Militär bricht Waffenruhe: Schießübungen im Watt


Die Bundeswehr testet ab Montag in der Meldorfer Bucht vor Dithmarschen Munition für einen Panzer. Kritiker sehen 55.000 Vögel bedroht.

Wattenmeer-Dithmarschen-imago-58130114hVier Jahre war Ruhe – doch jetzt schießt die Bundeswehr wieder im schleswig-holsteinischen Nationalpark Wattenmeer. Ab Montag will sie in der Meldorfer Bucht vor Dithmarschen mindestens fünf Tage lang Munition für ihren neuen Schützenpanzer „Puma“ testen. Die Schießübungen seien „unumgänglich“, um eine „zeitgerechte Ausbildung der Soldaten“ für den neuen Panzer zu gewährleisten, schreibt Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in einem Brief an Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck.

Ursprünglich wollte die Bundeswehr die Panzermunition sogar schon im Februar erproben – doch weil damals die internationale Wattenmeerkonferenz im dänischen Tondern lief, verschob von der Leyen die Tests auf Drängen von Habeck. Nun verspricht die CDU-Politikerin dem Grünen außerdem, „dass die Eingriffe in Flora und Fauna so gering wie möglich gehalten werden“. Und sie stellt ihm in Aussicht, dass die umstrittenen Waffentests im Weltnaturerbe bald ein endgültiges Ende finden könnten: „Ich habe die Prüfung von möglichen Alternativen für die Untersuchung von Rohrmunition mit der Absicht eingeleitet, mittelfristig eine Entlastung des Wattenmeers in der Meldorfer Bucht von der militärischen Nutzung zu bewirken“, schreibt von der Leyen etwas umständlich.

Habeck begrüßt die Ankündigung eines Stopps zwar. Er sagt aber auch, dass er sich „einen schnelleren Ausstieg der Bundeswehr gewünscht hätte“ und „kein Verständnis“ für die Munitionstests im Watt habe. Dass das Militär dort dennoch schießen darf, liegt an einer Vereinbarung aus den 60er-Jahren: Damals fehlten dem Land 30 Millionen Mark zum Bau der Köge in Dithmarschen. Daher verkaufte die Landesregierung der Bundeswehr für Waffenerprobungen 1500 Hektar Watt. Das war damals weder Nationalpark noch Weltnaturerbe.

Die Schutzstation Wattenmeer übte am Freitag deutliche Kritik an den Schießübungen: „Waffentests sind eines Weltnaturerbes unwürdig“, wetterte Geschäftsführer Harald Förster. Vor allem die derzeit rund 55.000 Vögel in der Bucht würden gestört – nicht nur durch den Knall der Geschosse, sondern auch durch deren anschließende Bergung mit Hubschraubern. Besonders litten Alpenstrandläufer und Großer Brachvogel. „Nachdem es jahrelang keine Tests mehr gab, hatten wir gehofft, dass Schluss ist“, sagte Förster. Dass nun doch wieder Schießübungen stattfinden, sei ein „Anachronismus“.

Quelle: http://www.shz.de/schleswig-holstein/wirtschaft/militaer-bricht-waffenruhe-schiessuebungen-im-watt-id8137741.html

Gruß an die, die rkennen  daß hier was im „Busch“ ist

TA KI

Waffen für Kurden: Türkei stoppt Transall-Flugzeuge der Bundeswehr


Die Türkei ist irritiert über die geplanten deutschen Waffenlieferungen an die Kurden: Nach Ansicht Ankaras könnten die Waffen in die Hände der immer noch als Terror-Organisation eingestuften PKK gelangen. Die Türkei stoppte am Mittwoch vorübergehend drei Transall-Flugzeuge auf ihrem Flug in den Nordirak. Die Türken wollten die Maschinen nicht auf dem Nato-Stützpunkt in Incirlik haben. Die Türkei vollzieht seit einiger Zeit eine Annäherung an Russland.

Transall- Maschinemilanvolksverräter

Die kurdische Separatisten-Organisation PKK wurde in Europa und in den USA bisher als terroristische Vereinigung eingestuft. Doch derzeit nimmt der Westen eine Neubewertung der Separatisten vor.

Die USA liefern Waffen an die PKK und unterstützen sie in ihrem Kampf gegen die Mitglieder der Organisation „Islamischer Staat“. Die Terroristen der PKK erhalten also Unterstützung von den USA, um islamistische Terroristen im Irak auszuschalten, berichtet die Washington Post.

Deutschland will den Kurden im Nordirak Waffen liefern, um sie in ihrem Kampf gegen die radikalen Islamisten zu unterstützen. “Wir sind bereit, so bald wie möglich auch solche Hilfe für die Kurden auf den Weg zu bringen”, sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch in Berlin. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ergänzte: “Isis muss gestoppt werden, und den Menschen muss geholfen werden.” Binnen einer Woche solle nun geprüft werden, welche Waffen für die Kurden zweckmäßig seien, nur eine kurze Einweisung brauchten und in Bundeswehrbeständen zur Verfügung stünden. Dann werde die Bundesregierung in enger Abstimmung mit den europäischen und internationalen Partnern über weitere Schritte entscheiden. Vor Deutschland hatten sich in Europa bereits Großbritannien, Frankreich und Italien zu Waffenlieferungen an die Kurden bereiterklärt.

Die Minister gingen nicht darauf ein, welche Rüstungsgüter konkret den Peschmerga-Kämpfer im Nordirak übergeben werden könnten. Die Kurden hatten zuletzt aber vor allem auf panzerbrechende Waffen gedrungen. Die Extremisten-Miliz Islamischer Staat, die sich zuvor Isis nannte, hat von der irakischen Armee gepanzerte Fahrzeuge erbeutet, für deren Bekämpfung Kleinwaffen wie Sturmgewehre nicht ausreichen.

Es wird daher spekuliert, die Bundeswehr könnte den Peschmerga Panzerabwehr-Raketen des Typs Milan überlassen, von denen noch aus den Zeiten des Kalten Krieges große Bestände in den Depots der Streitkräfte lagern. Die Raketen stehen teilweise vor dem Ende ihrer militärischen Lebensdauer und brauchen nach Aussage von Militärexperten nur eine etwa einwöchige Einweisung. Es handelt sich um Hightech-Waffen, die die Radpanzer der Islamisten bekämpfen könnten. Sie ließen sich aber auch gegen eine modern ausgerüstete westliche Armee einsetzen, was in Zukunft zu einem Problem werden könnte. Spekuliert wird daneben auch über Maschinengewehre und Geländewagen aus Bundeswehrbeständen. Zudem erwägt die Bundesregierung nach eigenen Angaben die Lieferung robuster Fahrzeuge wie Unimogs.

Doch das Wort „Kurdistan“ löst vor allem bei Türken große Irritationen aus. Denn die von den kurdischen Separatisten geforderten Gebiete schließen einen Großteil der Ost-Türkei ein. Steinmeier weiß, dass er mit seinen Worten den Kurden-Separatismus im Osten der Türkei anspricht. Doch auch in Deutschland gilt die PKK als Terrororganisation, meldet das Bundesamt für Verfassungsschutz.

Sie nutzt Deutschland als Rückzugs-Gebiet und verfügt über ein dichtes Netzwerk. Deutschland gilt als „Wirtschafts-Zentrum“ der PKK. Das Netzwerk finanziert sich über Erpressung, Drogenhandel und Geldwäsche.

Deutsche Waffenlieferungen könnten zu einer massiven Aufrüstung der kurdischen Separatisten führen. Allerdings gibt es keine Garantie dafür, dass die PKK die Waffen aus Deutschland nicht auch gegen den deutschen Nato-Partner Türkei einsetzt. Dann würde der Nato-Bündnisfall eintreten. In solch einem Fall müsste sich die Bundesregierung auf die Seite der Türkei stellen. Die Feinde wären dann die Separatisten, die Deutschland zuvor aufgerüstet hatte.

Ein Sprecher des Bundesverteidigungs-Ministeriums sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten, dass der Umfang der Waffenlieferungen noch nicht fest stehe. Es gebe ein internes Prüfungspapier, wo die verfügbaren Materialien aufgelistet sind. Ein Teil der Materialien sei nicht mehr brauchbar.

Seit dem 15. August unterstützt die Bundesregierung die Kurden im Nordirak mit humanitärer Hilfe. Am Wochenende wurde 36 Tonnen an Lebensmitteln und Sanitätsmaterialien in den Nordirak geflogen.

Am Mittwoch kamen die Hilfslieferungen ins Stocken. Drei Transall-Flugzeuge mit 20 Tonnen an Gütern sollten auf dem türkischen Nato-Stützpunkt in Incirlik einen Zwischenstopp machen. Doch die Türkei verweigerte Deutschland die Lande-Erlaubnis. Die Bundesregierung musste den Flug verschieben, berichtet der Deutschlandfunk. Die einzureichenden Dokumente sollen unvollständig gewesen sein. Doch am selben Tag gab die Türkei grünes Licht für weitere Flüge in Richtung Nordirak.

Ankara beäugt die Transporte mit Argwohn. Sie fürchtet, dass die Bundesregierung die PKK versorgen und bewaffnen will. Doch die Türken verhalten sich wie in der aktuellen Spionage-Affäre auffällig ruhig. Allerdings hatte Premier Erdogan in den vergangenen Wochen eine Abkehr von den USA vollzogen – und versucht, sich mit den Russen zu verbinden. Dies könnte ein erhebliches Dilemma für die Nato bedeuten.

In den vergangenen Jahren hatte die Türkei immer wieder Stellungen der PKK im Nordirak bombardiert. Die Organisation verlangt seit 1978 einen unabhängigen Kurden-Staat. Sie erhebt territoriale Ansprüche auf die Türkei, Syrien, den Iran und den Irak.

Quelle:http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/21/waffenlieferungen-fuer-kurden-tuerkei-stoppt-transall-flugzeuge/

Gruß an die Steuerzahler, beziehungsweise, Kriegsfinanciers

TA KI

Ganz Norddeutschland wird im Mai zum Kriegsspielplatz


 

manöver-Norddeutschland

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Nato-Manöver Im Mai

Ganz Norddeutschland wird Kriegsspielplatz

Ganz Norddeutschland wird in der kommenden Woche Schauplatz für das Nato-Großmanöver „Jawtex 2014“. Dabei sollen nach Bundeswehrangaben Verbände von Luftwaffe, Heer- und Marine die Zusammenarbeit trainieren. Knapp 4200 Soldaten seien beteiligt, davon 800 aus elf Partnernationen von den Niederlanden über Finnland, Griechenland, Österreich, Schweiz und die Türkei bis zu den USA.

Niedersachsen ist besonders mit dem Luftwaffenstützpunkt im ostfriesischen Wittmund betroffen. Dort landeten bereits am Donnerstag fünf türkische Kampfjets F-16 und zwei Transportmaschinen vom Typ C-160. Daneben wird auf dem Truppenübungsplatz das Zusammenwirken der Luftwaffe mit Fallschirmjägern, Heeresfliegern und Artillerie geübt. Zudem sind in der Deutschen Bucht Kampfschiffe unterwegs.

Verteidigunsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wird noch während der Übung am Dienstag ihren Antrittsbesuch bei der Luftwaffe in Wittmund machen. Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Karl Müllner, soll ihr dort ausgewählte Waffensysteme wie Hubschrauber, Kampfflugzeuge und Luftabwehrraketen zeigen.

Unterdessen hat die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg das Manöver in der Nähe des Atommülllagers scharf kritisiert und Proteste angekündigt. Anwohner befürchteten, dass die Castor-Behälter bei einem Flugzeug-Crash zu wenig geschützt seien. Zudem gebe es in Gorleben noch ein weiteres Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle, die nicht gegen Abstürze gesichert seien. Die Bürgerinitiative erinnerte daran, dass die Luftwaffe Mitte April Munition bei Fehlabwürfen in 15 Kilometer Entfernung von der Brennelementefabrik Lingen verloren habe.

Quelle: http://www.nwzonline.de/politik/niedersachsen/ganz-norddeutschland-wird-kriegsspielplatz_a_14,7,2109445439.html

Gruß an die Kriegsverweigerer

Anmerkung:

Wird hier eventuell eine Situation provoziert/ inszeniert die uns in den nächsten Krieg zu bringen hat?!

Es rollt zuviel Kriegsmaterial durch unser Land, die Presse ist zu ruhig- ist das die Ruhe vor dem Sturm??

Landesweit werden – und wurden massive Probealarme gestartet…

Kommt im Juni der Startschuß zum nächsten Weltkrieg mal „wieder“ aus Deutschland???

TA KI