Ultraschall: Warnung an werdende Mütter…


… die sich aufs Kind freuen und alles richtig machen wollen: Verzichten Sie auf Ultraschall, außer das Leben Ihres Babys ist wirklich in Gefahr!

Liebe werdende Mutter!

Baby

Zarte Existenz in einer Zwischenwelt, pendelnd zwischen Himmel und Erde

Man kann Ihnen dafür keinen Vorwurf machen, denn niemand hat Ihnen bisher gesagt, daß Ultraschall keineswegs so harmlos ist, wie er dargestellt wird. Sie sollten sich für die ‚in Unwissenheit’ vorgenommenen Ultraschalls nicht schuldig fühlen, doch wäre es gut, sie würden vor dem nächsten diesen Artikel lesen. Er enthält Informationen, die zeigen, daß Ultraschall so viele Risiken enthält, daß man ihn nur in wirklichen Risiko-Situationen anwenden sollte. Nein, dieser Artikel ist nicht die hysterische, unbegründete Panikmache technikfeindlicher Gehirne. Er basiert ausschließlich auf Fakten, welche in ernstzunehmenden Untersuchungen und Studien ermittelt wurden. Ihr Arzt hat Ihnen aber nie so was gesagt? Nun, Ihr Arzt ist eben kein „allwissender Halbgott in Weiß“, sondern jemand, der „um der Sicherheit willen“ die Techniken verwendet, welche die Industrie ihm anbietet. Daß diese ihn nicht auf die „Risiken und Nebenwirkungen“ aufmerksam macht, ist zwar nicht recht, doch üblich. Und höchstwahrscheinlich hat Ihr Arzt nicht die Zeit, die wenigen, meist englischsprachigen Zeitschriften zu lesen, welche die ultraschallkritischen Studien schon publiziert haben. Doch letztlich gehört Ihr Bauch Ihnen – und nicht dem Arzt. Sie entscheiden, was getan wird und was nicht. Also ist es gut, wenn Sie sich den nötigen Durchblick verschaffen!

Ultraschall macht Ihre Schwangerschaft nicht sicherer!

Zwei Schweizer Forscher publizierten 1993 einen Artikel im renommierten British Medical Journal1 der zum Schluß kam: Ultraschalluntersuchungen haben letztendlich keinen Einfluß auf die Gesundheit des Babys. Dies bedeutet, daß es die Geburtenrate lebender Babys nicht verbessert oder dabei hilft, weniger Problembabys zu haben. Der einzige wirkliche Grund, Ultraschall einzusetzen, ist der, nach großen, angeborenen Mißbildungen zu suchen, und nicht, um sicherzustellen, daß mit dem Baby „alles in Ordnung“ ist, wie es heute fast immer als Grund genannt wird. Viele Ärzte vor allem der jüngeren Generation haben das Untersuchen mit natürlichen Mitteln nie richtig gelernt und fühlen sich entsprechend unsicher. Also soll die Technik verhindern, daß sie einen Fehler machen oder etwas übersehen.

Es gibt jedoch keine Notwendigkeit, routinemäßig Ultraschall einzusetzen. „Bei den meisten Frauen mit niedrigem Risiko demonstriert keine der Studien, die bis heute veröffentlicht wurden, daß sie einen Einfluß auf das Ergebnis der Schwangerschaft haben“, resümiert Dr. Richard Berkowitz vom New Yorker Mount Sinai Hospital.2 Eine großangelegte Studie an 15’000 amerikanischen Frauen belegt dies: Man fand „keine bedeutungsvollen Unterschiede der Anzahl ungünstiger perinataler Ergebnisse (fötale oder neonatale Todesfälle oder beträchtliche neonatale Sterblichkeit – sprich: Babys, die im Mutterleib, während und gleich nach der Geburt starben)“ zwischen jenen, die mit Ultraschall behandelt wurden und jenen in der Kontrollgruppe. Die Anzahl der Frühgeburten war in beiden Gruppen gleich, genauso wie die Anzahl der Mehrfachgeburten, der Spätgeburten und der zu kleinen Babys.“3
Wenn Sie gesund sind, gibt es also keinen Grund, Ihr Baby mit Ultraschall zu traktieren. Schon gar nicht in der frühen Phase der ersten 15 Wochen. Warum wird es dann trotzdem gemacht? Vermutlich, weil Ultraschall ein unvorstellbar boomendes Geschäft geworden ist. Ultraschall ist der größte Wachstumsbereich der Radiologie-Industrie. Jedes Jahr machen die Hersteller 20 Prozent mehr Umsatz damit. Setzte man Ultraschall in den Siebziger Jahren noch ganz kurz ein- bis höchstens zweimal in der Schwangerschaft ein, so werden heute in den Mutterschaftsrichtlinien „drei Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft empfohlen, wenn auch mehr Untersuchungen nicht in irgendeiner Weise schädlich sind“ – so der Werbetext der Düsseldorfer Uniklinik.

„Tatsache ist, daß jede Frau, die eine fötale Ultraschalluntersuchung machen ließ, an einer der größten Laborstudien der medizinischen Geschichte teilgenommen hat. In den USA und Großbritannien genehmigten die regulativen Behörden die Anwendung von Ultraschall, ohne daß irgendwelche langfristigen Studien durchgeführt wurden, was dazu führte, daß die Öffentlichkeit davon ausgeht, daß die Verfahren sicher sind“, schreibt die preisgekrönte amerikanische Journalistin Lynne McTaggart in ihrem Buch Was Ärzte Ihnen nicht sagen – Die Wahrheit über die Gefahren der modernen Medizin (siehe ZS-Buchmarkt). Die britische Konsumentenschützerin Beverly Beech ging sogar soweit, Ultraschall 1993 als „das größte unkontrollierte Experiment der Geschichte“4 zu bezeichnen.

Jedes Jahr werden also 60 bis 90 Millionen Ultraschalltests gemacht, obwohl „keine gut kontrollierte Studie bis heute bewiesen hat, daß Routine-Ultraschalluntersuchungen vor der Geburt die Schwangerschaft verbessern.“ Dies die offizielle Stellungnahme, die 1984 vom American College of Obstetrics and Gynecology ACOG (Amerikanisches Institut für Geburtshilfe und Gynäkologie) präsentiert wurde.

Auf die Babys selbst hat Ultraschall aber sehr wohl Auswirkungen.

Wie Ultraschall Ihr Baby schädigen kann

Fatalerweise wird Ultraschall heute extrem früh eingesetzt; das erste Mal oft, um den Schwangerschaftstest zu machen (also 4. bis 7. Woche), dann wieder um die 18. Woche herum als Routinetest, beim Abhören der Herztöne bei den vorgeburtlichen Untersuchungen und meistens auch während des ganzen, oft stundenlangen Geburtsvorganges als Kontrollinstrument zur „Sicherheit“ des Babys.

„Eine Analyse von in vitro Studien zeigt“, schreibt Lynn McTaggart, „daß Ultraschall zu Zellschäden und Veränderung der DNA geführt hat.“ Wohl am meisten Aufsehen erregten die Untersuchungen der Röntgenologin Doreen Liebeskind vom New York Albert Einstein College of Medicine. Nachdem Zellen in einer Suspension (Flüssigkeit) 30 Sekunden lang niedrig dosierten Ultraschallimpulsen ausgesetzt worden waren, beobachtete sie Veränderungen im Zellaussehen und in der Mobilität der Zellen, abnormalen Zellwuchs und abnorme Chromosomen, von denen einige an die nächste Generation weitergegeben wurden. „Ein Dokumentarfilm über Dr. Liebeskinds Resultate zeigt normale Zellen mit gerundeten Rändern, die sich mehr oder weniger im Tandem bewegen. Nach der Ultraschallbehandlung sind die Zellen ‚frenetisch und verzerrt’ und verstrickten sich miteinander“, schreibt Doris Haire, Präsidentin der amerikanischen Foundation of Maternal and Child Health (Stiftung für die Gesundheit von Müttern und Kindern). Haire ist eine von Amerikas bestinformierten und lautstärksten Kritikerinnen routinemäßiger Ultraschalluntersuchungen.5

Liebeskind steht nicht allein mit ihrer beängstigenden Entdeckung. Robert Bases, Leiter der Radiologie des Albert Einstein College zählte über 700 Veröffentlichungen seit 1950, welche bezeugen, daß Ultraschall Effekte auf lebendige Systeme hat. Überdies wurden Dr. Liebeskinds Ergebnisse von vier weiteren, unabhängigen Laboratorien bestätigt.6

Eine weitere Studie offenbarte, daß bei neugeborenen Ratten, welche sich in einem ähnlichen Stadium der Gehirnentwicklung befinden wie menschliche Föten im 4. oder 5. Monat (wo der Routine-Ultraschall vorgenommen wird), Ultraschall das Myelin zerstören kann, welches die Nerven bedeckt (Ellisman et al., 1987), was darauf schließen läßt, daß das Nervensystem durch Ultraschall besonders angreifbar ist. Eine Tierstudie aus dem Jahr 1999 (Brennan und Kollegen) zeigte7 , daß Mäuse, die Dosen ausgesetzt wurden, welche typisch sind für den Ultraschall während der Geburt, eine um 22 Prozent verminderte Zellteilungsrate aufwiesen und eine Verdoppelung der Aptosis (des programmierten Zelltodes) in den Zellen des Dünndarms. Soviel zur Versicherung der Kliniken, Ultraschalluntersuchungen hätten „nachweislich keine nachteiligen Auswirkungen auf Sie oder Ihr Kind“!

Mole kommentierte dazu 1986: „Wenn Ultraschall Zelltod verursacht, dann wird die Praxis des Ultraschall-Bildchenmachens um die 16. bis 18. Woche herum zu einem Verlust von Neuronen (Gehirnzellen) führen mit wenig Aussicht auf die Ersetzung der verlorenen Zellen… Die Schädigung liegt nicht in der Mißbildung, sondern in der Fehlentwicklung, welche zu mentaler Schwächung führen kann, verursacht durch die allumfassende Reduktion der Anzahl funktionierender Neuronen in den zukünftigen zerebralen Gehirnhälften.“8 Unvermeidlich, daß einem da die so sehr beklagte allgemeine Lernschwäche heutiger Kinder in den Sinn kommt!

Studien an Menschen, welche Ultraschall ausgesetzt wurden, haben sehr wohl gezeigt, daß Ultraschall nachteilige Effekte verursachen kann – nämlich:

  • verfrühter Eisprung bei Frauen, die gerade geboren haben (Testart, 1982),
  • vorzeitige Wehen oder Fehlgeburten (Lorenz, 1990, Saari-Kemppainen, 1990),
  • tiefes Geburtsgewicht des Babys (Newnham, 1993, Geerts, 1996),
  • schlechtere Verfassung bei der Geburt (Thacker 1985, Newnham, 1991),
  • erhöhte perinatale Sterblichkeit (Davies 1992),
  • Legasthenie beim Kind (Stark, 1984),
  • verspätete Sprachentwicklung beim Kind (Campbell 1993),
  • Verminderte Rechtshändigkeit, besonders bei Knaben (Salvesen, 1993, Kiefer, 1998, Salvesen, 1999).

Besonders der letzte Punkt erregte in der medizinischen Fachwelt einiges Aufsehen. Ein Team schwedischer Wissenschaftler bestätigte nämlich, daß ungeborene männliche Babys durch die Ultraschalluntersuchung besonders beeinträchtigt wurden. Sie verglichen fast 7’000 Männer, welche in den 70er Jahren als Ungeborene Ultraschall ausgesetzt gewesen waren, mit 170’000 Männern, die keinen Ultraschall gehabt hatten und verglichen deren Linkshänder-Rate.

Sie fanden heraus, daß die Jungen mit Ultraschall signifikant öfter Linkshänder waren als die anderen, und führten dies auf eine Gehirnschädigung im Mutterleib zurück. Die größten Unterschiede wurden bei den nach 1975 geborenen Männern festgestellt, als es üblich wurde, daß die Ärzte eine zweite Ultraschalluntersuchung etwas später in der Schwangerschaft anordneten. Solche Männer waren zu 32 Prozent häufiger Linkshänder als jene in der Kontrollgruppe.9

Die Medizin kann bis heute Linkshändigkeit nicht wirklich erklären. Auffallend ist jedoch, daß die Bevölkerungsgruppe mit einem weit überdimensionalen Anteil an Linkshändern die Homosexuellen sind.

ELF-Wellen (2): Neue Waffen für Geheimdienste und Militärs


Militärische Forschung und Waffenentwicklung auf Basis der (ganz besonderen) ELF-Wellen: Ein erfolgter Kriegseinsatz im Irak wird vermutet, der Einsatz durch Geheimdienste gilt als wahrscheinlich.

Minden. Am 16. Juli 1981 gab der nordamerikanische TV-Sender NBC (National Broadcasting Corporation) bekannt, dass der Nordwesten der USA einige Jahre mit Extreme Low Frequency-Wellen (ELF-Wellen) bestrahlt wurde [1].
Am 20. Mai veröffentlichte die Nachrichtenagentur Associated Press eine Meldung, in welcher stand, dass dies auch beabsichtigt war. Die UdSSR habe ab etwa 1960 über ein Gerät namens LIDA verfügt, mit dem man das menschliche Verhalten via ELF-Wellen beeinflussen konnte.

Ab 1960: Die sowjetische LIDA-Maschine

lida machineIn der UdSSR sei das Gerät dazu benutzt worden, die Menschen träge zu machen und in einen tranceähnlichen, gleichgültigen Zustand zu versetzen. Man kann damit auch psychische Probleme, Neurosen und Bluthochdruck behandeln, aber ebenso einen Zustand der Aggression oder Depression hervorrufen [2].

Es seien große LIDA-Ausrüstungen benutzt worden, um Einzelpersonen, aber auch Städte und ganze Regionen der UdSSR und der USA mit ELF-Wellen zu bestrahlen, mit dem Ziel, ein bestimmtes Verhalten hervorzurufen. Laut Angaben der US Defence Intelligence Agency ist es möglich, Geräusche und ganze Worte im Gehirn eines Menschen auftauchen zu lassen, ebenso wie Gehirnschläge, Herzversagen und andere Krankheiten durch Fernsteuerung auszulösen.

KGB kann menschlichen Herzschlag stoppen

Die rosenkreuzerische Schrift „Fernsehen als Instrument der verborgenen Mächte“ schreibt, das Neueste in der Welt der Spionage und Gegenspionage sind, abgesehen von Laserstrahlen die Mikrowellen und ELF-Strahlen. Die Weltmächte suchen nach einem Mittel, um die Verbindung zwischen den Gehirnzellen und dem übrigen Körper zu zerstören was natürlich nur beim “Feind“ angewendet werden soll, um ihn leichter manipulieren zu können. Das ist soviel sauberer, als all der Schmutz, den eine Atombombe verursacht. Mikrowellen und ELF-Strahlen könnten hier die Lösung bringen.“

Eine Bestätigung dieser nicht gerade angenehmen Tatsachen gab Boris Yelzin selbst. In der 1989er Ausgabe der “Microwave News“ sagte er einem Reporter, der KGB besitze ein ELF-Gerät, welches das menschliche Herz zum Stillstand bringen könne. In einem Interview mit Radio Liberty, einer US-Kurzwellenstation im ehemaligen Westdeutschland, sagte Yelzin, dass KGB Agenten ihm anvertraut hätten, sie verfügten über ein Gerät, welches ein machtvolles 7- bis 11-Hz-Signal aussendet, welches das Herz ,stoppen‘ kann. Laut Yelzin sagte der KGB-Mann, “wenn keine erste Hilfe“ in der Nähe ist, dann ist alles vorbei“ [3, 4].

Wellen als umheimliche und unsichtbare Waffe

Hier mag interessant sein, dass eine große Zahl jener Menschen, die Augenzeugen der Ermordung John F. Kennedys waren (siehe auch ZS Nr. 4, Interview mit Virgil Armstrong), an Herzattacken starben.
Die US-Regierung ist selbstredend im Besitz ähnlicher Geräte. Ihr Codename ist Jim Keith zufolge “Project Black Beauty“.

ELF-Geräte sollen eingesetzt worden sein, als sich der Diktator Manuel Noriega nach der Invasion der US-Truppen in der Vatikan-Botschaft in Panama City versteckte. Die Geräte waren als Lautsprecher getarnt, aus denen ständig überlaut Heavy-Metal-Rockmusik dröhnte. Offiziell wurde gesagt, die Musik solle Noriega depressiv machen. In Wirklichkeit soll die Botschaft mit ELF-Wellen bestrahlt worden sein. Dieselbe Technologie sollen die Amerikaner auch im Irak-Krieg angewendet haben.

Das „Magazin 2000″ berichtete in seiner Ausgabe Nr. 97 vom Dezember 1993: „Erinnern Sie sich an die Bilder vom Golfkrieg, als tausende irakischer Soldaten kapitulierend aus den Schützengräben stiegen, sich sogar Journalisten ergaben, die sie für Soldaten hielten (trotz weißer Fahnen) und zum willkommenen Kanonenfutter für die amerikanische Artillerie wurden?
Jetzt sind immer mehr Militärexperten überzeugt, dass nicht etwa die schlechte Versorgung von Saddams Truppen diese plötzliche und lemminghafte Kapitulation bewirkte, sondern Psychotronik-„Mind Control“-Waffen der USA. Einige dieser High-Tech-Superwaffen bedienen sich der Wirkungen von Radiofrequenzwellen auf das menschliche Gehirn.

US-Aufrüstung: Orwells Zeitalter bricht an

Wie die Jan.-93-Ausgabe der Fachzeitschrift „Aviation Week and Space Technology“ berichtet, rüstet jetzt das US-Verteidigungsministerium Raketen mit Gerätschaften aus, die in der Lage sind, elektromagnetische Pulse (EMPs) zu erzeugen, um den Feind lahm zu legen, ohne sich dabei atomarer, biologischer oder chemischer Komponenten bedienen zu müssen. Dieser Waffentyp hat in erster Linie das Ziel, die elektronischen Systeme des Feindes auszuschalten. Andere Geräte erzeugen Ultraschall, ELF (Extreme Niedrigfrequenz-) Schallwellen, die Übelkeit und Erbrechen bewirken und das Orientierungsvermögen der betroffenen Personen extrem stören. Diese Waffen haben einen Wirkungsbereich von mindestens 2’500 Kilometern.

Die Möglichkeiten der Geheimdienstabteilungen gehen heutzutage unendlich viel weiter. Man kann mit gutem Grund sagen, dass das Meiste, was uns heute in Science-Fiction-Filmen vorgesetzt wird, längst Realität geworden ist. Bloß dürfen wir davon nichts wissen. Es scheint, dass die viel gefürchtete Spaltung der Gesellschaft in eine Masse von Unwissenden, die man beliebig manipulieren kann, und eine kleine Elite von Wissenden, die sämtliche Hebel bedienen, viel weiter vorangeschritten ist, als uns dies bewußt ist. Wollen wir uns dieser Tatsache überhaupt bewusst werden? [6, 7]

Riskante Ionosphärenforschung durch HAARP- und EISCAT-Anlagen

eiscat in norwegen

Vor allem geht es aber um das höchstumstrittene amerikanische Projekt HAARP, das auch andere Ziele verfolgt ausser der Erforschung der Ionosphäre.
In der Ausgabe Nr. 83 der Zeitschrift Raum & Zeit, “Ein Wahnsinnsprojekt aus USA bedroht uns alle” , wird ausführlich darüber berichtet, wie man mit gigantischen Energieschleudern die Ionosphäre erhitzt und sie in einen elektromagnetischen Spiegel umwandelt, um danach mit ELF-Wellen die ganze Erdoberfläche, alle lebenden Systeme und natürlich das menschliche Bewusstsein zu beeinflussen. Auf diesem Wege könnte man Krankheitsmuster elektromagnetisch übertragen, das Wetter beeinflussen Erdbeben auslösen und sogar den Erdpol verschieben. Wie wir vielleicht alle gemerkt haben, das Wetter spielt verrückt und hat sich in den letzten Jahren im Verhalten massiv verändert [8].

Und HAARP, diese Installation der US Army ist nicht die einzige auf der Welt! Weitere gibt es noch in Arecibo, Dushanbe, Gorkcity, Tromso, Monchegorsk und Sura. Mit Sicherheit gibt es auch andere die immer noch der Öffentlichkeit unbekannt geblieben sind [9, 10, 11].
Die Zeitschrift “Raum&Zeit” hat Beweise dafür, dass es auch in Berlin eine solche Installation gibt. In der Ausgabe Nr. 109 werden wissenschaftliche Analysen veröffentlicht, die belegen, dass es unter dem Flughafen Tempelhof eine kleine HAARP-Installation gibt! Es wurden dabei elektromagnetische ELF-Signale aufgezeichnet, die es in der Gegend gar nicht geben dürfte. Eine Spektralanalyse der Signale zeigte, dass es sich um modulierte ELF-Signale handelt, die Träger von irgendwelchen Informationen sind [12, 13].

ELF-Wellen für das CFS-Syndrom mitverantwortlich?

Was für Informationen das sind, weiß man nicht, aber eines steht fest, diese Informationen können mittels ELF-Wellen in das menschliche Gehirn eingeschleust werden. Als mögliche Folgen werden CFIDS, ein Syndrom, das zu chronischer Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Immunschwäche führt [14].

Für die Existenz der HAARP-Anlage in Berlin gibt es laut der Zeitschrift “Raum&Zeit” auch andere Beweise, wie der überproportional hohe Krankenstand der Berliner Behörden, vor allem des Kraftverkehrsamtes, das direkt neben dem Flughafen am Columbiadamm liegt. Natürlich sind diese Effekte in Berlin am stärksten, aber Messungen haben gezeigt, dass es das gleiche, modulierte ELF-Signal auch in Hunderten von Kilometern Entfernung gibt, denn diese Wellen können sogar die Erde und die Ozeane durchdringen.

Logo Creative Commons

In der Ausgabe Nr. 110 der o.g. Zeitschrift werden auch Berichte von Lesern aus vielen Orten Deutschlands präsentiert, die auf eine flächendeckende Ausstrahlung der ELF-Wellen hinweisen. Die Krankheitsbilder stimmen oft mit denen der ELF-Bestrahlung überein. Nicht selten kann man sogar ein Brummen hören, dessen Frequenz bei 4 Hz und mehr liegt.
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[1] ntv Doku: Kriegswaffe Wetter (Chemtrails, geoengineering, HAARP), dailymotion am 10. Juni 2014
[2] Mindcontrol and LIDA, CNN 1985 , youtube (energy weapons) am 30. September 2010
[3] Sovjet device used as tranquilizers, Boca Raton News am 20. Mai 1983
[4] Neue Studie: Sowjets hatten riesiges Forschungsprogramm für Mind Control, recentr am 18. Dezember 2013
[5] Die schleichende Gefahr, News4Press.com am 12. Februar 2009
[6] Achtung: ELF-Wellen, Mind Control News, Verzeichnis
[7] EU-Parlament forderte 1999 ein weltweites Mind Control-Forschungsverbot, Der Newsblog am 28. Juli 2014
[8] Ein Wahnsinnsprojekt aus USA bedroht uns alle, Zeitschrift Raum und Zeit, Ausgabe 83/1996
[9] Eiscat – Europas HAARP, Der Überwachungsbürger am 9. Mai 2011
[10] Forschungsstation Ramfjordheide, Wikipedia
[11] Sura (Ionosphärenforschung), Wikipedia
[12] Codename „Teddybär“, Grazyna Fosar und Franz Bludorf
[13] Scharping bestätigt Emission elektromagnetischer Längstwellen am Flughafen Berlin-Tempelhof, Grazyna Fosar und Franz Bludorf
[14] Chronisches Erschöpfungssyndrom, Wikipedia

 

Quelle: http://www.mind-control-news.de/news/display/2015/5/18/elf-wellen-2-neue-waffen-fuer-geheimdienste-und-militaers/

Gruß an die Geschützten

TA KI

Kaiserschnitt – Vom Skalpell auf die Welt gebracht!


Kaiserschnittgeburten entwickeln sich zum Modetrend. Nicht zuletzt, weil sie die Geburtsmedizin propagiert. Dabei zeigen Studien, daß dieser Eingriff besser auf echte Notfälle beschränkt bleiben sollte

Es war für mich wie ein Sechser im Lotto, als ich 1986 mit elf anderen jungen Frauen unter Hunderten von Bewerberinnen ausgesucht wurde und meinen lang ersehnten Hebammenausbildungsplatz in einer großen deutschen Klinik bekam. Ich wollte Hebamme werden, um werdende Mütter und Väter während der Schwangerschaft und Geburt ihres Kindes zu begleiten und die neu hereinkommenden Lebensströme liebevoll zu empfangen.

Ich wußte, daß die klinische Ausbildung zur Hebamme nicht einfach ist, aber ich ahnte nicht im entferntesten, wie schwer es sein würde, in eine technische Geburtsmedizin einzutauchen, die meilenweit von einer natürlichen Geburtshilfe entfernt ist und ständig gegen die Gesetze der Natur verstößt. Damals schon war mir klar, wie wichtig es für die neuen Lebensströme ist, auf natürliche Weise im Vertrauen in die Welt geboren zu werden. Um so schmerzlicher das Miterleben, wie man tagtäglich aus Ungeduld, Angst und Unfähigkeit in die Geburt eingreift und so viele unnötige und schmerzhafte Komplikationen provoziert, weshalb viele Geburten mit einem Kaiserschnitt enden.

Bereits Ende der 80er Jahre war die Kaiserschnittrate mit 12 bis 15 Prozent zu hoch. Aber wer hätte damals gedacht, daß zwanzig Jahre später bei uns schon jedes dritte Kind per Kaiserschnitt auf die Welt kommen würde? Fachleute gehen davon aus, die Kaiserschnittrate werde sich bei uns ungefähr um die 50 Prozent einpendeln, wie es in Brasilien der Fall ist.

Kaiserschnitt

Im Verlauf der Jahre ist der Kaiserschnitt von der lebensrettenden Notlösung zur alternativen Geburtsform mutiert, ohne daß man erkannt hat, welche gravierenden Folgen unnötige Kaiserschnitte für die Kinder, die Eltern und für die Gesellschaft auslösen können. Wie alle Geburtshelfer bin auch ich sehr dankbar, daß es den Kaiserschnitt für echte Notfälle gibt, aber die rasante Entwicklung der Kaiserschnittrate ist sehr bedenklich und ein absolutes Armutszeugnis für die moderne Geburtsmedizin.

Nüchtern betrachtet, ist sie allerdings die logische Konsequenz einer fehlgeleiteten Geburtshilfe und ein deutliches Symptom dafür, daß wir die Kunst des Gebärens in die falschen Hände gelegt haben. Denn ein Geburtshelfer, der die Gesetzmäßigkeiten einer natürlichen Geburtshilfe nicht gelernt hat und in vielen Fällen auch nicht lernen will, ist mit einem schnellen Kaiserschnitt, den er viel besser beherrscht als die geduldige Begleitung einer natürlichen Geburt, auf der scheinbar sicheren Seite.

Deshalb bevorzugen heute immer mehr Geburtshelfer und Eltern aus Angst vor einer normalen Geburt den Kaiserschnitt als die angeblich sichere Lösung. Die natürliche Geburt, wie wir sie in der Hausgeburtshilfe praktizieren, wird hingegen fälschlicherweise als unverantwortlich und gefährlich verteufelt. Denn obwohl die Operationstechniken und die Narkosemöglichkeiten sich entscheidend weiterentwickelt haben, ist der Kaiserschnitt nach wie vor die gefährlichste aller Geburtsformen.

Gründe für einen Kaiserschnitt

Als eine der ältesten Notoperationen kennt man den Kaiserschnitt schon seit Jahrhunderten. Allerdings endete er früher für Mutter und Kind meistens tödlich. Erst im 20. Jahrhundert entwickelte er sich durch die Verbesserung der Operationstechniken in steriler Umgebung, der Anästhesie und der Einführung von Antibiotika zum weniger gefährlichen Eingriff. Heute spricht man auf Grund von neusten Operationsmöglichkeiten sogar vom „sanften“ Kaiserschnitt oder dem „Kaiserschnitt light“. Aber der Kaiserschnitt ist nach wie vor weder sanft noch light. Er ist und bleibt eine große Bauchoperation mit vielfältigen Folgen für Mutter und Kind, die man nicht unterschätzen darf.

Man unterscheidet zwischen dem primären Kaiserschnitt, der vor der Geburt geplant wird und ohne Wehen verläuft, sowie dem sekundären oder ungeplanten Kaiserschnitt, bei dem die Geburt mit Wehen aus unterschiedlichen Gründen abgebrochen und das Kind per Operation geholt wird. Hinzugekommen ist in jüngster Zeit auch der Wunschkaiserschnitt ohne medizinische Indikation,[1] der laut Presse besonders bei Prominenten beliebt zu sein scheint, die eine schnelle und bequeme, auf den Tag geplante Geburt wählen, bei der sie angeblich ihren Beckenboden und ihren „Love channel“ (Liebeskanal) schonen können.

Auch wenn einige Geburtshelfer versuchen, die steigende Zahl von Kaiserschnittentbindungen mit der wachsenden Anzahl der Wunschkaiserschnitte zu erklären bzw. zu rechtfertigen, bevorzugen bis heute nur eine kleine Anzahl von Frauen die geplante, angeblich bequeme Lösung eines Kaiserschnitts ohne Indikation. Entweder, weil sie bereits traumatische Geburten durchlitten haben oder weil sie als Erstgebärende aufgrund vieler beängstigender Geburtsgeschichten und einer Angst einflößenden, medizinischen Schwangerschaftsvorsorge völlig verunsichert sind.

Bei den medizinischen Indikationen für einen Kaiserschnitt wird zwischen absoluten und relativen Indikationen unterschieden. Unter absoluten Indikationen versteht man Gründe, die eine natürliche Geburt verunmöglichen. Dazu gehören:

  • Ein absolutes Mißverhältnis zwischen kindlichem Kopf und einem zu kleinen mütterlichen Becken wie es bei Beckendeformation oder Kleinwüchsigkeit vorkommen kann;
  • eine Plazenta praevia, bei welcher der Mutterkuchen vor dem Muttermund liegt;
  • eine vorzeitige Plazentalösung, bei der sich der Mutterkuchen vor der Geburt des Kindes löst;
  • eine schwere Schwangerschaftsvergiftung;
  • ein Nabelschnurvorfall (eine vor das Kind gerutschte Nabelschnur);
  • eine Querlage des Kindes im Mutterleib.

Nur einer von zehn Kaiserschnitten wird aufgrund einer absoluten Indikation gemacht. Die restlichen 90 Prozent führt man aufgrund relativer Indikationen aus, die ein Abwägen der Risiken für Mutter und Kind erfordern und in der Fachwelt umstritten sind. Hierzu zählt man beispielsweise:

  • Steißlage;
  • ein großes Kind;
  • ein schmales Becken;
  • Frühgeburten;
  • Mehrlinge;
  • Zustand nach vorangegangenem Kaiserschnitt;
  • einen Geburtsstillstand;
  • einen mißlungenen Einleitungsversuch;
  • mütterliche Erschöpfung oder „schlechte“ Herztöne des Kindes (mit Ultraschall aufgezeichnet).

Neun von zehn aller Kaiserschnitte hängen also von der Einschätzung und Erfahrung des Geburtshelfers ab und müssen hinterfragt werden.

Das bestätigt auch das 20-jährige Experiment von Prof. Alfred Rockenschaub, dem ehemaligen Chefarzt der Geburtshilfe an der Ignaz-Semmelweiß-Klinik in Wien. Zwischen 1965 und 1985 zeigte er in über 42’000 Fällen, daß mit einer intensiven, von Hebammen betreuten Geburtshilfe eine Kaiserschnittrate von einem Prozent ohne irgendwelche Nachteile für Mutter und Kind möglich ist. Doch seine sensationellen Ergebnisse wurden von der Fachwelt zum größten Teil ignoriert. Mit einer sanften Geburtshilfe läßt sich leider weder Ruhm noch viel Geld verdienen. In seinem Buch Gebären ohne Aberglauben geht Prof. Rockenschaub mit der modernen Geburtsmedizin hart ins Gericht: „Wer nämlich vom Fortschritt in der Geburtshilfe den vom sozialen Fortschritt bewirkten Beitrag abzieht, stellt fest, daß die geburtsmedizinische Wissenschaft ein Trug ist. Um aber mit der Geburtsmedizin trotzdem das lukrative Geschäft zu wahren, hält man sehr erfolgreich ein System der Organisation der Angst in Gang, diskriminiert die Hebamme und deren Kunst und Können und verharmlost im Stil einer Scharlatanerie die geburtsmedizinische Verstümmelung. Was also Not tut, ist, die klinische Vergewaltigung zu enthüllen, das Wesen der Hebammenkunst herauszustellen und der Frau die Angst zu nehmen.“

Geräte statt Mensch

Wie Alfred Rockenschaub bereits vor Jahrzehnten erkannt hatte, ist die Kaiserschnittrate um so niedriger, je höher und intensiver der Hebammenanteil in der Geburtshilfe ist. Je mehr Gynäkologen in einer Geburtsabteilung sind, desto höher steigt auch die Kaiserschnittrate. Ein wichtiger Grund dafür ist, daß die meisten Gynäkologen auch heute noch Männer sind – oder Frauen, die ihren männlichen Kollegen nicht nachstehen wollen, denn in den Kliniken ist der Druck, sich konform zu verhalten, groß.

Bekanntlich fällt es Männern leichter, bei einem Geburtsprozeß anzupacken und das Geschehen voranzutreiben – aktiv etwas zu tun –, anstatt im Hintergrund zu bleiben und mit ruhigem, vertrauensvollem Abwarten und einem geduldigen Für-die-Frau-da-Sein den Prozeß zu begleiten. Zudem kann man sich heute mit der „Rettung“ bei einer Steißlage (z. B. mit Hilfe einer neuen sensationellen Operationstechnik) auf einem der regelmäßigen Kongresse profilieren. Diese Gynäkologenkongresse, die von der Pharmaindustrie und den Geräteherstellern (z. B. von risikoreichen Ultraschallgeräten) gesponsert werden, sind oft richtungweisend und haben schon seit längerem einen enormen Einfluß auf die Entwicklungen in der Geburtshilfe. 1966 hatte man an einem solchen Kongreß in München beschlossen, die Geburtshilfe müsse zur Geburtsmedizin mutieren. Dies war der Startschuß für eine technisch ausgerichtete Medikalisierung und intensive ärztliche Kontrolle der natürlichen Geburt. Als Folge nahm die Zahl der Risikopatientinnen massiv zu.

Meine Kollegin, die damals gerade ihre Hebammenausbildung absolvierte, erlebte die Veränderung hautnah: In ihrem ersten Lehrjahr war die Hausgeburt noch etwas völlig normales, für die sie auch ausgebildet wurde. Ab dem zweiten Lehrjahr galt die Hausgeburt plötzlich als sehr gefährlich, und alle Frauen sollten künftig nur im Krankenhaus gebären.

Der Gynäkologe Alfred Rockenschaub war 1966 Zeuge jenes entscheidenden Kongresses in München gewesen. Trotzdem ist er überzeugt, daß 95 Prozent aller Frauen natürlich und ohne Eingriffe gebären können, wenn man sie nur läßt und richtig unterstützt. Gerade mal fünf Prozent brauchen nach seiner Erfahrung trotz optimaler Begleitung medizinisch-technische Hilfen wie Saugglocke, Schmerzmittel, Wehenmittel, Dammschnitt oder Kaiserschnitt. Heute, nach über 40 Jahren Geburtsmedizin, ist das Verhältnis genau umgekehrt. Nur fünf von hundert Frauen gebären ohne irgendwelche Eingriffe.

Retten, wo es nichts zu retten gibt

Ist denn die Natur in den Augen der Geburtsmediziner so mangelhaft, daß sie zwar aus einer Eizelle und einer Samenzelle einen vollkommenen Körper erbauen kann, es dann aber unterläßt, für eine sichere Geburt des Kindes zu sorgen? Hochmut der Natur gegenüber verleitet den Menschen dazu, ihre angeblichen Fehler ständig zu korrigieren. Dabei ist es in den meisten Fällen der Mensch selbst, der durch seine Unwissenheit, seine Angst und Ungeduld den natürlichen Prozeß einer Geburt maßgeblich stört und verhindert. Und so werden Mutter und Kind häufig erst durch eine technische Geburtsmedizin in Gefahr gebracht, um anschließend von gut verdienenden Geburtshelfern gerettet zu werden.

Entsprechende Beispiele kann man sich im Vormittagsprogramm des deutschen Fernsehens ansehen. Dort werden in Sendungen wie Unser Baby künftige Eltern auf die meist medizinisch-technische Geburt in einem Krankenhaus vorbereitet. Erst vor kurzem zappte ich in eine dieser Sendungen hinein und erlebte eine sehr verbreitete Situation mit: Der diensthabende Oberarzt kam zu einer Frau in den Wehen und sagte: „Wenn Ihre Wehen weiterhin so schwach sind, werden wir Sie an einen Wehentropf anhängen. Sollten die Wehen dann zu schmerzhaft werden, erhalten Sie eine PDA [Rückenmarksanästhesie] und wir machen die Fruchtblase vom Kind auf. So werden wir das Kind heute schon rausbekommen.“ Ob dieses Baby, nachdem man es mit solcher Ignoranz in Gefahr gebracht hatte, nun auch tatsächlich mit einem Kaiserschnitt gerettet werden mußte, weiß ich nicht. Die Fortsetzung kam nämlich erst in der nächsten Sendung.

Die unterschiedlichen Rettungsversuche in der Geburtshilfe unterliegen gewissen Modetrends, die auf gynäkologischen Kongressen vorgestellt und dann von vielen Geburtsstationen übernommen werden. Am Beispiel der Steißlagengeburten kann man gut beobachten, wie solche neuen Moden die gesamte Geburtshilfe beeinflussen und in eine bestimmte Richtung lenken.

Die Steißlage galt noch vor Jahren als eine physiologische Geburtsform (3 bis 5 Prozent Aller Geburten), bei der es wirklich auf das geduldige Können eines erfahrenen Geburtshelfers ankam. Mit der Zeit jedoch wurde dieses Können mehr und mehr vernachlässigt, weil man sich lieber auf die ständig propagierte Technik verließ. Und so ging es Schritt für Schritt verloren. Heute betrachtet man die Steißgeburt als Risiko, das nach einem Kaiserschnitt verlangt. Dabei wäre sie gar keine schwierige Risikogeburt an sich. Sie ist vielen modernen Geburtsmedizinern einfach zu riskant, da es bei der Steißgeburt auf Qualitäten ankommt, die sie zum großen Teil gar nicht mehr erlernen.

Sie erhielten von Studien Schützenhilfe, worin behauptetet wird, daß der Kaiserschnitt für Steißlagen sicherer wäre als die Spontangeburt. Dieses fragwürdige Forschungsergebnis verbreitete sich dank internationaler Veröffentlichungen und Kongresse schnell. So wurde es auch für alte Hasen unter den Geburtshelfern schwierig, ihre gewohnte Arbeit fortzuführen, ohne von Kollegen als unverantwortlich abgestempelt zu werden und mit juristischen Folgen rechnen zu müssen. Und das, obwohl sie jahrzehntelang natürliche Steißlagen-Geburten begleitet hatten.

Mittlerweile glauben die meisten Frauen, ihrem Kind sei bei einer Steißlage mit einem Kaiserschnitt besser gedient. Vor einer Steißgeburt muß man aber keine Angst haben. Vielmehr sollte man sich vor einer Geburtsmedizin in Acht nehmen, die selbst Angst vor einer Steißgeburt hat.

Neuere langfristige Folgestudien zeigen denn auch auf, daß Spontangeburten bei Steißlagen ohne weitere schwere Risikofaktoren gar nicht riskanter sind als der Kaiserschnitt. So haben einige wenige Geburtsstationen bereits wieder damit begonnen, Steißgeburten auch als Spontangeburten Anzubieten. Es wird sich allerdings zeigen, wie lange es dauert, bis sich diese neue, alte Erkenntnis durchgesetzt hat und auch Gynäkologen wieder sorgfältig für die spontane Geburt bei einer Steißlage ausgebildet werden. Erfahrung in der Praxis ist gefragt und nicht länger der routinemäßige Griff zum Skalpell.

Nicht nur die physiologische Steißlage wurde zum Risikofaktor, der meistens in einem Kaiserschnitt mündete. Auch unzählige andere Faktoren hat man während den letzten Jahren in den geburtshilflichen Risikokatalog aufgenommen. Seit 1975 sind die Risikofaktoren von 17 auf über 50 angestiegen, so daß heute ungefähr drei Viertel aller Schwangeren scheinbar irgendein Risiko aufweisen!

Die heutigen gynäkologischen Schwangerschaftsvorsorgen drehen sich also hauptsächlich um das Entdecken und Überwachen der vielen möglichen Risiken, die man mit Hilfe von schädigenden Ultraschalluntersuchungen[2] und sonstigen zweifelhaften Pränataldiagnostiken in den Griff zu bekommen versucht. Dabei entwickeln viele Frauen, die sich selbst über Wochen und Monate ängstlich als risikogefährdet wahrnehmen, Komplikationen, welche bei einer vertrauensvollen und unterstützenden Schwangerschaftsbegleitung, die den Kontakt von Mutter und Kind stärkt, gar nicht aufgetreten wären. Leider kann man heute mit Risikopatientinnen und den vielen dazugehörigen Untersuchungen sehr viel mehr Geld verdienen, als mit der einfachen Betreuung einer normalen Schwangerschaft und Geburt.

Eine glückliche Mutter mit Kind

Zwei besonders verbreitete Geburtsrisiken hatten einen sehr großen Einfluß auf die ständig steigenden Kaiserschnittraten. Einmal das angeblich häufig auftretende Mißverhältnis zwischen der Beckengröße der Mutter und der Größe des kindlichen Kopfes. Es kann zwar tatsächlich vorkommen, daß der Kopf des Babys zu groß für das mütterliche Becken ist, allerdings nur in seltenen Fällen. Heute müßte man indes aufgrund der Häufigkeit ärztlicher Intervention davon ausgehen, daß 40 Prozent aller Frauen angeblich ein zu enges Becken haben, da sie ihr Kind nicht ohne operativen Eingriff wie Kaiserschnitt oder Saugglocke gebären können. Diese Annahme ist absurd. Nur weil es in der klinischen, von Technik und sogenannten Spezialisten geprägten Atmosphäre mit wechselnden Bezugspersonen und vielen Gebärenden nicht möglich ist, daß eine Mutter ihr Kind gut durch ihr Becken gebären kann, heißt das noch lange nicht, ein zu enges Becken oder ein zu großer kindlicher Kopf hätten daran Schuld. Wir müssen endlich verstehen, daß die Geburt ein sehr sensibler und intimer Vorgang ist – sowohl physisch wie emotional –, bei dem jede unpersönliche Einmischung, die kontrolliert und überwacht äußerst störend wirken kann.

Bei einer guten Geburtshilfe haben wir die Grundbedürfnisse einer Gebärenden, die sich völlig für ihr Kind öffnen muß, zu kennen und zu respektieren. Deshalb sorgen wir mit liebevoller Begleitung, die nicht nach Schichtende wechselt, primär dafür, daß sich die Geburt in einer entspannten, geborgenen, vertrauten und angstfreien Umgebung vollzieht. Technisch-medizinische Hilfsmittel gehören dezent in den Hintergrund, da sie die Gebärenden verunsichern und verängstigen. Sie werden eng und verzögern so den Geburtsprozeß.

Besonders fatal wirkt sich die unter Geburtshelfern weit verbreitete Angst vor einem Sauerstoffmangel des Kindes während der Geburt aus. Weil man deshalb nämlich heute bei den meisten Gebärenden in den Kliniken stundenlang routinemäßig die kindlichen Herztöne mittels schädigendem Ultraschall (CTG) überwacht.

In England hat dieses technische Lieblingsspielzeug der Geburtsmedizin zu einer Zunahme der Kaiserschnittrate von 160 Prozent geführt. Denn seit man fast lückenlos mit Ultraschallwellen die Herzfrequenz des Kindes kontrolliert, stört man den Geburtsprozeß massiv und rennt bei Herztonschwankungen voreilig in den Operationssaal, um das Kind zu retten. Nach den Ergebnissen einer amerikanischen Studie sind fast alle Kaiserschnitte (99,8 Prozent), die aufgrund einer verdächtigen Herztonaufzeichnung gemacht werden, nachweislich unnötig. Trotzdem suggeriert man den Müttern fälschlicherweise, daß ihr Kind gerettet wurde, weil man es im Spital so gut überwacht hatte, während es bei einer Hausgeburt hätte sterben können.

Bemerkenswerterweise kommt bei den mit Kaiserschnitt „geretteten“ Babys ein ähnlich kleiner Anteil von ernsthaftem Sauerstoffmangel vor, wie bei spontan geborenen Kindern mit „schlechten“ Herztönen. Einen Unterschied gibt es zwar schon: Der Sauerstoffmangel nach einem Kaiserschnitt gilt als nicht zu verhindernder tragischer Fall – wohingegen der Sauerstoffmangel nach einer Spontangeburt als schwerer Kunstfehler angesehen wird. So entscheiden sich viele Gynäkologen auch aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen viel zu schnell für einen Kaiserschnitt, obwohl wir davon ausgehen müssen, daß die Ursachen für einen schweren folgenreichen Sauerstoffmangel oft bereits schuldlos in der Schwangerschaft entstanden sind und nicht nur mit der Geburt in Verbindung gebracht werden können.

Quelle: http://www.zeitenschrift.com/artikel/kaiserschnitt-vom-skalpell-auf-die-welt-gebracht#.VOYsFy72e1w

Gruß an die „spontan“ Geborenen

TA KI

Psychophysische Waffen


Psychophysische Waffen sind die Waffen, die auf den Organismus und die Psyche des Menschen einwirken und die Gedanken, Gefühle und das Verhalten der Menschen ändern können. Diese Einwirkung vollzieht sich durch die Strahlung von den schwach und hochfrequent pulsierten elektromagnetischen Feldern, wie auch durch die akustischen Ultraschall – und Infrarotwellen.

Das russische Waffengesetz von 2001

Lopatin und Gurow

 

ALEKSEJ KRIVOGORNICYN : „SUPERWAFFE IN DER PRAXIS?“

 

Bis vor einigen Jahrzehnten waren diese Forschungsarbeiten nur Mitgliedern streng geheimer Laboratorien des Verteidigungsministeriums und des KGB bekannt. Einige Wissenschaftler glauben, dass es trotz Demokratisierung noch weitere 30 Jahre dauern werde, bis die ganze Wahrheit über die psychotronischen Waffen bekannt sein wird.

Der Wissenschaftler Sergei Woroschilow, Mitarbeiter am Energo – Informationsinstitut Aniologie der Akademie der Wissenschaften ist einer der Autoren des Waffengesetzes und des Strafgesetzentwurfs der Russischen Föderation. Psychotronische ( psychophysische, psychosomatische) Waffen basieren auf den Verletzungsmöglichkeiten durch elektromagnetische oder Ultra – und Infraschall – Generatoren, welche Abstrahlungen in bestimmten Frequenz – und Wellenlängenbereichen erzeugen und bestimmte Leistungsmerkmale aufweisen. Aus der Ferne können diese Strahler praktisch alle lebenden Organismen schädigen. Die elektromagnetische Bestrahlung wird dann ebenso gefährlich wie die radioaktive Bestrahlung. Eine Besonderheit ist auch, dass ein Organismus auch durch viele Hindernisse hindurch geschädigt, verletzt oder getötet werden kann. Die Situation ist unglaublich: Wir haben einer neuen Form von Kriminalität nicht das Geringste entgegenzusetzen. Die Behörden weichen dem Problem aus. Dem Waffengesetz sind keine weiteren notwendigen und konsequenten Legislation zum Schutze der Bevölkerung gefolgt.

Die meisten Leute unterschätzen die Gefahr durch dieses Waffenarsenal sehr. Ich kann Ihnen versichern, dass jedermann, dem diese Waffen zur Verfügung stehen, unbegrenzte Möglichkeiten hat. Damit können Sie einem Menschen das Leben nehmen, ihn zum Selbstmord treiben, ihn geisteskrank, verrückt, machen. Die Kriminellen werden nicht bestraft werden. Wie viele Menschen werden plötzlich vermisst, wie viele , fit wie ein Turnschuh, haben plötzlichen Gedächtnisverlust?

Bürger werden wortwörtlich aus ihren Wohnungen durch die technischen Geräte ausgeräuchert. Die Strahlenquellen befinden sich in den Nachbarräumen von Mehrfamilienhäusern, auf den oberen Stockwerken oder in gegenüberliegenden Gebäuden. Mitarbeiter der REU (Reparatur- und Vermittlungsagentur von Gebäuden) und des DEZ ( Unterhaltsagentur von Gebäuden ) bewohnen die angrenzenden Appartements, die oberen Stockwerke werden in Absprache mit den abwesenden Wohnungsbesitzern an Leute vom KGB vermietet.

Die Bestrahlungsopfer fühlen sich schlecht, haben neuronale und somatische, physische Anfälle: Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit oder bei umgekehrtem „ psychic driving“ unnatürlicher Schlaf. Im Schlafzustand ist jede Person extrem verwundbar. Sein unbeweglicher Körper ist dem ganzen Einfluss der elektromagnetischen oder akustischen Strahlern ausgesetzt , insbesondere das Gehirn, das Herz, die Blutgefässe, das uro – genitale System. Elektromagnetisch oder akustisch funktionierende Haushaltsgeräte arbeiten nicht mehr normal, Lichtquellen fangen zu blinken an, akustische Schläge öffnen Türen, Gegenstände fallen herunter- fast wie beim Poltergeist-Phänomen. Diejenigen , die damit beschäftigt sind, das Opfer ausserhalb der Wohnung zu manipulieren, haben tragbare Geräte mit den Massen von 12x12cm oder 15×15 cm, die in jede Tasche passen.

Dies ist nicht so schwierig, wenn wir die Symptome betrachten, ob das eine endogene Erkrankung ist oder ob sie durch exogene Einflüsse verursacht wurde. Noch nicht lange, rief ein Mann bei uns im Institut an und bat um Hilfe. Er hatte uncharakteristische physische Beschwerden, besonders nachts fühlte er sich drastisch schlechter. Unser Institut nahm die Messinstrumente zu seiner Wohnung und stellte Ultraschall- Bestrahlungen fest. Die Miliz erlaubte uns nicht, dies zu rapportieren. Ich ermittelte auf eigene Faust und fand eine organisierte Gruppe, die auf solche Verbrechen spezialisiert war. Ein ganzer Bereich von geheimen Organisationen und Institutionen hat in unserem Land wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der psychotronischen Beeinflussung betrieben. Verschiedene Arten von „ psy“ -Waffen wurden an nichts ahnenden Personen getestet. Daher sind diejenigen Testpersonen, die der stärksten Beeinflussung ausgesetzt wurden, als vermisst gemeldet oder verstarben plötzlich aus unbekannten Gründen.

Die Person sollte die Art der Beeinflussung, die Wellenlänge und die Frequenz sowie die Leistung der Strahlenquelle kennen. Nur dann kann man Messungen vornehmen und sagen wir, einen elektromagnetischen Absorber installieren. Aber für einen Anfänger ist es praktisch unmöglich, diese Charakteristika der Beeinflussung festzustellen.

 

Mögliche Zusammenhänge mit psychotronischen Waffen

Art der Strahlungswahrnehmung

Strahlung mit Ultrahoher Frequenz ( 300 MHz bis 3 GHz ): Wird nicht gefühlt, dringt tief in die Organgewebe ein. Erkrankungen sind schwierig zu behandeln, Aktivierung von Krebszellen.

Strahlung mit Superhoher Frequenz (3 GHz bis 30 GHz ): Wird nicht gefühlt, beeinflusst die elektrischen Bioströme. Folgen: Wahrnehmungsstörungen, Erschöpfungszustände, Benommenheit und Kopfschmerzen. Schäden an der Neurolachse.

Strahlung mit Extrahoher Frequenz ( 30 GHz bis 300 GHz ): Wird nicht gefühlt, dringt nur unbedeutend in Organgewebe ein. Pathologische Funktionsveränderungen interner Organe, Erkrankungen der Neutralen Achse, Kontrolle der Psyche.

Röntgenstrahlung(Wellenlänge von 8-10m bis zu 10-12 m , Frequenz von 3×10 16 bis10 20): Wird nicht gefühlt, starke Durchdringung von Organen, selektive Verletzung von Hirnzentren, des Gedächtnisses und des Blutgefässsystems.

Ultraschall ( Frequenz höher als 20 KHz, Wellenlänge kleiner als 0,01m ): Gefühlt als leichte Vibration. Kopfschmerzen, Erkrankungen des Gesichtsinns und der Atmung, Auslöschung unerwünschter Erinnerungen, Tod bei höherer Leistung.

Infraschall (Wellenlänge 17 m, Frequenz tiefer als 17 Hz ): Wird nicht gefühlt. Brechreiz, Übelkeit, Töne in den Ohren, Schreckliche Angstzustände, bei stärkerem Infraschall Herzstillstand. 

Zeitschrift „Argumente und Fakten am Jenissei“, Nr.1-2, 2003

vom 21.01.2003 AZ: LS 2 – 27 – 2737/02 wird bestätigt:

 

„Die schädigende Wirkung von Mikrowellen auf den Menschlichen Organismus ist seit vielen Jahren eine wissenschaftlich belegte Tatsache. Es wird eingeräumt, das ein Einsatz von Mikrowellen als Waffe denkbar ist. Der Einsatz von Mikrowellen als Mittel zur Schädigung Dritter wird seitens des Bundeskriminalamtes aufmerksam beobachtet.“ 

 

(…)

Quelle: http://www.psychophysischer-terror.com/psychophysische-waffen.html

Gruß an die, die der Ansicht sind, daß es DAS nur in Filmen gäbe

TA KI

 

Die Waffe gegen die Kritik


Erschien bereits im April 2014

In seinem Buch Waffentechnische Kuriositäten Journal-Verlag Schwend, Schwäbisch Hall 1990, schreibt der Fachmann für Abhörtechnik, Günther Wahl, über die Strahlenwaffen der Zukunft, die in den Kriegen der Geheimdienste ohne Zweifel immer mehr zum Einsatz kommen. Er zählt folgende Möglichkeiten der Beeinflusssung auf :

Schall ( Infraschall, Ultraschall ),

Licht ( sichtbares Licht, infrarotes Licht, ultraviolettes Licht ),

Magnetfelder ( Gleichfelder, gepulste Magnetfelder ),

niederfrequente elektrische Wechselfelder,

hochfrequente elektrische Wechselfelder,

Röntgenstrahlung und

radioaktive Strahlung.

Infraschall, also Schall dessen Frequenz unter 20 Hertz ( also 20 Schwingungen pro Sekunde ) liegt, regt die inneren Organe wie Herz, Lunge und Magen und deren Blutgefäße zu starken Schwingungen an und führen zum Tod durch innere Blutungen, da die Blutgefäße zerreißen. Diese Blutungen beschränken sich nur auf die inneren Organe, so daß der Eindruck einer natürlichen Todesursache entsteht.

Bei Schallfrequenzen um 7 Hertz soll das Gehirn zur Produktion von Alpha-Wellen angeregt werden, die ebenfalls eine Frequenz von ungefähr 7 Hertz haben. Diese Alpha-Wellen werden vom Gehirn im Ruhezustand produziert. Bei erzwungener Alpha-Wellen Produktion können selbst primitive Rechenaufgaben nicht mehr gelöst werden.

 

Als Ultraschall werden die Schallwellen mit einer höheren Frequenz als 20 Kilohertz bezeichnet.

Ultraschall Bestrahlung führt bei Menschen zu unbewußten Angstzuständen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Muskelverkrampfungen, Ohrenklingeln und Ohrenpfeifen.

Auch durch Lichtblitze im Frequenzbereich der Gehirnwellen, können diese in ihrer Frequenz beeinflußt werden, und so z. B. die Produktion von Alpha-Wellen erzwungen werden. Auch läßt sich bei empfindlichen Personen durch Lichtblitze in schneller Abfolge epileptische Anfälle auslösen.

Daß die Geheimdienste aus diesen Erkenntnissen bei Verhören und Gehirnwäschen Nutzen ziehen, muß nicht extra betont werden. Als Psychologisch besonders wirksam haben sich in amerikanischen Tests infraschallüberlagerte Infrarotimpulse mit einer Frequenz von etwa 15 Hertz erwiesen.

Von 100 Personen bekamen 70 Ohrensausen, Hörverlust und Augenflackern, 25 mußten sich übergeben und 5 bekamen epileptische Anfälle.

Mit sehr starken gepulsten Magnetfeldern lassen sich zum Beispiel Lichterscheinungen (Phosphene ) im Dunkeln hervorrufen, die dadurch entstehen, daß die Nerven gereizt werden. Doch ist die Reichweite von entsprechend starken Magnetfeldern physikalisch auf wenige Zentimeter bis vielleicht einen Meter beschränkt.

Auch durch direkte elektrische Stimulation lassen sich Phosphene hervorrufen. Dabei wird über Elektroden an der Stirn und am Unterarm ein Strom von nur 0,4 Milliampere mit einer Frequenz von 30 Hertz zugeführt. Niederfrequente elektrische Felder, wie sie bei Hochspannungsleitungen oder Transformatoren auftreten, können Kopfschmerzen, Unwohlsein, Müdigkeit und Depressionen hervorrufen. Werden diese elektrischen Felder moduliert, so können sie Panikzustände auslösen, und können bei entsprechender Modulationsfrequenz auch gehört werden.

Bei der Beeinflussung durch hochfrequente elektromagnetische Felder unterscheidet man zwischen thermischer Wirkung ( wie sie in der Mikrowelle auftritt ) und nichtthermischer Wirkung.

Die nichtthermischen Wirkungen von Mikrowellen sind jedoch weitaus tückischer.

Dies gilt insbesondere für die gepulste Ausstrahlung von Mikrowellenenergie. Diese nicht-thermischen Effekte verursachen Herzrhythmusstörungen, Arm– und Beinkribbeln, rasche Ermüdbarkeit, nächtliche Schlafstörungen, hohe Schweißabsonderung, Schwindelgefühle und extreme Nervosität. Auch kann es zu generellen Störungen des vegetativen Nervensystems und der Gehirnnervenfunktion kommen.

Durch die Stimulation der Nervenzellen kommt es zu Änderungen der Erregbarkeit, Abweichungen der Biopotentiale und zur Änderung der Weiterleitungsgeschwindigkeit von Anregungen. Durch die Ausbildung von stehenden Wellen innerhalb des Kopfes bei bestimmten Resonanzfrequenzen kann es zu vorrübergehenden Lähmungserscheinungen des Bewegungsapparates kommen.

Durch Bestrahlung mit hochfrequenten elektrischen Wechselfeldern lassen sich Störungen der Bewegungsabläufe und der Sinne (Temperaturwahrnehmung, Tastsinn, das Sehen und die Wahrnehmung des gesehenen im Gehirn ) hervorrufen. Schon relativ kleine hochfrequente Leistungsdichten können zu Koordinationsstörungen führen, wie sie sonst nur durch Alkoholaufnahme entstehen.

In naher Zukunft ist damit zu rechnen, daß gepulste Mikrowellenstrahlung auch zur Manipulation des Menschen eingesetzt wird.

In den Labors der Geheimdienste wird daran zweifellos zielstrebig gearbeitet. Es ist dabei sicher keine abstrakte Überlegung, daß Gedanken und Steuerungsabläufe im Gehirn bei entsprechendem Impuls/Pause-Verhältnis in irgendeiner Weise manipuliert werden können. Eine Reihe von Versuchen scheinen diese Vermutung bestätigt zu haben. So wurde in den USA eine Studie durchgeführt, welche durch gepulste Mikrowellen erzeugte akustische Phänomene analysieren sollte. Auf Entfernungen von mehreren hundert Metern konnten bei entsprechender Modulation Geräusche innerhalb des Gehirns induziert werden. So war es zum Beispiel möglich, ohne Begleiterscheinungen, wie Schwindel oder Übelkeit laut empfundene Schlaggeräusche zu induzieren. Günther Wahl gibt auf Seite 75 eine Tabelle mit den Daten der verwendeten Sendern im Bereich zwischen 425 Megahertz und 2982 Megahertz.

Hohe Frequenzen lassen sich leichter übermitteln, als tiefe. Das Gehirn ist für entsprechend gepulste hochfrequente Strahlung so empfindlich, daß sich Töne noch bei Leistungsdichten von 3 Mikrowatt pro Quadratzentimeter übertragen werden können.

Der Grenzwert für entsprechende Hochfrequenzfelder liegt in Deutschland bei 10 Milliwatt pro Quadratzentimeter, also ungefähr 300 mal höher!

Dieser Wert orientiert sich an der Gefährdung durch Gewebeerwärmung, also thermische Effekte.

In Rußland liegt der Grenzwert bei 10 Mikrowatt pro Quadratzentimeter und deckt somit auch die nichtthermischen Effekte ab. Wie aber kommt es zu den erwähnten Effekten von Hochfrequenzfeldern auf die Körperzellen?

Die Zellmembran arbeitet wie eine Gleichrichterdiode. Das heißt, daß die hochfrequenten Radiowellen beim Durchgang durch die Zellmembran gleichgerichtet und die aufmodulierte Information ( z.B. Töne ) demoduliert wird, wie es auch in normalen Radiogeräten geschieht. Und diese demodulierte Information besteht aus Strom und Spannungsschwankungen, die sich wiederum auf die Nervenzellen auswirken, da die Nervenzellen untereinander ja auch mit Strom und Spannungsschwankungen kommunizieren. In diesen Kommunikationsweg zwischen den Zellen wird also durch die hochfrequenten Elektromagnetischen Wellen eingegriffen.

Auch der Inhalt von Träumen soll sich durch Traummodulation, also wohl durch Übertragung von Information an das Gehirn während der rapid eye movement ( REM ) Phase beeinflussen lassen.

So, wie man wohl auch jemandem etwas im Schlaf einflüstern kann, indem man das entsprechende Wort oder Wortkombinationen während der Traumphase wiederholt. Und das Opfer beschäftigt sich dann im Traum mit diesen Informationen. Zumindest eine Übertragung von Wissen, an die Zielperson ist wohl möglich, denn der Traum orientiert sich an dem, was der Zielperson vorgegeben wird. Auch eine Beeinflussung, in der Art, wie sie zum Beispiel auch durch gute Verkäufer in Geschäften geschieht ist wohl denkbar.

Doch dürften die Übertragungsmöglichkeiten auf diese Art bei einmaliger Anwendung recht beschränkt sein, zumindest, wenn sie unbemerkt bleiben soll. Doch bei längerfristiger Anwendung ist ohne Zweifel eine stärkere Beeinflussung möglich, insbesondere deshalb, weil eigene Gedanken in Form von Träumen und manipulierte Träume nicht auseinander gehalten werden können. Es handelt sich hierbei also um eine Form der Gehirnwäsche. Auf Seite 70 gibt Günter Wahl eine Schaltung zur Traummodulation aus dem Jahre 1968 (!) an, mit der über Elektroden elektrische Impulse, die mit Sprache oder Musik moduliert werden, wohl von außen durch die Haut und den Schädel auf das Gehirn übertragen werden können.

Zu diesem Thema finden wir in Brockhaus´ Konversations Lexikon, Leipzig 1895 in Band 15 unter Traum : …Die Sinne, deren Tätigkeit im Schlafe nicht ganz erlöschen, werden durch die ihnen entsprechenden Einflüsse angeregt. Wenn dieser Eindruck stark genug ist, um empfunden werden zu können, ohne die Erregung bis zum Erwecken zu steigern, so deutet dann die Phantasie denselben auf ihre Weise aus, webt ihn in den Traum hinein oder erzeugt aus ihm weitere Traumbilder. In dieser Art wird besonders das Gehör häufig zum Schöpfer von Traum. Und in Meyers Enzyklopädisches Lexikon, Mannheim,1978 : ( Während der Traumphase ) ist der Schläfer schwer weckbar, obwohl das Hirnstrombild ( EEG ) dem des Wachzustands ähnelt ( „paradoxer Schlaf „; (REM Phase)) und Außenreize ( z.B. Weckerläuten ) wahrgenommen bzw. in den Traum eingebaut werden.

Auch der Blutdruck läßt sich durch elektrische Impulse steuern.

Die Karotis-Sinus-Nerven an der Halsschlagader können durch elektrische Stimulation dem Gehirn einen höheren Blutdruck vortäuschen. Das Gehirn senkt daraufhin den Blutdruck ab. ( Experimentelle Untersuchungen über die Physiologie der Carotisdrüse ). Man kann also vermuten, daß sich der Blutdruck auch durch Bestrahlung mit Hochfrequenzfeldern beeinflussen läßt.

Durch die Gleichrichtung der gepulsten Hochfrequenzfelder können künstliche Nervenimpulse in der Stärke der natürlichen erzeugt werden, so daß die Verständigung zwischen den Nervenzellen gestört oder ganz verhindert wird. Bei einer Störung mit einer Impulswiederholrate von 500 Hertz würde es theoretisch zu einer Lähmung der Arme und Beine, wie bei einer Vergiftung mit dem Pfeilgift Curare, kommen. Die unbewußten, vegetativen Lebensfunktionen wie Atmung, Kreislauf und Drüsen lassen sich wohl nicht so leicht stören.

Und nun noch ein interessanter Satz : „Nach unbewiesenen Berichten sollen von unbekannten Flugobjekten ( sogenannten UFOs ) Frequenzen von circa 3 Gigahertz mit Impulswiederholraten von 600 Hertz und einer Impulsdauer von 2 Mikrosekunden ausgestrahlt werden.“ Man geht wohl nicht falsch in der Annahme, daß die Geheimdienste, vor allem in den USA, bei ihren verdeckten Operationen zur Tarnung gerne den Anschein erwecken, daß es sich um Außerirdische handelt, denn jeder, der nachher von seinem Erlebnis berichtet ( also, daß er Außerirdischen begegnet ist ) macht sich natürlich in der Regel lächerlich und unglaubwürdig. Auch können Geheimdienste und Regierung natürlich jede Verantwortung für das Handeln von „Außerirdischen“ ablehnen. Man könnte auch spekulieren, daß den Geheimdiensten oder der Regierung unliebsame Personen absichtlich für einige wenige Stunden von diesen angeblichen „Außerirdischen“ entführt werden… Eine elegante Lösung, um unliebsame Untertanen zu beschäftigen, auszuschalten und somit ruhig zu stellen.

Auch das Militär interessiert sich für elektromagnetische Waffen, was ein Satz aus dem Buch „Lizenz zu Töten?“ (1997, S. 284) von Jürgen Grässlin belegt: „Der Rüstungsspezialist der Bundeswehr blickt optimistisch in die Zukunft, denn Heckler und Koch hat sich „bereits Gedanken gemacht“, wie „eine Waffe nach der Jahrtausendwende aussehen könnte“. Von neuen Materialien über neue „Wirkmethoden wie Energie in Form von Laser, Millimeterwellen, Mikrowellen und Akustischen Wellen“ kann sich der Bundeswehroffizier alles vorstellen“.

 

Durch radioaktive und Röntgenstrahlung kommt es akut zu Störungen des Blutbildungssystems im Knochenmark, sowie zu Fehlabläufen im Wasser und Elektrolythaushalt einschließlich des Versagens der Schleimhäute.

Erste Anzeichen einer Überdosis Strahlung sind Übelkeit und Erbrechen. Danach kommt es zu einer Schwächung des Immunsystems, also einer Erhöhung der Anfälligkeit gegen Krankheitserreger. Spätschäden sind Tumorbildung, beschleunigter Alterungsprozeß und genetische Schäden. In der DDR hat man sehr wahrscheinlich Dissidenten, mit denen man inhaltlich nicht fertig wurde, und die man auch nicht für lange Zeit im Gefängnis verschwinden lassen konnte, weil sie zu bekannt waren, mit Röntgenstrahlen verstrahlt.

An den Spätfolgen dieser Verstrahlung ist beispielsweise Jürgen Fuchs am 10. Mai 1999 im Alter von 48 Jahren verstorben. Erich Mühsam hat man noch totschlagen und seinen „Selbstmord“ bekanntgegeben müssen.

Nach dieser Betrachtung über die vielen Möglichkeiten der ferngelenkten Beeinflussung von Menschen durch Wellen aller Art braucht sicher nicht besonders darauf hingewiesen zu werden, daß auf diesem Forschungsgebiet ein stetiger Wettkampf zwischen westlichen und östlichen Geheimdiensten stattfindet. Und nun wird es interessant. In der TAZ vom 14. April 1992 finden wir folgenden Artikel von Heide Platen : „Elektromagnetische Wellen als tödliche Waffe“:

mikrowellenpistole1

„Das US-Militär entwickelt eine Mikrowellenpistole, die schwere körperliche Störungen und Herzstillstand verursacht. Die Mikrowellenpistole ist keine Erfindung von Science-fiction-Autoren. Amerikanische Forscher gehen davon aus, daß so eine Waffe vor allem beim „Low Intensity Conflict“, also im Bürger- und Guerillakrieg, eingesetzt werden könnte. Daß es sie praktisch schon gibt, zumindest als Prototyp, behaupten Wissenschaftler derzeit nur unterderhand. Sie gehört in den Bereich der „nichttötlichen Waffen“, an denen amerikanische Militärforscher seit Jahren herumlaborieren. Fachzeitschriften berichteten Anfang des Jahres, die Untersuchungen „auf dem Gebiet der Mikrowellenstrahlung“ seien am weitesten fortgeschritten. Es sei denkbar, so das U.S. Army Laboratory Command in Adelphi, Maryland, den potentiellen Gegner mit Mikrowellen außer Gefecht zu setzen, ohne ihn gleich umzubringen. Die Waffe könne physische und psychische Störungen, Sinnestäuschungen, Bewußtlosigkeit, Sehstörungen, Übelkeit und andere Beschwerden auslösen. Bei weiter Streuung könnten auch große Menschengruppen lahmgelegt werden.

Die Mikrowellenpistole wäre, berichtet ein Techniker, dagegen die kleine Variante zum Einzeleinsatz. Sie kann mit geringerer Leistung betrieben werden, als ein gewöhnlicher Mikrowellenherd. Da sie die Strahlung bündelt, kann sie, zielgerichtet eingesetzt, einen Herzstillstand erzeugen und wandelt sich damit im Grenzbereich der Definition zu einer tödlichen Waffe.

Mikrowellen sind elektromagnetische Wellen von zirka einem Gigahertz und höher.

Sie können, je nach Feldstärke, drei unterschiedliche biologische Wirkungen haben. Durch die „thermische Zerstörung der Zellen“ wird zum Beispiel das Brathähnchen im Mikrowellenherd gar. Bei geringerer Intensität beeinflussen sie das elektrobiologische Leitungssystem des Organismus, das durch Ionenladungen auf den Zellwänden gebildet wird, stören also nachhaltig die Zellkommunikation. Die Wirkung kann von Übelkeit und Desorientiertheit über Herzkammerflimmern bis zum Herzstillstand reichen. In der dritten bekannten Kategorie ist die noch geringere Feldstärke erfaßt. Sie führt langfristig bei dafür disponierten Personen, vor allem alten Menschen, Kindern und Schwangere, zum „Elektrostreß“. Amerikanische Forscher hatten seit vielen Jahren auf erhöhte allgemeine Krankheits- und Krebsanfälligkeit bei Menschen hingewiesen, die an ihrem Arbeitsplatz häufig elektromagnetischen Feldern (EMF) ausgesetzt sind.

Die Erkenntnisse der Militärforscher und die Ergebnisse ihrer Experimente decken sich haargenau mit jenen, die der Biophysiker Dr. Andras Varga vom Hygienischen Institut in Heidelberg längst vorlegte, allerdings im zivilen Bereich. Diese seien, sagte Varga, vor allem von westlichen Kollegen lange heruntergespielt und belächelt worden. Seine letzte Versuchsanordnung ist so einfach wie genial. Er setzte insgesamt 1620 befruchtete Hühnereier im Brutkasten Mikrowellen verschiedener Frequenzen und Intensitäten aus. Das Ergebnis: Küken mit verbogenen, verkrüppelten Beinen und deformierten Schnäbeln. Diese Schädigungen an den Hühnerembryos traten bei Leistungsdichten von 1,5 Milliwatt (mW) Strahlung pro Quadratzentimeter Fläche auf. Der gesetzliche Grenzwert liegt derzeit in der Bundesrepublik bei 2,5 mW ( Anmerkung: der Grenzwert liegt bei 10 mW ). Varga: „Das ist tödlich. Das tötete alle meine Küken.“ Er hält schon Werte über 0.15 mW für bedenklich. Inzwischen werde aber mehr auf seine Erkenntnisse gehört: „Die Leute haben Ohren bekommen.“ (…)

Die Diskussion um die elektromagnetische Strahlung ist, wie auch Andras Varga betont, eigentlich längst überfällig. Daß die westlichen Grenzwerte zu hoch seien, hatten Wissenschaftler aus der Sowjetunion schon Mitte der 60er Jahre behauptet. Dies rief damals einen empörten westlichen Protest hervor. Diese Erkenntnis hätte schließlich, aus welchem Interesse auch immer gewonnen, weitreichende Folgen für Militär, Geheimdienste (!), und Elektrokonzerne gehabt. Die brisante Mischung unsichtbarer Strahlen, umstrittener Forschungsergebnisse, geheimdienstlicher und militärischer Interessen führte auch immer wieder in die Irre menschlicher Randphänomene. Strahlengeschädigte wurden als „Spinner“ behandelt.“

 

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Quelle: http://www.totalitaer.de/waffentechkurio.htm

Gruß an die, die  der Schöpfung verpflichtet sind

TA KI

Mikrowellen: Die Waffe am Ohr


Der britische Mikrowellenspezialist Barrie Trower warnt die Welt vor katastrophalen Folgen des Mobilfunks. Ursprünglich stammt die Technologie aus dem Militärbereich und wurde schon vor Jahrzehnten als hochwirksame Geheimwaffe eingesetzt. Sie kann alles Leben schädigen und muss daher zwingend eingedämmt werden. Widerstand, so Trower, ist dringend nötig.

Die Tetra-Technologie betetra funkdroht unsere Gesundheit, die Gesundheit unserer Kinder und damit unsere Zukunft. Können Sie das verantworten?“ Mit diesen Worten wandte sich Beate Braun im Juli 2010 an die Polizeigewerkschaft in Schwäbisch Hall. Im Namen mehrerer Bürgerinitiativen warnte sie vor dem Behördenfunksystem, „das ein hohes Gesundheitsrisiko birgt, … für eine Kostenexplosion und enorme Folgekosten – u. a. für Energie – sorgt und in der Anwendung erhebliche Schwächen hat“. Vielerorts wurde gleich bekundet, dass solche Briefe ohnehin nichts helfen würden. Das Gegenteil war der Fall: In der Dezemberausgabe 2011 machte nicht die Schwäbisch Hällische, sondern gleich die bundesdeutsche Polizeigewerkschaft den Tetrafunk zum zentralen Thema ihrer Zeitschrift. Gesundheitliche Risiken könnten zumindest „nicht ausgeschlossen“ werden, hieß es. Auch ein kurzer Bericht über die großen Gesundheitsprobleme der englischen Polizei mit Tetra, den Beate Braun seinerzeit beigelegt hatte, wurde ebenfalls veröffentlicht. Laut Polizeigewerkschaft sind die Beamten besonders in ihren Dienstwagen gefährdet. Neben den Digitalfunk-Geräten kämen dort oft auch Diensthandys und private Mobiltelefone dazu. Das Fahrzeug wirke wie ein Metall-Käfig, der die Strahlung nach außen hin abschirme. Die Digitalfunk-Strahlen sind auch bei Krankentransporten gefährlich. Untersuchungen aus England belegen, dass Herzschrittmacher aussetzen können.

Inzwischen regt sich in Bayern in weit mehr als hundert Gemeinden zum Teil heftiger Widerstand gegen den Tetra-Funk. Immer mehr Gemeinderatsbeschlüsse verbieten zumindest vorübergehend das Aufstellen der Funkmasten. Immer mehr Feuerwehren und Rettungsdienste, bis hin zur Bayerischen Bergwacht, entschlossen sich, (vorerst) ganz auf Tetra zu verzichten. „Wir Feuerwehren brauchen mit Sicherheit keinen Digitalfunk, weil wir mit unserem Analogfunk bestens bedient sind. Da können wir uns darauf verlassen“, erklärte etwa Leopold Schmid, Kreisbrandrat des Landkreises Deggendorf.

Krebs und Urteilsschwäche wegen Polizeifunk?

Der wachsende Widerstand ist ebenso erfreulich wie notwendig. Denn das Beispiel England sollte Warnung genug sein: Kurz nachdem die Polizei in der nordenglischen Provinz Lancashire den Probebetrieb der Digitalfunktechnologie aufgenommen hatte, berichteten Polizisten über Übelkeit, Magen, Kopf- und Zahnschmerzen, Schlaflosigkeit, Hautausschläge, Nasenbluten und Bluthochdruck. Auch Krebserkrankungen traten häufiger auf. 2010 verklagten schließlich 176 erkrankte Polizeibeamte aus Lancashire ihren Arbeitgeber auf Schadenersatz.

Von Anfang an vor den Folgen gewarnt hatte Barrie Trower. Der Brite gilt als einer der Top-Mikrowellenexperten weltweit: Laut eigenen Angaben lehrte er bereits in den 1960er-Jahren im Auftrag der britischen Regierung Kriegsführung mit Mikrowellen (Microwave Warfare Establishment), in den 1970er-Jahren zählte zu seinen Aufgabenbereichen die Befragung von Spionen, die mit Mikrowellen-Kriegführung zu tun hatten.

In seinem 2001 für den Polizeiverband von England und Wales verfassten Bericht warnte Trower nicht nur eindringlich vor den Gesundheitsgefahren von TETRA, sondern auch vor der Pulsung von 17,6 Hertz (Wellen pro Sekunde) der Endgeräte. Diese Pulsung ist im Gehirn verantwortlich für Entscheidungen in Notfallsituationen, erklärt Trower. Unglaublich: Ein Behördenfunk für Rettung, Feuerwehr, Polizei, der so „tickt“, dass die Entscheidungsfähigkeit negativ beeinflusst werden kann! Was noch dazu kommt: 17,6 Hertz ist ganz nahe der Frequenz von 16 Hz, die den stärksten Kalzium-Ausfluss aus den Gehirnzellen auslöst. Diese Tatsache stellte die deutsche Strahlenschutzkommission bereits 1992 in einer Publikation fest. Das Ausströmen von Kalzium beeinträchtigt die Apoptose, also den programmierten Zelltod, was zu Krebsentwicklung führen kann, so Trower. Kalzium ist für den Körper von universeller Bedeutung, wie der Allgemeinmediziner Hans-Christoph Scheiner erklärt: „So liefern Kalzium-Ionen etwa die Grundlage jeder Nervenleitung und jeder Muskelkontraktion, weshalb bei einer Verminderung der Kalzium-Ionen in den Zellen die Nervenleitung zwangsläufig gestört ist.“ Zudem regeln Kalzium-Ionen die Freisetzung von Neuro-Transmittern – die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen kann also durch die Tetra-Pulsung gestört werden.

Trowers dramatische Aussage über das seit über zehn Jahren laufende Experiment in Großbritannien: „Laut Regierungsangaben könnten heute 7’000 oder mehr Polizistinnen und Polizisten mit langsam wachsenden Tumoren umherlaufen. Sie wurden nicht über die Warnungen oder die Gefahren unterrichtet. Binnen drei Monaten kamen fünf Polizistinnen mit Nackentumoren zu mir nach Hause. Sie sagen, der Polizeiverband helfe ihnen nicht, sie würden im Gegenteil gemobbt und könnten versetzt werden oder ihren Job verlieren, wenn sie mit diesem Thema an die Öffentlichkeit gehen. In einem Regierungsdokument heißt es sogar, dass man bei der Polizei und anderen Blaulichtorganisationen ein wissenschaftliches Experiment zur Krebsentstehung durchführen will.“ Der Grund: „Die Mitarbeiter sind meist jung und fit.“

Ach, und übrigens: Dieses Tetra-Digitalfunksystem ist bereits in rund 30 Länder rund um die Welt verkauft worden.

Geheimwaffe der Militärs

Die Mikrowellentechnologie wurde ursprünglich nicht für Funk-, sondern für Kriegszwecke eingesetzt. Bereits 1971 habe, so Trower, das zum US-Militärkomplex zählende Naval Medical Research Institute 120 Krankheiten aus 2’300 Studien aufgelistet, die in Zusammenhang mit Radio- und Mikrowellen gebracht wurden. Die Mikrowellentechnologie habe sich von den 1950er- bis in die 1970er-Jahre als so perfekte und gefährliche militärische Waffe herausgestellt, dass der US-Armeegeheimdienst DIA (Defense Intelligence Agency) den westlichen Regierungen empfahl, darüber zu schweigen – was auch passiert sei. „So sind Mikrowellen bis heute unbekannte, aber hocheffektive Geheimwaffen des Militärs“, erklärt Trower. In einem Dokument des DIA aus dem Jahre 1976, das sich mit den „biologischen Wirkungen elektromagnetischer Bestrahlung (Radiowellen und Mikrowellen) eurasischer kommunistischer Länder“ beschäftigt, heißt es: „Wenn die höher entwickelten Nationen des Westens streng bei der Durchsetzung erhöhter Bestrahlungsstandards sind, könnte dies nachteilige Auswirkungen auf die Industrieproduktion und Militäroperationen haben.“ Das Dokument listet verschiedene ausgelöste Krankheiten auf, abhängig von der Wellenlänge und der Strahlungsintensität. Aufgrund dieser Fakten habe das Dokument vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden müssen, erklärt Trower.

Mikrowellen-Die_Waffe_am_Ohr21976 kam ans Tageslicht, dass die US-amerikanische Botschaft in Moskau rund 15 Jahre lang mit Mikrowellen bestrahlt wurde. Verschiedenste (Krebs-)Erkrankungen waren die Folge, „das gesamte Personal musste ausgetauscht werden“. Man könne mit diesen Waffen sogar wählen, welche Krankheit z.B. regierungskritische Menschen bekommen sollen oder gezielt das Herz, die Lungen, das Hormonsystem zu schwächen. „Es ist sehr leicht, Leute zu bestrahlen, die die Regierung nicht will.“

Inzwischen verfügen Hochfrequenzwaffen über eine viel ausgeklügeltere Technik: „Bis heute sind diese Waffen so weiterentwickelt worden, dass man sich für deren Einsatz nicht einmal mehr im selben Land befinden muss.“ Trower erklärt, mindestens zwei spezielle Funksender zu kennen, die die Fähigkeit haben, ein anderes Land wirtschaftlich zu zerstören: Mikrowellen werden dabei so in die Ionosphäre gestrahlt, dass sie sich auf ein bestimmtes Land hinunter reflektieren lassen. „Man kann gezielt alle Rinder, alle Schafe treffen oder gleich alle Tiere schädigen, das Immunsystem der Pflanzen schwächen, damit sie nicht mehr gesund sind, sogar zu wachsen aufhören und sterben.“ Die Potenziale seien vergleichbar mit einer Atombombe.

Langsam fangen auch Massenmedien an, über erschreckende Entwicklungen zu berichten: So strahlte das ZDF Anfang 2012 einen Beitrag über einen Mikrowellenstrahler aus, der in den USA für Einsätze gegen Demonstranten entwickelt wird und über die 40-fache Stärke einer Haushaltsmikrowelle verfügt: Die Strahlung reicht bis zu 500 Meter weit, kann die Haut der Demonstranten so stark aufheizen, dass diese sich regelrecht gegrillt fühlen und so in die Flucht geschlagen werden. Die Gesundheitsauswirkungen sind nicht abschätzbar.

Menschen zahlen für eigene Überwachung

Doch Mikrowellen werden schon längst nicht nur militärisch, sondern über den Mobilfunk auch zivil genutzt. Eine Welt ohne Handy, WLAN oder DECT-Schnurlostelefon scheint undenkbar. Warum? Profit ist ein Grund, meint Barry Trower. Die Mobilfunkindustrie verdiene nämlich geschätzte drei Billionen Dollar im Jahr. Wenn solche Summen hereinkommen, könne man sich jede Menge Top-Anwälte leisten, Regierungen kaufen und gar Menschen bedrohen. „Die Verbündeten der Industrie sind die Geheimdienste: Sie können jedes einzelne Gespräch aufzeichnen und wissen immer, wo der Betroffene ist. Hätten die Mächtigen versucht, ein solches System den Menschen aufzuzwingen, dann hätte es Aufstände gegeben. So aber zahlen die Leute mit ihren Handygebühren freiwillig dafür, überwacht zu werden. Denn die Regierungen haben die Tendenz, die Macht des Volkes möglichst beschneiden zu wollen.“

Inzwischen sind die auftretenden Gesundheitsprobleme so zahlreich geworden, dass sie von Gerichten nicht länger ignoriert werden können, berichtet der Engländer: Vier Urteile des Obersten Gerichtshofs von Großbritannien beweisen inzwischen, dass Mikrowellen Krebs verursachen können. Zwölf epidemiologische Studien zeigen, dass Menschen, die im Abstand von 500 Metern zu Funkanlagen leben, krankheitsanfälliger sind als Vergleichsgruppen. 19 Richtersprüche haben dazu geführt, dass Funksender wegen Krebserkrankungen abmontiert werden mussten, und selbst zwei von der Industrie finanzierte Studien kommen zum Ergebnis, Mikrowellen könnten Krebs verursachen – eine davon ist der im Jahr 2000 veröffentlichte Eclog-Report der Deutschen Telekom (T-Mobile). „Die andere industriefinanzierte Studie zeigt, dass Mikrowellen das Gehirn aktivieren können, was gerade bei Kindern Schlaflosigkeit hervorrufen kann. Wir wissen, dass bei einem Kind schon nach drei Minuten Handybenutzung die Gehirnaktivität zwei Stunden lang erhöht ist. Das Kind ist dann möglicherweise hyperaktiv oder es benimmt sich schlecht. Auf der anderen Seite kann Mobilfunk zu mehr Trägheit führen.“

Auch bei Erwachsenen kommen die Gehirnwellen bereits nach einem zehnminütigen Telefonat sehr lange nicht ins normale Frequenzmuster zurück. Der Preis für die bespitzelten und bestrahlten Menschen ist laut Trower sehr hoch: „Wir wissen, dass rund drei Prozent der Bevölkerung deshalb ernsthaft krank wird.“ Alleine in Großbritannien sind das 1,8 Mio. Menschen.

Warum Mikrowellen die Radiowellen in der Kommunikation abgelöst haben, liegt auf der Hand: Sie durchdringen mühelos Backstein und Beton – aber logischerweise auch den menschlichen Körper. Inzwischen zeigen, so Trower, über 8’300 Untersuchungen, dass bereits geringe Mikrowellen-Strahlungsdosen Schäden hervorrufen können. Das Hauptsymptom, das auch meist zuerst auftritt, ist ein gestörtes Immunsystem, gefolgt von neurologischen Problemen wie Depressionen, Selbstmordgedanken oder auch häufigeren und länger andauernden Erkältungen. In ungünstigen Fällen kann es auch zu Leukämie oder ähnlichen Erkrankungen kommen. „Als erstes betroffen sind Embryos und Kinder, gefolgt von Frauen, Kranken, Älteren und schließlich gesunden, jungen Männern. Es betrifft aber den gesamten Planeten, denn jedes lebende Wesen besteht auf atomarer Ebene aus exakt denselben Stoffen. Man schädigt alles.“

Für Barry Trower hat dieses Problem auch eine soziale Komponente: „Schauen Sie nur, wo die meisten Sender stehen: in Gegenden, wo die Menschen Geld brauchen. Man wählt bevorzugt die armen Gegenden rund um Städte. Die Regierung hält Krankenhäuser, Schulen, Universitäten arm, um auf deren Dächer Mobilfunkantennen zu setzen. Auf der anderen Seite werden Sie nicht einen Sender im Garten eines Wohlhabenden sehen.“

— Ende des Artikelauszugs —

Menschen aus dem Irgendwann


Der Fall des „Piano-Mannes“ bleibt ungeklärt

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

Am 7. April 2005 wurde an einem englischen Strand ein unbekannter junger Mann aufgefunden. Er trug einen eleganten schwarzen Anzug mit weißem Hemd und Krawatte. Seine Kleidung war tropfnaß, er war offensichtlich ins Meer gefallen und dann an Land geschwommen. Die Polizei brachte den Mann in das Medway Maritime Hospital in Gillingham, wo die Ärzte feststellten, daß ihm körperlich nichts fehlte. Allerdings sprach der Mann kein Wort und wirkte insgesamt desorientiert. Er schien unter einem schweren Schock zu stehen. Daher konnte er auch nicht identifiziert werden, denn er trug keinerlei Papiere bei sich. Selbst aus seiner Kleidung waren alle Etiketten und Firmenschilder herausgetrennt, die vielleicht einen Hinweis auf seine Herkunft hätten geben können. Da vieles darauf hinwies, daß der Mann möglicherweise das Opfer eines Verbrechens geworden war, nahm die britische Polizei Ermittlungen auf.[1]

Der unbekannte „Nowhere Man“ wurde später in die psychiatrische Abteilung des Little Brook Hospital in Dartfort, Kent, eingewiesen, wo die Ärzte mit allen bekannten Methoden versuchten, zu dem Mann Kontakt aufzunehmen, z. B. auch mit Hilfe von Kunsttherapie. Dabei zeichnete er auf einem Blatt Papier ein Klavier. Als man ihm ein Klavier zugänglich machte, begann er spontan so virtuos darauf zu spielen wie ein professioneller Konzertpianist. Er interpretierte sogar unbekannte Stücke, offenbar eigene Kompositionen, die von Experten als fachgerecht durchkomponiert eingeschätzt wurden.

Auch noch Wochen später hatte der „Piano-Mann“, wie man ihn inzwischen nannte, noch kein Wort gesprochen. Er blieb stark verängstigt und taute nur auf, wenn man ihn ans Klavier ließ. Gleichzeitig veröffentlichte die Polizei sein Foto in den Medien, auch international über das Internet. In kürzester Zeit kamen aus den unterschiedlichsten Ländern Vermutungen über seine Identität. Alle „heißen“ Spuren erwiesen sich schnell als falsch, oder die besagten (und angeblich vermißten) Personen meldeten sich. Diesen Mann dagegen schien nirgendwo jemand zu vermissen…

Eine Spur führt nach Kanada

Eine erfolgversprechende Spur kam im Laufe des Mai 2005 aus Kanada, und sie machte den ganzen Fall noch mysteriöser. Detective Stephen Bone von der kanadischen Polizei glaubte den Mann erkannt zu haben. Doch seltsamerweise klärte das immer noch nicht seine Identität…

Bereits im November 1999 war nämlich ein unbekannter junger Mann in einem Krankenhaus in Toronto erwacht, nachdem er dort mehrere Tage lang in tiefer Bewußtlosigkeit gelegen hatte. An seinem Handgelenk fand er ein Armband, auf dem seine Daten standen: Philip Staufen, geboren am 7. Juni 1975. Doch weder der Name noch das Geburtsdatum sagten ihm das Geringste.[2]

Die Ärzte erklärten ihm, er sei einige Tage zuvor in desorientiertem Zustand und mit gebrochener Nase und anderen Verletzungen in die Klinik gekommen. Man habe ihn als erstes nach seinem Namen und seinem Geburtsdatum gefragt, und da habe er spontan und nur halb bewußt diese Angaben gemacht. Er hatte keine Papiere bei sich gehabt, und aus seiner Kleidung seien alle Etiketten entfernt gewesen.

Im Gegensatz zu dem Piano-Mann konnte „Philip Staufen“ sprechen. Er sprach Englisch mit einer Art Yorkshire-Akzent, dazu fließend Französisch und Italienisch, er konnte Latein lesen und ebenfalls virtuos Klavier spielen. Ansonsten wußte er weder etwas über seine Identität noch über seine Vergangenheit.

Er lebte mehrere Jahre lang in Kanada, und während dieser ganzen Zeit gelang es nicht, seine Identität festzustellen, obwohl sich Therapeuten intensiv um ihn kümmerten und die Polizei gleichzeitig sein Foto und seine Fingerabdrücke rund um die Welt schickte. So, als ob er nicht von dieser Welt oder nicht aus dieser Zeit wäre. Fünf Jahre lang gab es niemanden irgendwo auf der Welt, der ihn auf dem Foto erkannt hätte.

Der Name Philip Staufen war offenbar auch nur eine spontane Assoziation des humanistisch gebildeten Mannes gewesen, die sich auf einen mittelalterlichen deutschen König bezog. Später nahm er das Pseudonym Sywald Skeid an, um dem beginnenden Medienrummel um seine Person in Kanada zu entgehen.

Ein Antrag auf Erteilung der kanadischen Staatsbürgerschaft wurde abgelehnt, da er weder seine Identität noch seine frühere Staatsangehörigkeit nachweisen konnte. Er erhielt dadurch auch keinen Paß, so daß er nicht ins Ausland reisen konnte, um möglicherweise selbst nach seiner Herkunft zu forschen.

Später zog er um nach Vancouver, wo er von etwa 500 Dollar Sozialhilfe monatlich lebte. Arbeiten durfte er nicht, denn er hatte keine Geburtsurkunde und konnte daher auch keine Sozialversicherungskarte beantragen.

Im Mai 2004 erließen die kanadischen Einwanderungsbehörden einen Ausweisungsbeschluß gegen ihn. Sie bezogen sich in typischer Bürokratenmanier auf ein Gesetz, wonach ein Ausländer, der sich bei der Klärung seiner Identität nicht „kooperativ“ erweise, ausgewiesen werden könne. Nur – jetzt hatten die cleveren Beamten ein Problem. Sie hatten keine Ahnung, wohin sie ihn ausweisen sollten!

Also wurde „Sywald Skeid“ vorsichtshalber erst einmal verhaftet, in Handschellen wie ein Schwerverbrecher abgeführt und an das Gefängnis von Dartmouth, Neuschottland, überstellt.

Er trat daraufhin in den Hungerstreik, machte den Fall über einen Anwalt öffentlich und wurde kurz darauf unter strengen Auflagen wieder freigelassen. Ende 2004 verschwand er plötzlich spurlos.

Detective Bone war fest davon überzeugt, daß der Piano-Mann mit Sywald Skeid identisch sei. Zweifellos besteht zwischen beiden eine gewisse Ähnlichkeit der Gesichtszüge.

Piano-MannPhilip StaufenAbb. 1: Oben der „Piano-Mann“, unten „Philip Staufen“ alias „Sywald Skeid“.

Es bleibt rätselhaft, wieso in beiden Fällen trotz intensiver polizeilicher Ermittlungen und im Zeitalter der elektronischen Medien und des Internet über Monate und sogar Jahre niemand auf der ganzen Welt einen Menschen auf einem Foto erkannte. Kann jemand heute noch so abgeschottet von der Gesellschaft leben, daß ihn niemand vermißt, wenn er verschwindet? Selbst wenn er keine Angehörigen hat, so sollte er doch zumindest Nachbarn oder Kollegen gehabt haben. Oder sollte es tatsächlich möglich sein, daß ein Mensch in unserer Gesellschaft lebt, ohne daß ihn jemand kennt?

Und warum waren bei beiden Männern so säuberlich alle Etiketten aus der Kleidung entfernt, so als ob sie auf keinen Fall jemand erkennen durfte?

Am 3. 7. 2005 wurde folgende Nachricht über die Medien veröffentlicht: Ein Psychiater hatte dem „Nowhere Man“ in England verschiedene Landkarten gezeigt, und er hatte klar auf Norwegen gedeutet, weiterhin ohne ein Wort zu sprechen.

Widersprüchliche Enthüllungen

Dann, am 22. 8. 2005, ließ der „Daily Mirror“ in London eine Bombe platzen.[3] Der „Nowhere Man“, so hieß es, habe erstmals zu einer Krankenschwester gesprochen. Die Geschichte, die das Krankenhaus nunmehr veröffentlichen ließ, enthält allerdings so viele Widersprüche und Unstimmigkeiten, daß – aber urteilen Sie bitte selbst.

Der Mann, so hieß es, sei ein Betrüger und habe das gesamte Krankenhauspersonal mehr als vier Monate lang mit simulierten Symptomen zum Narren gehalten, darunter auch zwei hochqualifizierte Chefärzte. Er stamme aus Deutschland, sei der Sohn eines bayerischen Bauern und habe noch zwei Schwestern.

Es klingt natürlich seltsam, daß der Mann, wenn er Angehörige hat, die ganzen Monate lang weder vermißt noch auf Pressefotos erkannt wurde, die ja auch in Deutschland durch alle Medien gingen.

Weiter berichtete der „Daily Mirror“, der Mann habe in Paris gearbeitet und dann seinen Job verloren. Daraufhin sei er mit dem Eurostar Train nach England gefahren. Daß er klitschnaß am Strand von Kent gefunden wurde, habe er mit einem Selbstmord­versuch erklärt.

Ferner habe sich herausgestellt, daß der Mann im therapeutischen Bereich tätig gewesen sei, wodurch er Kontakt zu psychisch kranken Patienten hatte. Offenbar konnte er deren Symptome so perfekt kopieren, daß sich selbst anerkannte Kapazitäten der Psychiatrie monatelang täuschen ließen. Schließlich ist es in der Psychiatrie durchaus bekannt, daß es eine besondere Form der Schizophrenie gibt, bei der die Menschen willentlich nicht kommunizieren, weil sie sich aufgrund einer außergewöhnlichen Fähigkeit, z. B. virtuos Klavier zu spielen, für zu „exklusiv“ für die Welt halten. Auch eine bestimmte Form des Autismus wurde von den Ärzten in Betracht gezogen.

Doch spätestens jetzt wird die „sensationelle Erklärung“, die der „Daily Mirror“ publizierte, vollkommen unglaubwürdig. Ein psychologisch gebildeter Mensch mag eine ganze Reihe von Symptomen simulieren können. Wie aber konnte er „vortäuschen“, Klavier spielen zu können, wenn er es in Wahrheit gar nicht kann?

Auf diese Frage hieß es aus Kreisen der Klinik plötzlich, der Mann habe überhaupt niemals virtuos Klavier gespielt. Er habe lediglich stereotyp immer wieder auf ein und derselben Taste des Klaviers herumgehämmert. In Wahrheit könne er praktisch keine Note richtig spielen.

Es ist wirklich erstaunlich, daß den Mitarbeitern des Krankenhauses diese Tatsache nach vier Monaten so plötzlich aufgefallen ist! Die ganze Zeit standen sie in ständigem Kontakt mit der Presse (die Story wurde keineswegs nur über Boulevardblätter verbreitet) und gaben ständig neue Kommuniques über ihre Versuche, zu dem Mann Kontakt aufzunehmen. Die Presseberichte mußten dem Klinikpersonal also bekannt sein. Wäre das „virtuose Klavierspiel“ des Piano-Mannes nur eine Zeitungsente gewesen, wieso hatte dann nie jemand diese Meldungen dementiert?

Der gesamte Bericht des „Daily Mirror“ basiert ausschließlich auf der Version der Ereignisse, die das Krankenhaus im August 2005 so urplötzlich aus dem Hut zauberte. Es scheint, daß im Fall des „Nowhere Man“ noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Die Betrugsstory weckt, wie wir gesehen haben, ernsthafte Zweifel, so, als ob sie selbst nur ein Cover-up wäre, wobei dann die Frage erlaubt ist, welche Wahrheiten sie verbergen soll. Hatte der echte „Piano-Mann“ seinen Ärzten etwas gesagt, was die Öffentlichkeit niemals erfahren soll?

Der Piano-Mann hat einen Namen!

Nachdem der „Piano-Mann“ nach Deutschland zurückgekehrt war, wurde die ganze Geschichte, anstatt sich zu klären, noch komplizierter. Der Mann hat inzwischen zwar einen Namen – Andreas G. –, aber mit seiner wahren Identität hapert es noch immer. Sein Vater sagt ganz deutlich: „Die Ärzte haben mir einen neuen Sohn geschenkt. Er hat sich ganz spürbar verändert.“

Während die Piano-Geschichte die Runde in der ganzen Welt machte, hatte die Familie G. in Bayern ihren Sohn bei der Polizei als vermißt gemeldet. Doch bis Ende August hatten weder Familienangehörige noch ehemalige Schulkameraden oder ermittelnde Polizeibeamte den jungen Mann auf den zahlreichen Pressefotos wiedererkannt. Was auf den ersten Blick kaum faßbar ist, hat eine ganz einfache Erklärung: Die weltweit bekannten Fotos des „Piano-Mannes“ haben gar keine Ähnlichkeit mit Andreas G., so wie ihn jeder kannte.[4]

Piano-Mann2Andreas G.

 

 

Abb. 2: Oben das berühmte Pressefoto des „Piano-Mannes“, unten Andreas G., wie ihn seine Freunde und Angehörigen kannten.

Der allen bekannte Andreas G. war Brillenträger und hatte dunkle, längere Haare, alles im totalen Gegensatz zum Piano-Mann, der keine Brille trug, eine blonde Igelfrisur hatte und außerdem wesentlich älter aussah als der heute 20jährige Andreas. Wenn seine Haare gefärbt gewesen wären, hätte dies den Ärzten im Verlauf von vier Monaten auffallen müssen. Es wurde jedoch bei keiner der Suchaktionen über Presse, Medien und Internet je erwähnt, daß die Haarfarbe des Gesuchten eigentlich dunkel sei.

Jeder intelligente Mensch kann sich eine ganze Reihe plausibler Erklärungen für diesen Fall konstruieren. Die Geschichte hat aber einen großen Haken – die Musik. Erst soll er ein Virtuose gewesen sein und dann plötzlich keine Note richtig spielen können. Inzwischen wurde bekannt, daß die Briten damit maßlos übertrieben haben: Nach Auskunft des Anwalts der Familie kann Andreas G. durchaus ein wenig Klavier spielen, allerdings ohne auch nur im Entferntesten ein Virtuose zu sein.

Andreas G. selbst sagte nach seiner Rückkehr nach Deutschland: „Vorige Woche wachte ich auf und wußte plötzlich, wer ich bin, ich weiß einfach nicht, was mit mir passiert ist. Ich kriege kleine Erinnerungsfetzen. Aber ich hab’ keine Ahnung, wie ich nach England gekommen bin.“[5]

Seltsamerweise erfahren wir nichts darüber, ob er sich an seinen Krankenhausaufenthalt erinnert…

Also doch ein Fall von klassischer Amnesie?

Drei Fakten sprechen gegen diese Erklärung, der sich jeder von uns eigentlich gerne anschließen würde:

  1. die widersprüchlichen Aussagen über das Klavierspiel
  2. das Alter und die nicht einmal ansatzweise ähnlichen Fotos
  3. die Tatsache, daß der „echte“ Piano-Mann nicht nur auf einer Landkarte auf Norwegen gezeigt haben soll, sondern er soll sogar ausgesprochen aufgeregt gewesen sein, wenn man ihn die norwegische Sprache hören ließ.

Noch wenige Wochen vor der „Enthüllung“ durch den „Daily Mirror“ hatte ein Sprecher des West Kent and Medway NHS Trust öffentlich kategorisch ausgeschlossen, daß es sich bei dem Piano-Mann um einen Betrüger handeln könnte. „Es gibt nichts, was darauf hinweist, daß es nur ein Streich ist. Er ist immer noch sehr nervös und verängstigt.“, so der Sprecher. Anerkannte medizinische Kapazitäten aus Großbritannien streiten auch im Nachhinein diese Möglichkeit vehement ab, nachdem sie die Geschichte des Falles und die Fotos des Mannes kennen, so z. B. Dr. Judith Gould von der National Autistic Society oder auch Dr. Stephen Lawrie von der Universität Edinburgh. Experten können danach ohne weiteres zwischen Simulanten und echten Kranken unterscheiden, z. B. auch durch die Art des Blickkontakts.

Die Geschichte des Piano-Mannes wird vermutlich nie restlos geklärt werden. Andreas G. hat sicher ein nicht beneidenswertes Schicksal. Egal, welche Version er später schildern wird – wird ihm irgendjemand glauben?

„Mission Horizont“ eröffnet extreme Möglichkeiten

Seit vielen Jahren sind Fälle bekannt, in denen Menschen über „Erinnerungen“ verfügten, die nicht ihre eigenen waren, bis hin zu gezielten Versuchen eines kompletten Identitätswechsels. Bei letzteren erinnerten sich Menschen oft erst nach Jahren intensiven Therapieeinsatzes an ihre wahre Identität. Experimente dieser Art wurden in Rußland und den USA, aber auch in europäischen Ländern durchgeführt. In professionellen Kreisen wird behauptet, daß die technologische Entwicklung insgeheim um ca. 50 Jahre weiter ist, als es in der Öffentlichkeit bekannt ist. Allerdings existiert seit 2001 ein Brückenschlag zwischen uns und zukünftigen Technologien. Es handelt sich hierbei um ein wissenschaftliches Projekt der NASA, bei dem eine neuartige Methodik zum Einsatz kommt, die sogenannte Horizon Mission Methodology: „Diese Methode erzwingt Paradigmenverschiebungen jenseits der Extrapolationen existierender Technologien, indem man unmögliche hypothetische Ziele setzt, um zu neuartigen Lösungen zu kommen. Durch die Setzung unmöglicher Ziele wird die übliche Praxis eines verengten Blickwinkels auf Extrapolationen bereits existierender Lösungen vermieden. Diese Methode zwingt dazu, über existierende Methoden hinauszusehen und die Wissenschaft und Technologie zu spezifizieren, die gebraucht werden, um das Problem zu lösen, unabhängig davon, ob die Lösungen bereits existieren oder nicht.“[6]

In diesem Zusammenhang soll auch die Möglichkeit einer „asymmetrischen Modifikation der Raumzeit“ untersucht werden. Durch eine solche Modifikation würde die Raumzeit künstlich gekrümmt (sogenannter Warp). Man kann also vermuten, daß uns in naher Zukunft so manche bizarre menschliche Geschichte bekannt werden wird, denn durch Raumzeitkrümmung kann man nicht nur „Abkürzungen“ im Raum, sondern auch in der Zeit erzeugen, möglicherweise sogar unbeabsichtigt. Es dürfte nicht ausbleiben, daß es in der Anfangsphase der Entwicklung solcher Technologien auch zu diversen Pannen und Unfällen kommt (oder kommen wird… oder bereits gekommen ist…). Dabei kann es passieren, daß die Identität eines Menschen durch die eines anderen ersetzt wird, oder auch umgekehrt, zeitweise oder auch dauerhaft. Wer dann am Ende über wessen Erinnerungen verfügt, dürfte kaum noch vorhersagbar sein. Es kann zu längerfristigen Amnesien kommen, nach denen einem Menschen dann plötzlich bewußt wird, wer er eigentlich ist. Nur ist es nicht sicher, daß diese ins Bewußtsein steigende Persönlichkeitsstruktur auch wirklich identisch ist mit der, die er vorher hatte.

Norwegens Zukunft – in unserer Vergangenheit?

Die russische Mathematiklehrerin Taisa Ivanowna N. erzählte dem Journalisten A. Piestow:[7]

„Ich möchte eine Geschichte erzählen, die mein inzwischen verstorbener Vater erlebt hat, als er im Jahre 1946 bei ‚kompetenten Organen (Stellen)’ arbeitete. Sie verstehen schon, um was für ‚Stellen’ es sich handelt….

Mein Vater erzählte mir diese Geschichte im Jahr 1980, als im Sommer in Moskau die Olympischen Spiele stattfanden. Aus diesem Anlaß konnte man in fast allen Läden der Hauptstadt, aber auch in der Provinz, viele attraktive Waren aus dem Westen kaufen. Normalerweise sahen wir damals solche Ware nie.

Unter anderem gab es auch westliche Zigaretten zu kaufen wie Marlboro, Kent, Salem oder Newport Menthol. Diese Marken kosteten einen ganzen Rubel, und das war für uns ein sehr hoher Preis.

Eines Tages, damals im Sommer – ich war gerade beim Kochen -, da kam mein Vater nach Hause und war sehr aufgeregt, unvorstellbar nervös.

Schweigend stellte er eine Flasche Wodka auf den Tisch und legte eine Schachtel Zigaretten der Marke Newport dazu.

Ich staunte, da er niemals geraucht noch getrunken hatte, d.h. er hatte jedenfalls immer nur sehr wenig getrunken. Jetzt nahm er sich ein Glas, füllte es mit Wodka und trank alles aus, als ob es Wasser wäre.

Ich war ernsthaft erschrocken und verstand, daß etwas geschehen war, was ihn zutiefst erschüttert haben mußte.

Auf meine besorgten Fragen erzählte mir mein Vater schließlich diese unglaubliche Geschichte und verlangte, daß ich ihm schwören müßte, sie niemals jemandem weiterzuerzählen, solange er lebte.

Also – im Jahre 1946 diente mein Vater als Oberleutnant im Referat für Innere Angelegenheiten in der Stadt Sobinka, in Wladimirskoj Oblasti.[8]

Er war noch jung und noch nicht verheiratet.

Eines Tages brachte ihm eine Polizeipatrouille einen merkwürdig aussehenden Mann in zerfetzter Kleidung und mit Verletzungen am Kopf. Er befand sich in einem Schockzustand und konnte nicht sprechen, sondern schaute nur fast bewußtlos herum auf seine Umgebung.

Alles, was der Mann in seinen Hosentaschen hatte, landete auf dem Schreibtisch meines Vaters, der ein schriftliches Protokoll anfertigte.

Der Mann hatte folgende Gegenstände bei sich:

  • einen ausländischen Füller,
  • ein Feuerzeug in einem Metalletui,
  • eine Zigarettenschachtel der Marke „Newport“ (!) und
  • einen Ausweis, der auf dem Territorium der UdSSR nicht gültig war und in zwei Sprachen (russisch und englisch) ausgestellt war. Der Name des Besitzers lautete Pokrowskij.

Mein Vater nahm das Dokument, das ‚mit Zelluloid bedeckt war’, in seine Hand (damals wußte noch niemand, was Laminierung bedeutet, Anm. d. Autoren) und las, was dort stand:

’Zone der unmittelbaren Verantwortung des NATO-Kommandos Murmansk. Norwegische Okkupationszone. Personalausweis.

Name: Pokrowskij. Geburtsdatum: 1. 3. 1972. Geburtsort: Murmansk, Rossija. Der Ausweis wurde an einem bestimmten Tage des Jahres 2008 von der Kommandantur der Stadt Murmansk ausgestellt.

Der Personalausweis war gültig bis zu einem Tag im Jahre 2009’.

Genauere Daten hatte mein Vater schon nicht mehr präzise in Erinnerung.

Nicht nur der Text hat meinen Vater damals elektrisiert. Als ob das alles noch nicht genug schockierend gewesen wäre, auf dem Ausweis befand sich ein Paßbild, das in Farbe war! Damals hatten wir noch keine Farbbilder in Rußland.

Mein Vater hatte keine Zweifel, daß vor ihm ein ausländischer Agent saß, aber diese Zeitangaben in dem Ausweis!

Schließlich – hinter den Fenstern seines Büros war immer noch das Jahr 1946!

Mein Vater rief sofort die Abteilung Wladimirowskije des MGB an. (MGB – Ministerium für Staatsicherheit, wurde später zum KGB).

Vom MGB wurde schnellstens ein Auto geschickt, das zusammen mit einer Spezialeinheit eintraf. Der Mann wurde direkt nach Moskau abtransportiert. So lautete der Befehl. Mein Vater hat diesen Mann nie wiedergesehen.

Aber nach drei oder vier Tagen kamen aus Moskau wichtige Funktionäre, und mein Vater und alle beteiligten Beamten mußten genaue Aussagen machen und eine Schweigeverpflichtung unterschreiben.

Doch mit diesem Besuch war die seltsame Geschichte für meinen Vater noch nicht zu Ende. Im Jahre 1949 erfuhr er im Radio aus den Nachrichten, daß ein neuer militärischer Pakt mit Namen NATO gegründet worden war. Genau diese Abkürzung hatte er auf dem merkwürdigen Ausweis gelesen, den er im Jahr 1946 jenem Pokrowskij abgenommen hatte. Damals gab es noch keine NATO, und mein Vater hatte keine Ahnung, was diese Abkürzung bedeutete.

Newport

Abb. 3: In Rußland waren sie bis 1980 unbekannt: Zigaretten der Marke „Newport“

 

 

 

Im Jahre 1980 kam dann das zweite Ereignis, das meinen Vater so aus dem Gleichgewicht brachte. Er konnte Zigaretten der Marke „Newport“ kaufen, weil sie in den sowietischen Läden für ein paar Tage vorrätig waren. Die Zigarettenschachtel mit der Aufschrift „Newport“! Die gleiche Verpackung wie im Jahr 1946. Mein Vater hatte sich genau gemerkt, wie diese Packung ausgesehen hatte – damals.

 

Aus diesem Grund mußte er einen mächtigen Schluck Wodka trinken, um sich zu beruhigen…

 

Heute lebt mein Vater nicht mehr. Ich kann also ganz offen über diese Ereignisse erzählen.

 

Doch seit ein paar Jahren drücken mich ständig manche Fragen:

 

Was war das weitere Schicksal dieses Pokrowskij? Gibt es im Archiv des KGB irgendwelche Dokumente über diesen Fall? Wenn ja, ab wann werden sie nicht mehr geheimgehalten werden?

 

Was sind eigentlich diese „Okkupationszonen“? Was sind (oder werden sein) „Zonen der Verantwortung der NATO“ in dieser Region? Was hat das Ganze mit Rußland zu tun?“

 

Niemand kennt die Antworten auf diese Fragen, die Taisa Ivanowna stellt.

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese Geschichte zu interpretieren. Man muß natürlich auch berücksichtigen, daß sie möglicherweise erfunden ist. Dann ist sie zumindest sehr gut erzählt. Im Zeitalter der Horizon Mission Methodology kann man jedoch auch nicht komplett ausschließen, daß sich so etwas tatsächlich ereignen könnte (oder evtl. schon ereignet hat… oder ereignen wird…). Mehr Fakten und wissenschaftliche Hintergründe dazu beschreiben wir im Buch „Terra Incognita“.

 

Es ist auf keinen Fall zwingend, daß unsere Geschichte so verläuft, daß im Jahre 2008 tatsächlich die nordrussische Region um den Marinehafen Murmansk unter Kontrolle des NATO-Landes Norwegen stehen wird. Man kann nur hoffen, daß Norwegens Zukunft nicht schon längst in unserer Vergangenheit angelegt ist.

 

Gewisse Spannungen zwischen Rußland und Norwegen gibt es allerdings schon heute. So berichtete die Moskauer „Prawda“ am 21. April 2003: „Rußland ist besorgt über die Tatsache, daß Norwegen eine Radarstation besitzt, Globus 2, die in der Lage ist, ein Territorium von 35.000 Quadratkilometern zu kontrollieren. Dies erklärte Rußlands stellvertretender Außenminister Vladimir Chizhov während eines Hearings über Rußlands nationale Interessen in Nordeuropa vor dem Föderationsrat, dem Oberhaus des russischen Parlaments.

 

Die Radarstation diene dazu, die NATO bzw. die USA bei der Kontrolle des russischen Territoriums zu unterstützen, aber Norwegen beharre auf seinem Standpunkt, daß der Zweck der Station nur die Weltraumüberwachung sei, sagte Chizhov weiter.

 

Er erklärte zur Entwicklung des Verhältnisses Rußlands zu den Staaten Nordeuropas, es sei entsprechend den Anforderungen gutnachbarlicher Beziehungen. Gleichzeitig sagte er, Finnland versuche seinen Einfluß in Nordeuropa auszudehnen und die bisherige Politik der Neutralität zu verlassen, was problematisch sei. Schweden könne schon bald die gleiche Position vertreten. Er fügte hinzu, Rußland sei ebenfalls besorgt über die Weigerung Norwegens, seine Beteiligung an Marinemanövern zu limitieren.“

Murmansk

Abb. 4: Die nordrussische Region Murmansk im Grenzgebiet zu Finnland und Norwegen

 

 

 

Fälle von Verwirrung, Identitätsverlust und Amnesie mögen in den meisten Fällen Anzeichen psychischer Störungen sein. Sie können aber auch auf Unfälle bei der Anwendung noch unausgereifter Technologien bei uns (oder sogar in unserer Zukunft) hinweisen. Je mehr exotische Technologien wir zur Verfügung haben bzw. haben werden, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit bizarrer Ereignisse in unserer Realität, die nicht so einfach in unser Weltbild einzuordnen sind.

(…)

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/nowhere/index.htm

Gruß an die Verwirrer

TA KI

 

 

 

Einwirkungen elektromagnetischer Felder auf den Menschen


(…)

Einleitung

Über die möglichen Wirkungen elektrischer und magnetischer Felder auf den menschlichen Organismus wird zunehmend kontrovers und emotional diskutiert, das Schlagwort „Elektrosmog“ soll Assoziationen zum „Stadtsmog“ hervorrufen, bei dem sich Auto- und Industrieabgase, Schornsteinrauch und andere Schadstoffe zu gefährlichen Konzentrationen akkumulieren können. Bezüglich unserer elektromagnetischen Umwelt soll mit dem Schlagwort „Elektrosmog“ eine ähnliche Situation suggeriert werden.

Diese Broschüre versucht unsere „elektromagnetische Umwelt“ objektiv darzustellen und entsprechend dem Stand von Wissenschaft und Technik eine Bewertung der gegenwärtigen Situation zu geben, ohne offene Fragen zu verschweigen.

Die vielfältige Nutzung der modernen Technik ist ohne elektrischen Strom nicht möglich. Das unsichtbare elektromagnetische Umfeld dieser Technik, verursacht z. B. durch Hochspannungsleitungen, Rundfunk- und Richtfunksender, Mobil- und Funktelefone, elektrische Haushaltsgeräte und elektrische Installationen, läßt sich vom Menschen nicht fernhalten. Der Mensch hat für diese Einwirkungen oder Belastungen kein Wahrnehmungsorgan, womöglich können aber diese Einwirkungen seine Gesundheit beeinträchtigen. Diese Kombination mag wohl dazu führen, daß viele Menschen der „elektromagnetischen Umwelt“ kritisch gegenüberstehen. Ganz anders hingegen die Situation bei der altvertrauten Elektrizität. Diese wird voll akzeptiert, obwohl ihre Anwendung jährlich zu zahlreichen Unfällen mit Todesfolge (ca. 150) in Deutschland führt. Durch elektromagnetische Wellen oder Felder bedingte Todesfälle konnten in der Allgemeinbevölkerung nicht nachgewiesen werden.

Eines jedoch sollte sich jeder immer wieder vor Augen halten: Ein Leben ohne Risiko und Gefahren gibt es nicht; im Laufe der Menschheitsgeschichte ist das Leben in vieler Hinsicht sicherer und angenehmer geworden, ein Leben mit Null-Risiko ist jedoch nicht erreichbar. Was jedoch anzustreben ist, ist ein Leben mit möglichst geringen unfreiwillig eingegangenen Risiken. Für die freiwillig einzugehenden Risiken hilft nur ein Abwägen der Vor- und Nachteile der jeweiligen Tätigkeiten. Diese Entscheidung hat jeder für sich selber zu treffen. Diese Broschüre versucht, hierzu einen Beitrag zu leisten.

1 Grundbegriffe

Elektromagnetische Umwelt – was ist das?

Alle elektrischen Einrichtungen, Apparate oder Leitungen sind von elektrischen und magnetischen Feldern umgeben und/oder senden elektromagnetische Wellen aus. Unter elektromagnetischer Umwelt versteht man die Gesamtheit aller elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder (z. B. aus Haushaltsgeräten, Hochspannungsleitungen, Rundfunk- und TV-Sendern), die auf den einzelnen Menschen einwirken.

Was ist ein elektrisches Feld?

Ein statisches elektrisches Feld ist ein Kraftfeld um eine ruhende elektrische Ladung. Es bewirkt, daß gleichnamige Ladungen abgestoßen, ungleichnamige Ladungen angezogen werden.

Die Stärke des elektrischen Feldes wird in V/m oder kV/m (Volt pro Meter bzw. 1000 V/m) angegeben. Das natürliche elektrische Feld zwischen Erdoberfläche und Ionosphäre hat je nach Wetterlage eine Stärke von 0,1 kV/m bis 0,5 kV/m, bei Gewitter können diese Feldstärken erheblich höher sein.

Was ist ein magnetisches Feld?

Magnetfelder werden durch bewegte elektrische Ladungen (elektrische Ströme) erzeugt. Überall, wo Strom fließt, ist neben dem elektrischen Feld auch ein magnetisches Feld vorhanden. Permanentmagnete sind jedem aus dem täglichen Leben bekannt. In diesen werden die Magnetfelder durch atomare Ströme erzeugt. Das magnetische Feld nimmt mit dem Abstand zum erzeugenden Strom ab.

Die übliche Einheit für die magnetische Feldstärke ist A/m (Ampere pro Meter). Häufig wird das Magnetfeld durch Messung der Induktion von Strömen in relativ zum Magnetfeld bewegter Materie erfaßt. Die Angabe der magnetischen Induktion oder Flußdichte in Tesla (T) ist somit eine zweite Möglichkeit, das Magnetfeld zu charakterisieren.

Da 1 T ein sehr starkes magnetisches Feld darstellt, sind die gebäuchlichsten Einheiten

1 mT (Milli-Tesla): 1 Tausendstel Tesla oder
1 µT (Mikro-Tesla): 1 Millionstel Tesla.

Es gilt für Luft der Zusammenhang: 1 A/m entspricht etwa 1,25 µT.

Das natürliche magnetische Feld der Erde hat in unseren Breitengraden etwa eine Stärke von 40-50 µT. Sehr starke künstliche Magnetfelder treten z. B. in der Medizin beim Kernspintomographen auf und betragen mehrere Tesla.

Wann spricht man von elektromagnetischen Feldern?

Zwischen elektrischen und magnetischen Feldern besteht ein enger, physikalischer Zusammenhang:

Ruhende (statische) elektrische Ladungen besitzen nur ein elektrisches Feld, bewegte elektrische Ladungen erzeugen darüber hinaus ein magnetisches Feld.

Dieses magnetische Feld verursacht, wenn es nicht statisch, also zeitlich nicht konstant ist, in einem elektrischen Leiter Ströme und somit bewegte elektrische Ladungen.

Zeitlich veränderliche elektrische und magnetische Felder bedingen sich also gegenseitig. Wenn eine solche Situation vorliegt, spricht man von elektromagnetischen Feldern.

Die zeitliche Veränderung (Frequenz) von elektromagnetischen Feldern wird in Schwingungen pro sec. ausgedrückt. Die Einheit ist hier

1 Hz (Hertz) = 1 Schwingung pro sec.
1 kHz (Kilo-Hertz) = 103 Hz = 1 Tausend Hertz
1 MHz (Mega-Hertz) = 106 Hz = 1 Million Hertz
1 GHz (Giga-Hertz) = 109 Hz = 1 Milliarde Hertz

Was sind elektromagnetische Wellen?

Die elektromagnetischen Felder im Niederfrequenzbereich (d. i. der Bereich bis ca. 30 kHz) sind objektgebunden bzw. leitungsgeführt, das heißt, die elektrischen und magnetischen Felder befinden sich in unmittelbarer Nähe des Gerätes oder einer Leitung und nehmen mit der Entfernung schnell ab.

Im Hochfrequenzbereich sind die elektromagnetischen Felder nicht mehr leitungsgeführt sondern werden in die Umgebung abgestrahlt. In einem solchen Fall spricht man von elektromagnetischen Wellen. Im Gegensatz zu anderen Wellen (z. B. Schallwellen in Luft) benötigen elektromagnetische Wellen kein Träger- oder Ausbreitungsmedium. Elektromagnetische Wellen können sich auch im leeren Raum (Vakuum) ausbreiten. Diese Ausbreitung erfolgt mit Lichtgeschwindigkeit. Die elektromagnetischen Wellen wurden 1864 von Maxwell theoretisch vorausgesagt, 1888 gelang es Heinrich Hertz, diese Wellen nachzuweisen.

Weitere wichtige elektrische Größen

Die Grundgrößen der Elektrizitätslehre sind die elektrische Ladung und die Spannung. Die Spannung wird stets zwischen zwei Punkten gemessen und ist deshalb die Differenz des elektrischen Potentials zwischen diesen beiden Punkten (z. B. zwischen der Oberfläche des Pluspoles und der Oberfläche des Minuspoles einer Batterie). Die Spannung gibt an, welche Energie umgesetzt wird, wenn eine Ladung diese Potentialdifferenz durchläuft.

Im Alltag treten verschieden hohe Spannungen auf. Kleinspannungen sind zu finden bei batteriegetriebenen Geräten (z. B. 1,5 – 9 V). Niederspannung nennt man Spannungen unterhalb von 1000 V. Die Haushaltsinstallationen arbeiten mit 220 V Wechselspannung (Phase gegen Nulleiter gemessen).

Im Haushalt kann sich der menschliche Körper elektrostatisch aufladen (z. B. durch Gehen mit Kunststoffsohlen auf synthetischen Teppichen). Dabei kann der Mensch Potentialdifferenzen gegen Erde von mehr als 20 000 V (20 kV) annehmen. Eine Entladung des statisch aufgeladenen Menschen ist jedoch ungefährlich, da die gesamte übertragene Ladung gering ist. Ein Mensch hat eine Eigenkapazität (Speicherfähigkeit) von 150 Pikofarad (1 pF = 0,000 000 000 001 As/V). Wenn der Mensch auf 20 000 V aufgeladen ist, enthält er eine elektrische Ladung von
0,000 003 As. In einer 25 W-Glühbirne (220 V) fließt zum Vergleich während einer Sekunde eine elektrische Ladung von 0,114 As.

Eine elektrostatische Entladung kann der Mensch nur deshalb spüren, weil der Entladungskanal (kleiner Blitz) einen sehr kleinen Durchmesser hat. An der Eintrittsstelle ist die Stromdichte so groß, daß die Nervenzellen durch den Strom angeregt werden können. Die Stromdichte ist die Ladungsmenge, die pro Sekunde durch eine bestimmte Fläche fließt.

Innerhalb des menschlichen Körpers fließen von Zelle zu Zelle infolge natürlicher Vorgänge (Stoffaustausch, Informationsaustausch) sehr kleine Ströme. In jüngster Zeit konnten Wissenschaftler feststellen, daß im Ruhezustand Stromstärken von 1 Pikoampere (1 pA = 0,000 000 000 001 A) von Zelle zu Zelle übertragen werden. Typische Zellen sind etwa 10 Mikrometer stark. Wenn über den Zellquerschnitt (der Einfachheit halber quadratisch angenommen) 1 pA fließt, tritt an der Zelloberfläche eine Stromdichte von 0,1 Mikroampere pro Quadratzentimeter auf (0,1 µA/cm2). In aktiven Nervenzellen fließen Stromdichten von mehr als 1 µA/cm2.

2 Das elektromagnetische Spektrum

Die Gesamtheit aller elektromagnetischen Wellen wird als elektromagnetisches Spektrum bezeichnet (s. Seite 9). Es überdeckt die niederfrequenten Felder (< 30 kHz), die hochfrequenten Felder (> 30 kHz), die infrarote Strahlung (< 3×1014 Hz), das Licht (< 8×1014 Hz), die ultraviolette Strahlung (< 3×1016 Hz) bis hin zur ionisierenden Strahlung (Röntgen- und Gammastrahlung).

Im Gegensatz zur ionisierenden Strahlung (Radioaktivität) sind die elektromagnetischen Wellen energieärmer und nicht in der Lage, Atome der Materie oder des Gewebes zu ionisieren. Hochfrequente elektromagnetische Felder wirken aber auch auf atomarer Ebene, indem sie Atome in Schwingungen versetzen oder Raumladungen (Elektronenbahnen in den Atomen) verschieben. Niederfrequente Strahlung induziert vorwiegend schwache elektrische Ströme im menschlichen Körper.

Niederfrequente Felder

Niederfrequente Felder treten vor allem auf in der Nähe von Hochspannungsleitungen, Bahnstromleitungen, Umschaltstationen sowie in unmittelbarer Nähe von Niederspannungsverteilern und elektrischen Haushaltsgeräten (z. B. Elektroherd, Fernsehgerät, Rasierapparat, Fön, Lötkolben, Bohrmaschine, Heizlüfter, Staubsauger, Heizdecken usw.).

Typische Werte der elektrischen und magnetischen Feldstärke sind in den folgenden Tabellen angegeben:

Haushaltsgeräte (magnetisches Feld an Gehäuseoberfläche):

Kühlschrank 0,1 10 µT
Plattenspieler
Spülmaschine
Waschmaschine
1 10 µT
Staubsauger
Toaster
Wäschetrockner
Heizkissen
1 100 µT
Farbfernseher
Heizlüfter
Bohrmaschine
100 500 µT
Küchenherd
Rasierapparat
Tischlampe
650 1000 µT
Fön
Lötkolben (325 W)
Rührwerk
1000 2500 µT

Die elektrischen Feldstärken der Haushaltsgeräte sind relativ gering und in der Regel immer deutlich kleiner als 0,5 kV/m.

Hochspannungsleitungen (Leiterstrom ca. 1 kA); ca. 1 m über dem Boden:

Spannung [kV] elektr. Feld [kV/m] magnet. Feld [µT]
110 0,6 – 2,2 5,6 – 20,1
220 1,2 – 3,8 5,3 – 13,9
380 2,5 – 6,3 5,2 – 12,7

In der Industrie wird die Technik der Hochfrequenzerwärmung vielseitig genutzt. Bei Betrieb solcher Anlagen ist das Bedienungspersonal den Streufeldern dieser Anlagen ausgesetzt. Die Magnetfeldstärke kann in unmittelbarer Nähe dieser Anlagen mehrere mT betragen, nimmt jedoch mit der Entfernung stark ab (z. B. bei einer Frequenz von 10 kHz, Leistung 120 kW: in unmittelbarer Nähe ca. 4 mT; in 0,5 m Abstand ca. 40 µT oder 0,04 mT).

Hochfrequente Felder (elektromagnetische Wellen)

Hier bestehen folgende Anwendungsgebiete:

bis 3 MHz Rundfunk, Radionavigation
3 30 MHz Industrie (Schweißen, Polymerisierung), Medizin, Rundfunk
30 300 MHz Rundfunk, Fernsehen, Radar
300 3000 MHZ Fernsehen, Radar, Richtfunk, Mikrowellenherde, Mobilfunk
3 30 GHz Radar, Richtfunk, Satelliten
30 300 GHz Radioastronomie, Radiometeorologie

Technische Anwendungen mit höheren Frequenzen gibt es derzeit nicht. Typische Feldstärkewerte für den Hochfrequenzbereich können nicht angegeben werden, da bei hochfrequenten Feldern oder Wellen die auf den menschlichen Körper einwirkenden Feldstärken sehr stark von den Umgebungsbedingungen abhängen.

Neben dem Ausbau der konventionellen Nachrichtendienste (Rundfunk, Fernsehen) befindet sich derzeit vor allem die Mobilfunkkommunikation in einer stürmischen Entwicklung. Zusätzlich zum nationalen analogen C-Funknetz hat die europaweite Einführung eines digitalen D-Mobilfunknetzes und eines flächendeckenden Systems von dafür erforderlichen Versorgungsstationen begonnen. Das digitale E-Funk-Netz mit 1800 MHz Betriebsfrequenz ist im Aufbau.

Die Prognose für alle Mobilfunkdienste für die Bundesrepublik Deutschland sieht etwa fünf Millionen Teilnehmer bis zum Jahre 1995 vor. Zum Betrieb der Mobilfunknetze sind eine große Anzahl von Versorgungsstationen erforderlich (C-Netz: 1 500, D-Netz: 3 000) , die mit größeren Leistungen (je nach Art des Netzes zwischen 6 W und 2 kW) betrieben werden.

Funkdienste und Geräte

Die wichtigsten derzeitigen und zukünftigen Mobilfunkdienste arbeiten mit unterschiedlichen Frequenzen und Geräteleistungen:

Funkdienst Frequenz Leistung System
Autotelefon um 450 MHz Geräteklassen: C-Netz
< 25 W
5 W bis 8 W
< 1 W
890 MHz bis 960 MHZ < 20 W eingebaut D-Netz
< 8 W portabel
< 2 W Handgerät
um 1800 MHz im Aufbau E-Netz
Schnurloses Telefon 800 MHZ bis 1 GHz typisch 10 mW CT1, CT2, CT3
1,88 GHz bis 1,96 GHz typisch 10 mW DECT
Personenruf Empfangsgeräte Eurosignal, Cityruf, PEP, ERMES
Bündelfunk 410 MHz bis 430 MHz typisch < 1 W CHEKKER
Betriebsfunk verschiedene Frequenzen ab etwa 30 MHz Leistungsklassen
<10 W
< 1 W
CB-Funk um 27 MHz < 4 W Frequenz- oder Amplitudenmodulation
Mobile Satellitenkommunikation um 1,6 GHz typisch 100 W Puls,
10 W effektiv

3 Elektromagnetische Umwelt und Gesundheit

Wie wirken elektromagnetische Felder und Wellen auf den menschlichen Körper?

Die unmittelbare Wirkung der elektromagnetischen Felder auf den menschlichen Körper hängt von der Frequenz ab, daher die Einteilung in niederfrequente und hochfrequente Felder.

Die mittelbare Wirkung des Menschen bedarf eines „Mittlers“. Dabei versteht man unter mittelbarer Einwirkung das Auftreten von Körperströmen und Berührungsspannungen bei Berührung elektrisch leitfähiger Teile oder z. B. die Beeinflussung und Störung von Herzschrittmachern und Implantaten. Sind diese „Mittler“ vorhanden, kann eine wesentlich größere Wirkung auf den Körper eintreten als bei unmittelbarer Einwirkung desselben Feldes.

Unmittelbare Wirkung

Die niederfrequenten Felder erzeugen im menschlichen Körper elektrische Ströme. Über die Wirkungen solcher Ströme liegen weltweit sehr viele Erfahrungen vor. Hieraus wurden maximale Stromdichten für das menschliche Gewebe abgeleitet. Diese lassen sich wiederum umrechnen in elektrische und magnetische Feldstärken des äußeren Feldes, die zum Schutz des Menschen nicht überschritten werden sollen. Die Grenzwerte im Entwurf DIN VDE 0848 Teil 4 A3 vom März 1994 für eine Frequenz von 50 Hz (Hochspannungsleitungen, Haushaltsgeräte) betragen:

Elektrische Feldstärke: 6,7 kV/m

Magnetische Feldstärke: 425 µT

Während bei niederfrequenten Feldern elektrische Ströme im Körperinnern fließen, wird bei den hochfrequenten Feldern die in das Körpergewebe eingestrahlte Energie vorwiegend in Wärme umgewandelt. Derartige Temperaturerhöhungen im Körper oder in Teilbereichen des Körpers können zu Schädigungen führen. Als besonders empfindliches Organ in dieser Hinsicht gilt das Auge.

Um schädliche Wirkungen durch Überhitzung des Gewebes zu verhindern, darf z. B. die Wärmeabsorption im Körper über 6 Minuten den Wert von 80 mW/kg für die Allgemeinbevölkerung nicht überschreiten (Bereich 100 kHz). Neben diesem Basis-Schutzgrenzwert gibt es aber auch noch Grenzwerte für die elektrische und magnetische Feldstärke. Diese Festlegungen wurden so getroffen, daß ein großer Sicherheitsabstand zum Wärmeumsatz des menschlichen Körpers besteht.

Die Grenzwerte für Expositionen am Arbeitsplatz liegen höher als die o. a. Werte für die Allgemeinheit.

Mittelbare Wirkung

Neben den geschilderten unmittelbar auf den Menschen einwirkenden elektromagnetischen Feldern bestehen im gesamten Frequenzbereich Gefahren für den Menschen dort, wo elektrische oder elektronische Einrichtungen eine herausragende Rolle für die Sicherheit oder Gesundheit des Menschen spielen. Folgende Beispiele sollen dies verdeutlichen:

– Elektronische Einrichtungen können bereits bei Feldstärken versagen, die keinen Einfluß auf den Menschen haben, deren Versagen aber zu einem Unfall führen kann (z. B. elektronisch gesteuertes ABS-System, Airbag, Flugzeugelektronik).

– Herzschrittmacher, Insulinpumpen und andere aktive medizinische Implantate könnten in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.

– Metallische Implantate können durch induzierte Wirbelströme aufgeheizt werden, was dann indirekt zu einem Schaden führt.

– An Empfangsgebilden können hohe Berührungsspannungen auftreten.

– Bei isolierten metallischen Gebilden im elektrischen Feld können Funkenentladung oder bei Berührung Körperströme (Entladeströme) auftreten (z. B. Auto im Feld unter Hochspannungsleitung).

Elektrische und elektronische Geräte sowie Anlagen wie z. B. medizinische Geräte, Haushaltsgeräte, Computer, Radio- und Fernsehsender sowie -empfänger, können durch ihre elektromagnetische Abstrahlung Störungen bei elektrischen und elektronischen Geräten hervorrufen. Gerade bei lebensnotwendigen Geräten, wie z. B. bei Herzschrittmachern sowie bei der Autoelektronik können durch die elektromagnetische Strahlung unvorhersehbare Funktionen ausgelöst werden, z. B. veränderte Impulsabgabe beim Herzschrittmacher oder Aussetzen des elektronisch gesteuerten ABS-Systems.

Daher müssen alle elektrischen und elektronischen Geräte dem Gesetz über elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten vom 09.11.1992 entsprechen. Die Geräte, die im Handel sind, müssen bis spätestens Ende 1995 mit dem europäischen CE-Kennzeichen versehen sein. Das CE-Zeichen besagt, daß die von den Geräten ausgehende Strahlung reduziert ist bzw. Grenzwerte eingehalten sowie die entsprechenden Normen angewandt wurden. Gleichzeitig sind die Geräte vor elektromagnetischer Fremdstrahlung abgeschirmt, damit keine Fehlfunktionen ausgelöst werden.

Welche Gesundheitsschäden können möglicherweise ausgelöst werden?

Bekannte biologische Wirkungen elektromagnetischer Strahlung sind thermischer Natur. Am bekanntesten ist dieser Effekt bei Infrarotstrahlung. Dieser tritt auch bei Mikrowellen auf und wird zur Nahrungsmittelerwärmung genutzt und dient in der Medizin, entsprechend dosiert, zur Erwärmung tiefliegender Gewebeschichten, um Heilungsprozesse zu beschleunigen. Ultraviolette Strahlen sind in geringer Dosis lebensnotwendig, können aber in höherer Dosis zu akuten Schäden und zu Krebs führen.

Für nichtthermische Wirkungen von elektrischen und magnetischen Feldern auf Zellen und Zellsysteme gibt es Anhaltspunkte für die Beeinflussung des Zellstoffwechsels und der Zellteilung.

Nach dem heutigen Wissensstand sind starke hochfrequente elektromagnetische Felder imstande, den Organismus zu beeinflussen oder gar zu gefährden. Dabei kommen primär thermische Wirkungen zum Tragen. Nichtthermische Wirkungen schwacher elektromagnetischer Felder werden in einigen Publikationen beschrieben. Diese Effekte und ihre mögliche Schädlichkeit für den menschlichen Organismus müssen in weiteren Studien überprüft werden.

Eine Krebs auslösende Wirkung von niederfrequenter Strahlung aus Hochspannungsleitungen oder durch die Verwendung von Hochfrequenz im Mobilfunk ist nicht nachgewiesen. Vereinzelte Studien dieser Art bringen aufgrund niedriger Fallzahlen keine gesicherten Ergebnisse. Bei Berücksichtigung des hohen Auftretens von Tumoren bei der allgemeinen Erkrankungsrate ist es nicht sachgerecht, einzelne Tumorerkrankungen nichtionisierenden Strahlen zuordnen zu wollen.

Leukämie und Krebs durch elektromagnetische Felder?

Seit einiger Zeit fällt der medizinischen Forschung auf, daß einige Krebsarten, insbesondere Leukämie (Blutkrebs, Entartung der weißen Blutkörperchen) an eng begrenzten Orten gehäuft vorkommen. Für diese sogenannte „Clusterbildung“ gibt es bis heute noch keine plausible Erklärung. Deshalb wurden in den letzten Jahren epidemiologische Studien durchgeführt, um Hinweise auf Zusammenhänge zwischen bestimmten Umwelteinflüssen und der Häufigkeit des Auftretens von Krebs zu erhalten. Einige der Studien untersuchten, ob es eine Korrelation zwischen der Exposition durch magnetische Felder und der Häufigkeit von Krebserkrankungen gibt.

So häufen sich die Meldungen in den Medien, die elektromagnetische Felder in der Nähe von Hochspannungsleitungen mit erhöhtem Leukämierisiko bei Kindern in Verbindung bringen. In den letzten Jahren sind hierzu eine Vielzahl von Studien in verschiedenen Ländern durchgeführt worden.

Bereits 1979 wurde über eine Untersuchung berichtet, nach der krebskranke Kinder häufig in Wohnungen lebten, in denen auf Grund der Elektroinstallationen stärkere elektromagnetische Felder zu vermuten waren. Dies war Ausgangspunkt einer ganzen Serie von Untersuchungen. Hierbei fällt auf, daß positive Befunde einzelner Studien oft nicht vergleichbar und kaum nachvollziehbar sind. Durch falsche Interpretation einiger epidemiologischer Studien wird in den Medien der Eindruck erweckt, als wäre der Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und Krebsentstehung erwiesen. Nach Meinung von Fachleuten weisen die bisher durchgeführten epidemiologischen Studien insbesonders folgende Mängel auf:

– Die Zahl der untersuchten Fälle ist zu gering.

– Die Vergleichsgruppen sind nicht repräsentativ.

– Die elektromagnetische Belastung wird nur grob geschätzt.

– Andere krebsauslösende Faktoren wie z. B. chemische Schadstoffe, Virusinfektionen können nur mit großen Unsicherheiten berücksichtigt werden.

Darüber hinaus gibt es heute noch keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wie die Krebsentwicklung durch elektromagnetische Felder aussehen soll.

Alles in allem läßt sich daher sagen, daß die Auslösung von Leukämie durch niederfrequente Felder, die z. B. von Starkstromleitungen verursacht werden, nicht erwiesen ist. Auch die Wirkung niederfrequenter Magnetfelder als Kofaktor zu anderen Kanzerogenen ist nicht nachgewiesen.

Was bedeutet „Elektrosensibilität“?

Die Sensitivität des Menschen auf elektromagnetische Felder ist individuell verschieden. Dies kommt deutlich zum Ausdruck bei Beobachtungsreihen mit Testpersonen, die elektromagnetischen Feldern bzw. Spannungen und Strömen ausgesetzt werden.

Elektrosensible Personen berichten u. a. von folgenden Symptomen: Schlafstörungen (verzögertes Einschlafen, unruhiger Schlaf, verfrühtes und abruptes Aufwachen), einhergehend mit Nervosität, innerer Unruhe, Reizbarkeit, Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Antriebslosigkeit, Verkrampfungen, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden, Ohrrauschen, Sehstörungen, Depressionen sowie andere Streßerscheinungen.

Wie kann geprüft werden, ob die elektromagnetischen Felder die Ursache derartiger Symptome sind? Durch Standortwechsel oder, falls möglich, durch Abschalten der Feldquellen. Im Anfangsstadium der erhöhten Sensitivität verschwinden die Symptome oft sofort oder innerhalb weniger Stunden. Da die geschilderten Beschwerden größtenteils subjektiver Natur sind, ist eine objektive Überprüfung jedoch sehr schwierig.

Im Großraum München haben sich seit einigen Jahren etwa 150 Personen zum „Selbsthilfeverein für Elektrosensible e. V.“ zusammengeschlossen. Es wird berichtet über eine Reihe von Symptomen, die sie den auf sie einwirkenden elektromagnetischen Feldern zuschreiben. Die Ursache der erhöhten Sensitivität ist ihrer Meinung nach eine starke Dauerbelastung durch elektromagnetische Felder, wobei die Belastung an Schlaf- und Arbeitsplatz besonders von Bedeutung ist. Es wird angenommen, daß besonders dann eine erhöhte Empfindlichkeit auftritt, wenn der Organismus gleichzeitig anderen Belastungen ausgesetzt ist. Hierbei werden in erster Linie Allergien und chemisch-toxische Belastungen genannt.

4 Der Gesundheitsschutz – Grenzwerte und Normen

Strahlung und Felder – natürliche Faktoren in unserer Umwelt

Elektrische und magnetische Felder sowie elektromagnetische Strahlung sind für unsere Umwelt nichts Neues, sie sind natürlicherweise vorhanden (s. Abb.). So besteht zwischen der Erdoberfläche und der Ionosphäre ein elektrisches Feld, das je nach geographischer Lage, Wetterlage und Reinheit der Luft zwischen 0,1 und 0,5 kV/m beträgt. Bei Gewitter können diese Feldstärken wesentlich höher sein.

Natürliche elektrische und magnetische Feldstärken an der Erdoberfläche
Das natürliche Magnetfeld der Erde, das uns überall umgibt, hat in Bayern eine Stärke von etwa 40-50 µT. Bewegt man in einem solchen Magnetfeld eine geschlossene Leiterschleife (z. B. Kupferdraht), so wird in ihr ein elektrischer Strom induziert. Gleiches passiert, wenn der Mensch, der ja auch ein elektrischer Leiter ist – wenn auch kein besonders guter -, sich in diesem Feld bewegt. Z. B. beim Joggen, Skifahren, Fußballspielen oder Radfahren oder anderen Bewegungsarten wird also im Innern des Menschen ein Körperstrom induziert. Diese Ströme sind so gering, daß sie unterhalb der Reizschwelle unserer Nerven und Muskeln liegen. Nichtsdestoweniger sind diese Ströme als unmittelbare physikalische Wirkung im Körper vorhanden.

Grenzwerte und Normen zum Schutz der Gesundheit gegenüber technisch erzeugten Feldern

Deutschland zählt zu den wenigen Ländern, in denen Schutzvorschriften für alle Frequenzbereiche aufgestellt wurden.

Diese Schutzvorschriften sind festgelegt in DIN- und VDE-Normen sowie in Empfehlungen der Deutschen Strahlenschutzkommission (SSK). Dies sind keine gesetzlichen Vorschriften, sie sind jedoch Grundlagen für Genehmigungen, Gerichtsurteile und Sachverständigengutachten. Darüber hinaus gibt es noch Empfehlungen der Internationalen Strahlenschutzvereinigung (IRPA). In Deutschland stützt man sich meistens auf den Entwurf DIN VDE 0848 Teil 2 A1 (30 kHz – 300 GHz), Oktober 1991 und den Entwurf DIN VDE 0848 Teil 4 A3 (0 – 30 kHz), März 1994 ab.

Die Grenzwerte werden eingeteilt für zwei Bereiche:

– Expositionsbereich 1, das sind Arbeitsplätze oder Anlagen, bei denen die Exposition kontrolliert werden kann oder nur einige Stunden pro Tag erfolgt.

– Expositionsbereich 2, das sind alle anderen Bereiche wie Wohnungen, Sport-, Freizeit- und Erholungseinrichtungen.

Speziell im Expositionsbereich 2 sollen die Grenzwerte so niedrig sein, daß sichergestellt ist, daß Menschen aller Altersstufen und durchschnittlicher Gesundheit, die sich in derartigen Bereichen dauernd aufhalten, weder geschädigt noch belästigt werden.

Zur Konkretisierung der auf unterschiedliche Gesetze verteilten Regelungen des Schutzes vor nichtionisierender Strahlung (z. B. Bundes-Immissionsschutzgesetz, Bundesbahngesetz, Fernmeldeanlagengesetz) erarbeitet der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zur Zeit den Entwurf einer Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischer Strahlung auf der Grundlage der §§ 7 (1) und 23 (1) des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Mit dieser Verordnung sollen Immissionsgrenzwerte für hoch- und niederfrequente elektromagnetische Felder festgelegt werden, die insbesonders von Mobilfunksendeanlagen, Hochspannungs- und Bahnstromleitungen ausgehen. Die Grenzwerte dieser Verordnung werden sich an den Empfehlungen der Internationalen Strahlenschutzvereinigung und der Deutschen Strahlenschutzkommission ausrichten. Nach der Ressortabstimmung und der Verabschiebung im Kabinett soll der Verordnungsentwurf noch vor der Sommerpause dem Bundesrat zugeleitet werden.

Schutzvorschriften für den Niederfrequenzbereich

Im Niederfrequenzbereich bis 30 kHz ist die im Körperinnern induzierte Stromdichte von Entscheidung, thermische Effekte wie Aufheizung spielen hier eine untergeordnete Rolle. Die äußeren elektrischen und magnetischen Felder dürfen daher nur so stark sein, daß Schädigungen sowie Nerven- oder Muskelanregung durch die inneren Körperströme nicht möglich sind. Zu einer sog. „einhüllenden Schädigungskurve“ wird dabei ein Sicherheitsfaktor von 100 eingehalten. Für den Niederfrequenzbereich sind im Entwurf DIN VDE 0848 Teil 4 A3 vom März 1994 Schutzgrenzwerte angegeben.

Grenzwerte nach DIN VDE 0848 Teil 4 A3 für 50 Hz und IRPA für 50-60 Hz

elektrischeFeldstärke magnetischeFlußdichte
DIN VDE 0848Expositionsbereich 1 21,3 kV/m 1360 µT
DIN VDE 0848Expositionsbereich 2 6,7 kV/m 425 µT
IRPAExpositionsbereich 1 10,0 kV/m 500 µT
IRPAExpositionsbereich 2 5,0 kV/m 100 µT

Schutzvorschriften für den Hochfrequenzbereich

Die durch hochfrequente Strahlung im Körper erzeugte Temperaturerhöhung darf nicht größer als 0,5 °C im 6-Minuten-Intervall sein. Dieser Basisgrenzwert entspricht der IRPA-Empfehlung und ist auch im Entwurf der DIN-VDE 0848 Teil 2 A1 vom Oktober 1991 enthalten. Folgende Energieabsorptionsraten im Körper sollen nicht überschritten werden:

Darüber hinaus gibt es noch Grenzwerte für Teilkörperbereiche sowie für frequenzabhängige Spitzenwerte für die elektrische und magnetische Feldstärke des äußeren Feldes, um Störungen der Zellmembran auszuschließen.

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) von Geräten

Elektrische und elektronische Geräte und Einrichtungen können durch ihre elektromagnetische Abstrahlung Störungen bei anderen Geräten hervorrufen oder den Menschen beeinträchtigen. Umgekehrt darf ein Gerät nicht durch Streustrahlung anderer Geräte oder elektrischer Installationen beeinträchtigt werden. Daher müssen spätestens ab 1995 alle im Handel erhältlichen Geräte mit dem CE-Zeichen versehen sein, das besagt, daß die von den Geräten ausgehende Strahlung die bestehenden Grenzwerte einhält und das Gerät selbst vor elektromagnetischer Fremdstrahlung ausreichend abgeschirmt ist.

Mobilfunktelefone – gefährlich?

Zum mobilen Telefonieren wurde in der Bundesrepublik Deutschland das erste, weitgehend flächendeckende Netz, das sog. A-Netz, im Jahre 1958 eingerichtet. Diesem folgte 1972 das technisch verbesserte B-Netz mit derzeit noch ca. 17.000 Teilnehmern. Das nachfolgend eingeführte C-Netz fand bei den Bundesbürgern einen solchen Anklang, daß dessen maximale Kapazität von 800.000 Teilnehmern ca. 1992 ausgeschöpft war. Diese Netze arbeiten nach einer nationalen Norm, so daß Mobilfunk nur innerhalb der Landesgrenzen möglich ist. Mit dem neuem D-Netz wird diese Einschränkung entfallen; dieses Netz soll eine weltweite Telekommunikation ermöglichen.

Aus der geschilderten Entwicklung ist abzusehen, daß sich in der Bundesrepublik die Zahl der Funktelefone in den nächsten Jahren noch wesentlich erhöhen wird. Dies wird zu einer starken Zunahme der Hochfrequenzstrahlung in unserem Alltag führen. Sollten von den Mobilfunkgeräten gesundheitliche Risiken ausgehen, so wären davon weite Bevölkerungskreise betroffen. Hinzu kämen mögliche Wirkungen durch die Funk-Feststationen, deren Anzahl zum Betrieb des D-Netzes nennenswert erhöht werden muß.

Zum Betrieb der Netze sind Funk-Feststationen erforderlich. Ihre Anzahl hängt von der geplanten Zellengröße des jeweiligen Netzes ab. Für das D-Netz sind derzeit einige tausend Feststationen mit einer maximalen Leistung von jeweils 50 W geplant.

Bei den Gerätetypen unterscheidet man

– die sehr leistungsstarken (bis 20 Watt) im Auto eingebauten Telefone,

– die portablen (bis 8 Watt) und schließlich die

– kleinen Handgeräte („Handys“) mit bis zu 2 Watt Sendeleistung.

Ist eine Telefonverbindung erst einmal hergestellt, regelt sich diese Maximalleistung meist herunter, bei den Handys beispielsweise auf Werte um 0,8 Watt.

Funktelefone senden ein hochfrequentes Signal (C-Netz um 450 MHz, D-Netz von 890 bis 960 MHz, E-Netz um 1800 MHz) aus. Bei diesen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern kann es bei entsprechender Stärke dazu kommen, daß sich Körpergewebe erwärmt (Beispiel Mikrowelle!). Als tolerabel gilt nach Ansicht internationaler Experten eine Erwärmung des Körpergewebes um ein halbes Grad.

Im Nahbereich der Sendeantenne eines Mobilfunkgerätes treten sehr inhomogene Energieabsorptionen auf, die von einer Vielzahl von Faktoren abhängen. Die Größe und Verteilung der Energieabsorption im menschlichen Kopf ist nicht nur von der Ausgangsleistung und Frequenz des Gerätes, sondern auch vom Antennentyp, vom Abstand und der Position der Antenne zum Kopf und von der Betriebsart (z. B. Dauer der Empfangs- und Sprechphasen) abhängig. Die von einem Gerät abgestrahlte Leistung ist deshalb kein geeignetes Maß, um auf die möglichen gesundheitlichen Risiken der Hochfrequenzstrahlung zu schließen.

Dementsprechend empfiehlt die Deutsche Strahlenschutzkommission für die Bevölkerung einen Grenzwert für die Energieabsorption im Körper auf der Basis von spezifischen Absorptionsraten (SAR). Der Ganzkörper-SAR-Wert beträgt 0,08 W/kg, gemittelt über 6-Minuten-Intervalle und über den ganzen Körper, der Teilkörper-SAR-Wert (z. B. für das Auge) beträgt 2 W/kg, gemittelt über 6-Minuten-Intervalle und 10 g Gewebe. Für die berufliche Exposition gelten um den Faktor 5 höhere Werte. Diese sind durch geeignete Messungen an Phantomen (Nachbildungen) zu kontrollieren.

Die Deutsche Strahlenschutzkommission ist nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand der Überzeugung, daß bei Einhaltung der genannten Grenzwerte ein ausreichender Schutz der Allgemeinbevölkerung gewährleistet ist. Nach Empfehlung der SSK ist bei Einhaltung der in der folgenden Tabelle genannten Mindestabstände zwischen Kopf und Antenne von Mobilfunkgeräten der Teilkörper-SAR-Wert zuverlässig unterschritten.

5 Was kann der einzelne zur Risikominderung tun?

Eingangs wurde bereits dargestellt, daß ein Leben mit Null-Risiko nicht erreichbar ist, es jedoch möglichst anzustreben ist, die bestehenden Risiken zu minimieren. Für die unfreiwillig einzugehenden oder eingegangenen Risiken ist der Staat in der Pflicht, die Minimierung zu betreiben. Durch Gesetze, Verordnungen, Regeln und Richtlinien wird hier für entsprechende Schutzvorschriften gesorgt; die Grenzwerte derartiger Vorschriften basieren auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden regelmäßig fortgeschrieben. Für das Gebiet „Elektromagnetische Belastung“ sind die DIN/VDE-Regeln mit ihren abgestuften Grenzwerten zum Schutze des Menschen zu nennen. Übrigens ist Deutschland derzeit das einzige Land, das ein derart umfassendes Regelwerk zum Schutz vor elektromagnetischer Belastung hat.

Als einfache Regeln zur Risikominimierung für den Einzelnen mögen die folgenden Tips gelten:

– Beachtung des CE-Zeichens beim Kauf von elektrotechnischen Geräten
(vgl. Kap. 4).

– Kein unnötiger Aufenthalt unter Hochspannungsleitungen oder in unmittelbarer Nähe von Trafo- oder Verteilerstationen.

– Bei Mobilfunkgeräten Mindestabstände zwischen Antenne und Kopf beachten (vgl. nachfolgende Tabelle).

– Grundsätzlich gilt: Vermeiden Sie, sich mehr als nötig elektromagnetischen Feldern auszusetzen.

Von der Deutschen Strahlenschutzkommission für die Allgemeinbevölkerung empfohlene Mindestabstände der Antenne von Mobilfunkgeräten zum Körper zur Einhaltung des Teilkörper-SAR-Wertes

Frequenz Spitzenleistung Mindestabstände
450 MHz bis 0,5 W kein Mindestabstand
analog bis 1 W ca. 4 cm
bis 5 W ca. 20 cm
bis 20 W ca. 40 cm
900 MHz bis 0,5 W kein Mindestabstand
analog bis 1 W ca. 5 cm
bis 5 W ca. 25 cm
bis 20 W ca. 50 cm
900 MHz (GSM) bis 2 W kein Mindestabstand
digital bis 4 W ca. 3 cm
bis 8 W ca. 5 cm
bis 20 W ca. 8 cm
1800 MHz (DCS 1800) bis 1 W kein Mindestabstand
digital bis 2 W ca. 3 cm
bis 8 W ca. 7 cm
bis 20 W ca. 12 cm

Bei digitalen Mobilfunksystemen (GSM, DCS 1800 etc.) ist die pulsförmige Abstrahlung (Puls/Pause = 1/8) berücksichtigt worden.

Für die berufliche Exposition sind um den Faktor 2 kleinere Abstände zulässig.

Für die freiwillig einzugehenden Risiken hilft nur ein nüchternes Abwägen aller Vor- und Nachteile, die mit der Nutzung elektrischer/elektronischer Technologie verbunden sind. Durch entsprechende Bauvorschriften für Geräte und Einrichtungen versucht auch hier der Gesetzgeber bzw. die Industrie, das Risiko einzugrenzen. Vor allem gilt es, sich nicht durch sensationsträchtige Schlagzeilen in der Presse verunsichern zu lassen. Hier sollte jeder einzelne verantwortungsbewußt entscheiden -das heißt, daß man sich der echten Risiken im Leben bewußt ist, auch der freiwillig eingegangenen Risiken. Die Statistiken der Versicherungen sprechen hier eine eindeutige Sprache:

Die freiwilligen Risiken – insbesondere im Sport- und Freizeitbereich – liegen oft ungeahnt hoch und deutlich über den unfreiwillig einzugehenden Risiken.

Verantwortungsbewußt entscheiden heißt auch, sich objektiv und umfassend zu informieren, diese Broschüre ist ein Beitrag hierzu.

6 Ich will mehr wissen – Literaturtips

Bernhardt, J. H.: Gefährdung durch Nichtionisierende Strahlung, in: Aktuelle Fragen im Strahlenschutz, Verlag TÜV Bayern Sachsen, München, 1990
König H. L., Folkerts, E.: Elektrischer Strom als Umweltfaktor,
Pflaum-Verlag, München, 1992
Kunsch, B., Leitgeb, N.,: Die Möglichkeit der Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit durch elektromagnetische Felder mit energietechnischen Frequenzen, Österreichisches Forschungszentrum Seibersdorf, 1990
Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:
Nichtionisierende Strahlung, Veröffentlichungen der Strahlenschutzkommission,
Band 16, 1990
Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:
Schutz vor elektromagnetischer Strahlung beim Mobilfunk, Veröffentlichungen der Strahlenschutzkommission, Band 22, 1992
Bundesamt für Strahlenschutz: Strahlung und Strahlenschutz, Eine Information des Bundesamtes für Strahlenschutz, Salzgitter, 1992
Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen: Exposition der Bürger in Bayern durch elektromagnetische Felder, München, 1994
Niedersächsisches Umweltministerium: Elektrosmog, Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern auf den Menschen, Hannover, 1993
GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit GmbH,
Strahlung im Alltag, 7. Ausgabe 1991
VDE-Fachbericht 45: Biologische Wirkungen elektromagnetischer Felder, VDE-Verlag GmbH, Berlin, 1993
Forschungsgemeinschaft Funk e.V., Veröffentlichungen, Bonn-Center, Bonn

Quelle: http://www.datadiwan.de/netzwerk/index.htm?/esmog/es_002d_.htm

Anmerkung- dieser Artikel erschien bereits 1994!!!

Gruß an die Grenzwertüberschreiter

TA KI

Verschwörung gegen die Freiheit


bigbrother

Überwacht, ausspioniert und abgehört: Nachdem wir letzte Woche den 1. Teil dieser schockierenden Doku zeigten, gibt’s heute den 2. Teil. Die Doku «Verschwörung gegen die Freiheit» deckt auf, beleuchtet Hintergründe und zeigt die politischen Folgen der weltweiten Überwachungsprogramme. Sie wurde letzte Woche zum ersten Mal im ZDF ausgestrahlt und sorgte für grosse Empörung.

Teil I.

Teil II.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Verschwoerung+gegen+die+Freiheit+Teil+2+de+/627952/detail.html

Gruß an die Freiheit

TA KI

 

1000 Jahre Gefängnis in einer Stunde!


Mind Jail: 1000 Jahre Gefängnis in einer Stunde!

Hirn im GriffEs ist wie ein Plot aus einem Science-Fiction Roman: Mit Hilfe von Drogen kann das Zeitgefühl von Gefangenen der Zukunft so verändert werden, dass sie das Gefühl haben, ihre Strafe habe 1000 Jahre gedauert, obwohl es in der Wirklichkeit nur eine Stunde war. Tatsächlich arbeiten Forscher an der Oxford-Universität an Projekten, die sich mit Gehirn-Transfer und psychotropen Substanzen befassen.

Drogen zur Verkürzung des Strafvollzugs? Tönt absurd, könnte aber schon bald Realität sein. Mit Hilfe von psychotropen Substanzen und Gehirn-Transfer wollen Wissenschaftler der Oxford Universität das subjektive Zeitempfinden des Inhaftierten so beeinflussen, dass er das Gefühl hat, eine langjährige Strafe abgesessen zu haben, obwohl es in echt nur ein paar Stunden dauerte. So könnte das Justizsystem viel Geld sparen.

Es kann durch die Einnahme von LSD oder Pilzen zu einer veränderten Wahrnehmung des Zeitgefühls kommen. Kann man diese Veränderung kontrollieren, könnte die Lebenszeit des Menschen in der eigenen Wahrnehmung um ein Vielfaches verändert werden. Noch fragwürdiger ist das Thema „Gehirn-Transfer“, bei dem das Gehirn quasi auf einen Computer geladen und dann manipuliert wird. Dass dies einmal möglich sein wird, daran zweifelt Superbrain Stephen Hawking nicht. Seine Meinung: Ein Gehirn arbeite ähnlich wie ein Computer, also müsste es theoretisch möglich sein, diese zu verbinden. Noch ist es nicht soweit. Zum Glück.

Quelle: http://www.seite3.ch/Mind+Jail+1000+Jahre+Gefaengnis+in+einer+Stunde+/621094/detail.html

Gruß an die Hirnkontrolleure

TA KI

Die Verlogenheit der WHO – World Health Organization


WAS SIND ELEKTROMAGNETISCHE FELDER?

Gesundheitliche Wirkungen im Überblick
Was passiert,wenn Menschen elektroma gnetischen Feldern ausgesetzt werden?

http://www.who.int/peh-emf/about/WhatisEMF/en/index1.html

Biologischer Effekt bei Bestrahlung

Elektromagnetischen Feldern ausgesetzt zu sein, ist für den Menschen nichts Neues. ImVerlauf des 20. Jahrhunderts sind Umwelteinflüsse durch vom Menschen verursachte elektromagnetische Felder allerdings stetig stärker geworden, da wachsender Bedarf an Elektrizität, laufend weiterentwickelte Technologien und Veränderungen im sozialen Verhalten immer mehr künstliche Quellen solcher Felder geschaffen haben. Jeder ist zu Hause und am Arbeitsplatz einem unterschiedlichsten schwachen elektrischen und magnetischen Feldern ausgesetzt, die durch das Erzeugen und Weiterleiten von Elektrizität, durch Haushaltsgeräte und Industrieanlagen sowie durch Telekommunikation und Rundfunk entstehen. Im menschlichen Körper fließen selbst bei Abwesenheit äußerer elektrischer Felder winzige elektrische Ströme, verursacht durch die als Teil der normalen Körperfunktionen stattfindenden chemischen Reaktionen. So leiten beispielsweise die Nerven ihre Signale in Form von elektrischen Impulsen weiter. Die meisten biochemischen Reaktionen,vonder Verdauung bis zu den Gehirnaktivitäten, werden von einer Umlagerung geladener Teilchen begleitet. Sogar das Herz ist elektrisch aktiv – eine Aktivität, die der Arzt mithilfe eines Elektrokardiogramms verfolgen kann. Niederfrequente elektrische Felder beeinflussen den menschlichen Körper genauso, wie sie jedes andere ausgeladenen Teilchen bestehende Material beeinflussen. Wenn elektrische Felder auf leitfähige Materialien treffen, beeinflussen sie die räumliche Verteilung von elektrischen Ladungen auf der Materialoberfläche. Siebewirken einen Stromfluss durch den Körper hindurch zur Erde.Niederfrequente magnetische Felder  induzieren immenschlichen Körper Ströme, die auf geschlossenen Kreiswegen fließen. Die Stärke dieser Ströme hängt von der Stärke des äußerenMagnetfeldes ab. Sind diese Ströme stark genug,dann können sie Nerven und Muskeln stimulieren oder andere biologische Vorgänge beeinflussen. Sowohl elektrische als auch magnetische Felder induzieren imKörper elektrische Spannungen und Ströme, doch
selbst unmittelbar unter einer Hochspannungs-Freileitung sind die induzierten Ströme sehr klein, verglichen mit den Schwellenwerten, ab denen elektrische Schläge und andere Wirkungen auftreten können.Der wichtigste biologische Effekthochfrequenter elektromagnetischer Felder ist die Wärmewirkung. Dies wird beispielsweise in Mikrowellenherden zum Erhitzen von Speisen ausgenutzt. Die Stärke derjenigen hochfrequentenFelder, denen Menschen normalerweise ausgesetzt sind,ist sehr viel geringer als die zu einer merklichen Erwärmung benötigte. Die Wärmewirkung von Hochfrequenzwellen bildet die Ausgangsbasis für die derzeitigen Empfehlungen. Die Wissenschaftler untersuchen heute außerdem die Möglichkeit,dass bei Langzeit-Expositionen unterhalb derSchwelle für Körpererwärmung noch andere Effekte auftreten können. Bis heute sind keine gesundheitsschädlichen Wirkungeneiner Langzeit-Exposition durchschwache Hochfrequenz-oder Netzfrequenzfelder bestätigt worden, doch arbeitendie Wissenschaftler weiter aktiv auf diesem Gebiet.

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Biologische Wirkungen oder gesundheitliche Wirkungen? Was ist ein Gesundheitsrisiko?
Biologische Effekte sind messbare Reaktionen auf einen Reiz oder auf eineVeränderung in der Umgebung. SolcheVeränderungen sind nicht notwendigerweise gesundheitsschädlich. So ruft beispielsweise das Hören von Musik, das Lesen eines Buches, das Essen eines Apfels oder das Tennisspielen eine ganze Reihe biologischer Effekte hervor. Trotzdem sieht man in diesen Aktivitäten keine Ursache gesundheitlicher Wirkungen. Der Körper verfügt über ausgeklügelte Mechanismen zum Anpassen an die vielen und bunt gemischten Einflüsse, denen der Mensch in seinerUmwelt ausgesetzt ist. Ständige Veränderungen sind einnormaler Teil seines Lebens. Aber natürlich verfügt der Körper nicht für sämtliche biologischen Effekte über geeignete Kompensationsmechanismen. Veränderungen, die irreversibel sind und/oder das System lange Zeit belasten, können ein Gesundheitsrisiko darstellen.Ein gesundheitsschädlicher Effekt verursacht eine erkennbare Beeinträchtigung der Gesundheit der dadurch belasteten Person oder ihrer Nachkommen; ein biologischer Effekt dagegen kann zu einem gesundheitsschädlichen Effekt führen oder auch nicht.
Es ist unbestritten, dass elektromagnetische Felder oberhalb bestimmter Stärken biologische Effekte auslösen können. Versuche mit gesunden Freiwilligen zeigen, dass eine kurzzeitige Exposition durch Felder solcher Stärken,wie sie in der Umwelt oder in der Wohnumgebung vorkommen, keine offensichtlich schädlichen Effekte verursacht. Die zulässige Exposition von Menschen durch höhere Feldstärken, die schädlich sein könnten, wird durch nationale und internationale Richtlinien eingeschränkt. Die derzeitige Diskussion konzentriert sich darauf, ob Langzeit-Expositionen durch schwache Felder biologische Reaktionen hervorrufen und das Wohlergehen von Menschen beeinflussen können oder nicht.
Weit verbreitete gesundheitliche Bedenken

Ein Blick auf die Nachrichtenüberschriften der letzten Jahre liefert einige Informationen über die verschiedenen Aspekte der öffentlich geäußerten Bedenken. Während der letzten Dekade sind zahlreiche Quellen elektromagnetischer Felder in den Mittelpunkt gesundheitlicher Bedenken gerückt, darunter Stromversorgungsleitungen, Mikrowellenherde, Computer- und TV-Bildschirme, Sicherheitseinrichtungen, Radargeräte und in jüngster Zeit auch Mobiltelefone und deren Basisstationen.

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Das Internationale EMF-Projekt

In Reaktion auf die wachsenden gesundheitlichen Bedenken der Öffentlichkeit hinsichtlich möglicher gesundheitlicher Effekte wegen der Exposition durch eine immer größer werdende Zahl und Vielfalt von Quellen elektromagnetischer Felder hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 1996 ein großes, multidisziplinäres Projekt gestartet. Das Internationale EMF-Projekt bringt aktuelles Wissen und verfügbare Ressourcen wichtiger internationaler und nationaler Organisationen und wissenschaftlicher Institutionen zusammen. Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung Im Gebiet biologischer Effekte und medizinischer Anwendungen nichtionisierender Strahlung sind während der vergangenen 30 Jahre circa 25.000 Artikel veröffentlicht worden. Auch wenn manche Leute das Gefühl haben, es müsste mehr Forschung betrieben werden, sind die wissenschaftlichen Kenntnisse auf diesem Gebiet heute umfangreicher als die über die meisten Chemikalien. Nach einer kürzlichen, gründlichen Recherche in der Fachliteratur ist die WHO zu dem Schluss gekommen, dass die derzeitige Kenntnislage die Existenz irgendwelcher gesundheitlichen Folgen einer Exposition durch schwache elektromagnetische Feldernicht bestätigt.

Allerdings gibt es noch einige Wissenslücken bei biologischen Effekten, was weitere Forschungen nötig macht. Auswirkungen auf die Gesundheit Einige Bürger haben der Exposition durch schwache elektromagnetische Felder in der Wohnumgebung eine diffuse Aufzählung von Symptomen zugeschrieben. Zu den berichteten Symptomen gehören Kopfschmerzen, Angstzustände, Selbstmordgedanken und Depressionen, Übelkeit, Müdigkeit und Libidoverlust. Derzeit gibt es jedoch keine wissenschaftlichen Belege für einen Zusammenhang zwischen diesen Symptomen und der Exposition durch elektromagnetische Felder. Zumindest einige dieser Gesundheitsprobleme könnten durch Lärm oder andere Umweltfaktoren verursacht sein, oder durch Ängste im Zusammenhang mit der Allgegenwärtigkeit neuer .Technologien.

 

Effekte bei Schwangerschaften

Die WHO und andere Organisationen haben schon viele unterschiedliche Quellen von und Expositionen durch elektromagnetische Felder in der Wohn- und Arbeitsumgebung untersucht, darunter Computerbildschirme, Wasserbetten, Heizdecken, Hochfrequenz-Schweißgeräte, Diathermie-Einrichtungen und Radar. Die Gesamtbewertung der gefundenen Belege zeigt, dass die Exposition durch Felder einer Stärke, wie sie typischerweise in der Umwelt vorkommt, keine Risikoerhöhung schädlicher Folgen wie etwa Fehlgeburten ohne äußere Einwirkung, Missbildungen, niedriges Geburtsgewicht oder angeborene Krankheiten mit sich bringt. Es hat gelegentlich Berichte über Zusammenhänge zwischen Gesundheitsproblemen und vermuteter Exposition durch elektromagnetische Felder gegeben, so beispielsweise Berichte über Frühgeburten und geringes Geburtsgewicht bei Kindern von Arbeitern der Elektronikindustrie, doch hat die wissenschaftliche Gemeinde diese Ereignisse bisher nicht als notwendigerweise von der Exposition durch Felder verursacht angesehen (im Gegensatz zu Faktoren wie etwa der Exposition durchLösungsmittel).

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Grauer Star

Einige Male ist über Augenreizungen und Linsentrübungen bei Arbeitern berichtet worden, die Hochfrequenz- und Mikrowellenstrahlung hoher Intensität ausgesetzt waren, doch wird die Vermutung, dass Augenschäden solcher Arten schon bei Intensitäten entstehen können, die noch keine thermische Gefährdung darstellen, durch Tierversuche nicht unterstützt. Es gibt keinen Nachweis dafür, dass diese Effekte bei den Intensitäten auftreten, denen die Allgemeinbevölkerung ausgesetzt ist.

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Elektromagnetische Felder und Krebs

Trotz vieler Untersuchungen bleiben die Nachweise irgendwelcher Effekte hochgradig umstritten. Allerdings ist sicher, dass – falls elektromagnetische Felder tatsächlich eine krebserregende Wirkung haben sollten – das zusätzliche Risiko jedenfalls extrem klein sein muss. Die bis heute gefundenen Ergebnisse enthalten viele Ungereimtheiten, doch wurden noch keine großen zusätzlichen Risiken für irgendeine Krebsart bei Kindern und Erwachsenen festgestellt. Eine Anzahl epidemiologischer Untersuchungen lässt vermuten, dass es ein geringes zusätzliches Risiko für Kinderleukämie bei Vorliegen einer Exposition durch niederfrequente magnetische Felder in der Wohnumgebung gibt. Allerdings haben die Wissenschaftler nicht allgemein den Schluss gezogen, dass diese Ergebnisse eine Ursache-Wirkung-Beziehung zwischen der Exposition durch Felder und der Krankheit zeigen (im Gegensatz zu Messfehlern der Untersuchungen oder zu mit der Exposition durch Felder zusammenhängenden Effekten). Zu diesem Schluss ist man zum Teil deswegen gekommen, weil sich in Tier- und Laborversuchen keinerlei reproduzierbare Effekte zeigen, welche zu der Hypothese passen, dass Felder Krebsverursachen oder fördern. Derzeit laufen in mehreren Ländern Großuntersuchungen, die bei der Beantwortung dieser offenen Fragen helfenkönnten.

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Elektrosensitivität und Depressionen

Einige Personen berichten von extrem starker Sensitivität gegen elektrische oder magnetische Felder. Sie fragen, ob Schmerzen, Kopfweh, Lethargie, Schlafstörungen und sogar Krämpfe und epileptische Anfälle mit der Exposition durch elektromagnetische Felder zusammenhängen könnten. Es gibt nur wenige wissenschaftliche Belege, die die Vermutung einer Elektrosensitivität stützen. Jüngste skandinavische Untersuchungen haben ergeben, dass Personen unter genau kontrollierten Bedingungen der Exposition durch elektromagnetische Felder keine einheitlichen Reaktionen zeigen. Es gibt auch keinen wissenschaftlich anerkannten biologischen Mechanismus, der Elektrosensitivität erklärt. Die Forschung auf diesem Gebiet ist schwierig, weil außer unmittelbaren Effekten der Felder selbst noch viele andere, subjektive Reaktionenmitspielen können.
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Mittelpunkt der heutigen und zukünftigen Forschung

Derzeit wird viel Aufwand in die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen elektromagnetischen Feldern und Krebs gesteckt. Untersuchungen zum Auffinden möglicher karzinogener (krebserzeugender) Effekte von niederfrequenten Feldern der Energieversorgung dauern an, allerdings mit weniger Aufwand, verglichen mit dem in den späten 1990er Jahren.Die gesundheitlichen Langzeiteffekte der Nutzung von Mobiltelefonen ist ein anderer Bereich vieler heutiger Forschungen. Bisher ist kein offensichtlicher, schädlicher Effekt der Exposition durch schwache hochfrequente Felder gefunden worden. Vor dem Hintergrund öffentlich geäußerter Bedenken hinsichtlich der Ungefährlichkeit von Mobiltelefonen versuchen jedoch weitere Forschungen festzustellen, ob bei sehr schwacher Exposition irgendwelche nicht so offensichtlichen Effekte auftreten könnten.

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Zusammenfassung:

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1. Eine breite Palette von Umwelteinflüssen verursacht biologische Effekte. „Biologischer Effekt“ ist nicht
gleichbedeutend mit „Gesundheitsrisiko“. Zum Erkennen und Bewerten von Gesundheitsrisiken sind besondere Forschungen nötig.
2. Bei niedrigen Frequenzen induzieren äußere elektrische und magnetische Felder im Körper schwacheWirbelströme. In praktisch allen normalen Situationen sind die im Körperinneren induzierten Ströme zu schwach, um deutlich erkennbare Effekte zu bewirken.
3. Das Fehlen von gesundheitlichen Effekten kann bedeuten, dass wirklich keine existieren; ebenso gut kann es aber auch bedeuten, das ein existierender Effekt mit den derzeitigen Verfahren nicht erkennbar ist.
4. Die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen (Zell-, Tier- und epidemiologische Untersuchungen) müssenzusammen betrachtet werden, bevor man Schlüsse hinsichtlich möglicher Gesundheitsrisiken eines vermuteten Umweltrisikos zieht. Übereinstimmende Belege aus diesen Untersuchungen sehr unterschiedlicher Arten erhöhen den Grad der Sicherheit hinsichtlich der Existenz eines tatsächlichen Effekts.

 

Quelle: http://www.who.int/peh-emf/about/en/whatareemfgerman.pdf

Im englischen Originaltext besteht der letzte Abschnitt aus 7. Unterpunkten-

unter Anderem heißt es dort:

„…Es besteht kein Zweifel , dass kurzfristige Exposition gegenüber sehr hohen elektromagnetischen Feldern gesundheitsschädlich sein  können !“

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Die Verantwortlichen der WHO- soll der Blitz beim Scheißen treffen!!

TA KI

Taxi zur Hölle


taxitothedarksideSeit die Bush-Regierung den Krieg gegen den Terror ausgerufen hat, ist alles erlaubt. Unschuldige dürfen verschleppt, gefoltert oder zu Tode geprügelt werden. So geschehen mit dem afghanischen Taxifahrer Dilawar, der auf der Bagram Air Base ermordet wurde. Dieser mit dem Oscar ausgezeichnete Dokumentarfilm deckt die unglaublich brutalen Verhörmethoden auf und zeigt den rücksichtslosen Machtmissbrauch der US-Administration.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Taxi+zur+Hoelle+de+/481582/detail.html

 

Synthetische Telepathie- Massenversuch in Berlin Sylvester 2001


 

Unser Geist hat keine Firewall

Grazyna Fosar und Franz Bludorf

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Wenn unser Geist keine Firewall hat, ist das dann gut oder schlecht? Wenn ein Computer keine hat, ist es schlecht. Für uns Menschen ist es zunächst einmal natürlich gut. Die Evolution hat uns eine Möglichkeit geschenkt, Zugang zu allen Informationen des Universums zu erhalten. Wir können untereinander intuitiv ohne Worte kommunizieren, erhalten Inspirationen, Impulse für kreatives Schaffen. Wir können uns empathisch auf einen Mitmenschen einstimmen, präkognitive oder psychometrische Eindrücke intuitiv empfangen. Gleichzeitig bedeutet es aber auch, daß wir offen für jedermann sind. Wir sind ohne Schutz jedem möglichen mentalen Angriff ausgesetzt, sei es auf der geistigen oder technischen Ebene. Im Fall von Mentaltechniken gibt es bestimmte Methoden, die begrenzt helfen können. Im Fall technisch gestützter Mind Control fangen wir gerade erst an, Möglichkeiten der Gegenwehr zu erkunden.

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Natürliche Telepathie im Experiment

Die Telepathie ist ein Bereich, an dem man besonders gut die angesprochenen Gegensätze nachvollziehen kann. Meist bewundern wir Menschen, die telepathisch begabt sind. Daß viele von uns es sind, ohne es zu wissen, zeigt ein ungewöhnliches Experiment:

Der Warschauer Sender „Radio Zet“ veranstaltete ein großes telepathisches Experiment mit den Zuhörern. Das Experiment wurde vorbereitet in der Redaktion der polnischen Zeitschrift „Nieznany Świat“ („Unbekannte Welt“), also saß Chefredakteur Marek Rymuszko zusammen mit dem Moderator Robert Bernatowicz im Studio und erklärte vor dem Mikrofon den Zuhörern die ganze Prozedur. Alles mußte sauber und exakt verlaufen, so daß man sich im Falle eines Mißerfolgs nichts vorzuwerfen hatte.

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Abb. 1: In der Redaktion von „Nieznany Świat“ beginnt die telepathische Übertragung des Bildes an die Zuhörer. Die stellvertretende Chefredakteurin Anna Ostrzycka (links) und die Psychologin Janina Sodolska-Urbańska (rechts) konzentrieren sich auf das Bild.

Zur gleichen Zeit bereiteten sich in der Warschauer Redaktion der Zeitschrift die stellvertretende Chefredakteurin Anna Ostrzycka und die Psychologin Janina Sodolska-Urbańska auf eine ungewöhnliche Rolle vor. Die beiden Damen wollten in der Sendung auf telepathischem Weg ein Bild an die Zuhörer im ganzen Land übermitteln. In diesem Moment wußte noch kein Mensch außer ihnen, um was für ein Bild es sich handelte. Auch im Sender wurde noch gerätselt: Ist es die Mona Lisa? Eines der Werke von Picasso, ein Foto am Meer, oder sollte es ganz einfach nur ein Bild eines leeren Tellers sein? Auf dem Redaktionsschreibtisch lag das Bild bereits: Es war eine Zeichnung, die ein Kind gemalt hatte – die Sonne. In schönen gelb-orange Farbtönen machte das Bild den Eindruck, voller Energie aus Freude und Licht zu pulsieren.

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Abb. 2: Zielobjekt des Telepathie-Experiments von Warschau war eine Kinderzeichnung der Sonne.

Ania Ostrzycka kündigte live mit ihrer eigenen Stimme den Beginn der telepathischen Übertragung an. Die beiden „Senderinnen“ konzentrierten sich auf das Bild der Sonne – und los ging es! Alle Telefonanschlüsse im Sender waren freigeschaltet, jeder konnte anrufen und berichten, was er empfangen hatte.

Zu dieser Zeit waren viele Menschen bei der Arbeit, mit dem Auto unterwegs oder auch zu Hause, sie telefonierten, kauften und verkauften, vielleicht bügelten sie auch gerade. Manche von ihnen hörten die Radiosendung ganz gezielt, andere nur im Hintergrund.

Auch viele Leser von „Nieznany Świat“ machten mit, sie wurden entsprechend früher in der Zeitschrift über den geplanten Versuch informiert.

Die telepathische Übertragung dauerte zehn Minuten. Schon während der ersten Minuten klingelten die Telefone. Und es wurden mehr und mehr. Inzwischen wußten schon alle, daß das Experiment ein Erfolg war. Natürlich kann man im Nachhinein nicht wissen, wie viele Zuhörer tatsächlich an dem Experiment teilgenommen haben. Mit einiger Sicherheit kann man vermuten, daß es mehrere Tausend waren.

Doch die Ergebnisse waren phantastisch. Vierzig Zuhörer hatten exakt das Bild der Sonne empfangen, und viele von ihnen schickten später an die Redaktion selbstgemalte, auf telepathischem Weg empfangene Bilder. Die Übereinstimmungen sind verblüffend. Über hundert Zuhörer hatten Bilder empfangen, die zwar nicht direkt die Sonne zeigten, aber deren Elemente sehr nahe am realen Bild lagen, z. B. eine goldene Kugel, ein strahlendes Objekt, Strahlung, Wärme, eine Sonnenblume, starke, goldene Hitze, Licht, ein goldener Kreis, etc.

Die Berichte, wie das Bild empfangen wurde, waren auch nicht uninteressant. Die Ökonomin Anna G. schickte ihre Skizze mit dem Kommentar „Die Sonne hat dick gemalte Strahlen“. Dominika P., eine Sekretärin, schrieb: „Es war in der Mitte rot und hatte am Rande etwas Gelbes“.

Ein Zuhörer aus Krakau sagte: „Ich war mit dem Auto unterwegs und wollte an diesem Experiment nicht teilnehmen, weil ich vermutete, daß meine Konzentration nachlassen könnte, was beim Autofahren gefährlich ist. Doch in einem Moment habe ich ganz plötzlich vor meiner Windschutzscheibe eine große rote Kugel gesehen, von der pulsierende Wärme kam… so etwas wie die Sonne!“

Wir selbst staunten nicht schlecht über die Ergebnisse, die man in Polen erzielt hatte. An dieser Stelle ist es nämlich höchste Zeit zu verraten, daß wir von Anfang an an der Vorbereitung dieses Experiments mit beteiligt waren. Viele Details wurden mit uns besprochen, und so wurde die Basis für einen Erfolg sorgfältig vorbereitet.

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Übertragung der Information

Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen verläuft ein solcher telepathischer Informationsaustausch nicht allein auf der materiellen Ebene. Der Übertragungsweg in einem solchen Experiment verläuft danach auf folgende Weise:

Graphik-1Abb. 3: Zwei Menschen, holistisch dargestellt (Körper, Seele, Geist)

Graphik-2Abb. 4: Informationskette bei telepathischer Übertragung

Die eigentliche Übertragung findet im Hyperraum in Nullzeit statt (Hyperkommunikation). Der Sender leitet die Information, die er über seine Sinnesorgane aufgenommen hat, von seinem MS-Level an seinen feinstofflichen EI-Level weiter. Auf der EI-Ebene ist die Information allgegenwärtig und braucht daher nicht weiter transportiert zu werden. Jede Bewußtseinsform, also auch jeder Mensch, kann mit seinem eigenen EI-Level unmittelbar darauf zugreifen. Insbesondere kann es auf dieser Ebene keine gegenseitige Abgrenzung, also auch keine „Firewall“, geben. Der Empfänger erhält die Information also zuerst auf seinem EI-Level, von wo sie an seinen MS-Level, also in den Bereich seines Körpers, weitergeleitet wird.

Jeder Zugang zu unkonventionellen Informationen, egal ob Klartraum, veränderter Bewußtseinszustand, Telepathie, Astralreise, Remote Viewing, wäre ohne Hyperkommunikation nicht denkbar. Die Qualität dieser Informationen hängt hauptsächlich von unseren DNA-Antennen ab. 

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Synthetische Telepathie

Früher oder später war es klar, daß bestimmte Kreise in diese Prozesse eingreifen würden. Telepathie – eine direkte und unhörbare Kommunikation zwischen Menschen – war natürlich im Hinblick auf mögliche Nutzeffekte für Militär und Geheimdienste ein „Need to know“. Schon seit Jahrzehnten fanden geheime Forschungen über Telepathie und außersinnliche Wahrnehmung im Allgemeinen statt.

Das neueste Schlagwort heißt „synthetische Telepathie. Im Bereich der Hyperraumtechnologie macht das Militär gerade erst die er­sten Schritte (z. B. in der Antigravitationsforschung). Glücklicherweise scheint man in anderen Bereichen bei der technischen Nutzung des Hyperraums noch nicht so weit zu sein. Daher wird synthetische Telepathie auf der bekannten Ebene elektromagnetischer Frequenzen entwickelt.

Im Sommer 2008 erhielt eine Forschergruppe an der Universität of California in Irvine unter der Leitung von Michael D’Zmura, dem Chef des Instituts für kognitive Wissenschaften, Forschungsgelder in Höhe von vier Millionen Dollar von der Armee. Ziel des Projekts ist es, technische Möglichkeiten zur Verbesserung der telepathischen Kommunikation zu erproben.

Das Prinzip basiert auf einer Kopplung zwischen Mensch und Computer. Dieses Gehirn-Computer-Interface soll eine nicht invasive Technologie enthalten, die also keine Implantate erfordert und nach Art eines Elektroenzephalographen Gehirnwellenmuster eines Menschen erfaßt. Eine computergestützte Sprach- oder Bilderkennungssoftware soll die Gehirnwellen dann interpretieren und diese Informationen mit Hilfe gerichteter elektromagnetischer Strahlung direkt ins Gehirn anderer Menschen übertragen können. Die Empfänger bekommen die Informationen also direkt als Bilder oder innere Stimmen in den Kopf projiziert. Wie man sieht, betritt man hier bereits den Bereich Mind Control.

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Abb. 5: Für synthetische Telepathie braucht man eine Software, die menschliche Gehirnwellenmuster interpretiert und in Sprache verwandelt.

Auf diese Weise könnte ein militärischer Kommandeur seine Befehle für den Feind unhörbar direkt in die Gehirne seiner Soldaten übertragen lassen. Auch andere für Militär und Geheimdienst verlockende Anwendungen sind denkbar.

Seit Jahren haben die Leistungsfähigkeit unserer Computer und das wissenschaftliche Verständnis neuronaler Prozesse im Gehirn bedeutende Fortschritte gemacht. So gibt es bereits umfangreiche Erkenntnisse über die Struktur sogenannter neuraler Fingerabdrücke, also Gehirnwellenmuster, die z. B. entstehen, wenn ein Mensch Selbstgespräche führt. Ziel des neuen Projekts ist es, eine Software zu entwickeln, die diese Gehirnwellenmuster wieder in Sprache zurückverwandelt.

Dieser erste Teil des Projekts stellt die größte und im Grunde einzige Herausforderung dar. Für den zweiten Teil – die Übertragung von Sprachinformationen direkt ins menschliche Gehirn, unter Umgehung der normalen Wahrnehmung durch die Ohren – existieren technische Lösungen seit langem und sind als Patente verfügbar.

Wie so etwas möglich ist, ist nicht schwer zu verstehen. Wir denken zwar immer, daß wir mit den Ohren hören, das ist aber so nicht ganz korrekt. In Wahrheit hören wir mit dem Gehirn.

Wenn ein akustischer Reiz, also eine Schallwelle, auf das Trommelfell in unserem Ohr trifft, versetzt er dieses in Schwingung. Diese noch rein mechanischen Schwingungen werden dann im Innenohr in elektromagnetische Impulse übersetzt, die über den Hörnerv ans Hörzentrum im Temporallappen des Großhirns weitergeleitet werden.

Erst dort entsteht der bewußte Höreindruck, den wir wahrnehmen können. Das läßt sich beweisen, denn wenn man bei einem Menschen diese Gehirnregion mit einem passenden elektromagnetischen Impuls stimuliert, glaubt dieser tatsächlich, ein Geräusch zu hören.

Robert G. Malech aus New York erhielt 1976 ein Patent für einen „Apparat und Methode zur Überwachung und Veränderung von Gehirnwellen aus der Ferne“. In der Patentbeschreibung heißt es, das Gerät sei in der Lage, ohne direkte Verbindung zu einem Menschen aus der Entfernung seine Gehirnwellen zu registrieren, sie zu modulieren und diese modulierten Wellen in sein Gehirn zurückzustrahlen, wodurch seine Gehirn­wellenstruktur verändert wird. Die nüchterne Sprache der Technik verschleiert ein wenig, wozu diese Technologie in der Lage ist. Gehirnwellen lösen schließlich im Gehirn bestimmte Reaktionen bzw. Wahrnehmungen aus. Dies können Schmerzreaktionen, aber z. B. auch Höreindrücke sein, je nachdem, welche Art von Information man der zurückgestrahlten Welle aufmoduliert hat. Dadurch, daß man als Trägerwelle eine Original-Gehirnwelle des Menschen benutzt, kann man sogar eine optimale Resonanz herstellen. Höreindrücke, die auf diese Weise in seinem Gehirn erzeugt werden, wären daher für andere anwesende Personen nicht wahrnehmbar. Das kann im Zusammenhang mit der Thematik Mind Control schon eine ganze Menge erklären.

Es gibt mittlerweile noch haufenweise weitere Technologien, die auf ganz ähnlichen Grundlagen basieren. Philip L. Stocklin erhielt z. B. 1989 ein Patent auf ein Hörgerät, bei dem die Hörinformationen mittels einer Trägerwelle im Mikrowellenbereich direkt ins Hörzen­trum transportiert werden. Das Silent Subliminal Presentation System der Firma Silent Sounds Inc. kann mit Hilfe modulierter Frequenzsignale

synthetische Emotionen im Gehirn eines Menschen entstehen lassen.

Die Trägerfrequenz liegt hier bei 14,5 Kilohertz, einer Frequenz, 

die auch schon bei Mind-Control-Massen­versuchen wie dem Berliner „Glückssignal“ erprobt wurde, das vor einigen Jahren in der Silvesternacht über einen Berliner Rundfunksender in der ganzen Stadt ausgestrahlt wurde. (*)

Halten wir fest: Geräte zur drahtlosen Erzeugung von Stimmen und anderen Höreindrücken sowie künstlichen Emotionen im Kopf eines Menschen gibt es schon längst. Die Interpretation von Gehirnwellen ist in begrenztem Rahmen bereits möglich, und die Entwick­lung einer funktionierenden Technologie für synthetische Telepathie ist nur noch eine Frage der Zeit.

Aaron_Cohen 2Abb. 6: Eine junge Frau liegt als Testperson in einem MEG Brain Scanner (Magnetoenzephalograph). Wissenschaftler messen die elektromagnetischen Signale, die ihr Gehirn als Reaktion auf bestimmte auditive und visuelle Sinnesreize aussendet. (Bild: Aaron Cohen)

Um die Technologie einzusetzen, ist es geplant, in die Stahlhelme von Soldaten im Kriegseinsatz Sensoren einzubauen, die ihre Gehirnwellen abgreifen bzw. empfangene Signale wieder an das Gehirn weiterleiten können. Auf diese Weise wird es in den Schützengräben künftiger Kriege sehr still werden. Die Kommunikation wird rein telepathisch ablaufen, unterstützt durch drahtlose elektromagnetische Signale.

„Das Schlachtfeld der Zukunft wird das menschliche Gehirn sein“.

Zu dieser Schlußfolgerung kam die Defense Intelligence Agency, das militärische Pendant zur CIA, auf der Basis einer Studie, mit der sie führende Wissenschaftler beauftragt hatte. Zu den wichtigsten Zukunftsvisionen der Militärs gehören heute weniger Bomben oder Raketen, sondern vielmehr neuartige bewußtseinsverändernde Drogen, Scanner, die den mentalen Zustand eines Menschen analysieren können, Sinnesverstärker für besseres Hören und Sehen usw. Auf dem Schlachtfeld wird möglicherweise gar nicht mehr geschossen werden, sondern man wird „pharma­ko­logische Landminen“ ausstreuen, mit denen der Gegner nur verteidigungsunfähig gemacht wird. Militär- und Geheimdienstforscher lenken jetzt also das Schwergewicht ihrer Bemühungen auf die Gehirn- und Bewußt­seinsforschung, wobei außer­sinnliche Wahrnehmungsformen wie die Telepathie eine herausragende Rolle spielen.

Lange Zeit war der menschliche Geist aus der wissenschaftlichen Forschung ausge­klammert worden, da man keine passende Terminologie dafür hatte. Das hat sich inzwischen geändert. Der Geist kam zurück. Neben Raum, Zeit, Materie und Energie gilt er plötzlich als ein weiteres Grundelement der Welt.

(…)

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/telepathie/telepathie.htm

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Berliner Radiosender strahlte eine Frequenzdroge aus

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

Ein gefährlicher Präzedenzfall mitten in Deutschland. In Berlin wurde in der Silvesternacht 2001 eine größtenteils ahnungslose Bevölkerung über den Rundfunk einer Frequenzdroge ausgesetzt. Der verantwortliche Radiosender äußert sich zu dem Vorfall höchst widersprüchlich.

Die Chronologie der Ereignisse

31. Dezember 2001, 18.00 Uhr, Berlin.

Zu diesem Zeitpunkt beginnt der private Berliner Radiosender 94,3 r.s.2, seinem Musikprogramm ein unhörbares Frequenzssignal zu unterlegen, und zwar sogenannte „Glücksfrequenzen“.

Tausende Berliner, die sich auf ihren Gang zur Silvesterparty vorbereiten, lassen dabei wie üblich im Hintergrund das Radio laufen. Nach wie vor bevorzugen viele von ihnen „ihren“ altgewohnten RIAS. Auch viele Brandenburger verfolgen das Programm an ihren Rundfunkempfängern. Die meisten wissen nicht, warum sie sich plötzlich mehr und mehr glücklich fühlen.

Dieser Tag markiert den Beginn einer neuen Ära. Zum ersten Mal ist technische Bewusstseinskontrolle öffentlich geworden.

Massenbestrahlung

Abb. 1: Die Silvesterparty am Brandenburger Tor

 

31. Dezember 2001, 20.00 Uhr, Berlin.

Auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor sammeln sich langsam Hunderttausende von Menschen zur großen Silvesterparty. Die Live-Bands machen gerade eine Pause, und so ertönt auch hier über den ganzen Platz lautstark das Programm von r.s.2. Wer gut informiert ist, konnte schon rechtzeitig wissen, was hier eigentlich ausgestrahlt wird, denn schon einen Tag zuvor hatte r.s.2 eine Pressemeldung veröffentlicht:

„Der private Berliner Radiosender 94,3 r.s.2 wird an Silvester ein Glückssignal über das Radioprogramm auf allen Berliner – und Brandenburger UKW-Frequenzen von 18.00 – 2.00 Uhr ausstrahlen.

Wir werden im Programm jeweils nach dem Verkehrsblock eine Glückssignal-Pause von ca. 3 sec haben. Mit sehr empfindlichen Boxen ist es dann sogar hörbar,‘ sagt 94,3 r.s.2 Programmdirektor Stephan Hampe.

Dieses Glückssignal setzt sich aus einer bestimmten Kombination von Hochfrequenztönen zusammen. Amerikanische Wissenschaftler haben in Langzeituntersuchungen festgestellt, dass derartige Hochfrequenztöne beim Menschen Glücksgefühle erzeugen können. Denn motiviert durch die Töne setzt der Körper Endorphine (Glückshormone) frei. Diesen Umstand macht sich der private Berliner Radiosender 94,3 r.s.2 zu Nutze.“

Aber wer liest schon einen Tag vor Silvester Pressemitteilungen…. Schlagzeilen in der Berliner Presse machte diese Meldung jedenfalls nicht! Zu dieser Zeit ist aber die Ausstrahlung der Frequenzdroge „Happy Holiday“ schon in vollem Gange.

 31. Dezember 2001, 22.00 Uhr, Berlin.

Pariser Platz. Die Stimmung wird immer besser. Eigentlich ist das ja zu Silvester nicht ungewöhnlich. Von der unhörbaren Frequenzdroge ahnt kaum jemand etwas. Auch die Zuhörer zu Hause, die dort allein oder im Freundeskreis feiern, werden mitberieselt. Inzwischen ist die „Diskothek 94,3 r.s.2“ auch noch an anderen Plätzen der Stadt regelmäßig zu hören: auf der Bühne an der Straße des 17. Juni, Unter den Linden nahe der Schadowstraße und der Wilhelmstraße, an der Entlastungsstraße im Tiergarten, am Großen Stern rund um die Siegessäule. Auch die Fernsehzuschauer, die die Live-Übertragung des SFB von der Party am Brandenburger Tor am Bildschirm verfolgen, sind inzwischen dabei und werden mit der Silvester-Frequenzdroge bestrahlt. Überall fühlen die Leute sich ausgelassen und glücklich. Die Berliner Presse schweigt dazu. Hätte der Veranstalter stattdessen in die Silvestergetränke Ecstasy gemixt – ein Aufschrei der Empörung hätte die Stadt erschüttert. Aber wen interessieren schon ein paar Frequenzen, die man weder sehen noch hören noch riechen kann. Aber fühlen kann man sie …. Egal, Hauptsache, wir amüsieren uns. Wem fällt es schon auf, wenn die Leute zu Silvester ein wenig ausgelassener sind als sonst?

 

1.Januar 2002, 0.05 Uhr, Berlin.

Pariser Platz. Mehr als eine Million Menschen sind am Brandenburger Tor versammelt und haben mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr angestoßen. Das Feuerwerk ist in vollem Gange, und fast unbemerkt hat Finanzminister Hans Eichel gleich nebenan in der Dresdner Bank seine ersten Euro-Scheine abgeholt. Die Stimmung ist toll. Gleichzeitig wobbelt die Glücksfrequenz von r.s.2 unablässig rauf und runter. Nur hören kann man sie nicht, und wer hat bei der Silvesterparty schon ein Messgerät dabei?

r.s.2-Programmdirektor Stephan Hampe in seiner Presseerklärung: „Wir wollen, dass alle Berliner und Brandenburger in diesem Jahr ein glückliches Silvester erleben werden und sehen dieses Glückssignal als unseren Beitrag für einen guten Start mit Hoffnung auf ein besseres 2002. Deshalb laden wir jeden ein, nach Berlin zu kommen und mit uns zusammen das glücklichste Silvester in Deutschland zu begehen“.

Wir hören alle r.s.2 und sollen uns dabei glücklich fühlen. Und wie lange wird das anhalten, und was sind die Nebenwirkungen? Keine Ahnung.

 

Szenenwechsel oder „Der Tag danach“

Im neuen Jahr war es nicht mehr so einfach, an detaillierte Informationen zu dem Vorfall bei r.s.2 heranzukommen. Programmdirektor Stephan Hampe hat uns zwar bestätigt, dass er die ganze Sache „angezettelt“ hat, bezüglich weiterer Informationen verwies er uns jedoch an seinen Pressesprecher Michael Weiland, damit dieser uns dann mitteilte, dass nichts mehr mitzuteilen ist.

Sendestudio BerlinAbb. 2: Das r.s.2-Sendestudio in der Voltastraße in Berlin-Wedding

Fairerweise wollten wir dem Sender die Gelegenheit geben, sich zu der Sache zu äußern. Tagelang versuchten wir vergeblich, telefonisch oder per E-Mail Stellungnahmen zu erhalten. Nur mit großer Beharrlichkeit und ständigem Nachhaken gelang es uns schließlich, an Bruchteile der Informationen zu gelangen, die zwar zu der Sache selbst kaum etwas aussagen, aber dennoch sehr aufschlussreich sind.

 

Natürlich wollten wir genauer wissen, wer diese „amerikanischen Wissenschaftler“ waren und wo die Ergebnisse ihrer „Langzeituntersuchungen“ publiziert sind. Hierzu r.s.2-Pressesprecher Weiland:

–          Wir haben das mitbekommen aus den USA, aus einer Studie, die noch nicht veröffentlicht war, und wir haben das einfach mal ausprobiert.

–          Wissen Sie, wer die Untersuchung in den USA gemacht hat?

–          Nein, weiß ich nicht.

–          Wer weiß das denn dann?

–          Das sind eigentlich Interna, die unserem Haus zugänglich waren über unsere amerikanischen Berater, die an diese Studie, die noch nicht veröffentlicht war, herangekommen sind.

–          Ist das also geheim?

–          Es ist noch nicht veröffentlicht, aber wir haben es einfach mal ausprobiert.

–          Ist r.s.2 immer noch mit den Amerikanern in Verbindung, so wie früher der RIAS?

–          Nein, das hat damit nichts zu tun. Das ist eine amerikanische Beratergesellschaft, die unser Haus berät.

–          Die haben Zugang zu dieser Studie?

–          Genau.

–          Kann man Kontakt zu dieser Beratungsfirma aufnehmen?

–          Eher nicht. Das sind interne Geschichten, die auch nicht für die breite Öffentlichkeit gedacht sind.

–          Aber das Signal ist ja an die breite Öffentlichkeit ausgestrahlt worden.

–          Haargenau.

–          Insofern ist es ja auch von öffentlichem Interesse. Durch diese Frequenzen werden Endorphine ausgeschüttet?

–          Das war es, was uns da vermittelt worden ist. Es regt die Endorphinproduktion an.

–          Also die gleichen Glückshormone, die auch z. B. bei Marathonläufern freigesetzt werden.

–          Ich bin kein Arzt, aber wenn Sie das sagen, wird das wohl so sein.

–          Wissen Sie genaueres über Langzeitwirkungen?

–          Nein. Wir haben diese These übernommen, haben sie publiziert in dieser Form und das technisch umgesetzt.

–          Sie wissen keinen, der uns genauere Details über diese Studie geben könnte?

–          Es war eine Geschichte, die uns von unseren amerikanischen Beratern angetragen worden ist, die halt dort das mitbekommen haben, was dort gemacht wurde, eine derartige Studie, und das haben wir dann einfach mal probiert.

–          Wissen Sie, ob das in Amerika auch schon ausprobiert worden ist?

–          Nein, weiß ich nicht.

Millionen von Menschen werden also – größtenteils ahnungslos – mit einer „Happy-Holiday“-Frequenz bestrahlt, die in ihren Gehirnen chemische Reaktionen auslöste, aber die Hintergründe dieses Vorganges sind nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt. Hierauf erübrigt sich wohl jeder Kommentar.

Früher nannte man so etwas eine „Verschwörungstheorie“. Heute ist aus der Theorie die Praxis geworden.

 

Der Programmdirektor nimmt Stellung

In dieser Situation wandte sich Grazyna Fosar persönlich an den Programmdirektor Stephan Hampe. Dieser Kontakt erwies sich als durchaus fruchtbar. Herr Hampe reagierte freundlich und bereitwillig, Informationen herauszugeben, sofern sie ihm zur Verfügung standen.

Er erklärte, dass die ganze Sache als Silvestergag gedacht war. Im Vorfeld des Ausstrahlungstermins hatte er zwei Psychologieprofessoren befragt, die aber beide die besagte amerikanische Studie nicht kannten. Gleichzeitig verstiegen sie sich zu der kühnen Behauptung, eine mögliche Wirkung der Frequenzen auf das Gehirn könne „höchstens ein Placebo-Effekt“ sein. Dass die beiden Wissenschaftler Forschungsergebnisse, die ihnen vollkommen unbekannt waren, derart abtaten, war umso erstaunlicher, als Herr Hampe anmerkte, dass beide über die möglichen Wirkungen elektromagnetischer Niedrigfrequenzen (ELF-Frequenzen) auf das Gehirn wussten.

Nachdem wir Herrn Hampe einige Fakten zum Thema Bewusstseinsmanipulation durch Frequenzen mitgeteilt hatten (so z.B. auch den Beschluss des Europaparlaments zu HAARP, s. unseren Artikel Codename „Teddybär“ und Brummsignale), wurde er erkennbar nachdenklich und räumte ein, die Sache selbst nicht ernst genug genommen zu haben.

Er versprach, uns die genauen Parameter des „Glückssignals“ mitzuteilen, was er auch schriftlich tat, ohne allerdings die Modulationsfrequenz des Wobbelsignals zu nennen. Auf Grazynas Bitte, über die amerikanische Beratungsfirma vielleicht an genauere Informationen über die Studie zu gelangen, erklärte er sich auch dazu bereit. Später teilte er uns jedoch mit, dass er nichts weiter in Erfahrung bringen konnte. Offenbar hatte die Bereitschaft der Amerikaner zur „Beratung“ schlagartig nachgelassen, nachdem Stephan Hampe ihnen die ihm nun bekannten Fakten vorgetragen hatte.

 

Ein Signal verschwindet

Parallel hierzu hatte sich Franz Bludorf Herrn Altmann „vorgenommen“, seines Zeichens Leiter der Technik bei r.s.2. In einem ersten Telefonat erfuhr er von ihm bereits einige technische Details des ausgestrahlten Glückssignals. Hier ein Gesprächsausschnitt:

–          Welche Frequenz wurde am Silvesterabend ausgestrahlt?

–          Sie lag zwischen 13,5 und 14,5 kHz. … Wir haben es technisch realisiert, einen Ton unter die Modulation gelegt, unter die Musik.

–          Es war keine reine Sinuswelle?

–          Eine Wobbelfrequenz, die immer hoch und runter ging.

–          Die zwischen 13,5 und 14,5 kHz schwankt. Wie war der Rhythmus, die Modulationsfrequenz?

–          Weiß ich nicht genau, ich muss es nachsehen. Ich rufe zurück.

Die letzte Äußerung hört sich so an, als würde er nur einmal kurz zu einem Aktenordner gehen und nach ein paar Minuten zurückrufen. In Wahrheit erfolgte sein Rückruf etwa zwei Wochen später, nachdem wir von Herrn Hampe erfahren hatten, dass von den Amerikanern nichts mehr herauszubekommen war.

Bei diesem zweiten Gespräch korrigierte Herr Altmann plötzlich seine ersten Aussagen. Mit dem Wobbelsignal habe er sich geirrt, es sei eine reine Sinusfrequenz von 14,5 kHz ausgestrahlt worden. Die Vorgabe der Amerikaner sei es lediglich gewesen, „etwas im Bereich von 13,5 bis 14,5 kHz“ auszustrahlen, und man habe sich aus Gründen der Einfachheit zu der Sinusfrequenz entschieden. Gleichlautend nunmehr auch die Äußerungen von Stephan Hampe, im klaren Widerspruch zu den Aussagen, die auch er uns gegenüber zwei Wochen zuvor schriftlich gemacht hatte.

Man konnte regelrecht mitverfolgen, wie die Aussagen von Minute zu Minute immer unpräziser und schwammiger wurden. Zudem sind sie aus mehreren Gründen unglaubwürdig:

  1. Da es in der Natur keine reinen Sinusfrequenzen gibt, ist es unklar, ob das Gehirn auf eine solche Frequenz überhaupt reagieren würde. Die uns bekannten Untersuchungen zum Elektrosmog zeigten in den meisten Fällen, dass die Modulation entscheidend war.
  2. Mit der heutigen Digital- und Computertechnik ist es keineswegs komplizierter, ein Wobbelsignal zu erzeugen als einen Sinuston. Beides benötigt auf dem heutigen Stand der Softwaretechnik so um die drei Mausklicks!
  3. Noch im Dezember wurde in der Presseerklärung von r.s.2 vollmundig behauptet: „Dieses Glückssignal setzt sich aus einer bestimmten Kombination von Hochfrequenztönen zusammen.“

Alle diese seltsamen Sinnesänderungen traten schlagartig nach dem erneuten Kontakt von r.s.2 zu seinen amerikanischen Beratern auf. Plötzlich soll es kein Wobbelsignal mehr gegeben haben – zumindest ist jetzt gründlich Unklarheit darüber geschaffen worden, was sie überhaupt zu Silvester ausgestrahlt haben. Hatte sich der Sender tatsächlich nicht an die amerikanischen Vorgaben gehalten (wovon bis zum 9. Januar noch keine Rede war), oder soll nur niemand Gelegenheit bekommen, das Originalsignal nachzuvollziehen und möglicherweise auf Risiken und Nebenwirkungen zu untersuchen?

 

… denn sie wissen nicht, was sie tun

Alle Aussagen von r.s.2-Mitarbeitern, die mit uns gesprochen haben, weisen darauf hin, dass keiner von ihnen auch nur ansatzweise über die Wirkungsweise der Frequenzdroge informiert war. Keiner hat laut Aussage des Senders die Studie gelesen (die ja nur diesen ominösen „amerikanischen Beratern“ vorlag), und keiner konnte uns Angaben über mögliche Wirkungen und Nebenwirkungen machen. Keiner machte auch aus seinem Unwissen über die wissenschaftlichen Fakten ein Hehl.

Sie haben davon gehört und es ganz einfach mal ausprobiert.

Wechselwirkungen menschlicher Körperfunktionen mit elektromagnetischen Frequenzen sind in der modernen Wissenschaft inzwischen unumstritten. Wie die moderne Theorie der Wellengenetik beweist, kann dadurch sogar die Erbsubstanz beeinflusst werden (vgl. hierzu unser Buch „Vernetzte Intelligenz“).

Endorphine sind körpereigene hormonähnliche Substanzen, die chemisch dem Morphium eng verwandt sind. Wörtlich bedeutet das Kunstwort „Endorphin“ so etwas wie „inneres (körpereigenes) Morphium“. Genau wie das bekannte Betäubungsmittel dienen Endorphine der Schmerzdämpfung bei gleichzeitiger Erzeugung eines Glücksgefühls, und genau wie Morphium können sie natürlich süchtig machen. Bekannt ist dies vor allem von Hochleistungssportlern, zum Beispiel bei Marathonläufern. Während des Laufes kommt meist ein Moment, in dem es im Gehirn des Sportlers zur vermehrten Ausschüttung von Endorphinen kommt. Der Sportler fühlt dann die Schmerzen und die Anstrengung nicht mehr, und gleichzeitig stellt sich ein Hochgefühl ein. Sportmedizinern ist in diesem Zusammenhang seit langem bekannt, dass dieser Effekt viele Sportler dazu verleitet, sich über Gebühr zu verausgaben, um diesen Zustand zu erreichen, und dass dabei durchaus auch suchtähnliche Symptome auftreten können, auch bei Menschen, die niemals Drogen genommen haben. Wie gesagt: hätte man statt dessen den Teilnehmern der Silvesterparty eine Dosis Morphium in den Sekt gemischt – ein Schrei der Entrüstung wäre durch die Bevölkerung gegangen. Aber wen interessieren schon ein paar Frequenzen…

 

Beim ersten Mal tut’s (noch) nicht weh…

Noch ein weiterer Gesichtspunkt darf nicht außer acht gelassen werden. Natürlich: die Teilnehmer einer Silvesterfeier, die ohnehin in Partylaune sind, mit Hilfe einer Frequenz noch ein wenig glücklicher zu machen, das klingt auf den ersten Blick harmlos. Wir wollen hier klarstellen, dass wir keineswegs r.s.2 hinsichtlich der Sendung von Silvester 2001 irgendwelche böswilligen Absichten unterstellen. Vermutlich ist auch keinem r.s.2-Hörer ein ernsthafter Schaden zugefügt worden. Doch in Wahrheit ist dieser Vorgang ein Tabubruch, ein Punkt ohne Wiederkehr.

Am 31.12.2001 wurde ein Präzedenzfall geschaffen, und das ist das Entscheidende an der ganzen Sache. Eine Hemmschwelle wurde erstmals öffentlich überschritten, was die Bewusstseinsmanipulation der Bevölkerung angeht. Was einmal gemacht wurde, wird in der Zukunft um so leichter wieder gemacht. Genau so war es auch in anderen Bereichen der Wissenschaft. Auch die erste Kernspaltung durch Otto Hahn in dessen Physiklabor war im Grunde ein Ereignis, das niemandem schadete. Doch es bereitete den Weg zur Atombombe. Ähnliches gilt für das erste Klonen des Schafes Dolly. So kann man sich fragen: Wer hat eigentlich das Recht, darüber zu entscheiden, in welcher Stimmung die Bevölkerung sein soll? Selbst wenn es um Glückssignale, also um positive Emotionen geht? Was wäre, wenn in Zukunft ein Wahlwerbespot einer politischen Partei mit einem solchen Signal unterlegt würde? Oder die Ankündigung eines unpopulären Gesetzes durch einen Minister? Es gibt mehr beunruhigende Szenarien, als sich unsere Phantasie ausmalen kann.

Eine Welt, in der der Staat oder die Massenmedien für eine gleichbleibend wohlige Stimmung in der Bevölkerung sorgen? All das war lange Zeit nur Science Fiction, erdacht von phantasievollen Autoren. Seit dem 31. Dezember 2001 ist es Realität. Wer kann uns übrigens garantieren, dass die ganze Sache nur mit „Glückshormonen“ funktioniert? Es ist bereits seit Jahren bekannt, dass amerikanische Wissenschaftler zu Forschungszwecken auch Gehirnwellenmuster von Depressionskranken in großem Stil analysiert haben, um diese mit Hilfe einer Frequenzmodulation künstlich nachzuahmen (s. hierzu auch unser Interview mit Dr. Nicholas Begich in unserem Buch „Zaubergesang“) Wir wollen r.s.2 auf keinen Fall unterstellen, dass sie planen, uns in Zukunft auch mit negativen Frequenzen zu bestrahlen, oder dass sie sonst irgendwelche üblen Absichten hätten. Aber um die berechtigten Zweifel zu zerstreuen, müsste der Sender jetzt seine Quellen offen legen, d.h. die Studie öffentlich zugänglich machen sowie die Widersprüche bzgl. der genauen technischen Details der Ausstrahlung aufklären, also die exakten Grundfrequenzen und eventuellen Modulationsfrequenzen des Signals nennen, damit unabhängige wissenschaftliche Analysen erfolgen können.

Beispiele:

WobbelsingnalAbb. 3: Wellenbild eines Wobbelsignals zwischen 13,5 und 14,5 kHz

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Spektraldarstellung WobbelsignalAbb. 4: Das gleiche Signal, diesmal in Spektraldarstellung

.Fourier-Analyse

Abb. 5: Die Fourier-Analyse zeigt, dass das Signal zwischen 13,5 und 14,5 kHz pendelt

Natürlich haben Personen und Institutionen das Recht, interne Vorgänge und Studien vertraulich zu behandeln. Wenn aber dann weite Bevölkerungskreise mit den Resultaten konfrontiert werden, hat die Öffentlichkeit auch ein Recht auf umfassende Information. Nur „glücklich“ zu sein, reicht bei weitem nicht aus.

Achtung: Wichtige Ergänzung!

  1. Wir distanzieren uns bereits jetzt ausdrücklich von allen angeblichen „r.s.2-Mitschnitten“, die möglicherweise jetzt oder in Zukunft verbreitet werden. Da die Angaben von r.s.2 über die genauen Parameter widersprüchlich sind, ist eine Überprüfung angeblicher „Happy-Holiday-Signale“ auf Echtheit nicht möglich. Die heutige Technik erlaubt es, mit einfachsten Mitteln solche Frequenzen zu erzeugen und einem Musikstück zu unterlegen.
  2. Die in unserem Artikel veröffentlichten Graphiken 3-5 stellen keine Abbildungen des Original-Happy-Holiday-Signals dar (dieses ist aufgrund des momentanen Kenntnisstandes nicht originalgetreu rekonstruierbar), sondern dienen nur der prinzipiellen Veranschaulichung.
  3. Wir warnen ausdrücklich und eindringlich vor Experimenten mit selbsthergestellten oder über das Web verbreiteten Frequenzsignalen. Solange die amerikanische Studie nicht veröffentlicht ist, gibt es keinerlei Erkenntnisse über die wahren Wirkungen und Nebenwirkungen derartiger Signale. Durch Einwirkung elektromagnetischer Frequenzen kann es nach heutiger wissenschaftlicher Erkenntnis zu langanhaltenden Veränderungen im Bereich der Gehirnströme (EEG) kommen.

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/archiv/rs2/impuls_happy_holiday.htm

Gruß an das geschützte Hirn

TA KI

Geheimprojekte zur Weltraumverteidigung


antigravitation1antigravitation2antigravitation3antigravitation4antigravitation5antigravitation6antigravitation7antigravitation8Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/status/status.pdf

Zitat aus dem Text:

„Hexagonale Wabenstrukturen haben eine Antigravitationswirkung.“
Gruß an Egon Tech – und das BABSI!!..babs-i_2dTA KI

Erstes Leben mit „Alien“-DNA


 

DNA Doppelhelix

Die DNA aller Organismen besteht seit Milliarden von Jahren lediglich aus vier Bausteinen: aus den Basen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin. Jetzt ist es Forschern erstmals gelungen, zwei neue, künstliche Bausteine in das Genom einer lebenden Zelle zu integrieren. Sie haben damit in den biochemischen Bauplan des Lebens eingegriffen und einen Organismus mit einem künstlichen genetischen Code geschaffen – die Wissenschaftler sprechen von einer „Alien“-DNA.

„Was wir jetzt haben, ist eine lebende Zelle, die ein Vielfaches an genetischen Informationen enthält“, erklärt Floyd Romesberg, Biochemiker am Scripps Research Institute in La Jolla, Kalifornien im Magazin „Nature“. Vielleicht können auf diese Art Mikroben entwickelt werden, die völlig neue Proteine erzeugen. Mediziner erhoffen sich bislang unbekannte Medikamente und Impfstoffe.

Leben basiert auf einfacher Basenfolge

Trotz der ungeheuren Vielfalt des Lebens auf der Erde, basieren alle Organismen – vom primitiven Bakterium bis zum Menschen – auf dem gleichen genetischen Code: Jeder einzelne Strang der DNA-Doppelhelix besteht aus einer Kette von Zuckermolekülen, an die vier unterschiedliche Basen angelagert sind. Es handelt sich dabei um Adenin, Thymin, Cytosin und Guanin. Eine chemische Verbindung ist nur zwischen Adenin (A) und Thymin (T), sowie zwischen Cytosin (C) und Guanin (G) möglich.

Der genetische Code wird also von den vier Basenpaaren A-T, T-A sowie C-G, G-C gebildet. Die Reihenfolge der Paare legt dann fest, welche Proteine produziert werden – und bestimmt so den Aufbau und die Funktion der Zellen.

Vervielfachung der möglichen Baupläne

Nach 15 Jahren Forschungsarbeit ist es nun gelungen, zwei weitere Basen in einen DNA-Strang einzubauen. In die Helix des Bakteriums Escherichia coli haben die Wissenschaftler die Basen X und Y eingesetzt. Der Organismus akzeptierte den neuen genetischen Code und reproduzierte ihn. Statt vier „genetischen Buchstaben“ verfügt diese DNA nun über sechs „Buchstaben“.

„Wenn man in einer Sprache eine bestimmte Anzahl von Buchstaben hat und fügt plötzlich weitere Buchstaben hinzu, kann man damit neue Wörter kreieren und neue Inhalte weitergeben“, sagt Romesberg. „Wenn Sie ein Buch schreiben und nur vier Buchstaben haben, werden Sie nicht in der Lage sein, viele interessante Geschichten zu erzählen. Wenn Sie mehr Buchstaben zur Auswahl haben, können Sie neue Wörter erfinden und deutlich mehr interessante Geschichten erzählen.“

Da die Reihenfolge der Basenpaare den Bauplan für die Zellen liefert, sind plötzlich deutlich mehr Varianten möglich: Konnten aus dem natürlichen genetischen Code mit den vier Basenpaaren bislang etwa 20 Aminosäuren produziert werden, so kann die veränderte DNA mit sechs Basen 172 unterschiedliche Proteine entstehen lassen.

Neue DNA wird vom Organismus akzeptiert

Die große Herausforderung bestand für die Forscher darin, überhaupt Basen zu finden, die von der Zelle einwandfrei akzeptiert wurden. Schließlich sollte der Organismus die Genveränderung nicht nur überleben, sondern auch bei jeder Zellteilung weitergeben. Sie identifizierten schließlich ein Paar von Basen mit der Bezeichnung d5SICS und DNAM, das sich perfekt in die Helix einbauen lässt und wie die natürliche DNA weitervererbt wird.

Mit den Proteinen ließen sich ganz neuartige Arzneien erzeugen, so die Forscher. Kritiker warnen indessen, dass die neuen Lebensformen – sollten sie aus Labors entweichen – unvorhersehbare Konsequenzen für das Leben auf der Erde haben könnten.

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Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/wissen/id_69331322/durchbruch-bei-genforschung-erstes-leben-mit-alien-dna.html

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Gruß an die „Scheiße“ aus den Köpfen der Wissenschaftler

TA KI

Bewertung der speziellen Verfahren des Einsatzes von Radiofrequenzstrahlung


In der Literatur ist die biologische Wirkung von Radiofrequenzstrahlung ausführlich beschrieben. Mit speziellen Techniken ist es möglich eine besonders ausgeprägte Wirkung bei niedriger Sendeleistung hervorzurufen. Diese stärkere Wirkung beruht darauf, daß die verwendeten Radiofrequenzsignale im Zielgebiet einen niederfrequenten Strom hervorrufen. Wenn dieser von außen erzeugte Strom auf die natürlichen Ströme und Spannungen in den Nervenzellen abgestimmt ist hat er eine entsprechende Wirkung. Niederfrequente Ströme kann man einerseits durch Wellenüberlagerung ( Phasenschieber, Unterdrückter Träger ), andererseits durch die Abstrahlung eines gleichgerichteten Hochfrequenzfeldes hervorrufen. Da man mit Hilfe beweglicher Antennen einfach die Phasenlage zwischen zwei abgestrahlten Hochfrequenzsignalen verändern kann, bietet sich diese Methode für Versuche zur biologischen Wirksamkeit von Radiofrequenzstrahlung an.

Ein gleichgerichtetes elektromagnetisches Feld verändert zwar seine Stärke im Takt der Frequenz, hat aber immer die gleiche Richtung, so daß ein Ionenstrom in diese Richtung fließt und so die natürlichen Nervenströme nachgeahmt werden können. Dazu läßt man das gleichgerichtete Hochfrequenzfeld für eine gewisse Zeit, also zum Beispiel für die Länge eines Nervenimpulses einwirken. Daß Hochfrequenzfelder mit einer gleichgerichteten Komponente eine besondere Wirkung haben, ergibt sich bereits aus einer Veröffentlichungen von 1920. So heißt es in Die Diathermie daß Patienten die mit Radiofrequenzstrahlung behandelt wurden über Reizerscheinungen und Muskelzuckungen klagten, wenn der Stromkreis des verwendeten Gerätes durch abgenutzte Elektroden oder schadhafte Kabel schlecht leitende Übergänge besaß. Solche schadhaften elektrisch schlecht leitenden Übergänge können dazu führen, daß der Strom an ihnen leichter in die eine als in die andere Richtung fließt. In diesem Fall findet dann also eine zumindest teilweise Gleichrichtung statt, so daß auch das entstehende Hochfrequenzfeld die sich in ihm befindlichen Ionen und Elektronen mehr in die eine als in die andere Richtung befördert. Dadurch entsteht ein länger anhaltender Strom, der dann auch eine biologische Wirkung haben kann.

Da die in der Funktechnik angewandten Verfahren der Trägerunterdrückung ( Doppelseitenband- und Einseitenbandmodulation ) seit ca. 1920 bekannt und veröffentlicht sind, besteht seit dieser Zeit die Möglichkeit biologische Wirkungen mit ihnen hervorzurufen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß Funkamateure Einseitenbandmodulation und Amplitudenmodulation verwenden dürfen. Sendungen mit Doppelseitenbandmodulation (mit unterdrücktem Träger) sind ihnen aber verboten obwohl sie mit der gleichen abgestrahlten Leistung eine höhere Reichweite ermöglichen. Da Funkamateure auf den ihnen zugeteilten Frequenzen in der Wahl der Übertragungsart im allgemeinen wenigen Beschränkungen unterworfen sind, ist dieses Verbot doch erstaunlich. Noch erstaunlicher ist die Begründung für dieses Verbot, nämlich daß die Doppelseitenbandmodulation gegenüber der Einseitenbandmodulation eine höhere Bandbreite benötigt. Das ist zwar technisch betrachtet richtig, aber die erlaubte Amplitudenmodulation, die ja aus dem Träger und beiden Seitenbändern besteht benötigt die gleiche Bandbreite wie die Doppelseitenbandmodulation (Amplitudenmodulation mit unterdrücktem Träger).

Die Abstrahlung der beiden Seitenbänder oder eines Seitenbandes und des Trägers wird in der Funktechnik bereits seit 1923 verwendet. Sie ermöglicht auch die drahtlose Übertragung von Sprache in der Form von „Stimmen hören“. Bei diesen beiden Verfahren ist es nicht notwendig die Sprache aufwendig aufzubereiten. Man hat bereits vor 80 Jahren einfach aufgebaute Ringmodulatoren verwendet mit deren Hilfe ein Doppelseitenbandsignal erzeugt werden kann, so daß das Einspielen von Stimmen bereits damals möglich war.

Der Einsatz von Strahlenwaffen die mit Wellenüberlagerung arbeiten, lässt sich relativ leicht nachweisen, da hierbei direkt ein Niederfrequenzsignal erzeugt wird das mit gebräuchlichen Geräten zu messen ist und auch mit einfachen Verstärkern hörbar gemacht werden kann, falls seine Frequenz im hörbaren Bereich ( 100-20000 Herz ) liegt. Beim Einsatz von Geräten die mit Wellenüberlagerung arbeiten, würden wohl gelegentlich ungewöhnliche Geräusche oder auch Stimmen aus den verschiedensten Lautsprechern ertönen. Ältere Leser werden sich erinnern daß es vor 20-30 Jahren gelegentlich Berichte über solche Vorkommnisse in den Medien gegeben hat. Oft wurde dann als Erklärung angeboten, daß ein nahegelegener Rundfunksender dafür verantwortlich sei, und daß das Funksignal an irgend welchen schlecht leitenden Übergängen gleichgerichtet und dadurch hörbar würde. Diese Berichte sind inzwischen vollständig aus den Medien verschwunden. Statt dessen häufen sich die Aussagen von Personen, die „Stimmen“ hören.

Für den verdeckten Einsatz als Waffe oder zur Folter dürfte vor allem die Abstrahlung eines gleichgerichteten Hochfrequenzfeldes verwendet werden. Die Wirkung eines solchen gleichgerichteten Hochfrequenzfeldes ist sicher länger bekannt als die Wirkung der beiden anderen Verfahren, denn diese benötigen eine ungedämpfte elektromagnetische Schwingung wie sie ja erst mit der Einführung der Verstärkerröhre um 1900 ermöglicht wurde. Zuvor konnte ausschließlich stark gedämpfte Radiofrequenzstrahlung erzeugt werden. Die Verwendung von Wellenüberlagerung zur Erzielung von biologischer Wirkung von Radiofrequenzstrahlung ist mit gedämpfter Strahlung kaum machbar. Wenn jedoch vom Sender eine schnelle Abfolge solcher gedämpfter Schwingungen gleichgerichtet abgestrahlt wird und der Sender so betrieben wird, daß er im Takt der körpereigenen Ströme ein- und ausgeschaltet wird, werden biologische Wirkungen erzielt.

Ein wichtiger Punkt der für die Bevorzugung der gleichgerichteten Radiofrequenzstrahlung gegenüber den anderen Verfahren spricht liegt darin, daß diese wohl leichter verdeckt eingesetzt werden kann. Da ausschließlich entweder positive oder negative Halbwellen abgestrahlt werden, verhält sich gleichgerichtete Radiofrequenzstrahlung in elektronischen Schaltungen etwas anders als nicht gleichgerichtete. Aus diesem Grund könnte es schwierig sein diese gleichgerichtete Hochfrequenzstrahlung mit den üblichen Geräten zu messen oder mit Rundfunkempfängern oder Scannern zu empfangen. Möglicherweise lassen sich handelsübliche Geräte aber relativ einfach für dieses Einsatzgebiet anpassen wobei dann aber immer noch die aus der Funktechnik bekannten Tarnverfahren wie zum Beispiel der Einsatz der Spreizspektrumtechnik berücksichtigt werden muß.

Diese speziellen Techniken haben natürlich einen viel höheren Wirkungsgrad als die schon seit 60 Jahren bekannte Gleichrichtung von Radiofrequenzstrahlung an der Zellmembran. Denn an der Zellmembran wird die Radiofrequenz nur zu einem sehr geringen Teil gleichgerichtet.

Quelle: http://www.totalitaer.de/

Gruß an die, die die Wahrheit erkennen

TA KI

Die psychozivilisierte Gesellschaft


Im Schatten von Mind Control

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

In der heutigen Zeit, am Anfang des 21. Jahrhunderts, kann man uns Erdlinge auch als „psychozivilisierte Gesellschaft“ bezeichnen. Das bedeutet keineswegs, dass unsere Gesellschaft psychologisch gesund oder etwa besonders zivilisiert wäre. Es heißt vielmehr, dass unsere Gesellschaft von einem Problem überschattet wird, und dieses Problem heißt Mind Control (zu deutsch: Gedankenkontrolle).

In diesem Schattenbereich haben selbst die Schatten noch Schatten.

Mind Control bedeutet:

„eine Welt, in der jeder menschliche Gedanke, jede Emotion, jede Wahrnehmung und jedes Bedürfnis kontrolliert werden können durch elektrische Stimulation des Gehirns.“

(Aussage des Forschungsdirektors der CIA, 1972)

 

Mind Control kann auf zwei unterschiedliche Arten ausgeübt werden: individuell und global.

Individuelle Mind Control bedeutet den gezielten Einsatz von Gedankenkontrolltechnologien gegen einzelne Personen. Global wird es in dem Moment, wenn die Manipulatoren sich eines Mediums bedienen, das sehr viele oder prinzipiell sogar alle Menschen erreichen kann. Hierzu gehören natürlich Radio, Fernsehen, Computer etc., aber auch im einfachsten Fall die Atmosphäre der Erde, die bestimmte elektromagnetische Frequenzen überträgt.

Es gibt in der Welt unserer Matrix auch eine ganze Zahl höchst exotischer Forschungsprogramme, die sich mit Kommunikation und menschlicher Wahrnehmung beschäftigen. Da ist zum Beispiel das Projekt LifeLog, das unter der Federführung des Information Awareness Office, einer Unterabteilung der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) läuft. Es hat sich zum Ziel gesetzt, den gesamten Wahrnehmungsfluss eines Menschen aus der Ferne zu registrieren und zu überwachen. Dies dient nicht nur zur Bewußtseinskontrolle, sondern auch zur Erforschung kognitiver Prozesse im menschlichen Gehirn und zur Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz (mehr dazu in unserem Buch „Fehler in der Matrix“).

Experimente zur Mind Control haben in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur Tausende von Tieren das Leben gekostet, sondern auch einer großen Zahl von Menschen das Leben auf Dauer zur Hölle gemacht, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, und das lebenslang, d. h. so lange die Gepeinigten die Torturen aushalten.

 

Psychochirurgie live

 

Der erste wichtige Begriff, den wir in diesem Zusammenhang kennenlernen müssen, ist die Psychochirurgie.

Der Moskauer Psychologe Prof. Igor Smirnov steht in einem Operationssaal. Auf dem Operationstisch liegt ein Patient in leichter Narkose. Doch kein Chirurg wird seinen Körper heute aufschneiden. Die geplante Operation bezieht sich auf seine Seele. Fachlich nennt man das Verfahren Prozedur am offenen Bewusstsein.

Igor Smirnov

Abb. 1: Prof. Igor Smirnov

 

Neben dem Operationstisch befinden sich ein Elektroenzephalograph und einige andere medizinische Apparaturen zur Überwachung der Körperfunktionen (wie z. B. ein EKG), an die der Patient mit Hilfe einiger Elektroden angeschlossen ist, ferner ein ganz normaler Computer und ein geheimnisvoller Apparat, den Prof. Smirnov als „psychotronischen Generator“ bezeichnet. Dieser Apparat ist das Herzstück der ganzen Anlage und wird im Verlauf der Operation bestimmte, auf den Patienten zugeschnittene Frequenzen aussenden, die der Patient mit Hilfe eines Kopfhörers hören kann.

Der Patient ist nicht bei vollem Bewusstsein, während sein Gehirn diesen Frequenzen ausgesetzt ist. Er wiederholt nur monoton immer wieder ein und das selbe Wort. Mit der Zeit wird seine Sprache immer unartikulierter. Gleichzeitig steigt sein Puls auf 200 Schläge pro Minute.

In diesem Moment löscht der psychotronische Generator einen Teil seiner Lebenserinnerungen für immer aus.

 

Nach dieser computergesteuerten Gehirnwäsche entsteht in seinem Bewusstsein ein gewisses Vakuum, das durch bereits vorbereitete Suggestionsinhalte aufgefüllt wird.

Die ganze Operation dauert nur ein paar Minuten, doch der Patient berichtet hinterher, es sei ihm wie mindestens vier Stunden erschienen.

An diesem Tag ist die ganze Prozedur recht glimpflich abgelaufen, aber in schweren Fällen ist es auch schon einmal zu einem Herzstillstand gekommen. Für solche Ausnahmefälle stehen auch alle notfallmedizinischen Apparate zur Reanimation bereit.

Um eine Bewusstseinsmanipulation mit derart chirurgischer Präzision durchführen zu können, ist natürlich zunächst einmal eine genaue Diagnose nötig. In dieser vorbereitenden Phase werden dem Patienten ebenfalls Signale von dem psychotronischen Generator ins Gehirn gesendet, die aber zunächst nur bestimmte unhörbare Fragen enthalten, die direkt an das Unbewusste gestellt werden. Das Gehirn beantwortet diese Fragen unmittelbar und ohne bewusstes Wissen des Patienten durch Veränderungen in den Gehirnwellen. Diese Veränderungen werden vom EEG registriert und im Computer gespeichert.

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Psychotherapie erfahren weder der Patient noch der Arzt bei diesem Verfahren jemals, um welche Ereignisse aus der Vergangenheit es eigentlich geht. Mit der Speicherung der EEG-Daten im Computer ist der Diagnosevorgang abgeschlossen. Mit Hilfe einer speziellen Software berechnet der Computer statt dessen ein Frequenzmuster, mit dessen Hilfe die belastenden Bewusstseinsinhalte gelöscht werden können.

Dieses neu berechnete Frequenzmuster bildet die Grundlage für die psychochirurgische Operation, die wir Ihnen bereits geschildert haben. Zu diesem Zweck wird das Muster wieder einem Rauschen unterlegt und in das Gehirn des Patienten via Kopfhörer zurückgespielt.

Alle Patienten kommen zu Prof. Smirnov freiwillig. Er betont, die Methode nur zu Heilzwecken einzusetzen. Allerdings hat er es mittlerweile auch geschafft, seine Methode erfolgreich in den USA zu vermarkten.

 

Dr. Strangelove

 

Berühmt wurde Smirnov in den Vereinigten Staaten Anfang der neunziger Jahre, als er als Berater des FBI und der CIA fungierte, um das Drama um den geplanten Massenselbstmord der Sekte von David Koresh in Waco nach Möglichkeit zu verhindern. Und damit kommen wir schon zur Kehrseite der Medaille, denn Smirnovs Methode eignet sich nicht nur dazu, etwas aus dem menschlichen Bewusstsein zu löschen, sondern auch, um etwas einzupflanzen. Die Vorgänge in und um Waco beweisen es.

Smirnov hatte nämlich dem FBI vorgeschlagen, bei telefonischen Verhandlungen mit David Koresh über die Telefonleitung ein Rauschsignal zu übertragen, das in Koreshs Kopf die „Stimme Gottes“ (gesprochen von Charlton Heston) erzeugen und ihn zur Aufgabe auffordern sollte. Die anderen Sektenmitglieder sollten durch spezielle Frequenzmuster innerhalb des Rauschens mit den Stimmen ihrer Familienangehörigen eingeladen werden, zurück nach Hause zu kommen.

Die Amerikaner hatten dann allerdings die ganze Sache vermasselt, da sie Smirnov nicht richtig zugehört hatten. Anstatt nach seinem Verfahren die Informationen subliminal zu übertragen, spielten sie sie der Einfachheit halber über Lautsprecher ab. Das Ende ist bekannt.

 

Patente zur Mind Control

 

Ist das etwa nur Science Fiction? Schön wäre es, aber Sie irren sich. Die technischen Möglichkeiten zur Übertragung von Geräuschen direkt ins Gehirn von Menschen sind seit langer Zeit verfügbar. Schon seit dem zweiten Weltkrieg weiß man, dass bestimmte Sorten von Radar- und Mikrowellen im Kopf von Menschen Klick- und Brummtöne erzeugen können. Später wurden diese Verfahren weiterentwickelt zu kompletten Hörgeräten, die unter vollständiger Umgehung der Ohren jede gewünschte akustische Information direkt im Kopf eines Menschen entstehen lassen können (z. B. US-Patent Nr. 4,858,612 für Philip L. Stocklin vom 22.8.1989 und US-Patent 4,877,027 für Wayne B. Brunkan vom 31.10.1989).

Patente zur Hirnkontrolle

Abb. 2: Einige US-Patente zur Mind-Control-Technologie: Geräte zur drahtlosen Übertragung akustischer Informationen direkt ins Gehirn sowie die „Silent Sound-Technologie“.

Gedacht waren diese Erfindungen ursprünglich als Hörhilfen für Gehörlose, kamen aber zumeist nicht in den Handel, da sie vorher aus Gründen der nationalen Sicherheit der USA als geheim eingestuft wurden.

Damit nun jede der bestrahlten Personen nur die individuell für sie bestimmte Botschaft erhält, müssen natürlich bestimmte persönliche Resonanzfrequenzen ermittelt und verwendet werden. Doch auch diese Technologien sind keinesfalls Zukunftsmusik. So hält z. B. Robert G. Malech bereits seit 1976 ein Patent (Nr. 3,951,134) auf ein Gerät, das drahtlos aus der Entfernung die Gehirnwellen eines Menschen messen, analysieren, verändern und dann wieder ins Gehirn zurückspeichern kann.

Noch neuzeitlicher ist der „biophysikalische Verstärker“ Miranda, den eine russische Rüstungsfirma im Auftrag des Verteidigungsministeriums in Moskau entwickelt hat. Miranda wird inzwischen auf der Basis eines Kooperationsvertrages zwischen KGB und CIA vom 24. 9. 1999 auch in den USA produziert.

„Miranda“ sendet die gewünschte Information zunächst mit einer willkürlichen Trägerfrequenz auf den Menschen. Gerät der Körper der Person dazu nicht in Resonanz, so startet automatisch eine Analyse, die zu einer schrittweisen Anpassung an die individuelle Situation führt, bis die persönliche Frequenz des Menschen gefunden ist.

Von diesem Moment an ist der Mensch vollkommen hilflos in der Gewalt der Person, die ihn mit Miranda angepeilt hat.

 

Geklonte Emotionen

 

Der Hauptangriffspunkt der individuellen Mind Control ist natürlich das Gehirn, wobei die Zentren im Vordergrund stehen, in denen Emotionen erzeugt bzw. interpretiert werden. Hierzu gehören die Temporallappen (Schläfenlappen) und das limbische System im Zwischenhirn (Hippokampus und Amygdala, wie die Leser von „Vernetzte Intelligenz“ ja bereits wissen).

Es zeigte sich nämlich, dass das Einspeisen von Emotionsclustern in das Gehirn ein viel machtvolleres Instrument ist als das Übertragen bloßer verbaler Suggestionen. Die Stimulation von Gehirnregionen, in denen Emotionen und Gefühle sitzen, führt zu Entscheidungen.

Die Frequenzmuster des Gehirns, die bei bestimmten Emotionen auftreten, sind bereits intensiv erforscht worden und können teilweise bereits im Computer synthetisch erzeugt werden. Man spricht auch von „geklonten Emotionen“.

Laut einem Report des Microwave Research Department am Walter Reed Army Institute kann das gezielte Einspeisen geeigneter elektromagnetischer Frequenzen in das menschliche Gehirn vier mögliche Auswirkungen haben:

 

  • Verdummung bis zur Debilität
  • Erzeugung innerer Stimmen und anderer akustischer Halluzinationen
  • Störung von Bewegungsmustern und Handlungen
  • Stimulation kontrollierter Verhaltensweisen

 

Schon eine kleine Änderung der Frequenz von ca. 0,01 Hertz kann erhebliche Unterschiede in der Wirkung nach sich ziehen. Jedes individuelle Nervensystem ist selektiv in bezug auf die Frequenzen, auf die es am meisten reagiert.

Was hier so nüchtern technisch klingt, führt im Falle der tatsächlichen Anwendung bei einem ahnungslosen Menschen zu einer menschlichen Tragödie:

 

Janine in der Falle

 

Nach ihrem Studium der Soziologie absolvierte Janine J. aus Neuseeland ein postgraduiertes Studium der Kriminologie, um später in den Polizeidienst zu gehen. Zu dieser Zeit, Anfang der neunziger Jahre, begannen sich seltsame Leute für sie zu interessieren. Zu Anfang waren diese Aktivitäten sehr subtil, doch schon bald wurden sie erheblich drastischer. Man klopfte an ihre Haustür, ließ früh morgens oder spät nachts ihr Telefon klingeln und verfolgte sie auf dem Campus. Einer dieser „Agenten“, wie Janine sie nannte, folgte ihr praktisch auf Schritt und Tritt.

 Janine J.Zuerst glaubte sie, man interessiere sich für ihre Forschungen für ihre Magisterarbeit, für die sie ein recht sensibles Thema gewählt hatte. Doch auch nach Abschluss ihres Studiums, als die Arbeit veröffentlicht war, setzten sich die Belästigungen fort und verstärkten sich sogar. Janines Telefon wurde überwacht, es gab Übergriffe auf ihr Bankkonto, und ihre Post wurde geöffnet. Sogar ihr Bankschließfach, in dem sie persönliche Dokumente aufbewahrte, wurde durchsucht, und es wurden handschriftliche Anmerkungen mit ihrer gefälschten Unterschrift angebracht. Freunde stellten ihr seltsame Fragen, als ob sie dazu von jemandem veranlasst worden wären.

1993 und 1994 startete ein regelrechter „Rachefeldzug“. Ihr Auto wurde mehrfach beschädigt, Dinge verschwanden aus ihrem Haus und tauchten ebenso plötzlich wieder auf. Weiterhin erfolgte das Klopfen an ihrer Tür, und wenn sie öffnete, war niemand draußen. Sie fand fremde Fußspuren im Garten und hörte nachts Geräusche an ihren Fenstern. Seltsame Männer beobachteten sie vom Auto aus oder setzten sich an den Nebentisch, wenn sie ins Café ging. Janine traute sich kaum noch aus dem Haus und begann um ihr Leben zu fürchten. Eines Abends fuhr ein Wagen mehrmals mit aufgeblendeten Scheinwerfern direkt auf sie zu und bremste erst wenige Meter vor ihr ab. Sie erhielt telefonische Morddrohungen.

Eingaben bei der Post, der Bank und der Menschenrechtskommission wurden wegen fehlender Zuständigkeit zurückgewiesen. Eine Petition an den Premierminister wurde erst beantwortet, als Janine einen Anwalt einschaltete. Man erklärte, dass keine Ermittlungen gegen sie laufen würden. Selbst Briefe an Bürgerkomitees und Amnesty International wurden nicht beantwortet.

Dann, Ende 1994 begann der eigentliche Horror – in Form elektromagnetischer Folter. Janine berichtet: „Als es anfing, gab es keine Warnung. Zuerst wurde ich meines Schlafes beraubt. Nacht für Nacht, über Monate, wurde Schlaf durch puren Terror ersetzt. Dieses wurde durch Strahlungen produziert, die mein Schlafzimmer überschwemmten. Ich wurde schnell desorientiert, ängstlich und konfus, unfähig, die Tragweite von dem, was mir geschah, zu begreifen. Mein Körper schmerzte, meine Augen waren blutunterlaufen. Meine Haut rötete sich und begann um die Augen und die Nase qualvoll zu jucken. Meine Hände wurden fleckig und rauh. Meine Wahrnehmung wurde unscharf, als übermäßiges Licht in meinem Schlafzimmer pulsierte und meine Augen blind machte. Mein ganzer Kopf dröhnte mit einem ununterbrochenen Schwall elektronischer Geräusche. Dieses umfasste Bilder und Stimmen, die vermutlich auf Mikrowelle moduliert waren, und häufige laute Geräusche, wie das Zuschlagen von Türen, raubten mir meinen Schlaf. Ich wurde wechselnden Frequenzen ausgesetzt, die von durchdringendem Kreischen bis zu tiefen, dröhnenden Geräuschen reichten. Ein ununterbrochenes, statisches Geräusch befiel mein linkes Ohr, während der Rest durch mein rechtes Ohr fuhr. Ich wurde bewusstlos und fiel auf meine Knie, außerstande, einen Fuß vor den anderen zu setzen, um zu gehen. Ich fühlte einen schrecklichen Druck, der meinen Kopf wie eine Zange umschloss. Diese elektronische Folter war unerträglich, im Stehen wie im Liegen, der Tod wäre für mich eine Erlösung gewesen. 1996 wurde ich dann zunehmend krank. Mein Körper kollabierte durch diese Übersättigung, und ich kam mit einer plötzlichen akuten Gallenblaseninfektion und einer nachfolgenden Pneumonie ins Krankenhaus.

Janines Haus nach EFM AngriffenWenn elektromagnetische Wellen und Strahlen irgendjemandes Körper bombardieren, gibt es keine Gnade, nur Grausamkeit. Frequenzen, die normalerweise außerhalb der menschlichen Wahrnehmung liegen, beeinflussen das Gehirn und die Sinneswahrnehmung. Sie verursachten eine starke Unruhe, und ich hatte große Angst vor einem Grand-Mal-Anfall oder sogar einer Gehirnblutung. Weiterhin werden intensive Geräusche angewendet, das Opfer sieht Funken und weißes Licht, die hinter den Augenlidern einen Bogen bilden. Es wurde nachts stärker, und ich war plötzlichen Spannungen ausgesetzt, die meinen Körper zu zerreißen schienen, zuerst feuerte es in meinen Kopf, elektronische Schläge führten zu einer Nierenstauung, zu Konvulsionen in meinen Muskeln und zu Zuckungen in meinen Füßen. Häufig dauerte dies die ganze Nacht, bis ich schließlich aus Erschöpfung und Krankheit einschlief, etwa gegen drei oder vier Uhr morgens.“

Janine wurde im Laufe der Zeit zunehmend empfindlich, selbst gegen die elektromagnetische Ausstrahlung normaler Haushaltsgeräte. In ihrer Verzweiflung verließ sie mit ihren zwei Töchtern das Haus und zog zu ihrer Mutter. Doch die Belästigungen gingen weiter, wenn auch in abgeschwächter Form, und bedrohten nun auch die alte Mutter, die sich ohnehin gerade erst von einer Krebserkrankung erholte.

Es bestand zeitweise sogar akute Feuergefahr, da durch die gerichteten Energiestrahlen Fensterläden und Gardinen im Schlafzimmer angesengt wurden

Janine und ihre Mutter richteten weitere Petitionen an den Premierminister, die wiederum zurück­gewiesen wurden. Auch Ärzte waren außerstande, der Frau zu helfen. Später erhielt sie Einblick in ihre medizinischen Akten, wonach sie als „neurotische Person“ eingestuft wurde, die „zu behandeln und dann fortzuschicken“ sei.

1997 reiste Janine nach Sri Lanka, um einen anderen Betroffenen solcher Psychoattacken zu treffen. Diese Reise sollte ihr ganz unvermutet ein wichtiges Beweisstück liefern. Auf dem Flughafen nämlich löste sie Alarm aus, als sie durch die Sicherheitsschleuse ging. Sie wurde einer demütigenden Leibesvisitation und einem militärischen Verhör unterzogen. Da man nichts bei ihr finden konnte, ließ man sie schließlich wieder laufen. Was immer den Alarm ausgelöst hatte, musste sich in ihr befinden.

Eine Röntgenaufnahme ihres Schädels brachte Gewissheit. Tief in ihrem Gehirn sind zwei metallische Implantate zu erkennen. Der hinzugezogene Arzt, Dr. Godfrey, schrieb ihr folgenden Brief:

 

„Liebe Mrs J.,

 

nachdem ich Kopien Ihrer Röntgenaufnahme und des Reports des Radiologen gesehen habe, bin ich sicher, daß Sie in der Tat zwei identisch aussehende Fremdkörper haben, zentral tief gelegen zu den frontalen Knochen und nahe zu den Frontallappen des Gehirns. Ich habe nie etwas Ähnliches zu diesen Objekten auf einem Röntgenbild gesehen. Sie sind undurchlässig für Röntgenstrahlen, metallisch und könnten zweifellos ‚elektronisch’ sein. Ich werde tun, was immer ich kann, um Ihnen zu helfen, einen Chirurgen zu finden, der sie entweder entfernen oder zumindest verhindern könnte, daß sie Ihr Gehirn beeinflussen, wenn das letztere in der Tat die passendere Vorgehensweise sein sollte.

 

M.-E. Godfrey”

Implantate in Janines GenickStimoceiver- Implantate

(links): Auf der Röntgenaufnahme von Janines Schädel sind deutlich zwei metallische Implantate zu sehen. (die Untersuchung wurde durchgeführt von Graeme Marlow Macdonald, MB BS, Neurochirurg, Auckland Hospital, New Zealand)

(rechts): Solche „Stimoceiver”-Implantate wurden damals in der Psychochirurgie zu Experimenten benutzt.

 

 

Janine fand heraus, daß ihr diese Implantate vermutlich bereits kurz nach ihrer Geburt 1949 im Krankenhaus eingesetzt worden waren. Sie war ein Adoptivkind, und die Operation erfolgte, noch bevor sie ihren neuen Eltern übergeben wurde. Bereits seit etwa 1947 wurde mit dieser Form der Psychochirurgie experimentiert. Die eingepflanzten Sender wurden als „Stimoceiver“ bezeichnet (ein Kunstwort, zusammengesetzt aus „Stimulation“ und „Receiver“ – Empfänger, Abb. 6). Die Methode wurde später durch den bekannten Yale-Neurochirurgen Dr. José Delgado weiterentwickelt.

Es sieht also danach aus, dass Janine J. schon ihr ganzes Leben lang Versuchskaninchen von Mind-Control-Forschern ist, wobei sie die ganze Palette, angefangen von den etwas archaischen Implantaten über offenen Psychoterror bis hin zu den modernen Methoden der direkten Beeinflussung durch gerichtete Energie erdulden musste. Durch die Röntgenaufnahme und das ärztliche Gutachten hat sie jetzt sogar handfeste Beweise in der Hand, dass sie nicht nur „neurotisch“ ist. Ob ihr allerdings seither mehr Glauben geschenkt wird, darüber ist nichts bekannt.

 

Absolute Isolation

 

Man muss ausdrücklich festhalten, dass die künstliche Erzeugung aller genannten Symptome durch elektromagnetische Frequenzen heute technisch machbar ist. Zwar wird die bloße Existenz solcher Geräte nach wie vor offiziell geleugnet, doch die Patente existieren und können von jedermann eingesehen werden.

Es geschieht nicht oft, daß Menschen in einem solchen Fall es wagen, Ärzte einzubeziehen. Wie bezeichnet unsere Medizin schließlich einen Menschen mit den geschilderten Symptomen, der Stimmen hört und die Ursache in irgendeiner finsteren Organisation vermutet? Die Diagnose „paranoide Schizophrenie“ ist da natürlich naheliegend.

Schlimmer noch: Es ist nach heutigem Wissen unmöglich festzustellen, ob ein Mensch schizophren ist oder ob er das Opfer solcher Mind-Control-Experimente geworden ist. Schließlich weiß die Medizin bis heute nicht, was Schizophrenie überhaupt ist, sondern kann nur ihre Symptome beschreiben: Halluzinationen, Realitätsverlust, Persönlichkeitsspaltung, Stimmungsschwankungen, Verlust der logischen Denkfähigkeit usw.

Ein objektiver Nachweis, dass ein Fall von Mind Control vorliegt, ist jedoch in der Regel sehr schwer zu erbringen, zumindest seit die Technik so weit fortgeschritten ist, dass man allein mit elektromagnetischen Frequenzen arbeiten kann und daher keine metallischen Implantate mehr braucht, die noch bis Anfang der achtziger Jahre zuweilen auf Röntgenbildern nachgewiesen werden konnten.

So werden Mind-Control-Opfer in unserer Gesellschaft mehr und mehr in eine absolute Isolation getrieben, da sie von Nichtbetroffenen in der Regel weder Verständnis noch Hilfe zu erwarten haben.

Was noch seltsamer ist: Manche von ihnen gehen mit ganz konkreten Beschuldigungen gegen bestimmte Behörden an die Öffentlichkeit. Wenn also diese Behauptungen falsch sind, sollten diese Menschen doch eigentlich entweder verklagt oder in die Psychiatrie eingewiesen werden. Doch in der Regel geschieht gar nichts. Sie werden einfach ignoriert.

Kein Betroffener hat auch je – trotz teilweiser intensiver Nachforschungen und Erfahrungsaustausch mit anderen Opfern – irgendein wirklich funktionierendes Mittel zur Gegenwehr finden können.

Es ist uns aus Deutschland ein Fall bekannt, in dem Ärzte dem Betroffenen Glauben schenkten, ebenfalls Anwälte, und doch waren sie alle zusammen angesichts der Fakten hilflos und wußten nicht, wie sie weiter vorgehen sollten.

Speziell in den USA sind einige wenige Fälle bekannt geworden, in denen mehrere Angehörige einer Familie gleichzeitig die genannten Symptome entwickelten. Diese Fälle sind besonders wichtig, da es doch sehr unwahrscheinlich ist, dass mehrere Menschen gleichzeitig eine Schizophrenie entwickeln.

 

Neue Nachbarn – Eine „schrecklich nette Familie“

 

Die Familie von Joyce und Earl aus Oregon ist seit fast 10 Jahren Opfer einer Mind-Control-Attacke. Sie wendeten große Mengen privater Gelder auf, um objektive Beweise zu sammeln, und dennoch hat bis heute niemand etwas für sie unternommen. Alles begann, als eines Tages in das Nachbarhaus von Joyce und Earl neue Nachbarn einzogen…

Zunächst sah es nur danach aus, als ob die Nachbarn besonders unangenehme Zeitgenossen waren. Immer wenn Joyce aus dem Haus gingen oder im Garten arbeitete, pfiffen sie oder riefen ihr obszöne Ausdrücke hinterher. Sie feierten laute Parties bis spät in die Nacht, bei denen große Mengen Alkohol und vermutlich auch Drogen konsumiert wurden.

Dann eines Tages wurde Joyce plötzlich direkt durch innere Stimmen belästigt, die ihr die gleichen obszönen Schimpfworte zuriefen, teilweise aber auch ihre eigenen Gedanken laut wiederholten. Gleichzeitig hatte sie ein Gefühl, von einem elektrischen Strom durchflossen zu werden. Die Blutgefäße ihrer Haut traten hervor, die Augen tränten, es kam zu unkontrollierbaren Muskelkontraktionen. Alle vier Stunden, rund um die Uhr, hörte sie einen grellen Piepton in ihren Ohren. Sobald sie nachts einschlafen wollte, weckten die Stimmen sie wieder auf.

Gleichzeitig zeigten die Nachbarn Joyce und Earl bei der Polizei an, weil sie „in ihren Luftraum eingedrungen“ seien und sie „anschauen“ würden. Die Nachbarin fotografierte Joyce im Garten und erklärte dabei ihrer Tochter, dass das „eine Irre“ sei.

Earl bemerkte, dass der Nachbar eine Satellitenschüssel auf dem Dach hatte, die exakt auf ihr Haus gerichtet war.

Auch die Freunde des Sohnes von Joyce und Earl konnten Zeugen der Stimmenübertragungen werden. Als sie auf dem Computer der Familie ein Videospiel spielen wollten, ertönten die Stimmen aus dem Lautsprecher, ebenso aus der Stereoanlage, als sie eine CD abspielen wollten.

Das Auto der Familie, das Haus und die Pflanzen im Garten wurden von Unbekannten mit Farbe besprüht.

Die Familie schaltete das FBI ein, die NSA und alle möglichen sonstigen Behörden, doch nichts geschah. Schließlich beauftragten sie eine private Sicherheitsfirma und einen Privatdetektiv. Die Sicherheitsfirma untersuchte das Haus. Der Messtechniker sagte, dass „etwas Lustiges“ in der Telefonsteckdose im Schlafzimmer vor sich gehe (das dem Nachbarhaus am nächsten gelegen ist). Er sagte, der Nachbar sei nicht besonders klug, und dass sein Computer vermutlich mit ihrem Computer „sprechen“ könne. Kurz darauf wurde die Sicherheitsfirma verkauft und arbeitete nicht länger für die Familie.

Earl kaufte einen Funkscanner und konnte mehrere Frequenzen der „Eindringlinge“ registrieren. Mehrmals konnte er Bandaufzeichnungen von Gesprächen anfertigen, in denen mehrere Leute darüber stritten, „nicht zu senden, nur zuzuhören“. Dabei fielen auch wieder die üblichen obszönen Ausdrücke.

Joyce und Earl flogen nach Arizona, um sich in einer fremden Gegend, wo sie niemand kannte, psychiatrisch untersuchen zu lassen. Beide wurden als vollkommen gesund eingestuft.

Doch die Nachbarn zeigten Joyce kurz darauf als „gewalttätig“ an, unterstützt durch die örtlichen Polizeibehörden. Sie wurde aufgefordert, die örtliche psychiatrische Klinik freiwillig aufzusuchen, ansonsten würde man sie in Handschellen dorthin bringen und 30 Tage einsperren. Joyce ging freiwillig. Man attestierte ihr eine „paranoide Schizophrenie“ und behielt sie 10 Tage in der Klinik, wo ihr starke Psychopharmaka verabreicht wurden, und das alles, obwohl ihr Mann, ihre Söhne und deren Freunde die Stimmen auf Band aufzeichnen und dann beim Abspielen auch hören konnten.

Gleichzeitig ging der Psychoterror der Nachbarn weiter. Man beschoss die Familienmitglieder im Garten mit Heftklammern. Earl filmte den Vorgang mit seiner Videokamera. Die Polizei unternahm nichts. Sie fuhren auf Earl mit großer Geschwindigkeit zu und zwangen ihn, beiseite zu springen, obwohl er nach einem Unfall etwas gehbehindert war. Gleichzeitig beobachteten Joyce und Earl, wie die Nachbarn immer wieder große Mengen von Gerätschaften, Kabeln usw. aus dem Auto ins Haus oder wieder zurück schleppten. Joyce wurde auf dem Heimweg von der Arbeit von Männern in einem schwarzen Lieferwagen verfolgt, der sie gewaltsam auf einen bestimmten Highway abdrängen wollte. Joyce notierte sich die Autonummer, doch wieder unternahm die Polizei nichts.

Bei der Ausfahrt aus der Garageneinfahrt wurde Joyce vom Wagen der Nachbarin geschnitten, so dass sie ausweichen musste. Joyce fand Gelegenheit, schnell ein Foto der Situation zu machen. Die Nachbarin zeigte Joyce daraufhin wegen verkehrswidrigen Fahrens und Blockierens ihrer Einfahrt an. Vor Gericht konnte Joyce das Foto als Beweis vorlegen, und das Verfahren wurde niedergeschlagen. Gegen die Nachbarin wurde auch nicht wegen der Falschaussage vorgegangen.

Bald fing auch Earl an, die Stimmen direkt zu hören. Teilweise kamen sie laut hörbar anscheinend aus seiner oder aus Joyces Brust. Earl entwickelte die gleichen körperlichen Symptome. Erst jetzt kam die Familie durch gemeinsame Freunde in Kontakt zu anderen Betroffenen, denen ganz Ähnliches geschehen war.

Als Joyce eines Tages wegen einer anderen Sache das örtliche Krankenhaus aufsuchen musste, stellte sie fest, dass ihre gesamten Krankenakten aus dem Computer spurlos verschwunden waren…

 

Die Suche nach der persönlichen Frequenz

 

Bei aller Schwierigkeit einer objektiven Beweisführung in einem Bereich, wo „selbst die Schatten noch Schatten haben“ scheint es doch zumindest einige Fälle zu geben, in denen bislang gesunde Menschen nicht einfach schizophren wurden, sondern in verbrecherischer Weise und ohne ihr Wissen Experimenten ausgesetzt wurden. Die technische Möglichkeit solcher Manipulationen – man kann es nicht oft genug betonen – steht außer Frage.

Was jedoch keiner beantworten kann, auch die Betroffenen nicht, ist die Frage nach Sinn und Zweck dieser unmenschlichen Foltermethoden. Weder aus den Aussagen der inneren Stimmen – die ohnehin meist nur sinnloses Geplapper von sich geben – noch aus anderen Indizien kann in irgendeiner Weise abgeleitet werden, wer etwas von diesen Praktiken haben könnte und was sein Gewinn wäre.

Geht es womöglich nur darum, den Effekt der persönlichen Frequenzen der Menschen genauer zu studieren und besser handhaben zu lernen? Fast könnte man diesen Verdacht hegen, denn es kursieren schon seit längerer Zeit Vermutungen in professionellen Kreisen dass man in diesen persönlichen Frequenzen im Grunde eher ein Hindernis sieht und daher hauptsächlich daran interessiert ist, Methoden zu entwickeln, um diese zu umgehen.

Das wahre Ziel wäre es also keineswegs, bestimmte Einzelpersonen zu manipulieren, zu kontrollieren und dadurch natürlich auch zu malträtieren. Wer immer hinter diesen finsteren Projekten steckt – es geht ihm um uns alle, um die globale Kontrolle der Massen.

 

Eine Checkliste für eigene Gegenstrategien

 

Was kann man also einem Menschen raten, der glaubt, das Opfer einer Mind-Control-Attacke zu sein? Das Wichtigste ist es, zuerst möglichst viele beweiskräftige Informationen zu sammeln, bevor man auch nur daran denkt, Ärzte oder Anwälte ins Vertrauen zu ziehen. Dabei gilt es natürlich systematisch vorzugehen. Am besten holen wir uns Rat bei den wahren Experten – den Militärforschern der DARPA im Pentagon. Dort läuft zur Zeit das Projekt Total Information Awareness (totale Informationswahrnehmung), das sich mit Koordinationsstrategien und Arbeitsabläufen bei der Beschaffung und Auswertung von Informationen befaßt. Es ist sehr lehrreich und empfehlenswert, sich die Reihenfolge des Vorgehens genau einzuprägen:

 

  1. Entdecken

  2. Klassifizieren

  3. Identifizieren

  4. Zurückverfolgen

  5. Verstehen

  6. Verhindern

 

(Genaueres dazu im Buch „Fehler in der Matrix“).

Für eine Privatperson ist es natürlich äußerst schwierig, diese einzelnen Punkte wirklich abzuarbeiten, aber wenn man eine so umstrittene Sache wie eine Mind-Control-Attacke wirklich nachweisen will, führt wohl kein Weg daran vorbei.

 

Um so „altmodische Dinge“ wie die persönliche Privatsphäre (O-Ton Pentagon, s. „Zaubergesang“) zu überwinden und für Mind Control transparent zu machen, bedarf es eines allgemeinen Zugangs zu den Gehirnen aller Menschen, also einer Technologie, die etwas anders funktioniert als die bislang beschriebene.

Grundvoraussetzung ist ein Medium zur Übertragung elektromagnetischer Frequenzen, dem alle Menschen ausgesetzt sind oder das zumindest große Teile der Menschheit erreicht. Neben den bekannten Massenkommunikationskanälen wie Fernsehen, Radio und Computer kommt hierfür vor allem unsere gute alte Atmosphäre zum Tragen. Dabei geht es keineswegs um Indoktrination durch herkömmliche Formen der Propaganda. Auch bei der globalen Mind Control werden natürlich die Informationen unhörbar, d. h. subliminal, übertragen, um die Möglichkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit den Manipulationsinhalten von vornherein auszuhebeln.

Aber das geht jetzt schon in den Bereich der globalen Mind Control.

 

Literatur:

 

José M. R. Delgado: Physical Control of the Mind. Toward a Psychocivilized Society. 1969. USA.

Grazyna Fosar, Franz Bludorf: Zaubergesang. Frequenzen zur Wetter- und Gedankenkontrolle. Argo-Verlag, Marktoberdorf 2002.

Grazyna Fosar, Franz Bludorf: Fehler in der Matrix. Leben Sie nur, oder wissen Sie schon. Michaels-Verlag, Peiting 2003.

Grazyna Fosar, Franz Bludorf: Im Netz der Frequenzen. Michaels-Verlag, Peiting 2004.

Steven Metz, James Kievit: The Revolution in Military Affairs and Conflict Short of War. U.S. Army War College, Strategic Studies Institute, Carlisle Barracks, PA 17013-5050.

(…)

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/mindcontrol/index.htm

Gruß an die, die das Hirn und die Schöpfung schützen

TA KI

 

 

Giftige Verpackungen verantwortlich für ADHS?


 

plastikkillsGibt es einen Zusammenhang zwischen Chemikalien in Verpackungen von Lebensmittel und Krankheiten wie ADHS, Autismus und Krebs? Eine neue Studie zeigt auf, dass in Lebensmittelverpackungen bis zu 400 verschiedene Substanzen drin sind, die für den Organismus gefährlich sind. Besonders Plastikflaschen und –geschirr enthalten toxische Stoffe, die für eine ganze Reihe von Krankheiten in Frage kommen.

Über das Essen nimmt der Körper viele giftige Chemikalien aus den industriell verpackten Nahrungsmittel auf, die bei langfristigem Konsum gesundheitliche Schäden verursachen können. Wie eine im „Journal of Epidemiology and Community Health“ veröffentlichte Studie zeigt, machten Wissenschaftler 400 verschiedene Substanzen aus, die Gefahren für den Organismus bergen. Formaldehyde in Plastik-Flaschen, Lösungsmittel in Verpackungen und besonders Weichmacher sind sehr bedenklich.

Zwar sind die geringen Dosen im einzelnen unbedenklich, doch langfristige Schäden können nicht ausgeschlossen werden. Bis jetzt gibt es keinerlei Studien zu Langzeit-Wirkungen. Dabei wäre es dringend nötig, zumal schon Ungeborene im Mutterleib von Umweltgiften beeinflusst werden. Britische Wissenschaftler fanden bei ungeborenen Babys bereits Spuren von Quecksilber, Blei, Arsen, polychlorierte Biphenyle und Lösungsmittel, die über den Blutkreislauf der Mutter auch das Baby schädigen. Die Wissenschaftler stellen sogar einen Zusammenhang zwischen diesen Umweltgiften und Krankheiten wie Autismus und ADHS her.

Quelle: http://www.seite3.ch/Giftige+Verpackungen+verantwortlich+fuer+ADHS+/618649/detail.html

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Gruß an die Plastikverweigerer

TA KI

Tag der Arbeit: Die Internationale


 

dieinternationale

Snoopys* Wort zum Tag der Arbeit: Die Internationale

Proletarier aller Länder, vereinigt euch! Noch ist die Arbeit nicht getan. Darum, Verdammte dieser Erde: Stimmt an zum Kampfgesang gegen die Arschlecker da oben und den Arschlöchern über ihnen. Zur Feier des Tages der Text zur Internationalen:

Dieses Lied widme ich allen Arbeitern da draussen, die für die Multis und ihre Manager buckeln müssen. Heute mehr denn je. Dieses Lied ist die Kampfhymne der Sozis und wird seit 1910 mit dem Text von Emil Luckardt gesungen. Der Refrain zum Mitbrüllen an der 1. Mai-Demo:

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,

die stets man noch zum Hungern zwingt!

Das Recht wie Glut im Kraterherde

nun mit Macht zum Durchbruch dringt.

Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!

Heer der Sklaven, wache auf!

Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger

Alles zu werden, strömt zuhauf!

 

Völker, hört die Signale!

Auf zum letzten Gefecht!

Die Internationale

erkämpft das Menschenrecht.

 

Es rettet uns kein höh’res Wesen,

kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

Uns aus dem Elend zu erlösen

können wir nur selber tun!

Leeres Wort: des Armen Rechte,

Leeres Wort: des Reichen Pflicht!

Unmündig nennt man uns und Knechte,

duldet die Schmach nun länger nicht!

 

Völker, hört die Signale!

Auf zum letzten Gefecht!

Die Internationale

erkämpft das Menschenrecht.

 

In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,

wir sind die stärkste der Partei’n

Die Müßiggänger schiebt beiseite!

Diese Welt muss unser sein;

Unser Blut sei nicht mehr der Raben,

Nicht der mächt’gen Geier Fraß!

Erst wenn wir sie vertrieben haben

dann scheint die Sonn‘ ohn‘ Unterlass!

 

Völker, hört die Signale!

Auf zum letzten Gefecht!

Die Internationale

erkämpft das Menschenrecht.

*Snoopy ist unser Redaktionshund und kolumniert hier jeden Sonntag. Im Gegensatz zu Frank A. Meyer ist Snoopy überzeugter Marxist – sie habens vielleicht schon gemerkt.

Quelle: http://www.seite3.ch/Snoopys+Wort+zum+Tag+der+Arbeit+Die+Internationale+/489850/detail.html

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Gruß an die , die Schnauze gestrichen voll haben

TA KI

Hochfrequenzstrahlung für Handynutzung: Doppelstrangbrüche an der DNA!!


Ende 2004 gab es in Deutschland ca. 50.000 Mobilfunk-Standorte. Mit der Installation der neuen UMTS-Antennen – die oft zu den bestehenden GSM-Antennen montiert werden – nimmt auch die ständige Strahlung zu. Die meisten Antennen strahlen mit starker Richtwirkung fast waagerecht vom Standort ab. Damit sind die Gebäude, auf deren Dächern sich Mobilfunk-Basisstationen befinden, oft weniger belastet als Nachbargebäude.

Die deutschen Grenzwerte für die elektromagnetische Belastung durch Antennen orientieren sich an den Empfehlungen der „Internationalen Strahlenschutzkommission“ (ICNIRP) und berücksichtigen nur thermische Wirkungen, also die Erwärmung von Körpergewebe. Mit dem Hinweis, die Zahl der epidemiologischen Studien in diesem Bereich sei noch zu gering, werden ihre Ergebnisse bei der Berechnung von Grenzwerten bisher nicht berücksichtigt. Die bereits vorliegenden Forschungsergebnisse haben zum Beispiel Italien veranlasst, seine Grenzwerte auf ein Hundertstel der deutschen zu senken. Im Salzburger Land liegen sie sogar nur noch bei einem Zehntausendstel.
Solche Standards sind leicht durch höhere Masten zu erreichen, ohne dass dadurch die Mobilfunkversorgung eingeschränkt würde, betont das Münchener Umweltinstitut. Aber nicht nur die Antennen, auch die Telefone selbst bergen Risiken. In den USA müssen aufgrund des starken Verbraucherdrucks seit Herbst 2001 alle neu auf den Markt kommenden Handys mit dem SAR-Wert (das ist die Kenngröße für die Strahlenbelastung im Kopf des Benutzers) gekennzeichnet werden. Der SAR-Grenzwert liegt dort, die europäische Berechnung zugrunde gelegt, bei etwa 0,8 W/kg. Hierzulande ist er mit 2 W/kg gut doppelt so hoch. Damit die Produktion von Handys mit niedrigeren SAR-Werten attraktiver wird, dürfen sie in Deutschland seit Juni 2002 mit dem »Umweltengel« gekennzeichnet werden, wenn ihr SAR 0,6 W/kg nicht überschreitet. Laut Öko-Test trifft das auf rund 15 Prozent der derzeit handels- üblichen Handys zu. Einige haben sogar schon einen SAR von nur 0,2 W/kg.

Die Ergebnisse der bereits abgeschlossenen epidemiologischen Untersuch- ungen im Hochfrequenzbereich sind als ernst zu nehmende Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko (vor allem Leukämie und Gehirntumore) als Folge gepulster oder ungepulster elektromagnetischer Bestrahlung zu werten. Eine verlässliche Aussage lässt sich derzeit allerdings noch nicht machen, die konkreten gesundheitlichen Auswirkungen sind in der Wissenschaft noch umstritten. Auf der experimentellen Seite gibt es etliche Untersuchungen, bei denen nicht-thermische Effekte festgestellt wurden.
Viele dieser Effekte wurden bereits deutlich unter den derzeit gültigen Grenzwerten beobachtet. Sie reichen von veränderten Hirnströmen (EEG) über die erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke, die das Gehirn vor dem Eindringen von Fremdstoffen schützt, der Ausschüttung von Stresshormonen und Einflüssen auf die Zellkommunikation, Schwächung des Immunsystems bis zur Abnahme der Fruchtbarkeit. Im Rahmen einer EU-geförderten Studie wurde 2004 festgestellt, dass Hochfrequenzstrahlung selbst unterhalb des für die Handynutzung gültigen Grenzwerts Doppelstrangbrüche an der DNA verursacht – ein wesentlicher Faktor der Krebsentstehung.

Die Zukunft: UMTS – TETRA – LTE

Eine von drei niederländischen Ministerien beauftragte und im September 2003 abgeschlossene Studie zeigt besonders bei UMTS-Feldern deutliche Auswirkungen auf das gesundheitliche Wohlbefinden. Getestet wurde bei rund einem Tausendstel des deutschen Grenzwerts, einer Strahlenbelastung, wie sie in Wohnungen mit nahe gelegenen Sendeanlagen durchaus auftritt. Elektrosensible litten statistisch signifikant unter Schwindel, Unwohlsein, Nervosität, Brustschmerzen/Atemnot, hatten ein Kribbeln oder lokales Taubheitsgefühl und Konzentrationsstörungen.
Bei Personen, die angaben, normalerweise nichts von Elektrosmog zu spüren, wurde neben Anzeichen erhöhter Gehirnaktivität ein „Gefühl der Unzulänglichkeit“ statistisch signifikant festgestellt. Das niederländische Wirtschafts- ministerium beurteilte die Ergebnisse als „alarmierend“, das Bundesamt für Strahlenschutz bewertet die Studie des „renommierten Forschungslabors“ in einer vom Umweltinstitut München e.V. angeforderten Stellungnahme vom 11. November 2003 als „sorgfältig durchgeführt“.

Tipps um die Strahlenbelastung durch Handys zu reduzieren

• In geschlossenen Räumen das Festnetz (Schnurtelefon) benutzen
• Keine Dauergespräche am Handy
• Während des Verbindungsaufbaus Handy nicht ans Ohr halten
• Idealer Weise einen Headset benutzen
• Auf guten Empfang achten (je schlechter der Empfang, um so höher ist die Strahlenintensität)
• Strahlungsarme Handys kaufen
• Möglichst nicht in fahrenden Zügen oder Fahrzeugen telefonieren, da das Handy dort oft mit maximaler Leistung sendet und selbst im Ruhezustand ständig auf Sendersuche ist.
• Telefonieren in Fahrzeugen ist generell mit erhöhter Strahlenbelastung verbunden, da oft kein guter Kontakt zum nächsten Sendemast hergestellt werden kann und die Strahlung zudem durch den Metallkäfig reflektiert wird.

Quellangaben / Links

Arbeitskreis Elektrosmog beim BUND Hamburg
http://www.umweltinstitut.org/download/mobilfunk_umweltinstitut.pdf

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Quelle: http://www.pulsstrahlung.de/mobil.htm

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Gruß an die „nicht- überall- und- jederzeit- Erreichbaren“

TA KI