Foodwatch-Labortest: Schoko-Weihnachtsmänner mit krebsverdächtigen Mineralölen belastet


Schokoladen-Weihnachtsmänner von Edeka und Rübezahl sind mit krebsverdächtigen Mineralölen verunreinigt. Das hat eine Laboranalyse im Auftrag der Verbraucherorganisation foodwatch ergeben. Den Ergebnissen zufolge enthalten der „Gut & Günstig Schokoladen-Weihnachtsmann“ von Edeka sowie der „Friedel Weihnachtsmann Schokolinsen“ von Rübezahl aromatische Mineralöle (MOAH), die als potenziell krebserregend und erbgutschädigend gelten.

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Schokoladen-Weihnachtsmänner von Edeka und Rübezahl sind mit krebsverdächtigen Mineralölen verunreinigt. Das hat eine Laboranalyse im Auftrag der Verbraucherorganisation foodwatch ergeben. Den Ergebnissen zufolge enthalten der „Gut & Günstig Schokoladen-Weihnachtsmann“ von Edeka sowie der „Friedel Weihnachtsmann Schokolinsen“ von Rübezahl aromatische Mineralöle (MOAH), die als potenziell krebserregend und erbgutschädigend gelten. foodwatch forderte die Hersteller auf, die betroffenen Produkte öffentlich zurückzurufen.

„Krebsverdächtige Mineralöle haben in unserem Essen nichts zu suchen, auch nicht in Schokoladen-Weihnachtsmännern. Die Hersteller dürfen die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher nicht weiter gefährden und müssen die Produkte aus den Regalen räumen“, erklärte Johannes Heeg von foodwatch.

Getestet wurden insgesamt 20 Weihnachtssüßwaren, von Schokoladenprodukten bis hin zu Lebkuchen. In den Schoko-Weihnachtsmännern von Edeka und Rübezahl wurden neben den krebsverdächtigen aromatischen Mineralöle (MOAH) auch gesättigte Mineralöle (MOSH) nachgewiesen. MOSH reichern sich im Körper an und können die Organe schädigen. Erhöhte Werte wurden in insgesamt 15 Produkten gefunden.

Die Mineralölbelastungen sind im Vergleich zu vergangenen foodwatch-Tests gesunken. Kurz vor Ostern etwa fand die Verbraucherorganisation in 8 von 20 Schokohasen aromatische Mineralöle. „Die Süßwarenindustrie ist offensichtlich in der Lage, Mineralöle aus ihren Produkten zu verbannen, wenn der öffentliche Druck groß genug ist. Bundesernährungsminister Christian Schmidt muss endlich alle Lebensmittelhersteller in die Pflicht nehmen und verbindliche Grenzwerte einführen, um die Verbraucherinnen und Verbraucher vor diesen völlig unnötigen Gesundheitsgefahren zu schützen“, sagte Johannes Heeg.

Foodwatch fordert strikte Höchstwerte für gesättigte Mineralöle (MOSH) in allen Lebensmitteln und eine Null-Toleranz für die besonders kritischen aromatischen Mineralöle (MOAH). Zudem müssen die Produkte durch schützende Barrieren vor dem Übergang von Mineralölen aus Altpapierverpackungen geschützt werden. Solange es keine europäische Regelung gibt, sei die Bundesregierung in der Pflicht, ein nationales Gesetz zu beschließen.

Mineralöle können auf verschiedenen Wegen in Schokolade gelangen. Zum Beispiel über für den Transport der Kakaobohnen verwendete Jutesäcke, die mit Mineralölen behandelt werden; über in der Produktion verwendete Maschinenöle oder über Abgase aus Industrie und Verkehr. Eine häufige Quelle sind zudem Altpapier-Verpackungen. Altpapier enthält neben mineralölhaltigen Druckfarben bis zu 250 weitere Chemikalien, die auf das Lebensmittel übergehen können, falls Recycling-Kartons als Lebensmittel-Verpackung, beim Transport oder bei der Lagerung der Rohwaren zum Einsatz kommen.

Mehr Informationen:

Testergebnisse: „Mineralöle in Weihnachtssüßigkeiten“

(foodwatch/mh)

Quelle: http://www.epochtimes.de/gesundheit/foodwatch-labortest-schoko-weihnachtsmaenner-mit-krebsverdaechtigen-mineraloelen-belastet-a1995799.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Absatz von Zucker aus gentechnisch veränderten Rüben bricht rasant ein


Vertreter der US-Süßwarenindustrie verlangen Maßnahmen für eine erleichterte Einfuhr von Rohrzucker aus Zuckerrohr, da Zuckerrohr bis jetzt noch keine gentechnischen Manipulationen erfahren hat. Die Grossabnehmer der amerikanischen Lebensmittelindustrie stellen zunehmend auf gentechnikfreie Produkte um. Grund dafür ist das veränderte Kaufverhalten der Verbraucher, die verstärkt auf Produkte zurückgreifen, die gentechnikfrei ausgelobt sind.

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Zucker ist halt Zucker, egal wo er herkommt, könnte man denken. Doch diese Aussage kann man heute nicht mehr so stehen lassen. Über die Hälfte des Zuckerbedarfs in den USA stammt von Zuckerrüben und die andere Hälfte von Zuckerrohr. Zum ersten Mal werden diese unterschiedlichen Rohstoffe von den Zucker-Händlern als zwei verschiedene Waren mit zwei unterschiedlichen Preisen behandelt.

Verstärkter Anbau gentechnisch manipulierter Zuckerrüben seit 2008

Die Ursache für die Veränderung liegt vor allem in der Tatsache, dass vor etwa acht Jahren fast alle Landwirte, die Zuckerrüben in den Vereinigten Staaten anbauen, sich entschieden gentechnisch veränderte Versionen ihrer Pflanzen zu verwenden. Die GVO-Rüben, die den Unkrautvernichter Glyphosat tolerieren können, machen es einfacher für Landwirte Unkräuter zu beseitigen. Die Rüben-Anbauer erwarteten durch diese Umstellung auch keine wirtschaftlichen Probleme.

In einem Interview befragte der Nachrichtendienst „The Salt“ den Präsidenten der amerikanischen Crystal Sugar Co. David Berg über diese Veränderungen im Anbau ab 2008: „Die meisten unserer Kunden, die Menschen, die für industrielle Zwecke Zucker kaufen – als eine Zutat in Frühstücksflocken und Süßigkeiten und Backwaren und ähnlichen Dingen – sie haben keine großen Bedenken darüber zum Ausdruck gebracht „, sagte Berg. „Wir sind nicht an einen bestimmten Punkt angekommen, wo wir unter irgendwelchen Einschränkungen gewesen wären, so dass wir unseren Zucker nicht hätten verkaufen können.“

Aber gerade in den letzten zwei Jahren hat sich die Situation geändert. Viele Lebensmittel-Unternehmen haben sich entschieden, ihre Produkte lieber als gentechnikfreie Ware zu deklarieren. Weil praktisch alle Zuckerrüben in den USA gentechnisch verändert sind, verwenden Lebensmittelhersteller nun zunehmend Zucker aus Zuckerrohr, der in Florida, Louisiana oder außerhalb der USA  angebaut wird. Es gibt kein gentechnisch verändertes Zuckerrohr.

Süßwarenindustrie stellt Produktion auf gentechnikfreien Zucker um

Deborah Arcoleo, Direktorin für Produkttransparenz des Süßwarenherstellers Hershey Co., berichtete in einem Interview mit „The Salt“, dass sie im Jahr 2015 „anfingen Hershey Küsse, Hershey Milchschokolade und Hershey Milchschokolade mit Mandeln umzuformulieren, um von Rübenzucker auf Rohrzucker wechseln zu können und das ist abgeschlossen. Jetzt möchten wir das mit dem Rest unseres Portfolios tun, in dem Maße, wie es für uns machbar ist.“

Hershey ist einer der Hauptverarbeiter von Zucker in den USA und andere Unternehmen haben ähnliche Schritte gemacht. Dies war ein Schock für den Zuckeranbieter „American Crystal“, welcher sich hauptsächlich im Zuckerrübengeschäft bewegen.

„American Crystal“ ist eine Genossenschaft im Besitz von Zuckerrübenanbauern wie Andrew Beyer aus Kent. Als Beyer Anfang des Jahres zur Jahrestagung der Gesellschaft ging, war er schockiert zu hören, wie viele der amerikanischen Crystal Kunden – Gebäck- und Schokoladenunternehmen – sich von Zucker aus Zuckerrüben entfernt hatten. „Sie sprachen davon, dass ein Drittel oder bis zur Hälfte von ihnen ihre Systeme zu streng gentechnikfrei verändert hätten“, sagte Beyer.

Das Ergebnis war eine bemerkenswerte Veränderung im amerikanischen Zuckermarkt. Langsam, aber konsequent, hatte sich eine Lücke zwischen dem Preis von Zucker aus Zuckerrohr und Zucker aus Rüben eröffnet.

„Der aktuelle Preis für Zuckerrüben liegt etwa 3 bis 5 Cent unter dem Preis für Rohrzucker auf dem Markt“, sagt Michael McConnell, ein Ökonom im Bereich der Agrarwirtschaft. Dies bedeutet, dass die Käufer für Rohrzucker 10 bis 15 Prozent mehr bezahlen.

Inzwischen hat die Menge an unverkäuflichem Rübenzucker zugenommen, während es einen Mangel an Rohrzucker gibt. Der Mangel ist so gravierend, so dass Zucker-Verbraucher von der USDA (Landwirtschaftsamt) fordern die Einfuhr von größeren Mengen Rohrzucker zu ermöglichen, um den Mangel auszugleichen.

Unkrautregulation und die Rück-Umstellung auf gentechnikfreie Zuckerrüben

Beyer sagt, dass er und andere Zuckerrübenanbauer darüber nachdenken würden wieder gentechnikfreie Rüben anzubauen. Sie könnten es aber nicht schnell umsetzen, da nicht genug gentechnikfreies Saatgut zu Verfügung stünde. So würden sie im Moment vorziehen, es nicht zu tun. Der Anbau von gentechnisch veränderten Zuckerrüben ermögliche es ihnen, ihre Unkräuter mit weniger Chemikalien zu beseitigen.

Beyer sprüht nach eigenen Angaben den Unkrautvernichter Roundup während der gesamten Vegetationszeit nur ein paar Mal. Des Weiteren ist die Spritzung einer anderen Chemikalie erforderlich, um alle Roundup-resistenten Unkräutern abzutöten.

Beyer betont, dass die Rückkehr zu Gentechnik freiem Rübenanbau bedeuten würde wieder zu bedenklichen Maßnahmen zurückzukehren, die sie einst zu tun pflegten: Das Spritzen der Pflanzen alle 10 Tage mit einem „Hexen-Gebräu“ aus fünf oder sechs verschiedene Unkrautvernichtern.

„Die verwendeten Chemikalien, die wir in diesen Tage auf die Rüben anwendeten, waren für den Bauern, der sie ausbrachte, so viel härter – und für die Umwelt“, sagt er. „Für mich ist es verrückt zu glauben, dass Nicht-GVO-Zuckerrüben besser für die Umwelt sind, für die Welt oder den Verbraucher.“

Aber Beyer sagt, dass er es eben tun würde, wenn er es muss. Er wird tun, was seine Kunden wünschen. (mh)

Quelle:http://www.epochtimes.de/gesundheit/absatz-von-zucker-aus-gentechnisch-veraenderten-rueben-bricht-rasant-ein-a1330887.html

Gruß an das Ursprüngliche

TA KI