15 Jahre Terrorkrieg: USA lieferten Waffen für 40 Milliarden Dollar, Verbleib unklar


Image #: 30539215    Militant Islamist fighters wave flags as they take part in a military parade along the streets of Syria's northern Raqqa province June 30, 2014. The fighters held the parade to celebrate their declaration of an Islamic "caliphate" after the group captured territory in neighbouring Iraq, a monitoring service said. The Islamic State, an al Qaeda offshoot previously known as Islamic State in Iraq and the Levant (ISIL), posted pictures online on Sunday of people waving black flags from cars and holding guns in the air, the SITE monitoring service said.    REUTERS/Stringer (SYRIA - Tags: POLITICS CIVIL UNREST CONFLICT)       REUTERS /STRINGER /LANDOV

Image #: 30539215 Militant Islamist fighters wave flags as they take part in a military parade along the streets of Syria’s northern Raqqa province June 30, 2014. The fighters held the parade to celebrate their declaration of an Islamic „caliphate“ after the group captured territory in neighbouring Iraq, a monitoring service said. The Islamic State, an al Qaeda offshoot previously known as Islamic State in Iraq and the Levant (ISIL), posted pictures online on Sunday of people waving black flags from cars and holding guns in the air, the SITE monitoring service said. REUTERS/Stringer (SYRIA – Tags: POLITICS CIVIL UNREST CONFLICT) REUTERS /STRINGER /LANDOV

„Die Ausbreitung der von den USA verkauften Waffen im Nahen Osten, und darüber hinaus, brachte Chaos und Tod.“ Das sagt der wissenschaftliche Direktor der NGO ‚Action on Armed Violence‘ gegenüber RT Deutsch. Die Organisation untersuchte, wie viele Kleinwaffen das US-Verteidigungsministerium nach Afghanistan und in den Irak schickte.

Die Versuche, die Kriege in Afghanistan, im Irak und Syrien zu beenden, scheitern auch daran, dass in allen Ländern zu viele Waffen im Umlauf sind. Alle Kriegsparteien können sich auf gigantischen Schwarzmärkten mit Waffen und Munition versorgen. Immer wieder tauchen Angebote auch in sozialen Medien auf.

In den vergangenen Monaten zeigte ein Journalistennetzwerk, wie Saudi-Arabien und die USA über Jahre in Osteuropa alle Arten von Waffen einkauften und an Söldner in Syrien schickten. Heute veröffentlichte eine britische NGO eine Untersuchung zu den Exporten von Kleinwaffen im Rahmen des „Krieges gegen den Terror“.

Die NGO mit dem Titel ‚Action on Armed Violence‘ (AOAV) wollte wissen, wie viele Gewehre und Pistolen seit dem Jahr 2001 nach Afghanistan und in den Irak geschickt wurden. Das Ergebnis ist schockierend: Die USA fluteten diese Länder mit etwa 1,4 Millionen Kleinwaffen und der dazu gehörigen Munition. Von den entsprechenden Lieferverträgen mit dem Pentagon profitierten demnach zehn amerikanische Firmen.

Das Ziel der Untersuchung sei gewesen, eine Debatte darüber anzustoßen, wie sich ein Überangebot an Waffen auf „instabile Staaten“ auswirkt. Iain Overton, Direktor für Untersuchungen, berichtet, dass seine Organisation die Daten nach dem ‚Freedom of Information‘-Gesetz anforderte. Man wollte zunächst wissen, wieviele Schnellfeuergewehre das Pentagon in den Irak und Afghanistan verkauft hatte. Die Informationen, so Iain Overton, wurden zwar herausgegeben, aber vollständig unkenntlich gemacht.

Auf Anfrage von RT Deutsch beschreibt Iain Overton, welche Auswirkungen Kleinwaffen auf den Verlauf von Konflikten haben. Gewehre, so Overton, sind sehr robuste Instrumente. Auch nachdem der unmittelbare gewalttätige Konflikt vorläufig beendet ist, etwa durch Friedensverhandlungen, bleiben sie im Umlauf. Die Waffen, so Iain Overton, bleiben bis zuletzt.

„Daher, wenn eine Waffe von einer Regierung an einen nicht-staatlichen Akteur weitergegeben wird, an einen Soldaten in einer korrupten Armee oder in einem Land, in dem die Sicherheitsregeln für die Lagerung von Waffen nicht garantiert werden können, besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese Waffen am Ende in den Händen von Personen landen, die solche Waffen für Menschenrechtsverletzungen verwenden.“

Gegenüber RT Deutsch verweist der Recherchechef von AOAV auch auf das Beispiel Syrien. Von der US-Regierung finanzierte Waffen sind in die Hände des „Islamischen Staates“ gelangt, sie sind in den Händen von Kindersoldaten der Taliban gelandet, beschreibt Iain Overton.

„Dies ist eine Wahrheit, und wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass diese amerikanische Lovestory mit dem Gewehr, das individuelle Recht eine Waffen zu tragen, auch Auswirkungen auf die Außenpolitik hat. Damit meine ich die Überzeugung, dass die Demokratie aus dem Lauf einer Waffe regnen kann. Das alles zusammen führt zu einer tödlichen Wahrheit: Die Ausbreitung der von den USA verkauften Waffen im Nahen Osten, und darüber hinaus, brachte Chaos und Tod.“

Iain Overton berichtet, dass das Team von AOAV vor dem Beginn ihrer Untersuchung „keine Vorstellung“ hatte, wie viel Geld man finden werde, das durch das Verteidigungsministerium für Kleinwaffen, Munition und Zubehör ausgegeben wird.

„Wir sprechen hier nicht von Flugzeugträgern. 40 Milliarden Dollar sind eine riesige Menge an ausgestellten Verträgen, nur für Waffen, Zubehör und Munition, sogar in mehr als 14 Jahren Krieg.“

Noch wichtiger erscheint der NGO, dass das Pentagon den Verbleib der Waffen offensichtlich nicht kontrolliert. Von den verschickten Waffen tauchen weniger als drei Prozent in der Datenbank des Verteidigungsministeriums auf, heißt es in dem Bericht.

„Laut unseren Ergebnissen besteht Anlass zur Sorge, was die Transparenz und die Verantwortlichkeit des Verteidigungsministeriums betrifft, wenn solche Verträge ausgestellt werden. Sie zeigen zum Beispiel, dass eine erhebliche Zahl von Kleinwaffen an ausländische Regierungen geschickt wird, ohne dass sie das öffentlich aufzeichnen.“

Erst anhand anderer Verträgen habe man nachvollzogen, dass die USA in den letzten 14 Jahren mindestens 1,5 Millionen Kleinwaffen in den Irak und nach Afghanistan schickten. Dabei wurde auch deutlich, dass die US-Regierung nicht weiß, wo viele dieser Waffen sich jetzt befinden.

Von diesen Verträgen profitierten im Wesentlichen zehn verschiedene amerikanische Firmen. Der größte vom Ministerium aufgeführte Auftrag betraf die Beschaffung von Munition, den Betrieb sowie die Modernisierung der Lake City Army Ammunition Fabrik. Dieser Einzelauftrag umfasste allein 8,5 Milliarden Dollar.

Die Aufteilung im Detail:

  • 4,2 Milliarden für Kleinwaffen (Gewehre bis hin zu Kaliber 30 mm)
  • 11,2 Milliarden für Zubehör (Zielfernrohre, Gewehrgriffe, Halterungen, Stative)
  • 24,6 Milliarden für Munition

Insgesamt begünstigten die Verträge 79 Firmen. Aber zehn von ihnen deckten 65 Prozent der Vereinbarungen ab. Diese Firmen sind:

  • Alliant Techsystems – Vertragsumfang: $21.977.118.613
  • DRS Technologies Inc. – Vertragsumfang: $ 3.251.224.478
  • BAE Systems Inc. – Vertragsumfang: $2.761.670.581
  • Knight’s Armament Company – Vertragsumfang: $ 1.782.974.456
  • General Dynamics – Vertragsumfang: $ 1.626.048.701
  • Colt’s Manufacturing Company – Vertragsumfang: $1.372.567.795
  • FN Herstal – Vertragsumfang: $995.194.319
  • Insight Technologies Inc. – Vertragsumfang: $790.071.945
  • Olin Corp – Vertragsumfang: $ 612.415.840
  • American Ordnance LLC. – Vertragsumfang: $483.022.354

Quelle: http://derwaechter.net/15-jahre-terrorkrieg-usa-lieferten-waffen-fuer-40-milliarden-dollar-verbleib-unklar

Gruß an die Aufklärer

TA KI

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USA erwägen Stationierung neuer Raketen in Europa


Das US-Verteidigungsministerium prüft eine Reihe von Reaktionen auf einen Raketentest des russischen Militärs. Darunter ist auch die Stationierung neuer Raketen in Europa.

Als Reaktion auf einen aus ihrer Sicht unerlaubten russischen Raketentest schließen die USA die Stationierung neuer Raketen in Europa offenbar nicht mehr aus. Eine Stationierung von Raketen wäre „die äußerste“ Reaktion aus einer ganzen Reihe von Maßnahmen, die derzeit geprüft würden, sagte ein Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums. Die Pläne wolle Verteidigungsminister Ashton Carter am Freitag in Stuttgart gemeinsam mit US-Diplomaten und Militärvertretern erörtern.

Washington wirft Moskau vor, mit dem Test eines Marschflugkörpers im vergangenen Jahr gegen einen Vertrag über nukleare Mittelstreckenraketen aus dem Jahr 1987 verstoßen zu haben. Der Kreml hatte den Vorwurf als unbegründet zurückgewiesen.

Carter warnte Russland gleichwohl, der Vertrag sei eine „Zweibahnstraße“, und die USA könnten auf den Test reagieren. Sein Sprecher erklärte, Washington wolle sicherstellen, dass sich Moskau durch den Test keinen militärischen Vorteil verschaffe.

Zu den erwogenen Optionen gehört Pentagon-Quellen zufolge etwa der höhere Schutz von potenziellen Zielen der russischen Marschflugkörper. Sollten die US-Streitkräfte selbst Marschflugkörper auf europäischem Territorium stationieren, wäre dies ebenfalls ein Verstoß gegen den Vertrag von 1987.

Quelle:http://www.welt.de/politik/ausland/article142048773/USA-erwaegen-Stationierung-neuer-Raketen-in-Europa.html

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Pentagon protestiert nach Abfangen von US-Spionageflugzeug an Russlands Grenze


Nachdem eine Su-27 ein US-Spionageflugzeug von der russischen Grenze abgedrängt hat, protestiert das Pentagon gegen ein „unprofessionelles Handeln“ der russischen Piloten.

„Das unprofessionelle Abfangen in der Luft kann für die Besatzung beider Maschinen gefährlich sein“, sagte Pentagon-Sprecher Mark Wright nach Angaben der Agentur AP. Zudem könnte ein unvorsichtiges Vorgehen eines der Piloten die Spannungen zwischen den Ländern eskalieren lassen, so Wright. Nach dem Zwischenfall vom 7.  April haben die USA Protest eingelegt.Das US-Verteidigungsministerium hatte am Samstag mitgeteilt, dass ein russisches Jagdflugzeug des Typs Su-27 in „gefährlicher Nähe“ an einem US-Spionageflugzeug RC-135U über der Ostsee vorbeigeflogen sei. Pentagon-Sprecherin Eileen Lainez bestätigte der Zeitung „Washington Free Beacon“, dass die US-Maschine die russischen Truppen  in Westrussland und in der Ostsee-Exklave Kaliningrad ausspioniert habe.

Laut den russischen Behörden flog das US-Flugzeug  mit abgeschalteten Transpondern  und konnte deshalb nicht über Radar identifiziert werden. Deshalb musste eine Su-27 zu dem unbekannten Luftfahrzeug geschickt werden, das direkt in Richtung der russischen Grenze flog.

Beweise für den Aufbau des Islamischen Staates durch die USA


VSA hat IS augebaut

Während die westliche Welt immer noch wie gelähmt erscheint angesichts des barbarischen Treibens der Terroristen des Islamischen Staates, werden immer mehr Stimmen laut, die die USA und ihre Verbündeten hinter dem Aufstieg der Terrororganisation sehen. Zahlreiche hochrangige Politiker, aber auch ehemalige Islamisten legen nun Beweise vor.

IS wurde von der CIA aufgebaut

So wurden hochrangige Schlüsselfiguren des Islamischen Staates im Jahr 2012 in einem von der CIA sowie dem türkischen Geheimdienst geleiteten Ausbildungscamp in der jordanischen Stadt Safawi trainiert, wie jordanische Regierungsvertreter nun zugaben. Die meisten Kämpfer des IS wurden später für ihren Einsatz in Syrien mit Waffen und Munition aus dem destabilisierten Libyen versorgt, unter logistischer Hilfe der USA. Der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrov meinte kürzlich gar, der Führer der Terroristen Abu Bakr al-Baghdadi persönlich stehe in engem Kontakt zur CIA. Kadyrov stützt sich dabei auf Aussagen festgenommener tschetschenischer Islamisten aus Syrien.

Aber auch ein ehemaliger Al-Kaida-Kommandeur namens Nabil Na’eem beschuldigt in einem Interview mit der panarabsichen TV-Station al-Maydeen die USA, sowie Saudi-Arabien und Katar der Finanzierung und logistischen Unterstützung der Terrororganisation. Nicht nur der IS sondern auch hochrangige Al-Kaida-Mitglieder stünden im Kontakt mit westlichen Geheimdiensten. Anders wäre der rasche Vormarsch der Islamisten im Irak nicht zu erklären, so Na´eem weiter. Bestimmte Politiker innerhalb der irakischen Regierung hätten eine Vereinbarung mit den USA getroffen, um die Islamisten bei ihrer Eroberung Mossuls zu unterstützen.

Islamisten mit US-Pass

Der ehemalige Beamte des US-Außenministeriums, Andrew Doran, schrieb in einem Blogbeitrag für die BBC gar von eindeutigen Beweisen für die Unterstützung des IS durch die USA. Zahlreiche hochrangige Mitglieder sollen über amerikanische Pässe verfügen. So auch der Militärstratege der Dschihadisten, der Tschetschene Tarkhan Batrashvili (Umar al Shishani). Dieser soll wie viele andere Islamisten aus dem Kaukasus durch die Hilfe einer georgischen NGO namens „Jvari“ zunächst in die Türkei und später nach Syrien gelangt sein. Bei Recherchen kam ans Tageslicht, dass diese NGO seit ihrem Bestehen von den USA finanziert wurde. Die Kämpfer wurden schließlich verdeckt durch die NGO unter Leitung des georgischen Geheimdienstes und der US-Botschaft in Tiflis in die Türkei bei der Stadt Türkgözü geschleust.

Für den Aufbau des IS sehen Experten viele Gründe. Manche meinen, durch den IS sollten Syrien und später auch der Iran destabilisiert werden, andere sehen wiederum die Kontrolle der Ölfelder im Irak durch US-treue Gruppierungen als Ursache. Fakt ist, dass der größte Arbeitgeber der USA, das US-Verteidigungsministerium, seit der Destabilisierung des Nahen Osten ein prächtiges Geschäft macht.

Quelle: http://www.unzensuriert.at/content/0016398-Beweise-f-r-den-Aufbau-des-Islamischen-Staates-durch-die-USA

Gruß an die SchattenreGIERung

TA KI

Wie Roboter den Krieg menschlicher machen sollen


militaerisch-nutzbare-roboter

„Atlas“-Roboter der US-Firma Boston Dynamics bei einem Wettbewerb der Pentagon-Forschungsabteilung Darpa: Das US-Verteidigungsministerium interessiert sich seit Jahren für militärisch nutzbare Roboter. (Quelle: Reuters)

Autonome Waffensysteme

Sollen Kampfroboter selbst entscheiden, wann sie schießen? Für Kritiker sind vollautonome Waffensysteme ein Horrorszenario – nicht aber für manche Experten. Sie glauben, dass Roboter im Krieg ethischer handeln könnten als Menschen.

Ronald Arkin ist binnen Sekunden auf Betriebstemperatur. „Die Situation von Unbeteiligten in Kriegen ist vollkommen inakzeptabel“, ruft der US-Professor in den Presseraum des Euroscience Open Forum, Europas größter interdisziplinärer Forschungskonferenz, die derzeit in Kopenhagen stattfindet. „Technologie kann, sollte und muss eingesetzt werden, um Zivilisten zu schützen.“

Eine Möglichkeit, das zu tun, seien tödliche autonome Roboter. Maschinen, die selbstständig über Leben und Tod entscheiden. Die Menschen mit ihren Sensoren erfassen, ihn als legitimes Ziel identifizieren, ihre Waffen aktivieren und ihn töten.

„Niemand will den Terminator“, sagt Arkin. Aber in bestimmten Kriegssituationen könnten Roboter womöglich besser als Menschen in der Lage sein, ethisch zu handeln. Sie könnten viel mehr Informationen viel schneller verarbeiten und so weniger tödliche Fehler begehen. Und eine Maschine handelt ohne Hass, ohne Frust, ohne Rachsucht, ohne Nervosität oder Angst um das eigene Leben.

Aber sie handelt auch ohne Mitgefühl, ohne Kreativität und ohne die Fähigkeit, komplexe Situation beurteilen zu können oder sich zu fragen, ob ihr Handeln verhältnismäßig ist. Ob es etwa richtig ist, zum Erreichen eines vielleicht legitimen Ziels Menschen zu töten – und falls ja, wie viele. Dergleichen, glaubt Noel Sharkey, lasse sich nicht in Algorithmen fassen. Deshalb gehörten vollautonome Kampfroboter schnellstmöglich verboten.

„Das wäre zutiefst unmenschlich“

Sharkey, emeritierter Professor für Künstliche Intelligenz und Robotik an der britischen University of Sheffield, ist so etwas wie Arkins akademische Nemesis, die beiden sind die prominentesten Antipoden in der Kampfroboter-Debatte, die immer öfter aus Expertenzirkeln in die Öffentlichkeit dringt.

Er hält es nicht nur für technisch kaum machbar, ethisch handelnde vollautonome Roboter zu entwickeln. „Maschinen“, sagt er, „sollten grundsätzlich nicht entscheiden dürfen, ob ein Mensch lebt oder stirbt.“ Derartiges an Roboter zu delegieren, wäre zutiefst unmenschlich.

Das Problem: Die Debatte kommt möglicherweise um Jahre zu spät. Schon heute gibt es Marschflugkörper, Drohnen, automatische Verteidigungssysteme auf Schiffen oder bestimmte Land- und Seeminen, die selbstständig angreifen können:

  • Im April 2014 berichteten russische Medien, dass Moskau seine Atomwaffenlager künftig mit bewaffneten Robotern schützen wird. Die Nachrichtenagentur RIA Novosti zitierte einen Sprecher des Verteidigungsministeriums mit der Aussage, die Maschinen könnten „stationäre und bewegliche Ziele erfassen und zerstören“.
  • Südkorea hat an der Grenze zu Nordkorea stationäre Roboter postiert. Der „Security Guard Robot 1“ („SGR-1“) ist mit einem Maschinengewehr bewaffnet und ferngesteuert, soll aber auch in der Lage sein, Feinde automatisch zu erkennen und zu bekämpfen, wie ein martialisches Werbevideo zeigt.
  • Israel lässt an der Grenze zum Gaza-Streifen seit einiger Zeit ein Roboter-Auto selbständig Patrouille fahren. „Guardium“ ist laut öffentlich verfügbaren Informationen derzeit unbewaffnet, könnte aber mit Waffen ausgestattet und nach Angaben der israelischen Armee auch „autonom reagieren“ und „gewaltsame Methoden anwenden, um die Bedrohung zu eliminieren“.
  • Die israelische „Harpy“-Drohne kann feindliche Radarstellungen erfassen und selbständig angreifen, ohne dass ein Mensch den entsprechenden Befehl geben muss. Das Fluggerät wird nicht nur von Israel selbst, sondern auch von der Türkei, China, Südkorea, Chile und Indien genutzt.

Die Grenze zwischen automatischen und autonomen Systemen ist fließend, eine allgemeingültige Definition gibt es nicht. Eines aber ist sicher: Militärs und Rüstungskonzerne in aller Welt forschen an Robotern, die sich veränderbaren Bedingungen anpassen und eigene Entscheidungen treffen können – bis hin zum Waffeneinsatz, auch wenn das Pentagon dies bisher noch offiziell ablehnt.

Forschung an rücksichtsvollen Kampfrobotern

Erst im Mai wurde bekannt, dass das Office of Naval Research der US-Marine an mehreren Universitäten erforschen lässt, wie man Robotern ethisches Verhalten beibringen kann. 7,5 Millionen Dollar sollen dafür fließen, verteilt über fünf Jahre.

Auch das US-Verteidigungsministerium interessiert sich schon seit Jahren für die Entwicklung rücksichtsvoller Kampfroboter. Ende 2013 veröffentlichte das Pentagon die „Unmanned Integrated Systems Roadmap“ für den Zeitraum von 2013 bis 2038.

„Autonomie und kognitives Verhalten“ ist darin als eine von sechs Schlüsseltechnologien für künftige unbemannte Systeme genannt. Lernende Maschinen, so heißt es, sollen im Rahmen ihrer Programmierung eigene Strategien entwickeln und ihr Verhalten selbst wählen, um eine Mission zu erfüllen.

Im November 2012 hatte das Pentagon bereits in einer Direktive eigens die Entwicklung und den Einsatz tödlicher autonomer Waffensysteme geregelt – anstatt sich von ihnen zu distanzieren, wie Sharkey kritisiert. Damit provoziere Washington einen neuen Rüstungswettlauf. „Und der beginnt bereits“, warnt Sharkey in Kopenhagen.

Er befürchtet, dass auch fliegende Drohnen der nächsten Generation vollautonom agieren könnten – etwa die US-Tarnkappendrohne „X-47B“oder die britischen und russischen Gegenstücke „Taranis“ und „Skat“. Ähnliches stand in einer im Januar 2014 veröffentlichten Studie des einflussreichen US-Thinktanks „Center for a New American Security“.

Die heutigen ferngesteuerten unbemannten Systeme würden schon bald von „zunehmend autonomen Systemen“ verdrängt – an Land und in der Luft, unter und über Wasser sowie im Weltraum. Das Resultat könnte nicht weniger als eine „Revolution der unbemannten Militärtechnik“ und der Kriegsführung insgesamt sein.

Streit im totales Verbot

Menschenrechtler stemmen sich mit aller Kraft gegen diese Entwicklung. Human Rights Watch (HRW) etwa hat die Kampagne „Stop Killer Robots“angestoßen, der sich inzwischen 53 nicht-staatliche Organisationen aus 25 Ländern sowie diverse Wissenschaftler angeschlossen haben, darunter Sharkey.

Vor kurzem hat HRW mit dem Bericht „Losing Humanity“ für Schlagzeilen gesorgt. Die Forderung nach dem Killerroboter-Verbot wird darin unter anderem damit begründet, dass „vollständig autonome Waffen nicht imstande wären, gesetzliche Standards einzuhalten“.

Sollte das aber stimmen, wären Kampfroboter auch nach dem heute geltenden humanitären Völkerrecht schon illegal, argumentieren Juristen wie etwa Michael Schmitt, Völkerrechtsprofessor am Human Rights Watch (HRW) und an der britischen Durham University. Deshalb bedürfe es keines weiteren Verbots, argumentiert Schmitt in einer Replik auf das HRW-Papier.

Auch Arkin hält ein totales Verbot autonomer Kampfroboter für verfrüht. Er könnte sich eher ein Moratorium vorstellen – „bis wir genauer wissen, ob es Robotern gelingen kann, sich besser an das Kriegsrecht zu halten als Menschen.“ Natürlich sei das ein enormes technisches Problem. „Aber ich habe noch keinen Beweis dafür gesehen, dass es unlösbar ist.“

Würde es weniger Tote geben?

Für Wolfgang Richter, ehemaliger Bundeswehr-Oberst und inzwischen bei der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik tätig, geht in der Debatte einiges an der Praxis vorbei. Denn immerhin, betont Richter in Kopenhagen, gebe es auch noch militärische Befehlshaber – und die würden es Maschinen kaum gestatten, außerhalb jeder Kontrolle zu operieren.

„Roboter führen Funktionen aus, die von Menschen entworfen wurden und kontrolliert werden“, sagt Richter. Nützlich könnten sie in Situationen sein, in denen sie planbare Aufgaben erledigen, in denen sie dem Menschen aufgrund ihrer technischen Fähigkeiten überlegen sind, und in denen potenzielle Ziele leicht und klar identifizierbar sind. Für solche Einsätze aber, sagt Richter, „müssen Roboter keine eigenständigen ethischen Entscheidungen treffen können“.

Sharkey ist dagegen davon überzeugt, dass autonome Roboter volle moralische Urteilskraft haben müssten, um selbstständig schießen zu dürfen – und das werde wahrscheinlich nicht möglich sein. Ein Roboter könne keine eigene Moral entwickeln, sondern bestenfalls den ethischen Vorstellungen seines Programmierers folgen.

David Rodin, Kriegsethiker an der University of Oxford, sieht die alles entscheidende Frage darin, ob der Einsatz autonomer Roboter in Konflikten die Zahl der Toten senken könnte. Zwar würde die Maschine, wenn sie einen Menschen verschone, dies nicht aus Mitgefühl oder eigenen moralischen Erwägungen tun. „Das Menschen aber womöglich aus den falschen Gründen gerettet werden“, meint Rodin, „ist ein eher schwaches Argument.“

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/militaer-special/id_69993094/autonome-waffen-wie-roboter-den-krieg-menschlicher-machen-sollen.html

Gruß an die Zyniker

TA KI

 

Von UFOs attackiert!


ufoneuDas schier Unglaubliche passierte vor 30 Jahren. UFOs haben einen Luftwaffenstützpunkt in England mehrere Tage lang belagert und beschossen. Dies zumindest behauptet der ehemalige Oberst der US Air Force Charles I. Halt in einem Geheimbericht, der öffentlich geworden ist.

Oberst Halt schied 1991 aus der US-Luftwaffe aus, nachdem er Kommandant zweier grosser Militärstützpunkte war und zuletzt das Inspektionsdirektorat des US-Verteidigungsministeriums leitete. Den UFO-Angriff beschreibt er wie folgt: „Am ersten Tag der Sichtungen landete das unidentifizierte Flugobjekt neben der Basis und wurde von Sicherheits-Sergeants ausführlich begutachtet, bevor es davonflog.“  Zwei Tage später erreichten mehrere leuchtende Flugobjekte die Militärbasis. «Ein Objekt näherte sich mit hohem Tempo und schoss einen merkwürdigen Strahl direkt vor unsere Füsse. Dies war kein gewöhnliches Licht – es strahlte nicht, sondern ähnelte mehr einem Laserstrahl. Ein anderes Objekt schoss einen Lichtstrahl dorthin, wo sich unser Waffenlager befand.»
Charles Halt hielt seine Beobachtungen in einem offiziellen und streng geheimen Bericht fest, der öffentlich geworden ist. Auf der Pressekonferenz präsentiert Halt Gipsabdrücke der Landespuren sowie das Diktiergerät, mit dem er die merkwürdige Erscheinung in jener Nacht dokumentierte. Was er in jener Nacht gesehen hat, erzählt er Ihnen gleich selbst. Im untenstehenden Video (deutsch untertitelt).

*Diese Woche geht es in dieser Rubrik ausschliesslich um Geheimnisvolles, Mysteriöses, Unerklärliches, Unbeantwortetes. Oder mit anderen Worten: Wir machen eine Woche Ferien und wärmen für Sie alte Kost auf.

Quelle: http://www.seite3.ch/Mystery+Special+Woche+Von+UFOs+attackiert+/421998/detail.html

Gruß an die Phänomene

TA KI