Das All-Sehende Auge: Heiliger Ursprung eines geraubten Symbols


gefunden auf theeventchronicale, geschrieben von David Percival, übersetzt von Aoween

Ist das All-Sehende Auge ein Symbol von göttlicher Allwissenheit oder von bösem Einfluss? Heute symbolisiert es Kontrolle und Domination einer verdeckten Elite, aber der ursprüngliche Sinn war völlig anders. Dieser Artikel verfolgt seine Verwendung und seinen Sinn zurück in alte Zeiten, als es ein Symbol von göttlicher Fürsorge, machtvoll dargebrachter spiritueller Wahrheit und Erweckung war.

Die Menschheit verliert ihre kostbare Symbolik

Das All-Sehende Auge ist ein machtvolles esoterisches Symbol, welches heutzutage weithin missverstanden und missbraucht wird; wenige wissen wofür es ursprünglich gestanden hat. Es war ursprünglich die Symbolik für die spirituelle Kraft Gottes, eine aufmerksame pflegende Instanz der Menschheit oder ein erwachter spiritueller Teil innerhalb. Doch heute haben wir völlig andere Assoziationen.

Heute wird das All-Sehende Auge mehr als ein „Illuminati“-Symbol der Kontrolle und der Überwachung durch die Eliten gesehen, die zum grossen Teil zu diesem Zeitpunkt die Show leiten. Das liegt daran, dass im Laufe der Zeit dunkle, finstere Kräfte diese esoterischen Symbole übernommen haben, die Tausende von Jahren dazu verwendet wurden, um positive, hilfreiche und erhebende spirituelle Botschaften und Prinzipien zu vermitteln. Das All-Sehende Auge ist ein gutes Beispiel dafür, wie spirituelle Symbole entwendet und umgekehrt wurden. Es erfordert keine grosse Anstrengung, die ursprüngliche Bedeutung des Symbols zu verstehen oder dessen spirituelle Bedeutung zu vermitteln, die es zuerst hatte.

Dies ist der erste von einer Serie von Artikeln, die ich präsentieren werde, welche eine genauere Sicht auf individuellen Symbole richten und die deren Ursprung und Geschichte erforschen und deren tiefere esoterische Bedeutung enthüllen.

Universelle Natur des Symbolismus

Symbolik wurde von der Menschheit schon lange benutzt, um Ideen in kompakter Form zu kommunizieren. Analog zur bekannten Aussage – ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Esoterische Symbole sind heutzutage noch so lebendig wie in früheren Zeiten, aber es gibt eine grosse Verwirrung um sie, ihre Verwendung, ihre Geschichte, ihren Inhalt und ihre Bedeutung.

Im alltäglichen Leben benutzen wir Symbole, um auf einen Blick wichtige Informationen zu erhalten, wie z.B. Ampeln und Verkehrszeichen neben vielen anderen Symbolen, die im normalen Leben weitverbreitet sind. Einige andere Beispiele sind Firmenlogos und Statussymbole.
Symbolik wird auch besonders in der Kommunikation von nicht-physischen, spirituellen Ideen, Phänomenen und Prozessen benutzt.

Das All-Sehende Auge ist eines der machtvollsten und am weitreichendsten benutzten – und missbrauchten – Symbole von allen. In diesem Artikel verfolge ich die Nutzung von den Anfängen bis ins 18. Jahrhundert und zeige auf, wofür das Symbol ursprünglich gestanden hat. Mein nächster Artikel wird den Gebrauch des Symbols durch das Freimaurertum im 18. Jahrhundert untersuchen und aufzeigen, wie es seither missbraucht und entwendet wurde.

Die Anwendung des All-Sehenden Auges in alten Kulturen

Indien

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Shivas drittes Auge

Vielleicht finden wir den Vorläufer dessen, was dann in der Folge als das All-Sehende Auge bekannt wurde, in der Rig Veda, einen Sanskrittext, von dem angenommen wird, dass er vor über 3000 Jahren verfasst wurde und einer der ältesten Texte ist, die wir kennen. In diesem sind viele Hinweise auf die Sonne und auf andere göttliche Wesen, als ein Auge im Himmel, als ein Auge, welches die Schöpfung enthüllt, oder ein Auge, welches sich niemals schliesst.

Man kann dies gerne als Symbol einer höheren Ebene eines erwachten Bewusstseins betrachten, welches entwickelte spirituelle Wesen haben und welches einfache Menschen eventuell erlangen können.

Der Hindugott Shiva hat drei Augen. Das dritte Auge oder das Stirnchakra-Auge ist bekannt als das Auge des Shiva – der Inhaber allen Wissens – welches, wenn es sich öffnet, alles was es sieht, zerstören wird. Auf diese Weise ist es ein Symbol des Wissens, welches Übel und Ignoranz vernichtet.

Dies kann wiederum mit einem erwachten höheren spirituellen Teil einer Person verglichen werden, der die Wahrheit der Dinge sieht und im Anschluss das eliminiert, was gegensätzlich zur Seele der Person ist und diese darin blockiert, mehr des göttlichen Bewusstseins zu manifestieren. Auf diese Weise ist es eine „Kreative Zerstörung“ des Bösen und eine Transformation in ein höheres Bewusstsein.
Auch heutzutage wird das Auge des Shiva als Schmuck verwendet, um seinen Träger Schutz gegen das Böse zu geben und um Weisheit und Verständnis zu erlangen – von der Welt, aus Lebensereignissen und durch sich selbst, zur positiven Transformation.

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Buddahs All-Sehendes Auge

Nepal

Im Buddhismus wird Buddha das Auge der Welt genannt. Es ist typisch für nepalesische Tempel, dass sie graphische Darstellungen des „Auges von Buddha“ tragen, wie in der Darstellung rechts. Beachtet, dass die Graphik auch ein Zeichen für „das dritte Auge“ enthält. Die Augen sind auch bekannt als die Augen von Weisheit und Mitgefühl.

Statuen Buddhas tragen typischerweise einen Punkt in der Mitte der Brauen, um das dritte Auge zu repräsentieren.

Altes Ägypten

Das Auge des Osiris

Es ist interessant, dass die ägyptische Hieroglyphe für deren Gott Osiris ein Auge wie unten abgebildet beinhaltet. So wie im Hinduismus und Buddhismus finden wir ein spirituelles göttliches Wesen aus alten Zeiten durch ein Auge repräsentiert.

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Die Hieroglyphe für “Osiris” enthält eine Auge

Das Auge des Horus

Im alten Ägypten war das All-Sehende Auge als das Auge des Horus oder das Auge von Ra, sowie ebenso als ein Teil der Symbolik von Wadjet (eine altägyptische Schlangengöttin), bekannt. Durch verschiedene Mythen waren sie Symbole von Schutz, Heilung und Regeneration. Das linke Auge des Horus wurde dem Mond zugeordnet und das recht Auge der Sonne.

Horus war ein falkenköpfiger Sonnengott und man könnte sagen, dass das Auge des Horus ähnlich gestaltet war wie das Auge eines Lannerfalken mit seiner typischen Zeichnung unterhalb des Auges.

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Das All-Sehende Auge ist in der Ägyptischen Spiritualität ein wichtiger Teil

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Könnte das Auge des Horus Teile des Gehirn repräsentieren, die genutzt werden, um Bewusstsein zu manifestieren?

Es ist ebenso sehr interessant zu bemerken, dass die Zeichnung des Auges von Horus sehr ähnlich dem Mittelteil unseres Gehirns ist, wo sich der Thalamus, die Zirbeldrüse und die Hypophyse befinden. Die Zirbeldrüse wird oft als das „Dritte Auge“ bezeichnet und als Zentrum unserer Spiritualität und spiritueller Einsicht gesehen, welches in einer Person erweckt werden kann.

Es scheint, als wäre das Auge des Horus eine Darstellung des Thalamus als der Augapfel mit dem Corpus Callosum als der Augenbraue darüber und die Medulla Oblongata (Hirnstamm) und der Hypothalamus die beiden Markierungen darunter. Wenn es das ist, was sie gezeichnet und das Auge des Horus genannt haben, impliziert dies, dass sie der Auffassung waren, dass das Mittelhirn der Sitz des Bewusstseins oder sogar des göttlichen Bewusstseins oder des „Horus Bewusstseins“ wäre? Horus ist ein Sonnengott und ein Symbol für den universellen Christus, eine spirituelle Kraft, mit der eine entsprechend vorbereitete Person verschmelzen kann.

Mittlerer Osten/Asien – Hamsa

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Jüdische Hamsa

Im mittleren Osten ist das All-Sehende Auge in der Form eines Hand-Auge Symbols, welches Hamsa, Khamsa oder Hamesh genannt wird, bekannt. Wieder ist es ein Symbol des Schutzes gegen das Böse Auge (Pech durch Eifersucht von anderen) und Gefahr generell, und es kann in einer Weise als Glücksbringer gesehen werden.

Es ist ebenso als die Hand der Fatima im Islam bekannt und als die Hand der Miriam im Judentum. In Indien ist es als die Humsa Hand bekannt. Die Jainisten haben ebenso eine Form des Hamsa in deren Symbolik mit dem Wort Ahimsa (bedeutet Gewaltlosigkeit), mit einem Rad anstelle des Auges. Die Hamsa wird seit Jahrtausenden verwendet und ist bis heute als Amulett, Anhänger oder Wandbehang im Gebrauch. Es scheint seinen Ursprung im alten Mesopotamien mit der Hand von Ishtar als Symbol göttlichen Schutzes zu haben, obwohl es das Auge auf der Handfläche nicht enthielt.

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Detail aus “Die göttliche Welt” von Kahlil Gibran

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Nazar / Image credit: Alborz Fallah

Eine mehr christlich-thematische Darstellung der Hamsa ist ein Kunstwerk, das „Die göttliche Welt“ genannt wird, geschaffen von Khalil Gibran, einem libanesisch, maronitisch, katholischen, bekannten Dichter, Maler, Schriftsteller, Philosophen und Theologen des frühen 20. Jahrhunderts.

In Griechenland und der Türkei gibt es etwas Ähnliches wie die Hamsa, das dort „Nazar“ genannt wird. Es ist nur das Auge ohne die Hand, aber es wird in derselben Art verwendet und hat dieselbe Bedeutung wie die Hamsa, nämlich das Böse abzuwehren. Es wird in Form von Amuletten oder hängenden Ornamenten aus blauem Glas verwendet.

Ähnlich wie im Buddhismus, wo das „Auge des Buddha“-Amulett das Auge des Bösen abwehrt.

Das Symbol eines Auges in der Hand taucht ebenso bei den Azteken und Mayas und in den ursprünglichen Kulturen Amerikas in Kunstwerken auf, obwohl Archäologen sich der Bedeutung der Artefakte für diese Kulturen nicht sicher sind.

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Die Klapperschlangen-Scheibe, Image credit: Dennis Vesper

Rechts ist ein Beispiel aus der Kultur der Ureinwohner Amerikas, welches „Die Klapperschlangenscheibe“ genannt wird, welche von einem Bauern in Moundville, Alabama im 19. Jahrhundert ausgegraben wurde. Manche Archäologen glauben, dass es eine Symbolik für ein Tor in spirituelle Dimensionen darstellt. Es ist das sehr aufwändig verzierte Kunstwerk der Scheibe, das zu der Annahme geführt hat, dass der Erschaffer der Scheibe dem sehr viel Bedeutung beigemessen hat. Weitere Kunstwerke, die dort auch gefunden wurden, zeigen ebenso das Hand-Augen-Symbol.

Altes Ecuador

Es gibt auch eine erstaunliche Entdeckung im Jahr 1984 in La Mana, Zentralecuador, wo ein altes Artefakt, welches als die Schwarze Pyramide bezeichnet wird, unter 300 Artefakten unbekannter Herkunft, gefunden wurde.

Es ist nicht bekannt aus welcher Kultur sie stammen. Die vielen gefundenen Objekte sind rätselhaft und scheinbar fehl am Platz in diesem Teil der Welt. Zum Beispiel ein Artefakt, das eine Königskobra mit Kapuze aus Südostasien zeigt. Kobras existieren nicht in Südamerika.

Die sogenannte Schwarze Pyramide ist aus schwarzem Stein mit einem Auge an der Spitze gemacht. Der Stein hat Goldeinlagen, die 13 Ebenen von „Ziegeln“ bilden mit einem Auge an der Spitze. Diese Einlagen leuchten, wenn sie schwarzem Licht ausgesetzt sind. Insgesamt sieht es wie eine Darstellung der grossen Pyramide von Gizeh (7470 Meilen entfernt) aus und auch erstaunlich genau wie das Auge-Pyramide-Symbol, welches als das Grosse Siegel von Amerika verwendet wird und auf dem 1-Dollar Schein abgebildet ist.

Es ist ebenso interessant zu bemerken, dass das Kobraartefakt eine andere Gemeinsamkeit mit dem alten Ägypten aufweist, wo die aufgerichtete Kobra mit dem Auge des Horus/Ra und Wadjet mit deren beschützenden Aspekten im Tragen auf der Stirn von Pharaonen in der Mitte deren Augenbrauen assoziiert wird, genau dort, wo das Dritte Auge angelegt ist. Das symbolisiert die Anhebung der Energie einer Person auf eine höhere Schwingung, welche innerlich zu einer Erweckung von psychischen Fähigkeiten führt, wie sie latent im Dritten Auge angelegt sind.

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Images via YouTube / Wellington Marin – Illuminati Pyramid aus Ekuador

Es ist nicht bekannt, wie alt diese Objekte sind, ebenso diese zu datieren war nicht möglich, aber es wird angenommen, dass sie vor den alten Kulturen dieser Zeit entstanden sind. Es gibt auch eine Prä-Sanskrit ähnliche Sprache (was darauf schliessen lässt, dass diese sehr alt sind) auf einigen Objekten eingraviert, auch auf der Unterseite der Schwarzen Pyramide, wo es auch Markierungen gibt, die die Sterne der Orion-Konstellation zeigen, welche in den Pyramiden von Gizeh ebenso zu finden sind. Die Bedeutung der 4 Prä-Sanskrit Markierungen wird mit „der Sohn des Schöpfers kommt“ als Übersetzung angenommen.

In Anbetracht der Sorgfalt, mit der dieses Objekt erschaffen wurde, scheint es ein wichtiges Symbol für den Erschaffer gewesen zu sein, obwohl es für uns nicht klar ist, welche Bedeutung es hat.

 

 

Altes Griechenland

In den „Hymnen von Orpheus“, beschreibt die Hymne „An die Sonne“ eine weitere Varietät auf diese Weise;

Als ein „ewiges Auge mit weitem Überblick“;

Und vergleicht es mit „der Vater aller Zeitalter“ zu sein;

Und als „unsterbliche Liebe, alles suchend, ein Hort des Lichts“;

Dann später als das „grosse Auge der Natur und des Sternenhimmels“;

Gefolgt von „getreuer Beschützer, und das Auge der Gerechtigkeit“

So sehen wir hier in einem alten Text der westlichen Welt eine ähnliche Darstellung der Sonne wie in den alten Texten des Ostens, der Rig Veda, die ein immerwährendes Auge des Schöpfers und ein All-Sehendes niemals sich schliessendes Auge beschreibt, das über uns wacht und uns im Guten beschützt.

Christentum

„Das Licht des Körpers ist das Auge: wenn dein Auge klar ist, so ist dein ganzer Körper voll mit Licht.“ (Jesus in Matthäus 6:22)

„Die Augen Gottes sind auf den Gerechten gerichtet und seine Ohren sind offen für ihre Rufe.“ (Psalm 34:15)

„Die Augen des Herrn sind überall, sehend, das Böse und das Gute.“ (Sprüche 15:3)

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Talpiot Grab mit All-Sehendem Auge

Der möglicherweise erstmals bekannte Gebrauch des All-Sehenden-Auge-Symbols in der jüdisch-christlichen Geschichte ist das sogenannte „Jesusgrab“ aus dem 1. Jahrhundert nach Christus, welches 1980 entdeckt wurde und wo ein ähnliches Symbol über dem Eingang des Grabes benutzt wurde. Ungeachtet dessen, wessen Grab dies ist, könnte das eine der ersten bekannten oder frühen Verwendungen des Auge-Pyramiden Symbols in der jüdisch-christlichen Tradition sein?

Im Christentum wurde das „All-Sehende Auge“ oder „Auge der Vorsehung“ oder „Auge Gottes“ zumindest ab dem 16.Jahrhundert verwendet, wie in dem folgenden Gemälde (entstanden 1525) darunter zu sehen ist, welches eine Szene aus Lukas 24: 13-32 zeigt, das Jesus nach der Auferstehung beim Abendessen mit zwei Jüngern zeigt.

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16th Jahrhundert, Christus-Gemälde – datiert 1525 durch den ital. Künstler Pontormo (Schüler von Da Vinci)

Das Auge ist in einem Dreieck, welches von Lichtstrahlen umgeben ist, wobei das Dreieck die heilige Trinität repräsentiert und das ganze Symbol die Omnipräsenz Gottes und das All-Sehende Auge darstellt, welches über die Schöpfung wacht.

Einige behaupten, dass das Auge im Dreieck-Symbol von der Malerei bald nach dem Konzil von Trient 1545 – 1563 übernommen wurde, um den Verordnungen und Kirchengesetzen zu entsprechen, aber selbst wenn dies der Fall ist, würde seine Verwendung noch davor im 16. Jahrhundert stattgefunden haben.

Im Elsass, Frankreich, ist das Fresko über dem Altar der Abteilkirche von Saint-Jean-Baptiste (gemalt 1763), ein gutes Beispiel für das Auge-in-der-Pyramide-Symbol, mit den Strahlen der Herrlichkeit, die durch die Wolken brechen.

Ein anderes Beispiel findet man in der Kathedrale von Aachen in Deutschland. Sie wurde ursprünglich im 8. Jahrhundert unter dem Kaiser Karl dem Grossen erbaut und dann im Mittelalter verschiedentlich erweitert und vergrössert. Es scheint, dass das All-Sehende-Auge-Symbol im Jahre 1766 auf dem Dom nach Beendigung der Renovierungsarbeiten angebracht wurde.

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Ein All-Sehendes Auge in der St. Jean-Baptiste Kloster-Kirche / Image credit: Ralph Hammann

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Aachen Kathedrale / Image credit: Trexer

Beachtet, dass diese ersten beiden Beispiele schon vor der Gründung der bayrischen Illuminaten (1776) datieren, obwohl die Freimaurerei bereits in England und Europa zu dieser Zeit existierte. Vielleicht war es ein Einfluss der Freimaurer, dass diese Symbole an diesen Kathedralen verwendet worden sind. Das Auge-in-der-Pyramide-Symbol wurde jedoch erst ab ungefähr 1797 von den Freimaurern benutzt.

Das Auge-in-der-Pyramide-Symbol ziert auch deutlich sichtbar die vordere Fassade der Hartegbrugkerk-Kirche in Leiden, Niederlande, erbaut 1835-1836. Die lateinischen Worte „Hic Domus Die est et Porta Coeli“ bedeuten übersetzt „Das ist das Haus Gottes und das Tor zum Himmel.“

 

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Hartegbrugkerk Kirche Niederlande / Image credit: Robbiedoes

Zusammenfassung

Wie wir durch die gesamte Geschichte gesehen haben, gibt es eine starke Tradition durch die Zeit, die Kontinente und Kulturen bezüglich des Gebrauches der Auge-Symbolik, welche generell eine wohlwollende Schöpferkraft repräsentiert, die über uns wacht, der Menschheit hilft und sie beschützt und einen spirituellen Teil innerhalb derer repräsentiert.

In meinem nächsten Artikel werde ich fortfahren, die Verwendung des All-Sehenden-Auge Symbols während der letzten 240 Jahre zu verfolgen und zu zeigen, wie es zunehmend für finstere Ziele bis in die heutige Zeit missbraucht wurde.

Quelle: http://transinformation.net/das-all-sehende-auge-heiliger-ursprung-eines-geraubten-symbols/

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Impfstoffe, die den Geist aussperren


Weshalb wollen viele Menschen weder spirituelle Inhalte noch das alltäglich „Offensichtliche“ begreifen? Vielleicht, weil es ihrem Geist schwer fällt, zum Körper durchzudringen? Es gibt Stoffe, die bis in die DNA und den Lichtstoffwechsel des Menschen hineinwirken. Manche von ihnen behindern unsere Ankopplung an die geistige Welt. Dazu gehören auch diverse Inhaltsstoffe in den Impfungen.

Von: Daniel Trappitsch

Impfungen-Stoffe die den Geist aussperren

Diese Inhaltsstoffe, auf die im Artikel noch eingegangen wird, können bis auf die Ebene der Neutrinos (Lichtstoffwechsel in der DNA) einen direkten Einfluss auf die gesunde seelische Entwicklung und spirituelle Öffnung des geimpften Menschen haben. Im Zusammenhang mit den Stoffwechselprozessen kann man nachvollziehen, was im Organismus auch aus feinstofflicher Sicht abläuft. Mit diesen Kenntnissen ist es nicht mehr verwunderlich, dass durchgeimpfte Menschen oft große Mühe haben, sich für Fakten oder Ansichten außerhalb ihrer engen, oft auch indoktrinierten Denkmuster zu öffnen. Es gibt Gründe, die für diese „Blindheit“ verantwortlich sind.So manches verhindert heute die Bewusstseinsentwicklung und geistige Öffnung des Menschen. Da gibt es die Konditionierung der Denk- und Glaubensmuster – zu denen in der Schule der Grundstein gelegt wird und die man in den akademischen Ausbildungen und gewissen Religionen weiter festigt. Da gibt es die Hektik und Veräußerlichung, die Menschen erst in großem Leidensdruck nach „oben“ reichen lässt. Manchmal liegen die Ursachen in der Vergangenheit des Menschen selbst: Wer sich durch viele verflossene Erdenleben hindurch nur für die Materie interessierte, dem fehlen mittlerweile buchstäblich die Antennen für die spirituelle Welt.

Es gibt aber noch einen weiteren Faktor: Die direkte, schädliche Einwirkung auf die physischen „Anknüpfstellen“ an die geistige, feinstoffliche Welt, wie sie viele Inhaltsstoffe von Impfungen ausüben.

Dadurch wird der Mensch vom unermesslichen Wissensschatz, auf den er zugreifen könnte, abgeschnitten, und das bereits im frühesten Säuglingsalter. In einer Zeit also, in welcher die schützende Bluthirnschranke noch nicht geschlossen ist. Das Perfide daran ist, dass dies dem „verhinderten“ erwachsenen Menschen gar nicht bewusst werden kann. Er ist nicht fähig, es überhaupt zu erkennen und dann entsprechende Schritte zu tätigen. Natürlich hat die Natur für Möglichkeiten gesorgt, die solche Verhinderungen zu beseitigen vermögen. Dazu bedarf es aber einer Willensanstrengung des Menschen, um diese Blockaden auflösen zu können und den Draht zur geistigen Welt wieder „in Betrieb“ zu nehmen – sei es zu Engeln, Aufgestiegenen Meistern oder dem eigenen göttlichen Selbst. Einer solchen Willensanstrengung geht jedoch das Erkennen der Blockierung voraus – und gerade dies ist schwierig, weil es sich um den Bereich des „ich weiss nicht, dass ich nicht weiss“ handelt.

Die Grundlagen für die Verbindung zur geistigen Welt sind jedoch noch immer vorhanden. Die staatlich unterstützten „Programmierungen“ erschweren dies jedoch beträchtlich. Mit gutem Grund, ist doch ein frei denkender Mensch laut Gandhi schwerer zu steuern als zehntausend eingelullte und manipulierte Konformisten.

Wo im Körper finden nun diese Kontakte mit den Informationen aus der geistigen Welt statt? Und auf welche Art und Weise dürfen diese überhaupt mit uns in Kontakt treten?

Der Empfangsfilter

Grundsätzlich ist der Mensch mit der Freiheit der Wahl ausgestattet. Er kann im Prinzip machen und lassen, was er will, muss aber (und das vergisst der moderne Mensch nur allzu leicht) immer die Konsequenzen seines Handelns tragen – sei es in diesem oder einem kommenden Leben. Diese Freiheit der Wahl respektiert die geistige Welt hundertprozentig. Krankheiten, Unfälle oder andere Schicksalsschläge sind in der Regel nicht einfach nur Pech oder dummer Zufall, sondern Wirkungen von Ursachen, die wir einst selbst gesetzt haben. Oft sind es Korrekturaufforderungen, die aber zum größten Teil falsch verstanden werden.

Die „Information per Schicksalsschlag“ ist jedoch meist nur der Hammer, der niedersaust, nachdem der Mensch auf andere Aufforderungen der geistigen Welt nicht reagiert hat. Sinnvoller wäre es, die anderen Werkzeuge zu benutzen, die wir für die Lebensreise erhalten haben: die Intuition, das Gespür, die Vernunft, aber auch Gefühl und gesunden Menschenverstand. Was Mensch dann mit dem macht, was die feine, leise innere Stimme ihm in einem Augenblick der Stille zuraunt, mit dem, was sein Bauchgefühl aussagt, ist wiederum seiner freien Wahl überlassen. Die geistige Welt – das höhere Selbst des Menschen, sein Schutz- oder ein anderer Engel – schickt die Informationen so oder so zu den Rezeptoren, welche im menschlichen Organismus billiardenfach vorhanden sind.

Damit diese „Eingaben von oben“ aber nicht wild in den Menschen einsprudeln, gibt es eine „Filter- oder Kontrollstation“, die sowohl von der Medizin wie auch von den gängigen Religionen als „Tor des Bewusstseins“ benannt wird: der Thalamus. Dieser filtert nicht nur die aus dem Körperinneren in das Gehirn einströmenden zahllosen Informationen, welche nur zu einem verschwindend kleinen Teil bewusst werden; der Thalamus ist auch der Filterort, über den die Informationen aus der feinstofflichen Welt, je nach Programmierung des Filters, dem Menschen ins Bewusstsein fließen könn(t)en. Sei dies nun in Form von geistigen Ideen, Gedanken oder Visionen, oder auch einer Botschaft zu einem inneren Organ, welches dabei ist, zu erkranken.

Diese Vorgänge mögen für viele Leser neu sein und vielleicht auf Anhieb nicht nachvollziehbar, weil der Informationsfluss auf die „materielle“ Ebene reduziert ist. Doch darf die geistige Welt aufgrund der freien und unbeeinflussten Erfahrungssammlung der Menschheit nur im äußersten Notfall direkt eingreifen – manche bezeichnen dies dann als „Schutzengelaktionen“; ansonsten ist es ihr untersagt. Sie bietet aber ihr Wissen, Lösungen für Probleme, Erkenntnisse und vieles mehr stetig an. Da dies aber wiederum so geschehen muss, dass das Angebot nicht ungewollt vom Menschen empfangen wird, findet die Übermittlung der Botschaften auf einer ‚materiellen‘ Basis statt, ähnlich dem bekannten Sender-und-Empfänger-System: Nur wenn sich der Empfänger auf die entsprechende Frequenz eingestellt hat, kann das Programm empfangen werden. Diese Übermittlung findet mittels Licht statt.

Die DNA als Empfangsantenne

Seit den wertvollen Erkenntnissen von Prof. Fritz Albert Popp weiß man, dass Zellen, genauer die DNA, mittels Licht – den Photonen – miteinander kommunizieren. Dies geht wesentlich schneller als mittels Nervenbahnen oder gar Hormonen. Hermes Trismegistos erkannte schon das Gesetz vom „wie im Kleinen so im Großen“. Deshalb liegt der Gedanke nahe, dass auch die geistige Welt mittels Licht als Modulationsgrundlage mit dem Menschen kommuniziert und die DNA der Empfänger ist. Die Physik hat in der Erkenntnis, was Licht wirklich ist, große Fortschritte gemacht, steht aber immer noch erst am Anfang. Mittlerweile weiß man, dass nicht nur die Photonen Licht sind, sondern auch Neutrinos zum Licht gezählt werden und demnach mit Informationen moduliert werden können. Popp stellte auch fest, dass die DNA ein großer Lichtspeicher ist. Außerdem besitzt diese Doppelhelix eine Stab- und eine Ringantennenform (siehe Dr. Dieter Broers). Dies deutet darauf hin, dass die DNA für den Empfang von elektronischen und magnetischen Wellen konzipiert wurde. Licht besteht aus elektromagnetischen Wellen, hat also die ideale Form für den Empfang durch die DNA. Darüber, welche Funktion die DNA hat – im Speziellen die Gensequenzen – ist sich die Wissenschaft ja bei weitem nicht schlüssig. Auch wenn vor mehr als fünfzig Jahren der Mensch als bald einmal entschlüsselt dargestellt wurde, weiß man heute eigentlich weniger als dazumal. Denn je tiefer man in die DNA und die Gene vorstößt, desto komplexer wird die ganze Geschichte. So nimmt man heute auch an, dass die bis vor kurzem als Abfall-DNA (Junk-DNA) diffamierten, „überzähligen“ DNA-Strukturen ebenfalls Funktionen haben, die man allerdings noch nicht zu erkennen vermochte.

Und genau hier liegt der Schlüssel zum Verständnis der „Ankoppelung“ an die geistige Welt verborgen. Wie oben schon dargestellt, befindet sich in der DNA gespeichertes Licht in Form von Photonen. Ein Biophoton ist also Licht. Dieses Photon ist aber zu langsam, als dass es als Informationsträger aus der geistigen Welt angesehen werden könnte. Hier kommen die Neutrinos ins Spiel. Diese sind um ein Mehrfaches schneller als die Photonen und neutral in der elektrischen Ladung. Neutralität entspricht der geistigen Welt. In ihr existiert die Dualität, wie wir sie hier auf Erden kennen, so nämlich nicht. Die Neutrinos stellen demnach eine ideale Basis für die Kommunikation zwischen der im menschlichen Körper inkarnierten Seele und der geistigen Welt dar. Zusammengefasst heißt dies, dass „Eingaben“ aus der geistigen Welt mittels Licht erfolgen. Als Empfänger dienen die DNA-Strukturen, hier der Lichtspeicher mit den Photonen. Sind Sender und Empfänger aufeinander eingestimmt, dann erfolgt ein Austausch der Informationen. Mit den brachliegenden „Junk“-DNA-Strukturen kann der Mensch hellsichtig, hellhörig, etc. werden – also Fähigkeiten erlangen, die mit einem erhöhten Bewusstsein einhergehen können (aber nicht müssen). Diese Fähigkeiten, zu denen auch die Intuition gehört, kann man aber nur dann entwickeln, wenn keine „Empfangsstörung“ vorliegt.