14 Tricks mit altem Kaffeesatz.


Viele Menschen lieben Kaffee. Gleich morgens nach dem Aufstehen, wenn man noch halb im Schlummerreich ist, wird meistens die erste Tasse des Tages getrunken. Und dabei noch etwas Müll produziert. Denn der benutzte Kaffeesatz im Filter der Maschine wird gleich entsorgt, weil er zu nichts nütze ist. Dachte man bisher. Denn in Wahrheit ist das schwarze Gold von unschätzbarem Wert. Man muss es nur auf einem Backblech verteilen oder einem flachen Teller und dann trocknen. Und dann kannst du auch schon loslegen mit diesen 14 wertvollen Tipps, mit denen du getrockneten Kaffeesatz jeden Tag benutzen kannst.

1. Dünger

Mit Kaffee kann man sehr gut düngen. Er ist unglaublich nährstoffreich und enthält unter anderem Stickstoff, Kalium und Phosphor und regt damit das Pflanzenwachstum an.

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2. Cellulite-Mittel

Die meisten Cellulite-Mittelchen, die einem von der Kosmetikindustrie hochpreisig untergejubelt werden, enthalten vor allem Koffein. Anstatt eine teure Creme zu erwerben, kann man sich mit etwas Öl und Kaffeesatz eine deutlich günstigere und ähnlich effektive Alternative schaffen.

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3. Kompost

Würmer lieben Kaffeesatz. Was erstmal einfach nur eklig und auch nach einer unbrauchbaren Information klingt, ist eigentlich genial. Denn wer Kaffeesatz auf seinen Kompost gibt, darf sich über viele Regenwürmer freuen, die ihn in Scharen besiedeln werden und dafür sorgen, dass sich die Humus-Produktion bedeutend erhöht.

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4. Gegen Schnecken

Schnecken hingegen hassen Kaffeesatz. Wer seine Beete vor ihnen schützen möchte, streut hier einfach getrockneten Kaffeesatz aus und kann beruhigt sein – die Schnecken werden nicht mehr auftauchen.

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5. Gegen Ameisen

Das Aroma des Kaffees ist so stark, dass er Ameisenspuren verwischt und sie daher keine Möglichkeit mehr haben, ihre Straßen durch deine Beete zu verlegen und dort Unheil anzurichten. Schonender gehts nicht.

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6. Gegen Wespen

Auch Wespen reagieren verschnupft auf den Duft des Kaffeesatzes. Einziger Zusatz: Das Pulver irgendwo hinzulegen reicht nicht. Man muss es in einer feuerfesten Schale mit einem Streichholz anzünden, woraufhin ein Dampf entsteht, der für den Menschen weder bemerkbar noch schädlich ist. Das vertreibt jede noch so lästige Wespe im Nu.

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7. Katzenschreck

Es geht aber noch weiter. Denn wer sich von streunenden Katzen belästigt fühlt, muss nur hier und da etwas Kaffeesatz unauffällig drapieren. Wie ein unsichtbarer Bannkreis werden die Schälchen alle Katzen von dem Ort fern halten.

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8. Seife

Aber auch die straffende Wirkung auf die Haut (s. Punkt 2) lässt sich noch anderweitig nutzen. Denn mit Kaffee hergestellte Seife tut nicht nur der Haut bei der Reinigung gut, das feinkörnige Pulver sorgt dazu noch gleichzeitig für einen Peeling-Effekt. 1 Seife, 3 Effekte: Besser gehts nicht.

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9. Im Kühlschrank

Wer im Kühlschrank intensiv duftende Speisen lagert wie etwa würzigen Käse, kennt das Phänomen: Der Kühlschrank müffelt, auch wenn er gut gereinigt ist. Eine Tasse mit Kaffeesatz ist perfekt, denn die wird jeden Geruch neutralisieren und macht so den Kühlschrank sehr viel appetitlicher.

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10. Scheuermittel

Auch zur Reinigung ist Kaffee gut geeignet. Denn die kleinen Körnchen funktionieren wie die Reinigungsmittel, um Töpfe oder Pfannen sauber zu bekommen und reiben die Oberflächen ab – nur dass es ganz ohne Chemie funktioniert. Und man sich ein extra Putzmittel spart.

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11. Für die Haare

Deine Haare werden sich schließlich über eine energiespendende, nährstoffreiche Kaffeesatz-Packung freuen und danach um die Wette strahlen. Funktioniert natürlich nur bei dunklen Haartypen, dafür um so effektiver.

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12. Gegen Augenringe

Kaffee macht nicht nur wach, sondern hilft auch gegen die äußerlichen Spuren der Erschöpfung. Mit einer Mischung aus Kaffeesatz und eventuell etwas Olivenöl kann man ihnen zu Leibe rücken. Besitzer von Kaffeepad-Maschinen haben hier einen Vorteil: Die gebrauchten Pads passen natürlich hervorragend auf’s Auge.

13. Grillrost

Nach dem Grillen riecht der Rost verbrannt, er klebt und niemand möchte ihn sauber machen. Dabei geht das schnell und einfach: Den Kaffeesatz auf einen Schwamm geben und den Grillrost damit abreiben. Anschließend mit warmem Wasser nachspülen. Und schon glänzt der Grill wieder wie neu!

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14. Gegen Flöhe

Wenn ein Hund erstmal von Flöhen befallen ist, ist die Not normalerweise groß. Aber Kaffeesatz ist auch hier die Rettung. Man nimmt den feuchten Kaffeesatz und massiert damit das Fell ein. Das befreit den Hund von Flöhen auf natürlichem Wege und als kleines Extra darf sich der Hund über die interessant duftende Schweinerei auf seiner Haut freuen 😉 Perfekt.

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Ist doch unglaublich, was man aus diesem Abfallprodukt zaubern kann, oder?

Teile diese genialen Tricks, die jedem Kaffeeliebhaber einen weiteren Grund geben, sich eine kleine Tasse mehr zu genehmigen.

Quelle: http://www.genialetricks.de/das-schwarze-gold/

Gruß an die Wissenden

TA KI

6 Gründe, warum du in deinen Garten pinkeln solltest.


Findest du es eklig, wenn jemand draußen auf die Wiese oder ins Gebüsch macht? Oder machst du es vielleicht selbst regelmäßig, wenn es „die Situation erfordert“? Wenn ja, dann hast du dazu beigetragen, die (Pflanzen-)Welt ein bisschen besser zu machen. Auf welche Arten du daraus Profit für deinen eigenen Garten schlagen kannst, wird dich verblüffen.

1. Natürlicher Dünger

Zunächst einmal ist menschlicher (und natürlich auch nicht-menschlicher) Urin ein hervorragendes und sehr effektives Düngemittel. Der Grund dafür ist Stickstoff, der darin in sehr hoher Konzentration enthalten ist. Mit dem Urin einer Person könnte man eine 400 m² große Fläche ein Jahr lang düngen. Zusätzlich sollte man daran denken, den Urin in der Gießkanne zu verdünnen: Dabei sollte das Verhältnis etwa 20:1 betragen. 20 Anteile Wasser und 1 Anteil Urin, versteht sich. Beim Gießen selbst sollte man darauf achten, die Mischung nicht direkt auf die Pflanzen, sondern neben sie zu gießen.

2. Bodenverbesserer

Aber Urin enthält ja nicht nur Stickstoff, sondern auch Phosphor und Kalium. Deshalb kann er auch einem Boden, der durch Überintensivierung, also zu starke Nutzung, gelitten hat, wieder zu neuer „Gesundheit“ verhelfen. Manche Ratgeber empfehlen deshalb, im Spätherbst so viele Leute wie möglich zu einer Party der anderen Art in den Garten einzuladen. Danach kann man alle möglichen Materialien wie Kompost, Laub und Mulch auf dem Boden verteilen und damit für seine Verpflegung mit Mineralstoffen im Frühling sorgen.

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3. Komposthelfer

Urin kann aber noch an anderer Stelle im Garten helfen: auf deinem Komposthaufen. Normalerweise dauert der Kompostierprozess ganz schön lang, aber die Harnsäure hilft wunderbar, diesen Vorgang zu beschleunigen. Die Säure ist am konzentriertesten beim ersten Toilettengang des Tages – deshalb ist es zuerst einmal wichtig, möglichst früh daran zu denken. Besonders Umsichtige werden sich eine Gießkanne in die Nähe des Betts oder der Toilette stellen, damit sie nicht sofort hinausrennen müssen, um den Komposthaufen morgens mit dem wertvollen flüssigen Gold zu beglücken.

Der chemische Prozess im Komposthaufen gestaltet sich, egal, ob Morgen- oder Abendurin, wie folgt: Ein Komposthaufen besteht meist aus zwei Komponenten: einerseits den sogenannten dunklen Bestandteilen. Dazu zählen unter anderem Sägemehl, Laub, Äste und Heu. Diese bilden zusammen die trockenen braunen Zutaten, die kohlenstoffreich sind und sich deswegen sehr langsam zersetzen. Sie stehen im Gegensatz zum kohlenstoffärmeren, grünen Material wie Rasenschnitt, Gemüse- und Obstschalen, welche meist den wesentlich kleineren Teil des Komposts bilden. Gibt man also seinen Urin hinzu, verringert man den relativen Gehalt des Kohlenstoffs im Komposthaufen und sorgt dadurch für einen schnelleren Kompostiervorgang.

4. Unkrautvernichter

Wie in Punkt 1 erwähnt, sollte man eher sparsam mit unverdünntem Urin als Düngemittel umgehen. Wenn man Unkraut vernichten möchte, muss man aber nicht so vorsichtig sein: Man kann die Körperflüssigkeit ganz einfach auf die Stellen im Garten gießen oder schütten, an denen man sonst mit Unkraut zu kämpfen hat. Es verfärbt sich zunächst und stirbt dann einfach ab.

5. Pilzbekämpfer

Auch Pilzkrankheiten – meistens Schimmelbefall – können deinem Garten zu schaffen machen. Harnsäure ist eine einzigartige Waffe gegen solche Störenfriede, besonders gegen die auf Büschen und kleineren Gewächsen. Um sinnvoll gegen den Fungus vorzugehen, verdünnt man den Urin etwa im Verhältnis 1:1 mit Wasser und spritzt die Mischung mit einer Sprühflasche auf die Stelle, an der die Pflanze erkrankt ist.

6. Tierabwehr

Eines sei vorweggenommen: Dieser Punkt ist noch nicht 100%ig wissenschaftlich belegt. Außerdem wird gemunkelt, dass die Effektivität vom Geschlecht des- bzw. derjenigen abhängt, der oder die sich gerade erleichtern möchte: Der Urin von Frauen scheint mehr Säure zu enthalten, weshalb er angeblich schlechter für diesen Zweck geeignet ist.

Um diesen Punkt nachvollziehen zu können, muss man nur an Hunde denken, die gerne ihr Revier markieren. Tiere davon abzuhalten, dort einzudringen, funktioniert auch mit der Harnflüssigkeit anderer Säugetiere, zum Beispiel der von Menschen. Lässt man also Wasser auf der Grünfläche, deren Besitz man beansprucht, kann man fabelhaft kleinere Tiere wie Katzen, Füchse und Kaninchen vertreiben. Wohnt man in der Nähe eines Waldes, ist die Abwehrmaßnahme auch gegen Rehe relevant. Menschen brauchen den Geruch im Allgemeinen übrigens nicht zu fürchten, sofern man die Flüssigkeit nicht allzu großzügig und nicht immer an die gleiche Stelle gießt.

Insgesamt hat Urin im Garten also mindestens sechs praktische Anwendungsbereiche, die es sich allemal auszuprobieren lohnt. So eine gute Entschuldigung, mal in den Garten zu machen, hast du schließlich noch nie gehabt. Abschließend sollte allerdings erwähnt werden, dass es Grünflächen auch nicht guttut, wenn man sie allzu oft mit seinen Körperflüssigkeiten tränkt.
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Gruß an die Wissenden
TA KI