Putin entschuldigte sich noch vor Su-24-Abschuss bei Erdogan für Luftraumverletzung


306318120

 

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte sich beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan persönlich noch vor dem Abschuss des russischen Bombers Su-24 für eine Verletzung des türkischen Luftraums entschuldigt, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch mitteilte.

„Am dritten Oktober, als unsere Streitkräfte ihre Arbeit  über dem Syrischen Territorium begonnen hatten, gab es tatsächlich einen Zwischenfall, bei dem eines unserer Flugzeuge für einige Sekunden in den türkischen Luftraum geriet. Die Türken haben eine Protestnote an uns gerichtet, wir entschuldigten uns.“, sagte Lawrow.

Putin habe damals persönlich mit Erdogan gesprochen, betonte der Minister.

Dieser Zwischenfall sei jedoch eine „absolut unbedeutende Verletzung“ gewesen, die von den türkischen Behörden, und das wüssten sie auch, nicht als Aggression seitens Russland habe interpretiert werden können, so Lawrow.

Am 24. November hatte die türkische Luftwaffe einen russischen Jagdbomber abgeschossen, als dieser Stellungen der Terrororganisation Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) in Nordsyrien bombardierte. Einer der Piloten kam dabei ums Leben. Nach türkischen Angaben habe der russische Bomber den Luftraum der Türkei verletzt. Moskau bestreitet das. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ist der Jet ausschließlich ununterbrochen in syrischem Luftraum geflogen.

Der überlebende Co-Pilot bestätigte, dass das Flugzeug die türkische Grenze nicht verletzt und dass die Türkei ohne Vorwarnung das Feuer eröffnet hätte. Der Abschuss hat die Beziehungen zwischen Moskau und Ankara schwer belastet. Russlands Präsident Wladimir Putin verhängte wirtschaftliche Sanktionen gegen die Türkei.

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20151209/306317186/putin-erdogan-su-24.html

Gruß nach Russland
TA KI

Putin nennt Abschuss der russischen Su-24 in Syrien „Stoß in den Rücken“-Putin kündigt „ernsthafte Folgen“ für Beziehungen zu Türkei an. Pressekonferenz von Putin zum Abschuss der Su-24 –


Putin nennt Abschuss der russischen Su-24 in Syrien „Stoß in den Rücken“

305876216

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Abschuss des russischen Jagdbombers Su-24 in Syien als einen „Stoß in den Rücken“ verurteilt. Die Attacke auf den Jet sei ein „Stoß in den Rücken, den uns Helfershelfer der Terroristen“ versetzt haben.

„Es sind Helfershelfer der Terroristen, die uns einen Stoß in den Rücken versetzt haben“, sagte Puitn am Dienstag in Sotschi bei einem Treffen mit Jordaniens König Abdullah II.

„Statt sofort mit uns Kontakt aufzunehmen, wandte sich nach unseren Angaben die türkische Seite an ihre Nato-Partner, um diesen Zwischenfall zu erörtern. Als ob es wir es gewesen waren, die ein türkisches Flugzeug abgeschossen haben – und nicht sie unseres. Wollen sie etwa die Nato in den Dienst des Islamischen Staates stellen?“, so Putin.

Am Dienstagvormittag hatte das türkische Militär nach eigenen Angaben ein „nicht identifiziertes Militärflugzeug“ an der Grenze zu Syrien abgeschossen. Kurz darauf ließ das russische Verteidigungsministerium wissen, dass in Syrien ein russischer Jagdbomber vom Typ Su-24 „vermutlich durch Beschuss vom Boden“ zum Absturz gebracht worden sei.

Nach türkischen Angaben verletzte die Maschine den Luftraum der Türkei. Moskau bestreitet das. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ist der Jet ununterbrochen im syrischen Luftraum geflogen.Die russische Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitte der Regierung in Damaskus Angriffe gegen die Terrororganisationen IS und al-Nusra, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Russische Jets haben laut Angaben aus Moskau bereits mindestens 2.700 Ziele zerbombt und Hunderte Dschihadisten getötet. Täglich würden mehr als 140 Angriffe gegen die Terroristen geflogen.

.

Jet-Abschuss: Putin kündigt „ernsthafte Folgen“ für Beziehungen zu Türkei an

305886674

Der Abschuss des russischen Kampfjets über Syrien wird laut Russlands Präsident Wladimir Putin die Beziehungen Moskaus mit Ankara schwer belasten. Die Attacke auf den Jet sei ein „Stoß in den Rücken, den uns Helfershelfer der Terroristen“ versetzt haben.

„Dieses tragische Ereignis wird ernsthafte Folgen für die russisch-türkischen Beziehungen haben“,

sagte Putin am Dienstag in Sotschi bei einem Treffen mit Jordaniens König Abdullah II.

„Dieses Ereignis geht über den Rahmen der gewöhnlichen Terrorismusbekämpfung hinaus.“

Obwohl die Türkei nach eigener Behauptung unter der US-Führung gegen den internationalen Terrorismus kämpfe, habe sie den Jet trotz des russischen Flugsicherheitsabkommens mit den USA abgeschossen, sagte Putin. Die Su-24 habe Angriffe gegen Stellungen des „Islamischen Staates“ in der syrischen Provinz Latakia geflogen. „Nun bekommen wir auch noch einen Stoß in den Rücken: Unsere Flugzeuge, die gegen den Terrorismus kämpfen, werden angegriffen.“

„Die Türkei war für uns immer nicht nur ein Nachbar, sondern auch ein Freund. Ich weiß nicht, wer das, was heute geschehen ist, nötig hatte. Jedenfalls nicht wir“, so Putin weiter. „Es sind Helfershelfer der Terroristen, die uns einen Stoß in den Rücken versetzt haben.“ Der Kreml-Chef kritisierte ferner, dass die Türkei den Vorfall nicht sofort mit Russland, sondern erst mit ihren Nato-Partnern besprochen habe.

Am Dienstagvormittag hatte das türkische Militär nach eigenen Angaben ein „nicht identifiziertes Militärflugzeug“ an der Grenze zu Syrien abgeschossen. Kurz darauf ließ das russische Verteidigungsministerium wissen, dass in Syrien ein russischer Jagdbomber vom Typ Su-24 „vermutlich durch Beschuss vom Boden“ zum Absturz gebracht worden sei.

Nach türkischen Angaben verletzte die Maschine den Luftraum der Türkei. Moskau bestreitet das. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ist der Jet ununterbrochen im syrischen Luftraum geflogen.

Die russische Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitte der Regierung in Damaskus Angriffe gegen die Terrororganisationen IS und al-Nusra, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Russische Jets haben laut Angaben aus Moskau bereits mindestens 2.700 Ziele zerbombt und Hunderte Dschihadisten getötet. Täglich würden mehr als 140 Angriffe gegen die Terroristen geflogen.

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20151124/305884873/russland-syrien.html#ixzz3sPs7qEDD

 .

Pressekonferenz von Putin zum Abschuss der Su-24 –

Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einer Pressekonferenz den Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges durch das türkische Militär als einen „Dolchstoß“ gegen Russland bezeichnet und der Türkei vorgeworfen, als „Unterstützer der Terroristen“ zu agieren. Zudem wies Putin darauf hin, dass die SU-24 nach russischen Radaraufzeichnungen zum Zeitpunkt des Abschusses einen Kilometer von der türkischen Grenze entfernt war.

Gruß nach Russland
TA KI