Afghanistan: Taliban schießt auf deutsche und andere Touristen


Eine Gruppe ausländischer Touristen ist in Afghanistan von der Taliban beschossen worden. Darunter waren nach afghanischen Armeeangaben auch einige Deutsche, berichtet der Focus. Bisher sind nur Verletzte bestätigt. Die Angaben sind widersprüchlich.

Eine Gruppe ausländischer Touristen, darunter nach afghanischen Armeeangaben auch einige Deutsche, ist in der westlichen Provinz Herat von Taliban beschossen worden. Fünf der insgesamt elf Touristen seien beim Angriff im Bezirk Chescht-e Scharif leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher laut DPA.

Medien hatten zuvor berichtet, es könnte bis zu zehn Tote gegeben haben. Die Touristen hatten nach Angaben der Behörden eine Armeeeskorte bei sich.

Der Focus berichtet:

Der Sprecher des 207. Korps der Armee, Nadschibullah Nadschibi, sprach von „fünf Frauen und sechs Männern, einige Amerikaner, einige Deutsche und andere“, die beschossen worden seien. Die deutsche Botschaft in Kabul war für eine Bestätigung zunächst nicht zu erreichen.

Unsicheres Gebiet

Die Gruppe war den Angaben zufolge auf dem Weg nach Herat-Stadt, die reich an Sehenswürdigkeiten ist. Zuvor hätten sie die Provinz Ghor besucht. Touristen in Ghor sind allerdings eine Seltenheit: Die Provinz gilt als sehr unsicher, weshalb im Land lebende und arbeitende Ausländern sich nur sehr selten dort hinbegeben. Der sowieso spärliche Tourismus Afghanistans war schon vor Jahren mit der steigenden Gewalt im Land eingebrochen, berichtet der Focus. (rf)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/afghanistan-taliban-schiesst-auf-deutsche-und-andere-touristen-a1918546.html

Gruß an die, die mehr wissen

TA KI

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Istanbul: IS-Attentäter tötet 9 Deutsche


Laut Medien sprengt sich ein syrischer Attentäter in einer deutschen Touristengruppe in die Luft. Der Täter war IS-Kämpfer.

Das Wichtigste in Kürze:

 
▪ Ein Selbstmordattentäter der IS-Terrormiliz hat in Istanbul acht Deutsche mit sich in den Tod gerissen. 
 
▪ Der Angreifer sprengte sich mitten in einer deutschen Reisegruppe in die Luft.
 
▪ Nach türkischen Angaben wurden insgesamt mindestens neuen Menschen getötet und 15 weitere verletzt, darunter neun Deutsche.
▪ Das Auswärtige Amt richtete nach Angaben Merkels einen Krisenstab ein.
Bei dem Terroranschlag in Istanbul sind acht Deutsche getötet worden. Dies bestätig Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

Istanbul.Ein Selbstmordattentäter der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat im historischen Zentrum Istanbuls mindestens neun Deutsche mit sich in den Tod gerissen. Der Angreifer sprengte sich nach türkischen Angaben am Dienstag mitten einer deutschen Reisegruppe in der Umgebung der Hagia Sophia und der Blauen Moschee in die Luft. Der 28 Jahre alte Attentäter habe der Terrormiliz angehört, sagte der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu in Ankara. Nach Angaben aus Regierungskreisen in Ankara waren 9 der 10 Todesopfer Deutsche. Davutoglu kündigte an, der Kampf gegen den IS werde fortgesetzt, bis die Terrormiliz keine Gefahr mehr darstelle.

In einem Telefonat sprach Davutoglu Bundeskanzlerin Angela Merkel sein Beileid und Bedauern aus, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Nach türkischen Angaben wurden insgesamt mindestens 10 Menschen getötet und 15 weitere verletzt, darunter ebenfalls neun Deutsche. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan machte in Ankara einen „Selbstmordattentäter syrischer Herkunft“ für die Tat verantwortlich. Offizielle Zahlen zu den deutschen Opfern gibt es von der Bundesregierung bislang allerdings nicht.

Steinmeier spricht von „barbarischem Akt“

Merkel hatte zuvor gesagt, dass es bei dem Anschlag wahrscheinlich auch deutsche Opfer gegeben habe. „Wir sind in großer Sorge, dass auch deutsche Staatsbürger unter den Opfern und Verletzten sein könnten und wahrscheinlich sein werden“, sagte Merkel nach einem Gespräch mit Algeriens Premierminister Abdelmalek Sellal in Berlin. Die Betroffenen seien Mitglieder einer deutschen Reisegruppe.

 

Video:

Das Auswärtige Amt richtete nach Angaben Merkels einen Krisenstab ein. „Meine Gedanken sind in diesen Stunden natürlich bei den Angehörigen der Opfer und bei den Verletzten“, sagte die Kanzlerin. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sprach von einem „barbarischen feigen Akt des Terror“, den die Bundesregierung auf das Schärfste verurteile. Zugleich versicherte er: „Wir stehen fest an der Seite der Türkei.“

Bundespräsident Joachim Gauck hat bestürzt auf das Selbstmordattentat in Istanbul reagiert. „Wieder wurden bei einem hinterhältigen terroristischen Anschlag unschuldige Menschen ermordet, darunter viele Deutsche“, sagte das Staatsoberhaupt in einer am Dienstag vom Bundespräsidialamt verbreiteten Erklärung. „Ich bin tief erschüttert und traurig über diese schlimme Nachricht.“ Sein Mitgefühl und seine Gedanken seien in diesen schweren Stunden bei den Opfern, ihren Angehörigen und Freunden. Gauck wollte noch am Dienstag mit Erdogan telefonieren.

Nach dem Anschlag verhängte die türkische Regierung eine Nachrichtensperre. Zur Begründung teilte die Medienaufsicht RTÜK mit, ein solcher Schritt sei laut Gesetz möglich, wenn er der „nationalen Sicherheit“ diene. Eine dpa-Reporterin wurde von Polizisten daran gehindert, in der Umgebung des Anschlagsortes Fotos zu machen. Die dpa-Reporterin berichtete vor Ort von zahlreichen Polizisten sowie Rettungskräften. Auch Bombenentschärfer seien im Einsatz, sagte sie.

Der IS hatte im vergangenen Jahr mehrere Anschläge in der Türkei verübt, sich dabei aber vornehmlich auf kurdische Ziele konzentriert. Touristen waren bislang kein Anschlagsziel des IS.

Im Südosten des Landes läuft außerdem eine Offensive der türkischen Streitkräfte gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK, die damit gedroht hat, den Konflikt auch in den Westen der Türkei zu tragen. Die PKK greift aber in der Regel staatliche Einrichtungen an und ist bemüht, ihr Verhältnis zu westlichen Ländern zu verbessern.

Eine Reporterin von CNN Türk berichtete von schockierten Touristen, die nach der Explosion auf dem Pflaster gesessen hätten. Augenzeugen hätten gesagt, sie hätten einen Feuerball aufsteigen gesehen. Zu der Detonation sei es an dem ägyptischen Obelisken gekommen, der in der Nähe der Hagia Sophia, der Blauen Moschee und des Deutschen Brunnens steht. Die Explosion um 10.15 Uhr (Ortszeit/09.15 MEZ) war noch in einigen Kilometern Entfernung zu hören.

Auswärtiges Amt rät zur Vorsicht

Nach dem Terroranschlag in Istanbul empfiehlt das Auswärtige Amt deutschen Urlaubern „dringend“, alle Menschenansammlungen in der Millionenstadt zu meiden. Die Reisehinweise auf der Homepage des Ministeriums wurden am Dienstag entsprechend aktualisiert. (dpa)

Quelle: http://www.mittelbayerische.de/politik-nachrichten/istanbul-is-attentaeter-toetet-9-deutsche-21771-art1328673.html

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TA KI