später, im Jahr 1998, hatte das Hubble-Weltraumteleskop in kürzester Zeit fast so viele Wolken in der höheren Uranusatmosphäre entdeckt wie in der gesamten Beobachtungsgeschichte des Uranus zuvor. Eine dieser Wolken war „heller als alle Wolken, die je auf Uranus gesichtet wurden.“ 87 (Abbildung 36)

Etwa ein Jahr später, 1999, als die Veränderungen sich noch immer verstärkten, wurde in den Artikeln der NASA davon gesprochen, dass Uranus von „gigantischen Stürmen heimgesucht“ werde,88 die ihn „zum dynamischsten Planeten mit den hellsten Wolken im äußeren Sonnensystem“ machten. Interessanterweise verwendete die NASA folgende Analogie: „Wenn der Frühling auf der Erde auch nur ansatzweise dem des Uranus ähneln würde, dann würden wir Wogen massiver Stürme erleben, von denen jeder das Land von Kansas nach New York bedecken würde, mit Temperaturen von 300 Grad unter Null.“ 89

Klingt das nicht seltsam vertraut nach den Beschreibungen irdischer Klimakatastrophen in möglichen Zukunftsszenarien?

Abbildung 36

Abbildung 36: Hubble-Aufnahme von hellen Höhenwolken auf

Uranus (NASA/HST, 1998)

All das wirft die Frage auf: Hat es auf Uranus schon immer diese charakteristischen brillanten Wolkenformationen gegeben – und wir waren bisher einfach nicht in der Lage, diese angemessen zu beobachten? Oder sind sie aufgrund des schwerfälligen 64-jährigen Sonnenumlaufs von Uranus erst jetzt in unser Blickfeld geraten? Haben wir es hier mit wirklich ungewöhnlichen Veränderungen zu tun, oder sehen wir nur ein Phänomen, das schon vorher existiert hat?

Hier ist die Antwort: Der leitende NASA-Wissenschaftler bezeichnete die zunehmend hellen und aktiven Wolken als „wirklich große, große Veränderungen“ im Vergleich zu dem, was Voyager vor 13 Jahren beobachtet hatte. Vergessen wir dabei nicht, dass Voyager Uranus aus einem anderen Winkel beobachtete als wir dies von der Erde oder vom Hubble-Teleskop aus tun.90

Dennoch werden einige Skeptiker noch immer überzeugt beteuern, dass „nichts Ungewöhnliches vor sich geht“, „alles beim Alten ist“ oder „jegliche Veränderung nur die Folge normaler ‚jahreszeitlicher‘ Schwankungen ist, die durch Uranus’ ständig wechselnde Position zur Sonne bedingt sind.“

Doch das Gegenteil ist der Fall.

Im Oktober 2000 räumte ein offizieller Bericht der NASA ein, es gebe „eigenständige Bereiche über 25 Grad nördlicher Breite, die den größten Kontrast aufweisen, der je bei einer Uranuswolke beobachtet wurde“. Erinnern Sie sich: Die kontrastreichste (soll heißen: hellste) Wolke, die je auf dem Uranus beobachtet worden war, wurde nicht vor dem Jahr … 2000 entdeckt.

Hier ist der offizielle Beweis: „Langfristige bodengestützte Beobachtungen [des Uranus] zeigen jahreszeitliche Helligkeitsveränderungen.“ Selbst von der Erde aus wurden also bedeutsame Veränderungen katalogisiert – anhand von Wolkenmustern, „deren Ursprünge nur bedingt verstanden werden“.91

Immerhin: Auch wenn es am einfachsten ist, die Winkelposition in der Sonnenumlaufbahn für die brandneuen, kontinentgroßen und überraschend hellen Wolken des Uranus verantwortlich zu machen, so lässt doch die vorhergehende offizielle Analyse der NASA erkennen, dass es einfach noch keine wissenschaftliche Erklärung dafür gibt, wie genau solche Wolken zustande kommen.

Das HD-Modell kann eine Erklärung liefern: Offenbar baut sich innerhalb von Uranus und all den anderen von uns untersuchten Himmelskörpern höherdimensionale, fluidähnliche Energie auf, die überall um uns herum in einem masselosen Äther existiert, der durch unsere fünf Sinne und die meisten konventionellen Messinstrumente nicht wahrgenommen werden kann. Infolgedessen „leiten“ diese Objekte (wie Planeten oder Monde) die Energie gezwungenermaßen in unseren eigenen dreidimensionalen Referenzrahmen „ab“, wo sie auf verschiedene Weise in Erscheinung tritt, je nach den am Vorgang beteiligten dreidimensionalen Substanzen.

In aufgeblähten Gasplaneten erkennen wir diesen Prozess am Auftauchen von „hellen, neuen wolkenähnlichen Gebilden“: Durch die zusätzliche Energieeinspeisung erhöht sich die konvektive Aktivität, was zur Kondensation strahlender Höhenwolken aus Eiskristallen führt – wie die Methanzirruswolken, die in der höheren Uranusatmosphäre aufgetaucht sind.

Wenn die Energie dagegen in einen Gesteinstrabanten (oder -planeten) ohne echte Atmosphäre einströmt – wie in den Jupitermond Io –, führt die erhöhte thermale Aktivität zu einem erkennbaren geometrischen Muster interner vulkanischer Aufheizung und zu Eruptionen, die den hyperdimensionalen Resonanzfluss zwischen den Dimensionen widerspiegeln. Das würde beispielsweise den kürzlich gesichteten „320-Kilometer-Lavahotspot“ an einer exakten geometrischen Position auf Ios Oberfläche erklären.

Was lässt sich nun über die Uranusatmosphäre sagen?

Wenn sich die Gesamthelligkeit des Uranus aufgrund der erhöhten konvektiven Wolkenaktivität so dramatisch verändert – gibt es dann irgendwelche Indizien für ebenso massive Veränderungen in der atmosphärischen Zusammensetzung, die laut HD-Modell mit derartigen klimatischen Schwankungen einhergehen sollten? Veränderungen ähnlich dem „starken Anstieg von Helium und schweren Ionen“ in der Plasmastrahlung der Sonne; der „peinlichen“ 10-prozentigen Abnahme schwerer Elemente in der Jupiteratmosphäre (gepaart mit einem entsprechenden 10-prozentigen Anstieg von Helium, einem der Grundelemente, deren Anteil sich auch unerklärlicherweise innerhalb der Sonne erhöht); den jüngsten „überraschenden Mengen“ Ozon in der Marsatmosphäre; oder der „dramatischen“ Abnahme von Schwefelgasen in der Atmosphäre der Venus, gepaart mit dem ebenso erstaunlichen, scheinbar gleichzeitigen Anstieg des Sauerstoffgehalts – letzterer in Form einer geometrisch definierten, „tetraedalen“ Zunahme der Polarlichthelligkeit um mehr als 2.500 Prozent!?

Diese Indizien gibt es tatsächlich.

Erst kürzlich trat eine messbare Veränderung in der Zusammensetzung der Uranusatmosphäre auf: Im Dezember 2003 wurde erstmals Kohlenstoffmonoxid (CO) in der Atmosphäre des Planeten entdeckt, und die wissenschaftlichen Beobachter glauben, dass dieses Gas durch Staub erzeugt wird, der durch das gesamte Sonnensystem strömt.92 Der Ursprung dieses neuen Staubs spielt eine wichtige Rolle in Wilcocks Version des HD-Modells. Dieser ungewöhnliche Staub scheint sich seinen Weg in sämtliche planetare Atmosphären des Sonnensystems – auch in die der Erde – zu bahnen, wo er noch nie zuvor gesehen wurde.

Im Gegenzug vertritt Hoagland die Auffassung – gestützt durch revolutionäre Labordaten aus der „Neue-Energie-Gemeinschaft“ 93 –, dass derart dramatische Veränderungen in der atmosphärischen Zusammensetzung wahrscheinlich ein direktes Nebenprodukt der zunehmenden HD-Energien selbst sind, quasi eine inneratmosphärische alchemistische Transmutation eines (oder mehrerer) Elemente in ein anderes.

Bevor wir nun das Uranussystem verlassen, haben wir noch eine weitere Überraschung parat.

Es gibt nämlich ein einzigartiges geometrisches Phänomen auf einem der faszinierendsten Uranusmonde, das selbst zwar nicht unbedingt mit den von uns dargestellten aktuellen Veränderungen zu tun hat, aber deutlich auf die fundamentale Physik verweist, die all den Veränderungen im Sonnensystem zugrunde liegt. Die letzten Bilder in diesem Abschnitt enthüllen dieses bemerkenswerte Phänomen auf dramatische Weise – einen physikalischen Prozess, der (wie einer der Autoren, Wilcock, glaubt) an der Bildung des Uranusmondes Miranda beteiligt war; ein Prozess, der das HD-Modell unmittelbar bestätigt.

Die Aufnahmen von Voyager 2 im Januar 1986 zeigen unzweideutig eine helle, offensichtlich geometrische, „L-förmige“ Formation auf Miranda, die sich durch kein einziges der bestehenden geologischen Modelle zur Entstehung oder zur weiteren Entwicklung des Mondes erklären lässt. Sehen Sie sich dazu Abbildung 37 ganz genau an und betrachten Sie aufmerksam die beiden Bilder.

Abbildung 37
Abbildung 37: Voyager-Aufnahme des Uranusmondes Miranda (links) und zugrunde liegende dreifache Dreiecksgeometrie (rechts). (NASA (links), 1988, mit Ergänzungen durch Wilcock (rechts), 2004)

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, derart gleichförmige Winkelverhältnisse in nächster Nähe mit geradezu geometrischer Perfektion zu beobachten – wenn es sich dabei (laut herkömmlichen Modellen) nur um eine „natürliche Formation“ handelt? Selbst die etwas breitere Form der zwei kleineren Dreiecke kommt nicht unerwartet, da die zugrunde liegenden geometrischen „Druckmuster“ auf eine sphärische Oberfläche projiziert werden. Die Geometrie fällt auch ohne theoretisches Grundgerüst klar ins Auge, und das wichtigste Indiz für deren Ursprung ist, dass das größte sichtbare „Dreieck“ auf Miranda perfekt gleichseitig ist … oder einst war.

Eine vollständigere Beschreibung des Szenarios, das zur Bildung dieser einzigartigen Satellitengeometrie führt, findet sich bereits in Wilcocks „Divine Cosmos“, doch die Kernaussage darin lautet wie folgt:

Nachdem sich Miranda innerhalb des Staub- und Gasnebels geformt hatte, der Uranus im entstehenden Sonnensystem umgab, kam es anschließend offenbar zu einer physischen Ausdehnung von Miranda, die (geologisch betrachtet) kurz nach dessen Entstehung stattfand. Der Prozess scheint von internen „geometrischen Kräften“ begleitet worden zu sein – resonanten internen Energiemustern, die noch immer von keiner konventionellen Planetentheorie anerkannt oder gar erklärt werden.

Im Verlauf dieses Prozesses bestand zeitweilig ein Großteil der Oberfläche des heutigen Eismondes aus flüssigem Wasser und bot damit ideale Bedingungen für die fluidähnliche HD-Energie, um sich als „formgebende Geometrie“ in unserer Dimension zu manifestieren. In dieser frühen Epoche konnten die sonst unsichtbaren internen geometrischen Resonanzmuster – die wir schon öfters in diesem Artikel als formgebend für bestimmte Oberflächen- und andere Besonderheiten auf anderen Planeten und deren Monden herausgestellt haben – offenbar einen untrüglichen geometrischen Abdruck auf den sich rasch abkühlenden, eisigen Oberflächenschichten des „Eisballs“ hinterlassen, die Voyager schließlich entdecken sollte.

Nach Wilcocks Ansicht könnten die „Dreiecke“ in den Abbildungen 37 und 38 die Seitenflächen eines regelmäßigen geometrischen Körpers sein – eines Ikosaeders, der wie ein Fußball geformt ist und 20 Seiten aus gleichseitigen Dreiecken besitzt. Wenn man sich das Bild noch etwas genauer ansieht, so könnte man möglicherweise noch eine weitere weiße Linie ausmachen (hervorgehoben in Abbildung 38), die auf ein viertes Dreieck hinweist, das sich in einer perfekten „eingerasteten“ Winkelposition direkt unter den zwei anderen befindet und um den gleichen Versatzwinkel verdreht ist. Noch ein weiterer weißer Fleck auf der Mondoberfläche könnte sogar die Spitze eines fünften Dreiecks darstellen, das kleiner als die vorhergehenden ist und um die gleiche Basisrotation verdreht wurde, doch haben wir dieses Dreieck nicht in Abbildung 38 eingezeichnet, damit das Bild nicht zu unübersichtlich wird. Aber sehen Sie selbst.

Abbildung 38
Abbildung 38: Zusammengesetztes Voyagerbild des Uranusmondes Miranda (links) und zugrunde liegende „eingerastete“ vierfache Dreiecksgeometrie (rechts). (NASA, 1988; Wilcock, 2004)

Auch wenn wir es in diesem Bild nicht gesondert hervorgehoben haben: Beachten Sie, dass das größte (noch einmal: gleichseitige!) Dreieck nicht nur aus einer einzigen Linie besteht. Es handelt sich um eine Reihe „verschachtelter“ oder „gefurchter“ Linien, was vermuten lässt, dass sich die „energetische Geometrie“ rasch ausgedehnt hat (oder der Mond ebenso rasch geschrumpft ist) und die Furchen im gefrierenden Eis und Schmutz zurückließ. Diese Furchen sind in Abbildung 39 besser zu erkennen, die uns auch einen weitaus „privateren“ Einblick in die Spitze dieser bemerkenswerten Dreiecksformation bietet.

Bei der Untersuchung von Abbildung 39 – die ebenfalls aus den Voyager-2-Aufnahmen dieser erstaunlichen Landschaft im Jahr 1986 stammt – werden Sie möglicherweise ein Oberflächenmerkmal entdecken, über das die NASA-Wissenschaftler nun schon seit gut einer Generation rätseln: eine riesige, senkrechte Klippe, die geradewegs aus der Oberfläche ragt, und zwar unmittelbar über der nördlichen Spitze des größten Dreiecks (Abbildung 39 – oben links) und parallel zu dessen östlicher Seite. Mit ihren acht bis zehn Kilometern Höhe ist sie damit die größte Klippe im gesamten Sonnensystem – ganze 300 Prozent höher als der Grand Canyon!

Diese zehn Kilometer hohe, schnurgerade Klippe zeugt von der gewaltigen inneren Belastung, die die geometrischen Energien während der Bildung des Mondes auf diesen ausübten. Das brüchige Oberflächeneis ermöglichte den inneren geometrischen Resonanzen, die spröde Oberfläche des Mondes buchstäblich auseinanderzubrechen … und einen zehn Kilometer hohen „Fingerabdruck“ zu hinterlassen, der zu den Sternen aufblickt.

Diese kilometerhohen glitzernden Mahnwachen aus Eis sind heute stumme Zeugen der ehrfurchtgebietenden hyperdimensionalen Kräfte, die buchstäblich ganze Welten zertrümmern können.

Abbildung 39
Abbildung 39: Geometrisch ausgerichtete senkrechte Klippe auf Miranda mit acht bis zehn Kilometern Höhe. (NASA, 1986)

Konfrontiert mit dem beeindruckenden Beleg, dass die Klippe auf der Linie liegt, die man einfach vom Haupt„dreieck“ Mirandas aus verlängern kann, musste selbst die NASA irgendetwas darüber verlauten lassen, wie ungewöhnlich es ist, dass derart riesige Klippen über die Oberfläche eines vergleichsweise kleinen Mondes ragen (Miranda hat einen Durchmesser von nur rund 470 Kilometern!). Es geschieht nicht oft, dass die NASA von einer „ziemlich überraschenden“ Anomalie spricht, aber in diesem Fall blieb ihr nichts anderes übrig:

„Die Abbildung P-15.3 bietet weitere Beweise für die Heftigkeit der sowohl vertikalen als auch horizontalen Verformungen auf Miranda. Ein nahezu senkrechter, geschichteter Steilhang mit einer Höhe von acht bis zehn Kilometern kennzeichnet die höchste bekannte Klippe im Sonnensystem (und überragt damit sogar das Relief der riesigen Klippen im Valles Marineris auf dem Mars und das Relief des Grand Canyons um das Dreifache). Auf der Oberfläche der Klippe sind senkrechte Rillen (verursacht durch die Abscherung von Bruchstücken?) zu erkennen. Eine derart riesige und erhalten gebliebene Klippe auf einem kleinen Himmelskörper aus Eis ist ziemlich überraschend.“ 94 [Hervorhebung durch den Autor]

Eventuell könnte auch eine augenscheinlich pentagonale Struktur im selben gefurchten Staubeis von Bedeutung sein, die sich im Osten des dreieckigen Gebildes befindet. Im nächsten Voyager-2-Bild sehen wir auf der rechten Seite des Mondes mehrlagige „verschachtelte“ Linien, genau wie wir sie schon in der Dreiecksregion gesehen haben. Die Winkel zwischen diesen Linien scheinen perfekt pentagonal zu sein – ein zweiter riesiger, unmissverständlich geometrischer „Biss“ in einen ansonsten glatten „Keks“, mit vielen sichtbaren mehrschichtigen Furchen (Abbildung 40).

Abbildung 40
Abbildung 40: „Verschachteltes“ pentagonales Muster auf dem Uranusmond Miranda (NASA, 1988; Wilcock, 2004)

Wenn Sie sich außerdem das linke Bild in Abbildung 40 genauer ansehen, so werden Sie einen Bereich im Zentrum der „pentagonalen“ Furchen erkennen, in dem es zu einem markanten Wechsel kommt: eine andere Geometrie scheint die Linien zu durchschneiden, als sei sie einfach auf diese aufgesetzt worden! Innerhalb des geometrischen Bereichs hören die Furchen auf, und die Oberfläche ähnelt wieder mehr der restlichen Mondoberfläche. Bei genauerer Betrachtung scheint diese „aufgesetzte“ Geometrie ebenfalls pentagonal zu sein, jedoch leicht gedreht und versetzt zur anderen pentagonalen Formation. Somit sind die „Dreiecke“ nicht die einzige „eingerastete“ Geometrie, die in der Entstehung Mirandas zum Ausdruck kommt.

Für diejenigen, die an den Details interessiert sind: Die Versatzwinkel zwischen diesen beiden augenscheinlichsten pentagonalen Gebilden scheinen dem Hauptversatzwinkel zwischen den Dreiecken in den Abbildungen 37 und 38 ziemlich ähnlich zu sein. Im zusammengesetzten NASA-Bild vom „ganzen Mond“ in den beiden Abbildungen 37 und 38 sind einige Einzelheiten des Pentagons verwischt, da an den (oberen) Stellen, an denen entsprechende Daten fehlen, willkürlich Grauzonen eingefügt wurden. Es wurde offenbar angenommen, dass die gefurchten Strukturen nicht über den Punkt hinausgehen, an dem die Voyager-Aufnahmen enden.

Wenn wir vom größten Dreieck westwärts blicken, kommen noch weitere (!) geriffelte Linienstrukturen zum Vorschein, was darauf schließen lässt, dass noch zusätzliche Geometrien entdeckt werden könnten, wenn der Mond komplett kartographiert werden würde – denn bis zum jetzigen Zeitpunkt haben wir größtenteils nur eine Seite des Mondes gesehen. In Abbildung 41 könnten wir erneut einen 60-Grad-Winkel zwischen den Linien ausmachen und auf ähnlich gleichseitige Dreiecke wie in der wichtigen „L“-Formation schließen.

Abbildung 41
Abbildung 41: Mehrlagiges, möglicherweise dreieckiges Oberflächenmerkmal im Westen der „eingerasteten“ Dreiecksformation (NASA, 1986)

Insgesamt zeigt uns der Uranusmond Miranda wie kein zweiter Himmelskörper, wie diese geometrischen „Resonanzenergien“ auf einem festen, planetaren Körper in Erscheinung treten und große Teile seiner Oberfläche formen können – selbst wenn der Körper „nur“ 470 Kilometer durchmisst. Diese historischen Voyager-Bilder bekräftigen folglich das HD-Modell auf bemerkenswerte und überraschende Weise, denn nur dieses Modell liefert uns ein physikalisches Gerüst, um die ansonsten völlig unerklärlichen Oberflächenmuster auf Miranda zu erklären.

Ein wichtiger Nachgedanke: Warum nur auf Miranda? Warum nicht ebenso verräterische, geometrische „hyperdimensionale Oberflächenmerkmale“ auf einem der anderen gegenwärtig bekannten rund 138 Monde, die die wichtigsten Planeten unseres Sonnensystems umkreisen?

Aufgrund der Tatsache, dass Miranda einmalige hochstrukturierte Oberflächenmerkmale besitzt, gepaart mit einer einzigartigen Position im Sonnensystem, kam einer der Autoren dieses Artikels (Hoagland) zu einer etwas anderslautenden Erklärung für die bemerkenswerten Geometrien, die Voyager 2 auf Miranda entdeckte.

Wie diejenigen unter Ihnen, die sich für unser Sonnensystem interessieren, bereits wissen dürften, besitzt Uranus im Vergleich zu den anderen Planeten eine höchst ungewöhnliche „Schieflage“ oder Neigung zu seiner Umlaufbahn um die Sonne (rund 98 Grad). Daher geht Hoagland in seiner Theorie davon aus, dass Uranus irgendwann in der Frühzeit des Sonnensystems einen radikalen Polsprung erlebt hat. Eine solche „große Polneuausrichtung“ – bei einem derartig massiven, schnell rotierenden Objekt – hätte enorme hyperdimensionale Kräfte hervorgerufen, die nicht nur innerhalb von Uranus, sondern auch im ihn direkt umgebenden Weltraum zum Tragen gekommen wären – Kräfte, die auch die nahe Umlaufbahn von Miranda beeinflusst hätten.

Hoagland argumentiert, dass diese unvorstellbaren Kräfte Miranda buchstäblich „von innen nach außen gekehrt“ und dabei den gesamten Eismond wieder aufgetaut haben könnten!

Als Miranda von neuem vereiste, wurden die enormen hyperdimensionalen Resonanzen – in dem Versuch, die innere Struktur des Mondes wieder an die resonanten Geometrien seines massiven Hauptplaneten anzupassen, die noch immer im Äther vorhanden waren – buchstäblich portionsweise in die Oberfläche des wieder erstarrenden Eismondes eingefroren und konservierten damit für alle Ewigkeit die sonst unsichtbaren hyperdimensionalen Fingerabdrücke der fürchterlichen planetaren Katastrophe.

Das Vorhandensein flächendeckender Krater in anderen Regionen des Mondes, direkt entlang der hochgeometrischen Bereiche, beweist laut Hoagland, dass ein kataklystisches Ereignis, das den Mond schmelzen und von neuem erstarren ließ, tatsächlich stattgefunden hat: die Explosion eines anderen Hauptplaneten – Planet 5 – vor 65 Millionen Jahren, der die Sonne in einem Bereich des inneren Sonnensystems umkreiste, in dem heute nur noch verstreute Asteroidenreste umherwandern.95

Nach Hoaglands Theorie liegt es also an Mirandas einzigartiger Position – als nahegelegenster Satellit eines Hauptplaneten, der eines Tages im wahrsten Sinne des Wortes einfach umkippte, was zu enormen hyperdimensionalen Belastungen im Weltraum und in den Objekten in direkter Umgebung führte –, dass dieser kleine Mond auf seiner Oberfläche eine einzigartige Aufzeichnung des hyperdimensionalen Schöpfungsprozesses gespeichert hat … entscheidende zusätzliche Indizien dafür, was – bis zum heutigen Tag – im gesamten Sonnensystem wirklich vor sich geht.

Der nächste Halt auf unserer verwegenen Reise durch das Sonnensystem ist Neptun. Doch falls Sie denken, dass die Daten sich nun langsam erschöpfen und weniger dramatisch werden, da wir in immer kältere Bereiche des äußeren Sonnensystems vordringen, wo die Sonnenenergie immer weniger Wirkungen zeitigen muss … dann sollten Sie sich auf eine echte Überraschung gefasst machen.

Neptun ist in jeder Hinsicht ein „hyperdimensionales Paradebeispiel“.

Abbildung 43 zeigt eines der dramatischsten Bilder unbestreitbarer und offensichtlicher Veränderungen unseres Sonnensystems. Sollten Sie jemanden kennen, der sich wirklich schwer damit tut, irgendetwas von dem hier Gesagten zu glauben, egal, wie klar und deutlich Sie es ihm gesagt haben, dann zeigen Sie ihm Abbildung 43 … und zeigen Sie ihm diese als Erstes.

Der Helligkeitsanstieg, den wir soeben für Uranus beschrieben haben, findet sich exakt in einer sogar noch stärkeren Helligkeitszunahme auf Neptun wieder. Hinzu kommt eine Vielzahl weiterer Veränderungen, die unsere bisherige Argumentation vollends bestätigen.

Neptun

Im Juni 1994 war Neptuns „Großer Dunkler Fleck“ – ein rundes Gebilde auf der Südhalbkugel, das sich wie der „Große Rote Fleck“ des Jupiters auf dem uns inzwischen vertrauten 19,5-Breitengrad befindet – unerklärlicherweise verschwunden.

Zur Veranschaulichung zeigt Abbildung 42, wie der Große Dunkle Fleck für Voyager 2 ausgesehen haben muss, bevor er sich buchstäblich in Luft auflöste.

Abbildung 42
Abbildung 42: Neptun, mit dem Großen Dunklen Fleck im Mittelpunkt,
aufgezeichnet 1989 von Voyager 2. (NASA)

Im April 1995 war Neptuns Großer Dunkler Fleck plötzlich wieder da – doch dieses Mal in der nördlichen Hemisphäre, begleitet von helleren Höhenwolken! Die NASA selbst stellte fest, dass dieser neue Fleck „beinahe ein Spiegelbild des ersten Flecks ist, der 1989 von Voyager 2 photographiert wurde.“ 96

Diese überraschende Veränderung ließ die NASA-Forscher erkennen, dass „Neptun sich seit 1989 radikal verändert hat […] Neue Charakteristika lassen darauf schließen, dass Neptun aufgrund seiner außergewöhnlichen Dynamiken innerhalb weniger Wochen völlig anders aussehen kann.“ Noch wichtiger für das HD-Modell ist aber die folgende Aussage der NASA:

„Die Energie der Sonne treibt das irdische Wettersystem an. Doch der Neptun muss nach einem völlig anderen Mechanismus funktionieren, da er doppelt so viel Energie abstrahlt wie er von der entfernten, matten Sonne erhält […]“ 97

Beginnen Sie, ein Muster zu erkennen?

Zwei Jahre nach diesen offiziellen Bekanntgaben schrieb die NASA von einem „sich abzeichnenden Rätsel“:

„Als die Planetensonde Voyager 1989 den Neptun besuchte, entdeckte sie den Großen Dunklen Fleck, eine pulsierende Erscheinung, die fast die Größe der Erde hatte. Zwei Jahre später wurde anhand von Hubble-Beobachtungen festgestellt, dass der Fleck verschwunden und stattdessen ein anderer kleinerer Fleck aufgetaucht war. Doch statt zu einem großflächigen Sturm wie der Große Dunkle Fleck heranzuwachsen, scheint der neue Fleck auf einem bestimmten Breitengrad gefangen zu sein und an Intensität abzunehmen, so Sromovsky, ein leitender Wissenschaftler […]“ 98 [Hervorhebungen durch den Autor]

Was genau könnte den neuen Fleck auf einem bestimmten Breitengrad „gefangen halten“, an einer Position, die genauso viele Breitengrade über dem Äquator liegt wie der frühere Fleck unter dem Äquator? Im HD-Modell lässt sich das leicht durch eine Phasenverschiebung um 180 Grad erklären, die in dem einfachsten (tetraedalen) Resonanzmuster vonstatten ging, das Neptuns inneren Fluiddynamiken zugrunde liegt: Die Phasenverschiebung zwingt den Wirbel am „Großen Dunklen Fleck“, sich von 19,5 Grad südlicher Breite nach 19,5 Grad nördlicher Breite zu verlagern.99

Falls Sie der Meinung sind, dass diese „hyperdimensionale Phasenverschiebung“ irgendwie mit der Verlagerung der Wirbelaktivität von Jupiters Äquatorregion in dessen Polbereiche zu tun hat, oder auch mit der 58,6-prozentigen Verlangsamung der Wolkenbewegungen in Saturns Äquatorregion und dem überraschenden Auftreten von Röntgenstrahlung entlang von Saturns Äquator – und nicht an dessen Polen, wie die NASA erwartet hatte –, sowie mit dem Verschwinden der sogenannten „Speichen“ in Saturns Ringen … dann kann ich Ihnen nur gratulieren, Neo: Sie haben die „rote Pille“ geschluckt und sehen zum ersten Mal in Ihrem Leben mit Ihren neuen Augen die „echte Welt“ hinter den Begrenzungen, die ihnen der beschränkte „Kasten“ der drei Dimensionen auferlegt, den manche die „Matrix“ nennen würden. Gut gemacht. Und wirklich: Es gibt gar keinen Löffel …

Es kommt noch besser. 1996, weniger als ein Jahr nach dem „hyperdimensionalen Neptun-Polsprung“, stellte Dr. Lawrence Sromovsky einen Anstieg der Gesamthelligkeit Neptuns fest, der bis 2002 drastisch zunahm (Abbildung 43). Das Foto macht zwar jede Statistik überflüssig; dennoch steht fest, dass nur innerhalb von sechs kurzen Jahren blaues Licht auf Neptun um 3,2 Prozent und rotes Licht um 5,6 Prozent heller wurde und das Licht im nahen Infrarotbereich sich um kolossale 40 Prozent intensivierte. Noch überraschender war, dass bestimmte Breitengrade um ganze 100 Prozent aufhellten!

An dieser Stelle möchten wir Sie auffordern, diese umwerfende Entdeckung in den eigenen Worten der NASA zu lesen. Bitte beachten Sie auch, wie diese beispiellosen, planetarischen Helligkeitsveränderungen mit einem „einfachen Modell jahreszeitlicher Schwankungen“, die mit dem Neigungswinkel Neptuns zur Sonne in Verbindung stehen sollen, langweilig „wegerklärt“ werden:

„22. April 2002, Madison. Beobachtungen mit dem Hubble-Weltraumteleskop vom August 2002 zeigen, dass Neptuns Helligkeit seit 1996 signifikant zugenommen hat […] und nun mit einem einfachen Modell jahreszeitlicher Schwankungen übereinzustimmen scheint […] Bei einem Vergleich von Beobachtungen im August 2002 und ähnlichen Beobachtungen 1996 fanden die Autoren heraus, dass Neptuns durchschnittliche Reflektivität seiner uns zugeneigten Front durchschnittlich um 3,2 Prozent bei 467 nm (blau), 5,6 Prozent bei 673 nm (rot) und um 40 Prozent im Bereich von 850 – 1.000 nm (nahes Infrarot) zugenommen hat. Diese Veränderungen sind auf noch größere Helligkeitsanstiege in begrenzten Breitengraden zurückzuführen, die in einigen Fällen bis zu 100 Prozent ausmachen. Der Grund dieser Aufhellung könnten jahreszeitliche Kräfte sein, also die saisonalen Schwankungen der lokalen solaren Erwärmung.“ 100

Abbildung 43
Abbildung 43: Zunahme der atmosphärischen Helligkeit auf Neptun, 1996 – 2002.
(Sromovsky et al./NASA/HST)

Obwohl es im zitierten NASA-Artikel so aussieht, also wäre alles sonnenklar und leicht zu begreifen – „eine niedliche kleine Lichtshow, die mit ganz alltäglicher Meteorologie erklärt werden kann“ –, gibt es andere Artikel, die sich weitaus freimütiger dazu äußern. Im Endeffekt läuft es jedoch darauf hinaus, dass die herkömmlichen Theorien einen derartigen Helligkeitswandel physikalisch schlicht nicht erklären können, da Neptun für diesen Prozess „fast keine Energie zu benötigen“ scheint. Aber verlassen Sie sich nicht auf unsere Aussagen, lesen Sie, was die Wissenschaftler selbst dazu zu sagen hatten:

„[…] Das Wettergeschehen ist eines der ungestümsten und sonderbarsten im Sonnensystem. […] Ein Planet, dessen stürmisches Wetter – gigantische Stürme und Äquatorialwinde mit bis zu 1.400 km/h – die Wissenschaftler verblüfft. […]

Das Wetter auf Neptun, dem achten Planeten der Sonne, ist vor allem eines: rätselhaft. Der Mechanismus, der seine fast überschallschnellen Winde und gigantischen Stürme antreibt, muss erst noch verstanden werden.

Das irdische Wetter wird von der Energie der Sonne angetrieben, die die Atmosphäre und Weltmeere erhitzt. Auf Neptun ist die Sonne dagegen 900 Mal schwächer. Die Wissenschaftler müssen erst noch herausfinden, wie Neptuns Wettermaschinerie so gut funktionieren kann. ‚Im Vergleich zur Erde ist die Wettermaschine sehr effizient‘, sagte Sromovsky, ‚Sie scheint fast keine Energie zu benötigen.‘ […]

Sromovsky sagte, dass Neptun im Gegensatz zu dem Bild, das von der Voyager-Raumsonde gezeichnet wurde, ein anderer Ort geworden sei: ‚Neptuns Charakter hat sich seit der Voyager-Zeit verändert. Der Planet scheint stabil zu sein, aber andersartig.‘“ 101

Wenn sich der Planet selbst verändert, was gibt es dann über seine Trabanten zu sagen?

Wir brauchen nicht lange zu suchen: Neptuns Hauptmond, Triton, hat sich ebenfalls stark verändert – in diesem Fall ist es ein „sehr hoher“ Temperaturanstieg von fünf Prozent im Zeitraum von 1989 bis 1998. Laut Forschern am MIT wäre das vergleichbar mit einer globalen Temperaturzunahme auf der Erde von bis zu 22 Grad Fahrenheit [ca. 12° C] … in nur neun Jahren! 102 Man nimmt auch an, dass sich Tritons Atmosphärendruck „seit dem Voyager-Vorbeiflug [1989] mindestens verdoppelt hat.“ 103

Es ist schon seltsam, dass all die Beispiele, die wir im gesamten Sonnensystem aufgespürt haben – wie z. B. den Erwärmungstrend auf Triton –, meist nur als unzusammenhängende Einzelereignisse diskutiert werden, im seltensten Fall vielleicht in Zusammenhang mit „ein oder zwei weiteren“ Ereignissen.

Die NASA versorgt uns mit allen harten Fakten, die wir benötigen, um einen interplanetarischen Klimawandel zu beweisen, doch weder sie selbst noch die Medien, die über diese Entdeckungen berichten, versammeln diese Fakten unter einem Dach. Deshalb dringen die Daten weiterhin unbemerkt nach außen, während eine gähnend desinteressierte Öffentlichkeit weiterhin die Aussichten jeder neu angekündigten Mission zunichte macht.

Sollten die Medien allerdings öffentlich über diese Vorgänge berichten, wäre es nur natürlich anzunehmen, dass die Öffentlichkeit diese wirklich bemerkenswerten Veränderungen mit gesteigertem Interesse verfolgen würde – insbesondere auch die Frage, was diese Veränderungen für uns bedeuten – und auch die Frage der Finanzierung würde sich nicht länger stellen.

Als einziges noch unerforschtes Territorium bleibt der ferne Pluto übrig – der Eisplanet auf seiner langen, elliptischen Bahn in den äußersten Randgebieten unseres Sonnensystems, der vor kurzem auf einen „Planetesimal-“ bzw. „Zwergplanetenstatus“ zurückgestuft wurde. Wenn wir auf Pluto auch nur die geringsten Veränderungen nachweisen können, dann haben wir es mit ziemlicher Sicherheit mit einem Effekt zu tun, der das gesamte Sonnensystem erfasst. Fall abgeschlossen.

Und Pluto enttäuscht uns nicht.

Pluto

Bevor wir uns damit auseinandersetzen, dass auf Pluto möglicherweise ein echter Wandel vonstatten geht, müssen wir noch auf einen wichtigen Punkt zu sprechen kommen. Die übliche Erklärung der NASA dreht sich (Wortspiel beabsichtigt!) – wie wir gesehen haben – um die Vorstellung, dass der Neigungswinkel (die Schiefe) des Planeten oder Satelliten zur Sonne die mit Abstand wahrscheinlichste Ursache für die beobachteten Veränderungen sei. Im Falle Plutos führt ihn dessen 248-jährige elliptische Umlaufbahn zu bestimmten Zeiten näher an die Sonne als Neptun – was zufälligerweise gerade erst zwischen 1979 und 1999 geschah –, zu anderen Zeiten dagegen ist Pluto weiter von der Sonne entfernt.

Logischerweise würde man doch davon ausgehen, dass ein Planet größerer Wärmeeinstrahlung ausgesetzt ist, wenn er sich der Sonne nähert, als wenn er sich von ihr entfernt. Ganz einfach, oder? Wenn Sie Ihr Haus mit einem einzigen Kamin beheizen, dann werden Sie sich nicht in der Küche aufhalten, wenn sich das Feuer in der Wohnstube befindet. Wo also ist Pluto gerade?

Abbildung 44
Abbildung 44: Pluto, aufgenommen vom Hubble-Weltraumteleskop (die Originalaufnahmen jeweils links oben). Die beiden größeren Bilder sind computerbearbeitete Ansichten, die vom Rohmaterial der Hubble-Aufnahmen angefertigt wurden. (NASA/ST Sci, 1996)

In Abbildung 44 sehen Sie ein Hubble-Photo von Pluto, das vor einigen Jahren aufgenommen wurde. Da Pluto zum Zeitpunkt der Aufnahme etwa fünf Milliarden Kilometer von der Erde entfernt war (aber sich dennoch gerade innerhalb von Neptuns Umlaufbahn befand), konnte selbst mit der hohen Auflösung des Hubble-Teleskops nur ein Bild gewonnen werden, auf dem jeder Oberflächen-„Pixel“ des Zwergplaneten über 160 Kilometer misst!

In dieser enormen Entfernung ist die Stärke (und damit der Erwärmungseffekt) des Sonnenlichts, das Plutos Oberfläche erreicht, 800 Mal geringer als auf der Erde – und der Wert nahm mit jeder Stunde weiter ab!

Das liegt daran – und es ist hier entscheidend –, dass sich Pluto in seiner hochgradig elliptischen, 248-jährigen Umlaufbahn, seit 1989 von der Sonne wegbewegt. Wie Sie gewiss schon richtig vermutet haben, lag das Jahr 1989 genau in der Mitte des Zeitraums von 1979 bis 1999, in dem sich Pluto innerhalb von Neptuns Orbit befand.

Doch trotz seiner Wanderung in die entfernteren Regionen, wobei wir logischerweise erwarten würden, dass Pluto mehr und mehr abkühlt, geschieht etwas phänomenales – etwas, das unser hyperdimensionales Modell endgültig und restlos beweist:

Plutos Temperatur steigt. Sein Atmosphärendruck nimmt zu, und zwar nicht nur ein wenig … sondern stark. Nein, streichen Sie das: Der Druck steigt wahrhaft gewaltig.

Und all das geschieht, obwohl, wie auch Space.com zugeben muss, „der Planet aller Logik nach abkühlen sollte, da mit jedem Tag weniger Sonnenlicht einfällt.“ 104 So ist es.

Eine bahnbrechende Plutostudie unter Leitung von Dr. James L. Elliot machte sich ein seltenes Ereignis zunutze – ähnlich dem, das wir schon bei unserer Besprechung des Saturnmondes Titan kennengelernt haben. Im Jahr 2002 führte Plutos Bahn vor einem Stern vorbei, und dadurch konnten Dr. Elliot und seine Kollegen feststellen, ob Plutos Struktur und seine Zusammensetzung seit der letzten Beobachtung 1989 konstant geblieben waren oder sich irgendwie verändert hatten.

Zu ihrer offensichtlichen Überraschung entdeckten sie, dass Plutos Atmosphärendruck zugenommen hatte – und zwar im Zeitraum von 1989 bis 2002 um ganze 300 Prozent! Dieser Prozess führte auch zu einem merklichen Anstieg seiner Oberflächentemperaturen. Und wieder schieben es die Planetologen – Sie haben es erraten – auf „jahreszeitliche Veränderungen“.105

Erinnern Sie sich, wie wir vor kurzem bei der Besprechung von Neptuns Mond Triton festgestellt haben, dass dessen globale Erwärmung auf die Erde übertragen bedeuten würde, dass die weltweiten Temperaturen in nur neun Jahren um 22 Grad Fahrenheit [ca. 12°C] ansteigen würden? Laut Dr. Elliot „sind die beobachteten Veränderungen in Plutos Atmosphäre viel drastischer [als die ‚globale Erwärmung‘, die auf Triton beobachtet wurde]. Die Veränderungen auf Triton sind subtil. Der Wandel auf Pluto ist nicht subtil […] Wir wissen einfach nicht, durch was diese Effekte hervorgerufen werden.“ 106

Und tatsächlich sagt Dr. Elliot an anderer Stelle, die Vorstellung, „jahreszeitliche Veränderungen“ seien für eine derart „drastische“ Zunahme verantwortlich, sei „intuitiv nicht eingängig“, da man durch die zunehmende Entfernung zur Sonne erwarten würde, dass Plutos Temperaturen abnehmen, nicht aber zunehmen! 107

Folglich bestätigen Dr. Elliot und seine NASA-Mitarbeiter die unerwartete „globale Erwärmung“ auf Pluto, sagen aber gleichzeitig, dass dieser Erwärmungstrend „wahrscheinlich nicht mit dem der Erde in Zusammenhang steht“, da der „Ausstoß der Sonne viel zu beständig ist.“ 108 Außerdem „könnten einige längerfristige Veränderungen, analog zu den langfristigen Klimaveränderungen auf der Erde“ der Grund sein.109 Ohne klar herauszustellen, was diese längerfristigen Veränderungen sein könnten, stehen sie doch kurz davor, eine einzige, gemeinsame Ursache für die Veränderungen zu suchen – genau wie wir sie hier mit unserem hyperdimensionalen Modell präsentieren.

Zudem hat sich nicht nur Plutos Atmosphärendruck erhöht, sondern es gibt auch erstmals Anzeichen von Wetter auf dem Planeten, wie Space.com berichtete:

Gleichzeitig enthüllen die neuen Studien etwas, das als erste Anzeichen von Wetter auf Pluto gedeutet werden könnte – geringe Fluktuationen des Luftdrucks und der Temperatur. Sicardys Team nimmt an, dass die Veränderungen, die sich als Spitzen in den Datensätzen zeigen, ‚entweder durch starke Winde zwischen der beleuchteten und der dunklen Hemisphäre des Planeten oder durch Plutos Oberflächenkonvektion‘ hervorgerufen werden.
Die Wissenschaftler haben schon lange den Verdacht gehegt, dass Druckunterschiede in der schwachen Atmosphäre, hervorgerufen durch die extremen Temperaturunterschiede zwischen Tag- und Nachtseite, flotte Brisen hervorrufen könnten.
Die Forscher versuchten nicht, die Stärke von Plutos offensichtlich vorhandenen Winden zu schätzen.
Pluto gibt seine Geheimnisse langsamer als alle anderen Planeten preis.
110

Angesichts der Tatsache, dass der NASA vage bewusst zu sein scheint, dass die völlig unerklärlichen Veränderungen in der fernen Umwelt Plutos irgendwie synchron zur gleichfalls nicht erklärbaren „globalen Erwärmung“ hier auf der Erde zu verlaufen scheinen – indem sie sagt, dass die „globale Erwärmung“ der Erde und Plutos „wahrscheinlich in keinem Zusammenhang stehen“ –, müssten wir in einem letzten Teil des Artikels unsere Aufmerksamkeit wieder der Erde zuwenden, auf der all diese Veränderungen für uns am meisten von Bedeutung sind. Denn gerade dieser irdische Wandel zeigt uns am konkretesten, wie wir selbst von den „kosmischen“ physikalischen Prozessen und Veränderungen, die in diesem Artikel zitiert wurden, betroffen sind. […]* [1]

***

Der Klimawandel ist da. Er ist real. Er findet gleichzeitig auf allen uns umgebenden Planeten statt. Er kann nicht abgestritten werden.

Die Frage lautet: Könnte das Wissen um das hyperdimensionale Modell die Menschheit dazu bringen, sich zusammenzuschließen, um gemeinsam einen Ausweg aus dem Kataklysmus zu finden, der uns sonst möglicherweise bevorsteht?

Lohnt es sich für Wissenschaftler und Politiker, dies alles ernst zu nehmen – in dem Wissen, dass sie bei weiterer Missachtung dieser Beweise Milliarden Menschenleben auf dem Gewissen haben, die sonst gerettet werden könnten?

Denken Sie darüber nach; und dann handeln Sie. Sagen Sie anderen, was Sie hier vielleicht zum ersten Mal gelesen haben. Reichen Sie den Artikel weiter, erarbeiten Sie sich eine eigene Zusammenfassung der wichtigsten Punkte oder leiten Sie den Link zum gesamten Artikel weiter, falls jemand daran interessiert ist.

Wenn er auf der Erde lebt, wird er das vermutlich sein. Dieser Artikel ist die „rote Pille“, die Sie ihm geben können.

Die Zeit zu sagen, dass „nichts geschieht“, ist vorbei.

Wir haben es im Grunde tatsächlich mit jahreszeitlichen Veränderungen zu tun, die um uns herum geschehen: ein „hyperdimensionaler Frühling“ blüht im gesamten Sonnensystem auf. Wird jemand mutig – und besorgt – genug sein, um rechtzeitig darauf zu reagieren?

Sie vielleicht?

Anmerkung der Redaktion

[1] Leider ist es nie zum angekündigten vierten Teil des Artikels gekommen. D. Übers.

Quelle: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/dramatische-veraenderungen-in-unserem-sonnensystem-teil-3/7

Gruß an die heilige Geomatrie

TA KI

Dramatische Veränderungen in unserem Sonnensystem Teil 1


aufmacher-teil-1Dieser dreiteilige Artikel skizziert ein neues, hyperdimensionales Modell unseres Sonnensystems und zeigt anhand aller Planeten und ihrer Trabanten, dass zur Zeit das ganze Sonnensystem – und nicht nur unser kleiner Planet – gravierende, nie zuvor gesehene physikalische Veränderungen erfährt.

Das gesamte Sonnensystem – und nicht nur unser einzelner kleiner Planet – erfährt zur Zeit gravierende, nie dagewesene physikalische Veränderungen. Dieser Artikel wird viele verschiedene aussagekräftige Beispiele nennen und wissenschaftlich dokumentieren und sich dabei auf eine Fülle renommierter Quellen und Veröffentlichungen beziehen.

Wir werden auch ein neues wissenschaftliches Modell skizzieren, das die zeitgleich stattfindenden interplanetarischen Veränderungen mit Hilfe einer grundlegenden „neuen Physik“ erstmals schlüssig erklären kann – einer Physik, die „für die Zukunft sogar noch größere Anomalien“ vorhersagt.

Hier einige Höhepunkte:

  • Sonne: Seit 1940 aktiver als in den gesamten 1.150 Jahren zuvor
  • Merkur: Unerwartete Entdeckung von Polareis, zusammen mit einem überraschend starken eigenen Magnetfeld … für einen angeblich „toten“ Planeten
  • Venus: 2.500-prozentiger Anstieg der Polarlichthelligkeit und beträchtliche atmosphärische Veränderungen in weniger als 30 Jahren
  • Erde: Erhebliche und offensichtliche Veränderungen von Wetter und Geophysik weltweit
  • Mars: „Globale Erwärmung“, gewaltige Stürme, Verschwinden der Polareiskappen
  • Jupiter: Mehr als 200-prozentiger Helligkeitsanstieg in den umgebenden Plasmawolken
  • Saturn: Bedeutende Abnahme der äquatorialen Strahlstromgeschwindigkeiten in nur etwa 20 Jahren, begleitet von einem überraschenden Schub von Röntgenstrahlen am Äquator
  • Uranus: „Wirklich sehr, sehr starke Veränderungen“ in der Helligkeit, erhöhte globale Wolkenaktivität
  • Neptun: 40-prozentige Zunahme der atmosphärischen Helligkeit
  • Pluto: 300-prozentiger Anstieg des Atmosphärendrucks, obwohl sich Pluto von der Sonne entfernt

Keine dieser Zahlen stammt von wissenschaftlichen „Außenseitern“; sie alle sind sehr, sehr real, und was Sie gerade gelesen haben, ist nur die sprichwörtliche „Spitze des Eisbergs“.

Diese Fakten sind zum Teil schon seit fast einem Jahrzehnt öffentlich zugänglich, doch wurden sie schlicht nie zu einem kohärenten Bild eines „Systems in einem bedeutenden Übergang“ zusammengesetzt … bis zu diesem Artikel.

Überblick

Die bedeutenden – ja sogar beispiellosen – Wetterveränderungen, die gegenwärtig Millionen Menschen auf der Erde alarmieren, sind letztlich Teil einer umfassenden, geheimnisvollen Transformation, die unsere Sonne, einige andere Planeten und viele der Trabanten dieser Planeten betrifft … quer durch das ganze Sonnensystem.

Wie bereits erwähnt, werden wir in diesem Artikel spezifische wissenschaftliche Arbeiten zitieren, die diese „systemweiten“, offenbar systemischen Veränderungen stützen – Beweise aus renommierten Quellen und Veröffentlichungen, die von Forschern an großen Institutionen zusammengetragen wurden. Wie aus den Kommentaren dieser Forscher selbst hervorgeht, haben sie offensichtlich nicht das ganze Ausmaß – ganz zu schweigen von der zugrundeliegenden Ursache – dessen erfasst, was sie sehen … oder warum sie es gerade jetzt sehen.

Die „Ursachen und Wirkungen“ dieser bemerkenswerten planetaren Transformationen lassen sich unserer Meinung nach erklären, indem wir uns einer neuen Physik zuwenden, die bisher von den meisten etablierten Wissenschaftlern noch nicht anerkannt wird. Tatsächlich ist es eine „alte Physik“, die vor der Entdeckung der Quanten einst das Herzstück der Wirklichkeit des 19. Jahrhunderts war. Der Grundpfeiler dieser Physik basiert auf dem buchstäblichen Zugang zu „höheren Dimensionen“.

Diese „höher- oder hyperdimensionale“ Beschreibung ist nicht einfach nur ein abstraktes mathematisches Konzept, das vor hundert Jahren einfach übrig geblieben ist, sondern ein ernstzunehmendes, quantifizierbares neues Modell für den reellen Bereich der Energien, die unsichtbar in unsere „dreidimensionale“ Realität hinein- und aus ihr hinausfließen. Während dieses Vorgangs erzeugen sie buchstäblich die gesamte stoffliche Materie sowie deren beobachtete, dreidimensionale, hochkomplexe Wechselwirkungen.

Zusätzlich zu ihrer grundlegenden hyperdimensionalen Komponente ist diese „neue Physik“ eng an eine abgewandelten Vorstellung eines räumlichen „Äthers“ gekoppelt. Dieser „Äther“ wiederum unterscheidet sich deutlich von einem anderen Konzept aus dem 19. Jahrhundert – dem „elektromagnetischen Äther“, der damals als notwendiges Medium (analog zu Luft oder Wasser) für den Transport von rhythmischem Licht und Radioschwingungen durch den „leeren Raum“ galt. Der „neue Äther“ hat auch nichts mit dem heute populären Begriff „Nullpunktenergie“ zu tun – der derzeitigen Bezeichnung der Quantenmechanik für Vorgänge im Vakuum, die laut gängiger Lehrmeinung Materie und Energie aus dem leeren Raum erzeugen.

Der neue, abgewandelte Äther ist dagegen ein „masseloser, nichtelektromagnetischer Äther“ – ein ladungsfreies Übertragungsmedium, das den gesamten Raum durchdringt und „hyperdimensionale Energie“ aus komplexeren, höheren Dimensionen in „unsere“ Dimension überträgt.

In dem Modell der hyperdimensionalen Physik, das einer von uns (Hoagland) vorgeschlagen hat, ist es die immanente Rotation der Masse in drei Dimensionen (oder der Gravitationsumlauf von „einer Masse um eine andere Masse über eine Umlaufbahn“), die einen buchstäblichen „Riss“ oder ein „Tor“ zwischen den Dimensionen öffnet. „Hyperdimensionale Energie“ fließt durch das Tor, verändert dabei den masselosen Äther in dieser Dimension und erzeugt eine Vielzahl beobachtbarer und messbarer physikalischer Wirkungen, wie z. B. das zyklische Erscheinen von Materie und Energie in unserer Dimension. Die Gesamtsumme der Energie, die in diese Dimension „geleitet“ wird, ist direkt proportional zur „Gesamtsumme der Drehimpulse“ des beteiligten rotierenden oder gravitierenden Systems.

In einem Orbitalsystem wird diese Gesamtmenge auch durch die sich ständig ändernden geometrischen Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Massen in ihren Umlaufbahnen „reguliert“: Bestimmte „tetraedale“ Winkel (60 und 120 Grad) erlauben eine maximale Energieübertragung zwischen Dimensionen, während andere Winkel (90 und 180 Grad) diese Übertragung stören und einschränken. Diese geometrischen Wirkungen beruhen auf den unvermeidlichen „Resonanz- und Dissonanzwirkungen“ der sich überlagernden Wellenmuster in der zugrundeliegenden Äther-„Matrix“.

Die einfachste Analogie zum Sonnensystem wären „viele kleine Wellen auf einem Teich“: Die sich überlappenden „Energiewellen“ entsprächen dabei der großen Bandbreite an Frequenzveränderungen des zugrundeliegenden masselosen Äthers, die wiederum verursacht werden durch den Eintritt der hyperdimensionalen Energie in unsere Dimension über die rotierende Sonne, ihre rotierenden und umlaufenden Planeten … und deren rotierende und umlaufende Monde (Abbildung 1).

Anders ausgedrückt: Das gesamte „Sonnensystem“ fungiert als ein echtes, hyperdimensionales, vernetztes, resonantes (oder manchmal auch dissonantes) System.

Die dramatischen planetaren Veränderungen, die wir in diesem Artikel beschreiben werden, sind unserer Meinung nach (in Hoaglands Modell) die direkte Folge der komplexen Drehungen und geometrisch-beeinflussten Umlaufbahnen der bisher bekannten planetaren Mitglieder des Sonnensystems und ihrer messbaren Auswirkungen auf das zugrundeliegende resonante Äthermuster. Diese Muster werden (in diesem Modell) durch zusätzliche, noch unentdeckte Planeten verstärkt, die das Geschehen ebenfalls beeinflussen, deren Umlaufbahnen sich aber weit hinter der Grenze des bisher bekannten Sonnensystems befinden.

hyperdimensional-resonantes-sonnensystemAbbildung 1: Hyperdimensional-resonantes Sonnensystem. (Hoagland)

Dr. Paulo und Alexandra Correa haben die bisher vollständigsten Laboruntersuchungen zu den Grundeigenschaften dieses zugrundeliegenden, kritischen „hyperdimensionalen Übertragungsäthers“ durchgeführt, der in Hoaglands Modell benötigt wird, um die hyperdimensionalen Informationen in unsere Dimension zu übertragen. Ein umfangreicher Überblick über ihre ausführlich dokumentierten Forschungen und Experimente findet sich unter http://www.aetherometry.com. Der verstorbene Dr. Eugene Mallove, ehemals leitender Wissenschaftsautor beim MIT, Präsident der New Energy Foundation und Chefredakteur der wissenschaftlichen Zeitschrift dieser Stiftung, Infinite Energy, schrieb dazu:

„Was ist Ätherometrie und wie kann man sie verstehen? Sie beinhaltet das Studium und Messen des Äthers – nicht des statischen, elektromagnetischen „Lichtäthers“ des 19. Jahrhunderts, sondern eines dynamischen nichtelektromagnetischen Äthers, der sich durch die Ablenkung von Elektroskopfolien, Quecksilberthermometer, Geiger-Müller-Rohre, Oszilloskope, Teslaspulen, Faraday’sche Käfige und andere gängige Geräte und Schaltelemente messen lässt. Natürlich wird jeder, der engstirnig an die Einstein’schen Relativitätstheorien glaubt – sei es die Spezielle oder die Allgemeine – nur wenig bis gar keine Gründe finden, sich mit der Ätherometrie zu beschäftigen […]“

Während Paulo und Alexandra Correa ihre Forschungen völlig unabhängig von uns durchgeführt haben, sind beide fest davon überzeugt, dass es eine grundsätzliche Verbindung zwischen einem „masselosen Äther“ und den ebenfalls nachweisbaren hyperdimensionalen Energien gibt, die er in unsere drei Raumdimensionen überträgt.

neue-experimente-zu-einem-masselosen-therAbbildung 2: Neue Experimente zu einem „masselosen Äther“. (Correa)

Hoaglands „Magnum Opus“ – „Die Mars-Connection. Monumente am Rande der Ewigkeit“ 1 – formulierte erstmals im 20. Jahrhundert das Hyperdimensions- und Äthermodell aus dem 19. Jahrhundert neu, gepaart mit der konkreten Entdeckung hyperdimensionaler Planeteneigenschaften, die durch heutige Teleskope und Raumschiffbeobachtungen identifiziert wurden. Hoagland zeigte, dass „geometrisch resonante Energiefelder“ in den uns nahegelegenen Planeten deren beobachtbare „atmosphärische Signaturen“ direkt beeinflussen, aber auch die kritischen Positionen wesentlicher Oberflächenmerkmale – wie etwa den Breitengrad der größten Schildvulkane.

Insbesondere konzentrierte er sich auf den einfachen geometrischen Festkörper namens „Tetraeder“ – ein vierseitiges Objekt, bei dem jede Seite aus gleichseitigen Dreiecken besteht. Wie die anderen vier „Platonischen Körper“ – Oktaeder, Würfel, Dodekaeder und Ikosaeder – passt ein Tetraeder perfekt in eine Kugel. Wird eine der Spitzen mit dem Nordpol einer rotierenden Planetenkugel ausgerichtet – dann tauchen die anderen drei Spitzen bei 19,5 Grad südlich des Äquators auf. Platziert man einen Tetraeder gedanklich auf die gleiche Weise im Innern einer Kugel, nur mit der Spitze in Richtung Südpol, dann werden die anderen drei „Eckpunkte“ bei 19,5 Grad nördlich des Äquators auftauchen.

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Abbildung 3: Tetraedale Geometrie im Innern einer rotierenden Kugel. (Hoagland)

Wie in einer Reihe wissenschaftlicher Abhandlungen von Hoagland et al. zum Thema hyperdimensionale Physik erklärt wird,2 treten bei einer Vielzahl Planeten viele Energiephänomene direkt auf dem kritischen 19,5-Breitengrad in Erscheinung. Gasplaneten haben in diesen Breitengraden einzigartig energiegeladene „Wolkenbänder“ und gigantische Spiralwirbel an den exakten Eckpunkten der tetraedalen Geometrie – so wie den Großen Roten Fleck auf dem Jupiter oder den Großen Dunklen Fleck auf dem Neptun. Festplaneten neigen in diesen Breiten zum größten vulkanischen „Auftrieb“ oder zu „Hotspot-Aktivitäten“ – wie die Große Insel (Big Island) von Hawaii auf der Erde oder der Olympus Mons auf dem Mars.

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Abbildung 4: Resonantes „tetraedales Energiemuster“ im rotierenden Jupiter, das den Großen Roten Fleck hervorruft. (Hoagland)

In der vorliegenden Arbeit führen wir Richard C. Hoaglands Modell der hyperdimensionalen Physik3 mit David Wilcocks Konvergenzmodell zusammen, das er in seinem dritten Buch, „Divine Cosmos“ (Göttlicher Kosmos)4, vorstellt. Mit dieser Synthese lassen sich unserer Meinung nach die derzeit auftretenden „geheimnisvollen“ Veränderungen des Sonnensystems sehr einfach erklären. Wenn hier auf das „Modell der hyperdimensionalen Physik“ (HD-Modell) verwiesen wird, so beziehen wir uns in diesem Sinne auf beide Quellen. Es würde den Rahmen dieser Darstellung sprengen, sämtliche Postulate (oder deren individuelle Abweichungen) der sich überlappenden HD-Modelle darzulegen und zu beweisen. Um die Arbeiten beider Autoren besser zu verstehen, sollten deshalb die zitierten Veröffentlichungen zu Rate gezogen werden. Für die eher nichttechnisch orientierten Leser folgen hier ein paar zusätzliche Analogien:

Der Magnetismus ist keine direkt sichtbare Energie, doch wir wissen durch seine Wirkung auf andere Dinge, dass es ihn gibt. Genausowenig können wir feststellen, in welche Richtung Unterwasserströmungen fließen, wenn wir nicht andere physikalische Stoffe wie Sandkörnchen oder gesunkene Blätter betrachten, die vom Wasser bewegt werden. Hyperdimensionale Energie ist ebenso unsichtbar, doch können wir ihre Auswirkungen im gesamten Sonnensystem beobachten: etwa durch das Auftreten anomaler Staub-, Gas- oder ionisierter Teilchen oder durch ansonsten nicht erklärbare geometrische Phänomene in bestimmten fluiden (atmosphärischen) Systemen, die offenbar die Folge von Druckströmen sind, die von Resonanzschwingungen in einem hyperdimensionalen/masselosen Äther„fluid“ erzeugt werden.5

Kommen wir nun zu unseren Beispielen.

Die Sonne

Seit spätestens Ende der 1970er haben die gesamten Strahlungsemissionen der Sonne (die von modernsten Satelliten gemessen werden) um 0,5 Prozent pro Jahrzehnt zugenommen, was nach den Aussagen eines NASA-Wissenschaftlers einen „beträchtlichen Klimawandel hervorrufen könnte“, sollten derartige Einflüsse mehrere Jahrzehnte andauern.6 Ein anderer NASA-Wissenschaftler fand heraus, dass die Stärke des Magnetfelds der Sonne zwischen 1901 und 2000 um 230 Prozent zugenommen hat.7 1999 beobachtete ein dritter NASA-Forscher einen starken Anstieg der Menge an Helium und stark geladenen Teilchen, die bei hoher Sonnenaktivität freigegeben werden, und zeigte damit, dass sich der Sonnenwind als Bestandteil des gesamten Energieausstoßes der Sonne tatsächlich verändert, was bestens zu den anderen beobachteten Veränderungen passt.8

Vor 2003 wurden die zwei stärksten Sonneneruptionen (Flares) seit Beginn der Aufzeichnungen auf einen beispiellosen Wert von X-20 eingestuft; sie ereigneten sich 1989 und 2001. Dann, im November 2003, fand eine Eruption statt, die von einigen als 200 Prozent stärker eingeschätzt wird als alle bisherigen: auf kolossale X-40 … oder mehr.9

Wie bei solchen Ereignissen üblich, folgte bald darauf ein koronaler Massenauswurf (CME), der eine riesige, anschwellende Blase aus Milliarden Tonnen elektrifizierten Gases in das Sonnenystem entließ. Dieses und andere Ereignisse veranlassten Ende 2003 einen NASA-Wissenschaftler zu der Aussage, dass die Sonne jetzt aktiver sei als seit Menschengedenken, und „es so etwas nie zuvor gegeben hat“.10

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Abbildung 5: Größter und hellster je beobachteter Sonnenflare mit einer Stärke von X-40, 11.05.03, (links) und anschließender CME (rechts). (NASA-ESA)

Trotz aller Hinweise konnte ein grundlegender Wandel der Sonne nie endgültig nachgewiesen werden – bis Ende 2003, als bezeichnenderweise nur drei Tage vor der massiven Sonnenexplosion eine Studie veröffentlicht wurde. Ilya Usoskin, ein renommierter Geophysiker, wies mit Hilfe von Eiskernproben nach, dass die Sonne seit den 1940er Jahren aktiver ist als in den gesamten 1.150 Jahren davor.11 Der anschließende ungestüme Ausbruch der Sonne nur wenige Tage später unterstrich und betonte das nur noch. Zieht man in Betracht, dass die Sonne ganze 99,87 Prozent der Masse unseres Sonnensystems enthält, neben der die Planeten im Vergleich wie Sandkörnchen aussehen, dürften sich die anhaltenden Veränderungen zweifellos auf alles auswirken, was dem gewaltigen Magnet-, Strahlungs- und Gravitationseinfluss der Sonne unterliegt.

Merkur

Trotz extrem hoher Oberflächentemperaturen scheint Merkur Eis an seinen Polen zu besitzen. Offiziell macht man dafür Kometeneis verantwortlich, das in „ständig im Schatten liegende Krater“ stürzte, doch selbst NASA-Wissenschaftler geben zu, dass es sich hierbei um eine „problematische“ Annahme handelt: Das Eis hat bereits Jahrtausende überdauert, während eine NASA-Sonde, die am Pol landet, die Hitze vermutlich nur eine Woche übersteht.12 Merkur hat auch einen unerwartet dichten Eisenkern, der nahezu die Hälfte seiner Masse ausmacht,13 und ein starkes Dipol-Magnetfeld. Die Wissenschaftler würden gerne verstehen, wie solche Anomalien möglich sind.14

Venus

Der Schwefelgehalt in der Atmosphäre der Venus hat von 1978 bis 1983 „dramatisch“ abgenommen.15 Leider konnten wir bisher keine Studie ausfindig machen, die diesen planetaren Wandel prozentual ausdrückt. Doch um die Bezeichnung „dramatisch“ zu verdienen, könnte es sich gut um eine 1.000-prozentige (oder größere!) Abnahme von Schwefelverbindungen handeln … in nur fünf Jahren. [Anm. d. Red.: Übersetzung im englischen Wortlaut, aber unmöglich. 1.000-prozentige Abnahme meint hier eine Reduktion des Schwefelgehalts in Richtung 100 Prozent.]

Für diesen enormen atmosphärischen „globalen Wandel“ wird gegenwärtig ein „gigantischer Vulkanausbruch“ verantwortlich gemacht, der mit einem Mal alle Schwefelverbindungen in die Venusatmosphäre freigesetzt hat, und zwar kurz vor 1978 (als „zufällig“ eine Flotte amerikanischer Raumschiffe eintraf, um die unmittelbaren Folgeerscheinungen zu messen). Der auffällige Schwefelgehalt verschwand dann geheimnisvollerweise äußerst rasch aus der Venusatmosphäre. Wichtig ist, dass das „vulkanische“ Modell nicht bewiesen werden kann, da der angebliche Ausbruch in diesem Zeitraum nie beobachtet wurde – weder von irdischen Observatorien noch von der gerade eingetroffenen Sonde im Venusorbit. Trotz des offensichtlichen Mangels an empirischen Beweisen für ein solches globales Ereignis hat die NASA einfach keine andere Erklärung für eine derart massive, geheimnisvolle, globale Transformation der gesamten Venusatmosphäre in nur fünf Jahren.16

Noch interessanter aber ist, dass die Gesamthelligkeit des „Eigenleuchtens“ auf der Nachtseite der Venus um kolossale 2.500 Prozent zugenommen hat, und zwar grob gesagt im selben Zeitrahmen, nämlich von 1975 bis 2001.17 Das neue Eigenleuchten hat eine grünliche Färbung, was auf Sauerstoffatome hinweist, und diese Sauerstoffemissionen sind auf der Venus genauso stark wie im sauerstoffreichen Polarlicht der Erde(!); folglich könnte eine mögliche Erklärung lauten, dass es einen enormen Anstieg des Sauerstoffgehalts in der Venusatmosphäre gegeben hat.18

Wir haben auch noch keine Studie entdecken können, die sowohl die „dramatische“ globale Abnahme des Schwefels in der Atmosphäre in der Zeit zwischen 1978 und 1983 und gleichzeitig den Anstieg der Helligkeit des Eigenleuchtens erwähnt, obwohl die Schwefelstudie sogar im Scientific American und anderen etablierten Wissenschaftspublikationen veröffentlicht wurde – denn es gibt bisher kein „anerkanntes Modell“, das beide Veränderungen als Teil eines einheitlichen Phänomens erklären kann.

Das letzte der sechs Bilder von der Venus (Abb. 6) rechts unten weist ein eigentümliches geometrisches Muster auf, das mit dem genannten 2.500-prozentigen Anstieg der Helligkeit des Eigenleuchtens einhergeht – eine lineare Besonderheit, die sich fast über die Hälfte der sichtbaren Atmosphäre des Planeten erstreckt. Diese abweichende „Geometrie“ lässt uns vermuten, dass hyperdimensional erzwungene „Fluidveränderungen“ in der Venusatmosphäre mit dieser dramatischen Aufhellung in Zusammenhang stehen könnten. Grundlage dieser Überlegungen ist das HD-Modell, das wir weiter oben und in unseren bisherigen Arbeiten beschrieben haben.

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Abbildung 6: Grünes Nachtleuchten der Venus, ANU 2,3 m CASPIR, 20.-26.09.02 (Jeremy Bailey/AAO)

Eine sorgfältige Auswertung des Bildes von 2002 zeigt, dass die geometrische atmosphärische Formation im Bild unten rechts von einem tetraedalförmigen „Energiefeld“ erzeugt worden sein könnte. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, wie Abbildung 7 zeigt. (Die Position und die Winkelbeziehungen des linearen Gebildes entsprechen genau der Spitze eines hypothetischen Tetraeders, der „in die Kugel“ der Venus „eingezeichnet“ wird.)

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Abbildung 7: Grünes Nachtleuchten der Venus (links) und tetraedale Geometrie (rechts). (Bailey/AAO/Wilcock)

Wenn Sie nun noch einmal auf Abbildung 5 schauen, sehen Sie, dass der beispiellose X-40-Flare sich ebenfalls an einem perfekten „tetraedalen“ Punkt befindet, genau wie der weiße und rötliche Bereich in der linken unteren Ecke (Knoten) des Tetraeders in Abbildung 7 – nur dass der Sonnenflare sich auf der rechten und nicht auf der linken Seite befindet. Man kann viele solcher „tetraedalen Energieknoten-Emissionen“ im ganzen Sonnensystem beobachten, wie den 300 Jahre alten Großen Roten Fleck auf dem Jupiter und den Großen Dunklen Fleck auf dem Neptun, die zum ersten Mal durch Hoaglands HD-Modell öffentlich bekannt wurden.

Planetenwissenschaftler können sich diesen bemerkenswerten und völlig unerklärlichen derzeitigen Wandel in der intrinsischen Helligkeit der Venusatmosphäre nicht erklären – sie geben ehrlich zu, dass es „eine völlige Überraschung“ ist, für die es „keine einfache Erklärung“ gibt.18,19 Ein NASA-Wissenschaftler ging sogar so weit zu sagen, dass „irgendetwas Seltsames in der oberen Venusatmosphäre geschieht“ und fügte hinzu, dass „wir letztlich einfach nicht wissen, was da vor sich geht.“ 20

Noch ein weiterer Hinweis auf einen massiven Anstieg im Gesamtenergiehaushalt der Venus wurde 1997 aufgedeckt. Die Venus zieht einen Schweif geladenen Plasmas hinter sich her, der 1997 60.000 Prozent länger war als zum Zeitpunkt seiner Entdeckung in den 1970er Jahren – und damit fast zur Erde reichte. Einer NASA-Wissenschaftlerin am Jet Propulsion Laboratory (JPL) zufolge ist dieser Schweif „ein wirklich starkes Signal, und es ist zweifellos echt.“ 21

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Abbildung 8: Riesiger Schweif aus geladenem Plasma, der sich von der Venus bis zur Erde erstreckt (New Scientist, 1997)

All diese Veränderungen im Umfeld der Venus können als Teil einer umfassenderen, hyperdimensionalen Aufladung betrachtet werden, die sich auf das gesamte Sonnensystem auswirkt – und das wird noch deutlicher werden, wenn wir uns die nächsten Daten ansehen.

Mars
Zwischen Mitte der 1970er und 1995 bildete der Mars eine bedeutende neue Wolkendecke, sein atmosphärischer Staubgehalt nahm ab, und seine Atmosphäre enthielt eine „überraschende Menge“ Ozon.22 Die unbemannte NASA-Raumsonde Mars Global Surveyor wurde 1997 unerwartet von einem lokalen 200-prozentigen Anstieg der Atmosphärendichte beschädigt.23 1999 gab es zum ersten Mal seit über 20 Jahren einen Hurrikan auf dem Mars (Abbildung 9), der drei Mal stärker war als alle bisher beobachteten. Verglichen mit der Erde erstreckte sich dieser Hurrikan über eine Fläche, die mehr als vier Mal größer war als der Staat Texas.24

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Abbildung 9: Gigantischer Hurrikan auf dem Mars (NASA/HST 1999);

Obwohl viel gerne glauben würden, dass ein rasender „globaler Supersturm“ in den Bereich der Science Fiction gehört, umhüllte 2001 ein gewaltiger globaler Staubsturm in nur drei Monaten den gesamten Mars, wie Abbildung 10 eindeutig beweist. Die offizielle Website des Hubble-Teleskops beschrieb dieses Ereignis als den „größten globalen Staubsturm auf dem Mars seit mehreren Jahrzehnten“, und er zeigte sich ungewöhnlich dynamisch, mit einer Reisegeschwindigkeit um den Äquator, die „bisher gänzlich unbekannt war“. „Seit mehreren Jahrzehnten“ heißt, dass es sich um den größten Sturm seit mindestens 40 Jahren handelt. Besonders interessant ist eine Beschreibung des Sturms als Teil eines „abrupten Beginns einer globalen Erwärmung der dünnen Marsatmosphäre“, deren Untersuchung ein NASA-Wissenschaftler der Cornell University eine „Gelegenheit, die sich nur einmal im Leben bietet“ nannte.25

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Abbildung 10: Globaler Staubsturm auf dem Mars, 26.06.2001 (links) und 04.09.01 (rechts). (NASA/HST/WFPC2);

2001 wurde die „globale Erwärmung“ auf dem Mars auch in den Massenmedien thematisiert, darunter ein drastischer jährlicher Rückgang der Schneedecke am Südpol, wobei bestimmte Eisschichten rasant erodierten.26 Interessanterweise hat die NASA eingeräumt, dass wohl eine geometrische Struktur am Rückzug der Eiskappen beteiligt war. Im mittleren Photo vom Januar 1997 kann man im Eis eindeutig ein hexagonal geformtes Muster ausmachen, das auch im linken Photo vom Oktober 1996 zu erkennen ist (auch wenn es ein wenig gegen den Uhrzeigersinn verdreht ist).

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Abbildung 11: Rückzug der nördlichen Marspolarkappen, die eine hexagonale „Wellenstruktur“ zeigen. Oktober 1996 – März 1997 (NASA/HST/WFPC2)

Interessant ist auch, dass diese Marsgeometrie bereits bei zwei früheren Begebenheiten beobachtet wurde: 1995 und 1972. Laut NASA haben „die Polarkappen in dieser Jahreszeit eine markante hexagonale Form, die 1995 bereits vom Hubble-Teleskop und 1972 von Mariner 9 bemerkt wurde. Sie könnte auf die Topographie [die Form des lithosphärischen Mantels des Mars] zurückzuführen sein, die uns weniger bekannt ist, oder auf Wellenstrukturen in der Zirkulation.“ 27 In diesem Fall stimmen wir der NASA voll und ganz zu.

Es scheint tatsächlich eine geometrische Wellenstruktur zu geben, die den Rückzug der Eiskappen des Mars beeinflusst, während sich der gesamte Planet erwärmt. Viele Wissenschaftler sind nicht mit den dreidimensionalen Wellenstrukturen vertraut, die sich bilden, sobald ein Fluid vibriert wird.28 Erinnern Sie sich, dass im HD-Modell das „Fluid“, nach dem wir suchen, in der Regel nicht nachweisbar ist – es ist eine hyperdimensionale Kraft, die über den dreidimensionalen, masselosen Äther in unsere Realität „hineinströmt“. Das unsichtbare „Fluid“ durchdringt den gesamten Raum, der seinerseits sichtbare Materie- und Energiestrukturen in dieser Dimension umgestaltet. In diesem Fall ist der hyperdimensionale Übertragungsweg stark genug, um die „kalten“ Wandlungsmuster der Marseiskappen an Resonanz- oder geometrischen Linien neu auszurichten, so wie die gleiche hyperdimensionale Geometrie möglicherweise die „heißen“, rasant zunehmenden grünen Sauerstoffemissionen in der Venusatmosphäre anordnet.

Insgesamt passt der Mars ziemlich gut in unser Modell. Der Ozongehalt steigt und der Staubgehalt sinkt, was darauf hinweist, dass eine verstärkte Ionisation stattfindet – im HD-Modell ein Zeichen für das dynamische Einströmen hyperdimensionaler Energie. Die Marsatmosphäre ist auffällig bewölkter und dichter, ein gewaltiger Hurrikan und ein überraschender globaler Staubsturm haben die NASA-Wissenschaftler verwirrt, und mehr als eine offizielle Marsstudie stellte eine „globale Erwärmung“ fest. Der Rückzug der Eiskappen auf der Marsoberfläche scheint buchstäblich von einer unsichtbaren geometrischen „Wellenstruktur“ geformt zu werden. Noch einmal: Diese Veränderungen geschehen nicht nur auf dem Mars – sie finden gleichzeitig im gesamten Sonnensystem statt. Die eindrucksvollen Daten über den Jupiter offenbaren diesen Entwicklungstrend endgültig.

Jupiter

Ebenso geheimnisvolle geometrische Wirkungen wurden in der Atmosphäre des Jupiters entdeckt und von der NASA ohne allzuviel Aufsehen veröffentlicht. Obwohl die Wissenschaftler die atmosphärische Struktur in Abbildung 12 als „Quasi-Hexagon“ bezeichnen, ließe sich in der derzeit beschränkten Datenlage ein fünfseitiges Pentagon in den polaren Wolkenstrukturen des Jupiters ausmachen. Besonders verblüfft daran, dass die stabile, langsam rotierende Formation in der Nordpolarregion des Jupiters innerhalb ihrer eleganten, geometrischen Grenzen einen „scharfen Temperaturabfall“ erzeugt und „die Polaratmosphäre und den stratosphärischen Dunst von der restlichen Atmosphäre abgeschottet“ hält. Einer der Autoren – Wilcock – nimmt an, dass wir möglicherweise die Seitenfläche eines weiteren eingebetteten, resonanten dreidimensionalen Gebildes sehen, das als „Dodekaeder“ bekannt ist: ein zwölfseitiges Objekt in Form eines Fußballs, bei dem jede Seitenfläche ein perfektes Pentagon darstellt. Mit Hilfe der Software Photoshop wurde das geometrisch perfekte „bloßgestellte Pentagon“ in das linke Bild eingezeichnet:

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Abbildung 12: Jupiters arktischer Polarwirbel (NASA/JPL/HST/University of Hawaii 1999) mit eingefügtem Pentagon im linken Bild (Wilcock, 2004)

Die NASA diskutierte offen über die ungewöhnliche Formation und erwähnte sogar ihre Geometrie, doch sie ging nur so weit, ihr Inneres als „quasi-hexagonale Form“ zu bezeichnen, ohne jedoch die ebenso mögliche pentagonale Struktur zu erwähnen.29

Erinnern Sie sich an die geheimnisvollen Eisvorkommen an den Polen des von der Sonnenhitze ausgedörrten Merkurs, die wir erwähnt haben? Wir spielten dort darauf an, dass es einen hyperdimensionalen „Abschirmeffekt“ geben könnte, der diese Regionen vor der natürlichen Sonneneinstrahlung schützt, eine geheimnisvolle eigene „Kühlanlage“. Wilcock interpretiert die pentagonale „Wellengeometrie“ der Jupiterwolken als einen weiteren Hinweis darauf, dass auch die Polregionen des Jupiters auffallend kalt sind, während die kalten Polarzonen des Mars, wie wir gesehen haben, ein hexagonales Oberflächenmuster aufwiesen. Die sich häufenden Beweise legen den logischen Schluss nahe, dass eine Planetenoberfläche oder das atmosphärische Erwärmungsmuster manchmal stärker von der resonanten inneren Äther-„Geometrie“ als von der direkten äußeren Sonneneinstrahlung beeinflusst werden kann.

Sollte Jupiter tatsächlich hyperdimensional „aufgeladen“ werden, dann müsste laut HD-Modell ein Wirbelphänomen an einem der Knoten (Eckpunkte) des nördlichen Pentagons zu sehen sein. Ein Film, der aus 1.200 Einzelbildern zusammengesetzt wurde, die Ende 2000 von der Cassini-Raumsonde der NASA vom Jupiter aufgenommen wurden, zeigt genau das: einen dunklen Wirbel in der Größe des Großen Roten Flecks, auf dem gleichen Breitengrad (60° N) wie die Eckpunkte des Pentagons! Im Zentrum des Knotens bildet sich ein heller Punkt, der sich entlang eines linearen Musters ausdehnt, dessen Größe und Winkel dem des Pentagons entsprechen, während parallel dazu eine weitere Linie in der Nähe des Jupiterpols auftaucht. Ein Artikel auf http://www.spacedaily.com bezeichnet das als ein „unerwartet langlebiges polares Wettermuster auf dem Riesenplaneten“, denn „der Film zeigt, dass die kleinen Flecken lange bestehen bleiben und sich nach geordneten Mustern bewegen.“ 30 Mit keiner Silbe wird jedoch erwähnt, dass die sich bildenden Linien ungewöhnlich gerade und parallel sind, statt den üblichen gewölbten Bahnen typischer Wolkenbewegungen zu folgen (siehe Abbildung 9).

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Abbildung 13: Lineare Formation auf der nördlichen Hemisphäre des Jupiters. (NASA/JPL/SwRI, 2002);

Die NASA selbst beschreibt die Ereignisse im Film als „die Geburt und die Bewegung eines dunklen Wirbels, der größer als die Erde ist“, wobei „ein dunkler Fleck auftaucht und innerhalb von zwei Wochen zu einem deutlichen Oval in der Größe und Form des Großen Roten Flecks in der südlichen Hemisphäre des Jupiters anwächst. Während dieser dunkle Fleck im Polarlichtoval eingebettet ist, beginnt sich seine Randzone im Uhrzeigersinn zu drehen und bildet gleichzeitig einen kleinen, helleren, inneren Kern aus. Schließlich bewegt er sich aus der Polarlichtzone hinaus und verformt sich, wobei er am Breitengrad abflacht und am Längengrad wächst. Kurz vor Ende des Films taucht ein zweites, kleineres, dunkles Oval in der Nähe des Pols auf und verformt sich im Scherwind.“ 31

Dr. Carolyn Porco und ihre Arbeitsgruppe veröffentlichte eine Untersuchung dieses Ereignisses, in der es heißt: „Andere Hinweise lassen darauf schließen, dass große ovale Gebilde in den Polregionen ein wiederkehrendes Phänomen sind […] das quasi-periodisch oder selten, dafür aber wiederkehrend auftritt und von einem ungewöhnlichen Polarlichtereignis ausgelöst werden könnte […] Jedenfalls kann die Entstehung des dunklen Ovals bisher nicht erklärt werden.“ 32 [Hervorhebung durch den Autor]

Hier haben wir also ein gigantisches Wirbelphänomen, das klar auf eine übereinstimmende Geometrie weist, in einer Region, von der die NASA bereits zugegeben hat, dass sie eine „quasi-hexagonale“, sprich pentagonale, Form in den oberen Wolkenschichten beherbergt. Obwohl einige Leser uns gewiss vorwerfen, dass es sich hierbei um eine alberne „Mustersuche“ handelt, haben wir auch beim Jupiter eindeutige Beweise für eine Erhöhung der energetischen atmosphärischen Aktivität, die sich entlang innerlich übereinstimmender, geometrisch definierter (resonanter „stehender Wellen“) Muster vollzieht.

Nicht nur wir vermuten, dass die Veränderungen der Wirbelphänomene auf dem Jupiter auf einen allgemeinen Energieanstieg zurückzuführen sind. Eine wichtige Studie zum Jupiter hat es tatsächlich in die Ausgabe der USA Today vom 22. April 2004 geschafft. Sie gibt das überraschende Verschwinden einiger bedeutender ovaler Formationen in der Atmosphäre des Jupiters bekannt (Abbildung 14) – von September 1997 bis September 2000. Die Studie zeigte, dass die innere Wärme des Jupiters ohne diese Wirbel nicht mehr so effizient in den Weltraum freigesetzt wird wie zuvor … und Jupiter innerhalb der nächsten zehn Jahre voraussichtlich eine erhebliche „globale Erwärmung“ erleben wird – einen kolossalen prognostizierten Temperaturanstieg von 10° C.33

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Abbildung 14: Das Verschwinden von weißen Wirbeln in den mittleren Breitengraden des Jupiters. (NASA/HST, 2004)

Der Planetenwissenschaftler, der diese Studie durchgeführt hat, merkt auch an, dass sich die Farbe des Großen Roten Flecks vom traditionellen Rot „etwas mehr in Richtung lachsfarben“ verändert hat und glaubt, dass diese Farbveränderungen ebenfalls auf einen allgemeinen Temperaturanstieg auf dem Jupiter zurückzuführen sein könnten.34 Theoretisch sollen diese Veränderungen Teil eines 70-jährigen Zyklus sein, der angeblich mit dem ersten Auftauchen der drei größten Ovale 1939 begann. Was wir jetzt sehen, könnte gut nur der Anfang sein. Das Verschwinden der Wirbel zwischen September 1997 und September 2000 könnte direkt mit dem Auftauchen des noch größeren Polarwirbels in der nördlichen Hemisphäre des Jupiters verbunden sein, der nur Tage später erschien und vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2000 aufgezeichnet wurde (Abbildung 13).

Die Verlagerung der Wirbelaktivität von den mittleren in die polaren Breitengrade des Jupiters ist nur eine von zahlreichen deutlich messbaren Veränderungen, die auf dem größten Planeten des Sonnensystems stattfinden. Abbildung 15 zeigt eine röhrenförmige Wolke aus heißem Plasma, die 1979 zum ersten Mal in der Umgebung des Jupiters entdeckt wurde. Die NASA-Sonden „Pioneer 10“ und „Pioneer 11“ konnten 1973-74 nichts Derartiges entdecken, was bedeutet, dass dieses wesentliche Merkmal des Jupitersystems auch in nur fünf Jahren auftauchte.35

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Abbildung 15: Plasmaröhre (Torus) in der Umlaufbahn des Jupitermonds Io. (NASA/HST)

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Abbildung 16: Aurorabögen des Jupiters nach dem Einschlag des K-Fragments, 19.07.1994. (NASA/HST/WFPC2);

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Abbildung 17: ROSAT-Röntgenbilder der Energieemissionen des Jupiters während des „K“-Einschlags des Kometen Shoemaker-Levy 9. (NASA/JPL, 1994)

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Abbildung 18: Jupiters Polarlichter und deren ringförmige Verbindung mit Io. (NASA/HST, 1995)

Wenn wir daran denken, dass diese „Röhre“ 1974 noch gar nicht existierte, machen es die folgenden Ereignisse vollends klar, dass sich die Energie in und um den Jupiter maßgeblich verändert: 1994 schlugen die vielen Bruchstücke des Kometen Shoemaker-Levy 9 in den Jupiter ein und führten zu einem Schauspiel am Himmel, als infolge der außergewöhnlich energetischen Einschläge viele dunkle, atmosphärische „Löcher“ in die obere Jupiteratmosphäre gerissen wurden. Beim Einschlag des „K“-Fragmentes geschah etwas wirklich Verblüffendes: Zwei Bögen aus geladenem Plasma brachen aus dem Planeten heraus und blieben für etwa eine Stunde als sichtbare Struktur bestehen.* Obwohl es schwer zu glauben ist (und das Bild zugegebenermaßen eine geringe Auflösung hat), erscheint Abbildung 16 genau so auf der offiziellen Website des JPL:36

Noch interessanter ist, dass im JPL-Bericht festgestellt wird, dass „die Astronomen durch einen Vergleich mit Röntgenbildern des Jupiters, die zur Zeit des K-Einschlags vom ROSAT-Satelliten aufgenommen wurden, wissen, dass die Störung im Norden zur Zeit des K-Einschlags am hellsten war und danach abklang. Wenn während des K-Einschlags Bilder durch das Hubble-Teleskop aufgezeichnet worden wären, hätten diese weitaus hellere Bögen gezeigt als die Bögen, die 45 Minuten später [im Bild] beobachtet wurden.“ „Weitaus heller“ ist für die NASA eine ziemlich grobe Aussage. Abbildung 17 zeigt uns die ROSAT-Bilder, auf die sich der JPL-Bericht in seiner kühnen Aussage bezieht.

Der Artikel ist in einem Stil geschrieben, der deutlich darauf hinweist, dass diese Bögen (Abbildung 16) ein relativ neues Phänomen waren, das in solcher Intensität nie zuvor gesehen und offenbar zum ersten Mal im Mai 1994 vom Hubble-Teleskop beobachtet wurde. Zumindest wurde ein einzelner derartiger Ring nach dem Einschlag am 19. Juli 1994 zu einem festen, dauerhaften Bestandteil des Jupiters. Er war im Mai des Jahres zum ersten Mal entdeckt worden und wurde zwischen Mai 1994 und September 1995 mit weitaus höherer Auflösung gefilmt.37 Dieser Ring strömt aus den Polarzonen des Jupiters zu den Polarzonen seines nächsten Mondes Io und verbindet die beiden wie Perlen auf einer Schnur. Die Stärke dieser Energieröhre kommt der gesamten Energie gleich, die auf der Erde vom Menschen erzeugt wird. Überraschenderweise beeinflusst dieser Ring die Polarzonen des Jupiters stark genug, um die Wolkenbewegung in Richtung Io abzulenken. Wir haben das Bild nicht bearbeitet – was Sie hier sehen, erschien genau so auf der Hubble-Website:38

Ein weiterer interessanter Aspekt dieses Energierings ist, dass die NASA nun weiß, dass durch ihn Elektronen in beide Richtungen fließen – von Norden nach Süden und von Süden nach Norden. Die NASA-Wissenschaftler bezeichnen sie als „bidirektionale Elektronen“. Die herkömmlichen Modelle können das Phänomen nicht erklären, doch es passt perfekt in Wilcocks Basismodell aus seinem dritten Band, „Divine Cosmos“, wenn wir erst einmal die Bedeutung gegenläufig rotierender Energiefelder für die gesamte Physik verstanden haben.

Quelle: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/dramatische-veraenderungen-in-unserem-sonnensystem-teil-1

Gruß an die „Gürtel“  Van Allens

TA KI

De Bello Gallico 6. Buch (Auszug 21-28) „Germanenexkurs“


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Die Germanen haben ganz andere Bräuche. Denn sie haben weder Druiden, die den kultischen Dingen vorstehen, noch legen sie großen Wert auf Opfer. Unter die Götter zählen sie nur die, die sie wahrnehmen und deren Wirken ihnen augenscheinlich zu Hilfe kommt, die Sonne, den Mond und Vulkan. Den Glauben an die übrigen kennen sie nicht einmal vom Hörensagen. Ihr ganzes Leben besteht aus jagen und militärischen Übungen. Von klein auf streben sie danach, Härte und Anstrengung zu ertragen. Diejenigen unter ihnen, die am spätesten mannbar werden, genießen bei ihnen das höchste Lob. Die einen glauben, dadurch werde das Wachstum angeregt, die anderen meinen, Kräfte und Muskeln würden dadurch gestärkt. Es zählt bei ihnen zu der höchsten Schande, schon vor dem 20. Lebensjahr mit einer Frau verkehrt zu haben. Hierbei gibt es keine Heimlichkeit, denn beide Geschlechter baden zusammen in den Flüssen und tragen nur Felle oder dürftige Pelzüberwürfe, wobei der größte Teil des Körpers nackt bleibt.

Ackerbau betreiben sie wenig, ihre Ernährung besteht zum größten Teil aus Milch, Käse und Fleisch. Auch hat niemand bei ihnen ein bestimmtes Stück Land oder Grundbesitz. Jeweils für ein Jahr weisen die Stammesleitung und die führenden Männer den Sippen, Großfamilien und anderen Genossenschaften ein Stück Land zu, wobei sie Größe und Lage nach ihrem Gutdünken festsetzen. Im Jahr darauf zwingen sie ihre Stammesgenossen weiterzuziehen. Für dieses Verfahren führen sie viele Gründe an: Ihre Stammesgenossen sollen keinen Gefallen an der Seßhaftigkeit finden und dadurch ihre kriegerische Neigung zugunsten des Ackerbaues aufgeben. Es soll auch nicht dahin kommen, dass sie ihr Ackerland erweitern wollen und die Mächtigen die Schwächeren von ihrem Besitz vertreiben, auch sollen sie nicht zu sorgfältig Häuser errichten, um Hitze und Kälte zu entgehen. Auch die Geldgier soll dadurch im Keim erstickt werden, weil sie die Entstehung gegnerischer Parteien und Streit begünstigt. Schließlich wollen sie die Zufriedenheit der unteren Schichten dadurch erhalten, dass jeder sieht, dass seine Mittel genauso groß sind wie die der Mächtigsten.

Es gilt bei den Stämmen als höchster Ruhm, wenn sie um ihr Gebiet herum einen möglichst breiten Streifen brachliegendes Einöde besitzen. Sie halten es für ein Kennzeichen von Tapferkeit, wenn die Anwohner ihrer Grenzen von ihrem Land vertrieben abziehen und niemand wagt, sich in ihrer Nachbarschaft niederzulassen. Gleichzeitig wird damit die Furcht vor einem plötzlichen Einfall beseitigt. so dass sie glauben, sie seien dadurch sicherer. Wenn sich ein Stamm in einem Krieg verteidigt oder einen Krieg beginnt, wählen sie Beamte, die den Oberbefehl übernehmen und Gewalt über Leben und Tod haben. In Friedenszeiten gibt es keine gemeinsame Regierung, sondern die fahrenden Männer der einzelnen Gebiete und Gaue sprechen für die jeweilige Bevölkerung Recht und schlichten Streitfälle. Raubzüge, die außerhalb der Stammesgrenzen unternommen werden, betrachten sie nicht als Schande. Sie vertreten den Standpunkt, dass sie erfolgen, um die Jugend zu üben und vorn Müßiggang abzuhalten. Sobald in einer Versammlung einer der fahrenden Männer verkündet, er werde einen solchen Zug anführen, und wer ihm folgen wolle, solle sich melden, stehen die auf, denen das Unternehmen und sein Leiter gefallen, und versprechen ihre Unterstützung. Sie werden vom ganzen Volk gelobt. Wer von ihnen dem Führer dann nicht folgt, der wird für einen Verräter und Deserteur gehalten, und in Zukunft wird ihm in allen Bereichen die Vertrauenswürdigkeit abgesprochen. Sie halten es für Frevel, einen Gast zu verletzen. Wer aus welchem Grund auch immer zu ihnen kommt, den schätzen sie vor Unrecht und halten ihn für unverletzlich. Alle Häuser stehen ihm offen, und die Bewohner teilen ihre Nahrung mit ihm.

Es gab eine Zeit, in der die Gallier den Germanen an Tapferkeit überlegen waren, ja sie mit Krieg überzögen und Kolonien jenseits des Rheins gründeten, weil die Bevölkerung zu groß war und sie nicht genügend Ackerland besaßen. Die fruchtbarsten Gebiete Germaniens in der Nähe des hercynischen Waldes, der, wie ich sehe, auch Eratosthenes und einigen anderen Griechen vom Hörensagen bekannt war, den sie aber Orcynien nennen, nahmen damals die tectosagischen Völker in Besitz und ließen sich dort nieder. Dieses Volk hält sich bis zum heutigen Tag in diesem Gebiet und besitzt den Ruf höchster Gerechtigkeit und größten Kriegsruhms. Da die Germanen noch jetzt unter denselben dürftigen, ärmlichen und entbehrungsreichen Verhältnissen leben wie damals, ist auch ihre Nahrung und ihre übrige Lebensweise noch die gleiche. Den Galliern aber hat die Nähe der römischen Provinzen und die Kenntnis überseeischer Verhältnisse viel an Reichtum und Verfeinerung der Lebensweise gebracht, so dass sie sich langsam daran gewöhnten, von der Germanen besiegt zu werden, und da sie in vielen Schlachten geschlagen wurden, vergleichen sie sich nicht einmal mehr selbst mit ihnen, was die Tapferkeit angeht.

Die Ausdehnung des hercynischen Waldes, auf den wir oben hinwiesen, entspricht einem zügigen Fußmarsch ohne Gepäck von neun Tagen; anders kann sie nicht bestimmt werden, da die Einheimischen kein Wegemaß kennen. Der Wald beginnt im Gebiet der Helvetier, Nerneter und Rauracer und erstreckt sich in gerader Richtung auf die Donau zu bis zum Gebiet der Dacer und Anartier. Hier wendet er sich nach links und zieht sich in verschiedenen Gebieten abseits des Flusses hin; auf Grund seiner beträchtlichen Ausdehnung berührt er dabei die Gebiete vieler Völker. In diesem Teil Germaniens gibt es niemanden, der von sich behaupten könnte, er sei bis zum östlichen oder nordöstlichen Rand des Waldes vorgestoßen, auch wenn er sechzig Tage marschiert wäre, noch weiß jemand, wo der Wald anfängt. Gewiß ist, dass es dort viele Arten von wilden Tieren gibt, die man sonst nicht sieht. Diejenigen, die sich am meisten von den uns bekannten unterscheiden und besonders merkwürdig erscheinen, sollen jetzt folgen:

Es gibt ein Rind in der Gestalt eines Hirsches; es hat in der Mitte seiner Stirn zwischen den Ohren ein Horn, das stärker hervorragt und gerader ist als die Hörner, die wir kennen. In seiner Spitze teilt es sich in der Art von Blättern und Zweigen weit auseinander. Männliches und weibliches Tier sehen gleich aus, auch ihre Hörner haben dieselbe Form und Größe.

Daneben gibt es Tiere, die Elche genannt werden. Sie sehen ähnlich aus wie Ziegen und haben auch ein buntes Fell. Sie sind jedoch etwas größer als Ziegen, haben stumpfe Hörner und Beine ohne Gelenkknöchel. Sie legen sich zur Ruhe nicht nieder und können nicht wieder auf die Beine kommen oder sich wenigstens vom Boden erheben, wenn sie zufällig zu Fall kommen und stürzen. Sie benutzen daher Bäume als Ruhestätten; daran lehnen sie sich und können so, etwas zur Seite geneigt, ausruhen. Wenn Jäger aus ihren Spuren herausfinden, wohin sie sich gewöhnlich zur Ruhe zurückziehen, untergraben sie von den Wurzeln her alle Bäume an dieser Stelle oder schneiden sie nur so weit an, dass der Eindruck erhalten bleibt, als stünden die Bäume fest. Wenn sich die Tiere nach ihrer Gewohnheit daranlehnen, bringen sie mit ihrem Gewicht die ihres Halts beraubten Bäume zu Fall und stürzen zusammen mit ihnen um.

Eine dritte Art heißt Auerochsen. Diese sind etwas kleiner als Elefanten und haben das Aussehen, die Farbe und die Gestalt von Stieren. Sie besitzen gewaltige Kräfte, sind sehr schnell und schonen weder Menschen noch wilde Tiere, wenn sie sie einmal erblickt haben. Die Einheimischen setzen allen Eifer daran, sie in Gruben zu fangen und zu töten. Diese anstrengende Tätigkeit härtet die jungen Männer ab, die sich in dieser Art von Jagd üben. Wer die meisten Auerochsen getötet hat, trägt hohes Lob davon, wenn die Hörner als Beweis seiner Leistung öffentlich ausgestellt werden. Selbst wenn man sie als ganz junge Tiere fängt, können sie sich nicht an den Menschen gewöhnen und gezähmt werden. Die Spannweite ihrer Hörner sowie deren Aussehen und Gestalt unterscheiden sich sehr von den Hörnern unserer Rinder. Die Einheimischen sammeln sie eifrig, fassen den Rand in Silber und gebrauchen sie bei feierlichen Gastmählern als Pokale.

Quelle: http://www.wodanserben.de/germanenexkurs.php

Gruß an die Geschichtsinteressierten

TA KI