Nebenkriegsschauplatz App-Store: Schon wieder ein böses Eigentor für CNN


Seit Monaten ist der US-Nachrichtenkonzern CNN massiv unter Beschuss. Durch jüngste Enthüllungen von Project Veritas, deren Reporter einige, teils hochrangige CNN-Mitarbeiter im Gespräch mit versteckter Kamera gefilmt hatten, wurde der Druck auf den Sender nur weiter erhöht.

So äußerte sich ein CNN-Produzent dergestalt, dass es bei der vorrangig durch CNN kolportierten Geschichte um Verwicklungen der Trump-Administration in angebliche russische Manipulationen der US-Präsidentenwahl allein um Quoten ging, nicht um die Wahrheit.

Diese erste Enthüllung resonierte in der Aussage der stellvertretenden Pressesprecherin des Weißen Hauses, dass der CNN-Skandal »eine Schande für alle Medien, für den ganzen Journalismus« sei. Project Veritas legte nach und präsentierte einen der bekanntesten CNN-Kommentatoren mit den Worten: »Die Russland-Sache ist nur ein großer Nothingburger«.

Kurz darauf rundeten die Enthüllungsreporter das Thema CNN, von US-Präsident Donald Trump als “Very Fake News‘‚ bezeichnet, mit einem weiteren Filmbeitrag ab. Dieser hatte in den Vereinigten Staaten für große Empörung gesorgt, zeigte er doch einen weiteren CNN-Produzenten und seine Aussage, die US-Wähler seien »dumm wie Schei*e«. Nicht nur das, derselbe Produzent wurde von Project Veritas in einem weiteren Gespräch gezeigt, in welchem er seine Aussagen bekräftigte und meinte, er »habe nichts falsches gesagt«.

CNN-App

Diese Aufdeckungen der wahren Geisteshaltung im inneren Zirkel des Senders verursachten einen erheblichen Image-Schaden und insbesondere die alternative Medienszene in den USA stürzte sich regelrecht auf jede neuerliche Lüge im CNN-Illusionstheater. Einer davon ist Medien- und Gesellschaftskritiker und Buchautor Mark Dice, welcher sich auf seinem YouTube-Kanal in fröhlicher Regelmäßigkeit über die teils offenkundig irrationalen Berichterstattungen des Senders lustig macht.

Am 8. Juli 2017 veröffentlichte Dice nun einen Filmbeitrag über die CNN-App in Apples App-Store und die unterirdische Bewertung der App mit nur einem von fünf Sternchen. Diese Bewertung ist augenscheinlich ein unmittelbares Resultat der jüngsten Skandale – einige der hinterlassenen Kommentare waren eher sarkastisch-humoristisch, andere dagegen in vollkommener Ernsthaftigkeit verfasst.

CNN hat zwischenzeitlich auf diesen Sachverhalt reagiert. So wurde die hauseigene CNN-App im App-Store und auch bei Google-Play gelöscht und unmittelbar darauf wieder neu eingestellt. Dadurch wurden die Bewertungen praktisch zurück auf Null gesetzt, was gewiss zum Ziel hatte den schrecklichen Sternchen-Score unter den Teppich zu kehren.

Allerdings dauerte es nur wenige Stunden, bis die App wieder mehrere Tausend neue Bewertungen hatte und das vorherige Ergebnis wiederhergestellt wurde: einer von fünf Sternen – allgemein überwiegender Tenor in den Kommentaren: »Fake News«.

CNN hat sich somit – wieder einmal – ein wunderbares Eigentor geschossen. Viel wichtiger jedoch, als die über den einst meistgeschauten “Nachrichten“sender der Welt nun wieder einmal ausgeschüttete Häme ist die aus diesem Vorgang resultierende Erkenntnis:

Die Medienhoheit ist verloren, CNN ist am Ende und die ausgesprochen kurze Zeitspanne, in welcher der Manipulationsversuch vollkommen verpufft ist, bringt unmissverständlich zum Ausdruck, dass es mehr als genügend Menschen dort draußen gibt, welche den sprichwörtlichen Kanal absolut randvoll haben.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

***

Quelle: http://n8waechter.info/2017/07/nebenkriegsschauplatz-app-store-schon-wieder-ein-boeses-eigentor-fuer-cnn/

Gruß an die Wahrheit

TA KI

Werbeanzeigen

Ron Paul: Erst »liebt« Trump WikiLeaks, jetzt will er Julian Assange verhaften lassen


Von Ron Paul

»Ich liebe WikiLeaks« sagte Präsidentschaftskandidat Donald Trump am 10. Oktober 2016 während seines Wahlkampfs. Er lobte die Organisation für ihre Berichte über die dunkle Seite des Hillary Clinton-Wahlkampfs. Die Informationen waren wahrscheinlich von einem Whistleblower innerhalb des Clinton-Kampagne an WikiLeaks weitergegeben worden.

Seinerzeit lobte er WikiLeaks für die Förderung der Transparenz, aber Präsident Trump schaut mit jedem vergehenden Tag weniger nach Präsidentschaftskandidat Trump aus. Der Kandidat Trump liebte WikiLeaks so sehr, dass er die Organisation in seinem letzten Wahlkampfmonat ganze 140 Mal erwähnte. Jetzt, als Präsident, scheint Trump den WikiLeaks-Gründer Julian Assange ins Gefängnis schicken zu wollen.

Vergangene Woche berichtete CNN unter Berufung auf eine anonyme Quelle aus “Geheimdienstkreisen“, dass das Justizministerium der Trump-Administration die Verhaftung Assanges anstrebt und einen Weg gefunden habe, den WikiLeaks-Gründer wegen der Veröffentlichung klassifizierter Informationen anzuklagen – ohne zugleich andere Medien, wie die New York Times und die Washington Post, für die Veröffentlichung der selben Information zu verklagen.

Es mag verlockend gewesen sein, den CNN-Bericht als “Fake-News“ abzuschreiben, wie den Großteil ihrer Berichterstattung, aber Präsident Trump sagte in einem Interview am Freitag tatsächlich, dass das Erlassen eines Haftbefehls gegen Julian Assange »für mich o.k.« sei.

Trumps Ächtung von WikiLeaks kam nur einen Tag nachdem sein CIA-Direktor Michael Pompeo WikiLeaks als »feindlichen Nachrichtendienst« angegriffen hatte. Pompeo beschuldigte Assage »ein Betrüger, ein sich hinter einem Bildschirm versteckender Feigling« zu sein.

Pompeos Wortwahl war kein Unfall. Indem er WikiLeaks als »feindlichen Nachrichtendienst« bezeichnete, statt als Herausgeber von Informationen über illegale und missbräuchliche, durch Whistleblower weitergegebene Methoden der Regierung, signalisierte er, dass der Organisation kein Recht auf den Ersten Verfassungszusatz [Meinungs- und Pressefreiheit] zustehe. Wie viele andere in Washington versteht er nicht, dass der Erste Verfassungszusatz eine Einschränkung für die Regierung darstellt und nicht den Bürgern irgendwelche zusätzlichen Rechte gibt. Pompeo hat WikiLeaks den Krieg erklärt.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde WikiLeaks auch von Pompeo als wichtige Informationsquelle zitiert. Im Juli lenkte er die Aufmerksamkeit auf eine Veröffentlichung von WikiLeaks, welche dem Clinton-Wahlkampf schadete, als er schrieb: »Bedarf es weiterer Beweise, dass es von Präsident Obama abwärts ein abgekartetes Spiel war?«

Es gibt ein Wort für diese plötzliche Kehrtwende bezüglich WikiLeaks und die Transparenz, mit welcher sie uns hinsichtlich der Operationen der Prominenten und Mächtigen versorgt: Heuchelei.

Die Kriegserklärung der Trump-Administration gegen Whistleblower und WikiLeaks ist eine der größten Enttäuschungen in diesen ersten 100 Tagen. Donald Trump ritt mit Versprechen in das Weiße Haus ein, dass er »den Sumpf trockenlegen« würde, er also Washingtons eigennützigen Interessen über den Haufen werfen werde. Indem er genau jene eigennützigen Interessen auf jene loslässt, welche sie in Schach halten – die Whistleblower und diejenigen, welche ihre Enthüllungen veröffentlichen -, hat er seinen Wählern den Rücken gekehrt.

Julian Assange und die Whistleblower, welche das in unserem Namen begangene Böse enthüllen, sind Helden. Sie verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung, keine Gefängniszelle. Wenn wir diesem Präsidenten gestatten, jenen den Krieg zu erklären welche uns die Wahrheit sagen, dann haben wir dies ganz allein selbst zu verantworten.

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/04/ron-paul-erst-liebt-trump-wikileaks-jetzt-will-er-julian-assange-verhaften-lassen/

Gruß an die Beobachtenden

TA KI