5 Gründe, warum barfuß laufen gesund ist


Gönn Deinen Füßen öfter mal eine Pause von zu engen, kleinen oder hohen Schuhen. Barfuß laufen ist gesund! Ja, richtig gehört: Das Herumtappsen mit nackten Füßen ist nicht nur unglaublich befreiend und bequem, sondern wirkt sich auch noch gesundheitlich positiv aus. Das führen wir für Dich natürlich etwas genauer aus: Fünf Gründe für das gelegentliche Fuß-FKK liest Du hier.

Nichts gegen High Heels, Pumps und Co., aber wenn wir nach einem langen Tag nach Hause kommen, könnten sie nicht schneller in einem hohen Bogen in der Ecke landen. Sogar Sneaker streifen wir abends nur zu gerne von unseren Füßen, weil eben jene in ihnen schwitzig geworden sind und sich irgendwie gefangen gefühlt haben.

Ein Plädoyer fürs Barfußlaufen: 5 Gründe, warum es gesund ist

Klar, im Büro sollte man vielleicht nicht ohne Fußbekleidung auftauchen. Aber in der Freizeit, zum Beispiel am Wochenende zu Hause oder bei einem kleinen Spaziergang an einem See oder im Park hast Du genug Möglichkeiten, um auf Schuhe zu verzichten. Das Barfußlaufen ist deshalb so gut:

1. Die Fußmuskulatur wird trainiert

Diesen positiven Effekt hast Du vor allem dann, wenn Du in der Natur herumläufst. Die Füße müssen sich hier nämlich immer wieder einem anderen Untergrund anpassen, der von Unebenheiten gezeichnet ist. Die Zehen krallen sich in den Boden, Ballen, Ferse und Fußseiten versuchen, die Balance zu halten. Das trainiert ganzheitlich die Fußmuskeln, die sich zu allen Seiten mal dehnen und zusammenziehen müssen.

2. Fußfehlstellungen wird vorgebeugt

Plattfüße, Senkfüße, Spreizfüße, Hohlfüße, Knickfüße: Es gibt schier unendlich viele Varianten von Fehlstellungen, die sich bei einem Fuß durch das falsche Schuhwerk und eine unterentwickelte Fußmuskulatur entwickeln können. Wenn Du diese also trainierst, kannst Du dem Ganzen gleich entgegenwirken. Wenn eine Fehlstellung allerdings schon ausgeprägt ist, lässt sie sich nicht so einfach beheben, aber durch eine kräftige Muskulatur immerhin etwas verbessern.

3. Barfuß laufen ist wie eine Fußreflexzonenmassage

Warum extra für eine Massage bezahlen, wenn man es auch ganz natürlich haben kann? Laufe draußen einfach mal über Wiesen, kleine Wurzeln und Hügel, Du wirst an Deiner Fußsohle sofort merken, wie angenehm das ist. Und wie Du sicher weißt, laufen hier auch besonders viele Nervenenden aus dem gesamten Körper zusammen, sodass sich die Fußreflexzonenmassage ganzheitlich entspannend und wohltuend auswirkt.

4. Rückenschmerzen werden reduziert

Schuhe, die so gar nicht ergonomisch geformt sind, sorgen nicht nur für eine Fehlstellung der Füße, sondern auch gleich der Wirbelsäule und damit des gesamten Körpers. Barfuß nimmt der Körper wieder eine natürliche Position ein. Noch besser wird Deine Haltung und Dein Gang, wenn Du das Abrollen der Füße langsam aber stetig trainierst.

5. Kalte Füße werden einfach weggelaufen

Wusstest Du, dass enge Socken und Schuhe die Blutzirkulation in den Füßen einschränken und man deshalb auch so eingepackt kalte Füße bekommen kann? Beim Barfuß laufen ist der Blutdruck dagegen nicht gehemmt. Und wenn Dir doch mal untenrum kühl werden sollte, legst Du einfach eine Decke oder eine Wärmflasche über die Füße. Auch ein paar weiche, lockere Kuschelsocken können helfen.

Quelle: http://www.erdbeerlounge.de/lifestyle/fit-gesund/gesundheit/5-gruende-warum-barfuss-laufen-gesund-ist/

Gruß an unsere Füße, die uns durch unser Leben tragen

TA KI

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Arthrose: Schon 45 Minuten Sport pro Woche genügen


Damit Arthrose nicht schlimmer wird, gibt es viele Massnahmen, die man – auch ganz ohne Arzt – umsetzen kann. Eine der wichtigsten Massnahmen ist: Immer in Bewegung bleiben! Denn es gilt tatsächlich: Wer rastet, der rostet! Dass man dabei nicht täglich stundenlang Sport treiben muss, ist vielleicht nicht jedem bekannt. Ja, es genügen offenbar schon 45 Minuten pro Woche, um bei Arthrose beweglich zu bleiben. Das bedeutet: Täglich ein flotter Spaziergang von weniger als 10 Minuten ist ausreichend!

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Unverzichtbar: Bewegung bei Arthrose

Im Januar 2017 schrieben Forscher der Northwestern University, dass ältere Menschen, die an Arthrose leiden, unbedingt in Bewegung bleiben müssen, um nicht irgendwann einmal infolge der Krankheit völlig unbeweglich und steif zu werden.

Allerdings schreckt es viele Betroffene regelrecht ab, wenn es heisst, man müsse 2 ½ Stunden pro Woche aktiv Sport treiben – wie die bisherige Empfehlung lautete – um ernsthaften Krankheiten und einem vorzeitigen Tod vorzubeugen.

Mit einem arthritischen Knie ist Sport jedoch ganz und gar nicht lustig, und so ist es kein Wunder, wenn nur einer von zehn Arthrosekranken diese Empfehlung auch umsetzt. Bei den meisten ist es so, dass sie sich von Jahr zu Jahr weniger bewegen und schliesslich gar nicht mehr. Jetzt aber hat sich gezeigt, dass schon etwa ein Drittel der einst angegebenen wöchentlichen Bewegungszeit genügt, um der Arthrose ein Schnippchen zu schlagen.

45 Minuten Bewegung pro Woche sind ausreichend

Die Untersuchung der Northwestern University ergab, dass schon mit einer Gesamtsportzeit von 45 Minuten pro Woche die Beweglichkeit der arthritischen Gelenke in den Beinen um 80 Prozent verbessert werden kann.

Die Wissenschaftler wollten die Mindestzeit herausfinden, die man sich pro Woche bewegen muss, um trotz Arthrose fit zu bleiben. Denn es war klar, dass sich Betroffene umso mehr zur Bewegung würden motivieren lassen, je kürzer die erforderliche Zeit ausfallen würde.

Das Ergebnis der Nachforschungen war, dass ein Drittel der etwa 1.600 Studienteilnehmer – die alle an Schmerzen und Steifheit in den Hüften, Knien oder Füssen litten – innerhalb von zwei Jahren mit wöchentlich 45 Minuten Aktivität erhebliche Verbesserungen in Sachen Beweglichkeit erzielen konnte. Wer sich hingegen weniger häufig bewegte, konnte keine so positiven Auswirkungen auf seine Arthrose beobachten. Die angegebenen 45 Minuten sind somit das absolute Minimum.

Ein flotter Spaziergang: täglich und 7 Minuten lang

Doch auch ein bisschen Bewegung ist immer noch besser als gar keine, so die Studienautorin Dorothy Dunlop, Professorin für Rheumatologie und präventive Medizin an der Northwestern University Feinberg School of Medicine in ihrem Artikel, der im Dezember 2016 im Fachjournal Arthritis Care & Research erschienen war.

Es muss übrigens kein Hochleistungssport sein. Sie müssen nicht einmal Joggen oder Radfahren. Schon ein täglicher flotter Spaziergang ist ausreichend. Er sollte mindestens 7 Minuten lang dauern. Wenn Sie sich natürlich mehr bewegen möchten – umso besser! Denn schliesslich möchten Sie ja nicht nur bewegliche Gelenken behalten, sondern sich auch ein gesundes Herz-Kreislauf-System bewahren und vor allen Dingen geistig fit bleiben.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/arthrose-bewegung-170104006.html

Gruß an die täglichen Spaziergänger

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TA KI

Neun Gründe, warum Spaziergänge so gesund sind


Bewegung hält bekanntlich äusserst fit und gesund. Bewegung kann Ihnen so manche Krankheit vom Leibe halten und sogar bestehende Schmerzen zum Verschwinden bringen. Sie brauchen dazu übrigens weder ein Fitness-Studio noch einen Hometrainer, auch kein Fahrrad oder sonst eine kostspielige Ausrüstung. Gehen Sie einfach spazieren. Wenn Sie nämlich nur wenige Stunden pro Woche spazieren gehen, so schenkt Ihnen diese einfache Massnahme mindestens neun gesundheitliche Vorteile. Am besten, Sie gehen gleich los.

 Gesund durch Spazieren gehen

 

Gehen Sie spazieren!

Manchmal sind die einfachsten Lösungen zugleich die besten. Und so verhält es sich auch in Sachen Bewegung. Das Spazierengehen ist dabei mit Abstand die einfachste, preiswerteste und flexibelste Form der Bewegung, die man sich vorstellen kann. Sie benötigen dazu keine besondere Ausrüstung und müssen sich auch nicht an einen bestimmten Zeitplan halten. Wenn Sie wollen, können Sie jederzeit losgehen – ob morgens um fünf oder nachts um zwölf. Alles kein Problem: Schuhe an und los geht’s.

Spaziergänge aus wissenschaftlicher Sicht

Möglicherweise denken Sie jetzt, dass Radfahren, Rudern, Skifahren, Leichtathletik oder Krafttraining sicher viel effektiver und gesünder sein müssen als einfaches Spazierengehen. Nicht unbedingt! Inzwischen gibt es zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema „Effektivität des Spazierengehens“ – und die Ergebnisse können sich wahrlich sehen lassen:

Regelmässiges Spazierengehen (fünf Mal pro Woche à 30 Minuten)

  • reduziert das Risiko für grünen Star
  • regt die Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphinen) aus
  • lindert Stress und Müdigkeit schon nach zehn Minuten
  • stärkt das Immunsystem
  • halbiert das Alzheimerrisiko
  • verbessert die Herzgesundheit und senkt Bluthochdruck
  • verringert das Diabetes-Risiko
  • kräftigt die Muskulatur und macht Gelenke belastbarer
  • lindert Gelenk- und Rückenschmerzen
  • reduziert den Schwund der Knochendichte und damit die Osteoporosegefahr
  • trainiert Ihren Gleichgewichtssinn
  • mässigt Heisshungerattacken auf Schokolade
  • reduziert Depressionen und Angstzustände
  • senkt das Risiko für viele Krebsarten
  • kurbelt Ihren Stoffwechsel an und hilft beim Abnehmen
  • verlängert Ihr Leben!

Das Risiko für unterschiedlichste Krankheiten und Gesundheitsbeschwerden kann also mit täglichem Spazierengehen deutlich reduziert werden. Viele Erkrankungen können gar gestoppt, gelindert oder geheilt werden, wenn man nur täglich spazieren oder wandern geht.

Spazieren gehen oder wandern?

Der Unterschied zwischen Spazierengehen und Wandern ist übrigens nicht allzu gross. Je länger Ihr Spaziergang dauert und je schneller Sie gehen, umso eher wird der Spaziergang offenbar zur Wanderung.

In sportmedizinischen Kreisen ist man der Meinung, dass jeder Spaziergang eine Wanderung ist, wenn Sie sich dabei mit fünf bis sechs Stundenkilometern fort bewegen.

Sollten Sie Probleme bei der Einschätzung Ihrer Gehgeschwindigkeit haben, dann hilft Ihnen ein Laufsensor weiter, den Sie an Ihrem Schuh befestigen können und der Ihnen alsbald Ihre Geschwindigkeit mitteilen wird.

Natürlich sollten Sie als ungeübte Person nicht gleich mit Höchstgeschwindigkeit durchstarten. Lassen Sie es langsam angehen. Doch berücksichtigen Sie, dass es Ihnen keinen gesundheitlichen Nutzen verschaffen wird, wenn Sie zehn Schritte gehen und den Rest der halben Stunde gemütlich auf einer Parkbank oder im Café beim Plausch mit Bekannten verbringen.

Bewegung ist Ihr Ziel! Sie möchten immer schneller werden, immer längere Strecken zurücklegen und – wenn es Ihre Zeit erlaubt – immer länger unterwegs bleiben.

Neun Vorteile täglicher Spaziergänge

Aus all den oben aufgezählten Vorteilen, die das Spazierengehen für Sie auf Lager hat, haben wir im Folgenden neun herausgegriffen, die ganz bestimmt auch Ihre Wanderlust wecken werden.

Vorteil 1: Spaziergänge bauen Stress ab – auch bei Kindern

In Stresssituationen sollte man sich bekanntlich am besten tüchtig bewegen. Die überschüssigen Stresshormone können dadurch wirkungsvoll abgebaut werden, Groll und Wut schwinden deutlich, frische Luft füllt die Lungen und der Kopf wird wieder frei.

Sogar bei Kindern gelingt der Stressabbau mit Spaziergängen. Wann immer möglich sollten Kinder daher zu Fuss zur Schule gehen (oder natürlich mit dem Fahrrad).

Forscher der University of Buffalo Medical School im Bundesstaat New York berichten, dass bei Kindern, die bereits vor dem Unterricht einen Spaziergang machten, Puls und Blutdruck während des Unterrichts weniger stark anstiegen. Auch betraten sie das Klassenzimmer weniger besorgt und ängstlich als jene Kinder, die mit dem Auto zur Schule gebracht wurden.

Wer ferner am Tag einen flotten Spaziergang macht, schläft auch besser – so die Wissenschaftler der Oregon State University. „Die Studienlage ist eindeutig“, berichtet Studienleiter Paul Loprinzi. „Regelmässige Bewegung kann eine Alternative zu pharmazeutischen Schlafmitteln sein.“

Vorteil 2: Spaziergänge halten Demenz auf

Auch auf das Gehirn wirken sich stramme Spaziergänge äusserst vorteilhaft aus. Ältere Patienten nämlich, die anfingen, regelmässig wandern zu gehen, konnten den Fortschritt Ihrer beginnenden Demenz um 50 Prozent verlangsamen.

Schon 8 Kilometer pro Woche genügen für diesen Effekt. Das wäre täglich etwas mehr als ein Kilometer und würde einen Zeitaufwand von höchstens einer Viertelstunde erfordern – wobei gebrechliche Menschen natürlich zunächst länger dazu brauchen. Sie werden sich jedoch wundern, wie schnell Ihre Fitness oder die Ihrer Angehörigen zurückkehrt, wenn Sie ab sofort täglich raschen Schrittes den Stadtpark durchschreiten.

Bei Menschen nun, die bereits erste Demenzanzeichen aufwiesen, verlangsamte sich durch das regelmässige Spazierengehen nicht nur der Gedächtnisverlust. Auch die Geschwindigkeit, mit der die Gehirnmasse abnahm, konnte reduziert werden.

So stellte ein Team der University of Pittsburgh in Pennsylvania mit Hilfe der Kernspintomographie fest, dass das Gehirn umso grösser war, je länger die Strecken waren, welche die Testpersonen täglich zurücklegten.

Vorteil 3: Spaziergänge lindern Diabetes

Liegt Diabetes in Ihrer Familie? Oder sind Sie bereits von Diabetes betroffen? Dann sollten Sie schnellstmöglich Ihre Wanderschuhe schnüren und sich auf die Socken machen.

In einer Studie an Patienten mit Diabetes entdeckte man nämlich, dass regelmässige Spaziergänge (kombiniert mit anderen Lebensstilveränderungen) das Fortschreiten des Diabetes bei 60 Prozent der Teilnehmer verlangsamen konnten.

Cindy Lentino, leitende Wissenschaftlerin einer Studie der George Washington University School of Public Health sagte, dass Leute, die keinen Hund hätten und daher auch seltener das Haus verliessen, dreimal häufiger von Diabetes betroffen seien als aktive Hundebesitzer.

Vorteil 4: Spaziergänge senken Bluthochdruck

In obiger Studie zeigte sich überdies, dass Leute, die täglich mit ihrem Hund unterwegs waren, nicht annähernd so stark von Bluthochdruck bedroht waren wie Menschen ohne Hund oder auch wie jene Hundehalter, die zu Hause blieben und ihren Liebling aufs Laufband stellten (sich selbst aber leider nicht), statt mit ihm spazieren zu gehen.

Die aktiven Hundehalter wiesen zudem eine schlankere Taille auf, litten weniger unter chronischen Beschwerden und waren seltener depressiv als die Stubenhocker.

Vorteil 5: Spaziergänge wirken gegen Depressionen

Regelmässiges Wandern hat einen erheblichen Einfluss auf den Grad unseres geistigen Wohlbefindens und unserer Zufriedenheit.

In einer Studie berichtete fast ein Drittel der unter Depressionen leidenden Teilnehmer, dass sie sich bereits nach kleineren Wander-Einheiten merklich besser fühlten. Als die Wissenschaftler ihre Probanden zu längeren Spaziergängen motivierten, stieg der Anteil jener Patienten, die sich nach der Wanderung mental besser fühlten, auf fast 50 Prozent.

Ideal ist es, wenn – wie oben erwähnt – tatsächlich ein Hund im Haushalt lebt, da dieser auch dann zu Spaziergängen anspornt, wenn man von sich aus niemals (wegen Lustmangel, schlechten Wetters o. ä.) das Haus verlassen hätte.

Die University of Portsmouth stellte dann auch in einer Untersuchung fest, dass die 6,2 Millionen britischen Haushunde enormen Einfluss auf die Gesundheit ihrer Halter hätten, da die Vierbeiner ihre Herrchen und Frauchen auch bei schlechtem Wetter oder in Phasen schlechter Stimmung mit sich hinaus ins Freie beförderten und ihnen zur dringend benötigten Bewegung und Abwechslung verhalfen.

Gleichzeitig ist ein Hundespaziergang kaum möglich, ohne andere Hundehalter und damit Gleichgesinnte zu treffen. Die Chance, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und soziale Kontakte zu knüpfen, ist in Begleitung eines Hundes zudem um ein Vielfaches grösser als ohne Hund.

Kein Wunder berichten in obiger Studie die Hundeleute, dass sie sich – auch wenn sie zu Hause noch niedergeschlagen waren – sofort besser fühlten, sobald sie einmal draussen unterwegs waren. Nach dem Spaziergang fühlten sich die meisten viel glücklicher und ausgeglichener also zuvor.

Vorteil 6: Spaziergänge für Knochen und Gelenke

Vielleicht denken Sie jetzt, dass Sie ja gerne spazieren gehen würden, dies aber aufgrund Ihrer Gelenkprobleme gar nicht können.

Falsch gedacht! Regelmässige Spaziergänge stärken Ihren Körper und machen ihn sowie Ihre Gelenke immer belastbarer.

So berichteten Menschen, die unter Arthritis im Knie litten, nach einem Pensum von nicht mehr als drei Stunden Wandern pro Woche, sie würden weniger Schmerzen verspüren. Auch hatten sie einen guten Teil ihrer ursprünglichen Bewegungsfähigkeit wieder zurück gewonnen.

Und gerade mal ein Wanderstündchen mehr pro Woche, nämlich vier Stunden, kann laut einer Studie das Risiko post-menopausaler Frauen für Hüftbrüche um mehr als 40 Prozent senken – wobei die Frauen sonst keine andere Bewegungs- oder Sportart praktizierten.

Vorteil 7: Spaziergänge reduzieren Ihren Schokoladen-Konsum

Selbst die Zuckersucht können Spaziergänge überwinden helfen. Wissenschaftler der Exeter University verkündeten nach einer Studie im Jahr 2012 mit 78 Schokoladenfans, dass ein Spaziergang (auch wenn dieser nur auf dem Laufband stattfand) vor Heisshunger auf Schokolade schützen könne.

Die Testpersonen durften 48 Stunden lang keine Schokolade essen. Die Hälfte begab sich dann für 15 Minuten auf ein Laufband, die anderen sassen an einem Schreibtisch.

Anschliessend erhielten alle eine Schüssel mit derselben Menge Schokolade. Dabei zeigte sich, dass jene Teilnehmer, die zuvor eine Zeitlang auf dem Laufband verbracht hatten nur halb so viel Schokolade assen als die zuvor Untätigen.

Sollte sich bei Ihnen also die Lust auf Schokolade oder anderes Naschzeug bemerkbar machen, obwohl Sie in Wirklichkeit keines essen möchten, brechen Sie am besten zu einem Spaziergang auf.

Vorteil 8: Spaziergänge reduzieren Krebsrisiko

Je weniger Süsskram man isst, umso gesünder bleiben die Verdauungsorgane. Vielleicht ist auch das mit ein Grund für das sinkende Darmkrebsrisiko bei Menschen, die gerne spazieren gehen. Sie essen einfach weniger Süsses.

Wissenschaftler des World Cancer Research Fund (WCRF) glauben gar, dass eine nur 45minütige moderate Bewegung pro Tag – wie z. B. ein flotter Spaziergang – allein in Grossbritannien jährlich 5.500 Brustkrebsfälle verhindern könnte.

Genauso sind die WCRF-Forscher davon überzeugt, dass die Sterblichkeitsrate durch Brustkrebs deutlich (um 1500 Fälle pro Jahr) sinken würde, wenn die Betroffenen täglich spazieren gehen würden.

Dr. Rachel Thompson, wissenschaftliche Leiterin beim WCRF sagte: „Diese Zahlen zeigen auch, dass Sie nicht jeden Tag ins Fitnessstudio gehen müssen, um gesünder zu werden. Schon kleine Änderungen in der Lebensweise können Ihr Krebsrisiko reduzieren. So könnten viele Krebsfälle allein durch so etwas Simples wie einem täglichen strammen Spaziergang verhindert werden.“

Vorteil 9: Spaziergänge verlängern Ihr Leben

Alle diese positiven Eigenschaften des Wanderns und Spazierengehens haben natürlich auch Einfluss auf die Lebenserwartung. Denn, wer weder an Diabetes noch Bluthochdruck noch Osteoporose und auch nicht an Krebs leidet, hat die deutlich besseren Chancen, quietschfidel steinalt zu werden als jemand, der mit einem oder gar mehrerer dieser Probleme zu kämpfen hat.

Eine Studie der Harvard University folgte Graduierten der Hochschule über einen Zeitraum von insgesamt 12 Jahren. Dabei zeigte sich, dass jene Personen, die regelmässig wandern gingen, mit einer um 23 Prozent geringeren Sterblichkeitsrate rechnen durften als die Studienteilnehmer, die sich nicht so viel aus Spaziergängen machten.

In einer grossen Untersuchung an 400.000 Leuten fanden die untersuchenden Forscher heraus, dass nur 15 Minuten täglich mit moderater Bewegung drei zusätzliche Lebensjahre einbringen. Jede weitere Viertelstunde mit Bewegung reduzierte das Todesrisiko um jeweils 4 Prozent.

Rein rechnerisch betrachtet würde das bedeuten, dass Sie bei täglich 6 Stunden Bewegung überhaupt nicht mehr sterben werden 😉

Mehr bewegen, weniger sitzen

Ähnlichen Einfluss hat man offenbar auf seine Lebenserwartung, wenn man nicht nur täglich für Bewegung sorgt, sondern zusätzlich auch darauf achtet, in der übrigen Freizeit nicht allzu viel herumzusitzen.

Die American Cancer Society fand in diesem Zusammenhang nämlich heraus, dass Männer, die von ihrer täglichen Freizeit mehr als sechs Stunden im Sitzen verbrachten, eine um 20 Prozent höhere Sterblichkeitsrate aufwiesen als Männer, die in ihrer Freizeit nur drei Stunden oder gar weniger auf den eigenen vier Buchstaben zubrachten.

Bei Frauen zeigte sich gar, dass sich deren Sterblichkeitsrate verdoppelte, wenn sie täglich sechs Stunden und länger sassen.

Es scheint also deutlich sinnvoller zu sein, sich Hobbys zu suchen, bei denen man in Bewegung bleibt, als solche, die man sitzend erledigen kann. Notfalls nutzt man den eigenen Haushalt, um die tägliche Stundenanzahl, die man sonst im Sitzen verbringen würde, zu drosseln.

Fenster putzen, staubsaugen, bügeln, Rasen mähen, Terrasse oder Balkon schrubben – all das sind wunderbare Gelegenheiten, um in Bewegung zu bleiben 😉 Und wenn Sie unbedingt stundenlang vor dem Fernseher verbringen möchten, dann stellen Sie sich so lange aufs (eingeschaltete!) Laufband oder schwingen auf Ihrem Zimmertrampolin.

Ihr Wanderziel: Zwei Stunden oder 10.000 Schritte – und zwar täglich!

Schon drei oder vier Wanderstunden pro Woche können also derart sagenhafte Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben, wie oben beschrieben.

Was glauben Sie, wie wunderbar es Ihnen jedoch erst dann gehen wird, wenn Sie nicht nur vier Stunden pro Woche, sondern vielleicht ein bis zwei Stunden pro Tag spazieren gehen?

Natürlich beginnen Sie langsam. Doch sollten Sie Ihr Ziel sicher nicht bei einem täglichen halben Stündchen erreicht sehen. Wenn Sie dann auch noch unebene Pfade wählen und über Stock und Stein wandern, werden Sie und Ihre Koordinationsfähigkeit gleich doppelt von Ihren Spaziergängen profitieren.

Auch können Sie am Projekt „10.000 Schritte im Land der Ideen – Kluge Köpfe laufen“ mitmachen. Das Projekt wurde 2008 von der Charité Hochschulambulanz für Naturheilkunde ins Leben gerufen und soll Menschen zu mehr Bewegung im Alltag motivieren.

Sie benötigen in diesem Fall zunächst einen Schrittzähler, einen sog. Pedometer (gibt es ab 10 bis 20 Euro) und messen dann, wie viele Schritte Sie in Ihrem derzeitigen Alltag gehen. Ab sofort versuchen Sie nun, langsam aber sicher das anvisierte Ziel – nämlich 10.000 Schritte pro Tag – zu erreichen.

Ein Bürohengst legt übrigens normalerweise lediglich um die 1.200 Schritte pro Tag zurück. Briefträger hingegen schaffen wohl als einzige Berufsgruppe locker mehr als 10.000 Schritte.

Sie sehen, es gibt viel zu tun, wenn Sie zu den 10.000-Schritte-Champions gehören möchten. Wir sind uns aber sicher: Sie schaffen das 🙂 Viel Spass dabei!

(…)

Quellen:

Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesund-durch-spazieren-gehen-ia.html

Gruß an die, die wissen wie gut mindestens 30 Minuten strammes Gehen nicht nur dem Hund gut tut…im Wald, vorbei Wiesen und Feldern,  an Flüssen, oder um Seen….Mit jedem Schritt erholt sich die Seele und mit jedem Atemzug wirst Du „klarer“…

wir mögen  es nicht mehr missen…

Wir machen es täglich- mit wirklich wenigen Ausnahmen, meist länger, denn ab 45 Minuten erholt sich auch mein Geist vom Alltagsmüll.

Es gibt bei uns auch kein „schlechtes Wetter„, nur schlechte Kleidung- und wer stramm läuft, dem wird warm… daher sind Sturm, Regen, Schnee, Kälte-

Alles zusammen…- niemals ein Hindernis!!!

Somit sammel nicht nur  iCH neue Kräfte für Kommendes- und das Alte beseitige iCH beim Laufen… Günther auch 🙂

guenther

 

 

TA KI