Tränengas eingesetzt – Straßenschlachten an ungarischem Grenzzaun


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Die Lage am erst kürzlich fertiggestellten Grenzzaun zwischen Ungarn und Serbien eskaliert: Die ungarische Polizei hat am Mittwoch Tränengas und Wasserwerfer gegen mehrere Hundert aufgebrachte Flüchtlinge eingesetzt, als diese ein Grenztor durchbrachen. Laut ungarischem Fernsehen wurden 150 Flüchtlinge und 20 Polizisten verletzt. Ungarns Außenminister Peter Szijjarto verlangte ein Eingreifen der serbischen Polizei.

Zuvor hatten die Flüchtlinge von der serbischen Seite aus die Polizisten mit Steinen und Holzstücken beworfen. Dabei riefen sie „Öffnen, öffnen“. Der Vorfall ereignete sich am alten Grenzübergang auf einer Landstraße, der wegen des Andrangs von Flüchtlingen offiziell geschlossen worden war. Die Polizei verstärkte ihr Aufgebot, ein Polizeihelikopter kreiste über dem Ort des Geschehens.

  Foto: APA/EPA/TAMAS SOKI

Ungarns Außenminister Szijjarto sagte im Staatsfernsehen, er habe in einem Telefonat mit seinem serbischen Kollegen Ivica Dacic verlangt, dass die serbischen Behörden am Schauplatz des Konflikts „sofort“ eingreifen sollten. Dacic habe dazu gesagt, dass darüber nur der serbische Innenminister entschieden könne, den er sofort verständigen wolle.

Erst am Dienstag hatte Ungarn angekündigt, den Grenzzaun auch bis Rumänien verlängern Ezu wollen E

Quelle: http://www.krone.at/Welt/Strassenschlachten_an_ungarischem_Grenzzaun-Traenengas_eingesetzt-Story-472398

Gruß an die österreichische Presse

TA KI

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Protest gegen EZB in Frankfurt: Viele Verletzte bei Zusammenstößen mit Polizei


301537905Die Polizei in Frankfurt am Main hat Wasserwerfer gegen die Demonstranten eingesetzt, die am Mittwoch vor der Hauptstelle der Europäischen Zentralbank gegen deren Politik protestieren. Medien berichten von vielen Verletzten und mindestens 350 Festnahmen.

Die Polizei habe Wasserwerfer eingesetzt, um den Weg ins Gebäude durch die Menschenmenge zu freizumachen, meldet Reuters. Laut Medienberichten sind viele Demonstranten durch den Einsatz von Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken durch die Polizei verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wurden auch mindestens 70 Sicherheitskräfte verletzt.

Die Proteste zur Einweihung der neuen EZB-Zentrale haben in den frühen Morgenstunden begonnen und sind in heftige Krawalle mit den Sicherheitskräften ausgeufert. Nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Novosti nehmen etwa 1.500 Menschen an der Aktion teil. Die Demonstranten blockierten die zentrale Brücke über den Main.

 

Die Vizevorsitzende der Linksfraktion, Sahra Wagenknecht, hat den Ort des Protestes verteidigt und die EZB als „undemokratische Schattenregierung“ bezeichnet. „Die Europäische Zentralbank ist die mächtigste Institution der EU. Sie ist die Herrin über unser Geld, eine undemokratische Schattenregierung, die ihre Macht gnadenlos ausnutzt, um linke Politikansätze bereits im Keim zu ersticken“, sagte die Bundestagsabgeordnete nach Angaben der Zeitung „Neues Deutschland“. Und weiter:

„Wie die EZB ihre Macht missbraucht, um eine gewählte Regierung zu Fall zu bringen und unsoziale Reformen zu erpressen, sehen wir derzeit am Beispiel Griechenlands. Auf den Wahlsieg von Syriza reagierte die EZB mit einer Verschlechterung der Kreditkonditionen und droht der griechischen Linksregierung inzwischen ganz offen damit, den dortigen Banken den Geldhahn abzudrehen. Auch mit dem billionenschweren Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen, das in diesem Monat angelaufen ist, soll der griechischen Regierung das Wasser abgegraben werden.“

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Gruß an die Demonstranten
TA KI