Die dunkle Seite des blauen Lichts – Wie Tablets, Computer und Smartphones uns fett, krank und dumm machen


Wissenschaftler wissen seit langem, dass die Einwirkung von künstlichem Licht nachts weitreichende negative psychische und physiologische Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Jetzt jedoch beschleunigen sich die Gefahren in einem erstaunlichen Tempo, vor allem aufgrund der weit verbreiteten Verwendung von Laptops, Computern, Smartphones und Tablets den ganzen Tag und bis in den Abend hinein.

Durch  Carolanne Wright

Verfasser von Texten für  Wake Up World

Trotzdem müssen Sie kein Luddite werden und alle Ihre Geräte meiden, um die Gesundheit zu fördern. Stattdessen müssen wir auf intelligente und sachkundige Art und Weise mit ihrem Einsatz umgehen. Hier sind einige Möglichkeiten, wie wir das Risiko minimieren können und gleichzeitig die Technologie genießen können.

Schlafstörungen sind nicht nur ärgerlich, sondern können lebensbedrohlich sein.

Jeder hatte Zeiten, in denen der Schlaf unerreichbar schien, sei es durch übermäßige Sorgen, die in unseren Köpfen klapperten, kleine Kinder, eine große Mahlzeit vor dem Schlafengehen oder andere Gründe. Ein einmaliges Problem mit dem Schlaf ist nicht das Ende der Welt. Es wird nur dann ein Problem, wenn es chronisch ist – hauptsächlich, weil es unseren 24-Stunden-Tagesrhythmus stört, der für die Regulierung einer Reihe wichtiger physiologischer Funktionen verantwortlich ist. Diese Rhythmen zu stören ist nicht etwas, mit dem Sie sich beschäftigen möchten, wenn Sie vernünftig, kreativ und robust sein möchten. Trotzdem stört eine Mehrheit der Jugendlichen und Erwachsenen diese Zyklen durch den Einsatz von persönlichen Geräten. Wie?

Kurz gesagt, unsere zirkadianen Rhythmen sind an das Auf und Ab der Sonne gebunden. Wenn die Sonne untergeht, signalisiert dies unserem Körper, dass es Zeit ist, sich auf einen erholsamen und erholsamen Schlaf vorzubereiten. Dasselbe gilt für den Fall, wenn die Sonne aufgeht – obwohl diesmal signalisiert wurde, dass sie in den Wachzustand und in die Aktivitäten des Tages starten sollte. Mit dem Aufkommen von Elektrizität und Innenbeleuchtung störten wir diesen wichtigen Zyklus, indem wir dem Gehirn signalisierten, dass es noch Tageslicht war, obwohl dies tatsächlich nicht der Fall war. Wir blieben später auf, anstatt dringend Schlaf zu bekommen. Dann kamen Leuchtstofflampen, LEDs, persönliche Geräte und andere blau emittierende Elektronik in die Szene und verursachten weitere Probleme. Unser Kurzzeitgedächtnis, unsere Kreativität, unsere Lernleistung und unsere Gesundheit brachten einen deutlichen Sturzflug.

Darüber hinaus fingen wir an, auf die Pfunde zu packen und sahen einen Anstieg von Diabetes , Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs , Parkinson und Alzheimer , Multiple Sklerose, Nierenerkrankungen, Depressionen , Angstzuständen , Kopfschmerzen, Verhaltensproblemen bei Kindern – die Liste konnte es Für immer weiter machen.

Es tut uns leid zu sagen, aber die Situation hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verschlechtert, da unsere Exposition gegenüber künstlichem Licht exponentiell zugenommen hat, hauptsächlich durch unsere Geräte, die blaues Licht emittieren. Das Problem mit dem blauen Licht ist, dass wir den ganzen Tag über so verdammt viel davon bekommen – indem wir uns in Innenräumen und unter künstlichem Licht befinden und dabei an Computer und Smartphones geklebt werden. Dann kehren wir in unsere künstlich beleuchteten Häuser zurück, sitzen vor einem leuchtenden Fernseher oder lesen ein Buch oder surfen auf unserem Tablet im Internet. Bevor wir endlich für eine unruhige Nacht ins Bett fallen, müssen wir die E-Mails auf dem Smartphone abrufen. Ein. Zuletzt. Zeit . Sich einem weiteren blauen Lichtstrahl auszusetzen. Und fangen Sie nicht einmal mit der grellen Straßenlaterne direkt vor dem Fenster an. Du bekommst das Bild.

Harvard Health erklärt, warum blaues Licht abends besonders schädlich ist:

„Während Licht jeglicher Art die Sekretion von Melatonin unterdrücken kann, wirkt blaues Licht nachts stärker. Harvard-Forscher und ihre Kollegen führten ein Experiment durch, in dem die Auswirkungen einer 6,5-stündigen Einwirkung von blauem Licht auf eine Einwirkung von grünem Licht vergleichbarer Helligkeit verglichen wurden. Das blaue Licht unterdrückte Melatonin etwa doppelt so lange wie das grüne Licht und verschob die circadianen Rhythmen um das Doppelte(3 Stunden vs. 1,5 Stunden). „

Was wir während des Tages wirklich brauchen, ist Vollspektrumlicht – wie das, was wir von der Sonne bekommen, wohingegen die Nacht eine gedämpftere, rötlichere Beleuchtung erfordert, wie beispielsweise eine rosafarbene Salzlampe ausstrahlt. Da wir uns jedoch rund um die Uhr auf der blauen Seite des Lichtspektrums befinden, müssen wir mit dem roten Spektrum mehr kompensieren – denken Sie an Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge, offenes Feuer, Kerzenlicht.

(Siehe auch:  Warum Sie eine Himalaya-Kristallsalzlampe in jedem Raum Ihres Hauses haben sollten .)

Was ist zu tun? Wir können nicht alle jede Nacht vor einem Lagerfeuer sitzen und unsere Häuser ausschließlich mit Kerzen entzünden – oder unsere Tage draußen unter der Sonne verbringen – so wunderbar das wäre. Das Aufgeben unserer Geräte ist auch keine Option. Keine Angst. Es gibt schmerzlose Methoden, um die Situation auszugleichen, ohne unsere technologisch besten Freunde zu opfern.

Einfache Hacks zum Überlisten von Blaulicht

Eine der einfachsten und kostengünstigsten Möglichkeiten, die Blaulichtzeit zu reduzieren, ist das Herunterladen einer App wie F. Lux oder Iris , um das Farbspektrum Ihres Computer- / Laptopbildschirms zu verschieben. Es ist eine brillante, unkomplizierte Methode, die automatisch erkennt, wann die Sonne in Ihrer Umgebung untergeht oder steigt, und dann den Bildschirm abends auf einen wärmeren Ton einstellen – und im Morgengrauen einen helleren, blauen Ton. Ich persönlich benutze Iris, weil sie mir mehr Kontrolle und Optionen in Bezug auf Helligkeit und Klangspektrum gibt. Ich stelle es auch so ein, dass der Tag wärmer wird. Experten empfehlen ein rotes Spektrum von 2000 K während des Tages, bei Nacht 1600 K oder weniger.

Wenn ich Grafiken mache, einen Film oder eine andere Arbeit sehe, bei der ich akkurate Farben brauche, ist es einfach, Iris mit dem Symbol in der Werkzeugleiste oben auf dem Bildschirm anzuhalten. Dasselbe gilt für F. Lux.

Wenn Sie ein Apple-Produkt besitzen, verfügt das iOS-System über eine integrierte Funktion namens Night Shift, die Sie in den Einstellungen unter der Registerkarte Anzeige und Helligkeit finden. Damit haben Sie die Möglichkeit, die Farbe der Anzeige automatisch von Sonnenuntergang auf Sonnenaufgang an das wärmere Ende des Spektrums zu verschieben. Sie können wählen, welche Farbstufe am besten zu Ihnen passt.

Hardcore-Liebhaber mit warmem Licht setzen nach Sonnenuntergang eine spezielle Brille (wie diese ) auf, um das gesamte blaue Licht auszublenden, einschließlich der von Kompaktleuchtstofflampen und LED-Lampen. Einige werden sogar so weit gehen, alle Glühlampen in der Nacht durch rote zu ersetzen. Ich muss allerdings zugeben, dass dies so aussieht, als würde man die gleiche rot getönte Umgebung einer Domina-Höhle schaffen, etwas, das ich sicherlich vermeiden möchte. Ich denke, ich bleibe bei den blauen Licht blockierenden Gläsern und / oder rosa Salzlampen.

Hier ist ein letzter Tipp von Schlafforschern: Schalten Sie einfach eine Stunde vor dem Zubettgehen Fernseher, Computer, Smartphone und Tablet aus und lesen Sie ein altmodisches Buch bei einer Glühlampe der alten Schule. Stell dir das vor.

Quelle: world.com

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

Fernsehbeitrag bei Galileo – Elektrosensibilität, was steckt hinter dieser Krankheit?


Direkter Link zur Mediathek:
https://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/2018135-elektro-sensible-was-steckt-hinter-dieser-krankheit-clip

Das Thema Mobilfunk, Handystrahlung, W-LAN, Bluetooth etc. ist im Moment wieder sehr aktuell und ich wünsche mir, Euch alle offenen Fragen zu diesem Thema zu beantworten. Wenn Ihr in unten genannten Links und auf meiner Homepage keine Antwort findet, könnt Ihr mir auch gerne unter info@ulrichweiner.de schreiben.

Das Wichtigste ist mir immer zu erklären, warum dies alles für jeden Menschen + Tier + Pflanze so gefährlich ist und nicht nur für mich. Eigentlich wollte ich Euch ja lieber Handys und Smartphones verkaufen, dazu überall W-LAN Hotspots und Mobilfunktürme aufbauen, aber leider bin ich durch all diese Technik so krank geworden, daß ich Euch diesen Einschnitt im Leben ersparen möchte.

Ich wohne deswegen ja schon im Wald in einem Funkloch und habe meine Vorkehrungen treffen müssen. Mit dieser Technik Geld zu verdienen, wäre viel lukrativer als mit den wenigen Mitteln im Wald überleben zu müssen. Wie sich das alles bei mir entwickelt hat, könnt Ihr hier nachlesen: https://ul-we.de/uber-mich/ Wie es anderen Betroffenen geht, findet Ihr bei: https://ul-we.de/category/faq/berichte-von-betroffenen/ Eine Sammlung von Youtubebeiträge dazu unter: https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=Jw1ih04atbg&list=PLgnpI7-LX8HIFe5F50IsBD3RZpOPnhkss

So möchte ich Euch ermutigen, Dinge anders zu tun als diese gerne von der Gesellschaft bzw. der Industrie vorgegeben werden und Euch ans Herz legen, nicht alles unüberlegt und bedenkenlos hinzunehmen. Schaut tiefer in die Zusammenhänge und schwimmt auch mal gegen den Strom, egal wie Viele in eine andere Richtung gehen.

Ein Blick in die Menschheitsgeschichte verrät, daß es immer diese Art von Menschen waren, welche die Welt verändert haben. Die große Masse ging bis auf wenige Ausnahmen immer in die falsche Richtung. Zudem soll diese Technik für eine totale Überwachung, sowie die Abschaffung des Bargeldes eingesetzt werden. Dies würde uns einen Großteil unserer Bürgerrechte rauben, siehe https://ul-we.de/category/faq/uberwachung/

Es besteht auch eine hohe Suchtgefahr und die Gefahr von Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Wegen diesen Begebenheiten braucht es einfach klare Worte, um so Vielen wie möglich die Augen zu öffnen.

Was ist aber mit denjenigen, die jeden Tag in dieser Strahlung leben und arbeiten (müssen) und was sind die häufigsten Symptome?

Es beginnt häufig mit Kopfschmerzen und Migräne. Gerade bei intensivem Handy- und W-LAN Gebrauch wird es immer unangenehmer und es muß oft auf starke Medikamente zurückgegriffen werden. Bei einigen beginnt es schon recht schnell massiv zu werden und bei anderen kommt es schleichend über viele Jahre. In diesem Fall ist es für die Betroffenen und Ärzte am schwierigste den genauen Zusammenhang festzustellen, da dies bisher nicht zur Ausbildung der Ärzte gehört. Besonders betroffen sind junge Menschen, die noch im Wachstum sind: https://ul-we.de/aerztereport-2017-massive-zunahme-der-kopfschmerzen/ Dazu kommen Schlafstörungen ohne Träume: https://ul-we.de/789-der-deutschen-leiden-unter-schlafstoerungen/ erhebliche Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit etc. Weitere Details unter https://ul-we.de/wp-content/uploads/2017/06/Die-h%C3%A4ufigsten-Fragen-zur-Elektrosensensibilit%C3%A4t.pdf Dies sind die ersten Warnimpulse des Körpers, wenn diese übergangen werden kann es zu ernsthaften Krankheiten kommen.

Dazu gibt es seit Jahren Warnungen, z.B. von der Weltgesundheitsorganisation (WHO): https://ul-we.de/who-stuft-hochfrequente-elektromagnetische-strahlung-in-die-kategorie-2b-auf-die-liste-der-krebsstoffe-ein, aber auch viele Studienergebnisse: https://ul-we.de/category/faq/mobilfunkstudien/ und sogar Warnungen vor Krebs und Tumoren: https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=YkCcMyU7uWc&list=PLgnpI7-LX8HLXT4CH4cvskjGgyFcci1UO Sogar der Papst warnt seit neuestem: https://ul-we.de/papst-warnt-das-internet-gefaehrdet-die-jugendlichen/

Wer jetzt aber denkt das ist nur eine Sache von “gschpinnerten Menschen” welche vielleicht gegen den “Fortschritt” sind, dem empfehle ich mal den Blick auf Tiere und Pflanzen. Die haben den Vorteil, daß sie sich ja nichts einbilden können z.B. Mehlwürmer unter W-LAN Bestrahlung, Lamas und Bienen unter der Bestrahlung von Schnurlostelefonen und Funkmasten. Bei Bäumen ist es besonders spannend, da diese nicht “weglaufen” können 🙂

Wie sich das jetzt alles im Detail verhält und warum unser Körper so darauf reagiert, versuche ich immer wieder in Vorträgen, zu erklären. Wer da mal hineinschauen möchte, nehme folgenden Link: https://ul-we.de/category/faq/vortrage/ Eine wachsende Zusammenstellung von Videoclips zu den häufigsten Fragen, findet Ihr unter https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=Oard_6C-rjo&list=PLgnpI7-LX8HKsQa3lLUsVqve8UMvuuuGC

Was kann man jetzt tun und was sind die ersten Schritte?

Schaut doch mal, ob Ihr Eure Smartphones und Tablets nicht verkabeln könnt? Die Datenübertragung ist dann viel schneller und es strahlt nicht mehr. Details dazu unter https://ul-we.de/wie-laesst-sich-ein-smartphone-tablet-ohne-funk-mit-dem-internet-verbinden/ Schaltet Euer W-LAN zuhause und in der Schule aus. Schaut bei Euren Schnurlostelefonen darauf, ob es einen “ECO Modus +” hat und dieser auch eingeschalten ist. Am besten Ihr verkabelt wieder alles und nutzt Telefon und Internet über Kabel, das hat ohnehin die beste Qualität.

Macht einfach mal Versuche mit und ohne Funk und schaut wie sich Euer Gesamtzustand verändert bzw. um wie viel besser Eure Konzentration und Auffassungsgabe ist. Besonders wichtig ist im Allgemeinen immer der Schlafplatz und dieser sollte so funkarm wie möglich sein, z.B. ein Kellerraum. Viele konnten auf diese Art schon ihre Kopfschmerzen deutlich reduzieren. Bedenkt aber, daß der Körper oft einige Tage braucht um sich zu erholen und plant etwas mehr Zeit für solche Tests ein.

Quelle

Gruß an Uli Weinert

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TA KI

Ein Tag ohne “Benachrichtigungen“


Many students spend more time on their cellphone than they realize, apps like BreakFree and Moment are designed to help cut down the amount of time spent on a cellphone. (Allison Evans | The Collegian )

In den 1990er Jahren nahmen zwei weltverändernde Entwicklungen ihren Lauf. Das ““ wurde für praktisch jeden erschwinglich, und obendrein zunehmend zum Statussymbol, und das Internet erreichte immer mehr Haushalte und veränderte den Zugang zu Informationen nachhaltig.

Heute ist weder das Eine noch das Andere aus der modernen Gesellschaft wegzudenken; Tablets und Rechner sind preiswert, Speicherplatz ist billig und mit Megabyte-Bandbreiten ist die Zeit der knatternden 56k-Modems lange vorbei. Schlautelefone gehören heute zum Alltag und Kommunikation und das “Miteinander im Kontakt bleiben“ hat sich zuletzt maßgeblich in Richtung mehr oder weniger sinnvoller Apps verlagert.

Kinder, Jugendliche und Heranwachsende leben und lieben ihr Zombiedasein, gestattet und gefördert von Erwachsenen und Eltern, welche zum Teil selbst noch erlebt haben, wie ein Leben ohne Schlautelefon ausschaut. Welche sich mit Wählscheiben- und Tastentelefon übers Festnetz mit Freunden verabredet haben oder einfach ein Treffen zum Anlass nahmen, einen neuen Termin für das “nächste Mal“ auszumachen.

Ungeachtet der vielfach sehr kritisch gesehenen Strahlung, welche von den Geräten selbst ausgeht und der kleinen Bildschirme, welche die Augen nachhaltig schädigen, haben Schlautelefone eine schleichende Sucht nach permanenter Erreichbarkeit und sofortiger Rückmeldung in die Welt getragen.

Kaum piept oder “dschingelt“ es, wird nachgesehen wer denn da eine Mitteilung geschickt hat und selbstverständlich muss auf eine persönliche Mitteilung geantwortet werden und die von vielen Menschen dabei an den Tag gelegte Fingerakrobatik ist bisweilen gar bewundernswert. Zudem denken Schlautelefone heutzutage mit, lernen dabei vom Anwender seine ganz individuelle Art zu kommunizieren und bei so manchem Wortvorschlag reibt man sich nur verwundert die Augen.

Tatsächlich sind die meisten Benachrichtigungen allerdings weitestgehend sinnfrei und ein Austausch mittels kurzem Telefonat wäre um ein Vielfaches effizienter. Stattdessen klebt der Blick auf dem Bildschirm, die Finger rasen über nicht einmal physisch vorhandene “Tasten“ (woher dieses Wort wohl kommt?), man ist uneingeschränkt auf ein kleines Gerät fokussiert und blendet sein Umfeld vollständig aus.

Wie würde sich dagegen das Verhalten dieser verstrahlten Generationen verändern, wenn Benachrichtigungen eben nicht permanent abgerufen oder schlichtweg ignoriert würden?

Eine Studie der spanischen Firma Telefónica in Zusammenarbeit mit der Carnegie Mellon University im US-amerikanischen Pennsylvania fand nun heraus, dass ein zumindest zeitweiliger Verzicht auf die ständige Erreichbarkeit auf dem Schlautelefon das Verhalten der Menschen nachhaltig verändert.

Wie der New Scientist berichtet, wurde von Martin Pielot und Luz Mellon eine “Bitte-nicht-stören-Challenge“ ins Leben gerufen. So war der ursprüngliche Plan, Probanden für eine volle Woche vom Netz zu nehmen. »Aber wir konnten niemanden dafür rekrutieren. Wir bekamen nur leere, entsetzte Blicke. Und so zogen wir uns letztlich auf 24 Stunden zurück.«, so Martin Pielot von Telefónica.

Obwohl ein Tag ohne Mitteilungen nicht allzu lang erscheinen mag, war dieser für die 30 Teilnehmer ausreichend, um einige erhebliche Auswirkungen festzustellen. Sie waren besorgt, dass sie weniger erreichbar waren und waren grundsätzlich besorgter darüber, was sie verpassten. Auf der anderen Seite waren sie weniger abgelenkt und produktiver.

Interessanterweise sagten zwei Drittel der Teilnehmer nach der Challenge, dass sie die Art wie sie mit Mitteilungen umgehen verändern werden. Die Hälfte blieb dieser Änderung ihrer Gewohnheiten zwei Jahre lang treu – und dies ausgelöst durch nur einen einzigen Tag Abstinenz!

Anna Cox, vom University College London Interaction Centre, wird beim New Scientist mit den Worten zitiert: »Wir wissen, wenn Benachrichtigungen ständig Ihre Aufmerksamkeit einnehmen, machen Sie mit höherer Wahrscheinlichkeit Fehler und bekommen mit geringerer Wahrscheinlichkeit Dinge erledigt.« Die ständige Ablenkung ist folglich nicht zuträglich und daher ist es notwendig, sich einmal grundsätzlich über die Art und Weise Gedanken zu machen, wie man mit Benachrichtigungen auf dem Schlautelefon umgeht.

Ein Weg wäre, sich selbst und auch seinen Kindern einfach mal einen “handyfreien Tag“ zu gönnen – und dies regelmäßig. Der dadurch ausgelöste Effekt ist mehr als erstaunlich, denn insbesondere Kinder lösen sich recht schnell aus dem antrainierten, vermei(nt)dlichen Zwang jede Benachrichtigung lesen zu müssen und gar auch noch darauf zu antworten (was wieder neue Mitteilungen von anderen zur Folge hat).

In den 1980ern forderte Peter Lustig seinerzeit immer jeweils am Ende seiner Kinder- und Jugendsendung “Löwenzahn“: »Abschalten!« – ein Rat, den wir alle heute mehr denn je beherzigen sollten, denn nur so können wir dem von außen induzierten Irresein ein Stück weit entkommen und zugleich eine ordentliche Portion Heilung erfahren.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/08/ein-tag-ohne-benachrichtigungen/

Gruß an die, die auch ohne Hääändie klar kommen

TA KI

Smartphones und Tablets im Schlafzimmer sollen den Schlaf stören


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Nach britischen Wissenschaftlern beeinträchtigen sie den Schlaf sogar, wenn sie ausgeschaltet sind

Es ist mittlerweile bei Erwachsenen ebenso wie bei Kindern selbstverständlich geworden, Smartphones und Tablets beim Schlafengehen mit ans Bett zu nehmen, zumindest noch einmal nachzuschauen, wie der Stand der kommunikativen Dinge ist, um nichts zu versäumen, um dann die Geräte neben das Bett zu legen. Es könnte ja ein wichtiger Anruf oder eine bedeutsame Botschaft kommen.

Wissenschaftler vom King’s College London und der Cardiff University haben nun in einer Metastudie untersucht, ob und wie Smartphones oder Tablets im Schlafzimmer den Schlaf von Kindern und Jugendlichen beeinflussen. Schlaf sei, so die Annahme, entscheidend für eine gesunde körperliche und psychische Entwicklung der Kinder. Unzureichender Schlaf und Müdigkeit am Tag seien weit bei Kinder verbreitet und würden zunehmen. In den USA sollen 75 Prozent der 17-18-Jährigen nicht ausreichend schlafen. Das sei auch in anderen Ländern der Fall. Die American Academy of Pediatrics führt als Gründe steigenden Konsum von Koffein, frühen Schulbeginn und Nutzung elektronischer Geräte an.

Dass Computer, Spielekonsolen oder Fernsehgeräte den Schlaf negativ beeinflussen, wurde in früheren Untersuchungen belegt. Tragbare Geräte wie Tablets und Smartphones würden die Nutzung aber verlängern und intensivieren, weil sie auch ins Bett mitgenommen werden können. Das machen 72 Prozent der Kinder und 89 Prozent der Erwachsenen, die meisten nutzen die Geräte hier auch. Systematisch sei dies aber noch nicht untersucht worden.

Für die Metastudie wurden über 400 Untersuchungen zwischen 2011 und 2015 über 6-19-Jährige gefunden. Ausgeschlossen wurden alle, die die Anwesenheit von stationären Medien im Schlafzimmer oder etwa Elektrosmog betrafen. Von den übrigbleibenden 20 Studien wurden aufgrund mangelnder Qualität weitere ausgeschlossen, so dass letztlich nur 11 Studien aus Europa, Nordamerika, Asien und Australien ausgewertet wurden.

Wie die Wissenschaftler in ihrem Beitrag für JAMA Pediatrics berichten, sorgt offenbar die Nutzung von Smartphones und Tablets im Schlafzimmer der Kinder bei den meisten der ausgewerteten Studien vor allem für eine kürzere Schlafzeit, aber auch für schlechtere Schlafqualität und für „exzessive“ Schläfrigkeit am Tag. Das wird in anderen Studien nicht nur darauf zurückgeführt, dass die Kinder länger wach bleiben, sondern dass das von den Bildschirmen ausgehende kurzwellige Licht anders als beim Lesen etwa von Büchern den Tag-Nacht-Rhythmus beeinflussen und die Melatoninausschüttung verzögern kann (Das Lesen von eBooks am Abend kann zu Schlafstörungen führen.

Erstaunlicherweise stellen die Wissenschaftler aber auch fest, dass Kinder, die nur einen Zugang zu Smartphone oder Tablets im Schlafzimmer haben, aber diese Nachts nichts benutzen, denselben Auswirkungen ausgesetzt sind, sie also kürzer und schlechter schlafen als Kinder ohne Geräte im Schlafzimmer sowie tagsüber „exzessiv“ müde sind. Es gab allerdings auch eine Studie, die Nutzung von Smartphones oder Tablets auch mit einer besseren Schlafqualität verband. Einen Erklärungsversuch, warum Geräte auch dann den Schlaf beeinträchtigen sollen, wenn sie sie sich nur im Schlafzimmer befinden, aber nicht genutzt werden, machen die Wissenschaftler leider nicht.

Die Ergebnisse legen für die Wissenschaftler jedenfalls einen Zusammenhang zwischen der Nutzung der Geräte und einer psychophysischen Erregung nahe, auch wenn sie Schwächen ihrer Metastudie und der ausgewerteten Studien einräumen. Weitere Untersuchungen zur „Schlafhygiene“ seien erforderlich. Empfohlen wird aber, dass der Zugang zu diesen Geräten und deren Nutzung verringert werden sollte, worauf Eltern, Lehrer und Ärzte achten sollten, um „die schädlichen Auswirkungen auf die kindliche Gesundheit zu minimieren“. Entwickler sollten Programme herstellen, die es Eltern erlauben, den Zugang zu den Geräten zur Schlafenszeit zu verhindern.

Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Smartphones-und-Tablets-im-Schlafzimmer-sollen-den-Schlaf-stoeren-3453939.html

Gruß an die, die wissen, daß diese Problematik weitaus tiefgreifender und für das Gehirn degenarativ schädingender ist, als dieser Artikel hier ansatzweise aufgreift

TA KI

Ärzte warnen vor Tablets und Smartphones für Kinder


Immer mehr Kinder nutzen mobile Medien. Ärzte sehen das kritisch und warnen vor gesundheitlichen Gefahren. Sie glauben auch nicht, dass der frühe Umgang mit der Technik später in einer digitalisierten Arbeitswelt helfe.

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Überforderung, Kopfschmerzen, ADHS und psychischen Erkrankungen: Mediziner sehen bei Kindern negative Folgen der wachsenden Nutzung digitaler Medien.

Berlin –Smartphones, Tablets und Computer bleiben nach Meinung von Kinderärzten trotz neuester Entwicklungen schädlich für die geistige Entfaltung von Kindern. „Wir Kinder- und Jugendärzte sind von deutlichen gesundheitlichen und psychologischen Beeinträchtigungen überzeugt, sehen diese täglich in unseren Praxen“, sagte Till Reckert vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) der Deutschen Presse-Agentur.

Eine Gefahr liege auch darin, dass Eltern ihre Kinder vernachlässigten, weil ihnen ihre Smartphones wichtiger seien, sagte der Kinder- und Jugendarzt, der stellvertretender BVKJ-Vorsitzender in Baden-Württemberg ist. „Hier werden große Herausforderungen auf uns zukommen.“

Als Probleme stellen Mediziner einen besorgniserregenden Anstieg an Überforderung, Kopfschmerzen, ADHS und psychischen Erkrankungen fest, der mit der wachsenden Nutzung der digitalen Medien zusammenhänge. „Kinder im Vorschulalter müssen zunächst lernen, mit ihrem Körper, ihren Gefühlen, der Welt und anderen Menschen in immer freierer Weise zurechtzukommen“, sagte Reckert. „Bildschirmmedien sind hier eigentlich ausschließlich hinderlich.“

Besonders bemängelt der Experte die fehlende Erfahrung der Kinder im Umgang mit der Technik: „Im Alltag beobachtet man häufig leider eher ein eher unsouveränes Verhalten der „Digital Natives“ ihren Maschinchen gegenüber.“ Ohne das nötige Grundverständnis seien Kinder häufig überfordert und erschlagen von den schier endlosen Informationen und Möglichkeiten der Geräte. Die Folge: Sie gerieten in Abhängigkeit.

Von dem Argument, dass Kinder möglichst früh an digitale Technik herangeführt werden sollten, um später einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt gerecht zu werden, hält der Experte wenig: „In unseren Praxen sehen wir eher das Gegenteil: Je mehr und je früherer Medienkonsum im Kindes- und Jugendalter, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder mit dem Leben und dann auch mit Medien nicht gut zurechtkommen“, sagte Reckert. „Ich vermute: Wer früh und ausschließlich googelt, um zu seinen Informationen zu kommen, wird später ein schlechterer Rechercheur.“

Susanne Rieschel von der Initiative „Schau hin“ hält von generellen Verboten der digitalen Technik für Kinder nichts. „Statt zu Alarmismus raten wir zu Besonnenheit, nach unserem Motto ‚Verstehen statt verbieten‘ “, sagte die gelernte Lehrerin. „Grundsätzlich gilt, Eltern müssen ihre Kinder beim Umgang mit Smartphones und Tablets und Co. aktiv unterstützen und begleiten.“ Dazu zählten auch klare Regeln: Was darf gesehen werden und wann ist das Smartphone tabu.

„Wir raten Eltern, vor allem kleinere Kinder aktiv zu begleiten“, sagte der Bildungsexperte vom Digitalverband Bitkom, Stephan Pfisterer. „Eine Altersbeschränkung nach unten macht keinen Sinn. Smartphones und Tablet Computer lassen sich intuitiv bedienen und können auch von Kleinkindern genutzt werden.“

Pfisterer zufolge können die mobilen Geräte auch förderlich sein: „Vor allem dann, wenn sie interaktiv sind und einen Lerneffekt haben.“ So müssten sich Kinder bei Lernspielen aktiv mit den Inhalten auseinandersetzen, Entscheidungen treffen oder ihre Geschicklichkeit üben. „Dabei haben sie Erfolgserlebnisse und lernen spielerisch zum Beispiel Formen, Farben oder das Alphabet.“

Quelle: http://www.handelsblatt.com/technik/medizin/ueberforderung-kopfschmerzen-adhs-aerzte-warnen-vor-tablets-und-smartphones-fuer-kinder/12129596.html

Gruß an die, bei denen der Lerneffekt nachhaltig eingesetzt hat:

Mikrowellengeräte, Frequenzschleudern am Körper von Menschen einzusetzen ist schon schwer kriminell, sie aber in Kinderhänden zu geben und das auch noch propagieren,  ist satanisch!!!

TA KI

 

 

Smartphones: Unerkannte Gefahr in Kinderhand!


Egal wo man heutzutage hinschaut, man sieht es überall. Jeder will es, jeder hat es, jeder nutzt es – doch brauchen wir es wirklich? Und wie sieht es mit den Kindern und Jugendlichen aus? Erstklässler sind heute nicht mehr in der Lage, Stifte richtig zu halten und zusammenhängende Wörter zu schreiben. Drittklässler haben Mühe, gerade rückwärtszugehen und freihändig auf einem Bein zu balancieren. Aber auch Fähigkeiten für zwischenmenschlichen Kontakt werden geschwächt, die Konzentrationsfähigkeit schwindet und Anzeichen für ADHS häufen sich. – Weil Smartphones, Tablets & Co die Gehirne von Kindern und Jugendlichen verändern!

Von: David Seiler

Unvergessen das Familientreffen bei Großmutter. Die ganze Verwandtschaft war da: Kinder, Tanten, Onkel, Neffen, Nichten, Enkel – ja sogar die ersten Urenkel nahmen an der alljährlichen Weihnachtsfeier teil. So auch der zweijährige Finn, ein Energiebündel, wie es im Buche steht. Hoch, runter, rein, raus, in die Küche, ins Wohnzimmer, zurück an den Esstisch – Finn war immer unterwegs. Und Papa immer zwei Schritte hinter ihm. Das ging auch ganz gut, bis dann das Essen auf dem Tisch stand. Mutter und Vater wollten verständlicherweise auch einmal kurz Zeit fürs Essen haben. Das sah der kleine Finn aber anders. Stillsitzen kam für ihn nicht infrage. Da zückte der schlaue Papa den Babysitter 2.0 – sein Smartphone. Kaum hatte der Kleine das Ding in Händen, da strahlte er übers ganze Gesicht und war ruhiggestellt. Irgendwann musste der Papa dann sein Smartphone wiederhaben und nahm es Finn weg. Natürlich sehr zum Unmut von Finn, der sogleich ein riesiges Gezeter vom Stapel ließ. Mama kramte im Kinderwagen und holte eine Smartphone-Attrappe für Kinder hervor. Da ging es Finn gleich wieder besser. Er schnappte sich das Ding und drückte genüsslich auf den großen Tasten herum, die alle einen anderen Ton auslösten.

Situationen wie diese sind wahrlich keine Seltenheit mehr. Egal ob an der Kasse beim Supermarkt, am Bahn- oder Flugsteig, im Park, beim Italiener um die Ecke – immer mehr kleine Kinder werden mit Smartphones und Tablets ruhiggestellt.

Smartphones: Gefahr in Kinderhand!

„Fürs Baby nur das Beste …

… Diese Apps machen Müttern und Vätern das Leben leichter.“ Unter diesem Motto stellt eine große deutsche Computer-Fachzeitschrift verschiedene Apps[1] für (werdende) Eltern vor. Und es gibt Unmengen von Apps! Da wäre zum Beispiel die App, die Ihr Smartphone in eine Rassel verwandelt. Die Zoo-App wirbt mit besonders kontrastreichen Bildern von Tieren, mit denen das Baby visuell stimuliert werden soll. Bei der Formen-Steckspiel-App muss das Kleinkind Formen in die dafür vorgesehenen Löcher stecken (echtes Spielzeug wird ja sowieso überbewertet). Auch nicht schlecht ist das Töpfchen mit integrierter iPad-Halterung. Damit das Kind die Töpfchentrainer-App dann auch gleich live erleben kann … Man stellt sich wahrlich die Frage, wie frühere Generationen ohne diesen technischen ‚Fortschritt‘ überlebt haben.

Wer allerdings wirklich das Beste für sein Kind will, der lässt die Finger von Smartphones und Tablets. Denn diese haben rein gar nichts in kleinen Kinderhänden verloren! Während des ersten Lebensjahres bildet sich die Persönlichkeit Ihres Kindes aus. Es werden etwa 700 Synapsen (Nervenverbindungen) im Gehirn gebildet – pro Sekunde! Diese neuronalen Verbindungen beeinflussen die künftige sprachliche Fähigkeit, die Kreativität und die soziale Kompetenz. Die ersten zwölf Monate entscheiden auch darüber, welches Lernpotenzial Ihr Kind später einmal haben wird. In den ersten Lebensmonaten lernt ein Kind mehr als ein Student in vier Jahren. Was diese Synapsen-Bildung fördert? Ganz einfach: Schmusen, Wiegen, Kuscheln, Streicheln – intensiver, liebevoller Körperkontakt stimuliert die Synapsenbildung. Ohne diesen realen Kontakt mit einem Lebewesen verkümmern die neuronalen Verbindungen. Es ist jedoch ganz wichtig, dass ein Kind nicht nur berührt wird, sondern dass all seine Sinne angeregt werden. Jedes Geräusch, jeder Geruch, jede ertastbare Form ist Abenteuer und Lernerfolg in einem. Daher raten Experten auch, das Kinderzimmer in eine Entdecker-Höhle zu verwandeln, in der das Kind aktiv lernen und seine unmittelbare Umwelt erfahren kann. Singen, Gymnastik und Massage regen nicht nur das Gehirn an, auch die Eltern-Kind-Beziehung wird gestärkt (Stichwort Bonding).

Wie fatal also, wenn das Kind sich selbst überlassen wird und auf Papas Smartphone bloß irgendwelche Formen anklicken darf, die seinem Gehirn aber längst nicht das geben können, was es eigentlich bräuchte.

Bewegungs-„Idioten“ mit ADHS

Das Gehirn eines Neugeborenen ist nur etwa ein Viertel so groß wie das eines Erwachsenen. Im Alter von sechs Jahren ist das Gehirn dann etwa zu 95 Prozent entwickelt. Es sind also vor allem diese ersten sechs Lebensjahre, die den Grundstein legen. Denn in der Adoleszenz nimmt die Synapsenzahl wieder um etwa sechzig Prozent ab. Verbindungen, die das Gehirn für unnötig erachtet, die man selten abfragt, werden wieder gekappt. Was also, wenn Kinder während ihrer Jugend die ganze Zeit nur am Smartphone und Computer, vor dem Fernseher oder an der Spielkonsole hängen? Es ist diese Zeit, die fehlt, um zu musizieren, zu lesen, zu basteln, zusammen Sport zu treiben oder sich mit realen Freunden zu treffen und Gespräche zu führen. Aktivitäten, bei denen Synapsen gebraucht werden würden. Der amerikanische Neurowissenschaftler Gary Small sieht darin eine Gefahr: „Der tägliche Umgang mit Hightech-Erfindungen führt dazu, dass Hirnzellen sich verändern und Neurotransmitter freigesetzt werden, wodurch allmählich neue neuronale Bahnen in unserem Gehirn gestärkt und alte geschwächt werden.“ Dies führe zu einer „Schwächung der neuronalen Schaltkreise, die für den zwischenmenschlichen Kontakt zuständig sind“ – in der digitalen Welt Aufgewachsene seien etwa schlechter in der Lage, körpersprachliche Signale ihres Gegenübers zu deuten. Gewöhnt an eine rasche Abfolge von visuellen und auditiven Reizen finden sie es schwer, ihre volle Aufmerksamkeit auf eine Sache zu richten oder über längere Zeit zuzuhören. Sie neigen dazu, mehrere Medien parallel zu nutzen, und zeigen vermehrt Symptome einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADHS).

— Ende des Artikelauszugs —