Ärztin Elisabeth Kübler-Ross: Telfs, Österreich 1989 spricht über Leben und Tod.


Ärztin Elisabeth Kübler-Ross eine Rede in deutscher Sprache. Telfs, Österreich 1989. (* 8. Juli 1926 in Zürich; † 24. August 2004 in Scottsdale, Arizona) war eine schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin. Sie befasste sich mit dem Tod und dem Umgang mit Sterbenden, mit Trauer und Trauerarbeit und gilt als Begründerin der Sterbeforschung. Kübler-Ross wurde außerordentlich oft akademisch ausgezeichnet. Für ihre Leistungen zwischen 1974 und 1996 wurden ihr 23 Ehrendoktorate an verschiedenen Universitäten und Colleges verliehen.[3] Darüber hinaus erhielt sie über 70 nationale und internationale Auszeichnungen. Das Nachrichtenmagazin TIME zählte sie 1999 zu den „100 größten Wissenschaftlern und Denkern“ des 20. Jahrhunderts.

Gruß an die Sehenden
TA KI

Des Hases Brief


Ich bedanke mich dafür, daß ihr euch heute zum Gedenken an Euren Honigmann, meinem Erni, zusammengefunden habt.

Vielen von Euch war gar nicht bewußt, daß es mich, Uschi, die Lebensgefährtin Eures „Honigmanns „ gibt.

Ich lernte Erni, vor 26 Jahren an seinem Stand in Dangast kennen.

Er hatte zu der Zeit eine gutgehende Imkerei aufgebaut.

Er hatte erkannt, wie wichtig die fleißigen Bienen für die Gesundheit sind.

Sein Buch „Gesundheit durch die Bienen“ hatte er zu dieser Zeit bereits geschrieben und veröffentlicht – allerdings in einer anderen Coverversion angelehnt an Wilhelm Busch.

Er war beliebt – auch und gerade bei der Damenwelt.

Somit ergab es sich, daß wir gegenseitig unsere Reize näher „betrachteten“ und ein 1. kleines Feuerwerk der LIEBE ausbrach, welches dann zu einer tiefen Freundschaft wurde.

Vor 13 Jahren kam es dazu, daß Erni zu mir zog.

In den Jahren in denen wir zusammen lebten nannte er mich immer und ausschließlich „Hase“.

Es ergab sich so und er hatte seine Freude dran.

Aus der langjährigen Freundschaft wurde eine Liebe, die ich, wenn ich ehrlich bin, schon immer für ihn empfand und immer noch empfinde.

Erni war immer jemand, der sich für das Weltgeschehen und gesundheitliche Aspekte interessierte.

Lange Jahre schrieb er für eine hiesige Tageszeitung eine Kolumne, die „Der Honigmann sagt“ hieß.

Als Erni das Internet für sich entdeckte, eröffnete er erstmals einen Blog, der auch „Der Honigmann sagt „ hieß, jedoch noch nicht bei WordPress war.

Ich meine es war das Jahr 2010 , in dem der WordPressblog „Der Honigmann sagt“ begann.

Wir waren überrascht, zu was für einer großen Plattform für Menschen- nicht nur in Deutschland, sondern weltweit – dieser Blog wurde.

Da Erni von Natur aus ein Mensch war, der es liebte in der Öffentlichkeit zu stehen und er auch in der Lage war, Themen für die er „brannte“ darzustellen, ergab es sich, daß die ersten Honigmanntreffen geboren waren.

Ende des Jahres 2011 lernte Erni Tanja, der er den Namen TA KI gab , kennen.

Ab Ende 2012 hat Erni mit TA KI zusammen den Blog, die Treffen und den Shop gestaltet und geführt.

Außerdem starteten zu Beginn 2012 Die Honigmannnachrichten, für die auch im Laufe der Zeit im Vordergrund- bei YouTube ein zusätzliches Gesicht durch Conny bekam und im Hintergrund wurden die Honigmannnachrichten durch Thomas- Kruxdie erstellt.

Wie die Wirren und Irren des Lebens so sind, kam es zu vielen Mißverständnisse, welche nicht zuletzt durch Erni selber verursacht wurden.

Die Zeit im Gefängnis, war für ihn Einsamste, für mich war die größte Enttäuschung, die letzte Gerichtsverhandlung am 19.12.29017. Von der soweit ich informiert bin, eine öffentliche Bekanntmachung im Internet erfolgte, mit der Bitte dort zu erscheinen.

Am 19.12. begann die Verhandlung um 11:00 h im Amtsgericht Varel.

Anwesend waren der Richter, der Staatsanwalt Erni, mit seinen beiden Rechtsanwälten und ich.

DAS WARS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich habe mich gefragt, wo all die Leute sind, die für Erni „SO VIEL“, wenn nicht sogar „ALLES“ empfinden.

Sein Rechtsanwalt fragte Erni: „ Wo sind all ihre Freunde?“

Holger hatte erst verschlafen, dann einen Bandscheibenvorfall und Tanja war gesundheitlich absolut nicht in der Lage dort hinzukommen.

Nur, WO WAR DER REST???

Das letzte Mal, daß ich meinen Erni lebend sah, war am 08.02.2018 bei einem Besuch im Gefängnis in Meppen.

Seine Nieren arbeitete nicht richtig, seine Beine waren enorm dick und er hustete und würgte Schleim.

In den darauffolgenden 14 Tagen rief Erni täglich bei mir an, zu dieser Zeit war ich bei Tanja und auch mit ihr sprach er täglich.

Ab dem 15.02 fiel Tanja auf, daß mit seiner Atmung etwas nicht stimmt.

Sie sagte ihm sehr eindringlich, daß er Wasser in den Lungen hat und sofort zum Arzt gehen soll.

Wir wußten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, daß die Ärzte im Gefängnis ihn mehrfach versuchten ihn dazu zu überreden ins Krankenhaus zu gehen.

Das erfuhren wir nach seinem Tod durch seinen Rechtsanwalt

Uns allen ist bekannt wie stur Erni sein konnte.

So wurde er am 20.02.2018 Notfallmäßig in ein Krankenhaus nach Lingen gebracht.

Diagnose: Nierenversagen ( mal wieder) und drohendes Herz- Kreislaufversagen.

Das letzte Mal als ich und Tanja mit Erni sprachen, war am 22.02. 2018. Er sagte uns, daß er seine Beine nicht mehr „unter Kontrolle hätte“, nicht mehr Stehen und Laufen könnte.

Meines Erachtens wußte Erni, daß dieses Leben seine Zielgerade erreicht hat.

Ich konnte eine große Angst in seinen Worten fühlen.

Ab diesem Moment wurde mir klar, daß ich Erni nicht mehr lebend wiedersehe.

Mir wurde bewußt, das sich ein großes Kapitel meines Lebens schließen würde.

Am Freitag, den 23.02. riefen wir, wie in den Tagen zuvor auf der Station im Krankenhaus an.

Zu unserer Überraschung sagte man uns, daß Erni in den Morgenstunden auf die Intensivstation verlegt worden ist.

Nach langem bürokratischem Hin und Her wurden wir durch den Stationsarzt aufgefordert, so schnell wie möglich Erni zu besuchen, da er im Sterben liege.

Tags zuvor noch wurde uns genau dieser Besuchstermin seitens der Justiz strikt verweigert.

So kamen wir gegen 15:00h ( Holger, Tanja und ich) auf der Intensivstation an.

Der Stationsarzt empfing uns und erklärte uns, daß Erni in ein sogenanntes künstliches Koma gelegt werden mußte.

Da sein Herz drohte zu versagen und Erni alle Medikamente ablehnte.

Er wäre somit in völliger Panik und bei vollem Bewußtsein bereits Stunden zu vor und somit am 23.02.2018 verstorben.

Durch diese tiefe Narkose beruhigte sich das Herz- Kreislaufsystem, jedoch hatte Erni nicht nur Nierenversagen und drohendes Herz- Kreislaufversagen, sondern hinzu kam noch eine akute Blutvergiftung, die bei einem so ausgeprägtem gesamtheitlichen Bild an Diagnosen häufig hinzukommt, welche mit hohen Antibiotika-Gaben versucht wurde in den Griff zu bekommen.

Somit sah ich Erni in diesem Leben zum aller letzten Mal.

Ich dachte es zerreißt mir das Herz, da er offensichtlich im sterben lag.

Tanja, die die Beine von Erni genauer betrachtete, sagte mir, daß ein fortgeschrittener Prozeß einer unwiderruflichen Todesphase ablief.

Am Samstag morgen den 24.02. um 08:45 Uhr , rief uns der Stationsarzt an und teilte uns mit, daß die Blutvergiftung weiter vorangeschritten war und die Verfärbung an Ernis Haut nicht nur die Beine, sondern bis zu den Schlüsselbeinen vorangeschritten war.

Da Erni seine Patientenverfügung vorliegen hatte, die keine Lebens erhaltenden Maßnahmen beinhaltete und der Arzt mir sehr liebevoll und glaubwürdig beschrieb daß nur noch die Herzlungenmaschine und die Infusion Erni künstlich am Leben erhalten, aber der Tod unausweichlich sei.

Er gab mir, die von mir erbetene Bedenkzeit.

Ich hatte das tiefe Gefühl, so als wenn mir jemand sagt :“ Laß mich gehen!“

Ich gab Holger und seiner damaligen Lebensgefährtin, die Gelegenheit, Erni das Allerletzte Mal zu sehen und wies darauf hin, daß er wahrscheinlich bereits verstorben sein wird, wenn sie dort ankommen.

Sie fuhren gegen 10:oo Uhr von Friedeburg ins Krankenhaus in das 137 km entfernte Lingen.

Erni verstarb in Anwesenheit des Krankenhauspersonals um 10:17. am 24.02.2018. So wurde es mir mitgeteilt.

Folgendes möchte ich Uschi, Ernis „ Hase“ hier nun klarstellen:

Die Gestaltung der Beerdigung meines Lebensgefährten Ernst Köwing fiel mir aufgrund meiner tiefen Trauer und des Verlustes meiner großen Liebe sehr schwer.

Ich versuchte mir vorzustellen, wie unzählige Menschen, die ich in meinem Leben zuvor nie, oder sehr selten gesehen habe, auf dem Letzten Weg von Erni erscheinen .

Zeitgleich erinnerte ich mich an die letzte Gerichtsverhandlung, bei der niemand dieser Menschen erschien.

Auch in den 4 Monaten in denen Erni im Gefängnis war, besuchte ihn nicht einer davon.

Zudem fiel mir ein daß auch niemand von denen Erni im Krankenhaus in Oldenburg,im Dezember und Januar 2015 bei der großen Bauchdeckenoperation , besucht hat.

Ich alleine traf somit zwei Entscheidungen:

1.: Die öffentliche Bekanntgabe seines Todes, sollte am 05. März in Salzburg auf seiner letzten Veranstaltung, die er mitplante, erfolgen.

Da ich mit meiner Trauer und der gesamten Gestaltung- nicht nur die Beerdigung betreffend, sondern Abmeldung, Versicherungskündigungen, Auto, u.s.w. beschäftigt war.

Wenn ich ehrlich bin, war ich auch nicht gewillt Allen, die dann anrufen würden so unmittelbar, all das, was ich HIER NUN erkläre, jedem ins kleinste Detaille zu erzählen –

aus all dem bisher genannten ergab sich somit für mich die 2. Entscheidung.

2.: Die Beerdigung im kleinen familiären Rahmen zu gestalten.

Man muß meine Entscheidungen nicht mögen, jedoch akzeptieren!!!

Mir mißfiel zudem der Gedanke, daß bei der Trauerfeier jemand anwesend sein könnte, der von sich denkt, einen größeren Verlust als ich erlitten zu haben.

In der Zeit danach traf ich weitere Entscheidungen, von denen fast alle umgesetzt wurden.

Somit ist es nun so, daß die Ware des Shops weitestgehend bei mir eingelagert wurde.

An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei Cornelia – Conny bedanken, die nicht nur immer zuverlässig die Honigamnnnachrichten vorlas, sondern auf Ernis Drängen hin, etwas mehr als 1400 Bücher „ Gesundheit durch die Bienen“ bei sich in Thüringen eingelagert hat, da bei uns in Friesland kein Platz war. Cornelia, diese Bücher werden in nächster Zeit durch eine Spedition bei Dir abgeholt.

Als Dankeschön, mochte ich Dir Einige Bücher schenken, mit denen Du machen kannst, was Du möchtest.

Somit werden bei Dir 1200 Bücher demnächst abgeholt.

Wo ich gerade beim DANKEN bin, möchte ich hier weitere persönliche Worte anbringen.

An Thomas, Kruxdie, der sich immer um die Nachrichten gekümmert hat, was sehr viel Zeit an jedem Tag erforderte und an Holger der an sich immer für uns da war, wenn es etwas zu Fahren, oder schwer zu tragen gab.

An Beide hier ein herzliches Dankeschön.

Ein besonderes Dankeschön gebührt Tanja, denn ohne Tanja hätte es keine Gedenkfeier für Erni geben können.

So etwas zu organisieren ist nicht einfach, es muß so vieles bedacht werden, die Meisten sind dazu gar nicht fähig.

Aber Tanja hat hat fast alle Honigmanntreffen gemanagt und alle waren „wohlgelungen“ .

Mittlerweile verbindet uns eine tiefe Freundschaft.

Sie hat mir trotz ihrer gesundheitlichen Situation , die sie von Dezember 2017- bis Ende April 2018 durchlebte, in meiner schwersten Zeit, viel Kraft, Stärke und auch Liebe gegeben.

Ich habe miterleben dürfen, wie sie körperlich und seelisch einen Wandlungsprozeß durchmachte, den ich SO noch NIE erlebt hatte.

Ihr könnt euch jetzt, wenn ihr sie seht nicht vorstellen, was sie in den 2 Monaten bis Februar durchmachte.

Es gab Momente, da glaubte ich, sie würde es „nicht schaffen“.

Ihr tiefer Glaube an eine Macht und ihr Glaube an die Heilungskräfte ihres Körpers, haben ihr die Kraft gegeben durchzuhalten.

Tanja, Du hast immer zu Erni gehalten und Du schenkst ihm nun hier die Freude über dieses Gedenktreffen.

Damit ist nach allen Unstimmigkeiten über Ernis Blog u.s.w. nun Ruhe und Frieden eingekehrt.

Ich danke Dir für Alles.

Auch sämtlichen Referenten, die Erni die Treue gehalten haben möchte ich hiermit meinen Dank aussprechen.

Erni ist an diesem Wochenende bei euch und ich weiß, daß er sich darüber riesig freut. Schön daß Ihr alle nun in Wemding seid, auch DANKE an den Wirt Harald.

Auch ich werde gedanklich bei Euch sein.

Seht es mir nach, daß ich nicht persönlich erscheinen möchte, aber ich fühle und spüre, daß es mir „ZUVIEL“ wird.

Das Freie reden liegt nicht jedem, mir auch nicht.

Somit hoffe ich, daß Euch meine geschriebenen Worte zu Herzen gehen .

Liebe Grüße, Ernis „HASE“- Uschi

Danke Dir Uschi, es ist schön, daß es Dich gibt!

Gruß

TA KI

Abschied von Dr. Ryke Geerd Hamer


Mögen seine Forschungen einen würdigen Nachfolger finden. Meine Anteilnahme gilt den Hinterbliebenen. R.

Bildergebnis für in tiefer trauer bilder

Bildquelle: https://www.gedenkshop.de

Das Wissen um die Krankheitsursache ermöglicht die ursächliche Therapie
Sehr geehrte Damen und Herren,Liebe Freunde der Germanischen Heilkunde,
Ein ganz Großer ist von uns gegangen!

Wir stehen fassungslos vor der Tatsache, dass unser lieber, verehrter Dr. Hamer und wunderbarste Mensch und Arzt den wir kennen von uns gegangen ist.

Dr. Ryke Geerd Hamer ist am Sonntag 02.07.2017 am späten Abend nach einem Schlaganfall im 83. Lebensjahr verstorben.

In tiefer Dankbarkeit dich kennengelernt zu haben, als väterlicher Freund und weiser Lehrer ein Stück mit dir des Weges gegangen zu sein, erfüllt uns mit Stolz!

Danke lieber Geerd, wir weinen um Dich!

Erika und Helmut

P.S: Auf Wunsch von Dr. Hamer wird die Trauerfeierlichkeit und letzte Ruhestätte in Deutschland sein.
Die weiteren Details zur Verabschiedung werden wir Ihnen mitteilen.

Ing. Helmut Pilhar
Wiesengasse 339
A-2724 Maiersdorf

Quelle: https://marbec14.wordpress.com/2017/07/04/abschied-von-dr-hamer/

Ein letzter Gruß und Dank an  Dr. Hamer

TA KI

Die psychischen Folgen der Abtreibung


Dr. Susan Stanford, USA, Psychologin und selbst Betroffene: „Ich glaube nicht, daß es irgend jemanden in unserer Gesellschaft gibt, dessen Herz so gebrochen ist, wie die Herzen der Frauen nach einer Abtreibung.“

Abtreibung ist eine Todes-Erfahrung, und sie ist die Erfahrung von Trauer. Wir wissen (jede psychologische Überlegung wird dies bestätigen), welchen katastrophalen Verlust der Tod eines kleinen Kindes für Eltern bedeutet. Ebenso ist bekannt, welchen großen Verlust Frauen nach einer Fehlgeburt zu erleiden haben. Es ist wirklich unverantwortlich, jenen Frauen, die vor einer Abtreibung stehen, nicht bewußt zu machen, daß ihnen das gleiche Leiden bevorsteht. Die gleiche Trauer um den gleichen Verlust, gerade wie nach einer Fehlgeburt, nur noch schlimmer, da sie ja die Entscheidung für die Abtreibung selbst getroffen haben. Es ist also jene Auffassung absolut unhaltbar, eine Frau könne ein ungeplantes oder ungewolltes Kind ohne weiteres, vor allem aber ohne Konsequenzen, einfach loswerden. Schwerwiegende Konsequenzen kommen da auf sie zu. Und ich spreche nicht von den Konsequenzen aus einer spirituellen Perspektive, sondern vom psychischen Alptraum, der viele Frauen erwartet. Wenn in einer Frau dieser Trauerprozeß beginnt, weiß sie einfach nicht, was mit ihr geschieht. Und so versucht sie, ihre Gefühle zu leugnen und sie zu unterdrücken. Solche Frauen spüren und erleben ihren Verlust, aber sie erlauben sich ihre Trauer nicht, da sie ja den Schritt zur Abtreibung selbst gewählt haben. Und doch bräuchten sie ihre Trauer – verzweifelt nötig hätten sie ihre Trauer. […]

Nun ist aber die Psyche von komplizierter Struktur. Es ist uns nicht möglich, bloß einen Teil unserer Emotionen zu kontrollieren und den übrigen Teil freizugeben. Und während sie also versucht, ihre Traurigkeit und ihre Trauer zu kontrollieren und sie innerlich zu verleugnen, beginnt sie, auch alle anderen Gefühle zu unterdrücken, bzw. sie spürt, daß alle anderen Gefühle bereits unterdrückt sind. Und so schirmt sie ihre Gefühle ab, eben auch jene Empfindungen, die für mich Familie charakterisieren: sei es Freude oder Lachen oder einfach das Gefühl von Leben. Wie sie sich nun ihrer Gefühle erwehrt, wie sie versucht, das Gefäß ihrer Empfindungen abzudecken, es gut und fest zu verschrauben, beginnt sie, eine emotionale Isolation zu erleben. Ihre seelische Gesundheit wird in der Folge immer labiler. Es beginnt für sie schwierig zu werden, ihre wichtigsten Beziehungen aufrechtzuerhalten, da sie, was ihre Gefühlswelt angeht, wie erfroren wirkt. Betroffen sind eben jene Gefühle, die für uns alle notwendig sind: Ein gesundes Verhältnis zu den Hauptpersonen unseres Lebens zu bewahren.

In einer Untersuchung wurde herausgestellt, daß sich 70 Prozent der untersuchten Paare innerhalb eines Jahres nach der Abtreibung getrennt haben, ob sie nun verheiratet waren oder nicht. Die Abtreibung war zu einem unausgesprochenen Hindernis in ihrer Verbindung geworden. Der Mann mag die Frau dabei fragen: „Bist du noch immer so empfindlich? Langsam solltest du doch darüber wegkommen. Schieb es jetzt beiseite!“ Aber genau das kann sie nicht. […]

Aber viele Frauen wollen den Grund ihres Leidens nicht wahr haben, lieber flüchten sie in die unterschiedlichsten Auswege, um nur irgendwie mit diesem Syndrom fertig zu werden, in dem sie jetzt stecken. Manche Frauen werden hyperaktiv: arbeiten, arbeiten, arbeiten. Andere Frauen kommen zum Drogenmißbrauch, Alkohol oder zu Beruhigungsmitteln, verschreibungspflichtigen Arzneien oder sogar illegalen Drogen. Ein weiterer Aspekt dieses Syndroms sind bei vielen Frauen die Schlafstörungen. Entweder leiden sie an Schlaflosigkeit oder an Alpträumen, an Baby-Alpträumen. Manche Frauen werden von ihren Erinnerungen andauernd eingeholt, auch tagsüber. Sie können offensichtlich diese gedankliche Beschäftigung mit ihrem Kind nicht abschütteln. Es gibt aber auch Frauen, die beinahe eine angstvolle Aversion gegen alles entwickeln, was mit Babys zu tun hat. Wenn zum Beispiel eine Freundin schwanger wird, will sie nicht beobachten müssen, wie das Baby wächst und sich entwickelt. So kann es passieren, daß sie auf keinen Fall in die Nähe einer Babyabteilung etwa eines Kaufhauses will, oder daß sie mit Neffen und Nichten nichts mehr zu tun haben will. Sie wird versuchen, sich von allem fernzuhalten, das irgendwie in Verbindung steht zum wachsenden Leben.

Bei manchen Frauen entwickeln sich zwanghafte Verhaltensweisen. Inzwischen wissen wir, daß ein solches Zwangsverhalten, ebenso wie beim Alkoholismus oder bei sonstigem Drogenmißbrauch, im Grunde der Versuch ist, eine viel tiefere und viel schmerzvollere Verletzung zu überspielen. Tatsächlich wird manch eine Frau wie von außen zusehen, daß sie dauernd dabei ist, sich zu überessen, wie im Zwang, oder das Gegenteil ist der Fall, manche Frauen wollen überhaupt nicht mehr essen, da ihre eigene Wertschätzung sehr gering geworden ist. Manche Frauen suchen sogar selbstzerstörerische, sich selbst strafende Verhaltensweisen. Entweder bleiben sie in einem Verhältnis, in dem sie mißbraucht werden, oder sie werden hochgradig permissiv. Solche Frauen haben das Gefühl, eine intakte, liebende Beziehung und eine erfüllte Geschlechtlichkeit nicht mehr zu verdienen. Und so wechseln sie oft und oft ihre Partner, so, wie wenn sie es sich auf viele Arten beweisen wollten, nichts mehr wert zu sein. […]

Was aber ist notwendig, was muß geschehen, um derartig leidenden Frauen wirklich helfen zu können? Viele Frauen werden Hilfe bei einem Psychologen suchen. Doch wenn dann der Psychologe sich dieses Syndroms nach einer Abtreibung nicht bewußt ist, dann werden beide eher die Symptome angehen, als eben die eigentliche Ursache. Dann wird eher der Alkoholismus angegangen und nicht der Grund, der sie zum Trinken gebracht hat. Der Grund ist der Verlust eines Kindes. Und so rate ich als allererstes: Sie muß trauern, sie muß den Verlust betrauern und alle Gefühle durchleben, die damit an die Oberfläche kommen: Den Ärger, den Zorn etwa auf den Arzt oder auf irgend jemand anderen, der ihr zur Abtreibung geraten hat. Den Schmerz, die Schuld und eben alle anderen Aspekte des Verlustes, durch all das muß sie durch. Wenn sie nicht vorher schon einmal ermutigt worden ist, die Trauer zu verarbeiten, dann kann es sein, daß sie seit vielen Jahre derartig gequält worden ist. Sie muß die Verneinung durchbrechen, diese Leugnung, in Wirklichkeit ein Kind verloren zu haben. Ich muß diese Lüge immer von neuem anprangern, die behauptet, es sei alles nur Gewebe, es sei nur ein Zellhaufen.

Die Wahrheit ist: Es ist Leben, von Gott erschaffenes Leben. Es ist erschaffen, und es ist ein Kind. Sie muß versuchen, das anzunehmen. Nicht weil ich irgendeine Schuld unterschieben wollte, nein, der einzige Grund, je von Schuld zu sprechen, ist die Notwendigkeit, ihr den richtigen Weg zu ihrer Gesundung aufzuzeigen. Darüber hinaus bin ich oft gefragt worden, ob eine Frau von den Folgen einer Abtreibung ausschließlich durch psychologische Hilfe geheilt werden könne, ohne eine religiöse Komponente. Meine Antwort lautet: Nein. Ich glaube nicht, daß eine Abtreibung ganz und gar ausheilen kann ohne die Heilkraft des Glaubens. Ich glaube, es ist allein der Urheber des Lebens, der auch den Verlust des Lebens heilen kann. […]

© Aktion Leben  (http://www.aktion-leben.de/Abtreibung/Folgen%20der%20Abtreibung/sld02.htm)

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Eine Abtreibung ist ein schwerwiegender Eingriff in den natürlichen Ablauf des weiblichen Organismus. Dies wird oft nicht beachtet oder unterschätzt. Viele Frauen im Schwangerschaftskonflikt sind in erster Linie so sehr mit der Frage „Kind ja oder nein“ beschäftigt, dass sie etwaige Folgen der Abtreibung gar nicht in Erwägung ziehen. Erst nach dem Schwangerschaftsabbruch können sie davon überrascht werden. Bedauerlicherweise werden diese Frauen oft nicht von ihrem Arzt und der Beratungsstelle darauf aufmerksam gemacht, wenn sie sich selbst nicht danach erkundigen.

Nachstehend eine Auflistung der möglichen seelischen und körperlichen Folgen:

Seelisch und sozial

• Schlafstörungen, Alpträume
• Unbegründetes, unkontrolliertes Weinen
• Scham-, Reue- und Schuldgefühle
• Nicht angemessene Gefühlsregungen beim Anblick einer Schwangeren bzw. eines Säuglings
• Gefühl der Verlassenheit und inneren Leere
• Gefühl der Einsamkeit, Ausgrenzung und Isolation
• Gefühl der emotionalen Gleichgültigkeit
• Allgemeine Angstzustände
• Starke Stimmungsschwankungen, Unausgeglichenheit
• Zeichen nervlicher Schwäche (z.B. Schweißausbrüche, Zittern, Erröten, Erblassen, Nervosität)
• Innere Unruhe und Anspannung, Überaktivität
• Schwierigkeiten bei Konzentration und Gedächtnisleistungen
• Depression
• Gefühl des Verdammtseins bzw. Beschmutztseins hinsichtlich der Beziehung zu einer höheren Macht oder den Menschen
• Selbstmordgedanken bis hin zu Selbstmordversuchen
• Absterben des Gefühlslebens («Roboter feeling»)
• Störung des Selbstwertgefühls
• Autoaggression (Nägelkauen, Zähneknirschen, Kratzen)
• Medikamenten, Alkohol- und Drogenmissbrauch
• Nicht angemessene Gefühlsreaktionen bei Geräuschen, die an die Absaugcurettage erinnern (z.B. Absaugegerät beim Zahnarzt, Staubsaugergeräusche)
• Zwanghaftes Wiedererleben der Abtreibung in der Erinnerung
• Mehrfachabtreibungen (zwanghafte Wiederholung)
• Erhöhter gefühlsmäßiger Widerstand bei frauenärztlichen Untersuchungen
• Angst vor «Bestrafung» durch schwere Krankheit oder Unfälle der anderen eigenen Kinder (Niobe-Syndrom)
• Gefühl des Verlustes der elterlichen Autorität gegenüber den anderen Kindern
• Partnerschafts- und Beziehungsstörungen
• Trennung vom Partner
• lesbische Tendenzen
• Haß der Geschlechter
• Hass und Ekelgefühle gegenüber Sexualität
• Wut und Hass gegenüber dem Kindsvater, dem abtreibenden Arzt, Männern generell
• Hilflosigkeit gegenüber den nachfolgenden Kindern mit einer erhöhten Tendenz zu Misshandlung
• Abtreibung können sich generationsübergreifend in einer Kette fortsetzen
• Den eigenen Körper ablehnen, Ekelgefühle

Körperlich

• Verletzungen der Gebärmutter
• ungewöhnliche Blutungen
• akute Infektionen
• Infektionen und ihre Folgen wie Fieber, Entzündungen
• Verwachsungen im Unterleib
• Menstruationsstörungen
• Probleme bei späteren gewollten Schwangerschaften
• Unfruchtbarkeit
• erhöhte Neigung zu Früh- und Fehlgeburten bei späteren Schwangerschaften
• Erhöhte Rate an Eileiter- und Bauchhöhlenschwangerschaften
• Menstruationsbeschwerden
• Funktionelle Unterleibsbeschwerden (d.h. ohne direkte organische Ursache)
• Funktionale Sexualstörungen (z.B. Störungen des Sexualtriebes, Orgasmusstörungen, Frigidität)
• Migräne

Quelle: http://na.srvnet.de/

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Gruß an die Geborenen
TA KI