Der letzte Blut-Mond kommt… Seltene Supermond-Finsternis am frühen Montag Morgen


Der nächste Blutmond ist am 28. September 2015 zum Laubhüttenfest (Sokkut). Es ist sogleich ein Supermond, der 14% größer und 30% heller scheint!

Und: Er ist in Jerusalem sichtbar!

Der September beschert uns zeitgleich auch eine totale Mondfinsternis, die in voller Länge von Mitteleuropa zu beobachten ist. In den frühen Morgenstunden am Montag, den 28., wandert der Vollmond durch den Schatten der Erde. Um 3.07 Uhr tritt er in den Kernschatten unseres Planeten ein. Von 4.11 bis 5.24 Uhr befindet er sich vollständig im Kernschatten: Die Finsternis ist total.

Um 6:27 Uhr endet der sichtbare Teil der Finsternis mit dem Austritt des Mondes aus dem Kernschatten. Der verfinsterte Mond steht vor der Sternenkulisse der Fische. Vollmond tritt in dieser Nacht um 4.50 Uhr ein, wobei unser Begleiter in der gleichen Stunde mit 356 880 Kilometer in extreme Erdnähe kommt. Weil dies die geringste Distanz in diesem Jahr ist, erscheint der Vollmond besonders groß. Das Zusammenfallen von Vollmond und Erdnähe führt zu Springfluten und Spannungen in der Erdkruste.

Das beeindruckende Schattenspiel einer solchen totalen Mondfinsternis beschäftigt die Menschen seit Jahrhunderten. In Mythen und Legenden schrieben sie dem Lauf der Himmelskörper einen höheren Sinn zu und versuchten, die kosmischen Ereignisse zu erläutern.

Joel 2:28-32:
„Und nach diesem wird es geschehen, daß ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Ältesten werden Träume haben, eure Jünglinge werden Gesichte sehen; und auch über die Knechte und über die Mägde will ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen; und ich werde Zeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut und Feuer und Rauchsäulen; die Sonne soll verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe denn da kommt der große und schreckliche Tag des HERRN.  Es soll aber geschehen, daß ein jeder, der den Namen des HERRN anruft, gerettet wird; denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird eine Zuflucht sein, wie der HERR versprochen hat, und bei den Übriggebliebenen, die der HERR beruft.“

Chinesische Beobachter stellten sich zum Beispiel vor, dass bei einer Finsternis ein himmlischer Drache den Mond verschlingt. Die Wikinger fürchteten den Wolf Hati, der dem Mond am Himmel nachjagt und ihn gelegentlich fängt. Mit viel Lärm schlugen sie Hati bei Finsternissen schließlich in die Flucht. …

Bei den Ägyptern wiederum war es der böse Gott Seth, der das heilige Horusauge am Himmel stahl. Und die Amazonas-Indianer begründeten den bei einer totalen Finsternis rotbraun gefärbten sogenannten „Blutmond“ mit einer Pfeilattacke eines jugendlichen Bogenschützen. Sie lässt den Mond bluten, bis ein Schamane den Pfeil herauszieht und die Wunde heilt.

Sonnenfinsternisse sind uns vertraut und sorgen auch heute noch für Aufsehen. Aber wie soll sich der Mond in Blut verwandeln? In der populärwissenschaftlichen Zeitschrift Wissenschaftsmagazin kann man nachlesen, dass „Blutmond“ eine gängige Bezeichnung für eine totale Mondfinsternis ist. Durch Beugung der Lichtstrahlen in der Erdatmosphäre um die Erde färbt sich bei einer totalen Mondfinsternis der Kernschatten der Erde auf dem Mond rostbraun bis blutrot.

Anfang 2008 hat Pastor Mark Biltz anhand von NASA Daten herausgefunden, dass in den beiden kommenden Jahren 2014/15 Blutmonde als Tetrade (d.h. Viereinheiten) auftreten. Dies ist eine äußerst seltene Konstellation!!

Dass diese Blutmonde genau auf 4 grosse Feste des HERRN fallen, auf 4 wichtigsten biblische Feste, lässt uns aufhorchen.

Dazwischen liegt der jüdische Jahreswechsel zum Jahr 5776, beginnend am 13. 9. 2015, einem Schabbat – oder Schmitah-Jahr, einem heiligen Jahr, das alle sieben Jahre gefeiert wird und in dem nach der Schrift dem Volk Israel alle Schulden erlassen werden. Das gilt aber nur für die Menschen, die nach Gottes Geboten leben. Für Menschen, oder Nationen, die Gottes Gebote nicht befolgen, bedeutet ein Schmitah-Jahr „Fall bzw. Gericht Gottes“.

Um diese Jahreswende gibt es außerdem noch zwei Sonnenfinsternisse, und das ebenfalls an wichtigen jüdischen Festtagen:

Am 1. Nissan 5775, dem Beginn des biblischen Jahres (am 20. 3. 2015) und an Rosch HaShana 5776, dem modernen jüdischen Neujahrsfest (am 13. 9. 2015), einmal eine vollständige und dazu eine partielle Sonnenfinsternis. Es dauert Jahrhunderte, bis sich eine solche Konstellation wiederholt.

Nach den vergangenen Tetraden fanden immer Ereignisse von hoher religiöser Bedeutung statt: 1493 wurden während der spanischen Inquisition die Juden vertrieben. 1949 wurde Israel gegründet und 1967 fand der sechstägige arabisch-israelische Krieg statt. Alle diese 3 Ereignisse spielen in der Geschichte des jüdischen Volkes und die letzten beiden im prophetischen Kalender Gottes eine besondere Rolle. Und mit den Jahren 2014 – 2015 gibt es also genau 3 solche 4er Blutmonde innerhalb von 70 Jahren, wo mehrere Jahrhunderte davor keine einzige Tretade stattgefunden hat! Die Blutmonde im 2014 – 2015 sind also grosse prophetische „Fingerabdrücke“ Gottes! Er möchte uns damit etwas sagen/zeigen.

Erstaunlicherweise wird dieses Schmittah-Jahr am ersten Tag des jüdischen Neujahres (Fest der Posaunen, Rosch ha-Schana) 2014 beginnen. Beachten Sie dieses Phänomen:

  • Das Ereignis einer Mondfinsternis ist gewöhnlich.
  • Das Ereignis einer totalen Mondfinsternis ist weniger gewöhnlich.
  • Das Ereignis einer Tetrade oder vier aufeinanderfolgender Blutmonde (totaler Mondfinsternisse) ist selten.
  • Das Ereignis einer Tetrade mit einer totalen Sonnenfinsternis innerhalb ihrer Serie ist sehr selten.
  • Eine Tetrade mit einer totalen Sonnenfinsternis, die bedeutend für Israels Geschichte und die jüdischen Feiertage ist, ist sehr, sehr selten.
  • Das Ereignis einer Tetrade, die auf jüdische Feiertage fällt, mit einer totalen Sonnenfinsternis, die ein Schmittah-Jahr innerhalb ihrer Serie beinhaltet, ist sehr, sehr, sehr selten.
  • Aber eine Tetrade mit einer totalen Sonnenfinsternis, historisch bedeutend für Israel und auf die jüdischen Feiertage fallend, mit einem Schmittah-Jahr, das mit dem Fest der Posaunen (dem jüdischen Neujahr) innerhalb ihrer Serie übereinstimmt, ist astronomisch selten!

Was schließen wir daraus? Es ist zu erwarten, dass sich zwischen dem 4. April und dem 28. September Dinge ereignen werden, die für das weitere Schicksal Israels und seiner Nachbarn von entscheidender Bedeutung sind.

Von all den Mythen einmal abgesehen hat die Mondfinsternis im September 2015 aber tatsächlich eine Besonderheit: Vollmond tritt in dieser Nacht um 4.50 Uhr ein, wobei unser Begleiter in der gleichen Stunde mit 356 880 Kilometer in extreme Erdnähe kommt. Weil dies die geringste Distanz in diesem Jahr ist, erscheint der Vollmond besonders groß.

Tatsächlich verbreiteten sich in den vergangenen Monaten Gerüchte in den sozialen Netzwerken, nach denen im Zeitraum 15. bis 28. September 2015 ein großer Asteroid auf der Erde einschlage. Selbst die US-Weltraumorganisation Nasa fühlte sich zuletzt genötigt, diesen wirren Thesen eine klare Absage zu erteilen. „“Wäre da irgendwo ein Objekt, das groß genug wäre, eine derartige Zerstörung zu verursachen, hätten wir es mittlerweile gesehen“, versicherte Paul Chodas vom Near-Earth Object office der Nasa.


September 2015: Kein Weltuntergang, aber ein Blutmond – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/September-2015-Kein-Weltuntergang-aber-ein-Blutmond-id35258002.html

Die Neumondphase startet am 13.09 um 8.41 Uhr. Der dunkle Neumond schiebt sich dabei bis zu 79 Prozent vor die Sonnenscheibe. Diese partielle Sonnenfinsternis ist aber nur in Südafrika und Teilen der Antarktis beobachtbar.

Mit 406 460 Kilometer hält sich der Mond am 14. in Erdferne auf. Am 19. zieht die Sichel des zunehmenden Mondes an Saturn vorbei, ein netter Anblick auch schon am Vorabend. Saturn schmückt als einziger ohne Hilfsmittel sichtbarer Planet den Abendhimmel. Allerdings verkürzt er seine Sichtbarkeitsdauer drastisch, denn er geht immer früher unter – Anfang September um 23 Uhr, zu Monatsende kurz nach 21 Uhr. Jeweils eine halbe Stunde vor Untergang wird er im Horizontdunst unsichtbar.

Wie immer zählt die eigene innere Einstellung, was wir aus solchen Ereignissen machen wollen. Je positiver jeder einzelne das für sich sieht, je positiver wird es für uns alle.

(…)

Quelle: http://liebe-das-ganze.blogspot.de/2015/09/der-blut-mond-kommt.html

Seltene Supermond-Finsternis am frühen Montag Morgen

blutmondAm Montag lohnt sich das frühe Aufstehen: In Deutschland wird eine totale Mondfinsternis in voller Länge zu sehen sein – ein besonders seltenes Ereignis. Wir erklären, wann Sie wie was sehen können.

Nach der partiellen Sonnenfinsternis im vergangenen März hat das Jahr 2015 noch ein weiteres astronomisches Highlight zu bieten: Am 28. September 2015 können Frühaufsteher in ganz Deutschland eine totale Mondfinsternis beobachten. Der Schatten der Erde schiebt sich über den Vollmond – allerdings zu einer Uhrzeit, die vielen Beobachtern ungelegen kommen dürfte: Am frühen Montagmorgen beginnt der Schatten über den Vollmond zu wandern, ab etwa 2.40 Uhr sollte man ihn auf dem Mond sehen können.

Richtig interessant wird es erst gut eineinhalb Stunden später: Um 4.11 Uhr beginnt die Totalität, um 4.47 Uhr ist die maximale Verfinsterung erreicht. Um 6.56 Uhr ist das Naturschauspiel, bei dem der Mond sich scheinbar rot färbt (daher auch die Bezeichnung „Blutmond“) wieder beendet.

Totale Mondfinsternis – der Blutmond geht auf

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Doch das frühe Aufstehen dürfte sich – gutes Wetter vorausgesetzt – lohnen: Nicht nur, weil die nächste totale Mondfinsternis in Deutschland erst am 27. Juli 2018 zu sehen sein wird, sondern auch, weil der Vollmond am 28. September ein so genannter „Supermond“ ist. Der Mond, der die Erde auf einer elliptischen Bahn umkreist, ist der Erde dann besonders nah. Das hat nicht nur Auswirkungen beispielsweise auf die Stärke von Ebbe und Flut, sondern auch auf die Helligkeit und Größe des Mondes: Er wirkt etwas heller und größer als sonst. Aufmerksame Beobachter konnten bereits am 29. August einen „Supermond“ am Himmel sehen.

Eine Mondfinsternis während des Supermonds ist äußerst selten – seit 1910 gab es nach Angaben der US-Raumfahrtorganisation Nasa weltweit nur fünf dieser besonderen Naturereignisse. Die nächste Supermond-Finsternis gibt es nach Angaben der Nasa erst im Jahr 2033.

Beobachtungszeiten

Der Mond tritt um 2.10 Uhr in den Halbschatten ein, um 3.07 Uhr in den Kernschatten. Ab etwa 2.40 Uhr kann man den Beginn der Mondfinsternis erkennen.

Um 4.11 Uhr beginnt die totale Phase der Mondfinsternis, die maximale Verfinsterung ist um 4.47 Uhr erreicht.

Um 5.23 Uhr endet die totale Phase der Mondfinsternis. Das trifft sich gut, denn bereits wenige Minuten später beginnt die astronomische Dämmerung.

Um 6.27 Uhr tritt der Mond aus dem Kernschatten aus, um etwa 7.00 Uhr ist die Sichtbarkeit der Mondfinsternis beendet. Nur Minuten vorher beginnt die bürgerliche Dämmerung, um etwa 7.15 Uhr geht die Sonne auf.

Zusätzlich zum „Supermond“ handelt es sich beim Vollmond Ende September auch um einen so genannten „Ernte-Vollmond“. Es ist der Vollmond, der zeitlich am nächsten an der Tag-und-Nacht-Gleiche am 23. September ist. Der Name „Ernte-Vollmond“ kommt daher, dass Bauern das Licht des Mondes nutzten, um die Ernte auf den Feldern bis in die späten Abendstunden fortführen zu können.

Beobachtungsort

Der ideale Beobachtungsort für die totale Mondfinsternis am 28. September 2015 ist nach Südwesten ausgerichtet, da sich der Mond im Laufe der Nacht von Süden nach Westen bewegen wird. Weil der Mond im Westen untergehen wird, sollte der Blick in diese Himmelsrichtung möglichst unverstellt sein. Auch wenn der Mond besser zu sehen ist als beispielsweise Sternschnuppen sollte es trotzdem idealerweise möglichst dunkel sein.

Beobachtungsausstattung

Zum Beobachten einer totalen Mondfinsternis benötigt man keine besondere Ausstattung. Wer ein Fernglas hat, sollte es aber griffbereit haben – ein Blick lohnt sich. Anders als bei einer Sonnenfinsternis benötigt man keine speziellen Schutzbrillen oder -filter. Da es in den frühen Morgenstunden Ende September kühl sein kann, empfiehlt sich – gerade wenn der Beobachtungsplatz im Freien ist – eine Decke und warme Getränke.

 

Der „Supermond“ dominiert den Nachthimmel

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Die Verfinsterung des „Supermonds“ wird nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Mittel-, West- und Nordeuropa in ihrer vollen Länge zu sehen sein. Um die Mondfinsternis zu beobachten, sind keine Instrumente nötig, mit bloßem Auge kann man das Ereignis sehen. Wer ein kleines Fernglas zur Hand hat, kann es ebenfalls zur Beobachtung nutzen – Schutzbrillen oder -folien sind im Gegensatz zur Beobachtung einer Sonnenfinsternis nicht notwendig.

Etwas Vorbereitungszeit sollte man jedoch trotzdem vorher investieren und nach einem geeigneten Beobachtungsort Ausschau halten. Von dort aus sollte man freie Sicht nach Südwesten und Westen haben, denn der Mond wird sich im Laufe der Nacht von Süden nach Westen bewegen. Vor allem im Westen sollte auch der Horizont möglichst unverstellt sein, denn der Mond sinkt während der Mondfinsternis in diese Richtung.

Idealerweise sollte der Beobachtungsort außerdem dunkel sein, Lichtquellen stören die Beobachtung jedoch nicht so sehr wie bei der Beobachtung von Sternen. Wer es angesichts der frühen Uhrzeit möglichst einfach haben will, kann es sich auch auf dem eigenen Balkon oder am Küchenfenster bequem machen – so lange der Beobachtungsplatz in Richtung Süd-Westen zeigt und der Himmel klar ist, sollte man die Mondfinsternis sehen können.

Quelle: http://www.fr-online.de/raumfahrt/totale-mondfinsternis-seltene-supermond-finsternis-am-fruehen-montag-morgen,1473248,31636166.html

Gruß an die Gespannten

TA KI

Nach dem Blutmond nun der Supermond im August- wie man uns Täuschungen einredet


Supermond

Mondjahr 2014: Sonntagnacht ist der Mond optisch am größten

 

In der morgigen Sonntagnacht ist der Mond so groß wie im ganzen Jahr nicht mehr und wird damit im Vergleich zum normalen Vollmond etwa 14 Prozent größer und 30 Prozent heller sein.

Das Ereignis zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da gerade der Höhepunkt des Meteoritenschauers der Perseiden erreicht wird und dieser damit unter erschwerten Sichtbedingungen erkennbar ist. moon-orbit-apogee-perigee

Der Mond ist damit an seinem nahsten Punkt zur Erde angekommen, nämlich bei 363.000 Kilometern Entfernung.

Quelle: http://www.shortnews.de/id/1101820/mondjahr-2014-sonntagnacht-ist-der-mond-optisch-am-groessten

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Wann Sie am Sonntag den „Supermond“ sehen können

Das Zusammenspiel von zwei astronomischen Sonderkonstellationen macht den Sonntagabend perfekt für Himmelsbeobachtungen: Der volle Mond steht in Erdnähe und erscheint damit riesig und leuchtend.

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Für Hobbyastronomen, Romantiker und andere Himmelsbeobachter steht am Sonntagabend ein Höhepunkt an: Dann wird der größte Vollmond des Jahres zu sehen sein. Einen solchen „Supermond“ gibt es immer dann, wenn der volle Mond der Erde auf seiner elliptischen Umlaufbahn am nächsten kommt.

Zur besten Sendezeit um 20:15 wird der Vollmond in unserer Zeitzone aufgehen – noch bevor es gegen 21:45 Uhr dunkel wird. Der Mond erscheint dann nicht nur außergewöhnlich hell, sondern auch deutlich größer als sonst.

Das Phänomen des „Supermondes“ tritt etwa alle 13 Monate auf und entsteht aufgrund der elliptischen Umlaufbahn des Mondes um die Erde. Das bedeutet, dass der Mond manchmal näher und manchmal weiter von der Erde entfernt ist.

Eine optische Täuschung macht den Mond noch größer

Auf seinem Weg um unseren Planeten braucht der Mond 29,5 Tage – von uns aus gesehen bewegt er sich pro Tag um rund zwölf Grad nach Osten.

Auf seiner elliptischen Bahn umkreist er die Erde. Am weitesten entfernt ist der Mond im Apogäum – mit durchschnittlich rund 406.000 Kilometern. Der Punkt, an dem der Mond uns am nächsten kommt, das Perigäum, liegt in einer Entfernung von rund 356.000 Kilometern.

Wenn der Mond aufgeht, erscheint er uns besonders in Horizontnähe besonders groß. Diese optische Täuschung entsteht vermutlich durch eine Annahme des Gehirns, dass Objekte am Horizont uns näher sein müssten als oben am Himmel.

Für diese Vorstellung braucht man keine spezielle Ausrüstung

Zum Supermond wird die Erscheinung durch eine Kombination von zwei Ereignissen: Vollmond und Erdnähe. „Nur neun Minuten vor Vollmond steht der Mond auch in Erdnähe“, schreibt die Vereinigung der Sternfreunde auf ihrer Homepage.

Dort erscheine der Mond rund zehn Prozent größer als in mittlerer Entfernung. Die Größe ändert auch unsere Wahrnehmung der Helligkeit: Der Perigäumsvollmond erscheint uns etwa 30 Prozent heller.

Den exakten Verlauf für den Sonntagabend skizzieren die Sternfreunde so: Erdnähe um genau 20:00 Uhr, Vollmond um 20:09 Uhr und Mondaufgang um 20:15 Uhr.

Am östlichen Horizont soll der Mond ab 20:40 Uhr gut zu sehen sein. Diese Sondervorstellung des Himmels kann mit bloßem Auge beobachtet werden, Fotos werden mit Stativ und Langzeitbelichtung besonders gut.

Als Zugabe gibt es einen Sternschnuppen-Regen

Am besten ist das Himmelsschauspiel von einem dunklen Ort aus zu beobachten, an dem möglichst wenig künstliches Licht vom Himmel ablenkt. Und wer besonderes Glück hat, der bekommt am Abend noch eine kostenlose Zugabe: Von Sonntag an ist der prächtigste Sternschnuppen-Strom des Jahres zu beobachten, die Perseiden. Sie erreichen ihren Höhepunkt in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch.

Sternschnuppen sollen Glück bringen und Wünsche erfüllen, auch dem Vollmond werden mystische Kräfte und besondere Wirkungen auf die Natur nachgesagt. Wer also bei Vollmond nicht gerade wie nach dem Mondkalender empfohlen mit Hautpflege, Brotbacken oder der Heilkräuterernte beschäftigt ist, kann sich zurücklehnen und das kosmische Schauspiel genießen.

Der nächste Vollmond wird dann wieder am 8. September zu sehen sein, wie die Nasa in ihrer Voraussage der Mondphasen für Jahrzehnte berechnet hat.

© DIE WELT

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3 Supermonde 2014: 12.07.2014, 10.08.2014, 09.09.2014

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In diesem Sommer können wir bewusst gleich drei Nächte im hellsten Mondenschein baden! Denn, wie die NASA am Mittwoch veröffentlichte, wird die Erde 2014 gleich dreimal in das Licht eines Supermondes getaucht. Bereits Samstagnacht, dem 12. Juli können wir das strahlende Licht des ersten Riesenmondes 2014 erleben. Dann erwartet uns am 10. August ein noch grösserer Vollmond und sollten wir auch den verpassen, scheint am 9. September noch einmal ein Supermond auf unsere Erde. In all diesen drei Nächten bekommen wir dieses Jahr das besondere Schauspiel des hellsten und grössten Mond des Jahres am Himmel zu bestaunen.

Supermond nennen Astronomen den Vollmond, von dem viele von uns bisher dachten, dass er nur einmal im Jahr unseren Himmel ziert. Dann erscheint uns der Erdtrabant 14 % grösser und meist auch heller als sonst, denn dann ist er der Erde näher als an allen anderen Tagen des Jahres. Das kann man besonders eindrucksvoll bei Mondaufgang und Monduntergang sehen, wenn der Mond zwischen Bäumen oder Gebäuden im Vergleich zu sehen ist.

Angst brauchen wir Menschen in diesem Jahr aber in allen drei Vollmond-Nächten nicht zu haben: Supermonde führen zwar zu stärkeren Gezeiten, weitere Auswirkungen sind jedoch nicht bekannt.

Wenn bei Ihnen der Himmel Samstagnacht also unbewölkt ist, sollten Sie ruhig schon einmal einen Blick riskieren. Und wenn Sie das Himmelsschauspiel doch verpasst haben, merken Sie sich schon jetzt den 10. August und den 9. September vor. Das Phänomen Supermond ereignet sich dann nämlich erst wieder in etwa einem Jahr.

Quelle: NASA

Quelle: http://www.myheimat.de/schwabmuenchen/natur/3-supermonde-2014-12072014-10082014-09092014-d2620124.html

Gruß an die, die sich nicht vonvermutlich(optischen ) Täuschungen täuschen lassen

TA KI