Atemberaubende Naturphänomene- So schön ist unsere Erde


Für die meisten gibt es dann doch eine ganz logische Erklärung, was aber natürlich nichts daran ändert, dass diese Plätze einem schon bei bloßer Betrachtung die Sprache verschlagen. Oft sind es Phänomene, die sich sowohl über Millionen von Jahren hinweg so entwickelt haben, als auch wissentlich oder versehentlich durch Menschenhand entstanden sind. Manchmal braucht es halt einen kleinen Anstoß, um Mutter Natur auf die Sprünge zu helfen. Lange Rede, kurzer Sinn – ich lasse nun lieber die folgenden Bilder für sich sprechen, denn die sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Vorhang auf für fünf unglaubliche Naturphänomene, die ihr so sicherlich noch nicht gesehen habt!

Lake Natron in Tansania

Einen richtigen Kracher halte ich gleich zu Beginn für euch parat, doch seid gewarnt, denn die Bilder sind zwar mehr als beeindruckend, haben aber auch irgendwie eine düstere, nahezu gruselige Aura an sich. Dabei beginnt die Geschichte des Natronsees in Tansania eigentlich recht beschaulich: Ornithologen schätzen den See vor allem für seine bemerkenswerte und vielfältige Anzahl an Vögeln, vor allem die Zwergflamingopopulation zieht jährlich tausende Besucher an. Für den schaurigen Touch des Sees ist zunächst der Ol Doinyo Lengal verantwortlich, ein Vulkan, der als einziger auf der Welt Lava führt, die zu einem großen Teil aus Natriumcarbonat besteht und im angrenzenden See gelöst ist. Sensible Gemüter sollten nun schnell weiter scrollen, denn: Stirbt beispielsweise eines der Tiere oder kommt es versehentlich in Kontakt mit dem Natriumcarbonat-haltigen Wasser, sorgt dies für Kalkablagerungen und konserviert den Körper so für die Ewigkeit. Eine schaurige und vor allem schmerzhafte Vorstellung, aber das Ergebnis sieht ganz schön beeindruckend aus, findet ihr nicht auch?

Naturphänomene Lake Natron

Horsetail Falls im Yosemite National Park

Nach diesem kleinen Ausflug auf die schaurige Seite der Natur, sehne ich mich, und ihr sicherlich auch, wieder nach einem der schönen, weniger furchteinflössenden Naturphänomene. Von Tansania aus geht es über den Nord Atlantischen Ozean in die Vereinigten Staaten von Amerika, und dort in den wunderschönen Yosemite National Park. Als würde euch der Park nicht ohnehin schon mit atemberaubenden Eindrücken versorgen, die an jeder Ecke auf euch lauern, verzaubert er seine Besucher aber noch mit einem ganz besonderen Phänomen. Wer mit etwas so Speziellem aufwarten kann, zeigt dies natürlich nicht jedem und schon gar nicht das ganze Jahr über! Wollt ihr in den Genuss dieses Naturphänomens kommen, solltet ihr eure Reise also gut planen und den Park im Februar aufsuchen, denn nur dann und auch nur unter guten Wetterbedingungen zeigt sich der Horsetail Fall von seiner schönsten Seite. Im Schein der untergehenden Sonne erstrahlt der Wasserfall in einem leuchtenden Orange-, Gelb- und Rotton, der euch das Gefühl gibt, heiße Lava oder flüssiges Gold würde sich über den Abhang ergießen. Nicht umsonst trägt der Horsetail Fall auch den Spitznamen „Firefall“. Zu Recht, oder was meint ihr?

Naturphänomene Horsetail Falls

Bunte Eukalyptus Bäume

Ihr denkt jetzt sicherlich, dass ich euch auf den Arm nehmen möchte, wenn ich Eukalyptusbäume zu den erstaunlichsten Naturphänomenen der Welt zähle, oder? Aber ich versichere euch, großes Guru-Ehrenwort, dass ich garantiert keinen Schabernack mit euch treibe. Gut, nicht jeder Eukalyptus Baum eignet sich zum Naturphänomen, aber steht ihr dann erst einmal vor einem Baum der Art Eucalyptus deglupta, wird euch schnell klar werden, warum diese Art auch Regenbogen Eukalyptus genannt wird. Anstelle der braunen, knorrigen Rinde findet ihr bunte, in allen Farben des Regenbogens leuchtende Rinde; es sieht fast so aus, als hätte ein Künstler mehrere Eimer Farbe einfach wahllos über den Baum geschüttet oder als hätte ein Kind den Baum mit seiner bunten Spielknete tapeziert. Bei dem Anblick glaubt man kaum, dass es sich hierbei wirklich um ein natürliches Phänomen handelt…

Blaue Lava des Kawah Ijen Vulkans auf Java

Ihr wisst, ich enttäusche euch ungern, aber direkt zu Beginn muss ich euch der Illusion berauben, dass es wirklich blaue Lava gibt, auch, wenn die folgenden Fotos etwas anderes versprechen. Der Ausdruck „Blue Lava“ hält sich hartnäckig in der weiten Welt des Internets, dabei hat die Lava des Kawah Ijen Vulkans genau so eine rot-orangene Färbung, wie all die anderen auch. Doch was lässt das austretende Magma denn nun bläulich schimmern? Auch hierfür gibt es wieder eine Erklärung, die zwar die magische, märchenhafte Aura der blauen Lava etwas hemmt, euch aber zumindest nicht im falschen Glauben lässt: Bei einem Ausbruch strömt nicht nur Lava an die Oberfläche, sondern auch eine große Anzahl an Schwefelgasen, die mit hohem Druck und einer Temperatur von bis zu 600° mit dem Magma hervortreten. Kommen diese Schwefelgase in Kontakt mit Sauerstoff und werden sie dann noch zusätzlich von der Lava entzündet, verbrennt der Schwefel, was wiederum die blauen Flammen hervorruft. Leider ist dieser Effekt nur bei Nacht sichtbar, denn wir erinnern uns, dass ja nur die Flammen und nicht die Lava selbst blau brennt. Puh, Naturphänomene können einem auch manchmal ganz schöne Streiche spielen.

Great Blue Hole in Belize

Gebt es zu, ich höre es doch schon in euren Köpfen rattern, unaufhörlich auf der Suche nach einer plausiblen Erklärung für dieses spektakuläre Naturphänomen. Dabei ist die Lösung so simpel wie nahe liegend, wenn man sich etwas mit der Geschichte der Meere auskennt und in längeren Zeiträumen denkt. Im Grunde genommen handelt es sich bei einem Blue Hole um nichts anderes als eine unterirdische Senke, die meist elliptisch oder trichterförmig ist. Wird man etwas genauer, muss man sagen, dass es sich nicht nur um eine bloße Senke, sondern um ein unterirdisches Höhlensystem handelt, das durch Erosion entstanden und durch den Anstieg des Meeresspiegels geflutet wurde. Dies macht das Blue Hole nicht nur zu einem der erstaunlichsten und schönsten Naturphänomene, sondern auch zu einem wahren Tauch-Eldorado. Ja, ganz recht, als erfahrener Taucher habt ihr sogar die Chance, dieses Naturphänomen mit eigenen Sinnen zu erkunden und kennen zu lernen. Wann bietet sich im Leben schon einmal so eine Gelegenheit? Worauf wartet ihr: Tauchschein gemacht, Flasche auf den Rücken und Flossen an die Füße – und auf geht’s in den Schlund des Great Blue Hole in Belize.

Mutter Natur ist der Wahnsinn

Und, wie hat euch mein Ausflug zu fünf der erstaunlichsten Naturphänomenen der Welt gefallen? Bestimmt habt ihr das ein oder andere Mal richtige Bauklötze gestaunt und euch gefragt, wie Mutter Natur das alles wohl so anstellt. Aber das bleibt wohl ein Geheimnis, das selbst nach intensivster Forschung nicht gelöst werden kann. Also erfreuen wir uns doch lieber an diesen Arten der Naturphänomene und lassen Natur Natur sein, nicht wahr?

Quelle: https://www.urlaubsguru.de/reisemagazin/naturphaenomene/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Monsanto beinflusst die tansanische Regierung, ein Gesetz einzuführen, das Landwirte für den Tausch von konventionellem Saatgut mit Gefängnis bestraft


s-1-29-768x410

Wir sind dabei mitanzusehen, wie vor unseren eigenen Augen die Angelegenheiten unserer Nahrung und unseres Wassers von Unternehmen übernommen werden. Vor allem der Lebensmittelsektor. Hier versuchen mehr und mehr riesige landwirtschaftliche Biotechnologie-Unternehmen verstärkt, unsere traditionellen Pflanzenkulturen zu beseitigen, wodurch früher oder später Kleinbauern ihre Arbeitsgrundlage entzogen wird.

Diese Unternehmen sind spezialisiert auf Gentechnik-Verfahren – den Prozess, das Genom von Pflanzen zu verändern, um den Ernteertrag zu erhöhen oder sie resistent gegen Krankheiten machen. Wenn diese neuen Kulturen mittels Gentechnik erzeugt werden, lassen die Unternehmen es sich patentieren, was bedeutet, dass sie sämtliche Rechte daran erlangen, einschließlich des Rechts an geistigem Eigentum bezüglich der betreffenden Pflanzen.

Sicherlich haben gentechnisch erzeugte Kulturen negative Auswirkungen, wenn sie in den menschlichen Körper gelangen. Es gibt zahlreiche Studien, die Krebs und andere tödliche Krankheiten mit dem Verzehr gentechnisch veränderter Lebensmittel in Verbindung bringen. Aber einmal abgesehen von Gesundheitsbedenken, ist eine weitere große Gefahr, die gentechnisch erzeugte Pflanzen für die Menschheit darstellen, dass sie unsere natürlichen und traditionellen Kulturen zu ersetzen drohen. Das bedeutet, dass sobald die Landwirte nur noch genetische Kulturen pflanzen, die traditionellen allmählich verschwinden werden, und recht bald werden die Landwirte in starke Abhängigkeit von den Unternehmen geraten, um die Setzlinge zur Neuanpflanzung zu bekommen. Letztendlich wird das, was wir alle erarbeiten, mehr oder weniger direkt diesen Unternehmen zugute kommen. Sie sind es die entscheiden, uns unsere Nahrung zu geben, oder nicht.  Genau diese Gefahr ist der Hauptgrund, weshalb etwa Russland und China von Monsanto erzeugte Kulturen für ihre jeweiligen Länder gesperrt haben.

Aber während besorgte Beobachter eindringlich vor den von gentechnisch veränderten Lebensmitteln ausgehenden Gefahren warnen, drängen und zwingen die Unternehmen – mit der Hilfe von einigen westlichen Regierungen – die ärmeren Ländern, genetisch veränderte Kulturen zu akzeptieren.

Tansania ist ein Land in Ostafrika. Es ist ein Entwicklungsland, in dem ein großer Teil der Bevölkerung kleinlandwirtschaftlichen Tätigkeiten an der Existenzminimumsgrenze nachgeht, um ihre Familien zu ernähren und ein wenig Geld zu verdienen. Dadurch stützt sich die tansanische Wirtschaft auf die Landwrirtschaft. Auf diesen Sektor entfallen 24,5% des gesamten Bruttoinlandsprodukts, 85% der Exporte, sowie mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze im Land.

Indes sind diese Kleinbauern nun in Schwierigkeiten. Monsanto und Syngenta haben mit Hilfe der sogenannten G8-Staaten den Gesetzgeber in Tansania gedrängt, ein Gesetz zu verabschieden, wonach Kleinbauern Haftstrafen von bis zu 12 Jahren drohen, wenn sie beim Tausch ihrer eigenen traditionellen Setzlinge zum Pflanzen erwischt werden.

 

Monsanto ist ein US-amerikanisches multinationales in Agrochemie und Landwirtschaft spezialisertes Biotechnologie Unternehmen mit Hauptsitz in St. Louis, Missouri. Syngenta ist ein weltweit tätiges Schweizer Unternehmen der Agrarwirtschaft, das Agrochemikalien und Samen erzeugt. Mit Hauptsitz in der Stadt Basel, betreibt das Unternehmen auch Genomforschung.

In Tansania und vielen anderen afrikanischen Ländern ist es üblich, dass Landwirte während der Saatzeit untereinander Saatgut tauschen. Dieses neue Gesetz in Tansania hat die jahrelange Praxis verboten, welche die Grundlagen für die tansanische Landwirtschaft etabliert hatte. Das Gesetz macht geltend, dass herkömmliches Saatgut Samen nicht zertifiziert sei. Landwirte müssten sich daher auf gentechnisch verändertes Saatgut von Monsanto oder Syngenta verlassen.

Laut Aktivisten, die gegen das Gesetz kämpfen, wurde Tansania – um Entwicklungshilfe aus dem Westen zu erhalten – von diesen westlichen Regierungen auferlegt, Agribusiness-Unternehmen aus dem Westen zu erlauben, im Land ungehindert operieren zu können, sowie einen vollständigen Schutz für patentiertes Saatgut zu gewährleisten.

“Gewöhnlich werden rund achtzig Prozent der Samen in einem ungezwungenen System zwischen Nachbarn, Freunden und Familie geteilt und verkauft. Das neue Gesetz kriminalisiert diese Praxis in Tansania”, sagt Michael Farrelly von TOAM, eine Bewegung, die für ökologischen Landbau in Tansania eintritt.

Außer Gefängnisstrafen für Bauern vorzusehen, bewirkt das Gesetzes auch, dass kommerzielle Investoren schnelleren und besseren Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen erhalten, und dass die Rechte an geistigem Eigentum sehr stark geschützt sind. Die führende Investoren im Landwirtschaftssektor in Tansania sind Monsanto und Syngenta.

Tansania wendete die Rechtsvorschriften über die Rechte an geistigem Eigentum auf Saatgut als Bedingung für den Erhalt von Entwicklungshilfe durch die Neue Allianz für Ernährungssicherheit und Ernährung (NAFSN) an. Die NAFSN war im Jahr 2012 von der G8 mit dem Ziel ins Leben gerufen worden, 50 Millionen Menschen in zehn afrikanischen Partnerländern durch eine öffentlich-private Partnerschaft aus Armut und Hunger herauszuhelfen. Die Initiative erhält Unterstützung von der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, der Weltbank und der Bill & Melinda Gates Foundation.

“Wenn Sie Saatgut von Syngenta oder Monsanto unter der neuen Gesetzgebung kaufen, werden sie die Rechte an geistigem Eigentum behalten. Wenn Sie Samen von Ihrer ersten Ernte behalten, können Sie sie nur für nicht-kommerzielle Zwecke auf Ihrem eigenen Stück Land verwenden. Es ist ihnen nicht gestattet, sie mit Ihren Nachbarn zu teilen, oder mit Ihrer Schwägerin in einem anderen Dorf, und man darf sie bestimmt nicht verkaufen. Genau das ist jedoch die gesamte Grundlage des Samen-Systems in Afrika”, sagt  Farrelly.

Nun, sehen Sie es? Die westlichen Länder und ihre sogenannten Wohltätigkeitsorganisationen zwingen die Menschen tiefer in die Armut in den ärmeren Ländern. Hinzu kommt noch, dass dies nicht nur auf Tansania beschränkt ist. Diese Unternehmen setzen, mit der Unterstützung der G8, alles daran, um solche Gesetze auch in anderen Entwicklungsländern zu erreichen, so dass sie die Menschen weiterhin ausnutzen können.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com http://anonhq.com/monsanto-syngenta-lobby-tanzanian-government-pass-law-puts-famers-jail-exchanging-traditional-seed/

Quelle: http://derwaechter.net/monsanto-und-syngenta-beinflussen-die-tansanische-regierung-ein-gesetz-einzufuhren-das-landwirte-fur-den-tausch-von-konventionellem-saatgut-mit-gefangnis-bestraft

Gruß an die Erwachten

TA KI