Deutsche Eurofighter mit voller Kriegsbewaffnung im Baltikum


„Das ist nur ein Mittel, um sich auf Augenhöhe begegnen zu können“, sagte Luftwaffeninspekteur Karl Müllner der Deutschen Presse-Agentur. „Und es ist ein Mittel der Motivation für die Soldaten, die das zu tun haben.“

Erstmals seit Beginn der Ukraine-Krise überwachen deutsche «Eurofighter»-Kampfjets den Luftraum über dem Baltikum mit voller Kriegsbewaffnung.

Erstmals seit Beginn der Ukraine-Krise überwachen deutsche «Eurofighter»-Kampfjets den Luftraum über dem Baltikum mit voller Kriegsbewaffnung.

Foto: Bernd Wüstneck/Archiv/dpa

Erstmals seit Beginn der Ukraine-Krise überwachen deutsche „Eurofighter“-Kampfjets den Luftraum über dem Baltikum mit voller Kriegsbewaffnung.

„Das ist kein Mittel zum Eskalieren. Das ist nur ein Mittel, um sich auf Augenhöhe begegnen zu können“, sagte Luftwaffeninspekteur Karl Müllner der Deutschen Presse-Agentur. „Und es ist ein Mittel der Motivation für die Soldaten, die das zu tun haben.“

Die baltischen Staaten fühlen sich seit der Annexion der ukrainischen Krim durch Russland massiv vom mächtigen Nachbarland bedroht. Die Nato hatte deswegen ihre Luftraumüberwachung dort im vergangenen Jahr von 4 auf 16 Kampfjets deutlich verstärkt, sie jetzt aber wieder auf 8 Flugzeuge zurückgeführt. Nach einer der dpa vorliegenden Nato-Statistik sind die Kampfjets im Baltikum zwischen Januar 2014 und Juni dieses Jahres 365 Mal gestartet, um russische Flugzeuge zu identifizieren und zu begleiten.

Die deutsche Luftwaffe war nach Beginn der Ukraine-Krise von September bis Dezember 2014 und ist jetzt wieder seit Ende August an der Nato-Mission beteiligt. Im vergangenen Jahr hatten die „Eurofighter“ nicht die volle Kriegsausrüstung dabei. „Das lag eher am politischen Umfeld, wo man gesagt hat, der Schwerpunkt liegt auf Deeskalation“, erklärte Müllner. „Die so genannte „War Time Load“ (wörtlich: Ladung für Kriegszeiten), die hätte man auch falsch verstehen können.“

Heute werde das „unkritischer“ gesehen. „Deswegen haben wir auch unsere „War Time Load“ diesmal dabei, wir zeigen sie auch, weil die anderen sie auch zeigen.“

Zur Kriegsausrüstung eines „Eurofighters“ zählen eine scharfe Kanone, Infrarot-Kurzstreckenraketen, radargesteuerte Mittelstreckenraketen und ein elektronisches Abwehrsystem mit radargesteuerten oder Infrarot-Täuschkörpern, die bei einer Bedrohung ausgestoßen werden.

Für Inlandseinsätze in Deutschland sind die Mittelstreckenraketen laut Müllner nicht zugelassen – außer im Spannungs- und Kriegsfall. „Aber für den Fall (im Baltikum) können wir sie nutzen. Und deswegen haben die das erste Mal Gelegenheit gehabt, mit scharfen Waffen da umzugehen“, sagte der Luftwaffen-Inspekteur. „Das fördert natürlich auch den Zusammenhalt. Und ich denke das ist für uns als Innenwirkung eine gute Sache.“

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/deutsche-eurofighter-mit-voller-kriegsbewaffnung-im-baltikum-a1270417.html

Gruß an die, die Vorbereitungen getroffen haben

TA KI

Werbeanzeigen

Die Syrien-Politik Moskaus


7cab34c58ba69f27c5df99c5701f1993_LRussland handelt  pragmatisch und aufgrund seiner Interessen und revidiert hin und wieder seine internationale Politik.

In den letzten zwei Jahrzehnten war es in Form einer Politik der Konvergenz mit dem Westen um eine neue Beziehung zu Europa und den USA bemüht. Die Europäische Union galt als größter Handelspartner Russlands aber in den letzten zwei Jahren hat sich das wieder geändert.

Vor der Ukraine-Krise sind wir Zeuge einer Entfaltung der Beziehungen Moskaus zum Westen insbesondere der EU gewesen. Aber durch diese Krise und die diesbezüglichen Spannungen zwischen beiden Seiten schlugen die positiven Beziehungen der   Zusammenarbeit und Partnerschaft in das Gegenteil um.

Nun  fokussiert Moskau nicht nur im finanziellen, wirtschaftlichen und Industrie, sowie im Militär-und Energiebereich auf Ostasien, insbesondere China und Indien, sondern  will auch im Nahen Osten, Lateinamerika und anschließend auch mit anderen Ländern nahe Beziehungen anknüpfen.

Während westliche Kreise behaupten, Moskau sei nicht  am Nahen Osten interessiert und habe sogar einige seiner Verbündeten im Stich gelassen, sind in letzter Zeit wichtige Aktivitäten dieses Landes hinsichtlich der Herstellung von engen Beziehungen zu den drei Nahoststaaten Syrien, Iran und Irak zu beobachten.

 

Für Russland sind im Nahen Osten auf verschiedene Weise neue Gelegenheiten entstanden, u.a. dadurch, dass  Obama den Einfluss der USA bei den regionalen Krisen reduziert hat und die konservativen arabischen Regimes nicht mit den USA hinsichtlich des Abschlusses der Verhandlungen Irans mit der G5+1  zufrieden sind.

Es spielen also verschiedene Faktoren dabei mit, dass Russland seine Nahost-Politik aktiviert hat. Russland möchte nun mehr als in der Vergangenheit in Nahost-Fragen  mitwirken und hat scheinbar speziell die Zukunft Syriens  ins Auge gefasst. Jedenfalls widmet es  diesem Land in letzter Zeit besondere Aufmerksamkeit.

Moskau  fordert die Beseitigung der Syrienkrise auf politischem Wege und unterstützt spürbar die syrische Regierung durch Steigerung seiner Rüstungshilfe und verstärkte militärische Präsenz.

Moskau hat auch seine Maßnahmen zur Bekämpfung der takfiristischen Terrorgruppen insbesondere der IS intensiviert, weil ihre Gefahr  wächst und die Rückkehr russischer IS-Mitglieder ebenso eine zunehmende Bedrohung darstellt.

Russland hat in den letzten Monaten mehrere Sitzungen zwischen der syrischen Opposition und der syrischen Regierung organisiert.  Es soll bald eine Sitzung in Moskau stattfinden, an der alle von der Syrienkrise betroffenen Partei teilnehmen um ihre Ansichten über eine Lösung vorzulegen.

Mikhael Bogdanov, der Vize-Außenminister Russlands kündigte am 19.August an, dass sein Land die Vorbereitungen für die Sitzung Moskau III zur Lösung des Syrienkonfliktes gestartet habe.

 

Während Moskau versucht die Kontakte zwischen der syrischen Regierung und der  Opposition zu verstärken, hat es auch die Erklärung des Weltsicherheitsrates zur Lösung des Syrienkonfliktes  begrüßt.  Westliche Diplomaten hatten befürchtet, dass Moskau durch sein Veto den Entwurf zum Scheitern bringt.

Der russische Außenminister ist dagegen, dass weiter auf dem Rücktritt von Baschar Assad bestanden wird.

An der  jüngste Moskauer Diplomatie für die Lösung des Syrienkonfliktes  ist einerseits eine völlige diesbezügliche Übereinstimmung  mit  Teheran und andererseits ein  Anhalten der Differenzen mit Washington und Riad, Saudi Arabien , erkennen.

 

Der russische Außenminister Sergeij Lawrow sagte am 17. August über den Standpunkt Russlands zu den Entwicklungen in Syrien: „Unser Standpunkt hat sich nicht geändert.  Wir haben immer gewollt, dass das syrische Volk selber über das Schicksal seines Landes bestimmt, ohne jegliche Einmischung, ohne  Vorbedingungen und auch nicht  aufgrund aufgezwungener Konzepte  externer Akteure! Alle Entschlüsse über die Machtübertragung und Reformen in Syrien müssen bei den Verhandlungen zwischen der Regierung und den Oppositionellen getroffen  und von beiden Seiten akzeptiert werden.“

Die USA haben begriffen, dass sie bei einigen regionalen Fragen insbesondere dem Syrienkonflikt und der Bekämpfung der IS ohne gemeinsame Überlegungen mit Russland  und Mitwirken Moskaus nicht weiter kommen.

Aber Moskau kritisiert offen die derzeitige Politik Washingtons in der Syrienfrage und die Art der Konfrontation mit  der IS-Terrorgruppe.

In den Augen von Präsident Wladimir Putin  ist der Westen ein wichtiger  Urheber des Krieges in Syrien und hat ihn durch seine Bestrebungen nach illegalen Interessen in diesem Land verursacht. Außerdem haben die USA zusammen mit  westlichen und arabischen Verbündeten wesentlich zur Entstehung und Stärkung der Terrorgruppen in Syrien und Irak, darunter IS, beigetragen.

In diesem Zusammenhang hat Putin im Februar 2014 gesagt, dass die einseitigen militärischen Maßnahmen der USA und des Westens in der Nahost-Region die Voraussetzungen dafür schafften, dass die IS in Syrien und Irak aktiv werden.

Der russische Präsident ist der Ansicht, dass die Maßnahmen der so genannten Anti-IS-Koalition,   angesichts des Ausmaßes und der Art der Bedrohungen ungeeignet sind und nichts nützen. Er sagte, dass die bisherigen Luftangriffe der USA gegen die IS nur sehr wenig genützt haben.

Putin hat laufend den Westen und die arabischen Verbündeten für die jetzige Situation in Syrien schuldig gemacht. Dennoch hat Moskau  wiederholt  gemeinsame Schritte gegen den Terrorismus gefordert, allerdings gemäß  der internationalen Gesetze und unter Beachtung der territorialen Integrität der Länder.

Wenn Putin vor kurzem telefonisch gegenüber Obama seine Bereitschaft zur Verstärkung der Absprachen zwischen beiden Ländern und gemeinsamen Schritte zur Reduzierung der Spannungen in der Religion erklärte, so war es nicht um Obama entgegen zu kommen oder sich den USA zu nähern, sondern es hat eher mit der  Strategie  Moskaus zu tun, Maßnahmen zur Lösung der regionalen Krisen insbesondere der in Syrien zu ergreifen und die IS zu bekämpfen.

Es lässt sich also sagen: Wenn Washington wirklich ernsthaft um die Lösung dieser Probleme bemüht ist, sollte es seine Konsultationen mit Moskau steigern und diesbezüglich  eine Koordinierung mit Russland anstreben.

Putin hat allerdings am 4. September hinsichtlich der Beteiligung Moskaus an den Operationen gegen die Terrormiliz IS unterstrichen, dass der Kreml zwar zahlreiche Alternativen untersucht, aber vorläufig keine Mitbeteiligung an der von der US- angeführten Anti-IS-Koalition auf die Tagesordnung gestellt habe.

 

Ein wichtiger Aspekt ist für Russland die IS-Mitgliedschaft von Tausenden von Staatsangehörigen Russlands und zentralasiatischer Ländern und ihre Präsenz in Syrien und Irak.

Die Rückkehr dieser Extremisten und die Durchführung von Terroranschlägen im eigenen Land ist zu einer großen Besorgnis für die  Politiker und Sicherheitsverantwortlichen Russlands  geworden.

In diesem Zusammenhang hat der Leiter der föderalen Agentur für ethnische Angelegenheiten Russlands im August angekündigt, dass  circa 2000 Russen bislang dieses Land in Richtung Irak und Syrien verlassen haben, von denen die meisten sich der IS-Terrormiliz anschließen wollten.

 

Die Rückkehr der Takfiristen nach Russland und andere Länder in Zentralasien und auf dem Kaukasus ist eine ernsthafte Gefahr und Russland möchte daher Präventivmaßnahmen gegen die Terrorgruppen in Syrien ergreifen.

Die Zeitung  Yediot Ahronot   des zionistisch-israelischen Besatzerregimes  behauptete, dass Russland sich direkt militärisch in Syrien einmischt und den Kampf gegen die Terrorgruppen begonnen hat. Die  USA wüssten davon und die Russen hätten eine Luftwaffeneinheit in Syrien stationiert.

 

Das Weiße Haus hat am 4. September bekannt gegeben es würde genau die Berichte darüber, dass Russland Militär- Operationen in Syrien durchführt  überprüfen.

 

Russland hat in den letzten Jahren bewiesen, dass es insgesamt gesehen  ernsthaft die syrische Regierung unterstützt.  Waldimir Putin hat am 5. September gesagt, dass die Entsendung von Militärausrüstung nach Syrien mit der endgültigen Durchführung von Militärverträgen zu tun hat, die vor 5 bis 7 Jahren abgeschlossen wurde.

Dies beträfe auch die Lieferung der Kampfflugzeuge Mig 31 und der Panzerabwehrraketen Kornet an Syrien.

Damit hat Russland kundgetan, dass es Damaskus auch militärisch unterstützt.

Unterdessen haben einige Staaten behauptet, der Standpunkt Russlands zu Syrien habe sich wegen russischer Interessen   geändert. Diese Spekulationen  wurden gestärkt, nachdem Russland gegenüber den scharfen Äußerungen des saudi arabischen Außenministers über den syrischen Staatspräsidenten schwieg und nachdem Russland die oppositionellen Gruppen der legalen Regierung in Damaskus zu einer neuen Konferenz nach Moskau eingeladen hat.

Es fragt sich, welche Ziele Moskau mit der Lieferung moderner Kampflugzeuge an die syrische Armee und Regierung in der jetzigen schwierigen Zeit verfolgt. Was will es damit den  Parteien in der Region  und der Welt klarmachen?  Es ist aber nicht das erste Mal, dass Russland seinem Partner in der Region, Syrien militärisch Hilfestellung leistet und die jetzigen militärischen Hilfen sollen  die Behauptungen des Westens widerlegen, Moskau würde seinen Verbündeten in der Region im Stich lassen.

Die Übergabe dieser Anzahl von Kampfflugzeugen bedeutet zugleich nicht nur eine erhebliche Verbesserung der Luftwaffe Syriens sondern ist auch ein Warnalarm an die regionalen Feinde Syriens.

Syrien ist aus verschiedenen Gründen für Russland wichtig.

Die Russen mussten in den letzten Jahren mit ansehen, dass sich ihre traditionellen Verbündeten im Nahen Osten einer nach dem anderen  ihrem Einfluss entziehen und dem Westen zuwenden.

Das Ausmaß der  Unterstützung Moskaus für Damaskus hat hin und wieder Schwankungen erlebt.  Aber zurzeit   unterstützt Moskau   angesichts der Sicherheitslage im Nahen  Osten Syrien sehr  ernsthaft, wie die Lieferung der Mig 31 an Damaskus zeigt.

Tartus an der Mittelmeerküste Syrien ist der einzige Ort im Mittelmeer ist, wo Russland einen Marinestützpunkt hat. Dieser Stützpunkt ist für die russische Marine von vitaler Bedeutung und Russland möchte ihn unbedingt behalten.

Einigen Berichten zufolge ist die syrische Regierung damit einverstanden, dass auf syrischem Gebiet noch ein zweiter Militärstützpunkt Russlands eingerichtet wird und zwar in der Küstenstadt Dschabla. Aus der Sicht der syrischen Regierung  ist es,  in Anbetracht des russischen Einflusses auf die  internationale Stabilität, für die Sicherheit der Region umso besser, je stärker Russland präsent ist. Der Entschluss Moskaus zu einem zweiten Stützpunkt in Syrien bedeutet, dass Russland sich dem strategischen Bündnis  mit Syrien gegenüber verpflichtet fühlt und unter keinen Umständen zulässt, dass die gesetzliche  Regierung Syriens stürzt.

 

USA stationieren F-22-Kampfjets in Europa


f874799e5d5ebb9a6867f828e3b9e22d_LDie USA  planen eine baldige Stationierung von  F-22-Kampfjets in Europa mit der Ausrede, die  osteuropäischen Länder verteidigen zu wollen.

Die administrative Leiterin der Air Force, Deborah Lee James gab dies bekannt, unterließ jedoch Angaben über die Einzelheiten dieser Maßnahme Washingtons, die genaue Zahl dieser Kampfjets und ihren Stationierungsort. Allerdings sagte James, das dieser Schritt  im Einklang mit der jüngsten Forderung des US-Verteidigungsministers Ashton Carter nach einer konsequenten  Politik gegenüber Russland erfolgt.

Reuters zufolge beabsichtigen  die USA zur Ausführung des Planes „Verteidigung der europäischen Länder“ und angeblich zur  Verstärkung des Raketensystems der Nato gegenüber Russland eine größere Zahl von Kampfjets in Europa zu stationieren.

Wegen der Ukraine-Krise haben die Spannungen zwischen Russland und der Nato zugenommen.

.
.
Gruß an die Russen
TA KI

USA wollen schwere Waffen in Osteuropa stationieren


gegen-eine-moegliche-russische-aggression-usa-wollen-panzer-nach-osteuropa-schicken-Die USA wollen die baltischen- und osteuropäischen Staaten vor einer möglichen russischen Aggression schützen. Das Pentagon erwägt deshalb einem Zeitungsbericht zufolge, schwere Waffen für bis zu 5000 US-Soldaten in Osteuropa und im Baltikum zu stationieren.

Wie die „New York Times“ (NYT) berichtete, soll militärische Ausrüstung für je eine Kompanie aus rund 150 Soldaten in den drei baltischen Ländern Estland, Lettland und Litauen gelagert werden. In Polen, Rumänien, Bulgarien und möglicherweise auch in Ungarn sollen demnach Waffen für je eine Kompanie oder ein Bataillon gelagert werden, das aus rund 750 Soldaten besteht.

Nato-Kampfpanzer in früheren Ostblockstaaten

Nach Angaben der Zeitung würden die USA damit zum ersten Mal seit dem Ende des Kalten Krieges schweres Kriegsgerät wie Kampfpanzer in neueren Nato-Staaten stationieren, die früher zum Einflussgebiet der Sowjetunion gehörten. Hintergrund der Planungen sind demnach die Ukraine-Krise und die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland. Dem Bericht zufolge ist das Ziel, Russland von einer möglichen weiteren Aggression in Europa abzuschrecken.

Laut „New York Times“ handelt es sich bisher jedoch lediglich um einen Vorschlag, dem das Weiße Haus und Verteidigungsminister Ashton Carter noch zustimmen müssen. Ein Pentagon-Sprecher sagte dem Blatt, bisher sei noch keine Entscheidung gefallen. Dem Bericht zufolge hofft das Pentagon bis zu einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister Ende Juni in Brüssel auf grünes Licht.

Krim-Annexion in den Köpfen

Osteuropäer und Balten sind seit der Annexion der Krim durch Russland im Frühjahr vergangenen Jahres zusehends beunruhigt über die Politik ihres großen Nachbarn. Dazu trägt auch die Ausweitung der russischen Militärpräsenz in der Ostsee sowie im Luftraum an ihren Grenzen bei.

„Dies ist eine sehr sinnvolle Politik“, sagte der pensionierte US-Admiral und ehemaliger Nato-Oberbefehlshaber, James G. Stavridis, der „NYT“. „Nervöse Verbündete gewinnen wieder an Sicherheit, obwohl eine dauerhafte Stationierung von Bodentruppen natürlich noch besser wäre.“

Lettland fordert direkten Schutz

Der amtierende Verteidigungsminister und designierte lettische Präsident, Raimonds Vējonis, sagte jüngst: „Wir brauchen zusätzliche Ausrüstung, Waffen und Munition. Wenn etwas passiert, können wir nicht auf Unterstützung warten. Wir müssen sofort reagieren“. Im April beantragten die baltischen Staaten bei der Nato die dauerhafte Stationierung tausender Soldaten zu ihrem Schutz.

Der Grund: In Lettland und den Nachbarstaaten sind seit Beginn der Ukraine-Krise vermehrt russische Militärflugzeuge und Kriegsschiffe an den Grenzen gesehen worden.

Zudem gibt es ständiges Kräftemessen: Nur einen Tag nachdem das amerikanische Militär bei einer Parade in Estland nahe der russischen Grenze im Februar mitgefahren ist, reagierte der Kreml mit einem eigenen mehrtägigen Manöver im Grenzgebiet.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_74363210/usa-wollen-schwere-waffen-im-baltikum-stationieren.html

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Russland kündigt Truppenverstärkung an


der-kreml-will-bis-2020-mindestens-70-prozent-der-waffen-und-ausruestung-seiner-streitkraefte-erneuern-

Russland will seine Truppen als Reaktion auf die veränderte Sicherheitslage in strategisch wichtigen Regionen des Landes verstärken. Auslöser für diese Pläne sei die militärische und politische Situation rund um Russland, zitierte die Nachrichtenagentur Tass Aussagen des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu bei einer Tagung in seinem Ministerium.

Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow kündigte an, er werde nicht zulassen, dass die USA oder die Nato militärisch die Oberhand über sein Land gewönnen. Trotz der wirtschaftlichen Probleme seines Landes solle das Militär allein dieses Jahr über 50 neue, atomar bestückte Interkontinental-Raketen erhalten.

Ausgaben von 300 Milliarden Dollar geplant

Schoigu bekräftigte Pläne von Präsident Wladimir Putin für ein knapp 300 Milliarden Dollar teueres Programm zur Aufrüstung der russischen Armee. „Wir planen, das Rüstungsprogramm umzusetzen und bis 2020 über die beabsichtigte Zahl moderner Waffensysteme zu verfügen“, sagte er. Das Vorhaben sieht vor, mindestens 70 Prozent der Waffen und Ausrüstung der Streitkräfte zu erneuern.

Gerassimow warf dem Westen vor, neue Formen der Aggression gegen sein Land anzuwenden. Dazu zähle auch die wirtschaftliche Konfrontation, sagte er. Russland dürfte dieses Jahr in die Rezession stürzen. Das stark vom Energie-Export abhängige Land leidet unter dem Ölpreisverfall und Sanktionen, die die EU und die USA wegen der Ukraine-Krise verhängt und im Falle der EU gerade erst wieder verlängert haben.

Im Osten der Ukraine dauerten die heftigen Kämpfe unterdessen an. Beim Beschuss eines Kulturzentrums und eines Oberleitungsbusses in Donezk, der Hauptstadt des Rebellengebiets, wurden mindestens sechs Menschen getötet. Fünf Soldaten kamen nach Aussage des ukrainischen Militärs bei Kämpfen nahe der strategisch wichtigen Städte Debalzewe und Mariupol um, weitere 23 wurden verwundet. Ein Treffen der Kontaktgruppe in Minsk wurde abgesagt.

Erneut Tote in Donezk

In Donezk gab es zunächst unterschiedlich Angaben zur Zahl der Toten nach dem jüngsten Beschuss. Ein Reuters-Kameramann sah in der Nähe des Kulturzentrums fünf Leichen. Bei dem beschädigten Oberleitungs-Bus sah der Kameramann eine weitere Leiche.

Die prorussischen Separatisten, die die Millionenstadt beherrschen, sprachen dagegen von mindestens sieben Toten, darunter zwei in dem Bus. Das ukrainische Militär äußerte sich zu dem Vorfall zunächst nicht.

Separatisten beschießen Armee-Stellungen

Zuvor hatte die Armee fünf getötete Soldaten bei weiteren schweren Kämpfen in der Region gemeldet. Die Separatisten hätten Stellungen mit Mörsergranaten, Grad-Raketen und Artillerie angegriffen, erklärte das Militär. Die ukrainischen Truppen hielten ihre Stellungen und erwiderten das Artillerie- und Mörserfeuer, wenn sie beschossen würden.

Die Gefechte im Osten der Ukraine sind inzwischen so schwer wie seit der Vereinbarung des Waffenstillstandsabkommens von Minsk im September nicht mehr.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_72714994/russland-kuendigt-truppenverstaerkung-an.html

Gruß nach Rußland

TA KI

Ukraine-Krise: Medienkrieg „um die Deutungshochheit“


300702492

„Es ist eine Propaganda-Schlacht ersten Ranges“ im Gange, bemerkte die „Deutsche Welle“ in diesen Tagen in einem Kommentar. Russland kämpfe mit dem Westen „um die Deutungshoheit in der gegenwärtigen Krise“. Denn im ukrainischen Gegenüberstehen, so betonte der Sender etwas früher, stelle eine jede Seite die eigene Version des Geschehens dar.

Eigentlich wäre es seltsam, würden die sich gegenüberstehenden Seiten das Geschehen unter ein und demselben Blickwinkel sehen. Dann bräuchte man nicht von einer Krise zu sprechen. Es ist klar, dass sich auch die Deutung der Ereignisse unterscheidet. Eine andere Sache ist es, dass die Tatsachen dabei verdreht oder  Falschmeldungen gebracht werden.

Spricht man von der Ukraine-Krise, so wird in der Europäischen Union, ganz zu schweigen von der Ukraine selbst, alles, was aus dem Munde russischer Politiker, Experten und Journalisten ertönt, gleich rigoros als „Lüge“ und als „Kreml-Propaganda“ bezeichnet. Und je mehr von Seiten Moskaus konkrete Fakten und Beweise angeführt werden, desto erbitterter werden die Beschuldigungen, dass der Kreml angeblich die „echte“ Wahrheit über das Geschehen verberge. Dieser Tage traten Tagen die Außenminister der EU-Länder Großbritannien, Dänemark, Litauen und Estland mit einem kollektiven Brief an Brüssel dafür ein, sich der, wie sie meinen, „schnell wachsenden Desinformation“ aus Moskau entschiedener entgegenzustellen.

In ihrem Brief an die EU-Beauftragte für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini schlagen die Minister vor, einen Plan für eine EU-weite Strategie gegen diese russische „Propaganda“ auszuarbeiten. Sie meinten, diese Propaganda ziele darauf ab, die „Einheit der EU und des Westens insgesamt zu behindern“. Zugleich würden „freie Medien in Russland durch die Regierung unterdrückt, eingeschüchtert und aus dem öffentlichen Raum gedrängt“. Ausländische Medien würden „diskriminiert und zum Schließen gezwungen“, schreiben die Autoren des Briefes.

Der zentrale Punkt im Rahmen der erwähnten Strategie gegen die berüchtigte „Kreml-Propaganda“ könnte ihres Erachtens die Schaffung eines russischsprachigen Fernsehsenders sein, der der europäischen Öffentlichkeit eine „objektive Information“ über das Geschehen liefern würde. Edgar Rinkevics, der Außenminister Lettlands, das im ersten Halbjahr den EU-Vorsitz ausübt, unterstützte die Initiative seiner Amtskollegen, obwohl er auch zugab, dass die Einrichtung eines solchen Fernsehkanals sehr teuer sein würde. Doch er könne nicht nur für die Bewohner der Länder des Baltikums interessant sein, betonte Rinkevics, sondern zum Beispiel auch für Deutschland, wo die Zahl der russischsprachigen Bewohner höher sei als in allen drei Republiken des Baltikums

Ob der lettische Diplomat damit eine mögliche Teilnahme Deutschlands an der Finanzierung des Projekts andeutete, ist unbekannt. Jedenfalls sollen die  konkreten Vorschläge der vier Außenminister, so Rinkevics, bis zum Mai ausgearbeitet werden. Damit wird sich der Europäische Demokratiefonds (EED) befassen. Allerdings muss gesagt werden, dass unter den europäischen Politikern diesbezüglich noch kein besonderer Enthusiasmus zu beobachten ist. Auf einer Pressekonferenz vor wenigen Tagen in Riga hatte Lettlands  Regierungschefin Laimdota Straujuma laut dem europäischen Internet-Portal EUobserver die Erwartungen eines schnellen Ergebnisses etwas gedämpft. „Ich denke nicht, dass es uns gelingen wird, die Zustimmung aller 28 Staats- und Regierungschefs der EU zur Einrichtung eines russischsprachigen Fernsehkanals zu erlangen“, sagte Straujuma. „Es gibt bereits den russischsprachigen Fernsehkanal ‚Euronews‘,  weshalb es recht schwierig sein wird, einen weiteren einzurichten“, meinte sie.

Demnach wird die angeblich „objektive“ Information mittels der in der EU existierenden Medien und der übrigen „gefügigen“ Mittel gebracht. In Litauen, so wird gemeldet, soll gerade eine Instruktion für das Verhalten im Falle einer russischen Invasion herausgegeben worden sein. „Wenn unter Ihrem Fenster geschossen wird“, schreiben etwa die Autoren der Anleitung, „so bedeutet es noch nicht, dass das Ende der Welt eingetreten ist.“

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20150121/300701862.html

Gruß an die Russen

TA KI

Gorbatschow warnt vor Krieg in Europa


Michail_Gorbatschow_warf_den_USA_bereits_im__Dezember_vor__verantwortlich_fuer_einen___neuen_Kalt_pt_8

«Spiegel»: Gorbatschow warnt vor Krieg in Europa

Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow (83) hat wegen der Ukraine-Krise vor einem großen Krieg in Europa gewarnt.

„Wenn angesichts dieser angeheizten Stimmung einer die Nerven verliert, werden wir die nächsten Jahre nicht überleben“, meinte Gorbatschow in einem Interview des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, das an diesem Samstag erscheint.

Gorbatschow prangerte einen „katastrophalen Vertrauensverlust“ zwischen Russland und dem Westen an und forderte dazu auf, die Beziehungen zu enteisen. „Wir brauchen ein neues Tauwetter“, sagte er.

Scharf kritisierte der Ex-Sowjetpräsident, viele Deutsche wollten bei einer „neuen Teilung Europas“ mitmachen. „Deutschland hat im Zweiten Weltkrieg schon einmal versucht, seinen Machtbereich nach Osten zu erweitern. Welche Lektionen braucht es noch?“, mahnte Gorbatschow, der als einer der Wegbereiter der deutschen Einheit gilt.

Zudem verurteilte er die Sanktionen des Westens gegen Russland, mit denen seiner Darstellung zufolge das Riesenreich international isoliert und Kremlchef Wladimir Putin gestürzt werden solle. Dieses Vorgehen bezeichnete er als „saudumm und höchstgefährlich“. Gorbatschow hatte in den vergangenen Monaten mehrfach vor einem neuen Kalten Krieg gewarnt und die Politik Putins verteidigt.

Zwar trat Gorbatschow auch diesmal für die umstrittene Annexion der Halbinsel Krim durch Russland ein, doch lehnte er Putins autoritären Führungsstil ab. „Es ist schlicht nicht in Ordnung, wenn jemand wie der Anti-Korruptions-Blogger und Politiker Alexej Nawalny unter Hausarrest gestellt wird, nur weil er den Mund aufgemacht hat“, sagte Gorbatschow.

Nawalny steht seit Februar unter Arrest und war am 30. Dezember in einem weiteren, als politisch motiviert kritisierten Prozess zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Quelle: http://www.epochtimes.de/Spiegel%C2%A0Gorbatschow-warnt-vor-Krieg-in-Europa-a1213549.html

Gruß an die Ungläubigen

TA KI