Ärztin Elisabeth Kübler-Ross: Telfs, Österreich 1989 spricht über Leben und Tod.


Ärztin Elisabeth Kübler-Ross eine Rede in deutscher Sprache. Telfs, Österreich 1989. (* 8. Juli 1926 in Zürich; † 24. August 2004 in Scottsdale, Arizona) war eine schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin. Sie befasste sich mit dem Tod und dem Umgang mit Sterbenden, mit Trauer und Trauerarbeit und gilt als Begründerin der Sterbeforschung. Kübler-Ross wurde außerordentlich oft akademisch ausgezeichnet. Für ihre Leistungen zwischen 1974 und 1996 wurden ihr 23 Ehrendoktorate an verschiedenen Universitäten und Colleges verliehen.[3] Darüber hinaus erhielt sie über 70 nationale und internationale Auszeichnungen. Das Nachrichtenmagazin TIME zählte sie 1999 zu den „100 größten Wissenschaftlern und Denkern“ des 20. Jahrhunderts.

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Der Tod – Tor zum Leben | Impulse aus der Nahtod- und Sterbeforschung • Dokumentation


Was geschieht, wenn wir sterben? Erlischt unser Bewusstsein einfach, und alle Erfahrungen, Erkenntnisse und Erinnerungen sind dahin? Aus und vorbei? Die meisten Naturwissenschaftler würden antworten: Ja. Denn sie gehen davon aus, dass Bewusstsein im Gehirn entsteht. Und das Gehirn stirbt mit dem Körper.

Spirituell orientierte Menschen sind davon überzeugt, dass etwas den Tod überlebt. Der Geist, die Seele. Bewusstsein existiert demnach in einer jenseitigen Welt auch ohne den physischen, „irdischen“ Körper.

In den letzten Jahrzehnten sind wir einer Antwort auf die Frage, ob es ein Weiterleben nach dem Tod gibt, vielleicht entscheidend näher gekommen. Denn überall auf der Welt wurden außergewöhnliche Erfahrungen untersucht, die Menschen angesichts des Todes hatten.

Diese Doku fasst Impulse aus der Nahtod- und Sterbeforschung zusammen.

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Was ist nach dem Sterben?


Was ist nach dem Sterben & was ist nach dem Tod?

Mit diesen Fragen hat sich wahrscheinlich jeder schon einmal beschäftigt. Gibt es nach dem Tod ein weiterleben oder ist der Tod das Ende? Mit diesem Thema wird sich kaum jemand gerne auseinandersetzen, denn wer spricht schon gerne über das Sterben?

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„Auf einmal sah ich mich selbst im Bett liegen“ | Julia Fischer im Gespräch


Julia Fischer hatte als Kind eine Gehirnblutung – und erlebte im Krankenhaus eine Nahtoderfahrung, die ihr weiteres Leben stark beeinflusst hat. Im Interview erzählt sie von ihren Erinnerungen an die prägenden Erlebnisse, weshalb sie keine Angst vor dem Tod hat und wie sich ihre Persönlichkeit durch die Erfahrungen veränderte.

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10 Thesen zum Jenseits und dem Leben nach dem Tode


Kann man unsere Welt mit 10 Thesen beschreiben? Das ist nicht möglich. Genau so wenig lässt sich damit eine Jenseitswelt erklären. So sind die Thesen nur als Gedanken-Anregungen gedacht, um diese spannende Thematik auch einmal von neuen Gesichtspunkten aus zu betrachten. Mit der Jenseitsforschung eröffnet sich für uns eine Welt, in der wir alle eines Tages leben werden. Das allein ist schon Grund genug, sich auch mit solchen Fragen auseinander zu setzen.

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Spirituelle Persönlichkeit


05.02.2018 | Paul Meek

Nur wenige Menschen sind sich ihrer eigenen spirituellen Persönlichkeit wirklich bewusst. Den meisten ist nicht klar, dass sie Geistwesen und eine Seele sind und einen physischen Körper haben, der zum Leben in der physischen Welt notwendig ist. Darüber hinaus aber haben wir einen Astralkörper, der zur astralen Welt gehört und einen Geist- oder Ätherkörper, der zur Geistigen oder Ätherwelt zählt.

Der physische Körper ist der schwerste dieser drei Körper. Er ist das Rüstzeug, mit dem wir in der physischen Welt leben. Ihn können wir mit den physischen Augen erkennen. Der Astralkörper dient uns auf der Gefühlsebene hier in dieser Welt und steht in Verbindung mit der Astralwelt, der er zugehört. Alles was wir auf der physischen Ebene fühlen, die Erfahrungen die wir machen, sind zuvor auf der astralen Ebene gefühlt und erlebt worden (siehe auch Kapitel 16 – Träume und Gebete). Hellsichtige Menschen können den Astralkörper sehen. Wer sensibel genug ist und um diese Dinge weiß oder auch mit Vibrationen arbeitet, die mit Heilung auf allen Ebenen zu tun haben, kann ihn fühlen. Der Geist- oder Ätherkörper hat seinen Ursprung im Ätherischen, ist nicht fassbar und in dieser Welt unsichtbar für das menschliche Auge.

Lassen Sie mich in einfachen Worten versuchen, etwas mehr über diese „Körper” zu sagen, über ihren Zweck und über die Welten, denen sie angehören. Wir alle sehen vorwiegend unseren physischen Körper. Wenn wir sagen „Ich habe Rückenschmerzen” oder „Ich fühle mich nicht wohl”, denken wir dabei hauptsächlich an den körperlichen Zustand und vergessen nur zu leicht, dass wir viel mehr als nur Fleisch und Blut sind. Immerhin leben wir aber heute in einer Zeit, in der die Erkenntnisse wachsen, dass viele physische Beschwerden ihre Wurzeln in der Psyche haben, die aber nicht gleichzusetzen ist mit der Seele. Geist und Seele sind nicht krank. Krankheit, Schmerzen und Leid haben ihren Ursprung in unserem Menschsein. Noch immer sind wir vorrangig bestrebt, nur die körperlichen Beschwerden zu sehen und zu behandeln und den psychischen Ursachen weniger Beachtung zu schenken, die damit zwangsläufig unerkannt bleiben. Häufig spricht man auch von einem „nichtssagenden Gesicht” oder „einer schönen Frau” und bezieht sich dabei ebenfalls nur auf die äußere Erscheinung, die äußere „Hülle.” Manchmal aber heißt es auch „Oh, was für ein weiches Gemüt er hat” oder „Was für eine mutige Seele”, und dann meinen wir wirklich den Geist in uns oder unsere Seele und nicht nur den sichtbaren Körper.

Man sagt, der feinstoffliche Körper sei das Abbild des physischen Körpers. In Wirklichkeit aber ist der Astralkörper makellos und nicht wie der physische Körper unterschiedlichen Alterungsprozessen unterworfen. Innerhalb des Astralkörpers haben wir aber einen weiteren, noch viel feineren Körper, den wir Geist- oder Ätherkörper nennen. Für das Erdenleben sind alle drei verbunden durch die sogenannte Silberschnur. Bei Eintritt des Todes spannt sich die Silberschnur dreimal, bevor sie reißt und damit die endgültige Trennung des physischen vom Astralkörper vollzieht. Es ist wichtig zu erwähnen, dass mit der Geburt in diese Welt die Durchtrennung der Nabelschnur erfolgen muss, um das Baby von der Mutter zu lösen und es körperlich von der Astralwelt zu trennen, zu der es bis jetzt gehörte. Natürlich bleibt jeder Mensch trotzdem das ganze Leben hindurch mental mit der Geistigen Welt verbunden.
Der Tod auf der physischen Ebene bedeutet die Geburt in die Geistige Welt. Der Astralkörper wird vom physischen Körper getrennt. Das vollzieht sich auf gleiche Weise durch das Durchtrennen der Silberschnur.

Viele Menschen haben während ihres Erdenlebens Nahtod-Erlebnisse. Wir wissen, dass Astralreisen eine Tatsache sind. Während solcher Reisen bleibt die dehnbare Silberschnur unbeschädigt, aber sie bewirkt, dass der Astralkörper während einer bestimmten Zeit von der Schwere des physischen Körpers befreit ist. Zahllose Menschen berichten von solchen Erlebnissen während Operationen, nach einem Unfall oder in anderen kritischen Situationen. Viele schweben über ihrem eigenen Körper und beobachten ihn, z.B. während einer Operation. Fast jeder kennt jemanden, der im Zusammenhang mit einem solchen Erlebnis aber auch von einem herrlichen Gefühl der Freiheit und Leichtigkeit spricht. Auch nach der Rückkehr in den physischen Körper berichten alle übereinstimmend von den gleichen Erfahrungen. Sie sahen ein strahlend helles Licht, heller als das der Sonne. Sie bewegten sich durch einen Tunnel diesem Licht entgegen, als ob sie sich damit verschmelzen wollten. Viele entdecken Angehörige, die mit liebevollem Lächeln bereit stehen, sie zu empfangen. Oft hören sie menschliche Stimmen, die sie auf die Erde zurückrufen, oder sie erfahren mittels ihrer Gedankenkraft, dass sie in unserer Welt noch gebraucht werden oder ihre Mission auf Erden noch nicht erfüllt ist.

Der Rückweg durch den Tunnel in den physischen Körper vollzieht sich rasend schnell, wie ein Augenblick. Die Zeit bleibt stehen. Wieder bei Bewusstsein, können die Betroffenen aber nichts über die Länge der Zeit aussagen, die sie außerhalb des physischen Körpers verbracht haben. Erlebnisse dieser Art haben aber ihr Leben und ihre Einstellung zum Tod verändert. Mancher wird davon sprechen, welch ein herrliches Gefühl der Freiheit er erfahren hat, voller Frieden und Harmonie. Soll das der Tod sein? Dann heiße ich ihn willkommen und fürchte ihn nicht mehr. Solch ein Erlebnis berührt viele Menschen auch geistig. Manche suchen wieder den Anschluss an Gott und finden zurück zum Gebet. Andere begeben sich auf einen neuen spirituellen Weg der Reife. Sie erkennen, dass die sichtbare Welt, in der wir hier leben, eine Illusion ist, dass dieses Erdenleben nicht unser wahres Leben ist, sondern nur ein Durchgang. Nach einer solchen Erfahrung ist es nicht mehr schwierig zu verstehen, dass wir einen Astralkörper haben, welcher der Astralwelt angehört.

Im Schlaf verändert sich unser Bewusstsein. Wir verlassen die physische Ebene und finden Eingang auf der astralen Ebene, wo wir verschiedene Stadien traumähnlicher Zustände durchleben, die wir mit Schlaf bezeichnen. Diese unterschiedlichen Zustände sind von Nacht zu Nacht verschieden und offensichtlich abhängig vom Schlafzyklus, der Länge und Tiefe des Schlafes. In jedem Fall aber sind wir normalerweise sehr aktiv auf diesen Bewusstseinsebenen und können mit unseren Lieben in der Astralwelt in Verbindung treten. Höhere Wesenheiten leiten uns und geben uns Führung für unser Erdenleben. Weckt man einen Menschen abrupt aus dem Tiefschlaf, sei es durch Schütteln oder lautes Anrufen, so lässt sich eine Wiederkehr von der Bewusstseinsebene der Astralwelt in die physische Welt an einem leichten Ruck oder auch Schütteln erkennen. Die meisten Menschen benötigen dann auch einen Augenblick, um sich den Bedingungen in unserer Welt erneut anpassen zu können. Aber auch hier gibt es Unterschiede, so wie jeder Mensch andere Schlaf- und Aufwachgewohnheiten hat. Die einen brauchen ein bisschen länger, andere sind sofort hellwach. Doch sollte man grundsätzlich vermeiden, einen Menschen zu plötzlich aus dem Schlaf zu reißen, weil es für unsere Nerven immer einen Schock bedeutet.

Die meisten von uns wissen nichts davon, dass sie sich während des Schlafes auf einer astralen Ebene des Bewusstseins befinden, ebenso wie sie nichts von einem Astralkörper wissen. Im Tod legen wir lediglich unseren physischen Körper ab, den schwersten unserer Körper, der für die niedrigeren und langsameren Vibrationen dieser Welt geschaffen ist. Nach dem Tod geht das Leben weiter in unserem Astralkörper, der den höheren und schnelleren Schwingungen der Geistigen Welt entspricht. Dort setzen wir unser Leben fort und gehen auf unbegrenzte Zeit unseren Weg spiritueller Entwicklung weiter, so wie es dem Stand unseres geistigen Bewusstseins entspricht. Wenn die Zeit reif ist, und das ist abhängig vom Stand unserer geistigen Erkenntnisse, gehen wir weiter und steigen auf in eine höhere Sphäre. Ganz von selbst befreien wir uns dann von unserem Astralkörper, der uns von nun an nicht mehr weiter auf einer Ebene mit noch höheren und schnelleren Schwingungen dienen kann. Für diese neue Bewusstseinsebene wird uns dann der empfindlichste unserer Feinstoffkörper die notwendigen Voraussetzungen verschaffen.

Alle diese Veränderungen sind Naturgesetzen unterworfen, wir brauchen uns deshalb keine Gedanken zu machen. Wir werden für jedes Leben automatisch in der richtigen Weise ausgestattet sein. Stell Dir ein Glas Wasser vor. Wenn das Wasser gefriert, wird es zu Eis, wenn Du es erhitzt, wandelt es sich in Dampf. In Eis und Dampf ist immer Wasser enthalten. Es ist alles eine Frage der Schwingung. Vielleicht macht es dieser Vergleich einleuchtender. In dem Maße wie wir spirituell in der Geistigen Welt wachsen, erweitert sich auch unser Bewusstsein, und stufenweise steigen wir die Leiter ewigen Fortschritts höher. Die Welt um uns ist die Welt, die wir selbst geschaffen haben, sie ist genau die richtige für unser augenblickliches Dasein. Alles geschieht ganz natürlich. Je höher wir kommen, desto durchsichtiger und heller wird es um uns. Wir finden uns im Kreise gleichgesinnter Seelen. Wir gehen ineinander auf, wachsen zusammen, strahlen zusammen und befinden uns in einem Zustand vollkommenen Friedens und Harmonie, den wir hier mit dem Begriff „Himmel” (das Reich Gottes) beschreiben würden.

Quelle

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„Die Seele will frei sein“: Von Leben, Tod und Wiedergeburt im Zeitalter der Unwissenheit


Zur Verabschiedungszeremonie für Thomas Kirschner, den langjährigen Chefredakteur und Herausgeber des NEXUS-Magazins, fahre ich mit Amara, einem vedischen Priester, nach Immenstadt. Die achtstündige Autofahrt vergeht wie im Flug; zweimal verpassen wir die Abfahrt, weil wir derart ins Gespräch vertieft sind. Wir unterhalten uns über das Weltbild der Veden, und wir reden, als würden wir uns schon ein halbes Leben kennen. Vielleicht ist es nur das, was er sagt, denn es weckt vertraute Erinnerungen. Für eine Stunde, in der wir über Leben, Tod und Wiedergeburt, über das Kali-Yuga und das bevorstehende Ritual sprechen, schalte ich spontan mein Aufnahmegerät ein.

Die hier publizierten Passagen sind daher manchmal etwas sprunghaft, wurden aber für eine bessere Lesbarkeit nachbearbeitet.

Amara: Wir nehmen uns ja meist, wie wir jetzt sind – du, ich, als Mensch, mit all seinen Ecken und Kanten. Aber es gibt da noch eine andere Realität, nämlich die Realität der Seele. In uns steckt ja auch der Wunsch nach ewigem Leben, nach einem Leben voller Freude, voller Wissen. Und das ist eigentlich ein Indiz für die Seele.

Daniel: Du meinst, dass dieser Wunsch in uns aufkommt, dass es ihn überhaupt gibt?

Amara: Ja, genau. Wo kommt dieser Wunsch her? Er hat seinen Ursprung in der Seele. Und die Seele ist ewig – voller Wissen und voller Freude. Wir haben das nur vergessen. Es ist wie so eine Bedeckung: Der Körper, durch den die Seele sich manifestiert, der ist eigentlich wie ein Vehikel, wie ein Fahrzeug. Ich sage ja nicht: Ich Hand. Ich Kopf. Ich Bein. Sondern es ist meine Hand, es ist mein Kopf. Und was ist dieses Ich? Es ist etwas Transzendentes – etwas, das nicht wahrnehmbar erscheint, nicht wahr? Genauso verhält es sich mit der Persönlichkeit. Die ist ja immer formbar, sie kommt und geht und wird durch bestimmte Ereignisse geprägt. Sie hat keinen ewigen Aspekt. Aber die wahre Persönlichkeit, das wahre Ich, das ist eben voller Wissen, voller Freude, voll ewigem Leben, sozusagen.

Und die Suche nach dem ewigen Leben, nach dem ewigen Glück, die gab es schon immer, in allen Kulturen. Denn es ist eigentlich die Suche nach der Seele. Das ewige Leben ist ihr Ursprung; es gehört eigentlich zur Seele. Und das Sterben – oder besser: das Sterben des Körpers – ist ein ganz wichtiger Teil des Lebens, denn das Leben arbeitet ja sozusagen darauf hin. Wir werden geboren, und durch Krankheit oder durch andere Umstände werden wir wieder zum Tod geführt. Das heißt: Nach unserer Geburt, die wir annehmen, werden wir zum Tod geführt, um dann schlussendlich alles wieder abzulegen. Dieses Annehmen und Ablegen ist ein wichtiger Aspekt der Zeitweiligkeit. Aber die Ablegung kann ganz schwierig werden, wenn du nicht vom Körper losgelöst bist. Deswegen gibt es diese Reinigungsrituale. Man geht davon aus, dass der Mensch sehr stark an seinen Umständen angehaftet ist. Deshalb gibt es in den vedischen Traditionen das Ritual des Loslassens und des Sichergebens in das eigene Schicksal.

Im Grunde unterliegen wir ja alle der Natur, den Naturgesetzen, von denen wir völlig abhängig sind. Aber unser Bewusstsein strebt nach Unabhängigkeit. Das ist auch so ein Indiz für die Seele: Die Seele will frei sein, sie will nicht in dieser Materie gefangen sein. Aber das sind wir – durch unsere Wünsche, unsere Bedingungen, unsere Geburt und unsere Umstände. Und dafür gibt es diese Rituale, die man apara prayoga nennt. apara heißt „nach dem Tod“. Die anderen nennt man purva prayoga – „vor dem Tod“. Das heißt, die vedische Sichtweise auf das Leben war immer gekennzeichnet durch diesen starken Einschnitt des Todes und seinen Einfluss auf das Lebewesen. Denn der ist endgültig, absolut – zumindest für dieses Leben. Daher unterliegen diese Rituale auch dem Konzept von Loslösung, Transformation.

Daniel: Kann man das vielleicht so verstehen, dass man in seinem Leben eine gewisse „Energie“ um sich geschart hat – so eine Schale aus Denken, Handeln, Besitz –, und dass diese Rituale dazu da sind, diese Umstände loszulassen?

Amara: Schau mal, da gibt es ja auch Ähnlichkeiten. Im tibetischen Buddhismus gibt es das tibetische Totenbuch, es gibt das ägyptische … und im Hinduismus gibt es auch so etwas: das preta kalpapreta heißt „Geist“, kalpa heißt so etwas wie „Vorgang“, „Ritual“ oder auch „Ablauf“. Frei übersetzt also: „Wie wird man ein Geist“ oder „Wie geht man mit dem Leben nach dem Tod um?“ Es geht im Grunde immer um die Auseinandersetzung mit etwas, das wir nicht sehen können. Im tibetischen oder ägyptischen Totenbuch wird ja darauf hingewiesen, wie die Seele reist, und das hast du auch im preta kalpa. Da steht ganz genau drin, unter welchen Umständen was wie passiert. Das ist eine sehr wissenschaftliche Herangehensweise … oder sagen wir lieber, eine analytische. Das Buch ist natürlich auch mit Metaphern behaftet und mit Mythologie verwoben – deshalb würde ich es auch eher als „codiert“ bezeichnen. Man kann es nicht einfach lesen, und dann versteht man es. Sondern es ist auch ein Text, bei dem es dazugehört, dass man sich mit ihm auseinandersetzt … und dass man, wegen den verschiedenen Aspekten, auch einen Lehrer hat, der einem das richtig erklärt.

Daniel: Wie genau wird denn das Ritual vonstattengehen? Was machst du da genau und welche Substanzen verwendest du?

Amara: In den vedischen Traditionen ist ja eins ganz wichtig: mantramantra ist der Klang, das Urelement allen Seins. Es steht für das Element des Raumes – auch akasha genannt –, und die Mantren, die ich da chante, haben eine spezielle Wirkung, natürlich in Zusammenhang mit den anderen vier Elementen, die man so einem Ritual hinzufügt. Das heißt Feuer, Erde, Wasser, Luft – all diese Elemente sind ein Teil des Rituals. Und bei diesen apara prayoga-Pujas macht man alles aus zeitweiligen Sachen. Ein paar habe ich dabei, ein paar nehmen wir von den Hausbewohnern. Das Feuer ist allgemein ein ganz wichtiges Element, denn es transformiert. Man sagt ja nicht umsonst: der Phönix aus der Asche – der entsteht aus der Asche. Das alles dient jedenfalls dazu, dass der Seele ein Weg bereitet wird. Deswegen schaut man auch in Richtung Süden. Der Süden ist für den Bereich der Transformation, der Loslösung; er ist sozusagen das Reich des Todes.

Daniel: Stehen da für jedes Element bestimmte Früchte?

Amara: Nun, alle Elemente sind vertreten, wie gesagt. Die Früchte, der Reis, Sesam, all das steht für die Erde. Weihrauch steht für Luft. Feuer für Feuer, klar, und Wasser für Wasser. Das Mantra steht eben für Raum.

Daniel: Genau, da haben wir die fünf.

Amara: Das alles hat seine Bedeutung, jedes Element, jedes Mantra. Im Ritual an sich steht eigentlich Vishnu oder Gott – in meiner Tradition heißt Vishnu der, der alles durchdringt; alle seine Gesetze, alles was wir hier sehen, ist von ihm, geht von ihm aus – im Zentrum, weil die Seele ein Teil von ihm ist. Und da die Seele sich jetzt in einem Zwischenstatus befindet, also noch nicht reinkarniert ist, noch keinen neuen Körper, noch keine neue Aufgabe bekommen hat … steht sie sozusagen noch da und wartet. Meistens ist es so, dass sie nicht sofort reinkarniert, sondern in den ersten 13 Tagen in einer Art Schockzustand oder in einem Zustand der langsamen Auflösung ist. Alle Elemente, die ja auch in unserem Körper enthalten sind, werden ja aufgelöst, wenn der Körper verbrannt wird. Dadurch hat die Seele ja sowieso schon weniger Anhaftung an den Körper. Aber dann gehören ja noch die feinstofflichen Ebenen dazu: der Geist, die Intelligenz und das falsche Ego. Die Loslösung von diesen Umständen, die braucht mehr Zeit. Dazu nimmt man das Ritual: um der Seele zu zeigen, in welche Richtung es geht. Deswegen wird es auch Richtung Süden durchgeführt – damit sie neu inkarnieren oder einen neuen Lebensweg finden kann, weil das Leben der Seele ja nicht damit endet, dass der Körper stirbt. Die Bhagavad Gita sagt, dass das wie das Ablegen von Kleidern ist, wenn der Tod eintritt: Die alten Kleider werden abgelegt, und neue werden wieder angelegt.

Daniel: Sagen die Veden eigentlich auch etwas darüber, ab wann eine Inkarnation stattfindet?

Amara: Da gibt es genaue Zeiten, ja. Also normalerweise spricht man von einem Zeitraum von 10 bis 15 Tagen, nach denen sich die nächste Inkarnation vollzieht, aber das ist nur eine Art Richtwert. Schlussendlich hängt es von deinem persönlichen Karma ab, wie lange du brauchst, um vollständig zu reinkarnieren. Es ist ja so: Du streifst den grobstofflichen Körper ab, aber dein feinstofflicher Körper trägt dich in deine nächste Inkarnation. Dieser feinstoffliche Körper besteht ja auch aus deinem falschen Ego – und das falsche Ego ist das letzte, was sich auflöst. Das ist ein krasses Wort, aber gemeint ist das, was sich in wahres Ego transformiert, wenn du Befreiung erlangst. Wenn du aus dem materiellen Bewusstsein, aus der materiellen Welt herausgehst. Dann transformiert sich dein falsches Ego durch die verschiedenen Elemente und die verschiedenen Schichten in dein wahres Ego, und du erlangst Befreiung. Vorher nicht. Das heißt, das falsche Ego ist immer da, und es trägt dich sozusagen in deine nächste Bestimmung.

Daniel: Das heißt, der Karmazyklus existiert so lange, wie es das falsche Ego gibt?

Amara: Genau. Und deswegen nimmt jemand, der stirbt, zwar seine schlechten und seine guten Reaktionen mit, aber am Ende dieses Lebens, hier, da passiert das, was ich vorhin gesagt habe: Deine guten Eigenschaften, deine Qualifikationen und deine Segnungen, die verteilst du an deine Freunde, deine Familienmitglieder – denn die haben auch einen Segen davon, dass du gehst. Deswegen wird das in Indien auch wie ein Fest gefeiert – natürlich nicht so wild wie in Mexiko, wo sie mit den Skeletten tanzen … Allerdings gibt es da auch so eine bestimmte Zeit, die nennt man ashaucha. In der Zeit trauert man, man hat keine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft. Man darf trauern, man darf der Person nachweinen.

Die Befreiung, das ist nochmal ein anderes Thema, da hole ich mal etwas aus: Das Karma, also, wenn du jetzt schlechtes Karma vollzogen hast, dann überträgt sich das über viele Generationen. Da können sich bestimmte Traumata bilden. Man spricht da von bis zu neun Generationen, über die sich so ein Trauma fortsetzen kann. Also wenn etwas Schlechtes innerhalb der Familie gelaufen ist, dann überträgt sich dieses Trauma zunächst mal auf die nächsten Generationen. Wenn nun aber jemand Befreiung erlangt, dann ist das etwas wirkliche Seltenes. Für die Seele ist es nichts Normales, Befreiung aus diesem materiellen Zyklus hier zu erlangen, denn samsara – der Kreislauf von Geburt und Tod – ist ein System, das sehr schwierig zu überwinden ist. Wir sehen das ja an uns selbst, mit allen Anhaftungen, allen Barrieren und Problemen, die wir haben. Aber wenn eine Person es doch schafft, durch diese letzte Barriere, das falsche Ego, hindurchzustoßen, dann erlangt sie Befreiung. Und die Segnungen dieser Befreiung, die verspüren innerhalb der Familie noch Generationen nach ihr.

Daniel: Das Thema hat mich in letzter Zeit öfter bewegt. Ich habe viel darüber nachgedacht, was man so als „Familienkarma“ mit sich herumschleppt. Was man über das Blut und über die Erziehung mitbekommt, Knoten, die manche Familienmitglieder mit sich herumtragen – über die du dir Gedanken machst, und die manchmal auch unbewusst in der Erziehung an die nächste Generation weitergegeben werden. Aber neun Generationen? Das ist schon echt krass. Man erinnert sich ja bewusst höchstens an das, was die Großeltern erzählt haben – und über die eigentlichen Probleme, die Ursachen des Traumas, wird ja selten geredet.

Amara: Ja, genau. Und wir haben alle viele Traumata in unseren Familien, gerade hier in Europa, wo so viel Kriege durchgezogen sind. Das heißt: Unsere Familien sind alle durch Krieg so erschüttert worden, dass es sehr schwierig ist, diese Traumata einfach zu lösen. In der Tradition des vedischen Kontexts – ich möchte das nicht so doktrinär sagen – ist die spirituelle Praxis jedenfalls ein ganz wichtiger Aspekt, und dass man sich als einen ganz kleinen Teil des Ganzen betrachtet. Schlussendlich so, wie in der alten vedischen Tradition: als dasa, also als Diener Gottes, als Diener der Menschheit. Das klingt jetzt zwar nach einem Gutmenschen, aber gemeint ist damit eben: zum Wohle der Menschheit. Man dient der gesamten Menschheit, nicht nur einem kleinen Teil. Letztlich geht es darum, dass man eben bewusst handelt – und da kannst du Traumata durchstoßen.

Daniel: Ich frage mich ja sowieso schon eine ganze Weile, wie man so ein Trauma, wenn man es denn erkannt hat, verarbeitet. Ich meine, die Erkenntnis ist schon ein wichtiger Punkt – aber so etwas kann man doch nicht loslassen. So etwas beschäftigt einen doch.

Amara: Genau, man kann das nicht einfach so auflösen. Wir tragen das alle irgendwie mit uns rum, die einen mehr, die anderen weniger. Deshalb ist die spirituelle Praxis ein ganz wichtiges Element, etwas, das dir dabei helfen kann, Traumata erst zu erkennen, und sie dann neu zu bewerten. Du musst verstehen, dass du nicht nur der Körper bist, und dass du damit auch nicht nur zu dieser „körperlichen Familie“ gehörst. Dass alle diese Dinge, diese Traumata der Familie in deinem Mechanismus sind – und der bestimmt, wie du auf gewisse Dinge in deiner Umwelt reagierst. Und dieser Mechanismus ist eben getränkt durch deine Vorfahren. Ob du nun mit Zorn auf etwas reagierst, oder mit Mitleid, vielleicht auch mit Selbstmitleid – dass du denkst: „Ach, ich armer Mensch“ – das alles sind eben bestimmte Mechanismen. Und die kannst du durchstoßen …

Daniel: … indem du anders handelst.

Amara: Genau. Indem du eben darauf nicht mehr so reagierst, wie Generationen vor dir. Aber es ist auch von Individuum zu Individuum unterschiedlich. Jeder reagiert ja nach seinem Karma. Das ist auf jeden Fall ein sehr komplexes Thema.

Daniel: Wir hatten ja schon davon gesprochen, dass das alles eigentlich eine Wissenschaft ist – die des Geistes, oder der Seele, wenn man so will. Wo wir gerade bei Familien sind: Gibt es denn in den Veden dann auch so ein Konzept der Familienseelen? So etwas wie Gruppeninkarnationen?

Amara: Ja, auch. Das ist dann aber anders zu sehen, als wir es vielleicht wahrnehmen. Es gibt Gemeinschaftskarma – das ist ja ganz klar –, und dass du als Familie innerhalb der Familie wieder inkarnierst, um dein eigenes gesätes Getreide zu ernten, ist auch klar. Wie sich das dann staffelt – ob du jetzt der Uropa warst oder so –, das lässt sich nicht pauschal sagen. Wenn du als kleines Kind zum Beispiel schon die Sachen von deinem Opa anziehen wolltest, kann das ein Hinweis sein. So werden ja auch die Lamas in Tibet ausgewählt, die haben genaue Indikatoren, die wissen genau, wo der Verstorbene inkarniert, weil er das vorher schon festgelegt hat. Wenn du so ein Mystiker bist, schaffst du das auch, dann kannst du dir wünschen, wo du inkarnierst, bei wem und unter welchen Umständen. Da ist der freie Wille noch gegeben. Wir haben ja alle ein bestimmtes Maß an freiem Willen, die einen mehr, die anderen weniger, ganz abhängig davon, was deine Bestimmung ist, welche Rolle du in der Weltgeschichte spielst. Am Ende hängt es davon ab, wie die Konstellation ist, wie dein Karma ist.

Daniel: Klar, weil es eben ein individueller Prozess ist.

Amara: Genau. Jeder hat sein eigenes Schicksal, und das ist nicht komplett festgelegt. Wer in der vedischen Astrologie geschult ist, also in diesen jyothisha shastras, der kann das auch sehen, ob die Seele sich inkarniert, schon inkarniert hat, wo sie sich inkarnieren wird und was ihre nächste Aufgabe ist. Das kann man alles genau errechnen.

Daniel: Gibt es denn laut den Veden dann so etwas wie junge und alte Seelen? Oder wie ist das zu sehen? Gibt es unterschiedliche Seelenalter?

Amara: Eine Seele ist zuallererst ewig. Die Frage ist bloß, wann sie hier, auf dieser Erde, auf diesem Planeten, oder in diesem Bewusstseinsraum inkarniert ist. Es ist ja so: Das Universum ist unterteilt in 14 lokas, 14 Hemisphären, 14 Bewusstseinsebenen. Und die Erde ist der Mittelpunkt von diesen Universen – diesem einen Universum, in dem wir uns gerade befinden. Und da gibt es Schichten, die sind oberhalb, und Schichten, die sind unterhalb. Seelen, die sich hier auf dieser Bewusstseinsebene inkarnieren, die können schon lange auf dieser Erde verweilen – oder sie können von höheren Schichten kommen.

Daniel: Man muss das also in Relation zum Erdenleben sehen. Dann ist es ja irreführend, von jungen oder alten Seelen zu sprechen. Man müsste dann eher von „junger Erdeninkarnation“ oder Ähnlichem sprechen.

Amara: Es ist halt so: Die Seele hat keinen Anfang. In den Veden und im Sanskrit wird sie als anadi beschrieben, ohne Anfang. Macht ja auch Sinn. Beim Schöpfungsvorgang gehen die Seelen alle aus dembrahman, aus der Ursuppe, hervor, aber sie sind eigentlich schon da, als Samenform sozusagen. Sie übernehmen dann nur ihr altes Karma, das sie in der letzten Inkarnation, in ihrem letzten Leben in verschiedenen Bewusstseinsebenen hinterlassen haben. Nicht ganz leicht zu erklären.

Daniel: Das kann ich mir gerade schwer vorstellen. Also, du redest jetzt davon, was die Seele – die ja ewig ist und auch meinen jetzigen inkarnierten Leib enthält –, was die mit dem Karma, das sie produziert, macht, oder wie?

Amara: Genau. Wie sie es abnimmt, oder aufnimmt. Wenn du jetzt deinen Körper verlieren würdest, hast du ja trotzdem noch Karma. Es ist ja nicht so, dass mit deinem Körper auch das Karma verloren geht. Es gibt ja verschiedene Arten von Karma – aparapta karma zum Beispiel, das, was noch nicht zur vollen Blüte gekommen ist. Das ist versteckt, in Samenform. Aber es gibt noch verschiedene andere Formen von Karma. Und dieses eine, das sich dann eben in Form von Aktion und Reaktion manifestiert, das bestimmt dein jetziges Leben. Aber du hast trotzdem noch sehr viel aparapta karma, also Karma, das sich noch in der Zukunft manifestieren wird. Nur dadurch inkarnierst du, nur dadurch hast du überhaupt einen Körper. In dem Fall einen Körper aus grober Materie, einen Erdenkörper, auf der Erde. Aber wenn du viele fromme, viele wohlwollende Handlungen ausführst, dann kannst du auch in höheren Sphären inkarnieren, und dort vielleicht ein ruhigeres, ein einfacheres, schöneres Leben führen, ohne den Druck der Materie der Erde. Das Ganze ist, wie du merkst, ein sehr tiefes Thema.

Daniel: Es heißt aber schon, dass die Erde ein ziemlich taffes Ding ist, oder?

Amara: Genau. Hier auf der Erde, das nennt man auch karma bhumi. Bhumi, das heißt „Erde“, und karma heißt „Der Ort, an dem du deine Handlung erfährst“ – also besonders neues Karma ansammeln kannst und altes Karma, als Ausgleich sozusagen, erlebst. Bei anderen Planeten, anderen Planetensystemen oder auf anderen Bewusstseinsebenen – in höheren oder tieferen Schichten – wirst du das Karma nur erfahren. Dort ist keine Ansammlung möglich. Also besonders auf den himmlischen, oder auf den höheren Planetensystemen – die sogenannten svarga loka –, da erfährt die Seele nur Glück, bis es aufgebraucht ist. Und dann muss sie wieder in diesen Erdenbereich zurück, um neues Karma anzusammeln.

Daniel: Das heißt, du kannst das Glück nur erleben, wenn du genügend gelitten hast? Oder wie?

Amara: Nein, anders: Wenn du hier gut, wenn du fromm gehandelt hast, oder gute Dinge für die Menschheit getan hast, aber nicht frei bist von deinem falschen Ego – weil da immer noch etwas in dir drin steckte, was sehr selbstsüchtig war –, kannst du dieses Karma trotzdem auf anderen Ebenen genießen. Weil so ein Erdenleben sozusagen nicht reicht, um zu erfahren, was du hier angehäuft hast. Dann kommst du auf eine höhere Bewusstseinsebene, in eine höhere Sphärenregion, wo du mehr genießen kannst, wo du die positiven karmischen Handlungen, die du hier getätigt hast, voll genießen kannst.

Daniel: Noch eine etwas schwierigere Frage, die mir immer durch den Kopf spukt, wenn es um Reinkarnation geht. Die Seele ist doch zeitlos?

Amara: Die Seele ist zeitlos.

Daniel: Was ich da immer nicht verstehe, ist, wie man von linearen Inkarnationen sprechen kann, wenn die Seele außerhalb der Zeit existiert.

Amara: Das hat mit der Materie zu tun. Also die Seele ist zunächst erstmal immer aktiv, das ist das erste Prinzip. Die Seele ist nie passiv. Aber sie unterliegt nicht der Zeit, nicht ihrem Wandel – sie hat die Materie nur angelegt. Also dein Ich, deine Persönlichkeit oder das, was dich ausmacht, ist ja so ein kleiner Spiegel deines wahren Selbst, deiner Seele … das ist jetzt gar nicht so einfach zu formulieren.

Daniel: Versuchs mal.

Amara: Also, ihre ursprüngliche Natur ist, Gott zu dienen. Weil sie ein Teil davon ist. Das ist vergleichbar mit dem Feuer und den Funken. Die Funken haben die gleiche Qualität, aber nicht die Quantität; der Funke ist das Element Feuer, aber er ist nicht das Feuer an sich. So ungefähr ist das mit der Seele auch zu sehen: Sie ist Göttlichkeit, sie ist ein Teil der Göttlichkeit, aber sie ist nicht Gott selbst. Sie ist nicht das komplette Feuer, sie hat nicht die kompletten 64 Opulenzen, die sechs Vollkommenheiten und all diese Sachen. Da gibt es zig Details, die das Wesen der Seele so genau beschreiben. Deshalb sind die Veden ja ein analytisches Wissen. In keinem anderen Text der Welt wirst du so etwas finden, weil es eben über die Jahrhunderte oder Jahrtausende ausgeklammert wurde. Weil man damit ja Menschen kontrollieren kann: Wenn sie das vergessen, ihre ursprüngliche Aufgabe, ihre ursprüngliche Natur, dann hast du sie in deinen Fängen, dann sind sie auch manipulierbar. Die Seele ist also, einfach aus ihrer Natur heraus, spirituell. Aber: Sobald sie sich in dem Raum der Materie befindet, beginnt die Bedeckung.

Daniel: Das ist wie eine Schicht, die um die Seele gelegt wird, oder? Wie so eine Art Raum-Zeit-Körper, mit dem man in die Zeitlichkeit hineinkommt.

Amara: Genau. Du kommst in die Zeitlichkeit. Die funktioniert nur hier, in der Materie. Weil alles einen Anfang, eine Mitte und ein Ende hat – wie der Stau da drüben. Innerhalb der Materie, mit der Bedeckung, ist die individuelle Seele immer tatashta – das ist ein Sanskritwort und bedeutet „dazwischen“. Sie ist tatashta-shakti, sie ist sozusagen zwischen Materie und der Spiritualität. Sie ist noch nicht vollkommen. Vollkommenheit erlangt sie erst dann, wenn sie sich durch die Materie gearbeitet hat. Das ist eben die Aufgabe des Menschen: seinen Weg zurückzufinden zu der Ursprünglichkeit und zu der Natürlichkeit der Seele. Und nur das macht auch wirklich glücklich. Ich meine, das klingt jetzt so wie mit erhobenem Finger, aber gemeint ist damit: Weil die Seele ja ewig ist, voller Freude, voller Glück, ist sie der Ursprung. Und da musst du auch suchen: an der Quelle. Du kannst nicht an den Blättern suchen, um beim Baum die Wurzeln zu finden. Du wirst immer nur die Blätter finden, das Chlorophyll. Aber das Wasser wird hauptsächlich durch die Wurzeln aufgenommen. Deswegen geht es um das Zurückführen, darum, dass man sich erinnert.

Daniel: Aber ist die Materie denn eine Art Spielraum Vishnus? Mir fällt da gerade die Philosophie der Gnostiker ein, die ja die Materie als „Fehler“ oder „Ausrutscher“ der geistigen Welt betrachten und die daher nur aus dieser falschen Welt herausgelangen wollen. Es ist ein ähnliches Konstrukt – aber wie sehen die Veden diese Welt der Materie?

Amara: Also die materielle Welt unterliegt der Zeit, der Wandlung, der Auflösung, der Erschaffung und der Erhaltung, und das alles unterliegt diesem Gesetz, dem sich keiner entziehen kann. Nur die Seele, der Kern, das Leben sozusagen – wir nennen es jetzt mal Leben, weil „Seele“ für viele so abstrakt ist –, das ist es, was die Materie belebt. Ohne Leben hätte die Materie keine Bedeutung. Und deswegen ist sie auch wie ein Spielball für das Leben zu sehen – obwohl „Spielball“ ziemlich sarkastisch klingt. Denn natürlich gibt es da bestimmte Aufgaben zu lösen. Das ist wie so ein großes Rätsel, in dem es darum geht, hinter die Materie zu schauen, dort die Gesetzmäßigkeiten dieses Systems zu erkennen und dann seine richtigen Schlussfolgerungen draus zu ziehen. Der erste Vers des Vedanta-Sutra – athato brahma jijnasa – bedeutet „Ich fange an, nach der wahren Identität zu suchen.“ Man könnte es auch anders formulieren: „Wer bin ich?“ Das ist so der Urkern aller vedischen Texte, und das ist das Vermächtnis, das die indische Kultur, die vedische Kultur hinterlassen hat – für alle. Das ist universal. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es ein universales Wissen ist, das früher auf der ganzen Welt, in allen Kulturen zu finden war. Es ist nur mit der Zeit, durch das Kali-Yuga, durch den Einfluss der Zeit, verloren gegangen. Und im Kali-Yuga wird die Frage nach dem athato brahma jijnasa – „Wer bin ich?“ oder „Wo solls hingehen?“ – mehr und mehr in Vergessenheit geraten.

Daniel: Apropos: Laut den Veden stecken wir ja tatsächlich mittendrin, im Kali-Yuga, dem dunkelsten aller Zeitalter. Wie lange gibt es das jetzt eigentlich schon? Wann hat das eigentlich offiziell angefangen?

Amara: Man spricht so von circa 5.000 Jahren.

Daniel: Also im Grunde die Zeit, die wir als offizielle Geschichtsschreibung kennen?

Amara: Ja, genau, ungefähr seit der Zeit der Ägypter, so in der Richtung, ja.

Daniel: Also das, was wir Zivilisation nennen, sind nur die Auswüchse des Kali-Yuga, oder wie?

Amara: Na, schau dir zum Beispiel Babylonien an, das waren Sklavenhalter, Kriegsführer, sehr dominante Menschen, es gab harte Strafen, eine patriarchalische Gesinnung, Frauen wurden unterdrückt, all diese krassen Dinge. Es war keine Gesellschaft, die auf Augenhöhe geführt wurde. Das ist der Beginn des Kali-Yuga.

Daniel: Hmm. Interessant. Und seitdem gab es dann auch Machtpositionen, die veranlasst haben, dass ihre Geschichte niedergeschrieben wurde. Vielleicht so?

Amara: Die Sieger schreiben die Geschichte, ja.

Daniel: Genau. Und dadurch gibt es bei uns ja auch nur die Erinnerung an eine bestimmte Version der Geschichte. Aber, wenn man die Sache aus einer höheren Warte betrachtet, dann ist doch auch der ganze Prozess des Kali-Yuga ein Teil Vishnus, oder?

Amara: Ja, klar. Das ist ein Zyklus. In den Ritualstexten rufen wir sogar dieses Zeitalter mit an, mit allen anderen Yugas. Es ist ein Teil des Ganzen. Es gehört mit dazu, es wird mit erwähnt, es wird mit rezitiert, es gehört mit in den asana – den Platz, wo Vishnu residiert, wo sich das Zentrum des Universums befindet. Das Schöne an dem Kali-Yuga mit all seinen Fehlern und all seinen Problemen ist, dass die spirituelle Praxis eine sehr einfache ist. Sie ist sehr einfach, weil es eben so schwer ist, sich hier überhaupt an Gott zu erinnern oder sich mit Gott zu verbinden. Deshalb genügt ist, einfach nur seinen heiligen Namen zu rezitieren, am besten auf sehr devotionale Art und Weise. Das bedeutet jetzt nicht Lack und Leder, sondern einfach mit seinem Herzenswunsch nah bei Gott zu sein. Und ich glaube, das ist die Quintessenz aus dem Kali-Yuga: Es ist für jeden etwas da, und wenn er nur etwas singt, oder nur mit den Gedanken dabei ist, dann hat er schon den größten Nutzen. Und das ist der Unterschied zu den anderen Yugas: Da ist einfach viel mehr tapasya, so viel mehr Entsagung, viel mehr Meditation. Da geht es mehr darum, die Sinne zurückziehen. Die ganze Yogapraxis, die ist eigentlich aus einem anderen Zeitalter.

Daniel: Im Grunde wirkt die spirituelle Praxis ja dann so wie eine Erinnerung. Man hält quasi die Schwingung dieser alten Zeitalter aufrecht.

Amara: Genau. Man versucht da sozusagen, die Uhr anzuhalten. Aber die Zeit rast uns davon, der Sand läuft uns durch die Finger. Wir sehen gar nicht, wie wir unsere Zeit verplempern. Es ist so, als wenn du ein Glas vor dir hättest, auf dem Yoga draufsteht und in dem sich das Yogawasser befindet, und du leckst nur draußen am Glas. Wirklich: Die Yogapraxis ist eigentlich eine ganz, ganz schwere. Mit einmal pro Woche Yoga ist es nicht getan. Das ist jetzt natürlich kein Vorwurf oder so, aber du weißt, worauf ich hinauswill.

Daniel: Natürlich. Jedenfalls kann ich es mir ganz gut vorstellen, gerade mit dem Gedanken, dass wir in so einem Zeitalter leben, in dem man so weit von der Gotteserkenntnis entfernt ist. Aber es ist schon krass. Ich meine, es gibt ja auch anderslautende Aussagen, nämlich, dass wir kurz vor dem Goldenen Zeitalter stehen. Die Vorstellung ist da ungefähr, dass hier nur genügend Menschen erwachen müssen, und dann schaffen wir eine neue Welt. Und die Veden sagen hier genau das Gegenteil, oder?

Amara: Naja, nicht ganz, denn es gibt innerhalb des Kali-Yugas auch so ein Goldenes Zeitalter. Aber das ist natürlich noch viel kürzer als das echte Goldene Zeitalter, das Satya-Yuga oder Krita-Yuga. satyaheißt „wahrhaft“ oder „Wahrheit“. In diesem Yuga gibt es nur wahrhaftige, ehrliche, aufrichtige Menschen – Menschen, von denen wir im Kali-Yuga träumen würden. Und dieses Goldene Zeitalter innerhalb des Kali-Yugas, das hat längst begonnen sich zu manifestieren, so ungefähr seit dem 16. Jahrhundert. Man könnte sagen, ab dem Zeitpunkt, ab dem die Vedas in Schriftform erhältlich waren. Man weiß zwar, da ist viel verloren gegangen, und die orale Tradition, also die Tradition der Übertragung, ist damit eigentlich schon kaputt – aber trotzdem: Es hilft Leuten im Kali-Yuga, Bücher zu haben und zu lesen. Also mit Beginn der Reformation und des Buchdrucks, die beide fast gleichzeitig kamen, begann dieses Goldenen Zeitalter. So wird das auch nach der vedischen Zeitrechnung gesehen. In Indien gab es zum Beispiel sehr viele Pioniere, die das erkannt haben, und die haben das Yuga-Dharma, also die Praxis in diesem Zeitalter eingeleitet. Dabei geht es um das Rezitieren des heiligen Namens Gottes, das Yuga-Dharma des Kali-Yuga. Und das begann eben Mitte des 16. Jahrhunderts.

Daniel: Das heißt, wir leben also innerhalb des Goldenen Zeitalters innerhalb des Kali-Yuga?

Amara: Genau.

Daniel: Und das läuft dann aber wieder aus …

Amara: Das läuft aus, so nach 10.000 Jahren.

Daniel: 10.000 Jahre!

Amara: Ja, das sind schon Zahlen. Aber du musst auch sehen, das Kali-Yuga ist natürlich, auf die Masse gesehen, in den letzten 150 Jahren erst so richtig in Fahrt gekommen. Trotzdem passt auch hier das alte Gleichnis: Du kannst ein Messer nehmen und jemandem damit die Kehle durchschneiden, oder du kannst damit Orangen oder Äpfel schneiden und die verteilen, um Gutes damit zu tun. Also, gemeint ist damit auch das Computerzeitalter: Wir vernetzen uns alle, wir haben plötzlich Zugang zu Menschen, zu denen wir sonst nie hinkommen würden. Wir lernen Leute kennen, die auf der anderen Seite des Globus leben und können dort Freundschaften entwickeln. Aber es kann natürlich auch eine riesengroße Herausforderung sein. Wir wissen ja alle, wie schnell wir von diesem System abhängig werden, wie wir süchtig werden nach unserem Telefon und nach unseren Informationen, die wir aus dem Telefon oder aus dem Netz erhaschen.

Man kann es so ausdrücken: Wenn der Kopf fehlt, dann sind alle anderen Teile unnütz, oder sie haben keine Wertigkeit mehr. Dabei haben wir eigentlich alles. Du kannst heute in die Bibliotheken gehen, da kannst du so viele Sachen finden, so viele Bücher. Aber es ist totes Wissen, weil es keiner mehr richtig liest und keiner mehr richtig praktiziert. Alle hängen sie an dem Nabel der Zeit, Fake News zu lesen. Weit weg von der eigentlichen Bedeutung der Schrift und des Lesens: Wissen zu übermitteln.

Es geht eben um die Anwendung des Messers. Du kannst damit viel Blut, Massaker auslösen, oder du kannst halt jemandem helfen, Brot zu schneiden oder Essen zu verteilen. Und deswegen meine ich ja: Kali-Yuga, okay, man muss das differenziert sehen. Auf der einen Seite passiert zwar geistig weltweit eine Menge – in den letzten 30, 40 Jahren, aber auch vorher schon, schon mit Blavatsky und so im 19. Jahrhundert –, viele lassen sich nicht mehr so einfach vorführen. Auf der anderen Seite … die schlafen auch nicht. Die dunkle Seite schläft genauso nicht, und dann gibt es eben andere Sachen, wo du denkst: Das Kali-Yuga, das ist so schnell vorangekommen in den letzten fünf Jahren, dass du gar nicht mehr weißt, was hat das jetzt mit dem Goldenen Zeitalter zu tun?

Die Erde war immer schon ein Zentrum des Kampfes zwischen Licht und Dunkelheit. Auch in den Veden, speziell in den puranas, wird das immer wieder betont. Die puranas beschreiben ja eher so die Geschichte der Erde und verbinden dabei Mystik mit Mythologie und den wahren Ereignissen – zeitunabhängig. Die Ereignisse, die da beschrieben werden, können 1.000 Jahre her sein, aber auch 20.000 Jahre. Und da wird das immer wieder betont: Die Erde ist das Zentrum des Kampfes zwischen Licht und Dunkelheit. Und nur hier auf der Erde ist das auch so extrem zu sehen, weil es eben auch mrtyu lokaist, der Ort des Todes, wo der Tod so wichtig ist. Er wird auf der einen Seite zelebriert, auf der anderen Seite wird getrauert. Der Umgang mit Tod ist ein sehr, sehr schwieriges Thema auf der Erde, weil wir durch den Erdkörper eine sehr starke Anhaftung haben.

Daniel: Aber eigentlich ist es doch nur wegen der Unwissenheit schwierig, oder?

Amara: Unwissenheit, du sagst es, genau. Die Unwissenheit ist eine von diesen drei Elementen – sattva guna, rajas guna und tamas guna – und tamas guna ist sozusagen die Unwissenheit. Die Leute befinden sich in dieser Unwissenheit, weil tamas guna – die Erscheinungsweise dieser Unwissenheit, oder der Kampf zwischen tamas guna und sattva guna – der ist auf dieser Erde eben sehr deutlich zu sehen. Das Sterben ist eben auch so ein Aspekt der tamas guna, der Unwissenheit, und Leute, die sich weigern, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen, unterliegen auch automatisch dem Einfluss der Unwissenheit. Denn damit ist das Leben nicht beendet. Es ist auch nichts Absolutes. Es ist nur etwas Absolutes für diesen Körper, der eben ganz normal, wie alle anderen Dinge auch, geschaffen, erhalten und zerstört wird, wie alle andere Materie auch. Aber das hat mit der Seele nichts zu tun – denn die ist ewig und unzerstörbar.

Über den Interviewten

Marcus Amara Hugk wurde 1969 in Berlin geboren und hat sich vor 25 Jahren in eine vedische Priesterlinie einweihen lassen. Durch freies Eigenstudium der vedischen Philosophie und deren Anwendung in Ritualpraxis und Yogameditation hat er sich einen tiefen Zugang zu den verschiedenen Traditionen Indiens erarbeitet.

2006 erschien sein erstes Buch „Klangreise Südindien“; seitdem führt er kleine Reisegruppen zu den besonderen Pilger- und Kultorten des Landes – unter anderem auch in die Palmblattbibliotheken. Seine Websites finden Sie unter http://www.Malola.Reisen und www.Samskaras.com. Sie können Amara auch via malola@gmx.de kontaktieren.

Quelle

Gruß an die Aufmerksamen

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Leben nach dem Tod: Wissenschaftliche Beweise – Bernard Jakoby


Wenn ein Mensch sich anschickt zu sterben, treten eine Reihe von Phänomenen auf, die sich Angehörige teils nur schwer erklären können. Der Sterbende beginnt plötzlich, Personen im Raum wahrzunehmen, die andere nicht sehen. Er beschreibt zuweilen Eingänge ins Jenseits. In den letzten Stunden vor seinem Tod, so berichten Angehörige, sind Sterbende meist von einem starken innerlichen Licht erfüllt, das die Familienmitglieder als eine plötzliche Besserung des Gesundheitszustandes fehldeuten. Doch mit dem Tod ist es noch lange nicht vorbei. Der renommierte Sterbeforscher Bernard Jakoby berichtet  über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Nahtoderfahrungen. Das Bewusstsein existiert unabhängig vom Körper weiter und erfährt eine Erweiterung der Wahrnehmung.

Welt im Wandel.TV

Gruß an die Erkennenden
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Die okkulten Hintergründe des Materialismus


Es gibt Brüderschaften – und Brüderschaften beeinflussen immer die öffentlichen Meinungen gerade durch solche Mittel, durch die es am wenigsten den Menschen auffällt – , es gibt gewisse okkulte Brüderschaften, die lassen verbreiten, dass die Zeit des Materialismus bald abgelaufen sein werde, ja dass sie in einer gewissen Weise schon abgelaufen sei. Die armen, bemitleidenswerten „gescheiten Leute“ , die heute in so zahlreichen Versammlungen und Büchern und Vereinen die Lehre verbreiten, dass der Materialismus abgewirtschaftet habe; denn wahr ist dieses nicht, sondern im Gegenteil, die materialistische Gesinnung ist in Zunahme begriffen…

[…] Es ist ganz unberechtigt der Satz, den viele in ihrer Bequemlichkeit sprechen: Nun ja, während wir hier zwischen Geburt und Tod leben, da kommt es darauf an, sich dem Leben zu übergeben; ob dann, wenn wir durch den Tod gegangen sind wir in eine geistige Welt eintreten, das wird sich schon zeigen, das können wir ja abwarten. […] Indem der Mensch unter den gegenwärtigen Entwicklungsbedingungen durch die Pforte des Todes tritt, nimmt er die Bewusstseinsbedingungen mit, welche er sich selbst hergestellt hat zwischen der Geburt und dem Tode. Derjenige Mensch, welcher unter den gegenwärtigen Verhältnissen ganz und gar sich nur beschäftigt hat mit Vorstellungen und Begriffen und Empfindungen über die materielle, über die Sinneswelt, der verurteilt sich dazu, dass er nach dem Tode nur in einer Umgebung lebt, auf welche die während des leiblichen Lebens ausgeprägten Begriffe Bezug haben…er muss in gewissem Sinne in irdischen Verhältnissen verbleiben bis er – und das dauert eine lange Zeit – gelernt hat, drüben so viel geistige Begriffe aufzunehmen, dass er durch sie in die geistige Welt getragen werden kann.[…]

Also betrachten wir diesen, ich möchte sagen, mehr normalen Fall, dass unter gegenwärtigen Verhältnissen Seelen nach dem Tode in die geistige Welt hinüberkommen, die ganz und gar nichts wissen wollten von spirituellen Begriffen und Empfindungen: sie werden zu zerstörerischen Zentren, weil sie in der Erdensphäre aufgehalten werden. Nur Seelen, welche schon hier durchdrungen sind von einem gewissen Zusammenhang mit der geistigen Welt, gehen durch die Pforte des Todes so, dass sie in der richtigen Weise in die geistige Welt aufgenommen und der Erdensphäre entrückt werden […]

Nun gibt es Brüderschaften, welche an ihrer Spitze Eingeweihte haben, die eben ein solches Interesse daran haben, den Materialismus zu pflegen, zu verbreiten. Diesen Materialisten dient es sehr gut, wenn immerfort davon geredet wird, dass der Materialismus eigentlich schon überwunden sei. Denn man kann auch eine Sache mit den entgegengesetzen Worten anstreben. […] Was wollen nun solche Eingeweihte, welche eigentlich ganz gut wissen, dass die Menschenseele ein rein spirituelles Wesen ist und die dennoch die materialistische Gesinnung hegen und pflegen? Diese Eingeweihten wollen, dass möglichst viele Seelen da seien, welche hier zwischen Geburt und Tod nur materialistische Begriffe aufnehmen. Dadurch werden diese Seelen präpariert, in der Erdensphäre zu bleiben. […] Wenn diese Brüderschaften dann – was möglicherweise in ihrer verruchten Macht liegt – die Veranstaltung treffen, dass diese Seelen nach dem Tode in den Bereich der Machtspähre ihrer Brüderschaft kommen, dann wächst dieser Brüderschaft dadurch eine ungeheure Macht zu. Also diese Materialsiten sind nicht Materrialisten weil sie nicht an den Geist glauben, so töricht sind diese Eingeweihten-Materialsiten nicht, die wissen ganz gut, wie es um den Geist steht; aber die veranlassen die Seelen, bei der Materie auch nach dem Tode zu bleiben, um sich solcher Seelen zu ihrem Zwecke bedienen zu können.

Gegen dieses Bestreben im Irdischen zu wirken durch die Seelen, dem wird entgegengearbeitet durch den bedeutsamen Impuls des Mysteriums von Golgatha. Und dieser Impuls ist auch die Weltheilung gegen die Vermaterialisierung der Seele.[…] Auf die Erscheinung des Christus [im Ätherischen] selbst hat niemand – kein noch so mächtiger Eingeweihter – irgendeinen Einfluss. Das kommt. Das bitte ich Sie festzuhalten.[…] Ja, diejenigen Brüderschaften, von denen ich eben gesprochen habe, haben das Bestreben, den Christus unvermerkt vorübergehen zu lassen im 20 Jahrhundert, sein Kommen als ätherische Individualität nicht bemerkbar werden zu lassen für die Menschen.

 

Rudolf Steiner: Vortrag vom 18. November 1917, Dornach ( GA 178, S. 174 ff.).
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Gruß an die Denkenden

TA KI

Was passiert nach dem Tod, wann endet der Einfluss der Archonten?


Was werden wir wirklich nach dem Tod vorfinden? Es gibt Erfahrungen, die die Theorie des Lichttunnels in Frage stellt. Ist es möglich, dass das weiße Licht, das die Sterbenden sehen, eine Farce ist? Gehen die Kontrolle und Manipulation, die wir im Leben erfahren, weiter, wenn wir sterben? Der Mensch möchte seit Tausenden von Jahren das große Geheimnis jenseits des Todes enthüllen, aber sicher ist, dass wir es solange nicht wissen werden, bis wir es selbst erfahren haben.

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Gruß an die Wissenden
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Wohin unsere letzte Reise geht – ein Interview mit Dr. Beat Imhof


Dr. Beat Imhof wurde 1929 in einem Walliser Bergdorf geboren. Nach dem Studium der Psychologie an der Universität Fribourg mit Doktorat in Philosophie folgte 1959 bis 1995 eine Tätigkeit als Schulpsychologe. Seitdem lebt Dr. Imhof am Lago Maggiore als beratender Psychologe und Schriftsteller. „Wohin unsere letzte Reise geht“ ist das vierte Buch, in dem er das Jenseits thematisiert. Mit diesem Buch lässt er dem Einzelnen jene Erkenntnisse zuteil werden, die es ihm ermöglichen, den letzten Abschnitt seiner Erdenreise wach und bewusst zu gehen und sich innerlich bestmöglich auf den Übergang in eine höhere Wirklichkeit vorzubereiten.

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Gruß an die Vorangegangenen

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Frau stirbt während Geburt ihres Sohnes für 37 Sekunden – was sie Ärzten danach erzählt, ist extrem faszinierend (Video)


Sie litt an einer seltenen Fruchtwasserembolie, bei der Fruchtwasserzellen in die Blutbahn gelangen und eine allergische Reaktion auslösen. So etwas passiert bei einer von etwa 40.000 Frauen.

Stephanie Arnold erlebte für 37 Sekunden den Todeszustand, als sie wegen Komplikationen bei der Geburt ihres Sohnes Jakob einen Herzstillstand erlitt.

Jakob war gesund und sie wurde wiederbelebt, erwachte aber traumatisiert. Sie ging zur Therapie, einschließlich einer Regressionstherapie unter Hypnose, um sich daran zu erinnern, was passiert ist, während sie im Operationssaal war.

Sie sah klar, wie in einem Film, was geschah, als Ärzte sie wiederbelebten. Die Details dessen, woran sie sich erinnerte, wurden von den Anwesenden im Operationssaal bestätigt.

Stephanie Arnold erlebte für 37 Sekunden den Todeszustand, während sie ihren Sohn zur Welt brachte

„Sie beschrieb die Positionierung der Versorger“, sagte Dr. Nicole Higgins, eine Ärztin, die im Northwestern Memorial Hospital mit Stephanie arbeitete.

„Zum Beispiel dort, wo ich stand und die Brustkompressionen machte. Sie hatte auch beschrieben, dass es eine Fehlfunktion unserer Defibrillator-Maschine gab, die es erforderlich machte, dass wir diese herausnehmen und eine neue hineinbringen mussten. Sie beschrieb das treffend.“

In einem Video zu Stephanies Buch „37 Seconds: Dying Revealed Heaven’s Help“, sagte ihre Geburtshelferin und Gynäkologin Dr. Julie Levitt: „Es gab keine Möglichkeit, dass sie in der Lage gewesen wäre, das zu wissen, wenn sie nicht in einem anderen Zustand gewesen wäre.“

Stephanie erinnerte sich an Einzelheiten was im Operationssaal passierte als sie tot war, aber auch an Informationen von Fremden (Nahtoderfahrung: Niederösterreicher berichtet über andere Dimensionen und körperloses Bewusstsein).

Dr. Julie Levitt

Stephanie erinnerte sich nicht nur daran, was im Operationssaal geschehen war, sie erinnerte sich auch daran, dass sie Botschaften von anderen erhielt, vielleicht Geister. Sie sah zum Beispiel einen kleinen Jungen, der aussah wie ein guter Freund von ihr. Der Junge sagte: „Sag meiner Schwester, dass ich es vermisse, wie sie mir die Haare gewirbelt hat.“

Stephanie erzählte ihrer Freundin Rosalind, dass sie vielleicht ihren toten Bruder gesehen hatte. Sie wusste nicht, wie der Bruder aussah, also konnte sie sich nicht sicher sein, aber als sie Rosalind erzählte, was dieser Junge gesagt hatte, „ließ sie das Telefon fallen und fing an zu heulen“, erinnerte sich Stephanie.

„Woher wusstest du das?“ fragte Rosalind. „Ich habe ihm jede Nacht die Haare gewirbelt, um ihn einschlafen zu lassen.“

Dr. Elena Kamel

Stephanie sagte Dr. Levitt, dass sie sie immer wieder sagen hörte: „Das darf nicht passieren, das darf nicht passieren“. Dr. Levitt sagte zu ihr: „Das habe ich [gesagt], ich kann mich daran erinnern.“

Stephanie Arnold hatte Wochen zuvor schon Vorahnungen gehabt; sie war sich sicher, dass sie bei der Geburt sterben würde

Außerdem hatte Stephanie in den Wochen vor ihrem Tod starke Vorahnungen, dass sie sterben würde. Sie war sich dessen sicher. Die Ärzte haben es einer Schwangerschaftsnervosität zugerechnet, aber einer von ihnen hat einige zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen nur für den Fall getroffen. Diese Vorsichtsmaßnahmen haben Arnolds Leben gerettet.

Sie litt an einer seltenen Fruchtwasserembolie, bei der Fruchtwasserzellen in die Blutbahn gelangen und eine allergische Reaktion auslösen. So etwas passiert bei einer von 40.000 Frauen. Stephanie sagte: „Es ist völlig unberechenbar, unvermeidbar und meistens tödlich“. Außerdem hat sie es vorhergesagt (Neurochirurg: Darum bin ich mir sicher, dass es ein Leben nach dem Tod gibt).

Familie

Sie und ihr Ehemann – ein datengetriebener Ökonom, der besonders ungern an etwas anderes glaubt – suchten Erklärungen für ihre Erfahrungen. Ohne adäquate Erklärungen innerhalb der Mainstream-Wissenschaft zu finden, haben sie festgestellt, dass außerkörperliche Erfahrungen real sind. Der Verstand existiert außerhalb des Gehirns.

Stephanie Arnold hat auf mehreren medizinischen Konferenzen und medizinischen Fakultäten gesprochen, wie z. B. an der Pritzker School of Medicine der University of Chicago. Ärzte erzählten ihr, dass sie die Ärzte kennen und respektieren, die an ihr gearbeitet haben und denken, dass ihr Fall wirklich zeigen könnte, dass es mehr gibt, als das, was man in der medizinischen Wissenschaft derzeit versteht.

„Diese Erfahrung hat mich mit einer Einsicht zurück gelassen, vielleicht gibt es noch etwas anderes „, sagt Dr. Nicole Higgins.

Viele Ärzte haben Intuition bis zu einem gewissen Grad bei der Behandlung von Patienten verwendet, oder hatten Patienten mit einem Gefühl der Vorahnung. Stephanie sagt ihnen, dass sie keine Vorahnungen oder Vorahnungen ablehnen sollen und dass sie verstehen, dass Patienten, die bewusstlos sind, sich vielleicht noch auf irgendeiner Ebene darüber im Klaren sein könnten, was um sie herum vor sich geht (Gestorben ist noch lang nicht tot: Was uns wirklich im Jenseits erwartet).

Dr. Higgins sagte: „Als Ärzte sind wir wissenschaftlich, wir werden gelehrt, die Beweise zu überprüfen und von dort aus zu handeln, und wenn es nicht leicht nachweisbar ist, macht es uns skeptisch. Aber diese Erfahrung hat mir einen Sinn dafür gegeben, naja, vielleicht gibt es da noch etwas anderes. Vielleicht ist es nicht alles rein wissenschaftlich, vielleicht hat etwas anderes einen Einfluss auf das, was wir jeden Tag tun.“ (Zwischenwelten: Ein Neurowissenschaftler erforscht die Grauzone zwischen Leben und Tod)

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Video:

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de am 25.05.2018

Quelle

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TA KI

Transformation des Denkens


Über 2000 Jahre denken ohne Handeln, über 2000 Jahre seit der Kultivierung des westlichen Philosophierens, des Nachdenkens über sich und der Welt und des Kosmos. Perspektivenwechsel in eine andere Sphäre aus dem traditionellen Blickwinkel mit dem Bausteinen der Sprache. Jan, die Sprache ist unsere Welt, so dachte sich schon Ludwig Wittgenstein. Was ist der Mensch? Diese Frage stellte sich nicht nur der große Philosoph Karl Jaspers. Wir sind in zwei Lager gespalten – die einen, welche die Welt als große Maschine betrachten und alle Geschehnisse auf Ursache und Wirkung zu reduzieren versuchen und anderen, die bereits wissen, dass es im Grunde keine Ursache gibt, sondern nur Wirkung. Hat nun diese Wirkung ein Ziel, eine gerichtete Evolution oder ist das Spiel des Seins nur ein Spiel voller Unsinn, bei dem manchmal durch Zufall Sinn entsteht. Oder ist das Wort Sinn schon allein eine Missachtung der Natur-Gesetze. Welche Gesetze, woher und warum diese Natur-Gesetzte? Niemand weiß eine Antwort auf diese Fragen.

Es gibt nichts Ontisches in der Welt, erklärte uns der große Quantenphysiker Prof. Dr. Hans-Peter Dürr und wenn er postuliert, dass wir im Grunde alle Eins sind, so verhalten wir uns doch, als wenn uns diese Welt, diese Flora und Fauna, die Natur, alleine gehört. Wir machen sie uns nicht nur Untertan, sondern unterjochen sie in einem nie dagewesen geschichtlichen Maße. Keine Spezies hat je die Welt in so kurzer Zeit in ihrem Antlitz verändert. Aber wie schon einige Philosophen und Forscher erkannt haben, gibt es „die Welt“ so nicht, denn das, was wir als Universum wahrnehmen, ist ein Konstrukt unserer Gedanken.

Und so erklärt uns der Philosoph Marcus Gabriel warum es die Welt nicht gibt. Die „Welt“ existiere gar nicht, weil sie nicht in der Welt oder Wirklichkeit vorkommt. Denn Realität und Wirklichkeit sind zwei paar Stiefel eines Wirkungsfeldes, das außerhalb des Greifbaren liegt. Dieser philosophische spekulative Realismus ist der festen Ansicht, dass die Welt nicht gleichzusetzen sei mit der Natur, denn diese umfasse materielle und nicht-materielle Objekte. Die Privilegierung des Menschen und die Vernachlässigung der anorganischen Realität in der Philosophie seien durch nichts zu rechtfertigen; die Natur entziehe sich der Erklärung durch menschliche Modellvorstellungen.

Tausende von philosophischen Abhandlungen durch die kulturellen Zeitepochen hindurch, die alleine ein Menschenleben benötigen, um sich all diese Gedanken und Widerreden zu einer These vertraut zu machen.

Eines wurde jedoch nun erkannt, dass Mensch steht nicht außerhalb des Geschehens, sondern ist die Ursache dessen ist, was geschieht. Ich bin fest davon überzeugt, dass es unsere Zivilisation nicht schaffen kann, sich zu transformieren, um im Sinne der darwinschen Evolutionstheorie durch Zufall, Mutation und Selektion sich rechtzeitig anzupassen.

Das würde implizieren, das es eine unabhängige „Welt“ außerhalb von uns gibt, an die wir uns anpassen müssen oder sollten um auch die Zukunft erleben zu können. Wenn unser Biocontainer, unser Körper, die Schöpfungsbox darstellt, welche die Realität, die wir tagtäglich wahrnehmen, fühlen und erleben können, erzeugt, dann spielt die Anpassung keine Rolle.   Denn dieses 13, 8 Milliarden Jahre alte Naturgesetzte-Universum, in Raum und Zeit existiert nur in unseren Vorstellungen. Und dennoch werden Sie sagen: wir können uns den Kopf an dem „nicht existenten“ Türrahmen stoßen oder von einem eigentlich nicht real existierenden Auto überfahren werden und so weiter und sofort. Richtig, aber das ist nicht real, das können Sie nur erleben, aber das ist nicht die Wirklichkeit, den in Wirklichkeit, wechseln Sie beim Klapps des Körpers, bei Ihrem Tod, nur die Existenzebene – in eine andere „Realitätsebene“, mit anderen Gesetzmäßigkeiten.

Aber zurück zu Illusions-Welt der Realität des täglich Greifbaren und Erlebbaren. Über 7 Milliarden Menschen erleben dieses irdische Experiment und hoffen, das sie ein gutes Leben haben werden.

Die Mehrheit dieser Mitmenschen ist davon überzeugt, dass wir nur durch physische Taten die Welt verändern können und durch unser Wirtschaften und den angewandten Wissenschaften, die Welt in den Griff bekommen können.

Die geistige Transformation, um die transzendenten unbegrenzten Möglichkeiten der Realitätsgestaltung zu nutzen sind uns (fast) völlig unbekannt. Wie sollte es denn möglich sein, allein durch Meditation die realen Geschehnisse zu verändern? Dann lesen Sie Dr. Jo Dispenza – Werden Sie Übernatürlich. Ein tolles Buch. Hier wird aufgezeigt, dass es möglich ist. Exakt, auch das wissen wir heute. Aber gelernt wird der Krieg als letztes Mittel der Diplomatie und Fass-Bomben als Gestaltungsmittel für menschliches Verhalten.

Und wird beigebracht in den Kindergärten, den Schulen und Universitäten eingetrichtert – auch von den großen dogmatischen Religionen – dass wir keine eigene Schöpferkraft besitzen, dass Materie die Basis des Seins bildet und das geistige nur privaten unwirtschaftlichen Unfug darstellt.

Dabei ist das Geistige die treibende Kreativität für die Wirklichkeit. Wir nihilieren das nicht Greifbare und stellen unsere Lebensuhr unserer Zivilisation auf den letzten finalen Countdown ein, um mit der Digitalisierung des Wirtschaftens weiter den „Wohlstand für Wenige“ zu beschleunigen und den Transhumanismus zu fördern. Denn auch diesen benötigen wir, um unserer physischen Überleben in diesem virtuellen Experiment ein Ende zu setzten.

Wer hätte das Gedacht! Nachfolgende Intelligenzen, die sich mit der Evolution des Bewusstseins beschäftigen, werden, lange nachdem der Mensch längst zu seinen zweibeinigen Hominiden in die ewigen Jagdgründen des Transraumes der Geschichte des Kommens und Gehens verschwunden ist, Modelle entwickeln, wie es sein konnte, dass eine bestimmte Stufe an Ich-Homo-Sapiens-Bewusstsein nicht in der Lage war, zu erkennen, wohin die Reise geht.
Ähnlich wie heute ein Kleinkind die Gefahr der heißen Herdplatte nicht erkennt, obwohl ihm die Eltern erklären, dorthin zufassen, wäre nicht so gut für sein Wohlbefinden.

Lernen allein durch Schmerz und Leid, ist offensichtlich in keinem Zivilisationsstadium der Menschheit zu überspringen.

12.000 Mikropartikel in arktischen Eis je Liter Wasser, ist so dramatisch, dass es eigentlich keine Worte mehr dafür gibt.
Der Mensch ist des Menschen Wolf und Gott ist Tod, sind geistige Auswüchse unserer Denkprogramme, die ein solches Eigenleben entwickelt haben, das es mich nicht verwundert, wenn die Gehirnforschung immer noch Probleme mit dem freien Willen hat.

Welcher freie Wille verübt Suizid, doch nur Lebens- und Gedankenkonsstrukte, die keinen anderen evolutionären Ausweg mehr finden, als dem Spiel des Lebens, ein Ende zu setzen.

Gesellschafts-Suizid, der als grenzenloses Wachstum, Beschleunigung und Zivilisation-Fortschritt verkauft wird. Diejenigen, die erkennt haben, dass wir alle den Abgrund bereits überschritten haben, werden belächelt und als Wirtschaftsbremser und Phantasten bezeichnet.

Diese künftigen Intelligenzen, die in anderen Schwingungsebenen und Dimensionen entstehen, werden genau so wenig, eine Materierealität nachvollziehen können, so wie wir, mit der geistigen Sphäre, unsere Erfahrungsprobleme haben.

Diejenigen, welche diese Samadi-Erfahrung machen durften, werden ignoriert und diejenigen, die gelernt haben, wie Forschung funktioniert, dürfen diese Erfahrungen nicht akzeptieren, sie würde die Realität als Illusion entlarven.

Vielleicht ist letzten Endes alles eine Illusion, die nur bewusste Gedanken erzeugen kann, wer sie erleben darf und Moral, Ethik und Menschenrechte, ja sogar „Universumsrechte“ sind letztlich nur ein Trugbild jenseits des Greifbaren.

Quelle

Gruß an die Erkennenden

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TA KI

Die Seele stirbt nicht und geht in den Kosmos zurück


Wo hat die Seele ihren Sitz und wohin geht sie nach dem Tod? Bisher blieb dies offen, nun gibt es erste klare wissenschaftliche Aussagen.

Die uralte Weisheit, „Mach das Fenster auf, wenn jemand gestorben ist, damit die Seele zum Himmel fliegen kann“, wurde nun erstmals auch wissenschaftlich fundiert.

Früher war es in deutschen Krankenhäusern noch normal die Fenster zu öffnen, wenn jemand gestorben war. Alle, besonders die Krankenschwestern wussten das. Heute ist diese Praxis in der Nüchternheit unserer modernen Welt fast in Vergessenheit geraten.

Trotz aller Verschiedenheit der Seelenvorstellung quer durch die Epochen. Die Idee einer unsterblichen Essenz des Menschen beschäftigt diese schon jahrhundertelang.

In allen fünf Weltreligionen wird uns ein Leben nach dem Tod prophezeit. Es ist naheliegend, dass wir an der Idee eines Lebens nach dem Tod festhalten. Dennoch blieb es bisher offen, ob es dieses Leben nach dem Tod nun wirklich gibt und unsere Seele tatsächlich in den Himmel hinaufsteigt oder wir in einem anderen Lebewesen wiedergeboren werden.

Mittlerweile gibt es immer mehr ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Leben nach dem Tod. Die Menschen sind von diesem Thema verständlicherweise fasziniert. Der Neurochirurg Dr. Eben Alexander hat mit seinem Buch „Blick in die Ewigkeit“ über seine persönlichen Erlebnisse mit einer Nahtoderfahrung einen internationalen Bestseller geschrieben. Immer mehr ernsthafte Kreise beschäftigen sich damit.

Ich möchte heute ebenfalls berichten, wie eine konkrete wissenschaftliche Vorstellung davon aussehen kann, was passiert, wenn Menschen sterben. Dr. Stuart Hammeroff und Professor Roger Penrose haben dazu unlängst eine Theorie der Seele entwickelt, die ich sehr bemerkenswert finde. Aus Ihrer Sicht stirbt die Seele nicht, ihre Information kehrt zurück ins Universum und besteht dort fort.

Gehirn funktioniert wie ein Quantenorchester

Ihre interessante Theorie besagt, dass das Wesen des Menschen oder die Seele in Strukturen, die Mikrotubuli genannt werden, enthalten ist.

Die beiden Forscher glauben, dass das menschliche Gehirn tatsächlich eine Art biologisches Quanten-Orchester ist und dass das Bewusstsein der Menschen ein Stück ist, das von dem Quantenorchester im Inneren des Gehirns gespielt wird. Dieses Stück würde sogar nach dem Tod weiter existieren.

Darüber hinaus argumentieren beide Wissenschaftler, dass das, was Menschen als „Bewusstsein“ wahrnehmen, tatsächlich das Ergebnis von Quantengravitationseffekten innerhalb der sogenannten Mikrotubuli ist. Dieser Prozess wird von den beiden Wissenschaftlern „Orchestrated Objective Reduction – (Orch-OR)“ genannt.

Die Theorie besagt, dass die Mikrotubuli im Gehirn, wenn sie in eine Phase eintreten, die als „klinischer Tod“ bekannt ist, zwar ihren Quantenzustand verlieren, aber die in ihnen enthaltene Information fortbesteht. Mit anderen Worten: Wenn Menschen sterben, kehrt ihre Seele in das Universum zurück und stirbt nicht. Mehr sogar, sie hat ihrer Verbindung zum Universum eigentlich nie verloren.

Diese Theorie steht im Widerspruch zu der allgemeinen wissenschaftlichen Forschung in den Milliarden an Mitteln in die „Gehirnkartierung“ investiert werden, zum Beispiel das „Human Brain Project“ in Europa oder die Bemühungen des Allen Institutes in Seattle, den Cortex der Maus zu kartieren.

In diesen Projekten dominiert die Vorstellung, dass die Gehirnneuronen und ihre synaptischen Verbindungen zu identifiziert ausreichend sei, um die Gehirnfunktionen zu simulieren. Dies ist bisher aber nicht gelungen. Zum Beispiel hat ein weltweites Konsortium das bereits bekannte 302-Neuronen-Gehirn eines einfachen Rundwurms namens C. elegans simuliert. Der biologische Wurm ist ziemlich aktiv, er schwimmt geschickt und zielstrebig, aber die Simulationen von C. elegans liegen einfach nur rum, ohne funktionelles Verhalten. Irgendetwas fehlt ihnen.

Tatsächlich sieht das Gehirn daher eher wie ein Orchester aus – ein mehrskalares Vibrationsresonanzsystem – als ein Computer. Gehirninformationsmuster wiederholen sich über räumlich-zeitliche Skalen in fraktalartigen, verschachtelten Hierarchien neuronaler Netzwerke mit Resonanzen und Interferenzschlägen. Ein Beispiel für ein multiskalares räumliches Mapping ist das 2014 mit einem Nobelpreis ausgezeichnete Werk von O’Keefe und Moser & Moser über „Gitterzellen“.

Mikrotubuli-Netzwerke als vermeintlichen Sitz der Seele

Bisher ging man davon aus, dass Mikrotubuli, die Architektur und Struktur der Zelle bewirken. Dr. Hameroff und Professor Penrose denken aber, dass sie im Gegenteil in erster Linie dazu bestimmt sind, die Bausteine an Bord eines biologischen Computers zu sein, und dass sie in der Lage sind die Verarbeitung von Informationen auf molekularer Ebene zu steuern.

Sie funktionieren wie ein Quanten-Computer auf der Basis von Quantenverschränkung. Im Unterschied zum herkömmlichen Model des Gehirns, das Informationsweiterleitung entlang von Weiterleitungsketten (Pathways) entlang der Neuronen und Ganglien sieht, sind in dem Quantenmodell die Hemisphären durch verschränkte, also gekoppelte Vorgänge vernetzt und finden außerhalb der sogenannten Pathways simultan in beiden Hemisphären ohne zeitliche Verzögerung gleichzeitig statt.

Das ganze Quanten-Bewusstsein ist demnach mit dem ganzen Universum verschränkt und bezieht seine Informationen auch daher. Unsere Seelen sind nicht aus Neuronenketten, sondern aus dem Gewebe des Universums aufgebaut. Das Bewusstsein ist daher ein integraler Bestandteil des Universums.

Nahtoderfahrungen bei denen das Herz zu schlagen aufhört und das Blut nicht mehr durch die Adern fließt und in denen die Mikrotubli ihren Quantenzustand verlieren, zeigen, dass die Quanteninformation nicht zerstört werden kann, diese verteilt sich entweder im ganzen Universum, möglicherweis für immer, oder sie kehrt als Seele der Verstorbenen wieder zurück. Letztere sind dann in der Lage über die Erfahrungen dieser ihrer Nahtoderlebnisse zu berichten.

Die Gesetze der klassischen Physik waren bisher ungeeignet, das Phänomen des Bewusstseins zu erfassen. Durch das Einbeziehen der Quantenphysik wurde eine neue Richtung eingeschlagen. Professor Penrose und Dr. Hameroff entdeckten den Kopplungsmechanismus zwischen Gehirn und Quantenbewusstsein. Sie ordnen dem Gehirn Eigenschaften eines nicht-lokalen Quantenbewusstsein zu.

In der Quantenphysik existieren Effekte, die durch „verschränkte“ Materieteilchen auch per Fernwirkung, also außerhalb von Raum und Zeit Einflüsse aufeinander ausüben können. Und zwar unabhängig von der Lichtgeschwindigkeit! Nach der Quantenphysik können zwei subatomare Teilchen eine Verbindung miteinander eingehen, durch die ihre Eigenschaften für immer aneinander gekoppelt werden.

Die Idee der beiden Forscher wurde und wird scharf kritisiert, da das Gehirn für eine scheinbar zarte Quantenkohärenz zu „warm, nass und laut“ erscheint. Aber Untersuchungen zeigen jetzt schon eindeutig, Pflanzen verwenden bei der Photosynthese routinemäßig Quantenkohärenz in warmem Sonnenlicht, und Mikrotubuli haben Quantenresonanzen in Gigahertz, Megahertz und Kilohertz Frequenzbereiche.

Hierzu gibt es Arbeiten von Anirban Bandyopadhyay und Kollegen am Nationalen Institut für Materialwissenschaften in Tsukuba, Japan.

Diese kohärenten „fraktalen Frequenzen“ in Mikrotubuli koppeln offensichtlich zu noch schnelleren, kleineren Terahertz-Schwingungen zwischen Intra-Tubulin-pi-Elektronenresonanzwolken und zu langsameren Interferenz „Beats“, die zu einem größeren EEG führen.

Hameroff und seine Kollegen haben einen „Quanten-Untergrund“, eine Basis innerhalb von Mikrotubuli identifiziert, die beim Einsatz von Narkosegasen selektiv das Bewusstsein ausschalten, und dabei die Terahertz-Dipol-Schwingungen dämpfen und auflösen. Eine multiskalare Vibrationshierarchie könnte daher eine Schlüsselrolle bei neuronalen und Gehirnfunktionen spielen, die von Mikrotubuli-Quantenresonatoren an der „Basis“, innerhalb der Neurone, gesteuert wird.

Die wahrscheinlichsten Stellen für den Sitz des Bewusstseins sind Mikrotubuli-Netzwerke in Dendriten und Soma der kortikalen Schicht 5 der Riesenpyramidenneuronen, deren apikale Dendriten EEG erzeugen. Dendritisch-somatische Mikrotubuli sind einzigartig, da sie in Netzwerken mit unterschiedlicher Polarität angeordnet sind, die für eine strukturgebende Stützfunktion ungeeignet sind, aber für Informationsverarbeitung, Resonanz und Interferenz optimal sind.

Mit verbreiteten Zweifeln räumt Dr. Hammeroff auf: „Die Nervenzellen des Gehirns sind zu langsam und unterschiedlich, um gut zu den Transistoren und Logikgattern zu passen, die wir in modernen Computern verwenden.“ Sie können daher nicht die Grundlage des Bewusstseins sein. Das stimme zwar räumt er ein, aber die Mikrotubuli innerhalb dieser Nervenzellen könnten es sein. Sie arbeiten bei Terahertz über Gigahertz-, Megahertz- und Kilohertz-Frequenzen und sind eine daher eine sehr gute Analogie zu Computern, sie sein sogar, tatsächlich viel, viel schneller in der Taktung.

Die Mikrotubli mit ihren Schaltkreisen aus gemischter Polarität („Quantenresonatoren“) sind Schlüsselinstrumente des Quantenorchesters, die in der Lage sind eine gemeinsame zugrundeliegende Schaltung abzugeben. Sie stellen eine Art logischen Block dar, der konfiguriert und rekonfiguriert werden kann.

Sie sind anders als die Neuronen selbst durchaus in der Lage die Vielzahl von Aufgaben zu erledigen, die das Bewusstsein bewältigen kann.

Wie erfreulich, dass die beiden Forscher eine Theorie liefern können. Die belegt, dass unser Gehirn mit seinen Mikrotubuli eine materielle Anbindung an unser Bewusstsein und Seele hat. Was jedoch noch wichtiger ist, dass das Bewusstsein und die Seele selbst als unsterbliche Elemente ein Teil des Kosmos sind, aus dem sie genährt werden und die sie kontinuierlich selbst wiederum nähren.

Auch wenn sicher noch etliche Fragen hierzu offen geblieben sind. „Man kann einer „Seele“ nicht restlos und erschöpfend erklären, was eine „Seele“ ist“, sagte Roger Penrose.

Literatur:

Die dunkle Nacht der Seele: Nahtod-Erfahrungen und Jenseitsreisen

Das Leben danach: Was mit uns geschieht, wenn wir sterben

Neue Beweise für ein Leben nach dem Tod

Quellen: PublicDomain/horizonworld.de am 17.04.2018

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Beweise für ein Leben nach dem Tod: Die umfassende Dokumentation von Nahtoderfahrungen aus der ganzen Welt (Videos)

Nahtoderfahrungen: Ärzte berichten, was sie selbst erlebten

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2018/04/die-seele-stirbt-nicht-und-geht-in-den-kosmos-zurueck/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Wissenschaftler FOTOGRAFIERT Die „SEELE“ Eines Sterbenden


Professor Dr. Konstatin Korotkov ist Erfinder und Professor für Informatik und Biophysik an der Technischen Universität von St. Petersburg und Entwickler der GDV-Technik (Gasentladungs-Visualisationstechnik), eine Weiterentwicklung der Kirlian-Fotografie. Die Technologie ermöglicht mit einer GDV-Kamera die physische, emotionale, mentale und spirituelle Energie zu messen

Gruß an die Vorangegangenen

TA KI

Bernard Jakoby – Nachtodkontakte, wie Verstorbene mit Hinterbliebenen kommunizieren


„Die Menschheit steht derzeit angesichts der globalen Krisen…, die ein Klima der Angst geschaffen haben, an einem Scheideweg: Gehen wir in die Angst oder entscheiden wir uns kollektiv für die Liebe?“ Der Berliner Sterbeforscher Bernard Jakoby sieht die Menschheit seit Jahren in einem Transformationsprozess, der sich derzeit verstärkt und zuspitzt. „Das Wissen über das ‚Jenseits‘ zeigt uns, dass nur Liebe in der Lage ist, alle Ängste und alles Leiden zu überwinden!“

Es sei zu beobachten, dass es in den letzten Jahren deutlich mehr Kontaktaufnahmen von Verstorbenen gäbe, deren Intention neben dem Trösten vor allem die Unterstützung der Menschen im allgemeinen Prozess des Erwachens hin zur Erkenntnis, dass wir ewige geistige Wesen sind, also weit, weit mehr als unser Körper. Vier Fünftel aller Zuschriften, die Jakoby bekommt, stehen im Zusammenhang mit der Kontaktaufnahme Verstorbener mit ihren Angehörigen und zum Teil liegen diese Erfahrungen Jahrzehnte zurück. Die Angst, für verrückt erklärt zu werden, ließ die Menschen die Ereignisse für sich behalten. Jetzt aber scheint die Zeit gekommen zu sein, dass immer mehr Menschen den Mut haben, über Phänomene zu sprechen, die mit herkömmlicher Naturwissenschaft (die Quantenphysik einmal ausgeschlossen) nicht zu erklären sind und von den Betroffenen selbst, und erst recht von ihrem Umfeld, oft als Einbildung oder Halluzination eingeordnet werden, weil sie mit ihrem materialistischen Weltbild nicht übereinstimmen. Viele Menschen erleben Ausgrenzung, wenn sie von ihren tief bewegenden Erfahrungen mit dem Kontakt Verstorbener berichten. Dennoch sieht Bernard Jakoby an der Tatsache, dass immer mehr Menschen erweiterte Bewusstseinszustände erleben und Zugang zu höherem geistigen Wissen bekommen, dass „der Schleier zwischen dieser und der anderen Welt in den letzten Jahren erheblich durchlässiger geworden ist. Bernard Jakoby sieht den weit entwickelten Verstand als ein Hindernis, das Geistige zu erfassen, „ Das Geistige kann der Verstand nicht erfassen, man das Geistige nur erfühlen!“ Nachtodkontakte entziehen sich der Messbarkeit, es sind persönliche Erfahrungen der Menschen und können nur empirisch erforscht werden, also basierend auf den Berichten der Menschen, die solch ein Phänomen erlebt haben. Entsprechend der Erfahrungen, die bei Nahtoderlebnissen gemacht werden, erscheinen die Verstorbenen in der Regel jünger und immer gesund. Häufig ist es den Verstorbenen ein Bedürfnis, noch Unerledigtes mit den Hinterbliebenen zu klären. Leider lässt die Angst der Hinterbliebenen vor dieser Dimension des Seins das Geschenk nicht erkennen, dass Verstorbene ihren Lieben mit diesem Kontakt machen wollen. Bernard Jakoby will Mut machen, diese Geschenke anzunehmen und gibt in seinem Vortrag zahlreiche Beispiele, auf welch unterschiedliche, aber doch eindeutige Weise Verstorbene in Kontakt treten. Bernard Jakoby hat zahlreiche Bücher zum Themenkomplex Tod und Sterben geschrieben und hält Vorträge und Seminare im deutschsprachigen Raum. Weitere Informationen und Bibliografie: www.sterbeforschung.de

Gruß an die Erkennenden
TA KI

Der Tod, das Jenseits und die Wahrheit – Die Macht unserer Ahnen


Ich werde Sie nicht fragen, ob Sie an Gott glauben. Stattdessen frage ich Sie: Glauben Sie an den Tod? Vielleicht tun Sie das. Ich gebe zu, ich glaube nicht daran. Und wenn ich es täte, so würde mir wohl jeder Atemzug im Leben sinnlos erscheinen. So würde ich vielleicht ebenfalls zu den Menschen gehören, die stets versuchen das Beste für sich selbst herauszuschlagen und die alles nur nach seinem materiellen Wert beurteilen.

Von daher bitte ich all jene, die an ein endliches Leben und einen endgültigen Tod glauben, diesen Text nicht weiter zu lesen. Zum Einen, weil es für Sie dann reine Zeitverschwendung wäre und zum anderen, weil ich mir als Autor nun die Freiheit heraus nehme, mir mein Publikum auszusuchen, genauso wie das Publikum sich seine Autoren aussucht!

Falls Sie nicht an den Tod glauben, kann dem nur ein logischer Rückschluss folgen: Es geht danach weiter. Sie sterben nicht einfach, sind dann verschwunden und bekommen nichts mehr mit! Sie sind immer noch da, vielleicht auf einer anderen Ebene und auf andere Art und Weise, doch Sie existieren immer noch!

Viele Mythen drehen sich darum, was wohl „danach“ geschieht. Viele Religionen beschäftigen sich mit dieser Frage und viele Forschungen wurden betrieben. So zum Beispiel beschrieben im Buch „Das Licht von drüben“ von Doktor Raymond A. Moody, einem Arzt, der sich der Untersuchung von Nahtoderfahrungen seiner Patienten gewidmet hat.

Wenn Sie sich ernsthaft dafür interessieren, wie Menschen den Augenblick ihres Todes psychisch und physisch erleben, so kann ich Ihnen nur wärmstens jenes Buch empfehlen! Die einzelnen Geschichten sind in ihrer Grundform überraschend ähnlich und dies ganz unabhängig von Alter, Geschlecht oder Religion der Betroffenen.

In den Fallbeispielen wissen die Personen sehr genau, wer sie im Leben sind, wer ihre Verwandten sind und was sie erlebt haben. Sie wissen es sogar mit einer viel größeren Klarheit als ein so bezeichneter „lebender“ Mensch! Sie bekommen in kurzer Zeit mit, was um sie herum geschieht und was die sie umgebenden Menschen sagen, tun, fühlen und denken! Sie sind deshalb nicht automatisch klüger, doch sie verfügen über wesentlich mehr Sinne als die uns bekannten fünf.

Nun reden wir hier von Menschen, die lediglich an „der Schwelle zum Tod“ standen, die sie jedoch nicht übertreten haben. Die Frage, was wohl geschieht und um wie viel klarer man sieht, wenn man tatsächlich „drüben“ ist, ist also durchaus berechtigt. Doch wird sie leider niemals ein Mensch aus eigener Erfahrung beantworten können! Fakt jedoch ist: Auch wenn wir „tot“ sind, sind wir noch „bewusst“ und können unter Umständen sogar Einfluss nehmen, sofern uns dies durch die „Lebenden“ gestattet wird.

Wenn wir dieses Wissen nun auf die heutige Welt übertragen, in der Tote verschmäht und verleumdet werden, ihre Geschichten falsch wiedergegeben und ins Gegenteil verkehrt werden, so dürften die Folgen, die dies nach sich ziehen wird beachtlich sein.

Angemerkt sei, dass „Lügen“ wohl die einzige Fähigkeit ist, die man verliert, wenn man stirbt. Nach dem Tod bleibt nur Wahrheit, denn in einer geistigen Welt, in der man lediglich über „Gedanken“ kommunizieren kann, ist es nicht möglich mit leeren Worten zu lügen. Sie können also Gift darauf nehmen, dass sie nach dem beurteilt werden, was Sie dachten und nicht nach dem, was Sie sagten!

Ein weiterer Irrtum liegt in der Vorstellung, das Jenseits wäre ein weit entfernter Ort, vielleicht irgendwo im Himmel oder außerhalb der Welt, doch so ist es nicht. Das Jenseits ist viel näher als wir glauben, es ist lediglich eine andere Ebene, sozusagen eine Welt „hinter und in“ der Welt. Und wenn Sie Ihren Geist öffnen und innerlich still werden, so können Sie diesen Ort auch um sich herum fühlen. Und je mehr Sie ihn fühlen, desto mehr Macht verleihen Sie ihm!

Oft entspringen so genannte „spontane Impulse“ oder eine Art „intuitives Wissen“ diesem Ort. Sie wissen etwas, doch Sie wissen nicht, woher Sie es wissen. Dies sind die Momente, in denen das Jenseits eingreift. Sei es um Sie zu beschützen, Sie zu führen oder Ihnen eine wichtige Antwort zu geben. Und diese Dinge sind nur „Kleinigkeiten“. Tatsächlich ist das Jenseits und alle die darin leben, zu weit größerem Einfluss fähig! Voraussetzung hierfür ist lediglich, dass Sie es zulassen.

Wenn Sie diese unsere Welt nun betrachten und all die Lügen sehen und all das Leid, welches diese Lügen hervorgebracht haben, dann ist es an der Zeit, dass Sie sich dem Jenseits wieder öffnen. „Wieder“ deshalb weil wir von Natur aus „offen“ sind. Diese Fähigkeit wird uns lediglich im Laufe unseres Lebens aberzogen, doch gänzlich verschwinden wird sie nie.

Übertragen kann man behaupten, dass es ein bisschen wie Fahrrad fahren ist. Man braucht nur wieder aufsteigen und es dauert nicht lange, bis man so fest im Sattel sitzt, als wäre man jeden Tag seines Lebens gefahren.

Ich schreibe diesen Text zum Einen, um Ihnen Mut zu machen und Ihnen vielleicht ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem Sie ernsthaft arbeiten können. Was immer Sie in diesem Leben tun werden Sie mit nehmen und niemand wird Ihnen das jemals nehmen können. Ganz gleich ob es sich um etwas Gutes oder um etwas Schlechtes handelt. Sie können umdenken, umkehren, einlenken, dazu lernen … doch Sie werden es niemals „loswerden“!

Ihre Geschichte gehört zu Ihnen wie die Haut zu Ihrem Körper. Die Vergangenheit können Sie nicht umschreiben, doch die Gegenwart können Sie „ändern“!

Zum Anderen schreibe ich diesen Text, um jene zu ehren und auch um ihre Hilfe zu erbitten, die vor uns hier waren und die Grenze schon lang überschritten haben. Ich bin der absoluten Gewissheit, dass sie immer noch da sind und dass sie jederzeit bereit sind uns zu helfen, wenn wir sie nur darum bitten.

Wir können Sie bitten, indem wir ein Gebet für sie sprechen, indem wir uns in Gedanken an sie wenden, indem wir eine Blume auf ihr Grab legen oder indem wir sie und das, was sie taten einfach anerkennen und in Ehren halten. Kurz gesagt:

Indem wir uns an sie erinnern!

Dies allein genügt, um sie zu erreichen und an unsere Seite zu bringen!

Deshalb ist niemals ein Kampf aussichtslos. Neben uns mögen wir nur zwei sichtbare bzw. lebendige Menschen sehen oder vielleicht sogar keinen einzigen. Doch um uns herum sind Legionen von „Unsichtbaren“, die deshalb aber genauso lebendig und handlungsfähig sind. Je mehr wir sie ehren, je mehr Platz wir ihrem Andenken in unserem Herzen schenken und je zuversichtlicher wir an das Unsichtbare glauben, desto mehr Einfluss werden sie haben.

Wir können unseren Nächsten nicht davon abhalten zu lügen oder der Lüge zu glauben. Doch wir können uns innerlich der Wahrheit zuwenden und jene, die die Geschichte wirklich lebten und mit ihrem Leben schrieben an unsere Seite rufen!

Es mag lächerlich für Sie klingen, doch dies ist tatsächlich ein mächtiges Ritual. Denn wirkliche Geschichte wird mit „Blut“ geschrieben und nicht mit „Worten“! Natürlich können wir uns damit trösten, dass dann ein jeder letzten Endes ganz sicher das bekommen wird, was er verdient und genauso ist es auch.

Doch dies ist nicht der Grund warum wir hier sind. Wir sind nicht aus Rache hier, um tatenlos abzuwarten, bis „jene“ Lügner und Betrüger ihre unvermeidbare, gerechte Strafe bekommen- Sondern wir sind hier, um dafür zu sorgen, dass die endgültige und einzige Wahrheit es ins „Diesseits“ schafft und dadurch eine bessere Welt möglich wird. Eine Welt, in der wirkliche Gerechtigkeit herrscht, wirklicher Wohlstand, wirklicher Frieden und wirkliche Freiheit. Eine Welt, in der man die Wahrheit sagen darf, ohne Angst haben zu müssen, dafür bestraft zu werden!

Wir sind nicht hier um auf die große Glückseligkeit im Jenseits zu warten. Sondern um das Diesseits dem Jenseits anzugleichen und dies gelingt uns am Schnellsten und Besten, indem wir das Jenseits um Hilfe bitten. Selbst im christlichen Vater-Unser wird dies immer wieder gepredigt. Wie heißt es dort so schön? „So wie im Himmel, so auch auf Erden!“

Um die gerechte Strafe für „Jene“, als letztes Maß aller Dinge, brauchen wir uns also nicht zu sorgen. Dafür umso mehr aber um ihre Opfer, die die Schwelle noch nicht überschritten haben und hier unter uns weilen. Ein erster Schritt kann sein, die Wahrheit aufrichtig und mutig zu suchen, das bisher Unmögliche für möglich zu halten und endlich wieder die zu ehren, die uns nicht nur das Leben geschenkt haben, sondern auch für unser (Über)Leben gestorben sind!

Unterschätzen Sie niemals die Kraft ihres unsterblichen Geistes und damit auch die Kraft der Verstorbenen. Sie haben uns das Leben durch ihr Blut geschenkt und wir werden ihnen ihr Leben durch unsere Gedanken erhalten. Wir leben durch sie und sie leben in uns!

Diese Wahrheit klingt für viele lächerlich und unglaubwürdig, lustigerweise meist für diejenigen, die Dinge glauben, die allen Naturgesetzen widersprechen, die „Menschenrechtlern“ vertrauen, die meinen, dass Frieden und Freiheit nur durch Krieg zu erkämpfen sind und die von sich, als autonomen, freien und menschlichen Wesen glauben, dass sie eine elitäre Gruppe korrupter „Gesetzemacher“ braucht, die selbst weder einen Schulabschluss besitzen, noch die Verantwortung für ihre Entscheidungen tragen müssen.

Hören Sie einmal in sich hinein und fragen Sie sich dann noch einmal, was lächerlicher ist!

Ein Deutsches Mädchen

Quelle: http://www.journalalternativemedien.info/geschichte/tod/

Gruß an die Aufrichtigen

TA KI

Ein Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt –


Bei diesem hervorragenden Referat staunten selbst die Zuhörer in Bichwil, die schon viel Erstaunliches gehört haben, nicht schlecht. Dieter Hassler hatte Belege und führte einen Präzedenzfall vor, der in seinem Detailreichtum nicht nur überzeugend, sondern auch sehr berührend war.

Wer die Geschichte des kleinen James Leiniger kennenlernt, ist fasziniert, mit welcher Unbeirrbarkeit der kleine Bub darauf bestand, daß seine detaillierten Bilder, Kenntnisse, Ängste und Erinnerungsfetzen aus einem früheren Leben stammen – einem Leben und einem Tod als Kampfpilot im Zweiten Weltkrieg. Der „Fall James Leininger“ ist einer der wohl am besten dokumentierten Zeugnisse dafür, dass die Wiederverkörperung eine Tatsache ist. Denn obwohl der Vater von James während all seiner Recherchen nur beweisen wollte, dass sein kleiner Sohn phantasierte, musste er schließlich vor der Fülle der Fakten kapitulieren.

James Leininger, der amerikanische Junge, um den es hier geht, wurde am 10. April 1998 in Dallas, Texas, geboren und lebte nach dem Umzug von dort ab seinem zweiten Lebensjahr mit seinen Eltern Bruce und Andrea in Lafayette, Louisiana, USA. Ab dem 1. Mai 2000 wurde der gerade Zweijährige von schlimmen, lautstarken Alpträumen heimgesucht, die seine Mutter in Angst und Schrecken versetzten. Sie kamen fast fünfmal die Woche und dies blieb, mit abnehmender Tendenz, fast ein Jahr lang so. In seinen Alpträumen lag James auf dem Rücken, weinte und strampelte so unter seiner Decke, als wolle er sich aus einem geschlossenen Sarg be­­freien. Nach einiger Zeit verstand Andrea auch, was er weinend hervorstieß: „Flugzeugabsturz! Flugzeug brennt. Der kleine Mann kann nicht herauskommen!“ Die Mutter nahm ihn dann in den Arm und beruhigte ihn mit leisen Worten, um ihn nicht plötzlich aufzuwecken.

Die Eltern wollten dem Jungen helfen, über diese Alpträume hinwegzukommen, doch je mehr sie durch Fragen und Nachforschungen den Bildern und Empfindungen auf den Grund gingen, umso klarer wurde es, daß der kleine Junge tatsächlich über Erinnerungen aus einem vorherigen Leben verfügte. Seine Angaben waren ungeheuer genau – und trafen auf einen ganz bestimmten Kampfpiloten zu, den die Eltern auch ermitteln konnten.

Das wirft ein ganz neues Licht auf die menschheitsalten Fragen: Leben “wir”, unser Bewußtsein oder unsere Seelen nach dem Tod fort? Kommen “wir” vielleicht in einem neuen Körper wieder auf die Erde zurück?

Unumstößliche Beweise dafür gibt es nicht. Aber es gibt sehr starke Hinweise darauf, daß es ein Überleben des Todes geben könnte, die es “in sich haben”. Sie stammen aus vielseitigen Erfahrungen des Menschen, die sich wie Blütenblätter um das Zentrum der Blüte ranken. Die Geschichte James Leiniger ist nur eine davon.

Die überzeugendsten Hinweise stammen von der Reinkarnationsforschung an kleinen Kindern, die sich an ein früheres Leben erinnern. Spontane „Erinnerungen“ kleiner Kinder an ihre angeblichen „früheren Leben“ liefern die relativ überzeugendsten empirischen Hinweise darauf, daß wir Menschen in unserer Individualität den Tod überdauern und in einem neuen Körper wiedergeboren werden. Die wichtigsten „Wunder“, welche die Kinder unaufgefordert vorführen, bestehen in stimmigen – Aussagen zu Namen, Orten, Objekten etc. der früheren Person, – Wiedererkennungen von Verwandten, Freunden, Orten und Gegenständen der früheren Person, Emotionen und Charakterzügen, die denen der früheren Person entsprechen, – Muttermalen und angeborenen Mißbildungen, die nachweislich meist Todeswunden der – Fähigkeiten und Fertigkeiten, einschließlich der Sprache und – Erinnerungen an die Zeit im Jenseits. Zusätzlich geht es um Träume – meist der Mutter, die darin der Seele ihres ungeborenen Kindes begegnet und um Gelüste in der Schwangerschaft, die mit der früheren Person und dem Ungeborenen zu tun haben.

Natürlich werden diese Wunder nicht unkritisch hingenommen, sondern alle denkbaren Einwendungen durchgegangen und bewertet. Dazu gehören u. a. die Evolutionstheorie, die Gehirnforschung, die moderne Physik, die Glaubwürdigkeit des Fallmaterials und viele Alternativerklärungen, welche die Reinkarnationshypothese vermeiden.

Dieter Hassler – ist Diplomingenieur der Nachrichtentechnik. Er war hauptsächlich in der Industrieforschung für medizinische Technik tätig und hat lange daran gezweifelt, daß es Reinkarnation gibt. Erst nach der Frühpensionierung hat er sich mehr als zehn Jahre mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt und – letztlich anerkennen müssen, daß man die Reinkarnationshypothese ernst nehmen kann und muß.

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Gruß an die Wahrheit

TA KI

Nach Impf-Propaganda: Jetzt sind die Organspende-Muffel dran


An dem Thema scheiden sich die Geister. Die einen sind dafür, die anderen wollen davon nichts wissen, weil sie sich mit dem eigenen Tod nicht auseinandersetzen wollen und ihn verdrängen – das behaupten jedenfalls die professionellen Organspende-Befürworter.

Ich bin vielmehr der Auffassung, dass sich an dem Thema bestenfalls die Geistlosen von den Geistreichen scheiden – oder besser gesagt, die Empathielosen von gefühlsfähigen, beseelten Menschen.

Wie es für Psychopathen üblich ist, versuchen die Transplanteure denjenigen, die ihren Absichten misstrauen, ein schlechtes Gewissen einzureden. So auch dieses Mal, zum Tag der Organspende, die angeblich unverzichtbar sei. Das ist eine Lüge, denn ich verzichte gerne auf diese Art von Medizin.

Rheinische Post von heute:

Es ist ein unangenehmes Thema, das viele gerne ausblenden. Dennoch sind Organspenden unverzichtbar. Sie retten Leben und sind zugleich ein Ausweis zwischenmenschlicher Solidarität, zu der nur unsere Spezies in der Lage ist. Jeder dritte Bundesbürger hat einen Organspendeausweis. Das ist ein gutes Zeichen. Denn es zeigt, dass viele Menschen den Sinn begriffen haben und großherzig mitmachen. Deshalb sind andere Lösungen als die jetzige, wo sich jeder explizit zur Organspende bereit erklären muss, nicht angebracht. Sie widersprechen unserem Freiheitsgedanken. Ärgerlich aber bleibt, dass es trotz der vielen Spender zu wenige Organe gibt. Dafür sind auch organisatorische Gründe verantwortlich. So ist der Tod bei uns bürokratisiert. Wenn jemand stirbt, hat der behandelnde Arzt oft einen Großeinsatz hinter sich. Der Bestatter steht vor der Tür. Für eine komplizierte Organentnahme fehlt dann die Zeit. Hier müssten die Transplantationsbeauftragten eingreifen und die Anreize erhöhen, toten Patienten Organe auch tatsächlich zu entnehmen. Ein Engpass wäre beseitigt.

Das 3sat-Magazin „nano“ kündigt gebührenfinanzierte Propaganda an:

Freitag, 2. Juni 2017, 18.30 Uhr, 3sat Erstausstrahlung

Über 10.000 schwerstkranke Menschen warten laut der Stiftung Eurotransplant in Deutschland auf ein neues Organ. Anlässlich des Tags der Organspende am 3. Juni beschäftigt sich das 3sat-Wissenschaftsmagazin „nano“ am Freitag, 2. Juni 2017, um 18.30 Uhr ausführlich mit dem Thema.

„nano“ erzählt die Geschichte der kleinen Esma, die mit gerade einmal zehn Monaten ein neues Herz bekommen hat … 

Und die „DEUTSCHE STIFTUNG ORGANTRANSPLANTATION“ kommt gleich mit Gesundheitskartenminister Gröhe daher:

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe erklärt: „Organspende geht uns alle an. Denn jede und jeder von uns kann schon morgen selbst auf ein Spenderorgan angewiesen sein. Ich wünsche mir, dass mehr Menschen mit einem Organspendeausweis deutlich machen, dass sie eine Entscheidung getroffen haben. Es geht darum, sich zu informieren, zu entscheiden und mit der eigenen Familie darüber zu sprechen.“

Und so werden wir in diesen Tagen mit rührseligen Geschichten überschüttet, die uns viel von den Vorzügen dieser kannibalistischen Medizin erzählen werden und unsere Bereitschaft zur Spende erhöhen sollen.

Der Mensch ist in den Augen derer, die den Tod von Herz auf Hirn einfach um ein paar Stufen vorverlegt haben, nur eine biologische Maschine, deren Funktionsdauer man mit Austauschorganen wie bei Autos einfach so verlängern kann. Wer ebenfalls dieser Ansicht ist, wird über meine Ablehnung nur müde lächeln, mich einen Irren schimpfen oder als Egoisten bezeichnen. Bitteschön, er oder sie oder es darf sich gerne ein dickes fettes JA auf die Stirn tätowieren lassen, ich habe nichts dagegen. Sollte ich wehrlos und einwilligungsunfähig auf einem OP-Tisch landen, dann ist das ein Schicksal, welches ich wohl oder übel akzeptieren muss und es liegt dann nicht mehr in meiner Hand, ob ich in Würde sterben kann oder wie eine Weihnachtsgans ausgenommen werde. Wenn die in anderen Ländern schon eingeführte Widerspruchslösung auch bei uns durchgesetzt wird, ist vielleicht gerade der Teil auf dem Organspendeausweis unlesbar, auf dem das NEIN vermerkt war, wer weiß das schon – Sicherheit gibt es eben weder in der einen, noch in der anderen Richtung. Im Übrigen wäre ich schon längst verblichen, wenn ich immer auf Sicherheit geachtet oder säße heute mindestens im Rollstuhl, wenn ich den Diagnosen von Ärzten Glauben geschenkt hätte. Kurzum, der Tod ist so ziemlich das Letzte, was ich an diesem Leben fürchte. Weitere Ausführungen zu diesem Thema erspare ich den Spöttern gerne, die anderen werden wissen, wovon ich rede. Alles Gute zum Opferfest!

Quelle: http://opposition24.com/medizin-kannibalismus-die-organmafia/311756

Gruß an die, die noch an Hirntod glauben

TA KI