Auch Bayerns Polizisten und Polizeiautos werden blau


Auch Bayerns Polizisten werden blau

Bayerns Polizisten sind die letzten in Deutschland, die noch grüne Uniformen tragen. Nun passen sie sich dem Trend an – und gehen ab Ende 2016 ebenfalls in blauer Kleidung auf Streife.

blaue bullen

Bayerns Polizisten werden künftig in blau für Recht und Ordnung sorgen. Die bisherigen grünen Uniformen werden ab Ende 2016 durch blaue nach österreichischem Schnitt abgelöst. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) stellte am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags das Ergebnis einer Abstimmung vor, an der sich mehr als 23.000 der gut 27.700 uniformierten Polizisten beteiligt hatten.

Das Ergebnis: Eine große Mehrheit von 68 Prozent folgte dem nationalen und internationalen Trend und votierte für blau. „Das Ergebnis ist wirklich sehr klar“, sagte Herrmann. Bayern ist das letzte Bundesland, in dem die Polizei noch grün gekleidet ist. International ist blau ohnehin die häufigste Polizeifarbe.

Die Farbe war bis zuletzt top-secret

Die neue bayerische Uniformfarbe war bis zuletzt Geheimsache: Auch wenn alle Zeichen auf blau deuteten, war es Herrmann doch gelungen, das Ergebnis der Abstimmung bis zu seinem Bericht im Landtag unter Verschluss zu halten.

Abgesehen von den modischen Aspekten bemängelten viele Polizisten die Stoffqualität und die fehlende Atmungsaktivität. Und außerdem soll die neue Uniform frauenfreundlicher sein als das bisherige Modell.

Gerade bei Polizistinnen kommt blau gut an

Herrmann hob hervor, dass die Polizistinnen mit noch etwas größerer Mehrheit von 69 Prozent für die neue Farbe votierten als die männlichen Kollegen: „Es geht gerade darum, dass die Damen sich mit der neuen Uniform identifizieren. Das ist ein wichtiger Aspekt, denn der Frauenanteil wächst in der bayerischen Polizei.“

Die Gesamtkosten werden auf 33 Millionen Euro geschätzt. Neben den Polizisten werden auch die Justizbeamten blaue Uniformen bekommen, so dass insgesamt 33.000 Staatsdiener neu eingekleidet werden müssen. „Das ist schon eine Mammutaufgabe“, sagte der Innenminister.

„Für Untersetzte war die alte Uniform noch nie was Gescheites“

Die Abgeordneten bewerteten das Votum der Polizisten positiv. „Als ehemaliger Luftwaffenangehöriger bin ich mit der Farbe vertraut“, sagte der SPD-Abgeordnete Paul Wengert.

Die bisherigen Uniformen waren ohnehin nicht bei allen Polizisten sonderlich beliebt, wie der CSU-Abgeordnete Manfred Ländner enthüllte: „Für die etwas untersetzten Kollegen war die alte Uniform noch nie was Gescheites“, sagte Ländner, selbst Polizist. Die „schlammfarbene Hose“ sei für schlanke Kollegen geeignet gewesen, für die anderen eher weniger.

Österreichische Uniform wird für Bayern abgewandelt

Bis zum „Rollout“ (O-Ton Herrmann) der neuen Uniform müssen noch viele Fragen geklärt werden. Das österreichische Uniformvorbild wird für bayerische Zwecke abgewandelt werden.

So haben österreichische Uniformen traditionell Stehkragen, wie Herrmann berichtete. Der Stehkragen wird voraussichtlich durch Reverskragen ersetzt. Nun werden die Textilexperten des Innenministeriums sich mit der österreichischen Uniformdesignerin treffen.

Auch Polizeiautos sollen auf blau umgestellt werden

Auch die bayerischen Polizeiautos sollen im Laufe der nächsten Jahre komplett auf die Farbe blau umgestellt werden, „möglichst kostengünstig“, wie Herrmann betonte. „Die grünen (Autos) werden gefahren, solange sie im Einsatz sind.“

Historisch betrachtet kehrt die bayerische Polizei damit in vielen Kommunen zu ihren farblichen Wurzeln zurück: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in vielen Kommunen auf Betreiben der US-Besatzungsverwaltung städtische Polizeien gegründet, die nicht dem Innenministerium unterstanden. Diese kommunalen Polizisten waren blau uniformiert – im Gegensatz zur grünen Landespolizei. Erst 1975 wurde in München das letzte städtische Polizeipräsidium in die Landespolizei eingegliedert.

Quelle: http://www.welt.de/regionales/bayern/article138760139/Auch-Bayerns-Polizisten-werden-blau.html

Gruß an die PO-lizei

TA KI

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Bundeswehr bald ohne Uniformen?


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Der Bundeswehr drohen Unterhosen, Uniformen und ABC-Masken auszugehen. Ihre Bekleidungsgesellschaft LHBw steht kurz vor der Pleite.

In einem Papier des Verteidigungsministeriums heißt es, die Firma habe durch ausländische Tochtergesellschaften 2014 mindestens 12,8 Millionen Euro Verlust gemacht. Sie sei so klamm, dass sie keine Ware mehr bestellen könne.

Die Versorgung der Truppe mit Bekleidung sei „akut gefährdet“. Gebe es keine Stützungsmaßnahmen, „ist die Insolvenz unausweichlich“.

Am 27. Januar bat die LHBw den Bund (mit 25,1 Prozent nur Minderheitsgesellschafter) um 104 Millionen Euro. Das Ministerium lehnte ab, setzte eine Taskforce ein. Ihr Plan: Die Bundeswehr kauft das gesunde Kerngeschäft „Einkleidung der Truppe“ auf. Darüber wird seit Wochen mit den privaten Mitgesellschaftern verhandelt.

Um eine kurzfristige Insolvenz zu verhindern, sollen die Warenlager für circa drei Millionen Euro gekauft werden. Außerdem soll der LHBw ein zweckgebundenes Darlehen von etwa 22,5 Millionen Euro gewährt werden, damit sie Lieferanten bezahlen kann.

Laut Ministeriumssprecher stehen zwei Ziele oben: „Dass die Truppe mit Kleidung versorgt bleibt und die Mitarbeiterschaft eine Perspektive behält.“ (ah)

Quelle: http://www.bild.de/politik/inland/bundeswehr/bundeswehr-bald-ohne-uniformen-39774932.bild.html

Gruß an die Bundeswehrsoldaten, mit Von der Leyen  schießen eure Waffen um die Ecke und ihr steht bald mit dem nackten Hintern im Schnee- oh wie schön ist Deutsche Land

 

TA KI