„Das Geheimnis der schwarzen Dreiecke“ – Frank Schwede stellt sein neues Buch vor!


Schriftsteller und Buchautoren sind ja bekanntlich eine seltsame Spezies. Beißen sie sich an einem Thema fest, lassen sie so schnell nicht wieder los. Man beißt sozusagen in die Story, wie eine Hundeschnauze in einen Ball. Auch bei mir war das so. Wobei dieses Buch sogar ein ganzes Spektrum von Themen abzudecken versucht, die aber auch gleichzeitig alle Teile eines großen Puzzles sind. Denn alle in diesem Buch angesprochenen Themenbereiche gehören auf eine bestimmte Weise zusammen. Auch wenn das vielleicht auf den ersten Blick nicht sofort auffällt und viele Leser beim schmökern denken: Och, was hat das denn mit dem Thema UFOs zutun. In diesem Fall sage ich dem Leser dann: Sehr viel. Aber nur wer das Buch aufmerksam und vor allem auch zwischen den Zeilen liest, wird den Zusammenhang entdecken.

Um das Buch zu verstehen, muss man wissen, dass die Menschheit seit Tausenden von Jahren in einer Matrix gefangen gehalten wird, die es auf Anhieb unmöglich macht, Sinn und Unsinn einer Sache zu erkennen und zu verstehen, vor allem aber lässt diese Matrix nicht zu, dass System in seiner komplexen Ganzheit zu durchschauen. Man muss wissen, dass das System durchaus clever und vor allem intelligent aufgebaut ist und es oft selbst durchaus auch gebildete Menschen schwer haben, dieses System in seiner Perfidie zu enträtseln.

Jeder Mensch befindet sich gewissermaßen von der Einschulung bis zur Rente in einem Hamsterrad. Dieses Hamsterrad wird ihm, wenn man so will, gratis in die große Schultüte gepackt. Und in diesem Käfig hat er sich gefälligst, wie ein williges Nagetier, zu bewegen, Blick und Ohren nach vorne, was außerhalb dieses Blickfeldes geschieht, hat  diesen Menschen nicht zu interessieren. Klar, dass an Menschen, die in einem solchen Käfig leben, dass wahre, das tatsächliche Leben, vorbei zieht, ohne dass sie auch nur einen Blick darauf erhaschen können.

Um auf das Thema des Buches zu sprechen zu kommen, heißt das, dass in den zurückliegenden siebzig Jahren die Technik einen gewaltigen Schub erfahren hat, einen Quantensprung, den nicht einmal ein Prozent der Menschheit wahrgenommen hat, weil es ihr nicht gestattet wurde, an diesem Fortschritt teilzuhaben, weil eine machthungrige Elite allein die berühmten Lorbeeren einsammeln möchte, weil moderne Technologie das Leben aller Menschen auf dem Planeten verändern würde, was zahlreiche Konzerne natürliche in die berühmte finanzielle Bredouille bringen könnte, wie Leser meines Buches ausführlich erfahren.

Denn die Technologie, von der in diesem Buch die Rede ist, basiert auf der Technologie der freien Energie. Eine Technologie, die bahnbrechend und wegweisend ist und Verbrennungsmotoren komplett überflüssig machen würde. Mal Hand aufs Herz: es ist doch paradox, dass Politiker auf der ganzen Welt vom Klimawandel reden, aber niemand aus der politischen Elite wirklich etwas dagegen tut, außer ein wenig Kosmetik aufzutragen.

Das ist, wie wenn man auf ein faltiges Gesicht dick Puder packt. Oberflächlich wirkt es zwar für den außenstehenden Betrachter glatt und vielleicht auch ein wenig jugendlich, aber wie es darunter aussieht, sieht nur der Betroffene selbst und das macht den Mensch am Ende fertig, denn er bleibt trotzdem der Alte, mit all seinen hässlichen Falten. Nur ein chirurgisches Lifting würde einen wirklich tiefgreifenden und immer sichtbaren Erfolg erbringen. So ist das auch mit dem Klimawandel: niemand aus der globalen Politikerkaste will wirklich chirurgisch intervenieren und dem „Verbrennungswahnsinn“ auf der Straße und in der Industrie ein Ende setzen. Schließlich steht ja eine Menge „Kohle“ auf dem Spiel. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Natürlich ist es anstrengend, sich mit solchen Themen zu beschäftigen. Es ist nicht leicht, sich selbst einzugestehen, dass man über viele Jahre Lügen statt der Wahrheit Glauben geschenkt hat – aufgrund der Tatsache, dass man so erzogen wurde, nur das zu glauben, was einem von der Obrigkeit erzählt wird. Es ist in der Tat schwer, sich aus dem Gedankengefängnis zu befreien und ein selbstständig denkender Mensch zu werden. Ich denke, dass die Eliten große Angst davor haben, dass die Menschen sich von den alten Verhaltens- und Denkmustern befreien. Schließlich ist für die Eliten nichts gefährlicher, als ein selbstbewusster, selbstdenkender Mensch, dem man so schnell nichts vormachen kann. Und tatsächlich ist es so, dass die Zeit der alten Freigeister offenbar vorbei ist. Es gibt sie nicht mehr. Vor allem nicht mehr unter den jungen Studenten. Hier herrscht ein noch nie da gewesenes Elitedenken vor, das mir echte Sorge bereitet.

Deutlich erkennbar wird das durch die uns seit geraumer Zeit fest vorgegebene Denk- und Sprechweise. Mittlerweile wird es ja den Menschen von der herrschenden Elite vorgeschrieben, was sie gut und was sie schlecht zu finden haben. Ein offener Diskurs, wie er noch vor gut zwanzig Jahren möglich war, ist mittlerweile nahezu ausgeschlossen. Und wer sich per du nicht an die Spielregeln halten will, ist eben ein Rechtspopulist. Das sind die Spielregeln des Neoliberalismus, den wir seit der Schröder-Regierung auch in unserem Land haben und der von Legislaturperiode zu Legislaturperiode immer weiter  verfeinert und ausgebaut wird. Neoliberalismus heißt Elitenpolitik für Eliten und Kapitalisten. Eine Politik, die wir bereits aus den Vereinigten Staaten der frühen 1990er Jahren kennen und die nun auch uns mit voller Wucht getroffen hat.

Eine Politik, die alles wegrasiert, was nicht in die Norm passt und den Eliten gefährlich werden könnte. Neoliberale Politik hat übrigens nichts mit Demokratie zu tun. In der neoliberalen Politik zählt schließlich die Meinung der breiten Masse nicht, hier zählen nur die Vorgaben der elitären Gesellschaft, was dementsprechend auch zu einer wirtschaftlichen Umverteilung führt, wie wir sie schon seit geraumer Zeit erleben. Das heißt, einer neoliberalen Politik geht auch immer eine Spaltung der Gesellschaft voraus.

Was das auf mein Buch bezogen heißt, möchte ich in einem knappen abschließenden Absatz sagen: Mit einer Spaltung meine ich in diesem Fall nicht nur eine wirtschaftliche Spaltung, sondern auch eine Spaltung des Wissens und der Aufklärung. Es existiert meiner Meinung nach seit mehr als einhundert Jahren eine Parallelgesellschaft, in der andere Gesetzmäßigkeiten vorherrschen, in der eine andere, eine völlig revolutionäre Technologie vorherrscht, die seit dem Untergang von Atlantis vielleicht nie aufgehört hat zu existieren. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass ein Großteil der Bevölkerung bewusst im Zustand einer veränderten Zeitlinie gehalten wird, eine Zeitlinie, in der eine andere, eine veränderte Realität vorherrscht und in der diese Technologie keinen Raum einnimmt. Deutlich machen möchte ich das in dem Kapitel über das berühmte Philadelphia Experiment. Auch hier wurde schließlich mit Zeitmanipulation gearbeitet und ich denke, dass dies auch heute noch getan wird, nur viel perfider und verfeinerter eben.

Ich denke, dass wir gerade an der Schwelle zur Wahrheit stehen, dass sich uns die Wahrheit ganz langsam und leise nähert, dass wir sie in kleinen und leicht verdaulichen Dosen bekommen. Und ich bin mir sicher, dass auch dieses Buch seinen Beitrag dazu leisten wird.

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Quelle: https://dieunbestechlichen.com/2017/09/das-geheimnis-der-schwarzen-dreiecke-frank-schwede-stellt-sein-neues-buch-vor/

Danke und Gruß an Reiner Feistle

TA KI

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Erste Gesundheits und Informationstagung im Chiemgau 14.-15. Oktober 2017


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Wir sind auch dort. https://www.lakhovsky.ch

Dank an TAKI & https://daserwachendervalkyrjar.wordp…

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Danke sehr wir freuen uns sehr auf Euch und viele Andere
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Liebe Grüße
TA KI

1. Alternative Gesundheits- und- Informationstagung im Chiemgau vom 14.- 15. Oktober 2017


 

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Gruß an die Teilnehmer

TA KI

Ein geheimes Tagebuch, UFOs und grüne Landschaften – was geschah wirklich nach Ende 2. Weltkriegs in der Antarktis?


Zwischen August 1946 und Februar 1947 starteten die USA die „Operation Highjump“. Noch wird sie als Invasion der Antarktis bezeichnet. Eine Legende geht davon aus, dass die USA in Panik verfielen, dass die Vereinigten Staaten von fliegen Untertassen überfallen werden.

Eine andere spricht davon, dass die USA nach Mineralvorkommen wie Kohle oder Öl suchten und Militärbasen dort errichten wollten. Was sie anschließend auch taten.

Die Operation stand unter der Leitung von Marineoffizier Admiral Richard E. Byrd, der mit einer ganzen Armada an Flugzeugen, 13 Kriegsschiffen, einem Flugzeugträger (USS Phillipine Sea) und rund 5000 Mann startete. Und dann ist da noch das geheime Tagebuch des Admiral Byrd, das mehr Fragen als Antworten liefert.

Von Frank Schwede.

Welcher Umstand versetzte das Pentagon in einen derartigen Panikmodus? Immerhin fand diese kostenaufwendige Operation kurz nach Ende des 2. Weltkriegs statt, als die US Wirtschaft praktisch am Boden lag. Es begann der Kalte Krieg zwischen dem Westen und Russland.

Da stellt sich heute noch die berechtigte Frage, warum die USA derartige viel Geld und militärische Stärke in ein solches Projekt investierten, um in die entlegenste Gegend der Erde zu reisen. Nach Ende der Operation sind nur wenige Details darüber bekannt geworden.

Immerhin ist bekannt, dass mehr als 70.000 Fotos während der insgesamt 220 Flugstunden angefertigt wurden, dabei haben mehrere Mitglieder Berichten zufolge aufgrund von Flugzeugabstürzen ihr Leben verloren.

Kurz nach seiner Ankunft zurück in den USA wurde Admiral Byrd ins Pentagon zitiert, wo er eine Unterredung mit Verteidigungsminister James Forrestal hatte. In einer anschließenden Presserklärung hieß es dann:

„Admiral Byrd erklärte heute, dass es für die Vereinigten Staaten geboten war, unmittelbare Verteidigungsmaßnahmen gegen feindliche Regionen zu initiieren.“

Später war dann die Rede davon, dass der Feind fliegende Objekte gewesen seien, die mit atemraubender Geschwindigkeit von Pol zu Pol fliegen. Wer aber waren diese Feinde? Viele Zeugen behaupteten später, dass es die Überreste der deutschen Armee gewesen seien, die sich eine Basis in der Antarktis eingerichtet hätten.

Aber gab es wirklich deutsche Basen in der Antarktis? Angeblich hatte Adolf Hitler Berichten zufolge noch vor dem 2. Weltkrieg Erkundungen zu den Polen eingeleitet.

Tatsächlich soll 1938 unter dem Kommando von Alfred Ritscher ein Forschungsschiff namens „Schwabenland“ in die Antarktis aufgebrochen sein. Die Mannschaft soll hier ein Stück Land in Besitz genommen haben, unter dem Namen „Neuschwabenland“.

Offiziell plante man hier eine eigene Walfangflotte aufzubauen, um unabhängig von Rohstoff-Importen zu werden und so ganz nebenbei ließ sich aus Walfett ja auch noch Nitroglcerin herstellen, das sich vorzüglich als Waffensprengstoff eignet.

Hatten die Nazis also wirklich einen großen Plan – oder ist die Legende nichts weiter als Seemannsgarn? Wenn man nun der Legende glaubt schenkt, zeigte das Naziregime tatsächlich großes Interesse am ewigen Eis da draußen, weit abgeschieden vor den Augen der Weltöffentlichkeit.

Immerhin bot diese Region zu der Zeit noch ideale Bedingungen, geheime Vorhaben und Projekte vor Öffentlichkeit zu verbergen. Und natürlich bietet diese Landschaft auch reichlich Stoff für so manch abenteuerliche Story. Doch darf man darüber hinaus auch nicht vergessen, dass an nahezu jeder Geschichte auch ein Funken Wahrheit haftet.

Gerne wird in diesem Zusammenhang das Interesse an der Antarktis auch auf den okkulten Hintergrund der Nazi-Herrschenden zurückgeführt, von denen viele Mitglieder der geheimen „Thule-Gesellschaft“ gewesen sein sollen. Sie waren davon überzeugt, dass die Erde hohl und im Innern bewohnt ist.

Davon gehen auch alte tibetische, indische sowie griechische Schriften aus. Und die sagen, dass „Ultima Thule“ einmal die Hauptstadt des Kontinents „Hyperborea“ gewesen sei. Übrigens soll dieser Kontinent laut den Schriften älter als Atlantis und Lemuria sein.

Die Schriften sagen auch, dass die Bewohner dieses Kontinents eine technisch weit fortgeschrittene Zivilisation waren. Der Kontinent soll einmal im Nordmeer gelegen haben und durch die Eiszeit gesunken sein. Glaubt man der Legende weiter, dann sollen die Menschen mithilfe riesiger Maschinen Tunnel in die Erdkruste errichtet haben und bis heute als Reich Agharta im Innern der Erde leben.

Selbst der Dalai Lama gibt an, dass unterirdische Reich und deren Herrscher der Welt zu kennen. Die Legende sagt weiter, dass sich jenes unterirdische Reich über Tausende von Jahren unter der gesamten Erdoberfläche ausgedehnt habe.

Die Mitglieder der Thule-Gesellschaft vermuteten also den Eingang zum Erdinneren am Nord- oder aber am Südpol. So lief am 17. Dezember 1938 die „MS Schwabenland“ unter dem Kommando von Alfred Ritscher zu einer Antarktis-Expedition aus.

Ob das nun das wirkliche Grund der Nazis war und ob sie tatsächlich eine Geheimbasis in der Antarktis errichtet haben, ist indes bis heute unklar. Gesicherte Informationen darüber liegen nicht vor, vieles spricht noch heute dafür, doch mangelt es auch hier an handfesten Beweisen.

Es gibt Hinweise, dass im Jahr 1939 ein Pendeldienst mit der „MS Schwabenland“ eingerichtet wurde, um Bergbautechnik, Gleise und Loren in die Polarregion zu transportieren. Das könnte also durchaus ein Indiz dafür sein, dass hier eine unterirdische Anlage errichtet wurde. Rätselhaft bleibt auch die Umsiedlung zahlreicher deutscher Wissenschaftler in die Antarktis, im Jahre 1942.

Möglich also, dass hier tatsächlich an irgendeinem Geheimprojekte gearbeitet wurde. Oder hatten die Deutschen am Ende vielleicht doch Informationen und Kenntnisse über etwas, das bis heute nicht an die Öffentlichkeit gelangen darf?

Ein Geheimnis, das vielleicht in den Tiefen des ewigen Eises schlummert und von dem bis heute nur wenige Menschen Kenntnis haben und die, die sie haben, schweigen. Doch der Reihe nach.

Vermuteten die USA geheime Nazi-Technologie?

Bis heute gehen viele Geschichtsschreiber von der Tatsache aus, dass die USA Kenntnis darüber hatten, was die Nazis da in der Antarktis treiben und dass sich Adolf Hitler und seine gesamte Führungsriege am Südpol verschanzt hielten. Und vielleicht sickerte ja wirklich durch Geheimdienstkanäle die eine oder andere Information.

Wenn dem so ist, wollte Washington ganz sicher nichts dem Zufall überlassen. Vor allem dann nicht, wenn es hier um geheime und hochbrisanten Technologie ging. Also gehen wir an dieser Stelle einmal von der Tatsache aus, dass das Pentagon Kenntnis über eine große Sache hatte, sonst wäre es vermutlich nie zu einem derart großen Aufmarsch gekommen.

Immerhin war diese, als Manöver getarnte Operation, die mit Abstand größte Militäroperation, die je auf dem Südkontinent stattgefunden hat. Was also wusste das Pentagon? Dass es da nicht nur um den Aufbau einer Walfangflotte ging, dürfte indes jedem Beobachter klar sein.

Ein derart „Großer Bahnhof“ wird nur dann aufgeboten, wenn es um etwas ganz Großes geht. Interessant dürfte in diesem Zusammenhang die vorliegende Aussage von Kommandant Richard Byrd sein, in der er vor einer Invasion feindlicher Flugzeuge aus der Polarregion gewarnt haben soll.

Hier aber geht die Interpretation der Aussage auseinander. Viele Beobachter sprechen von einer Invasion sowjetischer Flugzeuge, andere wiederum, wie auch Byrd offenbar selbst, von geheimnisvollen Flugscheiben.

Wobei die letztere wohl offenbar zutreffend ist. Denn tatsächlich soll Admiral Byrd nach seiner Rückkehr in Washington von einem Überfall durch fliegende Untertassen gesprochen haben, die, so Byrd, mit hoher Geschwindigkeit aus dem Wasser geschossen kamen und dem Flottenverband schweren Schaden zugefügt haben sollen.

Ein Armeemitglied und direkter Augenzeuge des Flugscheibenangriffs mit dem Namen John Syerson, beschrieb den Überfall mit folgenden Worten:

„Die Dinger tauchten aus dem Wasser wie vom Teufel verfolgt auf und flogen mit solcher Geschwindigkeit zwischen den Masten herum, dass durch die Windwirbel die Antennen rissen. Einige Flugzeuge, die es geschafft hatten, von der „Casablanca“ zu starten, sind wenige Augenblicke später, getroffen von unbekannten Strahlen, die aus den Untertassen kamen, neben dem Schiff abgestürzt. Ich befand mich zu dem Zeitpunkt auf dem Deck der „Casablanca“ und begriff überhaupt nichts. Diese Dinger flogen völlig geräuschlos zwischen unseren Schiffen und spuckten tödliches Feuer.

Plötzlich ging der Torpedoboot-Zerstörer „Maddock“, der sich zehn Meilen von uns befand, in Flammen auf und begann zu sinken. Trotz der Gefahr entsandten andere Schiffe Rettungsboote. Der Alptraum dauerte etwa zwanzig Minuten. Als die fliegenden Untertassen wieder ins Wasser abtauchten, begannen wir unsere Verluste zu zählen. Sie waren furchtbar.“

Sollte sich der Überfall also tatsächlich so zugetragen haben, wie er von Sayerson beschrieben wurde, steht die hier Frage im Raum: woher kamen diese Flugscheiben? War es der Angriff einer fremden Macht, die vielleicht tatsächlich eine Basis am Südpol hat, oder waren es Hitlers Leute, die dort den immer wieder viel zitierten Bau ihrer sogenannten Reichs-Flugscheiben fortsetzten, beziehungsweise vollendeten?

Vielleicht erfuhren die Geheimdienste der USA tatsächlich von diesem Vorhaben und schickten deshalb bewusst einen riesigen Flottenverband an den Südpol. Wenn dass wirklich so war und den USA Informationen über eine derartig neue Technologie vorlagen, dann macht diese großangelegte Operation natürlich Sinn.

Denn wenn die Deutschen tatsächlich im Besitz derartig moderner Technologie waren, mussten die USA natürlich handeln, um in den Besitz dieser Wunderwaffen zu gelangen. Dann ist auch allzu verständlich, warum das Aufgebot am Südpol so groß war.    

Mysteriös erscheint mir in diesem Zusammenhang der plötzliche Tod des ersten Verteidigungsministers der Vereinigten Staaten, James Vincent Forrestal. Nachdem Forrestal mit verschiedenen Leuten über die Operation gesprochen hatte, wurde er zum Rücktritt gezwungen. Hatte er etwas erfahren, was er nicht erfahren durfte, oder drohte er, damit an die Öffentlichkeit zu gehen?

Hinzu kam auch die kritische Haltung Forrestals gegenüber der Truman-Regierung. Kurz vor seinem Tod behauptete Forrestal, dass es jemand aus dem „Weißen Haus“ auf ihn abgesehen habe, worauf hin man ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus einwies. Dort stürzte er schließlich aus dem 16. Stock des Turmbaus.

Offizielle Quellen behaupteten noch heute, dass sich Forrestal selbst in den Tod stürzte. Allerdings wurde diese Theorie bald angezweifelt, da sich an dem fraglichen Fenster Kratzspuren befanden, die darauf hindeuteten, dass Forrestal nicht freiwillig aus dem Leben geschieden ist.

Militärische Präsenz am Südpol

Tatsache ist, bis zum jüngsten Tag hält die Regierung der Vereinigten Staaten Informationen über diese mysteriöse Operation unter Verschluss. Mittlerweile unterhalten rund 30 Nationen Basen in der Antarktis. Der Antarktisvertrag verlangt wissenschaftliche Forschung ohne militärische Präsenz, jedoch wird dort immer wieder Militär gesehen. Warum?

Fragwürdig ist zudem auch ein Vertrag des Rüstungsherstellers Lockheed Martin zur wissenschaftlichen Forschung in der Antarktis. Außerdem gibt es in der Antarktis eine Flugverbotszone.

Disclose TV sagt dazu:

„In den Jahren 1983-1997 berichteten Forscher und Wissenschaftler, die die Antarktis studieren, von fliegender Fracht. Fracht in Form von Silberscheiben, die um die transantarktischen Berge herumflogen. Die Forschergruppe berichtete auch, ein großes Loch zwischen alten Ruinen gesehen zu haben, das sich nur fünf Meilen vom geographischen Südpol befindet. All dies ereignete sich im gleichen Gebiet, einer angeblichen Flugverbotszone (Antarktis: Google Earth zeigt scheibenförmige Anomalie – „Enthüllungen werden die Glaubenssysteme eines jeden erschüttern“).

Die Forscher dachten sich nicht viel dabei, aber während einer Evakuierung flogen die Forscher über die Flugverbotszone, und als sie herunter sahen, sahen sie etwas, das nie hätten sehen sollen. Weit unterhalb der Oberfläche war eine vermutlich außerirdische und menschliche Forschungsstation. Danach waren die Wissenschaftler, die dort operierten, zwei Wochen lang verschwunden und als sie in einer Entfernung von mehreren Meilen gefunden wurden, sagten die Piloten, die sie von dort mitnahmen, dass die Forscher verängstigt aussahen.“

Was sahen die Männer, was sie nicht hätten sehen sollen? Ich denke, dass hier der Schlüssel zu dem tatsächlichen Grund der Operation liegt und dass auch die Deutschen in Kenntnis gesetzt waren und eine Station am Südpol errichten wollten.

Dann gibt es da noch ein geheimes Tagebuch, welches Admiral Byrd geführt haben soll. Glaubt man diesen Aufzeichnungen, war der tatsächliche Grund für den Besuch in der Antarktis vielleicht ein ganz anderer.

Eins steht fest: Admiral Richard Byrd war kein unbeschriebenes Blatt in Washington. Auch nicht in Sachen Antarktis-Expedition. Der am 24. Oktober 1888 in Virgina geborene Admiral leitete immerhin verschiedene Antarktisexpeditionen und wurde schließlich 1929 wegen seiner hohen Verdienste zum Konteradmiral befördert.

In seinem Tagebuch hat der Admiral Zeile für Zeile niedergeschrieben, auf welches Geheimnis er dort gestoßen ist. Vielleicht muss man das Tagebuch zweimal lesen, um es zu verstehen. Denn man wird es nicht gleich auf Anhieb verstehen können, weil der Inhalt auf den ersten Blick schillernd und ein wenig verstörend wirkt.

Vielleicht ist es ja am Ende wirklich nur pures Seemannsgarn und dieses Tagebuch hat vielleicht auch nie existiert, weil es Teil einer weiteren Desinformationskampagne ist, mit dem Ziel, eine weitere große Verschwörungstheorie in den Umlauf zu bringen.

Doch ganz unbeachtet, sollte man dieses Tagebuch nicht zur Seite legen. Gehen wir nämlich an dieser Stelle von der Tatsache aus, dass Admiral Byrd wirklich der Verfasser dieser Schrift ist und dass das, was darin zu lesen ist, auch stimmt, dann wäre das in der Tat eine Sensation. Und diese Sensation würde unser Weltbild und die Sicht auf unsere Erde und vielleicht auch auf unsere gesamte Schöpfung gewaltig durchrütteln, wenn nicht sogar komplette auf den Kopf stellen.

Vieles spricht dafür, dass der Inhalt dieses Tagebuchs keine Hirngespinste sind. Das alleine beweist schon die Tatsache, dass in den letzten Jahren zahlreiche Staatsgrößen die Polarregion besucht haben. Darunter auch Russlands Präsident Wladimir Putin und auch US-Ex-Präsident Barack Obama. Was aber war der Grund ihres Besuchs dort?

Doch nun zu den Tagebucheintragungen von Admiral Richard Byrd. In seinem Vorwort schreibt er wörtlich:

Dieses Tagebuch werde ich im Geheimen und Verborgenen schreiben. Es enthält meine Aufzeichnungen über meinen Arktis-Flug VOTA 19. Februar 1947. Ich bin sicher, es kommt die Zeit, wo alle Mutmaßungen und Überlegungen des Menschen zur Bedeutungslosigkeit verkümmern und er die Unumstößlichkeit der offensichtlichen Wahrheit anerkennen muss.

Mir ist diese Freiheit versagt, diese Aufzeichnungen zu veröffentlichen und vielleicht werden sie niemals ans Licht der Öffentlichkeit gelangen. Aber ich habe meine Aufgabe zu erfüllen, und das, was ich erlebt habe, werde ich hier niederschreiben. Ich bin zuversichtlich, dass dies alles gelesen werden kann, dass eine Zeit kommen wird, wo die Gier und die Macht einer Gruppe von Menschen die Wahrheit nicht mehr aufhalten kann.“

Bei einem Überflug der Polarregion in 2.900 Fuß Höhe bemerkten Byrd plötzlich eine gelbliche Verfärbung in Form eines geraden Musters im Eis. Byrd geht sofort mit seiner Maschine tiefer, um die Anomalie im Eis besser in Augenschein nehmen zu können (Unter dem Eis der Antarktis verbirgt sich eine massive „Anomalie“ (Video)).

Nun kann er verschiedene Farben und Muster erkennen, rot und lila. Dann plötzlich spielen Kreisel- und Magnetkompass verrückt, drehen sich wie irre und beginnen zu vibrieren. Sämtliche Instrumente funktionierten von da an nur noch eingeschränkt.

Dann taucht in der Ferne ein Gebirgszug auf. Byrd steuert sein Flugzeug drauf zu. Hinter dem Gebirgszug wird ein Tal sichtbar. Durch dieses Tal windet sich ein Fluss, das Tal ist umgeben saftigem grün Wiesen, wo normalerweise Eis- und Schneemassen sein müssten.

Diese Angaben decken sich in vielen Punkten auch mit den Aussagen von Fridtjof Nansen, der von ähnlichen Erlebnissen berichtete. Admiral Byrd kann nicht glauben, was er da sieht. In seinem Tagebuch wird später zu lesen sein:

„Backbord sind Berghänge mit großen Bäumen bewaldet. Unsere komplette Navigation ist ausgefallen. Der Kreiselkompass pendelt ununterbrochen hin und her. Ich gehe jetzt auf 1.550 Fuß herunter. Ich ziehe das Flugzeug scharf nach links. Nun kann ich das Tal unter uns besser sehen. Ja, es ist grün. Es ist mit Bäumen und Moosen/Flechten bedeckt. Es herrschen hier andere Lichtverhältnisse. Ich kann die Sonne nicht mehr sehen.“

Tatsächlich gibt es in der Antarktis eine eisfreie Region. Und die Amerikaner entdeckten sie auch während jener Byrd-Expedition. Es ist eine Fläche von rund 200 km², die von der Küstenlinie nicht weit entfernt liegt. Es handelt sich um die „Bunger-Oase“, eine eisfreie Zone mit mildem Mikroklima und mehreren Süßwasserseen.

Byrd soll aber, laut seinen Aufzeichnungen, im Laufe seines Erkundungsflugs noch mehr entdeckt haben. In seinem Tagebuch ist von seltsamen Tieren die Rede, die die Größe und Form von Mammuten haben, von Landschaften, die weder in die Region, noch auf die Erde passen wollen. Und an dieser Stelle wird es wieder interessant:

„Alle Instrumente fallen aus. Das ganze Flugzeug kommt ins Taumeln. Mein Gott! Backbord und Steuerbord tauchen auf beiden Seiten eigenartige Flugobjekte auf. Sie sind sehr schnell und kommen längs. Sie sind so nah, dass ich deutlich ihre Kennzeichen sehen kann. Ein interessantes Symbol, von dem ich nicht sprechen will.“

Im Reich der Arianni

Welches Symbol hat Admiral Byrd an den Objekten erkannt? Und vor allem: warum will er nicht darüber sprechen. Warum hat er nichts darüber in sein Tagebuch vermerkt? Gehen wir an dieser Stelle wieder von der Vermutung aus, dass die Nazis tatsächlich den Bau ihrer Flugscheiben in der Antarktis fortgesetzt haben, besteht durchaus die Möglichkeit, dass es Nazisymbole waren, die Byrd entdeckt hat.

Vielleicht das Swastikasymbol (Hakenkreuz), das es schon vor dem Dritten Reich“ gegeben hat. Möglich ist auch, dass die Nazis mit diesem Symbol eine okkulte Verbindung zu einer anderen fernen Rasse darstellen wollten. Das ist aber nur eine Vermutung. Beweise gibt es dafür bisher keine.

Ich will an dieser Stelle noch nicht soweit gehen und behaupten, dass das ganze Tagebuch von Admiral Byrd eine komplette Fälschung und somit eine falsche Fährte ist, der Verdacht dass es so ist, liegt aber sehr nahe.

Möglich ist aber auch, dass der Hinweis auf dieses Symbol nachträglich eingetragen wurde, um das gesamte Tagebuch als eine Fälschung erscheinen zu lassen.

Admiral Byrd beschreibt die Objekte in seinem Tagebuch als tellerförmig mit strahlendem Leuchten. Und er schreibt weiter, dass er von Flugscheiben eingekreist sei, dass es im Funk knattert und plötzlich eine Stimme in deutschem Akzent ruft: „Willkommen in unserem Gebiet, Admiral“. Daraufhin wird Admiral Byrd in das Reich der Arianni im Innern der Welt geführt.

Byrd wurde, wie er schreibt, vom Volk der Arianni als Kontaktperson auserwählt, als Botschafter des Friedens sozusagen. Die Arianni versuchten als Menschen der inneren Erde die obere Weltbevölkerung von ihrem zerstörerischen Wahn abzuhalten, der ihrer Meinung nach früher oder später in einem Weltenbrand enden könnte.

Eine Geschichte, die auf Anhieb so unglaubwürdig klingt, wie die Erlebnisse von George Adamski, nur mit dem Unterschied, dass Admiral Richard Byrd ein hochdekorierter Konteradmiral war. Und einen Mann dieses Kalibers als Lügner zu bezeichnen, ist gewiss auch heute nicht so leicht.

Admiral Byrd bezeichnete die südliche Polarregion immer wieder als das Zentrum des großen Unbekannten. Und tatsächlich haben die USA und Russland in den Jahren 1955/56 sieben Basislager errichtet, über 3000 Mann, 200 Flugzeuge, 12 Schiffe und 300 Fahrzeuge und wieder unter dem Kommando von Admiral Byrd. Im Jahr darauf errichtete die ehemalige Sowjetunion fünf Basislager mit insgesamt 500 Mann. Insgesamt wurden in der Antarktis und den arktischen Inseln 60 Basislager errichtet.

Wie auch immer man die Geschichte aus der Antarktis werten mag: Geheimnisse sind ungelöste Rätsel, sonst wären sie keine Geheimnisse mehr. Und wo gerätselt wird, wird natürlich auch entsprechend viel spekuliert. Auch die Antarktis ist eben so ein berühmtes Buch mit den berühmten sieben Siegeln, das immer wieder reichlich Stoff für Fabeln und Legenden liefert.

Doch sind dies wirklich nur phantastische Geschichten aus dem Reich der Mythen, oder will auch in diesem Fall lediglich eine Macht im Verborgenen mit aller Gewalt die Wahrheit vor den Augen der Weltöffentlichkeit verbergen?

Tatsache ist, dass es der Wissenschaft offensichtlich bis zum heutigen Tag nicht gelungen ist, herauszufinden, was sich da genau unter der Eisschicht befindet. Immer wieder ist auch von seltsamen ovalen Eingängen die Rede, die in Bergmassive führen, was vielleicht ein Hinweis darauf sein könnte, dass sie tatsächlich künstlich angelegt worden sind. Von Menschenhand oder einer fremden Zivilisation.

Diese Informationen sind nicht neu. Bereits im Jahre 2006 haben Wissenschaftler auf Gravitations-Anomalien hingewiesen. Unter den Forschern befinden sich auch Mitarbeiter der US Weltraumbehörde NASA, die allerdings die Theorie vertreten, dass die Anomalie aller Wahrscheinlichkeit auf den Einschlag eines Meteors zurückzuführen sei.

Demnach soll der Himmelskörper viermal so groß gewesen sein, wie der, der vor 65 Millionen Jahren auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko einschlug und der maßgeblich für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich war. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern der Ohio State University könnte der Riesenasteroid in der Antarktis vor einer Viertelmillion Jahren auf die Erde getroffen sein. Bei diesem Einschlag sei der überwiegende Teil aller Lebewesen auf der Erde gestorben.

Nun geht man davon aus, dass eben jener Asteroid auch für die Gravitations-Anomalie verantwortlich sein könnte. Die Betonung liegt in diesem Fall auf könnte. Allerdings untermauern die Wissenschaftler ihre Theorie auf ein breites Feld von Mantelmaterial und Massekonzentration (Mascon) an der Erdkruste, das sich üblicherweise nach einem Meteoriteneinschlag bildet.

Das Problem, dass die Wissenschaft plagt, ist, dass die Antarktis bis heute nicht komplett erforscht ist und dass somit vieles noch im Dunkeln liegt. Viel kann hier also in Millionen von Jahren passiert sein, von dem die Menschheit bis heute nichts weiß – natürlich auch der Absturz eines UFOs vor Tausenden von Jahren passt in den Rahmen der Möglichkeiten.

Im Grunde genommen befindet sich ja die gesamte Erde bis heute in einer wissenschaftlichen Grauzone. Was wissen wir schon über den tatsächlichen Ursprung der Erde, der Völker, der Kulturen. Gut, wir wissen, dass die Antarktis vor rund 6000 Jahren sich in eine ewige Eisstarre verwandelt hat. Dazu Dr. Vanessa Bowman vom britischen Polarforschungsprogramm „British Antarctic Survey“ gegenüber der britischen Zeitung „The Sun“:

„Vor hundert Millionen Jahren wurde die Antarktis von üppigen Regenwäldern bedeckt, ähnlich denen, wie es sie heute in Neuseeland gibt.“

Die Antarktis lebt von Legenden und Mythen. Und das wird eine Weile auch weiter tun. Hier schlummert der Stoff der Sagenwelt. Eine Landschaft, in die man vieles und alles packen kann, eine Landschaft, die bis heute eisern schweigt, wie ein kaltes Grab. Die Wahrheit liegt hier also tatsächlich auf Eis.

Bleiben Sie aufmerksam!

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 27.08.2017

(…)

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2017/08/ein-geheimes-tagebuch-ufos-und-gruene-landschaften-was-geschah-wirklich-nach-ende-2-weltkriegs-in-der-antarktis/

Gruß an die Nachforschenden

TA KI

Ufosichtungen – Russland- Baikalsee


 

In den letzten Jahren häufen sich die Berichte und Meldungen aus dem Baikalsee in Sibirien über rätselhafte Sichtungen und seltsame Ereignisse.

UFOs, Aliens, Steven Spielberg and The Mysterious Lake Baikal

 

Der Baikalsee ist mit einer Tiefe von 1.642 Metern der tiefste und mit mehr als 25 Millionen Jahren der älteste Süßwassersee der Erde. Er ist so groß, dass er 20 Prozent des gesamten Oberflächensüßwassers unseres Planeten enthält. Wieso ge- rade er zur Brutstätte von Sichtungen unerklärlicher Phänomene wurde, ist nicht ganz klar aber es haben sich inzwischen so viele Menschen gemeldet, die dort rätselhafte Dinge erlebt haben, dass es einem schwer fallen dürfte, zu leugnen, dass dort etwas Seltsames geschieht.

 

Ein besonders faszinierender Vorfall wurde von Valery Rudentsov berichtet, die im April 1987 bei Kurma in der Region Irkutsk zusammen mit zwölf anderen Personen etwas Außergewöhnliches erlebte. „Gegen 00.20 Uhr ging einer unserer Jungs in den Garten, ein paar Sekunden später kam er angerannt und forderte uns alle auf, mit rauszukommen. Er stellte sich in die Mitte des Gartens und zeigte mit dem Finger in den Himmel. Dort schwebte in etwa 150 Metern Höhe über uns eine riesige fliegende Untertasse. Aus der Mitte der Scheibe strahlte ein phospho-reszierendes lila Licht und an den Seiten hatte die Scheibe gelbe Bullaugen, ähnlich wie an unseren Landhäusern. Der Durchmesser der Scheibe war ca. 70 Meter. Und dann bewegte sich die Scheibe langsam, flog entlang dem Ufer der Bucht und verschwand dann hinter den Hügeln von Olchon. Es war Vollmond und die Sicht war so klar, dass keiner von uns anzweifeln konnte, was er dort gesehen hatte“, sagt Rudentsov. Während der gesamten Beobachtung soll das Objekt keinerlei Geräusche von sich gegeben haben.

 

Ein anderer bekannter Fall, der seinerzeit von zahlreichen lokalen TV-Stationen aufgegriffen wurde, ereignete sich 1990 im Bezirk Kyakhtinsky. Einwohner berichteten über ein rätselhaftes gelbes Licht und das Erscheinen eines scheibenförmigen Objek- tes am Himmel, aus dem mehrere Gestalten in leuchtenden Anzügen erschienen. Keiner der Augenzeugen hatte den blassesten Schimmer, wer oder was es war und was sie vorhatten. Als diese fremden Besucher jedoch bemerkten, dass sie beobachtet werden, zogen sie sich schnell in ihr Fluggerät zurück und verschwanden.

 

Vom 9. Juli 2009 stammt die Sichtung des Vorsitzenden eines Fotografen-Verbandes in Burjatien, Sergey Konechnykh. Er befand sich abends gegen 22.00 Uhr gemeinsam mit seinem Sohn auf dem Balkon, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Plötzlich erschienen zwei leuchtende Punkte und schwebten über dem Wasser. Er machte sofort Bilder von den seltsamen Objekten, doch sie scheinen mehr Fragen aufzuwerfen, als das Rätsel ihrer Natur zu lösen. Sie zeigen zwei glühende Objekte am Nachthimmel, die einen gelben Kern haben und orangerot leuchten. Etwa zur gleichen Zeit beobachtete Anna Vinogradova, etwas Ähnliches auf dem Wasser. „Wir waren am Strand zelten und in der Nacht sahen wir orangerote Leuchten, es sah wie ein großes Feuer aus“, sagt sie.

 

Nikita Tomin gelangen im Juli 2010 ebenfalls Aufnahmen seiner seltsamen Sichtung in der Nähe von Listwjank. Eins der Bilder zeigt drei grünliche Lichter an einem UFO, das den beliebten Badeort am See im Gebiet von Irkutsk überflog. Es flog in geringer Höhe direkt über ihn und seine verängstigte Begleiter hinweg.

 

Doch nicht nur über dem See spielen sich seltsame Dinge ab, auch unterhalb seiner Oberfläche scheinen rege unerklärliche Aktivitäten stattzufinden. So berichtete Oleg Chichulin, dass er sich mit einigen Studenten auf einem Boot in der Nähe von Swjatoi Nos, der größten Halbinsel im Baikalsee, befand, als sie rätselhafte Objekte bemerkten. „Da war eine leuchtende Kugel, die glühte. Und dann begann diese Kugel zu verblassen und wurde rot. Diese rote Kugel lag dann eine Weile lang auf dem Wasser und begann schließlich zu sinken. Nach und nach tauchte sie immer tiefer unter Wasser und wurde dunkel“, schildert Chichulin sein Erlebnis.

 

Und in 1977 fuhren die zwei Wissenschaftler V. Alexandrov und G. Seliverstov mit einem Tauchboot in eine Tiefe von 1.200 Meter in den Baikalsee hinab. Die Forscher schalteten ihre Scheinwerfer aus, um die Eindringtiefe des Sonnenlichts in dem Gewässer zu ermitteln. Plötzlich wurden die beiden Wissen-schaftler von einem ungewöhnlichen Leuchten in einem grellen Licht gebadet. Aleksandrov erinnert sich: „Es war so, als wenn unser Fahrzeug von oben und von der Seite von zwei starken Scheinwerfern beleuchtet worden wäre. Nur eine Minute später ging dieses rätselhafte »Flutlicht« aus, und wir befanden uns wieder in völliger Dunkelheit.“

 

Auch die russischen Militärs hatten in den Tiefen des Sees ihre Begegnungen mit mysteriösen Gestalten. Dazu der Historiker Alexey Tivanenko: „Im Jahr 1982 berichteten sieben Militär-taucher, dass sie außerirdische Wesen unter Wasser gesehen hätten. In einer Tiefe von 50 Metern trafen sie auf etwa drei Meter große Gestalten, die eng anliegende, silberne Anzüge trugen. Sie hatten keine der üblichen Tauchgeräte dabei, nur Helme auf dem Kopf. Seltsamerweise litten beim Auftauchen alle sieben Taucher unter der Dekompressionskrankheit. Da jedoch von den drei zur Verfügung stehenden Dekompressionskammern nur zwei funk- tionsfähig waren, konnten nicht alle rechtzeitig behandelt werden und so starben drei von ihnen an den Folgen.“

 

Der Rettungssanitäter Vyacheslav Lavretevich erlebte ebenfalls eine unvergessliche Begegnung mit einem USO (Unidentifizier- tes schwimmendes Objekt). „Wir befanden uns auf einer Yacht auf dem Baikalsee und unter uns schwamm eine riesige leuchtende Scheibe. Innerhalb einer Sekunde tauchte sie plötzlich auf und flog davon. Sie war so hell, dass wir geblendet wurden. Wir hatten nicht einmal Zeit, um nach einer Fotokamera zu greifen oder ein Video zu machen. Es war eine sehr große Scheibe mit etwa 500 bis 700 Metern Durchmesser und erleuchtete die gesamte Yacht“, berichtet er.

 

Es gab vor wenigen Tagen sogar in den russischen Medien Gerüchte, dass Steven Spielberg im Mai am Baikalsee erwartet wird, weil er einen Dokumentarfilm mit dem Titel »Depth 211« über die mysteriösen Vorfälle am See drehen wolle. Dabei berief man sich auf Pressemitteilungen der US-amerikanischen UFO-Forschungs-Organisation »Mutual UFO Network« (MUFON) und des Nachrichtendienstes »infobaikal.ru«. Allerdings hat der Hollywoodregisseur, der seine Vorliebe für Alien-Themen nicht leugnen kann, dieses vermeintliche Projekt bislang nicht bestätigt.

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 Quelle: http://terra-mystica.jimdo.com/ufos-au%C3%9Ferirdische/baikalsee-gibt-es-dort-eine-unterwasser-alienbasis/

Russlands Katastrophenschutz sucht UFO am Baikalsee

Irkutsk. Kräfte des Katastrophenschutzes und der Luftwaffe suchen weiträumig das das sibirische Gebiet Irkutsk ab. Bewohner mehrerer Dörfer beschwören: Sie haben ein UFO gesehen.

„Von uns bis nach Sewernoje sind es 35 Kilometer, aber das merkwürdige Leuchten haben alle gesehen. Dann gab es einen Knall, als ob etwas explodiert sei. Die genaue Zeit kann ich nicht sagen, aber es war wohl zwischen sechs und sieben Uhr abends, ich dachte noch: Es wird doch kein Flugzeug abgestürzt sein“, erklärte Olga, eine Bewohnerin der Ortschaft Osa.
Der Katastrophenschutz hat sich aufgemacht, mögliche Reste eines Flugzeuges zu finden. Doch Spuren gibt es in der Region am Baikalsee nicht.
Unterdessen sind sich die Einwohner sicher, dass sie ein UFO gesehen haben. Mehrere haben das merkwürdige Leuchten im Himmel mit Handy-Kameras aufgenommen.

Wissenschaftler haben eine einfachere, wenn auch ebenfalls himmlische Erklärung: Ein Meteorit soll in der Nacht abgestürzt sein und in der Atmosphäre verglüht. Dies würde auch den seltsamen Geruch beschreiben, den viele Einwohner wahrgenommen haben.

Quelle: http://www.aktuell.ru/russland/news/russlands_katastrophenschutz_sucht_ufo_am_baikalsee_29013.html

(…)

Ufos in Russland

In Russland gibt es immer wieder Ufosichtungen und hier ist besonders der Baikalsee zu nennen, der mit 1642 Metern tiefste Süßwassersee auf der Erde. Rund um den Baikalsee werden regelmäßig Ufos bzw. Usos gesichtet. Im Jahr 1990 berichteten TV-Stationen von einem merkwürdigen gelben Lichtobjekt in der Region Kyakhtinsky und einer Flugscheibe. Nach Angaben von Einwohnern stiegen ein paar Wesen in leuchtenden Anzügen aus dem Objekt. Sie bestiegen ihr Ufo, als sie die beobachtenden Blicke der Einwohner spürten und flogen davon.

Unterhalb der Wasseroberfläche des Baikalsee kam es in den letzten Jahrzehnten zu mysteriösen Ereignissen. Zur Erforschung der Eindringtiefe des Sonnenlichts begaben sich 1977 die beiden Wissenschaftler V. Alexandrov und G. Seliverstov per Tauchboot in 1200 Metern Tiefe. Die Scheinwerfer des Tauchbootes schalteten sie für ihre Beobachtungen aus und plötzlich umgab ein grelles Licht das gesamte Boot. Nach der Beschreibung von Alexandrov sei das Licht von oben und von der Seite erschienen, als seien es zwei lichtstarke Scheinwerfer. Das unheimliche Flutlicht erlosch nach knapp einer Minute und tauchte das Tauchboot mit den zwei Wissenschaftlern an Bord wieder in Finsternis.

Wie der Historiker Alexey Tivanenko berichtete, begegneten 1982 sieben Froschmännern der russischen Marine in 50 Meter Wassertiefe im Baikalsee außerirdische Wesen, die eine Körpergröße von drei Metern hatten. Die Gestalten waren mit eng anliegenden silberfarbenen Anzügen bekleidet und trugen Helme auf dem Kopf. Beim Auftauchen aus der Tiefe erlitten alle sieben Taucher die Dekompressionskrankheit. Zwei der drei Dekompressionskammern waren defekt, weshalb drei Froschmänner starben. Im Baikalsee soll eine außerirdische Unterwasserbasis liegen, welche für die Sichtung der mysteriösen Flugobjekte und Lebewesen verantwortlich sein könnte.

Quelle: https://www.mysteryblog.de/gorbatschow-sprach-mit-ausserirdischen-ueber-ufo-landung-317958.html

Gruß an die Spurensucher

TA KI

US-Weltraumwaffen gegen Außerirdische?


Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika drängt auf die Installation von Weltraumwaffen  angeblich mit der heimlichen Absicht, feindliche Außerirdische abzuwehren. Wie stichhaltig ist diese Strategie, und warum hat man die Existenz von UFOs noch immer nicht offiziell zugegeben?


Eine überaus wichtige Strategiefrage für die Menschheit

Eine der ersten großen politischen Veränderungen, die die Regierung Bush nach ihrem Amtsantritt im Januar 2001 durchführte, bestand in der Ankündigung, man gedenke, sich aus dem Anti-Ballistic Missile Treaty (ABM), dem Raketenabwehrvertrag mit Rußland, zurückzuziehen. Der Raketenabwehrvertrag hatte ursprünglich die Aufstellung von Waffen im Weltraum verhindern sollen, und seit seiner Ratifizierung im Jahr 1972 durch die Nixon-Regierung war er international stark befürwortet worden.

In einer Rede im Mai 2001 führte US-Präsident Bush an, der dreißig Jahre alte Vertrag sei überholt und die USA müsse sich ausdrücklich der von ihm gesetzten Grenzen entledigen, um sich neuen Bedrohungen stellen zu können: „Wir brauchen neue Rahmenbedingungen für den Bau von Raketenabwehrsystemen, um den gewandelten Bedrohungen der heutigen Welt begegnen zu können. Um das zu bewerkstelligen, müssen wir die Beschränkungen des dreißigjährigen Raketenabwehrvertrages hinter uns lassen. Der Vertrag ist heute nicht länger angemessen und führt uns nicht in die Zukunft. Er verhaftet uns in der Vergangenheit. Ein Vertrag, der uns daran hindert, uns den gegenwärtigen Bedrohungen zu stellen und neue, vielversprechende Technologien zu entwickeln, um uns, unsere Freunde und unsere Verbündeten zu schützen, kann nicht in unserem und dem Interesse des Weltfriedens liegen.“1

Die Regierung Bush gab am 13. Dezember 2001 offiziell bekannt, daß sie sich aus dem Vertrag zurückziehen werde, was sie prompt sechs Monate später in die Tat umsetzte. Damit verwirklichte die Bush-Regierung einige der Ziele der Strategic Defense Initiative (SDI), der strategischen Verteidigungsinitiative, die im März 1983 von Reagan ins Leben gerufen worden war. Reagan hatte die Entwicklung eines weltraumgestützten Abwehrsystems ins Auge gefaßt, um die USA vor etwaigen großangelegten Raketenangriffen zu schützen. Reagans SDI begann zu wanken, als sich das Ende des Kalten Krieges abzeichnete und der von den Demokraten beherrschte US-Kongreß plante, die angestrebte „Friedensdividende“ zur Ausweitung sozialer Programme zu nutzen. Zudem sprachen sich viele prominente Wissenschaftler aufgrund der hohen Kosten gegen die Entwicklung eines futuristischen Waffensystems wie SDI aus.

Im Juli 1999 verabschiedete die Clinton-Regierung den „National Missile Defense Act“, ein neues Raketenabwehrgesetz, mit dem sie zur Entwicklung eines Raketenabwehrsystems im kleineren Rahmen aufrief: „Die Vereinigten Staaten verfolgen die Strategie, sobald wie technisch möglich ein nationales Raketenabwehrsystem zu installieren, welches das Territorium der Vereinigten Staaten wirkungsvoll gegen begrenzte Raketenangriffe (ob nun durch Unfall verursacht, ohne Vollmacht ausgeführt oder vorsätzlich geschehen) zu schützen, im Rahmen der jährlich bereitgestellten Summe an Fördergeldern und dem jährlichen Etat für die nationale Raketenabwehr.“2

Die Bush-Regierung machte sich bald daran, das Raketenabwehrsystem als Teil des National Missile Defense Program, des nationalen Raketenabwehrprogramms, offiziell zu verwirklichen.

Im Mai 2005 bat die US-Luftwaffe bei der Bush-Regierung um eine nationale Sicherheitsdirektive, damit sie „den Weltraum sichern und die Nation so vor einem Angriff schützen“ könne. Durch das Gesuch rückte die Bush-Regierung näher an eine Genehmigung zur Installation von Waffen im Weltraum heran, aber auch an ein Wettrüsten im All gegen die beiden großen strategischen Konkurrenten der USA, Rußland und China.

Paul Hellyer und die Opposition gegen die Aufrüstung im Weltraum

Diese Entwicklung hin zu einer Aufrüstung im Weltraum stieß auf überraschenden Widerstand, als sich Paul Hellyer, der ehemalige kanadische Verteidigungsminister, am 25. September 2005 auf einer UFO-Konferenz in Toronto gegen die Aufrüstung im All aussprach.3 Er sah in der Installation von Weltraumwaffen nicht etwa die Möglichkeit, sich mittels Raketen gegen Schurkenstaaten oder Terrororganisationen zu wehren, sondern ein Mittel, um von Außerirdischen gesteuerte UFOs anzugreifen.
Die Rede des zweiundachtzigjährigen Hellyer stand ganz im Zeichen seiner langjährigen Opposition gegen jegliche Bemühungen der Regierung im Hinblick auf eine Aufrüstung im Weltall. Als Minister unter Präsident Lester Pearson von 1963 bis 1967 hatte Hellyer Initiativen der Johnson-Regierung zurückgewiesen, die ein Raketenabwehrsystem ins Leben rufen wollten. In einem Artikel von 2003 schrieb er: „Vor beinahe 40 Jahren fragte mich US-Verteidigungsminister Robert McNamara, ob Kanada daran interessiert sei, an der Entwicklung eines Raketenabwehrsystems für Nordamerika mitzuwirken. Ich war in der Lage, dies mit den Worten ‚Nein danke’ ablehnen zu können, weil dies der Haltung der Pearson-Regierung entsprach, die ich voll und ganz unterstützte.“4
In seiner Rede 2005 sprach Hellyer auch das UFO-Phänomen an und sagte, daß ihm während seiner Zeit als Minister auch der eine oder andere Bericht über UFO-Sichtungen auf den Schreibtisch gekommen sei. Er behauptete, nie Zeit für diese „Laune“, wie er es nannte, gehabt, sich aber stets ein Interesse für das UFO-Phänomen bewahrt zu haben. Während seiner Zeit als Verteidigungsminister war er Ehrengast bei der Eröffnungsveranstaltung des weltweit ersten UFO-Landeplatzes bei Alberta, Kanada, im Jahr 1967. Er hielt die Bereitschaft der kanadischen Bürger, ihm den Hubschrauberflug dorthin zu finanzieren, zwar für innovativ, aber dennoch hatten UFOs in seinen Augen nicht viel mit Politik zu tun.
Das änderte sich schlagartig, nachdem Hellyer sich im Februar 2005 die Sonderdokumentation des verstorbenen Peter Jennings mit dem Titel „Seeing Is Believing“ [Wir glauben, was wir sehen] angeschaut hatte. Daraufhin entschloß sich Hellyer, ein Buch zu lesen, das jahrelang unangetastet in seinem Regal gestanden hatte: „Der Tag nach Roswell“, verfaßt vom inzwischen verstorbenen Philip Corso (gemeinsam mit William J. Birnes). Die politischen Implikationen dieses Buchs und Corsos gehobene Stellung innerhalb der US-Armee und der Eisenhower-Regierung lösten ein starkes Interesse in Hellyer aus. Corso, der den Rang eines Oberstleutnants innehatte, nannte echte Personen, Institutionen und Ereignisse, die überprüft werden konnten.
Fasziniert von den politischen Verwicklungen, entschloß sich Hellyer nachzuprüfen, ob es sich bei Corsos Buch um Wirklichkeit oder Fiktion handele. Er trat an einen General i.R. der US-Luftwaffe heran und sprach ihn unverblümt auf Corsos Behauptungen an. Der anonyme General sagte lapidar: „Jedes einzelne Wort ist wahr, und mehr noch.“5 Hellyer drang weiter vor, um das „mehr noch“ mit dem General zu diskutieren, und behauptete später, er habe bemerkenswerte Dinge über UFOs und die Außerirdischen-Hypothese erfahren, der zufolge interplanetarische Besucher mindestens schon seit 1947 auf die Erde kommen. Hellyer stellte inoffiziell noch einer Reihe weiterer „Offiziere“, von denen einige in gehobenen Positionen saßen, Fragen über Corso und bekam auch von diesen die Bestätigung dafür, daß Corsos Angaben korrekt seien.
Als Hellyer schließlich überzeugt war, daß das UFO-Phänomen real sei, beschloß er, mit einigen der „allerwichtigsten politischen Fragen, die angesprochen werden“ müßten, an die Öffentlichkeit zu treten.6

Zu den wichtigen politischen Fragen, die Hellyer auf der Veranstaltung in Toronto aufwarf, gehörte auch die kritische Betrachtung des erklärten Ziels des US-Militärs, außerirdischen Besuchern „feindlich“ zu begegnen. Laut Hellyer habe diese Haltung „Laser- und Teilchenkanonen hervorgebracht, die so weit entwickelt sind, daß man sie gegen außerirdische Besucher aus dem All einsetzen“ könne. Daß man außerirdische Besucher derart ins Visier nimmt, beunruhigte Hellyer, und er fragte: „Ist es wirklich klug, soviel Zeit und Geld in den Bau eines Waffensystems zu stecken, das alle außerirdischen Besucher vom Himmel zu fegen vermag?“ Schließlich warf Hellyer die entscheidende Frage auf: „Sind es denn wirklich Feinde oder nur legitime Kundschafter, die von weit her kommen?“
Hellyers Schlüsselfrage ist wichtig, um die Beziehung zwischen den Besuchern außerirdischer Zivilisationen und den jüngsten Bemühungen um eine Aufrüstung des Weltraums zu begreifen. Interessanterweise steht Hellyers ablehnende Haltung gegenüber Weltraumwaffen und einem möglichen Militärschlag gegen Außerirdische in völligem Kontrast zu der Haltung des Mannes, der ihn überhaupt erst von der Existenz außerirdischer Besucher überzeugt hat: Oberstleutnant i.R. Philip Corso.

Oberst Philip Corsos Unterstützung der strategischen Verteidigungsinitiative und der Aufrüstung im Weltraum

In „Der Tag nach Roswell“ behauptet Corso, Außerirdische hätten US-Bürger entführt, die US-Lufthoheit verletzt und Flugzeuge zerstört, die die Außerirdischen hätten abfangen wollen. Corso sah in den Außerirdischen eine direkte Bedrohung der nationalen Sicherheit seines Landes. Er erklärte: „Seit fünfzig Jahren tobt nun schon der Krieg gegen die UFOs, durch den wir uns vor ihrem Eindringen zu schützen versuchen.“7
An anderer Stelle in seinem Buch beschreibt Corso die Bedrohung für die nationale Sicherheit durch UFOs und betont die Notwendigkeit eines Militarisierungsprogramms, um UFOs, die derlei Verletzungen begehen, ins Visier nehmen und abschießen zu können. Ganz besonders machte er sich für Reagans strategische Verteidigungsinitiative stark. Corso glaubte, daß die SDI die adäquate Reaktion auf außerirdische Eindringlinge sei und daß sowohl USA als auch UdSSR über den wahren Zweck von SDI Bescheid wüßten. „Wir [USA und UdSSR] wußten, welchem Zweck SDI wirklich diente … Es richtete sich gegen die UFOs, die außerirdischen Raumschiffe, die sich für unverwundbar und unsichtbar hielten, wie sie da so an der Grenze zu unserer Atmosphäre entlangglitten und nach Belieben herabschossen, um unsere Kommunikation mittels elektromagnetischer Strahlungspulse lahmzulegen, unsere eigenen Weltraumfahrzeuge zu belästigen, die von uns annektierte Mondoberfläche zu besiedeln, in ihren grauenhaften biologischen Experimenten unser Vieh zu verstümmeln und sogar Menschen zu entführen, um medizinische Versuche durchzuführen und sich mit ihnen zu kreuzen. Am schlimmsten war, daß wir sie gewähren lassen mußten, weil wir nicht über die Waffen verfügten, um uns verteidigen zu können.“8
Eine Reihe von UFO-Forschern hat behauptet, diese kriegerischen Bemerkungen gegen außerirdische Besucher stammten von Corsos Koautor William J. Birnes und Corso selbst sei nicht so feindlich gegenüber Außerirdischen eingestellt gewesen, wie „Der Tag nach Roswell“ vermuten lasse. Das stimmt jedoch nicht, wie eine Lektüre von Corsos ursprünglichen Notizen deutlich macht. Diese wurden in Italien veröffentlicht und enthalten zahlreiche ähnliche Äußerungen, die darauf schließen lassen, wie tief Corsos Feindseligkeit gegenüber Außerirdischen war.9 So schrieb er im Hinblick auf die Verletzung der US-Lufthoheit: „Sie sind ungestraft in unseren Luftraum eingedrungen und sogar auf unserem Territorium gelandet. Und ob nun beabsichtigt oder nicht, sie haben sich feindselig verhalten. Sie haben Bürger entführt und getötet.“10

Im folgenden beschreibt Corso ausführlich, welcher Art die Übergriffe der außerirdischen Besucher auf die Bevölkerung waren: „Die Außerirdischen haben sich gegenüber ihren Opfern kalt und gefühllos gezeigt. Sie haben sich heimtückisch verhalten, und es scheint, als würden sie unsere Erde für ihre Zwecke nutzen und das irdische Leben beherrschen wollen. Die Skeptiker werden einräumen, daß sie möglicherweise wohlwollende Absichten hegen und helfen wollen; es gibt jedoch keinen Beweis dafür, daß sie je irgend jemanden geheilt oder von einem Leiden befreit hätten. Ganz im Gegenteil haben sie Schmerz, Leid und sogar Tod gebracht.“11
Hier zeigt Corso, wie intensiv seine Feindschaft gegenüber Außerirdischen und seine Empörung über das, was er über ihre Übergriffe erfahren hat, waren. Seine Aussagen enthüllen, daß er dem „Wohlwollen“ der Außerirdischen eher skeptisch gegenüberstand. Er unterstützte Kommentare wie den von General Douglas MacArthur, der im Jahr 1955 behauptete, daß „die Nationen der Welt sich vereinen müssen, weil der nächste Krieg ein interplanetarischer sein“ werde. Im Hinblick auf die Kooperation zwischen den USA und Rußland (der ehemaligen UdSSR) zur Bekämpfung der Außerirdischen schrieb Corso: „Die Vereinigten Staaten und die UdSSR schließen ihre Weltraumprogramme zusammen, um sich gegen den gemeinsamen Feind zu vereinen.“12
Folglich hegte Corso keinerlei Zweifel daran, daß Außerirdische eine echte Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellten und die Aufrüstung im All eine dringliche politische Angelegenheit sei, um dem „außerirdischen Feind“ begegnen zu können. Wäre Corso heute noch am Leben, wäre er zweifelsohne ein starker Befürworter der gegenwärtigen Pläne der US-Luftwaffe, die vorsehen, Weltraumwaffen zu installieren und ein globales Verteidigungsschild gegen die Außerirdischen aufzubauen. Kurzum, Corso sprach sich immer wieder für eine militärische Lösung gegen Besuche durch Außerirdische aus, die in seinen Augen Entführungen und andere „Übergriffe“ verübten und somit eine direkte Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellten.
Stellen Außerirdische tatsächlich eine Bedrohung für die nationale und internationale Sicherheit dar?
Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob Außerirdische tatsächlich die Sicherheit der USA bzw., allgemeiner gefaßt, der Erde bedrohen. Diese Frage ist sehr komplex, da die Angaben über das Verhalten der Außerirdischen von verschiedensten Informanten und Augenzeugen stammen und daher widersprüchlich sind. Zudem sind die Aussagen dieser Leute nicht so leicht zu überprüfen wie im Fall des mit vielen Auszeichnungen dekorierten Corso. Eine solche Grundsatzfrage zu beantworten setzt voraus, daß man versteht, welcher Art die „Bedrohung für die nationale Sicherheit“ ist, die die Außerirdischen darstellen sollen. Zudem ist es nötig, die Gruppen von Außerirdischen auszumachen, die möglicherweise Übergriffe verüben, die unter die Kategorie „Bedrohung“ fallen. Dann bleibt noch, die Gruppen von Außerirdischen zu identifizieren, die keine Übergriffe verüben und daher keine Gefahr für die Sicherheit der USA oder anderer Länder darstellen.
Es hat viele Gerüchte gegeben, denen zufolge die USA angeblich verschiedene Abkommen mit einigen außerirdischen Völkern geschlossen haben. So gibt es zum Beispiel Indizien und Zeugenaussagen, die darauf hindeuten, daß der ehemalige US-Präsident Eisenhower aktiv involviert war und sich mit Außerirdischen traf und mit ihnen zu einer Übereinkunft kam.13 Corso, der im Dienste der Eisenhower-Regierung gestanden hat, macht an verschiedenen Stellen in seinem Buch Andeutungen hinsichtlich solcher Abkommen. So schreibt er zum Beispiel: „Wir hatten eine Art Kapitulation mit ihnen [den Außerirdischen] ausgehandelt, die so lange dauern sollte, bis wir sie würden bekämpfen können. Sie diktierten die Bedingungen, weil sie wußten, daß wir nichts so sehr fürchteten wie eine Aufdeckung der Angelegenheit.“14

Die Zahl der angeblichen Informanten, die die verschiedenen mit den Außerirdischen getroffenen Vereinbarungen beschreiben – direkte Beweise, die sie im Rahmen von Projekten und Aufträgen, für die die höchste Sicherheitsstufe galt, zu Gesicht bekamen – nimmt stetig zu. Es heißt, bei diesen Abkommen sei es um Technologien oder Informationen gegangen, die die Außerirdischen gegen das Recht getauscht hätten, Stützpunkte auf US-Territorium zu errichten. Von der Existenz derartiger Stützpunkte spricht auch Corso in seinen privaten Aufzeichnungen. Nachdem er die verschiedenen Übergriffe durch die Außerirdischen beschrieben hat, stellt Corso folgende erstaunliche Behauptung auf: „Das Obengenannte bezeichnet kriegerische Akte, die wir von keiner weltlichen Macht hinnehmen würden. Zudem scheint es so, daß sie auch auf ihren Stützpunkten derartige Akte von unserer Seite nicht tolerieren.“15 Die logische Schlußfolgerung daraus lautet, daß die Außerirdischen Stützpunkte besitzen, höchstwahrscheinlich auf US-Gebiet, wie andere Informanten behaupten, und daß die US-Regierung nicht in der Lage war, diese Stützpunkte vollständig zu überwachen.
Die Außerirdischen, mit denen ein solches Abkommen bzw. diese „ausgehandelte Kapitulation“, wie Corso behauptet, geschlossen wurde, haben Menschen entführt, genetische Experimente durchgeführt und die Lufthoheit verletzt, so daß sich Mißtrauen hinsichtlich ihrer endgültigen Pläne regte. Corso betonte wiederholt, daß all diese Übergriffe zusammengenommen einen kriegerischen Akt darstellten und ein gemeinsames militärisches Einschreiten durch die US-Behörden rechtfertigten.
Erwähnenswert ist, daß vor diesen angeblich getroffenen Übereinkommen die meisten Interaktionen zwischen Menschen und Außerirdischen eher unter dem Zeichen der freundlich gesinnten „Brüder aus dem All“ standen, einer Bewegung, die in den 1950ern entstand.16 Einzelne „Kontaktpersonen“ behaupteten, verschiedene positive Erfahrungen mit Außerirdischen gemacht zu haben, was das allgemeine Interesse an den wohlgesinnten „Brüdern aus dem All“ in die Höhe schnellen ließ. Es gibt Grund zu der Annahme, daß das Entführungs-Phänomen, das mit dem Fall Betty und Barney Hill ab 1961 das öffentliche Bewußtsein zu prägen begann, sich unmittelbar aus dem angeblichen Abkommen mit den Außerirdischen ergab. Das heißt nicht, daß es negative Erlebnisse mit Außerirdischen oder auch „Entführungen“ nicht auch schon vorher gegeben hat. Das Abkommen aber sorgte dafür, daß die Entführungen ein Ausmaß erreichten, bei dem die Zahl, die von der Regierung ursprünglich gebilligt worden sein mochte, weit überschritten wurde.

Die Geheimregierung, MJ-12 und die streng geheimen Abkommen mit den Außerirdischen

Die Regierungsbehörde, die für die angeblich getroffenen Geheimabkommen verantwortlich war, ist in UFO-Kreisen für gewöhnlich unter den Namen „Majestic-12“, „Majic-12“ oder einfach „MJ-12“ bekannt. Dokumente, die die Existenz einer solchen Geheimorganisation belegen, tauchten erstmals 1987 auf, als ein Memorandum entdeckt wurde, das von Präsident Eisenhowers Sonderberater Robert Cutler stammte und an General Nathan Twining gerichtet war. Das Memorandum bezog sich auf ein planmäßiges Treffen am 16. Juli 1954 und auf das „MJ-12 Special Studies Project“. Es wurde im US-Nationalarchiv gefunden und auf seine Echtheit überprüft.17 In einem anderen Dokument, das in die UFO-Forscherszene „durchgesickert“ und das als das „Instruktionsdokument Eisenhowers“ bekannt geworden ist, wird die Gruppe Majestic-12 als Einsatzzentrale für alle UFO-Phänomene beschrieben: „Die Operation Majestic-12 ist eine streng geheime Forschungs- und Entwicklungsoperation, in die auch der Geheimdienst eingebunden und die unmittelbar dem Präsidenten der Vereinigten Staaten unterstellt ist. Die Operationen im Rahmen dieses Projekts unterstehen der Kontrolle durch die Gruppe Majestic-12 (Majic-12), die am 24. September 1947 durch eine geheime Sonderverfügung von Präsident Truman gegründet wurde.“18

Das Instruktionsdokument ist umstritten, doch eine gründliche Analyse durch Forscher des Archivs lieferte das Ergebnis, daß es mit großer Wahrscheinlichkeit authentisch ist.19 Es nennt zwölf prominente Militäroffiziere und Sicherheitsexperten als Mitglieder der Gruppe, darunter auch Gordon Gray, der eine Reihe von hohen Ämtern im Verteidigungsapparat besetzte, darunter das des Staatssekretärs im US-Kriegsministerium unter Präsident Truman zwischen 1949 und 1950. Später war er Präsident Eisenhowers Sonderberater in Fragen der nationalen Sicherheit (1958-61).
Bezeichnenderweise wurde Gray von Truman zum ersten Vorsitzenden des 1951 gegründeten Psychological Strategy Board (PSB), des Ausschusses für psychologische Strategien, ernannt, und es wurde kein Hehl aus seiner CIA-Mitgliedschaft gemacht. Im Jahr 1953 wurde das PSB durch das weit einflußreichere Operations Coordinating Board (OCB), den Ausschuß zur Koordination von Operationen, ersetzt.
Es lohnt sich, die Geschichte und die Aktivitäten dieser beiden Organisationen genauer unter die Lupe zu nehmen, weil sie beide mit der Direktion des UFO-Phänomens betraut waren. Zudem war auch Oberst Corso in beide Organisationen verstrickt, der als Spezialist des militärischen Geheimdienstes unter Eisenhower in verschiedene verdeckte Operationen eingebunden war. Es ist anzunehmen, daß Corso seine Hintergrundinformationen, die seine Sichtweise über Außerirdische und die Aufrüstung im All formten, durch diese beiden Ausschüsse erhielt.
Das Psychological Strategy Board (PSB) wurde „vom NSC [National Security Council – nationaler Sicherheitsrat] gegründet, um für den gesamten Regierungsapparat Strategien der psychologischen Kriegsführung auszuarbeiten“. Das PSB unterstand unmittelbar dem NSC.20 Das Operations Coordination Board war der offizielle Nachfolger des PSB. Der Ausschuß war am 2. September 1953 durch die Präsidentschaftsverfügung Nr. 10483 ins Leben gerufen worden und enthielt folgende Satzung: „… das Operations Coordinating Board soll (1) Wann immer es der Präsident von diesem Zeitpunkt an anordnet, die Behörden im Hinblick auf … die Durchführung aller die nationale Sicherheit betreffenden Aktionen und Projekte beraten; seine Aufgabe besteht voll und ganz darin, die Zielvorstellung im Hinblick auf die nationale Sicherheit durchzusetzen sowie in der Welt das von den Vereinigten Staaten angestrebte Meinungsklima zu erzeugen …“
Anfangs war das OCB im Außenministerium untergebracht, und obwohl es formell dem nationalen Sicherheitsrat unterstellt war und die Anweisungen des NSC ausführte, war es doch unabhängig von letzterem. Am 25. Februar 1957 wurde das OCB durch die Präsidentschaftsverfügung Nr. 10700 offiziell in das NSC eingegliedert, was bedeutete, daß das NSC künftig einen größeren Überblick und mehr Kontrolle über das OCB hatte. Durch die Verfügung Nr. 10920, die US-Präsident Kennedy am 18. Februar 1961 erließ und die die Verfügung Nr. 10700 aufhob, wurde das OCB offiziell „abgeschafft“.
Sowohl das Psychological Strategy Board als auch das Operations Coordinating Board waren behördenübergreifende Ausschüsse, die unter den Regierungen Truman und Eisenhower verantwortlich für verdeckte Operationen waren. Und beide Ausschüsse waren spezialisiert auf die psychologische Kriegsführung durch Propaganda, Massenmedien und Desinformation. Alle drei Aspekte sollten sich als entscheidende Werkzeuge erweisen, mit denen das UFO-Phänomen in den USA wahlweise dementiert oder lächerlich gemacht wurde, und es ist zu vermuten, daß sowohl PSB als auch OCB in diesem Bereich eine Schlüsselfunktion innehatten.

Es hat Spekulationen darüber gegeben, ob das OCB vielleicht eine tragende Rolle bei der Behandlung von UFO-Angelegenheiten gespielt hat bzw. diese insgeheim auch heute noch spielt, wenn auch unter anderem Namen.21 Corsos Originalaufzeichnungen deuten darauf hin, daß PSB und OCB tatsächlich eine wesentliche Rolle im UFO-Sektor gespielt haben. Den Militärakten zufolge war Corso von 1953 bis 1956 unter Eisenhower sowohl dem Psychological Strategy Board als auch dem Operations Coordinating Board zugeteilt gewesen. Corso erhielt zahlreiche Sicherheitsermächtigungen, von denen ihm einige Zugriff auf UFO-Informationen verschafften. In seinen Aufzeichnungen schrieb Corso: „An irgend einem Punkt meiner militärischen Karriere verfügte ich über neun Sicherheitsermächtigungen für Bereiche, die noch über die Deklaration ‚streng geheim’ hinausgingen, unter anderem für die Bereiche Kryptographie, Satelliten, Verschlüsselungs- und Abfangermächtigungen, Ermächtigungen für Sonderoperationen und solche, die unter die Kategorie ‚streng geheim’ fielen und spezielle Angelegenheiten des Weißen Hauses betrafen. Durch diese Ermächtigungen erhielt ich Zugang zu allen Informationen, die die Regierung über ‚UFOs’ hatte.“22
Corsos Dienst in PSB und OCB sowie sein Zugriff auf alle Informationen, die mit UFOs in Zusammenhang standen, beweisen, daß die beiden Ausschüsse wesentlich an der Manipulation des UFO-Phänomens mittels verdeckter psychologischer Operationen teilhatten. Zudem wurde das OCB 1961 gar nicht von Kennedy aufgelöst, da die Aufhebung der Präsidentenverfügung Nr. 10700 das OCB lediglich vom NSC unabhängig machte.
Die Verfügung Nr. 10920 sorgte nur dafür, daß das OCB der Kontrolle und Überwachung durch die Kennedy-Regierung entkam. Das machte das OCB erneut zu einer frei agierenden, behördenübergreifenden Regierungsinstitution, die mittels der von ihr geleiteten geheimen psychologischen Programme ein hohes Maß an Einfluß besaß und ein wichtiges ausführendes Organ der noch mysteriöseren Gruppe Majestic-12 war.
Weil Majestic-12 und andere verdeckte Organisationen wie das Operations Coordinating Board, die sich um UFO-Angelegenheiten kümmern, von einer Atmosphäre der Heimlichkeit umgeben und niemandem zur Rechenschaft verpflichtet sind, bezeichnet man sie auch als die „Geheimregierung“. Als Sarah McClendon, die berühmte, inzwischen verstorbene Korrespondentin der Washington Post, Präsident Clinton fragte, warum er sich nicht stärker dafür einsetze, die Wahrheit über UFOs ans Licht zu bringen, vertraute dieser ihr angeblich an: „Sarah, innerhalb dieser Regierung gibt es eine Geheimregierung, und über diese habe ich keine Kontrolle.“23 Die „Geheimregierung“ ist die Regierung innerhalb der Regierung. Sie ordnet an, wie mit den Außerirdischen umzugehen ist – ob diese nun eine „Bedrohung“ darstellen oder nicht –, entscheidet über die entsprechenden Strategien und schließt Abkommen mit einigen der außerirdischen Zivilisationen.

Die Bedrohung der „inneren“ und der „äußeren“ Sicherheit durch außerirdische Besucher

Es wird heftig darüber debattiert, ob die Außerirdischen – gemeinhin als die „Grauen“ aus dem Sternsystem Zeta Reticuli bezeichnet – , die an Entführungen und sonstigen Übergriffen mitwirken, wie Corso herausstellt, insgeheim einen Plan zur „Übernahme“ hegen. Forscher wie David Jacobs (Autor von „Bedrohung“) glauben, daß die Grauen insgeheim planen, die Menschheit unter ihre Kontrolle zu bringen, indem sie eine den Menschen überlegene Hybridrasse züchten. Andere Forscher, wie der verstorbene Dr. John Mack (Autor von „Passport to the Cosmos“ – der Schlüssel zum Kosmos), glauben, daß die Besucher von den Sternen einen Plan zur „Umformung“ haben, der vorsieht, die jeweils besten Merkmale von Außerirdischen und Menschen zu vereinen. Obwohl dies eine durchaus wichtige Streitfrage ist, lenkt sie von einem entscheidenden Aspekt außerirdischer Präsenz ab: den Abkommen, die Außerirdische und „Geheimregierung“ unter der Hand geschlossen haben. Bei der Debatte, bei der es um „Umformung“ oder „Übernahme“ geht, gilt es, alle Informationen zu berücksichtigen und eine nuancierte Antwort zu finden, die die Tatsache berücksichtigt, daß es verschiedene außerirdische Völker gibt und sich jedes von ihnen anders verhält. Es ist wichtig, die außerirdischen Besucher, die ein geheimes Abkommen mit der „Geheimregierung“ geschlossen haben, von den anderen Gruppen zu unterscheiden.24

Die Hauptfrage lautet nicht, ob wir Kontakt zu den Außerirdischen aufnehmen sollten, um Differenzen beizulegen, bei denen es um die Fälle von Entführungen und anderen Übergriffen geht, von denen Corso und andere berichtet haben, sondern sie lautet, wie genau die Abkommen aussehen, die mit den Außerirdischen getroffen wurden, und wie diese derart heimlich und stillschweigend eingehalten werden können. Im Hinblick auf die Entführungen ist es sehr wahrscheinlich, daß diese durch die geheimen Abkommen zwischen den Institutionen der Geheimregierung und einer oder mehreren außerirdischen Zivilisationen überhaupt erst möglich wurden bzw. zunahmen. Demnach bestünde die Bedrohung der nationalen Sicherheit durch die Außerirdischen nur unter der Hand, aufgrund der geheimen Abkommen zwischen der Geheimregierung und einigen außerirdischen Rassen.
Die Beweggründe der Außerirdischen, die diese Abkommen eingegangen sind, sind sehr zweifelhaft und schüren Mißtrauen im Hinblick auf ihre wahren Absichten. Die große Zahl an Entführungen spricht sicherlich für das „Übernahme“-Szenario, das Dr. Jacobs und andere Forscher entworfen haben. Wenn man bedenkt, daß eine enorme Infrastruktur zur Entwicklung außerirdischer Technologien geschaffen wurde und zu diesem Zweck eine Menge illegaler Fördergelder geflossen sein dürften, dann wird deutlich, daß die Bedrohung der nationalen Sicherheit durch die Außerirdischen mehr intern als extern besteht.25 Das Bild der externen militärischen Bedrohung der USA durch Außerirdische, das Corso zeichnet, ist daher nicht zutreffend.
Auch die Außerirdischen, die ein Abkommen mit den Institutionen der Geheimregierung eingegangen sind, machen sich schuldig an der Errichtung eines nationalen Sicherheitssystems, das auf Geheimhaltung, fehlender Rechenschaftspflicht und illegalen Fördergeldern basiert. Dadurch entsteht tatsächlich eine direkte Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA, zum einen durch eine potentielle verdeckte Übernahme durch die Außerirdischen, und zum anderen durch einen Abbau der Verfassungsprinzipien, auf die die USA sich gründen. Die wirkliche Bedrohung durch die Außerirdischen ergibt sich aber daraus, daß die Geheimregierung um jeden Preis außerirdische Technologien erwerben und entwickeln will, selbst wenn das bedeutet, daß man dafür eine bestimmte Anzahl von Entführungen und anderen Übergriffen in Kauf nehmen muß.
Auf der anderen Seite stehen die Gruppen von Außerirdischen, die keine derartigen Verträge über den Austausch von Technologien mit der Geheimregierung abgeschlossen haben und die den Personen, zu denen sie Kontakt hatten, stets großen Respekt entgegengebracht haben. Das wird durch die zahlreichen Berichte über „Kontaktpersonen“ oder „die Brüder aus dem All“ deutlich, die erstmals in den 1950ern aufkamen. Diese Außerirdischen, die für gewöhnlich aussehen wie Menschen, respektieren in hohem Maße den freien menschlichen Willen und folgen offenbar der Anweisung, sich nicht in die Angelegenheiten der Menschheit einzumischen. Die Außerirdischen, die – wie mutmaßliche Kontaktpersonen berichten – den Menschen zu helfen versuchen, werden von den geheimen Weltraumwaffen bedroht, mit deren Hilfe man an ihre Technologien gelangen oder sie selbst gefangennehmen will. Selbst die Grauen vom Zeta Reticuli, die an den Entführungen beteiligt sind und ein Abkommen mit der Geheimregierung geschlossen haben, geraten manchmal ins Visier dieser Waffen. Es scheint, als sei die Beziehung zwischen den Grauen und der „Geheimregierung“ vielschichtig: Einige Informanten berichten über militärische Auseinandersetzungen aufgrund von Übertretungen der geheimen Abkommen seitens einer oder beider Parteien.26

Fazit: Der Einsatz von Weltraumwaffen gegen außerirdische Besucher ist unangebracht

Im Hinblick auf die Aufrüstung im Weltraum muß publik werden, daß diese Waffen vorsätzlich gegen außerirdische Besucher eingesetzt werden sollen. Die Legislative sowohl der USA als auch anderer Länder muß davon in Kenntnis gesetzt werden, damit eine passendere Strategie ersonnen werden kann. Der gegenwärtigen US-Strategie, Außerirdische mit weltraumgestützten und anderen fortschrittlichen Waffensystemen zu bedrohen, muß Einhalt geboten werden. Wie schon Hellyer in seiner Rede im September 2005 anmerkte: „Sind es denn wirklich Feinde oder nur legitime Kundschafter, die von weit her kommen?“
Was diesen strategischen Aspekt aus der Sicht von Informanten wie Corso – der stellvertretend für viele Militäroffiziere steht, die von der Anwesenheit der Außerirdischen in Kenntnis gesetzt wurden – so komplex macht, ist ihre Überzeugung, die Aufrüstung im All sei angebracht. Nach Ansicht Corsos und anderer Militäroffiziere wird diese Strategie durch die Übergriffe der Außerirdischen gerechtfertigt.
Aber die Entführungen und anderen feindlichen Aktivitäten müssen im Kontext der hochgeheimen Abkommen zwischen der „Geheimregierung“ und den Außerirdischen gesehen werden. Erwähnt werden sollte, daß Offiziere wie Corso nicht über freundlich gesinnte Außerirdische und deren respektvolles Verhalten informiert wurden. Statt dessen wurde Corso nur über Entführungen und andere Übergriffe durch Außerirdische informiert, was die entsprechenden psychologischen Voraussetzungen zur Erschaffung eines „Feindbildes“ lieferte. Diesen Prozeß beschreibt Sam Keen in seinem Buch „Bilder des Bösen“, in dem er herausstellt, daß die Erschaffung von Feindbildern immer schon ein wesentlicher Aspekt der erfolgreichen Kriegsführung war.27 Kurz gesagt, ist in den vergangenen 50 Jahren ein „außerirdischer Feind“ geschaffen worden, der, Corso und anderen Offizieren zufolge, die Entwicklung und Installation von Weltraumwaffen rechtfertigt.

Das bringt uns zu Dr. Carol Rosin, einer ehemaligen Sprecherin Dr. Wernher von Brauns, die davor warnte, die Aufdeckung der Existenz Außerirdischer auf der Basis einer erfundenen außerirdischen Bedrohung stattfinden zu lassen.28 Eine solche erfundene Bedrohung würde die öffentliche Meinung dahingehend prägen, Außerirdische als Feinde und Bedrohung der Sicherheit zu betrachten. Wir müssen uns der vermeintlichen internen bzw. externen Bedrohung durch Außerirdische differenzierter annähern.
Daher lautet die Antwort auf die von Hellyer aufgeworfene Grundsatzfrage, ob die Aufrüstung im All die geeignete strategische Reaktion auf außerirdische Besucher sei, „Nein“. Ein Militärschlag gegen außerirdische Besucher ist unnötig. Fest steht, daß die Außerirdischen, die eine tatsächliche „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ darstellen, dies nur durch ihre Verstrickung in eine Reihe von geheimen Abkommen sind, die ihnen eine verdeckte Übernahme der riesigen Infrastruktur von Projekten, die mit Außerirdischen in Verbindung stehen, in den USA und anderen Ländern ermöglichen. Diese verdeckte außerirdische Bedrohung bedarf keiner militärischen, sondern einer politischen Lösung: Die Existenz der Außerirdischen muß öffentlich bekannt werden.
Mit der Enthüllung ginge auch die nötige Transparenz und Rechenschaftspflicht einher, was sicherstellen würde, daß über jedes Abkommen, das im Zusammenhang mit dem Austausch von Technologien abgeschlossen wird, Rechenschaft abgelegt werden müßte und die Menschheit nicht länger von einer geheimen „Übernahme“ durch Außerirdische bedroht wäre. Aller Wahrscheinlichkeit nach würden Entführungen nicht länger stattfinden, wenn Transparenz und Rechenschaftspflicht erst einmal ins Spiel kämen. Außerirdische Besucher, die solche Übergriffe durchführen, könnten streng überwacht und dazu bewegt werden, alle Aktivitäten zu unterlassen, die das persönliche Recht des Menschen verletzen. „Überzeugungsmechanismen“ können in vielerlei Gestalt daherkommen: man könnte eine eingehende öffentliche Debatte über die Aktivitäten der Außerirdischen führen, die Außerirdischen selbst über die Rechtsnorm der Menschheit unterrichten, und voraussichtlich wären viele außerirdische Zivilisationen bereit, andere Außerirdische zu überwachen und Übertretungen an unserer Stelle zu ahnden.
Paul Hellyer hat nach einer dringend notwendigen öffentlichen Debatte verlangt, in der diskutiert werden solle, ob die gegenwärtig gegen außerirdische Besucher gerichteten Militärstrategien angebracht seien. Die gegenwärtige, von Oberstleutnant Corso befürwortete Strategie, die beinhaltet, Weltraumwaffen zu installieren und außerirdische Raumschiffe anzugreifen, wird von vielen ehemaligen und derzeitigen Offizieren des US-Militärs, die über die außerirdischen Besucher auf dem laufenden sind, unterstützt. Die Entwicklung und der Einsatz von weltraumgestützten Waffen gegen Außerirdische wird sich als armselige strategische Wahl entpuppen, wenn erst einmal die Wahrheit über die „Geheimregierung“ und die mit den Außerirdischen getroffenen Abkommen ans Licht kommt.
Als ehemaliger Verteidigungsminister ist Paul Hellyer bestens vertraut mit der Bedeutung strategischer Fragen, die den Einsatz von Militärwaffen als Lösung internationaler politischer Probleme betreffen. Man kann ihm nur dafür gratulieren, daß er die „allerwichtigsten politischen Fragen“, die mit der angeblich gegen Außerirdische gerichteten Aufrüstung im All zu tun haben, ins öffentliche Licht rückt.

Anmerkung des Autors:

Paul Hellyer wird an der Extraterrestrial Civilizations and World Peace Conference, der Konferenz über außerirdische Zivilisationen und den Weltfrieden, teilnehmen, die vom 9. bis 11. Juni 2006 auf Big Island, Hawaii, stattfinden wird. Auf dieser Veranstaltung soll auch auf Themen eingegangen werden, die in diesem Artikel angesprochen wurden. Weitere Informationen über die Konferenz und die Referenten finden Sie unter http://www.etworldpeace.com.

Endnoten

  1. Aus einer Rede von George W. Bush an der National Defense University, Washington, 1. Mai 2001; Protokoll einsehbar unter www.fas.org/nuke/control/abmt/news/01050bush.html.
  2. Angeführt in der National Security Presidential Directive/NSPD-23, der US-Präsidentendirektive die nationale Sicherheit betreffend, Nr. 23; einsehbar unter http://www.fas.org/irp/offdocs/nspd/nspd-23.htm.
  3. Siehe „Exopolitics Toronto: A Symposium on UFO Disclosure and Planetary Direction“ [Exopolitik Toronto: Ein Symposium über die Aufdeckung der Existenz von UFOs und die planetare Ausrichtung] unter http://www.exopoliticstoronto.com.
  4. Hellyer, Paul: „Missile Defense: It was Wrong Then and It’s Wrong Now“ [Raketenabwehr: Sie war damals falsch, und sie ist heute falsch], The Globe and Mail, Toronto, 15. Mai 2003; einsehbar unter http://www.commondreams.org/views03/0515-10.htm.
  5. Paul Hellyers Rede und weitere Informationen dazu finden Sie unter http://www.exopoliticstoronto.com
  6. Hellyer erwähnte diese Offiziere in einer privaten Unterredung mit dem Autor am 8. November 2005, enthüllte aber keine Details, um die Anonymität der Beteiligten zu wahren.
  7. Corso, Philip/Birnes, William J.: „Der Tag nach Roswell. Der Beweis: Die UFOs kamen wirklich“, Goldmann, Juli 2000; Originaltitel: The Day After Roswell, Simon & Schuster, 1997.
  8. Corso, „The Day After Roswell“, S. 292.
  9. Corso, Philip: L’Alba Di Una Nuova Era [Der Anbruch eines neuen Zeitalters] (Übersetzung: Baiata, Maurizio), Pendragon, 2003. Der Autor dankt Maurizio Baiata für dessen Erlaubnis, Auszüge aus seiner Übersetzung von Corsos Originalaufzeichnungen zitieren zu dürfen.
  10. Corso, L’Alba, S. 77.
  11. Corso, op.cit., S. 98.
  12. Corso, op.cit., S. 78.
  13. Eine Diskussion über die Indizien und Zeugenaussagen, die für ein solches Treffen sprechen, finden Sie unter http://www.exopolitics.org/Study-Paper-8.htm.
  14. Corso, Day After Roswell, S. 292.
  15. Corso, L’Alba, S. 77.
  16. Hamilton, William: „California Contactees”; einsehbar unter http://www.geocities.com/Area51/Shadowlands/6583/et031.html.
  17. Friedman, Stanton T.: Top Secrect/Majic, Marlowe & Company, 2005² (Erstauflage 1997), S. 86-102.
  18. Dokumente über Majestic-12, S. 128; einsehbar unter http://www.majesticdocuments.com.
  19. Friedman, op.cit., S. 56-85.
  20. Angeführt in Foreign Relations of the United States, 1964-1968, Bd. XII, Western Europe, S. xxxi-xxxv, 16. April 2001; einsehbar unter http://www.fas.org/sgp/advisory/state/covert/html.
  21. Siehe „A Nation Deceived” [Die betrogene Nation] unter http://www.mega.nu:8080/ampp/roundtable/emchurch.html.
  22. Corso, L’Alba, S. 31.
  23. Siehe http://www.presidentialufo.com/newpage17.htm.
  24. Siehe http://www.exopolitics.org/Report-ET-Motivations.htm.
  25. Salla, Michael: „The Black Budget Report” [Bericht über das schwarze Budget], Scoop Magazine, Januar 2004; einsehbar unter http://www.scoop.co.nz/stories/HL0401/S00151.htm.
  26. Salla, Michael: „The Dulce Report” [Der Dulce-Bericht]; einsehbar unter http://www.exopolitics.org/Dulce-Report.htm.
  27. Keen, Sam: Bilder des Bösen. Wie man sich Feinde macht, Beltz, 1987; Originaltitel: Faces of the Enemy: Reflections of the Hostile Imagination, HarperCollins, 1991.
  28. Siehe Interview mit Carol Rosin unter http://www.illuminati-news.com/ufos-and-aliens/html/carol_rosin.htm.

Quelle: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/us-weltraumwaffen-gegen-ausserirdische

Gruß an die, die sich „mehr“ vorstellen können

TA KI

Wie die UFOs nach Deutschland kamen Teil 8


An diesem Punkt beginnt die Komödie der „Untertassen“, die die eigentliche Fabel von Keyhoes Buch ist (keine erfundene Fabel, sondern ein Geflecht von Tatsachen). Im Pentagon erinnerte man sich nämlich, dass 1938 ein Hörspiel von Orson Welles eine Panik in USA hervorgerufen hatte, weil es eine Landung von Marsbewohnern auf der Erde meldete.

Damals hatte man die Gemüter schnell besänftigen können, denn es war ja nur ein Hörspiel gewesen. Aber wie würde die Bevölkerung Mitten im Kalten Krieg reagieren, wenn man sie wissen ließe, dass fliegende Maschinen unbekannter Herkunft und unbekannten Zwecks dem Luftraum über den USA und anderen Ländern Besuche abstatteten? Im Pentagon bekam man Angst vor der Panik. Man legte zunächst alle Berichte unter Verschluss, auch die exaktesten und glaubwürdigsten, die von hochqualifizierten Piloten und Bordfunkern stammten. Man stellte sich, als seien die „Untertassen“ wirklich fiktive Objekte. Da kam eine dramatische Zuspitzung: Um 12 Uhr 40 in der Nacht zum 20. Juli 1952 stellten die Radarschirme der Luftverkehrskontrolle auf dem National Airport in Washington eine „Untertasse“ fest, die mit 200 Stundenkilometer über der Hauptstadt kreiste, aber bei der Annäherung eines Verkehrsflugzeuges plötzlich auf 750 Stundenkilometer ging und verschwand, während gleichzeitig eine andere mit der Geschwindigkeit von drei Kilometern in der Sekunde (das sind 10 800 Stundenkilometer) über Andrews Field jagte. Fünf Stunden dauerte der Flug über die schlafende Stadt, und am nächsten Morgen war die Panik da. Nun half kein Verschweigen mehr, und als am Abend des 26. Juli der Geheimdienst der Luftwaffe selbst die Bläschen mehrerer Scheiben auf dem Radarschirm beobachten konnte, entschloss man sich zu einer Pressekonferenz. Am 29. Juli erklärte General Samford, der Leiter des Geheimdienstes, einer Elite von Journalisten, von den Berichten über die „Untertassen“ sei der fünfte Teil unbedingt glaubwürdig; es müsse sich aber, nach der Theorie des Physikers Menzel, um ein Luftphänomen handeln, das durch Temperaturumkehrung in höheren Luftschichten hervorgerufen werde. Die Wirkung dieser amtlichen Äußerung war unerwartet: die hochqualifizierten Piloten schickten unter Protest ihre Fragebogen zurück und schrieben dazu, sie würden nichts mehr melden, wenn man im Pentagon von ihnen glaube, sie konnten „Bodenramsch“ nicht von wirklichen Objekten unterscheiden. Um einer Panik vorzubeugen, hatte man eine Vertrauenskrise zwischen Luftwaffenpersonal und Pentagon heraufbeschworen. Also: so vorsichtig wie möglich zum Rückzug blasen und, ohne sich selbst zu krass zu dementieren, die wahre Meinung der Offiziere vom Ausschuss Bluebook durchblicken lassen!

Ein wichtiges Argument…

An dieser Stelle trat nun Major Keyhoe selbst in die dramatische Aktion ein. Er genoss das Vertrauen des Pentagon, er war kein aktiver Offizier mehr, er hatte von Anfang an jene Hypothese vertreten, der sich die Offiziere von Bluebook mehr und mehr zuneigten, und als die Besatzung eines B-29-Bombers am 6. Dezember 1952 eine kombinierte Operation von fliegenden Scheiben und einer sehr großen Maschine beobachtet hatte, gab man Keyhoe Vollmacht zur Veröffentlichung der Geheimberichte, und die Presseabteilung der Luftwaffe richtete am 23. Januar 1953 einen Brief an ihn, in dem es heißt: „Die Luftwaffe und der Ausschuss Blaubuch kennen Major Keyhoes Schlussfolgerung, dass die, Fliegenden Untertassen von einem anderen Planeten stammen. Die Luftwaffe hat diese Möglichkeit nie bestritten. Wenn die offensichtlich gesteuerten Manöver von den zahlreichen fachmännisch versierten Beobachtern zutreffend beschrieben sind, bleibt keine andere Erklärung als die der interplanetarischen Herkunft der Maschinen.“ Menzels Theorie war also schon gleich wieder zum alten Eisen gelegt worden. Keyhoe hat seine Hypothese zusammen mit dem Leiter der Kanadischen Luftwaffen-Forschungsstelle B.
Smith bis in alle astrophysikalischen und elektrotechnischen Details durchdacht und macht es plausibel, dass die unknown flying objects Weltraumschiffe sein Können, die ihre Basis auf einem anderen Planeten haben und über der Erde aufklären, um sich über den Stand der Atomtechnik zu orientieren. So Jules-Verne-haft das klingen mag, Keyhoe hat doch ein merkwürdig triftiges Argument: unsere eigene Raumschifffahrt arbeitet nach denselben Prinzipien (des Antriebs, der Fernsteuerung, der Vollautomatisierung) wie die hypothetischen Konstrukteure der Untertassen.
Man braucht also nur anzunehmen, dass auf einem anderen Planeten (entweder unseres Sonnensystems oder eines ferner gelegenen Sterns) denkende Wesen leben, die uns im technischen Fortschritt um ein paar Jahrzehnte (unserer Zeitmessung) voraus sind, und die Keyhoesche Hypothese verliert viel von ihrer Unwahrscheinlichkeit. Bis jetzt jedenfalls ist nicht zu sehen, welche Hypothese mehr Chance auf Bestätigung haben konnte als die, dass denkende Wesen von einer anderen Stelle des Weltraums her zu erkunden versuchen, was es mit den Atomexplosionen auf der Erde für eine Bewandtnis hat. Die Details selbst muss man bei Keyhoe nachlesen, und es müsste seltsam zugehen, wenn sein Buch nicht sehr bald im Brennpunkt der Gespräche all derer stehen sollte, die es gelesen haben. Mutmassen und raten kann hier nämlich nicht weiter helfen.

Düsseldorf meldet eine „Untertasse“ berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 11. Juni 1954: Die erste „Fliegende Untertasse“ über Deutschland wird aus Düsseldorf gemeldet. Über der Stadt will ein Pilot am Mittwoch, gegen 18:50 h, als er sich mit seiner Maschine in einer Höhe von viertausend Metern befand, eine glänzende Scheibe beobachtet haben, die sich mit großer Geschwindigkeit von Süden genähert habe und dann in den Wolken verschwunden sei. Diese Beobachtung wurde von etwa zehn Angestellten verschiedener Fluggesellschaften, die vom Boden aus den Vorgang verfolgten, bestätigt, während vom Kontrollturm des Flugplatzes keine Feststellungen gemacht worden sind. Eine Verwechslung mit einem Ballon oder Messgerät wird von den Augenzeugen als ausgeschlossen bezeichnet.

Rätselhafte Lichterscheinungen – „Fliegende Untertassen“ über dem Bundesgebiet? fragte am 14. Juni 1954 die Frankfurter Rundschau: In den letzten Tagen hatten mehrere Beobachter berichtet, dass sie im Düsseldorfer Raum sowie in der Gegend von Darmstadt unbekannte Flugobjekte, die sie als „Fliegende Untertassen“ ansprachen, gesehen hätten. Nun wurde am Wochenende ein weiterer derartiger Fall aus Nordbayern bekannt. Der Selbitzer Fabrikant Werner Thoss berichtete, er habe in der Nacht zum vergangenen Mittwoch, als er seinen 19jährigen Sohn vom Bahnhof Selbitz abgeholt habe, plötzlich am östlichen Horizont einen hellen Lichtschein wahrgenommen, der mit rasender Geschwindigkeit nähergekommen sei. Dann habe sich aus dem hellen Hintergrund ganz deutlich eine rotierende Scheibe abgehoben, die sowohl er als auch sein Sohn deutlich wahrgenommen hätten. Die Scheibe habe innerhalb von zwei Sekunden einen riesigen Halbkreis durchrast und sei dann wieder in östlicher Richtung verschwunden. Kaum sei dieses unbekannte Flugobjekt wieder in der Dunkelheit der klaren Nacht untergetaucht, sei eine zweite Scheibe, die der ersten geglichen habe, auf dem gleichen Weg herangerast und wieder verschwunden. Dieser Vorgang habe sich in regelmäßigen Abständen von fünf Sekunden insgesamt fünfmal wiederholt. Die Flugkörper hätten zunächst rund ausgesehen, hätten in der Kurve eine ovale Form gezeigt und seien zum Schluss wieder als runde Scheiben zu erkennen gewesen. Thoss betonte, eine optische Täuschung erscheine ihm ausgeschlossen, da in der Nacht klare Sicht geherrscht habe.

Der Selbitzer Gerichtsreferendar Werner Bodenschatz, der in der Nacht zum Mittwoch zur gleichen Zeit unterwegs war, bestätigte unabhängig von Thoss diese Angaben. Auch er habe, sagte Bodenschatz, plötzlich am östlichen Horizont einen hellen Lichtschein bemerkt und ganz deutlich eine „Fliegende Untertasse“ erkannt. Ein Irrtum sei ausgeschlossen, meinte er. In der Nähe von Darmstadt und im Düsseldorfer Raum waren ähnliche Flugobjekte am späten Dienstagnachmittag und am Mittwochabend beobachtet worden. Auch über Hamburg wurden am späten Donnerstagabend von einigen Bewohnern der Stadt rätselhafte Lichterscheinungen beobachtet.
Auch hier wurde der Trend deutlich, dass die Allgemeinheit durch die Medienberichterstattung den Eindruck gewährt bekam, als seien alle gemeldeten Erscheinungen sogenannter „Fliegender Untertassen“ identisch und von Natur aus her gleich, woraus sich ein Fehlschluss aufbaute, da die phänomenologischen Eigenschaften des jeweiligen Erscheinungsbildes in Wirklichkeit different sind und schon aus diesem Ansatz heraus auch unterschiedliche Ereignisse zu den jeweiligen Meldungen führen.

Fliegende Untertassen über Nordbayern? fragte am 14. Juni 1954 die Kasseler Post. Ein Reporter meldete aus Hof: Nachdem erst in den letzten Tagen mehrere Beobachter berichtet hatten, dass sie im Düsseldorfer Raum sowie in der Gegend von Darmstadt unbekannte Flugobjekte, die sie als „Fliegende Untertassen“ ansprachen, gesehen hätten, wurde jetzt ein weiterer derartiger Fall aus Nordbayern bekannt. Der Selbitzer Fabrikant Werner Thoss berichtete, er habe in einer der letzten Nächte, als er seinem 19jährigen Sohn vom Bahnhof Selbitz abholte, plötzlich am östlichen Horizont einen hellen Lichtschein wahrgenommen, der mit rasender Geschwindigkeit nähergekommen sei. Dann habe sich aus dem hellen Hintergrund ganz deutlich eine rotierende Scheibe abgehoben, die sowohl er als auch sein Sohn deutlich gesehen hätten. Die Scheibe habe innerhalb von zwei Sekunden einen riesigen Halbkreis durchrast und sei dann wieder in östlicher Richtung verschwunden. Kaum sei dieses unbekannte Flugobjekt wieder in der Dunkelheit der klaren Nacht untergetaucht, so sei eine zweite Scheibe, die der ersten geglichen habe, auf dem gleichen Wege herangerast und wieder verschwunden. Dieser Vorgang habe sich in regelmäßigen Abständen von fünf Sekunden fünfmal wiederholt. Die Flugkörper hätten zunächst rund ausgesehen, in der Kurve eine ovale Form gezeigt und seien zum Schluss wieder als runde Scheiben zu erkennen gewesen. Thoss betonte, eine optische Täuschung erscheine ihm ausgeschlossen, da in der Nacht klare Sicht geherrscht habe. Der Selbitzer Gerichtsreferendar Werner Bodenschatz, der in der gleichen Nacht zur gleichen zeit unterwegs war, bestätigte unabhängig von Thoss diese Angaben. Auch über Hamburg wurden von einigen Bewohnern rätselhafte Lichterscheinungen beobachtet, die sich ohne Geräusch und mit großer Geschwindigkeit über den Nachthimmel bewegten.

Dies waren also die Nordbayern-UFOs, welche irgendwie in ihren Charakteristiken an die Irritierungen durch zum Himmel geschwenkte Scheinwerfer erinnern. Wir merken an, dass diese UFOs in der Nähe der tschechischen Grenze gesehen wurden. Dazu bald mehr. Bereits hier zeigte sich die Neigung der Journalisten, UFO-Erscheinungen an Punkt A irgendwie mit Meldungen zu diversen Objekten an Punkt B in Verbindung zu bringen, was dem Publikum natürlich den Eindruck aufzwingt, dass diese Objekte identisch sind und ursächlich miteinander in Verbindung stehen. So etwas ist grundsätzlich von bedenklicher Natur, weil hier der Zufall eine gewichtige Rolle spielt und kausal nicht unbedingt eine Verknüpfung bestehen muss. Doch die Meldung der Kasseler Post war mit dem UFO-Phänomen nahe Hof noch längst nicht beendet! Mit der Zwischenschlagzeile Katastrophe in Indien ging es übergangslos weiter. Hierbei bediente man sich des Keyhoe-Buches und führte zur Bestärkung des vorherigen Beitrags den Vorfall vom 2. Mai 1953 über dem indischen Kalkutta aus:

Eine der aufsehenerregendsten Beobachtungen, die sich im Material des Geheimdienstes der US-Luftwaffe befunden haben soll, betrifft das Erlebnis eines Düsenpassagierflugzeuges vom Typ Comet über Indien. Keyhoe berichtet darüber folgendes: „Es war in der Nacht des 2. Mai 1953. Über Kalkutta regnete es in Strömen, als ein britisches Düsenpassagierflugzeug vom Typ Comet mit dreiundvierzig Fluggästen an Bord vom Flughafen Dum Dum aufstieg. Die Düsenmotoren spieen ihre Stichflammen in die Nacht, während die Maschine rasch Höhe gewann und in der Dunkelheit verschwand. Sechs Minuten später, irgendwo in der finsteren Unendlichkeit des Firmaments, wurde die Comet von etwas getroffen. Einzelne Stücke des zertrümmerten Flugzeuges flatterten brennend im Regen herunter. Und als alles vorüber war, lagen Teile des Wracks auf einem Gebiet von siebeneinhalb Kilometer im Umkreis verstreut. Im Kontrollturm des Flugplatzes war kein Notsignal angekommen. Was immer also die Ursache des Unglücks gewesen sein mochte, es musste so rasch eingetreten sein, dass der Pilot kein Signal mehr senden konnte. Beamte des zivilen Luftfahrtministeriums sammelten die herumliegenden Bruchstücke sorgfältig ein, und Sachverständige besahen sich tagelang die merkwürdig zerschlagenen Wrackteile. Schließlich gab das Luftfahrtministerium eine vorsichtig gehaltene Verlautbarung heraus.
Die Comet war von einem nicht identifizierten fliegenden Kürper getroffen worden. So beunruhigend der Unglücksfall der Comet ist, so liefert er andererseits keine Anhaltspunkte für die Annahme einer feindlichen Absicht. Der Zusammenstoss kann sich zufällig ereignet haben. Er kann durch schlechte Entfernungsschätzung in jener dunklen und regnerischen Nacht hervorgerufen worden sein. Aber es hätte auch der gezielte Probeangriff einer fliegenden Waffe unter Fernlenkung sein können.

Nach den Augenzeugenberichten zu schließen, nähert sich der lange Abschnitt der Untertassen-Aufklärungsflüge seinem Höhepunkt. Die Schlussoperation kann durchaus friedlich sein. Ist sie dies, so würde sie sich zum Wohl jedes Erdbewohners erweisen. Es gibt jedoch eine Reihe möglicher Gefahrenmomente. Eines davon wurde von einem Oberst des Luftwaffen-Geheimdienstes angedeutet. Wie viele Offiziere der Luftwaffe glaube auch ich, dass das amerikanische Volk alle Tatsachen erfahren sollte. Das offizielle Eingeständnis, dass es tatsächlich Fliegende Untertassen gibt, wird natürlich viele Amerikaner erschrecken. Und wenn die Schlüsse gewisser Geheimdienst-Offiziere sich als richtig erweisen, wird es wahrscheinlich eine Art Massenhysterie hervorrufen, bis der erste Schock abgeklungen ist. Trotzdem müssen die Beweise, wenn nicht sogar die schlüssige Antwort, früher oder später veröffentlicht werden. Sollte eine Krise über uns hereinbrechen, so kann die Kenntnis der Tatsachen viel dazu beitragen, sich auf sie vorzubereiten. Siw wird uns außerdem vor unbedachten Schritten bewahren, die einen friedlichen Kontakt in eine plötzliche, weltweite Tragödie verwandeln könnten.“

Mit obigen Zeilen wird ein wichtiges Element der UFO-Darstellung und auch des UFO-Aberglaubens enthüllt: Ein UFO-Promoter verwendet für seine Berichterstattung zwar dramatische Worte (hier das Comet-Unglück in exotischer Gegend), aber schaut man wie im geschilderten Vorfall genauer hin, ist die UFO-Verbindung auf Sand gebaut. Von einem UFO-Geschehnis ist weit und breit nix zu sehen, während die Details des Unglücks eher auf eine Explosion an Bord hinweisen. Ein UFO-Zufallsunglück damit in Kontext zu setzen ist geradezu absurd! Hier wurde wirklich brüchiges Seemannsgarn gestrickt, gleichzeitig aber auch nachgewiesen, wie brüchig das ufologische Material ist, wenn ein Autor derartiges Füllmaterial einbringen muss und auf diesen wackeligen Stelzen Verknüpfungen produziert. Allein schon das emotional-besetzte Verwenden des Begriffs „Fliegende Untertassen“ mit Geheimdienst-Geheimnissen ist für sich genommen manipulierend – auch wenn Untertassen und UFOs im öffentlichen Verständnis (fälschlicher Weise) gleichgesetzt werden. Fliegende Untertassen als Raumschiffe vom anderen Planeten sind eine Sache, unidentifizierte Flugobjekt-Wahrnehmungen dem Sinn nach eine andere.

Weitere Untertassenzeugen gemeldet – Vier Oberkotzauer sahen acht Flugkörper/Erscheinungen im Westen meldete das 8 Uhr-Blatt bald darauf, leider ist das genaue Datum nicht bekannt: nach dem Selbitzer Fabrikanten Werner Thos, der, wie berichtet, zusammen mit seinem 19jährigen Sohn in der Nacht zum vergangenen Mittwoch fünf „Fliegende Untertassen“ über dem östlichen Horizont von Selbitz gesehen haben will, meldeten sich mit ähnlichen Beobachtungen auch zwei Oberkotzauer, der 22jährige Maschinenschlosser Gerhard Rank und der 26jährige Maurer Willy Ullmann.
Die beiden befanden sich etwa zehn Minuten nach Mitternacht auf dem Heimweg von einer Musikprobe, als einer von beiden am Himmel über Hof eine violett bis orange schimmernde, senkrecht aufgestellte Scheibe in Tassenform auftauchen sah, die nach etwa zwei Sekunden wieder im Osten verschwand. Vier bis fünf Sekunden später kam eine zweite Scheibe an der gleichen Stelle zum Vorschein und beschrieb ebenfalls einen flachen Halbkreis über das Firmament. Diese Erscheinung wiederholte sich noch sechsmal. Die beiden Beobachter bezeichneten die glühenden Scheiben so groß wie einen Vollmond. Sie bestreiten auch energisch, irgendwelchen Halluzinationen zum Opfer gefallen zu sein. Willy Ullmann erklärte überdies, dass er sofort seinen Vater Karl und seine Frau geweckt habe, die ebenfalls das nächtliche Schauspiel mit großem Erstaunen verfolgten. Die vier Personen wollen die Erscheinung der angeblichen Untertassen bis etwa 1:15 h gesehen haben.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass namhafte westdeutsche Zeitungen ebenfalls über Beobachtungen von „Fliegenden Untertassen“ in der gleichen Nacht berichteten. So wollen die Piloten Niemeyer und Reichle, zwei erfahrene Flugzeugführer, eine solche Erscheinung über dem Düsseldorfer Flugplatz gesehen haben. Sie erklärten übereinstimmend, dass ein leuchtender, gleitender Körper mit großer Geschwindigkeit aus südlicher Richtung angekommen sei und in der Nähe des Flughafens seine Geschwindigkeit herabgemindert habe. Der Flugkörper soll keine Tragflächen gehabt und sich nicht in üblicher Weise wie ein Flugzeug bewegt haben. In etwa 5.000 Metern Höhe sei dann die „Untertasse“ in den Wolken verschwunden. Eine ähnliche Beobachtung will ein Darmstädter Architekt gemacht haben, der ebenfalls in der Nacht zum vergangenen Mittwoch auf dem östlichen Himmelsabschnitt über Darmstadt glühende Scheiben in kurzen Abständen auftauchen und verschwinden sah.

Wieder Fliegende Untertassen – Diesmal über Worms – Drei Augenzeugen sagen aus meldete am 15. Juni 1954 das 8 Uhr-Blatt: Unabhängig von einander haben in Worms drei Personen etwa um die gleiche Zeit eine Fliegende Untertasse, die sich von Südwesten der Stadt näherte und in Richtung Nordosten wieder abflog, beobachtet. Der Volksschullehrer Werner Reeg berichtete darüber:

„Eine Sinnestäuschung ist unöeglich. Ich habe den Flugkörper genau beobachtet. Er glänzte silbrig und hatte etwa die Geschwindigkeit eines Düsenjägers. Über der Stadt stoppte die Fliegende Untertasse plötzlich ab und verschwand senkrecht in den Wolken.“ Der amerikanische Besatzungssoldat Frank Mosley machte um die gleiche Zeit dieselbe Beobachtung. Auch die Wormser Geschäftsfrau A. Weber will eine Fliegende Untertasse beobachtet haben. Sie soll oben rund gewesen sein und sich in der unteren Hälfte kegelförmig verengt haben. Die Scheibe sei mit nicht allzu großer Geschwindigkeit über einer Wolkenbank dahingeflogen und nach einiger Zeit in der Wolke verschwunden. [ Auch wenn hier von einer identischen Sichtung dreier unabhängiger Zeugen berichtet wurde, ist es doch ein gewaltiger Unterschied, ob ein Objekt wie ein Düsenjäger dahinzischt oder in nicht allzu großer Geschwindigkeit dahingondelt, um nach einiger Zeit in den Wolken zu verschwinden. Aus diesem Grund ist eine Bewertung des Geschehens tatsächlich als ein und das selbe Ereignis kaum möglich…]

„Fliegende Untertassen“ über Mannheim-Feudenheim gesichtet? fragte am 26. Juni 1954 der Mannheimer Morgen: Eine junge Weinheimerin will am Donnerstag, 19:55 h, in geringer Höhe über der Schleuse bei Feudenheim eine kreisrunde Scheibe beobachtet haben, die in der Färbung heller gewesen sei als der um diese Zeit etwas diesige Abendhimmel und die sich, nachdem sie zunächst an einem Punkt zu verharren schien, schnell in Richtung Schriesheim entfernt habe. Zehn Minuten später, um 20:05 h, seien zwei weitere Scheiben gefolgt. So lautet die Meldung, die uns telefonisch zuging, und wir deshalb mit allem Vorbehalt weitergeben. Es wäre immerhin möglich, dass die sagenhaften „Fliegenden Untertassen“, nachdem sie zuletzt über dem Rhein-Main-Flughafen und über Frankfurt am Main beobachtet wurden, nun auch einmal Mannheim mit einem Besuch beehrten.

„Untertassen“ über Berlin – Radarjagd auf unheimliche Flugkörper – Hamburger Abendblatt sprach Augenzeugen, kam es aus der Berliner Redaktion der Zeitung am 26. Juni 1954. Fliegende Untertassen über Berlin? – mit dieser Frage wird sich jetzt die amerikanische Luftwaffe in der Viersektorenstadt beschäftigen. Seit etwa anderthalb Monaten werden immer wieder unbekannte Flugobjekte in großer Höhe über Berlin gesichtet. Ihre Manöver und die bei großer Geschwindigkeit in Sekunden wechselnden Flugrichtungen sind so rätselhaft, dass sie nach Ansicht von Luftfahrtsachverständigen unmöglich von Menschenhand gesteuert sein können. Zur Identifizierung dieser unbekannten Flugobjekte ist jetzt im Tempelhofer Flughafen ein zusätzliches Radargerät aufgestellt worden. Das bisher in Betrieb befindliche Gerät war durch den Flugverkehr in den Luftkorridoren nach Berlin voll aufgelastet. Deshalb, so sagte ein unterrichteter alliierter Beamter, war es erforderlich, ein zweites Gerät aufzustellen. Der amerikanische Offizier, der die Tempelhofer Radarstation leitet, sagte dem Hamburger Abendblatt dazu: „Ich kann mich nicht näher darüber äußern, denn die Beantwortung Ihrer Frage würde eine besondere, mir auferlegte Schweigepflicht verletzen und auch im allgemeinen gegen die militärischen Geheimhaltungs-Vorschriften verstoßen!“ „Es besteht kein Zweifel, dass es sich bei diesen Erscheinungen um Flugobjekte handelt, die unter der Bezeichnung ‚Fliegende Untertassen‘ bekannt sind.“ Das ist die Meinung des 45jährigen Rudolf Hermes, der als einer der wenigen deutschen Experten für diese Frage gilt. Hermes ist Angehöriger der Flugleitung Berlin-Tempelhof und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit diesem Phänomen…. Wird man durch das neue Radargerät hinter das Geheimnis der mysteriösen Flugobjekte über Berlin kommen? Wegen der ruckartigen Fortbewegungsart halten Luftfahrtsachverständige es für ausgeschlossen, dass es sich um sowjetische Düsenjäger handeln könnte.
Die Materialbelastung, die durch das ständige ruckartige Wechseln der Flugrichtungen eintreten muss, ist nach ihrer Ansicht auch viel zu groß, um in ihnen ferngelenkte Geschosse irdischen Ursprungs zu sehen. So bleibt nur noch die Annahme, dass die seit sechs Wochen in verstärktem Umfange über Berlin gesichteten „Fliegenden Untertassen“ tatsächlich interplanetarischen Ursprungs sind. [Der Artikel wurde von der Salem-Aufnahme begleitet, der Text dazu: „Solche Formationen Fliegender Untertassen…sind auch in Berlin gesehen worden.“ Doch das Bild geht auf eine Bürolampen-Reflexion auf der Fensterscheibe eines Küstenschutzbüros zurück und damit können die real am Berliner Himmel gesehenen Lichterscheinungen zunächst wirklich nichts zu tun haben.]

Untertassen begleiten britisches Atlantik-Flugzeug: Was Kapitän James Howard berichtet, war eine dicke Schlagzeile der Frankfurter Nachtausgabe vom 2. Juli 1954: Der Pilot des britischen Stratosphären-Kreuzers, dessen Besatzung am Dienstag in 6.000 Meter Höhe über Labrador auf einem Flug von New York nach London – wie wir bereits meldeten – „mysteriöse Objekte“ (Untertassen) beobachtete, erklärte am Donnerstag, er glaube nicht, dass die geheimnisvollen Begleiter von Menschenhand herrührten. Flugkapitän James Howard kann sich nicht erklären, welchen Ursprungs seine „Gefährten der Luft“ wohl waren. In einem 800 Worte umfassenden Bericht schildert er der britischen Fluggesellschaft BOAC sein Erlebnis, das von der elfköpfigen Besatzung bestätigt worden ist. So sah Howard die phantastische Begegnung am Himmel über Labrador: „Wir flogen mit einer Reisegeschwindigkeit von 450 Kilometern pro Stunde. Es war 21:30 h Ortszeit. Die Sonne war gerade untergegangen. Plötzlich sah ich gegen den westlichen Himmel die Silhouetten eines großen, schwarzen ‚Dinges‘, um das herum sechs viel kleinere runden Körper kreisten. Das große Ding veränderte ständig seine Form. Nach 30 Sekunden sah es flach und breit und dann wie ein Pfeil aus. Danach sah es sich plötzlich so an, als sei es ein fliegender Telefonhörer mit einem Höcker an beiden Enden.“ Der Erste Offizier der Maschine, Francis Boyd, ein Kanadier und Weltkriegsflieger, schildert das unheimliche Treffen wie folgt: „Es dauerte fast fünf Minuten, bis Howard und ich uns trauten zuzugeben, was wir jeder sahen. Die Gegenstände flogen parallel zu unserem Kurs, etwa acht bis 16 Kilometer entfernt. Auf Funkspruch wurde ein amerikanischer Düsenjäger vom Typ Sabre eingesetzt, und ich gab dem Piloten einen laufenden Bericht über das, was wir sahen. Als der Jäger bis auf etwa 30 Kilometer an die Objekte herangekommen war, entfernten sie sich. Die kleinen Körper schienen sich zu vereinigen, und der große schien plötzlich stehen zubleiben und verschwand in Bruchteilen von Sekunden, als wenn er mit enormer Geschwindigkeit in Gegenrichtung davongeflogen sei.“

Mars in nächster Nähe – 64.000.000 Kilometer entfernt berichtete am 2. Juli 1954 der Mannheimer Morgen: Auch himmlische Ereignisse werfen, wie man am vergangenen Mittwoch feststellen konnte, bemerkenswerte Schatten. Dieser Schatten kam vom Mond, rutschte rechts oben in die Sonne hinein, links unten heraus – und war dann leider nicht verschwunden, sondern landete im Schlagschatten auf unserem Redaktionstisch. Die partielle Sonnenfinsternis war nämlich – ohne besondere politische Gründe – auf der ersten Seite unserer gestrigen Ausgabe im „Umkehrverfahren“ festgenagelt worden. Der Himmel möge uns verzeihen… Er hat uns bereits verziehen, denn er sandte umgehend ein neues Ereignis, das gewöhnliche Sterbliche ohne Riesenfernrohr zwar nicht wahrnehmen können, das aber dennoch in Fachkreisen als das zur Zeit markanteste und aufregendste im Weltall gilt.
Was dem einen der Fußball, ist eben dem anderen der Mars. Und dieser rote Bruderplanet veranlasst heute, 9 Uhr Mitteleuropäischer Zeit, alle Sterngucker dazu, den Atem anzuhalten und durch Riesenteleskope modernster Bauart nach den sagenhaften Marskanälen zu forschen oder ganz nebenbei die Flugbasen der Fliegenden Untertassen zu entdecken. Die größte „Kanone“ steht dabei nicht im Tor, sondern auf dem Mount Palomar und verfügt über ein Fünf-Meter-Teleskop, dem man schon einiges zutrauen darf. Besonderer Anlass dieser Aufregung ist die Tatsache, dass sich Bruder Mars um 9 Uhr MEZ in größter Erdnähe befindet – aber immer noch 64 Millionen Kilometer vom Schwesterlein Erde entfernt seine Kreise zieht. Diese Entfernung ist doch recht beruhigend für alle, die gerne von Marsungeheuern träumen, was jedoch nicht ausschließt, dass man wieder einmal Gelegenheit hat, von Marskanälen und Raumschiffen zu sprechen. Ein sehr beliebtes Thema, bei dem der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Immerhin, schon manche Utopie wurde Wirklichkeit: Siehe Fußballweltmeisterschaft.

Deutschland hatte 1954 die Fußballweltmeisterschaft gewonnen, weswegen vielleicht hierzulande das UFO-Fieber dieses Jahres nicht so die Oberhand gewann und die frustrierten Nachbarländer Frankreich und Italien sich im Marsjahr (wir sehen, es kam anno 1954 einiges zusammen) in den Untertassen verloren und ablenkten. Auf jeden Fall ist der Faktor Mars-Annäherung in dieser Epoche nicht gerade ein entspannendes Element gewesen.
Der Mars ruft Erde hieß ein Beitrag von Heinz Gartmann in der Wochenend vom 24. Juli 1954 auf S. 3: seiner ‚Brüder auf dem roten Planeten‘ – Gibt es dort Leben? Die wissenschaftlichen Beobachtungen bei der Annäherung Anfang Juli sollen Antwort auf viele Fragen geben, hieß es in einer Beischlagzeile. Gartmann leistete sich hier eine geistige Exkursion zum Nachbarplaneten unter Berücksichtigung der in jener Zeit vorherrschenden Konzepte hinsichtlich des Mars – sogar bis hin zu einer Art des Terraforming auf diesem Planeten wie Wernher von Braun es seinerzeit sah. Marsmenschen wurden hier jedoch ausgeschlossen.

Die Rheinische Post vom 31. Juli 1954 meldete unter Paul Zugowski „Untertassen“ und kein Ende: Erst jetzt bereitet eine Untersuchungskommission des norwegischen Armeeoberkommandos eine Veröffentlichung des Berichts über die Materialprüfungen der Reste einer angeblich vor einiger Zeit auf Spitzbergen angestürzten „Fliegenden Untertasse“ vor. Der Leiter der Kommission, Oberst Gernod Darnhyl, erklärte in einer Unterrichtsstunde für Luftwaffenoffiziere: „Der Spitzbergenabsturz war sehr aufschlussreich. Zwar geben sich unserer Wissenschaft zahlreiche noch nicht spruchreife Rätsel auf. Aber ich bin gewiss, dass sie durch die Überreste von Spitzbergen bald gelöst werden können. Vor allem ist seinerzeit ein Missverständnis entstanden, als es hieß, der Scheibenflugkörper sei wahrscheinlich sowjetischer Herkunft. Er ist – wir müssen das aussprechen – nicht in einem Land der Erde gebaut worden. Seine Materialien sind allen prüfenden Fachleuten völlig unbekannt, entweder auf der Erde nicht anzutreffen oder aber erst nach physikalischen und chemischen Prozessen zu gewinnen, die wir nicht kennen.“ – Soweit ein Bericht aus Oslo.

In der Straßenbahn, an den Stammtischen, im Familienkreise – überall, wo Menschen beisammen sind, wird heftig diskutiert, kühne Theorien entwickelt: Es ist so etwas wie eine Epidemie der Fliegenden Untertassen ausgebrochen. Die Meinungen über diese rätselvollen Himmelserscheinungen reichen vom „Unsinn“ über „Untertassen aus dem Geschirrschrank des Kremls“ bis zum „Besuch aus dem Weltall“. Keine Massenpsychose: Wenn man einmal von vorneherein die verdächtig sensationellen Schilderungen ausklammert, so bleiben genügend Beobachtungen, die nicht mit einer Massenpsychose abzutun sind und die einfach als Tatsache hingenommen werden müssen. Schon sehr früh – seit dem Jahre 1947 – interessierte sich die amerikanische Air Force und die Spionageabwehr für Fliegende Untertassen. Seit dieser Zeit werden die Beobachtungen laufend auf ihre Zuverlässigkeit hin untersucht und aufgezeichnet. Im Sommer 1946 beobachtete der bekannte Astronom Tombaugh, der Entdecker des Planeten Pluto, mit noch zwei Personen von seinem Garten aus in Las Cruces im Staate Neu-Mexiko einen Flugkörper, der plötzlich und lautlos, schneller als ein Flugzeug und langsamer als ein Meteor, von Süd nach Nord dahinjagte. Das fliegende Objekt hatte eine ovale Form und strahlte blaugrün. Am Bug und an der Seite waren deutlich sechs Fenster zu unterscheiden. Eine ähnliche Erscheinung beobachteten zwei Flugkapitäne im Juli 1948: ein langes raketenartiges Flugschiff mit doppelten Fensterreihen, das keinem uns vertrauten Flugzeugtyp glich. Am hellen Tage strahlen Lichter: Im Mai 1951, am hellen Tag gegen vier Uhr nachmittags, hatten sich drei Mitarbeiter der aerophysikalischen Abteilung eines bedeutenden Flugzeugwerks in der Nähe von Los Angeles in eine angeregte Unterhaltung vertieft. Da glühten plötzlich 30 runde Lichter strahlend blau über dem östlichen Horizont auf, jagten in Schlangenlinien am Himmel entlang, schlugen zweimal einen rechtwinkligen Haken und drehten nach Westen ab. Sie flogen in zwei parallel übereinander liegenden Linien, die sich nach vorn hin etwas näherten. Eine fast gleiche Beobachtung machte der Geologieprofessor Robinson mit zwei Kollegen im Staate Texas. Sie erblickten an einem Augustabend des Jahres 1951 gleichfalls etwa 30 intensiv strahlende Lichterscheinungen, die sich zu einer Doppelreihe formiert hatten, deren beide Enden zusammentrafen. Geräuschlos schossen sie von Horizont zu Horizont. Sekunden später raste eine zweite verblüffend ähnliche Formation durch den nächtlichen Himmel…

Erste Weltraumflieger werden verloren sein – Prof. Oberth über die „Fliegenden Untertassen“ – Wikinger von anderen Sonnensystemen meldete UP und die Rhein-Neckar-Zeitung druckte am 4. August 1954 folgendes ab: „Die ersten Menschen, die in den Weltraum fliegen, werden ein Opfer der Wissenschaft werden, denn die Bevölkerung der Erde ist noch nicht so weit wie die Bewohner eines anderen Sternes, die mit ihren Fliegenden Untertassen in den letzten Jahren in der Nähe unserer Erde auftauchten.“
Dies ist die Meinung Professor Hermann Oberths, eines der bedeutendsten Weltraumforscher der Gegenwart. Es ist schwer, den in dem kleinen Marktflecken Feucht bei Nürnberg in einem altersgrauen Schlösschen lebenden Raketenforscher in diesen Tagen anzutreffen. Der von 1941 bis 1943 an der Entwicklung der Raketenwaffen V1 und V2 in der Versuchsstation Peenemünde maßgeblich beteiligte Wissenschaftler ist oft unterwegs. Er ist einer der prominentesten Redner auf den Tagungen der Deutschen Gesellschaft für Weltraumforschung. Im Herbst erscheinen zwei neue Bücher von ihm. In dem einen wird er über Probleme des Weltraums und dabei auch über die Fliegenden Untertassen sprechen. Oberth nennt sie anders. Er spricht von „noch unidentifizierten Flugobjekten“, doch von ihrer Existenz ist er felsenfest überzeugt. Für ihn sind es „Wikinger von anderen Sonnensystemen, die sich bereits auf Weltraumfahrt befinden“. Oberth zweifelt nicht daran, dass eines Tages auch die Menschen so weit sein werden. Doch diejenigen, die das erste Weltraumschiff abfahren sehen, werden seine Rückkehr nicht mehr erleben. Und die erste Generation der Weltraumflieger wird ebenfalls verloren sein, wenn ihr bis dahin die Medizin nicht mit neuen Fortschritten zu Hilfe gekommen ist. Prof. Oberth stellt das ungefähr so dar: „Der uns nächste Fixstern Alpha Centauri ist von der Erde 4 3/10 Lichtjahre entfernt. So lange lebt kein heutiges irdisches Wesen. Selbst wenn man ein riesiges, walzenförmiges Raumschiff konstruieren könnte – vielleicht sechs bis acht Kilometer im Durchmesser und etwa 50 km lang, mit eigener Vegetation zur Erneuerung der Luft- die Mannschaft wäre doch längst gestorben, bevor man Alpha Centauri erreicht hätte. Hier müssten neue Erkenntnisse der Medizin helfend eingreifen. Wie man heute schon Kröten einfrieren und nach hundert Jahren durch vorsichtiges Auftauen wieder aufleben lassen kann, so könnte man es vielleicht auch mit der Besatzung des ersten Weltraumschiffes machen. Zehn Prozent der Mitfahrer bleiben als Wache, die anderen werden in Gefrierschlaf versenkt, gewissermaßen konserviert. Vielleicht werden auch bis dahin neue Drogen mit umwälzenden Eigenschaften erhaltender Art für den menschlichen Organismus entdeckt.“

Den Geist eines Jules Verne scheint in dem kleinen Patrizierschlösschen bei Nürnberg lebendig zu werden, wenn man Professor Oberth so über die ersten Weltraumfahrer unserer Erde sprechen hört. Aber dieser nüchterne Mann der Wissenschaft scheint seiner Sache sicher zu sein. Er ist auch von der wirklichen Existenz der „Fliegenden Untertassen“ überzeugt. Er hält nichts von der neuerdings aufgekommenen Theorie, dass es sich bei ihnen nur um Kugelblitze handele. „Zu viele glaubwürdige und zuverlässige Personen, darunter technisch ausgezeichnet geschulte Fliegeroffiziere der USA, haben sie gesehen. Gewiss, wir hier können diese unbekannten Flugkörper mit unseren augenblicklich vorhandenen technischen Mitteln noch nicht herstellen. Von den Nachbarplaneten unseres Sonnensystems wissen wir das übrigens auch ziemlich genau – also bleibt nur die Annahme, dass es Sendboten aus dem Planetensystem eines anderen Fixsternes sind.“

Quelle: http://cenap.alien.de/chronicles/2thedaytheearthstoodstill3.htm

Gruß an die Forschenden

TA KI