Sie fliehen vor Gewalt – und morden ihre Gastgeber


Sie_fliehen_vor_Gewalt_-_und_morden_ihre_Gastgeber-Krone-Kommentar-Story-521506_630x356px_9d4d7d1988ce75145d69b67903fc1aca__asyl-gastgeber-s1260_jpg

Mit einer Axt, mit einer Machete, mit einem Rucksack voll Sprengstoff: Drei blutige Dramen in nur sieben Tagen zeigen, wie dramatisch die deutsche Einladungspolitik gescheitert ist. Die Verbrechen in Würzburg und Reutlingen sowie der Selbstmordanschlag in der Nacht auf Sonntag in Ansbach in Bayern belegen: Die deutsche (aber auch die österreichische) Regierung hat die Kontrolle über ihre Gäste aus Syrien, Afghanistan, Marokko oder Tunesien verloren.

Falsch: Es gab nie eine Kontrolle. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und Europas gesamte „Refugees Welcome“ Partie hatte bisher nur ziemlich viel Glück gehabt: Die Sex- Attacken, Vergewaltigungen, Messerstechereien, Drogendelikte, Diebstähle etc. wurden von willfährigen Medienhäusern verniedlicht.

Spätestens mit dieser Woche ist die Verharmlosungspolitik und Verharmlosungs- Berichterstattung am Ende: Den Angehörigen der Opfer der Bluttaten in Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach ist nämlich absolut egal, ob der Herr Mörder „vom IS geschickt wurde“, „sich selbst radikalisiert hat“, „ein psychisches Problem hat“ und/oder „ein Mobbingopfer“ oder aber bloß „ein Nachahmungstäter“ sein soll.

Faktum: Wären diese ausländischen Täter nicht (meist über Österreich) ungehindert und unkontrolliert nach Deutschland gekommen, wäre Dutzenden Familien unsägliches Leid erspart geblieben.

Je mehr junge Männer, desto mehr Kriminalität

Die grauenhaften Verbrechen in den vergangenen sieben Tagen  sollen hier sicher nicht entschuldigt werden aber diese Entwicklung war für Experten vorhersehbar. Der bekannte deutsche Gehirnforscher und Gerichtsgutachter Jürgen Müller sagte dazu im Interview für das „Krone“ Crime- Magazin: „Weniger junge Männer = weniger Straftaten. Die meisten Verbrechen werden nämlich von jungen Männern im Alter von 15 bis 30 Jahren begangen.“ Also: Je mehr junge Männer, desto mehr Kriminalität in einer Gesellschaft und die Masse der Hunderttausenden Flüchtlinge war männlich und jung …

Österreich spielt bedenkliche Rolle

Während in Deutschland bereits die Gäste ihre Gastgeber abschlachten, ist es in Österreich zum Glück noch zu keinem Todesopfer gekommen. Wie Experten der Exekutive hinter vorgehaltener Hand meinen: „Die Islamisten und Attentäter schätzen Österreich weiterhin als Rückzugsgebiet.“

Ein Beispiel dazu: Die rot- grün regierte Stadt Wien hat sogar einen tschetschenischen Terror- Kommandanten mit einer Sozialwohnung versorgt. Dass der IS- Mörder jahrelang unter falschem Namen Sozialhilfe bezog, wird weder dementiert, noch bestätigt. Vermutlich kein Einzelfall.

Schluss mit der Asyl- Träumerei

Der Rechtsstaat muss wieder funktionieren, in Deutschland wie in Österreich. Auch wenn dafür eine enorme Kraftanstrengung nötig ist, müssen sämtliche Asylwerber von Kriminalisten und Verfassungsschützern vernommen werden. Top- Experten wie etwa die US- Daten- Profis von „Palantir“ könnten die Angaben der Migranten sammeln, vergleichen, auswerten, auf Ungewöhnliches abchecken, mögliche Lügen entdecken.

Und wir alle wollen bitte nicht hören, dass diese Überprüfung der neuen Gäste „aus Personalmangel“ oder wegen „fehlender Finanzmittel“ nicht möglich sei. Es geht jetzt um uns. Und um das Leben unserer Kinder.

Quelle: http://www.krone.at/Welt/Sie_fliehen_vor_Gewalt_-_und_morden_ihre_Gastgeber-Krone-Kommentar-Story-521506

Gruß an die Deutschen

TA KI

Terror in München: Laut Augenzeugin rief der Attentäter „Allahu Akbar“ – Warum schweigen Politik, Polizei und Medien darüber?


pressekonferenz-muenchen-100-resimage_v-variantBig16x9_w-1216-1000x563

von GUIDO GRANDT

WICHTIGE ZEUGENAUSSAGE VERSCHWIEGEN + WAS WEISS DIE BUNDESREGIERUNG NOCH? + SOLL DIE TERRORATTACKE VON MÜNCHEN ALS WAHNTAT EINES „PSYCHISCH KRANKEN“ DARGESTELLT WERDEN?

Deutschland, Europa, die Welt ist geschockt.

München gestern im Ausnahmezustand. Terroralarm: Helikopter mit Scharfschützen kreisen über der Stadt, Busse, Straßen- und U-Bahnen werden gestoppt, der Hauptbahnhof geräumt. 2300 Polizisten sind im Einsatz.

Die Behörden sprechen zunächst von einer „akuten Terrorlage“.

Der Hintergrund: Ein 18-jähriger Deutsch-Iraner, der „schon länger in München lebt“, wie es später heißen wird,  polizeilich nicht bekannt, eröffnet in einer Fastfood-Filiale und gleich darauf im Olympia Einkaufszentrum das Feuer. Er tötet 9 Menschen, darunter auch Jugendliche und Kinder und verletzt 21 weitere. Teilweise schwer.

Zunächst gehen die Behörden von drei Tätern aus. Später werden die Fahndungen auf einen Amokschützen begrenzt.

Auf einem leeren Parkdeck lädt der Deutsch-Iraner seine Waffe nach und schreit herum:

„Seid ihr jetzt zufrieden? Ich bin Deutscher! Ich bin hier geboren worden!“

Eine Zivilstreife verfolgt den Amokschützen, verliert jedoch den Kontakt. Nachdem er auch in einem U-Bahnhof um sich schießt rennt er in den nahen Olympiapark. Dort schießt er sich selbst in den Kopf. Als er kurz darauf gefunden wird, liegt neben ihm ein Rucksack, der jedoch keine Sprengsätze enthält.

Soweit in aller Kürze die Ereignisse des Terrors in München. Doch dieser ist längst noch nicht aufgeklärt.

Anders als die deutschen Ermittlungsbehörden bezeichnet der französische Präsident Francois Hollande das Attentat eindeutig als Terrortat.

„Der terroristische Anschlag der München getroffen und viele Menschen getötet hat, ist ein abscheulicher Akt mit dem Ziel, nach anderen Ländern auch in Deutschland Angst zu schüren“, sagt Hollande.

Deutschland könne auf die Unterstützung Frankreichs zählen.

Quelle: www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/muenchen-einkaufszentrum-schiesserei-100.html

Doch die Bundesregierung bestätigt dies nicht.

Kanzleramtsminister und „Flüchtlingsminister“ Peter Altmaier erklärt stattdessen in der ARD, dass es noch keine Klarheit über die Motive der Tat gebe. Sagt aber auch:

„Wir dürfen nicht zulassen, dass die Terroristen ihr Ziel erreichen, nämlich unsere Gesellschaft zu verunsichern.“

Natürlich. Wird der Terror in München auch nur ansatzweise in die Richtung eines islamistischen Anschlags gebracht, wackelt der Stuhl seiner Chefin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, ganz gewaltig. Denn erst vor kurzem lief ein afghanischer Flüchtling mit Beil und Messer in der Nähe von Würzburg Amok und verletzte Menschen schwer. Später bekannte sich sogar der Islamische Staat zu der Bluttat.

Schon da kam die Frage auf, warum so viele Flüchtlinge nach Deutschland ohne gültige Papiere einreisen konnten.

Die Angst vor islamistischen Terrorattacken hierzulande steigt ins Unermessliche.

Beim Münchner Anschlag wurde sogar spekuliert, dass es ein rechtsextrem motivierter Anschlag gewesen sei. Zeugen haben gesehen, dass der Täter „Springerstiefel“ anhatte. Er soll gerufen haben, dass er „Ausländer“ töten will.

Was bislang deutsche Politiker, die Polizei und auch die Medien hierzulande jedoch verschweigen – es gibt weitere Zeugenaussagen. Sehr belastende.

Demnach hat der Terrorist auf arabisch gesagt: „Allahu Akbar“ oder „Gott ist groß“.

Nein, das ist keine Verschwörungstheorie, sondern wird so von dem US-amerikanischen Fernsehsender CNN berichtet!

Eine Zeugin mit dem Namen Lauretta gibt dies zu Protokoll. Sie war mit ihrem Sohn im Restaurant, als der Todesschütze losballerte.

Hier der Originaltext:

Lauretta said she heard the gunman say, „Allahu Akbar,“ or „God is great“ in Arabic.

„I know this because I’m Muslim. I hear this and I only cry.“

Quelle: edition.cnn.com/2016/07/22/europe/germany-munich-shooting/

Laurette erklärt bei CNN eindeutig, dass sie weiß, was der Todesschütze gerufen hat, weil sie selbst Muslime ist.

Warum lesen wir darüber nichts in den deutschen Medien? Warum verschweigt die Politik diesen wichtigen Sachverhalt?

Soll so aus einem islamistischem Terroranschlag die Wahntat eines „psychisch Kranken“ werden?

Bedenken Sie: In nur etwas mehr als einem Jahr stehen die Bundestagswahlen an. Aufgrund der desaströsen Flüchtlingspolitik stehen die Chancen gut, dass die CDU/CSU sie verlieren wird.

Und noch etwas: Warum kommt wegen eines „normalen“ Amoklaufs, als der die Tat wohl dargestellt werden wird, der Bundessicherheitsrat in Berlin zusammen? .

Dem Bundessicherheitsrat unter Vorsitz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gehören Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Vizekanzler Sigmar Gabriel, Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Justizminister Heiko Maas (alle SPD), Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) an. Auch Innenminister Thomas de Maizière (CDU) gehört dem Gremium an.

Ist die Wahrheit vielmehr die, dass sich der deutsch-iranische Terrorist von München eventuell genauso „blitzradikalisiert“ hat, wie der afghanische Amok-Flüchtling von Würzburg?

Fragen über Fragen, auf die Antworten gefunden werden müssen.

Schnell.

Bevor die nächste islamistische Terrorattacke die Republik erschüttert!

Quelle: http://brd-schwindel.org/terror-in-muenchen-laut-augenzeugin-rief-der-attentaeter-allahu-akbar-warum-schweigen-politik-polizei-und-medien-darueber/

Gruß an die Aufdecker

TA KI

USA warnen Bürger vor Europa-Reisen


  • Ein Verletzter am Flughafen Zaventem in Brüssel.

Washington (IRIB)- Das US-Außenministerium hat ihre Bürger vor möglichen Gefahren auf Europa-Reisen gewarnt.

In einer Erklärung stellt dieses Außenministerium eine Warnung aus, in der es heißt: Terroristen haben kurzfristige Anschläge geplant und es ist möglich, dass sportliche Ereignisse, Touristenzentren, Restaurants und Verkehrsknoten weitere Ziele darstellen.

Diese Warnung gelte vorerst bis zum 20. Juni.

Die gestrigen Anschläge in Brüssel haben mindestens 34 Tote und über 200 Verletzte hinterlassen.

Die Terrorgruppe IS hat sich zu den Anschlägen bekannt.

Quelle:http://parstoday.com/de/news/world-i3754-usa_warnen_b%C3%BCrger_vor_europa_reisen

Gruß an die Klardenker

TA KI

„Saudi-Arabien verschärft den Stellvertreterkrieg“


Der Politikwissenschaftler Michael Lüders hat die von Saudi-Arabien gegründete Anti-Terror-Allianz kritisiert. Das Land wolle mit dem Bündnis lediglich seinen Führungsanspruch in der Region anmelden und den Einfluss des Iran einschränken, sagte er im DLF. Damit sei die Gefahr einer Eskalation gestiegen: Eine falsche Bewegung eines Akteurs könne „das Pulverfass“ zum Explodieren bringen.

Michael Lüders im Gespräch mit Ann-Kathrin Büüsker

nahost experte lüders

Ann-Kathrin Büüsker: Allianzen gegen den Terror sind gerade offenbar schwer en vogue. Die USA führen eine an, die sich konkret gegen IS, den sogenannten Islamischen Staat richtet. An dieser Koalition beteiligt sich auch Deutschland mit dem Einsatz seiner Tornados und seiner Fregatte. Und jetzt gibt es eine weitere Allianz gegen den Terror, vereint von Saudi-Arabien und auch unter der Führung Riads.

Welche Ziele verfolgt Saudi-Arabien damit und was kann diese Koalition erreichen? Darüber möchte ich mit dem Nahost-Experten Michael Lüders sprechen. Guten Tag, Herr Lüders.

Michael Lüders: Schönen guten Tag! Hallo!

Büüsker: Herr Lüders, in all den Gesprächen über Terrorismus, über den sogenannten Islamischen Staat, auch über Syrien, da heißt es immer wieder, eine Lösung muss aus der Region kommen. Haben wir mit dieser Koalition jetzt den ersten Schritt in diese Richtung?

Lüders: Nein, das kann man wohl nicht wirklich behaupten. Saudi-Arabien will eine wichtige Rolle spielen in diesem Krieg in Syrien, der ursprünglich ein Bürgerkrieg war, aber längst ein Stellvertreterkrieg geworden ist mit so vielen Fronten, dass man allmählich die Übersicht verlieren kann. Saudi-Arabien möchte sich positionieren für den Tag danach, falls es gelingt, den Islamischen Staat zu besiegen, oder aber das Regime von Baschar al-Assad zu stürzen. Aber Saudi-Arabien ist es ja nicht alleine; auch die Türkei, Russland, die USA und andere wollen ebenfalls eine große Rolle spielen. Saudi-Arabien meldet jetzt mit dieser Allianz seinen Führungsanspruch an. Das wird aber nicht zu einer Beruhigung der Lage beitragen, sondern eher zu einer weiteren Spiraldrehung in Richtung größerer Gefahr, dass diese ganze Geschichte aus dem Ruder laufen kann. Und man darf ja auch nicht vergessen: Saudi-Arabien ist ein Land mit einer politisch-religiösen Ordnung, die dem System des Islamischen Staates gar nicht mal so unähnlich ist. Es sind in diesem Jahr mehr Menschen durch das Schwert in Saudi-Arabien hingerichtet worden, als der Islamische Staat geköpft hat. Insoweit macht man hier den Bock zum Gärtner.

„In Wirklichkeit geht es darum, den Kuchen zu verteilen für den Tag danach“

Büüsker: Das heißt, wenn Saudi-Arabien von einer Allianz gegen den Terrorismus spricht, wer oder was ist dann dieser Terrorismus?

Lüders: Das ist mit eines der Probleme. Jede Nation, die hier militärisch aktiv wird in Syrien, bekennt sich zum Kampf gegen den Terror, aber der Begriff wird von verschiedenen Akteuren ganz unterschiedlich genutzt. Zunächst mal muss man sagen, dass die westlichen Staaten, die Türkei und Saudi-Arabien immer das Ziel verfolgt hatten, das Regime von Baschar al-Assad zu stürzen. Russland und der Iran wollten genau dieses immer verhindern und haben es auch erfolgreich verhindern können, spätestens seit Russland nun seit Ende September militärisch aktiv eingreift in diesen Krieg und Truppen in Syrien stationiert hat. Das hat Saudi-Arabien natürlich als Affront gesehen, ebenso die USA, ebenso die Europäer, auch die Bundesregierung. Alle wollen gemeinsam offiziell den Islamischen Staat bekämpfen, aber in Wirklichkeit geht es darum, den Kuchen zu verteilen für den Tag danach, falls es gelingt, den Islamischen Staat zu besiegen, oder aber das Regime von Baschar al-Assad zu stürzen.

Büüsker: Sie haben den Iran jetzt ja bereits angesprochen. Der ist nicht Teil dieser Koalition, die Saudi-Arabien ausgerufen hat. Dagegen dabei sind die Türkei, Senegal, Pakistan, Ägypten. Das sind alles Länder, die vornehmlich sunnitisch geprägt sind. Der schiitisch regierte Irak, der schiitische Iran, die sind nicht dabei. Schreibt dann diese sunnitische Koalition, wenn man sie so nennen kann, diesen Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten eigentlich weiter?

Lüders: Ja, ganz genau so ist es. Saudi-Arabien verschärft damit den Stellvertreterkrieg, der in Syrien ohnehin schon stattfindet, zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, und natürlich geht es Saudi-Arabien nicht darum, eine gemeinsame islamische Basis zu schaffen im Kampf gegen den Islamischen Staat, sondern man möchte die sunnitischen Staaten unter saudischer Führung vereinen im Kampf gegen den Islamischen Staat, aber auch gegen den Iran, der als schiitische rivalisierende Macht wahrgenommen wird, und man möchte den Einfluss Teherans beschränkt sehen.

„Eine falsche Bewegung eines Akteurs kann das Pulverfass zum Explodieren führen“

Büüsker: Wie kann der Westen jetzt darauf reagieren? Was kann man da tun?

Lüders: Die Reaktionen der westlichen Staaten sind ja zurückhaltend positiv. Auch die Bundesregierung hat es zunächst einmal begrüßt, dass Saudi-Arabien sich hier militärisch engagieren will. Allerdings darf man natürlich wie erwähnt nicht übersehen, dass man mit Saudi-Arabien einen Staat als Bündnispartner hat, dessen Ideologie der des Islamischen Staates sehr ähnlich ist. Den Bock zum Gärtner zu machen, kann eigentlich nicht zielführend sein. Keiner hat im Augenblick einen Plan. Alle Akteure glauben, man könne den Islamischen Staat militärisch besiegen, was aber nicht der Fall sein wird, schon gar nicht durch Luftangriffe allein. Im Luftraum über Syrien herrscht mittlerweile ein solches Durcheinander, dass wahrscheinlich kaum noch jemand durchblickt, wer da eigentlich im Augenblick auf wen schießt, und das ist die Gefährlichkeit der Situation. Saudi-Arabien will sich als Führungsmacht profilieren, die Türkei sieht das gerne, weil sie auf diese Art und Weise gemeinsam mit Saudi-Arabien den Einfluss Russlands zurückdrängen kann, die Amerikaner warten ab, die Europäer auch. Aber eine falsche Bewegung eines Akteurs – und sei es nur der zufällige Abschuss zu einem falschen Moment – kann wirklich dieses Pulverfass zum Explodieren führen, und diese militärische Aktion, die Saudi-Arabien jetzt plant, ist ja eine, der Staaten wie Somalia oder Malediven angehören. Die spielen ja keine Rolle militärisch gesehen. Es ist vor allem die Türkei, die hier militärisch eine Rolle spielt. Kurzum: Es ist eine furchtbar komplizierte Geschichte, die leider dadurch noch komplizierter wird, dass keiner der verantwortungsbewussten Akteure im Westen, aber auch in Russland nicht jenseits von militärischen Dimensionen denkt.

„Es fehlt das ruhige Überlegen in Berlin, in Brüssel, in Washington“

Büüsker: Saudi-Arabien bekommt in teilweise großem Maße Waffen aus Deutschland. Muss Deutschland unter diesen Voraussetzungen die Waffenexporte nach Saudi-Arabien einstellen?

Lüders: Ja die Frage stellt man sich natürlich in der Tat: Muss man ein Land wie Saudi-Arabien mit einem sehr fragwürdigen politischen System militärisch unterstützen? Wahrscheinlich wird man seitens der Bundesregierung sagen, wir tun das ungern, aber es ist sinnvoll, weil es den Islamischen Staat bekämpfen hilft und weil es natürlich auch der deutschen Wirtschaft nützt. Aber es ist trotzdem alles sehr kurzfristig gedacht. Es fehlt der Masterplan. Es fehlt das ruhige Überlegen in Berlin, in Brüssel, in Washington, in den westlichen Hauptstädten. Man müsste eigentlich mal sich zurücklehnen, einen Gang zurückschalten, sich gemeinsam mit Russland und dem Iran eine Strategie überlegen. Das geschieht nicht. Wir erleben seit Wochen einen unglaublichen Aktionismus. Die Ereignisse überschlagen sich ja geradezu im Himmel über Syrien und das ist gefährlich, wenn dahinter keine wirkliche Strategie steht, denn die gibt es im Augenblick nicht. Jeder möchte diese Beute Syrien unter sich verteilen, bevor es zu spät ist. Alle Akteure wollen ihre Duftmarke setzen, egal was die Syrer wollen oder nicht wollen. Das spielt mittlerweile überhaupt gar keine Rolle mehr.

Büüsker: Der Nahost-Experte Michael Lüders im Deutschlandfunk. Das Interview haben wir kurz vor der Sendung aufgezeichnet.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/anti-terror-allianz-saudi-arabien-verschaerft-den.694.de.html?dram%3Aarticle_id=339900

Gruß an die, die erkennen, daß der Russe im Moment der Einzige ist, der über die notwendige Logik und das nötige Millitär verfügt, um diesen Haufen geifernder Hyänen, deren Ziele in diesem Stellvertreterkriegwohl noch viel tiefliegender sind, als der Text es hier benennt- in Schach zu halten  und somit den von vielen – langersehnten III. Weltkrieg  zu verhindern.

TA KI

Deutschland: Salafistische „Helfer“ rekrutieren Flüchtlinge


  • Auf der Suche nach neuen Rekruten unter den fast eine Million Asylbewerbern, die dieses Jahr aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten nach Deutschland gekommen sind, machen als Helfer getarnte Salafisten in deutschen Flüchtlingsunterkünften für sich Werbung. Einige der Salafisten locken mit Kleidung und Geldgeschenken. Andere bieten Übersetzungsdienste an und laden die Migranten zum Tee zu sich nach Hause ein.
  • „In seinem Absolutheitsanspruch widerspricht der Islamismus in erheblichen Teilen der verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland. Insbesondere werden durch die islamistische Ideologie die demokratischen Grundsätze der Trennung von Staat und Religion, der Volkssouveränität, der religiösen und sexuellen Selbstbestimmung, der Gleichstellung der Geschlechter sowie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt“, heißt es im Verfassungsschutzbericht.
  • „Komm zu uns. Ich zeige Dir das Paradies.“ — Aus salafistischer Literatur, die in Schleswig-Holstein verteilt wird.
  • Viele junge Muslime in Deutschland „hängen Verschwörungstheorien an, hegen antisemitische Gedanken und denken nicht demokratisch. Für diese Leute ist der Islam „das einzige identitätsstiftende Merkmal“, so Ahmad Mansour, ein ehemaliges Mitglied der Muslimbruderschaft und Islamexperte.
  • Die wichtigsten muslimischen Organisationen in Deutschland seien allesamt fundamentalistischen Strömungen zuzurechnen und hätten ein antiwestliches Weltbild, so Ansgar Mönter, Redakteur der Neuen Westfälischen.

Laut einer neuen Schätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz hat sich die Zahl der radikalen Salafisten in Deutschland in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt.

Auf der Suche nach neuen Rekruten unter den fast eine Million Asylbewerbern, die dieses Jahr aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten nach Deutschland gekommen sind, machen als Helfer getarnte Salafisten in deutschen Flüchtlingsunterkünften für sich Werbung.

Ein örtlicher Prediger wendet sich in Münster an muslimische Flüchtlinge. Die kommunalen Behörden haben inzwischen den Kontakt zu der Organisation des Predigers abgebrochen, da sie den Verdacht haben, dass sie zum radikalen Islamismus gehört. (Foto: Westfälische Nachrichten/WDR)

Diese neuen Enthüllungen von Verfassungschutzpräsident Hans-Georg Maassen kommen zu einer Zeit, wo die Sorge wächst, dass Dschihadisten mit Verbindungen zum Islamischen Staat als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland einsickern.

In einem am 3. Dezember veröffentlichten Interview mit dem Berliner Tagesspiegel sagte Maassen, die Zahl der Salafisten in Deutschland sei auf nunmehr 7.900 geklettert, gegenüber 7.000 im Vorjahr (2013: 5.500; 2012: 4.500; 2011: 3.800).

Obwohl Salafisten nur einen kleinen Teil der schätzungsweise sechs Millionen in Deutschland lebenden Muslime ausmachen, sind sie eine Bedrohung: Am meisten angezogen von der Saladi-Ideologie fühlten sich leicht zu beeindruckende junge Muslime – Männer und Frauen gleichermaßen –, die dazu bereit seien, von jetzt auf gleich Terroranschläge im Namen des Islam durchzuführen, sagen Geheimdienstmitarbeiter.

Salafisten – die dem folgen, was in ihren Augen der ursprünglich im siebten und achten Jahrhundert praktizierte Islam ist – erklären offen, dass sie die Demokratie in Deutschland (und dem Rest der Welt) durch eine auf der Scharia basierende islamische Regierung ersetzen wollen.

In seinem Jahresbericht 2014, der im Juni 2015 veröffentlicht wurde, bezeichnet das Bundesamt für Verfassungsschutz den Salafismus als die „dynamischste islamistische Bewegung in Deutschland“. Weiter heißt es dort:

„Die Szene stellt ein wesentliches Rekrutierungsfeld für den Jihad dar. Basis hierfür ist eine Ideolo­gie, die vorgibt, sich ausschließlich an den Prinzipien des Koran, dem Vorbild des Propheten Muhammad und den ersten drei Generationen der Muslime zu orientieren, sowie die Gewaltaffi­nität. Fast ausnahmslos alle Personen mit Deutschlandbezug, die sich dem Jihad [des Islamischen Staates] angeschlossen haben, standen zuvor mit salafisti­schen Strukturen in Kontakt. Auch 2014 versuchten Salafisten mit Veranstaltungen und Provokationen Aufmerksamkeit zu erregen, zum Beispiel mit der ‚LIES!‘-Kampagne und der ‚Shariah Police‘.“

Der Verfassungsschutz bezieht sich auf Versuche von Salafisten, auf Wuppertals Straßen das Gesetz der Scharia durchzusetzen. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den meisten Muslimen. Zudem haben Salafisten eine Kampagne zur Massenmissionierung und -Rekrutierung organisiert – das LIES!-Projekt –, die darauf zielt, eine deutsche Übersetzung des Koran kostenlos in jeden deutschen Haushalt zu bringen.

In einem früheren Verfassungsschutzbericht heißt es:

„In seinem Absolutheitsanspruch widerspricht der Islamismus in erheblichen Teilen der verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland. Insbesondere werden durch die islamistische Ideologie die demokratischen Grundsätze der Trennung von Staat und Religion, der Volkssouveränität, der religiösen und sexuellen Selbstbestimmung, der Gleichstellung der Geschlechter sowie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt.“

Gegenüber dem Tagesspiegel verwahrte sich Maassen gegen Anschuldigungen, seine Behörde habe es versäumt, die ankommenden Flüchtlinge angemessen zu überprüfen und so ein Einsickern von Dschihadisten nach Deutschland zu verhindern. Er sagte:

„Mein Amt hat in den letzten Wochen und Monaten immer wieder auf diese Möglichkeit hingewiesen. Mit Blick auf die Gesamtlage werbe ich aber für eine differenzierte Betrachtung. Es wäre falsch, in den vielen Asylsuchenden pauschal eine terroristische Bedrohung zu sehen. Es wäre aber auch kurzsichtig, so zu tun als hätte der Flüchtlingsstrom überhaupt keine Auswirkung auf unsere Sicherheit. So versuchen Salafisten nach wie vor, im Umfeld von Flüchtlingsheimen neue Anhänger zu gewinnen.“

Kritiker werfen Maasen vor, die Bedrohung Deutschlands durch Migrantendschihadisten zu verharmlosen, um Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Einwanderungspolitik der offenen Tür zu schützen.

Malte Lehming, der Redakteur der Meinungsseite des Tagesspiegel, bezichtigt Maassen des Versuchs, „den politischen Diskurs zum Wohle der […] Regierung beeinflussen zu wollen“. In einem beißenden Leitartikel mit der Überschrift „Die deutschen Geheimdienste haben sich blamiert“, weist Lehming darauf hin, dass drei der Dschihadisten, die am 13. November die Terroranschläge von Paris durchgeführt haben, als Flüchtlinge getarnt und mit gefälschten Pässen in die EU eingereist sind. Diese Tatsache, so Lehming, komme für die Verfassungsschützer „höchst ungelegen“ „Plötzlich stehen sie blamiert bis auf die Knochen da.“ Bis zu den Anschlägen von Paris nämlich hatten sie darauf beharrt, die Möglichkeit, dass Terroristen als Flüchtlinge getarnt ins Land kommen könnten, sei allenfalls eine „abstrakte Gefahr“.

Weiter schreibt Lehming:

„Die Einschätzung der deutschen Geheimdienste dürfte seit Paris als widerlegt gelten. Bleibt die Frage, warum sie sich in diesem Punkt so weit hinausgelehnt hatten.“

„Variante eins: Sie haben es wirklich nicht gewusst. Das wäre erschreckend. Hunderttausende Flüchtlinge sind zum Teil unkontrolliert auch nach Deutschland eingereist. Sollten die geheimen Sicherheitsdienste keinen blassen Schimmer haben, wer da kam, hätte dieses Land ein massives Problem.“

„Variante zwei: Die Geheimdienste wissen mehr, als sie öffentlich sagen, wollten aber die Angst in der Bevölkerung nicht weiter schüren, dass unter den Flüchtlingen auch Islamisten sein könnten.“

Manche Beobachter führen die Tatsache, dass es in Deutschland bislang nicht zu einem großen dschihadistischen Anschlag gekommen ist, auf pures Glück zurück.

So sagt Ahmad Mansour, ein israelisch-arabischer Islamexperte, der seit über einem Jahrzehnt in Deutschland lebt, die Bundesregierung tue bei weitem nicht genug zur Bekämpfung des Islamismus.

Mansour, Autor von „Generation Allah,“ einem neuen Buch über die Radikalisierung junger deutscher Muslime, hält es für wahrscheinlich, dass die Zahl radikaler Muslime in Deutschland so stark wachsen wird, dass die deutschen Behörden nicht mehr in der Lage sein werden, sie alle unter Beobachtung zu halten.

In einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt sagt Mansour – der selbst über zehn Jahre lang Mitglied der Muslimbruderschaft war, bevor er sich Ende der Neunziger Jahre vom Islamismus abwandte –, es gebe „hierzulande unfassbar viele Jugendliche, die Verschwörungstheorien anhängen, antisemitische Gedanken hegen und nicht demokratisch denken“. Die islamische Religion sei für diese Jugendlichen „das einzige identitätsstiftende Merkmal“. Der Bundesregierung bescheinigt er eine „gewisse Planlosigkeit“ im Umgang mit dem Problem. Eine große Mitschuld hätten auch „hochproblematische“ Islamlehrer, die die Jugendlichen radikalisierten. Auf die Frage, warum es in Deutschland bislang nicht zu einem großen dschihadistischen Anschlag gekommen ist, antwortet Mansour: „Deutschland hat bislang Glück gehabt.“

Diese Einschätzung teilt auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Er gibt zu: „Bislang hatten wir Glück, leider muss das nicht immer so bleiben.“

Laut einer am 3. Dezember vom Stern veröffentlichten Umfrage glauben 61 Prozent der Deutschen, dass Dschihadisten in naher Zukunft in Deutschland einen Anschlag verüben werden. 58 Prozent sprechen sich dafür aus, dass Deutschland den Islamischen Staat angreifen solle – obwohl 63 Prozent glauben, dass dies zu Rache in Form von Terroranschlägen in Deutschland führen könnte. Dass die Bundesregierung mehr tun muss, um Terrorismus in Deutschland zu verhindern, meinen fast 75 Prozent der Befragten.

Der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, hat zugegeben, dass die deutschen Geheimdienste nicht über die Personalressourcen verfügen, um alle gefährlichen Islamisten im Land zu überwachen: „Angesichts der Zahl der Gefährder müssen wir priorisieren.“

Wie es in einem Artikel der Bild heißt, seien mindestens 60 Agenten nötig, um nur einen einzigen deutschen Dschihadisten rund um die Uhr zu beschatten.

Unterdessen tarnen sich Salafisten als Helfer und locken mit Kleidung und Geldgeschenken potenzielle Rekruten unter den Asylbewerbern. Andere bieten Übersetzungsdienste an und laden die Migranten zum Tee zu sich nach Hause ein. Wieder andere verteilen Flugblätter mit Informationen über örtliche salafistische Moscheen. In einem Interview mit der Rheinischen Post sagt Verfassungsschutzchef Maassen:

„Viele der Asylsuchenden haben einen sunnitischen Religionshintergrund. In Deutschland gibt es eine salafistische Szene, die dies als Nährboden sieht. Wir beobachten, dass Salafisten als Wohltäter und Helfer auftreten, gezielt den Kontakt suchen, in einschlägige Moscheen einladen, um Flüchtlinge für ihre Sache zu rekrutieren.“

In Schleswig-Holstein verteilen Salafisten Literatur mit der Botschaft: „Komm zu uns. Ich zeige Dir das Paradies.“

In Frankfurt schicken die Behörden mittlerweile Teams aus Polizisten, Dolmetschern und Sozialarbeitern in Flüchtlingsunterkünfte, um die Asylbewerber vor den Gefahren des islamischen Radikalismus zu warnen. Gleichzeitig sollen sie die Migranten über das deutsche Rechtssystem, Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen unterrichten.

In Bielefeld haben Salafisten Flüchtlingszentren infiltriert, indem sie den Migranten Spielzeug, Obst und Gemüse brachten.

Wie Ansgar Mönter, ein Redakteur der Neuen Westfälischen schreibt, förderten „naive“ Politiker die Radikalisierung von Flüchtlingen, indem sie muslimische Dachverbände dazu einlüden, sich um die Migranten zu kümmern.

Mönter weist darauf hin, dass die wichtigsten muslimischen Organisationen in Deutschland allesamt fundamentalistischen Strömungen zuzurechnen sind und ein antiwestliches Weltbild haben. Manche haben Verbindungen zur Muslimbruderschaft oder wollen in Deutschland die Scharia durchsetzen. Mönter fordert die Politik auf, damit aufzuhören, diese Organisationen zu ermuntern, zu den in Deutschland eintreffenden Migranten Kontakte zu knüpfen.

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New YorkerGatestone Institute und Senior Fellow für Europäische Politik der in Madrid ansässigen Grupo de Estudios Estratégicos / Gruppe Strategische Studien. Besuchen Sie ihn aufFacebook und folgen ihm aufTwitter. Anfang 2016 wird sein erstes Buch erscheinen:Global Fire.

Quelle: http://de.gatestoneinstitute.org/7033/salafisten-rekrutieren-fluechtlinge

…danke an Denise

Gruß an die Klardenker

TA KI

Schäuble erwägt Bundeswehreinsatz im Innern


„Wenn der IS uns treffen kann, dann wird er es tun“: Die Bedrohung Deutschlands ist laut Verfassungsschutzpräsident Maaßen groß. Und Finanzminister Schäuble bringt den Einsatz von Soldaten ins Spiel.

Unions-Mittelstand-tagt-in-Dresden

Die Terroranschläge von Paris lösen auch eine Debatte über die Sicherheitslage in Deutschland aus. Für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist ein Einsatz der Bundeswehr im Inneren in diesem Falle offenbar kein Tabu. „Wenn wir eine Situation hätten wie in Paris, möglicherweise mit Anschlägen an drei bis vier Orten, wird man darüber nachdenken müssen, ob unsere polizeilichen Fähigkeiten ausreichen“, sagte Schäuble nach einem Bericht der „Rheinischen Post“ in Düsseldorf.

„Was können wir in großen Herausforderungen tun, damit die verbandsmäßig organisierten Kräfte, die an manchen normalen Wochenenden schon überfordert sind, unterstützt werden?“, zitierte die Zeitung den früheren Innenminister weiter.

Maaßen: Auch Deutschland von IS bedroht

Die Bedrohung Deutschlands durch die Extremistenmiliz Islamischer Staat ist nach Worten von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen groß. „Deutschland ist Feind des IS“, sagte er in der ARD. Das gelte für alle westlichen Staaten. „Wenn der IS uns treffen kann, wenn der IS Terroranschläge in Deutschland durchführen kann, dann wird er es tun – das ist unsere große Sorge“, sagte Maaßen.

Die Anschläge von Paris hätten gezeigt, dass der IS offenbar nun auch in Europa mit Selbstmordattentätern operiere, mit mehreren Anschlägen zur gleichen Zeit. „Das ist für uns eine sehr große Herausforderung“, warnte Maaßen weiter. Bedrohungen gingen vor allem von zwei Gruppen aus: Von in Deutschland radikalisierten Menschen und von eingereisten Attentätern mit „Kampfauftrag“.

Eine Schließung der deutschen Grenzen aber ist für Schäuble keine Lösung. „Sollen wir Grenzen kontrollieren? Und wo denn?“, gab er zu bedenken und verwies auf die 3500 Kilometer lange Landesgrenze. Es müsse um den Schutz der Außengrenze von Europa gehen. „Es ist eine europäische Aufgabe“, sagte Schäuble.

Verfassungsschutz-Ausschuss tagt nach Terror in Paris

Auch sollten nun in der nächsten Zeit wegen der Terrorgefahr keine Großveranstaltungen abgesagt werden. „Nein, das würde ich auf keinen Fall empfehlen“, ergänzte Maaßen weiter auf eine entsprechende Frage.

Allerdings sei die Absage des Fußball-Länderspieles Deutschland gegen die Niederlanden am Dienstagabend geboten gewesen. „Mit Blick auf das Fußballspiel in Hannover hatten wir einen Hinweis gehabt“, sagte er. Nach Überprüfungen habe sich erwiesen: „Das ist ein Hinweis, den müssen wir sehr, sehr ernst nehmen.“ Deshalb habe er empfohlen, das Spiel abzusagen.

Die Sicherheitslage nach den Terroranschlägen von Paris beschäftigt an diesem Mittwoch das Berliner Parlament. Im Verfassungsschutz-Ausschuss (11.30 Uhr) wollen die Abgeordneten neue Erkenntnisse zu einer möglichen Gefährdung in der Hauptstadt besprechen.

Alle Fraktionen haben das Thema gemeinsam nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt. Innensenator Frank Henkel (CDU) hatte am Wochenende betont, es gebe keine konkreten Hinweise auf Anschläge in Berlin. Die ohnedies schon hohen Schutzvorkehrungen seien noch in der Anschlagsnacht angepasst worden. Taten wie die in Paris ließen sich trotz aller Sicherheitsmaßnahmen aber nicht verhindern.

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article148973701/Schaeuble-erwaegt-Bundeswehreinsatz-im-Innern.html

Gruß an die, die wissen, daß diese Problematik hausgemacht ist

TA KI

Sicherheitssrufe in Russland erhöht


35abac50f7c1adf095cf2e8e608513d1_L

Moskau (IRIB) – Nach den Terroranschlägen am Freitagabend in Paris mit 129 Todesopfern hat Russland am Samstag die Sicherheitsstufe im Land erhöht.

Das nationale Komitee zur Bekämpfung von Terrorismus in Russland teilte mit, dass angesichts möglicher Terrordrohungen alle Sicherheitsapparate im Land ihre Sicherheitsstufen erhöht haben. Zur Sicherheit und Schutz der Bürger gegenüber jeder terroristischen Bedrohung habe man angemessene Vorkehrungen getroffen; die Bürger seien aufgefordert gegenüber dem internationalen Terror Wachsamkeit und Verantwortung zu zeigen. Präsident Putin forderte am Samstag in einer Botschaft an seinen französischen Kollegen Hollande die Solidarität beider Länder im Kampf gegen den Terrorismus. Moskau verurteilte Freitagabend die Terroranschläge in Paris als barbarischen und unmenschlichen Akt.

Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/293300-sicherheitswarnungen-in-russland-erh%C3%B6ht

Gruß nach Russland

TA KI

In Deutschlands Asylheimen herrschen Bürgerkrieg und Terror


M6095

Deutschlands Asylantenheime sind Schauplatz ethnischer Gewalt und Terror. Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung. Deutsche und echte Flüchtlinge werden zu Opfern hemmungslos prügelnder Clans.

Nachfolgend Auszüge aus einem Artikel von COMPACT 11/2015:

Deutschlands Behörden wissen es längst: In Asylheimen herrschen Bürgerkrieg und Terror. Doch die Verantwortlichen schweigen, verharmlosen, suchen nach politisch korrekten Erklärungen. Nach einer Massenschlägerei in einem Heim auf dem alten Flughafen Kassel am 27. September bezeichnete es der örtliche Polizeisprecher Torsten Werner als „ganz normal“, dass bei 1.500 dort untergebrachten Asylanten Konflikte nicht immer nur verbal ausgetragen würden.

Es handelt sich jedoch gar nicht um Konflikte einzelner Heimbewohner, sondern um Fälle organisierter Kriegsführung: Beteiligt sind grundsätzlich ganze Rudel von Schlägern der gleichen Ethnie, deren Gewaltbereitschaft offenbar keine Schranken kennt. Als Waffen dienen beispielsweise Stuhlbeine, Stahlrohre, Messer und sogar Äxte. Dieses Arsenal kam am 16. August im niedersächsischen Friedland zum Einsatz, nachdem ein 52-jähriger Iraker einer 28-jährigen Afghanin gegen deren Willen auf die Wange geküsst hatte. Die Frau erschien später nebst Ehemann und einem weiteren Asylbewerber im Zimmer des Irakers und trat ihm gegen das Bein. „Die Situation sorgte schnell für starkes Aufsehen in der Einrichtung, sodass sich innerhalb kürzester Zeit etwa 100 Flüchtlinge beider Nationalitäten am Ereignisort einfanden. Die Stimmung war zunehmend aufgeheizt und aggressiv“, heißt es in der nüchternen Sprache des Polizeiberichts. „Es wurde mehrfach vergeblich versucht, die Distanz zwischen den rivalisierenden Gruppen zu vergrößern. Zur Durchsetzung der Maßnahme musste schließlich unmittelbarer Zwang in Form von körperlicher Gewalt angewendet sowie in zwei Fällen kurzfristig vom Einsatzmehrzweckstock Gebrauch gemacht werden.“

Auch Vergewaltigungen richten sich längst ebenfalls gegen die eingeborenen Deutschen. Fast täglich fahndet die Polizei mittlerweile nach neuen Tätern. Gesucht werden in verbrämtem Beamtendeutsch zumeist „Südländer“, „Nordafrikaner“, oder Männer mit „dunklem Teint“. Dabei sind die veröffentlichten Fälle nur die Spitze des Eisberges. Gedeckt werden die Täter dabei nicht nur durch die Behörden, sondern auch durch die mediale Propaganda. Als der vorbestrafte Vergewaltiger Ali S. aus Somalia im Juni wegen eines wiederholten Sexualverbrechens zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt wurde, ändert eine Münchner Abendzeitung den Namen in „Joseph T.“ – so wurde aus dem moslemischen ein christlicher Täter. Im Übrigen sollen sich die Deutschen gefälligst anpassen: So forderte die Polizei im bayrischen Mering Eltern auf, ihre Töchter nicht mehr alleine auf die Straße zu schicken.

Quelle: https://www.netzplanet.net/in-deutschlands-asylheimen-herrschen-buergerkrieg-und-terror/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Putin: Informationskrieg verhindert Verbreitung objektiver Informationen


Doppeltes Spiel der USA im Kampf gegen den Terrorismus und Informationskrieg: Auszüge aus Putins Rede im Waldai-Diskussionsklub in Sotschi am 22. Oktober 2015.

Informationskrieg: Bilder vom Waldaitreffen 2015 gibt es noch nicht bei der Bildagentur ghettyimages, mit der wir arbeiten. Deshalb hier ein Bild vom Februar 2015, als Putin den ungarischen Premierminister Viktor Orban in Budapest besuchte

Informationskrieg: Bilder vom Waldaitreffen 2015 gibt es noch nicht bei der Bildagentur ghettyimages, mit der wir arbeiten. Deshalb hier ein Bild vom Februar 2015, als Putin den ungarischen Premierminister Viktor Orban in Budapest besuchte

Foto: Sean Gallup/Getty Images

Das 12. Internationale Waldai-Forum (http://valdaiclub.com/) in Sotschi steht unter dem aktuellen Titel „Gesellschaften, zwischen Krieg und Frieden: Überwindung der Logik der Konflikte in der Welt von morgen“.

 

Der Internationale Diskussionsklub „Waldai“ ist ein seit 2004 jährlich im Herbst stattfindendes Treffen von russischen und ausländischen Journalisten, Politikern und Wissenschaftlern. Die Tagung beschäftigt sich mit der Außen- und Innenpolitik Russlands, es steht jedes Jahr ein anderes Thema im Mittelpunkt. Fester Bestandteil der Tagung ist eine Ansprache sowie eine Pressekonferenz des russischen Präsidenten (Wikipedia).

Dieses Jahr sind über 100 Experten, Politologen und Fachleute zu internationalen Beziehungen aus verschiedenen Ländern gekommen, um sich über die russische Innen- und Außenpolitik auszutauschen. RT übersetzte einige Teile der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin ins deutsche und wir geben Auszüge davon im Original unkommentiert wieder. Im Liveticker (englisch) gab es weitere Inhalte, und hier ist die Rede auf englisch.

Die USA behandeln andere Staaten wie Vasallen und bestrafen sie für Fehlverhalten

Putin: „Alle, die es wagen, die einseitigen amerikanischen Sanktionen zu missachten, werden streng bestraft. Sie wissen, dass das nicht das Geschäft Russlands ist, aber das ist ein Diskussionsforum, darum will ich fragen: Ist das der Weg einen Verbündeten behandelt? Nein, so behandelt man Vasallen, wenn die, die es wagen nach ihren eigenen Wünschen zu handeln – für ihr „Fehlverhalten“ bestraft werden.“

Informationskrieg: Verbreitung objektiver Informationen wird verhindert

Putin: „Die „einzig richtige“ Sicht und Interpretation der Ereignisse wird den Menschen aggressiv auferlegt  und bestimmte Fakten entweder verschwiegen oder manipuliert. Wir sind die Schaffung eines Feindbildes gewohnt.“

„Die Behörden in Ländern, die augenscheinlich immer auf Werte wie die Meinungsfreiheit und die freie Verbreitung von Informationen pochten – etwas, worüber wir so viel in der  Vergangenheit gehört haben – versuchen nun, die Verbreitung von objektiven Informationen und jede Stellungnahme, die sich von ihren eigenen unterscheidet, in ihrer Heimat zu verhindern und erklären sie zur feindlichen Propaganda, die bekämpft werden muss, mit deutlich undemokratischen Mitteln.“

Doppeltes Spiel der USA im Kampf gegen den Terrorismus

Putin: „Wir sollten hier keine Wortspiele machen; wir sollten die Terroristen nicht in gemäßigte und maßlose Terroristen einteilen. Es wäre schön, den Unterschied zu kennen. Wahrscheinlich sind die sogenannten gemäßigten Rebellen, nach der Ansicht einiger Experten, diejenigen die Menschen nur in begrenzten Stückzahlen köpfen oder in einer sanfteren Art und Weise.“

„Tatsächlich sehen wir nun aber eine echte Vermischung von Terrorgruppen. Es stimmt, manchmal bekämpfen sich die Militanten des IS, der al-Nusra-Front und anderer Al-Qaida-Ableger, aber sie kämpfen um Geld und um Nahrungsquellen. Sie kämpfen nicht aus ideologischen Gründen, während ihr Wesen und ihre Methoden die gleichen sind: Terror, Mord und aus Menschen eine fürchtende, ängstliche und gehorsame Masse zu machen.“

„In den vergangenen Jahren hat sich die Situation zunehmend verschlechtert, die Infrastruktur der Terroristen ist gewachsen, zusammen mit ihrer Anzahl, während die Waffen, die für die so genannte „moderate Opposition“ vorgesehen waren, in den Händen der Terrororganisationen landeten. Darüber hinaus laufen manchmal ganze Gruppen mit wehenden Fahnen über auf ihre Seite.“

„Warum ist es so, dass die Bemühungen der, sagen wir, unserer amerikanischen Partner und ihren Verbündeten in ihrem Kampf gegen den islamischen Staat noch keine konkreten Ergebnisse gebracht haben? Am Mangel von militärischer Ausrüstung  und Einrichtungen kann es ja offensichtlich nicht liegen.“

„Die Vereinigten Staaten haben ein enormes Potenzial, offensichtlich das größte militärische Potential in der Welt, nur ein doppeltes Spiel zu spielen ist nie einfach. Auf der einen Seite den Kampf gegen den Terrorismus bekannt zu geben und zur gleichen Zeit zu versuchen, einige von ihnen zu benutzen um die Figuren auf dem „Brett“ des Nahen Ostens, wie es scheint, für die eigenen Vorteile  anzuordnen …“ Quelle hier

Für weitere Informationen hier die Links zum Diskussionsklub Waldai auf Facebook (hier) und auf Twitter (hier). (ks)

.
Gruß an Wladimir Putin
TA KI

Gruß an das einzig wahre Pack; Kanadischer Journalist warnt Deutschland vor Selbstmord durch Merkels Einwanderugsaufruf


Der kanadische Journalist Levant vermutet bei Merkel einen Entschluss, sich selbst und Deutschland auszulöschen wegen dem, was Deutschland in den 1930ern und 1940ern war.

Das nennt man Gastfreundschaft, wird sie auch gewürdigt werden? Das Ausland schaut mit Sorge und Bewunderung auf die deutsche Bevölkerung, nicht auf die Kanzlerin.

Das nennt man Gastfreundschaft, wird sie auch gewürdigt werden? Das Ausland schaut mit Sorge und Bewunderung auf die deutsche Bevölkerung, nicht auf die Kanzlerin.

Foto: JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images

Die Welt schaut auf Deutschland – mit Bewunderung und Sorge. Unter der Überschrift: Deutschlands Selbstmord? Kanadischer Journalist erklärt Merkels grenzenlosen Einwanderungsaufruf!

Diesen unaufgeregten Zusammenschnitt von Angela Merkels Antworten und den erklärenden (übersetzten) Texten von dem kanadischen Journalisten Ezra Isaac Levant muss man gesehen haben (nur 10 Minuten).

Merkels Antworten auf Sorgen vor Terror, Gewalt und fehlender Trennung zwischen Religion und Staat lauten: Angst ist kein guter Ratgeber. Man sollte nicht auf Ängste hören.

Da war ihr wohl noch nicht klar, wie das Land im Chaos zu versinken droht. Im Gespräch macht sie Deutschland für den Terror in Irak, Syrien und Libyen mitverantwortlich, weil einige Muslime aus Deutschland beim IS mitwirken. Deswegen müsse Deutschland jetzt mehr Muslime aufnehmen.

Levant wirft Merkel vor, dass es ihr überhaupt nicht um Fakten ginge, wenn sie sagt, dass man sich über Terror in Deutschland angesichts der deutschen Geschichte nicht beklagen sollte. Levant spricht von einer Art nationaler Psychotherapie, einer ethnischen Strafe, Selbsthass und dem Entschluss, sich selbst auszulöschen wegen dem, was Deutschland in den 1930ern und 1940ern war. (rls)
.

In Kanada und überall auf der Welt muß offenbar „Pack“ leben-

Menschen, die ihre Hirnaktivitäten in einem Rahmen nutzen, der hierzulande geächtet wird:

Die des Denkens, Mitdenkens, Überdenkens, Nachdenkens und des vorrausschauend Denkens mächtig zu sein scheinen!!

Gruß an das einzig wahre PACK: 

…die Gutmenschen, Nichtdenker, Nachplapperer, POlitiker, Alles-gut- Finder,  Lichtkrieger, Abwarter, Alles- wird- gut Redner, die Lügenpresse und Medienhuren der NATO, nicht zu vergessen die bezahlten linken Vögel, die für Geld und ein bißchen „Frust ablassen“ sogar ihre Familie verkaufen würden…

Eben an einfach jeden, der außerstande ist  kritisch zu  hinterfragen und klar zu denken,  jeden der sich NICHT  öffentlich besorgt äußert UND sich Gedanken um die Familien macht, die mit völlig  falschen Versprechen und dreisten Lügen auf die Reise nach Europa gelockt wurden und werden.

Niemand der offen über den Tellerrand des Szenarios blickt und wagt Prognosen zu stellen-

macht er es – und darauf  wette iCH , MUSS er ein NAZI sein, ganz bestimmt…

Zumindest solange, wie wir rückradlose Realitätsverdreher und Scheinwahrheitenverbreiter UND komplett inkompetente Idioten in den Massenmedienanstalten sitzen haben.

.

Es kommt der Tag an dem die Entschuldigungen…

„…. Was sollte iCH denn machen, iCH musste sehen daß iCH meine Familie ernähre…“,

– oder:

„…Alle dachten so,  iCH sah es nicht, iCH ging davon aus, daß das was iCH mache richtig ist…“

…..nicht ausreicht als Rechtfertigung für das Resultat der Unzulänglichkeit und Charakterlosigkeit!!!

Wir alle hoffen für euch, daß an diesem Tag keine abertausende Tote auf den Straßen liegen und ihr erkennt, daß ihr die Lügner seid!!

Denn dann ist es…

…ZU SPÄT!!!

TA KI

USA schicken 2015 mindestens 300 Soldaten in Ukraine


301331484Die USA werden in diesem Jahr mindestens 300 Soldaten im Rahmen der militärischen Zusammenarbeit in die Ukraine entsenden. Das geht aus einem Dokument hervor, das auf der US-Webseite für Regierungsaufträge veröffentlicht ist.

Laut dem Dokument soll das US-Militärpersonal auf dem Gelände des „Internationalen Zentrums für Frieden und Sicherheit“ (IPSC) auf dem Truppenübungsplatz Jaworiw, 50 km westlich von Lwow (Lemberg) in der westlichen Ukraine, stationiert werden und an einer „gemeinsamen Militärmission“ teilnehmen, die vom 5. März bis 31. Oktober dauern wird.

301332763Die US-Militärangehörigen sollen in drei Etappen – im März, August bzw. Oktober – ankommen vom Flughafen Lwow mit Bussen nach Jaworiw gebracht werden. Ihre Ausrüstung soll mit Lastern befördert werden. Die US-Regierung sucht nun nach Unternehmen, die den Transport des Militärpersonals in der Ukraine übernehmen. Auf dem Militärgelände Jaworiw hat die ukrainische Armee bereits mehrmals mit ausländischen Soldaten geübt.

.
Gruß an die Kriegsdienstverweigerer
TA KI

Wie nah war der Verfassungsschutz den NSU-Mördern? Der Ganze NSU- Sumpf


Die Aufklärung des NSU-Mordes in einem Kasseler Internetcafé 2006 könnte viele offene Fragen zur Terrorserie beantworten. Bisher unveröffentlichte Dokumente bringen Hessens Verfassungsschutz in Not.

temme

Es kommt nicht oft vor, dass Polizisten einen Verfassungsschützer abhören. Doch genau das taten Ermittler der Kasseler Mordkommission Ende April 2006 über Monate. Ein Mitarbeiter des Landesamtes für Verfassungsschutz Hessen stand unter Mordverdacht. Am 6. April 2006 hatte sich der Beamte Andreas Temme in einem Internetcafé in Kassel aufgehalten, als dort der Besitzer Halit Yozgat mit zwei Kopfschüssen ermordet wurde.

Es war der neunte Mord der Serie, die dem NSU, dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund, zugeschrieben wird. Trotz eines laufenden Strafprozesses in München und mehrerer parlamentarischer Untersuchungsausschüsse sind die Hintergründe der Anschläge bis heute nicht vollständig geklärt.

Eine Schlüsselrolle im NSU-Komplex spielt offenbar der Verfassungsschützer, den die Fahnder im April 2006 im Visier hatten. Nach der Tat meldete er sich erstaunlicherweise nicht bei der Polizei als Zeuge. Und angeblich verlor er auch in seinem Amt kein Wort darüber, dass er am Tatort eines Mordes gewesen war – zwei Wochen lang, bis ihn die Polizei anhand von Computer-Daten identifizierte.

Die „Welt am Sonntag“ kann jetzt den Ablauf der Ereignisse vor und nach dem Mord in Kassel rekonstruieren und sich dabei auf Vermerke und Akten aus dem hessischen Innenministerium stützen, die bislang öffentlich nicht bekannt waren. Vor allem abgehörte Telefonate, die erst jetzt ausgewertet werden konnten, lassen den Mord von Kassel in einem anderen Licht erscheinen.

Diese Protokolle und weitere, bislang unbekannte Details, werden in mehreren Beweisanträgen aufgeführt, die die Anwälte der Hinterbliebenen des Opfers Halit Yozgat, Thomas Bliwier, Bilsat Top, Doris Dierbach und Alexander Kienzle, am vergangenen Freitag beim Oberlandesgericht in München eingereicht haben.

U-Ausschüsse in mehreren Ländern gestartet

Die Nebenkläger wollen unter anderem beweisen, dass Andreas Temme nicht zufällig am Tatort war, sondern bereits vor dem Mord „konkrete Kenntnisse von der geplanten Tat, der Tatzeit, dem Tatopfer und den Tätern hatte“. Und sie wollen anhand abgehörter Telefonate belegen, dass der Hessische Verfassungsschutz davon gewusst hat – und alles tat, die Polizei bei ihren Ermittlungen zu behindern und abzulenken.

So habe ausgerechnet der mit der Betreuung des mordverdächtigen Kollegen betraute Geheimschutzbeauftragte des Verfassungsschutzes Hess in einem Telefonat wörtlich gesagt: „Ich sage ja jedem: Wenn er weiß, dass irgendwo so was passiert, bitte nicht vorbeifahren.“

Wie nah waren der Verfassungsschutzbeamte Andreas Temme und sein V-Mann aus der rechten Szene dem Umfeld des NSU? Der Name dieses V-Mannes stand schon auf einer Liste mutmaßlicher Mitglieder oder Unterstützer des NSU, die von der Bundesanwaltschaft an alle Sicherheitsdienste geschickt wurde, nachdem man am 4. November 2011 die Leichen der beiden NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos in einem brennenden Wohnmobil in Eisenach entdeckt hatte. V-Mann „Gemüse“ mit Klarnamen Benjamin Gärtner war die Nummer elf. Auf dieser Liste finden sich alle Personen, die heute mit Beate Zschäpe in München vor Gericht stehen.

A-file-handout-photo-shows-members-of-neo-Nazi-group-NSU-Uwe-Mundlos-Beate-ZschaIn den Landtagen von Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen sind im vergangenen Jahr neue Untersuchungsausschüsse eingerichtet worden, um die immer noch offenen Fragen um den NSU-Komplex zu beantworten. Die Aufklärung des Mordes im Internet-Café in Kassel könnte der Schlüssel zur Lösung vieler ungeklärter Fragen im Zusammenhang mit der beispiellosen Mordserie des NSU werden.

Er war das neunte Opfer, erschossen in seinem Internetcafé in der Holländischen Straße in Kassel: Halit Yozgat, 21 Jahre alt. Die ersten beiden Morde geschahen 2000 und 2001 in Nürnberg, dann folgten tödliche Schüsse in Hamburg, München, Rostock, wieder in Nürnberg und in München. Und immer war die Tatwaffe eine Ceska. Die Ermittler gaben der Sonderkommission den Namen „BAO Bosporos“ und suchten vor allem im Milieu des ausländischen organisierten Verbrechens nach den Tätern – ergebnislos. Offenbar war man seit Jahren auf der falschen Spur.

Im März 2006, nach immerhin sieben Morden, wandte sich das Bundeskriminalamt (BKA) an das Bundesamt und die Landesämter für Verfassungsschutz mit der Bitte um Unterstützung. Auch die Leiterin der Beschaffungsabteilung des Hessischen Landesamtes Dr. Iris Pilling wurde angesprochen – und reagierte umgehend. Am 24. März 2006 schickte sie eine launige Mail an ihre Mitarbeiter, vor allem die V-Mann-Führer des Verfassungsschutzes:

„Hallo und guten Morgen, hier komme ich endlich mal wieder und noch kurz vor meinem URLAUB, ich weiß noch, wie man das schreibt und wie man ihn macht!!!!!, mit ein paar Informationen rüber: Ausländer: … Seit 2000 gab es in Nürnberg, München, Rostock und Hamburg insg. 7 Tötungsdelikte gegen polizeilich nicht auffällige Türken mit einem geschäftlichen Bezug (nur ein Grieche war dabei)… Die Tatwaffe ist immer ein und die selbe – aber keiner weiß was darüber. Wird über diese Dinge geredet? Sind die Ermordungen – am helllichten Tag, in der Regel im Geschäft der Opfer – besprochen worden? Gibt es Dinge, die VM [V-Männer] dazu sagen könnten?!“

Sie fügte der Mail ein Schaubild des BKA bei, eine Übersicht über die Ceska-Morde – Details über die Ausführung und das jeweilige Opfer. Auch an ihren Mitarbeiter Andreas Temme wurde diese E-Mail versandt. Temme war damals seit über zehn Jahren beim LfV. Der frühere Postbeamte, über 1 Meter 90 groß, Mitglied eines Motorradklubs und begeisterter Sportschütze, war als Observateur geschult worden und führte inzwischen mehrere Quellen in der islamistischen und zumindest eine in der rechtsradikalen Szene.

NSU-Ceska-83-2-

Einer der V-Männer, die er führte, war ein junger Skinhead: Benjamin Gärtner, VP 389, Deckname „Gemüse“. Der hatte Kontakte zum rechten Milieu im Osten, aber auch zu dem gewalttätigen rechten „Sturm 18“ in Kassel und Dortmund. Fünf Tage, nachdem Pilling die Mail verschickt hatte, traf sich Andreas Temme mit seinem rechtsradikalen V-Mann „Gemüse“. Was die beiden besprochen haben, ob die Morde und die Frage „ob über diese Dinge geredet“ bei den beiden ein Thema waren, ist bisher ungeklärt. Die Treffberichte sind unter Verschluss.

Temme verheimlichte 2006 Gespräch mit V-Mann

Am 4. April 2006, gerade zehn Tage nach der Mail der Beschaffungsleiterin Dr. Pilling an ihre V-Mann-Führer, wurde der 39-jährige Mehmet Kubasik um 12.50 Uhr in seinem Kiosk in Dortmund erschossen. Einen Tag später, am 5. April, stellten die Kriminaltechniker des BKA fest, dass die Kugeln aus der Ceska 83 abgefeuert wurden: der achte Mord der Serie.

Am 6. April 2006 kam der Verfassungsschutzbeamte Andreas Temme dem Auftrag, etwas über die Mordserie in Erfahrung zu bringen, sehr nahe. Vielleicht zu nahe.

Früh um sieben Uhr trat er seinen Dienst auf der Außenstelle des LfV Hessen in Kassel an und stempelte sich pflichtgemäß ein. Gegen 9.30 Uhr führte er ein Telefonat mit einer seiner Quellen mit der Tarnnummer „6625“, angeblich einer Person aus dem islamistischen Umfeld. Dann verließ er das Amt. Um 12.30 Uhr traf Temme einen weiteren Informanten zu Mittag. Das dauerte bis 15 Uhr. Zwischendurch, kurz nach 13 Uhr, rief Temme die Frau seines rechten V-Mannes Benjamin Gärtner an und konnte ihn dort erreichen.

Zu dieser Zeit, um genau 13.53 Uhr wurde in der Kasseler Ludwigstraße Nr. 1 der Pkw eines guten Bekannten des V-Mannes „Gemüse“, Swen Wendl, wegen Falschparkens polizeilich registriert. Später notierten die Ermittler: „Wendl ist ‚mehrfach‘ als ‚Mittäter‘ des Gärtner in Erscheinung getreten, u. a. wegen gef. KV (gefährlicher Körperverletzung) und Landfriedensbruchs“. Von der Ludwigstraße 1 bis zum Internet-Café in der Holländischen Straße 82 sind es zu Fuß knapp fünf Minuten. War ein rechter Kamerad des rechten V-Mannes Gärtner zur Tatzeit in der Nähe des Tatortes?

Nach seinem Mittagessen ging Andreas Temme in ein Internetcafé an der Frankfurter Straße, surfte dort um 15.28 im Netz und überprüfte einen seiner vielen E-Mail-Accounts. Nach einer guten halben Stunde fuhr der Verfassungsschützer zurück zu seinem Büro. Er kam dort um 16.10 Uhr an und blieb nur eine halbe Stunde. Davon telefonierte er über elf Minuten lang mit seinem rechten V-Mann Benjamin Gärtner.

Dieses Gespräch verheimlichte Temme bei den Ermittlungen nach dem Mord 2006. Erst fünf Jahre später, nach dem Auffliegen des NSU, wertete die Polizei noch einmal Temmes Telefondaten aus und stieß auf dieses Gespräch, gerade mal eine Stunde vor dem Mord im Internetcafé in Kassel. Außerdem rekonstruierten die Ermittler anhand von Temmes Kalender und Telefondaten, dass der Verfassungsschützer auch an zwei weiteren Mordtagen mit Gärtner telefoniert hatte: am 8. Juni 2005 in Nürnberg und sechs Tage später in München. Es waren die Nummern 6 und 7 der Mordserie, und jedes mal war V-Mann Gärtner zur Tatzeit in der Stadt, in der der Mord passierte.

Als „wildman70“ im Kuppel-Chat

Nachdem Temme das Gespräch mit „Gemüse“ beendet hatte, verließ er sein Büro, stempelte sich aus und fuhr auf direktem Wege zur Holländischen Straße 82, wo er ebenfalls regelmäßig ein Internet-Café besuchte. Gegen 16.50 Uhr kam er dort an und loggte sich auf die Kuppelseite „ilove.de“ ein. Dabei benutzte er das Pseudonym „wildman70“. Nach elf Minuten loggt er sich aus und verließ das Café gegen 17.01 Uhr.

Gedenken-an-Kasseler-NSU-Opfer

Fast in derselben Minute wurde der Besitzer des Internetcafés Halit Yozgat mit zwei Kopfschüssen ermordet. Am frühen Abend will Temme dann zu Hause in einer kleinen Stadt bei Kassel angekommen sein – angeblich ohne zu erahnen, dass er am Schauplatz eines Mordes der Ceska-Serie gewesen war.

Drei Tage später, am Montag den 10. April, erschien Temme wieder bei der Arbeit im Landesamt. Gegen 10 Uhr traf er seine rechte Quelle Benjamin Gärtner alias „Gemüse“ in einem Burger-King-Restaurant, angeblich ging es um Geld.

Ebenfalls am Vormittag unterhielt sich Temme mit einer Kollegin über den Mord in dem Kasseler Internetcafé. Temme sagte dabei, dass die Tat „keinen regionalen Bezug“ habe, weil die Waffe bei einer bundesweiten Serie eingesetzt worden sei. Doch dass beim Mord im Internet-Café mit der Ceska geschossen wurde, war zu diesem Zeitpunkt öffentlich noch gar nicht bekannt. Die Polizei trat mit der Meldung, dass der Kasseler Mord zu der Ceska-Serie gehört, erst am Nachmittag vor die Presse. Woher Temme zu dieser Zeit vom Einsatz der Ceska in Kassel wusste, ist nach wie vor unbekannt. Ermittlungstechnisch gesehen war es Täterwissen, das Temme in dem Gespräch mit seiner Kollegin offenbart hatte.

An diesem Tag besuchte Temme auch die Polizei in Kassel – jedoch nicht, um sich als Zeuge zu melden. Er hatte einen Termin bei der Staatsschutzabteilung, wo er häufig zu Gast war. Es ging um die Mohammed-Karikaturen, die vor allem die islamistische Szene sehr beschäftigten – die Ceska-Morde waren kein Thema.

Am 12. April, fünf Tage nach dem Mord, vernahmen Kripobeamte noch einmal einen Jugendlichen, gerade 14 Jahre alt, der zur Tatzeitpunkt in dem Internetcafé war. Der Polizei sagte er, es sei noch jemand in den Internetraum gekommen: „Für mich sah der aus wie ein richtiger Deutscher. Ich schätze, er war so 30–35 Jahre alt. Der war groß und breit. Der hatte ganz kurz geschorene Haare, so zwei bis drei Millimeter lang. Die Haarfarbe war hell, rot oder blond … Ich glaube, der hatte eine Lidl-Plastiktüte in der Hand, als er reinkam … die war schon schwer, die hat nämlich nach unten gezogen … Ich habe was Eckiges gesehen, denn der Gegenstand zeichnete sich in der Tüte ab …“

Die Beamten waren elektrisiert: Hatten sie hier einen Hinweis auf den Täter oder einen Mittäter, der die Waffe in einer Plastiktüte ins Café gebracht hatte?

Temme schwieg zwei Wochen lang

Aufgrund dieser Aussage ließen die Ermittler die Computer aus dem Internetcafé untersuchen, vier Tage später hatten sie das Ergebnis: Eine unbekannte Person hatte von 16.50 Uhr bis 17.01 Uhr an dem PC im Internet gesurft – als „wildman70“ bei „ilove.de“. Die Mordkommission beantragte eine Durchsuchung bei dem Betreiber der Seite in Berlin und wurde dort auch fündig: „wildman70“ hatte zwar einen erfundenen Namen angegeben, aber eine reale, noch aktive Handynummer hinterlegt, zugelassen auf einen Andreas Temme. Die Kasseler Polizei wusste zunächst nicht, dass sie auf einen Kollegen von der Verfassungsschutzdienststelle Kassel gestoßen war, der wenige Tage zuvor noch den Staatsschutz in ihrem Dienstgebäude besucht hatte.

Am nächsten Tag, dem 19. April, beantragte die Polizei, Temmes Handy zu überwachen. Ab jetzt hörten die Mordermittler jedes Gespräch ab, das Temme von seinem Handy aus führte.

Zwei Tage später, am Nachmittag des 21. April, wurde der Kasseler Verfassungsschützer Temme von der Kasseler Polizei festgenommen. Jetzt offenbarte Temme ihnen, dass er doch ein Kollege vom LfV sei. Gegen 21 Uhr begannen die Mordermittler, sein Büro und seine Wohnungen zu durchsuchen. Sie fanden einen Revolver, zwei Pistolen und einen Wehrmachtskarabiner und knapp 240 Schuss Munition für verschiedene Kaliber.

Außerdem ein Buch: „Immer wieder töten – Serienmörder und das Erstellen von Täterprofilen“. Daneben beschlagnahmen die Ermittler bei ihm Literatur, vor allem aus der NS-Zeit. Dazu ein internes, als VS-Vertraulich klassifiziertes Handbuch des Bundesamtes für Verfassungsschutz über nachrichtendienstliche Gegenoperationen, ein geheimer, interner Leitfaden, wie man gegnerische Agenten enttarnt und umdreht.

Im Laufe des Abends gab Temme zu, dass er am Tattag in dem Internetcafé gewesen war – zwei Wochen lang hatte er das für sich behalten. Außerdem telefonierte er mit seiner Frau, während die Polizei mithörte. Temme entschuldigte sich bei ihr, dass er in dem Café war, die Frau sagt nur, dass sie doch wusste, dass er dienstlich im Café war. Es blieb das erste und einzige Mal, dass direkt davon die Rede war, dass Temme sich dienstlich am Tatort aufgehalten hatte.

Trotz der belastenden Indizien kam der Verfassungsschützer nach wenigen Stunden auf freien Fuß. Was sich damals hinter den Kulissen der Polizei und des Verfassungsschutzes, die beide dem hessischen Innenministerium unterstehen, abgespielt hat, ist bisher unbekannt. Temme wurde zwar vorübergehend vom Dienst freigestellt, es gab aber zunächst kein Disziplinarverfahren gegen ihn.

Ein verdächtiges Gespräch über Plastiktüten

Dass ein Verfassungsschutzbeamter über 14 Tage nicht meldete, dass er zur Tatzeit am Tatort eines Mordes gewesen war, schien im Verfassungsschutz ebenso wie im Innenministerium niemanden zu irritieren. Auch die Indizien über eine mögliche Verwicklung Temmes in den Mord, die Zeugenaussage, dass er mit einer Plastiktüte mit einem schweren Gegenstand gesehen worden war, erregte bei den Kollegen vom Geheimdienst offenbar keinerlei Verdacht. Temme selbst bestritt in allen Vernehmungen, eine solche Plastiktüte mit ins Internetcafé getragen zu haben.

Seine Frau war da offenbar misstrauischer. Auch deren Telefongespräche wurden mitgeschnitten, so konnten die Kriminalbeamten am 28. April hören, wie sich Temmes Frau gegenüber einer Freundin über die Fragen der Ermittler ausließ:

„Nächstens frage ich die Leute auch … , ob sie Schusswaffen besitzen und gebrauchen und ob sie irgendwie chatten oder ob sie gedenken, in der nächsten Zeit mal irgendwelche Türken niederzumetzeln

Temmes Ehefrau
in einem Telefonat mit einer Freundin

„Nächstens frage ich die Leute auch gleich als allererstes, ob sie Schusswaffen besitzen und gebrauchen und ob sie irgendwie chatten oder ob sie gedenken, in der nächsten Zeit mal irgendwelche Türken niederzumetzeln …“

Das Abhörprotokoll notiert auf der Gegenseite: „Gelächter“.

Dann Frau Temme: „Ist doch wahr, echt. Der findet das aber gar nicht so lustig … Oder dann ging es darum, er hat ja angeblich eine Plastiktüte gehabt, ne.“

„Wieso?“

„Na, dieser Mensch, der ihn da noch angeblich gesehen hat, hat doch gesehen, dass er eine Plastiktüte in der Hand hatte.“

„Ja, und?“

Temmes Frau antwortete: „Und ich hab dann zu ihm gesagt: Pass mal auf! Ich kann das nicht leiden, wenn wir einkaufen oder wenn er einkaufen geht und nimmt immer Plastiktüten.“

Sie habe ihrem Mann schon ein paar Mal gesagt, Männer die Plastiktüten tragen, sehen doof aus.

Kollege war über „Andys“ Verhalten verstimmt

Der Plastiktüten-Dialog veranlasste die Opferanwälte jetzt dazu, die Vernehmung von Temmes Ehefrau als Zeugin im Münchner Prozess zu beantragen:

„Gegenüber der Zeugin, so wird diese bekunden, habe der Zeuge Temme eingeräumt, eine Plastiktüte tatsächlich dabei gehabt zu haben. Sie habe ihm aufgrund der Tatsache, dass er eine Plastiktüte dabei gehabt habe, Vorwürfe gemacht und gesagt, dass sie ihm schon vielfach geraten habe, keine Plastiktüten mitzunehmen, weil das bei Männern auffällig sei.“

Der Verfassungsschützer Temme verbrachte nun die meiste Zeit zu Hause, telefonierte von dort aus regelmäßig mit Kollegen aus dem Amt. Schnell wurde den mithörenden Kriminalbeamten deutlich, dass Temme und die anderen Verfassungsschützer sich merkwürdig konspirativ verhielten. Am selben Abend, als sich Temmes Ehefrau über das „Niedermetzeln“ von Türken und Plastiktüten an Tatorten und anderswo ausließ, rief der Kollege Michael H. vom Verfassungsschutz an und ließ sich von Temmes Frau – sie hatte gerade aufgelegt – mit „Andy“ verbinden.

„Was machst du denn da für eine Scheiße?“, fragte er und ergänzte: „Ich will es gar nicht wissen.“

(…)

Kurz danach schilderte er, „was der Boss so gesagt hat. Äh, dass eben der Typ in dem Café da umgedaddelt worden wäre …“ So zitierte ein Verfassungsschutzbeamter aus Hessen seinen Vorgesetzten gegenüber dem unter Mordverdacht stehenden Kollegen.

(…)

Temme versicherte dem Kollegen: „Wenn der ganze Spaß rum ist, dann kann ich dir das mal erzählen, das ist am Telefon ein bisschen schlecht. Auch wegen dem ganzen anderen Drumrum, von wegen, dass ja auch niemand außerhalb auch nur irgendwas darüber erfahren darf.“

Der Kollege: „Ja ja, klar.“

Temme: „Da muss man ja bisschen uffpassen.“

Kollege: „Ja ja, ist schon ok.“

Ganz offenbar war Temmes Aufenthalt in dem Internetcafé doch nicht so privat, wie er und seine Vorgesetzten immer behaupteten.

Bemühen um konspirative Kommunikation ist erkennbar

Niemand schien ernsthaft verärgert über Temme zu sein oder sich auch nur darüber zu wundern, dass er in dem Café gewesen war. Temmes Chefin, Dr. Iris Pilling, die den Auftrag erteilt hatte, sich bei den V-Männern in Sachen Ceska-Morde umzuhören, versicherte ihm in einem Telefonat, dass er sich keine Sorgen machen müsse – im Gegenteil: Seiner Beförderung stehe nichts im Wege.

Wenige Tage später, am 2. Mai 2006 meldete sich Temme bei einem anderen Kollegen, Frank-Ulrich Fehling. Die beiden besprachen am Telefon unter anderem, wie es mit Temmes V-Leuten weitergehen sollte.

Fehling: „Das Dienstliche ist gar nicht so schlimm, Andreas. Das ist nicht so schlimm, das haben wir alles im Griff. Keiner weiß was, für alle bist du krank, und das ist nicht schlimm. … Aber dienstlich gehe ich davon aus, was ich so sehe, hier mit deinen V-Leuten, geht da nichts. Und in deine Berichte haben sie noch nicht geguckt. Ja, da wollen se reingucken, aber da kommt erst ein Jurist mit nach Kassel von Wiesbaden, der wird noch bestimmt, und ich führe jetzt erst Mal – ich führe die drei Kassler bzw. den 631, den 389 [Benjamin Gärtner] und den 650 weiter in deinem Sinne, ne.“

(…)

Ein klarer Hinweis darauf, dass „ein Jurist aus Wiesbaden, also vom LfV“ Temmes V-Mann-Berichte erst noch sichten – und möglicherweise aussieben – wollten, bevor die Polizei Einsicht nehmen durfte, wenn überhaupt.

Die Verfassungsschützer bemühen sich erkennbar, konspirativ und verklausuliert zu kommunizieren. Doch selten blieben die Agenten dabei diszipliniert. Am Ende des Gesprächs rutschte Temmes Kollegen Fehling ein Satz über eine von der Polizei geplante Tatrekonstruktion heraus: „Ich hatte gehört … dass sie … wie heißt das – [eine] Tatortprüfung gemacht haben, und da habe ich schon gedacht: Wenn sie ihn dahin mitnehmen, ist er tot. Aber sie haben dich – Gott sei Dank – da nicht mitgenommen, nä?“

Temme: „Mh.“

Fehling: „Alles klar, das ist schon mal wichtig.“

Offenbar hatte Fehling die Befürchtung, dass bei einer Rekonstruktion des Tatherganges schnell klar werden könnte, dass Temmes Geschichte nicht stimmen konnte. Einen Monat später stellte die Polizei dann tatsächlich mit Temme am Tatort die Abläufe entsprechend seiner Schilderung nach und filmte ihn dabei: Er steht an seinem Computerplatz auf, schaut nach dem Internet-Betreiber Yozgat, sieht ihn nicht, geht kurz nach draußen, kommt wieder herein und legt, als er Yozgat noch immer nicht entdeckt, 50 Cent auf den Tresen.

Dann verlässt er das Café. Doch die Rekonstruktion legt nahe, dass es für den großen Temme unmöglich gewesen wäre, die blutverschmierte Leiche hinter dem kleinen Tresen zu übersehen.

Im Dokument fehlt der entscheidende Part

Beim LfV Hessen kümmerte sich inzwischen der Geheimschutzbeauftragte Hess um den Fall. Vor allem war es offenbar seine Aufgabe, den Fall unter der Kontrolle des Verfassungsschutzes zu behalten.

Am Nachmittag des 9. Mai meldet er sich telefonisch bei seinem Kollegen:

„Hallo, Herr Temme, grüße Sie.“

Temme sagte: „Ich wollte mich bei Ihnen mal melden.“

(…)

Darauf Hess: „Ah, alles klar. Ja, keine einfache Situation für Sie.“

„Nee, das stimmt“, meinte Temme.

Und dann folgte ein Satz, der beim ersten Abhören der Aufzeichnung durch Polizeibeamte wahrscheinlich überhört, jedenfalls nicht protokolliert worden war.

Hess: „Ich sach ja jedem, äh, wenn er weiß, dass irgendwo so etwas passiert: Bitte nicht vorbeifahren! Ja, es ist sch… Ja, wie sieht es bei Ihnen aus, wie fühlen Sie sich?“

Wusste Temme also, das in dem Internetcafé „so etwas passiert“? Warum sollte ein Verfassungsschützer „bitte nicht vorbeifahren“, wenn „er weiß, dass irgend so etwas passiert“?

(…)

EXKLUSIV-WAMS-TitelThema-jede-verwendung-nur-nach-absprache-5-

Im Beweisantrag der Anwälte im Münchner Verfahren heißt es dazu: „Es besteht also Konsens zwischen den Telefonierenden, dass Temme schon vor der Tat wusste, „dass … so etwas passiert“ und entgegen den Anweisungen trotzdem „vorbeigefahren“ ist. Diese Äußerung des Zeugen Hess bleibt durch den Beschuldigten Temme unwidersprochen.“

Das Telefonat wurde zwar in einem Dokument von einem Polizisten zusammengefasst, aber der entscheidende Part fehlt darin. So findet sich das zitierte Telefongespräch nur auf den originalen Abhörbändern bzw. -platten. Und tatsächlich stellt diese Äußerung fast alles, was bislang von Mitarbeitern des LfV Hessen zu dem Mord in Kassel ausgesagt worden ist, infrage.

„Ein Komplex, der nicht ganz unwichtig ist“

Dann gibt Hess dem Kollegen Temme einen guten Rat: „So nah wie möglich an der Wahrheit bleiben.“ Also nah an der Wahrheit bleiben, aber nicht die ganze Wahrheit sagen? Danach wird es noch brisanter:

„Also, soweit ich hier mitbekommen habe, hat sich die Frage gestellt, die könnten sie sich noch mal überlegen: Ab wann auf der Außenstelle bzw. Sie als Person mit der Frage konfrontiert worden sind oder mitbekommen haben, da sind in der Bundesrepublik, das war also teilweise – weiß ich jetzt nicht – vor den Geschehnissen in Kassel, nach dem Geschehnis – sind da Morde passiert.“

Temme: „Mh.“

Ja, wie war denn das, ab wann – und – haben Sie das mitgekriegt, haben Sie das nicht mitgekriegt und wie haben Sie das bewertet. Das scheint so ein Komplex zu sein, der nicht so ganz unwichtig ist

Geheimschutzbeauftragter Hess
zu Andreas Temme

Hess: „Und, äh, ab wann ist Ihnen, äh, klar geworden, dass sie sozusagen, ob nun bewusst oder unbewusst, das müssen sie dann schreiben, äh, einen ja, einen [Mord] mitbekommen haben – oder, möglicherweise an einem Tatort anwesend waren.“

Temme: „Mhmh.“

Hess: „Ne, darauf wird man natürlich auch ein bisschen, äh, Wert legen und sagen, ne, ab wann war ihm das bewusst, ok, da stellt sich dann die nächste Frage: Hätte der Kollege sich dann vielleicht mal äußern müssen? – also, dem Amt gegenüber. Wenn Sie da irgendwie, äh, Stellung zu nehmen, nicht, zu dieser Frage; die ist so nicht ganz unwichtig und dann erspart man sich des auch, dann bei Ihnen noch mal nachzufragen: Ja, wie war denn das, ab wann – und – haben Sie das mitgekriegt, haben Sie das nicht mitgekriegt und wie haben Sie das bewertet. Das scheint so ein Komplex zu sein, der nicht so ganz unwichtig ist.“

Temme: „Mh.“

Hess: „Darauf würde ich also dann eingehen.“

Er bereitete Temme also auf die naheliegende Frage der Polizei vor: Hat er als Verfassungsschützer, der ja mindestens einen V-Mann in der rechten Szene führte, jemals etwas von der Ceska-Mordserie gehört?

Temme antwortete jedesmal mit „Mhmh.“

Er sagte nicht, dass er niemals von der Serie gehört hatte, er sagte auch nicht, dass seine Vorgesetzte Frau Pilling wenige Wochen vor dem Mord ihn und seine Kollegen mithilfe eines BKA-Informationsblattes über die ungeklärte Mordserie informiert und sie aufgefordert hatte, sich bei ihren V-Leuten umzuhören, was man darüber in der Szene spricht.

„Definitiv nicht unschuldig in diese Situation geraten“

Temme ging im weiteren Verlauf des Gespräches mit keinem Wort auf die Frage ein, ob und wann er vorher von der Mordserie gehört hatte, dass er von seiner Vorgesetzten darüber informiert worden war, dass er den Auftrag hatte, mit seinem V-Mann darüber zu sprechen.

Stattdessen schilderte er eine holprige Geschichte, wann er Tage nach dem Mord realisiert habe, dass er in etwa zeitgleich mit der Tat am Tatort war. Als würde er seine Aussage einüben, sagte Temme am Telefon seinem Betreuer vom Amt:

„… weil an dem Tag war es ja dann auch so, als ich da raus bin und es war für mich niemand von den Betreibern anwesend, beim Rausgehen, hatte ich ja noch mal draußen vor der Tür geguckt, auf der Straße und war dann noch mal kurz reingegangen, habe da noch mal geguckt und habe niemanden gesehen und dann hatte ich ja noch diese 50 Cent auf den Tresen gelegt und bin gegangen.“

Allein dem Verfassungsschutzchef Lutz Irrgang gegenüber offenbarte Temme mehr. Das geht aus einem weiteren Telefonat mit dem Kollegen Fehling hervor: „Und wie du das beim Irrgang gemacht hast und hast dich nicht so verhalten, wie mir gesagt wurde, nicht so restriktiv wie bei der Polizei, also du hast denen alles dargestellt. Ich darf es und will es nicht wissen. Ich hoffe, dass es gut für dich ausgeht …“

Die Anwälte der Familie des Mordopfers Halit Yozgat schlossen aus all diesen Telefonaten: „Dieses Verhalten seitens des Landesamtes ist nur auf dem Hintergrund erklärbar, dass der Beschuldigte Temme dienstlich an dem Tatort des Mordes war und es deshalb ein eigenes Interesse des Landesamtes daran gab, die Ermittlungen der Polizei in eine andere Zielrichtung zu steuern.“

Temmes Ehefrau erklärte in einem weiteren abgehörten Telefonat mit einer Bekannten, dass ihr Ehemann von seinen Vorgesetzten „den Arsch verhauen“ bekommen habe, vor allem, weil jetzt die „Kripo da im Amt rumlatscht, wo eigentlich keiner rein darf“. Sie sagte weiter, er hätte sich in dem Internetcafé nicht aufhalten dürfen, er sei „definitiv nicht unschuldig in diese Situation geraten“. Am Ende meinte sie: „Ach, was weiß ich denn, vielleicht war er es ja doch.“ Er habe auch nie gesagt: „Ich war es nicht.“

Nicht gerade eine Ermunterung an die mithörenden Ermittler, den Verdacht gegen Temme fallen zu lassen.

Verfassungsschutz traute eigenen Quellen vieles zu

Die Telefonate, die in den Wochen nach dem Mord an Halit Yozgat aufgezeichnet werden, zeigen, dass alle Mitarbeiter des LfV Hessen großen Wert auf Konspiration legten. Aus einem Telefonat entnahm die Polizei, dass sich Temmes Chefin Dr. Iris Pilling mit ihm treffen wollte. Ausgerechnet die Beschaffungsleiterin des Amtes, die ihn und seine Kollegen 14 Tage vor dem Mord beauftragt hatte, sich um die Ceska-Serie zu kümmern, wollte ihn in einer Autobahnraststätte treffen, nicht etwa im Büro. Die Polizei beschloss eine Observation des konspirativen Treffens der Verfassungsschutz-Abteilungsleiterin mit dem von der Polizei des Mordes verdächtigten Verfassungsschützers Temme.

Seit Wochen drängten die Mordermittler darauf, die V-Männer, darunter den Rechtsradikalen Benjamin Gärtner, verhören zu dürfen. Der Verfassungsschutz mauerte. Ende Juni trafen sich Mordermittler, der Staatsanwalt und der Geheimschutzbeauftragte. Hess hatte in Gesprächen mit der Polizei zuvor immer wieder besonders deutlich gemacht, wie wichtig der Quellenschutz für sein Amt sei und erklärte, dass „eine Vernehmung und der damit einhergehende Verlust der Quellen das „größtmögliche Unglück für das Landesamt“ darstellen würde – „wenn solche Vernehmungen genehmigt würden, wäre es für einen fremden Dienst ja einfach …, den gesamten Verfassungsschutz lahmzulegen. Man müsse nur eine Leiche in der Nähe eines V-Mannes bzw. eines V-Mann-Führers positionieren.“

Der Disput ging noch Wochen weiter. Am Ende des Jahres durften die Mordermittler nur Fragenkataloge für die V-Männer schicken, die dann von Verfassungsschützern mit den Quellen erörtert wurden. Die Antworten erhielten die Mordermittler dann erst im Januar 2007. Sie waren vollkommen nichtssagend.

Auch das Alibi des V-Mannes Gärtner für den Zeitpunkt des Mordes im Internetcafé war eher dürftig. Er habe zur damaligen Zeit als Gebäudereiniger gearbeitet, ohne feste Arbeitszeit, sagte er in einer Vernehmung. Manchmal sei er vormittags mit seiner Arbeit fertig gewesen und konnte nach Hause. „Deswegen weiß ich auch nicht, wann ich am 6. 4. 2006 nach Hause gekommen bin.“

Dass der Verfassungsschutz seinen eigenen Quellen vieles zutraute, geht aus einem weiteren Vermerk der Polizei hervor. Der Geheimschutzbeauftragte Hess informierte sich bei der Polizei am 1. September 2006, ob auch gegen V-Männer ermittelt würde. In einem Aktenvermerk heißt es: „Hess will ’nachdrücklich‘ wissen, ob neben den Theorien ‚Temme als Täter‘ und ‚Temme und VM [V-Mann] als Täter‘ auch die Theorie ‚VM als Täter‘ verfolgt werde“.

Bundesanwälte halten Kasseler Fall für „ausermittelt“

Hatte der Geheimschutzbeauftragte möglicherweise selbst den Verdacht, dass V-Mann Benjamin Gärtner in den Fall verwickelt war? Oder wollte man weiteren Ermittlungen vorbeugen? Einiges deutet darauf hin, dass man das lieber selbst nicht so genau wissen wollte. Als das Bundeskriminalamt den V-Mann „Gemüse“ im Jahre 2012 nach dem Auffliegen des NSU vernehmen durfte, führte der sich auf, als sei er unantastbar. Der Verfassungsschutz hatte ihm einen Anwalt zur Seite gestellt. Auf die Frage, mit welchem Mitarbeiter des LfV er seit 2001 zusammengearbeitet habe, antwortete der V-Mann: „Meine Aussagegenehmigung bezieht sich nur auf meine Tätigkeit für den LfV ab April 2006.“

Damit durfte er noch nicht einmal etwas darüber sagen, ob sein V-Mann-Führer Temme ihn entsprechend dem Auftrag seiner Vorgesetzten Dr. Pilling gefragt hatte, was man in der Szene über die Mordserie spricht – denn das war ja noch im März.

Auch durfte er nichts über das Umfeld sagen, in dem er als Spitzel tätig war. Er durfte nicht darüber befragt werden, was er am 8. Juni 2005, am Tattag des sechsten Mordes der Ceska-Serie am Tatort Nürnberg und sechs Tage später am Tatort des siebten Mordes in München gemacht hatte.

Dass es eine besondere Beziehung von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos nach Kassel gab, wird auch aus einem Fundstück aus dem Zwickauer Wohnhaus deutlich, das Beate Zschäpe ein Brand steckte, bevor sie floh. Das Asservat mit der Nummer 2.7.30. ist ein stark verkohlter Falk-Stadtplan von Kassel, 10. Auflage von 2002 bis 2006, mit handschriftlichen Markierungen und Notizen.

Der Nebenkläger-Anwalt Kienzle fand inzwischen heraus, dass alle Markierungen, bis auf eine, auf den täglichen Fahrtrouten von Temme zu finden sind.

Auf einem Zettel, der ebenfalls im Brandschutt der Frühlingsstraße gefunden wurde, stand auf der einen Seite die Notiz: „Hollä. Str. 82“ daneben sieben Zahlenreihen – die Funkkanäle des Polizeipräsidiums Nordhessen und der Leitstellen verschiedener Rettungsdienste in Kassel und Umgebung, wobei jeweils eine Null zu viel notiert war. Die Kanalbelegung lässt sich leicht im Internet recherchieren. Dann allerdings würde vermutlich keine zusätzliche Null hinzugefügt.

Einer der Kanäle war im Übrigen nicht so leicht herauszufinden: 168.040 oder eben 168.04 steht für zwei Funkmasten des Hessischen Ministeriums des Innern, mutmaßlich also auch ein Funkkanal für den Verfassungsschutz. Auf der Rückseite des Zettels war eine grobe Skizze des Internetcafés von Halit Yozgat. Irgendjemand hatte offenbar den Tatort vor dem Mord ausgekundschaftet, irgendjemand, der auch die Funkkanäle des Hessischen Innenministeriums kannte. Wieder nur ein Zufall? Ja, sagt die Bundesanwaltschaft, die den Kasseler Fall für „ausermittelt“ hält.

Wird Bouffier im NSU-Prozess geladen?

Nur ein Untersuchungsausschuss, der seinem Ermittlungsauftrag wirklich nachgeht, kann diesen Nebel aus Vertuschung und Desinformation lichten. Ein Ausschuss, der darauf besteht, dass alle Akten über den Verfassungsschützer Andreas Temme und seine V-Leute herausgegeben werden, dass Vernehmungen nicht verhindert werden mit dem fragwürdigen Hinweis auf das Wohl des Landes Hessen.

Da war Bayerns früherer Innenminister Günther Beckstein deutlich weiter, als er Anfang August 2006, vier Monate nach dem Mord in Kassel seinen hessischen Amtskollegen Volker Bouffier in einem Telefonat davon zu überzeugen versuchte, die Ermittlungen gegen den hessischen Verfassungsschutzmitarbeiter dadurch zu fördern, dass die Quellen Temmes zu Vernehmung freigegeben würden.

Die Anwälte des Ermordeten beantragten jetzt auch, den hessischen Ministerpräsidenten vor den Münchner NSU-Prozess zu laden. Er habe die Sperrerklärung zur Vernehmung der Quellen Temmes erlassen und damit weitere polizeiliche Ermittlungen verhindert.

Das könnte sogar ein Straftatbestand sein: Strafvereitelung im Amt. Ein mögliches Delikt, dass sich wie ein roter Faden durch den gesamten NSU-Komplex zieht, bei den Verfassungsschutzbehörden in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Thüringen und auch beim Bundesamt für Verfassungsschutz.

Drei neue und ein wieder aufgenommener Untersuchungsausschuss in Thüringen haben jetzt die Chance, zu klären, wie nahe die Geheimdienste den Mördern tatsächlich waren.

Bleibt eines nachzutragen: Nachdem am 4. November 2011 Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos tot in ihrem brennenden Camper aufgefunden worden waren, richtete der Generalbundesanwalt eine Anfrage an alle Sicherheitsbehörden, welche Erkenntnisse zu einer Reihe von Personen aus dem Umfeld des nationalsozialistischen Untergrundes vorlagen. Es waren 38 Namen auf der Liste, darunter stand: „Die unter Ziffer 1. bis 19. genannten Personen bitten wir wegen der besonderen Bedeutung vorrangig zu bearbeiten.“

Die Liste begann mit dem Namen Beate Zschäpe, Nummer zwei war Holger Gerlach, drei Andre Eminger, vier Ralf Wohlleben, sechs war Uwe Mundlos, sieben Uwe Böhnhardt, acht André Kapke, neun Mathias Dienelt – alle von ihnen heute entweder tote Täter wie Mundlos und Böhnhardt – oder als mutmaßliche Helfer des NSU in München als Angeklagte vor Gericht.

Die Nummer elf auf der Liste war Benjamin Gärtner, geb. am 23. November 1980 in Kassel, der V-Mann des Verfassungsschützers Andreas Temme.

Die Nummer 16 war Tino Brandt, Gründer des Thüringer Heimatschutzes, aus dem der NSU hervorgegangen war, nebenbei V-Mann des Verfassungsschutzes Thüringen.

Die Nummer 22 war Swen Dieter Wendl, der rechte Kumpel von Benjamin Gärtner, dessen Auto zur Tatzeit unweit des Tatortes im Kasseler Internetcafé registriert wurde.

Temme, ich glaube dir kein Wort

Halit Yozgats Vater
zu Andreas Temme

Es gibt einiges aufzuklären für den hessischen Untersuchungsausschuss.

Der Vater des ermordeten Halit Yozgat war beim Prozess in München, als Andreas Temme dort mehrfach aussagte. Zum Abschluss seiner Befragung stand der Vater auf und sagte zu dem ehemaligen Verfassungsschützer: „Temme, ich glaube dir kein Wort.“

Lesen nSie den ganzen Artikel mit Videos und Tonmitschnitten hier: : http://www.welt.de/politik/deutschland/article137918258/Wie-nah-war-der-Verfassungsschutz-den-NSU-Moerdern.html

.

Offener Brief an Dr. Günther Beckstein – aus aktuellem Anlaß !

Brief Anfang:

Rudolf Heindl

Richter i. R.

PFINZINGSTRASSE 4

91239 HENFENFELD

 

13.05.2013

 

Herrn

Abgeordneten des Bayerischen Landtages

und Alt-Ministerpräsidenten                                                                                          Eilt sehr!

Dr. Günther Beckstein

über

Herrn Pfarrer Dr. Peter Baumann                                   durch persönliche Übergabe im Pfarrhaus

Evangelische Kirchengemeinde und Diakonieverein Henfenfeld

Kirchenstr. 3

91239 Henfenfeld

 

 

 

DIE ZEHN GEBOTE

Neuntes Gebot:

 

DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN HAUS

 

 

Sehr geehrter Herr Abgeordneter und Alt-Ministerpräsident Dr. Beckstein, lieber Günther,

 

als sei es erst gestern gewesen, erinnere ich mich, wie wir im Repititorium beim alten Amtsgerichtsrat Patschke im Nebenzimmer der Gaststätte “Deutsches Haus“ in Erlangen vor 47 Jahren uns auf das Erste Juristische Staatsexamen vorbereitet haben. Wir saßen dicht gedrängt an den zusammen geschobenen Wirtshaustischen und hatten den Bierkrug unter dem Stuhl stehen, da wir oben die Tischfläche zum Schreiben und für die aufgeschlagenen Gesetzbücher brauchten, in denen wir uns darin übten, die richtigen Paragraphen zu finden.

 

Da haben wir beide das gleiche Recht gelernt. Im Berufsleben dann sind unser Rechtsverständnis und unsere Rechtsanwendung sehr weit auseinander gegangen.

 

Wenn ich jetzt auf der einen Seite erlebe, wie Menschen zu mir kommen und mich um Hilfe gegen eine von Dir installierte Gewalt- und Willkürherrschaft (§ 92 Abs. 2 Nr. 6 StGB) bitten, die bei uns mittlerweile alle Bereiche des Lebens zersetzt hat, ja zuweilen förmlich um Schutz anflehen, weil es um ihre Existenz, ihre Freiheit und ihr Leben geht, und wenn ich auf der anderen Seite Dein Interview “Es ging, darum, ein Exempel zu statuieren“ zur Ausweisung des türkischen Jungen Mehmet vor 15 Jahren lese (siehe Süddeutsche Zeitung – online – vom 24. 04.2013), erkenne ich die Notwendigkeit, dass sich unser beiderseitiges Rechtsverständnis wieder annähern muss … und zwar dort bei dem Recht, das uns der alte Amtsgerichtsrat Patschke beigebracht hat.

 

Du hast ein Buch geschrieben: “Die Zehn Gebote“, und in einer Besprechung Deines Buches mit dem Redakteur Henning Röhl von BibelTV am 25.10.2011 hast Du gesagt:

 

„Ich wollte (mit dem Buch) bewusst machen, dass alle Entscheidungen sich an den Zehn Geboten messen lassen müssen.“

 

Und weiter:

 

„Niemand sollte sich allzu sehr den Heiligenschein aufsetzen!“

 

 

Lieber Günther,

der Heiligenschein, den Du Dir aufgesetzt hast, fällt Dir gerade vom Kopf.

 

Ich will zwei Koordinaten der Absturz-Parabel Deines Heiligenscheines in diesem Brief kurz festhalten.

 

 

I.

 

Du hast den Liedermacher und Sänger Hans Söllner angezeigt, weil er in einem seiner Lieder Dich in dem Lied “Mei Angst“ mit Hitler und Himmler verglichen habe. Der Text lautet:

 

„Früher hams Hitler ghoaßn oder Himmler,

wisst´s es no, heit hoaßns Beckstein und Haider,

früher warn´s de Juden, heit de Türken,

des kimmt echt aufs selbe raus.

Ihr schürt´s den Hass von Millionen

Und suachts für eure Fehler Leut,

die ma verhoazn ko wia damals

und koana merkt`s, was ihr da treibts.“

 

Der Liedermacher Hans Söllner hat jetzt, da er zum vierten Male wegen dieses Liedtextes vor Gericht stand, von seinem Anwalt Jürgen Arnold die Aussage des Rechtsanwalts Alexander Eberth über das Schicksal des türkischen Jungen Mehmet, dessen Heimat München ist, in den Prozess einführen lassen (mittlerweile ist Mehmet ein junger Mann, der Name ist verändert, der Fall ist unter diesem Namen durch alle Medien gegangen).

 

Rechtsanwalt Alexander Eberth, ein ehemaliges Mitglied des Bayerischen Senats, war der Anwalt des türkischen Jungen Mehmet, der als 14jähriger vor 15 Jahren von Dir als Innenminister in die Türkei ausgewiesen worden ist. Er berichtet, dass Du ihm am 04.07.1998 bei einem Empfang des Landtagspräsidenten folgendes anvertraut hast:

 

Im Frühjahr 1998 vor den Landtagswahlen hast Du einen Staatsanwalt in das Kreisverwaltungsreferat geschickt, um einen minderjährigen, straffällig gewordenen, in München aufgewachsenen Türken zu suchen. Dabei hast Du zu Rechtsanwalt Eberth gesagt:

 

„Wir mussten erst den Richtigen suchen und die Chancen der Abschiebung prüfen. Wer ist am geeignetsten? Aus einer größeren Anzahl von Jugendlichen ist vom Oberstaatsanwalt Mehmed ausgesucht worden. Es gab schlimmere, aber es musste ein Türke sein, in München geboren.“

 

Aus den Prozessen, die (zur Tarnung der Gewalt und Willkür) vorausgingen, bis der vierzehnjährige Mehmet abgeschoben worden ist, berichtet Rechtsanwalt Eberth, dass ein Richter zu ihm gesagt hat:

 

„Sie können sich gar nicht vorstellen, welchen Druck der Minister (Beckstein) persönlich gemacht hat.“

 

Ich habe davon gelesen, dass die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag Dich und Justizministerin Merk aufgefordert hat, im Landtag zu diesen Vorwürfen Stellung zu nehmen. Ich gebe Dir einiges Material, um Dein Gedächtnis zu stärken.

 

Ich füge dieses Schreiben an Dich dem Brief bei, den ich an Deine Fraktionsvorsitzende, Frau Abgeordnete Christa Stewens, und weitere Empfänger richte.

 

 

Du hast der Süddeutschen Zeitung (online) am 24.04.2013 dazu ein Interview unter dem Titel gegeben: „Es ging darum ein Exempel zu statuieren.“

 

In diesem Interview stellst Du nicht nur Deinen Standpunkt zur Abschiebung von Mehmet dar, sondern machst Aussagen, die – im Zusammenhang mit weiteren Fakten gesehen – Schlüsse auf Dein politisches Handeln zulassen.

 

Eine der Fragen an Dich lautete: „1998 gab es dieses Plakat von den Grünen, auf dem stand: “Beckstein würde sogar Jesus abschieben“. Wie ging es Ihnen damit?“

 

Deine Antwort:

 

„Das Plakat halte ich heute noch für eine ganz große menschliche Gemeinheit. Es ist die Aufgabe eines Innenministers, Recht und Gesetz durchzusetzen, denn wenn das unterbleibt, verlieren die Gesetze ihre Wirkung.

Ich wollte Spitze in der Sicherheit werden, auch mit harten Maßnahmen.“

 

Lieber Günther,

Du hast sicher dieses Ziel gehabt, Du hast aber weder die intellektuellen noch die moralischen Voraussetzungen, um dieses Ziel je erreichen zu können. Deshalb hast Du Dich wie ein Streber in der Schule verhalten, der versucht durch Abschreiben der Klassenbeste zu sein.

 

Und was Du durch Leistung niemals erreichen konntest, hast Du versucht, durch Täuschung – durch manipulierte Fälle – zu erreichen.

 

Du hast den Polizei- und Justizapparat gezwungen, Verfahren vorzutäuschen, in denen Du den Täter ermittelt hast und gnadenlos verfolgst. In Wirklichkeit waren das Unschuldige, wie der Schwachsinnige Ulvi Kulac, dem Du von Deinem Dir hörigen Polizeiapparat den Mord an Peggy hast anhängen lassen.

 

Du bist Spitze in der Staatskriminalität geworden, die in einem demokratischen Rechtsstaat der transatlantischen Wertegemeinschaft ein Innenminister aus dem Amt heraus je begangen hat und Deine „harten Maßnahmen“ sind nichts weiter als eine Palette der schlimmsten Verbrechen.

 

Ich erinnere Dich an Deine Kampagne aus dem Frühjahr 2005, wo Du mit der Behauptung, Du hättest die “Terror-Moslems“ in der Moschee in der Hessestraße in Nürnberg enttarnt, an die Öffentlichkeit getreten bist. Ich füge den Artikel aus der Bild-Zeitung (Nürnberger Ausgabe) vom 13. Mai 2005 hier in den Text des Briefes ein:

 

„In dieser Moschee sammeln Islamisten für den Terror – von Innenminister Beckstein enttarnt“

 

……………

 

 

 

Nichts in diesem Artikel ist wahr!

 

  • Es gibt keine Moschee mit Terror-Moslems in Nürnberg.

 

  • Und es gibt erst recht keine Moschee in Nürnberg, hinter deren biederen Fassade Islamisten für den Terror gesammelt hätten.

 

  • Es gab und es gibt kein Geld in einer Moschee in Nürnberg, das für Terroristen-Camps im Sudan bestimmt wäre.

 

  • Es flog keine Verschwörung in der Fatih-Moschee in Nürnberg auf.

 

  • Es gab keine Sondereinsatzkommandos, die das vierstöckige Haus in der Nähe des Plärrers gestürmt hätten.

 

  • Es sind in keiner Moschee in Nürnberg Computer, Cassetten und CDs mit Haßbriefen und Geld beschlagnahmt worden.

 

  • Die Fahnder des Ministers waren bei dem Ausländerbeirat Hassan A. nicht erfolgreich.

 

Nur zwei kurze Anmerkungen zu Deinem Lügengebäude:

 

  1. Du hast von Deiner Spionin, die Du aus dem bayerischen Verfassungsschutz in den Vorstand der Moschee eingeschleust hattest, tatsächlich Belege stehlen lassen, aus denen hervorging, dass in der Moschee gesammelt worden ist: aber für die Opfer des Oder-Hochwassers und nicht für Terroristen-Camps im Sudan. Die Menschen wollten gerade zeigen, dass sie in Deutschland als ihrer neuen Heimat angekommen sind und sich bei deutschen Opfern solidarisch zeigen, und das hat Dir nicht in das politische Konzept gepasst.

 

  1. Du hast von Deiner Spionin weiter Belege stehlen lassen, die sich auf die Pilgerreisen von Muslimen nach Mekka bezogen, die sollten vom Verfassungsschutz und der spurenkundlichen Abteilung des Landeskriminalamts dahin umgefälscht werden, dass sie belegen, dass die Reisen von jungen Männern in Ausbildungscamps des Terrorismus finanziert werden.

 

 

Du lässt Dich als Innenminister und oberster Polizeichef für eine Großtat beweihräuchern, die überhaupt nicht stattgefunden hat!

 

Das ist für sich gesehen schon ein schreckliches Ereignis, das in einem demokratischen Rechtsstaat nicht hingenommen werden kann.

 

Wie sehr aber dieser Rechtsstaat zerstört ist, können wir erst dann erkennen, wenn wir den Spuren Deiner Propaganda-Lügen nachgehen und dabei feststellen müssen, dass gemordet worden ist, um die Propaganda-Lügen mit einem Anschein von Wahrheit zu versehen.

 

Ich werde in dem Teil III “Die Hintermänner der Mörder“ in meiner Post an Frau Fraktionsvorsitzende Stewens und Andere (siehe S. 5 im Teil I “Am Sonntag ist Muttertag und am Mittwoch wird die Mutter abgemurkst“) dazu Ausführungen machen.

 

II.

 

Zusammen mit Deinen politischen Freunden, die im Kreistag Nürnberger Land in der CSU-Fraktion das Sagen hatten, hast Du von klein auf und seit dem Beginn Deiner politischen Karriere denjenigen kriminellen Apparat aufgebaut, dem jetzt Frau Monika Brandl am Mittwoch zum Opfer fallen soll, indem sie durch Zwangsräumung aus dem Haus geworfen wird, das ihr gehört, und dessen Finanzierung durch die Sparkasse Nürnberg sie schon längst zurückbezahlt hat.

 

Deshalb habe ich Dir das Neunte Gebot als Titel über diesen Brief geschrieben:

 

Sorge dafür, dass das Neunte Gebot bei Frau Monika Brandl nicht verletzt wird.

 

Schütze die Frau so wie es Deine Christenpflicht ist!

 

 

In der Sparkasse (ursprünglich “Sparkasse Hersbruck“, dann setzt sich das durch Fusionen fort in “Kreissparkasse Nürnberg“ und nunmehr “Sparkasse Nürnberg“) habt Ihr einen kriminellen Apparat installiert, der so ähnlich funktioniert, wie dies von Rechtsanwalt Eberth und einem Richter aus den Verfahren gegen Mehmet beschrieben wird:

 

Es wird ein Opfer ausgesucht, und dieses Opfer hat dann keine Chance mehr. Es wird in pseudojuristischen Verfahren, in denen Du auf die Richter unglaublichen Druck ausübst, entrechtet, bis es reif ist, abgemurkst zu werden!

 

Mittlerweile hat sich der kriminelle Apparat in der Justiz so gut entwickelt, dass Du persönlich gar keinen Druck mehr auszuüben brauchst (dies auch nicht mehr kannst, da Du dafür kein Amt mehr inne hast), da dies die Spitzenfunktionäre des Rechtsstaats, die von Dir protegiert worden sind und deshalb häufig aus Hersbruck kommen, in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich selbst erledigen.

 

Im Falle von Frau Brandl lief das so:

 

Ihr Mann betrieb eine Dental-Firma (Lieferung von Praxiseinrichtungen und den Betriebsmaterialien für Zahnarztpraxen) und geriet mit dieser in Insolvenz. Inwieweit er in die Insolvenz getrieben worden ist, will ich an dieser Stelle dahingestellt sein lassen. Der Anwalt, Rechtsanwalt Pemsel, „rät“ den Familienmitgliedern – also Frau und Sohn – sozusagen aus Solidarität in der Familie in die Haftung mit einzusteigen, damit Herr Brandl saniert werden kann. Er stellt das als reine Formsache hin.

 

Dadurch hat beispielweise der Sohn, der damals Bundeswehrsoldat ohne nennenswertes Einkommen gewesen ist, eine selbstschuldnerische Bürgschaft für den Vater übernommen. In Wirklichkeit war es nicht “Rat“ sondern “Parteiverrat“.

 

Es sind mir durch die Berufstätigkeit als Richter in Hersbruck und dadurch, dass die Menschen hilfesuchend zu mir gekommen sind, weitere Fälle bekannt geworden, in die Rechtsanwalt Pemsel verwickelt gewesen ist und wo der Verdacht des Parteiverrats besteht. Einen dieser Fälle habe ich in den Einzelheiten untersucht. Das ist der Fall der Witwe Hirschmann. Dadurch konnte ich das in allen Fällen wirksame kriminelle System erkennen.

 

Rechtsanwalt Pemsel war Verwaltungsrat der Sparkasse und hat ihr seine Mandanten als Opfer ausgeliefert. Es geht in allen Fällen darum, erst eine Überschuldung herbeizuführen und dann im Wege der Zwangsvollstreckung billig an den Immobilienbesitz der Opfer heranzukommen.

Frau Brandl hat Unsummen bezahlt (im Ganzen ca. 600.000 Euro), aber das ist immer woanders angerechnet und verrechnet worden. Jetzt ist ein schönes Einfamilienhaus für 65.000 Euro verschleudert. Bei der Finanzierung der Immobilie selbst besteht eine angebliche Restschuld von 17.383,92 Euro.

 

Frau Brandl und ihre Anwältin hatten keine Chance, die Manipulationen auf dem Rechtsweg auch nur zur Sprache zu bringen.

 

Die rechtliche Verkleidung eines Räumungstermines soll vertuschen, dass es sich in Wahrheit um die Begehung der Verbrechen

  • des Verfassungshochverrats                                      §§ 81,82 StGB
  • der Bildung einer terroristischen Vereinigung            § 129a und
  • des erpresserischen Menschenraubes                       § 239a

handelt.

 

 

Lieber Günther,

Du wolltest vor einigen Tagen bei uns hier in Henfenfeld im Dorfwirtshaus eine Lesung aus Deinem Buch “Die Zehn Gebote“ veranstalten. Herr Pfarrer Dr. Baumann hat die organisatorischen Arbeiten für Dich übernommen.

 

Frau Brandl wollte zu der Lesung kommen und Dich um Hilfe bitten. Sie hatte Unterlagen dafür zusammengestellt.

 

Du hast im letzten Augenblick aus Gründen, die mir nicht bekannt sind, die Lesung abgesagt. Da hat Frau Brandl die Unterlagen Herrn Pfarrer Dr. Baumann übergeben und der hat ihr zugesagt, die Unterlagen Dir zu übergeben. Herr Pfarrer Dr. Baumann ist unser Gemeindepfarrer und der Vorsitzende unseres Diakonievereins, er ist sehr zuverlässig und sozial sehr engagiert. Er hat das sicher schon getan, und Du hast Dich nicht gerührt!

 

Lieber Günther,

die Menschen hier auf dem Land in Franken, die nicht wissen können, was Du wirklich treibst, glauben Dir und an Deine Worte, wenn Du von den zehn Geboten sprichst. Sie meinen, Du wirst Sie vor den Staatsverbrechen schützen und sie können dabei nicht erkennen, dass Du aus der ersten Reihe der Staatsverbrecher stammst. 

 

Sei ein Christ, erfülle die Pflicht aus Psalm 82,3 und hilf den Verfolgten zu ihrem Recht!

 

Sei Dir bewusst, in nächster Zeit wird die ganze Welt auf Dich und Dein Treiben bei Polizei und Justiz im Falle des Ulivi Kulac, des Matthias Frey und der Opfer der Zwickauer Terrorzelle schauen.

 

Ich sende Dir diesen Brief über Herrn Pfarrer Dr. Baumann zu. Ich lege Erinnerung nach § 766 ZPO beim Amtsgericht Hersbruck ein, so dass Du eine Plattform hast, zu handeln. Ich füge eine Ablichtung dieser Erinnerung bei. Ich füge eine Vollmacht von Frau Brandl bei.

 

Mit freundlichen Grüßen Dein Kommilitone

 

 

Rudolf Heindl

Richter i. R.

Brief Ende:

.

….bitte den Brief sofort herunterladen und weit verbreiten !

….ohne Worte

Der Honigmann

Quelle: https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/05/27/offener-brief-an-dr-gunther-beckstein/

049990816659Das Buch erhalten Sie hier: http://www.honigmann-shop.de/shop/article_002b/NSU%3A-Was-die-%C3%96ffentlichkeit-nicht-wissen-soll…-%5BBroschiert%5D.html?sessid=8Lmd2LJB0ZNdNTCYCDqZ0lagF5eQ2JB93PxoQGlomdKlwjCPpGDzC4mJtaqMY3No&shop_param=cid%3D2%26aid%3D002b%26

Gruß an die, die sehen wie Kriminaltiät vom „Staat“ gefördert und gefordert wird.

TA KI

 

US-Regierung warnt vor CIA-Folterbericht


die-regierung-von-praesident-barack-obama-befuerchtet-negative-reaktionen-auf-den-folterbericht-des-ciaDie Regierung von US-Präsident Barack Obama hat den Senat davor gewarnt, den Bericht über geheime Foltermethoden des Geheimdienstes CIA kommende Woche wie geplant zu veröffentlichen. Außenminister John Kerry habe deshalb Senatorin Dianne Feinstein angerufen, die den Bericht seit Monaten publik machen will. Das sagte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates der USA, Bernadette Meehan.

Kerry habe davor gewarnt, dass der Bericht neue Gewalt im Nahen Osten auslösen und weitere US-Geiseln gefährden könne, bestätigte eine Sprecherin des State Department. Obama will daher lediglich eine gekürzte Version an die Öffentlichkeit geben.

Folterungen im „Krieg gegen den Terror“

In dem Bericht geht es um die weltweit kritisierten Folterungen der CIA unter der Regierung des damaligen Präsidenten George W. Bush. Besonders die Praxis des „Waterboarding„, bei dem das Ertränken der verhörten Opfer simuliert wird, hatte in Bushs „Krieg gegen den Terror“ für scharfe Kritik gesorgt.

Der Geheimdienstausschuss im Senat, dem Feinstein vorsitzt, hatte im April nach jahrelangem Streit für die Veröffentlichung gestimmt. Demnach sollen rund 500 Seiten des insgesamt 6300 Seiten langen „Torture Report“ den Amerikanern zugänglich gemacht werden.

Obama sei zwar für eine rasche Veröffentlichung des gekürzten Berichts, sagte Meehan. Doch Regierung und Senat streiten sich seit Monaten darüber, welche Teile des Berichts zurückgehalten werden sollen.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_72076032/geheime-foltermethoden-us-regierung-warnt-vor-cia-folterbericht.html

Gruß an die Opfer dieser Diktatur

TA KI

Die Kriegsgeschäfte der USA


whywefightHeute geht es um die militärische Kriegsindustrie der USA, die seit 50 Jahren immer mächtiger wird. Die Rüstungsindustrie ist auch die einzige Gewinnerin im Krieg gegen den Terror. Die Doku zeigt wie das aussenpolitische Handeln der USA, massgeblich vom militärisch-industriellen Komplex beeinflusst wird. Der Dokumentarfilm aus dem Jahr 2005 gewann mehrere Preise, unter anderem den Adolf-Grimme-Preis.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Why+we+Fight+Die+Kriegsgeschaefte+der+USA+de+/540194/detail.html

Gruß an die Opfer des USrAelischen Terrors

TA KI

 

Der Irak-Krieg – Es begann mit einer Lüge


352780-wariraqAuch nach über elf Jahren ist der Irak immer noch nicht zur Ruhe gekommen. Wie auch? Die USA und ihre Verbündeten überfielen den Irak, rissen sich die Rohstoffe unter den Nagel und überliessen das Land seinem Schicksal. Doch wie hat der brutale Raubkrieg überhaupt passieren können? Mit einer inszenierten Lüge, einer simplen PR-Kampagne der Bush-Regierung, die rund einer Million Menschen das Leben gekostet hat.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Der+Irak+Krieg+Es+begann+mit+einer+Luege+de+/630135/detail.html

Gruß an das irakische Volk

TA KI

US-Militär bildet geheime Terror-Gruppen für russisch-sprachige Gebiete aus


Auf gut deutsch nennt man solche Gruppen einfach Todes-Schwadronen, wie sie von den Amis in der School of the Americas seit Jahrzehnten ausgebildet worden sind. Die übelsten Typen aus den Knästen, der Abschaum der Menschheit wird eingesammelt, um sie in die reinsten Killer-Maschinen zu verwandeln.  Diese Killer haben in Guatemala, Nicaragua, Kolumbien, Honduras, Chile und danach im Irak, Afghanistan, Tschetschenien, Libyen und jetzt in Syrien bereits hunderttausende Menschen umgebracht oder bestialisch zu Tode gefoltert. Und jetzt sollen solche Typen nicht nur in den Donbas sondern auch direkt nach Russland eingeschleust werden. Und da gibt es immer noch Menschen, die die USA verteidigen und noch von Demokratie schwafeln. Das ist einfach ekelhaft.

DEPENDENCE SCHOOL OF THE AMERICA

US-Militär bildet geheime Terror-Gruppen für russisch-sprachige Gebiete aus

Antifashist.com

2. November 2014

Die erste Gruppe von Kämpfern des Freiwilligen-Strafbattalions Donbas begann gestern auf dem Trainingszentrum in der Stadt Zolochiw, im Gebiet Lvov, unter Anleitung von US-Instruktoren.

‘Experiment-Programme’ werden auf der offiziellen Webseite des Battalions dargestellt, die einen Monat dauern sollen, mit denen junge Kommandeure als Nachwuchs ausgebildet werden sollen. Es wird berichtet, dass die Amerikaner Wachleute in alle Feinheiten der Arbeit mit Personal, Management von Brigaden und Verbesserung der Koordination einführen werden.

Gleichzeitig werden, laut anderen Quellen, auch Militante ausgebildet, um Sabotage und Terroristen-Aktivitäten auf ‘feindlichem’ Gebiet durchzuführen, und in der Fähigkeit, geheime Gruppen und Geheimdienstleute zu organisieren.

Laut Nachrichtenagentur Voenkor werden die radikalsten “ideologischen Militanten” aus den Kursen ausgewählt, auch ethnische Russen. Ihnen wird offensichtlich  besondere Aufmerksamkeit geschenkt, weil sie akzentfrei russisch sprechen und auf russischem Gebiet eingesetzt werden können mit einem minimalen Risiko, dass sie auffliegen.

Der Kommandeur Semen Semenchenko (Grishin) des ‘Donbass’-Battalions hat wiederholt von der Schaffung von Trainingszentren für ‘Partisanen’ gesprochen, die in den befreiten Gebieten von Novorossiya und auch in Russland arbeiten könnten. Man sollte nicht vergessen, dass der US-Geheimdienst in solchem Training reiche Erfahrung hat.

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/globaler-widerstand/us-militaer-bildet-geheime-terror-gruppen-fuer-russisch-sprachige-gebiete-aus/

Gruß an die Anglizismen

TA KI

 

 

Ich fand heraus, dass die Vereinigten Staaten die gesamte Welt betrogen haben


960a7f_e63aeab6_XXL

Im Jahr 2007 verlässt der US-Soldat André Shepherd seinen Stützpunkt im bayerischen Ansbach und desertiert. Er will nicht wieder in den Irak zurückkehren, weil der amerikanische Krieg gegen seine Grundsätze verstößt. Er beantragt politisches Asyl in Deutschland und klagt gegen die Ablehnung seines Antrages vor dem Europäischen Gerichtshof. Bolle Selke sprach mit ihm über Gewissensfragen und seinen schwierigen Kampf um ein Leben in Deutschland.

Ich schätze mal, als Du 2004 der U.S. Armee beigetreten bist, hättest Du nie gedacht, dass Du mal in den bayrischen Alpen enden würdest, oder?

Nein, das hätte ich nie gedacht, erst recht nicht unter diesen Umständen, denn als ich damals dem Militär beigetreten bin, war es für mich einfach ein Versuch, ein besseres Leben führen zu können, weil ich damals, bevor ich mich verpflichtet habe, in meinem Auto gelebt habe.

Warst Du damals schon eine sehr politische Person?

Nein, früher war ich das tatsächlich nicht, weil ich den Fehler gemacht habe, den viele verschiedene Menschen in ihrem Leben machen, wenn sie anfangen, erwachsen zu werden. Wenn man in die Schule geht und versucht Karriere zu machen, dann denkt man, Politik sei die Aufgabe der Politiker, später in meinem Leben stellte ich dann fest, dass das ein schlimmer Fehler in unserem System ist.

Nachdem Du Soldat warst, hast Du Dich 2007 entschlossen, die Armee wieder zu verlassen und unterzutauchen, keine einfache Entscheidung, nehme ich mal an, wie lange hast Du darüber nachgedacht? 

Das hat Monate gedauert. Im Januar 2007 wurde uns gesagt, dass wir mit unserer Einheit nicht wieder zurück in den Irak müssten, weil es zu viele Apache-Mechaniker gab. Ich dachte also, alles wäre okay und ich müsste mich nicht zu sehr darüber beunruhigen, aber ein paar Monate später hieß es, dass wir auf jeden Fall gehen müssen, und das war sehr schwierig für mich, weil ich 2005 so ziemlich die Wahrheit über den Krieg heraus gefunden hatte und mich die ganze Zeit mit der Entscheidung herumschlug, ob ich bei einem Neueinsatz mitmachen sollte. Ich würde also sagen, es waren mehrere Monate oder sogar mehr als ein Jahr, ich war wirklich hin und her gerissen und versuchte, herauszufinden, was ich eigentlich wollte, sollte es zu einem Neueinsatz kommen.

Wenn Du sagst, Du hast die Wahrheit über den Irakkrieg herausgefunden, was genau meinst Du damit?

Im Grunde habe ich heraus gefunden, dass die Vereinigten Staaten die gesamte Welt betrogen haben. Das habe ich durch verschiedene Recherchen, aber auch durch die Gründe, die sie nannten, erkannt. Wenn ich sage, dass die Vereinigten Staaten die gesamte Welt betrogen haben, meine ich, sie wurden über die Gründe für den Krieg belogen, sie wurden belogen, was die wahren Gegner in diesem Krieg anging, sie wurden über den Verlust von Menschenleben und die psychischen Schäden belogen. Die Soldaten wurden auch belogen, ihnen wurde gesagt, dass sich um sie gekümmert würde, falls sie zum Beispiel verletzt worden sind, auch nachdem sie aus dem Krieg zurückgekommen waren, und aus meiner Sichtweise war das alles nur ein riesiger Betrug. Ich stellte auch fest, dass ich nicht der einzige war, der so fühlte, sondern dass das auch einige andere Soldaten realisierten, als sie im Irak stationiert waren, aber sie hatten nicht nur Angst vor den rechtlichen Konsequenzen, sondern auch moralische Probleme.

Es gab also mehrere Leute mit Zweifeln? Aber Du warst der Einzige, der bereit war, die Konsequenzen einer Fahnenflucht zu tragen?

Aus meiner Einheit, ja. Ich war der Einzige, der aus diesen Gründen desertiert ist. Insgesamt sind aber fast 50.000 Soldaten seit dem Beginn des Krieges gegen den Terror desertiert. Auch wenn nicht alle miteinander in Verbindung stehen, gibt es eine Art Solidarität. Wir lesen Artikel übereinander, wir nehmen gegenseitig unsere Kämpfe wahr und auch unsere kleinen Siege im Kampf um Asyl oder darum, wieder ein normales Leben führen zu können.

Du bist sogar noch weiter gegangen als einfach zu desertieren, Du bist an die Öffentlichkeit gegangen. Dein Asylantrag ist jedoch abgelehnt worden und Du hast dagegen geklagt. Mit welcher Begründung ist Dein Antrag abgelehnt worden?

Der Asylantrag wurde hauptsächlich deswegen abgelehnt, weil gesagt wurde, dass ich nicht beweisen konnte, dass in dem Zeitraum, in dem ich im Irak war, Kriegsverbrechen begangen worden sind. Das war für mich total lächerlich, weil jeder zum Beispiel das „Collateral Murder“-Video gesehen hatte. Jeder wusste, dass die Apache-Hubschrauber für Dinge eingesetzt wurden, für die sie nicht gebaut worden sind, zumindest wurde uns das vom U.S. Militär damals erzählt. Apache-Hubschrauber werden normalerwiese als Unterstützung für die Infanterie eingesetzt, um schweres Gerät und schwere Waffen, wie Panzer, zu vernichten und um Bunker zu sprengen. Sie sind nicht dafür bestimmt, gegen unschuldige Leute eingesetzt zu werden, weil die Waffen eines Apache-Hubschraubers diese Menschen sofort zerfetzen, und das ist eindeutig Overkill.

Was also passierte, war, dass die deutsche Regierung nicht über die Legalität des gesamten Krieges gegen den Terror und speziell des Irakkrieges sprechen wollte. Also, wir haben schon darüber gesprochen, es wurde halt nur nicht bei der Entscheidungsfindung in Betracht gezogen. Sie benutzten stattdessen die Entscheidung, die die UN nach der Invasion getroffen hatte, in der der ganzen Sache ein legales Mandat verpasst worden ist. Das Ganze war völlig lächerlich, weil erst einmal Amerika internationales Recht und die U.S.-Verfassung bricht, indem es ein Land invadiert, das überhaupt keine Bedrohung für es ist, und dann entschließt sich die UN dazu, dieses Mandat hervorzubringen. Weil all das nicht mit berücksichtigt wurde, wurde der Asylantrag abgewiesen.

Es gab natürlich überhaupt keine Möglichkeit, dass ich die USA dazu bringen konnte, Informationen über ihren Luftkrieg herauszurücken, das sind hoch geschützte Geheiminformationen, und weil die deutsche Regierung auch nicht an diese Informationen kam, wurde gesagt, dass ich keine Beweise für diese Dinge, die passiert sind, hatte. Das war einer der Hauptgründe, der andere Hauptgrund war, dass sie kein Fehlverhalten der Vereinigten Staaten im Irak feststellen konnten, was ich auch absolut lächerlich finde. Ich hatte also keine andere Wahl, als Berufung einzulegen, nicht nur, weil ich Asyl erhalten möchte, sondern es geht auch um das Prinzip, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

Deine Klage liegt nun beim Europäischen Gerichtshof, wie zuversichtlich ist denn Dein Anwalt, dass Du den Fall gewinnst?

Ich würde sagen, dass er sehr zuversichtlich ist, denn von der rechtlichen Seite sieht es sehr gut für uns aus. Es wurde bewiesen, dass Amerika mehrere Gesetze gebrochen hat, und jeder, der sich mit dem Fall befasst hat, weiß, dass alle meine Behauptungen einfach zu belegen sind, und dass ich kein einziges Mal gelogen habe. Jeder kann nachprüfen, dass ich beim Militär war, es ist bekannt, dass ich im Irak war, die Taten des U.S.-Militärs im und in der Gegend vom Irak sind auch belegt worden. Sie wissen, dass Amerika einen globalen Krieg gegen den Terror kämpft, sie wissen auch, dass Amerika internationales Gesetz und die U.S.-Verfassung gebrochen hat. Also, auf der rechtlichen Seite sind wir wirklich sehr zuversichtlich.

Wann erwartest Du ein finales Urteil?

Ein endgültiges Urteil? Das wird noch dauern. Denn innerhalb von zwei Wochen nach dem 11. November wird die Generalsekretärin des Europäischen Gerichtshofs ihre Empfehlung aussprechen, und dann wird der Europäische Gerichtshof irgendwann im Januar ein Urteil, basierend darauf, fällen. Danach wird mir das Urteil zugesendet, und dann wird die eigentliche Asyl-Anhörung in München erst beginnen.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass Dein Fall ist ein sehr spannender Präzedenzfall ist. Die Hilfsorganisation Military Council Network schätzt, dass Hunderte amerikanische Deserteure illegal im deutschen Untergrund leben. Glaubst Du, dass einige oder sogar viele Deinem Vorbild folgen werden, gesetzt den Fall, Du gewinnst das Verfahren?

Ich würde sagen, es würde der Klage natürlich helfen, wenn sich mehr Leute anschließen würden. Die Perspektive würde sich ändern und es wäre nicht nur ein Kerl, den die Medien als diesen einen verärgerten Typen gegen das Militär darstellen könnten. Wenn sich mehr Soldaten anschließen würden, könnte man sehen, dass es ein tatsächliches Problem gibt, dem man sich widmen muss. Das wäre ein wirklicher Bonus. Ich glaube, dass sich kein Soldat anschließt, weil sie erst sehen wollen, was letztendlich mit mir passiert. Wie Du schon gesagt hast, der Fall ist ein Präzedenzfall, so etwas ist vorher noch nie getan worden und es war wirklich schwierig, überhaupt so weit zu kommen, wie ich es jetzt bin. In ein völlig fremdes Land zu gehen, die Kultur und Sprache nicht zu kennen, sich ein komplett neues Leben aufbauen zu müssen und gleichzeitig gegen sein altes Land dafür zu kämpfen, dass man in dem Land bleiben darf, das ist eine wahnsinnige Herausforderung, und viele Leute werden das sozusagen als Beispiel dafür sehen, was man tun sollte oder was man besser nicht tun sollte. Ich hoffe, dass meine Taten andere Leute dazu inspirieren, das Richtige zu machen, und dass man auch die Vereinigten Staaten dazu bekommt, die Fehler in ihrer Richtung zu sehen und hoffentlich ihre Kriege zu beenden.

Es ist ziemlich ausgeschlossen, dass Du wieder in die Vereinigten Staaten zurückkehren kannst, ist das nicht sehr schwer?

Ja, es ist sehr schwierig, vor allem wegen meiner Familie, die dort lebt. Ich habe sie schon mehr als zehn Jahre nicht mehr gesehen, und seinen eigenen Geburtsort, in dem man aufgewachsen ist und an den man so viele Kindheitserinnerungen hat, nie mehr wiederzusehen, ist natürlich schmerzlich, aber auf der anderen Seite war es eine Entscheidung, die ich treffen musste und etwas, mit dem ich gelernt habe zu leben.

André, ich wünsche Dir weiterhin viel Glück und Erfolg. Eine letzte Frage noch: Wenn Du auf die Höhen und Tiefen und Dein Leben in Deutschland zurückblickst, würdest Du sagen, dass es das wert war?

Ja, das würde ich definitiv sagen, denn meine Handlungen haben mir vor allem ein reines Gewissen beschert. Wenn ich vor dieselbe Entscheidung gestellt würde, würde ich es sicherlich wieder so machen, denn es ist einfach das Richtige, und wie ich schon gesagt habe, hoffe ich, dass das einen Präzedenzfall schafft, mit dem Leute, die vor einer ähnlichen Entscheidung stehen, den Mut finden, die richtige Wahl zu treffen.

Quelle: http://german.ruvr.ru/2014_10_27/Ich-fand-heraus-dass-die-Vereinigten-Staaten-die-gesamte-Welt-betrogen-haben-8264/

Gruß an die, die WIRKLICH Asyl benötigen

TA KI

Schin Bet – Töte zuerst!


gatekeepersAus aktuellem Anlass gibt es heute die für einen Oscar nominierte Dokumentation über den umstrittenen israelischen Geheimdienst Schin Bet. In Interviews berichten sechs hochrangige Schin-Bet-Offiziere ohne Umschweife über bedeutende Ereignisse in ihrer Amtszeit. Dabei sprechen sie auch über den moralischen Zwiespalt, in dem sie sich aufgrund von Folter und Terror, Verhaftungen und Ermordungen befanden.

schin betQuelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Schin+Bet+Toete+zuerst+/632771/detail.html

Gruß an die Auserwählten Lügner

TA KI

Töte zuerst- Video

 

 

US-Senator Rand Paul: Wir waren mit ISIS in Syrien verbündet


rand paul

 Der einflussreiche republikanische Senator Rand Paul hat öffentlich zugegeben, dass die USA die Terrorgruppe „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“ (ISIS) unterstützt haben.

„Wir haben uns mit ISIS in Syrien verbündet“, sagte Paul am Sonntag in einem CNN-Interview und fügte hinzu: „Einer der Gründe, warum ISIS ermutigt wurde, ist, dass wir die Verbündeten dieser Gruppe in Syrien bewaffnet haben. ISIS konnte ihre Machtposition ausbauen, weil wir die Rebellen gegen Assad unterstützt und aufgerüstet haben. Jetzt haben wir eine chaotische Situation. Die ISIS-Kämpfer wechseln zwischen Syrien und dem Irak hin und her.“

Senator Paul fuhr fort: „Ich prophezeie, dass der irakische Ministerpräsident Maliki und die schiitischen Kräfte gegen ISIS Widerstand leisten und ihren Vormarsch stoppen können. Maliki wird nicht gestürzt und auch Bagdad wird nicht von ISIS eingenommen werden.“

Die syrische Regierung hat zuvor mehrmals Saudi-Arabien, Katar, der Türkei, Frankreich und den USA vorgeworfen, die Al-Kaida sowie weitere Terrorgruppen in Syrien zwecks Regierungswechsel in Damaskus unterstützt zu haben.

.

Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/262061-us-senator-rand-paul-wir-waren-mit-isis-in-syrien-verb%C3%BCndet

Gruß an die, die die Wahrheit aussprechen

TA KI

Taxi zur Hölle


taxitothedarksideSeit die Bush-Regierung den Krieg gegen den Terror ausgerufen hat, ist alles erlaubt. Unschuldige dürfen verschleppt, gefoltert oder zu Tode geprügelt werden. So geschehen mit dem afghanischen Taxifahrer Dilawar, der auf der Bagram Air Base ermordet wurde. Dieser mit dem Oscar ausgezeichnete Dokumentarfilm deckt die unglaublich brutalen Verhörmethoden auf und zeigt den rücksichtslosen Machtmissbrauch der US-Administration.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Taxi+zur+Hoelle+de+/481582/detail.html