Unglaublich😱 Etwas Seltsames geht in uns vor! Das satanische im Menschen und der Einfluss Luzifers


Wie luziferische Einflüsse und ahrimanische Kräfte im Menschen wirken. Die Fragen, ist Satan in uns oder wie wirkt der Teufel im Menschen beschäftigen viele. Doch sind sich die meisten Menschen nicht im Klaren darüber wie dieser Einfluss ausgeübt wird. Wie also wirken Dämonen im Menschen? Um auf diese Frage eine Antwort zu finden beschäftigen wir uns zuvor noch damit, was diese sogenannten dämonischen und luziferischen Einflüsse in uns überhaupt sind…

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Die Kirche mobilisiert die Antifa!


Schon einmal hat die Kirche in Deutschland eine unrühmliche Rolle gespielt und mit dem Teufel paktiert. Das scheint sich jetzt zu wiederholen:

Lage. Ein buntes Zeichen gegen die AfD wollten die Jusos in Lage setzen. Mehrere 100 Menschen protestierten am Dienstagabend gegen den Auftritt von Marcus Pretzell, den Landesvorsitzenden der AfD.

Die Kirchen hatten in den Ostergottesdiensten dazu aufgerufen, in Demold hatte ein Besucher die Kirche allerdings unter Protest verlassen…

http://www.lz.de/lippe/lage/21754444_Jusos-organisieren-in-Lage-Proteste-gegen-die-AfD.html

Immerhin ist ein „schwarzes“ Schaf aus der Reihe getanzt, doch die überwiegende Mehrheit hat die Hetze von der Kanzel einfach gottgegeben hingenommen.

Es ist wirklich höchste Zeit, diesen antichristlichen Saustall zu verlassen, schließlich paktiert die Kirche nicht nur mit den Linksfaschisten sondern auch mit dem Islam.

Quelle: https://brd-schwindel.org/die-kirche-mobilisiert-die-antifa/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Eine fundamentale Parabel von Jiddu Krishnamurti – Der Teufel und sein Freund


Die organisierte Wahrheit

Der Teufel und sein Freund

Liebe Freunde,

vor etwa zwei Jahren erhielt ich mit der Post einen Umschlag mit einem der ersten Bücher von Jiddu Krishnamurti1. Es war ein Geschenk von einer mir unbekannten Fee, die offenbar von meiner besonderen Vorliebe für diesen weisen Menschen wusste. Zu meiner großen Überraschung war in dieser gut erhaltenen Erstausgabe ein alter Zeitungsartikel aus dem Jahre 1929 eingeklebt. Was ich hier zu lesen bekam erregte meine Aufmerksamkeit auf ganz besondere Weise. Im Wesentlichen handelt dieser Artikel von der ersten und damit auch letzten Amtshandlung als Oberhaupt des „Order of the Star in the East“ 3 4, dessen Vorsitzender er war. Um die Bedeutung und Tragweite dieser außergewöhnlichen Amtshandlung zu verstehen, sollte man zunächst wissen, was diesem besonderen Ereignis vorausging.

Bereits 18 Jahre zuvor (1911) gründeten George Arundale, Dr. Annie Besant (die Präsidentin der Theosophischen Gesellschaft) zusammen mit C.W. Leadbeater den Orden „Stern des Ostens“. Dieser Orden sollte dem Zwecke dienen, den damals noch jungen Jiddu Krishnamurti unter dem Namen Alcyone als den wiedergeborenen Matreya (Weltenlehrer) zu propagieren. Hierzu musste Jiddu Krishnamurti allerdings erst das 33. Lebensjahr erreichen. So lag also Krishnamurtis einzige Amtshandlung in der Zurückweisung dieses höchst verlockenden Geschenkes. Das wirklich besondere hieran war jedoch sein außergewöhnlicher Beweggrund für seinen radikalen Beschluss. Diesen Beweggrund erklärte Jiddu Krishnamurti mit der Parabel „Der Teufel und sein Freund“. In diesem Zeitungsartikel ist zu lesen:

„Krischnamurtis Abschied“ (Offensichtlich wurde Krishnamurti hier etwas anders geschrieben)

Zeitungsartikel-Order_of_the_Star-1929_Jiddu-Krishnamurti-dieter-borers-de

Original Zeitungsartikel Order of the Star 1929 – Jiddu Krishnamurti
„Wie wir schon kurz berichtet haben, hat Krischnamurti den theosophischen Orden „Der Stern des Ostens“, von dem er als Prophet verehrt wird, in dem Lager von Ommen in der holländischen Provinz Overijssel aufgelöst. Interessanter als die Tatsache erscheint, so meint die „Boss. Zeitung“, die Begründung, die Krischnamurti in einer Rede in einem Zelt vor fast 3000 seiner Anhänger gab. Er begann mit der Parabel:

Der Teufel spazierte mit einem Freund. Vor ihnen ging ein Mann mit einem symphatischen Aussehen. Er suchte etwas. Immer wieder bückte er sich und steckte etwas in seine Tasche. Was tut der Mann? fragte der Freund den Teufel, Mephisto antwortete: „Er sucht die Wahrheit, und er findet viele Gründe von ihr. Er hebt sie auf und steckt sie sorgsam in seine Tasche.“

„Das sieht dann schlimm für dich aus“, sagte der Freund. Mephisto grinste und antwortete: „Absolut nicht, lieber Freund. Da drüben laufen noch mehr Wahrheitssucher. Ich habe einen guten Gedanken. Wir organisieren sie!“

„Glaubt mir,“ fuhr Krischnamurti fort, „die Wahrheit ist nicht zu organisieren5. Jede Organisation ist ein beklemmendes Band. Sie unterdrückt die Wahrheit, sie zerreißt sie. Nur die materiellen Dinge, wie die Post, den Verkehr und dergleichen darf man organisieren. Wer die Wahrheit sucht, muss frei sein. Organisation vernichtet die Wahrheit und bringt einen Ersatz. Jeder Mensch muss selbst die Wahrheit suchen. Man kann den Gipfel eines Berges nicht heruntertragen, sondern man muss selbst emporsteigen wenn man den Ausblick des Gipfels genießen will. Auch die beste Organisation würde den Gipfel nicht herunterbringen können, aber der menschliche Geist ist faul, er will den Gipfel zu sich gebracht haben. Organisation macht aus den Individuen eine Herde, die einen Führer braucht. Jedes Individuum soll sich jedoch selbst führen. Organisierte Wahrheit ist ein Spielzeug für die Schwachen. Ich will keine Organisation. Ich will Freiheit für mich, ich will Freiheit für jeden. Ich will keine neue Sekte, ich bringe keine neue Religion, keinen neuen Glauben, keine Anhänger. Achtzehn Jahre habt ihr euch auf die Ankunft des Weltlehrers vorbereitet; jetzt bin ich da, und ich sage: nur wenige haben mich verstanden. Diese Wenigen brauchen keine Organisation.“

Ende des Zitates.

Wer war dieser außergewöhnliche Mensch? Jiddu Krishnamurti wurde am 11. Mai 1895 in Madanapalle, einer kleinen Stadt in Südindien geboren. Er und sein Bruder wurden in jungen Jahren von Dr. Annie Besant adoptiert, damals Präsidentin der Theosophischen Gesellschaft. Dr. Besant und andere verkündeten, dass Krishnamurti der Weltlehrer sein würde, dessen Erscheinen die Theosophen prophezeit hatten. Um die Öffentlichkeit für sein Erscheinen vorzubereiten, wurde eine weltweite Organisation mit dem Namen „Stern des Ostens“ gegründet, und der noch junge Krishnamurti wurde ihr Oberhaupt.

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Die Theosophin Annie Besant im hellen Mantel, rechts neben ihr Krishnamurti, links neben ihr Krishnamurtis jüngerer Bruder Nitya und hinter diesem George Arundale im Jahr 1911 in England6

Im Jahr 1929 aber legte Krishnamurti diese Rolle, die ihm auferlegt worden war, nieder, löste den Stern des Ostens mit seiner riesigen Anhängerschaft auf und gab alle Spenden in Form von Geldern und Besitztümern zurück. Krishnamurti gehörte keiner religiösen Organisation an und keiner Sekte, noch hat er sich jemals einer politischen Richtung oder Ideologie verschrieben. Vielmehr behauptete er, dass jene Dinge die Faktoren sind, die Menschen untereinander spalten und Konflikt und Krieg verursachen. Er erinnerte seine Zuhörer immer wieder daran, dass wir alle zuerst Menschen sind und nicht Hindus, Muslims oder Christen, dass wir wie die übrige Menschheit sind und nicht von einander getrennt.

Ein zentraler Punkt in der Lehre Krishnamurtis ist die Frage nach dem Ich. Während die Aufgabe der Psychologie bei Sigmund Freud darin liegt, unbewusste Ich-Anteile in das Ich zu integrieren, um auf diese Weise (bereits aufgetretene) Konflikte aufzulösen, erkennt Krishnamurti bereits in der Annahme der Existenz eines Ichs das eigentliche Problem: Nicht eine Ich-Stabilisierung wird bei Krishnamurti angestrebt, sondern dessen Auflösung. Das Ich, oder auch Ego ist für Krishnamurti hingegen die Ursache aller Konflikte. Die Wurzeln der Probleme (Jiddu Krishnamurti nennt sie Konflikte) liegen in der fehlenden Selbsterkenntnis!

Ich möchte Euch hierzu an eine Passage aus meinem Buch „Der verratene Himmel – Rückkehr nach Eden“ 7erinnern. Im Kapitel „Vom Werden zum Sein – vom Sein zum Werden“ ist zu lesen:

„Im ersten Kapitel des Buches ›Vom Werden zum Sein‹8 gingen Jiddu Krishnamurti und ›einer der führenden Physiker des Westens‹, David Bohm, den Ursachen unseres geistigen Konfliktes nach. Als Erstes stellte Krishnamurti die Frage, »ob die Menschheit in die Irre gegangen ist?« Beide kamen zur Ansicht, dass der Anfang dieses Irrweges ›vor langer Zeit‹ begann. David Bohm fügte hinzu »…, dass der Mensch vor ungefähr fünf- oder sechstausend Jahren in die Irre ging, als er zu plündern und Sklaven zu nehmen begann. Danach besteht der Hauptzweck seines Daseins darin, Beute zu machen und zu plündern.«

In ihrer Erforschung für die Ursachen des irrigen Verhaltens der Menschen ermittelten David Bohm und Jiddu Krishnamurti eine ganz besondere Eigenart, nämlich ›innerlich etwas werden zu wollen‹. Sie kamen darin überein, dass dieses Werden-Wollen die Wurzel des Konfliktes sei.“

Liebe Freunde,

wenn Jiddu Kristhnamurti dem „Werden wollen“ als die „Wurzel des Konfliktes“ zuspricht, bezieht er sich auf das künstliche Selbst, also unser Ego. Sehr oberflächlich könnte man sagen, dass das „Werden wollen“ eine Motivation eines Egos ist. Das „Werden wollen“ ist vom „Ich will (haben, sein usw.)“ zu unterscheiden. Das „Werden wollen“ Krishnamurtis scheint sich auf die Motivation zu beziehen, etwas anderes zu sein oder werden zu wollen. Mit diesem Willen (wollen) versucht das Ego den „Gipfel des Berges“ herunterzutragen. Ohne jedoch zu wissen, was ihn auf diesem Gipfel erwartet. Ich meine jedoch, dass dieses „Werden wollen“ nicht die „Wurzel des Konfliktes“ ist. Eine solche „Wurzel“ (Ursache) sehe ich eher in seiner übersteigerten Version, dem sogenannten Egoismus9. Ein übersteigertes Ego (griechisch ego „ich“) sieht sich getrennt vom „wir“, getrennt vom Ganzen, getrennt von der Quelle.

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Und nun zur Parabel „Der Teufel und sein Freund“ und seinem Sinngehalt über die Wahrheit.

Im Johannes-Evangelium (Joh 18,38) stellte Pontius Pilatus Jesu die Frage: „Was ist die Wahrheit?“ Jesus antwortete, dass er in die Welt gekommen sei, um „Zeugnis für die Wahrheit“ abzulegen. Pilatus, der diese Frage stellte ging fort, ohne die Antwort abzuwarten. Er war sicher: Es gibt keine wahre und richtige Antwort! Heute ließe sich sagen, dass Wahrheitsfindung ein Prozess ist, bei dem die Menschen der Wirklichkeit immer näher kommen, jedoch ohne sie ganz erreichen und begreifen zu können.

Der Brockhaus definiert Wahrheit wie folgt:

„Wahrheit ist die Übereinstimmung der Erkenntnis mit ihrem Gegenstand. Da dieser stets ein bestimmter ist, kann die Übereinstimmung nur durch Vergleichung mit ihm, nicht aber nach allgemeinen Regeln erkannt werden. Daraus folgt, dass es kein allgemeines Kriterium der Wahrheit geben kann, das für alle Erkenntnisse ohne Unterschied ihrer Gegenstände gültig wäre. – Von der inhaltlichen Wahrheit (materiale Wahrheit) zu unterscheiden ist die logische Wahrheit (formale Wahrheit), die in der Übereinstimmung der Erkenntnis mit den allgemeinen Regeln des Denkens besteht und mithin die logische Richtigkeit der Aussage betrifft; für sie ist mit den Gesetzen der formalen Logik ein allgemeines Kriterium gegeben, das aber nur die Form, nicht jedoch den Inhalt der Erkenntnis umfasst. So kann z. B. ein Schlusssatz (Conclusio) logisch falsch, inhaltlich aber wahr sein und umgekehrt.“

Gibt es denn überhaupt eine Wahrheit? Wahrheit basiert auf unserer persönlichen Wahrnehmungen und auf unseren Auffassungen. Wie lässt sich das Wahre als das benennen was es ist? Einer zutreffende Wahrnehmung ist nur im unmittelbaren Gewahrsein möglich. Also eine Wahrnehmung, die nicht von den Vorurteilen und Erwartungen des Egos geprägt ist, also außerhalb des Verstandes erfolgt. Das Verstandes-Ego sieht die Dinge (Ereignisse usw.) gerne so, wie sie in seiner Vorstellung sein sollten. Es vergleicht und bewertet. Ein Resümee Krishnamurtis Parabel wäre: „Wer die Wahrheit sucht, muss frei sein“, frei von der vergleichenden Logik des Verstandes.

Doch ist dieses „frei sein“ überhaupt möglich? Eine solche Freiheit würde einer ganzheitlichen Wahrnehmung von ›Allem, was Ist‹ entsprechen. Diesen Zustande erreichen wir im Gewahrsein, also wenn sich der Verstand in die ›2. Reihe‹ zurückgezogen hat. Diese Wahrnehmung erfolgt aus dem Selbst. Ich bemühe mich immer meinen Verstand nur als freundschaftlichen Berater zu sehen und meiner stets nach zutreffender Wahrheit strebenden Intuition den Vortritt zu lassen; das Gefühl ist der Wahrheit oft näher als der Verstand.

Me Agape

Euer Dieter Broers

Quelle: http://dieter-broers.de/eine-fundamentale-parabel-von-jiddu-krishnamurti-der-teufel-und-sein-freund/

Gruß

TA KI

Der Schwur der Jesuiten


IHSDieser Artikel erschien hier bereits am 05. August 2014

In acquisa 7/98 fand ich eine Buchbesprechung: Das Managementmodell der Jesuiten, Helmut Geiselhart, Gabler Verlag, 167 Seiten, 68,- DM.

Darin heißt es: „Dem Jesuitenorden ist es gelungen, sich über Jahrhunderte hinweg durch kritische Selbstreflexion permanent zu erneuern. Er hat damit das institutionalisiert, was eine lernende Organisation ausmacht. Dieses Erfolgsprinzip läßt sich auf Unternehmen übertragen. … Er (Geiselhart) beschreibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Orden und Unternehmen, skizziert das Leben des Ordensgründer Ignatius von Loyola und macht den Leser vertraut mit meditativen Übungen als Quelle des Erfolgs.“

Um es gleich vorweg zu sagen, ich habe das Buch nicht gelesen. Dennoch ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, daß – und wie Kirchen und Sekten alle Register ziehen, um in die Unternehmen einzudringen – und sei es zunächst nur durch „geistige Übungen“. Leider ist dabei eine gewisse Inkonsequenz zu beobachten, denn wer vor Scientology warnt, sollte auch Ziele und Gesinnung aller anderen Sekten, einschließlich der großen Kirchen überprüfen.

Was mit Sicherheit nicht im Buch von Helmut Geiselhart steht, Sie aber vielleicht kennen sollten, wenn Sie das Managementmodell der Jesuiten interessiert, ist

Der Schwur der Jesuiten

Ich …………………………………. (Name des zukünftigen Mitglieds der Jesuiten), werde jetzt, in der Gegenwart des allmächtigen Gottes, der gebenedeiten Jungfrau Maria, des gesegneten Erzengels Michael, des seligen Johannes des Täufers, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und all der Heiligen und heiligen, himmlischen Heerscharen und zu dir, meinem geistlichen Vater, dem oberen General der Vereinigung Jesu, gegründet durch den Heiligen Ignatius von Loyola, in dem Pontifikalamt von Paul III. und fortgesetzt bis zum jetzigen, hervorgebracht durch den Leib der Jungfrau, der Gebärmutter Gottes und dem Stab Jesu Christi, erklären und schwören, daß seine Heiligkeit, der Papst, Christi stellvertretender Vize-Regent ist; und er ist das wahre und einzige Haupt der katholischen und universellen Kirche über die ganze Erde; und daß aufgrund des Schlüssels zum Binden und Lösen, der seiner Heiligkeit durch meinen Erlöser Jesus Christus, gegeben ist, er die Macht hat, ketzerische Könige, Prinzen, Staaten, Republiken und Regierungen aus dem Amt abzusetzen, die alle illegal sind ohne seine heilige Bestätigung, und daß sie mit Sicherheit vernichtet werden mögen. Weiter erkläre ich, daß ich allen oder irgendwelchen Vertretern deiner Heiligkeit an jedem Platz, wo immer ich sein werde, helfen und beistehen und sie beraten und mein äußerstes tun will, um die ketzerischen protestantischen oder freiheitlichen Lehren auf rechtmäßige Art und Weise oder auch anders auszurotten, und alle von ihnen beanspruchte Macht zu zerstören.

Ich verspreche und erkläre auch, daß ich nichtsdestoweniger darauf verzichte, irgendeine ketzerische Religion anzunehmen, um die Interessen der Mutterkirche auszubreiten und alle Pläne ihrer Vertreter geheim und vertraulich zu halten, und wenn sie mir von Zeit zu Zeit Instruktionen geben mögen, sie nicht direkt oder indirekt bekanntzugeben durch Wort oder Schrift oder welche Umstände auch immer; sondern alles auszuführen, das du, mein geistlicher Vater, mir vorschlägst, aufträgst oder offenbarst …

Weiter verspreche ich, daß ich keine eigene Meinung oder eigenen Willen haben will oder irgendeinen geistigen Vorbehalt, was auch immer, selbst als eine Leiche oder ein Kadaver, sondern bereitwillig jedem einzelnen Befehl gehorche, den ich von meinem Obersten in der Armee des Papstes und Jesus Christus empfangen mag. Daß ich zu jedem Teil der Erde gehen werde, wo auch immer, ohne zu murren, und in allen Dingen unterwürfig sein will, wie auch immer es mir übertragen wird … Außerdem verspreche ich, daß ich, wenn sich Gelegenheit bietet, unbarmherzig den Krieg erkläre und geheim oder offen gegen alle Ketzer, Protestanten und Liberale vorgehe, wie es mir zu tun befohlen ist, um sie mit Stumpf und Stiel auszurotten und sie von der Erdoberfläche verschwinden zu lassen; und ich will weder vor Alter, gesellschaftlicher Stellung noch irgendwelchen Umständen halt machen. Ich werde sie hängen, verbrennen, verwüsten, kochen, enthäupten, erwürgen und diese Ketzer lebendig vergraben, die Bäuche der Frauen aufschlitzen und die Köpfe ihrer Kinder gegen die Wand schlagen, nur um ihre verfluchte Brut für immer zu vernichten. Und wenn ich sie nicht öffentlich umbringen kann, so werde ich das mit einem vergifteten Kelch, dem Galgen, dem Dolch oder der bleiernen Kugel heimlich tun, ungeachtet der Ehre, des Ranges, der Würde oder der Autorität der Person bzw. Personen, die sie innehaben; egal, wie sie in der Öffentlichkeit oder im privaten Leben gestellt sein mögen. Ich werde so handeln, wie und wann immer mir von irgendeinem Agenten des Papstes oder Oberhaupt der Bruderschaft des heiligen Glaubens der Gesellschaft Jesu befohlen wird.“

der erste jesuit

Quellen:
1. Prof. Dr. Walter Veith, Kapstadt;
2. Ausschnitt aus dem „Schwur der höchsten Weihe“ der Jesuiten, aufgeschrieben im Verzeichnis des Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika (House Bill 1523, Contested election case of Eugene C. Bonniwell, against Thos. S. Butler, February 15, 1913, pp. 3215-16)

Wie finden Sie das Managementmodell der Jesuiten?

Der spanische Ex-Jesuit Dr. Alberto Rivera schreibt in „Die Heiligen Väter“: Nun werden Sie die „Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden“ (Offenbarung 17,5) in all ihrer politischen, wirtschaftlichen und militärischen Macht kennenlernen. Als ich ein vereidigter Jesuit war, wurde uns die Wahrheit über beide, die Nazi- und kommunistische Partei erzählt. Ich lernte, warum Millionen wehrloser Juden in den Tod gestürzt wurden. Drei Jahre lang wurde ich von einem brillanten deutschen Jesuiten, Augustin Cardinal Bea, unterrichtet, der uns streng geheime Informationen gab, die nie in Geschichtsbüchern erscheinen werden.

Die meisten großen protestantischen Lehrer, wie Wyklif, Calvin, Wesley, Finney, Moody, Spurgeon, und viele andere glaubten (auch Luther), daß die römisch-katholische Institution die „Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden“ sei. Die Offenbarung in der Bibel beschreibt in Kapitel 17 nicht das alte Babylon, sondern den Vatikan in den heutigen Tagen!

Kein anderes religiöses System in der Welt nennt sich selbst „Mutter“. Sogar ihre Farben sind in der Bibel beschrieben,“scharlach“ und „purpur“, Symbole der Autorität. Kein anderes religiöses System hat die Kräfte: politisch und religiös. Die „Mutter der Greuel“ hat viele Kinder … Sie wurden von Satan durch den Vatikan erschaffen und unterhalten, um Tod und Elend über Millionen von Menschen zu bringen. Das ist eines der am strengsten gehüteten Geheimnisse moderner Zeit.“

„… Weil das große römische Imperium zerfiel, wechselten die Caesaren ihre Kleidung und zogen sich religiöse Kostüme an; aber ihr satanisches, religiöses System blieb. Sie gaben ihren alten Göttern neue Namen. Jupiter wurde der Apostel Petrus, Venus die Jungfrau Maria usw. Wegen der schweren Christenverfolgung funktionierte die wahre Gemeinde Christi seit dem Jahre 60 n.Chr. nur im Untergrund (Katakomben).

„… Ignatius von Loyola (1491-1556). Er war der Erfinder der „Gesellschaft Jesu“ = Societas Jesu (S.J.), des Jesuiten- Ordens. Er gründete auch die „Illuminati“ (= Erleuchteten) und wurde der erste Jesuiten-General. Dank der Unterstützung der römisch-katholischen Institution wurde er 1622 zum Heiligen gemacht (Denkmal in der Kirche Del Gesu in Rom). Er war ein satanisches Genie und baute eine Armee spezieller Priester auf, die völlig der Disziplin und Ordnung untertan waren. Sie haben Kriege gestartet, Könige und Präsidenten ermorden lassen (z.B. Abraham Lincoln) und werden alles tun, um Leben oder Ruf dessen zu vernichten, der es wagt, ihnen im Wege zu stehen. Die Jesuiten waren aus fast allen Nationen hinausgeworfen worden, mit Ausnahme der USA, wo sie sehr aktiv sind in der Politik, der US-Einwanderung usw. Ihre Aufgabe ist es, jedermann so weit zu bringen, daß sie auf ihre Knie fallen, um den Papst als den Stellvertreter Jesu Christi auf Erden anzuerkennen und sich völlig seiner Macht zu unterwerfen. Der Jesuiten-General ist bekannt als der „Schwarze Papst“. er regiert in Wirklichkeit den Vatikan hinter den Szenen; und Satan leitet den schwarzen Papst.

Die meisten Bücher über die Jesuiten sind entweder vermißt, verbrannt oder werden nicht mehr gedruckt. Nicht nur Bücher, sondern auch Ex-Jesuitenpriester sind entweder spurlos verschwunden oder tot. Waren bzw. sind die Jesuiten auch im 20. Jahrhundert tätig? … Was Sie jetzt lesen werden, wird Ihnen die Haare zu Berge stehen lassen! …

In der spanischen Presse wurde am Todestag Hitlers eine Begräbnisrede in der Presse veröffentlicht: „Adolf Hitler, ein Sohn der katholischen Kirche starb als „Verteidiger des Christentums“. Es ist verständlich, daß keine Trauerworte über seinen Tod gefunden werden können, weil es viele gibt, die sein Leben verherrlichen. Über seinen sterblichen Überresten stand eine siegreiche moralische Figur. Mit der Palme der Märtyrer gibt Gott Hitler den Sieger-Lorbeerkranz.“

Dies war eine Verlautbarung des Vatikan via Madrid. Hat sich die Mutter aller Greuel jemals vor der Welt oder den Juden entschuldigt? Nein, sie wird es nie tun. Der Vatikan anerkannte Israel bis heute nicht als Staat. Der Preis für eine Anerkennung wäre die Besitznahme Jerusalems durch den Vatikan. Gott helfe uns, sollten die USA ein Konkordat mit dem Vatikan unterschreiben! Verhandlungen sind im Gange. Die religiöse Maschine dieser Zeit ist sehr alt …“ „Ein Bindeglied ist heute gefunden, nämlich im Obelisk, der eine viereckige Säule ist, die in die 4 Himmelsrichtungen weist. Auf der Spitze befindet sich eine Pyramide. Diese repräsentiert eine Kombination von religiöser und politisch-weltlicher Macht. Der Obelisk befindet sich in Ägypten, in den USA (Washingtonmonument) und im Vatikan. Für die Freimaurer, die Jesuiten und Illuminati steht es als geheimes Symbol für „Eine-Welt-Regierung“.

Quelle: http://www.offenbarung.de/papsttum-schwur-der-jesuiten.php

Gruß an die wahren Gläubigen

TA KI

Von sagenhaften Steinen


und

warum an Steinen Sagen haften

Sagen tradieren vorgeschichtliche Mythen und Kulthandlungen. Was über tausende von Jahren Bewusstsein und Handeln prägt hinterlässt Spuren bis heute. Steine haben Namen, sie weisen bestimmte Formen oder Körpereindrücke auf. Bei ihnen zeigen sich Schlangen und Schätze, man opfert auf Steinen, holt neugeborene Kinder darunter hervor. Tonnenschwere Findlinge lassen sich mit Leichtigkeit tragen oder drehen. In den Märchen werden Menschen in Steine verwandelt. Solche Motive entstammen frühen Epochen, sind jedoch überlagert von späteren Schichten, in denen sich Patriarchalisierungs- und Christianisierungsprozesse spiegeln.

stein vom pfronten

Woher die Steine kommen

  • · Im Walliser Lötschental erscheint eines Tages eine Zwergenfrau, d’Holzmüeterä, sie trägt einen gewaltigen Steinblock auf dem Rücken und strickt dazu noch ein Zwergenkleid. Weil sie von den Menschen geneckt wird, stellt sie den Klotz ab, dort wo er heute noch tief im Boden steckt · Der Riese vom Calfeisental transportiert einen Mühlstein von Mels bis nach Vättis hinauf. Andere sagen, der Block sei vom nahen Berg heruntergerollt. Beim Stein treffen sich die Hexen zum Tanz · Am alten Wallfahrtsweg auf die Rigi steht ein ofengrosser schwarzer Marmelstein. Damit will der Teufel den Neubau der Kapelle Maria zum Schnee verhindern. Ein altes Mütterchen überrascht ihn, ruft erschrocken „Jesses Maria“, daraufhin muss er den Koloss absetzen. Noch heute sieht man die Krallenspur ·

Die Steinverehrung reicht in die Jungsteinzeit zurück, entwickelt aus den paläolithischen Höhlenkulten. In flachen Gegenden baut man künstliche Höhlen und Hügel als megalithische Grabanlagen. Sie beherbergen die Verstorbenen eines Clans, dienen Kulthandlungen und astronomischen Messungen. Noch heute bleibt mancherorts rätselhaft, wie die tonnenschweren Blöcke über weite Strecken transportiert wurden. Wenn auch die Findlinge in den Alpengebieten nicht von Menschenhand an ihren jetzigen Ort gelangten steckt doch in mancher Sage diese Erinnerung mit drin. Steinsetzungen sind ein Werk von Generationen, eine „riesige“ Aufgabe zur Ehre der Grossen Göttin. Hinzu kommt die Vorstellung der Landschaft als Frau, naheliegend also, wenn sie Steine auf ihrem Rücken trägt.

 

Eingang zu den Schätzen der Anderswelt

· Ein Jagdhund schlüpft unter den Römerstein von Lenzburg. Wie von Geisterhand dreht sich der gewaltige Stein, gibt eine Treppe und einen langen Gang frei, zuhinterst ein Tor. Steinalte bärtige Gesellen bewachen eine Schatzkiste · Das Regeli, eine seltsame alte Frau lebt einsam in ihrer zerfallenen Hütte. Einmal im Jahr am Karfreitag steigt sie vor Sonnenaufgang auf den nahen Berg und lässt sich von der aufgehenden Sonne bestrahlen. Noch heute trägt der Stein ihren Namen. Es heisst, wer das Regeli erlöst, gewinnt einen grossen Schatz · In Längenfeld wohnen vor Zeiten wilde Fräulein. Sie graben sich dort eine neun Stufen tiefe Höhle. Auch haben sie einen eigenen Stein, auf dem sie sich sehen lassen, er heisst nach ihnen Frauenstein. Man sieht sie oft auf demselben sitzen, wie sie ihre blonden Haare kämmen und schöne Lieder singen. Naht sich ein Mensch, so ziehen sie sich schnell in die Höhle zurück · Beim Entfernen eines erratischen Blockes in der Bettelmatt entdeckt man unter dem Stein vier Beilklingen ·

 

In den Alpengebieten gibt es nur vereinzelt Steinsetzungen. Überall aber bieten imposante Steine und Findlinge natürliche Objekte, um von den Menschen beachtet zu werden. Weisen sie höhlenähnliche Vertiefungen, Durchschlupfe oder Löcher auf, können sie zu Ahninnensteinen[1] werden und den Eingang zur Anderswelt markieren. Zuweilen sind die Steine künstlich bearbeitet mit Schalen, Rinnen oder Kerben. Bärtige alte Gesellen sind Verstorbene, sie warten auf ihre Rückkehr ins Leben. Schätze verwandeln sich in der neuen Vegetationsperiode in blühende Felder, wenn sie von der erstarkenden Frühlingssonne bestrahlt werden. Das Regeli, die Winteralte, vollzieht ein Frühlingsritual, in dessen Verlauf vielerorts Weihegaben niedergelegt werden, wie archäologische Depotfunde unter Steinen belegen.

schalenstein

Aus den Steinen kommen die Kinder

· Unter dem grauen Stein von Biel gräbt man die Kinder hervor · Alter Weiber Morgengabe heisst ein eiförmiger Fels, der frei aus dem Vierwaldstättersee hervorragt. Aus diesem Fels werden die kleinen Kinder geholt · In der Umgebung von Lenzburg gibt es mehrere Granitblöcke, die von einem Steinregen herrühren. Die Hebamme nimmt diejenigen Kinder zuerst, die am lautesten schreien, deshalb weiss man nicht im Voraus, ob es ein Bübchen oder ein Mädchen wird · Man muss dreimal an den Stein klopfen oder dreimal um den Stein herumgehen · Aus der Höhle des Rosensteins werden die Kinder von der Weissen Frau gereicht · Frauen mit Kinderwunsch rutschen über Steine oder stellen den Fuss in den Lochstein, aus dem das Wasser bei der Verena-Quelle sprudelt ·

Steine markieren Grabstätten und Eingänge zur Anderswelt, dort entsteht gemäss den alten Wiedergeburtsvorstellungen neues Leben. An diesen regenerativen Orten des Erdschosses halten sich die Seelen der Verstorbenen auf, behütet von der Urahnin, der Weissen Frau, der Heiligen Verena. Durch Berührung mit dem Stein kommt es zu einer spirituellen Empfängnis, deshalb rutschen Frauen auf den Steinen. Eine Verbindung mit Wasser verstärkt die Symbolik. Unter Steinen hervorsprudelndes Wasser ist Lebenswasser aus dem Schoss der Ahnin-Göttin.

landschaft schalenstein

Heilende Steine

Aus dem Wiedergeburtsglauben wird auch verständlich, warum viele Steine heilende Wirkung haben. Ihre lebenschöpfende Kraft vermag Krankheiten zu überwinden.

  • · Beim Grabmahl der heiligen Idda gibt es einen Lochstein, dort stecken Pilger die schmerzenden Füsse hinein · In Einsiedeln hält man erkrankte Glieder in die Höhlung eines erratischen Blockes · In Skandinavien salbt man die Steine gegen Krankheiten · Aus Steinen wird heilsames Steinmehl gewonnen ·

 

Körperspuren im Stein

  • · Am Gonzen versucht eine Hexe auf die andere Talseite zu fliegen, es misslingt, ihre Fussspuren bohren sich in den Stein, auf dem sie landet · Auf dem Weg zur Tumpener Alm kommt man zu einer Stelle, die „Am Truttefuss“ heisst. Es gibt dort eine etwas erhöhte Steinplatte, auf der merkwürdige Vertiefungen zu sehen sind; eine sieht aus wie ein Menschenfuss, eine wie ein Kuhfuss und die dritte wie ein Ziegenfuss. Diese Eindrücke auf der Platte rühren von einer Trude her, die da darüber gegangen ist. Auch wird die Steinplatte „Der Hexentanz“ genannt ·Der wilde Mann und die Langtüttin kommen oft im Pillerberg zusammen, dort wo jetzt noch der weisse Stein liegt. Noch sieht man vom wilden Mann die eineinhalb Spannen grosse Fussstapfe. Sein Stecken drückt dem Sesselstein, an dem er lehnt eine solche Vertiefung ein, dass eine grosse Rinne entsteht. Ebenso sieht man noch genau im Felsen, wo er sitzt und wo er den Zwirnknäuel und das Strumpfelbrett hinlegt, dort sind Rillen eingedrückt. So sitzen sie oft stundenlang beisammen und spielen · Drei Löcher zeugen von einem falschen Schwur um Bodenbesitz, tief graben sich die Schwurfinger in den Stein, der seither den Namen Dreifingerstein trägt · Oraspighel (Eulenspiegel) und der Teufel streiten sich um die Herbsternte im Oberhalbstein. Wütend schleudert der Teufel einen Stein, verfehlt seinen Kumpanen. Das Geschoss schlägt ein Loch in den Piz d’Aela. Weil er beim Werfen ausrutscht, gräbt sich sein Knie in eine Platte am Boden. Durch das Loch im Piz scheint zu Zeiten die Morgensonne auf den Kniestein und wenn sich das Wasser darin sammelt, nennt man es Teufelswein · Der Riese Bernard liegt trauernd auf einem Steinblock bis zu seinem Tod, weil seine Liebe zur Blanche, der Weissen Frau, unerwidert bleibt, sein ganzer Körper ist darin abgedrückt. Man nennt den Stein „la pierre du sauvage“ ·

Im Stein verkörpert sich die Ahnin-Göttin selber oder ihr männlicher Partner, der als Kulturheros die Belange der Menschen und der Natur vertritt. In den Sagen wird sie zur wilden Frau, abgewertet zur Trude oder Hexe, er ist der Riese, der wilde Mann oder entsprechend dämonisiert der Satan. Der Heros manifestiert sich oft in Tiergestalt (Totemtier) als bocksfüssiger Teufel. Auch die Göttin zeigt sich zuweilen in Tierform, als Vogel, Kuh, Ziege oder Füchsin, davon zeugen die Spuren auf den Steinen. Sie verweisen auf göttliche Anwesenheit und vermitteln numinose Kraft.

unheilige kreuze der kirche

Steine im Jahreskreis

  • ·An Fronfasten, den Johannestagen und um Peter und Paul erscheint jeweils ein Lichtlein beim Geissbergerstein · Der Zwölfistein in Biel dreht sich an Quatembertagen, jener in Ins täglich am Mittagspunkt der Sonne. Er heisst Schallenstein und hat seinen Namen vom Schallen der Schellen, die an bestimmten Tagen im Jahr die Flurumgänge und Prozessionen zum Stein begleiten · Hauptfeiertage beim Fridolinstein in Rankweil sind der 1. Mai und der 2. Juli. Am Vorabend zum Maifest, in der Walpurgisnacht, gibt es eine grosse Lichterprozession zum Stein · Den Hexenstein von Terenten (Südtirol) fürchten die Bauern, denn dort feierten die Hexen einst die Sommersonnenwende. Bei Grabungen werden Kohlenreste festgestellt, in der Nähe befindet sich eine Platte mit schönen Schalen ·

Zeitangaben in den Sagen sind oft an jahreszeitlich relevante Daten gebunden. Die Benennung folgt christlicher Terminologie, dahinter verstecken sich heidnische Kultfeste mit astronomischem Bezug zu den Sonnenwenden und zum Bauernkalender. Der häufig genannte vierteljährlich wiederkehrende Termin Quatember oder Fronfasten entspricht Festdaten, die aus keltischer oder antiker Überlieferung bekannt sind. Hinzu kommen die grossen Sonnwendfeste an den Eckpunkten des Jahres, die heute christlich begangen werden. Für die Menschen sind solche Kultfeste von grosser Bedeutung, denn sie helfen, die Kräfte der Natur zu entfalten und die Fruchtbarkeit der Erde für die Acker- und Viehwirtschaft sicherzustellen.

israelit bei Hohenschwangaumagnustritt

Opfer- und Weihegaben

  • · Kleidergeschenke für die Wildleute werden auf Steinen dargebracht, für die Percht und die Wilde Frau legt man Speisen auf Kreuzwege und Feldsteine · In den Schalensteinen deponiert man Milch- und Speiseopfer, noch bis in jüngste Zeit legen Hirten in Bignasco Alpkäse in die Schalen, um die Berggeister günstig zu stimmen · Die Schlange beim Crap von Bargnan fordert beim Vorbeigehen jeweils das schönste Stück der Herde · Jedem jungen Zicklein, das den Beusch, einen überhängenden Felsblock besteigt, wird auf geheimnisvolle Weise der Hals umgedreht.

 

Dämonisierung, Christianisierung, Industrialisierung

  • · Der Teufel will einen gewaltigen Stein, den er am Fuss der Alpen findet auf die Kirche von Huttwil schleudern. Höhere Gewalt hindert ihn daran. In seinen Händen glühend geworden lässt er den Block fallen · Von einem Priester stammen Fussabdrücke, er bannt die Geister, die in den grossen Steinen leben, ein harter Kampf mit vielen Beschwörungsformeln · Der heilige Gallus drückt seine Spuren beim Kampf mit dem Bären in den Stein. Andere sagen, die Fussspur sei durch das Scharren während des Predigens entstanden. Der Stein ist heute in die Wand der Galluskapelle eingemauert · Beim Bau der Gotthardstrasse wird der Geissbergerstein gesprengt. Seither hat man dort nie mehr etwas Ungehöriges bemerkt ·

Das Ausrotten des alten Glaubens hat System. Göttin und Heros werden dämonisiert (Hexe, Teufel), Kulthandlungen negativ benannt („Geisteraustreibung“), Kultsteine christlichen Heiligen zugeschrieben, in Kirchenbauten integriert oder verteufelt und mit Angst belegt. Noch die Moderne setzt diesen Trend fort. Steine sprengt man gewaltsam in die Luft oder versenkt sie meliorierend in den Boden. Bei Notgrabungen gelangen sie zuweilen ins Museum. Sagen und Überlieferungen? Aus dem Gedächtnis der Internet-Generation deleted. Sie wieder zu entdecken, könnte heilsam sein für die Natur und unsere Seelen.

(…)

Quelle: http://www.mythologie-atlas.de

Gruß an die lebendigen Steine

TA KI

Das Heidentum


pan-und-daphnis

Die Heiden kannten den gehörnten Gott Pan als Fruchtbarkeitsgott. Der gehörnte Moses wird den Heiden daher zunächst ganz vertraut erschienen sein, aber eben nur unter der Voraussetzung, dass erst im 14. bis 16. Jahrhundert das uns heute bekannte Christentum sich durchsetzen konnte. Später wurde aus dem gehörnten Pan dann der gehörnte Teufel, der mit Hexen sündigen Umgang pflegte.

 Wer sich die Skulpturen an den romanischen Kirchen ansieht, findet noch wenig christliche Inhalte. Uwe Topper hat in seinem Buch Zeitfäschung – Es begann mit der Renaissance eine Vielzahl dieser Darstellungen untersucht und deren vorchristlichen Ursprung diskutiert. Seine mutigen Gedanken, für die Uwe Topper heute eigentlich berühmt sein müsste, hat man in den herrschenden Kreisen wohl übel vermerkt und ihm seit 1998 einige Probleme bereitet und ihn vor allem totgeschwiegen.

 Es ist ziemlich sicher, dass die ersten Kirchen nichts mit dem uns heute bekannten Christentum zu tun hatten. Die Kirchtürme dienten wohl als Wach- und Signaltürme, bei Gefahr durch Wetter, Feuer oder Feinde alarmierten die Glocken die Menschen im Dorf und in den umliegenden Höfen, die Kirche barg bei Überfällen durch Söldner und Banden die Frauen und Kinder vor feindlichem Beschuss, die wehrhaften Bauern warteten mit ihren Mistgabeln und Dreschflegeln und die männliche Dorfjugend mit Schleudern und Steinen hinter den Mauern des Kirchhofs.

 Dass die Christen wehrlos sein sollten und nur auf ein Wunder hoffen dürften, ist eine späte Erfindung der herrschenden Klasse. Denn kräftige Bauern mit furchtlosen Söhnen würden ein Heer von gepanzerten Rittern aufreiben, was die Bauern wussten und was darum als Geschichte vom Hirtenknaben David gegen Goliath in die Bibel eingebaut wurde. Die Ritter waren ganz auf eine ritterliche Kampfweise auf freiem Feld und bei gutem Wetter angewiesen, denn eine Mistgabel stoppt jedes Pferd und gegen einen Dreschflegel hilft kein Helm aus Blech. Notfalls brauchten die Bauern mit Frau und Kind nur in den nächsten Wald flüchten und auf die Nacht warten, um die in ihren hinderlichen Rüstungen klirrenden und scheppernden Feinde zu erdolchen. Die Bauern und ihre Söhne mussten demütige Christen werden, die auf himmlische Retter hoffen, um sich dann ins gottgewollte Elend zu fügen, dazu erfand man die Pfaffen. Nicht die eisernen Rüstungen und Schwerter brachten dem Adel den Sieg über die freien Bauern, sondern der fromme Betrug der christlichen Missionare.

 Danach riefen die Kirchglocken auch nicht mehr zur gemeinsamen Wehr, sondern nur noch zum frommen Gebet vor dem Martyrium der Männer, Frauen und Kinder.

Ohne Punkt und Komma oder Abstand zwischen den Wörtern

Man habe also aus Platzmangel und wegen der hohen Kosten der Tierhäute (Papyrus) oder des Pergaments alle Blätter eng beschriftet, ganz ohne Punkt und Komma und auch ohne jeden Abstand zwischen den Wörtern, die nicht an großen und kleinen Buchstaben zu unterscheiden waren. Das liest sich dann so:

 

manhabealsoausplatzman            erengbeschriftenmüsseng           eauchnichtangroßenundk         angeblich-4-jh-codex-vaticanus-graecus

gelundwegenderhohenkos           anzohnepunktundkomma            leinenbuchstabenzuunter

tendertierhäute(papyrus)o           aberauchohnejedenabsta            scheidenwarendasliestsic

derdespergamentsalleblätt           ndzwischendenwörterndi             hdannso

Dafür wurde der Platz auf dem Pergament damit verschwendet, den Text in drei engen Spalten zu schreiben und darum herum einen großen Rand zu lassen. Das müssen Sie alles glauben und für bare Münze nehmen, wenn Sie sich als Wissenschaftler mit alten Texten beschäftigen wollen.

 Und wie dieser Codex Vaticanus Graecus rechts sollen nicht nur die Heiligen Schriften, sondern alle Bücher tradiert worden sein. Also auch die dicke Schwarte von Josephus über den Jüdischen Krieg, Platon und Aristoteles, die Werke der alten Geschichtsschreiber wie Herodot und Tacitus, die Kirchenväter wie Augustinus und was auch immer sonst noch. Für mich ist das schon der Beweis, dass es keine alten Bücher gegeben haben kann, ehe nicht ein Abstand zwischen zwei Wörtern und Satzzeichen gebräuchlich wurden; so teuer können Papyrus und Tierhäute gar nicht gewesen sein.

 Die Fälscher sind wirklich von alten Gebrauchstexten ausgegangen. Die Buchstaben auf Pergament und Papyrus sollten eine für Diebe und sogar den Boten unverständliche Botschaft sein, außer für den rechtmäßigen Empfänger: Die Juden und Araber haben sogar die Lautzeichen weggelassen und nur Konsonanten geschrieben. So war ein Bote mit dem Brief unterwegs, der diesen selbst unter Folter nicht lesen würde. Falls der Empfänger zum Verständnis des Schreibens Hilfe brauchte, kam getrennt von dem Brief ein zweiter Bote, der ungefähr ahnte, wie der Brief zu verstehen war, aber ihn erst beim Empfänger zu sehen bekam, so dass er den genauen Inhalt nicht kannte, wenn er abgefangen wurde. Man konnte so ohne Probleme heikle geschäftliche und politische Themen abhandeln:

 mnknntshnprblmhklgschftlchndpltschthmnbhndln

 Mit einer verschlüsselten Botschaft können Händler gefahrlos den Kunden eine wertvolle Karawane mit Gewürzen ankündigen oder zwei Scheichs räuberischer Beduinenstämme mochten sich mit Brief und Boten zu einem Überfall auf diese Karawane verständigen. Vermutlich wurden die Kinder der Gewürzhändler wie der räuberischen Scheichs von Schriftgelehrten anhand erbaulicher Texte unterwiesen, um später die Konsonantenschrift entziffern zu können. Dabei entstanden wohl die ersten heiligen Schriften der Araber und Juden und die Tradition der Besinnung und Andacht geweihter Tage, an denen jeder Handel und jeglicher Raubzug oder Betrug zu ruhen hatten. Eine Bibliothek wie in Alexandria oder Pergamon für normale Leser ist auch in Latein und Griechisch mit Vokalen aber ohne Wortabstand und Satzzeichen völlig undenkbar. Doch bei der Fabrikation der ersten angeblich echten alten Werke auf Papyrus oder Pergament, die als Quellen und Belege für den Druck lesbarer Bücher dienten, mussten die Fälscher auf deren zum Beweis des hohen Alters künstlich erschwerte Lesbarkeit für eine breiteres Publikum ja keine Rücksicht nehmen.

Die Wiedererlernung des Griechischen

Ein Humanist namens Jacobus Angelus habe seit sieben Jahrhunderten erstmals in Italien wieder die griechische Sprache unterrichtet:

 Giacomo d’Angelo da Scarperia or Scarparia (Jacobus Angelus) was a Renaissance humanist, born in Florence. He hastened to Venice, when Manuel Chrysoloras had arrived as an envoy of Manuel Paleologus in 1393 and had stayed to teach Greek in Italy for the first time in seven centuries. He decided to return with Chrysoloras to Constantinople — the first Florentine to do so — in company with Guarino da Verona, to immerse himself in advanced Greek studies under Demetrios Kydones. Coluccio Salutati wrote to urge Giacomo to search the libraries there for texts especially of Homer, and for lexicons of the Greek language, with the result that Giacomo translated Ptolemy’s Geographia into Latin in 1406: he dedicated it first to Pope Gregory IX, and then in 1409 rededicated it to Alexander V. He also brought new texts of Homer, Aristotle and Plato to the attention of western scholars.

 Da hätten also die Italiener die Kenntnis der Sprache des Oströmischen Reiches verlernt und das seit 700 Jahren und noch vor seiner Eroberung durch die Türken und das kommt seit weiteren bald 700 Jahren keinem Historiker komisch vor. Jedenfalls erklären sie damit, dass die großartigsten Werke von Ptolemäus, Homer, Aristoteles und Platon in Italien bis zum 15. Jahrhundert unbekannt waren. Aber selbst in Konstantinopel müssen Homer, Aristoteles und Platon schwer zu (er)finden gewesen sein und konnten meist erst nach der Eroberung durch die Türken von den griechischen Flüchtlingen gefunden oder besser erfunden werden. Jedenfalls (er)fand man im Lauf der Jahrhunderte immer mehr davon und sogar in deutschen Klöstern wie Fulda.

 Dabei wäre ein griechischer Text von Homer schon im 14. Jahrhundert nach Italien gelangt, aber dessen hochgebildete Humanisten hätten kein Wort davon verstanden:

 Petrarch chanced upon a Greek text of Homer in 1354 (Clarke 10). It was sold to him by Nicholas Sigerus, a Greek who visited Italy to discuss the differences between the Eastern and Western churches. But then Petrarch didn’t know any Greek. He had a poor translation into Latin made by one Leonzio Pilato, an ignorant and bad-tempered person whom Boccaccio had to lodge during his work. So, Petrarch and Boccaccio were about the only persons in the Western world acquainted with Homer in the fourteenth century.

José Ángel García Landa: Homer in the Renaissance – The Troy Stories

 Wenn selbst große Dichter wie Petrarca und Boccaccio die Sprache Homers und des Oströmischen Reiches nicht kannten, wie lasen die Päpste und Kardinäle die in griechischer Sprache verfasste Septuaginta, die griechischen Evangelien und Apostelbriefe oder das Werk des Flavius Josephus und der griechisch schreibenden Kirchenväter? Sie mussten den Inhalt der heiligen Schriften erraten oder sich von einem Tölpel wie Leonzio Pilato, der in Florenz auf den ersten Lehrstuhl für griechische Sprache in Westeueropa seit der Antike berufen wurde, eine verdorbene Übersetzung anfertigen lassen. Historiker sollte man sein, da dürften wir alles glauben und bräuchten jetzt nur noch die Jahreszahlen auswendig lernen.

 Da wir aber logisch denken, wäre zu vermuten, dass die Freunde Petrarca und Boccaccio sich erstmals an den Werken des Homer versucht haben und das Ergebnis noch intensive Überarbeitung erforderte, bis es dem begeisterten Publikum präsentiert werden konnte. Das Problem war selbstverständlich nicht die Übersetzung aus dem Griechischen, sondern die angeblich griechische Urfassung. Erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts war der Text von Homer fertig zum Druck:

 Homeric Opera were printed in Greek for the first time at Florence in 1488 / 1489; the Iliad had been printed in Brescia in 1474, and would appear in a different edition in 1497 (Bingham 3-4). The commonest Greek editions of the Renaissance were bilingual texts, set side by side with a Latin translation. (ebenda)

Die These des Jean Hardouin

Der Jesuit Jean Hardouin (1646-1729) war Bibliothekar am Jesuiten-Kolleg unter Ludwig XIV. in Paris. Er leitete die vom König finanzierte Herausgabe der alten Konzilsakten in einem zwölfbändigen Werk Conciliorum collectio regia maxima (1715). Wenn irgend jemand die Quellenlage kennen musste, dann Hardouin.

 In seinem erst 1766 publizierten Werk Prolegomena erklärte er sämtliche Schriften der Alten Kirchenväter zu Fälschungen, ebenso die Septuaginta und fast alle anderen alten Werke – mit wenigen Ausnahmen wie der Vulgata, er musste diese Ausnahmen wohl aus Vorsicht einräumen. Wenn wir augenzwinkernd die nach Hardouin wenigen angeblich echten Schriften wie alle anderen Schriften behandeln, hätte es vor dem Jahr 1300 keine Bücher gegeben und alle vor dieses Jahr datierten Werke sind Fälschungen aus späterer Zeit, vor allem seit der Erfindung des Buchdrucks.

 The Prolegomena of Jean Hardouin: Translated by Edwin Johnson  (Hrsg. Hermann Detering)

Edwin Johnson

Edwin Johnson hat Jean Hardouin übersetzt und selbst wichtige Bücher zu dem Thema verfasst, deren letztes über die Erfindung der Geschichte Englands die überzeugendste Beweisführung zu unserer These liefert. Von Uwe Topper gibt es hier einen einleitenden Artikel:

 Johnson, ein radikaler Verfechter der Chronologiekritik

 Ob Johnson mit dem so viel größeren Alter des Islam schon richtig lag, ist mir noch nicht ganz klar. Allerdings scheint der Text des Koran wirklich zu einer viel früheren Stufe des Schreibens und des Verstehens der Welt zu gehören. Edwin Johnson:

 The great tradition of the Mosque owed not a syllable either to the church or to the Synagogue. On the contrary, both the church and the Synagogue were indebted in different ways to that great theological system, which was in existence long before its Jewish and Catholic sisters. I examined the traditions of the Synagogue, and found that the cause of our illusions in reference to the antiquity of Judaism was similar to the cause of our illusions in respect to the Catholic Church.

The Rise of Christendom

Edwin Johnson war der Ansicht, dass die Paulus-Briefe vor den Evangelien entstanden sein mussten. Hier werden vor allem Namen eingeführt und natürlich das Dogma der Nachfolge der Päpste. Auch andere Schriften, wie etwa von Hieronymus und Sueton, konstruierten die später entstandenen Werke:

 It has been pointed out by historians like Ranke, l’Aubigne, and others who have dealt with the early sixteenth-century literature, that there were sceptics in the seats of culture, who denied that Church Story “ rested upon genuine testimony,“ and who asserted that it was a contrivance of „saintly trickery.“ It appears to have been in recognition of these opinions that the Preface to the List of the alleged “ Illustrious Men “ was written.

No matter for the moment when the List was drawn up. The Preface must be disgusting to every man of taste. No one with an ear for sincerity in the tone of thought could be deceived by a manifesto like this. When the monks‘ manner is once understood, you will recognise here an indirect confession of all that I have alleged on other grounds, to the effect that the Church had no literature at the time of the Revival of Letters, and that it was necessary to construct a literature on lines laid down in some old Latin and Greek writers, especially in a list of illustrious writers ascribed to Suetonius.

It is admitted that nothing of the kind has been before attempted except by „Eusebius Pamphili“ in the ten books of his Church History. The catalogue of orators in Cicero’s “ Brutus “ has also been used as a model.

THE PAULINE EPISTLES (bei Radikalkritik) oder THE PAULINE EPISTLES (PDF) (S. 28)

Dazu empfehle ich Wikipedia über die berühmten Männer bei Hieronymus:

 De viris illustribus (On Illustrious Men) is a collection of short biographies of 135 authors, written in Latin, by the 4th century Latin Church Father Jerome. He completed this work at Bethlehem in 392-3 CE. The work consists of a prologue plus 135 chapters, each consisting of a brief biography. Jerome himself is the subject of the final chapter. A Greek version of the book, possibly by the same Sophronius who is the subject of Chapter 134, also survives. Many biographies take as their subject figures important in Christian Church history and pay especial attention to their careers as writers.

De Viris Illustribus

 Auch einige der frühesten Bibelübersetzer gehören in das Reich der Fabel. Zeitgenössische Chronisten, deren Schriften echt sind, wussten nämlich kein Wort über deren Werke und Schriften zu berichten. Papier ist geduldig:

 I would beg the reader to dismiss from his mind the tales about Wicliff and about Tyndal : there is absolutely no evidence from the writers of the time, Polydore and Leland, that any translation of the Bible had been put forth under either of those names, or any name.

The Pauline Epistles (PDF, S. 57)

 In seinem erst nach seinem Tod publizierten Buch über den Aufstieg der englischen Kultur hat Johnson ganz überzeugend die Erfindung der englischen Geschichte vor der Zeit von Henry VIII. nachgewiesen:

 The Rise of English Culture (archive.org)

Eine wichtige Quelle für Edwin Johnson hinsichtlich der in den Klöstern und an anderen Orten verfügbaren Literatur und sonstigen Schriftquellen war John Leland. Dieser John Leland durchstreifte Englands Klöster, Kirchen, Schulen, Schlösser, Städte und Dörfer während der Jahre 1533 bis 1539 auf der Suche nach Schriften. Er fand fast nichts. Seinen Bericht, erst 1709 veröffentlicht, können Sie hier lesen:

 John Leland: Commentarii de scriptoribus Britannicis (archive.org)

 Das Werk eines anderen Autors – Arbuthnot: „The Mysteries of Chronology“ – geht nicht ganz so weit wie Edwin Johnson:

 F. F. Arbuthnot: The Mysteries of Chronology (archive.org)

 Arbuthnot diskutiert die Einführung der arabischen Ziffern mit noch nicht voll ausgereifter Schreibweise im 15. Jahrhundert auf Münzen und ersten Inschriften. In Büchern werden noch bis ins 16. Jahrhundert römische Ziffern für die Angabe des Datums verwendet. Datierungen nach Anno Domini sind erst im 15./16. Jahrhundert gebräuchlich.

Daneben sehr interessant das Kapitel über den berühmten Roger Bacon (angeblich 1214-94) auf den Seiten 210-213: Bacon wird von John Boston und Polydore nicht erwähnt und John Leland kann nur mit Mühe eine Liste mit dreißig Titeln seiner angeblichen Werke anführen und hat davon wohl keines gefunden und gelesen. Heute soll Bacon als erster Europäer das Pulver zwar nicht erfunden, aber seine Mischung beschrieben haben. Alles Erfindungen nach 1539.

 Ein gutes Beispiel für die Geschichtserfindung und deren gläubige Weitergabe in unseren Tagen ist der englische Mönch Gildas der Weise. Er habe ein Werk De Excidio et Conquestu Britanniae über die Geschichte Englands von der Eroberung durch die Römer bis in sein sechstes Jahrhundert verfasst. Dieses großartige Werk wurde später von Bede Venerabilis als Grundlage für seine Historia ecclesiastica gentis Anglorum benutzt, womit auch diese Geschichtsquelle samt Autor ins Reich der Phantasie entschwindet.

 Die vielen genauen Details über das Leben des angeblich ersten englischen Chronisten Beda Venerabilis, die wir heute überall lesen können, und deren genaue Quellen die Wissenschaft inzwischen gefunden und ausgewertet hat, waren in den Jahren 1533-39 nirgendwo in England existent. Sie wurden alle erst später von frommen Mönchen und anderen Chronisten erfunden. Ein Beda Venerabilis hat niemals existiert und seine Schriften und alle Quellen über seine Person wurden später geschaffen. Er ist dabei nur ein Beispiel für ungezählte ähnliche Geschichten. Man sehe sich nur die reichen Details an, mit denen inzwischen diese erfundenen Leben ausgeschmückt wurden, und bedenke die mächtigen Mauern der Bibliotheken und Archive, die all diese Schriften seit frühesten Zeiten bis in unsere Tage gesammelt und aufbewahrt haben müssten.

 Ein wichtiger britischer Historiker war noch Nennius, dessen Werk aus dem Jahr 828 mit der Ankunft der Troianer beginnt, geführt von Brutus, einem Nachfahren des Aeneas. Von diesem Brutus habe England den Namen Britannien. Nennius beschrieb die zwölf Schlachten des King Arthur, aber noch ohne genaue Daten, die dann die Annales Cambriae nannten – angeblich im zehnten Jahrhundert verfasst, aber nur in einer Kopie angeblich aus dem zwölften Jahrhundert bekannt. Da sieht man wieder, wie das lange Studium der Quellen zu immer genaueren Erkenntnissen führt.

 Aber die Quellen unserer Geschichte sind wahrlich schwer zu finden und nur allzu leicht zu erfinden. Dabei sind die Schüler und Studenten mit einfachen Mitteln zu täuschen und die Lehrer wollen doch nur deren Glauben an die herrlich ausgemalten alten Zeiten bewahren. Die Wahrheit würde den schönen Trug grausam zerstören, wie die wenigen wirklich als Forscher mit diesen Zeiten befassten Wissenschaftler an sich selbst erleben mussten. Die maßgeblichen Autoritäten unter den Historikern wissen alle, wie es wirklich um die Quellenlage steht. Aber sie erzählen es nicht unnötig weiter.

 The Prolegomena of Jean Hardouin (online)

Quelle: http://www.wolfgang-waldner.com

Gruß an die Sprachverdreher

TA KI

 

Die Sage von der Entstehung der Externsteine


Die Sage von der Entstehung der Externsteine

Die alten Heiden, welche einst unser Vaterland bewohnten, waren beinahe alle vom starken Kaiser Karl besiegt und gezwungen worden, sich taufen zu lassen. Herzog Widukind war mit den Seinen allein noch übrig. Aber auch er konnte sich nicht mehr lange halten, und seine Macht wurde alle Tage schwächer. Da erschien ihm einmal bei Nacht der Teufel und versprach ihm, einen Heidentempel zu bauen, der so gewaltig sein solle, daß ihn der starke Karl wohl müßte stehen lassen. Um dieses Heiligtum sollten sich dann alle, die noch den alten Göttern treu wären, in fester Einigkeit scharen. Selbst viele, ja die meisten der Neubekehrten würden wieder umkehren, da in ihrem Herzen der christliche Glaube nur erst schwache Wurzel getrieben habe. Und dafür, versicherte der Teufel, wolle er nichts anders, als daß nur Widukind und die Seinen dem heidnischen Glauben nimmer entsagten! Mit Freuden willigte der Herzog ein, und der Teufel versprach dagegen, den Bau in der nächsten Vollmondnacht zu vollenden. Von dieser Zeit an waren Widukinds Kämpfe gegen Kaiser Karl wunderbarerweise glücklich, und sein Anhang vermehrte sich von Tag zu Tag. So kam die Zeit des Vollmonds, und der Teufel begann sein Werk. Ungeheure Felsen schleppte er aus aller Welt Enden zusammen und türmte sie zu Gewölben und Hallen von ungeheuerem Umfange übereinanden Aber als nun der Riesentempel beinahe ganz vollendet da stand, da hat es Gott dem Widukind plötzlich ins Herz gegeben, daß er seinen argen Wahn erkannte. Eiligst ging er hin in des starken Karls Lager und ließ sich reumütig taufen. Da das der Teufel gewahr wurde, fuhr er in großer Wut über den Tempel her und riß Säulen und Wände und Giebel mit entsetzlicher Kraft auseinander, die Felsen hierhin und dorthin zerstreuend.

externsteine

Das sind die Eggester Steine (Externsteine), die noch jetzt, grau und verwittert, am Eingang in den Teutoburger Wald zu sehen sind. Auf der Höhe des einen findet sich ein Gemach mit einem Opfersteine, welches der Teufel zu zerstören wohl vergessen haben muß.

In viel späterer Zeit hat einmal ein christlicher Einsiedler in den Höhlen der Felsen gewohnt und in die rauhen Wände erbauliche Heiligenbilder gehauen, welche heute noch deutlich zu sehen sind.

Quelle: Volkssagen des Landes Paderborn von Josef Seiler

Quelle: http://www.mystic-culture.de/kultplatz/externsteine/eggestersteine.html

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Der Wackelstein an den Externsteinen

Es hängt ein großer Stein oben auf der Höhe, der dräuet, wie wenn er in jedem Nu abstürzen wollte. Wie aber um alles in der Welt ist der drohende Stein nur in seine gefährliche Lage gekommen? Natürlich soll der Teufel persönlich seine Hand im Spiel gehabt haben.

Denn als die Christenmönche die obere Kapelle auf dem Turmfelsen der Externsteine in Besitz genommen hatten, und der erste Priester die sonnenglänzende Monstranz (Relegiöses Schaugerät) erhob, das Heil auszugießen, da hatte der Teufel schon einen mächtigen Felsbrocken herbeigeschleppt, um die ganze Kapelle mitsamt dem Priester und dem Leib des Herren zu zerschmettern. Als aber der Satan so im Donner heranfuhr, daß der Schwefelgestank vor ihm herbrauste, erkannte der Priester die Gefahr, wandte sich gegen der Unhold und hielt ihm die Monstranz entgegen. Vom plötzlichen Glanz des Heiligtums geblendet, deren Strahlen ihm wie Speere ins Auge drangen, brüllte der Böse erbost auf. Er warf zu kurz und der Steinblock verfehlte sein Ziel. Er blieb auf der gegenüberliegenden Felsenkuppe hängen, wo er nach Gottes Willen als Wackelstein festgebannt ist bis auf den Tag und diese Stunde.

Heulend und blind vor Wut fuhr der Satan an dem Felsen herunter und stürzte sich auf das heilige Grab, welches dort aus dem lebendigen Felsen herausgehauen ist. Er schlug seine Klauen tief in die Wand und rüttelte an der Gruft, daß die steinernen Stufen zerbrachen. Immer weiter raste der Teufel um die Steine herum und suchte sie alle umzustoße

wackelstein

Er stemmte sich mir seinem Gesäß unten gegen die Felsenwand aber die mächtigen Kolosse wollten nicht wanken und weichen. Da fuhr der Böse denn mit gräßlichem Gestank zurück in die Hölle und überließ das ganze Heiligtum den Paderborner Mönchen vom Kloster Abdinghof. Kein Mensch hat ihn hier wieder zu Gesicht bekriegt, und nur die Spur seiner Wut, der Wackelstein, die Klaue im Grab und das brandschwarze Loch blieben von seinem Anschlag übrig.

Quelle: Die schönsten Wesersagen von Karl Paetow

Quelle: http://www.mystic-culture.de/kultplatz/externsteine/wackelstein-sage.html

Gruß von den Externsteinen

TA KI