Die Kurden, Saudi-Arabien und das bröckelnde US Empire


Rund um die Ereignisse des Unabhängigkeitsreferendums der Kurden im Nordirak zeigt sich das falsche Spiel Saudi-Arabiens und seiner Verbündeten, die die kurdischen Bestrebungen als Spielball ihres Machtpokers missbrauchen. Die USA stehen bei all dem an der Seitenlinie – im Herzen des Nahen Osten bröckelt vor unseren Augen die Macht des US Empire.

Von David Hearst  – Von dem Moment an, als der Präsident der Autonomen Region Kurdistan, Massoud Barzani, sein Unabhängigkeitsreferendum ausrief, war es klar, welche Gruppe von Ländern sich zusammentun würde, um ein unabhängiges Kurdistan im Keim zu ersticken.

Mit 30 Millionen ethnischen Kurden, die in einer vier Länder umspannenden Region leben, hatten die Türkei, der Iran und der Irak ein großes Interesse daran, den im Entstehen begriffenen Staat noch in den Geburtswehen abzuwürgen – obwohl dies für Ankara bedeuten würde, den einzigen kurdischen Verbündeten aufzugeben, von dem es im Kampf gegen die Kurdische Arbeiterpartei (PKK) zu Hause und gegen die Partei der Demokratischen Union (PYD) in Syrien abhängig ist.

Es war jedoch weniger klar, welche Gruppe von Ländern Barzanis Ambitionen abnicken und begrüßen würden – mit Israel als einzigem Player in der Region, der dies offen tat. Israel „unterstützt die legitimen Bemühungen des kurdischen Volkes, einen eigenen Staat zu errichten,“ erklärte Premierminister Benjamin Netanjahu.

Obwohl Israel die PKK als Terrororganisation einstuft, sagte mit Yair Golan ein ehemaliger stellvertretender Generalstabschef der israelischen Armee auf einer Konferenz in Washington, er persönlich würde dies nicht so sehen. „Wenn man sich den Iran im Osten anschaut, wenn man die Instabilität in der Region betrachtet, ist ein stabiles und geeintes kurdisches Gebilde inmitten dieses Sumpfes keine schlechte Idee.“

Gänzlich fremd war Golans Argumentation auch einer anderen Regionalmacht nicht, die ein Interesse daran hat, die Kurden zu benutzen, um der Türkei, dem Iran und dem Irak die Flügel zu stutzen: Saudi-Arabien.

In seiner öffentlichen Rhetorik stand König Salman voll und ganz hinter der Einheit des Irak. Hinter den Kulissen entsandte der königliche Hof jedoch eine Reihe von Botschaftern, um Barzani bei seinem Projekt zu unterstützen, den irakischen Staat zu spalten und die territoriale Integrität der Türkei und des Iran in Frage zu stellen.

Einer von ihnen war ein pensionierter Generalmajor der saudischen Armee, Anwar Eshki, heute Vorsitzender des Middle East Centre for Strategic and Legal Studies, ein Think Tank im saudischen Jidda.

Eshki ließ keine Zweifel am Standpunkt des saudischen Könighaus. Dem Council for Foreign Relations erklärte er, dass die Schaffung eines Großkurdistans durch friedliche Mittel „die iranischen, türkischen und irakischen Ambitionen reduzieren würde, wodurch ein Drittel des Territoriums jedes dieser Länder zugunsten Kurdistans abgeschnitten würde.“

Eshki wiederholte seinen Support für einen unabhängigen kurdischen Staat jüngst in einem Telefoninterview mit der staatlich kontrollierten russischen Nachrichtenagentur Sputnik.

Er sagte, das saudische Königreich stehe dem Willen der Menschen nicht im Wege. Ich glaube, dass „die Kurden das Recht auf einen eigenen Staat haben.“

„Der Irak hat die Ausgrenzung der Kurden auf die Spitze getrieben, und, wie al-Barzani es sagte, hielt der Irak sich nicht an die Verfassung, als er das Land in Rassen und Konfessionen unterteilt hat. Sollte die irakische Regierung diesen Weg weitergehen, könnten es am Ende gar mehr als nur zwei Teile sein.“

Ein Berater des saudischen Königshauses sandte im März dieses Jahres ein weiteres Signal aus. Dr. Abdullah al-Rabiah sagte gegenüber der saudischen Tageszeitung Okaz Daily, irakisch-Kurdistan hätte ein großes wirtschaftliches, kulturelles, politisches und militärisches Potential, welches für den Iran und die Türkei unmöglich zu untergraben sei.

Nach seinem Treffen mit Barzani sagte Rabiah, Kurdistan hätte die „notwendigen Mittel für die Unabhängigkeit und die Verteidigung seiner Existenz“.

Ein anderes zentrales Mitglied der Saudi-Allianz, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), tat dasselbe.

Eine verlässliche Quelle berichtete mir, Barzanis Sohn Masrour, der Leiter des kurdischen Nationalen Sicherheitsrates, absolvierte nur einen Monat vor dem kurdischen Unabhängigkeitsreferendum vom 25. September einen Geheimbesuch in Abu Dhabi.

Akademiker der VAE, die unter Anweisung des Kronprinzen von Abu Dhabi, Muhammad bin Zayid, tätig sind, gingen noch weiter als das bloße Aussprechen von Unterstützungserklärungen.

Abdullah Abd al-Khaliq veröffentlichte eine Karte des Staates Kurdistan, der innerhalb einiger Jahre errichtet werden und eine Bevölkerung von rund dreißig Millionen Menschen umfassen würde. Er forderte weiterhin den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan auf, Kurdistan wegen des Referendums nicht zu bestrafen, welches er als „demokratische Maßnahme“ bezeichnete.

Dies blieb in Bagdad nicht unbemerkt. Die Website The New Arab zitierte einen irakischen Beamten, der behauptet, Erbil hätte mit Ibtisam al-Kutbi, dem Leiter des Centre of Policies der VAE, eine „Absichtserklärung“ unterzeichnet, um bei der Organisation des Referendums behilflich zu sein. Die VAE bestreiten hingegen die Berichte, ihr Konsul in Erbil hätte dem Referendum beigewohnt und mehrere Wahllokale besucht.

Saudi-Arabien signalisiert seine Absichten

Saudi-Arabien sandte weitere Signale dahingehend aus, dass sich seine Politik in der Region wandeln würde. Ein Geheimbesuch des saudischen Ministers für Golfangelegenheiten, Thamer al-Sabhan, im syrischen Raqqa sorgte für Stirnrunzeln. Laut [der in London ansässigen palästinensischen Zeitung, J.R.] al-Quds al-Arabi wurde al-Sabhan mit Brett McGurk fotografiert, dem US-Sonderbeauftragten für die Internationale Allianz gegen den Islamischen Staat, begleitet von Kommandeuren der von den USA unterstützten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF), denselben Männern also, die in den Ruinen der soeben befreiten Stadt Raqqa ein Porträt von Abdullah Öcalan aufgestellt hatten – dem Führer der PKK. Dies war ganz offensichtlich eine Botschaft an die Türkei.

In dem Moment, als der Widerstand der kurdischen Peschmerga in Kirkuk zerbröckelte, wechselte Saudi-Arabien schlagartig die Seiten. König Salman rief Haider al-Abadi an, den Premierminister des Irak, um die Unterstützung des Königreichs für die Einheit des Irak zu betonen und lud ihn für nächste Woche auf einen Besuch nach Riad ein. Der Stabschef der irakischen Armee besuchte bereits diese Woche das saudische Königreich.

Das Fiasko von Kirkuk ist das jüngste Beispiel für die inhärente Instabilität mitten im bröckelnden Herzen des US Empire im Nahen Osten. Die Türkei, der Irak, Saudi-Arabien und die kurdische Regierung im Irak sind alles Verbündete, in die die USA viel investiert hat.

Kaum etwas hat hiervon noch eine Relevanz dafür, wie sich diese dem Namen nach US-Verbündeten gegenseitig sehen – was eher an die Art und Weise erinnert, wie sich die Zwergstaaten und Fürstentümer im Europa des 18. Jahrhunderts verhielten, als an irgendetwas, was wir im vergangenen Jahrhundert erlebt haben.

Von den USA ausgebildete und finanzierte Einheiten der irakischen Armee arbeiteten Hand in Hand mit vom Iran unterstützten schiitischen Milizen, um von den USA ausgerüstete kurdische Peschmerga-Truppen aus dem Weg zu räumen, die wiederum unverzichtbare Bausteine im Kampf gegen IS im Nordirak waren.

Die ethnische Säuberung um Kirkuk in der vergangenen Woche war Beweis genug. Rund 100.000 Kurdinnen und Kurden mussten aus ihren Häusern fliehen, vielen wurden ihre Geschäfte in Brand gesetzt und zahlreiche Peschmerga-Kämpfer wurden getötet.

Während alldem stand Washington an der Seitenlinie. Ein Sprecher des Außenministeriums sagte: „Die Wiedererlangung staatlicher Autorität über umstrittene Gebiete ändert in keiner Weise deren Status – sie bleiben strittig solange, bis ihr Status im Sinne der irakischen Verfassung geklärt ist.“

Die Vernichtung des US-Militärschirms

In der Tat ist der Kampf um Kirkuk der erste größere Bruch des Paktes im post-Saddam Irak, laut dem Bagdad sein Militär nicht gegen die Kurden einsetzen würde. Der irakische Premierminister Abadi hat seine Autorität ausgeweitet. Die Rückeroberung von Kirkuk hilft Abadi dabei, seinen Rivalen – den ehemaligen Ministerpräsidenten Nouri al-Maliki – bei den nationalen Wahlen im nächsten Jahr zu besiegen. Was die irakische Verfassung sagt oder nicht, zählt bei all dem wenig.

Ein amerikanischer Verbündeter zu sein, bedeutet also keineswegs die Garantie auf einen diplomatischen oder gar militärischen Rettungsschirm der Amerikaner.

Das Vakuum, das der amerikanische Rückzug hinterlässt (und ich sehe Donald Trumps America First-Nationalismus als Fortsetzung von Barack Obamas Rückgang der Interventionen der Bush-Ära), ist gar noch destabilisierender als ein Präsident allein, der das Weiße Haus in eine Reality-TV-Show verwandelt hat.

Welche interne Unterstützung Kurdenführer Barzani auch immer von den Peschmerga, die der Patriotischen Union Kurdistans [PUK, der größten Oppositionspartei der Autonomen Region im Nordirak, Anm. J.R.] gegenüber treu waren, einkalkulierte – er bekam sie nicht. Barzani setzte außerdem auf die falschen Signale aus Riad und Abu Dhabi.

Willkommen in einer post-westlichen Welt. Sowohl Großbritannien als auch Russland durchlebten den schmerzhaften Prozess, ihre Imperien zu verlieren. Jetzt ist Washington an der Reihe.

Der Rückzug Amerikas hinterlässt jedoch kein neues Machtgleichgewicht, welches von starken regionalen Akteuren kontrolliert wird. Es hinterlässt ein riesiges Gebiet umkämpften Raumes, das von kampferprobten Armeen patrouilliert wird, die mit westlichen Waffen hochgerüstet sind. Langjährige Verbündete werden abserviert, Politiken und Strategien zerfallen über Nacht.

Der Iran gewinnt – erneut

Es gibt natürlich auch Gewinner. Einer von ihnen ist der Iran. In Ermangelung eines starken und zuverlässigen internationalen Vermittlers scheint Qassim Suleimani, der Anführer der Quds-Brigaden – die Eliteeinheiten der Islamischen Revolutionsgarden (IRCG) –, eine viel effektivere Rolle gespielt zu haben, um den Flügel der Talabani-Familie der PUK zu überzeugen, einen Deal mit den eintreffenden schiitischen Truppen der Nationalen Mobilmachung auszuhandeln, obwohl die schiitische Miliz ihre Truppen schnell zurückzog und der irakischen Armee und Polizei die Kontrolle überließ.

Nur zwei Tage, nachdem der Atom-Deal von Donald Trump „dezertifiziert“ wurde, hat der Iran durch seine schiitischen Proxies die Kontrolle über ein weiteres strategisch wichtiges Stück irakischen Territoriums und eine Reihe seiner Ölquellen erhalten.

Die Türkei wurde noch weiter in die Arme Teherans getrieben. Die Vorzeigetruppen der Türkei im Irak sind nun auf allen Seiten von den Schiiten der vom Iran unterstützten Truppen der Nationalen Mobilmachung umgeben, welche gerade noch den Angriff auf Kirkuk anführten.

Saudi-Arabien ist regional schwächer als jemals zuvor. Wird es Vernunft annehmen und begreifen, dass es jedes Mal aufs Neue verliert, wenn es wieder einmal Game of Thrones spielt? Das Erbe dieser Kämpfe sind eine stetig wachsende Liste von zerstörten sunnitischen Städten und Millionen von Flüchtlingen.

Ruinen und Flüchtlinge – das ist das Ergebnis der sogenannten Führerschaft Saudi-Arabiens über die sunnitisch-arabische Welt.

Quelle:  Middle East Eye – Übersetzung: Jakob Reimann

Quelle: http://www.neopresse.com/politik/naherosten/die-kurden-saudi-arabien-und-das-broeckelnde-us-empire/

Gruß an die Denkenden

TA KI

Advertisements

Serdar Somuncu kritisiert Erdogan-Anhänger: „Warum lebt ihr dann in Deutschland?“


In einem Interview mit focus.de über sein neuestes Buch „Matchpointe“, welches über „Lampenfieber, Erfolg und Versagen“ handelt, geht Serdar Somuncu auch auf das Thema Türkei ein.

Auf die Frage: „In ihrem türkischen Geburtsland findet seit dem gescheiterten Putsch eine riesige Verhaftungswelle statt, und hierzulande scheinen sich Teile der deutsch-türkischen Community aus der Gesellschaft zu verabschieden. Wie empfinden Sie diese Entwicklung?“ antwortet der Stand-Up Comedian folgendermaßen:

Das ist katastrophal. Ein Rückschritt um 100 Jahre. In Deutschland ist die vergangenen Jahrzehnte viel Integrationsarbeit geleistet worden. Nun kommt die vierte türkischstämmige Einwanderergeneration und dreht das Rad zurück.

Das sind alles Leute, die hier geboren wurden, die hier zur Schule gegangen sind. Die Frauen und Mädchen tragen Kopftücher, gehen nicht zum Schwimmunterricht. Diese Leute folgen einer erzreaktionären Form des Islam. Ich bin wahrlich kein Anhänger der AfD, aber auch in einer multikulturellen Gesellschaft muss man auf die Befindlichkeiten andersdenkender Menschen Rücksicht nehmen.

Wenn ich dann meine Landsleute sehe, die etwa in Köln zu Zehntausenden für die Einführung der Todesstrafe in der Türkei demonstrieren, da frage ich mich: Warum lebt ihr dann hier in Deutschland? Kurioserweise würde der größte Teil dieser Menschen nicht mal zwei Wochen unter dem Regime des türkischen Autokraten Erdogan überstehen, weil es so restriktiv ist.

Die meisten, die hierzulande die Zustände anprangern, säßen wahrscheinlich in der Türkei im Knast, wenn sie sich dort in ähnlicher Form äußern würden. Dieser Trend ist in meinen Augen sehr traurig, weil ich an einen Dialog zwischen Deutschen und Türken glaube.“

Weiterlesen auf: focus.de

Quelle: http://derwaechter.net/serdar-somuncu-kritisiert-erdogan-anhaenger-warum-lebt-ihr-dann-in-deutschland

Gruß an die Denkenden

TA KI

Erdogan ruft Türken zu Wahlboykott von CDU, SPD & Grüne auf


Der türkische Präsident mischt sich direkt in den Wahlkampf ein. Bundesaußenminister Gabriel und Kanzlerin Merkel verbaten sich jede Einmischung in den Wahlkampf.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die türkischstämmigen Wähler in Deutschland aufgerufen, bei der anstehenden Bundestagswahl nicht für die CDU, die SPD oder die Grünen zu stimmen. Sie seien „alle Feinde der Türkei“, sagte Erdogan nach dem Freitagsgebet in Istanbul. Die Deutsch-Türken sollten am 24. September für Parteien stimmen, die die aktuelle anti-türkische Politik nicht mittragen.

Für die Spannungen mit der Türkei sei allein Deutschland verantwortlich, sagte Erdogan laut der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Die SPD und die CDU machten Stimmung gegen die Türkei, um bei der Wahl Stimmen zu gewinnen. „Ich rufe daher alle meine Bürger in Deutschland auf, sie niemals zu unterstützen. Weder die CDU, noch die SPD oder die Grünen. Sie sind alle Feinde der Türkei“, sagte Erdogan. „Gebt den politischen Parteien Unterstützung, die der Türkei nicht feindlich gesinnt sind. Es ist nicht wichtig, ob sie die erste oder zweite Partei sind“, sagte Erdogan. Es handele sich dabei „für meine Bürger in Deutschland“ um eine Frage „der Ehre“.

In Deutschland gibt es rund 1,25 Millionen wahlberechtigte Deutsch-Türken. Studien zufolge wählen etwa zwei Drittel von ihnen zumeist die SPD, die anderen Grüne, Linke und CDU. Trotz ihrer Präferenz für die Sozialdemokraten unterstützen viele Deutsch-Türken zugleich Erdogan und seine islamisch-konservative AKP. Bei Wahlen schneidet die AKP in Deutschland regelmäßig besser ab als in der Türkei.

Mehrere Streitpunkte zwischen beiden Ländern

Die Türkei und Deutschland liegen in einer Reihe von Themen überkreuz. Die Türkei wirft Deutschland vor, Beteiligten am Putschversuch des vergangenen Jahres Zuflucht zu gewähren und Pläne zur Erweiterung der EU-Zollunion zu blockieren.

Die Bundesregierung kritisiert unter anderem die Inhaftierung mehrerer Deutscher in türkischen Gefängnissen, darunter der Journalist Deniz Yücel. Wie am Freitag bekannt wurde, gibt es offenbar einen weiteren Fall einer aus politischen Gründen inhaftierten deutschen Staatsbürgerin. Das Auswärtige Amt teilte mit, dass eine Rechtsanwältin mit deutschem und türkischen Pass in den vergangenen Tagen in Polizeigewahrsam genommen worden sei. Die Deutsch-Türkin könnte „wegen Vorwürfen politischer Natur“ festgesetzt worden sein, sagte Außenamtssprecher Martin Schäfer. Der Fall werde derzeit geprüft.

Deutscher Botschafter will Yücel und Steudtner besuchen

Schäfer sagte, dass die türkische Polizei Verdächtige bis zu 14 Tage in Polizeigewahrsam halten könne. Während dieser Zeit sei eine konsularische Betreuung durch die deutsche Botschaft „explizit ausgeschlossen“. Bislang hatte es aus dem Auswärtigen Amt geheißen, dass neun Deutsche in der Türkei aus politischen Gründen inhaftiert seien, darunter die Journalisten Yücel und Mesale Tolu sowie der Menschenrechtsaktivist Peter Steudtner.

Der deutsche Botschafter in Ankara, Martin Erdmann, wird Yücel am Dienstag und Steudtner am Mittwoch kommender Woche im Gefängnis besuchen. Das Auswärtige Amt hatte vor einigen Tagen von den türkischen Behörden eine entsprechende Zusage bekommen. Am Freitag teilte das Amt mit, dass Erdmann in den kommenden Woche auch Tolu besuchen könne.

Gabriel weist Boykott-Aufruf scharf zurück

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat unterdessen den Boykott-Aufruf des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen deutsche Parteien scharf zurückgewiesen. „Das ist ein bislang einmaliger Akt des Eingriffs in die Souveränität unseres Landes“, sagte Gabriel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND – Samstagsausgaben). Mit seinem Vorgehen zeige Erdogan, „dass er die Menschen in Deutschland gegeneinander aufhetzen will.“ Er rief alle Wähler auf, dem Versuch der Einflussnahme durch Erdogan entgegenzutreten.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kritisierte, Erdogan habe „jedes Maß verloren. Umso mehr stehen wir an der Seite all derer, die für eine freiheitliche und demokratische Türkei kämpfen“. Gabriel betonte, in Deutschland fänden alle Menschen jedweder Herkunft das, „was Erdogan in der Türkei zerstören will: Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie“.

„Wir verbitten uns jede Art von Einmischung“

Die Bundesregierung hat den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan aufgefordert, sich nicht in den deutschen Wahlkampf einzumischen. „Wir erwarten von ausländischen Regierungen, sich nicht in unsere inneren Angelegenheiten einzumischen“, schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter. Im Namen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schrieb er: „Wir verbitten uns jede Art von Einmischung“. Jeder Staatsbürger habe ein freies Wahlrecht.

„Wir brauchen keine Belehrungen in Sachen Demokratie“, sagte der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde, Gökay Sofuoglu, der Nachrichtenagentur AFP. „Die paternalistische Haltung von Erdogan, über die Türken in Deutschland verfügen zu wollen, muss aufhören.“ Die Kurdische Gemeinde Deutschland sprach von einer „Unverschämtheit ohnegleichen“.

Quelle: AFP/rtr

Quelle: http://derwaechter.net/erdogan-ruft-tuerken-zu-wahlboykott-von-cdu-und-spd-auf

Gruß an die Denkenden

TA KI

Benjamin Fulford 19.06.2017 (Deutsche Fassung)


spiritscape

Deutsch − Benjamin Fulford – 19. Juni 2017

Der Petrodollar wird untergehen, weil Katar aus der Reihe fällt und sein Öl gegen Yuan verkauft.
Die Krise in Katar erzeugt einen wesentlichen Wendepunkt im Kampf gegen die Khasarische Mafia. Vordergründig entschieden Saudi-Arabien und andere Öl-exportierende Staaten sich zum Versuch, Katar zu blockieren „weil es den Terrorismus unterstützte.“ Als Reaktion zu diesem Schritt zeigte US-Präsident Donald Trump, dass nicht er derjenige ist, der in den USA das Sagen hat, da er zuerst diese Blockade unterstützte und dann am nächsten Tag vom Pentagon zu einer 180-Grad-Kehrtwende gezwungen wurde. Was hier tatsächlich vor sich geht ist, dass Katar einen Deal mit dem Iran erreichte und Gas aus seinen gewaltigen Gasfeldern nicht gegen wertlose Euros oder US-Dollars nach Westen exportiert, sondern nach Osten, nach Indien oder China, im Austausch gegen deren Währungen.
Das US-Hurenhaus, ups! ich meine das Repräsentantenhaus reagierte auf diese Entwicklung mit der Erfindung neuer Sanktionen gegen Russland, im Wesentlichen bestehend aus Anweisungen an Europa, teures Gas aus Amerika zu kaufen, anstelle des preiswerten Gases aus Russland. Die Deutschen und die Österreicher forderten die Amerikaner auf, eine Fliege zu machen.
Diese Entwicklungen zeigen klar den Wegfall des alten Regimes, wobei Spaltungen zwischen Washington und der EU von Tag zu Tag deutlicher werden
.
Die von der Khasarischen Mafia kontrollierten Saudis und ihre kriminellen Partner in Israel konnten zusehen, wie sich ihr vollständiger Plan einer „Arabischen NATO“ vor ihren Augen in Luft auflöste. Echte muslimische Staaten wie die Türkei, Irak, Iran, Pakistan und die Supermächte Russland und China stellten sich auf und unterstützen Katar, sodass die Saudisch/Israelische Allianz isoliert wurde. Indien und Pakistan haben sich mit Russland und China verbunden, da sie der Shanghaier-Kooperations-Organisation (Shanghai Cooperation Organization) beitraten. Von Iran wird dies im nächsten Jahr erwartet.
Das US-Militär seinerseits stellte sich sichtbar gegen die Khasarische Mafia und inszenierte in der letzten Woche militärische Übungen mit Katar, China inszenierte ebensolche Übungen mit dem Iran. Quellen des Pentagon erklärten: „Das US-Militär braucht Katar wegen der Luftwaffenbasis in Al Udeid.“ Die Pentagon-Quellen erwähnt
en die Tatsache nicht, dass Katar angeboten hatte, für 12 Milliarden Dollar Militärflugzeuge von den USA zu kaufen, um die Finanzen des Pentagons in Schwung zu halten. Jedenfalls hat die Luftwaffenbasis auch den Zweck sicherzustellen, dass der verrückte Satanist und Israelische Ministerpräsident Benyamin Netanyahu und seine Verbindungsleute des Khasarischen Mobs keinerlei Gelegenheiten bekommen, den 3. Weltkrieg anzufangen, berichten die Quellen. Eine direktere Botschaft wäre: „ERGEBT EUCH ODER STERBT.“
Der Kampf, der die Khasarische Mafia aus allen Ebenen der Kontrolle in Washington DC beseitigen soll, intensiviert sich ebenfalls. Die Kampagne der Khasaren, alles Mögliche den Russen anhängen zu wollen, löst sich auf, auch dadurch, dass sogar Handlanger der Khasaren von den Firmen-Medien beginnen, sie als völligen Schwindel darzustellen.
Die folgenden Twitter-Nachrichten von Donald Trump zeigen anschaulich, wie der Machtkampf in Washington DC vor sich geht. „Was Sie hier mitbekommen ist die größte HEXENJAGD in der politischen Geschichte Amerikas – erzeugt von einigen sehr üblen und streitenden Leuten! Sie trafen verlogene Absprachen für die Russen-Geschichte, fanden null Beweise, und jetzt behindern sie die Justiz, die sich mit dieser Lügengeschichte befasst. Nett!“ „Der Mann, der mir sagte, den FBI-Direktor zu feuern, ermittelt gegen mich, weil ich den FBI-Direktor feuerte! Hexenjagd!“
„Wie kommt es, dass die Verstrickungen von Hillary Clintons Familie und der Demokraten mit Russland nicht beachtet werden, aber meine fehlenden Verbindungen werden untersucht?“
„Die korrupte H zerstörte Telefone mit dem Hammer, ‚übertünchte‘ E-Mails, & schickte Ehemann zum Treff mit AG (Attorney General) wenige Tage bevor sie erledigt war − & die sprechen von Behinderung?“ „A.G. (General-Staatsanwältin) Lynch traf Entscheidungen zur Strafverfolgung aus politischen Gründen … und gab Hillary Clinton freie Fahrt und Schutz. Total illegal!“
Quellen des Pentagons sagen, die nächste Runde im Kampf gegen die letzten Durchhalter (holdouts) der Khasarische Mafia in Washington DC würde eingeleitet durch die Festnahmen des Stellvertretenden General-Staatsanwalts Rod Rosenst ein, des Sonder-Ermittlers Robert Mueller sowie Hillary Clinton (obwohl CIA-Quellen sagten, sie wäre letztes Jahr gestorben), Barack Obamas, der ehemaligen General-Staatsanwältin Loretta Lynch, der ehemaligen Beraterin des Nationalen Sicherheitsrates Condoleezza Rice, des ehemaligen CIA-Chefs John Brennan, des
ehemaligen NSA-Direktors Michael Hayden und anderen „von der 2. Ebene, um den Tiefen Staat (deep state) zu enthaupten.“ Quellen der CIA bestätigen, der gefeuerte FBI-Direktor James Comey habe „wie ein Kanarienvogel gesungen“, sowohl über den Khasarischen Mob als auch über die P2-Freimaurer-Loge.
„Comey wurde gezwungen, vor dem Kongress einen zeremoniellen Selbstmord in zwei Etappen zu vollziehen“, erzählen die Quellen. Er begann, seine Kollegen zu verpfeifen, um zu vermeiden, selbst mit „zahlreichen Verbrechen des Verrats, pflichtwidrigen Unterlassungen, absichtlicher Vertuschung von Erkenntnissen über Straftaten,
Hilfestellungen zur Behinderung der Justiz, usw.“ belastet zu werden, ergänzen die Pentagon-Quellen.
Der Angriff auf Trumps Schwiegersohn Jared Kushner hat sich auch verstärkt, weil Trump Chris Wray mit der Leitung des FBI beauftragte, einen Anwalt und Freund des Gouverneurs von New Jersey Chris Christie. „Kushner hasst Christie, weil der seinen kriminellen Mossad- Daddy Charles ins Gefängnis steckte, als er in New Jersey Ermittler war“, bemerken die Quellen.
Natürlich kämpfen die Khasaren ganz buchstäblich um ihre Leben, weil ihr Kontrollnetz in einer Tour schwächer wird. „Der Fraktionschef/Einpeitscher der Republikaner Steve Scalise könnte (am 14 Juni) deswegen angeschossen worden sein, weil er ein Gesetz gegen den Kinderhandel unterstützt, und weil der Kampf gegen Pädophilie eskaliert“, bemerken die Pentagon-Quellen.
Die Fraktion des Khasarischen Mobs unter George Bush Senior ist immer noch fleißig bemüht, Beweisketten gegen sie zu eliminieren, indem sie ehemalige höhere Verbündete ermordet. Aus diesem Grunde wurden der ehemalige Diktator Panamas Manuel Noriega und der Waffenhändler und CIA-Spion Adnan Khashoggi vor kurzer Zeit umgelegt, sagen Pentagon Quellen. Die Machtelite in Washington DC befindet sich inzwischen auch in einer Sackgasse, verursacht durch sich gegenseitig verstärkende Erpressungen, welche die schon seit langer Zeit erwarteten Massen-Arreste von bekannten Kriminellen verhindern, wie beispielsweise Senator John McCain. Wahrscheinlich gibt es nur die Lösung, sämtliche 70 Prozent oder so der Politiker aus Washington DC zu entfernen, sowohl Republikaner als auch Demokraten, die durch Drogen, Pädophilie, Bestechungen usw. korrumpiert sind.
Europa: Das von den Deutschen kontrollierte Vichy-Regime in Frankreich, das von der Rothschild-Puppe Emmanuel Macron betrieben wird, stahl am Sonntag die Parlamentarische Wahl, um seinem Sklaven-Regime den Anschein öffentlicher Unterstützung zu geben.
Das Französische Rothschild-Regime baut die Wagenburg, weil die von Wikileaks veröffentlichten E-Mails von Hillary Clinton der weiten Welt zeigen, was dieser Newsletter schon vor Jahren berichtete, und das ist die Tatsache, dass die Franzosen das Lybische Regime Muammar Gaddafis stürzten, weil er ihre Kontrolle über Französisch-Afrika mit seinem Plan bedrohte, einen goldgestützten Dinar herauszugeben.
Der Kampf um Afrika ist noch längst nicht vorüber, wie ein durch Frankreich inszenierter Raub an einer Gold-Mine in Mali in der letzten Woche zeigte , als ein Camp für Auswanderer überfallen wurde.
In vielen Teilen der Welt setzen die Khasaren ihre Versuche fort, durch Goldraub das Bestehen ihres Finanz-Systems zu verlängern. Auf den Philippinen half das US-Militär dem Präsidenten Rodrigo Duterte, gegen von Khasaren angeheuerte Daesh-Söldner zu kämpfen, die versuchten, in Marawai Gold zu stehlen.
Ebenfalls in der letzten Woche waren auf der Insel Bougainville zehn Lastwagen mit Söldnern auf den Weg gebracht worden, die versuchen sollten, Vertreter der White-Dragon-Society einschließlich dieses Autors gefangen zu nehmen, die König David Peii II besuchten. Die Rebellen-Armee von Bougainville stoppte sie, indem sie Bäume umlegte und eine Fernstraße sperrte, nachdem die WDS-Vertreter in Sicherheit gebracht worden waren.
Der Französische Zweig der Familie Rothschild versucht durch ihre Rio Tinto Zinc Corporation nach wie vor, Grundbesitzer in Bougainville zu zwingen, ihnen die Rechte zum Goldschürfen auf der Insel zu übertragen. Die Rothschilds wollen auch nicht, dass die ganze Welt von ihrer Schuld erfährt, bisher mindestens 10 Prozent der Inselbevölkerung abgeschlachtet zu haben. Diese Geschichte des Abschlachtens und der Umweltzerstörung
sorgt dafür, dass die Einheimischen lieber einen neuen Krieg führen als diese massen-mordenden Kriminellen auf die Insel zu lassen.
Wir werden darüber, mit weiteren damit zusammenhängenden Nachrichten, einen Sonderbericht schreiben, der noch in dieser Woche herausgegeben wird. Jetzt reicht es zu sagen, dass die Rothschilds, besonders der Französische Zweig angeführt vom gesuchten Kriminellen David de Rothschild, keinen Zugang zu irgend einer der riesigen
Gold-Vorräte auf der Insel bekommen werden. In Japan hat das Khasarische Marionetten-Regime von Shinzo Abe seine Unsicherheit gezeigt, indem es eine Gesetzesvorlage „gegen Verschwörungen“ passieren ließ, die der Regierung die Macht gibt, Leute für Verbrechen zu verhaften, die sie noch nicht ausgeführt haben. Diese Art der Forcierung von repressiven Maßnahmen haben wir auch in Ost-Europa gesehen, z.B. in Rumänien, kurz bevor die Regierungen dort kollabierten.
Quellen des Japanischen Militärs und auch aus Kreisen des Rechtsvollzugs sagen, sie würden von Politikern keine kriminellen Anweisungen annehmen, mit denen das Volk unterdrückt würde, selbst wenn dieses Gesetz genehmigt wird. Jedenfalls sagen Quellen vom Rechten Flügel aus dem Umfeld des Kaisers, Abe sei sehr krank, und sein Doktor habe ihm empfohlen zurückzutreten, oder innerhalb der nächsten sechs Monate zu sterben. Die Quelle sagt, Abe beabsichtige im Amt zu sterben.
Die Strippenzieher in Japan warten darauf, dass der Bürgerkrieg innerhalb der US-Regierung zu einem Ende kommt, bevor sie hier irgendwelche großen Veränderungen einleiten, berichten zahlreiche Quellen übereinstimmend. Deswegen bleibt hier die alte von Rockefeller/Rothschild kontrollierte Regierung erstmal im Amt, auch wenn sie keine Unterstützung mehr durch das Militär oder andere bewaffnete Einrichtungen des Land es hat. Hinter den Kulissen haben die Khasaren Japan und auch Süd-Korea schon längst verloren.
Quelle: Antimatrix.org
as_Qatar_breaks_ranks_and_sells_its_oil_in_Yuan_2017_06_19
übersetzung: mdd
.
Gruß an die Aufmerksamen
TA KI

US-Haftbefehle gegen Erdogan-Leibwächter – Türkei bestellt US-Botschafter ein


Die Justiz der USA hat Haftbefehle gegen zwölf Sicherheitsbeamte des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erlassen, wie die Nachrichtenagentur AP meldet. Grund soll der Einsatz gegen Demonstranten beim Präsidentenbesuch im Mai sein.

Die US-Justiz hat der Agentur zufolge Haftbefehle gegen zwölf Personen, unter ihnen auch drei türkische Polizisten, erlassen. Ihnen werde vorgeworfen, bei Erdogans Washington-Besuch im Mai gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen zu sein.

Das türkische Außenministerium habe in diesem Zusammenhang den US-Botschafter in Ankara, John Bass, zu Gesprächen einbestellt. Dem Diplomaten sei übermittelt worden, dass der Erlass der Haftbefehle durch die US-Behörden falsch und parteiisch sei und dass dafür die rechtliche Grundlage fehle.

Am 16. Mai war es am Rande des Besuches des türkischen Präsidenten in Washington zu einer heftigen Schlägerei zwischen Gegnern und Unterstützern Erdogans gekommen. Nach Angaben von Rettungskräften mussten neun Menschen in ein Krankenhaus gebracht werden, zwei von ihnen erlitten schwere Verletzungen.

Viele Protestteilnehmer hatten Fahnen der syrisch-kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) mit sich getragen. Wie Augenzeugen berichteten, hatten die Sicherheitsleute von Erdogan die Demonstranten attackiert. Die USA unterstützen im syrischen Bürgerkrieg die syrische Kurdenmiliz YPG, was von türkischer Seite heftig kritisiert wird. Ankara sieht die Kurdenmiliz als Terrororganisation, da sie als syrischer Ableger der verbotenen türkischen Arbeiterpartei PKK gilt.

Quelle:https://de.sputniknews.com/politik/20170616316182690-haftbefehl-erdogan-tuerkei-usa/

Gruß an die Wahrheit

TA KI

Lawrow nach US-Angriff auf Syrien: Washington arbeitet schon wieder mit Terroristen zusammen


Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat am Freitag auf Zypern den US-Angriff auf die Syrisch Arabische Armee nahe Al-Tanf kommentiert. „Aus welchen Gründen auch immer das US-Kommando einen solchen Angriff durchgeführt hat, er war illegitim, rechtswidrig und ein weiterer Verstoß gegen die Souveränität der Arabischen Republik Syrien“, so Lawrow. Er hielt fest, dass ein weiterer Angriff der US-Koalition auf Syrien ersten Informationen zufolge das Leben Dutzender Zivilisten gefordert hat.

US-Verteidigungsminister James Mattis erklärte ebenfalls am Freitag in Washington: „Der Angriff erfolgte zur Selbstverteidigung unserer Kräfte.“ Al Tanf ist ein Grenzübergang zwischen dem Irak und Syrien. Die Gruppe der Syrisch Arabischen Armee, die sich vorwiegend aus Nationalen Verteidigungskräften (NDF) sowie irakischen und iranischen Milizen zusammensetzt, sollte ihn zurückerobern. Derzeit wird er von verschiedenen US-gestützten Rebellengruppen gehalten, wie der FSA. Aber auch britische und US-Spezialeinheiten sollen sich an dem Grenzübergang befinden.

Foto soll US-Soldaten in Al-Tanf zeigen, die oppositionelle Kämpfer trainieren.

Lawrow sagte zu der Zusammenarbeit mit den Oppositionskräften: „Erneut sehen wir den Wunsch, die al-Nusra Front hinter den militärischen Aktivitäten der Koalition stehen zu lassen und Oppositionskräfte sowie einige Extremisten, darunter auch der al-Nusra Front, gegen die legitime syrische Regierung einzusetzen.“

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

Quelle: https://deutsch.rt.com/kurzclips/50996-lawrow-nach-us-angriff-syrien/

Gruß an die Sehenden

TA KI