Alternativen zu umweltschädlichem Streusalz – rutschfrei durch den Winter


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Dieser Artikel erschien hier bereits am 21.01.2016

Winterzeit ist Schneeräumzeit. Die Räumpflicht lässt uns häufig bei eisigen Gehwegen zur einfachen Lösung mittels Streusalz greifen. Gerade dieses Salz ist aber problematisch, wenn es in Erdreich und Gewässer gelangt. Darum sollten wir uns Gedanken über das vermeindbare Streusalz machen und uns rechtzeitig mit sinnvolleren Alternativen eindecken.

Denn Auftausalz besteht aus Natrium-, Calcium- und Magnesiumchlorid, Salze, die das Bodengleichgewicht negativ verändern. Sie gelangen in die Kanalisation, versickern oder landen durch Spritzwasser auf den anliegenden Feldern oder Bepflanzungen. Viele Pflanzen, darunter sogar starke Bäume wie Linden, Ahorn und Kastanien, die oft an Straßen stehen, vertragen diese Anhäufung von Ionen nicht. Auch Tiere leiden unter dem verteilten Salzen. Es kommt zu Entzündungen an den empfindlichen Pfoten und die Tiere lecken an den schmerzhaften Stellen. Auftausalz wirkt außerdem nur bis zu bestimmten Temperaturen: Natriumchlorid bis -10 °C, Calciumchlorid und Magnesiumchlorid bis -20 °C. Mehr Salz zu verstreuen ist also auch nicht hilfreich – im Gegenteil.

Was sind die Alternativen und was kann man vorbeugend tun, um möglichst ohne diese Salze auszukommen? In diesem Beitrag stelle ich dir die nachhaltigen und in der Regel auch noch preiswerteren Alternativen zu Streusalz vor.

Rechtzeitige Vorsoge

Schnelles Räumen nach Schneefall ist definitiv die beste Lösung. Am besten solltest du gleich früh morgens den nächtlichen Schneefall zur Seite schieben, noch bevor Bewohner oder Passanten ihn festtrampeln können. Bei lockerem Pulverschnee ist ein leichter Besen sogar besser geeignet als eine schwere Schneeschaufel, weil damit auch die letzte Flocke zur Seite gekehrt wird und sich nicht in gefährliches Glatteis verwandeln kann.

Rechtzeitiges Schippen kann dir sogar die Arbeit erleichtern, denn durch Temperaturveränderungen entwickelt sich unter Umständen schwerer Schnee (der nur mühsam zu bewegen ist) oder Pappschnee (der an der Schaufel immer wieder fest klebt). Angetauter Schnee friert oft im Laufe des Tages wieder an und führt später zu unerwünschten, gefährlichen Eisplatten.

Solche Ärgernisse kannst du dir ersparen, indem du den Winterschaufelsport gelassen und sofort angehst. Wer lange Strecken zu räumen hat, kann durch einen Spezialschieber Schnee vor sich her walzen. Diese Schaufeln sind allerdings ziemlich schwer und eignen sich nicht zum Wegheben. Alu und Kunststoff sind leichte, aber auch kurzlebige Materialien, die eine Alternative zu den schweren Holz- oder gar Stahlschaufeln darstellen.

Winterzeit ist Schneeräumzeit aber anstatt Salz auf vereiste Wege zu streuen, kannst du einige wirkungsvolle und umweltfreundliche Alternativen nutzen

Eisplatten entfernen

Bei wechselndem Tau- und Frostwetter kann es trotz Räumung zu eisigen Wegen kommen. Mühsames Eishacken ist immer noch die effektivste Vorkehrung, um ein Ausrutschen zu vermeiden. Dazu bietet sich eine Eishacke oder auch der Spaten an.

Alternatives Streugut

Wer den Kraftakt mit der Hacke scheut, baut mit geeignetem Streugut vor. Anstelle des umweltbelastenden Streusalzes sind gleich eine ganze Reihe Alternativen umsetzbar:

1. Asche

Während der Kriegszeiten hat man häufig aufgrund mangelnder Alternativen mit Asche die Rutschgefahr gebannt. Dieser Vorkehrung folgte vermehrter Dreck im Eingangsbereich, der durch die Schuhe hineingetragen wurde. Weil niemand diesen unangenehmen Nebeneffekt haben möchte, wurde das Streuen mit Asche in vielen Orten verboten.

2. Holzspäne und Sägemehl

Mancherorts wird noch Streugut aus Holz verwendet. Meist sind es holzverarbeitende Betriebe, die Wege oder Eingangstreppen mit Sägemehl oder Holzspänen gegen Ausrutschen sichern. Wenn solche Abfallprodukte verfügbar sind, stellen sie eine geeignete und umweltfreundliche Alternative dar. Bei manchen Betrieben kannst du sie sogar kostenlos abholen.

3. Sand

Sand ist ein bekanntes und häufig genutztes Material, um auf vereisten Gehwegen vorzubeugen. Im Frühjahr aufgekehrt kannst du ihn unter Hecken und in Beete verteilen, ohne dass er sich störend in der Umwelt auswirkt. Allerdings ist es nachhaltiger und geldsparender, wenn er nach dem Zusammenkehren entweder in die Sandkiste zum Spielen geht oder in einem Eimer landet und für den nächsten Winter bevorratet wird.

4. Kies und grober Splitt

Je gröber und kantiger das Streugut ist, umso besser beugt es dem Ausrutschen vor, deshalb sind Kies und vor allem Splitt besonders geeignet. Ihr großer Vorteil liegt in der geringeren Ausbringungsmenge, denn nicht immer ist nach einem Tauwetter mit anschließenden Minusgraden neu zu streuen. Je größer und kantiger der Kies ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass noch genug Spitzen aus der Eisplatte herausschauen. Auch hier gilt: Nach der Winterzeit zusammenkehren und im Eimer für die nächste Saison lagern.

5. Tannenzweige und Matten

Auf rutschigen Platten oder Treppen eignen sich auch Tannenzweige, gewebte Fußmatten aus Naturmaterial wie Kokosfasern oder Metallgitter. Beim Ausbreiten von Zweigen solltest du darauf achten achten, dass sie möglichst flach oder mit wenigen Verzweigungen ausgelegt werden, um Stolpern zu vermeiden.

Winterzeit ist Schneeräumzeit aber anstatt Salz auf vereiste Wege zu streuen, kannst du einige wirkungsvolle und umweltfreundliche Alternativen nutzen

Hinweis: Kies, Splitt und Sand sind Materialien, die nach der Winterzeit oft lange liegen bleiben und damit genau das Gegenteil bewirken. Um die Ausrutschgefahr für Fußgänger und Radfahrer gering zu halten, solltest du das Streugut zügig entfernen.

Mit diesen Tipps bist du gut für die eisige und verschneite Winterzeit gerüstet. Was ist deine bevorzugte Alternative zu Streusalz?

(…)

Quelle: http://www.smarticular.net/alternativen-zu-umweltschaedlichem-streusalz-rutschfrei-durch-den-winter/

Gruß an die Standfesten

TA KI

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Jetzt wird’s gemütlich: aus einem Marmeladenglas eine Duftöl-Lampe bauen.


Richtiges und vor allem warmes Licht ist ganz entscheidend für das eigene Wohlbefinden. Allerdings sind wir heutzutage viel zu oft einer künstlichen Beleuchtung ausgesetzt. Sei es am Arbeitsplatz, in Bussen und Bahnen oder beim Einkauf im Supermarkt: überall nur kaltes Licht, oftmals aus Leuchtstoffröhren. Wenigstens zuhause sollte man es es anders machen und für gemütliche Beleuchtung sorgen. Diese Öllampe, die du dir ganz einfach selbst basteln kannst, ist dafür bestens geeignet. Doch damit nicht genug: Sie sorgt nicht nur für das richtige Licht, sondern verströmt gleichzeitig noch einen wohligen Duft.

Du brauchst dafür:

  • Schraubglas
  • Gewinderohr-Set für Lampen (hier ein Beispiel)
  • etwas Baumwollstoff (z. B. ein altes T-Shirt)
  • Bohrmaschine mit Bohrer (10 mm)
  • Pflanzenöl
  • Füllung nach Wahl (Rosenblüten, Thymianblätter, Orangenschalen, Tannenzweige)

So geht es:

Schraub den Deckel auf das Glas und bohre ein Loch in die Mitte.

Dann nimmst du dir den Deckel und steckst das Gewinderohr so hindurch, dass es oben 1 cm herausragt. Von beiden Seiten fest anschrauben.

Den Baumwollstoff faltest du einmal längs in der Mitte. Roll ihn dann etwas zusammen, so dass er in das Röhrchen passt.

Schieb dann ein Ende des Stoffes durch das Röhrchen. Der Stoff sollte an der Oberseite ca. 1,5 cm herausschauen.

Jetzt geht es ans Befüllen des Glases: Entweder wählst du die blumige Variante mit den Rosenblüten …

… oder die festlich-winterliche mit der Orangenschale, den Thymianblättern und den Tannenzweigen. Ganz nach deinem Geschmack.

Nun wird das hintere Ende des Baumwollstoffs in das Glas hineingeschlängelt.

Fülle dann das Glas bis knapp unter den Rand mit Öl auf.

Dann nur noch den Deckel vorsichtig aufschrauben und alles für mindestens 30 Minuten stehen lassen.

Und schon ist deine Duftöl-Lampe fertig. Du kannst sie nun anzünden.

 

Diese Lampe sorgt nicht nur für angenehmes Licht und schönen Duft, auch als Geschenk ist sie allerbestens geeignet. Denn über etwas Selbstgestaltetes freut man sich doch doppelt.

Quelle: http://www.genialetricks.de/lampe-aus-marmeladenglas/

Gruß an die Einfallsreichen

TA KI

Weihnachtsdüfte aus natürlichen Zutaten selber machen


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Lebkuchen, Glühwein und Tannenzweige – überall wehen uns in der Adventszeit herrliche Gerüche entgegen. Und auch in den eigenen vier Wänden soll es schön weihnachtlich duften. Ätherische Öle und Räucherstäbchen gibt es zwar überall zu kaufen, oft sind sie jedoch extrem teuer oder mit diversen chemischen Zusätzen versehen.

Herrliche Weihnachtsdüfte kann man auch ganz leicht zu Hause selber machen. Und die gute Nachricht ist: Man braucht überhaupt nicht viele Zutaten, um seinen persönlichen, stimmungsvollen Weihnachtsduft selbst herzustellen.

Welche Zutaten braucht man für einen Weihnachtsduft?

Im Grunde genommen gibt es bei der Zusammenstellung der eigenen Duftkomposition keine Grenzen. Es kommt ganz auf den persönlichen Geschmack und die Vorlieben an. Klassische Duftstoffe in der Weihnachtszeit sind Gewürze wie Zimt, Nelken, Piment, Anis oder Rosmarin. Diese kann man wunderbar mit Früchten wie Mandarinen, Zitronen, Äpfeln und Orangen kombinieren.

Aber auch ganz andere Duftnoten sind möglich: Tannenzweige und Fichtenharz, Zapfen und frisches Holz verbreiten genauso ihr würziges Aroma wie Lebkuchen und Vanille.

Die persönliche Duftessenz zusammenstellen

Duft- und Aromalampen verteilen einen angenehmen und dezenten Duft in den Räumen, in denen sie aufgestellt werden. Oft kommen Teelichte zum Einsatz, um das Wasser zu verdunsten, das mit ein paar Tropfen ätherischer Öle versetzt wird. Jedoch leiden die Öle unter der Hitze, außerdem stehen mittels Kerzen stark erhitzte ätherische Öle im Verdacht, die Entstehung von Krebs zu begünstigen.

Viel besser geeignet sind deshalb elektronische Aroma-Diffuser, bei denen mittels Ultraschall Wasser und ätherische Öle fein vernebelt werden. Solche Vernebler erhitzen das ätherische Öl nicht und verbreiten angenehme Düfte je nach Fassungsvermögen für mehrere Stunden.

Ätherisches Öl selbst herzustellen ist eine aufwändige Aufgabe, es geht aber auch einfacher. Für deine persönliche Duftessenz benötigst du:

  • Gewürze nach Wahl
  • Obst nach Wahl
  • kochendes Wasser
  • ein Einmachglas

Ich habe mich für zwei Duftkombinationen entscheiden. Für die erste Zusammenstellung habe ich die folgenden Zutaten benutzt:

  • 1 Zitrone
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Vanilleschote
  • 1 TL Nelken

Die zweite Essenz habe ich aus den folgenden Komponenten zusammengestellt:

  • 1 Orange
  • 1 Zimtstange
  • 1 TL Piment

Um die Duftessenz anzusetzen, geht man wie folgt vor:

  1. Obst in Scheiben schneiden und in ein sauberes Einmachglas füllen
  2. Das Obst mit Gewürzen bestreuen
  3. Gewürze und Obst mit kochendem Wasser vollständig bedecken und den Deckel schließen
  4. Mischung bei Raumtemperatur abkühlen lassen, dann eine Woche im Kühlschrank ruhen lassen

Die Düfte der Vorweihnachtszeit kannst du dir mit ein paar kleinen Tricks und natürlichen Mitteln leicht in die Wohnung holen, sogar ohne ätherische Öle ;)

Im Anschluss kannst du die angesetzte Duftessenz sieben bzw. filtern und in eine Duftlampe füllen und die Kerze anzünden. Nach einer Weile wird ein herrlicher Duft im ganzen Raum verteilt. Wie die Zutaten zusammengestellt werden, bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen.

Duftende Früchte in der Weihnachtszeit

Eine andere Möglichkeit, einen weihnachtlichen Duft in der Wohnung zu verströmen, sind frische Früchte, die getrocknet werden. Dafür werden Mandarinen, Äpfel, Zitronen oder Orangen einfach in Scheiben geschnitten und zum Trocknen aufgehängt oder auf Tellern in die Nähe der Heizung gestellt. Während des Trocknens setzen sie Duftstoffe frei, die sich in der ganzen Wohnung verteilen. Nach 1-2 Wochen sind die Früchte komplett getrocknet und können beispielsweise in die Weihnachtsdeko eingearbeitet werden, die Äpfel kann man aber auch wunderbar als Apfelchips verzehren.

Die Düfte der Vorweihnachtszeit kannst du dir mit ein paar kleinen Tricks und natürlichen Mitteln leicht in die Wohnung holen, sogar ohne ätherische Öle ;)

Auch eine tolle Möglichkeit sind Nelkenorangen. Dafür werden einfach die spitzen Enden der Nelken in die Schale einer ganzen Orange gesteckt. Die Orange kann man in einer Schale dann entweder in die Raumdekoration einarbeiten, oder einfach so in eine Ecke stellen, in der sie den Duft verströmen soll.

Die Düfte der Vorweihnachtszeit kannst du dir mit ein paar kleinen Tricks und natürlichen Mitteln leicht in die Wohnung holen, sogar ohne ätherische Öle ;)

Mit wenigen Mitteln lässt sich so die eigene Wohnung in ein weihnachtliches Duftparadies verwandeln. Der selbstgemachte Duft ist persönlicher und trifft viel besser den eigenen Geschmack als ein gekauftes Duftöl. Außerdem verströmt die Essenz einen dezenteren und natürlicheren Duft als chemisch hergestellte Zusammenstellungen. Duftet die mit Wasser angesetzte Mischung dir noch zu wenig, kannst du sie mit ein paar Tropfen eines naturreinen ätherischen Öls deiner Wahl weiter verbessern.

Quelle. http://www.smarticular.net/weihnachtsduefte-aus-natuerlichen-zutaten-selber-machen/

Gruß an die Bastler und Weihnachtszeitliebhaber

TA KI