Nigerianisches Gericht weist Coca-Cola an, ihre Getränke mit Warnhinweisen zu versehen, dass sie möglicherweise giftig sind


Ein nigerianisches Gericht hat entschieden, dass zwei Arten von Coca-Cola-Getränken – Fanta und Sprite – aufgrund der hohen Mengen darin gefundener Benzoesäure und Gelborange S-Zusatzstoffen giftig sein könnten. Wie das Gericht erklärte, könnten diese Chemikalien ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko darstellen, wenn sie mit Ascorbinsäure vermischt werden.

Der Richter Adedayo Oyebanji ordnete sowohl an, dass das nigerianische Abfüllunternehmen Nigerian Bottling Company (NBC), Fanta- und Sprite-Flaschen und -Dosen mit Hinweisen versehen müsse, die vor einer Vermischung mit Vitamin C warnen, als auch, dass die nigerianische Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde National Agency For Food and Drug Administration and Control (NAFDAC) wegen ihres Versäumnisses, Gesundheitsstandards sicherzustellen, eine Geldstrafe in Höhe von zwei Millionen Naira [knapp 6.000 Euro] zahlen müsse.

“Es ist offensichtlich, dass die NAFDAC eklatant verantwortungslos bei ihren regulatorischen Verpflichtungen gegenüber den Konsumenten von Fanta und Sprite war, die von der Nigeria Bottling Company hergestellt wurden”, sagte der Richter. “Die NAFDAC hat durch ihre Zertifizierung als zufriedenstellende menschliche Konsumgüter…die durch Beigabe von Ascorbinsäure giftig werden… gegenüber den Bürgern dieser großen Nation versagt.”

“Ich bin glücklich, dass ich erfolgreich bin und wir die Nigerianer und die ganze Welt davor gewarnt haben, was in Nigeria passiert”, sagte der Geschäftsmann Dr. Emmanuel Fijabi Adebo aus Lagos, der den Fall vor Gericht brachte. “Die Geldstrafe, die das Gericht gegenüber der NAFDAC verhängte, entspricht noch nicht einmal einem Zehntel der Summe, die ich für den Rechtsstreit ausgegeben habe…Wir sollten zumindest die Summe zurückerhalten, die wir für den Verkauf des Produkts und den Export nach Großbritannien ausgegeben haben. Wir haben für das was wir durchgestanden haben, einen Anspruch darauf, eine besondere Art der Schädigung geltend zu machen.”

Quelle: http://edition.cnn.com/2017/03/28/africa/nigeria-coca-cola-case/index.html

Übersetzt aus dem Englischen von https://www.minds.com/blog/view/693605121371676675

Quelle: http://derwaechter.net/nigerianisches-gericht-weist-coca-cola-ihre-getranke-mit-warnhinweisen-zu-versehen-dass-sie-moglicherweise-giftig-sind

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Zehn Konzerne, die alles kontrollieren, was Sie im Lebensmittelgeschäft kaufen


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Oxfam hat eine Infografik veröffentlicht, die zehn Konzerne aufweist, die die Mehrheit der Nahrungsmittel und Getränke kontrollieren, die wir konsumieren, und worunter sich einige Enthüllungen befinden, die Sie schockieren könnten.

Die Nahrungsmittel, die wir essen und das Wasser, das wir trinken, sind kein Grundrecht. Sie werden von nur einigen wenigen Konzernen kommerziell ausgeschlachtet, die sie uns zu einem Preis verkaufen, der ihnen genehm ist – und nicht uns.

Leider werden fast alle unsere Grundnahrungsmittel- und Getränkekäufe, besonders im Westen, von einer handvoll von Konzernen kontrolliert. Oxfam hat eine verblüffende Infografik erstellt, die zeigt, wie Konzerne unsere Nahrungsmittel kontrollieren. Oxfam ist ein internationales Bündnis gemeinnütziger Organisationen, die sich auf die Linderung der weltweiten Armut konzentrieren.

Laut Oxfam gibt es nur zehn Konzerne, die den Großteil der Nahrungsmittel und Getränke kontrollieren, die wir kaufen. Zu diesen Konzernen gehören Nestlé, PepsiCo, Coca-Cola, Unilever, Danone, General Mills, Kellogg’s, Mars, Associated British Foods und Mondelez.

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Jeder dieser Konzerne macht jedes Jahr Umsätze in Milliardenhöhe, und sie sind in vielen Ländern auf der ganzen Welt vertreten. Trotz der Tatsache, dass diese Konzerne mit ihren Profiten ein Vermögen erwirtschaften, horten sie ihr Geld, während viele Menschen unter erbärmlicher Armut leiden. Oxfam erklärte, dass die Initiative nötig gewesen sei, um den Leuten aufzuzeigen, wer die Nahrungsmittel- und Getränkemarken kontrolliert, die sie kaufen, um dadurch Druck auf die Konzerne auszuüben, damit sich die Dinge in den Ländern zum Positiven verändern, in denen sie tätig sind.

Nachfolgend ist eine kurze Übersicht über die zehn Konzerne, denen die Nahrungsmittel- und Getränkemarken gehören, die wir täglich benutzen:

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Kellogg’s: Kellogg’s ist ein multinationaler amerikanischer Nahrungsmittelhersteller mit Sitz in Battle Creek, Michigan.  Der Konzern ist im Besitz von Froot Loops und Frosties. Außerdem gehören ihm auch Marken ohne Zerealien, einschließlich Eggo, Pringles und Cheez-It. 2015 lag der Umsatz des Konzerns bei 13,5 Milliarden Dollar [ca.12,2 Milliarden Euro].

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Associated British Foods: Associated British Foods ist ein multinationaler britischer Lebensmittelverabeitungs- und Einzelhandelskonzern mit Sitz in London. Dieser Konzern besitzt sowohl Marken wie Dorset Cereals und Twinings Tea als auch die Einzelhandelskette Primark. 2015 wurde geschätzt, dass der Konzern Umsätze in Höhe von 16,6 Milliarden Dollar [ca. 15 Milliarden Euro] erwirtschaftete.

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General Mills: General Mills Incorporated ist ein multinationaler amerikanischer Hersteller und Vermarkter von Nahrungsmittelmarken, die über Einzelhändler verkauft werden. Er ist in Golden Valley, Minnesota, angesiedelt, einem Vorort von Minneapolis. General Mills ist am bekanntesten für Zerealien wie Cheerios und Chex. Zusätzlich besitzt er auch Marken wie Yoplait, Hamburger Helper, Häagen-Dazs und Betty Crooker. Zum Ende des Jahres 2015 erzielte General Mills Gewinne in Höhe von 17,6 Milliarden Dollar [ca. 15,9 Milliarden Euro].

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Danone: Danone ist ein multinationaler Konzern für Nahrungsmittelprodukte aus Frankreich, der in Paris ansässig ist. Er hat vier Geschäftsbereiche: frische Milchprodukte, Wasser sowie Nahrungsmittel für Kleinkinder und für den medizinischen Bereich. Danone ist in vielen westlichen Ländern am bekanntesten für Joghurts wie Activa, Yocrunch und Oikos. Der Konzern verkauft auch medizinische Ernährung und in Flaschen abgefülltes Wasser. Schätzungen zufolge erzielte Danone 2015 Umsätze in Höhe von 24,9 Milliarden Dollar [ca. 22,5 Milliarden Euro].

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Mondelez: Mondelez ist ein multinationaler Konzern aus Amerika, der Konfekt, Nahrungsmittel und Getränke herstellt und in East Hanover, New Jersey, ansässig ist. Zu den Marken des Konzerns gehören Oreo, Trident-Kaugummi und Sour Patch Kids. Ende 2015 hatte Mondelez einen geschätzten Umsatz in Höhe von 29,6 Milliarden Dollar (ca. 27,27 Milliarden Euro].

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Mars: Mars ist ein multinationaler Hersteller von Konfekt, Tiernahrung und anderen Nahrungsmittelprodukten aus den USA. Der Konzern ist am bekanntesten für seine Schokoladenmarken wie M&M. Außerdem gehören ihm Uncle Ben’s-Reis, Starburst und Orbit-Kaugummi. 2015 bezifferte sich der Gesamtwert seiner Verkäufe auf 33 Milliarden Dollar [ca. 31 Milliarden Euro]. Laut Forbes ist Mars der sechstgrößte US-Konzern in privater Hand.

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Coca-Cola: Das Hauptquartier des Coca-Cola-Konzerns befindet sich in Atlanta, im US-Bundesstaat Georgia. Selbstverständlich ist es ein multinationaler Limonaden-Konzern sowie ein Hersteller, Einzelhändler und Vermarkter von nichtalkoholischen Getränkekonzentraten und Sirups. Neuerdings betätigt sich Coca-Cola auch jenseits von Limonaden. Er besitzt nun Getränkemarken einschließlich Dasani, Fuze und Honest Tea. 2015 lag der Umsatz von Coca-Cola bei 44,3 Milliarden Dollar [ca. 41,3 Milliarden Euro].

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Unilever: Unilever ist ein multinationaler britisch-niederländischer Konzern für Verbrauchsgüter, dessen Zentralen sich sowohl im holländischen Rotterdam als auch im britischen London befinden. Zu seinen Produkten gehören Nahrungsmittel, Getränke, Reinigungsmittel und Körperpflegeprodukte. Zu Unilevers Liste unterschiedlicher Marken gehören Axe-Deodorant, Magnum-Eiscreme und Hellmann’s-Mayonnaise. Der Jahresumsatz des Konzerns lag 2015 bei 59,1 Milliarden Dollar [55,4 Milliarden Euro].

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PepsiCo: PepsiCo Incorporated ist ein amerikanischer Konzern mit Sitz in Purchase, New York, der Nahrungsmittel, Snacks und Soda-Getränke herstellt. PepsiCo gehören auch Marken wie Quaker Oatmeal, Cheetos und Tropicana. Das Interessensgebiet des Konzerns liegt bei der Herstellung, Vermarktung und dem Vertrieb von Nahrungsmittelsnacks auf der Basis von Getreide sowie anderen Produkten. Es wird geschätzt, dass PepsiCo 2015 Gewinne in Höhe von 63 Milliarden Dollar [ca. 59 Milliarden Euro] erwirtschaftete.

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Nestlé: Nestlé ist ein transnationaler schweizer Nahrungsmittel- und Getränkekonzern mit Sitz in Vevey, Vaud, Schweiz. Zu den Marken, von denen man nicht unbedingt weiß, dass sie im Besitz von Nestlé sind, gehören Gerber-Babynahrung, Perrier, DiGiorno und Hot Pockets. Ihm gehören auch Süßigkeitenmarken einschließlich Butterfinger und KitKat. Er machte 2015 einen enormen Umsatz von 87 Milliarden Dollar [ca. 81 Milliarden Euro]. Gemessen am Umsatz, ist Nestlé somit der größte Nahrungsmittelkonzern der Welt. 2014 rangierte der Konzern auf Platz 72 von Fortune Global 500 [einer jährlich erscheinenden Liste mit den 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt].

Wir erklären hiermit, dass ein Teil dieses Artikels aus Independent entnommen wurde.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Quelle: http://derwaechter.net/zehn-konzerne-die-alles-kontrollieren-was-sie-im-lebensmittelgeschaft-kaufen

Gruß an die, die solche Produkte gezielt meiden

TA KI