Corey Goode und David Wilcock: Portale – Durch die Zeit navigieren


Cosmic Disclosure Episode 13:  – Zusammenfassung und Analyse

Gefunden auf sitsshow, übersetzt von Krovax. Hinweis: Anmerkungen und Ergänzungen durch Justin von sitsshow (stillness in the storm) sind grün hinterlegt.

Corey und David diskutieren über ein paar der mysteriöseren Aspekte der Ufologie und Bewusstseinstechnologien. Nach Aussage von Davids anderen Insidern wurden spezielle Sitze aus extraterrestrischen Schiffen geborgen, die das Bewusstsein des darin Sitzenden derart erweitern, dass sie Portale erschaffen und einfach Objekte „aus der Luft“ manifestieren konnten. Goode sagt weiter, dass die Portale, die von diesem Gerät erzeugt werden, Raum und Zeit durchschreiten, was zu einem Zeitpunkt ein großes Problem für die geheimen Raumfahrtprogramme (ab hier nur noch kurz: SSP für engl. Secret Space Program) gewesen ist.

Die Aussagen die von Goode gemacht wurden weisen darauf hin, dass die Zeit viel dynamischer und formbarer ist, als uns glauben gemacht wird. Diese Daten unterstützen Dewey B Larsons Reziproke Systeme Theorie einer dreidimensionalen Zeit und das wir in unserem täglichen Erleben bereits durch diesen Zeit-Raum navigieren. Diese Episode baut auf vorhergehende Gespräche im Zusammenhand mit dem kosmischen Netz auf.

Summary and Analysis of Cosmic Disclosure Episode 12- Portals- Cosmic Web - Corey Goode and David Wilcock

DW = David Wilcock, CG = Corey Goode

Der geborgene Sitz aus einem extraterrestrischen Schiff:

• DW – Hallo, willkommen bei Cosmic Disclosure, ich bin euer Gastgeber, David Wilcock. Wir führen tiefgehende Diskussionen mit einem SSP-Insider namens Corey Goode. Über dieses Thema wird viel gelacht, viele Leute im Internet machen das Thema lächerlich, aber wenn ihr unsere Show gesehen habt, denke ich, dass euch klar wird, dass wir es nicht mit jemanden zu tun haben, den man einfach abtun kann. Zugegeben, wir haben noch nicht alle Dokumente, nicht den Grad an Beweisen, den die Leute wollen. Aber wenn ihr mit so vielen SSP Insidern gesprochen habt, wie ich das getan habe, die eine kosmische Geheimhaltungsstufe und darüber innehalten, ganze 35 Stufen über der „Need to know“ Stufe des US Präsidenten, (würdet ihr das anders sehen; ergänzt durch Krovax). Diese Insider sind als Whistleblower vorgetreten und haben Dinge mit mir geteilt, die sich untereinander ergänzen. Es ist unwahrscheinlicher, dass sich all diese Leute aus einem zentralen Lügen-Pool bedienen, als dass sie alle etwas beschreiben, das wirklich wahr ist. In dieser Episode werden wir über das Thema Zeit diskutieren und dass unsere Physik auf Basis dessen, dem wir begegnet sind, verändert werden muss. Ohne weitere Ansagen, Corey, Danke dass du heute wieder hier bei uns bist. [bevor ihr weiterlest, solltet ihr euch die vorhegende Episode anschauen, da die folgende Diskussion darauf basiert: http://transinformation.net/portale-im-kosmischen-netz/]
• CG – Danke.

• DW – Lass uns gleich mit den harten Insider-Daten anfangen. Eine Aussage, die die Leute am meisten an den Insideraussagen fasziniert hat, die ich gesammelt und online gestellt habe, stammt von einem Insider mit dem Namen Daniel. Er gab an im Montauk-Projekt gearbeitet zu haben, aber er nannte es Phoenix III. Er sagte, dass unser militärisch-industrieller Komplex einen Sitz aus einer abgestürzten extraterrestrischen Scheibe requiriert hat und dass der Sitz selbst als eine Bewusstseinsschnittstelle agierte. Jemand konnte sich in den Sitz setzen, seinen Kopf zurücklehnen und daraufhin wurden 22 Grundwellenformen [auf einem Monitor] angezeigt, als Repräsentation des Energiefeldes der Person, die im Sitz sitzt. Diese Personen würden dann in einen „Ruhepunkt“ gehen, einer Stille in ihrem Geist, um daraufhin den Sitz zu „eichen“, was bedeutete, dass sie diese 22 Sinuswellen dazu brachten, aufzuhören herumzuspringen [wahrscheinlich, indem das Bewusstsein der Person verändert wurde], um dann jeden individuellen Ausschlag der Wellen zu bearbeiten und so eine flache Linie zu erzeugen. Zu diesem Zeitpunkt – gemäß Daniels eigenen Erfahrungen in diesem Sitz – konnten eine Menge merkwürdiger Dinge passieren und taten dies oft auch. Als Beispiel, wenn du an ein bestimmtes Objekt dachtest, würde die Energie, die der Sitz sammeln konnte – die er aus großen Transformatoren zog, die mit ganz bestimmten Frequenz betrieben wurden – dir erlauben, das vorgestellte Objekt im Raum zu manifestieren. Er sagte auch, dass wenn du an einen spezifischen Ort dachtest, dass eine schimmernde Sphäre erschien, durch die du diesen Ort sehen und auch Leute dorthin hindurchschicken konntest, die dann tatsächlich dort erschienen; wie ein Portal. Er sagte, dass dies die Standardsitze in den UFO-Klasse Schiffen waren, in die ein Pilot sich setzen und den Zielort vorstellen würde, um dann mit dem Schiff zu diesem Ort zu reisen. Also, bevor wir jetzt mit den anderen Dingen fortfahren, deckt sich das mit den Dingen, die du gehört hast?
• CG – Ja.

• DW – Kannst du uns ein paar mehr Details geben?
• CG – Das mit dem Bewusstseinsinterface der Sitze kann ich sogar sehr bestätigen. Es gab Sitze, in die wir im MILAB Projekt gesetzt wurden, als ich ein Kind war, in dem die intuitiven Empathen trainiert wurden – du erwähntest die 22 Wellen – sie versuchten uns auf eine negative Art und Weise in verschiedene Bewusstseinsstufen zu bekommen. Wir wurden darauf trainiert, auf Kommando, in einen der anderen Bewusstseinszustände zu wechseln, die auch messbar waren. [Corey hat mehrmals das MILAB Training in den SSP beschrieben. MILAB steht für military abduction (dt. militärische Entführung), in diesem Fall von Kindern oder Leuten, die einen potentiellen Wert als Agenten für diese Programme hatten; in vielen Fällen, da sie vorher schon von Extraterrestrischen kontaktiert worden sind. Eine Art von Agenten sind die intuitiven Empathen, Individuen die schon sehr jung in verschiedenen Techniken unterrichtet wurden, die ihre intuitiven Informations-Erlangungsmethoden erweitert haben. Es gibt noch viele weitere Trainingsprogramme für PSI-Fähigkeiten, inklusive der Verwendung von virtuellen Realitätssystemen, die CG und DW in http://sitsshow.blogspot.de/2015/09/summary-and-analysis-of-cosmic.html diskutiert haben.]

• DW – Inwiefern ist das negativ?
• CG – Negative Bestärkung [ein Begriff, der sich auf harsche Trainingstechniken bezieht, bei denen ein Subjekt, das nicht das gewünschte Verhalten zeigt, bestraft wird.]

• DW – Du meinst sowas in der Art von Elektroschocks?
• CG – Hmm, ja. Sie haben uns in diese Sitze aus den ET Schiffen gesteckt und sie wollten herausfinden, wer von uns in der Lage war, bestimmte Wellen am besten zu verändern. Wir haben keine Dinge im Raum erschaffen oder uns andere Orte zeigen lassen, wie du das beschrieben hast, aber wir haben diese Geräte benutzt, diese Sitze aus einem ET Schiff, um herauszufinden, wer von uns in der Lage war, auf Kommando eine bestimmte Welle zu verändern.

• DW – Daniel hat auch Training für ein Psi-Corps, wie sie es nannten, erhalten, ein Corps des Militärs, welches auf PSI basierte. Eins der Dinge, von dem sie wollten, dass er sie tut war, in seine innere „Ruhezone“ zu gehen. Hast du diesen Begriff auch schon einmal gehört?
• CG – Ja.

• DW – Wie hast du das Ruhezonen-Training verstanden? Sollte es durchgeführt werden? War das das Ziel?
• CG – Wenn du einen tiefen Thetawellenzustand des Bewusstseins erreichst [wenn man das standardisierte medizinische System zur Festlegung des Bewusstseinszustandes verwendet, die auf Gehirnaktivität basiert]. Wenn du dir deines Körpers und deiner Umgebung am wenigsten bewusst bist und dich in einem höheren Bewusstseinszustand befindest. Keine Gedanken erfüllen deinen Geist, du denkst nicht: „Mir ist kalt, was esse ich später, meine Nase juckt, es ist kalt im Zimmer“ – Ich meine, du hast keinerlei Gedanken. Und die Leute behaupten, es sei unmöglich keine Gedanken zu haben. Dich dazu zu trainieren bewusst zu sein, aber nicht zu denken, ist was sie von dir wollten. [Ich finde das interessant, weil der Theta-Zustand der Meditations- oder Imaginationszustand des Bewusstseins ist, bei dem unsere Aufmerksamkeit nicht auf einen bestimmten Punkt konzentriert, sondern diffus ist. Ein Beispiel: wenn wir ein Bild malen, springt unser Bewusstsein zwischen der inneren Welt des vorgestellten Bildes und der äußeren Welt, in der wir das Bild mittel Stift und Papier umsetzen, hin und her. Hier sind wir uns vielleicht anderer Dinge um uns herum ein wenig bewusst – wie z.B. Vogelgesang oder Musik, aber dennoch sind wir auf die Tätigkeit des Malens konzentriert. Aber in einem Theta-Zustand ist es, als wenn unsere Aufmerksamkeit auf alle Datenquellen verteilt ist, so dass wir nicht auf eine Sache konzentriert sind, sondern die Information nur durch uns hindurchfließt. Hier sind Channelings, Remote Viewing, Vorahnung und Intuition am klarsten. Die Wissenschaft hierfür hat etwas mit Entrainment und dem Verhältnis zwischen elektromagnetischen Feldern, die vom Geist und Körper produziert werden, zu tun. Die Form, die diese Felder erzeugen, zeigt an, ist aber nicht die Ursache davon, ob unser Bewusstsein in einem Zustand ist, die Daten zu empfangen oder zu senden. Während wir zum Beispiel schlafen, geht unser Bewusstsein in den „Empfangsmodus“, bei dem sich der aktive Anteil tief im Geist befindet, und in einigen Gedankenschulen, reist es astral in der Raum-Zeit. Wenn wir aber sehr fokussiert auf eine Aufgabe sind, empfangen und senden (kokreieren) wir mit der Welt um uns herum und produzieren einen Gehirnwellenzustand, der weniger verwoben und stärker fokussiert ist. Der Theta-Zustand ist die Geometrie der Einheit und Verwobenheit (penta-dodeca), sehr nah am Schlafzustand, akzeptiert, dass der bewusste Geist sich „zwischen“ den Welten befindet, was bedeutet, dass er in der Lage ist, innere Datenströme intuitiv und externe über die Körpersinne wahrzunehmen. Je besser der Geist dazu in der Lage ist, willentlich in diesem Zustand versetzt zu werden, desto einfacher kann er Zugriff auf die PSI-Fähigkeiten erhalten, die eine Schnittstelle zwischen innerer Welt von Raum-Zeit (drei Dimensionen von Zeit und eine von Raum) und der äußeren Welt von Raum-Zeit (eine Dimension von Zeit und drei Dimensionen von Raum) darstellen; mehr dazu später.]

Mehr dazu: Magic and Ritual Decoded | The Science of Ritual Magic in Theory and Practice

• DW – Um an meine ursprüngliche Frage noch einmal anzuknüpfen, bist du über Informationen gestolpert die nahelegen würden, dass der Sitz mit einem Schiff zusammen eine Schnittstellenmöglichkeit besitzt, um Kraft des Willens ein Portal zu einem anderen Raum oder Zeit zu öffnen?
• CG – Ja. Später habe ich herausgefunden, dass es so ist, wie diese Schiffe funktionieren und dass sie ausschließlich durch Bewusstsein angetrieben werden. Die meisten der Pilotenwesen in diesen Schiffen tragen ein Kopfband oder saßen mit ihren Händen auf einem Paneel und – genauso wie diese Wesen höherer Dichte an einen Ort denken und genau dorthin dann reisen würden – das Schiff verlässt die Phase des Ursprungsorts und betritt die Phase des vom Piloten imaginierten Zielorts. [CG sagte in der Vergangenheit, dass die Sphärenwesen Lebensformen einer hohen Dichte seien, die die Notwendigkeit eines physischen Körpers transzendiert haben. Sie können einen Körper für Interaktionen mit Wesen niedriger Dichte durch einen einfachen Willens- oder Gedankenakt materialisieren und „reisen“ auf diese Art und Weise überall durch Raum und Zeit.]

• DW – Würde diese Form der Reise irgendwie automatisch durch das Kosmische Gitter, dass du beschrieben hast, „springen“?
• CG – Nein. Wir haben darüber gesprochen, wie alles Schwingung ist, alles hat eine Schwingungssignatur, jedes Sonnensystem, jeder Planet, jeder Ort auf dem Planeten, hat eine Signatur. Wenn du bewusst an einen Ort und seine Signatur denkst, kannst du deine gesamte Schwingungssignatur verändern, deinen Körper, um der Schwingungssignatur dieses Ortes zu gleichen. Da das gesamte Universum holographisch ist, wechselst du die Phase zum Zielort den du imaginierst.

• DW – In Carlos Castanedas Büchern, Don Juan, der ursprüngliche Schamane, gab es scheinbar einen realen Typ namens Cachora und er lebt immer noch – Cachora sagte, und das scheint real zu sein, das einige Schamanen gelernt haben sich zu teleportieren. Die Art und Weise, wie sie das tun, ist, dass wenn du eine Art außerkörperlicher oder Astralreisen-Erfahrung hast und dann einen bestimmten Ort stark genug verfestigst, indem du ihn völlig stabil hältst, so dass er sich nicht verschiebt oder wandert – sobald du diesen neuen Ort bewusstseinstechnisch festhalten kannst, kannst du tatsächlich dorthin springen. Also, funktioniert es derart?
• CG – Ja, einige Wesen reisen sogar genau so. Wir nennen das Astrale Projektion. Sie senden ihr Bewusstsein an einen Ort, sehen dort ihre Umwelt, betreiben Aufklärung (sammeln Informationen) von den Ort an den sie vorhaben zu gehen. Sie wägen die Schwingung an diesem Ort ab und übermitteln diese dann zurück an ihren bewussten Körper, der daraufhin seine Schwingung verändert, die Phase des Ortes an dem er sich befindet verlässt und dort, wo sich sein Bewusstsein jetzt befindet wieder eintritt, dem remote geviewten Ort. [Ich habe eine detaillierte Erklärung wie dieser Prozesses funktionieren kann im folgenden Artikel verlinkt.]

Mehr dazu: Portale im kosmischen Netz | Corey Goode and David Wilcock

Mehr dazu: A Brief Explanation of Psi Abilities | Jedi-Like Psychic Training in Secret Space Programs

• DW – Ist der Sitz im Schiff eine technische Unterstützung, die die natürliche Fähigkeit zu teleportieren verstärkt?
• CG – Ja. Einige dieser ETs haben einen Weg gefunden zu mogeln, um etwas zu tun, dass einige der aufgestiegenen Wesen oder höhere Dichte Wesen tun um zu reisen.
• DW – Der Sitz erweitert also ihre eigene angeborene Fähigkeit?
• CG – Richtig. Bewusstsein.

Zeitreisen und der Bewusstseins-Sitz:

• DW – Ich will auf den Kern der Sache kommen, warum ich dieses Thema angesprochen habe, nämlich der Zeitdiskussion. Daniel hatte direkte Kenntnis von Menschen im Phoenix III Programm. Einer der Typen war mehr als nur ein wenig verrückt und Daniel sagte, sie haben herausgefunden, dass die Portale, die sie erschufen, für mehr gut waren als nur für räumliches Reisen. Zuerst dachten sie, man können nur räumlich reisen, dann entdeckten sie aber, dass sie auch an verschiedene Orte in der Zeit gehen konnten, nur indem sie daran dachten, wohin sie gehen wollten. Also entschied sich dieser verrückte Typ, dass er seinen Vater töten wolle, da sie ja nun in die Vergangenheit reisen konnten. Hast du schon von dieser Geschichte gehört?
• CG – Ich habe schon von diesem Paradoxon gehört, ja.

• DW – OK. Anstelle davon, dass ich es erzähle, warum erzählst du nicht, was passieren wird – oder was einige der historischen Fälle sind, in denen Leute so etwas ausprobiert haben und was als Resultat davon passiert ist.
• CG – Nach dem, was ich auf den smart glass pads [dabei handelt es sich um 3D holographische Versionen von so etwas wie einem iPad, mit einer darauf installierten Wissensbibliothek, die dem SSP Personal ausgehändigt wurde. Während CGs Dienstzeit, verbrachte er viele Stunden damit diese Informationen durchzuarbeiten.] gesehen habe, ist ein Grund dafür, warum sie Puffer auf diese Zeittechnologie gelegt haben [die in einigen Schiffen als Antrieb genutzt wird], dass einige dieser Zeitreisenexperimente extrem außer Kontrolle geraten sind. Leute reisten in der Zeit zurück und entschieden sich, dass wenn sie irgendwen in ihrer Vergangenheit töteten, dass es ihre eigene Zeitlinie positiv beeinflussen würde. Diese Leute kam daraufhin zurück in die alternative Zeitlinie, die sie erschaffen hatten, was zu Schismen und geteilten Zeitlinien führte. Sie schickten daraufhin Leute zurück die Störungen zu beheben, was zu noch mehr Problemen und Zeitlinienspaltungen führte. Es gab alle möglichen Fragmentierungen und es artete immer mehr aus. Zu diesem Zeitpunkt fingen sie an, Schwingungen von sehr hohen ET Gruppen zu empfangen, die ihnen mitteilten, dass sie damit aufhören sollten. Es wurde außerdem erklärt, dass die Zeit eigentlich nur eine Illusion ist. Sie benutzten Bewusstsein als Schlüsselkomponente, um vom Sitz aus Dinge zu manifestieren, was auch etwas ist, das wir mit unserem Massenbewusstsein jeden Tag tun; unsere Realität zu manifestieren. Die Fähigkeit das Bewusstsein zu benutzen, um in der Zeit zurückzureisen, auf Basis des Wesenszustandes der Person. Die Polarität dieser Person, wie positiv oder negativ sie war, legte den Charakter der Zeitlinie fest – wie „positiv“ sie war. Dasselbe mit den Leuten, die in die Zukunft gereist sind. Wenn es sich dabei um eine negative Polarität Kabalengruppe handelte, so sahen sie riesige Kataklysmen – in einer Zukunft, in die sie gereist sind, hatte sich die Rotation der Erde auf ihrer Achse um 90° verändert, 90% des Lebens war vernichtet, all diese schrecklichen Dinge sind in dieser Zeitlinie passiert – dann kamen sie zurück und berichteten darüber. Wenn die Technologie fehlerfrei ist und wir viele Leute positiver und negativer Polarität haben, die diese Zeitreisen unternehmen, was sagt dir das über die Zeit? [Was CG hier im Grunde suggeriert ist, dass die Person im Sitz, ihre Vorurteile, Glaubenssätze und moralischer Sinn („positiv oder negativ“) ein Portal zu einem Ort in der Zeit erzeugt haben, der ihrer Tendenz entsprach; eine Zeitlinie für ihre mögliche Zukunft. Der Ort und der Zeitpunkt wären derselbe, aber wenn verschiedene Leute den Sitz bedient und Portale erschaffen haben, veränderten sich auch die Ereignisse und der Charakter der Zeitlinie, obwohl Ort und Zeitpunkt derselbe waren.

Dies legt nahe, dass alle möglichen Zeitlinien, basierend auf einem unendlichen Spektrum von möglichen Ereignissen, tatsächlich in irgendeiner Form existieren. Die konventionelle Physik fängt gerade erst damit an, Theorien für diese Idee zu entwickeln (das Multiversum), aber Dewey B Larson hat den Großteil seiner Karriere damit verbracht, das zu studieren, das er dreidimensionale Zeit nennt. Die Reziproke Systemtheorie ist ein Ergebnis jahrzehntelanger Forschung, die ein Model für das Universum ergeben hat, die auf zwei Regionen von physischer Bewegung basiert; Raum-Zeit und Zeit-Raum.

Mehr dazu: Science of Life, The Universe and Everything? | Dewey B Larson‘ Reciprocal Systems Theory – Walking the Path of Truth in a World of Deception

Raum-Zeit ist unsere normale alltägliche Erfahrung, in der es einer bestimmten Zeitmenge bedarf, um sich im physischen Raum zu bewegen; von einem Ende des Raum zum anderen zu laufen (drei Dimensionen), benötigt eine bestimmte Menge Zeit (eine Dimension). Zeit-Raum ist die Umkehr oder das „Spiegelbild“ der Raum-Zeit und daher gibt es drei Zeitdimensionen und nur eine Raumdimension. Es ist im Reich des Geistes, in dem wir auf den Zeit-Raum zugreifen, in dem wir die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von einem festen Ort im Raum aus erforschen können. Als Beispiel: du kannst dich an eine Serie von Ereignissen in Form eines Tagtraums oder einer Einsicht erinnern, bei dem Tage von Erfahrung verarbeitet und zur Verfügung gestellt werden, ohne sie noch einmal durchleben zu müssen, derart dass man sie sich wie einen Film noch einmal ansehen müsste. Das bedeutet, dass sich das Bewusstsein außerhalb von uns auf die Raum-Zeit und in uns auf den Zeit-Raum fokussieren kann um Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, beide arbeiten gleichzeitig. Wenn wir träumen, liegen unsere Körper still und bewegungslos, während unser Bewusstsein eine Traumwelt aus Visionen und Landschaften erkundet, die uns wirklich beeinflussen, als wären wir tatsächlich dort. Dies ist ein Beispiel von Zeit-Raum Erforschung oder Bewegung, bei dem unser Bewusstsein metaphorisch mit dem physischen vertauscht wird; ein buchstäbliches Beispiel einer Zeitreise. Und wir können sogar sagen, dass diese Orte und Dinge, die wir uns im Geist vorstellen, sehr wahrscheinlich reale Orte sind, die auf einer Bewusstseinsstufe existieren.]

• DW – Das ist ein interessanter Punkt.
• CG – Die ETs kamen und sagten uns, dass wir damit aufhören sollten, die Zeitlinien-Schismen zu reparieren, denn genau wie der Raum, so ist auch die Zeit elastisch. Genau wie man ein Torsionsfeld haben kann, dass den Raum „dreht“, nur damit er direkt wieder zurückspringt sobald das Feld verschwunden ist, so wird sich auch die Zeit wieder reparieren, wenn man mit ihr herummurkst. Die Wissenschaftler im SSP hatten es schwer, dass zu akzeptieren. Sie glaubten nicht, dass die Zeit eine Illusion ist und das sie etwas wäre, was zurückspringen und sich selbst reparieren könne. Und auch damit, dass die Zeit ein großer Bestandteil des Bewusstseins sein solle, konnten sie sich nur schwer anfreunden.

• DW – Wenn wir in der Zeit unserer eigenen Geschichte zurückgehen, gibt es da die Legende der Feenringe. Dabei handelt es sich um Kreise, die wie Kornkreise aussehen, in die man hineingehen konnte um Elfen, Gnome, Leprechauns, Zwerge, Feen, usw. zu treffen. Eine dieser Legenden besagt, dass wenn du so einen Kreis betrittst, du ihn auf demselben Weg wieder verlassen musst, da du sonst in der Zeit reisen würdest. Was sind diese Feenringe und wie hängen sie mit dem was wir diskutiert haben zusammen? Hast du schon irgendetwas davon gehört?
• CG – Ich habe noch nichts davon gehört, aber es klingt sehr ähnlich wie eines dieser Föderationstreffen, die in einer temporalen Anomalie oder Blase stattfinden. Genau wie du es beschreibst; du musst auf demselben Weg wieder gehen auf dem du eingetreten bist.

• DW – Oh, tatsächlich?
• CG – Diese Feenringe könnten eine Art außerirdischer temporaler Blase sein, die sie dort hatten, um etwas zu beobachten. Wenn eine Person hineingelaufen ist und in dieser Blase steckenblieb, konnten sie für hunderte von Jahren festhängen. Für sie wäre es aber nur wie ein paar Minuten. Eine Art von Rip Van Winkle Geschichte.

Auszug aus Wikipedia: Der Anfang der Geschichte spielt in der englischen Kolonialzeit des heutigen amerikanischen Bundesstaats New York. In einem idyllischen Dorf niederländischer Siedler zwischen dem Hudson River und den „Kaatskill“-Bergen lebt der Bauer Rip Van Winkle ein beschauliches Leben und ist als einfacher und gutmütiger Mann bei Frauen, Kindern und Hunden gleichermaßen beliebt. Da er aber eine „unüberwindliche Abneigung gegen alle Arten von erklecklicher Arbeit“ hat, muss er häufig den Zorn seines missmutigen Weibes (nur „Dame Van Winkle“ genannt) erdulden und nutzt jede Gelegenheit, den Unannehmlichkeiten des Ehelebens und der Häuslichkeit zu entrinnen und in Begleitung seines Hundes durch die Wälder zu streifen, um zu angeln oder zu jagen. Auf einem dieser Streifzüge durch die Kaatskills vernimmt er, mitten im Wald, plötzlich seinen Namen und sieht eine menschliche Gestalt, gekleidet in altmodischer niederländischer Tracht und ein Fass Schnaps auf der Schulter tragend. Wortlos folgt er der Erscheinung durch eine Schlucht zu einer Senke, wo sich zu seinem großen Erstaunen eine ganze Gesellschaft ähnlich seltsamer Gestalten – die Szene erinnert Rip an ein altes flämisches Gemälde – zum Kegelspiel zusammengefunden hat. Kein Wort wird gewechselt, allein das Poltern der Kugeln stört die Stille. Wortlos wird Rip geheißen, den Spielern aus dem Fass auszuschenken, aus dem er schließlich selbst kostet, bevor er in einen tiefen Schlaf fällt.

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Als er aufwacht, ist die geisterhafte Gesellschaft verschwunden, ebenso sein Hund; statt seines Gewehrs findet Rip nur eine vermoderte Flinte, außerdem stellt er zu seiner Überraschung fest, dass sein Bart scheinbar über Nacht einen Fuß gewachsen ist. Als er in sein Dorf zurückkehrt, erkennt er es kaum wieder – überall sind neue Häuser entstanden, sein eigenes Haus ist verfallen und verlassen, und auch alle Bewohner (und Hunde) scheinen ihm unbekannt und begegnen ihm mit Misstrauen. Rips geliebtes Wirtshaus ist dem Union Hotel gewichen, und dort hängt zwar – so scheint es ihm – immer noch das vertraute Porträt des englischen Königs, doch ist es nun mit dem Schriftzug General Washington versehen. Davor eifert ein Redner über „Wahlen“, „Bürger“, den „Kongress“, die „Helden von ’76“ und ähnliche, für Rip völlig unverständliche Dinge. Als er von der neugierigen Menge zur Rede gestellt wird, erklärt der in Bedrängnis geratene Rip, er sei ein „armer, ruhiger Mann, ein Einwohner des Dorfes und ein treuer Untertan des Königs, Gott segne ihn!“ und wird daraufhin beschuldigt, ein Verräter und Spion zu sein.
Erst als ihn eine alte Frau erkennt, löst sich das Rätsel: Rip hat nicht eine Nacht, sondern zwanzig Jahre geschlafen. In der Zwischenzeit ist seine Frau verstorben (die einzige tröstliche Nachricht für ihn), seine Kinder sind erwachsen geworden, und vor allem hat er die amerikanische Revolution und den Unabhängigkeitskrieg verschlafen. Der älteste Dorfbewohner erklärt, dass es sich bei den wunderhaften Gestalten, die Rip dereinst im Wald angetroffen habe, um niemand geringeres als Henry Hudson und seine holländische Mannschaft gehandelt haben müsse; alle zwanzig Jahre halte Hudson in den Bergen Einkehr, um den Fortschritt des nach ihm benannten Tals in Augenschein zu nehmen. Rip Van Winkle kommt indes im Haushalt seiner Tochter unter und verbringt, befreit vom „Joch der Ehe“, einen angenehmen Lebensabend. Seine Geschichte erzählt er allen Kindern und Reisenden so oft, bis sie schließlich landein, landaus bekannt ist, und obwohl, so der Erzähler, einige böse Stimmen behaupten, er sei nicht recht bei Verstand gewesen, so zweifelten doch mindestens die niederländischen Siedler nie an ihrer Wahrheit.

Zeit ist eine „Illusion“:

• DW – Eins der Dinge die Henry Deacon mit mir geteilt hat, war, dass die Zeit tatsächlich schludrig ist. Die Zeit hat Schluckauf und macht Sprünge, aber irgendwie kleben wir diese Pannen mit unseren energetischen Körpern wieder zusammen. Wir haben einen psychologischen Puffer, der unsere Erfahrung kontinuierlich erscheinen lässt, aber es gibt Phasenbeziehungen mit unserem Sonnensystem und anderen Sternen, oder planetare Konjunktionen und solche Dinge – die Pannen erzeugen können – aber wir sind scheinbar noch nicht auf einer Stufe auf der wir erkennen können.
• CG – Das stimmt teilweise. Die Zeit ist in Wirklichkeit eine komplette Illusion für uns, die hier in der Denkweise und dem Bewusstsein der dritten Dichte feststecken und macht es uns so schwer sie zu verstehen. Aber die Zeit beschleunigt und verlangsamt sich ständig. Leute die da draußen darüber sprechen, wie zum Beispiel Nassim Haramein, haben großartige Informationen zu diesem Thema.

• DW – Nun, die Zuschauer von Gaiam TV können Nassims Video „Black Hole“ ansehen, dass von Gaiam TV produziert worden ist und es gibt auch Interviews. [Nassim, wie auch Dan Winter, hat eine Vielfalt von Informationen die den Dingen, die in dieser Episode diskutiert werden, Glaubhaftigkeit verleiht. Für diejenigen die keine Gaiam TV Mitgliedschaft besitzen, das ganze 90 Minuten Video „Black Hole“ kann hier angesehen werden.]
• CG – Das ist großartig. Das elektro-plasmatische Universum [auch bekannt als das elektrische Universum] und das Torsionsuniversum sind Modelle auf deren Basis die SSP arbeiten. All diese anderen Wissenschaften, von denen die Leute hier unten glauben, dass sie wegweisend wären, werden allesamt aus dem Fenster geworfen werden müssen. Alle diese PHDs (Doktortitel) werden wieder zurück an die Schule müssen, sobald diese Informationen veröffentlicht werden. Die wahre Wissenschaft, die vor den Leuten versteckt wird, ist eine völlig neue Mathematik. Wir arbeiten mit einem sehr archaischen mathematisch-physikalischen Modell in den Mainstream Wissenschaften. Sobald wir verstanden haben, wie all diese Dinge funktionieren, werden wir auch verstehen warum sich die Zeit ständig beschleunigt und verlangsamt. Das hat mit den Torsionsfeldeffekten der Galaxien untereinander, dem Sonnensystem und innerhalb unserer Geister, wie wir diese wahrnehmen, zu tun. [Dan Winter theoretisiert außerdem, dass die Wahrnehmung oder das Gefühl von Zeit auch als Fluss magnetischer Kapazität gemessen werden kann. In anderen Worten, während sich Körper im Raum bewegen, verändern sie additiv die elektromagnetischen Felder an jedem Observationspunkt und erschaffen dabei einen „Wind“ magnetischen Flusses, der die Wahrnehmung beeinflusst. Darum wurde in Episode 10 der „Gotteshelm“ besprochen, der ein Gefühl von Zeitverlängerung und Verzerrungseffekten auslösen kann, indem er einfach die elektromagnetischen Felder in Gehirn einer Person manipuliert. Das weist außerdem weiterhin darauf hin, dass das materielle Universum völlig mit dem metaphysischen Universum verwoben ist und das die „Illusion“ von Zeit, über die wir hier und anderswo sprechen, eine Diskussion über unseren Glauben von Zeit ist und nicht, dass sie nicht real wäre. Mit anderen Worten, eine singuläre Zeitlinie, die aus der Vergangenheit in die Zukunft fließt, ist eine Illusion unserer Wahrnehmung, während in der Realität alle möglichen Zeitlinien genauso „real“ sind, wie die, die wir gerade erfahren.]

Bioanschlüsse für die Informationsübertragung:

• DW – Ich habe da mal eine Frage. Wir haben über den Montauk-Sitz gesprochen und kürzlich hat Pete Peterson mir ein paar sehr faszinierende Informationen gegeben. Er sagte, dass sich auf unserem Rücken, auf dem Schulterblatt, eine Vertiefung befindet, in der sich alle Nerven unseren Körpers kreuzen. Das erscheint eine Art göttlich intelligenten Designs zu sein. Er sagte, dass diese Nervenpunkte auch „Anschlüsse“ genannt werden und viele verschiedene ETs Sitze haben, die über Noppen verfügen, gegen die man sich setzt und die genau auf diese Stellen am Rücken passen…
• CG – Ja, die haben wir auch benutzt, man kann eine Menge Information darüber herunterladen. [Dabei erinnere ich mich an eine Idee, die in der Natural Law und unter dem Prinzip der Korrespondenz diskutiert wird, genannt Reflexionsvermögen. Im Grunde können wir vom Universum als eine große Serie von reflektierenden Oberflächen denken, die ständig Informationen über die Erschaffung physischer Strukturen oder Geometrien empfangen und absenden. Zum Beispiel könnte sich ein Künstler dafür entscheiden die Erfahrung von Glück in einem Bild wiederzugeben, was eine Reflexion ihrer einzigartigen Erfahrungen ist. Biologisch gesehen ist der Körper eine große Serie von reflektierenden Systemen, die Information von einer Form in eine andere übersetzen. Die Erfahrung von Hitze wird von der Haut über elektromagnetische Schwingungen übertragen, empfangen von Nervenzellen, die wiederum diese Daten in Form bioelektrischer Signale ans Gehirn senden und die dort wiederum in neurochemische Signale, empfangen von inneren Auge des Geistes als eine subjektive Erfahrung, übersetzt werden. Dementsprechend erschafft die Struktur des Körpers Reflexionspunkte, in der die Totalität der Nervendaten in der Form eines Knotens oder Übersetzungsnetzwerks organisiert ist; bekannt als Reflexologie. Ein letztes Beispiel, um diesen Punkt zu unterstreichen wären Emotionen, die vom Herzen in Form elektromagnetischer Wellen in denen der Körper badet ausgesendet werden, besonders die hormonerzeugenden Zentren knapp unterhalb des Zwerchfells. Diese Wellen werden vom Nebennierensystem empfangen, die einen ganzen Satz von biochemischen Komponenten erzeugen, die die emotionalen Informationen an die Zellen des Körpers übermitteln. Aus diesem Grund erzeugen stressige Emotionen biochemische Umgebungen, die die Gesundheit und Verjüngung behindern. Wenn man all dies in Betrachtung zieht, können die SSP einen dieser Knotenpunkte dazu verwenden, Informationen direkt in unseren Geist zu transportieren, sobald die passende biologische Sprache entwickelt wurde. In der TV Serie Dollhouse entwickelte eine geheime Militärorganisation einen Weg, das Bewusstsein eines Individuums „aufzuzeichnen“ und dieses dann auf eine andere Person zu übertragen, der zuvor ihr Bewusstsein „entladen“ worden ist. In der Serie wurde das durch elektromagnetische Induktion und Injektionen erreicht, fast genauso wie CG es in Episode 10 beschrieben hat. Und im Film eXistenz wurde ein Spielsystem entwickelt, bei dem ein kybernetisches Gerät an einen „Anschluss“ angedockt wurde und dem Spieler so ermöglichte durch das Spiel mit derselben Interaktionsstufe wie der eines Traums zu navigieren. Die virtuelle Umgebung war so real, dass die Charaktere nicht in der Lage waren die Spielwelt von der realen zu unterscheiden.]

• DW – Darum habe ich das angemerkt, denn du sagtest ja, dass die Wissenschaftler wieder zur Schule werden gehen müssen. Pete sagte, dass zum Beispiel ein Sichtsystem über diese Anschlüsse realisiert werden kann und eine Menge Kampfjets im Militär haben keine Fenster mehr, aber durch die Bioanschlüsse kann du sehen, wie mittels teleskopischer Sicht. Er sagte auch, dass du Informationen direkt in deinen Geist laden kannst. Hast du davon auch schon gehört?
• CG – Ich habe die Downloadfunktion dieses Systems benutzt.

• DW – Durch den Anschluss in deinen Schulterblättern?
• CG – Durch die Vertiefungen, ja. Das ist die Downloadfunktion des Geräts. Es gibt auch eine Menge Nervenenden in deinen Fingern und Händen, die verwendet werden können. Eine Menge von Geräten mit neuralen Schnittstellen [die das Interplanetery Conglomerate auf der Marskolonie herstellt] haben Kupfer- oder Edelstahlplatten die so geformt sind, dass die Hand sie umschließen kann. Oder es gibt auch Handschuhe mit kleinen Metallstreifen drin um sich bioelektrisch mit dem Schiff und anderen Geräten zu verbinden.

• DW – Hast du unabhängig davon selbst gehört, dass sich in diesen Anschlüssen in unseren Schulterblättern all unsere Nerven kreuzen, sich dort eine große Kreuzung in unserem Körper befindet?
• CG – Das wurde mir nicht gesagt. Als ich im MILAB Programm war, saßen wir in ungemütlichen Sitzen mit Noppen die uns in den Rücken drückten. Wir konnten ein elektrisches Gefühl ausgehend von diesen Noppen erspüren, dass Informationen in uns laden würde, so als wenn es uns unterrichten würde.

• DW – Dies ist ein Beispiel davon wie hier etwas authentisch passiert, wir haben noch nie vorher hierüber geredet und du bist selbst auf eine sehr obskures, spezifisches Detail gestoßen.
• CG – Sie sagten damals, dass eines Tages jeder so lernen würde.
• DW – Nun, wir werden noch eine Menge über Zeit reden. Es gibt noch eine Menge Dinge, die ich Corey fragen will. Das ist ein großes Thema. Zeitreisen, Zeitsprünge sind etwas, dass die Leute sehr fasziniert. Und wir werden uns einem Thema widmen, dass er mir gegenüber bereits erwähnt hat – die eigenartige parallele Erde. All das wird Bestandteil der nächsten Episode von Cosmic Disclosure sein.

Quelle: http://transinformation.net/corey-goode-und-david-wilcock-portale-durch-die-zeit-navigieren/

Gruß an die Staunenden

TA KI

Die weitere Evolution der deutschen UFOlogie


Derartigen Seemannsgarn bot freilich die Wiesbadener DUIST-Gruppe jahrzehntelang an und als dann im Oktober 1960 gar noch der 4. Internationale UFO-Weltkongress veranstaltet wurde, feierten sich zwar auch die UFOlogen, aber es gab auch erstmals breitgesetzten Ärger.

Dennoch, diese Veranstaltung brachte für deutsche Verhältnisse die UFOlogie/UFO-Forschung Deutschlands als Massenbewegung ins Bewusstsein der Menschen, in diesem unseren Lande. Das hier projizierte, gepflegte und gehegte Bild der DUIST’schen UFOlogie sollte auch bis in die späten 80er Jahre hinein die UFO-Debatte bestimmen, bis endlich der Öffentlichkeit und den Medien klar wurde, dass UFOlogie nicht gleich UFO-Forschung ist und nicht jeder, der sich mit UFOs beschäftigt gleich in eine „Zwangsjacke“ gehört. Aber lange Zeit wurde eben das offizielle Bild der UFO-Vorstellung von der DUIST und ihren Anhänger selbst in der zweiten und dritten Reihe bestimmt. Die allermeisten später auftretenden UFO-„Leute“ Deutschlands entstammten schließlich irgendwie auch dem DUIST-Dunstkreis. Damit wird auch klar, warum die Situation heutzutage so ist, wie sie eben ist und nach wie vor Mystiker die großen Geschehen bestimmen und die UFOlogie beherrschen. Namen wie Wörner, Jacobi, Jahnke, Geigenthaler, Malthaner, Schneider, Meier, Michalek und sogar „Uriella“ fallen mir dazu spontan ein.

Die Bunte brachte hierzu einen Sonderbericht, „Der Mann vom anderen Stern: Dr. Lothar Reinbacher und Gundolf Stahn hörten in Wiesbaden die unglaublichsten Geschichten – Menschen fliegen in Untertassen durch das Weltall. Der Planetarier Ramon besuchte eine Hausfrauenmesse.“ Tausende Zuhörer lauschten erregt: Professor Oberth zeigte das Modell einer Fliegenden Untertasse, die eher rundlich-wirkende Hausfrau Elisabeth Weindt aus Goslar flog mit einer Untertasse selbst durch den Weltraum am Mond vorbei, dies in Begleitung ihrer schönen Freundin Libena aus einem anderen Sonnensystem. „Drei Tage lang vergaßen tausend Menschen aus elf Ländern, dass sie noch auf der Erde leben. Sie flogen in Gedanken durch den Weltraum. Sie brachen in Verzückung aus, wenn man ihnen von Kumar, dem Venusmenschen, oder von Ashtar, dem Befehlshaber von zehn Millionen Wesen aus dem All, erzählte. Und sie erstarrten in Ehrfurcht, als sie hörten:
‚Auf der Venus wird Goethe und Schiller gelesen. Die Menschen dieses Planeten stehen mit dem Autor der Bibel, mit Gott, in direkter Verbindung. Der Oberkommandierende Führer aller Planetarier, Jesus Christus, segnet und grüßt euch in Liebe.'“ Sind wir hier auf dem ufologischen Weltkirchentag?

„800.000 Planetarier leben unter uns!“, verkündete beschwörend eine Frau am Eingang der Rhein-Main-Halle in Wiesbaden während ihr runzeliges Gesicht ganz ernst bleibt, schon beim Eintritt ins ufologische Wunderland staunten sich die beiden Vertreter der Bunte an. Und dann die UFO-Gemeinde:
„Es sind alte Frauen und Männer, würdige Herren und junge Mädchen… Es ist unglaublich, was die Leute alles gesehen haben wollen.“ Da ist beispielsweise die 59jährige Elisabeth Weindt, Vorsitzende des Frauenvereins: „Anfang August 1956 ging ich durch die Bergdorfstraße in Goslar. Eine wunderschöne Frau kam mir entgegen. Sie strömte eine ungeheure Welle von Sympathie, Liebe und grenzenlosem Vertrauen aus. Ich hatte das Gefühl: Du kennst diese Frau. Ich wollte ihr die Hand geben. Aber meine Hand erstarrte. Die Frau legte ihren rechten Zeigefinger auf ihre Lippen, schaute mich liebevoll an und verschwand. Acht Tage später besuchte mich die Frau in meinem Häuschen. Diesmal gab sie mir die Hand. In schönstem Deutsch sprach sie: ‚Liebe ohne alle Grenzen!'“ Ja, damit war es um Elisabeth geschehen und im nachfolgenden Wonnemonat Mai riss der düstere Himmel für Eli auf und es ging in den Weltraum „mit einem herrlichen Gefühl der Entspannung“ ab, welches sie „überkam“. Ja ja, die kosmische Liebe, die dann einen brausenden Beifall aus eintausend paar Händen erhält. Verklärte Gesichter überall. Die beiden Berichterstatter: „Teilnehmer dieses sonderbaren Kongresses drohten uns: ‚Die Planetarier werden euch vernichten, wenn ihr abfällig über uns schreibt.‘ Auch auf diese Gefahr hin müssen wir es aussprechen: Wir haben selten Menschen mit einer blühenderen Phantasie erlebt.“
Die beiden Leute von der Bunte merkten auch an: „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft! Kongressleiter Karl Veit wurde nicht müde, um Spenden zu betteln. ‚Es ist ein Notschrei im Interesse der Menschheit!‘ Professor Oberth tat fünfzig Mark in den Sektkübel, der herumgereicht wurde – und wechselte. Vierzig Mark nahm er wieder heraus. Wir fragten Oberth: ‚Glauben Sie, dass Menschen auf anderen Planeten leben?‘ Oberth zog die Stirn in Falten: ‚Behaupten kann man viel. Im übrigen schreibe ich ein neues Buch. Darin steht… In den Untertassen fliegen Pflanzen herum – keine Menschen.'“ Oder sie schilderten die Erfahrungen der arbeitslosen Straßenbahnschaffnerin Helga Schröder aus Frankfurt, ein 21jähriges Mädel und „nicht hässlich“. Sie war „gestern Abend mit Herrn Anderson aus Amerika durch Wiesbaden“ spazieren gegangen, „plötzlich überkam mich ein Gefühl, das ich nicht beschreiben kann. ich sah über mir eine Fliegende Untertasse. zwei Männer und eine Frau saßen darin“. Aber das ist für sie nicht ungewöhnlich, da sie seit ihrem zwölften Lebensjahr Fliegende Untertassen sieht. Ihr neuer Amerika-Freund Carl Anderson bekam sogar einen Stein zum Schutz „gegen die bösen Maechte dieser Welt“, z.B. der Geheimpolizei. Und dieser Stein machte aus Helga eine Venusierin. Bunte prüfte den Venus-Stein – „er war aus Glas“. Einer der Höhepunkte auf dem Kongress: Der Kongressleiter forderte dazu auf, eine Schweigeminute einzulegen: „Veit wollte damit Fliegende Untertassen an den Himmel von Wiesbaden zaubern. Aber die Planetarier kamen einfach nicht.“

60-Sekunden-Interview in der Abendpost vom 22. September 1960: „Sprechen wir mit Herrn Karl Veit in Wiesbaden?“ – „Ja – was kann ich für Sie tun?“ – „Herr Veit, Sie sind Vorsitzender der UFO-Studiengesellschaft und geben auch eine Zeitschrift über Fliegende Untertassen heraus. Der amerikanische Physiker Donald Robey hat eine neue Theorie. Er meint, die Fliegenden Untertassen sein nichts anderes als kosmisches Eis, das durch äußere Erhitzung, wenn es in die Erdatmosphäre gerät, so geschliffen wird. Was halten Sie davon?“ – „Davon halte ich gar nichts. Das ist eine reine Theorie und unhaltbar – angesichts der vielen seit Jahren bestehenden Tatsachen von UFO-Sichtungen.“ – „Ist nicht Ihre Meinung, es handele sich um konstruierte Flugkörper von anderen Planeten, genauso nur eine Theorie und unhaltbar?“ – „Nein. Dafür liegen die Beweise vor.“ – „In welcher Form?“ – „Es gibt Erlebnisberichte, zum Beispiel von Dr. Ing. Daniel Fry, einem ehemaligen amerikanischen Raketentechniker. [Was eine Behauptung ist, die nie belegt wurde.]“ – „Sie finden also nicht, dass diese Robey-Theorie mit dem kosmischen Eis einleuchtend klingt?“ – „Es werden immer wieder neue Theorien aufgebracht. Man versucht, wie die Katze um den heißen Brei zu gehen. Über so etwas lächeln die UFO-Forscher nur, weil sie ganz anderes Material in Händen halten. Sie haben Fliegende Untertassen aus der Nähe fotografiert und dergleichen mehr.“ – „Sollte man nicht einem Wissenschaftler wie Robey ernsthafte Bemühungen um dieses Problem zugute halten?“ – „Das hat alles nichts mit der Praxis der UFOlogie zu tun. Die Praxis gibt uns recht, und dafür haben wir umfangreiches Tatsachenmaterial.“ – „Herzlichen Dank, auf Wiederhören!“

„Untertassenforscher“ in Wiesbaden meldete am 17. Oktober 1960 die Frankfurter Rundschau: „Untertassenforscher“ aus zwölf Ländern wollen sich vom 22. bis 24. Oktober in Wiesbaden über die Frage unterhalten, wie sich die „UFOs“ (unbekannte Flugobjekte) fortbewegen, von woher sie kommen, wer sie lenkt und warum sie – davon sind die UFO-Forscher überzeugt – von Zeit zu Zeit in der Nähe der Erde auftauchen.

„Untertassenforscher“ wollen Weltraumfahrer vorstellen meldete am 20 .Oktober 1960 die Frankfurter Rundschau: Die deutsche „UFO-Studiengemeinschaft“ (unbekannte Flugobjekte), Wiesbaden, will den Beweis für die Existenz Fliegender Untertassen und anderer Weltraumschiffe antreten. Auf dem vierten internationalen UFO-Kongress, der vom 22. bis 24. Oktober stattfindet, sollen, wie am Mittwoch mitgeteilt wurde, in der Wiesbadener Rhein-Main-Halle zwei Amerikaner und eine Deutsche vorgestellt werden, die nicht nur interplanetarische Flugobjekte im Luftraum, sondern auch nach der Landung gesehen haben wollen. Die drei Zeugen sollen in
Wiesbaden ferner über Gespräche mit Planetariern und über Flüge in deren Flugkörpern berichten, an denen sie angeblich teilgenommen haben. Die beiden Amerikaner sind nach der Ankündigung der UFO-Studiengemeinschaft ein Elektroingenieur und ein Getreidegroßhändler.
Sie werden am Donnerstag in Wiesbaden erwartet. An dem internationalen Kongress nehmen rund tausend Delegierte aus zehn europäischen Ländern und aus den USA teil. Sie wollen die Ergebnisse ihrer bisherigen „Forschungsarbeit“ zusammenfassen.

Im Oktober 1960 trat die Wiesbadener UFOlogen-Organisation DUIST ganz groß ins öffentliche Licht. Sie veranstaltete ihren 4. Internationalen UFO-Kongress unter dem Motto: „Internationale Verständigung – Interplanetarische Freundschaft“. Hierzu hatte es in dem DUIST-eigenen Organ, den UFO-Nachrichten (UN), bereits mit Nr. 50 vom 1 .Oktober 1960 Vorschusslorbeeren gegeben: So erhielt H. F. Freifrau von B. in Hamburg eine telepathische Durchsage von den Kosmos-Leuten: „Der UFO-Kongress wird ein voller Erfolg. Kontaktler des In- und Auslandes werden erscheinen. Es sind mehr Interessenten für UFO-Fragen vorhanden als angenommen wird!“ Auch Claere Baronin Hoschek aus Krumpendorf, Österreich, hatte medial Mitteilung aufgrund einer telepathisch gesteuerten Niederschrift zu machen:
„Der Kongress wird für alle Beteiligten zu einem tiefen Erlebnis werden. Ihr werdet neu befruchtet und beseelt von edlen Bestrebungen so zusagen als Missionäre. Es werden nur ernst gesinnte Menschen zusammenkommen, die mit beiden Beinen auf der Erde stehen, die weder Träumer noch Phantasten sind.“ So war es also gewesen, und so ist sicherlich das Selbstverständnis der UFOlogie noch heute. Die Eso-UFOlogen sehen sich selbst als elitäre, edle Missionare an, die völlig ernst das meinen, was sie von sich geben – und sie verstehen sich selbst als Realisten an. Schließlich lobt man sich auch damit, ein „interessiertes, hochgeistiges Publikum“ zu haben, wie man es selten, auch nicht in künstlerischen Veranstaltungen, „vereint findet“. UFOlogen sind halt eben „geistige Aktivisten, Menschen von hoher Intuition, feinster Bildung und mit besonderen Fähigkeiten“ (entnommen dem Dokumentarbericht über den 4. Internationalen UFO/IFO-Kongress, Wiesbaden, DUIST 1960, S.178). Um den Besuch von Kontaktler in Wiesbaden zu ermöglichen, bat die Schriftleitung um Spenden bei den „Aktivisten“ der UFOlogie, da mindestens 3.500 DM pro Kontaktler aufgeboten werden müssten.
Binnen einer Woche kamen so schon mehr als 1.000 DM zusammen. In der Folge nochmals knapp 1.000 DM, „was aber noch nicht ausreicht, um die vorsichtig geschätzten Reisekosten für Carl Anderson zu tragen“, wie in UN Nr. 49, September 1960, beklagt wurde. Danach ging es aber recht flott und die „UFO-Forscher“ spendeten derart fleißig, sodass neben Anderson sogar noch Reinhold Schmidt rübergeholt werden konnte. Damals waren DM 7.000 sehr viel Geld, eine Flugreise sowieso nur absoluter Luxus. Aber schließlich sind durch solche „Planetarier-Freunde“ ganz besondere Entsprechungen der DUIST-eigenen Meinungsumfrage zu erwarten gewesen, weswegen dieses „Notopfer für die UFOlogie“ von Herzen geleistet wurde.

Am 14. Oktober 1960 verschickte Karl L. Veit an das Chefbüro der dpa in Wiesbaden eine Presseeinlandung für den Kongress, ein weiteres Schreiben ging an die „Landespressekonferenz“ in Mainz. Insgesamt waren 22 Pressevertreter auf der diesbezüglichen Pressekonferenz anwesend gewesen.
Hierbei stellte man sich und die Gäste als UFO- bzw. Fliegende Untertassen-Forscher vor, die sich um Aufklärung durch wissenschaftliche Vorträge über Astronomie, Physik und Erlebnisberichte über Weltraumfahrten bemühten. Unter diesen Voraussetzungen konnte der tatsächliche Kongress-Inhalt nur zur publizistischen Katastrophe führen.
Die UN-mäßige Nachbearbeitung sprach so auch von einer „Lächerlichmachung, die jedoch auf die selbst zurückfällt, die diese betrieben“: Die Nachrichtenmedien. Von denen hatten sich die angetretenen UFOlogen viel versprochen, da Bild-, Presse- und Rundfunkreporter des In- und Auslandes sowie aus Übersee an allen drei Veranstaltungstagen anwesend waren. 15 Radio- und Fernsehsendungen fanden aufgrund des Kongresses statt. Die „sachlichen Feststellungen über UFO-Phänomene“ während des Kongress konnten so nur die Teilnehmer selbst mit „ungeheurer Freude, Mitgehen, Begeisterung und Dankbarkeit“ tragen, zusammengehalten übrigens von dem kosmischen Grundsatz der „Liebe ohne Grenzen“. Die Medien selbst waren von den „wissenschaftlichen Referaten“ enttäuscht und schlugen erbarmungslos zurück. Klaus Stiebler vom Kölner WDR, Redaktion „Echo des Tages“, fasste es am 8.11.1960 gegenüber dem UFO-Fan Horst Schulze aus Bergisch-Gladbach aufgrund dessen Beschwerde über eine WDR-Glosse zum Kongress so zusammen:
„Sie müssen selber zugeben: es klingt wohl für jeden vernünftigen Menschen reichlich komisch, wenn eine Frau allen Ernstes behauptet, sie habe im Harz vor kurzem die Mannschaft einer Fliegenden Untertasse angetroffen und sei mit dieser Mannschaft dann durch die Hannoversche Messe gewandert; eines der Besatzungsmitglieder sei ein überirdisch schöner Mann gewesen und habe sie mit den Worten ‚Friede im Himmel und auf Erden‘ begrüßt. Solche und andere Äußerungen von Teilnehmerndieses Kongresses haben wir wiedergegeben. Wer sich nun ‚blamiert und die Weltöffentlichkeit irregeführt hat‘, müssen wir wirklich Ihrem Urteil überlassen. Wir haben nur berichtet, was erwachsene Menschen allen Ernstes in aller Öffentlichkeit erzählt haben.“

Highlights der Veranstaltung waren u.a. folgende Vortragsthemen: „Die Weltanschauung und Mission der Planetarier“ (Dr. G. Fröse, Düsseldorf), „Über die Notwendigkeit einer Grundlagenrevision der heutigen Physik zum Verständnis der parapsychischen und kosmischen Phänomene – Brücke zur Telepathie und 4. Dimension“ (Prof. Dr. Gerhard Lyra, Univ. Göttingen), „Planetenfreunde als unsere Lehrer und Helfer im Neuen Zeitalter – Gedanken zur Präexistenz“ (Claee Mueller, Fabrikantin aus Düsseldorf) oder „Mein Freund vom anderen Stern (Jak Lang, Dachau).

Der UFOlogen-Kongress fasste so einen Beschluss, der vom Gremium und Vorstand sowie den Ehrenmitgliedern der DUIST unterzeichnet wurde. Aufgrund der Vorträge gilt die Existenz der Fliegenden Untertassen als erwiesen. Gleiches bezieht sich auf Landungen außerirdischer, d.h. planetarischer Fahrzeuge und die hierdurch eingetretenen Kontakte zwischen Weltraum- und Erdenmenschen. Die Verbindung und der Austausch mit dem Kosmos ist damit bewiesen. Aufgrund der „wahrheitsgemäß bezeugten Erlebnisse“ der Personen Schmidt, Anderson und Weindt hat das Gremium und in Gesamtheit der DUIST („nach Test mit Gegenprobe 1000:2“) „den interplanetarischen Raumflug von den uns Irdischen überlegenen Planetariern als perfekt gelöst und bereits empirisch als vorhanden“ erklärt – und dies gaben die ufologischen Vertretern auch der „Weltöffentlichkeit“ (will heißen den Pressevertretern) als Schlusspunkt der Veranstaltung bekannt. Dies hatte Folgen für die öffentliche Gewahrnehmung der UFOlogie.

Fam. Veit jedoch sah in der deutlichen Tendenz der Berichterstattung nach der Konferenz, bei allen Reportern nur einen Mangel des „Begreifens naturwissenschaftlicher Denkerweiterungen“ und „wie gering doch die Bereitschaft zur Objektivität bei der Presse von Beginn an war“. Die Jubelbriefe der UFOlogen auf sich und ihren Kongress können Sie selbst nachlesen… Erwähnenswert ist jedoch noch das Schlusswort von Karl und Anny Veit im genannten Dokumentarbericht. Hierin verraten sie uns nämlich, dass auf dem Kongress eine Initiative ins Leben gerufen wurde, „an die Zeitungen zu schreiben“, als klar wurde, wie enttäuscht die Journalisten von den UFO-Kultisten und ihren spinnerten Ideologie waren und welche Tendenz daraufhin die Berichterstattung haben würde. Es wurde an das Gemeinschaftsgefühl der „großen UFO-Familie“ appelliert. So brach über die schreibende und sendende Zunft sicherlich eine Flut von ufologischer Fanpost herein, womit sich die UFO-Freunde selbst outeten und dem Thema so etwas wie den Todesschuss gaben. War das UFO-Phänomen als solches bisher nicht recht greifbar und nebulös geblieben, wurde durch die spinnerte Wiesbadener UFO-Gemeinde auch die Beschäftigung mit dem Sachgegenstand UFO als Forschungs-Zweig freilich in ein schiefes Licht gerückt. Verschärft wird das ganze noch dadurch, dass der auf den Kongress basierende „Dokumentarbericht“ an folgende Herrschaften ging: Der Königin und dem König der Niederlande, an den König von Dänemark, an seine Hoheit Prinz Philipp, den US-Präsidenten John F. Kennedy, an den österr. Bundespräsidenten Scherf, an den deutschen Bundesminister für Verkehr Seebohm sowie an den Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden. Was müssen sich diese Leute wohl gedacht haben? Vielleicht fanden sie die einfache Formel, welche so lautete: UFOs sind Wahngebilde und Leute die sich mit UFOs beschäftigen sind Spinner. Unter diesem Damoklesschwert stand auch die nachfolgende Berichterstattung (und steht sie fast 40 Jahre danach immer noch, weil sich im Grunde an beiden Fronten nichts geändert hat, auch wenn neue Namen die beiden Spieler-Mannschaften ausmachen):

Abendpost vom 25. Oktober 1960: „UFO-Kongress Wiesbaden: Marsmenschen schon unerkannt unter uns! Mister Schmidt wird demnächst zum Saturn reisen – Ingenieur Anderson aus USA traf den Marsmenschen Kumar beim Camping!“ Paul Mevissen hatte den Kongress besucht, weil drei Tage lang fast tausend Menschen sich um Fliegende Untertassen, Bibelstellen und Marsmenschen zu kümmern. „Die Zeitungen hatten vernünftigerweise ihre Gerichtsberichterstatter geschickt. Ich traf eine Menge Bekannte, aber wir kamen überein, uns nicht zu kennen. Denn Fremde, die paarweise auftreten, geraten sofort in den Verdacht, verkleidete Venusier oder Marsmenschen zu sein. Nichts wäre mir unangenehmer gewesen. Hatte doch Karl Veit gesagt:
‚Wer weiß, vielleicht sitzen die Sternenbrüder unter uns.'“ So war auch der mit schwarzem Plastik verhängte und mit kaltem Neonlicht erhellte Saal proppenvoll. Das Publikum schwärmte aufgeregt durcheinander, um bekannte zu begrüßen, Traktätchen zu kaufen oder die abgebildeten UFO-Modelle zu bewundern. Hauptsächlich ältere „Jüngerinnen, die verzückt lauschen“ machte Mevissen an Ort aus. Ihr Held war Reinhold Schmidt gewesen, der sogar eine Schachtel mit einer Handvoll Glasperlen auspackte, was den Damen ihre Beherrschung kostete, auch wenn er nicht explizit erklärte, dass diese aus dem Weltraum kommen, aber das Publikum geht ganz automatisch
davon aus. Einer Verkäuferin gibt er den Tinnef zum Verkauf nach höchstem Gebot, das Geld verstehe sich als Spende für den Veranstalter dieses „wonderfulle Kongress“. Dies wirkt und laute Dankesrufe werden vermerkt, unter denen sich einige Damen an Mister Schmidt’s Hals „verzweigen“.

Auch die Bremer Nachrichten hatten einen Korrespondenten, Gerhard Rietz, nach Wiesbaden geschickt, der Bericht mit der Schlagzeile Saturnmenschen sprachen deutsch – Untertassenforscher traf interplanetarische Venus – Tagung in Wiesbaden erschien ebenfalls am 26.10.1960: Sie war blond und saß auf einem Diwan. Ihre glänzenden, seidenen Haare reichten bis zum Gürtel. Sie hatte einen reinen Teint, blaue Augen und ein Juwelengeschmeide. So begann das Erlebnis des Amerikaners Karl Anderson, ein untersetzter Fünfziger, Elektrotechniker von Beruf, mit der interplanetarischen Venus. Der Diwan stand in einem runden Zimmer, in dessen Mitte sich ein magnetischer Pol, so etwas wie ein Akkumulator oder Antriebsaggregat, befand, umhüllt mit einem weichen Teppich in Türkisfarbe. Das Zimmer war Teil einer Fliegenden Untertasse, also anscheinend der Gesellschaftssalon in einem UFO, das heißt, in einem „Unbekannten Flug-Objekt“ das von Bewohnern anderer Planeten, den sogenannten Planetariuern, auf die sündhafte Erde geschickt wird, um das Friedens- oder Kosmische oder Goldene Zeitalter zu verheißen. Der Amerikaner Karl Anderson ist -in der Sprache der UFOlogen, die es in aller Welt gibt- ein Kontaktler, einer der Auserwählten, die schon mit Planetariern, in diesem Falle mit Mars-Menschen, zusammengetroffen sind und in einem Raumschiff dieser Geschöpfe sich aufhalten durften. Der „Kontaktler“ Anderson und sein Kollege Reinhold Schmidt (63), Kaufmann, ebenfalls Amerikaner, berichteten auf dem 4. Internationalen UFO-Kongress in Wiesbaden über ihre sagenhaften Begegnungen. Sie waren gemeinsam mit einer Deutschen aus Goslar, die ebenfalls Gelegenheit gehabt haben will, auf der Erde gelandete außerirdische Fahrzeuge zu betreten und Fahrten mitzumachen, der Clou des Kongresses, an dem einige hundert Menschen aus etwa zehn Staaten – allerdings unseres Planeten – teilnahmen. Um Irrtümer zu vermeiden – bei Karl Anderson handelt es sich nicht etwa um den 1875 gestorbenen dänischen Märchenerzähler Hans Christian Andersen. Karlchens erste Begegnung hat nach seinen Worten schon im Jahre 1954 stattgefunden. Er und drei Familienangehörige hätten eines Nachts beim Camping irgendwo in Amerika die Landung einer Fliegenden Untertasse miterlebt. Um sich bemerkbar zu machen, habe sein Schwager eine Fackel geschwenkt und sei durch das tropfende Licht am Daumen verletzt worden. Ein Strahl aus dem Schiff habe den Daumen sofort geheilt. Mit dem Marsmenschen Kumar – ein sonnenverbrannter 1,70 m großer Mann mit braunen Augen -, der sich unsichtbar machen und das Auto des Kontaktlers, ohne selbst darin zusitzen, anhalten und wieder in Gang setzen konnte, sei er schon sechsmal zusammengetroffen. Anderson hat ein Modell dieser Untertasse gebaut, das er den staunenden Ufologen demonstrierte. Ein nettes Spielzeug übrigens.

Reinhold Schmidt hatte ähnliche Erlebnisse. Er traf Saturnmenschen – vier Männer und zwei Frauen – das erstemal auf einem Feld, als er Getreide aufkaufen wollte. 20 Minuten hat er dabei mit ihnen gesprochen. Den einen Mann erkannte er später wieder, in einem Hotelfoyer vor einem Fernsehschirm. Die Männer trugen saloppe Sommeranzüge, die Frauen weiße Blusen und schwarze Röcke. Die Planetarier sprachen, so berichtete Schmidt mit todernster Miene und überzeugt von seinen Begegnungen, hochdeutsch oder englisch mit deutschem Akzent. Das zweite Mal ist er von diesen beneidenswerten Saturnbewohnern mit „How do you do“ und seinem Vornamen angesprochen worden, obgleich er sich niemals mit Reinhold vorgestellt habe. Schmidts Angaben über die Zahl seiner Begegnungen waren widerspruchsvoll, einmal waren es vier, ein anderes Mal acht bis neun. Er war mit so einem Raumschiff drei Tage unterwegs. Als Speise gab es pro Tag drei Tabletten in der Größe eines Fünfmarkstücks. Schmidt war, als er seine Offenbarungen in Amerika an den Mann bringen wollte, 14 Tage im Gefängnis und in einer psychiatrischen Klinik eingesperrt. In zahlreichen Tests wurde ihm von 30 Ärzten bescheinigt, dass er normal sei.

Auch der Weser-Kurier berichtete am 27. Oktober 1960 mittels eines entsandten Journalisten, Manfred von Conta, aus Wiesbaden: UFOlogen wollen das Weltbild verändern – Hoch klingt das Lied der blonden Venus-Frau – „Kontaktler“ berichten über ihre Begegnungen mit planetarischen Menschen. Der Ernst der Stunde und die kosmischen Liebesstrahlen des Lichtgeistes Ashtar durchdrangen die 700 Menschen in der Wiesbadener Kongresshalle, als der Verleger Karl Veit das planetarische Wassermannzeitalter proklamierte.
Endlich – so versicherte er – gehe die Menschheit ihrer Rettung entgegen. Die Gewissheit, „dass unsere Freunde im All ihre schützende Hand über uns halten“, verdankt die Menschheit den „streng wissenschaftlichen“ Forschungen jener Erdenbewohner, die sich UFOlogen nennen und ihren ersten europäischen Kongress abhielten. Der unwissenden Masse der Zeitgenossen ist es freilich versagt, ganz die Wahrheit zu erkennen, die Karl Veit schon seit etlichen Jahren vermittels seiner Broschüren an die Auserwählten weitergibt, wenn sie dafür relativ hohe Preise anzulegen gewillt sind. Dennoch konnte der um Erkenntnis bemühte Berichterstatter einen ungefähren Eindruck aus den 18 Referaten gewinnen, was es mit der UFOlogie auf sich hat. Diese „Wissenschaft“ entstand vor 13 Jahren, als plötzlich unbekannte Flugobjekte an verschiedenen Stellen dieser Erde gesichtet wurden. Zunächst wurden diese Erscheinungen große Aufmerksamkeit geschenkt, aber die Menschheit versank alsbald wieder in dumpfe Interessenlosigkeit. Nur einige wenige glaubten die Bedeutung der
Erscheinungen erkannt zu haben und begannen mit nimmermüdem Eifer, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. So vielfältig die Formen auch waren, in denen die UFOs durch den Äther geisterten – eine Schautafel in der Kongresshalle gab jetzt Zeugnis davon -, so hatten sie doch eines gemeinsam: sie vermochten wunderbare Flugfiguren auszuführen. Die erste Erkenntnis lag auf der Hand: die Apparate wurden von intelligenteren Wesen gelenkt, als sie auf dieser Erde heimisch sind. Bald darauf traten die ersten dieser Wesen auch mit einzelnen Menschen in Verbindung. Drei solcher „Kontaktler“ konnte Veit den Kongressbesuchern vorstellen: den Getreidehändler Schmidt aus Amerika, den eine „törichte Obrigkeit“ für Monate im Irrenhaus festgehalten hat, weil er mit einem Raumschiff der Venusmenschen zum Pol geflogen war und dort sowjetische U-Boote bei antiamerikanischen Umtrieben beobachtet hatte; dann den ebenfalls aus Amerika kommenden Elektrotechniker Anderson, der mit dem Venusmenschen Kumar in ständiger Verbindung steht; und schließlich die Hausfrau Erika Weindt aus Goslar. Es würde zu weit führen, alle diese Begegnungen, die auf einsamen Landstraßen, in nächtlichen Hotelzimmern oder auch während einer durchwachten Nacht im Krankenbett stattfanden*, im einzelnen zu schildern. Kumar, Ashtar oder wie immer die planetarischen Menschen heißen, die 64 Sprache sprechen (am liebsten aber Deutsch!) und normale Straßenanzüge tragen, haben jedoch wichtige Botschaften für die Erdenmenschen: sie sollen ihre Regierungen endlich zum Friedenhalten zwingen, die zehn Gebote des Weltgeistes einhalten und ihre Ichsucht aufgeben. Dann würde die Welt in die „Versammlung der Planeten“ aufgenommen.

Dass die Welt noch in der Sünde lebe, sei klar am Schiefstehen ihrer Achse zu erkennen. Aber nicht nur die Achse werde geradegerückt, nein, auch alles planetarische Wissen werde der Menschheit dann zuteil. Planetarier, von welchem Planeten sie auch kommen mögen (in den Raumschiffen sind nach Meinung der UFOlogen immer Vertreter mehrer Sterne brüderlich vereint unterwegs), können sich unsichtbar machen und durch feste Wände gehen*; sie können sich aber auch selbst als „drahtlose Meldung“ auf den Weg durchs All schicken. Weder Krankheit noch Tod, weder Leid noch Zweifel machen ihnen zu schaffen. Unübersehbar sind ihre Fähigkeiten. Einer der Referenten der Wiesbadener Tagung hat all dies in Versuchen nachgewiesen: durch Koppelung mehrerer Spulen – so berichtete er – konnte er Zeuge von Unterhaltungen zweier Lichtgestalten werden, „weil ihre Schwingungen als klare Stimmen im Innern seines Kopfes hörbar wurden“. – „Und das soll Wahnsinn sein?“ rief Mathematikprofessor Lyra aus Göttingen, nachdem er aus der Tatsache, dass wir keine Erklärung für das Auftauchen von unbekannten Flugobjekten haben, den kühnen Schluss gezogen hatte, damit sei die Existenz von Mars- und Venusmenschen bewiesen. Professor Hermann Oberth, der gemeinhin als Vater der Raketenforschung gilt, hatte als Zuhörer in der ersten Reihe Platz genommen. Bedächtig nickte er mit seinem fotogenen Gelehrtenkopf, als ein „Kontaktler“ berichtete, er habe sich beim Winken nach einem über ihm schwebenden Raumschiff den Daumen verletzt, sei aber sogleich durch einen Energiestrahl wieder geheilt worden. Die UFOlogen werden bald – wie sie meinen – unser ganzes Weltbild verändern. Dr. Wilhelm Martin, ein Chemiker aus Mannheim, hat z.B. durch scharfes Nachdenken herausgefunden, dass auch der Mond bewohnt ist. Die Wissenschaft – so höhnte er – weiß zwar, was auf der sichtbaren Seite des Mondes sei, aber sie habe nicht die ihm (Dr. Martin) von planetarischer Seite zuteil gewordene Information, dass auf der Rückseite des Mondes ein Lufthut sitzt, unter dem planetarische Freunde sich um das Heil der Erde Sorgen machen.

Ein Besucher des Kongresses konnte bestätigen, dass er einen Lichtpunkt in kreisenden Bewegungen vom Mond aufsteigen sah, nachdem er eine Stunde angestrengt dorthin gestarrt hatte. „Von der wundervollen Schönheit“ der Mars – und Venusfrauen berichtete Frau Weindt aus Goslar. Sie seien groß, blond und blauäugig, was auch andere „Kontaktler“ bestätigen könnten.
Darf man an der Existenz von Lichtwesen überhaupt zweifeln? Die Bewohner von Atlantis, so zeigt eine Sanskritübersetzung, die Verleger Veit herbeigeschafft hat, konnten bereits ohne Apparat durch das All fliegen, und sie brauchten keine Radios, um kosmische Musiksendungen zu empfangen. Persische Mystiker und indische Geheimlehren wissen zudem von Licht-Geist-Materialisiationen zu berichten. Verleger Veit kann außerdem Fotos von Untertassen vorweisen, die teils von Kontaktlern, teils von Theaterfotografen und anderen „unbestechlichen Menschen“ aufgenommen worden sind. Warum zeigen sich die Allmenschen nicht? Getreidehändler Schmidt hat seinen Freunden beispielsweise vorgeschlagen, dass sie ihn zum Kongress nach Wiesbaden in einer Untertasse befördern. Aber er konnte sich dem Argument nicht verschließen, die Polizeibehörden würden ihn dann nach seinem Visum fragen, und seine Erklärung, er sei per Untertasse angereist, hätte nur einen neuen Aufenthalt in der Heilanstalt zur Folge. Nein, öffentliches Auftreten verbietet sich den Marsmenschen aus schlichtem Taktgefühl: Die Erde gehört den Menschen, und Einmischung in fremde Angelegenheiten ist in der Lichtwelt nicht Brauch. Sie werden erst dann aktiv werden, wenn die Welt sich anschickt, die letzte große und alles vernichtende Atombombe auszulösen. Diese Gewissheit konnte Veit der Versammlung mitteilen. Er forderte die Anwesenden auf, fleißig alles von ihm verlegte ufonische Schriftgut zu studieren, diese wertvollen Broschüren aber nicht zu verleihen. „Denn was du von deinen Sternenbrüdern ererbt, erwirb es, um es zu besitzen!“

[*= Die selben „Fähigkeiten“ besitzen auch die sogenannten Greys der modernen Abductions-Saga nach. So neu ist die Geschichte also nicht.]

Die Frankfurter Abendpost am 9. November 1960 bot in einem Nachschlag nochmals einen vernichtenden Artikel aufgrund einer Kongress-Teilnahme und Beobachtung der dortigen Ereignisse (Schlagzeile: „Geister aus dem
Weltraum/Geschäft mit der Sintflut – Untertassen-Mythos findet immer mehr Anhänger“.) Autor: Paul Mevissen, der hatte dabei einen Psychiater zitiert, der die heutigen UFOlogen mit den Abergläubigen früherer Zeiten in Sachen Hexenwahn oder böse Geister verglich und zu den UFOlogen meinte: „Die spinnen heute modern.“. Dies erforderte die Solidarität der UFOlogen und in einer konzertierten Aktion fingerten sie fleißig am Griffel, um in einer Leserbriefaktion das Boulevardblatt mit nationaler Verbreitung einzudecken. Mit der Überschrift „Die Pleite des Propheten Schmidt: Untertassen kamen nicht! UFO-Anhänger ignorieren einfach die Blamage“ wurde darauf hingewiesen, dass der amerikanische Kontaktler und Getreidehändler Reinhold O. chmidt das sensationelle, offene Erscheinen einer gigantischen Fliegenden Untertassen oder gar mehrerer über Wiesbaden und dem Rhein-Main-Gebiet angekündigt hatte. Hierfür bekam er einen „donnernden Applaus“ durch die Anwesenden. Trotz dieser Versprechung passierte natürlich nichts, was zu entsprechend ironischen Medienberichten führte. Die UFOlogen wurden böse, hier einige Beispiele aus der Leserbriefflut:

„Als unparteiische Zuhörerin habe ich den Kongress von Anfang bis Ende mitgemacht, und muss schon sagen, Ihr Blatt trägt den Beinamen ‚Radaublatt‘ nur zu Recht, wenn es möglich ist, dass solche vollkommen entstellte Berichte veröffentlicht werden. Ist Ihr Reporter ein junger, unerfahrener Mann oder was hat ihn bewogen zu solcher Handlung? Ein kluger Mann würde sich wohl nicht hinreißen lassen, einen durchaus objektiv geleiteten Kongress, dessen Inhalt von seriösen Herren (Akademiker, Kapazitäten) aus vielen Sparten der Wissenschaft untermauert wurde und mit einer tausendköpfigen, mitdenkenden Zuhörerschaft, so zu beurteilen. Der Reporter kann einem leid tun, denn er ist am Wesentlichsten vorbeigegangen.“ – „Dass die Presse ihr unbequeme, unsympathische Dinge mit Freude verdreht, zeugt von kleinlichem Geist und ist bekannt. Im Übrigen verbitte ich mir, die ‚Deutsche UFO-Studiengesellschaft‘ als ‚Sekte‘ zu bezeichnen. Diese Bezeichnung zeugt von niederer Denkungsart Ihrerseits!“ – „Ihr Bericht ist schmutzig, dumm und geistlos.“ Genau die gleichen Reaktionen kamen bei tieferschürfenden Berichten der „Negativpresse“ bis in jüngste Zeit von den Gläubigen hoch, die Zeitschriften GEO  und PM können ein Lied davon singen, nachdem sie Mitte der 90er Jahre auf CENAP-Material basierende Hintergrundberichte brachten. Wenn sich UFOlogen gelegentlich auch ideologisch uneins sind, im Fall der Verteidigung stehen sie wie eine geschlossene Front da, ein kollektiver Wutschrei geht durch die Reihen, anstellte sich einmal mit Selbstkritik zu beschäftigen und die angeschnittenen Problempunkte der offenen Wunden selbst anzugehen, ja ob der Zurückgewinnung von Glaubwürdigkeit auszumerken. Doch die öffentliche Verehrung der DUIST von Kontaktlern auf diesem großen Event hatte weiterreichende Folgen:

Erstaunlicher Weise schlug sich das Aufbegehren in einer damals existierenden weltanschaulich-orientierten, obskuren Zeitschrift namens Neues Europa nieder. Aus der Nr. 3 vom 1. Februar 1961 zitieren wir aus den Artikel „Taonitas und Ashtar Sheran über die geheimnisvolle Botschaft vom 21. November 1957“. Taonitas, der Kommandant der Jupiter-Weltraumflotte, übermittelte an Frau Frieda Hohenegger-Parker die Botschaft, dass er dafür verantwortlich sein, das man eine Miniatur-Untertasse aus Kupfer von 35 Pfund Gewicht am 21. November 1957 im Yorkshire Moor in der Nähe von Scarborough fand, in welchem 17 außerirdische Schriftrollen enthalten waren, in denen Hieroglyphen eingeritzt waren. Auch Hauptkommander der Venus-UFO-Flotten, Ashtar Sheran, meldete sich bei der Dame, nachdem er eine „Groß-Manifestation von UFOs und IFOs [sic!] im Jahre 1961“ ankündigte, nachdem „empfindungsgemäß die Kontaktler einen weitaus größeren Anhängerkreis hinter sich als die Wissenschaftler der Weltraumforschung haben. Die Kontaktler sprechen einem großen Teil der irdischen Menschheit aus dem Herzen, auch wenn ihre Behauptungen manchmal noch so phantastisch und unglaubwürdig klingen.“ Dies wurde dann eine „eindeutige Sache“ mit „einwandfreien, sachlichen und unangreifbaren Beweisen“ genannt, die über das hinausgeht, was „mediale Durchgaben“ ansonsten absondern und nie als „Beweise bewertet werden können“.

Quelle: http://cenap.alien.de/chronicles/4willen2.htm

Gruß an die Leichtgläubigen

TA KI

Ein Abriß der deutschen UFO-Geschichte von den Anfängen bis Heute Teil 1


Es ist nicht leicht, im UFO-Feld Durchblick zu bekommen – zu viele Sandburgen und Minenfelder machen den Zugang in dieses Spiegelkabinett schwer, um ins ufologische Wunderland vorzudringen, in welchem riesige Seifenblasen buntschillernde Illusionen hergeben und selbst mancher fragende Geist davon träumt, dem goldgefüllten Kupferkessel nahe zukommen, der sich am Ende des Regenbogens verbergen soll. Darüber hinaus stellt sich so mancher Merlin der Moderne als Gaukler heraus, der dem Rattenfänger von Hameln durchaus ebenbürtige Konkurrenz macht.

Natürlich, es gab auch Verheißungen, Versprechungen und Verlockungen, die ihren Teil beitrugen, um den Untertassen-Mythos nach Deutschland zu bringen. Schließlich wuchs das UFO-Interesse des Publikums parallel einher mit der Weiterentwicklung von Raketen(waffen), der Erkundung des Kosmos um uns herum und den damit verbundenen Seltsamkeiten und weitläufigen Fragen. Zu diesem Merkwürdigkeiten des Himmels zählten eben die unidentifizierten Flug-Objekte, welche traditionell zunächst als „Fliegende Untertassen“ vorgestellt wurden – mit denen freilich ein ganz bestimmtes Bild verbunden ist: Tellerartige Raumschiffe mit Kuppeln obenauf als die Fluggeräte der Besucher aus dem Weltraum. Gefaktes (gefälschtes) Bildmaterial und Hollywood-Bilder (im wahrsten Sinne des Wortes) bestimmten (und bestimmen) die UFO-Konzeption in der öffentlichen Gewahrwerdung. Aber auch schräge Vögel und wirre Ideen kamen ins öffentliche Bewusstsein, manche sogar waren anerkannte Experten in anderen speziellen Fachgebieten und genossen dort einen guten Ruf.

Sobald sie aber über UFOs (oder besser Fliegende Untertassen) phantasierten, was zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht als solches nicht zu erkennen war (da wiederholt sich die Geschichte bis heute unendlich wieder), nahm man ihr Wort in dieser Affäre für bare Münze. Darüber hinaus werden Sie leicht feststellen, dass der UFO-Begriff immer wieder nicht ganz korrekt gehandhabt wird: man spricht fortlaufend von unbekannten Flug-Objekten. Das unidentifizierte Flugobjekt ist eine in ihrer Natur nicht erkannte Erscheinung während das unbekannte Flugobjekt suggestiv so wirkt, als seien diese Phänomene tatsächlich und immer als unerklärlich verdammt.

Angesichts von scheinbar Unerklärlichem gerät mancher in die Gefahr, das Irrationale als alleinverbindlich für die Ausgestaltung seiner Weltanschauung zu betrachten. Wohin das führen kann, zeigen mediale Botschaften, in denen „Brüder aus dem Kosmos“ als hochherzige Retter einer untergehenden Menschheit figurieren. Diese Arbeit soll helfen, der kaum bekannten UFO-Historie ganz speziell in Deutschland auf die Sprünge zu helfen und sie durchschaubarer, überblickbarer und begreiflicher zu machen – auch des Willens wegen, die UFOlogie sowie den UFO-Glauben in ihren historischen Bastionen historisch zu durchleuchten. Dies ist schon wichtig, um verstehen zu lernen, wie sich ein ganz spezieller UFO-Aberglaube hierzulande ausbilden konnte und die UFO-Thematik zu einem modernen, visionären Mythos wurde. Nur wer umfassend und tiefgründig über die korrekten Hintergründe informiert ist, kann sich wirklich eine fundierte Meinung bilden und den UFO-Spuk einordnen. Will man die Gegenwart verstehen, wird der Blick auf die Vergangenheit unumgänglich. Eine solche Haltung ist wissenschaftsphilosophisch korrekt für jegliche scientific study, die breite Kreise der ufologischen Bewegung uns gerne absprechen wollen und eine kleine sich selbst elitär verstehende Truppe für sich selbst alleinig einvernehmen will, obwohl sie schon in den schlichtesten Prinzipien versagen und selbst in Anbetracht von Ockhams Rasiermesser-Prinzip am liebsten das Weihwasser wie gegen den Teufel hervorholen würden.

Natürlich wird diese historische Betrachtung (die da und dort auch entsprechende Kommentierung finden muss) keinen wirklich vollständigen Einblick geben können, aber in einem groben Rahmen die Eckpunkte sicherlich erfassen. Sie finden zunächst (streiflichtartig) Berichte aus Heimat-Zeitungen, Mantel-Blättern, Wochenzeitungen und Zeitschriften hier aufgegriffen. Eben all das, was auch dem Bürger auf der Straße im Laufe jener ersten Tage in Sachen UFOs aus den Printmedien entgegengesprungen ist um seine Meinung ausbilden zu können. Es wird nicht rein nur um UFO-Meldungen gehen, die über die ersten Jahrzehnte hinweg fast ausschließlich als „Fliegende Untertassen“-Darstellungen verwendet wurden, sondern auch den dazugehörigen Grenzbereich anschneiden, da die UFO-Frage natürlich nicht in einem Vakuum debattiert wurde/wird, sondern Einflüsse durch das gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Umfeld wie Astronomie, Astro-Physik, Planetenforschung und aeronautische Entwicklung im Flugzeug- und Raketenbau erfuhr. Bemerkenswert ist auch, dass die Verwendung des Begriffs der „Fliegenden Untertasse“ unreflektiert für alle möglichen Erscheinungen am Himmel übernommen wurde, auch wenn „bildlich“ gänzlich andere Körper bzw. Erscheinungen in ihrer Gestalt und ihrem Aussehen beobachtet worden sind. Doch man kann auch feststellen, dass die bewusste Apostrophierung, also die Setzung von „Gänsefüßchen“, die ganze Thematik immer mit unterschwelligen Fragezeichen besetzte. Nun, Sie werden auch Persönlichkeiten kennen lernten, die die UFO-Diskussion in jenen frühen Tagen (mit)bestimmten, sei es durch ihre eigenen Erfahrungen oder sei es z.B. durch ihre Meinung aufgrund ihres beruflichen Potentials (auch wenn sich zeigen wird, dass sie damit auch völlig schief liegen können) bzw. auch ihres schriftstellerischen Einflusses auf das Denken der Menschen.

Und schließlich kommen wir zur Basis der deutschen UFOlogie, die gar nicht so verschieden und different von vielen anderen internationalen UFO-Nationen ist.

Wie die UFOs nach Deutschland kamen

„Wie die UFOs nach Deutschland kamen“ nannte ich im Januar 1998 eine Aktion, die ich mit CENAP REPORT Nr. 247 startete. Ich versuchte ein übergreifendes UFO-Forschungsprojekt in Gang zu setzen, an welchem amateurmäßige UFO-Interessierte, „professionelle“ UFOlogen und UFO-Forscher aller Richtungen mitarbeiten sollten. Ich bat um Unterstützung, Kooperation und Mithilfe in Form eines persönlichen Beitrags all jener die im Rahmen ihrer Möglichkeiten um bei sich an Ort bei Tageszeitungsarchiven oder Bibliotheken selbst einmal nachzuschlagen, welche UFO-Berichte dort in den Anfangsjahren veröffentlicht worden waren – dies für den Interessenzeitraum 1947 bis Ende der 50er Jahre. Ich hoffte darauf, möglichst viele Interessierte für dieses Projekt zur historischen Aufarbeitung der Frage „Wie die UFOs nach Deutschland kamen“ zu gewinnen und bat alle Zeitschriftenherausgeber auf diesem Sektor um Abdruck des damit verbundenen Aufrufs für ein gemeinschaftliches Projekt von dem jeder Teilnehmer selbst etwas hat und viel lernen kann. Nun, der Aufruf wurde ebenso im GEP-Journal JUFOF, im GEAS-Forum und sogar im Magazin 2000 abgedruckt während alle anderen Herausgeber zwischen UFO-Nachrichten und UFO-Kurier darauf lieber verzichteten, um die eigenen Leser einmal zu ersten Forschungsschritten anzuleiten. Sascha Schomacker aus Bremerhaven und Josef Schedel vom „Verein für grenzwissenschaftliche Phänomene“ machten sich auf, um sich umzusehen und die dringlichst gesuchten Unterlagen aus historischen Zeiten zu bergen. Schomacker konnte uns ein nettes Bündel zukommen lassen, Schedel gab genervt im Archiv des Deutschen Museums zu München auf, weil der Fotokopierer unsägliche Probleme mit sich brachte. Zwei Leute von vielleicht potentiell 20.000 oder 25.000 UFO-Interessierten machten mit. Nicht gerade eine Glanzleistung, ja eher eine niederdrückende Schande. Und dann wurde in der August/September 1998-Ausgabe des Magazin 2000 im Editorial sozusagen die Katze aus dem Sack gelassen. Die Leserschaft habe „sehr kritisch“ auf meinen Aufruf reagiert, weil „objektive Recherchen und Aufklärungsbemühungen seitens CENAP“ sowieso nicht durchgeführt würden und man daher niemand mit CENAP zusammenarbeiten wolle. Woher die M2000-Leser wohl „wissen“, dass das CENAP „keine objektiven Recherchen und Aufklärungsbemühungen“ durchführt, ist ganz klar – die entsprechenden Kommentare des Chefredakteurs aus den vorausliegenden Jahren sorgten für diese Meinungsbildung. Selbst hat ja wohl kaum einer der maximal 20.000 Leser diese Erfahrung direkt machen gekonnt…

Wie auch immer, daraufhin wurde die dennoch gute Idee vom Magazin 2000 selbst aufgegriffen und den Lesern ausgerufen, um eine lückenlose Dokumentation aller Presse-UFO-Meldungen seit 1944 zu erstellen, die dann im Herbst 1998 erscheinen sollte. Wer hätte gedacht, dass ich jemals der geistige Vater und Stichwortgeber für M2000-Aktivitäten würde??? Und man wurde fast schon übermütig als man die „Future-Clubs 2000“ ins Leben rief, „um noch bessere Recherchen leisten zu können“, das dortige Führungspersonal sollte mit Engagement (Einsatzbereitschaft) und Interesse „an der gemeinsamen Sache“ arbeiten – will heißen: die im ganzen Bundesgebiet auftretenden UFO-Sichtungen aufgreifen und ihnen nachgehen.
Nur (und dies ist schließlich sowohl beschämend als auch augenöffnend) wurde aus beiden Projekten auch nicht das was es sein sollte, ganz klar weil es an interessiertem Personal mangelt. Schedel gab dann 1999 recht unbeachtet im Argo-Verlag die „UFO-Zeitchronik“ heraus, worin mein Projekt soweit möglich „Verwirklichung“ erfuhr. Soviel also zur aktuellen Situation der „UFO-Forschung“ in Old Germany, aber was sich hier abspielte hat Tradition. Nämlich die, dass es die „UFO-Forschung“ so nicht gibt und wenn dann nur als graduell unterschiedliche Privataktivität von einigen Hobbyisten wie mir.
Vorweg geschickt sei noch eines, etwas Grundsätzliches: In der Vergangenheit sah man die Zeichen des Himmels als Gottes Botschaften an, man sah Engel oder sonstige Wesen einer höheren Natur. Das Timing ihres Erscheinens entlang der geschichtlichen Achse hängt von den existierenden sozialen Notwendigkeiten und vom Stand der Entwicklung des Menschen ab, um ihnen dann jeweils die zeitaktuelle persönliche Funktion zuzuordnen.
Plötzlich wurden aber im Industrie- und dem nachfolgenden Informations-Zeitalter diese überirdischen Wesen zeitgerecht neu in ihrer Deutung und Bedeutung besetzt…

Die Zugmaschine der Fliegenden Untertassen: Die Presse

Zunächst eine Meldung der Sächsischen Zeitung vom 13. Oktober 1946: Eine geheimnisvolle Liliputrakete. Eine Rakete von der Größe einer Orange fiel in einer Straße von Ostende, gab die Zeitung „Soiv“ bekannt. Sie erschien in der Form einer glühenden Kugel während ihres schwindelnden Laufes am Himmel, und sie zerplatzte am Boden, indem sie einen dunklen Rauch von sich gab. Es wurde nur eine kleine Patrone mit gläsernen Boden auf dem Bürgersteig gefunden.
Unbegründete Raketenangst hieß es am 25. Oktober 1946 in der Sächsischen Zeitung: Dieser Tage wurde über Berlin Mitte von mehreren Personen ein in Richtung von Ost nach West fliegender feuriger Ball mit weißlich-bläulichem Licht beobachtet. Wie eine Berliner Zeitung annimmt, handelt es sich um eine Rakete die nach vier Sekunden aus dem Gesichtsfeld der Beobachter verschwand.

Geheimnisvolle Erscheinungen in Amerika hieß es am 6. Juli 1947 aus San Francisco im Der Landbote: Die Berichte über das Auftauchen geheimnisvoller Himmelskoerper, die im Volksmund „Fliegende Untertassen“ bezeichnet werden, wollen nicht verstummen. An der amerikanischen Pazifikküste haben am Samstag angeblich Tausende von Augenzeugen die Erscheinung neuerdings beobachtet. Die tellerförmigen Gegenstände, die einen Durchmesser von mindestens zehn Metern haben sollen, fliegen nach einigen Berichten in 1500, nach anderen in mehr als 3000 Meter Höhe blitzartig durch die Luft. Ein kalifornischer Gelehrter, der bei der Entwicklung der Atombombe mitgewirkt hat, erklärte, dass man auf dem Flugplatz Muroc in der Wüste Mojave in Kalifornien mit scheibenförmigen Flugkörpern experimentiere. Major Schute, der Leiter des betreffenden Flugplatzes, stellt jedoch in Abrede, dass die „fliegenden Teller“ mit den in Muroc durchgeführten Versuchen in Zusammenhang zu bringen seien. Laut einer anderen Theorie handelt es sich bei den „Untertassen“ um die Auswirkungen von kosmischen Störungen als Folge der Atombombenversuche von Bikini, die im Universum zu einer „Kettenreaktion“ geführt hätten. Die amerikanischen Militärbehörden sowie die zuständigen Stellen der Luftwaffe sind völlig ratlos und haben bisher für diese Himmelserscheinung keine Erklärung gefunden. Auf dem Flugplatz Muroc stehen die schnellen Düsenjäger für die Verfolgung der „Fliegenden Untertassen“ bereit, denen jedoch kein einziger Flugzeugtyp gewachsen ist, da sie angeblich eine Geschwindigkeit von fast 2000 Stundenkilometern entwickeln.

Die „fliegenden Scheiben“ in Amerika hieß es am 10. Juli 1947 in einer UP-Meldung aus dem texanischen Forth Worth, die Der Landbote aufgriff: Brigadegeneral Roger Ramey stellte eine „fliegende Scheibe“, die bei Roswell in Neumexiko gefunden worden sein soll, als die Überreste eines Wetterballons fest, der mit einem „Radar-Reflektor“ ausgerüstet war. Der Wetterballon besteht aus einem mit Silberpapier überzogenen Kastendrachen und einem Gummiballon. Es handelt sich um ein von der Wetterstation verwendetes Gerät zur Sondierung hoher Luftschichten, wobei die Messresultate durch Radio automatisch übermittelt werden. Die Sache begann mit der Meldung des Sheriffs von Roswell, der berichtete, ein Rancher seines Distriktes habe einer der seltsamen „fliegenden Scheiben“, die in letzter Zeit die Vereinigten Staaten in Aufregung gesetzt haben, in seinem Viehgehege gefunden. Der Bauer habe kein Telephon und konnte die Landung der „Scheibe“, die vor einer Woche erfolgte, nicht früher melden. Der Gegenstand, der durch den Absturz sehr mitgenommen aussah, wurde dann in einer fliegenden Festung eiligst zu General Ramey gebracht, der das Rätsel schnell lösen konnte.
Die „Seeschlange“ passt sich dem Atomzeitalter an! heißt die Schlagzeile vom 11. Juli 1947 im Emmenthaler-Blatt: In den amerikanischen Blätterwald hat man es hineingerufen, und aus dem europäischen (und natürlich schweizerischen!) tönt es heraus, dass man am Himmel der neuen Welt seltsame Dinge habe vorbeisausen sehen. Einige Leute, die es „mit Bestimmtheit gesehen“ haben wollen, sprachen von „Fliegenden Tellern“, anderen von fliegenden Badewannen, dritte von fliegenden Würsten riesenhaften Umfangs. Man stellte Flugzeuge bereit, die, falls solche Ungetüme wieder sichtbar werden sollten, sogleich Jagd nach ihnen aufnehmen müssten. Einem Piloten soll es sogar gelungen sein, eines der fliegenden Dinger abgeschossen zu haben – freilich nur am Biertisch, wie sich später herausstellte. Es ist sogenannte Sauregurkenzeit. Und zwischen den ersten und der bevorstehenden zweiten Pariser Konferenz ist einfach für Reporter „nichts Rechtes“ los. Also rasch eine tüchtige „Ente“. das Ungeheuer vom Comersee hat seinerzeit ja auch keine schlechten Dienste geleistet…
Lake Success, 10. Juli (Reuter). Der ständige sowjetrussische Vertreter im Sicherheitsrat der Vereinigten Nationen, Gromyko, erklärte am Mittwoch in einem Interview, er habe noch keine der berühmten „fliegenden Scheiben“ gesehen. „Ich möchte gerne eine solche fliegende Scheibe in farbiger Ausführung sehen“, bemerkte Gromyko und fügte bei: „Es gibt Leute, die dieses Phänomen dem zu großen Ausfuhr britischen Whiskys nach den Vereinigten Staaten zuschreiben, während andere sagen, ein russischer Diskuswerfer, der für die olympischen Spiele trainiere, sei sich seiner eigenen Stärke nicht bewusst gewesen und habe seine Disken bis nach Amerika hinübergeschleudert…“
Seit dem 25. Juni 1947 wurden in zahlreichen amerikanischen Bundesstaaten – bisher in deren 38 – im Luftraum Phänomene beobachtet, die in der Presse als „fliegende Scheibe“, „fliegende Teller“ usw. geschildert und in der Folge auch bereits ausgiebig glossiert worden sind. Wir selbst haben in der Nummer des „E. Bl.“ vom vergangenen Freitag darüber etwas ironisch berichtet und die spontane Meinung vertreten, dass es sich dabei um eine ja recht „zeitgemäße“ Abwandlung der berühmten, alljährlich um diese Jahreszeit sonst in gewissen schönen Seen oder romantischen Fjorden und Meeresteilen – bzw. im Blätterwald – austauchende „Seeschlange“ handle.
Nun geht uns aber eine Beobachtungsmeldung zu – es ist unseres Wissen die erste aus der Schweiz bekannt gewordene -, die doch wohl die Selbstsicherheit diesen mysteriösen „Himmelskörpern“ gegenüber einigermaßen zu dämpfen imstande ist. Unser Gewährsmann, naturwissenschaftlich gebildet, verdient absolutes Vertrauen, und seine Beobachtung entspricht als solche zweifellos voll und ganz den Tatsachen.
Es war am Abend des 26. Juni, Zeit: zwischen 21.30 und 22.00 Uhr. Der Gewährsmann saß bei einbrechender Nacht noch vor seinem etwas erhöht über Langnau gelegenen Hause, aus dessen Garten man freie Sicht gegen die Schrattenfluh hat. Der Himmel war wechselnd bewölkt. Plötzlich erblickte er in Richtung Schrattenfluh, also am schon verdunkelten östlichen Himmelsgewölbe, eine stark leuchtende rötliche Scheibe, deren Widerschein an der Hauswand deutlich sichtbar war. Gerade das schreckte ihn auf; er glaubte zuerst, es handle sich um einen Kometen oder einen riesigen Meteoriten. Die „Scheibe“ erschien ungefähr in der Größe eines Vollmondes (Vollmond aber war erst am 3. Juli, eine volle Woche später) und verschwand nach kurzer Zeit sehr rasch hinter den Wolken. Die plötzliche rötliche Belichtung der Hauswand erschreckte den Beobachter, der sonst gar nicht zimperlich ist, und er erwartete spontan einen Knall, bzw. die Explosion des seltsamen Himmelskörpers. Dieser verschwand jedoch lautlos hinter den Wolken und erschien nicht wieder. Soweit die Beobachtung, die als „Phänomen“ (im Wortsinne) frappante Übereinstimmung mit einigen amerikanischen, und neuerdings skandinavischen, Schilderungen aufweist. Unser Gewährsmann kannte jene Meldungen aber nicht, er hatte bisher bloß unsere nicht auf Details eingehende Meldung in Nr. 79 vom 11. Juli gelesen. Seiner in keiner Weise befangenen Schilderung kommt daher zweifellos erhöhtes Gewicht zu. Es scheinen sich zur Zeit in der Tat Dinge abzuspielen zwischen Himmel und Erde, von denen die Völker, auf deren Rücken auch der nächste Krieg ausgetragen werden wird, noch keine Ahnung haben. Man könnte sich sehr wohl denken, dass gewisse Experimente, sei ihr Ursprung nun in den USA oder in der Sowjetunion zu suchen, von ihren Urhebern mit voller Absicht in diese Jahreszeit verlegt wurden, um Verwirrung über die Authentizität der verschiedenen Beobachtungen zu stiften. Das großangelegte Versuche mit ferngelenkten Geschossen, bzw. Untersuchungen der atmosphärischen Bedingungen in der Stratosphäre zwecks genauer Berechnung der Flugbahnen in dieser Höhe im Gange sind, dürfte kaum eine völlig falsche Annahme sein. Ob das im Oberemmental am Abend des 26. Juni beobachtete Phänomen damit im Zusammenhang steht aber kann nicht abgestritten werden. Wird die Menschheit sich mit fortschreitender „Zivilisation“ wieder in Höhlen unter die Erde verkriechen müssen, um endlich sicher zu sein vor der eigenen Bosheit? (Langnau im Emmental, EMMENTHALER-BLATT, 16. Juli 1947.)
In den Tagesneuigkeiten des Badener Tageblatt vom 13. Januar 1948 fand sich dies: New York. „Fliegende Untertassen“ sind erneut am Himmel der Vereinigten Staaten aufgetaucht. Nach den Erklärungen eines Obersten, der zum „Abfangen“ eines dieser geheimnisvollen Körper drei Flugzeuge starten ließ, flogen die „Untertassen“ in ungefähr 7000 Meter Höhe mit einer Geschwindigkeit von etwa 300 Stundenkilometern. Eine der Erkundungsmaschinen explodierte, ohne dass sie mit der „Untertasse“ in Berührung kam. [Dies ist eine überdramatische Erstdarstellung des Falls Thomas Mantell.]

Mars in Erdnähe hieß es am 19. Februar 1948 in der Rhein-Neckar-Zeitung mittels einer dena-Meldung: Die Astronomen des McDonald Observatorium auf dem Mount Locke in Texas richten in der Nacht zum Mittwoch ihre Fernrohre auf den in Erdnähe befindlichen Mars, der um Mitternacht ’nur‘ 113 Millionen Kilometer entfernt war. Die Beobachtungen galten in erster Linie der viel umstrittenen Möglichkeit von Leben auf unserem Nachbarplaneten.

Weltraumschiff – ein US-Projekt meldete am 26. Mai 1948 die Rhein-Neckar-Zeitung: Berkeyley (UP); Dr. Hugh L.Dryden, Direktor der Forschungsabteilung des staatlichen Instituts für Luftfahrtfragen in den USA, kündigte bei einem Vortrag in der California-Universität den Bau von Weltraumschiffen in absehbarerer Zeit an. Dryden bezog sich dabei auf die dafür nötigen Grundlagen-Forschungen mit Flugzeugen die Überschallgeschwindigkeit entwickeln können. Das Hauptproblem dieser Supersonicflights sei ihre sichere Steuerung und die Stabilität des Materials. Wenn diese Schwierigkeiten in genügender Erprobung bei Stratosphärenflügen behoben sei, könnte der Vorstoß in den Weltraum gewagt werden.

Im Mittelpunkt des Weltalls – Ist der Mensch ein Einsiedler im Kosmos? Riesenteleskop des Mount Palomar ist Antwort schuldig hieß es in einer Reportage von Hans Ostl in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 24. Dezember 1948:
Im gestirnten Himmel begegnen sich unzählige Weihnachtsgedanken. Während der Blick am Firmament verweilt, blickt das Weltall durch des Menschen Auge in seine Seele hinein. Und das Irdische in uns wird von der Ahnung beschämt, dass es über den Sternen vielleicht Wesen gibt, die nur ein mitleidiges Lächeln für unser ängstliches Treiben haben. Zwei Ereignisse des Jahres lassen es möglich erscheinen, darüber Aufschluss zu erhalten, ob wir Menschen der Erde mit Nachbarn im Weltall zu rechnen haben. Auf dem Mount Palomar in Kalifornien hat der Astronom Hubble mit dem Hale-Teleskop die Beobachtung des Kosmos aufgenommen, und amerikanische Wissenschaftler haben mit den ersten, noch unbemannten Weltraum-Raketen künstliche Monde geschaffen. Die letzte Tatsache mit den Möglichkeiten ihrer Weiterentwicklung bis zur Weltraumfahrt lässt es angebracht erscheinen, die Frage nach außerirdischen, mit Vernunft begabten Wesen zu stellen. Hubble hat vielleicht die Möglichkeit, uns bald eine Antwort zu geben. Er wird sein Teleskop u.a. auch auf den Mars richten, jenen Nachbarn der Erde, der durch Schiaparelli zu den mysteriösen Ruhm gelangte, von intelligenten Wesen bewohnt zu sein. Der italienische Astronom stützte diese, bis heute unwiderlegte Behauptung auf die angebliche Feststellung, die auffallend geraden Linien der Marsoberfläche seien stellenweise doppelläufig. Die Natur schafft keine so regelmäßigen Gebilde. Könnte jetzt Hubble diese „Kanäle“ als tatsächlich künstliche Veränderung der Marsoberfläche bestätigen, müsste gleichzeitig geschlossen werden, dass dort die „Menschheit“ ausgestorben ist. Denn zu Bauvorhaben, die noch auf der Erde wahrgenommen werden können, gehören hochentwickelte Geschöpfe. Diese müssten mit Energien umzugehen verstehen, die der Atomkraft entsprechen.
Man verstehe recht: bei den Marsen müsste der Umgang mit dieser Kraft bereits zum Standard, zur alltäglichen Gewohnheit zählen. Und es ist unwahrscheinlich, dass eine Generation auf solcher Kulturstufe der benachbarten Erde gegenüber passiv bleiben würde, während wir mit bedeutend geringeren Hilfsmitteln Expeditionen über die Erde hinaus vorbereiten.

Die Leistungen menschenähnlicher Wesen auf dem Mars wären bedeutend höheren Anforderungen ausgesetzt: wasser- und atmosphärisch arm, im Winterabstand von der Sonne für unsere Begriffe unerträglich kalt, machte es der Stern seinen Bewohnern nicht gerade angenehm. An der Tatsache der einstigen Bewohnerschaft wäre, wenn Hubble die Mars-Kanäle bestätigt, jedenfalls nicht vorbeizukommen. Die Wachstum-Forschung stünde dann vor der Frage, warum das Marsleben erstorben ist und ob zu unserer Zeit ein Leben auf anderen Sternen möglich ist. Sind es in erster Linie planetarische oder kosmische Einflüsse, die die Zeugung von Lebewesen bedingen? Mit anderen Worten: sind nur „erdklimatische“ Voraussetzungen (Wasser, Atmosphäre, Wärme, d.h. Sonnennähe) ausschlaggebend – oder sind jene Einflüsse maßgebend, die wir als Weltraumstrahlung bezeichnen? Auf unser Sonnensystem bezogen, bedeutet die erste Annahme, dass weit eher als der Mars die Venus Menschendasein ermöglichen müsste. Sie liegt der Sonne um etwa den gleichen Kurzabstand näher, um den der Mars weiter als die Erde von der Sonne entfernt ist. Dazu erdgroß, mit ähnlicher Atmosphäre und Schwereverhältnissen, könnte sie erdähnliche Wesen hervorbringen. Doch weder Schiaparelli noch sonst ein Himmelsforscher konnten Anzeichen entdecken. Mit der zweiten Annahme (kosmische Wachstumsbedingungen) könnte die Vermutung entstehen, dass ein Stern, der im Mittelpunkt der Weltraumstrahlung liegt, das günstigste kosmische Klima, die meisten Wachstumsbedingungen besitzt. Diese Hypothese wird durch Hubbles bisherige Beobachtungen auf dem Mount Wilson angeregt, mit einem Spiegelteleskop von der halben Brennweite des Gerätes auf dem Mount Palomar. Hubble stellte fest: kosmische Neben, Sternhaufen nach Art der Milchstraße, zeigten gerade noch erkennbar eine Fluchtbewegung. Der Vorgang spielte sich in Entfernungen zwischen 80 und 100 Millionen Lichtjahren ab – eine Strecke, die die Erde vielleicht seit ihrem Bestehen auf dem Weg um die Sonne zurückgelegt hat. Die Sekundengeschwindigkeit der Fluchtbewegung errechnete Hubble mit 21.000 km. Näher gelegene Objekte wiesen eine geringere Tendenz auf. Für diese Betrachtung wesentlich war die Feststellung, dass die Fluchtbewegung gleichmäßig von der Erde fort nach allen Seiten verlief.
Die Erde im Mittelpunkt des Kosmos? Das Weltbild, das mit Keppler und Galilei eingestürzt war, schien in riesenhaftem Ausmaß vergrößert wiedererstanden zu sein. So anmaßend es klingt: nicht im Kindergarten unseres Sonnensystems, sondern im Kernpunkt der gesamten Sternenwelt sollte sie stehen. Hubble zweifelte mit den Skeptikern, denn ein Vielfaches der erreichten Entfernung lag noch dahinter. Würden die Beobachtungen bei größerem Abstand von der Erde eine Bestätigung finden oder als Täuschungen widerlegt werden? Das Hale-Teleskop erreicht bei 200 Millionen Lichtjahren das Doppelte der bisherigen Reichweite und gestattet die Erforschung eines achtfachen des bisher eingesehenen Weltraumes. Erinnern wir uns, dass wir den letzten Abschnitt der Betrachtungen mit der Annahme begannen, dass die Mittelpunktslage im Weltall die günstigste Entwicklungsbedingung für Lebewesen bedeutet. Von Hubbles weiteren Arbeiten erwarten wir also den Beweis, dass die Sternenflucht allseitig und mit zunehmender Beschleunigung vor sich geht. Wir hätten dann die Gewissheit über den Standort der Erde und könnten vermuten, dass zu irgendeiner Zeit der von intelligenten Wesen bewohnte Mars Vorgänger der Erde im Mittelpunkt der Welt war. dass sich dieser Mittelpunkt mit der Zeit verschoben hat, erscheint glaubhaft. Wenn die obengenannte Fluchtbewegung mit der Entfernung zunimmt, muss sie im Abstand, wo sie Lichtgeschwindigkeit erreicht, zur Auflösung der Materie führen. Dieser Sternenschwund kann nicht ohne Gleichgewichtsverschiebung im Innern des Sternenalls vor sich gehen. So könnte in der kurzen Zeitspanne einer Weltsekunde die Erde die Nachfolge des Mars angetreten haben. – Wir erwarten die Bestätigung, die Hubble am Riesenteleskop des Mount Palomar finden wird.

Stratosphären-Diskus meldete am 16. Juni 1949 Unser Tag aus Offenburg:

Während in Deutschland die Luft ziemlich rein geworden ist vom Sirenengeheul, Geheul von Ferngeschossen und ferngelenkten Bombern, fliegen in Amerika immer phantastischere „Gegenstände“ in der Luft herum, für die selbst die Nachrichtenagenturen noch keine Namen wissen, sondern nur erst ihre geahnten Wirkungen: Atombomben und V 1, V 2 sind überholt. Es gibt jetzt den Super-V 2, eine Rakete, die von jedem beliebigen Punkt des Erdballs nach jedem anderen gelenkt werden kann, es gibt fliegende Festungen „Super-Forteress“, es werden „Stratosphären-Inseln“ gemeldet, die als neue Trabanten der Erde mit dem Mond konkurrieren sollen, und radioaktive Wolken und länderverpestende Bazillennebel. Jetzt untersucht die Universität Chicago Reste mysteriöser Projektile, deren Flug von vielen Zeugen aus verschiedenen Provinzen der USA beobachtet worden ist. „Fliegende Untertasse“, „Teller“, „Riesen-Diskus“ nennt sie das Publikum, und als solches werden sie von den Nachrichtenagenturen gemeldet. Auch aus Schweden, Norwegen, sogar Australien berichtet man von ihnen seit Monaten.
Das Neueste: Es sind Scheiben von 60 Meter Durchmesser, die in 500 Meter Höhe waagerecht fliegen, in Gruppen, dann plötzlich Halt machen, senkrecht zu Höhen mehreren tausend Meter steigen und sich dort in einem flüssig-glühenden Metallregen auflösen. Die neuen Amerikameldungen über diese „Waffen der Zukunft“ widersprechen sich aufs äußerte. Einmal soll es sich um Todesmaschinen handeln, die alles bisher Dagewesene in Schatten stellen – dann folgt die Meldung: es handele sich nur um harmlose Varietenummern (gleich den fliegenden Cowboy-Hüten oder Bumerangs, die fliegen, kreisen, stehen und auf den Werfer zurückeilen), um von der Meldung abgelöst zu werden, dass die Nachricht von einer Varietenummer nur ein fadenscheiniger Deckmantel sei, um von dem Geheimnis der neuen Waffe abzulenken. So verwirren sich die Begriffe von Sein und Schein, – eine Perspektive, die Amerika geläufig ist, wie es die Themen der letzten Theaterschlager in USA zeigen, Europa aber rätselhaft bleibt. Man erinnere sich an die Anfänge des Radio, als plötzlich „Botschaften aus dem Weltall“ und „Signale vom Mars“ ankamen, ja ein Reklamehörspiel, das im Stile Jules Verne’s und Wells‘ eine Invasion vom Mars her schilderte, vom naiven Publikum für bare Münze gehalten wurde und während des Sendens eine Riesen-Weltuntergangspanik schuf, sodass die Menschen bereits auf die Straße liefen und zum Himmel starrten. Das Amerikapublikum ist jugendlich-empfänglicher – daher rechnet es mit weitergesteckten Möglichkeiten – als wir. Die Folge ist: Die weniger gehemmte Phantasie schafft ihrerseits Phantastisches, nicht umsonst heißt Amerika das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Auf der Spur der „Fliegenden Untertassen“ – so am 23. August 1949 die UP-Meldung aus Washington in der Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung: In den letzten Jahren spielten die „Fliegenden Untertassen“ eine große Rolle in der amerikanischen Presse und Öffentlichkeit. Flache Scheiben waren immer wieder am Himmel beobachtet worden und hatten zu phantastischen Gerüchten Anlass gegeben. Ein Untersuchungsausschuss hat nun eine Spur gefunden, die das Geheimnis vielleicht enträtseln könnte. In einem alten Werkzeugschuppen wurden zwei seltsam aussehende Apparate entdeckt, die Untertassen im Großformat ähneln. Sie sind am Rumpf mit einem Rad und einem Propeller versehen. Ein gewisser Jonathan Caldwell hatte die, jetzt ziemlich verrosteten, Apparate vor dem Krieg gebaut. Caldwell ist nicht mehr auffindbar. In der Nähe des Schuppens wohnt jedoch ein Mechaniker, der Caldwell beim Bau dieser Apparate geholfen hatte und nun der Polizei bestätigte, dass einer der Apparate einmal geflogen sei. Spezialisten der Luftstreitkräfte halten es jedoch für ausgeschlossen, dass diese Instrumente die „Flying Saucers“ darstellten könnten. Sie forschen allerdings jetzt nach dem Aufenthaltsort und dem Verbleib Caldwells, da dieser ja die Monstren fortentwickelt und daraus die „Fliegenden Untertassen“ gebaut haben könnte. Bis sie auf diese – vielleicht richtige – Spur gelangten, hatten die Luftstreitkräfte jahrelange Untersuchungen angestellt.

Im Archiv des Mannheimer Morgen fanden wir eine nicht in der Zeitung verwendete Agenturmeldung aus dem Jahre 1949, die mit Weltraumschiffe eines anderen Planeten? Augenzeuge berichtet über Fliegende Untertassen – Schneller als Raketen überschrieben war, hier der Text: In der weit verbreiteten Märzausgabe des amerikanischen Magazins „True“ berichtete ein Marineoffizier über die Wahrnehmung der berühmtberüchtigten, sogenannten „Fliegenden Untertassen“. Der betreffende Augenzeuge ist einer der führenden Mitarbeiter der Raketenversuchsstation der amerikanischen Marine in den Wüsten Mexikos. Bekanntlich erregten die geheimnisvollen flachen Körper, die in gewissen Zeitabständen über den europäischen und amerikanischen Kontinenten gesichtet wurden, immer wieder die Weltöffentlichkeit. Sie sind unter dem Begriff der obengenannten „Untertassen“ allgemein bekannt geworden. Der Augenzeuge nun, der sie in den vergangenen Wochen zum ersten Mal erblickte, ist der festen Überzeugung, dass es sich hierbei um Weltraumschiffe oder zumindest um ferngelenkte Körper eines anderen Planeten handelt. Sie traten in dem Augenblick zum ersten Mal auf, als man Versuche mit neu konstruierten, ferngelenkten Raketen machte. Der Marineoffizier sah eine riesige, diskusförmige Scheibe, deren Durchmesser er auf 30 m schätzte. Sie bewegte sich in einer Höhe von etwa 80 km und hatte eine Geschwindigkeit von 7 km in der Sekunde. Selbstverständlich waren zu diesen Beobachtungen die komplizierten optischen Messgeräte notwendig, mit denen man auch die abgeschossene Rakete verfolgte. Bei einer anderen Gelegenheit, behauptet der Beobachter, dass zwei kleinere dieser Scheiben sogar eine Fernrakete, die mit einer Geschwindigkeit von 700 m in der Sekunde in die Atmosphäre stieg, sozusagen verfolgten, und sie mit Leichtigkeit „überholte“.
Schauplatz dieser sensationellen Beobachtungen waren die Organ Mountains in Neu Mexiko. Bisher liegen keine weiteren Augenzeugenberichte vor. Die Wissenschaftler stehen noch immer vor einem Rätsel über Beschaffenheit und Herkunft dieser Erscheinungen. „Ausführung, Konstruktion und Flugweise dieser Untertassen bestätigen mir“, so schließt der Bericht, „dass irgendwo im Weltenraum eine uns weit überlegene Intelligenz vorhanden sein muss, die diese geheimnisvollen Apparate in Bewegung setzt. Ich bin sogar der Ansicht, dass diese fliegenden Scheiben von uns unbekannten Wesen bemannt sind.“

Seltsame Himmelserscheinung hieß es aus Toulouse und dpa verbreitete es hierzulande, am 18. Oktober 1949 druckte es auch die Rhein-Neckar-Zeitung:

Die Einwohner des südfranzösischen Städtchens Gaillac in der Nähe von Toulouse waren am Sonntag Zeugen einer seltenen Himmelserscheinung. Sie gewahrten am Morgenhimmel eine leuchtende Kugel, die einem Kometen ähnlich sah und mit mäßiger Geschwindigkeit nach Norden zog. Der Himmelskörper hinterließ einen Schweif, der in allen Farben des Sonnenspektrums, sonders auffallend aber in rot und grün, leuchtete. Fünf Minuten [?], nachdem der Meteor am Horizont verschwunden war, wurde die Luft von Explosionen erschüttert, deren Entfernung auf etwa 100 km geschätzt wurde.

Eine dpa-Meldung aus New York ist zum 29. Dezember 1949 datiert gewesen und wurde von uns im Archiv des Mannheimer Morgen geborgen. „Von einem anderen Stern“ ist sie überschrieben und hat nachfolgenden Text: Es ist schon einige Zeit her, seit ein Hörspiel von Orson Welles den Amerikanern die Gefahr einer Invasion von Marsmenschen so plastisch vor Augen führte, dass eine weitverbreitete Panik die Folge war. Nun hat es den Anschein, als sollten die Phantasien des amerikanischen Hörspielautors weit in den Schatten gestellt werden. Wenn eine Veröffentlichung der amerikanischen Zeitschrift True auf Wahrheit beruht, erhält die Erde schon seit 175 Jahren ständig Besuche „von einem anderen Stern“. Seit Jahren liest man in der Weltpresse dann und wann Sensationsmeldungen über riesige „Fliegende Untertassen“, die irgendwo leuchtend am Nachthimmel gesichtet wurden, über „geheimnisvolle Projektille“, die sich in Ostwestrichtung bewegten, über „geheimnisvolle Feuerkugeln“ und andere unerklärliche Himmelserscheinungen. Aus allen Teil der Welt kamen solche Meldungen, aus Deutschland so gut wie aus Amerika. Einige klangen phantastisch, andere wurden von offizieller Seite bestätigt, aber niemals ist es gelungen, eine plausible Erklärung für die geheimnisvollen Vorgänge zu finden. Jetzt endlich meldet sich ein amerikanischen Luftfahrtsachverständiger zu Wort und behauptet, dem Geheimnis auf den Grund gekommen zu sein. Der ehemalige Flugzeugführer der USA-Marineluftfahrtstreitkräfte und frühere Informationschef der Luftfahrtsabteilung im USA-Handelsministerium, Donald E. Keyhoe, behauptet in der Neujahrsnummer der amerikanischen Zeitschrift True: „Die fliegenden Scheiben sind echt. es handelt sich um Flugapparate, mit denen lebende vernunftbegabte Beobachter von einem anderen Planeten die Zustaände auf der Erde studieren.“ Keyhoe geht mit seinen Behauptungen noch weiter. Diese Forschungsflüge sollen bereits seit 175 Jahren durchgeführt werden. Angeblich häufen sich die Besuche mit diesen überaus fortschrittlichen Flugzeugtypen in der letzten Zeit ganz besonders, und – angeblich sind die Feststellungen Keyhoes von „unterrichteten Stellen“ in vollem Umfang bestätigt worden. dass in der letzten Zeit so wenig Berichte über diese Erscheinungen einliefen, erklärt Keyhoe damit, dass die Beobachter Angst hatten, sich lächerlich zu machen. Keyhoe spricht von drei verschiedenen Typen solcher Flugapparate, von denen einer unbemannt sein soll, und behauptet, die Bewohner jenes unbekannten Planeten hätten den Menschen eine technische Entwicklung von etwa 225 Jahren voraus. Die Form der „Fliegenden Untertassen“ entspreche etwa den Vorstellungen, die sich amerikanische Wissenschaftler von dem Stand der flugtechnischen Entwicklung nach etwa 50 Jahren machen.
1950 erschien im Münchner Kauka-Verlag ein Sonderheft der Heftromanserie „Neues Kriminal-Magazin“ unter dem Titel „Tatsachenbericht. Fliegende Untertassen – Das Welträtsel der Gegenwart“. Das Romanheft war im bekannten Format der sogenannten Schundromane am Kiosk abgehalten. Hier wurde das Protokoll des Funksprechverkehrs zwischen Thomas Mantell und dem Bodenstation Godman Field abgedruckt und auch in einem Beitrag die Theorien des Donald Keyhoe vorgestellt.

Besucher von dem Planeten Venus? fragte am 14. Januar 1950 die Frankfurter Rundschau: Die Sensation der rätselhaften „Fliegenden Untertassen“, welche in den USA schon vor Monaten die Gemüter beunruhigte, war viel zu gut und viel zu aufregend, um allein durch trockene Gutachten und Stellungsnahmen Wissenschaftler Institute eines plötzlichen Todes sterben zu können. Erst jetzt wieder, zu Anfang des neuen Jahres, häuften sich Meldungen von Augenzeugen, die mysteriöse, scheibenförmige Flugkörper am Himmel gesehen haben wollten. Als das verbreitete Magazin True („Wahr“) in seiner letzten Ausgabe folgenden Satz abdruckte: „Während der letzten 175 Jahre war der Planet Erde unter der systematischen Überwachung und Beobachtung lebender, intelligenter Wesen, die von einem anderen Planeten herkamen“, schien es für viele Leichtgläubige erwiesen, dass die „Fliegenden Untertassen“ nichts anderes seien als Pfadfinder-Flugzeuge aus dem interplanetarischen Raum. Hunderte von Zeugen wiederholten diese faszinierende Geschichte, und Radiokommentatoren erfanden noch etwas dazu: es nutzte wenig, dass ein Sprecher des US-Luftfahrtministeriums feststellte, die Untersuchungen des Falles „Untertassen“ habe keinerlei Anhaltspunkte für die interplanetarische Herkunft der Flugkörper ergeben.
Schon vier Monate vorher hatte man in Los Angeles wissen wollen, dass neugierige Bewohner eines Nachbarplaneten die Versuche auf dem Raketen-Erprobungsfeld White Sands mit Aufmerksamkeit verfolgten; durch „Mund-zu-Mund-Verstärkung“ hatte dieses Gerücht noch einige Steigerungen erfahren: So sollte angeblich ein großes Raumschiff in Neu Mexiko bei einer missglückten Erdlandung in Flammen aufgegangen sein; die 15 „Mann“ starke Besatzung habe dabei den Tod gefunden. Glücklicherweise wären aber einige intakte Instrumente gerettet worden, darunter ein geheimnisvoller Radioempfänger, mit dessen Kopfhörer noch für kurze Zeit unirdische Laute vernehmbar gewesen seien. Während amerikanische Experten die Trümmerstätte durchsuchten, sei in der Nähe ein zweites Raumschiff mit zwei Mann Besatzung aufgeschlagen, deren Körper vorher herausgeflogen und infolgedessen noch gut erhalten waren. Die Besucher von „außerhalb“ seien etwa einen Meter groß, etwas primitiv, ja fast affenähnlich gestaltet gewesen. Die Überreste habe man sofort in das Rosenwald-Institut in Chicago überführt, um sie näher zu untersuchen.

Quelle: http://cenap.alien.de/chronicles.htm

Gruß an die Interessierten

TA KI