Plötzlich fremde Sprachen sprechen…


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Großbritanni: Frau leidet an seltenem Syndrom, wodurch sie in fremden Akzenten spricht

Eine Britin leidet an einem Syndrom, von dem weltweit nur 60 Menschen betroffen sind.

Die 49-jährige aus Chatham (Großbritannien) spricht in ausländischen Dialekten, darunter französisch und chinesisch, der Auslöser für ihr Sprachwirrwarr war eine Migräne.

Nach einem Zusammenbruch verlor sie die Fähigkeit zu sprechen. Experten sagen, das seltene Syndrom würde bei Menschen mit leichten Gehirnschäden auftreten. Der Alltag gestaltet sich für die Besitzerin eines Haarsalons als schwierig, manchmal sieht sie sich rassistischen Äußerungen ausgesetzt.

Quelle: http://www.shortnews.de/id/1093169/grossbritanni-frau-leidet-an-seltenem-syndrom-wodurch-sie-in-fremden-akzenten-spricht

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Aufgewacht und eine fremde Sprache gesprochen

Was Sabine Kindschuh erlebt, ist sensationell und schockierend zugleich – nach einem Schlaganfall spricht sie plötzlich Schweizerdeutsch.

Oberalba Gut gelaunt öffnet Sabine Kindschuh die Tür ihres Hauses in Oberalba. Mit einem freundlichen „Hallo“ reicht sie die Hand. Ein „Hallo“, das anders klingt als gewöhnlich. Nicht Hochdeutsch, auch kein Rhöner Dialekt gibt ihren Worten den Klang. Sabine Kindschuh spricht Schweizerdeutsch – ohne jemals in dem Land gewesen zu sein, beherrscht sie diese Sprache perfekt. Es ist eine Krankheit, die nur 60 Mal auf der ganzen Welt dokumentiert ist, erzählt sie. Das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom, eine seltene neurologischen Erkrankung, traf Sabine Kindschuh nach einem leichten Schlaganfall vor einigen Jahren. Seitdem lebt die heute 57-Jährige damit und bekommt selbst noch Gänsehaut dabei, wenn sie erzählt, was sie mit dieser Krankheit alles erlebt hat. „Das würde ein ganzes Buch füllen“, sagt sie und lacht, auch wenn ihr in all den Jahren oft nicht zum Lachen zumute war.

Als sie 47 Jahre war, hatte Sabine Kindschuh ihren ersten Schlaganfall. Die rechte Körperseite sei dabei in Mitleidenschaft gezogen worden. Das war 2003. Wieder aufgerappelt, habe sie zwei Jahre später zu Hause gespürt, dass etwas mit ihr passiert sei. „Eventuell war es ein kleiner Hirnschlag oder ein leichter Schlaganfall.“ Danach habe sie plötzlich angefangen zu stottern. „Sehr schlimm“ sei das gewesen, worauf sie einen Logopäden zu Rate zog und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Dort verbrachte sie die erste Nacht, ohne nur zu ahnen, was folgen würde. Als sie am Morgen erwachte und die ersten Worte sprach, kam der Schock. Sabine Kindschuh sprach Schweizerdeutsch. „Ich dachte, ich spinne!“ Sie habe die Bettdecke über den Kopf gezogen und leise vor sich hin gesprochen. „Es ging nicht weg.“ Die Ärzte schickten sie sofort zum Psychologen, weil sie dachten, sie sei „nicht mehr normal“. Für die lebenslustige Frau aus Oberalba eine schmerzliche Erfahrung, denn viele Menschen dachten, dass „ich sie veralbere“. Selbst die Hausärztin habe ihr nicht geglaubt und gemahnt, sie müsse „richtig sprechen“. Aber es ging nun mal nicht, so sehr sie sich auch bemühte.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wandte sich Sabine Kindschuh an ihren Sprachtherapeuten Dr. Hans Jentzsch in Bad Salzungen. Er äußerte den Verdacht, dass es sich um das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom handeln könnte. Ein Krankheitsbild, das er in seiner langen Berufszeit „noch nie erlebt“ hatte. Aus dem Anfangsverdacht wurde Gewissheit. Vor ihr lagen die ersten zwei Jahre, die „sehr schlimm“ für sie gewesen seien. Besonders, „um zu akzeptieren, was nicht mehr zu ändern ist“. Lange Zeit arbeitete Hans Jentzsch mit Sabine Kindschuh therapeutisch zusammen. Sie wisse auch, wie es richtig sein müsste, könne es aber im Alltag nicht umsetzen.

Für ihre Familie, ihre vier Kinder und ihren Ehemann, sei es eine große Umstellung gewesen. Doch waren sie es, die Sabine Kindschuh den nötigen Halt gegeben haben, gerade in der ersten schweren Zeit. Auch wenn ihr Mann anfänglich schockiert gewesen sei und nicht wusste, ob er dem glauben sollte, was er hörte. Sie löste die Situation mit Humor und sagte, er solle froh sein, dass sie nicht polnisch aufgewacht sei. Doch nicht immer half ihr die lebenslustige Seite weiter. Oft sei sie an ihre Grenzen gestoßen, wenn sich Menschen von ihr abgewandt haben, weil sie sich von ihr veralbert fühlten. Im Dorf hatte ihr Mann sofort für Aufklärung gesorgt. Die meisten fanden es lustig und sprechen heute von der „Schweizerin in der Nachbarschaft“. Da, wo sie auf Menschen traf, die sie nicht kannten, geriet sie in ständige Erklärungsnot. „Ich dachte, ich kann doch niemanden belügen.“

Doch irgendwann war ihre Kraft am Ende. Um sich selbst zu schützen, ließ sie Menschen, die sie kennenlernte, im Glauben, eine Schweizerin zu sein. Dafür möchte sich Sabine Kindschuh nun entschuldigen. Auch möchte sie um mehr Akzeptanz und Verständnis bitten und Aufklärungsarbeit leisten. Wichtige Gründe, warum sie jetzt den Weg in die Öffentlichkeit gesucht hat. Sie wandte sich an das MDR-Fernsehen, an die Redaktion der Talkshow „Unter uns“. Reiste vor Kurzem mit ihrem Mann zur Aufzeichnung der Sendung nach Leipzig, nachdem das Fernsehteam bei ihr in Oberalba zu Besuch war, um sich davon zu überzeugen, dass es sich tatsächlich um einen außergewöhnlichen Fall handelt – sensationell und schockierend zugleich. Die 57-Jährige hofft, durch ihr öffentliches Auftreten „andere mutige Menschen zu finden“, die das gleiche Schicksal mit ihr teilen. Mittlerweile weiß sie, dass es richtig ist, die Öffentlichkeit nicht zu meiden. Sonst könne es passieren, in eine Depression zu geraten. So weit ist es bei Sabine Kindschuh nicht gekommen. Bei vielen Späßen sei sie dabei, allerdings bis zu einer gewissen Grenze. Auslachen lasse sie sich nicht mehr, sie habe das nötige Selbstbewusstsein entwickelt, sich gegen verletzende Angriffe zu wehren. Dafür sorge sie jetzt im Familienkreis für beste Unterhaltung, trage Sketche und Reden vor und sei insgesamt ein aufgeschlossenerer Typ geworden. Früher sei sie eher zurückhaltend gewesen, wenn auch schon immer sehr lebenslustig.

Täglich trainiert Sabine Kindschuh ihre Gedächtnisleistung. Genauso oft probiert sie, Hochdeutsch zu sprechen – ohne Erfolg. Das Haus wurde zum „Häusli“, die Wurst zum „Würstli“, oft verwechsle sie Wörter in ihrer Bedeutung oder kann sie nicht mehr ins Hochdeutsche übersetzen. „Doch wer mich kennt, versteht mich“, sagt sie. Nur ihre fünfjährige Enkelin versucht sie manchmal zu verbessern.

Sabine Kindschuh ist eine starke Frau, die vielleicht durch ihre lebenslustige Art so manche schwierige Klippe überwunden hat. Zum Abschied klingt das „Auf Wiedersehen“ gar nicht mehr so ungewöhnlich. Die Freude am Gespräch mit ihr lässt den schweizerdeutschen Dialekt recht schnell zur Normalität werden. Dieser Gedanke bleibt zurück und die Bewunderung für eine Frau, die über Nacht eine „neue Identität bekommen hat“, ohne ein anderer Mensch geworden zu sein.

Das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom (Foreign Accent Syndrome, FAS) ist eine extrem seltene neurologische Erkrankung, die sich dadurch äußert, dass die Betroffenen innerhalb kurzer Zeit im Rahmen einer Stimmbildungsstörung ihre Sprachmelodie ändern, was von Außenstehenden häufig als ein Akzent einer Fremdsprache oder plötzlich auftretender Dialekt interpretiert wird. Die Erkrankung entsteht nicht spontan und isoliert, sondern ist stets Folge einer zugrunde liegenden neurologischen Erkrankung wie einem Schlaganfall, schwerer Migräne oder einem Schädel-Hirn-Trauma. Etwa 60 Menschen mit dieser Störung sind seit 1941, dem Jahr der Erstbeschreibung, bekannt geworden.

Der Verlust des gewohnten Sprachmusters sowie die Reaktionen des persönlichen Umfeldes können bei den Betroffenen zu schweren psychischen Belastungen führen. Quelle: Wikipedia

Quelle: http://www.insuedthueringen.de/lokal/bad_salzungen/fwstzslzlokal/Aufgewacht-und-eine-fremde-Sprache-gesprochen;art83434,2460303

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Engländer spricht nach Schlaganfall plötzlich fließend Walisisch

Als Alun Morgan drei Wochen nach einem Schlaganfall aus dem Koma erwachte, erstaunte der 81-Jährige die Ärzte sehr – denn seine ersten Worte sprach der Mann aus Bath nicht in seiner Muttersprache Englisch. Stattdessen plauderte der Engländer munter auf Walisisch, einer Sprache, die er nie gelernt oder gesprochen hatte.

morgan-JPG_111441Als Alun Morgan langsam wieder das Bewusstsein erlangte und zu sprechen begann, machte er Ärzte wie Familie sprachlos. Das berichtet die britische Zeitung „Bath Chronicle“. Denn seine Muttersprache Englisch hatte Morgan komplett vergessen –  dafür sprach er das Krankenhauspersonal in fließendem Walisisch an. Die komplexe Sprache keltischen Ursprungs beherrschen in Großbritannien nur noch rund 750.000 der ca. 3 Millionen Waliser.

Das war umso unglaublicher, als Morgan nie Walisisch gelernt oder gesprochen hatte. Doch offenbar hatten sich nach dem Schlaganfall Kindheitserinnerungen aus dem Unterbewusstsein des Mannes an die Oberfläche gedrängt, heißt es in einem Bericht der britischen Tageszeitung „Daily Telegraph“. Denn während des Zweiten Weltkriegs war der damals elfjährige Alun mit seiner Familie nach Wales geflüchtet. Während dieser Zeit hatte der Junge zwar kein Walisisch erlernt, die auffällig klingende Sprache muss sich unbewusst dennoch tief in das Gedächtnis des Kindes eingebrannt haben. So tief, dass sie dort haften blieb, obwohl Morgen noch in den 40er-Jahren Wales wieder verließ und seither auch nie mehr dort gelebt hat. Schnell diagnostizierten die Ärzte Aphasie, besser bekannt als Wortblindheit. So bezeichnet man eine Sprachstörung, die durch eine Schädigung der (meist) linken Hirnhälfte auftritt.

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So einfach, wie Morgan die unbekannte Sprache „erlernte“, so steinig ist der Weg zurück zu seiner Muttersprache. „Langsam kamen die englischen Worte zurück – aber es war wirklich sehr hart“, berichtete Morgan den Reportern des „Telegraph“.

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/engl%C3%A4nder-spricht-nach-schlaganfall-flie%C3%9Fend-walisisch-100419617.html

Gruß nach Babel

TA KI

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BURNOUT-SYNDROM durch technisch erzeugte Felder


Die Bezeichnung „Burnout“ stammt aus dem englischen und steht für das deutsche Wort „ausbrennen“. Man spricht von einem Syndrom, wenn es sich um einen Zustand handelt, der sich aus der Summe verschiedener Symptome definieren und feststellen lässt. Als Definition kommt in allen Theorien eine physische, psychische und/oder emotionale Erschöpfung vor.

Ein Burnout erscheint auf der individuellen Ebene und ist eine negative Erfahrung für die/den Betroffene/n, da es Probleme, Unannehmlichkeiten, Dysfunktionen und/oder negative Konsequenzen betrifft. Das Burnout verläuft prozesshaft und wird im Anfangsstadium fast nie erkannt. Es wird oft erst dann zur Kenntnis genommen, wenn die Symptome bereits unangenehm und zahlreich sind.

Burnout-Prozesse können sich ohne weiteres über Jahre hinweg entwickeln und man geht davon aus, dass es sich um die Reaktion auf lange andauernde, schädliche (Stress-) Belastungen handelt.
Je früher das Burnout-Syndrom erkannt wird, desto besser sind die Heilungs- chancen und desto kürzer ist der dadurch entstehende Leidensweg für die Betroffenen.

Zahl der Burnout-Fälle steigt – Januar 2013

Deutsche Krankenkassen schlagen Alarm: Immer mehr Berufstätige werden psychisch krank. Krankheitstage aufgrund von Burnout-Syndrom sind innerhalb von acht Jahren um das 18-fache gestiegen, laut Zahlen des BKK-Bundesverbands.
Frauen sind dabei wesentlich stärker betroffen als Männer.

Quellangaben / Links

• Steigende „Burn-out“- Inzidenz durch technisch erzeugte magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil – und Kommunikationsfunks
http://de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom
• Burnout: Dialog zwischen Schul- und Naturmedizin
• Das Burnout-Syndrom und seine Folgen
http://www.belastbarkeit.de/burn-out/

Quelle: http://www.pulsstrahlung.de/burnout.htm

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Gruß an die Nichtausgebrannten

TA KI