Lassen die Schweizer sich freiwillig total überwachen?


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In der Schweiz finden am Sonntag Volksabstimmungen über größere Befugnisse für den Geheimdienst statt, wie dpa meldet.

Die rund fünf Millionen Wahlberechtigten werden demnach entscheiden, ob der Nachrichtendienst des Bundes zur Abwehr von Terroranschlägen Telefonate abhören, Wohnungen verwanzen und Computer anzapfen darf. Heute sieht die schweizerische Gesetzgebung vor, dass Menschen nur im öffentlichen Raum und auf öffentlichen Webseiten beobachtet werden dürfen.

Die bürgerlichen Parteien befürworten laut einem Bericht des „Tagesanzeigers“ die Neuerungen und führen den Schutz der Bürgerinnen und Bürger ins Feld. Die Grünen und die Mehrheit der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz warnen hingegen vor einer Massenüberwachung. Den letzten Umfragen zufolge soll es allerdings eine solide Mehrheit für das Nachrichtendienstgesetz geben.

Mehr: https://de.sputniknews.com/panorama/20160925/312693603/schweiz-referendum-ueberwachen.html

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Gruß an die „Nicht-Überwachten“
TA KI
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BND speichert täglich Millionen Telefondaten


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Auskunft über jeden und alles

BND speichert täglich Millionen Telefondaten

Der BND setzt ganz offensichtlich auf Massenüberwachung und fischt täglich Hunderte Millionen Metadaten ab – Telefonate, SMS, digitale Bilder oder auch WhatsApp-Nachrichten. Mit den Daten können Verdächtige beobachtet und verfolgt werden.

Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll weit größere Mengen an Telefondaten sammeln als bisher angenommen. Der Auslandsgeheimdienst greife jeden Tag 220 Millionen Metadaten über Telefonate und SMS ab, berichtete „Zeit Online“ und beruft sich dabei auf „geheime Akten des BND“. Die Daten würden weitergereicht an US-Geheimdienste wie NSA und CIA. Ein Prozent der Metadaten, also gut zwei Millionen Datensätze, werde dauerhaft gespeichert.

Metadaten geben Auskunft darüber, wer wann mit wem kommuniziert hat und wo sich die Personen dabei aufgehalten haben. Aber selbst wenn kein Telefonat geführt oder eine SMS geschickt wird, können eine Vielzahl solcher Informationen anfallen, weil auch die Funkzelle registriert wird, in die sich ein Mobiltelefon eingebucht hat. Geheimdienste analysieren diese Daten, um beispielsweise die Beziehungen innerhalb einer Gruppe erkennen – oder selbst Maßnahmen zur Terrorabwehr durchzuführen. Sie werden also genutzt, um Verdächtige zu beobachten und zu verfolgen.

Auch im BND wisse man um die Macht der Metadaten, heißt es bei der „Zeit“. Seit dem 11. September 2001 werde dort überlegt, die Arbeit stärker auf solche Daten zu stützen. Seit 2002 hätten diese Überlegungen Kontur angenommen. Dies würden Aktenvermerke des Dienstes belegen. Sie zeigten auch, dass der BND inzwischen große Teile seiner Überwachung auf die Auswertung von Metadaten umgestellt habe.

Die Daten stammten aus „ausländischen Wählverkehren“, heißt es. Also aus Telefonaten und SMS, die über Mobilfunk und Satelliten geführt und verschickt wurden. Sie stammten aus aller Welt. Woher der BND die Daten genau beziehe, sei noch unklar. Die zwei Millionen Daten pro Tag, die für eine langfristige Analyse aufgehoben werden, würden zehn Jahre lang gespeichert.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/BND-speichert-taeglich-Millionen-Telefondaten-article14422446.html

Gruß an die Spione

feind hört mit

TA KI