Kefir – Mythos oder Quell der Gesundheit?


10 unglaubliche Fakten über Kefir, das Getränk der Hundertjährigen

Kefir ist ursprünglich ein fermentiertes Milchprodukt. Mittlerweile wird Kefir jedoch auch aus Kokosmilch oder Sojamilch hergestellt. Letztere wurde ebenfalls als Gegenstand von Studien auf ihre gesundheitlichen Vorteile untersucht. Im Internet findet man ebenfalls Versuche und Rezepte mit Mandel-, Hafer-, Cashew- und Reismilch.

Kefir selber machen (traditionelle Herstellung)

Traditionell wird Kefir mit Kuh-,Ziegen- oder Schafsmilch hergestellt.Die Milch wird ggf. abgekocht. Die Kefirkultur, eine kristallartige Masse, wird der 20-25 °C warmen milch zugesetzt. Eine Impfung kann auch mit 100 ml Lebendkefir auf 1 l Milch erfolgen. Die Fermentation dauert 18-24 Stunden, bei 20-25 °C. Danach wird die Kristallkultur mit einem Plastiklöffel entfernt. (Keine Metallgegenstände verwenden!)Die Kultur kann wiederverwendet werden. Der fertige Kefir kann ca. 4 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Je länger der Kefir fermentiert, desto geringer wird der Laktosegehalt, desto fester die Konsistenz und desto saurer der Geschmack.

1.) antibakteriell und antimykotisch

In Bezug auf die antibakterielle Aktivität von Kefir zeigten Studien die größte Aktivität gegen grampositive Kokken, Staphylokokken und grampositiven Bazillus. Kefir ‚Körner‘ haben eine höhere antibakterielle Aktivität als Kefir. Kefir bewies auch eine antimykotische Wirkung gegen Candida, Saccharomyces, Rhodotorula, Torulopsis, Microsporum und Trichopyton. Die Ergebnisse zeigen, dass Kefir antibakterielle und antimykotische Eigenschaften besitzt und die Folklore-Verwendung von Kefir für eine Vielzahl von infektiösen Erkrankungen belegbar ist. (Sie auch Brandwunden)

2.) Kefir als Antioxidanz und Antimutagen

Studien zeigten die antimutagenen und antioxidativen Eigenschaften von Milch-Kefir und Sojamilch-Kefir. Sowohl Milch-Kefir als auch Sojamilch-Kefir zeigten in vitro signifikant größere antimutagene Aktivität als Milch und Sojamilch. Milch-Kefir und Sojamilch Kefir hatten auch deutlich größere antioxidative Aktivität als Milch und Sojamilch. Insgesamt haben die Ergebnisse gezeigt, dass Milch-Kefir und Sojamilch Kefir signifikante antimutagenic und antioxidative Wirkung haben. Daher sollte der Konsum von Milch-Kefir und Sojamilch Kefir im Hinblick auf der Verhinderung von mutagenen und oxidativen Schäden in Betracht gezogen werden.

3.) Das Milchgetränk  hilft bei Allergien

Studien zeigten, dass Lactobacillus kefiranofaciens M1 der im Kefir enthalten ist, eine wichtige Rolle bei antiallergischen Wirkungen. Im Tierversuch zeigte sich diese antiallergische und antientzündliche Wirkung auch gegen Asthma. Das Probioticum zeigte hemmende Wirkung auf Th1 Immunzellen, was mit dem antiallergischen Effekt in Verbindung gebraucht wird.

4.) Lactoseintoleranz, aber Kefir ist anders

Ergebnisse Untersuchung des Wasserstoffs in der Atemluft zeigten, dass sowohl die Einnahme von Joghurt, als auch von Kefir zu einer signifikant niedrigeren Rate führten als bei dem Verzehr fettarmer Milch. Auch die Symptome von Blähungen reduzierten sich drastisch im Vergleich zum Milchkonsum. Bauchschmerzen und Durchfall Symptome waren so gut wie nicht vorhanden. Da Kefir die Laktoseverdauung und Toleranz in der Studie verbessert hat, kann man ihn als Alternatives Milchprodukt bei Laktoseintoleranz betrachten. Je länger der Kefir reift, desto geringer ist der Laktosegehalt.

5.) Stabilisierung der Darmflora durch Probiotik

Kefir ist fermentierte Milch und enthält Milchsäurebakterien und Hefen
Die daraus isolierten Lactobacillus Stämme zeigten, in vitro, interessante Eigenschaften für
Probiotika Anwendung, in der traditionellen Art der Verhinderung oder Behandlung von Darm Mikroflora Störungen.
Dies wurde durch einen Versuch mit Schweinen in vivo bestätigt.
Schweine erhielten über einen Zeitraum von 4 Wochen täglich 500 ml Kefir. Stuhluntersuchungen bestätigten eine positive Veränderung der Darmflora während und auch 4- 8 Wochen nach der Kefir Kur. Während die Lactobacilli unverändert blieben, war die Anzahl der Milchsäure-Streptokokken und die Anzahl der Coliformen, sowie Hefen signifikant verändert
Zunahme von Milchsäure-Streptokokken und von unter Kefir-Fütterung beobachteten Coliformen ist
Wahrscheinlich der Ausdruck einer Veränderung im mikrobiellen Gleichgewicht der Darmflora. Kefir hatte auf jeden Fall eine deutliche Wirkung auf das Mikrobiellegleichgewicht durch Verminderung von Hefen.

6.) Immunmodulation des Immunsystems

Die Bildung von bioaktiven Peptiden während der Fermentations- oder Verdauungsprozesse zeigte eine Vielzahl von physiologischen Aktivitäten, einschließlich der Stimulierung des Immunsystems in Tiermodellen. Die Stimulation des Immunsystems kann auch durch die Wirkung von Exopolysacchariden, die in Kefirkörnern gefunden wurden, auftreten. Es wurde beobachtete, dass Kefir in der Lage war, das Gleichgewicht der Immunzellen in der Darmschleimhaut zu modifizieren. Die zellvermittelte Immunantworten gegen Tumore und intrazelluläre Pathogeninfektionen wird gefördert.

7.) Fermentgetränk hilft bei der Therapie gegen Helicobacter pylori

Helicobacter pylori ist eine Bakterienart, die häufig in der Magenschleimhaut vorkommt. Dies kann zunächst ohne jegliche Beschwerden sein. Aber Helicobacter pylori begünstigt die Entstehung von Magengeschwüren, Magenschleimhautentzünung und erhöht das Risiko für Magenkrebs, sowie Lymphdrüsenkrebs im Magen.

Studien legen nahe, dass Patienten mit Helicobacter Pylori von einer Triple-Therapie mit Kefir profitieren. Das fermentierte Milchgetränk mit Probiotika wurde in einer Doppelblindstudie an 82 Patienten mit Symptomen von Dyspepsie und H. pylori Infektion verabreicht. Den Patienten wurde zweimal täglich 250 ml des probiotischen Getränks gegeben kombiniert Lansoprazol (30 mg), Amoxicillin (1000 mg) und Clarithromycin (500 mg). Im Vergleich zur Therapie ohne Kefir war der Rückgang um 28 % höher und die Nebenwirkungen waren signifikant weniger häufig und weniger schwerwiegend in Dreifachtherapie + Kefir. Somit wurde bewiesen, dass das Getränk mit seinen Probiotika einen wertvollen Beitrag in der Therapie gegen H. pylori leistet und die Effektivität der herkömmlichen Therapie steigert.

8.) Getränk der Hundertjährigen heilt Brandwunden

Im Tierversuch zeigte Kefir durch seine antiinflammatorische Wirkung eine Bessere Wundheilung bei Verbrennungen als Silbersulfadiazin. Der Prozentsatz der Entzündung war niedriger und Prozentsatz der Epithelisierung höher. Damit wurde die Kefir Gel-Therapie als effektiver Therapieansatz gesehen, die Ergebnisse nach schweren Verbrennungen zu verbessern.

9.) Hilfreich bei Osteoporose

Eine Studie zeigte, dass im Tierversuch eine 12-wöchige Behandlung mit Kefir zeigte eine deutliche Verbesserung der durch Entfernung der Ovarien entstandenen Osteoporose. Die Behandlung mit kefir erhöhte die Knochenmineraldichte (BMD), Knochenvolumen (BV / TV), und die biomechanischen Eigenschaften (Härte und Modul) mit einer dosisabhängigen Wirksamkeit. Außerdem fand man in einem in vitro Assay, dass Kefir die intrazelluläre Calcium-Aufnahme durch TRPV6 Calciumkanäle erhöht.
Auf diese Erhöhung der intrazellulären Calciumaufnahme durch den TRPV6 Calciumkanal wurde der Schutzeffekt zurückgeführt.

10.) Kefir unterstützt Krebstherapie

Verabreichung von Kefir Verabreichung verzögerte im Tierversuch das Tumorwachstum und erhöhte die Anzahl der IgA (+) – Zellen in der Brustdrüse. Die Studie zeigte die modulierende Kapazität von Probiotika auf die Immunantwort in Brustdrüsen und Tumoren. Eine weitere Studie in den Niederlanden kommt ebenfalls zu dem Schluss, dass ein erhöhter Konsum von fermentierten Milchprodukten vor Brustkrebs schützen könnte.

(…)

Quelle: http://www.lebensweisekompakt.de/gesundheit/kefir-mythos-oder-quell-der-gesundheit/

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

Diese 7 Gefahren verstecken sich in Matratzen.


Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie viel Zeit du in deinem Bett verbringst? Bei vielen Menschen sind es mehr als 8 Stunden täglich. Das Bett wird häufig nicht nur zum Schlafen genutzt, sondern auch für verschiedene andere Aktivitäten wie Fernsehen, Arbeiten am Laptop oder Kuscheln mit dem Partner. Mit wohl keinem anderen Gegenstand hast du täglich so viel Körperkontakt wie mit deiner Matratze.

Pixabay

Umso erschreckender ist es zu erfahren, dass viele Matratzen eine echte Gesundheitsgefahr darstellen. Hier lauern schädliche Chemikalien, Allergene, Schimmel, Bakterien und unerwünschte Bett-Mitbewohner. Zudem wählen viele Menschen oftmals eine zu weiche oder zu harte Matratze. Infolgedessen kann es zu vielen Beschwerden kommen, bei denen man zunächst einmal gar nicht an die eigene Matratze als Verursacher denkt.

1. Krankheitsauslösende Bakterien 

 

 

Besonders ältere Matratzen sind häufig eine regelrechte Brutstätte für Bakterien und Pilze. In einigen Studien wurden Enterokokken, Staphylokokken, Noroviren und sogar der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA, auch Krankenhausbakterium genannt) in Matratzen gefunden. Beim Menschen können diese Erreger schwere Infektionen hervorrufen, welche durch teils antibiotikaresistente (!) Keime verursacht werden. Du solltest deine Matratze generell alle 7 Jahre austauschen.

2. Staubmilben

komkrich ratchusiri/shutterstock

Wusstest du, dass sich in einer durchschnittlichen Matratze mehrere 100.000, ja bis zu 1,5 Millionen Staubmilben befinden? Sie lieben das feuchte, warme Klima zwischen den Bettlaken, wo sie sich meistens tummeln. Die Hausstaubmilben ernähren sich von den abgestorbenen Hautschuppen, die jeder Mensch täglich verliert. An sich sind diese für das menschliche Auge unsichtbaren Kreaturen nicht schädlich. Jedoch gibt es auch hier Ausnahmen: Menschen mit einer Hausstauballergie reagieren allergisch auf den Kot der Milben und sollten darauf achten, so wenig Staubmilben wie möglich im Bett zu haben. Dasselbe gilt für Asthmatiker, da sich die Symptome häufig durch zu viele Staubmilben verschlimmern. Dazu sollte die Matratze regelmäßig mit einem speziellen Filtersystem (z.B. HEPA-Filter bzw. “High Efficiency Particulate Air Filter“) abgesaugt werden.

3. Läuse

 

Weitere unerwünschte Mitbewohner im Bett können Bettläuse sein. Wenn du nach dem Aufwachen kleine Stiche und Rötungen bemerkst, ist es möglich, dass sie in deinem Schlafgemach Einzug gefunden haben.

4. Bettwanzen

Zunächst die gute Nachricht: Bettwanzen übertragen keine Krankheiten. Wenn sie jedoch einmal die Matratze befallen haben, stechen die rotbraunen und bis zu 1 mm großen Tierchen bis zu 500 Mal pro Nacht zu. Die Stiche können ein fieses Jucken verursachen, welches oft Ekzeme auslöst. In diesem Artikel liest du, wie du die Biester bekämpfen kannst.

5. Giftige Chemikalien

Matratzenhersteller sind laut der EU-Brandschutzverordnung dazu verpflichtet, eine feuerbeständige Beschichtung auf die Matratzen zu sprühen. Jedoch handelt es sich dabei um Chemikalien, die eine potentielle Gesundheitsgefahr darstellen. Dazu gehören unter anderem Formaldehyd, Borsäure und Modacryl. Die Stoffe gelten als schädlich, da sie mit Allergien sowie einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht werden. Formaldehyd steht des Weiteren unter dem Verdacht, Keuchhusten und Brustschmerzen zu verursachen.

Weiterhin können diese feuerfesten Chemikalien im Laufe der Zeit gefährliche Ausdünstungen produzieren. Das ist dann der Fall, wenn sie in ihre Bestandteile zerfallen oder mit anderen Chemikalien, die bei der Herstellung der Matratze verwendet wurden, reagieren.

Doch es gibt keinen Grund zur Panik: Studien haben gezeigt, dass die Menge der Chemikalien in den einzelnen Matratzen nicht ausreicht, um der Gesundheit ernsthaft zu schaden. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen möchte, sollte in eine Matratze aus Baumwolle oder organischer Wolle investieren. Meistens geben die Hersteller an, dass auch bei diesen Matratzen ein ordnungsgemäßer Brandschutz gewährleistet ist.

6. Schimmel

Nicht wenige Menschen schlafen im Winter bei geöffnetem Fenster und heizen das Schlafzimmer tagsüber nicht. Das kann zum Problem werden, denn die kalte Luft, die bis zur Unterseite der Matratze strömt und dort kondensiert, ist dann nicht mehr fähig, die in der Matratze angestaute Feuchtigkeit aufzunehmen. Das führt letztendlich zu Schimmelbildung. Die Sporen können Kopfschmerzen, Husten oder Asthmaanfälle auslösen. Deshalb solltest du deine Matratze regelmäßig lüften, um sie auszutrocknen, sowie absaugen. Prüfe zudem ab und an, ob sich Schimmel gebildet hat. Ist Letzteres der Fall, solltest du dir dringend eine neue Matratze kaufen.

7. Schaumstoffmatratzen 

Memoryschaummatratzen werden immer beliebter. Jedoch sind im Polyurethan-Schaum – aus dem die Matratze besteht – Chemikalien enthalten. Diese sollen dazu beitragen, dass sich die Matratze optimal an die Körperform anpasst. Da Hersteller nicht verpflichtet sind, eine genaue Auflistung aller verwendeten Chemikalien, wie zum Beispiel Methylbenzol, anzugeben, wissen viele Verbraucher nichts von der potentiellen Gesundheitsgefahr. Jedoch können diese Stoffe Schäden des Nervensystems verursachen und zu Schwindel, Kopfschmerzen sowie Bewusstlosigkeit führen.

Wie du siehst, sind Matratzen gar nicht so ungefährlich. Du kannst jedoch durch die richtige Matratzenwahl und eine sorgfältige Pflege das Schlimmste verhindern. Achte vor allem schon beim Kauf darauf, dass die Matratze eine ordnungsgemäße Druckverteilung sicherstellt. Das bedeutet, dass sie den unteren Körperbereich stützt und zum anderen Ende hin nachgiebiger ist. Um Schlafprobleme, Verspannungen und Rückenschmerzen zu vermeiden, sollte die Wirbelsäule während des Schlafens optimal entlastet werden.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/versteckte-gefahren/

Gruß an die, die nun über einen Matratzenaustausch nachdenken

TA KI